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On the eve of the International Human Rights Day, the Union of Iranian Associations in Europe sponsored a meeting on Tuesday, December 8, in the presence of Maryam Rajavi, and featuring Senator Joseph Lieberman and Professor Alejo Vidal Quadras, Vice President of the European Parliament, 1999-2014.

In the meeting entitled, “United Against Fundamentalism, Role of Iranian Resistance”, Maryam Rajavi drew attention to and warned against the efforts of the Iranian regime and its allies to save the Assad regime in Syria.

 

She said Daesh has found the opportunity to grow and expand with the support of Bashar Assad, and it will not be destroyed with Assad in power.

 

She added: This calls for Western governments to adopt a policy that supports the desires of the innocent people of Syria for a speedy overthrow of Bashar Assad, gives substantial backing to the Free Army of Syria in its struggle against the regime, and insists on the eviction of foreign troops, specifically the Iranian Revolutionary Guards Corps (IRGC) from Syria and Iraq.

 

On the eve of the International Human Rights Day, the Union of Iranian Associations in Europe sponsored a meeting on Tuesday, December 8, in the presence of Maryam Rajavi, and featuring Senator Joseph Lieberman and Professor Alejo Vidal Quadras, Vice President of the European Parliament, 1999-2014.

In the meeting entitled, “United Against Fundamentalism, Role of Iranian Resistance”, Maryam Rajavi drew attention to and warned against the efforts of the Iranian regime and its allies to save the Assad regime in Syria.

 

She said Daesh has found the opportunity to grow and expand with the support of Bashar Assad, and it will not be destroyed with Assad in power.

 

She added: This calls for Western governments to adopt a policy that supports the desires of the innocent people of Syria for a speedy overthrow of Bashar Assad, gives substantial backing to the Free Army of Syria in its struggle against the regime, and insists on the eviction of foreign troops, specifically the Iranian Revolutionary Guards Corps (IRGC) from Syria and Iraq.

 

Fotoausstellung mit aktuellen Bildern aus Kurdistan

Berlin, 8.12.2015

Fotos von Mark Mühlhaus (attenzione photographers)

www.rosalux.de/news/41859

Rund 15.000 Menschen sind am 03.03.2018 in ‪‎Berlin auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund sechs Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 139 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seitdem auf der Flucht. ‬

 

Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Afrin“ hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aufgerufen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die Bundesregierung und forderten sie auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem riefen sie die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen und Humanitäre Hilfe für den Kanton Efrîn aufzunehmen. Die Protestaktion verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden mindestens drei Personen festgenommen sowie mehrere Personen verletzt.

 

In Berlin-Mitte sind am 03. März 2018 rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region in Nordsyrien. Vor rund sechs Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.

 

Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, der Hamza-Brigade, der sunnitisch-islamistischen Levante-Front sowie der salafistischen Ahrar al-Scham, die mit der Türkei verbündet sind. Nach sechs Wochen kontrolliert das türkische Militär sowie ihre Verbündete den kompletten Grenzstreifen zur Türkei in Efrîn. Rund 22% des selbstverwaltete Kanton wurde bereits durch die Türkei eingenommen. Vergangene Woche waren syrische Regierungssoldaten sowie regierungsnahe syrische Milizen in Afrin eingerückt, um die YPG im Kampf gegen die Türkei zu unterstützen. Die YPG hatte Damaskus im Februar um militärische Hilfe gebeten.

 

Am 24. Februar 2018 beschloss der UN Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UN Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei hatte jedoch bereits angekündigt, den Waffenstillstand zu ignorieren und ihre Offensive ungeachtet der UN-Resolution fortzusetzen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 300 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 130 Zivilisten und 270 Kämpfer getötet. Seit dem Krieg befinden sich mehrere zehntausende Menschen auf der Flucht.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.

 

Mit dem Krieg will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

 

Gegen den Krieg der türkischen Armee hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen, , Hilfsorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu einer Großdemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde die Demonstration unter von Gruppen wie NAV-DEM, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Kampagne TATORT Kurdistan, Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen!, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE Hamburg, GEW Hamburg, Arbeitskreis Internationalismus – IG Metall Berlin, Bundesverband linksjugend [´solid] , die Interventionistische Linke, Bündnis Zwangsräumung Verhindern sowie medico international. Aber auch Einzelpersonen wie die Auschwitz-Überlebende, Esther Bejarano, der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die LINKE-Politikerin Ulla Jelpke (MdB) sowie der partizipations-, flüchtlings- und innenpolitischer Sprecher der Berliner Fraktion DIE LINKE, Hakan Taş, riefen zum Protest auf.

 

In einer Erklärung forderten das Bündnis unter anderem sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Efrîn, das sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei , politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche, die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen sowie humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge.

 

Unter dem Motto „Frieden für Afrin - Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ versammelten sich die Demonstranten zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz. Wie bereits bei den vorausgegangenen Demonstrationen, erlaubte die Polizei auch dieses Mal das Mitführen von Fahnen und Symbole der Volksverteidigungseinheiten YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan. Dennoch wurde während der Veranstaltung wiederholt Fahnen und Plakate mit dem Abbild von Öcalan gezeigt.

 

Gegen 13.00 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Die Teilnehmer zogen zunächst vom Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus über die Leipziger, Breite Straße über den Schloßplatz zum Auswärtigen Amt am Werderscher Markt. Von dort aus ging es von der Friedrichstraße über die Unter den Linden und der Wilhelmstraße zur Reichstagsgebäude. Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor endete die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung.

 

Die Veranstaltung verlief zwar weitgehend friedlich, dennoch kam es kurz vorm Ende der Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Dorotheenstraße drangen Einsatzkräfte der Polizei in den kurdischen Jugend-Block, in der offenbar zuvor Nebeltöpfe gezündet wurde, um Festnahmen zu tätigen. Dabei setzte sie wiederholt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Diese wiederum wehrten sich mit Fahnenstangen und vereinzelten Böller- und Flaschenwürfen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Personen vorläufig festgenommen, zudem gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Nach rund 10 Minuten beruhigte sich die Lage wieder.

 

Da zur selben Zeitpunkt noch ein rechter Aufmarsch stattfand, waren insgesamt rund 1.800 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter auch Kräfte aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie aus dem benachbarten Brandenburg.

 

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Vielen Dank / Thanks!

PM Cheung Photography

 

Stand: Juli 2016

 

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160820-N-LG762-153 MEDITERRANEAN SEA (Aug. 20, 2016) An AV-8B Harrier, from the 22nd Marine Expeditionary Unit (MEU), maneuvers on the flight deck of the amphibious assault ship USS Wasp (LHD 1) Aug. 20, 2016. The 22nd MEU, embarked on Wasp, is conducting precision air strikes in support of the Libyan Government of National Accord-aligned forces against Daesh targets in Sirte, Libya, as part of Operation Odyssey Lightning. (U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 3rd Class Zhiwei Tan/Released)

Rund 150 Menschen protestieren in Berlin mit einem Demonstrationszug vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor gegen das seit 1993 bestehende Verbot der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) in Deutschland.

In Reden wird darauf hingewiesen, dass insbesondere die Schwesterorganisationen der PKK, die YPG und YPJ in der nordsyrischen Provinz Rojava einen unschätzbaren Dienst im Kamp gegen Daesh leistet. Dies sogar im Zusammenspiel mit den USA.

Zudem sei Deutschland neben der Türkei das einzige Land, in dem die PKK verboten sei.

Nissan Petros, a pharmacist and Caritas staff worker of 13 years, stands with his wife Bernadette, his youngest son Jacob, 15, and his eldest son Rabieh, 35, in the tent in which they live at an IDP settlement in the grounds of the Saint Eliyah Church in Ainkawa, Erbil on December 3, 2014.

 

Rabieh's wife and four children also live in the same tent.

 

Nissan and his family of 6 fled their home in Qarakosh, Iraq in August when Islamic State militants overran their town. The so-called Islamic State is a radical Islamic militant group that controls territory in both Iraq and Syria. The fall of Mosul to IS in August and their subsequent advances is thought to have displaced over 1 million people, most of whom were Yazidis, Christians and other minorities, but also Muslim families too.

 

Nissan told Caritas: "[Over the last four months] My living situation has become better, our tent is bigger and the living conditions are better. Farther Douglas and Daniel are doing their best. They put on trips or the children to the parks and playgrounds and are providing some lessons.

 

Still, the longer we stay here, the more frustrating it becomes and we want to go home."

