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U.S. Army Pfc. Danielle Rubbo, a cannon crewmember assigned to C Battery, 2nd Battalion, 82nd Field Artillery Regiment, 3rd Armored Brigade Combat Team, 1st Cavalry Division, loads an artillery round in an M109A6 Paladin self-propelled howitzer at a tactical assembly area at Hamam al-Alil, Iraq, Feb. 27, 2017. A global Coalition of more than 60 regional and international nations has joined together to enable partner forces to defeat ISIS and restore stability and security. Combined Joint Task Force-Operation Inherent Resolve is the global Coalition to defeat ISIS in Iraq and Syria. (U.S. Army photo by Staff Sgt. Jason Hull)
U.S. Army mortarmen, deployed in support of Combined Joint Task Force-Operation Inherent Resolve and assigned to 2nd Brigade Combat Team, 82nd Airborne Division, fire mortars in support of 9th Iraqi Army Division near Al Tarab, Iraq, during the offensive to liberate West Mosul from ISIS, March 19, 2017. The 2nd BCT, 82nd Abn. Div., enables their Iraqi security forces partners through the advise and assist mission, contributing planning, intelligence collection and analysis, force protection, and precision fires to achieve the military defeat of ISIS. CJTF-OIR is the global Coalition to defeat ISIS in Iraq and Syria. (U.S. Army photo by Staff Sgt. Jason Hull)
A few kilometers outside of Dohuk, Iraq, what was supposed to be a five-star hotel has become a nightmarish makeshift refugee camp. After ISIS attacked Sinjar, massacring and enslaving the local Yazidi people, a few of those fortunate enough to escape have sought refuge at the massive “Hotel Kayar” (literally “place where one receives friends). With construction stalled in its early stages, the concrete structure is an inhospitable environment for the 63 Yazidi families who now call it home. Children play with no railing or walls to prevent them from falling. “We just want tents like the other refugees,” said one man, after a storm recently ravaged the little infrastructure they managed to set up in the two months they’ve been here. With a cold winter right around the corner and scarce food and water, the future looks dire.And the kids keep smiling...
© Eric Lafforgue
INCIRLIK/TUERKEI - Besuch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen beim Deutschen Einsatzkontingent Counter-DAESH auf der Air Base Incirlik bei Adana/Türkei
Auswertestation für Luftaufnahmen (Ground Exploitation Station/GES)
U.S. Army Lt. Gen. Stephen Townsend, center, commanding general, Combined Joint Task Force-Operation Inherent Resolve and XVIII Airborne Corps, visits Soldiers stationed at tactical assembly area Hamam al-Alil, Iraq, Feb. 22, 2017. Paratroopers of the 2nd Brigade Combat Team, 82nd Airborne Division, deployed in support of CJTF-OIR, moved a force into Hamam al-Alil to continue support to the Iraqi federal police during the offensive to liberate West Mosul. The Falcon Brigade enables their Iraqi security forces partners through the advise and assist mission, contributing planning, intelligence collection and analysis, force protection, and precision fires to achieve the military defeat of ISIS. CJTF-OIR is the global Coalition to defeat ISIS in Iraq and Syria. (U.S. Army photo by Staff Sgt. Jason Hull)
Über 4.000 Menschen sind am 04.02.2018 in Berlin-Kreuzberg auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der Militäraktionen und den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund zwei Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 70 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seither auf der Flucht.
Zu der Demonstration hatten unzählige kurdische Vereine aufgerufen. Unterstützt wurde sie von zahlreichen linke Gruppen und Initiativen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Die Protestaktion verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.
In Berlin-Kreuzberg sind am 04. Februar 2018 über 4.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn zu protestieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der „Operation Olivenzweig“ sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der kurdischen Region in Nordsyrien. Vor rund zwei Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.
Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, die mit der Türkei verbündet sind. Bislang ist es der türkischen Armee und deren Verbündete nicht gelungen, besonders tief in das Kanton vorzudringen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 110 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 70 Zivilisten und 30 Kämpfer getötet. Zudem sind mehrere zehntausende Menschen seither auf der Flucht.
Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.
Mit der Militäroffensive will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.
Gegen die Militäroffensive der türkischen Armee hatten zahlreiche kurdische Gruppen wie die NAV-DEM, der Verband der studierenden Frauen aus Kurdistan (JXK Berlin), die Ciwanen Azad sowie Jinen Ciwanen Azad zu der Internationalistischen Demonstration aufgerufen. Unterstützt wurde sie von vielen linke Gruppen und Initiativen, darunter die Interventionistische Linke Berlin, die TOP Berlin sowie die Antifaschistische Koordination 36. Unter dem Motto „Von Kreuzberg nach Afrin - Tod dem Faschismus! Solidarität mit Rojava!“ versammelten sich die Demonstranten am Sonntagnachmittag auf dem Oranienplatz zur Auftaktkundgebung. Im Gegensatz zu den Demonstrationen zuvor, erlaubte die Polizei das Mitführen von Fahnen und Symbole der YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan.
Gegen 15.50 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Vom Oranienplatz ging es über die Oranienstraße weiter zur Wiener-, Ohlauer Straße und Maybachufer. Dort gab es auf einem Dach eines Wohnhauses eine Solidaritätsaktion mit Feuerwerk und das Zeigen der PKK-Fahne. Zwar betrat die Polizei das Wohnhaus, um die Personen festzustellen, allerdings waren diese offenbar bereits über alle Berge. Über den Kottbusser Dann zogen die Teilnehmer weiter zum Hermannplatz, dort endete die Demonstration am frühen Abend.
Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Kritisiert wurde auch das Verhalten der russischen Regierung, die bis zu Beginn der türkischen Offensive den syrischen Luftraum kontrolliert hatte. Bislang hatte sich Russland den Kurden gegenüber neutral verhalten, dies hat sich mittlerweile geändert.
Die Demonstration, die von einem großen Polizeiaufgebot begleitet wurde, verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten unzählige Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.
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PM Cheung Photography
Stand: Juli 2016
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Rund 15.000 Menschen sind am 03.03.2018 in Berlin auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund sechs Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 139 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seitdem auf der Flucht.
Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Afrin“ hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aufgerufen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die Bundesregierung und forderten sie auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem riefen sie die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen und Humanitäre Hilfe für den Kanton Efrîn aufzunehmen. Die Protestaktion verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden mindestens drei Personen festgenommen sowie mehrere Personen verletzt.
In Berlin-Mitte sind am 03. März 2018 rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region in Nordsyrien. Vor rund sechs Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.
Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, der Hamza-Brigade, der sunnitisch-islamistischen Levante-Front sowie der salafistischen Ahrar al-Scham, die mit der Türkei verbündet sind. Nach sechs Wochen kontrolliert das türkische Militär sowie ihre Verbündete den kompletten Grenzstreifen zur Türkei in Efrîn. Rund 22% des selbstverwaltete Kanton wurde bereits durch die Türkei eingenommen. Vergangene Woche waren syrische Regierungssoldaten sowie regierungsnahe syrische Milizen in Afrin eingerückt, um die YPG im Kampf gegen die Türkei zu unterstützen. Die YPG hatte Damaskus im Februar um militärische Hilfe gebeten.
Am 24. Februar 2018 beschloss der UN Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UN Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei hatte jedoch bereits angekündigt, den Waffenstillstand zu ignorieren und ihre Offensive ungeachtet der UN-Resolution fortzusetzen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 300 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 130 Zivilisten und 270 Kämpfer getötet. Seit dem Krieg befinden sich mehrere zehntausende Menschen auf der Flucht.
Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.
Mit dem Krieg will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.
Gegen den Krieg der türkischen Armee hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen, , Hilfsorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu einer Großdemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde die Demonstration unter von Gruppen wie NAV-DEM, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Kampagne TATORT Kurdistan, Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen!, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE Hamburg, GEW Hamburg, Arbeitskreis Internationalismus – IG Metall Berlin, Bundesverband linksjugend [´solid] , die Interventionistische Linke, Bündnis Zwangsräumung Verhindern sowie medico international. Aber auch Einzelpersonen wie die Auschwitz-Überlebende, Esther Bejarano, der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die LINKE-Politikerin Ulla Jelpke (MdB) sowie der partizipations-, flüchtlings- und innenpolitischer Sprecher der Berliner Fraktion DIE LINKE, Hakan Taş, riefen zum Protest auf.
