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Erinnerungstafel an das Erdbeben von 1971 bei dem die Stadt ca. zu 70 % zerstört wurde. Und hier, wahrscheinlich als Premiere, die deutsche Übersetzung..Mit Dank an die fähige Übersetzerin:
Stummes Tuscania
Stummes Tuscania in der verschleierten , frostigen
Sonne des Winters !
Meinen Augen erscheint Tuscania entblößt , zerstört ;
in der Seele erschüttert von Trümmern , von Trauer .
Stumme Einsamkeit !
Mit leeren Augenhöhlen , ohne tragisches Licht ,
erfüllt von bitteren Tränen .
In der etruskischen Campagna von unversehrter ,
intensiver Wärme ; in den Tuffsteinen braun und
stark von antiker Schönheit .
Und im Schweigen - ohne Echo !
Auf den Straßen hagere Leidende .
Im Kummer gehe ich und kann nichts anderes
geben als demütige , wahre Liebe ,
um die erlittene Grausamkeit der blinden Natur
auszulöschen .
Luigi Pasquerelli 1971
Werkstatt Hans Backoffen, gestiftet 1519
Mainz, St. Ignaz, Friedhof
Sand- und Tuffstein, farbig gefasst
Die vielfigurige Kreuzigungsgruppe beeindruckt durch ihre Monumentalität, ihre Fülle naturnah ausgebildeter Details sowie einen spannungsreichen Aufbau. So setzt das ausschwingende, stark bewegte Lendentuch Christi ebenso einen Kontrapunkt zu dem extrem gespannten Körper wie die Putten, die ihn umflattern und sein Blut in ihren Kelchen sammeln. Rechts und links sind die Schächer Dismas und Gesmas zu sehen, am Fuße des Kreuzes trauern still und versunken Maria und Johannes sowie, in prächtig wiedergegebener Kleidung, Maria Magdalena. Der Gewandsaum Mariens trägt eine fragmentierte Inschrift, ebenso das Lendentuch Christi, welches den Bibelvers Hosea 13,14 zeigt. Die Kreuzigungsgruppe befand sich bis 1995 an der Kirche St. Ignaz.
Werkstatt Hans Backoffen, gestiftet 1519
Mainz, St. Ignaz, Friedhof
Sand- und Tuffstein, farbig gefasst
Die vielfigurige Kreuzigungsgruppe beeindruckt durch ihre Monumentalität, ihre Fülle naturnah ausgebildeter Details sowie einen spannungsreichen Aufbau. So setzt das ausschwingende, stark bewegte Lendentuch Christi ebenso einen Kontrapunkt zu dem extrem gespannten Körper wie die Putten, die ihn umflattern und sein Blut in ihren Kelchen sammeln. Rechts und links sind die Schächer Dismas und Gesmas zu sehen, am Fuße des Kreuzes trauern still und versunken Maria und Johannes sowie, in prächtig wiedergegebener Kleidung, Maria Magdalena. Der Gewandsaum Mariens trägt eine fragmentierte Inschrift, ebenso das Lendentuch Christi, welches den Bibelvers Hosea 13,14 zeigt. Die Kreuzigungsgruppe befand sich bis 1995 an der Kirche St. Ignaz.
Krefeld-Linn, Burg Linn --- Die Burg geht auf einen Wohn- und Wehrturm der Edelherren Otto und seinem Bruder Gerlachus von Lynn zurück, der im 12. Jahrhundert mit einer Größe von ungefähr 8,5 x 14,5 m an dieser Stelle aus Tuffstein und Kiesel errichtet wurde. Bereits um das Jahr 1000 herum gab es an dieser Stelle eine Motte, einen künstlichen von einem Wassergraben umgebenen Hügel mit einem durch Palisaden geschützten Wachturm aus Holz. Der erste Ausbau bestand aus einer heute nicht mehr erhaltenen Schildmauer aus Tuffstein an der Nordseite des Burghügels.
Otto von Linn verkaufte das „Allodium de Linne“ 1188 für 100 Mark, an den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, behielt die Burg jedoch als Lehen, bevor er selbst als junger Mann am Dritten Kreuzzug teilnahm. Inspiriert von der byzantinischen Festungsbaukunst baute Otto nach seiner Rückkehr die Burg mit den Erlösen aus Köln weiter aus. Die alte Schildmauer wurde zunächst in vier Bauabschnitten mit einer modernen Mauer aus Backsteinziegeln zu einem Ring geschlossen. Nach deren Fertigstellung wurde die schwache Schildmauer abgetragen und die Ringmauer in zwei weiteren Bauabschnitten zu ihrer heutigen sechseckigen Form ergänzt. Die ersten drei Abschnitte bilden genau die Hälfte der geplanten sechseckigen Ringmauer und wurden recht zügig nacheinander zwischen 1195 und 1200 gebaut. Später sollte sich ein exakt spiegelsymmetrisches Sechseck ergeben. Aus unbekannten Gründen wurde die zweite Hälfte der Ringmauer nicht so präzise gebaut. Schon der vierte Bauabschnitt wurde um 1202 kleiner ausgeführt als geplant, was die Form und Größe der restlichen Mauer in den letzten beiden Bauabschnitten beeinflusste. Dann gerieten die Bauarbeiten ins Stocken. Die letzten beiden Abschnitte wurden erst um 1230 und 1250 vollendet. Zum einem verzögerte das Abtragen der alten Schildmauer den Neubau und zum anderem starb Otto von Linn um 1219. Sein Sohn Gerhard von Linn vollendete zwar das Bauwerk, doch vermutlich hatte er nicht die gleiche Vorstellung von einer Burg wie sein Vater. Ende des 13. Jahrhunderts ließ er die Mauer nochmals um 3 Meter erhöhen.
Anfang des 14. Jahrhunderts begann dann der Ausbau zur landesherrlichen Verteidigungsanlage. Die Burg gehörte nun zur Grafschaft Kleve. Heinrich von Strünkede war Amtmann der Mechthild von Kleve auf der Burg. Man betrieb Raubrittertum unter anderem gegen das zur Grafschaft Moers gehörige Krefeld. Dies endete als die vereinten Kurkölner und Klever Truppen die Burg erstürmten. Die Lehenshoheit Kurkölns wurde nun vertraglich garantiert. So glich die Burg Linn vielen Doppelburgen, die aus einem Wohn-Wehrbau als Hauptburg und aus einer landwirtschaftlich genutzten Vorburg bestanden. Beide waren von einem Wassergraben umgeben.
Werkstatt Hans Backoffen, gestiftet 1519
Mainz, St. Ignaz, Friedhof
Sand- und Tuffstein, farbig gefasst
Die vielfigurige Kreuzigungsgruppe beeindruckt durch ihre Monumentalität, ihre Fülle naturnah ausgebildeter Details sowie einen spannungsreichen Aufbau. So setzt das ausschwingende, stark bewegte Lendentuch Christi ebenso einen Kontrapunkt zu dem extrem gespannten Körper wie die Putten, die ihn umflattern und sein Blut in ihren Kelchen sammeln. Rechts und links sind die Schächer Dismas und Gesmas zu sehen, am Fuße des Kreuzes trauern still und versunken Maria und Johannes sowie, in prächtig wiedergegebener Kleidung, Maria Magdalena. Der Gewandsaum Mariens trägt eine fragmentierte Inschrift, ebenso das Lendentuch Christi, welches den Bibelvers Hosea 13,14 zeigt.
Die Kreuzigungsgruppe befand sich bis 1995 an der Kirche St. Ignaz.
Werkstatt Hans Backoffen, gestiftet 1519
Mainz, St. Ignaz, Friedhof
Sand- und Tuffstein, farbig gefasst
Die vielfigurige Kreuzigungsgruppe beeindruckt durch ihre Monumentalität, ihre Fülle naturnah ausgebildeter Details sowie einen spannungsreichen Aufbau. So setzt das ausschwingende, stark bewegte Lendentuch Christi ebenso einen Kontrapunkt zu dem extrem gespannten Körper wie die Putten, die ihn umflattern und sein Blut in ihren Kelchen sammeln. Rechts und links sind die Schächer Dismas und Gesmas zu sehen, am Fuße des Kreuzes trauern still und versunken Maria und Johannes sowie, in prächtig wiedergegebener Kleidung, Maria Magdalena. Der Gewandsaum Mariens trägt eine fragmentierte Inschrift, ebenso das Lendentuch Christi, welches den Bibelvers Hosea 13,14 zeigt. Die Kreuzigungsgruppe befand sich bis 1995 an der Kirche St. Ignaz.
Nossa Senhora do Monte ist eine katholische Wallfahrtskirche in Monte auf Madeira. Sie wurde ab 1741 erbaut. Da ein Erdbeben den fertiggestellten Neubau 1748 zerstörte, konnte die Kirche erst am 20. Dezember 1818 eingeweiht werden.
Eine Freitreppe führt zu drei Bogengängen, die zum Eingangsportal führen. Das Hauptschiff wird flankiert von zwei Glockentürmen. Die Kanten und Fenster der Kirche zeigen noch den nichtverputzten dunklen Tuffstein. Im Hochaltar steht ein Bild der heiligen Jungfrau. Jeden 15. August zum Fest Mariä Himmelfahrt findet eine große Prozession zu Ehren der Jungfrau statt. Die 68 Stufen der Freitreppe werden dabei auf den Knien zurückgelegt.
Im linken Seitenschiff der Kirche ist der Sarg des letzten Kaisers von Österreich, Karl I., aufgebahrt. Er wurde nach dem Ersten Weltkrieg in die Verbannung geschickt. Am 19. November 1921 kam er nach Funchal, wo er bis zu seinem Tode 1922 mit seiner Familie in dem Herrenhaus Quinta Gordon oberhalb der Kirche lebte.
Quelle: Wikipedia
Italien / Toskana - Pitigliano
Pitigliano is a town in the province of Grosseto, located about 80 kilometres (50 mi) south-east of the city of Grosseto, Tuscany, Italy.
The quaint old town is known as the little Jerusalem, for the historical presence of a Jewish community that has always been well integrated into the social context and that has its own synagogue.
History
Pitigliano and its area were inhabited in Etruscan times but the first extant written mention of it dates only to 1061. In the early 13th century it belonged to the Aldobrandeschi family and by the middle of the century it had become the capital of the surrounding county.
In 1293 the county passed to the Orsini family, signalling the start of 150 years of on-again/off-again wars with Siena, at the end of which, in 1455, a compromise of sorts was reached: Siena acknowledged the status of county to Pitigliano, which in exchange placed herself under the sovereignty of Siena.
From then onwards the history of Pitigliano resorbs into the gradually wider ambit first of the Grand Duchy of Tuscany (1562) then of the united Kingdom of Italy.
Population
Synagogue and Jewish community
For several hundred years Pitigliano was a frontier town between the Grand Duchy of Tuscany and, to the south, the Papal States. For this reason, the town was home to a flourishing and long-lived Jewish community, mostly made up by people fleeing from Rome during the Counterreformation persecutions. Jews of the town used one of the caves for their ritual Passover matzoh bakery, the "forno delle azzime" described in detail in Edda Servi Machlin's "Classic Cuisine of the Italian Jews." After the promulgation of racial laws under Nazi influence, all the Jews of the town reportedly escaped capture with the help of their Christian neighbors. Although there are almost no Jews left in town, not enough to provide a minyan, the synagogue (1598, with furnishings of the 17th and 18th centuries) is still officiated from time to time. It was restored in 1995.
Main sights
Etruscan remains
Pitigliano is home to a series of artificial cuts into the tufa rock to varying depths ranging from less than 1 metre (3.3 ft) to over 10 metres (33 ft). At the bottom of these cuts (Italian: tagliate) are carved channels, apparently for water, although some take the form of steps. The purpose of the cuts is not known: the three main theories are that they were roads, quarries, or water conveyance schemes; they radiate outward from the base of the butte of Pitigliano, down to the rivers then back to the top of the plateau that surrounds the town. A few very brief Etruscan inscriptions are said to have been found on the walls of the cuts, but are ill documented.
Medieval and Renaissance structures
The Cathedral of Santi Pietro e Paolo, Pitigliano.
The church of Santa Maria.
The Orsini Fortress, which achieved its present state in 1545 but represents a reworking of the earlier medieval fortress
the town's walls and gates, the best preserved of which is the Porta Sovana.
remains of a tall and very visible aqueduct at the very top of the butte.