 

"It’s hard to here [in Erbil]. It’s colder than the winter in Qarakosh and we are not used to this type of weather."

 

"Even though our homes have been looted we want to go back, even if there’s just the walls left."

 

"All the families here are afraid for the future of christianity in Iraq. We fear that we cannot live again Qarakosh. Our neighbors who we ate with are now with Daesh."

 

"We can’t go back home until Mosul is liberated… If this doesn’t happen we are thinking of leaving Iraq permanently. Every day we are praying with the other families that this will be resolved and we can return to Qarakosh."

 

"I don’t know what will happen to my children, My daughter graduated from university with a degree in electrical engineering but the others can’t finish."

 

On Christmas the prospect of not being in his home for Christmas, he said."It’s so hard [to imagine not being at home for Christmas]. Sometimes I cry. We would be sharing our famous traditional foods with our friends. We’re missing all of that. The children will face a christmas without Santa Claus and no tree."

04/5/2016 El ministro de Defensa en funciones, Pedro Morenés, junto a sus homólogos de Alemania, Australia, Canadá, Dinamarca, Estados Unidos, Francia, Holanda, Italia, Noruega, Nueva Zelanda y Reino Unido, principales países contribuyentes de fuerzas a la Coalición Internacional contra el DAESH.

Foto/U.S. DEPARTMENT OF DEFENSE

Fotoausstellung mit aktuellen Bildern aus Kurdistan

Berlin, 8.12.2015

Fotos von Mark Mühlhaus (attenzione photographers)

www.rosalux.de/news/41859

Über 4.000 Menschen sind am 04.02.2018 in ‪‎Berlin-Kreuzberg‬ auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der Militäraktionen und den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund zwei Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 70 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seither auf der Flucht.

 

Zu der Demonstration hatten unzählige kurdische Vereine aufgerufen. Unterstützt wurde sie von zahlreichen linke Gruppen und Initiativen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Die Protestaktion verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.

 

In Berlin-Kreuzberg sind am 04. Februar 2018 über 4.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn zu protestieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der „Operation Olivenzweig“ sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der kurdischen Region in Nordsyrien. Vor rund zwei Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.

 

Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, die mit der Türkei verbündet sind. Bislang ist es der türkischen Armee und deren Verbündete nicht gelungen, besonders tief in das Kanton vorzudringen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 110 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 70 Zivilisten und 30 Kämpfer getötet. Zudem sind mehrere zehntausende Menschen seither auf der Flucht.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.

 

Mit der Militäroffensive will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

 

Gegen die Militäroffensive der türkischen Armee hatten zahlreiche kurdische Gruppen wie die NAV-DEM, der Verband der studierenden Frauen aus Kurdistan (JXK Berlin), die Ciwanen Azad sowie Jinen Ciwanen Azad zu der Internationalistischen Demonstration aufgerufen. Unterstützt wurde sie von vielen linke Gruppen und Initiativen, darunter die Interventionistische Linke Berlin, die TOP Berlin sowie die Antifaschistische Koordination 36. Unter dem Motto „Von Kreuzberg nach Afrin - Tod dem Faschismus! Solidarität mit Rojava!“ versammelten sich die Demonstranten am Sonntagnachmittag auf dem Oranienplatz zur Auftaktkundgebung. Im Gegensatz zu den Demonstrationen zuvor, erlaubte die Polizei das Mitführen von Fahnen und Symbole der YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan.

 

Gegen 15.50 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Vom Oranienplatz ging es über die Oranienstraße weiter zur Wiener-, Ohlauer Straße und Maybachufer. Dort gab es auf einem Dach eines Wohnhauses eine Solidaritätsaktion mit Feuerwerk und das Zeigen der PKK-Fahne. Zwar betrat die Polizei das Wohnhaus, um die Personen festzustellen, allerdings waren diese offenbar bereits über alle Berge. Über den Kottbusser Dann zogen die Teilnehmer weiter zum Hermannplatz, dort endete die Demonstration am frühen Abend.

 

Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Kritisiert wurde auch das Verhalten der russischen Regierung, die bis zu Beginn der türkischen Offensive den syrischen Luftraum kontrolliert hatte. Bislang hatte sich Russland den Kurden gegenüber neutral verhalten, dies hat sich mittlerweile geändert.

 

Die Demonstration, die von einem großen Polizeiaufgebot begleitet wurde, verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten unzählige Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.

 

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Alle Verstöße werden rechtlich verfolgt!

 

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Vielen Dank / Thanks!

PM Cheung Photography

 

Stand: Juli 2016

 

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Rund 15.000 Menschen sind am 03.03.2018 in ‪‎Berlin auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund sechs Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 139 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seitdem auf der Flucht. ‬

 

Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Afrin“ hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aufgerufen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die Bundesregierung und forderten sie auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem riefen sie die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen und Humanitäre Hilfe für den Kanton Efrîn aufzunehmen. Die Protestaktion verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden mindestens drei Personen festgenommen sowie mehrere Personen verletzt.

 

In Berlin-Mitte sind am 03. März 2018 rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region in Nordsyrien. Vor rund sechs Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.

 

Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, der Hamza-Brigade, der sunnitisch-islamistischen Levante-Front sowie der salafistischen Ahrar al-Scham, die mit der Türkei verbündet sind. Nach sechs Wochen kontrolliert das türkische Militär sowie ihre Verbündete den kompletten Grenzstreifen zur Türkei in Efrîn. Rund 22% des selbstverwaltete Kanton wurde bereits durch die Türkei eingenommen. Vergangene Woche waren syrische Regierungssoldaten sowie regierungsnahe syrische Milizen in Afrin eingerückt, um die YPG im Kampf gegen die Türkei zu unterstützen. Die YPG hatte Damaskus im Februar um militärische Hilfe gebeten.

 

Am 24. Februar 2018 beschloss der UN Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UN Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei hatte jedoch bereits angekündigt, den Waffenstillstand zu ignorieren und ihre Offensive ungeachtet der UN-Resolution fortzusetzen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 300 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 130 Zivilisten und 270 Kämpfer getötet. Seit dem Krieg befinden sich mehrere zehntausende Menschen auf der Flucht.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.

 

Mit dem Krieg will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

 

Gegen den Krieg der türkischen Armee hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen, , Hilfsorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu einer Großdemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde die Demonstration unter von Gruppen wie NAV-DEM, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Kampagne TATORT Kurdistan, Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen!, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE Hamburg, GEW Hamburg, Arbeitskreis Internationalismus – IG Metall Berlin, Bundesverband linksjugend [´solid] , die Interventionistische Linke, Bündnis Zwangsräumung Verhindern sowie medico international. Aber auch Einzelpersonen wie die Auschwitz-Überlebende, Esther Bejarano, der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die LINKE-Politikerin Ulla Jelpke (MdB) sowie der partizipations-, flüchtlings- und innenpolitischer Sprecher der Berliner Fraktion DIE LINKE, Hakan Taş, riefen zum Protest auf.

 

In einer Erklärung forderten das Bündnis unter anderem sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Efrîn, das sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei , politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche, die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen sowie humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge.

 

Unter dem Motto „Frieden für Afrin - Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ versammelten sich die Demonstranten zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz. Wie bereits bei den vorausgegangenen Demonstrationen, erlaubte die Polizei auch dieses Mal das Mitführen von Fahnen und Symbole der Volksverteidigungseinheiten YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan. Dennoch wurde während der Veranstaltung wiederholt Fahnen und Plakate mit dem Abbild von Öcalan gezeigt.

 

Gegen 13.00 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Die Teilnehmer zogen zunächst vom Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus über die Leipziger, Breite Straße über den Schloßplatz zum Auswärtigen Amt am Werderscher Markt. Von dort aus ging es von der Friedrichstraße über die Unter den Linden und der Wilhelmstraße zur Reichstagsgebäude. Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor endete die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung.

 

Die Veranstaltung verlief zwar weitgehend friedlich, dennoch kam es kurz vorm Ende der Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Dorotheenstraße drangen Einsatzkräfte der Polizei in den kurdischen Jugend-Block, in der offenbar zuvor Nebeltöpfe gezündet wurde, um Festnahmen zu tätigen. Dabei setzte sie wiederholt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Diese wiederum wehrten sich mit Fahnenstangen und vereinzelten Böller- und Flaschenwürfen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Personen vorläufig festgenommen, zudem gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Nach rund 10 Minuten beruhigte sich die Lage wieder.

