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Profil" Nr. 14/2019 vom 31.03.2019 Seite 78-82
Text: Sebastian Hofer Fotos: Philipp Horak
Ich muss draußen bleiben
Österreich lässt junge Menschen mit Behinderung systematisch im Stich. Die Konsequenzen treffen uns alle. Ein Beispiel unter vielen: die Geschichte von Emil, Teenager mit Down-Syndrom.
Emil ist 13 Jahre alt und weiß sich zu helfen. Erstes Kennenlernen, kurzes Hallo, ein schneller Griff hinter die Couch: "Schenk ich dir. Alles Gute zum Geburtstag!" Der Beschenkte hat zwar nicht Geburtstag, aber seither einen neuen Türstopper, der aussieht wie ein nackter Frauenfuß. Das Stück ist von ausgesuchter Hässlichkeit und stört Emils ästhetisches Empfinden schon länger. Der Vorwand, es loszuwerden, wirkt zwar ein wenig konstruiert, aber egal, Hauptsache: weg.
Emil hat das Down-Syndrom. Manchmal spricht er undeutlich, manchmal mit ungewöhnlicher Wortstellung. Davon abgesehen kommuniziert er sehr präzise. Und er ist sehr eindeutig ein Teenager, der sich vor allem für seinen eigenen Kram interessiert. Seine an sich stark ausgeprägte Höflichkeit hat Grenzen. Wenn ihm ein Gespräch zu fad wird, verschwindet er kommentarlos in sein Zimmer und kommt wieder, wann er will -wenn er will. Man kann es auch so sagen: Emil ist ein charmanter Prachtkerl.
Eine Karriere wird er damit, nach menschlichem Ermessen, nicht machen. Im (gar nicht so unwahrscheinlichen) schlimmsten Fall wird er nie eine weiterführende Schule besuchen, nie auf dem regulären Arbeitsmarkt ankommen und, wie derzeit rund 24.000 andere Menschen in Österreich, eine Beschäftigungstherapie besuchen, die, weil es besser klingt, auch "Tagesstruktur" heißt oder "berufslaufbahnähnliche Lösung". Dort verrichten Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung auch in geschützten Werkstätten nicht eingesetzt werden können, für ein zweistelliges monatliches Taschengeld einfache handwerkliche Tätigkeiten. Emils Eltern finden diese Aussicht, gelinde gesagt, unmöglich. Der Bursche entwickelt sich prächtig, sein Wortschatz wächst, sein Witz ist schon gewaltig, er will lernen, Freunde haben, Teenager sein. Emils Vater Mischa Kirisits schüttelt den Kopf, während er sagt: "Wir wollen nichts Besonderes. Wir wollen das, was alle haben." Das bekommen sie aber nicht.
Inklusion bedeutet die gleichberechtigte Teilnahme von Menschen mit Behinderung an Bildung, Arbeitsmarkt, Gesellschaft. Das ist keine weltfremde Illusion. Menschen mit Behinderungen können höhere Schulen besuchen, auf dem Arbeitsmarkt reüssieren, selbstständig wohnen. Das gilt für Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Sinnesbehinderungen genauso wie für Menschen mit kognitiven Behinderungen oder Lernschwierigkeiten. Dazu braucht es, je nach Art und Grad der Behinderung, gewisse Rahmenbedingungen. Österreich tut sich bei deren Herstellung leider ausgesprochen schwer.
Die Wiener Menschenrechtskonsulentin Marianne Schulze, als Mitverhandlerin der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen eine international renommierte Koryphäe auf diesem Gebiet, sieht ein grundlegendes Problem: "Behinderung ist im österreichischen Alltag nicht selbstverständlich. Man nimmt Menschen mit Behinderungen nicht unter dem Aspekt wahr, was aus ihnen werden könnte, sondern fokussiert auf ihre Defekte. Der Fokus liegt auf ihrem Anderssein, auf dem, was nicht geht. Stephen Hawking ist in diesem Verständnis die völlige Ausnahme. Deshalb wird Behinderung immer noch unter dem Aspekt der Wohltätigkeit verhandelt. Ein Rollstuhlfahrer hat zu Weihnachten auf der Mariahilfer Straße ein hohes Risiko, Geld zugesteckt zu bekommen."
Die UN-Konvention, die in Österreich am 26. Oktober 2008 verbindlich in Kraft trat, definiert Personen mit Behinderung als "Menschen, die langfristige körperliche, psychische, intellektuelle oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, die sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen und wirksamen Teilhabe, gleichberechtigt mit anderen, an der Gesellschaft hindern können".
Behinderung ist demnach weniger das Resultat einer körperlichen oder kognitiven Einschränkung als eine soziale Frage: Man ist nicht behindert, man wird es, durch bauliche, ideologische oder gedankliche Hürden. Der jüngste Bericht der Bundesregierung über die Lage der Menschen mit Behinderungen in Österreich vom August 2017 formuliert, ganz in diesem Sinne, ein hehres Ziel: "Menschen mit Behinderung werden nicht mehr als Menschen angesehen, die staatlicher, als bevormundend angesehener Fürsorge bedürfen. Auch das Konzept der Integration, wonach Menschen mit Behinderung 'eingegliedert' werden und sich an die Anforderungen der Gesellschaft anpassen müssen, gilt als überholt. Langfristiges Ziel ist eine inklusive Gesellschaft." Bis dahin bleibt die Realität: ganz anders.
"Es gibt immer ein Aber. Dieses verdammte Aber", sagt Mischa Kirisits. In Österreich können Eltern seit 1993 frei wählen, ob sie ihr behindertes Kind auf eine Sonderschule oder in eine Integrationsklasse schicken möchten. Aber: "Du kannst dich für Integration entscheiden - aber nur, wenn deine Schule auch eine sonderpädagogische Förderung anbietet. Wenn nicht, wird dir halt irgendein Standort zugewiesen." Seit dem Jahr 1996 ist die Integration von Kindern mit Behinderung auch in der Mittelschule gesetzlich verankert. Aber, so Kirisits: "Nach der Volksschule mussten wir erfahren, dass es an unserer NMS zwar einen integrativen Unterricht, aber keine Nachmittagsbetreuung für Kinder mit Förderbedarf gab. Erst nach intensiver Intervention hat es auch für Emil einen Platz gegeben." Emil, aus den Tiefen seines Polstersessels: "Papa, du kannst super erzählen." Emil kann auch super ironisch sein.
Sabine Jungwirth, Unternehmerin und Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft, hat eine 21-jährige Tochter mit Down-Syndrom. Sie hat es geschafft. "Miriam hat bis vor zwei Jahren eine Schule besucht", sagt Jungwirth. "Es ist möglich, Bildung über die Schulpflicht hinaus zu verlängern. Aber es ist extrem schwierig. Man ist auf den guten Willen einzelner Schulprojekte angewiesen. Die können sich ihre Schüler aussuchen. Das kann schon für manche auch demütigend sein." Für die Angehörigen sei es oft existenziell schwierig, ein passendes Angebot für ihr Kind zu finden - oder auch nur den behördlichen Anforderungen zu genügen. "Vor zwei Jahren habe ich neun verschiedene Anträge geschrieben, Miriam musste drei Mal von Sachverständigen begutachtet werden. Man muss sich strecken, improvisieren, laufen. Und irgendwann geraten viele an einen Punkt, an dem die klassischen 'Aufbewahrungseinrichtungen' als gute Alternative erscheinen."