In einer Erklärung forderten das Bündnis unter anderem sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Efrîn, das sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei , politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche, die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen sowie humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge.
Unter dem Motto „Frieden für Afrin - Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ versammelten sich die Demonstranten zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz. Wie bereits bei den vorausgegangenen Demonstrationen, erlaubte die Polizei auch dieses Mal das Mitführen von Fahnen und Symbole der Volksverteidigungseinheiten YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan. Dennoch wurde während der Veranstaltung wiederholt Fahnen und Plakate mit dem Abbild von Öcalan gezeigt.
Gegen 13.00 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Die Teilnehmer zogen zunächst vom Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus über die Leipziger, Breite Straße über den Schloßplatz zum Auswärtigen Amt am Werderscher Markt. Von dort aus ging es von der Friedrichstraße über die Unter den Linden und der Wilhelmstraße zur Reichstagsgebäude. Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor endete die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung.
Die Veranstaltung verlief zwar weitgehend friedlich, dennoch kam es kurz vorm Ende der Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Dorotheenstraße drangen Einsatzkräfte der Polizei in den kurdischen Jugend-Block, in der offenbar zuvor Nebeltöpfe gezündet wurde, um Festnahmen zu tätigen. Dabei setzte sie wiederholt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Diese wiederum wehrten sich mit Fahnenstangen und vereinzelten Böller- und Flaschenwürfen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Personen vorläufig festgenommen, zudem gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Nach rund 10 Minuten beruhigte sich die Lage wieder.
Da zur selben Zeitpunkt noch ein rechter Aufmarsch stattfand, waren insgesamt rund 1.800 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter auch Kräfte aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie aus dem benachbarten Brandenburg.
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Rund 15.000 Menschen sind am 03.03.2018 in Berlin auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund sechs Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 139 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seitdem auf der Flucht.
Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Afrin“ hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aufgerufen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die Bundesregierung und forderten sie auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem riefen sie die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen und Humanitäre Hilfe für den Kanton Efrîn aufzunehmen. Die Protestaktion verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden mindestens drei Personen festgenommen sowie mehrere Personen verletzt.
In Berlin-Mitte sind am 03. März 2018 rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region in Nordsyrien. Vor rund sechs Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.
Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, der Hamza-Brigade, der sunnitisch-islamistischen Levante-Front sowie der salafistischen Ahrar al-Scham, die mit der Türkei verbündet sind. Nach sechs Wochen kontrolliert das türkische Militär sowie ihre Verbündete den kompletten Grenzstreifen zur Türkei in Efrîn. Rund 22% des selbstverwaltete Kanton wurde bereits durch die Türkei eingenommen. Vergangene Woche waren syrische Regierungssoldaten sowie regierungsnahe syrische Milizen in Afrin eingerückt, um die YPG im Kampf gegen die Türkei zu unterstützen. Die YPG hatte Damaskus im Februar um militärische Hilfe gebeten.
Am 24. Februar 2018 beschloss der UN Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UN Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei hatte jedoch bereits angekündigt, den Waffenstillstand zu ignorieren und ihre Offensive ungeachtet der UN-Resolution fortzusetzen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 300 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 130 Zivilisten und 270 Kämpfer getötet. Seit dem Krieg befinden sich mehrere zehntausende Menschen auf der Flucht.
Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.
Mit dem Krieg will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.
Gegen den Krieg der türkischen Armee hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen, , Hilfsorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu einer Großdemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde die Demonstration unter von Gruppen wie NAV-DEM, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Kampagne TATORT Kurdistan, Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen!, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE Hamburg, GEW Hamburg, Arbeitskreis Internationalismus – IG Metall Berlin, Bundesverband linksjugend [´solid] , die Interventionistische Linke, Bündnis Zwangsräumung Verhindern sowie medico international. Aber auch Einzelpersonen wie die Auschwitz-Überlebende, Esther Bejarano, der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die LINKE-Politikerin Ulla Jelpke (MdB) sowie der partizipations-, flüchtlings- und innenpolitischer Sprecher der Berliner Fraktion DIE LINKE, Hakan Taş, riefen zum Protest auf.
In einer Erklärung forderten das Bündnis unter anderem sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Efrîn, das sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei , politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche, die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen sowie humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge.
Unter dem Motto „Frieden für Afrin - Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ versammelten sich die Demonstranten zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz. Wie bereits bei den vorausgegangenen Demonstrationen, erlaubte die Polizei auch dieses Mal das Mitführen von Fahnen und Symbole der Volksverteidigungseinheiten YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan. Dennoch wurde während der Veranstaltung wiederholt Fahnen und Plakate mit dem Abbild von Öcalan gezeigt.
Gegen 13.00 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Die Teilnehmer zogen zunächst vom Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus über die Leipziger, Breite Straße über den Schloßplatz zum Auswärtigen Amt am Werderscher Markt. Von dort aus ging es von der Friedrichstraße über die Unter den Linden und der Wilhelmstraße zur Reichstagsgebäude. Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor endete die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung.
Die Veranstaltung verlief zwar weitgehend friedlich, dennoch kam es kurz vorm Ende der Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Dorotheenstraße drangen Einsatzkräfte der Polizei in den kurdischen Jugend-Block, in der offenbar zuvor Nebeltöpfe gezündet wurde, um Festnahmen zu tätigen. Dabei setzte sie wiederholt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Diese wiederum wehrten sich mit Fahnenstangen und vereinzelten Böller- und Flaschenwürfen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Personen vorläufig festgenommen, zudem gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Nach rund 10 Minuten beruhigte sich die Lage wieder.
Da zur selben Zeitpunkt noch ein rechter Aufmarsch stattfand, waren insgesamt rund 1.800 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter auch Kräfte aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie aus dem benachbarten Brandenburg.
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President Schulz reiterated the need to use the weapons of tolerance, solidarity, friendship and humanity to fight Daesh, al-Shabaab and other terrorist organisations. He cited the bomb attacks in Turkey, Egypt and Somalia this weekend as the latest examples of a scourge that has plagued the whole world in 2016 and conveyed Parliament’s deepest sympathy to the families and friends of the victims of all these human tragedies.
Read more on the opening of the plenary: www.europarl.europa.eu/news/en/news-room/20161208IPR55149...
This photo is copyright free, but must be credited: © European Union 2016 - European Parliament. (Attribution-NonCommercial-NoDerivs Creative Commons license). If you need high resolution files do not hesitate to contact us. Please do not forget to send the link or a copy of the publication to us: photobookings(AT)europarl.europa.eu
The Iraqi Army Qwat Khasah (Special Forces) Battalion conducted two company-sized air mobile operations as part of the certification exercise held at Taji Military Complex.
This exercise was the culmination of a qualification and training continuum delivered by the Training Task Unit of Task Group Taji Five to the Iraqi Army Rangers who form the Iraqi Army Qwat Khasah (Special Forces) Battalion.
More than 300 Australian and 100 New Zealand military personnel are deployed to Iraq on Operation Okra as part of Task Group Taji Five. They are deployed to train members of the Iraqi Security Forces to defeat Daesh.
The training provided by the Australian and New Zealand troops includes: the laws of armed conflict, weapons handling, first aid, vehicle checkpoints, explosive hazards awareness, building clearances and obstacle breaching techniques. Instruction is inclusive of tactics, techniques and procedures from squad through to company-level operations.
Photo:CPL Steve Duncan
The legend of the 4th cent Sts Behnam and Sarah casts Sennacherib (r.705-681 BCE), under the name Sinharib, as their royal father. After Behnam converts to Christianity, Sinharib orders his execution, but is later struck by a dangerous disease that is cured through being baptized by St Matthew in Assur. Thankful, Sinharib then converts to Christianity and founds an important monastery near Mosul, called Deir Mar Mattai.