 

Da zur selben Zeitpunkt noch ein rechter Aufmarsch stattfand, waren insgesamt rund 1.800 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter auch Kräfte aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie aus dem benachbarten Brandenburg.

 

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U.S. Army Pvt. Estrakate Stahl, a cannon crewmember assigned to C Battery, 2nd Battalion, 82nd Field Artillery Regiment, 3rd Armored Brigade Combat Team, 1st Cavalry Division, tightens a fuse on an artillery round in an M109A6 Paladin self-propelled howitzer at a tactical assembly area at Hamam al-Alil, Iraq, Feb. 27, 2017. A global Coalition of more than 60 regional and international nations has joined together to enable partner forces to defeat ISIS and restore stability and security. Combined Joint Task Force-Operation Inherent Resolve is the global Coalition to defeat ISIS in Iraq and Syria. (U.S. Army photo by Staff Sgt. Jason Hull)

www.arqueologiadelperu.com/ephesus-added-to-unesco-world-...

 

The ancient city of Ephesus in western Turkey has been added to UNESCO's World Heritage List following a vote in Bonn on July 5.

 

Ephesus [Credit: DHA]

 

The move came just a day after Diyarbakir's wall and its nearby Hevsel Gardens were added to the list as well.

Speaking to Anadolu Agency, Permanent Representative of Turkey to UNESCO Hüseyin Avni Botsalı – who headed the Turkish delegation at the session – described the unanimous approval of Ephesus as a great success.

“In fact, we have a great responsibility on our shoulders in terms of cooperation of the international community in this field. We will make significant efforts for the protection of civilizational values and cultural properties,” he added.

Turkish Culture and Tourism Minister Ömer Çelik celebrated the development in a series of Twitter posts.

“We have just received the second good news from Germany. Ephesus is now officially on the world heritage [list],” he said.

The minister said Ephesus had always been a key port city, as well as a cultural and commercial center, throughout history.

“A principal city of science, culture and art of its era, Ephesus had been a residential area starting from the pre-historic era and through the Hellenistic, Roman, Eastern Roman periods and also under the Ottoman Empire for about nine millennia without interruption,” he said.

Çelik also said Ephesus, which draws 2 million visitors a year, was a place that the whole world agreed was a site of global cultural heritage.

In a later interview with Anadolu Agency, Çelik noted the threat that the Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) posed to world heritage in neighboring countries like Syria.

“While a terrorist group called Daesh destroys cities, it is a significant message against this barbarism that Turkey as a Muslim country in the Muslim world managed to put its properties on the world heritage list,” he said, using the Arabic acronym for ISIL.

In May, ISIL militants seized the Roman ruins at the Palmyra World Heritage site in Syria's Homs Governorate. Last week, members of ISIL destroyed a peerless statue of a lion at the site on the grounds that it is idolatrous, while it has also allegedly conducted executions at the ancient city's famous theater.

Describing Ephesus, UNESCO said: “The Temple of Artemis, which was considered to be one of the Seven Wonders of the World, is situated on the edge of this small town. The city which was situated at the beginning of the Persian Royal Road has survived sufficiently enough to enable us to understand the ancient way of life in Ephesus. It is one of the cities which played an impressive role in the beginnings of Christianity and during the period of its proliferation (St. John Church and the shrine of the Virgin Mary). It contains one of the most spectacular examples of religious architecture of the Seljuk Period.”

Turkey first entered the UNESCO World Heritage list in 1985 with Göreme National Park and the Rock Sites of Cappadocia and the Great Mosque and Hospital of Divriği – both in central Turkey – and the historic areas of Istanbul.

The Hittite capital Hattuşa was added to the list in 1986, followed by Mount Nemrut in Adıyaman 1987, and Hierapolis-Pamukkale in Denizli and the ancient city of Xanthos-Letoon between Muğla and Fethiye in 1988.

In 1994, the city of Safranbolu was approved as a world heritage while the archaeological site of Troy was added to the list in 1998. In recent year, Edirne's Selimiye Mosque and its social complex was added in 2011, as was Konya's Neolithic site of Çatalhöyük in 2012.

The latest entries in 2014 were Bursa's Cumalikızık village which witnessed the birth of the Ottoman Empire and İzmir's ancient city of Pergamon and its multi-layered cultural landscape.Source: Hurriyet Daily News [July 06, 2015]

 

KABUL, 06 February 2017 - The United Nations called on all warring parties in Afghanistan to take urgent steps to halt the killing and maiming of civilians, as a new UN report issued today recorded the highest ever number of civilian casualties in a single year, including record figures for children killed and injured in 2016.

 

The report documents 11,418 conflict-related civilian casualties, including 3,498 killed and 7,920 injured. Of these, 3,512 were children - 923 dead and 2,589 injured, up 24 per cent on the previous highest recorded figure. The figures, recorded by UN Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA), are the highest since the UN began systematically documenting civilian casualty figures in 2009.

 

“The killing and maiming of thousands of Afghan civilians is deeply harrowing and largely preventable,” said Tadamichi Yamamoto, the UN Secretary-General’s Special Representative for Afghanistan. “All parties to the conflict must take immediate concrete measures to protect the ordinary Afghan men, women and children whose lives are being shattered.”

 

Anti-Government forces, mainly the Taliban, were responsible for almost two thirds of the casualties while pro-Government forces were responsible for almost one quarter.

 

The report notes that as in 2015, ground engagements between Anti-Government Elements and Pro-Government Forces, particularly in areas populated or frequented by civilians, remained the leading cause of civilian casualties, followed by improvised explosive devices (IED), suicide and complex attacks, as well as targeted and deliberate killings.

 

The report also documents the increase in attacks perpetrated by Daesh/ISKP (Islamic State Khorasan Province), particularly targeting Shia Muslims. UNAMA documented 899 civilian casualties (209 deaths and 690 injured), a ten-fold increase from last year. The majority of the casualties caused by Daesh/ISKP occurred in three large-scale attacks on the Shia Muslim community.

 

Airstrikes carried out by Afghan and international forces caused 590 civilian casualties (250 deaths and 340 injured) nearly double that recorded in 2015 and the highest since 2009.

 

Yamamoto, who is also head of UNAMA, condemned the unrelenting and devastating impact of ground engagements on civilians, as well as of the increasing number of large-scale suicide attacks that intentionally targeted civilians.

 

“Yet another record year of civilian suffering in Afghanistan,” he said. “Unless all parties to the conflict make serious efforts to review and address the consequences of their operations, the levels of civilian casualties, displacement and other types of human suffering are likely to remain at appallingly high levels.”

 

UN High Commissioner for Human Rights, Zeid Ra’ad Al Hussein, said the casualty figures painted a picture of the most vulnerable sectors of society paying the highest price. “Children have been killed, blinded, crippled – or inadvertently caused the death of their friends – while playing with unexploded ordnance that is negligently left behind by parties to the conflict. Women continue to be brutally punished in parallel so-called ‘justice’ processes while religious minorities are targeted as they pray in their mosques,” Zeid said.

 

“And the consequences of each act of violence ripple through families and entire communities that are left broken, unable to sustain themselves and largely failing to obtain any semblance of justice or reparation. After nearly 40 years of constantly evolving armed conflict in Afghanistan, a Daesh franchise has now surfaced as an additional, deadly component. It is about time the various parties to the conflict ceased the relentless commission of war crimes and thought about the harm they are doing to their mothers, fathers, children and future generations by continuing to fuel this senseless, never-ending conflict,” said Zeid.

 

Yamamoto and Zeid called on all parties to minimize the use of explosive weapons in areas populated by civilians and to ensure explosive remnants of war are removed. They also stressed the need for accountability and justice for violations of international humanitarian law and human rights law.

 

“The continuation of attacks targeting civilians and indiscriminate attacks by Anti-Government Elements – in particular, IED and suicide attacks in civilian-populated areas − is illegal, reprehensible and, in most cases, may amount to a war crime. It is imperative that the perpetrators, whoever they are, be held accountable for such acts,” the report states.

 

Photo by UNAMA / Fardin Waezi.

Prime Minister Theresa May becomes the first major foreign leader to visit Iraq since the fall of Mosul, announcing the UK’s commitment to addressing the evolving threat from Daesh and countering the dispersal of foreign fighters as Daesh is squeezed out of the battlefield in Syria and Iraq.

