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Ein kurzer Plausch vor der Abfahrt, dann setzt sich 60-1097 in Brad mit einem Eilzug nach Arad in Bewegung.
Jannis the eye of the law keeps a small talk in a kafenion in Sivas village. Leica M6, M-Summicron 2,0/50mm, Ilford Delta 100, dev. with ID-11, sol. 1:3, scanned with Nikon Supercoolscan 8000ED.
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Auf unserem Abendspaziergang um unser B&B herum (und auch zu den Kühen 😉), trafen wir einen Einheimischen, der ebenso mit Hund und Kindern einen Abendspaziergang machte. Nach einem Smalltalk über Fußball, gab er uns den Tipp auf dem Friedhof nach dem Grab von Mannion Fitzpatrick zu suchen. Es hätte einen einzigartigen "Grabstein", wir würden es nicht übersehen, wenn wir dort wären. Und in der Tat, so etwas habe ich zuvor noch nie gesehen!
Auch der Besuch auf einem Friedhof kann dazu beitragen die Menschen und Ihre Kultur und Geschichte zu verstehen. Friedhöfe in Irland sind etwas besonders.
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Please darken your room and
turn the brightness of your display all the way up,
lay back, press L and
enjoy this picture in full screen size ;-)
. . . . . . . . . . . . . . looks muuuch better. PROMISE !
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Thanks for your visit, 1000 thanks for commenting
Thanks for watching the picture before FAVing 😉
Wie es bekannt ist, mangelt es schon länger in der Pfalz an 642- und 643er. Deswegen trifft man auch schon seit mehreren Jahren wieder auf der Lautertalbahn und seit paar Monaten auch auf umliegenden Strecken die Baureihe 628 an, auch liebevoll als Wanderdüne bezeichnet. So wie ich es bei Gesprächen und Smalltalks mit den Anwohnern verstanden habe, treffen die alten Züge jedoch auf wenig Gegenliebe durch die fehlende Barrierefreiheit. Zum Beispiel auf der Kuseler Strecke wurde erst vor einigen Monaten der Haltepunkt in Obermohr Barrierefrei ausgebaut aber dieser hat aber seitdem wohl nur noch selten einen barrierefreien Zug gesehen, was logischerweise viel Unmut bei den Anwohnern auslöst. Ich persönlich finde diese Triebwagen aber deutlich angenehmer zum mitfahren als die "neuen" Niederflurfahrzeuge.
Durch den hohen Bedarf an 628ern kamen letzten Fahrplanwechsel 5 Triebwagen aus dem hohen Norden zur Verstärkung. Diese wurden bis dahin auf dem sogenannten Sylt Shuttle Plus eingesetzt. Der Sylt Shuttle Plus startete entweder in Husum, Bredstedt oder auch erst in Niebüll, wo er dann hinten an den Autozug, dem Sylt Shuttle nach Westerland angehängt wurde. Der einzige Sinn dahinter war wohl um Gleiskapazitäten durch das Rangieren des Triebwagens vom Autozugterminal zum eigens errichteten Bahnsteig und zurück, zu verbrauchen. Damit sollte eigentlich der Konkurrent gebremst werden, dieser kam aber trotzdem. Fahrgäste hatte dieser Zug wohl selten, da er nur mit Fernverkehrsfahrkarten nutzbar war aber trotzdem deutlich länger als der RE brauchte. Diesen Fahrplanwechsel wurde dieser Zug dann eingestellt und die Fahrzeuge arbeitslos. So kamen 5 der Sylt Shuttle Plus Triebwagen in die Pfalz um dort auszuhelfen. Auch schon vor der Einstellung wurden 2 Triebwagen an die Südostbayernbahn ausgeliehen, was zum lustigen Gegensatz führte, dass auf Strecken in den Bayrischen Voralpen Fahrzeuge mit Sylter Ortsnamenaufschriften zum Einsatz kamen.
Wir schreiben den 18. August 2024, noch immer irrten drei Schwarzwälder im Bereich Galati auf Fototour umher.
Nachdem am Tag 1 erst nachmittags aus dem vorherigen Fotogebiet angereist wurde und an Tag 2 morgens aufgrund des noch labilen Wetters eine angenehme 614 Mitfahrt durchgeführt wurde. Sollte heute am Tag drei auch ein wenig Frühprogramm abgefrühstückt werden. Da auf dem ersten Umlauf eh der hässliche Reko 614 verplant war, stürzten wir uns auf den zweiten Umlauf.