The Monastery was destroyed on March 19, 2015, by Daesh (Isis) who desecrated the exterior murals in all of the monastery's buildings. Repair work restoring the monastery and the tomb of Mar Behnam to its pre-ISIS condition was completed by December 2018.
Rund 800 Türken versammeln sich am Brandenburger Tor in Berlin, um gegen Terror zu protestieren. Gemeint sind dabei Gruppen wie die PKK, die syrisch-kurdische PYD und Daesh. Die Teilnehmer waren überwiegend glühende Anhänger des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Dieser wurde auch in den Redebeiträgen gelobt. Vereinzelt wurde von Teilnehmern der Wolfsgruß der ultra-nationalistischen, rechtsradikalen Grauen Wölfe gezeigt.
Die Polizei sperrte den Bereich ab, um ein Aufeinandertreffen mit einer zeitgleich stattfindenden kurdischen Gegenkundgebung zu verhindern.
Abdulah es Iraqui, los soldados de DAESH le dieron un machetazo en un pie y otro en la cabeza, está vivo de milagro. Hace unos días unos mafiosos le dieron un golpe en una pierna para robarle un cigarrillo. Tiene la herida infectada, va con muletas, los médicos no le hacen ni caso. En este momento y gracias a la intervención de Luz ya ha recibido atención médica y ropa.
Rund 15.000 Menschen sind am 03.03.2018 in Berlin auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund sechs Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 139 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seitdem auf der Flucht.
Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Afrin“ hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aufgerufen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die Bundesregierung und forderten sie auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem riefen sie die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen und Humanitäre Hilfe für den Kanton Efrîn aufzunehmen. Die Protestaktion verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden mindestens drei Personen festgenommen sowie mehrere Personen verletzt.
In Berlin-Mitte sind am 03. März 2018 rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region in Nordsyrien. Vor rund sechs Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.
Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, der Hamza-Brigade, der sunnitisch-islamistischen Levante-Front sowie der salafistischen Ahrar al-Scham, die mit der Türkei verbündet sind. Nach sechs Wochen kontrolliert das türkische Militär sowie ihre Verbündete den kompletten Grenzstreifen zur Türkei in Efrîn. Rund 22% des selbstverwaltete Kanton wurde bereits durch die Türkei eingenommen. Vergangene Woche waren syrische Regierungssoldaten sowie regierungsnahe syrische Milizen in Afrin eingerückt, um die YPG im Kampf gegen die Türkei zu unterstützen. Die YPG hatte Damaskus im Februar um militärische Hilfe gebeten.
Am 24. Februar 2018 beschloss der UN Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UN Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei hatte jedoch bereits angekündigt, den Waffenstillstand zu ignorieren und ihre Offensive ungeachtet der UN-Resolution fortzusetzen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 300 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 130 Zivilisten und 270 Kämpfer getötet. Seit dem Krieg befinden sich mehrere zehntausende Menschen auf der Flucht.
Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.
Mit dem Krieg will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.
Gegen den Krieg der türkischen Armee hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen, , Hilfsorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu einer Großdemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde die Demonstration unter von Gruppen wie NAV-DEM, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Kampagne TATORT Kurdistan, Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen!, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE Hamburg, GEW Hamburg, Arbeitskreis Internationalismus – IG Metall Berlin, Bundesverband linksjugend [´solid] , die Interventionistische Linke, Bündnis Zwangsräumung Verhindern sowie medico international. Aber auch Einzelpersonen wie die Auschwitz-Überlebende, Esther Bejarano, der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die LINKE-Politikerin Ulla Jelpke (MdB) sowie der partizipations-, flüchtlings- und innenpolitischer Sprecher der Berliner Fraktion DIE LINKE, Hakan Taş, riefen zum Protest auf.
In einer Erklärung forderten das Bündnis unter anderem sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Efrîn, das sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei , politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche, die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen sowie humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge.
Unter dem Motto „Frieden für Afrin - Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ versammelten sich die Demonstranten zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz. Wie bereits bei den vorausgegangenen Demonstrationen, erlaubte die Polizei auch dieses Mal das Mitführen von Fahnen und Symbole der Volksverteidigungseinheiten YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan. Dennoch wurde während der Veranstaltung wiederholt Fahnen und Plakate mit dem Abbild von Öcalan gezeigt.
Gegen 13.00 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Die Teilnehmer zogen zunächst vom Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus über die Leipziger, Breite Straße über den Schloßplatz zum Auswärtigen Amt am Werderscher Markt. Von dort aus ging es von der Friedrichstraße über die Unter den Linden und der Wilhelmstraße zur Reichstagsgebäude. Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor endete die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung.
Die Veranstaltung verlief zwar weitgehend friedlich, dennoch kam es kurz vorm Ende der Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Dorotheenstraße drangen Einsatzkräfte der Polizei in den kurdischen Jugend-Block, in der offenbar zuvor Nebeltöpfe gezündet wurde, um Festnahmen zu tätigen. Dabei setzte sie wiederholt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Diese wiederum wehrten sich mit Fahnenstangen und vereinzelten Böller- und Flaschenwürfen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Personen vorläufig festgenommen, zudem gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Nach rund 10 Minuten beruhigte sich die Lage wieder.
Da zur selben Zeitpunkt noch ein rechter Aufmarsch stattfand, waren insgesamt rund 1.800 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter auch Kräfte aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie aus dem benachbarten Brandenburg.
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Stand: Juli 2016
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On the eve of the International Human Rights Day, the Union of Iranian Associations in Europe sponsored a meeting on Tuesday, December 8, in the presence of Maryam Rajavi, and featuring Senator Joseph Lieberman and Professor Alejo Vidal Quadras, Vice President of the European Parliament, 1999-2014.
In the meeting entitled, “United Against Fundamentalism, Role of Iranian Resistance”, Maryam Rajavi drew attention to and warned against the efforts of the Iranian regime and its allies to save the Assad regime in Syria.
She said Daesh has found the opportunity to grow and expand with the support of Bashar Assad, and it will not be destroyed with Assad in power.
She added: This calls for Western governments to adopt a policy that supports the desires of the innocent people of Syria for a speedy overthrow of Bashar Assad, gives substantial backing to the Free Army of Syria in its struggle against the regime, and insists on the eviction of foreign troops, specifically the Iranian Revolutionary Guards Corps (IRGC) from Syria and Iraq.
Gazi, Istanbul. Le 22 février 2015, la police a exécuté deux militantes du MLKP, parti de la gauche révolutionnaire turque, soupçonnée d'avoir posé des bombes fisant un journal pro-daesh et un camion de police. Le 23, les funérailles des militantes ont lieu dans le quartier de Gazi, bastion des révolutionnaires turcs et kurdes. A cette occasion, la brache armée de l'organisation fait une apparition publique pour saluer ses martyrs.
Armed Forces Day National Event Held in Cleethorpes - Sat 25 Jun 2016
Image shows: The RAF Aerobatic Team, The Red Arrows.
Celebrations took place to mark the eighth annual Armed Forces Day, honouring the work and dedication of our brave Servicemen and women deployed around the world.more than 250 events including parades, military displays and community fetes are took place right across the country to say thank you to the Armed Forces community, including Regulars, Reserves, their families and veterans past and present.ʆrom fighting Daesh in the Middle East to training troops in Nigeria and supporting NATO exercises, the UK & Armed Forces are on duty 24/7. Armed Forces Day is a chance for Britain to acknowledge their hard work and sacrifice. The National Event was held in the seaside town Cleethorpes, Lincolnshire, attended by His Royal Highness the Duke of Kent representing the Queen and the Royal Family. Other guests included the Defence Secretary Michael Fallon, Minister of State for the Ministry of Defence and Deputy Leader of the House of Lords, The Rt Hon Earl Howe, the Commander of Joint Forces Command, General Sir Chris Deverell KCB MBE ADC and the Worshipful Mayor of North East Lincolnshire Christina McGilligan-Fell. The National Event began with a spectacular display from the Red Arrows, an amphibious display on the beach from the Royal Marines and a parachute drop from the RAF Falcons. A parade of Service personnel, veterans and cadets then marched down Cleethorpes seafront, from the North Promenade to the Boating Lake, followed by a motorcade of motorcyclists from the Armed Forces Bikers and the Royal British Legion bikers. The Duke of Kent took the salute from the parade on behalf of The Queen and Royal Family.