Fotoausstellung mit aktuellen Bildern aus Kurdistan

Berlin, 8.12.2015

Fotos von Mark Mühlhaus (attenzione photographers)

www.rosalux.de/news/41859

INCIRLIK/TUERKEI - Besuch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen beim Deutschen Einsatzkontingent Counter-DAESH auf der Air Base Incirlik bei Adana/Türkei

 

Auswertestation für Luftaufnahmen (Ground Exploitation Station/GES) - Plastische Darstellung mit Stereobildern, erkennbar hier durch eine Spezialbrille

Über 4.000 Menschen sind am 04.02.2018 in ‪‎Berlin-Kreuzberg‬ auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der Militäraktionen und den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund zwei Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 70 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seither auf der Flucht.

 

Zu der Demonstration hatten unzählige kurdische Vereine aufgerufen. Unterstützt wurde sie von zahlreichen linke Gruppen und Initiativen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Die Protestaktion verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.

 

In Berlin-Kreuzberg sind am 04. Februar 2018 über 4.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn zu protestieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der „Operation Olivenzweig“ sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der kurdischen Region in Nordsyrien. Vor rund zwei Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.

 

Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, die mit der Türkei verbündet sind. Bislang ist es der türkischen Armee und deren Verbündete nicht gelungen, besonders tief in das Kanton vorzudringen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 110 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 70 Zivilisten und 30 Kämpfer getötet. Zudem sind mehrere zehntausende Menschen seither auf der Flucht.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.

 

Mit der Militäroffensive will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

 

Gegen die Militäroffensive der türkischen Armee hatten zahlreiche kurdische Gruppen wie die NAV-DEM, der Verband der studierenden Frauen aus Kurdistan (JXK Berlin), die Ciwanen Azad sowie Jinen Ciwanen Azad zu der Internationalistischen Demonstration aufgerufen. Unterstützt wurde sie von vielen linke Gruppen und Initiativen, darunter die Interventionistische Linke Berlin, die TOP Berlin sowie die Antifaschistische Koordination 36. Unter dem Motto „Von Kreuzberg nach Afrin - Tod dem Faschismus! Solidarität mit Rojava!“ versammelten sich die Demonstranten am Sonntagnachmittag auf dem Oranienplatz zur Auftaktkundgebung. Im Gegensatz zu den Demonstrationen zuvor, erlaubte die Polizei das Mitführen von Fahnen und Symbole der YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan.

 

Gegen 15.50 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Vom Oranienplatz ging es über die Oranienstraße weiter zur Wiener-, Ohlauer Straße und Maybachufer. Dort gab es auf einem Dach eines Wohnhauses eine Solidaritätsaktion mit Feuerwerk und das Zeigen der PKK-Fahne. Zwar betrat die Polizei das Wohnhaus, um die Personen festzustellen, allerdings waren diese offenbar bereits über alle Berge. Über den Kottbusser Dann zogen die Teilnehmer weiter zum Hermannplatz, dort endete die Demonstration am frühen Abend.

 

Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Kritisiert wurde auch das Verhalten der russischen Regierung, die bis zu Beginn der türkischen Offensive den syrischen Luftraum kontrolliert hatte. Bislang hatte sich Russland den Kurden gegenüber neutral verhalten, dies hat sich mittlerweile geändert.

 

Die Demonstration, die von einem großen Polizeiaufgebot begleitet wurde, verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten unzählige Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.

 

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Rund 15.000 Menschen sind am 03.03.2018 in ‪‎Berlin auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund sechs Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 139 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seitdem auf der Flucht. ‬

 

Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Afrin“ hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aufgerufen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die Bundesregierung und forderten sie auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem riefen sie die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen und Humanitäre Hilfe für den Kanton Efrîn aufzunehmen. Die Protestaktion verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden mindestens drei Personen festgenommen sowie mehrere Personen verletzt.

 

In Berlin-Mitte sind am 03. März 2018 rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region in Nordsyrien. Vor rund sechs Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.

 

Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, der Hamza-Brigade, der sunnitisch-islamistischen Levante-Front sowie der salafistischen Ahrar al-Scham, die mit der Türkei verbündet sind. Nach sechs Wochen kontrolliert das türkische Militär sowie ihre Verbündete den kompletten Grenzstreifen zur Türkei in Efrîn. Rund 22% des selbstverwaltete Kanton wurde bereits durch die Türkei eingenommen. Vergangene Woche waren syrische Regierungssoldaten sowie regierungsnahe syrische Milizen in Afrin eingerückt, um die YPG im Kampf gegen die Türkei zu unterstützen. Die YPG hatte Damaskus im Februar um militärische Hilfe gebeten.

 

Am 24. Februar 2018 beschloss der UN Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UN Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei hatte jedoch bereits angekündigt, den Waffenstillstand zu ignorieren und ihre Offensive ungeachtet der UN-Resolution fortzusetzen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 300 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 130 Zivilisten und 270 Kämpfer getötet. Seit dem Krieg befinden sich mehrere zehntausende Menschen auf der Flucht.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.

 

Mit dem Krieg will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

 

Gegen den Krieg der türkischen Armee hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen, , Hilfsorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu einer Großdemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde die Demonstration unter von Gruppen wie NAV-DEM, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Kampagne TATORT Kurdistan, Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen!, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE Hamburg, GEW Hamburg, Arbeitskreis Internationalismus – IG Metall Berlin, Bundesverband linksjugend [´solid] , die Interventionistische Linke, Bündnis Zwangsräumung Verhindern sowie medico international. Aber auch Einzelpersonen wie die Auschwitz-Überlebende, Esther Bejarano, der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die LINKE-Politikerin Ulla Jelpke (MdB) sowie der partizipations-, flüchtlings- und innenpolitischer Sprecher der Berliner Fraktion DIE LINKE, Hakan Taş, riefen zum Protest auf.

 

In einer Erklärung forderten das Bündnis unter anderem sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Efrîn, das sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei , politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche, die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen sowie humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge.

 

Unter dem Motto „Frieden für Afrin - Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ versammelten sich die Demonstranten zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz. Wie bereits bei den vorausgegangenen Demonstrationen, erlaubte die Polizei auch dieses Mal das Mitführen von Fahnen und Symbole der Volksverteidigungseinheiten YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan. Dennoch wurde während der Veranstaltung wiederholt Fahnen und Plakate mit dem Abbild von Öcalan gezeigt.

 

Gegen 13.00 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Die Teilnehmer zogen zunächst vom Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus über die Leipziger, Breite Straße über den Schloßplatz zum Auswärtigen Amt am Werderscher Markt. Von dort aus ging es von der Friedrichstraße über die Unter den Linden und der Wilhelmstraße zur Reichstagsgebäude. Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor endete die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung.

 

Die Veranstaltung verlief zwar weitgehend friedlich, dennoch kam es kurz vorm Ende der Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Dorotheenstraße drangen Einsatzkräfte der Polizei in den kurdischen Jugend-Block, in der offenbar zuvor Nebeltöpfe gezündet wurde, um Festnahmen zu tätigen. Dabei setzte sie wiederholt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Diese wiederum wehrten sich mit Fahnenstangen und vereinzelten Böller- und Flaschenwürfen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Personen vorläufig festgenommen, zudem gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Nach rund 10 Minuten beruhigte sich die Lage wieder.

 

Da zur selben Zeitpunkt noch ein rechter Aufmarsch stattfand, waren insgesamt rund 1.800 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter auch Kräfte aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie aus dem benachbarten Brandenburg.

 

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Rund 15.000 Menschen sind am 03.03.2018 in ‪‎Berlin auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund sechs Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 139 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seitdem auf der Flucht. ‬

 

Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Afrin“ hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aufgerufen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die Bundesregierung und forderten sie auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem riefen sie die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen und Humanitäre Hilfe für den Kanton Efrîn aufzunehmen. Die Protestaktion verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden mindestens drei Personen festgenommen sowie mehrere Personen verletzt.

 

In Berlin-Mitte sind am 03. März 2018 rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region in Nordsyrien. Vor rund sechs Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.

 

Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, der Hamza-Brigade, der sunnitisch-islamistischen Levante-Front sowie der salafistischen Ahrar al-Scham, die mit der Türkei verbündet sind. Nach sechs Wochen kontrolliert das türkische Militär sowie ihre Verbündete den kompletten Grenzstreifen zur Türkei in Efrîn. Rund 22% des selbstverwaltete Kanton wurde bereits durch die Türkei eingenommen. Vergangene Woche waren syrische Regierungssoldaten sowie regierungsnahe syrische Milizen in Afrin eingerückt, um die YPG im Kampf gegen die Türkei zu unterstützen. Die YPG hatte Damaskus im Februar um militärische Hilfe gebeten.