Aus dem Bericht der Bundesregierung vom August 2017: "Jugendliche, die eine Sonderschule besucht haben, verbringen oft auch ihr weiteres Leben in Sondereinrichtungen, wie Tagesstrukturen oder Wohnheimen." Aus dem Regierungsprogramm der Bundesregierung vom Dezember 2017: "Wiedereinführung der sonderpädagogischen Ausbildung", "Erhalt und Stärkung des Sonderschulwesens". Nicht nur der Rechnungshof sieht darin "ein Spannungsfeld".
Geradezu "idiotisch" findet das Martin Ladstätter, Obmann des Vereins BIZEPS - Zentrum für selbstbestimmtes Leben, der Betroffene, Behörden und Unternehmen in Fragen der Barrierefreiheit und Antidiskriminierung berät. Zudem ist Ladstätter Mitglied des Menschenrechtsbeirats der Volksanwaltschaft. Sein Urteil ist klar: "Völkerrechtlich haben wir die Verpflichtung zur Inklusion, aber wir erfüllen sie nicht. Das betrifft längst nicht nur den Bildungsbereich. In Österreich klafft eine Lücke zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Wir sehen die sozialstaatlichen Leistungen und übersehen bestehende Barrieren. Wir verwechseln Fürsorge mit Inklusion."
Tatsächlich existiert für Menschen mit Behinderung eine - auch für betroffene Familien oft schwer durchschaubare - Vielzahl an Transferleistungen, Beratungs-, Betreuungs- und Assistenzangeboten. Nicht alle dieser Angebote wirken sich so gut aus, wie sie gemeint sind. Kirisits: "Das System der Fahrtendienste und Werkstätten zum Beispiel läuft wie eine gut geölte Maschinerie. Aber es läuft eben auf eine reine Aufbewahrung hinaus. Behinderte werden als Almosenempfänger behandelt und von der Gesellschaft ferngehalten."
Gregor Demblin, Gründer und Geschäftsführer der Unternehmensberatung MyAbility, hat selbst erlebt, wie es ist, plötzlich anders beurteilt zu werden. Seit einem Badeunfall mit 18 sitzt Demblin im Rollstuhl. "Ich musste feststellen, welchen riesengroßen Unterschied es macht, eine offensichtliche Behinderung zu haben: Leistung wird dir schlicht nicht mehr zugetraut." Heute berät Demblins MyAbility über 100 Unternehmen im deutschsprachigen Raum, darunter die Bank Austria, Obi, Rewe oder die ÖBB, in Sachen "Disability Management": Menschen mit Behinderung sollen als Mitarbeiter und Kunden wahr- und ernstgenommen werden. "Unser Ziel besteht darin, dass Unternehmen disability confident werden, also keine Unsicherheiten bei dem Thema mehr haben. Diese Unsicherheiten beruhen im Wesentlichen darauf, dass es von frühester Kindheit an zu wenig Kontakt mit Menschen mit Behinderung gibt. Die Sonderschule ist aus unserer Sicht eine politische Katastrophe."
Ein buntes, ja geradezu leuchtendes Gegenbeispiel lässt sich im 20. Wiener Gemeindebezirk besichtigen. "Unser Schulsystem ist wie in Beton gegossen. Der Basisbeton stammt aus dem Schulorganisationsgesetz von 1962", sagt Josef Reichmayr, Leiter der Integrativen Lernwerkstatt Brigittenau (ILB). Dort führen Reichmayr und seine Kolleginnen seit 20 Jahren vor, wie man der Verhärtung beikommen kann: mit sehr viel persönlichem Engagement und hartnäckiger Ausschöpfung aller Möglichkeiten. Die ILB umfasst acht Schulstufen, die in drei jahrgangsübergreifenden Abschnitten absolviert werden, wobei der Übergang von Volks- zu Mittelschule fließend passiert. Von 400 Schülerinnen haben 90 einen sonderpädagogischen Förderbedarf. Die meisten von ihnen werden im Regelschul-Lehrplan unterrichtet, nur die Schüler mit erhöhtem Förderungsbedarf (das sind meist schwerst mehrfachbehinderte Kinder) werden in einem eigenen Lehrplan geführt. Aber auch das ist im Rahmen einer flexiblen Mehrstufenklasse möglich, erklärt Reichmayr: "Wenn man Schule so arrangiert, stehen Kinder, die langsamer sind als andere oder ihre eigene Art haben, Dinge wahrzunehmen, nicht am Rande des Geschehens. Inklusion erscheint nur dann unmöglich, wenn man im Regelsystem verharrt."
Unter dem Nationalen Aktionsplan Behinderung 2012-2020, der die Ziele der UN-Konvention verwirklichen sollte, wurden in Österreich ab September 2015 drei Modellregionen für inklusive Bildung eingerichtet. Bis zum Jahr 2020 sollten diese Modellregionen auf ganz Österreich ausgeweitet werden. Aber: "Das werden wir nicht schaffen", sagt Kira Grünberg, Behindertensprecherin der ÖVP. Nach wie vor werden die Modelle in Kärnten, Tirol und der Steiermark evaluiert, zusätzlich hat Bildungsminister Heinz Faßmann ein Consulting Board nominiert, das weitere Entscheidungsgrundlagen liefern soll. Ein Ende der Nachdenkpause ist vorerst nicht in Sicht. Grünbergs Credo: "Für mich ist die Wahlfreiheit entscheidend. Man wird nie ein System finden, mit dem man es allen recht macht. Viele Eltern sind froh, dass es eine Sonderschule gibt, in der ihr Kind nicht gemobbt wird, wo sie eine Ganztagesbetreuung und dadurch vielleicht Zeit für ihre anderen Kinder daheim haben und eventuell sogar die Möglichkeit, das Kind für ein, zwei Nächte ins Internat zu geben, um zu Hause ein bisschen Privatsphäre zu haben. Andererseits sieht man in der Modellregion Reutte, dass es sehr gut funktioniert, wenn alle Kinder inkludiert sind. Es ist für jedes Kind eine Bereicherung, mit unterschiedlichen Kindern aufzuwachsen und zu erleben, dass die Gesellschaft sehr vielfältig ist."
Anstelle einer weiteren Evalution: ein Anruf bei Dagmar Zöhrer. Als Landesschulinspektorin für Sonderpädagogik und Begabungsförderung hat sie die Modellregion in Kärnten umgesetzt und inklusive Pädagogik zum Pflichtschulstandard in ihrem Bundesland gemacht. 92 Prozent aller Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gehen in Kärnten in eine Regelschule. Es gibt dort keine allgemeinen Sonderschulen mehr. Zöhrer: "Inklusion funktioniert nicht, wenn man sie ideologisch verbrämt. Es ist nicht möglich, alle Kinder undifferenziert in einer Klasse von 25 Schülern von 8 bis 13 Uhr zu unterrichten. Das ist zum Scheitern verurteilt. Stattdessen haben wir für jede Form der Behinderung individuelle Unterstützungsmaßnahmen in der Regelschule entwickelt - von der Einzelassistenz über temporäre Time-out-Gruppen zu kooperativen Kleinklassen und Integrationsklassen. Wenn man es so aufzieht, hat Inklusion keine Grenze."