INCIRLIK/TUERKEI - Besuch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen beim Deutschen Einsatzkontingent Counter-DAESH auf der Air Base Incirlik bei Adana/Türkei
Auswertestation für Luftaufnahmen (Ground Exploration Station/GES)
Rund 15.000 Menschen sind am 03.03.2018 in Berlin auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund sechs Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 139 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seitdem auf der Flucht.
Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Afrin“ hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aufgerufen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die Bundesregierung und forderten sie auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem riefen sie die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen und Humanitäre Hilfe für den Kanton Efrîn aufzunehmen. Die Protestaktion verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden mindestens drei Personen festgenommen sowie mehrere Personen verletzt.
In Berlin-Mitte sind am 03. März 2018 rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region in Nordsyrien. Vor rund sechs Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.
Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, der Hamza-Brigade, der sunnitisch-islamistischen Levante-Front sowie der salafistischen Ahrar al-Scham, die mit der Türkei verbündet sind. Nach sechs Wochen kontrolliert das türkische Militär sowie ihre Verbündete den kompletten Grenzstreifen zur Türkei in Efrîn. Rund 22% des selbstverwaltete Kanton wurde bereits durch die Türkei eingenommen. Vergangene Woche waren syrische Regierungssoldaten sowie regierungsnahe syrische Milizen in Afrin eingerückt, um die YPG im Kampf gegen die Türkei zu unterstützen. Die YPG hatte Damaskus im Februar um militärische Hilfe gebeten.
Am 24. Februar 2018 beschloss der UN Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UN Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei hatte jedoch bereits angekündigt, den Waffenstillstand zu ignorieren und ihre Offensive ungeachtet der UN-Resolution fortzusetzen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 300 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 130 Zivilisten und 270 Kämpfer getötet. Seit dem Krieg befinden sich mehrere zehntausende Menschen auf der Flucht.
Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.
Mit dem Krieg will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.
Gegen den Krieg der türkischen Armee hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen, , Hilfsorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu einer Großdemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde die Demonstration unter von Gruppen wie NAV-DEM, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Kampagne TATORT Kurdistan, Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen!, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE Hamburg, GEW Hamburg, Arbeitskreis Internationalismus – IG Metall Berlin, Bundesverband linksjugend [´solid] , die Interventionistische Linke, Bündnis Zwangsräumung Verhindern sowie medico international. Aber auch Einzelpersonen wie die Auschwitz-Überlebende, Esther Bejarano, der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die LINKE-Politikerin Ulla Jelpke (MdB) sowie der partizipations-, flüchtlings- und innenpolitischer Sprecher der Berliner Fraktion DIE LINKE, Hakan Taş, riefen zum Protest auf.
In einer Erklärung forderten das Bündnis unter anderem sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Efrîn, das sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei , politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche, die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen sowie humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge.
Unter dem Motto „Frieden für Afrin - Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ versammelten sich die Demonstranten zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz. Wie bereits bei den vorausgegangenen Demonstrationen, erlaubte die Polizei auch dieses Mal das Mitführen von Fahnen und Symbole der Volksverteidigungseinheiten YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan. Dennoch wurde während der Veranstaltung wiederholt Fahnen und Plakate mit dem Abbild von Öcalan gezeigt.
Gegen 13.00 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Die Teilnehmer zogen zunächst vom Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus über die Leipziger, Breite Straße über den Schloßplatz zum Auswärtigen Amt am Werderscher Markt. Von dort aus ging es von der Friedrichstraße über die Unter den Linden und der Wilhelmstraße zur Reichstagsgebäude. Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor endete die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung.
Die Veranstaltung verlief zwar weitgehend friedlich, dennoch kam es kurz vorm Ende der Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Dorotheenstraße drangen Einsatzkräfte der Polizei in den kurdischen Jugend-Block, in der offenbar zuvor Nebeltöpfe gezündet wurde, um Festnahmen zu tätigen. Dabei setzte sie wiederholt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Diese wiederum wehrten sich mit Fahnenstangen und vereinzelten Böller- und Flaschenwürfen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Personen vorläufig festgenommen, zudem gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Nach rund 10 Minuten beruhigte sich die Lage wieder.
Da zur selben Zeitpunkt noch ein rechter Aufmarsch stattfand, waren insgesamt rund 1.800 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter auch Kräfte aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie aus dem benachbarten Brandenburg.
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Rund 15.000 Menschen sind am 03.03.2018 in Berlin auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund sechs Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 139 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seitdem auf der Flucht.
Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Afrin“ hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aufgerufen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die Bundesregierung und forderten sie auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem riefen sie die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen und Humanitäre Hilfe für den Kanton Efrîn aufzunehmen. Die Protestaktion verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden mindestens drei Personen festgenommen sowie mehrere Personen verletzt.
In Berlin-Mitte sind am 03. März 2018 rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region in Nordsyrien. Vor rund sechs Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.
Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, der Hamza-Brigade, der sunnitisch-islamistischen Levante-Front sowie der salafistischen Ahrar al-Scham, die mit der Türkei verbündet sind. Nach sechs Wochen kontrolliert das türkische Militär sowie ihre Verbündete den kompletten Grenzstreifen zur Türkei in Efrîn. Rund 22% des selbstverwaltete Kanton wurde bereits durch die Türkei eingenommen. Vergangene Woche waren syrische Regierungssoldaten sowie regierungsnahe syrische Milizen in Afrin eingerückt, um die YPG im Kampf gegen die Türkei zu unterstützen. Die YPG hatte Damaskus im Februar um militärische Hilfe gebeten.
Am 24. Februar 2018 beschloss der UN Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UN Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei hatte jedoch bereits angekündigt, den Waffenstillstand zu ignorieren und ihre Offensive ungeachtet der UN-Resolution fortzusetzen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 300 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 130 Zivilisten und 270 Kämpfer getötet. Seit dem Krieg befinden sich mehrere zehntausende Menschen auf der Flucht.
Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.
Mit dem Krieg will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.
Gegen den Krieg der türkischen Armee hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen, , Hilfsorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu einer Großdemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde die Demonstration unter von Gruppen wie NAV-DEM, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Kampagne TATORT Kurdistan, Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen!, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE Hamburg, GEW Hamburg, Arbeitskreis Internationalismus – IG Metall Berlin, Bundesverband linksjugend [´solid] , die Interventionistische Linke, Bündnis Zwangsräumung Verhindern sowie medico international. Aber auch Einzelpersonen wie die Auschwitz-Überlebende, Esther Bejarano, der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die LINKE-Politikerin Ulla Jelpke (MdB) sowie der partizipations-, flüchtlings- und innenpolitischer Sprecher der Berliner Fraktion DIE LINKE, Hakan Taş, riefen zum Protest auf.
In einer Erklärung forderten das Bündnis unter anderem sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Efrîn, das sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei , politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche, die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen sowie humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge.
Unter dem Motto „Frieden für Afrin - Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ versammelten sich die Demonstranten zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz. Wie bereits bei den vorausgegangenen Demonstrationen, erlaubte die Polizei auch dieses Mal das Mitführen von Fahnen und Symbole der Volksverteidigungseinheiten YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan. Dennoch wurde während der Veranstaltung wiederholt Fahnen und Plakate mit dem Abbild von Öcalan gezeigt.
Gegen 13.00 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Die Teilnehmer zogen zunächst vom Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus über die Leipziger, Breite Straße über den Schloßplatz zum Auswärtigen Amt am Werderscher Markt. Von dort aus ging es von der Friedrichstraße über die Unter den Linden und der Wilhelmstraße zur Reichstagsgebäude. Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor endete die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung.