 

Am 24. Februar 2018 beschloss der UN Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UN Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei hatte jedoch bereits angekündigt, den Waffenstillstand zu ignorieren und ihre Offensive ungeachtet der UN-Resolution fortzusetzen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 300 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 130 Zivilisten und 270 Kämpfer getötet. Seit dem Krieg befinden sich mehrere zehntausende Menschen auf der Flucht.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.

 

Mit dem Krieg will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

 

Gegen den Krieg der türkischen Armee hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen, , Hilfsorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu einer Großdemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde die Demonstration unter von Gruppen wie NAV-DEM, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Kampagne TATORT Kurdistan, Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen!, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE Hamburg, GEW Hamburg, Arbeitskreis Internationalismus – IG Metall Berlin, Bundesverband linksjugend [´solid] , die Interventionistische Linke, Bündnis Zwangsräumung Verhindern sowie medico international. Aber auch Einzelpersonen wie die Auschwitz-Überlebende, Esther Bejarano, der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die LINKE-Politikerin Ulla Jelpke (MdB) sowie der partizipations-, flüchtlings- und innenpolitischer Sprecher der Berliner Fraktion DIE LINKE, Hakan Taş, riefen zum Protest auf.

 

In einer Erklärung forderten das Bündnis unter anderem sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Efrîn, das sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei , politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche, die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen sowie humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge.

 

Unter dem Motto „Frieden für Afrin - Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ versammelten sich die Demonstranten zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz. Wie bereits bei den vorausgegangenen Demonstrationen, erlaubte die Polizei auch dieses Mal das Mitführen von Fahnen und Symbole der Volksverteidigungseinheiten YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan. Dennoch wurde während der Veranstaltung wiederholt Fahnen und Plakate mit dem Abbild von Öcalan gezeigt.

 

Gegen 13.00 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Die Teilnehmer zogen zunächst vom Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus über die Leipziger, Breite Straße über den Schloßplatz zum Auswärtigen Amt am Werderscher Markt. Von dort aus ging es von der Friedrichstraße über die Unter den Linden und der Wilhelmstraße zur Reichstagsgebäude. Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor endete die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung.

 

Die Veranstaltung verlief zwar weitgehend friedlich, dennoch kam es kurz vorm Ende der Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Dorotheenstraße drangen Einsatzkräfte der Polizei in den kurdischen Jugend-Block, in der offenbar zuvor Nebeltöpfe gezündet wurde, um Festnahmen zu tätigen. Dabei setzte sie wiederholt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Diese wiederum wehrten sich mit Fahnenstangen und vereinzelten Böller- und Flaschenwürfen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Personen vorläufig festgenommen, zudem gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Nach rund 10 Minuten beruhigte sich die Lage wieder.

 

Da zur selben Zeitpunkt noch ein rechter Aufmarsch stattfand, waren insgesamt rund 1.800 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter auch Kräfte aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie aus dem benachbarten Brandenburg.

 

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Rund 15.000 Menschen sind am 03.03.2018 in ‪‎Berlin auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund sechs Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 139 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seitdem auf der Flucht. ‬

 

Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Afrin“ hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aufgerufen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die Bundesregierung und forderten sie auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem riefen sie die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen und Humanitäre Hilfe für den Kanton Efrîn aufzunehmen. Die Protestaktion verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden mindestens drei Personen festgenommen sowie mehrere Personen verletzt.

 

In Berlin-Mitte sind am 03. März 2018 rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region in Nordsyrien. Vor rund sechs Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.

 

Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, der Hamza-Brigade, der sunnitisch-islamistischen Levante-Front sowie der salafistischen Ahrar al-Scham, die mit der Türkei verbündet sind. Nach sechs Wochen kontrolliert das türkische Militär sowie ihre Verbündete den kompletten Grenzstreifen zur Türkei in Efrîn. Rund 22% des selbstverwaltete Kanton wurde bereits durch die Türkei eingenommen. Vergangene Woche waren syrische Regierungssoldaten sowie regierungsnahe syrische Milizen in Afrin eingerückt, um die YPG im Kampf gegen die Türkei zu unterstützen. Die YPG hatte Damaskus im Februar um militärische Hilfe gebeten.

 

Am 24. Februar 2018 beschloss der UN Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UN Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei hatte jedoch bereits angekündigt, den Waffenstillstand zu ignorieren und ihre Offensive ungeachtet der UN-Resolution fortzusetzen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 300 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 130 Zivilisten und 270 Kämpfer getötet. Seit dem Krieg befinden sich mehrere zehntausende Menschen auf der Flucht.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.

 

Mit dem Krieg will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

 

Gegen den Krieg der türkischen Armee hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen, , Hilfsorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu einer Großdemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde die Demonstration unter von Gruppen wie NAV-DEM, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Kampagne TATORT Kurdistan, Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen!, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE Hamburg, GEW Hamburg, Arbeitskreis Internationalismus – IG Metall Berlin, Bundesverband linksjugend [´solid] , die Interventionistische Linke, Bündnis Zwangsräumung Verhindern sowie medico international. Aber auch Einzelpersonen wie die Auschwitz-Überlebende, Esther Bejarano, der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die LINKE-Politikerin Ulla Jelpke (MdB) sowie der partizipations-, flüchtlings- und innenpolitischer Sprecher der Berliner Fraktion DIE LINKE, Hakan Taş, riefen zum Protest auf.

 

In einer Erklärung forderten das Bündnis unter anderem sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Efrîn, das sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei , politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche, die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen sowie humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge.

 

Unter dem Motto „Frieden für Afrin - Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ versammelten sich die Demonstranten zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz. Wie bereits bei den vorausgegangenen Demonstrationen, erlaubte die Polizei auch dieses Mal das Mitführen von Fahnen und Symbole der Volksverteidigungseinheiten YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan. Dennoch wurde während der Veranstaltung wiederholt Fahnen und Plakate mit dem Abbild von Öcalan gezeigt.

 

Gegen 13.00 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Die Teilnehmer zogen zunächst vom Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus über die Leipziger, Breite Straße über den Schloßplatz zum Auswärtigen Amt am Werderscher Markt. Von dort aus ging es von der Friedrichstraße über die Unter den Linden und der Wilhelmstraße zur Reichstagsgebäude. Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor endete die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung.

 

Die Veranstaltung verlief zwar weitgehend friedlich, dennoch kam es kurz vorm Ende der Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Dorotheenstraße drangen Einsatzkräfte der Polizei in den kurdischen Jugend-Block, in der offenbar zuvor Nebeltöpfe gezündet wurde, um Festnahmen zu tätigen. Dabei setzte sie wiederholt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Diese wiederum wehrten sich mit Fahnenstangen und vereinzelten Böller- und Flaschenwürfen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Personen vorläufig festgenommen, zudem gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Nach rund 10 Minuten beruhigte sich die Lage wieder.

 

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Stand: Juli 2016

 

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160820-N-LG762-084 MEDITERRANEAN SEA (Aug. 20, 2016) An AV-8B Harrier, from the 22nd Marine Expeditionary Unit (MEU), lands on the flight deck of the amphibious assault ship USS Wasp (LHD 1) Aug. 20, 2016. The 22nd MEU, embarked on Wasp, is conducting precision air strikes in support of the Libyan Government of National Accord-aligned forces against Daesh targets in Sirte, Libya, as part of Operation Odyssey Lightning. (U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 3rd Class Zhiwei Tan/Released)

Carved relief from the ancient Assyrian royal palace of Nimrud (near Mosul in modern Iraq) detail of one of the many relief panels that once lined the walls now in the British Museum.

 

The site of Nimrud itself was attacked by Daesh barbarians in mid 2015 destroying 3000 years of history and leaving the site and its priceless sculptures over 80% destroyed.

 

Nimrud was liberated earlier this week after two years of mistreatment and destruction and the scale of the disaster is now becoming clear. We must therefore be thankful that most of the major sculptures were long ago moved from the site to other museums in Baghdad, London (which holds the largest collection of sculptures and reliefs) and elsewhere and have thus survived this horrific onslaught against ancient Assyria. Significant fragments appear to have survive on the site and have been photographed since its liberation, and hopefully more will be recovered and identified in the coming weeks.