Es gibt zwei große Argumente gegen die inklusive Schule. Erstens: Sie ist zu teuer, weil sie so viele individuelle Unterstützungsmaßnahmen voraussetzt. Rainer Grubich vom Büro für Inklusive Bildung der Pädagogischen Hochschule Wien widerspricht mit Nachdruck: "Das aktuelle System fährt zweigleisig und finanziert Integration und Segregation. Das ist die teuerste Variante. Würde man die Ressourcen aus der Sonderpädagogik auf inklusive Systeme übertragen, wären diese ohne Weiteres zu finanzieren." Zweites Kontra: Nur in einer Sonderschule sind Kinder mit Behinderung vor dem Mobbing ihrer nichtbehinderten Mitschüler sicher. Grubich: "Wo es ein inklusives Schulsystem gibt, das schon im Kindergarten beginnt, kommt es nicht zu besonderen Mobbingproblemen. Kinder können Verschiedenheit sehr gut aushalten. Je heterogener eine Gruppe ist, desto weniger Mobbingansätze gibt es. Jeder kann einmal Hilfesuchender sein und einmal Helfender."
Emil spielt auf dem Handy herum, das er besitzt, seit er allein zur Schule geht - knapp zwei Jahre ist das schon her. Der Junge ist, so viel lässt sich zweifelsfrei feststellen, ein ganz normaler Teenager. Seine Lieblingsband heißt Big Time Rush. Sein liebstes Hobby ist Schlafen. Im Kino sah er zuletzt "Drachenzähmen leicht gemacht 3", außerdem weiß er wesentlich mehr über Superhelden als seine Mutter, denn: "Wie viele Superhelden kennst du überhaupt?" Abends geht er noch nicht aus, "aber mit 16 ist alles erlaubt".
Emil weiß, dass er anders ist, sagt sein Vater, aber auch die anderen sind anders, also will er wie alle anderen behandelt werden. "Er hat geheult, als er am Anfang die Schularbeiten nicht mitschreiben durfte. Also hat die Sonderpädagogin eine Leistungsüberprüfung eingeführt, die für ihn passt. Auch sein Zeugnis zipft ihn an, weil er keine Noten kriegt wie alle anderen, sondern eine schriftliche Beurteilung." Sein bester Freund Cedi hat keine kognitive Einschränkung , von Emil kann er trotzdem noch einiges lernen: Lockerheit, Selbstsicherheit und wie man Spaß hat. Emil führt durch sein Zimmer: Poster, ein kleiner Schreibtisch, eine Klimmzugstange, zwei Hanteln. Blöde Smalltalk-Frage: Das Sofa unterm Hochbett, ist das neu? Einzig richtige Antwort: "Für dich schon. Für mich nicht." n
Bildungslücken
Österreich hat sich vor mehr als zehn Jahren verpflichtet, Menschen mit Behinderungen uneingeschränkten Zugang zum Bildungssystem zu ermöglichen. Es ist beim Vorsatz geblieben.
Es war ein nationaler Feiertag vor zehneinhalb Jahren: Am 26. Oktober 2008 trat die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung auch in Österreich verbindlich in Kraft. Im Bildungsbereich hinkt die Umsetzung den Vorgaben beträchtlich nach. Laut Artikel 24 der Konvention "gewährleisten die Vertragsstaaten ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen". Weiters "stellen die Vertragsstaaten sicher, dass Menschen mit Behinderungen nicht aufgrund von Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden und dass Kinder mit Behinderung nicht aufgrund von Behinderung ( ) vom Besuch weiterführender Schulen ausgeschlossen werden". Dazu einige Zahlen: Im Schuljahr 2015/2016 besuchten laut einem Rechnungshofbericht 30.690 Kinder mit kognitiven, körperlichen oder Sinnesbehinderungen eine allgemeinbildende Pflichtschule. Rund zwei Drittel von ihnen nahmen am Unterricht im Rahmen einer Integrationsklasse teil, ein Drittel besuchte eine Sonderschule. Mit dem Ende der Pflichtschule ist Integration allerdings überhaupt kein Thema mehr. Gesetzlich ist sie nicht vorgesehen und findet, wenn überhaupt, im Rahmen von Schulversuchen statt. Im Berichtszeitraum besuchten genau 442 Schülerinnen und Schüler mit Behinderung eine AHS oder BMHS.
Inklusion bedeutet im Bildungsbereich, dass Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam lernen und dabei nicht in je eigene Lerngruppen eingeteilt werden. Der Rechnungshof versteht dies so, "dass sich Schülerinnen und Schüler nicht in ein starres System zu integrieren haben, sondern dass die Strukturen zugunsten der Förderung des Individuums aufzulösen sind." Zur aktuellen Lage in den heimischen Schulen erkannte der RH, vorsichtig formuliert, "ein Spannungsfeld" und "kritisierte, dass sich das Ministerium in seiner Richtlinie zur Entwicklung von inklusiven Modellregionen lediglich auf die allgemein bildenden Pflichtschulen beschränkte."
www.profil.at/gesellschaft/inklusion-oesterreich-menschen...
Monday
August 15, 2011
Finally got around to going tubing this summer. Ana and her friend Shayla and I planned to go at 1:00. It was sunny all morning and, classic tubing, we got out of the car and it was cloudy for the next half hour. Luckily we've started parking where we get out and walking to the spot we get in the water instead of driving two cars, so most of the cloudy time was during our walk. We passed by this little guy with a fishing pole who sort of awkwardly asked if we were going tubing in the water. He was probably around 12. And we were walking along the river in swimsuits, carrying giant tubes… Smalltalk? I guess. But then we passed this lady on a horse and she asked, "Run out of water?" or something like that. We're clearly walking up stream to get in and float down the river… It's not like she had a real question to ask. And it's awkward - there's no good answer to that. Why do people have to do stuff like that? Ugh.
Anyway, the tubing was nice, especially when the sun came out. The water was still really high, which normally isn't true by August. It's usually low enough that there are some really rocky parts where we have to stand up and walk through, or at least hit our butts on stuff as we're floating through. But the water was about a foot higher than usual today, and we were able to float through everything without a problem. It's probably the best tubing trip I've taken. There was one point when I sort of got thrown into a tree. There's a really sharp bend where the water just splashes up on the side of the tree when the water's that high and I was definitely going straight for the tree in my tube. I tried to sort of push off of it with my foot, which kind of worked, but with how fast the water was going, probably wasn't the best idea. It was sore for a little while, but I was able to run on it later without noticing anything. Thank goodness. We found a big toad where we got out of the water, which was nice. I didn't think we had them that big here. :) We picked up Rachel from work and tried to go to Sonic for Happy Hour. But classic Sonic. Just like the day we went specifically for popcorn chicken and all they had were chicken strips ("That sounds awful."), they were closed. Just for the day, right when we wanted to go. :/ So we drove all the way across town to the other one and grabbed some drinks. We got back home and relaxed for a while, then I went running with Rachel. Middle of the afternoon. On a 90° day. Great idea. :) It wasn't too bad, but wasn't incredibly nice either. I did a little bit of ab work, then showered after the run. We had dinner right away, but I tend not to have much of an appetite right after running so I didn't eat much. I sang a little bit after dinner, did some reading and then went for a walk.