Die Veranstaltung verlief zwar weitgehend friedlich, dennoch kam es kurz vorm Ende der Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Dorotheenstraße drangen Einsatzkräfte der Polizei in den kurdischen Jugend-Block, in der offenbar zuvor Nebeltöpfe gezündet wurde, um Festnahmen zu tätigen. Dabei setzte sie wiederholt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Diese wiederum wehrten sich mit Fahnenstangen und vereinzelten Böller- und Flaschenwürfen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Personen vorläufig festgenommen, zudem gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Nach rund 10 Minuten beruhigte sich die Lage wieder.
Da zur selben Zeitpunkt noch ein rechter Aufmarsch stattfand, waren insgesamt rund 1.800 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter auch Kräfte aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie aus dem benachbarten Brandenburg.
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Stand: Juli 2016
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Rund 150 Menschen, hauptsächlich Kurden, protestieren in Berlin auf dem Pariser Platz nahe des Brandenburger Tores gegen das harte und brutale Vorgehen des türkischen Staates in kurdisch dominierten Städten in der Türkei. Sie machten Recep Tayyip Erdogan und seine AKP für die Ermordung u.a. von Rechtsanwalt Tahir Elci verantwortlich. Zudem beschworen sie den Kampf der syrisch-kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG und YPJ gegen Daesh und klagten den türkischen Staat der Unterstützung des sogenannten ISlamischen Staates (IS) an.
On the eve of the International Human Rights Day, the Union of Iranian Associations in Europe sponsored a meeting on Tuesday, December 8, in the presence of Maryam Rajavi, and featuring Senator Joseph Lieberman and Professor Alejo Vidal Quadras, Vice President of the European Parliament, 1999-2014.
In the meeting entitled, “United Against Fundamentalism, Role of Iranian Resistance”, Maryam Rajavi drew attention to and warned against the efforts of the Iranian regime and its allies to save the Assad regime in Syria.
She said Daesh has found the opportunity to grow and expand with the support of Bashar Assad, and it will not be destroyed with Assad in power.
She added: This calls for Western governments to adopt a policy that supports the desires of the innocent people of Syria for a speedy overthrow of Bashar Assad, gives substantial backing to the Free Army of Syria in its struggle against the regime, and insists on the eviction of foreign troops, specifically the Iranian Revolutionary Guards Corps (IRGC) from Syria and Iraq.
The legend of the 4th cent SS Behnam and Sarah casts Sennacherib (r.705-681 BCE), under the name Sinharib, as their royal father. After Behnam converts to Christianity, Sinharib orders his execution, but is later struck by a dangerous disease that is cured through being baptized by St Matthew in Assur. Thankful, Sinharib then converts to Christianity and founds an important monastery near Mosul, called Deir Mar Mattai.
The Monastery was destroyed on March 19, 2015, by Daesh (Isis) who desecrated the exterior murals in all of the monastery's buildings. Repair work restoring the monastery and the tomb of Mar Behnam to its pre-ISIS condition was completed by December 2018.
Rund 150 Menschen folgen in Berlin einem Aufruf unter dem Motto "Keine Deutsche Beteiligung am Krieg in Syrien", um gegen den Einsatz deutscher Soldaten in Syrien und die NATO, USA, und alles mögliche zu demonstrieren. Nachdem die angekündigten rechtsaußen Redner Kathrin Oertel (Ex-Pegida) und Jürgen Elsässer (Compact) nicht kommen konnten oder wollten, trat u.a. Christoph Hörstel auf. Dieser tourt seit Jahren als Werber für das syrische Regime von Baschar al-Assad durch das Land und trat auch auf der antisemitischen, iranischen Propaganga-Show des Al Quds Marsches in Berlin auf.
Der Protestzug zieht vom Vorplatz des Hauptbahnhofes zum Brandenburger Tor. Während des Zuges sprechen diverse Teilnehmer u.a. aus Erfurt und Halle, dabei wird die Bundesrepublik wahlweise mit dem nationalsozialisten Deutschland des "3. Reiches" oder der DDR verglichen.
Die Veranstaltung ist eng mit EnDgAmE verknüpft. Auch das Bandmitlied der rechten HipHop-Gruppe "Die Bandbreite" Marcel Wojnarowicz spricht und hält schließlich am Brandenburger Tor einen Ein-Mann-Auftritt seiner Band ab, wobei es einen wüsten Ritt durch die gängigen Verschwörungstheorien in Bezug auf 9/11, den arabischen Frühling, Daesh, Syrien und diverse andere vorgebliche Verbrechen der USA gibt. Zudem hagelt es Beschimpfungen der Presse und der "Antifa".
Carved relief from the ancient Assyrian royal palace of Nimrud (near Mosul in modern Iraq) detail of one of the many relief panels that once lined the walls now in the British Museum.
The site of Nimrud itself was attacked by Daesh barbarians in mid 2015 destroying 3000 years of history and leaving the site and its priceless sculptures over 80% destroyed.
Nimrud was liberated earlier this week after two years of mistreatment and destruction and the scale of the disaster is now becoming clear. We must therefore be thankful that most of the major sculptures were long ago moved from the site to other museums in Baghdad, London (which holds the largest collection of sculptures and reliefs) and elsewhere and have thus survived this horrific onslaught against ancient Assyria. Significant fragments appear to have survive on the site and have been photographed since its liberation, and hopefully more will be recovered and identified in the coming weeks.
What now for Nimrud? The site is virtually destroyed, reconstructing it to its previous condition will be extremely difficult using just the remaining fragments. Perhaps a better option would be to bring together casts or 3D scanned and printed exact copies of all the pieces that have been dispersed to foreign museums, reuniting all the great sculptures of Nimrud with what little survives on site and incorporate them in a reconstruction of at least part the palace complex. This way not only could the Daesh barbarity be undone to some extent but Nimrud would rise again more magnificent than before.
I made a gallery of the site as it remained until the recent Daesh occupation of northern Iraq made all art and culture a target for its barbarity.
www.flickr.com/photos/amthomson/galleries/72157650818939720/
Rund 150 Menschen, hauptsächlich Kurden, protestieren in Berlin auf dem Pariser Platz nahe des Brandenburger Tores gegen das harte und brutale Vorgehen des türkischen Staates in kurdisch dominierten Städten in der Türkei. Sie machten Recep Tayyip Erdogan und seine AKP für die Ermordung u.a. von Rechtsanwalt Tahir Elci verantwortlich. Zudem beschworen sie den Kampf der syrisch-kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG und YPJ gegen Daesh und klagten den türkischen Staat der Unterstützung des sogenannten ISlamischen Staates (IS) an.
Gazi, Istanbul. Le 22 février 2015, la police a exécuté deux militantes du MLKP, parti de la gauche révolutionnaire turque, soupçonnée d'avoir posé des bombes fisant un journal pro-daesh et un camion de police. Le 23, les funérailles des militantes ont lieu dans le quartier de Gazi, bastion des révolutionnaires turcs et kurdes. A cette occasion, la brache armée de l'organisation fait une apparition publique pour saluer ses martyrs.
Fotoausstellung mit aktuellen Bildern aus Kurdistan
Berlin, 8.12.2015
Fotos von Mark Mühlhaus (attenzione photographers)
Pictured:US Defence Secretary Ash Carter and Secretary of State for Defence Sir Michael Fallon (front centre) and the other Nation delegates pose for the conference group photo.
Counter Daesh Defence Ministerial held at the FCO.
