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Westtor Vindonissa mit zwei Türmen ( porta principalis dextra - Tor - Ruinen Kastell - Castrum Vindonissense ) des römischen Legionslager Vindonissa ( Lager Besetzt 14 - 101 und 270 - ca. 406. n. Chr ) im heutigen Windisch im Kanton Aargau der Schweiz

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Vindonissa

 

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Vindonissa (keltisch *uindo- = „weiss“, bretonisch gwenn, walesisch gwynn, irisch finn) war der Name eines Legionslagers der Römer auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Windisch im Kanton Aargau, Schweiz.

 

Am Zusammenfluss von Aare und Reuss gelegen, kontrollierte das Legionslager wichtige Verkehrsverbindungen. Besetzt war es von 14 bis 101 n. Chr. von drei Legionen, anschliessend folgte eine längere zivile Phase.

 

Nach der Zurückschlagung einer alamannischen Invasion war Vindonissa von 270 bis zu Beginn des 5. Jahrhunderts wieder militärisch besetzt.

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Geschichte

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Vor der Ankunft römischer Truppen existierte an der äussersten Spitze des Sporns zwischen Aare und Reuss ein keltisches Oppidum. Es entstand nach der Niederlage der Helvetier in der Schlacht bei Bibracte (58 v. Chr.) und wurde durch einen Halsgraben geschützt.

 

Nach dem Alpenfeldzug von Drusus und Tiberius besetzten die Römer im Jahr 15 v. Chr. das Mittelland und bauten kleinere Stützpunkte. Einer davon entstand auf dem strategisch wichtigen Sporn zwischen Aare und Reuss, wobei die Römer die Befestigung des Oppidums übernahmen.

 

Im Jahr 14 n. Chr., als die Römer den 15 km entfernten Rhein als neue Nordgrenze des Imperiums festlegten, hoben sie das Lager von Augusta Vindelicorum (heute Augsburg-Oberhausen) auf.

 

Als Ersatz baute die 13. Legion (Legio XIII Gemina) den Stützpunkt Vindonissa zu einem aus Holzbauten bestehenden Legionslager aus. Aus dieser Zeit sind nur noch wenige Befunde erhalten, so zum Beispiel ein Spitzgraben an der Nordseite des Lagers und Reste von Mannschaftsbaracken.

 

Um 21 n. Chr. wurde eine erste Erweiterung nach Westen angenommen, um 30 n. Chr. fand eine erneute Vergrösserung und Verschiebung des Lagers nach Norden und Osten statt.

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Die 13. Legion zog um 44/45 n. Chr. ab, an ihrer Stelle wurde die aus Vetera (nahe dem heutigen Xanten) kommende 21. Legion (Legio XXI Rapax) hier stationiert. Diese Legion nahm in der Folge tiefgreifende bauliche Änderungen vor und ersetzte die Holzbauten durch Gebäude aus Stein.

 

Aus dieser Phase sind Thermen, Valetudinarium und Kasernen bekannt. Ebenfalls bekannt ist der damalige Grundriss des Lagers. Es war 21 Hektaren gross, bildete ein unregelmässiges Siebeneck und war von einem Wall und Gräben umgeben. Südlich und östlich des Lagers befand sich eine zivile Siedlung (Vicus), im Südwesten lagen Forum und Amphitheater.

 

Da die 21. Legion im unruhigen Vierkaiserjahr (69 n. Chr.) das helvetische Umland verheert hatte, wurde sie durch die 11. Legion (Legio XI Claudia) ersetzt, die in Vindonissa bis zum endgültigen Abzug des Militärs im Jahr 101 n. Chr. blieb. Die Truppen wurden aus der befriedeten Provinz Germania Superior an die Donau entsandt, um die Feldzüge gegen die Daker vorzubereiten.