So wurde der Bahnhof Tulucesti gegen viertel nach 8 in Beschlag genommen. Nach kurzer Zeit kam 614 074 / 614 073 als R 10303 (Galati - Bârlad) in den Bahnhof gerollt und nachdem die Einfahrt im Kasten war, wurde schnurstracks per pedes auf die andere Seite gewechselt, um die Kreuzung und Ausfahrt zu fotografieren. Am 614er gingen jedoch die Lichter aus und der Schluss rein, sehr zum Unmut der anwesenden Fotografen. Nach ein paar Gesten gingen die Lichter dann wieder an. War es vielleicht doch ein Versehen?
Unser Zielobjekt setze sich in Bewegung, der kreuzende 76 1464 als R 10302 (Bârlad - Galati) war bereits abgefahren und verschwindet bereits im Hintergrund, als sich unser Zugpersonal zum Abwurf bereit macht.
Nein es flogen keine Gegenstände aus dem Führerstand sondern ein Zettel mit der Emailadresse des Lokführers. Bei der Kreuzung im Bahnhof Beresti gab es ein kurzes Wiedersehen bei dem auch ein Smalltalk stattfand und unser Tun sehr auf Wohlwollen des Zugpersonals stieß. Damit hätten wir beim Einschalten des Schlusslichtes nicht gerechnet, eine zweite Bildanfrage in diesem Urlaub sollte jedoch noch folgen.
Ich sehe einen alten Mann, der durch die Straßen rennt, sein lichtes Haar zauselt im Wind, in seinen Händen trägt er gefüllte Taschen und Rucksäcke, wie Geiseln schleppt er sie mit sich, wohin und zu welchem Ende bleibt ungewiss
Ich sehe Jugendliche, die immer wieder in die spiegelnden Scheiben der Autos blicken, um sich ihres Aussehens zu vergewissern ruckeln sie an ihren Haaren oder ziehen ihre Bäuche ein, bisweilen zücken sie ihr Handy und machen ein Selfie
Ich sehe Nachbarn, die sich vorm Haus treffen und plaudern, meist endet es mit einem ansteckenden Lachen und der Floskel „Hilft ja nix, da müssen wir durch“
Ich sehe eine alte Frau, die immer wieder stehen bleibt, eine kleine Flasche zückt, zwei Schluck trinkt, weiter geht und nach hundert Metern dieselbe Prozedur vollführt
Ich sehe den Mittsechziger aus der Parreterre-Wohnung, der an manchen Morgen ohrenbetäubend laut Rockmusik aus seiner Jugend hört und dabei schief mitsingt
Ich sehe den Teenie aus der Nachbarschaft, dessen Schreie ich schon oft hörte, von denen ich hoffe, dass es nur Kommentare zu den Filmen sind, die er in seinem Zimmer sieht, oder zu den VR-Games, in denen er mitzuspielen glaubt
Ich sehe eine junge Frau mit rotem Schmiss auf dem rechten Jochbein, sie sitzt mir im Park mit gedankenverlorener Miene gegenüber, vielleicht ist sie aber auch nur müde, jedenfalls scheint sie geistig beschäftigt zu sein, sodass sie wie in einem Kokon erscheint, unnahbar
Ich sehe ein Kinderpaar auf einer Mauer hüpfen und lachen, wie aus einem Guss
Ich sehe Möbel, Matratzen, Geschirr, Bücher und Decken, wie sie aus der Wohnung des kürzlich Verstorbenen auf die Blumenrabatten des Vorgartens fliegen und dort einen Haufen Müll bilden, der von Abfallwerkern in kurzen Hosen entsorgt wird, die bekannte Popmelodien ins Blaue trällern
Ich sehe das bläuliche Krampfaderngeflecht an den elfenbeinweißen Beinen einer jungen Mutter, die ihr Kind im Wagen mit heller Stimme herzt, während sie im Smalltalk mit dem Eismann ins Stottern gerät
Ich sehe eine Frau und einen Mann, die sich darüber streiten, wer die Vorfahrt hat, keiner gibt nach, dann hält der Mann sich die Ohren zu und die Frau schreit: Ich bin so erregt, ich könnte Ihnen in die Augen spucken
Ich sehe auf dem Boden vor LIDL einen jungen Mann hocken, der auf seine Arme stiert und vor sich hin murmelt, bis er eine Flasche Feigling aus seiner Tasche zückt und sie in seinen offenen Mund schüttet
Ich sehe einen Mann, der an einer Ampel vor wartenden Autos mit einer Eisenstange kunstfertige Loops vorführt und auf milde Gaben hofft, wenn er, kurz bevor die Autos weiterfahren, an die Scheiben klopft und eine Hand bittend öffnet