Fotoausstellung mit aktuellen Bildern aus Kurdistan
Berlin, 8.12.2015
Fotos von Mark Mühlhaus (attenzione photographers)
Fotoausstellung mit aktuellen Bildern aus Kurdistan
Berlin, 8.12.2015
Fotos von Mark Mühlhaus (attenzione photographers)
160803-N-TO519-107 MEDITERRANEAN SEA (Aug. 3, 2016) Marine Maj. Nicholas Tyson performs preflight checks in an AV-8B Harrier aboard the amphibious assault ship USS Wasp (LHD 1) Aug. 3, 2016. 22nd Marine Expeditionary Unit (MEU), embarked on the USS Wasp (LHD 1), is conducting precision air strikes in support of the Libyan Government of National Accord-aligned forces against Daesh targets in Sirte, Libya as part of Operation Odyssey Lightning. (U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 2nd Class Nathan Wilkes/Released)
Mehrere Dutzend Menschen haben sich an einer Kundgebung am Fuße des Berliner Brandenburger Tores beteiligt, um die Belagerung und die Angriffe der türkischen Polizei auf die Stadt Silvan zu verurteilen. Zudem wird Freiheit für den PKK-Führer Abdullah Öcalan gefordert.
Die Protestierenden sehen die Auseinandersetzungen in Silvan in einer Reihe mit Angriffen des türkischen Staates auf Kurden und kurdische Organisationen seit Staatspräsident Recep Tayyip Erdogans AKP ihre absolute Parlamentsmehrheit verloren hatte. Im Gegenzug hat auch die kurdische Arbeiterpartei PKK ihre Waffenruhe aufgekündigt und turkische Einrichtungen angegriffen.
Auf der Kundgebung wird auch dem Schicksal der Jesiden im irakischen Shingal gedacht. Die Jesiden sehen sich massiver Gewalt ausgesetzt, seit der sogenannte Islamische Staat ihr Gebiet im Irak überrannt hat. Zur Zeit versuchen kurdische Milizen den IS mit einer Großoffensive aus dem Shingal zurückzudrängen.
Rund 15.000 Menschen sind am 03.03.2018 in Berlin auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund sechs Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 139 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seitdem auf der Flucht.
Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Afrin“ hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aufgerufen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die Bundesregierung und forderten sie auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem riefen sie die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen und Humanitäre Hilfe für den Kanton Efrîn aufzunehmen. Die Protestaktion verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden mindestens drei Personen festgenommen sowie mehrere Personen verletzt.
In Berlin-Mitte sind am 03. März 2018 rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region in Nordsyrien. Vor rund sechs Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.
Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, der Hamza-Brigade, der sunnitisch-islamistischen Levante-Front sowie der salafistischen Ahrar al-Scham, die mit der Türkei verbündet sind. Nach sechs Wochen kontrolliert das türkische Militär sowie ihre Verbündete den kompletten Grenzstreifen zur Türkei in Efrîn. Rund 22% des selbstverwaltete Kanton wurde bereits durch die Türkei eingenommen. Vergangene Woche waren syrische Regierungssoldaten sowie regierungsnahe syrische Milizen in Afrin eingerückt, um die YPG im Kampf gegen die Türkei zu unterstützen. Die YPG hatte Damaskus im Februar um militärische Hilfe gebeten.
Am 24. Februar 2018 beschloss der UN Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UN Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei hatte jedoch bereits angekündigt, den Waffenstillstand zu ignorieren und ihre Offensive ungeachtet der UN-Resolution fortzusetzen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 300 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 130 Zivilisten und 270 Kämpfer getötet. Seit dem Krieg befinden sich mehrere zehntausende Menschen auf der Flucht.
Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.
Mit dem Krieg will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.
Gegen den Krieg der türkischen Armee hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen, , Hilfsorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu einer Großdemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde die Demonstration unter von Gruppen wie NAV-DEM, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Kampagne TATORT Kurdistan, Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen!, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE Hamburg, GEW Hamburg, Arbeitskreis Internationalismus – IG Metall Berlin, Bundesverband linksjugend [´solid] , die Interventionistische Linke, Bündnis Zwangsräumung Verhindern sowie medico international. Aber auch Einzelpersonen wie die Auschwitz-Überlebende, Esther Bejarano, der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die LINKE-Politikerin Ulla Jelpke (MdB) sowie der partizipations-, flüchtlings- und innenpolitischer Sprecher der Berliner Fraktion DIE LINKE, Hakan Taş, riefen zum Protest auf.
In einer Erklärung forderten das Bündnis unter anderem sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Efrîn, das sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei , politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche, die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen sowie humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge.
Unter dem Motto „Frieden für Afrin - Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ versammelten sich die Demonstranten zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz. Wie bereits bei den vorausgegangenen Demonstrationen, erlaubte die Polizei auch dieses Mal das Mitführen von Fahnen und Symbole der Volksverteidigungseinheiten YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan. Dennoch wurde während der Veranstaltung wiederholt Fahnen und Plakate mit dem Abbild von Öcalan gezeigt.
Gegen 13.00 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Die Teilnehmer zogen zunächst vom Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus über die Leipziger, Breite Straße über den Schloßplatz zum Auswärtigen Amt am Werderscher Markt. Von dort aus ging es von der Friedrichstraße über die Unter den Linden und der Wilhelmstraße zur Reichstagsgebäude. Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor endete die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung.
Die Veranstaltung verlief zwar weitgehend friedlich, dennoch kam es kurz vorm Ende der Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Dorotheenstraße drangen Einsatzkräfte der Polizei in den kurdischen Jugend-Block, in der offenbar zuvor Nebeltöpfe gezündet wurde, um Festnahmen zu tätigen. Dabei setzte sie wiederholt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Diese wiederum wehrten sich mit Fahnenstangen und vereinzelten Böller- und Flaschenwürfen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Personen vorläufig festgenommen, zudem gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Nach rund 10 Minuten beruhigte sich die Lage wieder.
Da zur selben Zeitpunkt noch ein rechter Aufmarsch stattfand, waren insgesamt rund 1.800 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter auch Kräfte aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie aus dem benachbarten Brandenburg.
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Stand: Juli 2016
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Rund 15.000 Menschen sind am 03.03.2018 in Berlin auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund sechs Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 139 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seitdem auf der Flucht.
Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Afrin“ hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aufgerufen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die Bundesregierung und forderten sie auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem riefen sie die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen und Humanitäre Hilfe für den Kanton Efrîn aufzunehmen. Die Protestaktion verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden mindestens drei Personen festgenommen sowie mehrere Personen verletzt.
In Berlin-Mitte sind am 03. März 2018 rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region in Nordsyrien. Vor rund sechs Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.
Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, der Hamza-Brigade, der sunnitisch-islamistischen Levante-Front sowie der salafistischen Ahrar al-Scham, die mit der Türkei verbündet sind. Nach sechs Wochen kontrolliert das türkische Militär sowie ihre Verbündete den kompletten Grenzstreifen zur Türkei in Efrîn. Rund 22% des selbstverwaltete Kanton wurde bereits durch die Türkei eingenommen. Vergangene Woche waren syrische Regierungssoldaten sowie regierungsnahe syrische Milizen in Afrin eingerückt, um die YPG im Kampf gegen die Türkei zu unterstützen. Die YPG hatte Damaskus im Februar um militärische Hilfe gebeten.
Am 24. Februar 2018 beschloss der UN Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UN Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei hatte jedoch bereits angekündigt, den Waffenstillstand zu ignorieren und ihre Offensive ungeachtet der UN-Resolution fortzusetzen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 300 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 130 Zivilisten und 270 Kämpfer getötet. Seit dem Krieg befinden sich mehrere zehntausende Menschen auf der Flucht.
Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.
Mit dem Krieg will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.
Gegen den Krieg der türkischen Armee hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen, , Hilfsorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu einer Großdemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde die Demonstration unter von Gruppen wie NAV-DEM, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Kampagne TATORT Kurdistan, Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen!, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE Hamburg, GEW Hamburg, Arbeitskreis Internationalismus – IG Metall Berlin, Bundesverband linksjugend [´solid] , die Interventionistische Linke, Bündnis Zwangsräumung Verhindern sowie medico international. Aber auch Einzelpersonen wie die Auschwitz-Überlebende, Esther Bejarano, der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die LINKE-Politikerin Ulla Jelpke (MdB) sowie der partizipations-, flüchtlings- und innenpolitischer Sprecher der Berliner Fraktion DIE LINKE, Hakan Taş, riefen zum Protest auf.