 

What now for Nimrud? The site is virtually destroyed, reconstructing it to its previous condition will be extremely difficult using just the remaining fragments. Perhaps a better option would be to bring together casts or 3D scanned and printed exact copies of all the pieces that have been dispersed to foreign museums, reuniting all the great sculptures of Nimrud with what little survives on site and incorporate them in a reconstruction of at least part the palace complex. This way not only could the Daesh barbarity be undone to some extent but Nimrud would rise again more magnificent than before.

 

I made a gallery of the site as it remained until the recent Daesh occupation of northern Iraq made all art and culture a target for its barbarity.

www.flickr.com/photos/amthomson/galleries/72157650818939720/

Nissan Petros, a pharmacist and Caritas staff worker of 13 years, stands with his wife Bernadette, his youngest son Jacob, 15, and his eldest son Rabieh, 35, in the tent in which they live at an IDP settlement in the grounds of the Saint Eliyah Church in Ainkawa, Erbil on December 3, 2014.

 

Rabieh's wife and four children also live in the same tent.

 

Nissan and his family of 6 fled their home in Qarakosh, Iraq in August when Islamic State militants overran their town. The so-called Islamic State is a radical Islamic militant group that controls territory in both Iraq and Syria. The fall of Mosul to IS in August and their subsequent advances is thought to have displaced over 1 million people, most of whom were Yazidis, Christians and other minorities, but also Muslim families too.

 

Nissan told Caritas: "[Over the last four months] My living situation has become better, our tent is bigger and the living conditions are better. Farther Douglas and Daniel are doing their best. They put on trips or the children to the parks and playgrounds and are providing some lessons.

 

Still, the longer we stay here, the more frustrating it becomes and we want to go home."

 

"It’s hard to here [in Erbil]. It’s colder than the winter in Qarakosh and we are not used to this type of weather."

 

"Even though our homes have been looted we want to go back, even if there’s just the walls left."

 

"All the families here are afraid for the future of christianity in Iraq. We fear that we cannot live again Qarakosh. Our neighbors who we ate with are now with Daesh."

 

"We can’t go back home until Mosul is liberated… If this doesn’t happen we are thinking of leaving Iraq permanently. Every day we are praying with the other families that this will be resolved and we can return to Qarakosh."

 

"I don’t know what will happen to my children, My daughter graduated from university with a degree in electrical engineering but the others can’t finish."

 

On Christmas the prospect of not being in his home for Christmas, he said."It’s so hard [to imagine not being at home for Christmas]. Sometimes I cry. We would be sharing our famous traditional foods with our friends. We’re missing all of that. The children will face a christmas without Santa Claus and no tree."

Fotoausstellung mit aktuellen Bildern aus Kurdistan

Berlin, 8.12.2015

Fotos von Mark Mühlhaus (attenzione photographers)

www.rosalux.de/news/41859

A few kilometers outside of Dohuk, Iraq, what was supposed to be a five-star hotel has become a nightmarish makeshift refugee camp. After ISIS attacked Sinjar, massacring and enslaving the local Yazidi people, a few of those fortunate enough to escape have sought refuge at the massive “Hotel Kayar” (literally “place where one receives friends). With construction stalled in its early stages, the concrete structure is an inhospitable environment for the 63 Yazidi families who now call it home. Children play with no railing or walls to prevent them from falling. “We just want tents like the other refugees,” said one man, after a storm recently ravaged the little infrastructure they managed to set up in the two months they’ve been here. With a cold winter right around the corner and scarce food and water, the future looks dire.And the kids keep smiling...

 

© Eric Lafforgue

www.ericlafforgue.com

Über 4.000 Menschen sind am 04.02.2018 in ‪‎Berlin-Kreuzberg‬ auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der Militäraktionen und den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund zwei Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 70 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seither auf der Flucht.

 

Zu der Demonstration hatten unzählige kurdische Vereine aufgerufen. Unterstützt wurde sie von zahlreichen linke Gruppen und Initiativen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Die Protestaktion verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.

 

In Berlin-Kreuzberg sind am 04. Februar 2018 über 4.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn zu protestieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der „Operation Olivenzweig“ sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der kurdischen Region in Nordsyrien. Vor rund zwei Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.

 

Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, die mit der Türkei verbündet sind. Bislang ist es der türkischen Armee und deren Verbündete nicht gelungen, besonders tief in das Kanton vorzudringen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 110 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 70 Zivilisten und 30 Kämpfer getötet. Zudem sind mehrere zehntausende Menschen seither auf der Flucht.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.

 

Mit der Militäroffensive will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

 

Gegen die Militäroffensive der türkischen Armee hatten zahlreiche kurdische Gruppen wie die NAV-DEM, der Verband der studierenden Frauen aus Kurdistan (JXK Berlin), die Ciwanen Azad sowie Jinen Ciwanen Azad zu der Internationalistischen Demonstration aufgerufen. Unterstützt wurde sie von vielen linke Gruppen und Initiativen, darunter die Interventionistische Linke Berlin, die TOP Berlin sowie die Antifaschistische Koordination 36. Unter dem Motto „Von Kreuzberg nach Afrin - Tod dem Faschismus! Solidarität mit Rojava!“ versammelten sich die Demonstranten am Sonntagnachmittag auf dem Oranienplatz zur Auftaktkundgebung. Im Gegensatz zu den Demonstrationen zuvor, erlaubte die Polizei das Mitführen von Fahnen und Symbole der YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan.

 

Gegen 15.50 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Vom Oranienplatz ging es über die Oranienstraße weiter zur Wiener-, Ohlauer Straße und Maybachufer. Dort gab es auf einem Dach eines Wohnhauses eine Solidaritätsaktion mit Feuerwerk und das Zeigen der PKK-Fahne. Zwar betrat die Polizei das Wohnhaus, um die Personen festzustellen, allerdings waren diese offenbar bereits über alle Berge. Über den Kottbusser Dann zogen die Teilnehmer weiter zum Hermannplatz, dort endete die Demonstration am frühen Abend.

 

Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Kritisiert wurde auch das Verhalten der russischen Regierung, die bis zu Beginn der türkischen Offensive den syrischen Luftraum kontrolliert hatte. Bislang hatte sich Russland den Kurden gegenüber neutral verhalten, dies hat sich mittlerweile geändert.

 

Die Demonstration, die von einem großen Polizeiaufgebot begleitet wurde, verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten unzählige Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.

 

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Stand: Juli 2016

 

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Rund 15.000 Menschen sind am 03.03.2018 in ‪‎Berlin auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund sechs Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 139 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seitdem auf der Flucht. ‬

 

Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Afrin“ hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aufgerufen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die Bundesregierung und forderten sie auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem riefen sie die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen und Humanitäre Hilfe für den Kanton Efrîn aufzunehmen. Die Protestaktion verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden mindestens drei Personen festgenommen sowie mehrere Personen verletzt.

 

In Berlin-Mitte sind am 03. März 2018 rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region in Nordsyrien. Vor rund sechs Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.

 

Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, der Hamza-Brigade, der sunnitisch-islamistischen Levante-Front sowie der salafistischen Ahrar al-Scham, die mit der Türkei verbündet sind. Nach sechs Wochen kontrolliert das türkische Militär sowie ihre Verbündete den kompletten Grenzstreifen zur Türkei in Efrîn. Rund 22% des selbstverwaltete Kanton wurde bereits durch die Türkei eingenommen. Vergangene Woche waren syrische Regierungssoldaten sowie regierungsnahe syrische Milizen in Afrin eingerückt, um die YPG im Kampf gegen die Türkei zu unterstützen. Die YPG hatte Damaskus im Februar um militärische Hilfe gebeten.

 

Am 24. Februar 2018 beschloss der UN Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UN Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei hatte jedoch bereits angekündigt, den Waffenstillstand zu ignorieren und ihre Offensive ungeachtet der UN-Resolution fortzusetzen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 300 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 130 Zivilisten und 270 Kämpfer getötet. Seit dem Krieg befinden sich mehrere zehntausende Menschen auf der Flucht.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.

 

Mit dem Krieg will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

 

Gegen den Krieg der türkischen Armee hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen, , Hilfsorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu einer Großdemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde die Demonstration unter von Gruppen wie NAV-DEM, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Kampagne TATORT Kurdistan, Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen!, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE Hamburg, GEW Hamburg, Arbeitskreis Internationalismus – IG Metall Berlin, Bundesverband linksjugend [´solid] , die Interventionistische Linke, Bündnis Zwangsräumung Verhindern sowie medico international. Aber auch Einzelpersonen wie die Auschwitz-Überlebende, Esther Bejarano, der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die LINKE-Politikerin Ulla Jelpke (MdB) sowie der partizipations-, flüchtlings- und innenpolitischer Sprecher der Berliner Fraktion DIE LINKE, Hakan Taş, riefen zum Protest auf.