Tempietto
The Tempietto ("Small temple") is a small cave, probably of natural origin but considerably reworked by human hands, lying a few hundred meters outside the central district, yet far above the Lente valley. Its purpose and builders remain unknown. Locally it is referred to as a "paleochristian tempietto", but this has never been confirmed; it must date to Late Antiquity or the early Middle Ages, although it may replace an Etruscan or Roman arcosolium.
(Wikipedia)
Pitigliano ist eine italienische Gemeinde mit 3732 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) im Südosten der Provinz Grosseto in der Toskana, zwischen steil eingeschnittenen Tälern gelegen mit einem mittelalterlichen Stadtkern.
Die Gemeinde ist Mitglied der Vereinigung I borghi più belli d’Italia (Die schönsten Orte Italiens).
Geografie
Der Tuffstein dieser Gegend ist auf die vulkanische Vergangenheit dieses Teils der Toskana zurückzuführen. Etwa 20 km von Pitigliano entfernt liegt der Bolsena-See, eine Caldera von etwa 14 km Durchmesser. Sie ist das Ergebnis enormer vulkanischer Explosionen, die sich vor etwa 300.000 Jahren ereignet haben. Der Monte Amiata, ein 1738 m hoher erloschener Vulkan, ist von Pitigliano aus zu sehen, im Winter ist er ein beliebtes Skigebiet. Pitigliano selbst liegt an den Flüssen Lente und Meleta.
Einziger Ortsteil (Frazione) ist Casone (524 m, ca. 130 Einwohner).
Zu den Nachbargemeinden gehören Farnese (VT), Ischia di Castro (VT), Latera (VT), Manciano, Sorano und Valentano (VT).
Geschichte
Die Stadt liegt im ursprünglich etruskischen Stammland und ist auf einen ca. 300 m hoch gelegenen Tuffsteinfelsen gebaut. Der Tuff ist auch das hier übliche Baumaterial, das in Ziegelform aus dem Fels geschnitten wird. Pitigliano ist von den tiefen Schluchten der Bäche Lente und Meleta umflossen, die sich im Lauf der Zeit in das Plateau geschnitten haben. Zusätzlich zu den natürlichen Canyons finden sich rund um die Stadt viele sogenannte „Vie Cave“, Wegsysteme der Etrusker, die in den Tuffstein gegraben wurden. Diese Etruskerstraßen sind zum Teil mit ausgeklügelten Entwässerungssystemen versehen.
Die erste schriftliche Erwähnung der Stadt stammt aus dem Jahr 1061. Im frühen 13. Jahrhundert gehörte die Stadt zum Besitz der Aldobrandeschi und wurde zum Hauptort der Umgebung. 1293 ging sie dann an die Orsini, Anfang des 17. Jahrhunderts an die Medici, welche sie 1604 in das Großherzogtum Toskana eingliederten. Im Zuge des Risorgimento im 19. Jahrhundert wurde sie Teil des Königreichs Italien.
Die Geschichte der Stadt ist stärker als an anderen Orten der Maremma von Juden mitgeprägt, die im 16. Jahrhundert in Pitigliano Zuflucht vor Verfolgung und Vertreibung fanden. Ein Verein kümmert sich um das jüdische Erbe der Stadt, so dass die Synagoge und das jüdische Viertel einer seit 1500 bestehenden sephardischen Gemeinde („Klein-Jerusalem“, Piccola Gerusalemme) in der Altstadt heute restauriert und wieder zu besichtigen sind.
Sehenswürdigkeiten
Die Kathedrale „Santi Pietro e Paolo“ geht auf das Mittelalter zurück. Im 16. Jahrhundert und danach wurde sie stark verändert und hat heute eine spätbarocke Fassade. Enthält zwei Werke von Pietro Aldi. Der Campanile, im Kern ein zum Kirchturm umgebauter mittelalterlicher Geschlechterturm, überragt weithin sichtbar die Stadt.
Die Kirche San Rocco ist die älteste Kirche der Stadt und wurde schon 1274 urkundlich erwähnt. An der äußeren Nordwand befindet sich ein Steinrelief aus dem 12. Jahrhundert.
Der Palazzo Orsini wurde am einzigen natürlichen Zugang zur Stadt als Verteidigungsanlage errichtet und wurde über mehrere Jahrhunderte immer wieder erweitert. In der Burg befindet sich heute der Bischofssitz, ein Museum religiöser Kunst sowie das städtische archäologische Museum.
Der beeindruckende Aquädukt wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts begonnen, aber erst im 17. Jahrhundert unter den Medici vollendet.
Im Bereich des ehemaligen jüdischen Viertels sind die Synagoge, sowie die Überreste einer Mikwe, einer koscheren Schlachterei und Bäckerei zu besichtigen.
Rund um Pitigliano finden sich eine große Anzahl von Grabstätten der Etrusker, deren bekannteste die „Tomba Ildebranda“ ist. Sie ist fälschlich benannt nach dem berühmten Ildebrando von Sovana, der im 11. Jahrhundert als Papst Gregor VII. in die Kirchengeschichte einging. Die Ausgrabungsstätte ist öffentlich zugänglich.
Nahe Pititgliano befinden sich Via Cave.
Ein weiteres bedeutendes Zeugnis der etruskischen Kultur in der Umgebung der Stadt sind die Reste der Siedlung „Poggio Buco“ zwischen Pitigliano und Manciano, wo sich auch ein Museum befindet, das sich mit der Geschichte der Gegend befasst.
(Wikipedia)
Uçhisar ist ein Ort in Kappadokien in der Provinz Nevşehir in der Türkei. Der Ort hat über 1.000 Einwohner und wird dominiert vom 60 Meter hohen Burgfelsen, der weithin sichtbar ist. Dieser Felsen ist durchzogen von zahlreichen unterirdischen Gängen und Räumen, die heute größtenteils zugeschüttet oder unpassierbar sind. Sie dienten als Wohnräume, in byzantinischer Zeit auch als Kloster. Ursprünglich lebten im Burgfelsen selbst etwa 1.000 Menschen, heute ist dieser unbewohnt.
Uçhisar liegt 7 Kilometer östlich von Nevşehir, 12 Kilometer westlich von Ürgüp und 10 Kilometer südlich von Avanos. Von Uçhisar kann man durch das Taubental (Güverçin Vadisi) in knapp zwei Stunden zum nordöstlich gelegenen Göreme wandern.
Ein großer Teil der Bevölkerung Uçhisars lebt auch heute noch von der Landwirtschaft, der Tourismus spielt aber eine immer größere Rolle. Insbesondere Franzosen und aus Frankreich zurückgekehrte Türken haben begonnen, die malerischen Felshäuschen in touristische Unterkünfte zu verwandeln.
Der Ort wird erstmals in einer Chronik des 14. Jahrhunderts von Aziz Ibn Ardasir erwähnt. (Wikipedia)
Krefeld-Linn, Burg Linn --- Die Burg geht auf einen Wohn- und Wehrturm der Edelherren Otto und seinem Bruder Gerlachus von Lynn zurück, der im 12. Jahrhundert mit einer Größe von ungefähr 8,5 x 14,5 m an dieser Stelle aus Tuffstein und Kiesel errichtet wurde. Bereits um das Jahr 1000 herum gab es an dieser Stelle eine Motte, einen künstlichen von einem Wassergraben umgebenen Hügel mit einem durch Palisaden geschützten Wachturm aus Holz. Der erste Ausbau bestand aus einer heute nicht mehr erhaltenen Schildmauer aus Tuffstein an der Nordseite des Burghügels.
Otto von Linn verkaufte das „Allodium de Linne“ 1188 für 100 Mark, an den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, behielt die Burg jedoch als Lehen, bevor er selbst als junger Mann am Dritten Kreuzzug teilnahm. Inspiriert von der byzantinischen Festungsbaukunst baute Otto nach seiner Rückkehr die Burg mit den Erlösen aus Köln weiter aus. Die alte Schildmauer wurde zunächst in vier Bauabschnitten mit einer modernen Mauer aus Backsteinziegeln zu einem Ring geschlossen. Nach deren Fertigstellung wurde die schwache Schildmauer abgetragen und die Ringmauer in zwei weiteren Bauabschnitten zu ihrer heutigen sechseckigen Form ergänzt. Die ersten drei Abschnitte bilden genau die Hälfte der geplanten sechseckigen Ringmauer und wurden recht zügig nacheinander zwischen 1195 und 1200 gebaut. Später sollte sich ein exakt spiegelsymmetrisches Sechseck ergeben. Aus unbekannten Gründen wurde die zweite Hälfte der Ringmauer nicht so präzise gebaut. Schon der vierte Bauabschnitt wurde um 1202 kleiner ausgeführt als geplant, was die Form und Größe der restlichen Mauer in den letzten beiden Bauabschnitten beeinflusste. Dann gerieten die Bauarbeiten ins Stocken. Die letzten beiden Abschnitte wurden erst um 1230 und 1250 vollendet. Zum einem verzögerte das Abtragen der alten Schildmauer den Neubau und zum anderem starb Otto von Linn um 1219. Sein Sohn Gerhard von Linn vollendete zwar das Bauwerk, doch vermutlich hatte er nicht die gleiche Vorstellung von einer Burg wie sein Vater. Ende des 13. Jahrhunderts ließ er die Mauer nochmals um 3 Meter erhöhen.
Anfang des 14. Jahrhunderts begann dann der Ausbau zur landesherrlichen Verteidigungsanlage. Die Burg gehörte nun zur Grafschaft Kleve. Heinrich von Strünkede war Amtmann der Mechthild von Kleve auf der Burg. Man betrieb Raubrittertum unter anderem gegen das zur Grafschaft Moers gehörige Krefeld. Dies endete als die vereinten Kurkölner und Klever Truppen die Burg erstürmten. Die Lehenshoheit Kurkölns wurde nun vertraglich garantiert. So glich die Burg Linn vielen Doppelburgen, die aus einem Wohn-Wehrbau als Hauptburg und aus einer landwirtschaftlich genutzten Vorburg bestanden. Beide waren von einem Wassergraben umgeben.
Der Bau von St. Agnes geht zurück auf die Stiftung von Peter Joseph Roeckerath (1837–1905) aus dem Jahre 1895. Seine Frau Agnes, mit der er seit 1876 verheiratet war, entstammte einer Kölner Bauernfamilie; sie brachte große landwirtschaftlich genutzte und stadtnah gelegene Flächen mit in die Ehe. Im Zuge der Stadterweiterung ab 1880 kam die Familie durch den Verkauf der Grundstücke zu erheblichem Reichtum.
Die Kirche sollte als Grabkirche für seine 1890 verstorbene Frau dienen und deren Namen tragen. Ursprünglich wollte Roeckerath die Kirche an der Herwarthstraße errichten lassen. Dieser Standort wurde dann ebenso verworfen wie ein weiterer Baugrund an der Vorgebirgstraße. Schließlich fiel nach einem Vorschlag des Generalvikariats des Erzbistums die Wahl auf den Standort an der alten Weggabelung von Neusser Straße und Niehler Straße. Wie andere Kirchen der Kölner Neustadt ist St. Agnes nicht traditionell nach Osten, sondern auf die damals noch junge Ringstrasse ausgerichtet.
1896 wurde mit dem Bau der neugotischen Kirche nach Plänen der Architekten Carl Rüdell und Richard Odenthal begonnen. Sie entwarfen die Kirche im Stil der Neugotik, die in Köln nach der Fertigstellung des Doms sehr populär war. Modell für den Grundriss war die Elisabethkirche in Marburg. Das Gebäude wurde in Ziegelbauweise errichtet und mit hellem Sand- sowie Tuffstein verblendet. Pfeiler, Bögen, die Portale und das Maßwerk der Fenster wurden mit rotem Sandstein hervorgehoben. Auffallend ist, dass sich insbesondere der Turm in seiner Konzeption nicht allein aus dem Formenkanon der Gotik bedient, sondern eine eigenständige, gotisch empfundene Schöpfung des Historismus ist. Der Kirchenbau wurde 1901 fertiggestellt und am 21. Januar 1902 zunächst nur eingesegnet. Erst als 1913 der 1910 beschlossene Anbau einer Sakristei vollendet war, erhielt die Kirche die feierliche Weihe durch den Kölner Erzbischof. 1924 war die zur Kriegergedächtniskapelle umgebaute Krypta fertig. In einer der Seitenkapellen ist Roeckerath bestattet, der 1905 verstarb.
St. Agnes ist 80 m lang, 40 m breit und verfügt über ca. 2.155 m² Grundfläche. Der Turm hat eine Höhe von 61 m.