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Bis Mitte des 2. Jahrhunderts blieb das Lager unter der Verwaltung der bei Strassburg stationierten 8. Legion (Legio VIII Augusta), die hier einen Posten unterhielt. Die Zivilbevölkerung nutzte mit der Zeit immer grössere Teile des Lagers für ihre eigenen Zwecke. In den Jahren 259/260 überrannten die Alamannen den Obergermanisch-Raetischen Limes und fielen ins Mittelland ein. Die Römer mussten sich über die Alpen zurückziehen und konnten erst 270 das Gebiet wieder in ihren Besitz nehmen. Zu Beginn des 4. Jahrhunderts errichtete das Militär eine Festung, das Castrum Vindonissense, welches spätestens im Jahr 406 aufgegeben wurde.

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Bauten

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Neben den Bauten im Lager gibt es ein Amphitheater und eine Wasserleitung aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., die teilweise heute noch benutzt wird. Ausserdem sind Heiligtümer, der Hafen, vier Friedhöfe, eine Mansio und ein sehr fundträchtiger Schutthügel bekannt.

 

Aus diesem stammen viele Kleinfunde, unter anderem Schreibtäfelchen, die viele Details aus dem Leben der Besatzung offenbaren. Diese Funde werden im Vindonissa-Museum im benachbarten Brugg gezeigt.

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Legionärspfad

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Seit dem Sommer 2009 wird auf einem Stationenweg an Originalausgrabungsstätten in der Gemeinde Windisch römische Alltagsgeschichte vermittelt. Der vom Kanton Aargau entwickelte Legionärspfad soll ein Erlebnisraum für Archäologie und Geschichte bilden.

 

Eine römische Kaserne mit römischen Werkzeugen wurde aufgrund von Originalplänen nachgebaut. Hauptattraktion ist die Contubernia, zwei originalgetreu nachgebaute Mannschaftsunterkünfte, in denen zwei Schulklassen wie die Legionäre übernachten können.

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( BeschriebVindonissa BeschriebWindisch Römer Römisches Römische Reich Imperium Romanum Romain Geschichte History Helvetier Helvetien Ruine Ruinen AlbumRömerinderSchweiz )

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B.urgentour durch den K.anton A.argau am Donnerstag den 05. November 2009 :

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Mit dem Z.ug von B.ern nach Z.ofingen

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Weiter mit dem F.ahrrad zum S.chloss M.arienburg in W.ikon und auf der R.ückfahrt

B.esuch der e.hemaligen R.ichtstätte am G.algenberg bei Z.ofingen und B.esuch der

r.ömischen M.osaike

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Weiter mit dem Z.ug von Z.ofingen über O.lten nach B.rugg

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Mit dem F.ahrrad zumg S.chlösschen A.ltenburg , anschliessend nach W.indisch -

V.indonissa - B.esuch der R.uine des A.mphitheaters und weiter mit dem F.ahrrad

nach H.absburg und B.esichtigung von S.chloss und R.uine H.absburg

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Mit dem F.ahrrad zurück nach B.rugg und weiter mit dem Z.ug nach B.ern

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Hurni091105 AlbumZZZZ091105SchlössertourKantonAaragu KantonAargau

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 030116

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NIF

Schloßgarten

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++++ from WIKIPEDIA ++++

 

Das Heidelberger Schloss ist eine der berühmtesten Ruinen Deutschlands und das Wahrzeichen der Stadt Heidelberg. Bis zu seiner Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg war es die Residenz der Kurfürsten von der Pfalz. Seit den Zerstörungen durch die Soldaten Ludwigs XIV. 1689 und der Sprengung durch französische Pioniere am 6. September 1693 wurde das Heidelberger Schloss nur teilweise restauriert. Nachdem am 24. Juni 1764 Blitze die teilweise renovierte Anlage in Brand gesetzt hatten, wurde die Wiederherstellung aufgegeben.[1] Die Schlossruine aus rotem Neckartäler Sandstein erhebt sich 80 Meter über dem Talgrund am Nordhang des Königstuhls und dominiert von dort das Bild der Altstadt. Der Ottheinrichsbau, einer der Palastbauten des Schlosses, zählt zu den bedeutendsten deutschen Bauwerken der Renaissance.[2]

Geschichte

Bis zu den Zerstörungen

Erste Erwähnungen

Erste Darstellung des Schlosses von Sebastian Münster

 

