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Schlappeswörth - See auf dem Kühkopf

Naturschutzgebiet zwischen Alt- und Neurhein

Olá Lua!

Grow Moon time. Fossil cliff, Costa Lands, Portugal. (6049)

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Spring Flowers Volary, South Bohemia Zlatá Stezka Goldener Steg Jihočeský

 

www.mestovolary.cz/en/33-history

 

Am 15. Juli 2018 herrschte in Moritzburg sommerliches Wetter mit Temperaturen um die 28 Grad Celsius. Die Sonne schien nahezu ununterbrochen, der Himmel war weitgehend wolkenlos, begleitet von leichtem Wind. Ideale Bedingungen für einen Spaziergang durch das barocke Ensemble und die umliegende Teich- und Waldlandschaft.

 

Moritzburg, eine Gemeinde nordwestlich von Dresden im Freistaat Sachsen, ist bekannt für das gleichnamige Schloss, das auf einer künstlich angelegten Insel im Schlossteich liegt. Das ursprüngliche Jagdschloss entstand im 16. Jahrhundert unter Herzog Moritz von Sachsen. Es diente vorrangig der höfischen Jagd, einem bedeutenden Aspekt des adeligen Lebens in der Frühen Neuzeit. Die heutige Gestalt des Schlosses geht auf die Umbauten im Barockstil zurück, die im 18. Jahrhundert unter August dem Starken erfolgten. Ab 1723 ließ dieser das Renaissanceschloss durch den Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann zu einem vierflügeligen barocken Jagd- und Lustschloss umgestalten. Die achsensymmetrische Anlage wird durch vier runde Ecktürme und einen zentralen Kuppelbau geprägt, umgeben von Wasserflächen und Alleen.

 

Das Innere des Schlosses beherbergt eine Vielzahl original erhaltener Räume mit aufwändigem Interieur, darunter das Federzimmer, dessen Wände mit über einer Million exotischer Vogelfedern geschmückt sind. Die Raumgestaltung folgt höfischer Repräsentationskultur mit aufwändigen Deckengemälden, barocken Möbeln, Jagdtrophäen und Porzellanobjekten. Schloss Moritzburg war nicht nur Jagdresidenz, sondern diente auch der höfischen Sommerfrische. Die Verbindung von Architektur, Natur und Herrschaftsinszenierung zeigt sich in der Anlage von Sichtachsen und Wasserläufen, die das Schloss mit anderen Gebäuden im Gelände verbanden.

 

Ebenfalls zur Anlage gehört das Fasanenschlösschen, ein Rokokopavillon aus dem späten 18. Jahrhundert, das unter Kurfürst Friedrich August III. errichtet wurde. Das kleine Lustschloss liegt am Niederen Großteich und wurde als Ort der Zerstreuung und des gesellschaftlichen Rückzugs genutzt. In seiner unmittelbaren Umgebung befindet sich der Leuchtturm von Moritzburg, ein seltener Binnenleuchtturm, der rein dekorativen Zwecken diente und als Kulisse für maritime Festlichkeiten errichtet wurde. Er war Teil einer künstlich inszenierten Szenerie mit nachgestellten Seeschlachten auf dem Teich.

 

Die Gesamtanlage von Schloss Moritzburg steht beispielhaft für die Verbindung von höfischer Architektur mit landschaftlicher Gestaltung. Sie spiegelt die gesellschaftlichen und kulturellen Ideale des sächsischen Hofes im Zeitalter des Barock wider. Die Schloss- und Parkanlage steht seit Jahrzehnten unter Denkmalschutz und gehört heute zu den bedeutendsten barocken Bauwerken Sachsens.

 

Die Umgebung von Moritzburg ist geprägt durch ein großflächiges Teich- und Waldgebiet, das ursprünglich zur Versorgung des Schlosses und zur Durchführung höfischer Jagden diente. Das Moritzburger Teichgebiet besteht aus mehr als 25 künstlich angelegten Teichen, die bereits im Mittelalter zur Fischzucht genutzt wurden. Sie sind heute ein wichtiges Refugium für Wasservögel und Amphibien. Zu den größten Teichen zählen der Dippelsdorfer Teich, der Frauenteich und der Niedere Großteich. Die Flachwasserbereiche sind von Röhrichten, Schilf und Ufergehölzen gesäumt und bieten Brutplätze für Graureiher, Haubentaucher, Teichhühner und seltene Entenarten wie die Knäkente. Auch Kormorane und Fischadler lassen sich beobachten.

 

Das angrenzende Friedewald-Gebiet stellt eine hügelige Mischwaldlandschaft dar, die sich über mehrere Quadratkilometer erstreckt. Hier dominieren Laubmischwälder mit Eichen, Buchen, Eschen und Ahorn. Im Unterholz wachsen Farne, Moose und Waldgräser, die typische Vegetation mitteleuropäischer Wälder. Der Wildbestand umfasst Rehwild, Wildschweine und Damwild, wobei Letzteres zum Teil in umzäunten Wildgehegen gehalten wird. Die naturnahe Bewirtschaftung des Waldes fördert die Biodiversität und bietet Lebensräume für verschiedene Kleinsäuger, Fledermäuse und Insektenarten. Zudem wird der Friedewald forstwirtschaftlich genutzt, wobei nachhaltige Nutzungskonzepte mit dem Erhalt der ökologischen Strukturen abgestimmt sind.