One of the things I read this evening was a daily reading by Charles Spurgeon, today's talking about Genesis 24:63 - "Isaac went out to meditate in the field at the eventide." At the end, he recommended going out at sunset today to spend some time with God if you have the opportunity. I didn't have a field nearby, but it was just about sunset when I read it and I decided to take a walk over to the lake about a mile away. It was maybe a bit too far, cause it was well past dark by the time I even got there, but it was a really nice time to think and pray and reflect on the things I've been reading lately and such. One of the books I've been reading talks about being romanced by God through his creation as one aspect of his love for us. I've been trying to focus more on that as I seek a deeper personal relationship with him, and he's doing a great job of responding. :) I'm not sure how totally convinced I am that it's in direct response to my appreciation of his creation versus the idea that just because I'm in that mindset, I appreciate the things I normally see more. But it seems like every time I intentionally set aside time to thank God for his creation and all the gifts he gives every day, something out of the ordinary shows up. The day I took a walk and saw all those owls. When I was driving through the foothills yesterday and saw a momma deer and her baby out in the open. I know those things happen out of nowhere to most everyone at random times, but it's been pretty consistent lately with whenever I'm focusing on God and I think there might be something to that. It happened again today. I got to the lake and spent a good few minutes thinking about how it was all manmade but was still so beautiful with the lights from the houses around it reflecting on the water. I turned around to look at the silhouette of the mountains that was still just barely visible and thinking that I should have come from the other direction to have that view as I walked along the lakeside - the direction we had come earlier in the summer when it was too dark to see the mountains. We had come to see the reflection of the moon on the water, but it was behind us the whole walk. I kept walking for a little while, rounding this one bend, and right in front of me was a huge, golden-yellow moon hanging low in the sky - just high enough to be seen over the horizon and to reflect perfectly on the water. You know the expression "it took my breath away," and how that doesn't really ever happen in real life?… Or maybe it's just me. But it did in that moment. And it turned out that it definitely wouldn't have been better if I had come from the other direction. And it for sure turned out that all that manmade stuff wasn't nearly as amazingly beautiful as the stuff God did without any help. Wow.
"In the field we have a study hung round with texts for thought. From the cedar to the hyssop, from the soaring eagle down to the chirping grasshopper, from the blue expanse of heaven to a drop of dew, all things are full of teaching, and when the eye is divinely opened, that teaching flashes upon the mind far more vividly than from written books."
When I got back home, Rachel asked everyone if they wanted to watch 127 Hours, which we did. I had heard the story plenty before (is this something most people have heard a lot about, or pretty specific to those of us in Colorado?), but they did a really great job of making the movie. It was amazing. Turned out to be a pretty fantastic day.
Jackie is a visual artist living and working in Dun Laoghaire, Co. Dublin. As a graphic designer Jackie manipulated type, letters and words into logo's and symbols using paper and ink. As an artist, she manipulates thoughts, meanings and ideas to create three dimensional objects using clay, glass, metal and found objects.
Today I experimented with a Sigma 180mm lens mounted on a Sony A7RM2 body using a Metabones adaptor.
This combination of equipment does not work in Auto-Focus mode so I had to use manual focusing and this was not easy but it certainly would have been impossible without focus peaking [a feature that I have never properly employed before]. In case you are unaware focus peaking is a tool to assist you while manual focusing. Focus peaking highlights the areas that are in focus so you are able to quickly focus the camera and not miss crucial shots. However, focus peaking is not as easy as it sounds because it shows you what's sharp on the viewfinder screen, not what's sharp in the actual image. Since the screen or viewfinder has a much lower resolution than the actual camera sensor areas that are highlighted as being sharp in the viewfinder can be very much out of focus in the image you actually capture.
Tool for managing a list of packages in a team environment. Shown in "desktop integration" mode, the icon will hide/show the tool.
Photograph taken at 13:11pm on November 21st 2012 off Dartford Road and High street, in the back seat of my Rover 75 CDTI in the car park of the Lion pub, Farningham village, next to the River Darent in Farningham, Dartford, England.
Nikon D7000 20mm 1/10s f/5.6 iso200
Sigma 10-20mm f/4-5.6 EX DC HSM. UV filter. Nikon GP-1 GPS.
LATITUDE: N 51d 22m 55.60s
LONGITUDE: E 0d 13m 17.38s
ALTITUDE: 24.0m
Profil" Nr. 14/2019 vom 31.03.2019 Seite 78-82
Text: Sebastian Hofer Fotos: Philipp Horak
Ich muss draußen bleiben
Österreich lässt junge Menschen mit Behinderung systematisch im Stich. Die Konsequenzen treffen uns alle. Ein Beispiel unter vielen: die Geschichte von Emil, Teenager mit Down-Syndrom.
Emil ist 13 Jahre alt und weiß sich zu helfen. Erstes Kennenlernen, kurzes Hallo, ein schneller Griff hinter die Couch: "Schenk ich dir. Alles Gute zum Geburtstag!" Der Beschenkte hat zwar nicht Geburtstag, aber seither einen neuen Türstopper, der aussieht wie ein nackter Frauenfuß. Das Stück ist von ausgesuchter Hässlichkeit und stört Emils ästhetisches Empfinden schon länger. Der Vorwand, es loszuwerden, wirkt zwar ein wenig konstruiert, aber egal, Hauptsache: weg.
Emil hat das Down-Syndrom. Manchmal spricht er undeutlich, manchmal mit ungewöhnlicher Wortstellung. Davon abgesehen kommuniziert er sehr präzise. Und er ist sehr eindeutig ein Teenager, der sich vor allem für seinen eigenen Kram interessiert. Seine an sich stark ausgeprägte Höflichkeit hat Grenzen. Wenn ihm ein Gespräch zu fad wird, verschwindet er kommentarlos in sein Zimmer und kommt wieder, wann er will -wenn er will. Man kann es auch so sagen: Emil ist ein charmanter Prachtkerl.
Eine Karriere wird er damit, nach menschlichem Ermessen, nicht machen. Im (gar nicht so unwahrscheinlichen) schlimmsten Fall wird er nie eine weiterführende Schule besuchen, nie auf dem regulären Arbeitsmarkt ankommen und, wie derzeit rund 24.000 andere Menschen in Österreich, eine Beschäftigungstherapie besuchen, die, weil es besser klingt, auch "Tagesstruktur" heißt oder "berufslaufbahnähnliche Lösung". Dort verrichten Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung auch in geschützten Werkstätten nicht eingesetzt werden können, für ein zweistelliges monatliches Taschengeld einfache handwerkliche Tätigkeiten. Emils Eltern finden diese Aussicht, gelinde gesagt, unmöglich. Der Bursche entwickelt sich prächtig, sein Wortschatz wächst, sein Witz ist schon gewaltig, er will lernen, Freunde haben, Teenager sein. Emils Vater Mischa Kirisits schüttelt den Kopf, während er sagt: "Wir wollen nichts Besonderes. Wir wollen das, was alle haben." Das bekommen sie aber nicht.
Inklusion bedeutet die gleichberechtigte Teilnahme von Menschen mit Behinderung an Bildung, Arbeitsmarkt, Gesellschaft. Das ist keine weltfremde Illusion. Menschen mit Behinderungen können höhere Schulen besuchen, auf dem Arbeitsmarkt reüssieren, selbstständig wohnen. Das gilt für Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Sinnesbehinderungen genauso wie für Menschen mit kognitiven Behinderungen oder Lernschwierigkeiten. Dazu braucht es, je nach Art und Grad der Behinderung, gewisse Rahmenbedingungen. Österreich tut sich bei deren Herstellung leider ausgesprochen schwer.