Während des Zweiten Weltkriegs trug St. Agnes erhebliche Schäden davon. 1943 führte die Explosion einer Bombe vor der Kirche zu ersten Schäden, später ging das Dach in Flammen auf und im September 1943 stürzte das Gewölbe des Kirchenschiffs als Folge der Bombardierung ein. Nach Kriegsende brachen im Mai 1945 Teile des Chorgewölbes ein und zerstörten den erhaltenen Hochaltar.
Im Juli 1945 wurde die erste Kölner Notkirche im östlichen Querschiff eingeweiht. Im Januar 1950 wurde das auf Stahlträgern liegende Betonflachdach fertiggestellt und im Oktober 1950 konnte der gesamte Kirchenraum eingeweiht werden.
1958 war die Kirche wieder mit einem Dach versehen und 1967 waren schließlich auch die Arbeiten an der Kirchenfassade beendet. Am 18. Juni 1980 kam es in Folge unsachgemäß ausgeführter Schweißarbeiten zu einem Großbrand des Kirchendachstuhles, der dabei zerstört wurde. Die für die Wiederaufbauzeit typische holzverkleidete flache Decke wurde nach langer kontroverser Diskussion schließlich durch eine Rekonstruktion des ursprünglichen Gewölbes ersetzt.
Krefeld-Linn, Burg Linn --- Die Burg geht auf einen Wohn- und Wehrturm der Edelherren Otto und seinem Bruder Gerlachus von Lynn zurück, der im 12. Jahrhundert mit einer Größe von ungefähr 8,5 x 14,5 m an dieser Stelle aus Tuffstein und Kiesel errichtet wurde. Bereits um das Jahr 1000 herum gab es an dieser Stelle eine Motte, einen künstlichen von einem Wassergraben umgebenen Hügel mit einem durch Palisaden geschützten Wachturm aus Holz. Der erste Ausbau bestand aus einer heute nicht mehr erhaltenen Schildmauer aus Tuffstein an der Nordseite des Burghügels.
Otto von Linn verkaufte das „Allodium de Linne“ 1188 für 100 Mark, an den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, behielt die Burg jedoch als Lehen, bevor er selbst als junger Mann am Dritten Kreuzzug teilnahm. Inspiriert von der byzantinischen Festungsbaukunst baute Otto nach seiner Rückkehr die Burg mit den Erlösen aus Köln weiter aus. Die alte Schildmauer wurde zunächst in vier Bauabschnitten mit einer modernen Mauer aus Backsteinziegeln zu einem Ring geschlossen. Nach deren Fertigstellung wurde die schwache Schildmauer abgetragen und die Ringmauer in zwei weiteren Bauabschnitten zu ihrer heutigen sechseckigen Form ergänzt. Die ersten drei Abschnitte bilden genau die Hälfte der geplanten sechseckigen Ringmauer und wurden recht zügig nacheinander zwischen 1195 und 1200 gebaut. Später sollte sich ein exakt spiegelsymmetrisches Sechseck ergeben. Aus unbekannten Gründen wurde die zweite Hälfte der Ringmauer nicht so präzise gebaut. Schon der vierte Bauabschnitt wurde um 1202 kleiner ausgeführt als geplant, was die Form und Größe der restlichen Mauer in den letzten beiden Bauabschnitten beeinflusste. Dann gerieten die Bauarbeiten ins Stocken. Die letzten beiden Abschnitte wurden erst um 1230 und 1250 vollendet. Zum einem verzögerte das Abtragen der alten Schildmauer den Neubau und zum anderem starb Otto von Linn um 1219. Sein Sohn Gerhard von Linn vollendete zwar das Bauwerk, doch vermutlich hatte er nicht die gleiche Vorstellung von einer Burg wie sein Vater. Ende des 13. Jahrhunderts ließ er die Mauer nochmals um 3 Meter erhöhen.
Anfang des 14. Jahrhunderts begann dann der Ausbau zur landesherrlichen Verteidigungsanlage. Die Burg gehörte nun zur Grafschaft Kleve. Heinrich von Strünkede war Amtmann der Mechthild von Kleve auf der Burg. Man betrieb Raubrittertum unter anderem gegen das zur Grafschaft Moers gehörige Krefeld. Dies endete als die vereinten Kurkölner und Klever Truppen die Burg erstürmten. Die Lehenshoheit Kurkölns wurde nun vertraglich garantiert. So glich die Burg Linn vielen Doppelburgen, die aus einem Wohn-Wehrbau als Hauptburg und aus einer landwirtschaftlich genutzten Vorburg bestanden. Beide waren von einem Wassergraben umgeben.
Rosalie im Sonnenuntergang am Cap de Ses Salines auf Mallorca
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Krefeld-Linn, Burg Linn --- Die Burg geht auf einen Wohn- und Wehrturm der Edelherren Otto und seinem Bruder Gerlachus von Lynn zurück, der im 12. Jahrhundert mit einer Größe von ungefähr 8,5 x 14,5 m an dieser Stelle aus Tuffstein und Kiesel errichtet wurde. Bereits um das Jahr 1000 herum gab es an dieser Stelle eine Motte, einen künstlichen von einem Wassergraben umgebenen Hügel mit einem durch Palisaden geschützten Wachturm aus Holz. Der erste Ausbau bestand aus einer heute nicht mehr erhaltenen Schildmauer aus Tuffstein an der Nordseite des Burghügels.
Otto von Linn verkaufte das „Allodium de Linne“ 1188 für 100 Mark, an den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, behielt die Burg jedoch als Lehen, bevor er selbst als junger Mann am Dritten Kreuzzug teilnahm. Inspiriert von der byzantinischen Festungsbaukunst baute Otto nach seiner Rückkehr die Burg mit den Erlösen aus Köln weiter aus. Die alte Schildmauer wurde zunächst in vier Bauabschnitten mit einer modernen Mauer aus Backsteinziegeln zu einem Ring geschlossen. Nach deren Fertigstellung wurde die schwache Schildmauer abgetragen und die Ringmauer in zwei weiteren Bauabschnitten zu ihrer heutigen sechseckigen Form ergänzt. Die ersten drei Abschnitte bilden genau die Hälfte der geplanten sechseckigen Ringmauer und wurden recht zügig nacheinander zwischen 1195 und 1200 gebaut. Später sollte sich ein exakt spiegelsymmetrisches Sechseck ergeben. Aus unbekannten Gründen wurde die zweite Hälfte der Ringmauer nicht so präzise gebaut. Schon der vierte Bauabschnitt wurde um 1202 kleiner ausgeführt als geplant, was die Form und Größe der restlichen Mauer in den letzten beiden Bauabschnitten beeinflusste. Dann gerieten die Bauarbeiten ins Stocken. Die letzten beiden Abschnitte wurden erst um 1230 und 1250 vollendet. Zum einem verzögerte das Abtragen der alten Schildmauer den Neubau und zum anderem starb Otto von Linn um 1219. Sein Sohn Gerhard von Linn vollendete zwar das Bauwerk, doch vermutlich hatte er nicht die gleiche Vorstellung von einer Burg wie sein Vater. Ende des 13. Jahrhunderts ließ er die Mauer nochmals um 3 Meter erhöhen.
Anfang des 14. Jahrhunderts begann dann der Ausbau zur landesherrlichen Verteidigungsanlage. Die Burg gehörte nun zur Grafschaft Kleve. Heinrich von Strünkede war Amtmann der Mechthild von Kleve auf der Burg. Man betrieb Raubrittertum unter anderem gegen das zur Grafschaft Moers gehörige Krefeld. Dies endete als die vereinten Kurkölner und Klever Truppen die Burg erstürmten. Die Lehenshoheit Kurkölns wurde nun vertraglich garantiert. So glich die Burg Linn vielen Doppelburgen, die aus einem Wohn-Wehrbau als Hauptburg und aus einer landwirtschaftlich genutzten Vorburg bestanden. Beide waren von einem Wassergraben umgeben.
Monasterio de Santa Catalina de Siena
La toba volcánica o tufo volcánico es un tipo de roca ígnea volcánica, ligera, de consistencia porosa, formada por la acumulación de cenizas u otros elementos volcánicos muy pequeños expelidos por los respiraderos durante una erupción volcánica.
Krefeld-Linn, Burg Linn --- Die Burg geht auf einen Wohn- und Wehrturm der Edelherren Otto und seinem Bruder Gerlachus von Lynn zurück, der im 12. Jahrhundert mit einer Größe von ungefähr 8,5 x 14,5 m an dieser Stelle aus Tuffstein und Kiesel errichtet wurde. Bereits um das Jahr 1000 herum gab es an dieser Stelle eine Motte, einen künstlichen von einem Wassergraben umgebenen Hügel mit einem durch Palisaden geschützten Wachturm aus Holz. Der erste Ausbau bestand aus einer heute nicht mehr erhaltenen Schildmauer aus Tuffstein an der Nordseite des Burghügels.
Otto von Linn verkaufte das „Allodium de Linne“ 1188 für 100 Mark, an den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, behielt die Burg jedoch als Lehen, bevor er selbst als junger Mann am Dritten Kreuzzug teilnahm. Inspiriert von der byzantinischen Festungsbaukunst baute Otto nach seiner Rückkehr die Burg mit den Erlösen aus Köln weiter aus. Die alte Schildmauer wurde zunächst in vier Bauabschnitten mit einer modernen Mauer aus Backsteinziegeln zu einem Ring geschlossen. Nach deren Fertigstellung wurde die schwache Schildmauer abgetragen und die Ringmauer in zwei weiteren Bauabschnitten zu ihrer heutigen sechseckigen Form ergänzt. Die ersten drei Abschnitte bilden genau die Hälfte der geplanten sechseckigen Ringmauer und wurden recht zügig nacheinander zwischen 1195 und 1200 gebaut. Später sollte sich ein exakt spiegelsymmetrisches Sechseck ergeben. Aus unbekannten Gründen wurde die zweite Hälfte der Ringmauer nicht so präzise gebaut. Schon der vierte Bauabschnitt wurde um 1202 kleiner ausgeführt als geplant, was die Form und Größe der restlichen Mauer in den letzten beiden Bauabschnitten beeinflusste. Dann gerieten die Bauarbeiten ins Stocken. Die letzten beiden Abschnitte wurden erst um 1230 und 1250 vollendet. Zum einem verzögerte das Abtragen der alten Schildmauer den Neubau und zum anderem starb Otto von Linn um 1219. Sein Sohn Gerhard von Linn vollendete zwar das Bauwerk, doch vermutlich hatte er nicht die gleiche Vorstellung von einer Burg wie sein Vater. Ende des 13. Jahrhunderts ließ er die Mauer nochmals um 3 Meter erhöhen.
Anfang des 14. Jahrhunderts begann dann der Ausbau zur landesherrlichen Verteidigungsanlage. Die Burg gehörte nun zur Grafschaft Kleve. Heinrich von Strünkede war Amtmann der Mechthild von Kleve auf der Burg. Man betrieb Raubrittertum unter anderem gegen das zur Grafschaft Moers gehörige Krefeld. Dies endete als die vereinten Kurkölner und Klever Truppen die Burg erstürmten. Die Lehenshoheit Kurkölns wurde nun vertraglich garantiert. So glich die Burg Linn vielen Doppelburgen, die aus einem Wohn-Wehrbau als Hauptburg und aus einer landwirtschaftlich genutzten Vorburg bestanden. Beide waren von einem Wassergraben umgeben.
Krefeld-Linn, Burg Linn --- Die Burg geht auf einen Wohn- und Wehrturm der Edelherren Otto und seinem Bruder Gerlachus von Lynn zurück, der im 12. Jahrhundert mit einer Größe von ungefähr 8,5 x 14,5 m an dieser Stelle aus Tuffstein und Kiesel errichtet wurde. Bereits um das Jahr 1000 herum gab es an dieser Stelle eine Motte, einen künstlichen von einem Wassergraben umgebenen Hügel mit einem durch Palisaden geschützten Wachturm aus Holz. Der erste Ausbau bestand aus einer heute nicht mehr erhaltenen Schildmauer aus Tuffstein an der Nordseite des Burghügels.