 

Im Gebiet finden sich zahlreiche kleinere Biotope wie Tümpel, Waldwiesen und Moore, die eine hohe Artenvielfalt fördern. Besonders im Frühjahr und Herbst ziehen zahlreiche Vogelarten durch das Teichgebiet. Es handelt sich dabei um ein international bedeutendes Rast- und Überwinterungsgebiet für Zugvögel. Die Wasserqualität der Teiche wird durch regelmäßige Pflege und Schutzmaßnahmen stabil gehalten. Es besteht eine enge Verzahnung von Kulturlandschaft und Naturschutz. Teile des Gebiets sind als Natura-2000-Gebiet und Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

 

Wege und Pfade rund um Schloss und Teiche sind gut erschlossen und ermöglichen Wanderungen, Naturbeobachtung und landschaftliches Erleben. Aussichtspunkte und Informationsstationen bieten Einblicke in die ökologischen Zusammenhänge. Das Zusammenspiel von gestalteter Natur und historischer Nutzung macht die Moritzburger Kulturlandschaft zu einem eindrucksvollen Beispiel nachhaltiger Regionalentwicklung.

 

Schloss Moritzburg mit seinen Gebäuden, Teichanlagen und Wäldern zählt zu den bekanntesten historischen Kultur- und Naturensembles Sachsens und wird jährlich von vielen Besucherinnen und Besuchern besichtigt.

 

Wikipedia-Link:

de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Moritzburg

 

Kamera und Objektiv:

Sony QX1 und Sony SEL18200

Sony A6500 und Sony SEL18200LE

Sony ILCE-7CR und Sony SEL24240

 

Bildinformation:

12MP - 3465 x 3465 px - ca. 3 bis 6MB

Bildbearbeitung: Adobe Photoshop Express

 

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Am 10. Juli 2018 präsentierte sich das Wetter am Seeoner See sommerlich warm und klar. Die Temperaturen lagen bei etwa 28 Grad, der Himmel war wolkenlos, das Licht spiegelte sich intensiv auf der ruhigen Wasseroberfläche. Eine leichte Brise bewegte sanft die Schilfgürtel am Ufer.

 

In unmittelbarer Nähe des Seeoner Sees liegt das ehemalige Benediktinerkloster Seeon, das heute als Kultur- und Bildungszentrum genutzt wird. Die Klostergründung geht auf das Jahr 994 zurück, als Pfalzgraf Aribo I. die Benediktinermönche hier ansiedelte. Die Klosteranlage wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrfach erweitert und verändert. Besonders prägnant ist die barocke Umgestaltung der Kirche im 17. Jahrhundert. Die Klosterkirche St. Lambert wurde nach dem großen Brand von 1561 wieder aufgebaut und zeigt heute barocke Stuckaturen und eine wertvolle Innenausstattung.

 

Das Kloster Seeon spielte über Jahrhunderte eine bedeutende Rolle als geistliches und kulturelles Zentrum in der Region Chiemgau. Es war ein Ort theologischer Bildung, aber auch musikalischer Entwicklung – Wolfgang Amadeus Mozart hielt sich mehrfach in Seeon auf, insbesondere in den Jahren 1767 und 1768, wo er mit seinem Vater Leopold verweilte. Diese Aufenthalte sind dokumentiert und werden durch verschiedene Gedenktafeln und Veranstaltungen gewürdigt.

 

Die Klosterinsel im Seeoner See ist über einen Damm mit dem Festland verbunden. Der ursprüngliche Charakter einer Insel bleibt dabei gut erkennbar. Der Zugang erfolgt über eine steinerne Brücke. Innerhalb der Anlage finden sich heute neben der Kirche auch Tagungsräume, ein Hotel sowie gastronomische Einrichtungen. Die historische Bausubstanz wurde in den letzten Jahrzehnten sorgfältig restauriert, wobei der Charakter der Anlage erhalten blieb. Der Klosterhof mit seinen Arkaden vermittelt ein geschlossenes architektonisches Bild und dient oft als Kulisse für kulturelle Veranstaltungen.

 

Neben dem historischen Kloster sind in der Umgebung kleinere Kapellen und Bildstöcke aus unterschiedlichen Jahrhunderten zu finden. Diese sakralen Kleindenkmäler spiegeln die religiöse Prägung der Region wider und gehören zum kulturellen Erbe des ländlichen Oberbayerns. Auch der nahe gelegene Ort Seeon weist eine lange Siedlungsgeschichte auf, die bis in die frühmittelalterliche Zeit zurückreicht. Archäologische Funde in der Umgebung deuten auf frühzeitliche Besiedlungen hin.