Die Wiener Menschenrechtskonsulentin Marianne Schulze, als Mitverhandlerin der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen eine international renommierte Koryphäe auf diesem Gebiet, sieht ein grundlegendes Problem: "Behinderung ist im österreichischen Alltag nicht selbstverständlich. Man nimmt Menschen mit Behinderungen nicht unter dem Aspekt wahr, was aus ihnen werden könnte, sondern fokussiert auf ihre Defekte. Der Fokus liegt auf ihrem Anderssein, auf dem, was nicht geht. Stephen Hawking ist in diesem Verständnis die völlige Ausnahme. Deshalb wird Behinderung immer noch unter dem Aspekt der Wohltätigkeit verhandelt. Ein Rollstuhlfahrer hat zu Weihnachten auf der Mariahilfer Straße ein hohes Risiko, Geld zugesteckt zu bekommen."
Die UN-Konvention, die in Österreich am 26. Oktober 2008 verbindlich in Kraft trat, definiert Personen mit Behinderung als "Menschen, die langfristige körperliche, psychische, intellektuelle oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, die sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen und wirksamen Teilhabe, gleichberechtigt mit anderen, an der Gesellschaft hindern können".
Behinderung ist demnach weniger das Resultat einer körperlichen oder kognitiven Einschränkung als eine soziale Frage: Man ist nicht behindert, man wird es, durch bauliche, ideologische oder gedankliche Hürden. Der jüngste Bericht der Bundesregierung über die Lage der Menschen mit Behinderungen in Österreich vom August 2017 formuliert, ganz in diesem Sinne, ein hehres Ziel: "Menschen mit Behinderung werden nicht mehr als Menschen angesehen, die staatlicher, als bevormundend angesehener Fürsorge bedürfen. Auch das Konzept der Integration, wonach Menschen mit Behinderung 'eingegliedert' werden und sich an die Anforderungen der Gesellschaft anpassen müssen, gilt als überholt. Langfristiges Ziel ist eine inklusive Gesellschaft." Bis dahin bleibt die Realität: ganz anders.
"Es gibt immer ein Aber. Dieses verdammte Aber", sagt Mischa Kirisits. In Österreich können Eltern seit 1993 frei wählen, ob sie ihr behindertes Kind auf eine Sonderschule oder in eine Integrationsklasse schicken möchten. Aber: "Du kannst dich für Integration entscheiden - aber nur, wenn deine Schule auch eine sonderpädagogische Förderung anbietet. Wenn nicht, wird dir halt irgendein Standort zugewiesen." Seit dem Jahr 1996 ist die Integration von Kindern mit Behinderung auch in der Mittelschule gesetzlich verankert. Aber, so Kirisits: "Nach der Volksschule mussten wir erfahren, dass es an unserer NMS zwar einen integrativen Unterricht, aber keine Nachmittagsbetreuung für Kinder mit Förderbedarf gab. Erst nach intensiver Intervention hat es auch für Emil einen Platz gegeben." Emil, aus den Tiefen seines Polstersessels: "Papa, du kannst super erzählen." Emil kann auch super ironisch sein.
Sabine Jungwirth, Unternehmerin und Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft, hat eine 21-jährige Tochter mit Down-Syndrom. Sie hat es geschafft. "Miriam hat bis vor zwei Jahren eine Schule besucht", sagt Jungwirth. "Es ist möglich, Bildung über die Schulpflicht hinaus zu verlängern. Aber es ist extrem schwierig. Man ist auf den guten Willen einzelner Schulprojekte angewiesen. Die können sich ihre Schüler aussuchen. Das kann schon für manche auch demütigend sein." Für die Angehörigen sei es oft existenziell schwierig, ein passendes Angebot für ihr Kind zu finden - oder auch nur den behördlichen Anforderungen zu genügen. "Vor zwei Jahren habe ich neun verschiedene Anträge geschrieben, Miriam musste drei Mal von Sachverständigen begutachtet werden. Man muss sich strecken, improvisieren, laufen. Und irgendwann geraten viele an einen Punkt, an dem die klassischen 'Aufbewahrungseinrichtungen' als gute Alternative erscheinen."
Aus dem Bericht der Bundesregierung vom August 2017: "Jugendliche, die eine Sonderschule besucht haben, verbringen oft auch ihr weiteres Leben in Sondereinrichtungen, wie Tagesstrukturen oder Wohnheimen." Aus dem Regierungsprogramm der Bundesregierung vom Dezember 2017: "Wiedereinführung der sonderpädagogischen Ausbildung", "Erhalt und Stärkung des Sonderschulwesens". Nicht nur der Rechnungshof sieht darin "ein Spannungsfeld".
Geradezu "idiotisch" findet das Martin Ladstätter, Obmann des Vereins BIZEPS - Zentrum für selbstbestimmtes Leben, der Betroffene, Behörden und Unternehmen in Fragen der Barrierefreiheit und Antidiskriminierung berät. Zudem ist Ladstätter Mitglied des Menschenrechtsbeirats der Volksanwaltschaft. Sein Urteil ist klar: "Völkerrechtlich haben wir die Verpflichtung zur Inklusion, aber wir erfüllen sie nicht. Das betrifft längst nicht nur den Bildungsbereich. In Österreich klafft eine Lücke zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Wir sehen die sozialstaatlichen Leistungen und übersehen bestehende Barrieren. Wir verwechseln Fürsorge mit Inklusion."
Tatsächlich existiert für Menschen mit Behinderung eine - auch für betroffene Familien oft schwer durchschaubare - Vielzahl an Transferleistungen, Beratungs-, Betreuungs- und Assistenzangeboten. Nicht alle dieser Angebote wirken sich so gut aus, wie sie gemeint sind. Kirisits: "Das System der Fahrtendienste und Werkstätten zum Beispiel läuft wie eine gut geölte Maschinerie. Aber es läuft eben auf eine reine Aufbewahrung hinaus. Behinderte werden als Almosenempfänger behandelt und von der Gesellschaft ferngehalten."
Gregor Demblin, Gründer und Geschäftsführer der Unternehmensberatung MyAbility, hat selbst erlebt, wie es ist, plötzlich anders beurteilt zu werden. Seit einem Badeunfall mit 18 sitzt Demblin im Rollstuhl. "Ich musste feststellen, welchen riesengroßen Unterschied es macht, eine offensichtliche Behinderung zu haben: Leistung wird dir schlicht nicht mehr zugetraut." Heute berät Demblins MyAbility über 100 Unternehmen im deutschsprachigen Raum, darunter die Bank Austria, Obi, Rewe oder die ÖBB, in Sachen "Disability Management": Menschen mit Behinderung sollen als Mitarbeiter und Kunden wahr- und ernstgenommen werden. "Unser Ziel besteht darin, dass Unternehmen disability confident werden, also keine Unsicherheiten bei dem Thema mehr haben. Diese Unsicherheiten beruhen im Wesentlichen darauf, dass es von frühester Kindheit an zu wenig Kontakt mit Menschen mit Behinderung gibt. Die Sonderschule ist aus unserer Sicht eine politische Katastrophe."
Ein buntes, ja geradezu leuchtendes Gegenbeispiel lässt sich im 20. Wiener Gemeindebezirk besichtigen. "Unser Schulsystem ist wie in Beton gegossen. Der Basisbeton stammt aus dem Schulorganisationsgesetz von 1962", sagt Josef Reichmayr, Leiter der Integrativen Lernwerkstatt Brigittenau (ILB). Dort führen Reichmayr und seine Kolleginnen seit 20 Jahren vor, wie man der Verhärtung beikommen kann: mit sehr viel persönlichem Engagement und hartnäckiger Ausschöpfung aller Möglichkeiten. Die ILB umfasst acht Schulstufen, die in drei jahrgangsübergreifenden Abschnitten absolviert werden, wobei der Übergang von Volks- zu Mittelschule fließend passiert. Von 400 Schülerinnen haben 90 einen sonderpädagogischen Förderbedarf. Die meisten von ihnen werden im Regelschul-Lehrplan unterrichtet, nur die Schüler mit erhöhtem Förderungsbedarf (das sind meist schwerst mehrfachbehinderte Kinder) werden in einem eigenen Lehrplan geführt. Aber auch das ist im Rahmen einer flexiblen Mehrstufenklasse möglich, erklärt Reichmayr: "Wenn man Schule so arrangiert, stehen Kinder, die langsamer sind als andere oder ihre eigene Art haben, Dinge wahrzunehmen, nicht am Rande des Geschehens. Inklusion erscheint nur dann unmöglich, wenn man im Regelsystem verharrt."