Otto von Linn verkaufte das „Allodium de Linne“ 1188 für 100 Mark, an den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, behielt die Burg jedoch als Lehen, bevor er selbst als junger Mann am Dritten Kreuzzug teilnahm. Inspiriert von der byzantinischen Festungsbaukunst baute Otto nach seiner Rückkehr die Burg mit den Erlösen aus Köln weiter aus. Die alte Schildmauer wurde zunächst in vier Bauabschnitten mit einer modernen Mauer aus Backsteinziegeln zu einem Ring geschlossen. Nach deren Fertigstellung wurde die schwache Schildmauer abgetragen und die Ringmauer in zwei weiteren Bauabschnitten zu ihrer heutigen sechseckigen Form ergänzt. Die ersten drei Abschnitte bilden genau die Hälfte der geplanten sechseckigen Ringmauer und wurden recht zügig nacheinander zwischen 1195 und 1200 gebaut. Später sollte sich ein exakt spiegelsymmetrisches Sechseck ergeben. Aus unbekannten Gründen wurde die zweite Hälfte der Ringmauer nicht so präzise gebaut. Schon der vierte Bauabschnitt wurde um 1202 kleiner ausgeführt als geplant, was die Form und Größe der restlichen Mauer in den letzten beiden Bauabschnitten beeinflusste. Dann gerieten die Bauarbeiten ins Stocken. Die letzten beiden Abschnitte wurden erst um 1230 und 1250 vollendet. Zum einem verzögerte das Abtragen der alten Schildmauer den Neubau und zum anderem starb Otto von Linn um 1219. Sein Sohn Gerhard von Linn vollendete zwar das Bauwerk, doch vermutlich hatte er nicht die gleiche Vorstellung von einer Burg wie sein Vater. Ende des 13. Jahrhunderts ließ er die Mauer nochmals um 3 Meter erhöhen.
Anfang des 14. Jahrhunderts begann dann der Ausbau zur landesherrlichen Verteidigungsanlage. Die Burg gehörte nun zur Grafschaft Kleve. Heinrich von Strünkede war Amtmann der Mechthild von Kleve auf der Burg. Man betrieb Raubrittertum unter anderem gegen das zur Grafschaft Moers gehörige Krefeld. Dies endete als die vereinten Kurkölner und Klever Truppen die Burg erstürmten. Die Lehenshoheit Kurkölns wurde nun vertraglich garantiert. So glich die Burg Linn vielen Doppelburgen, die aus einem Wohn-Wehrbau als Hauptburg und aus einer landwirtschaftlich genutzten Vorburg bestanden. Beide waren von einem Wassergraben umgeben.
Rosalie im Sonnenuntergang am Cap de Ses Salines auf Mallorca
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13 Km - 505 Höhenmeter - Höchster Punkt 450 Meter - Plus 12 Grad Nebel
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Krefeld-Linn, Burg Linn --- Die Burg geht auf einen Wohn- und Wehrturm der Edelherren Otto und seinem Bruder Gerlachus von Lynn zurück, der im 12. Jahrhundert mit einer Größe von ungefähr 8,5 x 14,5 m an dieser Stelle aus Tuffstein und Kiesel errichtet wurde. Bereits um das Jahr 1000 herum gab es an dieser Stelle eine Motte, einen künstlichen von einem Wassergraben umgebenen Hügel mit einem durch Palisaden geschützten Wachturm aus Holz. Der erste Ausbau bestand aus einer heute nicht mehr erhaltenen Schildmauer aus Tuffstein an der Nordseite des Burghügels.
Otto von Linn verkaufte das „Allodium de Linne“ 1188 für 100 Mark, an den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, behielt die Burg jedoch als Lehen, bevor er selbst als junger Mann am Dritten Kreuzzug teilnahm. Inspiriert von der byzantinischen Festungsbaukunst baute Otto nach seiner Rückkehr die Burg mit den Erlösen aus Köln weiter aus. Die alte Schildmauer wurde zunächst in vier Bauabschnitten mit einer modernen Mauer aus Backsteinziegeln zu einem Ring geschlossen. Nach deren Fertigstellung wurde die schwache Schildmauer abgetragen und die Ringmauer in zwei weiteren Bauabschnitten zu ihrer heutigen sechseckigen Form ergänzt. Die ersten drei Abschnitte bilden genau die Hälfte der geplanten sechseckigen Ringmauer und wurden recht zügig nacheinander zwischen 1195 und 1200 gebaut. Später sollte sich ein exakt spiegelsymmetrisches Sechseck ergeben. Aus unbekannten Gründen wurde die zweite Hälfte der Ringmauer nicht so präzise gebaut. Schon der vierte Bauabschnitt wurde um 1202 kleiner ausgeführt als geplant, was die Form und Größe der restlichen Mauer in den letzten beiden Bauabschnitten beeinflusste. Dann gerieten die Bauarbeiten ins Stocken. Die letzten beiden Abschnitte wurden erst um 1230 und 1250 vollendet. Zum einem verzögerte das Abtragen der alten Schildmauer den Neubau und zum anderem starb Otto von Linn um 1219. Sein Sohn Gerhard von Linn vollendete zwar das Bauwerk, doch vermutlich hatte er nicht die gleiche Vorstellung von einer Burg wie sein Vater. Ende des 13. Jahrhunderts ließ er die Mauer nochmals um 3 Meter erhöhen.
Anfang des 14. Jahrhunderts begann dann der Ausbau zur landesherrlichen Verteidigungsanlage. Die Burg gehörte nun zur Grafschaft Kleve. Heinrich von Strünkede war Amtmann der Mechthild von Kleve auf der Burg. Man betrieb Raubrittertum unter anderem gegen das zur Grafschaft Moers gehörige Krefeld. Dies endete als die vereinten Kurkölner und Klever Truppen die Burg erstürmten. Die Lehenshoheit Kurkölns wurde nun vertraglich garantiert. So glich die Burg Linn vielen Doppelburgen, die aus einem Wohn-Wehrbau als Hauptburg und aus einer landwirtschaftlich genutzten Vorburg bestanden. Beide waren von einem Wassergraben umgeben.
Fotograf: Roland Reißmann, Copyright
Die faszinierende Tuffsteinlandschaft Kappadokiens mit dem abgebildeten Canyon entstand durch Verwitterung, die bizarre Felsformationen entstehen ließ.
Weitere Informationen zum UNESCO-Weltkulturerbe "Nationalpark Göreme und Felsendenkmäler von Kappadokien" finden Sie auf der Website von FASZINATION WELTERBE.
FASZINATION WELTERBE
Mit Freude entdecken.
Durch Verständnis bewahren.
Unter Wasser gewachsene Tropfsteine in den Höllgrotten in Baar im Kanton Zug der Schweiz
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Höllgrotten Baar
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Die Höllgrotten sind ein Verbund von Tropfsteinhöhlen im Lorzentobel in der Nähe von Baar im Kanton Zug.
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Die Höhlen sind mit kleinen Seen, Stalaktiten und Stalagmiten in den verschiedensten Farben geschmückt.
Sie haben sich im Laufe von Jahrtausenden aus kalkhaltigen Quellen gebildet. Jede Höhle hat ihr eigenes Bild. Sie wurden Ende des 19. Jahrhunderts beim Abbau von Tuffstein entdeckt.
1863 wurde die erste grosse Höhle, der Dom, entdeckt und 1892 und 1902 zwei weitere Höhlen, das Zauberschloss und die Bärenhöhle.
Der damalige Steinbruchbesitzer J. L. Schmid-Arnold erkannte zum Glück den Wert dieser Naturschönheit und machte sie der Öffentlichkeit zugänglich. Sie sind heute beleuchtet und bequem begehbar.
Der Name Höllgrotte hat nichts mit der Hölle zu tun, sondern leitet sich ab vom mundartlichen Ausdruck häl, was so viel bedeutet wie rutschig, glatt.
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( BeschriebHöllgrottenBaar AlbumImInnernderSchweiz Grotte Höhle Cave luola grotta 洞窟 grot caverna пещера cueva Cueva de estalactita Drypstenshulen Stalactite cave Tippukivipuikko luola Grotte de stalactites Stalactite uaimh Stalactite hellinum Stalattite 鍾乳洞 Druipsteengrot Dryppsteinene hule Estalactite caverna Сталактитовая пещере Stalaktit grotta Cueva de estalactita )
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W.anderung zur W.ildburg und zur H.öllgrotte in B.aar im K.anton Z.ug am Montag den
03. August 2009
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Von B.ern mit dem Z.ug über Z.ürich nach Z.ug und weiter mit dem B.us bis nach
A.llenwinden, H.altestelle E.gg
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W.anderung A.llenwinden ( Z.G - 673m ) - R.uine W.ildburg ( Z.G - 653m) - H.öllgrotten
B.aar - B.aar ( Z.G - 443m )
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Mit dem Z.ug von B.aar über Z.ürich zurück nach B.ern
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Hurni090803 AlbumZZZZ090803WanderungHöllgrottenBaar KantonZug
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 150216
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NIF
Krefeld-Linn, Burg Linn --- Die Burg geht auf einen Wohn- und Wehrturm der Edelherren Otto und seinem Bruder Gerlachus von Lynn zurück, der im 12. Jahrhundert mit einer Größe von ungefähr 8,5 x 14,5 m an dieser Stelle aus Tuffstein und Kiesel errichtet wurde. Bereits um das Jahr 1000 herum gab es an dieser Stelle eine Motte, einen künstlichen von einem Wassergraben umgebenen Hügel mit einem durch Palisaden geschützten Wachturm aus Holz. Der erste Ausbau bestand aus einer heute nicht mehr erhaltenen Schildmauer aus Tuffstein an der Nordseite des Burghügels.
Otto von Linn verkaufte das „Allodium de Linne“ 1188 für 100 Mark, an den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, behielt die Burg jedoch als Lehen, bevor er selbst als junger Mann am Dritten Kreuzzug teilnahm. Inspiriert von der byzantinischen Festungsbaukunst baute Otto nach seiner Rückkehr die Burg mit den Erlösen aus Köln weiter aus. Die alte Schildmauer wurde zunächst in vier Bauabschnitten mit einer modernen Mauer aus Backsteinziegeln zu einem Ring geschlossen. Nach deren Fertigstellung wurde die schwache Schildmauer abgetragen und die Ringmauer in zwei weiteren Bauabschnitten zu ihrer heutigen sechseckigen Form ergänzt. Die ersten drei Abschnitte bilden genau die Hälfte der geplanten sechseckigen Ringmauer und wurden recht zügig nacheinander zwischen 1195 und 1200 gebaut. Später sollte sich ein exakt spiegelsymmetrisches Sechseck ergeben. Aus unbekannten Gründen wurde die zweite Hälfte der Ringmauer nicht so präzise gebaut. Schon der vierte Bauabschnitt wurde um 1202 kleiner ausgeführt als geplant, was die Form und Größe der restlichen Mauer in den letzten beiden Bauabschnitten beeinflusste. Dann gerieten die Bauarbeiten ins Stocken. Die letzten beiden Abschnitte wurden erst um 1230 und 1250 vollendet. Zum einem verzögerte das Abtragen der alten Schildmauer den Neubau und zum anderem starb Otto von Linn um 1219. Sein Sohn Gerhard von Linn vollendete zwar das Bauwerk, doch vermutlich hatte er nicht die gleiche Vorstellung von einer Burg wie sein Vater. Ende des 13. Jahrhunderts ließ er die Mauer nochmals um 3 Meter erhöhen.
Anfang des 14. Jahrhunderts begann dann der Ausbau zur landesherrlichen Verteidigungsanlage. Die Burg gehörte nun zur Grafschaft Kleve. Heinrich von Strünkede war Amtmann der Mechthild von Kleve auf der Burg. Man betrieb Raubrittertum unter anderem gegen das zur Grafschaft Moers gehörige Krefeld. Dies endete als die vereinten Kurkölner und Klever Truppen die Burg erstürmten. Die Lehenshoheit Kurkölns wurde nun vertraglich garantiert. So glich die Burg Linn vielen Doppelburgen, die aus einem Wohn-Wehrbau als Hauptburg und aus einer landwirtschaftlich genutzten Vorburg bestanden. Beide waren von einem Wassergraben umgeben.
die Skulpturen entstanden im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung zweier Schulen zur Tuffsteinbearbeitung, die nicht mehr exisiteren, umgesetzt
Werkstatt Hans Backoffen, gestiftet 1519
Mainz, St. Ignaz, Friedhof
Sand- und Tuffstein, farbig gefasst
Die vielfigurige Kreuzigungsgruppe beeindruckt durch ihre Monumentalität, ihre Fülle naturnah ausgebildeter Details sowie einen spannungsreichen Aufbau. So setzt das ausschwingende, stark bewegte Lendentuch Christi ebenso einen Kontrapunkt zu dem extrem gespannten Körper wie die Putten, die ihn umflattern und sein Blut in ihren Kelchen sammeln. Rechts und links sind die Schächer Dismas und Gesmas zu sehen, am Fuße des Kreuzes trauern still und versunken Maria und Johannes sowie, in prächtig wiedergegebener Kleidung, Maria Magdalena. Der Gewandsaum Mariens trägt eine fragmentierte Inschrift, ebenso das Lendentuch Christi, welches den Bibelvers Hosea 13,14 zeigt.