 

In einer Erklärung forderten das Bündnis unter anderem sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Efrîn, das sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei , politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche, die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen sowie humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge.

 

Unter dem Motto „Frieden für Afrin - Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ versammelten sich die Demonstranten zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz. Wie bereits bei den vorausgegangenen Demonstrationen, erlaubte die Polizei auch dieses Mal das Mitführen von Fahnen und Symbole der Volksverteidigungseinheiten YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan. Dennoch wurde während der Veranstaltung wiederholt Fahnen und Plakate mit dem Abbild von Öcalan gezeigt.

 

Gegen 13.00 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Die Teilnehmer zogen zunächst vom Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus über die Leipziger, Breite Straße über den Schloßplatz zum Auswärtigen Amt am Werderscher Markt. Von dort aus ging es von der Friedrichstraße über die Unter den Linden und der Wilhelmstraße zur Reichstagsgebäude. Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor endete die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung.

 

Die Veranstaltung verlief zwar weitgehend friedlich, dennoch kam es kurz vorm Ende der Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Dorotheenstraße drangen Einsatzkräfte der Polizei in den kurdischen Jugend-Block, in der offenbar zuvor Nebeltöpfe gezündet wurde, um Festnahmen zu tätigen. Dabei setzte sie wiederholt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Diese wiederum wehrten sich mit Fahnenstangen und vereinzelten Böller- und Flaschenwürfen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Personen vorläufig festgenommen, zudem gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Nach rund 10 Minuten beruhigte sich die Lage wieder.

 

Da zur selben Zeitpunkt noch ein rechter Aufmarsch stattfand, waren insgesamt rund 1.800 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter auch Kräfte aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie aus dem benachbarten Brandenburg.

 

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Vistas desde la azotea de la casa que acoge a los refugiados cristianos.

Fotoausstellung mit aktuellen Bildern aus Kurdistan

Berlin, 8.12.2015

Fotos von Mark Mühlhaus (attenzione photographers)

www.rosalux.de/news/41859

Fotoausstellung mit aktuellen Bildern aus Kurdistan

Berlin, 8.12.2015

Fotos von Mark Mühlhaus (attenzione photographers)

www.rosalux.de/news/41859

Über 4.000 Menschen sind am 04.02.2018 in ‪‎Berlin-Kreuzberg‬ auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der Militäraktionen und den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund zwei Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 70 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seither auf der Flucht.

 

Zu der Demonstration hatten unzählige kurdische Vereine aufgerufen. Unterstützt wurde sie von zahlreichen linke Gruppen und Initiativen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Die Protestaktion verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.

 

In Berlin-Kreuzberg sind am 04. Februar 2018 über 4.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn zu protestieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der „Operation Olivenzweig“ sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der kurdischen Region in Nordsyrien. Vor rund zwei Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.

 

Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, die mit der Türkei verbündet sind. Bislang ist es der türkischen Armee und deren Verbündete nicht gelungen, besonders tief in das Kanton vorzudringen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 110 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 70 Zivilisten und 30 Kämpfer getötet. Zudem sind mehrere zehntausende Menschen seither auf der Flucht.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.

 

Mit der Militäroffensive will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

 

Gegen die Militäroffensive der türkischen Armee hatten zahlreiche kurdische Gruppen wie die NAV-DEM, der Verband der studierenden Frauen aus Kurdistan (JXK Berlin), die Ciwanen Azad sowie Jinen Ciwanen Azad zu der Internationalistischen Demonstration aufgerufen. Unterstützt wurde sie von vielen linke Gruppen und Initiativen, darunter die Interventionistische Linke Berlin, die TOP Berlin sowie die Antifaschistische Koordination 36. Unter dem Motto „Von Kreuzberg nach Afrin - Tod dem Faschismus! Solidarität mit Rojava!“ versammelten sich die Demonstranten am Sonntagnachmittag auf dem Oranienplatz zur Auftaktkundgebung. Im Gegensatz zu den Demonstrationen zuvor, erlaubte die Polizei das Mitführen von Fahnen und Symbole der YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan.

 

Gegen 15.50 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Vom Oranienplatz ging es über die Oranienstraße weiter zur Wiener-, Ohlauer Straße und Maybachufer. Dort gab es auf einem Dach eines Wohnhauses eine Solidaritätsaktion mit Feuerwerk und das Zeigen der PKK-Fahne. Zwar betrat die Polizei das Wohnhaus, um die Personen festzustellen, allerdings waren diese offenbar bereits über alle Berge. Über den Kottbusser Dann zogen die Teilnehmer weiter zum Hermannplatz, dort endete die Demonstration am frühen Abend.

 

Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Kritisiert wurde auch das Verhalten der russischen Regierung, die bis zu Beginn der türkischen Offensive den syrischen Luftraum kontrolliert hatte. Bislang hatte sich Russland den Kurden gegenüber neutral verhalten, dies hat sich mittlerweile geändert.

 

Die Demonstration, die von einem großen Polizeiaufgebot begleitet wurde, verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten unzählige Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.

 

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Stand: Juli 2016

 

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On the eve of the International Human Rights Day, the Union of Iranian Associations in Europe sponsored a meeting on Tuesday, December 8, in the presence of Maryam Rajavi, and featuring Senator Joseph Lieberman and Professor Alejo Vidal Quadras, Vice President of the European Parliament, 1999-2014.

In the meeting entitled, “United Against Fundamentalism, Role of Iranian Resistance”, Maryam Rajavi drew attention to and warned against the efforts of the Iranian regime and its allies to save the Assad regime in Syria.

 

She said Daesh has found the opportunity to grow and expand with the support of Bashar Assad, and it will not be destroyed with Assad in power.

 

She added: This calls for Western governments to adopt a policy that supports the desires of the innocent people of Syria for a speedy overthrow of Bashar Assad, gives substantial backing to the Free Army of Syria in its struggle against the regime, and insists on the eviction of foreign troops, specifically the Iranian Revolutionary Guards Corps (IRGC) from Syria and Iraq.

 

I visited the site of the Paris shootings. Heavy, heavy stuff.

Über 4.000 Menschen sind am 04.02.2018 in ‪‎Berlin-Kreuzberg‬ auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der Militäraktionen und den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund zwei Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 70 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seither auf der Flucht.

 

Zu der Demonstration hatten unzählige kurdische Vereine aufgerufen. Unterstützt wurde sie von zahlreichen linke Gruppen und Initiativen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Die Protestaktion verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.

 

In Berlin-Kreuzberg sind am 04. Februar 2018 über 4.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn zu protestieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der „Operation Olivenzweig“ sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der kurdischen Region in Nordsyrien. Vor rund zwei Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.

 

Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, die mit der Türkei verbündet sind. Bislang ist es der türkischen Armee und deren Verbündete nicht gelungen, besonders tief in das Kanton vorzudringen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 110 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 70 Zivilisten und 30 Kämpfer getötet. Zudem sind mehrere zehntausende Menschen seither auf der Flucht.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.

 

Mit der Militäroffensive will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

 

Gegen die Militäroffensive der türkischen Armee hatten zahlreiche kurdische Gruppen wie die NAV-DEM, der Verband der studierenden Frauen aus Kurdistan (JXK Berlin), die Ciwanen Azad sowie Jinen Ciwanen Azad zu der Internationalistischen Demonstration aufgerufen. Unterstützt wurde sie von vielen linke Gruppen und Initiativen, darunter die Interventionistische Linke Berlin, die TOP Berlin sowie die Antifaschistische Koordination 36. Unter dem Motto „Von Kreuzberg nach Afrin - Tod dem Faschismus! Solidarität mit Rojava!“ versammelten sich die Demonstranten am Sonntagnachmittag auf dem Oranienplatz zur Auftaktkundgebung. Im Gegensatz zu den Demonstrationen zuvor, erlaubte die Polizei das Mitführen von Fahnen und Symbole der YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan.

 

Gegen 15.50 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Vom Oranienplatz ging es über die Oranienstraße weiter zur Wiener-, Ohlauer Straße und Maybachufer. Dort gab es auf einem Dach eines Wohnhauses eine Solidaritätsaktion mit Feuerwerk und das Zeigen der PKK-Fahne. Zwar betrat die Polizei das Wohnhaus, um die Personen festzustellen, allerdings waren diese offenbar bereits über alle Berge. Über den Kottbusser Dann zogen die Teilnehmer weiter zum Hermannplatz, dort endete die Demonstration am frühen Abend.