Ich sehe eine Frau, die sich nicht anders zu helfen weiß, als alle, die ihr auf der Straße entgegenkommen, mit dem Spruch zu grüßen: Der Lack ist ab
Ich sehe einen Mann im Trenchcoat, der etwas ruft, immer wieder, laut und doch undeutlich, es könnten auffordernde Worte sein, immer wieder mechanisch ausgestoßen, ohne dass irgend jemand darauf reagiert oder dass irgend etwas darauf folgt
Ich sehe die Nachbarin, die oft laut in ihrer Wohnung schreit, vielleicht schimpft sie mit einem ihrer Söhne, die Stimme überschlägt sich, lässt keine Widerrede zu, will nur brüllen, dazwischen wird ein Satz hörbar: Und Du gehst jetzt wieder in die scheiß Klinik, dann plötzlich Stille
Ich sehe vor der Schule den Penner E auf der Mauer sitzen, in seinen Händen hält er eine Schere und Plastikteile, die er akkurat in feine Streifen schneidet, die dann in das welke Laub zu seinen Füßen fällt und dort sich als Konfetti sammeln
Ich sehe die drei Nachbarinnen, die sich einmal pro Woche zum Spazierengehen im Stadtpark treffen und die danach auf der Straße vor ihrem Wohnblock lautstark sich über dies und das unterhalten, stetig wechselnd zwischen privaten Angelegenheiten und öffentlichen Missständen, und unterbrochen von Lachsalven
Ich sehe eine Nachbarin, die ihre Probleme für alle hörbar vor dem Gemeindehaus am Handy verhandelt
Ich sehe eine Katze im Vorgarten, die mit einer halbtoten Maus spielt, daneben pflanzt Frau V im Beet Frühlingsblumen
Ich sehe eine junge Frau mit Kopfhörern hinter einem Fenster auf und ab steigen
Ich sehe ein Pärchen, die gemeinsam den Kinderwagen zu schieben versuchen und dabei aus dem Tritt geraten
Ich sehe ein anderes Paar, das in aller Öffentlichkeit im Wechselbad ihrer Gefühle plantscht
Ich sehe einen Mops, schwer keuchend und in Zeitlupe trottelnd, und 10 Meter vor ihm sein wartendes Herrchen, der sichtlich Mühe hat, sich diesem Tempo anzupassen, weshalb er in weiser Voraussicht für die Stehpausen eine Dose Bier dabei hat
Ich sehe das Auto, aus dem, während der Fahrer umständlich einzuparken versucht, kläffendes Hundegebell nach draußen dringt, so lange, bis der Fahrer, sein Herrchen, aussteigt, die Hintertür öffnet und den kleinen Racker rauslässt, dann herrscht Ruhe und der Hund schüttelt sich ausgiebig
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Ich sehe mich, wie ich auf der Loggia sitze, wie ich durch die Straßen tigere, wie ich durch mein Kiez radele, wie ich einkaufen gehe, wie ich versuche, unbeteiligt nur zu sehen, ich sehe mich als einen Jäger, der überall auf Freiwild lauert, ich sehe sone und solche, wohlwissend, dass es noch andere gibt, ich sehe mich Wort für Wort notieren, wohlwissend, dass es auch andere Wörter sein könnten
Der Fototag ist zuende. Noch ein Feuerchen und ein kleiner Schwatz vor dem Schuppen und Dann ab ins Bett.
The end of the day. A small fire, a bit of smalltalk and then good night.
Während meiner elend langen Wartezeit, habe ich mich meist durch Smalltalk mit den umherstehenden Fotoenthusiasten unterhalten. Ergebnis: jeder kocht mit Wasser. Der eine macht sein Wasser über dem Lagerfeuer warm, der andere hat ´nen Multimedia-Wasserkocher dabei. Ihr glaubt nicht, wie wohl einem wird, wenn er nicht Infos bekommt, dass man ja auf einem total falschen Weg ist. ;-)
Jedenfalls hab ich mich ab und zu auf dem Gelände bewegt um die Kälte rauszubekommen. Dabei ist mir dieses Schiff aufgefallen. Ich gehe Wetten ein, dass ich der Einzige war, der es abgelichtet hat. Jedenfalls wurde ich seltsam beäugt. :)
Être commerçant, c'est un peu comme être photographe de rue. Parfois il faut se poser et bavarder... Et c'est pas du loisir, malgré les apparences.