Die Kreuzigungsgruppe befand sich bis 1995 an der Kirche St. Ignaz.
Krefeld-Linn, Burg Linn --- Die Burg geht auf einen Wohn- und Wehrturm der Edelherren Otto und seinem Bruder Gerlachus von Lynn zurück, der im 12. Jahrhundert mit einer Größe von ungefähr 8,5 x 14,5 m an dieser Stelle aus Tuffstein und Kiesel errichtet wurde. Bereits um das Jahr 1000 herum gab es an dieser Stelle eine Motte, einen künstlichen von einem Wassergraben umgebenen Hügel mit einem durch Palisaden geschützten Wachturm aus Holz. Der erste Ausbau bestand aus einer heute nicht mehr erhaltenen Schildmauer aus Tuffstein an der Nordseite des Burghügels.
Otto von Linn verkaufte das „Allodium de Linne“ 1188 für 100 Mark, an den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, behielt die Burg jedoch als Lehen, bevor er selbst als junger Mann am Dritten Kreuzzug teilnahm. Inspiriert von der byzantinischen Festungsbaukunst baute Otto nach seiner Rückkehr die Burg mit den Erlösen aus Köln weiter aus. Die alte Schildmauer wurde zunächst in vier Bauabschnitten mit einer modernen Mauer aus Backsteinziegeln zu einem Ring geschlossen. Nach deren Fertigstellung wurde die schwache Schildmauer abgetragen und die Ringmauer in zwei weiteren Bauabschnitten zu ihrer heutigen sechseckigen Form ergänzt. Die ersten drei Abschnitte bilden genau die Hälfte der geplanten sechseckigen Ringmauer und wurden recht zügig nacheinander zwischen 1195 und 1200 gebaut. Später sollte sich ein exakt spiegelsymmetrisches Sechseck ergeben. Aus unbekannten Gründen wurde die zweite Hälfte der Ringmauer nicht so präzise gebaut. Schon der vierte Bauabschnitt wurde um 1202 kleiner ausgeführt als geplant, was die Form und Größe der restlichen Mauer in den letzten beiden Bauabschnitten beeinflusste. Dann gerieten die Bauarbeiten ins Stocken. Die letzten beiden Abschnitte wurden erst um 1230 und 1250 vollendet. Zum einem verzögerte das Abtragen der alten Schildmauer den Neubau und zum anderem starb Otto von Linn um 1219. Sein Sohn Gerhard von Linn vollendete zwar das Bauwerk, doch vermutlich hatte er nicht die gleiche Vorstellung von einer Burg wie sein Vater. Ende des 13. Jahrhunderts ließ er die Mauer nochmals um 3 Meter erhöhen.
Anfang des 14. Jahrhunderts begann dann der Ausbau zur landesherrlichen Verteidigungsanlage. Die Burg gehörte nun zur Grafschaft Kleve. Heinrich von Strünkede war Amtmann der Mechthild von Kleve auf der Burg. Man betrieb Raubrittertum unter anderem gegen das zur Grafschaft Moers gehörige Krefeld. Dies endete als die vereinten Kurkölner und Klever Truppen die Burg erstürmten. Die Lehenshoheit Kurkölns wurde nun vertraglich garantiert. So glich die Burg Linn vielen Doppelburgen, die aus einem Wohn-Wehrbau als Hauptburg und aus einer landwirtschaftlich genutzten Vorburg bestanden. Beide waren von einem Wassergraben umgeben.
Krefeld-Linn, Burg Linn --- Die Burg geht auf einen Wohn- und Wehrturm der Edelherren Otto und seinem Bruder Gerlachus von Lynn zurück, der im 12. Jahrhundert mit einer Größe von ungefähr 8,5 x 14,5 m an dieser Stelle aus Tuffstein und Kiesel errichtet wurde. Bereits um das Jahr 1000 herum gab es an dieser Stelle eine Motte, einen künstlichen von einem Wassergraben umgebenen Hügel mit einem durch Palisaden geschützten Wachturm aus Holz. Der erste Ausbau bestand aus einer heute nicht mehr erhaltenen Schildmauer aus Tuffstein an der Nordseite des Burghügels.
Otto von Linn verkaufte das „Allodium de Linne“ 1188 für 100 Mark, an den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, behielt die Burg jedoch als Lehen, bevor er selbst als junger Mann am Dritten Kreuzzug teilnahm. Inspiriert von der byzantinischen Festungsbaukunst baute Otto nach seiner Rückkehr die Burg mit den Erlösen aus Köln weiter aus. Die alte Schildmauer wurde zunächst in vier Bauabschnitten mit einer modernen Mauer aus Backsteinziegeln zu einem Ring geschlossen. Nach deren Fertigstellung wurde die schwache Schildmauer abgetragen und die Ringmauer in zwei weiteren Bauabschnitten zu ihrer heutigen sechseckigen Form ergänzt. Die ersten drei Abschnitte bilden genau die Hälfte der geplanten sechseckigen Ringmauer und wurden recht zügig nacheinander zwischen 1195 und 1200 gebaut. Später sollte sich ein exakt spiegelsymmetrisches Sechseck ergeben. Aus unbekannten Gründen wurde die zweite Hälfte der Ringmauer nicht so präzise gebaut. Schon der vierte Bauabschnitt wurde um 1202 kleiner ausgeführt als geplant, was die Form und Größe der restlichen Mauer in den letzten beiden Bauabschnitten beeinflusste. Dann gerieten die Bauarbeiten ins Stocken. Die letzten beiden Abschnitte wurden erst um 1230 und 1250 vollendet. Zum einem verzögerte das Abtragen der alten Schildmauer den Neubau und zum anderem starb Otto von Linn um 1219. Sein Sohn Gerhard von Linn vollendete zwar das Bauwerk, doch vermutlich hatte er nicht die gleiche Vorstellung von einer Burg wie sein Vater. Ende des 13. Jahrhunderts ließ er die Mauer nochmals um 3 Meter erhöhen.
Anfang des 14. Jahrhunderts begann dann der Ausbau zur landesherrlichen Verteidigungsanlage. Die Burg gehörte nun zur Grafschaft Kleve. Heinrich von Strünkede war Amtmann der Mechthild von Kleve auf der Burg. Man betrieb Raubrittertum unter anderem gegen das zur Grafschaft Moers gehörige Krefeld. Dies endete als die vereinten Kurkölner und Klever Truppen die Burg erstürmten. Die Lehenshoheit Kurkölns wurde nun vertraglich garantiert. So glich die Burg Linn vielen Doppelburgen, die aus einem Wohn-Wehrbau als Hauptburg und aus einer landwirtschaftlich genutzten Vorburg bestanden. Beide waren von einem Wassergraben umgeben.
Formation von Stalaktiten in den Höllgrotten bei Baar im Kanton Zug der Schweiz
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Höllgrotten Baar
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Die Höllgrotten sind ein Verbund von Tropfsteinhöhlen im Lorzentobel in der Nähe von Baar im Kanton Zug.
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Die Höhlen sind mit kleinen Seen, Stalaktiten und Stalagmiten in den verschiedensten Farben geschmückt.
Sie haben sich im Laufe von Jahrtausenden aus kalkhaltigen Quellen gebildet. Jede Höhle hat ihr eigenes Bild. Sie wurden Ende des 19. Jahrhunderts beim Abbau von Tuffstein entdeckt.
1863 wurde die erste grosse Höhle, der Dom, entdeckt und 1892 und 1902 zwei weitere Höhlen, das Zauberschloss und die Bärenhöhle.
Der damalige Steinbruchbesitzer J. L. Schmid-Arnold erkannte zum Glück den Wert dieser Naturschönheit und machte sie der Öffentlichkeit zugänglich. Sie sind heute beleuchtet und bequem begehbar.
Der Name Höllgrotte hat nichts mit der Hölle zu tun, sondern leitet sich ab vom mundartlichen Ausdruck häl, was so viel bedeutet wie rutschig, glatt.
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( BeschriebHöllgrottenBaar AlbumImInnernderSchweiz Grotte Höhle Cave luola grotta 洞窟 grot caverna пещера cueva Cueva de estalactita Drypstenshulen Stalactite cave Tippukivipuikko luola Grotte de stalactites Stalactite uaimh Stalactite hellinum Stalattite 鍾乳洞 Druipsteengrot Dryppsteinene hule Estalactite caverna Сталактитовая пещере Stalaktit grotta Cueva de estalactita )
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W.anderung zur W.ildburg und zur H.öllgrotte in B.aar im K.anton Z.ug am Montag den
03. August 2009
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Von B.ern mit dem Z.ug über Z.ürich nach Z.ug und weiter mit dem B.us bis nach
A.llenwinden, H.altestelle E.gg
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W.anderung A.llenwinden ( Z.G - 673m ) - R.uine W.ildburg ( Z.G - 653m) - H.öllgrotten
B.aar - B.aar ( Z.G - 443m )
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Mit dem Z.ug von B.aar über Z.ürich zurück nach B.ern
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E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 150216
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Krefeld-Linn, Burg Linn --- Die Burg geht auf einen Wohn- und Wehrturm der Edelherren Otto und seinem Bruder Gerlachus von Lynn zurück, der im 12. Jahrhundert mit einer Größe von ungefähr 8,5 x 14,5 m an dieser Stelle aus Tuffstein und Kiesel errichtet wurde. Bereits um das Jahr 1000 herum gab es an dieser Stelle eine Motte, einen künstlichen von einem Wassergraben umgebenen Hügel mit einem durch Palisaden geschützten Wachturm aus Holz. Der erste Ausbau bestand aus einer heute nicht mehr erhaltenen Schildmauer aus Tuffstein an der Nordseite des Burghügels.
Otto von Linn verkaufte das „Allodium de Linne“ 1188 für 100 Mark, an den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, behielt die Burg jedoch als Lehen, bevor er selbst als junger Mann am Dritten Kreuzzug teilnahm. Inspiriert von der byzantinischen Festungsbaukunst baute Otto nach seiner Rückkehr die Burg mit den Erlösen aus Köln weiter aus. Die alte Schildmauer wurde zunächst in vier Bauabschnitten mit einer modernen Mauer aus Backsteinziegeln zu einem Ring geschlossen. Nach deren Fertigstellung wurde die schwache Schildmauer abgetragen und die Ringmauer in zwei weiteren Bauabschnitten zu ihrer heutigen sechseckigen Form ergänzt. Die ersten drei Abschnitte bilden genau die Hälfte der geplanten sechseckigen Ringmauer und wurden recht zügig nacheinander zwischen 1195 und 1200 gebaut. Später sollte sich ein exakt spiegelsymmetrisches Sechseck ergeben. Aus unbekannten Gründen wurde die zweite Hälfte der Ringmauer nicht so präzise gebaut. Schon der vierte Bauabschnitt wurde um 1202 kleiner ausgeführt als geplant, was die Form und Größe der restlichen Mauer in den letzten beiden Bauabschnitten beeinflusste. Dann gerieten die Bauarbeiten ins Stocken. Die letzten beiden Abschnitte wurden erst um 1230 und 1250 vollendet. Zum einem verzögerte das Abtragen der alten Schildmauer den Neubau und zum anderem starb Otto von Linn um 1219. Sein Sohn Gerhard von Linn vollendete zwar das Bauwerk, doch vermutlich hatte er nicht die gleiche Vorstellung von einer Burg wie sein Vater. Ende des 13. Jahrhunderts ließ er die Mauer nochmals um 3 Meter erhöhen.
Anfang des 14. Jahrhunderts begann dann der Ausbau zur landesherrlichen Verteidigungsanlage. Die Burg gehörte nun zur Grafschaft Kleve. Heinrich von Strünkede war Amtmann der Mechthild von Kleve auf der Burg. Man betrieb Raubrittertum unter anderem gegen das zur Grafschaft Moers gehörige Krefeld. Dies endete als die vereinten Kurkölner und Klever Truppen die Burg erstürmten. Die Lehenshoheit Kurkölns wurde nun vertraglich garantiert. So glich die Burg Linn vielen Doppelburgen, die aus einem Wohn-Wehrbau als Hauptburg und aus einer landwirtschaftlich genutzten Vorburg bestanden. Beide waren von einem Wassergraben umgeben.