 

Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Kritisiert wurde auch das Verhalten der russischen Regierung, die bis zu Beginn der türkischen Offensive den syrischen Luftraum kontrolliert hatte. Bislang hatte sich Russland den Kurden gegenüber neutral verhalten, dies hat sich mittlerweile geändert.

 

Die Demonstration, die von einem großen Polizeiaufgebot begleitet wurde, verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten unzählige Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.

 

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Zu der Demonstration hatten unzählige kurdische Vereine aufgerufen. Unterstützt wurde sie von zahlreichen linke Gruppen und Initiativen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Die Protestaktion verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.

 

In Berlin-Kreuzberg sind am 04. Februar 2018 über 4.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn zu protestieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der „Operation Olivenzweig“ sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der kurdischen Region in Nordsyrien. Vor rund zwei Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.

 

Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, die mit der Türkei verbündet sind. Bislang ist es der türkischen Armee und deren Verbündete nicht gelungen, besonders tief in das Kanton vorzudringen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 110 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 70 Zivilisten und 30 Kämpfer getötet. Zudem sind mehrere zehntausende Menschen seither auf der Flucht.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.

 

Mit der Militäroffensive will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

 

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Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Kritisiert wurde auch das Verhalten der russischen Regierung, die bis zu Beginn der türkischen Offensive den syrischen Luftraum kontrolliert hatte. Bislang hatte sich Russland den Kurden gegenüber neutral verhalten, dies hat sich mittlerweile geändert.

 

Die Demonstration, die von einem großen Polizeiaufgebot begleitet wurde, verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten unzählige Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.

 

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Berlin, 8.12.2015

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Mehrere hundert Syrer protestieren in Berlin anlässlich des fünften Jahrestages der syrischen Revolution in Berlin gegen das Regime von Baschar al-Assad und seinen engsten Verbündeten, den russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Nach einer Kundgebung am Brandenburger Tor ziehen die Demonstranten in die Nähe der russischen Botschaft und wieder zurück. In Reden bekennen sich die Teilnehmer zu Demokratie und Freiheit und fordern ein Ende des syrischen Regimes als Voraussetzung für eine positive Zukunft Syriens.

Der Aufstand der Syrer gegen Diktator Baschar al-Assad begann vor fünf Jahren am 15. März 2011, als Jugendliche "Das Volk will den Sturz des Regimes" an eine Wand in Daraa sprühten, verhaftet und gefoltert wurden. Die anschließenden, friedlichen Demonstrationen im Zuge des "Arabischen Frühlings", wurden vom Regime blutig beantwortet.

In den letzten fünf Jahren haben nach Schätzungen rund 280.000 Menschen ihr Leben verloren, Millionen sind auf der Flucht, viele Städte zerstört, Zehntausende nach wie vor in den Foltergefängnissen des Regimes und Teile des Landes in der Hand der Terrororganisation Daesh.

KABUL, 06 February 2017 - The United Nations called on all warring parties in Afghanistan to take urgent steps to halt the killing and maiming of civilians, as a new UN report issued today recorded the highest ever number of civilian casualties in a single year, including record figures for children killed and injured in 2016.

 

The report documents 11,418 conflict-related civilian casualties, including 3,498 killed and 7,920 injured. Of these, 3,512 were children - 923 dead and 2,589 injured, up 24 per cent on the previous highest recorded figure. The figures, recorded by UN Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA), are the highest since the UN began systematically documenting civilian casualty figures in 2009.

 

“The killing and maiming of thousands of Afghan civilians is deeply harrowing and largely preventable,” said Tadamichi Yamamoto, the UN Secretary-General’s Special Representative for Afghanistan. “All parties to the conflict must take immediate concrete measures to protect the ordinary Afghan men, women and children whose lives are being shattered.”

 

Anti-Government forces, mainly the Taliban, were responsible for almost two thirds of the casualties while pro-Government forces were responsible for almost one quarter.

 

The report notes that as in 2015, ground engagements between Anti-Government Elements and Pro-Government Forces, particularly in areas populated or frequented by civilians, remained the leading cause of civilian casualties, followed by improvised explosive devices (IED), suicide and complex attacks, as well as targeted and deliberate killings.

 

The report also documents the increase in attacks perpetrated by Daesh/ISKP (Islamic State Khorasan Province), particularly targeting Shia Muslims. UNAMA documented 899 civilian casualties (209 deaths and 690 injured), a ten-fold increase from last year. The majority of the casualties caused by Daesh/ISKP occurred in three large-scale attacks on the Shia Muslim community.

 

Airstrikes carried out by Afghan and international forces caused 590 civilian casualties (250 deaths and 340 injured) nearly double that recorded in 2015 and the highest since 2009.

 

Yamamoto, who is also head of UNAMA, condemned the unrelenting and devastating impact of ground engagements on civilians, as well as of the increasing number of large-scale suicide attacks that intentionally targeted civilians.

 

“Yet another record year of civilian suffering in Afghanistan,” he said. “Unless all parties to the conflict make serious efforts to review and address the consequences of their operations, the levels of civilian casualties, displacement and other types of human suffering are likely to remain at appallingly high levels.”

 

UN High Commissioner for Human Rights, Zeid Ra’ad Al Hussein, said the casualty figures painted a picture of the most vulnerable sectors of society paying the highest price. “Children have been killed, blinded, crippled – or inadvertently caused the death of their friends – while playing with unexploded ordnance that is negligently left behind by parties to the conflict. Women continue to be brutally punished in parallel so-called ‘justice’ processes while religious minorities are targeted as they pray in their mosques,” Zeid said.

 

“And the consequences of each act of violence ripple through families and entire communities that are left broken, unable to sustain themselves and largely failing to obtain any semblance of justice or reparation. After nearly 40 years of constantly evolving armed conflict in Afghanistan, a Daesh franchise has now surfaced as an additional, deadly component. It is about time the various parties to the conflict ceased the relentless commission of war crimes and thought about the harm they are doing to their mothers, fathers, children and future generations by continuing to fuel this senseless, never-ending conflict,” said Zeid.

 

Yamamoto and Zeid called on all parties to minimize the use of explosive weapons in areas populated by civilians and to ensure explosive remnants of war are removed. They also stressed the need for accountability and justice for violations of international humanitarian law and human rights law.

 

“The continuation of attacks targeting civilians and indiscriminate attacks by Anti-Government Elements – in particular, IED and suicide attacks in civilian-populated areas − is illegal, reprehensible and, in most cases, may amount to a war crime. It is imperative that the perpetrators, whoever they are, be held accountable for such acts,” the report states.

 

Photo by UNAMA / Fardin Waezi.

INCIRLIK/TUERKEI - Besuch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen beim Deutschen Einsatzkontingent Counter-DAESH auf der Air Base Incirlik bei Adana/Türkei

 

Deutscher ECR-Tornado auf der Air Base Incirlik

Fotoausstellung mit aktuellen Bildern aus Kurdistan

Berlin, 8.12.2015

Fotos von Mark Mühlhaus (attenzione photographers)

www.rosalux.de/news/41859

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Berlin, 8.12.2015

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Mehrere hundert Syrer protestieren in Berlin anlässlich des fünften Jahrestages der syrischen Revolution in Berlin gegen das Regime von Baschar al-Assad und seinen engsten Verbündeten, den russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Nach einer Kundgebung am Brandenburger Tor ziehen die Demonstranten in die Nähe der russischen Botschaft und wieder zurück. In Reden bekennen sich die Teilnehmer zu Demokratie und Freiheit und fordern ein Ende des syrischen Regimes als Voraussetzung für eine positive Zukunft Syriens.

Der Aufstand der Syrer gegen Diktator Baschar al-Assad begann vor fünf Jahren am 15. März 2011, als Jugendliche "Das Volk will den Sturz des Regimes" an eine Wand in Daraa sprühten, verhaftet und gefoltert wurden. Die anschließenden, friedlichen Demonstrationen im Zuge des "Arabischen Frühlings", wurden vom Regime blutig beantwortet.

In den letzten fünf Jahren haben nach Schätzungen rund 280.000 Menschen ihr Leben verloren, Millionen sind auf der Flucht, viele Städte zerstört, Zehntausende nach wie vor in den Foltergefängnissen des Regimes und Teile des Landes in der Hand der Terrororganisation Daesh.

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