Unter dem Nationalen Aktionsplan Behinderung 2012-2020, der die Ziele der UN-Konvention verwirklichen sollte, wurden in Österreich ab September 2015 drei Modellregionen für inklusive Bildung eingerichtet. Bis zum Jahr 2020 sollten diese Modellregionen auf ganz Österreich ausgeweitet werden. Aber: "Das werden wir nicht schaffen", sagt Kira Grünberg, Behindertensprecherin der ÖVP. Nach wie vor werden die Modelle in Kärnten, Tirol und der Steiermark evaluiert, zusätzlich hat Bildungsminister Heinz Faßmann ein Consulting Board nominiert, das weitere Entscheidungsgrundlagen liefern soll. Ein Ende der Nachdenkpause ist vorerst nicht in Sicht. Grünbergs Credo: "Für mich ist die Wahlfreiheit entscheidend. Man wird nie ein System finden, mit dem man es allen recht macht. Viele Eltern sind froh, dass es eine Sonderschule gibt, in der ihr Kind nicht gemobbt wird, wo sie eine Ganztagesbetreuung und dadurch vielleicht Zeit für ihre anderen Kinder daheim haben und eventuell sogar die Möglichkeit, das Kind für ein, zwei Nächte ins Internat zu geben, um zu Hause ein bisschen Privatsphäre zu haben. Andererseits sieht man in der Modellregion Reutte, dass es sehr gut funktioniert, wenn alle Kinder inkludiert sind. Es ist für jedes Kind eine Bereicherung, mit unterschiedlichen Kindern aufzuwachsen und zu erleben, dass die Gesellschaft sehr vielfältig ist."
Anstelle einer weiteren Evalution: ein Anruf bei Dagmar Zöhrer. Als Landesschulinspektorin für Sonderpädagogik und Begabungsförderung hat sie die Modellregion in Kärnten umgesetzt und inklusive Pädagogik zum Pflichtschulstandard in ihrem Bundesland gemacht. 92 Prozent aller Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gehen in Kärnten in eine Regelschule. Es gibt dort keine allgemeinen Sonderschulen mehr. Zöhrer: "Inklusion funktioniert nicht, wenn man sie ideologisch verbrämt. Es ist nicht möglich, alle Kinder undifferenziert in einer Klasse von 25 Schülern von 8 bis 13 Uhr zu unterrichten. Das ist zum Scheitern verurteilt. Stattdessen haben wir für jede Form der Behinderung individuelle Unterstützungsmaßnahmen in der Regelschule entwickelt - von der Einzelassistenz über temporäre Time-out-Gruppen zu kooperativen Kleinklassen und Integrationsklassen. Wenn man es so aufzieht, hat Inklusion keine Grenze."
Es gibt zwei große Argumente gegen die inklusive Schule. Erstens: Sie ist zu teuer, weil sie so viele individuelle Unterstützungsmaßnahmen voraussetzt. Rainer Grubich vom Büro für Inklusive Bildung der Pädagogischen Hochschule Wien widerspricht mit Nachdruck: "Das aktuelle System fährt zweigleisig und finanziert Integration und Segregation. Das ist die teuerste Variante. Würde man die Ressourcen aus der Sonderpädagogik auf inklusive Systeme übertragen, wären diese ohne Weiteres zu finanzieren." Zweites Kontra: Nur in einer Sonderschule sind Kinder mit Behinderung vor dem Mobbing ihrer nichtbehinderten Mitschüler sicher. Grubich: "Wo es ein inklusives Schulsystem gibt, das schon im Kindergarten beginnt, kommt es nicht zu besonderen Mobbingproblemen. Kinder können Verschiedenheit sehr gut aushalten. Je heterogener eine Gruppe ist, desto weniger Mobbingansätze gibt es. Jeder kann einmal Hilfesuchender sein und einmal Helfender."
Emil spielt auf dem Handy herum, das er besitzt, seit er allein zur Schule geht - knapp zwei Jahre ist das schon her. Der Junge ist, so viel lässt sich zweifelsfrei feststellen, ein ganz normaler Teenager. Seine Lieblingsband heißt Big Time Rush. Sein liebstes Hobby ist Schlafen. Im Kino sah er zuletzt "Drachenzähmen leicht gemacht 3", außerdem weiß er wesentlich mehr über Superhelden als seine Mutter, denn: "Wie viele Superhelden kennst du überhaupt?" Abends geht er noch nicht aus, "aber mit 16 ist alles erlaubt".
Emil weiß, dass er anders ist, sagt sein Vater, aber auch die anderen sind anders, also will er wie alle anderen behandelt werden. "Er hat geheult, als er am Anfang die Schularbeiten nicht mitschreiben durfte. Also hat die Sonderpädagogin eine Leistungsüberprüfung eingeführt, die für ihn passt. Auch sein Zeugnis zipft ihn an, weil er keine Noten kriegt wie alle anderen, sondern eine schriftliche Beurteilung." Sein bester Freund Cedi hat keine kognitive Einschränkung , von Emil kann er trotzdem noch einiges lernen: Lockerheit, Selbstsicherheit und wie man Spaß hat. Emil führt durch sein Zimmer: Poster, ein kleiner Schreibtisch, eine Klimmzugstange, zwei Hanteln. Blöde Smalltalk-Frage: Das Sofa unterm Hochbett, ist das neu? Einzig richtige Antwort: "Für dich schon. Für mich nicht." n
Bildungslücken
Österreich hat sich vor mehr als zehn Jahren verpflichtet, Menschen mit Behinderungen uneingeschränkten Zugang zum Bildungssystem zu ermöglichen. Es ist beim Vorsatz geblieben.
Es war ein nationaler Feiertag vor zehneinhalb Jahren: Am 26. Oktober 2008 trat die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung auch in Österreich verbindlich in Kraft. Im Bildungsbereich hinkt die Umsetzung den Vorgaben beträchtlich nach. Laut Artikel 24 der Konvention "gewährleisten die Vertragsstaaten ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen". Weiters "stellen die Vertragsstaaten sicher, dass Menschen mit Behinderungen nicht aufgrund von Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden und dass Kinder mit Behinderung nicht aufgrund von Behinderung ( ) vom Besuch weiterführender Schulen ausgeschlossen werden". Dazu einige Zahlen: Im Schuljahr 2015/2016 besuchten laut einem Rechnungshofbericht 30.690 Kinder mit kognitiven, körperlichen oder Sinnesbehinderungen eine allgemeinbildende Pflichtschule. Rund zwei Drittel von ihnen nahmen am Unterricht im Rahmen einer Integrationsklasse teil, ein Drittel besuchte eine Sonderschule. Mit dem Ende der Pflichtschule ist Integration allerdings überhaupt kein Thema mehr. Gesetzlich ist sie nicht vorgesehen und findet, wenn überhaupt, im Rahmen von Schulversuchen statt. Im Berichtszeitraum besuchten genau 442 Schülerinnen und Schüler mit Behinderung eine AHS oder BMHS.