In einer Erklärung forderten das Bündnis unter anderem sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Efrîn, das sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei , politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche, die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen sowie humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge.
Unter dem Motto „Frieden für Afrin - Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ versammelten sich die Demonstranten zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz. Wie bereits bei den vorausgegangenen Demonstrationen, erlaubte die Polizei auch dieses Mal das Mitführen von Fahnen und Symbole der Volksverteidigungseinheiten YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan. Dennoch wurde während der Veranstaltung wiederholt Fahnen und Plakate mit dem Abbild von Öcalan gezeigt.
Gegen 13.00 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Die Teilnehmer zogen zunächst vom Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus über die Leipziger, Breite Straße über den Schloßplatz zum Auswärtigen Amt am Werderscher Markt. Von dort aus ging es von der Friedrichstraße über die Unter den Linden und der Wilhelmstraße zur Reichstagsgebäude. Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor endete die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung.
Die Veranstaltung verlief zwar weitgehend friedlich, dennoch kam es kurz vorm Ende der Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Dorotheenstraße drangen Einsatzkräfte der Polizei in den kurdischen Jugend-Block, in der offenbar zuvor Nebeltöpfe gezündet wurde, um Festnahmen zu tätigen. Dabei setzte sie wiederholt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Diese wiederum wehrten sich mit Fahnenstangen und vereinzelten Böller- und Flaschenwürfen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Personen vorläufig festgenommen, zudem gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Nach rund 10 Minuten beruhigte sich die Lage wieder.
Da zur selben Zeitpunkt noch ein rechter Aufmarsch stattfand, waren insgesamt rund 1.800 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter auch Kräfte aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie aus dem benachbarten Brandenburg.
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Stand: Juli 2016
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Über 4.000 Menschen sind am 04.02.2018 in Berlin-Kreuzberg auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der Militäraktionen und den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund zwei Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 70 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seither auf der Flucht.
Zu der Demonstration hatten unzählige kurdische Vereine aufgerufen. Unterstützt wurde sie von zahlreichen linke Gruppen und Initiativen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Die Protestaktion verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.
In Berlin-Kreuzberg sind am 04. Februar 2018 über 4.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn zu protestieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der „Operation Olivenzweig“ sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der kurdischen Region in Nordsyrien. Vor rund zwei Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.
Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, die mit der Türkei verbündet sind. Bislang ist es der türkischen Armee und deren Verbündete nicht gelungen, besonders tief in das Kanton vorzudringen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 110 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 70 Zivilisten und 30 Kämpfer getötet. Zudem sind mehrere zehntausende Menschen seither auf der Flucht.
Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.
Mit der Militäroffensive will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.
Gegen die Militäroffensive der türkischen Armee hatten zahlreiche kurdische Gruppen wie die NAV-DEM, der Verband der studierenden Frauen aus Kurdistan (JXK Berlin), die Ciwanen Azad sowie Jinen Ciwanen Azad zu der Internationalistischen Demonstration aufgerufen. Unterstützt wurde sie von vielen linke Gruppen und Initiativen, darunter die Interventionistische Linke Berlin, die TOP Berlin sowie die Antifaschistische Koordination 36. Unter dem Motto „Von Kreuzberg nach Afrin - Tod dem Faschismus! Solidarität mit Rojava!“ versammelten sich die Demonstranten am Sonntagnachmittag auf dem Oranienplatz zur Auftaktkundgebung. Im Gegensatz zu den Demonstrationen zuvor, erlaubte die Polizei das Mitführen von Fahnen und Symbole der YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan.
Gegen 15.50 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Vom Oranienplatz ging es über die Oranienstraße weiter zur Wiener-, Ohlauer Straße und Maybachufer. Dort gab es auf einem Dach eines Wohnhauses eine Solidaritätsaktion mit Feuerwerk und das Zeigen der PKK-Fahne. Zwar betrat die Polizei das Wohnhaus, um die Personen festzustellen, allerdings waren diese offenbar bereits über alle Berge. Über den Kottbusser Dann zogen die Teilnehmer weiter zum Hermannplatz, dort endete die Demonstration am frühen Abend.
Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Kritisiert wurde auch das Verhalten der russischen Regierung, die bis zu Beginn der türkischen Offensive den syrischen Luftraum kontrolliert hatte. Bislang hatte sich Russland den Kurden gegenüber neutral verhalten, dies hat sich mittlerweile geändert.
Die Demonstration, die von einem großen Polizeiaufgebot begleitet wurde, verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten unzählige Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.
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Stand: Juli 2016
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Rund 15.000 Menschen sind am 03.03.2018 in Berlin auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund sechs Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 139 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seitdem auf der Flucht.
Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Afrin“ hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aufgerufen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die Bundesregierung und forderten sie auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem riefen sie die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen und Humanitäre Hilfe für den Kanton Efrîn aufzunehmen. Die Protestaktion verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden mindestens drei Personen festgenommen sowie mehrere Personen verletzt.
In Berlin-Mitte sind am 03. März 2018 rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region in Nordsyrien. Vor rund sechs Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.
Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, der Hamza-Brigade, der sunnitisch-islamistischen Levante-Front sowie der salafistischen Ahrar al-Scham, die mit der Türkei verbündet sind. Nach sechs Wochen kontrolliert das türkische Militär sowie ihre Verbündete den kompletten Grenzstreifen zur Türkei in Efrîn. Rund 22% des selbstverwaltete Kanton wurde bereits durch die Türkei eingenommen. Vergangene Woche waren syrische Regierungssoldaten sowie regierungsnahe syrische Milizen in Afrin eingerückt, um die YPG im Kampf gegen die Türkei zu unterstützen. Die YPG hatte Damaskus im Februar um militärische Hilfe gebeten.
Am 24. Februar 2018 beschloss der UN Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UN Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei hatte jedoch bereits angekündigt, den Waffenstillstand zu ignorieren und ihre Offensive ungeachtet der UN-Resolution fortzusetzen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 300 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 130 Zivilisten und 270 Kämpfer getötet. Seit dem Krieg befinden sich mehrere zehntausende Menschen auf der Flucht.
Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.
Mit dem Krieg will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.
Gegen den Krieg der türkischen Armee hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen, , Hilfsorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu einer Großdemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde die Demonstration unter von Gruppen wie NAV-DEM, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Kampagne TATORT Kurdistan, Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen!, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE Hamburg, GEW Hamburg, Arbeitskreis Internationalismus – IG Metall Berlin, Bundesverband linksjugend [´solid] , die Interventionistische Linke, Bündnis Zwangsräumung Verhindern sowie medico international. Aber auch Einzelpersonen wie die Auschwitz-Überlebende, Esther Bejarano, der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die LINKE-Politikerin Ulla Jelpke (MdB) sowie der partizipations-, flüchtlings- und innenpolitischer Sprecher der Berliner Fraktion DIE LINKE, Hakan Taş, riefen zum Protest auf.
In einer Erklärung forderten das Bündnis unter anderem sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Efrîn, das sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei , politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche, die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen sowie humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge.
Unter dem Motto „Frieden für Afrin - Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ versammelten sich die Demonstranten zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz. Wie bereits bei den vorausgegangenen Demonstrationen, erlaubte die Polizei auch dieses Mal das Mitführen von Fahnen und Symbole der Volksverteidigungseinheiten YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan. Dennoch wurde während der Veranstaltung wiederholt Fahnen und Plakate mit dem Abbild von Öcalan gezeigt.
Gegen 13.00 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Die Teilnehmer zogen zunächst vom Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus über die Leipziger, Breite Straße über den Schloßplatz zum Auswärtigen Amt am Werderscher Markt. Von dort aus ging es von der Friedrichstraße über die Unter den Linden und der Wilhelmstraße zur Reichstagsgebäude. Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor endete die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung.