 

Der Seeoner See ist ein Relikt aus der letzten Eiszeit und gehört zur Gruppe der sogenannten Toteisseen. Diese entstehen, wenn im Gletschervorfeld einzelne Eismassen vom Hauptgletscher abgetrennt werden und später abschmelzen. Der See liegt inmitten einer abwechslungsreichen Hügellandschaft, die durch die Moränenbewegungen des Inngletschers geformt wurde. Er ist rund 47 Hektar groß und erreicht eine maximale Tiefe von etwa 18 Metern. Das Gewässer ist von einem breiten Schilfgürtel und naturnahen Uferbereichen umgeben, die als Rückzugsräume für viele Tierarten dienen.

 

Die Flora am Seeoner See ist vielfältig. In den Feuchtgebieten wachsen unter anderem Schilfrohr, Rohrkolben, Seggenarten sowie seltene Orchideen. Die Uferbereiche bieten geeignete Brutplätze für zahlreiche Wasservögel. Zu den regelmäßig beobachteten Arten gehören Haubentaucher, Reiherente, Blässhuhn und Graureiher. Im Frühling und Herbst machen Zugvögel wie Kiebitze und Bekassinen am See Station. Der See selbst ist Lebensraum für verschiedene Fischarten, darunter Karpfen, Schleie, Hecht und Zander. Amphibien wie der Laubfrosch sowie Reptilien wie die Ringelnatter sind ebenfalls heimisch.

 

Im angrenzenden Waldgebiet wachsen vor allem Buchen, Eschen und Bergahorne. Diese Mischwälder sind strukturreich und bieten Lebensräume für Spechte, Eulen und zahlreiche Insektenarten. Die Böden der Umgebung sind humos und nährstoffreich, was eine vielfältige Krautschicht ermöglicht. Entlang der Wald- und Wiesenränder finden sich auch seltene Tagfalter wie der Schwalbenschwanz oder der Kaisermantel.

 

Die Umgebung des Sees ist durch zahlreiche Wanderwege erschlossen. Ein etwa 3,5 Kilometer langer Rundweg ermöglicht es, den See zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Aussichtspunkte und Ruhebänke bieten Einblicke in die abwechslungsreiche Landschaft. Im Frühling bieten die blühenden Wiesen einen besonderen Kontrast zum stillen Wasser, während im Herbst die Nebelschleier über der Oberfläche mystische Stimmungen erzeugen.

 

Die Wasserqualität des Sees wird regelmäßig überprüft und gilt als gut. Da der See Teil eines Landschaftsschutzgebiets ist, unterliegt er bestimmten Nutzungsbeschränkungen. Baden ist erlaubt, jedoch nur an ausgewiesenen Stellen. Der Naturschutz hat Vorrang, sodass die ökologischen Funktionen des Sees dauerhaft erhalten bleiben. Besonders im Bereich der Klosterinsel wird auf eine sensible Balance zwischen Tourismus und Natur geachtet.

 

Der Seeoner See wird häufig im Rahmen von Tagesausflügen besucht. Das Zusammenspiel aus historischem Kloster und naturnaher Umgebung bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Kulturinteressierte und Naturfreunde.

 

Wikipedia-Link:

de.wikipedia.org/wiki/Seeoner_See

 

Kamera und Objektiv:

Sony QX1 und Sony SEL18200

Sony A6500 und Sony SEL18200LE

Sony ILCE-7CR und Sony SEL24240

 

Bildinformation:

12MP - 3465 x 3465 px - ca. 3 bis 6MB

Bildbearbeitung: Adobe Photoshop Express

 

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My West Wight People and Place project features Sam Biles of Gotten Leaze, Calbourne, Isle of Wight.

Sam from a farming background was brought up on the Island and went to Ryde School before entering into a career in land and estate management.

The land at Gotten Leaze was at one time part of the Haytesbury Estate with much of the land being acquired by the Forestry Commission just after the first World War to supply trees for the nation.

 

Sam explained “My grandfather Harold Biles took on the tenancy of the remaining 100 acres in the mid-1920s. At one time he was asked by the Forestry Commission to supply manure and as the trees were planted, each one was given a shovel full to help them get established on the thin, dry chalky soil of the Downs. The newly planted forest was later to become Brighstone Forest.”

 

The pastureland on the farm is now grazed by Sam’s small suckler herd of Aberdeen Angus. The cattle are very hardy and can outwinter on the free draining chalk pasture. In early spring the cattle are joined by sheep and this combination of grazing seems to suit the land.

 

With the help of Countryside Stewardship grants, Sam has low input grazing without the use of sprays and fertilisers and in areas of the farm he has sown wildflower and winter bird food seed mixes for farmland birds which have declined nationally in recent years.

 

“We have nearly completed a programme of hedgerow restoration to improve and recreate the hedgerows shown on maps from over a 100 years ago, says Sam. These hedgerows comprise a mix of native species and are an important landscape feature and provide a vital wildlife corridor. Indeed, on a clear day the hedgerows are visible from both the Lymington Ferry and the New Forest.”

 

Chalk grassland with scrub in the foreground + the din of the M40 in valley. Why can we not have the sense to protect these landscapes?

Von Ebringen um den Schönberg

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