Inklusion bedeutet im Bildungsbereich, dass Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam lernen und dabei nicht in je eigene Lerngruppen eingeteilt werden. Der Rechnungshof versteht dies so, "dass sich Schülerinnen und Schüler nicht in ein starres System zu integrieren haben, sondern dass die Strukturen zugunsten der Förderung des Individuums aufzulösen sind." Zur aktuellen Lage in den heimischen Schulen erkannte der RH, vorsichtig formuliert, "ein Spannungsfeld" und "kritisierte, dass sich das Ministerium in seiner Richtlinie zur Entwicklung von inklusiven Modellregionen lediglich auf die allgemein bildenden Pflichtschulen beschränkte."
Sometimes you sit near someone in a class and get to know them like the back of your hand. Sometimes, though, your relationship is a bit more distant. For one reason or another, all that you know of them is derived from overheard smalltalk and minute morsels of conversation. Just enough to make you think they have a lot more going on under the hood than meets the eye. Sometimes you never act on that curiosity. Sometimes it drives you mad.
Minolta Maxxum 7k, Kodak MAX 400 (exp 10/2007) rated at 200, Minolta 35-70 f/4.
This roll was the first time I really tried doing portraits. I think I like it.
Lukash Hallard would leave the market with a new pack of red apples and a paperbag full of magazines and comics. The hauler stops by the door and fishes a stick out, resting it between clenched teeth while he patted his shirt pocket for the lighter
[ Libby Kayor looks over with and smile and wave at seeing Luk," morning.." hands reaching to adjust her hat then
Lukash Hallard looks up to the sky. Midian's constant bleakness had him often confused about the time . "iddis mornin'already uh?? wouldye lookit dat" he muses with a gruff chuckle
Libby Kayor 's blue eyes would look up too as also laughs ," yes Sir it would be morning.." quick glance to her watch confirms that fact. Attention turned back to Luk," so been out shopping have you.." taking an sip of her coffee as walking closer would offer out an bag of donuts if he wanted to take one
Lukash Hallard would look at his own watch. As usual he'd forgotten to wind it again. "yeah yenno...gotsa catch up on th'readin'n stuff" he lets out while patting the grocery bag he held close to his chest. The hauler refuses the donuts with a polite nod while his free hand was kept occupied flickering the zippo open to burn the cig that hovered between cracked lips.
Libby Kayor bringing the bag of donuts back toward herself she is not offend none where taken as more chocolate ones for herself. Head tipping some as not able to see what sort of magizines might be in the bag just smiles," well reading is good for the mind. Least is what my teachers used to tell me.." Libby never worried as her IQ is high enough." I was thinking of going to the beach and watchng the waves some." pausing then as remembers something," say can you tell me where does that bridge go that is over your place?"
Lukash Hallard suckles on the cig calmly, attentively listening to the girl while she speaks. The hauler nods once a question is asked, Luk was in a good mood - and loved making smalltalk with random peeps. "well it used ta lead ta Levi, now it ends up atta smelly swamp. Butchye dun'wunna go thear toots" he quickly adds warningly "dat place's full uv scavengers'n creatures like mutant crocodiles'n da like." Luk steps closer to her a couple inches, his solitary blue eye locked on hers while a smile crooked its way out of his scarred features "legend has it there's a fortune buried sum'wear below ovah thear..." he says at last, his gruff voice assuming an intriguing, storytelling tone now.
Libby Kayor ' eyes would grow large as she is told of creatures and scavengers. Libby trying to tell if the man is pulling her leg or not. Figuiring with what has seen so far in this city he might be true. Hearing of an treasure she is instantly intriged." like an pirants (sp) treasure?.." Libby far from needing credits but the thought of treasure instantly turning her mind to stories of romance and adventour," whoses treasure would it be? Would have thought someone would have found it by now. How you ever gone digging for it?.." the girl in her excitement asking alot of questions delicate features of face animated
Lukash Hallard chuckles at the girl's excitement...it had him on a gold rush as well. "fuck yeah toots! Ah've been there tons uv times diggin'..." and he would be there dozens of times over in the future, it was one of Luk's favorite hobbies "dug all ovah da swamp'n found nuffin'but bones...heck, p'raps ah wusn't diggin'deep enuf uh?" he adds with a playful wink of his good eye. "legend say on uv'da DuPlotte's great grand father hid'is treasure thear'jus'b'foar he knocked'is boots...noboddeh from da fam'leh confirms or denies it tho." except for Leor but heck, the woman was crazy anyways...
Libby Kayor makes note of the name as Libby will look and research it out later. Lips still curled into an excited smile would ask," could I go sometime when you do?." thinking as tall as the man is he could take care of any mutent aligrater that might pop up. If not Libby sure as heck can run fast. In her mind thinking of it as some kind of big adventour. She is already calculating an computer system of griding the swamp as Luk called it to give beter odds in where he might have dug. Face tipping up more then to look at the man," do not worry I would not want it if found. Well many an shinny thing or so. " As Libby like any girl likes the shinny things." Just sounds fun.."
Lukash Hallard: "will do dat toots definitely" he nods, happy to see there was someone actually willing to go treasure hunting with him. "we gotta getchye summin'odda din'em fancy clothes ye gots thear tho."
Libby Kayor looks down at her clothes as they are not as fancy as some she wears but what would expect as she has been dressed like an princess since day she was born." yes I have jeans and boots. No worries." reaching to skirt pocket pulls out an pen to write in her neat way her name and number to an piece of the paper bag the donuts are in, Handing it to Luk then." here is my number.."
Lukash Hallard takes the number, giving a good read. he'd save it to his PB later on. "Aaaight gotchya...ah'mma call ye as soon as ah git sum'time ta head thear. Have ye shovelin'sum mud'n shit!"
Libby Kayor laughs softly," well would not mind sholving mud but not sure of shit.." wrinkling nose in an cute way as laughs
It's in the little things
I set myself up for a challenge today. I usually edit my images until I am satisfied. And being the perfectionist that I am, that mostly takes a lot of time. So today I had a half an hour to look for a place to shoot, and an hour to edit when I got back home.
Joy and happiness can be found in little things. I find myself more and more appreciative of the little things around me. Like smalltalk with a stranger, the smell of the sea, dinner with my neighbor.
Artist Stephen B Whatley in The Small Talk Cafe (which opened in 1970), Amsterdam, The Netherlands, in May 1991. The bar overlooks The Stedelijk Museum, the national museum of modern art, situated just yards from the Vincent Van Gogh Museum in Paulus Potterstraat.
Impressionen aus dem Vernissage der Sonderausstellung
«Emil Ferris. Between Selves» (Laufzeit seit dem 4. Juli bis zum 15. November 2026) im Cartoonmuseum Basel (CH), 3. Juli 2026.
In prison, where choice is restricted and control is enforced, change seems impossible. When Dani goes to prison counselling she is reluctant to communicate with her counsellor, Heather. Heather introduces Dani to matchstick modelling. Inspired by a true story, Matchsticks provides an insight into the often misunderstood lives of prison inmates.
Twitter: @FineCombUK
Tickets: www.greatermanchesterfringe.co.uk
I uploaded this (amazing gif made by joie) because its a shout out to my amazing Jemi fans on twitter who have kept my Jemi faith alive. thankyou girls! ♥
So has anyone heard the song 'Back to December' By the legendary Taylor Swift? It kinda made me think of Jemi if Joe was singing the song to her.