Die Veranstaltung verlief zwar weitgehend friedlich, dennoch kam es kurz vorm Ende der Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Dorotheenstraße drangen Einsatzkräfte der Polizei in den kurdischen Jugend-Block, in der offenbar zuvor Nebeltöpfe gezündet wurde, um Festnahmen zu tätigen. Dabei setzte sie wiederholt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Diese wiederum wehrten sich mit Fahnenstangen und vereinzelten Böller- und Flaschenwürfen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Personen vorläufig festgenommen, zudem gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Nach rund 10 Minuten beruhigte sich die Lage wieder.
Da zur selben Zeitpunkt noch ein rechter Aufmarsch stattfand, waren insgesamt rund 1.800 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter auch Kräfte aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie aus dem benachbarten Brandenburg.
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Stand: Juli 2016
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KABUL, 06 February 2017 - The United Nations called on all warring parties in Afghanistan to take urgent steps to halt the killing and maiming of civilians, as a new UN report issued today recorded the highest ever number of civilian casualties in a single year, including record figures for children killed and injured in 2016.
The report documents 11,418 conflict-related civilian casualties, including 3,498 killed and 7,920 injured. Of these, 3,512 were children - 923 dead and 2,589 injured, up 24 per cent on the previous highest recorded figure. The figures, recorded by UN Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA), are the highest since the UN began systematically documenting civilian casualty figures in 2009.
“The killing and maiming of thousands of Afghan civilians is deeply harrowing and largely preventable,” said Tadamichi Yamamoto, the UN Secretary-General’s Special Representative for Afghanistan. “All parties to the conflict must take immediate concrete measures to protect the ordinary Afghan men, women and children whose lives are being shattered.”
Anti-Government forces, mainly the Taliban, were responsible for almost two thirds of the casualties while pro-Government forces were responsible for almost one quarter.
The report notes that as in 2015, ground engagements between Anti-Government Elements and Pro-Government Forces, particularly in areas populated or frequented by civilians, remained the leading cause of civilian casualties, followed by improvised explosive devices (IED), suicide and complex attacks, as well as targeted and deliberate killings.
The report also documents the increase in attacks perpetrated by Daesh/ISKP (Islamic State Khorasan Province), particularly targeting Shia Muslims. UNAMA documented 899 civilian casualties (209 deaths and 690 injured), a ten-fold increase from last year. The majority of the casualties caused by Daesh/ISKP occurred in three large-scale attacks on the Shia Muslim community.
Airstrikes carried out by Afghan and international forces caused 590 civilian casualties (250 deaths and 340 injured) nearly double that recorded in 2015 and the highest since 2009.
Yamamoto, who is also head of UNAMA, condemned the unrelenting and devastating impact of ground engagements on civilians, as well as of the increasing number of large-scale suicide attacks that intentionally targeted civilians.
“Yet another record year of civilian suffering in Afghanistan,” he said. “Unless all parties to the conflict make serious efforts to review and address the consequences of their operations, the levels of civilian casualties, displacement and other types of human suffering are likely to remain at appallingly high levels.”
UN High Commissioner for Human Rights, Zeid Ra’ad Al Hussein, said the casualty figures painted a picture of the most vulnerable sectors of society paying the highest price. “Children have been killed, blinded, crippled – or inadvertently caused the death of their friends – while playing with unexploded ordnance that is negligently left behind by parties to the conflict. Women continue to be brutally punished in parallel so-called ‘justice’ processes while religious minorities are targeted as they pray in their mosques,” Zeid said.
“And the consequences of each act of violence ripple through families and entire communities that are left broken, unable to sustain themselves and largely failing to obtain any semblance of justice or reparation. After nearly 40 years of constantly evolving armed conflict in Afghanistan, a Daesh franchise has now surfaced as an additional, deadly component. It is about time the various parties to the conflict ceased the relentless commission of war crimes and thought about the harm they are doing to their mothers, fathers, children and future generations by continuing to fuel this senseless, never-ending conflict,” said Zeid.
Yamamoto and Zeid called on all parties to minimize the use of explosive weapons in areas populated by civilians and to ensure explosive remnants of war are removed. They also stressed the need for accountability and justice for violations of international humanitarian law and human rights law.
“The continuation of attacks targeting civilians and indiscriminate attacks by Anti-Government Elements – in particular, IED and suicide attacks in civilian-populated areas − is illegal, reprehensible and, in most cases, may amount to a war crime. It is imperative that the perpetrators, whoever they are, be held accountable for such acts,” the report states.
Photo by UNAMA / Fardin Waezi.
In Berlin Kreuzberg fand eine Kundgebung und anschließende Demonstration mit rund 1200 Teilnehmern aus Solidarität mit den Toten und Verletzten des Bombenattentates im türkischen Suruc (Pirsus) statt. Darnter auch Hakan Tas, Mitgleider des Berliner Abgeordnetenhauses (Die Linke) und der Berliner Landesvorsitzende der Linke Klaus Lederer. Das Mitglied des Bundestages Sevim Dagdelen (Die Linke) hielt eine Rede.
Bei dem Anschlag in der mehrheitlich von Kurden bewohnten und nahe der Grenze zu Syrien gelegenen Stadt verloren Berichten zu folge Dutzende ihr Leben. Anschlagsziel war ein Kulturzentrum, in dem die türkische, sozialistische Jugend von ihren Plänen zur Hilfe beim Aufbau des zerstörten Kobanes berichtete.
U.S. Army Lt. Col. Scott Allen, left, commander of 2nd Bn., 34th Armor Regt., 1st ABCT, 1st Inf. Div., presents a ceremonial knife to the commander of the Iraqi Army 72nd Brigade, Staff Brig. Gen. Sa’ad, right, during a graduation ceremony for Sa’ad’s brigade Feb. 13 at Camp Taji Iraq. The more than 1,400 Iraqi Soldiers graduated following a six-week training course, during which U.S. Soldiers advised and assisted them in the learning. (Staff Sgt. Daniel Stoutamire, 1st Inf. Div.)
Prime Minister Theresa May becomes the first major foreign leader to visit Iraq since the fall of Mosul, announcing the UK’s commitment to addressing the evolving threat from Daesh and countering the dispersal of foreign fighters as Daesh is squeezed out of the battlefield in Syria and Iraq.
Rund 100 Menschen, Kurden und Angehöriger linker Gruppierungen, nehmen an einer Kundgebung von NAV-DEM Berlin vor dem Rathaus Neukölln teil.
Die Teilnehmer fordern die Bundesregierung auf, das durch den Bundesinnenminister Thomas de Maiziére erlassene Verbot von Symbolen von syrisch-kurdischen Organisationen, wie der PYD, YPG und YPJ, aufzuheben. Sie bezeichnen dieses als Gefälligkeit gegenüber dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan (AKP), welcher regelmäßig der Bundesregierung vorwirft, PKK-Unterstützer in Deutschland zu dulden.
Fahnen und Symbole dieser Organisationen waren regelmäßig auf kurdischen Demonstrationen in Deutschland zu sehen. Sie gelten jedoch als Schwesterorganisationen der verbotenen, kurdischen Arbeiterpartei PKK.
Auf dieser Kundgebung wich die Polizei laut Veranstalter zudem davon ab, eine begrenzte Menge an Porträts des PKK-Führers Abdullah Öcalan zu erlauben und verbot diese vollständig.
Das Verbot von Symbolen der YPG, YPJ u.a. ist umstritten, nicht zuletzt auch, weil gleichzeitig die Bundeswehr im Rahmen von Einsätzen der Anti-Daesh-Koalition auch den am Boden kämpfenden YPG/YPJ-Einheiten indirekt hilft.
Angehöriger mehrerer linker Gruppen halten Reden, darunter auch ein US-Amerikaner, der nach eigenem Bekunden für die YPG in Syrien kämpfte. In Sprechchören wird die Solidarität mit Rojava bekundet. Zudem werden Unterschriften auf Postkarten gesammelt, die an des Bundesministerium des Innern gerichtet sind.