Krefeld-Linn, Burg Linn --- Die Burg geht auf einen Wohn- und Wehrturm der Edelherren Otto und seinem Bruder Gerlachus von Lynn zurück, der im 12. Jahrhundert mit einer Größe von ungefähr 8,5 x 14,5 m an dieser Stelle aus Tuffstein und Kiesel errichtet wurde. Bereits um das Jahr 1000 herum gab es an dieser Stelle eine Motte, einen künstlichen von einem Wassergraben umgebenen Hügel mit einem durch Palisaden geschützten Wachturm aus Holz. Der erste Ausbau bestand aus einer heute nicht mehr erhaltenen Schildmauer aus Tuffstein an der Nordseite des Burghügels.
Otto von Linn verkaufte das „Allodium de Linne“ 1188 für 100 Mark, an den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, behielt die Burg jedoch als Lehen, bevor er selbst als junger Mann am Dritten Kreuzzug teilnahm. Inspiriert von der byzantinischen Festungsbaukunst baute Otto nach seiner Rückkehr die Burg mit den Erlösen aus Köln weiter aus. Die alte Schildmauer wurde zunächst in vier Bauabschnitten mit einer modernen Mauer aus Backsteinziegeln zu einem Ring geschlossen. Nach deren Fertigstellung wurde die schwache Schildmauer abgetragen und die Ringmauer in zwei weiteren Bauabschnitten zu ihrer heutigen sechseckigen Form ergänzt. Die ersten drei Abschnitte bilden genau die Hälfte der geplanten sechseckigen Ringmauer und wurden recht zügig nacheinander zwischen 1195 und 1200 gebaut. Später sollte sich ein exakt spiegelsymmetrisches Sechseck ergeben. Aus unbekannten Gründen wurde die zweite Hälfte der Ringmauer nicht so präzise gebaut. Schon der vierte Bauabschnitt wurde um 1202 kleiner ausgeführt als geplant, was die Form und Größe der restlichen Mauer in den letzten beiden Bauabschnitten beeinflusste. Dann gerieten die Bauarbeiten ins Stocken. Die letzten beiden Abschnitte wurden erst um 1230 und 1250 vollendet. Zum einem verzögerte das Abtragen der alten Schildmauer den Neubau und zum anderem starb Otto von Linn um 1219. Sein Sohn Gerhard von Linn vollendete zwar das Bauwerk, doch vermutlich hatte er nicht die gleiche Vorstellung von einer Burg wie sein Vater. Ende des 13. Jahrhunderts ließ er die Mauer nochmals um 3 Meter erhöhen.
Anfang des 14. Jahrhunderts begann dann der Ausbau zur landesherrlichen Verteidigungsanlage. Die Burg gehörte nun zur Grafschaft Kleve. Heinrich von Strünkede war Amtmann der Mechthild von Kleve auf der Burg. Man betrieb Raubrittertum unter anderem gegen das zur Grafschaft Moers gehörige Krefeld. Dies endete als die vereinten Kurkölner und Klever Truppen die Burg erstürmten. Die Lehenshoheit Kurkölns wurde nun vertraglich garantiert. So glich die Burg Linn vielen Doppelburgen, die aus einem Wohn-Wehrbau als Hauptburg und aus einer landwirtschaftlich genutzten Vorburg bestanden. Beide waren von einem Wassergraben umgeben.
Formation von Stalaktiten in den Höllgrotten bei Baar im Kanton Zug der Schweiz
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Höllgrotten Baar
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Die Höllgrotten sind ein Verbund von Tropfsteinhöhlen im Lorzentobel in der Nähe von Baar im Kanton Zug.
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Die Höhlen sind mit kleinen Seen, Stalaktiten und Stalagmiten in den verschiedensten Farben geschmückt.
Sie haben sich im Laufe von Jahrtausenden aus kalkhaltigen Quellen gebildet. Jede Höhle hat ihr eigenes Bild. Sie wurden Ende des 19. Jahrhunderts beim Abbau von Tuffstein entdeckt.
1863 wurde die erste grosse Höhle, der Dom, entdeckt und 1892 und 1902 zwei weitere Höhlen, das Zauberschloss und die Bärenhöhle.
Der damalige Steinbruchbesitzer J. L. Schmid-Arnold erkannte zum Glück den Wert dieser Naturschönheit und machte sie der Öffentlichkeit zugänglich. Sie sind heute beleuchtet und bequem begehbar.
Der Name Höllgrotte hat nichts mit der Hölle zu tun, sondern leitet sich ab vom mundartlichen Ausdruck häl, was so viel bedeutet wie rutschig, glatt.
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( BeschriebHöllgrottenBaar AlbumImInnernderSchweiz Grotte Höhle Cave luola grotta 洞窟 grot caverna пещера cueva Cueva de estalactita Drypstenshulen Stalactite cave Tippukivipuikko luola Grotte de stalactites Stalactite uaimh Stalactite hellinum Stalattite 鍾乳洞 Druipsteengrot Dryppsteinene hule Estalactite caverna Сталактитовая пещере Stalaktit grotta Cueva de estalactita )
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W.anderung zur W.ildburg und zur H.öllgrotte in B.aar im K.anton Z.ug am Montag den
03. August 2009
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Von B.ern mit dem Z.ug über Z.ürich nach Z.ug und weiter mit dem B.us bis nach
A.llenwinden, H.altestelle E.gg
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W.anderung A.llenwinden ( Z.G - 673m ) - R.uine W.ildburg ( Z.G - 653m) - H.öllgrotten
B.aar - B.aar ( Z.G - 443m )
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Mit dem Z.ug von B.aar über Z.ürich zurück nach B.ern
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Hurni090803 AlbumZZZZ090803WanderungHöllgrottenBaar KantonZug
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 150216
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NIF
Werkstatt Hans Backoffen, gestiftet 1519
Mainz, St. Ignaz, Friedhof
Sand- und Tuffstein, farbig gefasst
Die vielfigurige Kreuzigungsgruppe beeindruckt durch ihre Monumentalität, ihre Fülle naturnah ausgebildeter Details sowie einen spannungsreichen Aufbau. So setzt das ausschwingende, stark bewegte Lendentuch Christi ebenso einen Kontrapunkt zu dem extrem gespannten Körper wie die Putten, die ihn umflattern und sein Blut in ihren Kelchen sammeln. Rechts und links sind die Schächer Dismas und Gesmas zu sehen, am Fuße des Kreuzes trauern still und versunken Maria und Johannes sowie, in prächtig wiedergegebener Kleidung, Maria Magdalena. Der Gewandsaum Mariens trägt eine fragmentierte Inschrift, ebenso das Lendentuch Christi, welches den Bibelvers Hosea 13,14 zeigt.
Die Kreuzigungsgruppe befand sich bis 1995 an der Kirche St. Ignaz.
Werkstatt Hans Backoffen, gestiftet 1519
Mainz, St. Ignaz, Friedhof
Sand- und Tuffstein, farbig gefasst
Die vielfigurige Kreuzigungsgruppe beeindruckt durch ihre Monumentalität, ihre Fülle naturnah ausgebildeter Details sowie einen spannungsreichen Aufbau. So setzt das ausschwingende, stark bewegte Lendentuch Christi ebenso einen Kontrapunkt zu dem extrem gespannten Körper wie die Putten, die ihn umflattern und sein Blut in ihren Kelchen sammeln. Rechts und links sind die Schächer Dismas und Gesmas zu sehen, am Fuße des Kreuzes trauern still und versunken Maria und Johannes sowie, in prächtig wiedergegebener Kleidung, Maria Magdalena. Der Gewandsaum Mariens trägt eine fragmentierte Inschrift, ebenso das Lendentuch Christi, welches den Bibelvers Hosea 13,14 zeigt. Die Kreuzigungsgruppe befand sich bis 1995 an der Kirche St. Ignaz.
Krefeld-Linn, Burg Linn --- Die Burg geht auf einen Wohn- und Wehrturm der Edelherren Otto und seinem Bruder Gerlachus von Lynn zurück, der im 12. Jahrhundert mit einer Größe von ungefähr 8,5 x 14,5 m an dieser Stelle aus Tuffstein und Kiesel errichtet wurde. Bereits um das Jahr 1000 herum gab es an dieser Stelle eine Motte, einen künstlichen von einem Wassergraben umgebenen Hügel mit einem durch Palisaden geschützten Wachturm aus Holz. Der erste Ausbau bestand aus einer heute nicht mehr erhaltenen Schildmauer aus Tuffstein an der Nordseite des Burghügels.
Otto von Linn verkaufte das „Allodium de Linne“ 1188 für 100 Mark, an den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, behielt die Burg jedoch als Lehen, bevor er selbst als junger Mann am Dritten Kreuzzug teilnahm. Inspiriert von der byzantinischen Festungsbaukunst baute Otto nach seiner Rückkehr die Burg mit den Erlösen aus Köln weiter aus. Die alte Schildmauer wurde zunächst in vier Bauabschnitten mit einer modernen Mauer aus Backsteinziegeln zu einem Ring geschlossen. Nach deren Fertigstellung wurde die schwache Schildmauer abgetragen und die Ringmauer in zwei weiteren Bauabschnitten zu ihrer heutigen sechseckigen Form ergänzt. Die ersten drei Abschnitte bilden genau die Hälfte der geplanten sechseckigen Ringmauer und wurden recht zügig nacheinander zwischen 1195 und 1200 gebaut. Später sollte sich ein exakt spiegelsymmetrisches Sechseck ergeben. Aus unbekannten Gründen wurde die zweite Hälfte der Ringmauer nicht so präzise gebaut. Schon der vierte Bauabschnitt wurde um 1202 kleiner ausgeführt als geplant, was die Form und Größe der restlichen Mauer in den letzten beiden Bauabschnitten beeinflusste. Dann gerieten die Bauarbeiten ins Stocken. Die letzten beiden Abschnitte wurden erst um 1230 und 1250 vollendet. Zum einem verzögerte das Abtragen der alten Schildmauer den Neubau und zum anderem starb Otto von Linn um 1219. Sein Sohn Gerhard von Linn vollendete zwar das Bauwerk, doch vermutlich hatte er nicht die gleiche Vorstellung von einer Burg wie sein Vater. Ende des 13. Jahrhunderts ließ er die Mauer nochmals um 3 Meter erhöhen.
Anfang des 14. Jahrhunderts begann dann der Ausbau zur landesherrlichen Verteidigungsanlage. Die Burg gehörte nun zur Grafschaft Kleve. Heinrich von Strünkede war Amtmann der Mechthild von Kleve auf der Burg. Man betrieb Raubrittertum unter anderem gegen das zur Grafschaft Moers gehörige Krefeld. Dies endete als die vereinten Kurkölner und Klever Truppen die Burg erstürmten. Die Lehenshoheit Kurkölns wurde nun vertraglich garantiert. So glich die Burg Linn vielen Doppelburgen, die aus einem Wohn-Wehrbau als Hauptburg und aus einer landwirtschaftlich genutzten Vorburg bestanden. Beide waren von einem Wassergraben umgeben.
das bild gibt einen guten eindruck von dem äusserst malerischen innere. hier in der vierung sind die kabinen für die bürgerfamilien, rechts der prospekt der assymetrisch aufgebauten Arp-Schnittker-Orgel. neben der Orgel gehts in den Chor mit chorumgang.
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technisch und gestalterisch- insbesondere aber von der schärfe- sagt mir das foto nicht zu. aber ich war mit einer reisegruppe da. da hatte ich keine muße, mit stativ und umsicht zu fotografieren.
Formation von Stalaktiten in den Höllgrotten bei Baar im Kanton Zug der Schweiz
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Höllgrotten Baar
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Die Höllgrotten sind ein Verbund von Tropfsteinhöhlen im Lorzentobel in der Nähe von Baar im Kanton Zug.
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Die Höhlen sind mit kleinen Seen, Stalaktiten und Stalagmiten in den verschiedensten Farben geschmückt.
Sie haben sich im Laufe von Jahrtausenden aus kalkhaltigen Quellen gebildet. Jede Höhle hat ihr eigenes Bild. Sie wurden Ende des 19. Jahrhunderts beim Abbau von Tuffstein entdeckt.
1863 wurde die erste grosse Höhle, der Dom, entdeckt und 1892 und 1902 zwei weitere Höhlen, das Zauberschloss und die Bärenhöhle.
Der damalige Steinbruchbesitzer J. L. Schmid-Arnold erkannte zum Glück den Wert dieser Naturschönheit und machte sie der Öffentlichkeit zugänglich. Sie sind heute beleuchtet und bequem begehbar.
Der Name Höllgrotte hat nichts mit der Hölle zu tun, sondern leitet sich ab vom mundartlichen Ausdruck häl, was so viel bedeutet wie rutschig, glatt.