Lyrics:
So glad you made time to see me
How's life? Tell me, how's your family?
I havent seen them in a while.
You've been good, busier than ever.
We smalltalk, work and the weather
Your guard is up and I know why.
Because the last time you saw me is still burned in the back of your mind.
You gave me roses
And I left them there to die.
So this is me swallowing my pride standing in front of you saying I'm sorry for that night. And I go back to December all the time
Turns out freedom ain't nothing but missing you wishing I'd realized what I had when you were mine.
I'd go back to December turn around and make it alright
I go back to December all the time
These days I haven't been sleeping
Staying up playing back myself leaving,
When your birthday passed and I didn't call.
And I think about summer, all the beautiful times
I watched you laughing from the passenger side
Realized that I loved you in the fall.
Then the cold came, the dark days
when fear crept into my mind.
You gave me all your love
and all I gave you was goodbye.
So this is me swallowing my pride, Standing in front of you saying I'm sorry for that night.
And I go back to December all the time.
Turns out freedom ain't nothing but missing you,
Wishing that I realized what I had when you were mine.
I go back to December, turn around and change my own mind.
I go back to December all the time
I miss your tan skin, your sweet smile,
so good to me, so right,
And how you held me in your arms that September night,
The first time you ever saw me cry.
Maybe this is wishful thinking,
Probably mindless dreaming
If we loved again I swear I'd love you right.
I'd go back in time and change it but I can't
So if the chain is on your door, I understand.
But this is me swallowing my pride, Standing in front of you
saying I'm sorry for that night,
And I go back to December.
Turns out freedom aint nothing but missing you,
Wishing that I realized what I had when you were mine.
I'd go back to December turn around and make it alright.
I'd go back to December turn around and change my own mind.
I go back to December all the time.
All the time
I 'overheard' the talk of these two casually today in the afternoon at the door of our garden......
I'm not sure...
I think it's a kind of aphids...
Their body is about 2,5 mm and the lenght over all 4 mm...!
Both are sitting on the top of the gatepost of our gardengate about 1,5 m over the last snow........
Unter dem Motto "Volldampf 2014" fand das Bundeslager des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) vom 06. - 15. August 2014 auf dem Pfadfinderzeltplatz Schachen in Baden-Würtemberg statt. Foto: Oliver Wunder
It sometimes feels like five minutes rather than five years since Megan has been part of our lives - I think I must have blinked recently because she's certainly not a baby any more - five years old today and (could life get any more exciting?) first day at big school. She was so proud of her uniform, her birthday badges, her shiny shoes, her book bag and her new owl lunchbox, and I left Eli with Mum so that I could concentrate on her for her first walk into school. She hopped in happily, making a beeline for the drawing table. I'm glad that my solo walk home involved smalltalk with another Mum of a new starter who was headed in the same direction, and then I had Eli and his inane questions to distract me for the first hour of the school day, or else I'd have been a weeping mess, I think.
It was very odd not to be with her for the first time on her birthday, but I kept busy and 3.15 came around before too long. And it was worth every second of the long school holidays for that moment when she ran out of the classroom (all smiles) and straight into a huge cuddle. She was really keen to get home and open all of her presents, and as expected, the face painting kit was a huge hit. Even if the first thing she did with it was to paint an angel on my face.
Happy Birthday, gorgeous girl. We're so proud of you.
YANA was born in Essex in 1932. In the 1950s she was model, singer and television and film personality remembered now as much famous for her pinup glamour as much as her other talents.
Her real name was Pamella Guard .
Her first gramophone recording was for Columbia Records the songs being
"Small Talk" bw "Something Happened To My Heart" .
Later she recorded titles for HMV , that company's song titles being -
"Climb Up The Wall" bw "If You Don't Love Me" ;
"I Miss You, Mama" bw "I Need You" ;
"Too Close for Comfort" bw "Blue Star" ;
"Papa and Mama" bw "In the Morning" ;
"I'd Give you the World" bw "Mr Wonderful".
She also recorded a song , titled "The London I Love" for the sound track of the film "Cockleshell Heroes" - 1954.
That song is not available on commercial recordings whether 78, 45, or CD - however it is available on the film's DVD sound track. Yana's personal part in "Cockleshell Heroes " was not important to the film's storyline. She was given the part of a naval ranking competing in a talent contest. Her song, titled, " The London I Love" possessed schmaltzy similarity to once popular Anne Shelton or Vera Lynn and other performers' wartime ballad songs.
Although Yana performed the song well its corny lyrics probably influenced the song's omission from the released U.K. issue, as its inclusion could have attracted criticism.
In the United States , where the song was a part of the issued print, the laddish look of Yana's screen character would not have impressed.
It is said that Yana, as by choice, " turned towards variety and pantomime during the 1960s and that her appeal gradually faded and her show business involvement became intermittent" . That is true but as she had aged into her 30s she could, presumably, have had to accept lesser engagements and roles offered her - even though she still possessed a considerable personality and vocal talent .
However, the public's taste in popular music had changed much in the years since her disc debut - ballads were less popular and only the best written had potential as best sellers even if they could be well produced and performed . Yana it, must be judged, did not have such songs offered - probably because her management was either contentedly backward looking or even cross-eyed" .
Despite her labelling as glamorous she was not naturally a huge sex bomb of a Monroe sort .
It is to be hoped that in the "vaults" of EMI a few more recordings are preserved that are unknown and that will be issued sooner or later.
(As for the above picture ; it could hardly have pleased Yana herself ! )
She died during 1989 aged 57.
When walking into the backlanes of the old city of Jaipur, trying to escape the touts and tourist for a while, suddenly I heard a girl calling "hello what's your name?" Looking around it took a while before I realised the voice was coming from the rooftop. The girl with the teddy bear started a smalltalk with me in her best English and soon other kids gathered from the rooftop of the houses on the opposite side as well. The kids were flying kites up there. (Dec 2006)
cologne - 28.06.2013
When I don't have enough time to really find something special I take a couple of minutes (like a break) to find something in the banal. Yes that's the reason why I've made this picture... Wo can find the man sitting on a bank? It was raining and therefore there was nobody else around except the guy and me. The little park is the Humboldt Park and I must always smile when I think about this great name for an insignificant place. My way to the company leads me through this park every morning and every evening, but today I stopped my cycle and captured the silence around. The man with the beer was sitting there and he didn't move, even when it was raining. For a little moment I was thinking about getting in contact, but I hadn't enough time and so I passed without holding-up. Have you ever stopped to have a smalltalk to a stranger?
Smalltalk im MAN Museum in Augsburg.
Small talk in the MAN Museum in Augsburg.
Ein Ort für interessante Gespräche
A place for interesting discussions
(Foto/Photo: Pohlmann Andreas)
Smalltalk im MAN Museum in Augsburg.
Small talk in the MAN Museum in Augsburg.
Ein Ort für Erfahrungsaustausch
A place for exchanging ideas
(Foto/Photo: Pohlmann Andreas)
Del-ka Aedilis wants to provide "the perfect roleplaying environment where terraforming, city or village layout, buildings, interior, decoration and everything else appears to be from the same mold".
Castle Black and The Wall (SURL) is their newest sim. I took advantage of this occassion to meet them for a little smalltalk about their project Del-ka Aedilis. Read the whole interview with Del-ka Aedilis on my >> BLOG <<