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( BeschriebHöllgrottenBaar AlbumImInnernderSchweiz Grotte Höhle Cave luola grotta 洞窟 grot caverna пещера cueva Cueva de estalactita Drypstenshulen Stalactite cave Tippukivipuikko luola Grotte de stalactites Stalactite uaimh Stalactite hellinum Stalattite 鍾乳洞 Druipsteengrot Dryppsteinene hule Estalactite caverna Сталактитовая пещере Stalaktit grotta Cueva de estalactita )
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W.anderung zur W.ildburg und zur H.öllgrotte in B.aar im K.anton Z.ug am Montag den
03. August 2009
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Von B.ern mit dem Z.ug über Z.ürich nach Z.ug und weiter mit dem B.us bis nach
A.llenwinden, H.altestelle E.gg
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W.anderung A.llenwinden ( Z.G - 673m ) - R.uine W.ildburg ( Z.G - 653m) - H.öllgrotten
B.aar - B.aar ( Z.G - 443m )
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Mit dem Z.ug von B.aar über Z.ürich zurück nach B.ern
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Hurni090803 AlbumZZZZ090803WanderungHöllgrottenBaar KantonZug
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 150216
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NIF
San Pietro Caveoso church in Matera, situated spectacularly over the Gravina river gorge at the edge of the Sasso Caveoso, one of the two tuff settlements in Matera's old town.
REPORTAGE: Barev dzes allerseits! Von Timo Vogt
Eine armenische Begrüßung? Was hat das zu bedeuteten? Es sah wirklich gut aus und ich war nah dran meinen geplanten Weg nach Südossetien zu gehen. Doch es kam mal wieder alles anders. Quasi kurz vor Abfahrt aus Tbilisi musste ich die Reise aufschieben, weil es einige entscheidende Unklarheiten gab. In den kommenden Tagen werde ich einen neuen letzten Versuch unternehmen von Georgien aus nach Südossetien zu gelangen. Da aber in den nur von Russland anerkannten Republiken Abchasien und Südossetien derzeit offenbar buchstäblich die Brücken zu Georgien abgebrochen werden, sprich gesprengt werden, stehen meine Chancen nicht besonders gut. Aber das ist eine andere Geschichte.
Warum also eine armenische Begrüßung? Weil ich gerade aus Armenien und Nagorny Karabach zurück nach Tbilisi gekommen bin. Ich wollte meine Wartezeit, bis zum nächsten Versuch nach Südossetien zu kommen, sinnvoll nutzen und bin spontan nach Armenien gefahren mit dem Ziel einen seit Jahren gewollten aber nie realisierten Ausflug zu machen. Und zwar nach Nagorny Karabach, jene abtrünnige Republik mit armenischer Population, die einst von Stalin Aserbaidschan zugeschlagen wurde und was sich Anfang der 1990er Jahre rächte.
Jahrelang schossen sich die Aseris und Armenier die Kugeln entgegen. Zehntausende starben und ganze Landstriche wurden entvölkert. Von den südkaukasischen Kriegen nach dem Zusammenbruch der UdSSR war dies sicherlich der zäheste und blutigste Krieg. Aserbaidschan unterlag und die Armenier bauen in Karabach nun einen neuen Kleinstaat. Ob das letztlich klappt, entscheidet wohl nicht zuletzt Moskau. Aber ich willhier nicht zu weit in die Politik vordringen.
Die Einreise war fantastisch einfach, wenn auch nicht kostenfrei. Und endlich habe ich einen "Separatistenpaß", denn Karabach stellt ein eigenes Visum aus und klebt es auf Wunsch in den Paß. Andere "Abtrünnige" tun das nicht. Mit diesem Paß kann ich zwar jetzt nicht mehr nach Aserbaidschan, aber ich habe ein tolles Souvenir von einem Staat, den es nicht gibt...
Selbst der Geheimdienst ist freundlich
Die Armenier, und daher auch die Karabacher, sind recht angenehme Zeitgenossen. Sie gehen auf Fremde zu ohne aufdringlich zu werden. Die Hilfsbereitschaft ist manchmal grenzenlos, wenn man die Damen in einem Geschäft nach dem Weg zur Post fragt, lächeln sie erstmal (darauf habe ich in Russland und Georgien bisher vergebens gewartet!).
Dann erklärt einem das gesamte Personal den Weg, lässt die andere Kundschaft links liegen, bis die sich auch noch einschaltet. Wenn dann alles durchdiskutiert ist und der Weg zur Post mehr oder weniger erklärt ist, geht ein Kunde los und zeigt einem draußen vor der Tür noch die Richtung an in die zu gehen ist. In der Post angekommen präsentiert dann die Dame hinterm Tresen die Briefmarken Karabachs voller Stolz undErklärungsbereitschaft: Auf das man seine Postkarten mit international nicht anerkannten Marken in die Welt schicke. Ob sie ankommen werden?
Jedenfalls sind alle so nett, dass selbst eine Befragung desGeheimdienstes bei der Akkreditierung wenig unangenehm ist. Aber den Vogel abgeschossen haben die Militärs. Meinem Antrag auf Frontbesuch konnte zwar nicht stattgegeben werden, weil leider der Verteidigungsminister nicht im Lande war, und nur er das entscheide kann. Aber in den Generalstab bin ich gekommen ohne meine Paßdaten abzugeben.
Ich durfte alleine mit umgehängten Kamaras durchs Gelände gehen auf der Suche dem richtigen Büro. Ein Besuch Disneyworlds ist sicher schwieriger. Besonders nach den ätzenden Erfahrungen auf meiner Russlandreise neulich, war das ein leicht verstörendes Ereignis. Man muss dazu wissen, dass erst im März diesen Kahres bei Kämpfen in Karabach mindestens ein Dutzend Soldaten getötet wurden. Die Karabacher leben nomal vor sich hin, aber das Militär ist höchst aufmerksam in dieser Region.
Eine armenische Stadt?
Uniformen an Mann und Frau sowie hin und her transportierte Panzer gehören zum Stadtbild der kleinen Kapitale Stepanakert. Vom einstigen Krieg ist nicht mehr viel zu sehen. Der Wiederaufbau ist weit fortgeschritten, die Asphaltdecken der Straßen gut, Strom gibt es den ganzen Tag und Wasser im Zentrum meistens auch. Die "dunklen Jahre" sind vorbei. Und wer nicht ende Oktober nach Karabach reist, der hat auchgute Chancen etwas vom schönen, grünen Bergland zu sehen, wenn er in die Orte hoch oben fährt. Allerdings haben halb verwaiste Kleinstädte in dichtem Oktobernebel auch ihren Reiz, wenn man keinen Wert darauf legt mehr von der Umgebung zu sehen als das, was 20 Meter um einen herum liegt. So ges(ch)ehen in Schuschi, einer Stadt auf die Armenier Anspruch erhoben bevor sie die Aseris verjagten. Sie sei immer schon armenisch gewesen, sagen die Armenier. Das wird vor allem dadurch unterstrichen, dass diese "armenische Stadt" auch 15 Jahre nach dem Krieg menschenleer wirkt. Wo sind nur all die Armenier, fragt man sich, die in den vielen zerschossenen orientalischen Häusern wohnten? Die Antwort ist einfach.
Die Bevölkerung war einst armenisch und aserisch. JETZT ist Schuschi armenisch. So nett die Armenier sind, ihr Nationalismus ist grenzenlos - aus vollster Überzeugung. In Yerevan (Eriwan) hatte sich meinem Weg nach Karabach Thierry angeschlossen. Ein französicher Lehrer, der unmotivierten Schülern Englisch beibringt und seit 20 Jahren in seinen Ferien die letzten Enden der Welt bereist. In Stepanakert hatten wir eine überteuerte Karabachkarte erstanden und hatten einen Ausflug in das gottverlassene Nest Martakert im Norden der Region unternommen. Auf dem Rückweg sollte es noch zum Kloster Gandzasar gehen. Unser Taxifahrer schoss mit überhöhter Geschwindigkeit nach Süden, vorbei an Parkplätzen voller Panzer, der Geschützrohre nach Aserbaidschan zeigten. aber irgendwas stimmte nicht. Wir fuhren den gleichen Weg den wir gekommen waren und unsere Karte teilte uns dazu etwas anderes mit. Auf Nachfrage meinte unser Chauffeur er würde erst nach Stepanakert zurück fahren zum Tanken,
was uns als ein riesen Umweg erschien. Ausserdem würde er dann eine neu asphaltierte Straße nehmen zum Kloster. Thierry war ausser sich und eine französische Revolution nahte. Das Tageslicht entfleuchte langsam, was ihn etwas in Unruhe brachte wegen der Bilder, die er noch machen wollte. ausserdem erschien ihm die Geschichte des Fahrers nicht geheuer, war doch die erwähnte Straße nicht in der Karte eingezeichnet. Die Debatte nahm ihren Lauf und wurde heftiger, während wir mitten auf der Straße angehalten hatten zum Streiten. Mir war das Abendlicht egal, da ich Schwarz-Weiß fotografiere. So hielt ich mir eine Weile raus. Meine späteren Einwände, dass wir nahe der Front unterwegs seien und unsere Karte sicherlich nicht alles zeigt, wurde nicht zugelassen. Also verwies ich auf´s Schicksal und die Wirren des Kauskasus, die man eben hinnehmen muss und darauf dass Kartenlesen für Kaukasier eine zeimlich überflüssige sache darstellt, schließlich kann man ja nach dem Weg fragen. Schlußendlich hatten wir eh keine andere Wahl als mit unserem Taxi weiterzufahren. Die Straße, die wir befuhren, zeichnete sich nämlich nicht gerade durch viel Verkehr aus, der uns neue Möglichkeiten bieten konnte. Thierry begann sich nach und nach seinem ihm bestimmten Los hinzgeben, wenn auch unter Protest. Und siehe da: Von Stepanakert aus war eine nagelneue Straße von Lewon Airapetjan gebaut worden. Der Auslandsarmenier hat nämlich einige Milliarden auf dem Konto und stammt zufällig aus dem Dorf Wank, unterhalb des Klosters Gandzasar. Also hat er einige Dollar in armenische Dram getauscht und springen lassen. Unser Ausflug zum Kloster sollte dann übrigens in dichtem Nebel enden.
Ansonsten bietet Karabach auch heute noch reichlich Minenfelder und Clusterbomben russicher Produktion. "Halo Trust" räumt seit 8 Jahren Kampfmittel und hat noch immer 6 Jahre vor sich. Regelmässig noch werden Menschen verletzt oder getötet, wenn sie Ihre Felder bestellen oder in den Bergen unterwegs sind. Erst eine Woche vor unserer Ankunft ist ein Kind schwer verletzt worden. Wir sind in den ehemaligen Schlachtfelder rumspaziert mit fachkundiger Begleitung von Halo Trust. Und tatsächlich lagen hier und da die länglichen Anti-Panzer Clusterbomben rum. Da dort nichts vermint war konnten wir uns normal bewegen, denn diese besondere Bauart der mittlerweile angerosteten Sprengkörper sind recht unempfindlich gegen menschliche Fußtritte. Aber wetten sollte man darum letztlich auch nicht.
Minenräumen gehört für mich zu den wenigen siinnvollen Tätigkeiten, die internationale Organisationen in den Krisengebieten der Welt leisten. Aber auch hier zeigt sich ein Problem. 250 Leute aus der Region beschäftigt Halo Trust. Das ist ein Faktor, wenn man bedenkt, dass in Karabach nur um die 145.000 Menschen leben. 250 Leute die anständig bezahlt werden und das Geld regional wieder ausgeben. Was also passiert mit all den Leuten, wenn in 6 Jahren Halo Trust die letzte Mine geräumt hat? Aber wer weiß, vielleicht kommen die Aserbaidschaner bald und wollen Karabach zurückerobern. Dann gibts wieder reichlich Arbeit für die Minenräumer...
Züruck nach Armenien
Yerevan, die Hauptstadt Armeniens hat sich in den letzten Jahren wirklich gemacht. Das Zentrum ist bis auf die neue Fußgängerzone (Fußgängerzone!!) weitestgehend hergerichtet. Statt pseudomorderner und potthässlicher Glas-Plastik-Business-Center bauen die Armenier noch immer mit ihren verschiedenfarbig schimmernden Tuffsteinen - und sei es Hochhäuser. Sie bauen westlich modern, aber eben einigermaßen geschmackvoll und nicht übertreibend. Lauschige Straßencafés sind überall im Zentrum zu finden, die Bürgersteige breit genug und schlaglochfrei. Vor fünf Jahren viel man nachts noch in die Kanalisation, weil die Gullidecken geklaut worden waren und die Straßenbeleuchtung nicht funktionierte. Oder man verhedderte sich auf dem Gehweg in herunterhängenden Stromkabeln. Also auch in Armenien ist der Fortschritt angekommen und man hat mindestens ein kleines Konzept für eine Stadtentwicklung, die sich nicht nur an die Autofahrer richtet.
Zurück in Georgien beginnt nun der Endspurt für mich. Ein weiteres Mal will ich versuchen nach Südossetien zu kommen. Es dürfte eine komplizierte Angelegenheit werden. Während sich zu Hause das Wendland auf den nächsten Castortransport nach Gorleben vorbereitet genieße die letzten sonnig-warmen Tage bevor auch hier der Herbst ankommt.
Also, bis dann und Kargat!
Timo
Halbrundturm Biel - Bienne ( Baujahr 1295 - Turm Wehrturm tour fortifiée torre fortificata fortified tower ) der Stadtbefestigung - Stadtmauer der Stadt - Altstadt Biel - Bienne im Kanton Bern im Berner Seeland der Schweiz
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Halbrundturm
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Der Halbrundturm steht an der Brunngasse 4 in der Stadt / Altstadt Biel / Bienne im Berner
Seeland im Kanton Bern in der Schweiz
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Der Halbrundturm wurde ca. 1295 erbaut. In dieser Zeit erfolgte die Stadterweiterung mit
der Obergasse und Untergasse gegen Osten. Der Turm ist aus Hartstein gebaut, die Zinne
ist aus Tuffstein.
In den zwei unteren Turmgeschossen sind die Küchen für die Wohnungen Brunngasse 4
eingebaut. Weiter oben ist der Turm offen, mit einem Schrägdach geschützt.
Johann Heinrich Laubscher zeichnet um 1642 den Turm als Rundturm. Auch auf der Tusch-
zeichnung von Dr. med. Franz Alexander Neuhaus von 1771 ist der Turm als Rundturm er-
sichtlich.
Der Turm wurde bei der Burgergutteilung von 1798 versteigert, ob es in dieser Zeit zu Ab-
und Umbauten gekommen ist, ist nicht bekannt.
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( BeschriebHalbrundturm AlbumStadtBiel StadtBiel Stadt City Ville
kaupunki città シティ stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn
Mittelalter Geschichte History Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz
Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria
Suíça Suiza )
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Ausflug nach B.iel am Freitag den 28. Februar 2014
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Mit dem Z.ug von B.ern nach B.iel
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Besuch des N.M.B N.eues M.useum B.iel ( F.otografieren nicht erlaubt )
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Mit dem Z.ug von B.iel nach B.ern
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Hurni140228 KantonBern StadtBiel AlbumStadtBiel AlbumRegionB.ielHochformat
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 261221
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NIF
Bereits Goethe, der sich in seiner „Italienischen Reise“ ausgiebig und angewidert über die grotesken Tuffstein-Skulpturen auf ihrer Begrenzungsmauer äußerte, machte Generationen von Touristen auf die originelle Villa mit ihrem außergewöhnlichen Grundriss aufmerksam.
Rastrelli erbaute 1753–1757 am Rand des Großen Teiches eine Grotte. Ein nicht näher bezeichneter Hofrat Rossi aus Italien leitete die Arbeiten und die innere Ausschmückung des Pavillons. Es war damals modern, in den Schlössern einige Zimmer, in den Parkanlagen einzelne Pavillons mit Muscheln und Tuffstein auszuschmücken. Ein solche Sala terrena befand sich auch im Katharinenpalast, die aber wegen eindringender Feuchtigkeit beseitigt wurde, und man installierte die Muscheln in dem neuen Pavillon.
Formation von Stalaktiten in den Höllgrotten bei Baar im Kanton Zug der Schweiz
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Höllgrotten Baar
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Die Höllgrotten sind ein Verbund von Tropfsteinhöhlen im Lorzentobel in der Nähe von Baar im Kanton Zug.
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Die Höhlen sind mit kleinen Seen, Stalaktiten und Stalagmiten in den verschiedensten Farben geschmückt.
Sie haben sich im Laufe von Jahrtausenden aus kalkhaltigen Quellen gebildet. Jede Höhle hat ihr eigenes Bild. Sie wurden Ende des 19. Jahrhunderts beim Abbau von Tuffstein entdeckt.
1863 wurde die erste grosse Höhle, der Dom, entdeckt und 1892 und 1902 zwei weitere Höhlen, das Zauberschloss und die Bärenhöhle.
Der damalige Steinbruchbesitzer J. L. Schmid-Arnold erkannte zum Glück den Wert dieser Naturschönheit und machte sie der Öffentlichkeit zugänglich. Sie sind heute beleuchtet und bequem begehbar.
Der Name Höllgrotte hat nichts mit der Hölle zu tun, sondern leitet sich ab vom mundartlichen Ausdruck häl, was so viel bedeutet wie rutschig, glatt.
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( BeschriebHöllgrottenBaar AlbumImInnernderSchweiz Grotte Höhle Cave luola grotta 洞窟 grot caverna пещера cueva Cueva de estalactita Drypstenshulen Stalactite cave Tippukivipuikko luola Grotte de stalactites Stalactite uaimh Stalactite hellinum Stalattite 鍾乳洞 Druipsteengrot Dryppsteinene hule Estalactite caverna Сталактитовая пещере Stalaktit grotta Cueva de estalactita )
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W.anderung zur W.ildburg und zur H.öllgrotte in B.aar im K.anton Z.ug am Montag den
03. August 2009
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Von B.ern mit dem Z.ug über Z.ürich nach Z.ug und weiter mit dem B.us bis nach
A.llenwinden, H.altestelle E.gg
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W.anderung A.llenwinden ( Z.G - 673m ) - R.uine W.ildburg ( Z.G - 653m) - H.öllgrotten
B.aar - B.aar ( Z.G - 443m )
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Mit dem Z.ug von B.aar über Z.ürich zurück nach B.ern
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Hurni090803 AlbumZZZZ090803WanderungHöllgrottenBaar KantonZug
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 150216
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Halbrundturm Biel - Bienne ( Baujahr 1295 - Turm Wehrturm tour fortifiée torre fortificata fortified tower ) an der Brunngasse 4 der Stadtbefestigung - Stadtmauer der Stadt - Altstadt Biel - Bienne im Kanton Bern im Berner Seeland der Schweiz
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Halbrundturm
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Der Halbrundturm steht an der Brunngasse 4 in der Stadt / Altstadt Biel / Bienne im Berner
Seeland im Kanton Bern in der Schweiz
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Der Halbrundturm wurde ca. 1295 erbaut. In dieser Zeit erfolgte die Stadterweiterung mit
der Obergasse und Untergasse gegen Osten. Der Turm ist aus Hartstein gebaut, die Zinne
ist aus Tuffstein.
In den zwei unteren Turmgeschossen sind die Küchen für die Wohnungen Brunngasse 4
eingebaut. Weiter oben ist der Turm offen, mit einem Schrägdach geschützt.
Johann Heinrich Laubscher zeichnet um 1642 den Turm als Rundturm. Auch auf der Tusch-
zeichnung von Dr. med. Franz Alexander Neuhaus von 1771 ist der Turm als Rundturm er-
sichtlich.
Der Turm wurde bei der Burgergutteilung von 1798 versteigert, ob es in dieser Zeit zu Ab-
und Umbauten gekommen ist, ist nicht bekannt.
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( BeschriebHalbrundturm AlbumStadtBiel StadtBiel Stadt City Ville
kaupunki città シティ stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn
Mittelalter Geschichte History Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz
Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria
Suíça Suiza )
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Wanderung mit R.alf in der Region B.iel am Sonntag den 06. Januar 2013
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Mit dem Z.ug von B.ern nach B.iel - B.ienne und weiter mit dem B.us der L.inie 4 bis L.öhre
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Wanderung B.iel M.ett - M.âche - M.ettm.oos - L.ängh.olz - H.eidens.tein - Im R.ied
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Mit dem B.us der L.inie 5 von M.öslia.cker bis Z.entralp.latz / P.lace C.entral ( Karte 1126 )
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S.tadtrundg.ang durch die A.lts.tadt von B.iel - B.ienne ( Karte 1126 )
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Mit der S.tands.eilb.ahn von B.iel nach E.vilard - L.eub.ringen
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W.anderung ( Karte 1125 / 1145 ) E.vilard / L.eub.ringen ( BE - 697m ) - E.vilard / L.eub.ringen ( BE - 720m ) - M.aison B.lanche ( BE - 720m ) - V.ingelzb.erg ( BE - 890m ) - N.idauw.ald - M.agglingenm.atte ( BE - 959m ) - O.berrain - M.agglingem.atten ( BE - 948m ) - G.ruebm.att - T.wannb.erg ( BE - 868m ) - T.wannb.erg ( BE - 854m ) - Les M.oulins ( BE - 750m ) - W.eg
o.berhalb T.wannb.achsc.hlucht - R.ond B.ois - S.chwernelz - F.esti ( BE - 580m ) - L.igerz -K.irche ( BE - 488m ) - L.igerz-G.léresse ( BE - 433m ) - L.igerz ( G.léresse ) ( BE - 433m )
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Mit dem Z.ug von L.igerz über B.iel / B.ienne - B.ern nach B.ern
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Hurni130106 KantonBern BernerSeeland
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 120322
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NIF
VorlageHalbrundturm Vorlage
Krefeld-Linn, Burg Linn --- Die Burg geht auf einen Wohn- und Wehrturm der Edelherren Otto und seinem Bruder Gerlachus von Lynn zurück, der im 12. Jahrhundert mit einer Größe von ungefähr 8,5 x 14,5 m an dieser Stelle aus Tuffstein und Kiesel errichtet wurde. Bereits um das Jahr 1000 herum gab es an dieser Stelle eine Motte, einen künstlichen von einem Wassergraben umgebenen Hügel mit einem durch Palisaden geschützten Wachturm aus Holz. Der erste Ausbau bestand aus einer heute nicht mehr erhaltenen Schildmauer aus Tuffstein an der Nordseite des Burghügels.
Otto von Linn verkaufte das „Allodium de Linne“ 1188 für 100 Mark, an den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, behielt die Burg jedoch als Lehen, bevor er selbst als junger Mann am Dritten Kreuzzug teilnahm. Inspiriert von der byzantinischen Festungsbaukunst baute Otto nach seiner Rückkehr die Burg mit den Erlösen aus Köln weiter aus. Die alte Schildmauer wurde zunächst in vier Bauabschnitten mit einer modernen Mauer aus Backsteinziegeln zu einem Ring geschlossen. Nach deren Fertigstellung wurde die schwache Schildmauer abgetragen und die Ringmauer in zwei weiteren Bauabschnitten zu ihrer heutigen sechseckigen Form ergänzt. Die ersten drei Abschnitte bilden genau die Hälfte der geplanten sechseckigen Ringmauer und wurden recht zügig nacheinander zwischen 1195 und 1200 gebaut. Später sollte sich ein exakt spiegelsymmetrisches Sechseck ergeben. Aus unbekannten Gründen wurde die zweite Hälfte der Ringmauer nicht so präzise gebaut. Schon der vierte Bauabschnitt wurde um 1202 kleiner ausgeführt als geplant, was die Form und Größe der restlichen Mauer in den letzten beiden Bauabschnitten beeinflusste. Dann gerieten die Bauarbeiten ins Stocken. Die letzten beiden Abschnitte wurden erst um 1230 und 1250 vollendet. Zum einem verzögerte das Abtragen der alten Schildmauer den Neubau und zum anderem starb Otto von Linn um 1219. Sein Sohn Gerhard von Linn vollendete zwar das Bauwerk, doch vermutlich hatte er nicht die gleiche Vorstellung von einer Burg wie sein Vater. Ende des 13. Jahrhunderts ließ er die Mauer nochmals um 3 Meter erhöhen.
Anfang des 14. Jahrhunderts begann dann der Ausbau zur landesherrlichen Verteidigungsanlage. Die Burg gehörte nun zur Grafschaft Kleve. Heinrich von Strünkede war Amtmann der Mechthild von Kleve auf der Burg. Man betrieb Raubrittertum unter anderem gegen das zur Grafschaft Moers gehörige Krefeld. Dies endete als die vereinten Kurkölner und Klever Truppen die Burg erstürmten. Die Lehenshoheit Kurkölns wurde nun vertraglich garantiert. So glich die Burg Linn vielen Doppelburgen, die aus einem Wohn-Wehrbau als Hauptburg und aus einer landwirtschaftlich genutzten Vorburg bestanden. Beide waren von einem Wassergraben umgeben.