Um das Jahr 1182 verlegte Konrad der Staufer, Halbbruder von Kaiser Friedrich I. Barbarossa und seit 1156 Pfalzgraf bei Rhein, seine Hofhaltung von der Burg Stahleck bei Bacharach am Mittelrhein auf die Burg Heidelberg.[3]

 

Die Stadt Heidelberg wird im Jahr 1196 zum ersten Mal in einer Urkunde genannt. Eine Burg in Heidelberg („castrum in Heidelberg cum burgo ipsius castri“) wird im Jahr 1225 erwähnt, als Ludwig I. diese Burg vom Bischof Heinrich von Worms als Lehen erhielt. 1214 waren die Herzöge von Bayern aus dem Haus Wittelsbach mit der Pfalzgrafschaft belehnt worden.

 

Von einer Burg ist zuletzt im Jahr 1294 die Rede. In einer Urkunde des Jahres 1303 werden zum ersten Mal zwei Burgen aufgeführt: die obere Burg auf dem Kleinen Gaisberg bei der jetzigen Molkenkur und die untere Burg auf dem Jettenbühl. Lange Zeit hatte sich deshalb in der Forschung die Auffassung durchgesetzt, dass die Gründung der unteren Burg zwischen 1294 und 1303 entstanden sein müsse, zumal die vom Schlossbaubüro in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts akribisch durchgeführte Bauaufnahme zum Schluss gelangte, dass die Bausubstanz keine Datierung des Schlosses vor das 15. Jahrhundert gerechtfertigt habe. Aufgrund von Architekturfunden und neueren bauarchäologischen Untersuchungen wird in der jüngeren Forschung zum Heidelberger Schloss die Entstehung der unteren Burg dagegen mittlerweile auf die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts datiert. Bereits 1897 wurde ein vermauertes spätromanisches Fenster in der Trennwand zwischen Gläsernem Saalbau und Friedrichsbau entdeckt. 1976 förderten Ausschachtungsarbeiten an der Nordostecke des Ruprechtbaues in einer um 1400 abgelagerten Schutt- und Abbruchschicht ein Fensterfragment in Form eines Kleeblattbogens zutage, wie es sich in ähnlicher Form in den Arkadenfenstern der Burg Wildenberg findet. Eine 1999 im Bereich des Ludwigsbaus durchgeführte archäologische Untersuchung verdichtete die Hinweise auf eine Bebauung des Schlossareals in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.[4]

Schloss im Thesaurus Picturarum

Schloss und Stadt von Matthäus Merian, (Ausschnitt)

 

Die ältesten Werke, die das Heidelberger Schloss erwähnen, sind:

 

der Thesaurus Picturarum des pfälzischen Kirchenrats Markus zum Lamb (1559 bis 1606)

die Annales Academici Heidelbergenses des Heidelberger Bibliothekars und Professors Pithopoeus (1587 begonnen)

der Originum Palatinarum Commentarius von Marquard Freher (1599)

das Teutsche Reyssebuch von Martin Zeiller (Straßburg 1632, als Itinerarium Germaniae 1674 wieder abgedruckt)

 

Alle diese Werke sind meist oberflächlich und enthalten nichts Ernsthaftes. Anders verhält es sich mit Merians Topographia Palatinatus Rheni aus dem Jahr 1615, in der Kurfürst Ludwig V. als derjenige genannt wird, der „vor hundert und etlichen Jahren hat ein neu Schloß angefangen zu bauen“. Auf Merians Angaben stützen sich die meisten Beschreibungen des Schlosses bis ins 18. Jahrhundert hinein. Das Bestreben, die Gründungszeit des Schlosses weiter rückwärts zu verlegen, führt später zu Hinweisen, dass bereits unter Ruprecht I. die berühmte Hofkapelle auf dem Jettenbühl errichtet worden sei.

Königsschloss und Papstgefängnis

 

Als Ruprecht III. im Jahr 1401 Deutscher König (Ruprecht I.) wurde, herrschte im Schloss so großer Raummangel, dass er bei seiner Rückkehr von der Königskrönung sein Hoflager im Augustinerkloster (heute: Universitätsplatz) aufschlagen musste. Jetzt galt es, Raum zur Repräsentation und zur Unterbringung des Beamten- und Hofstaates zu schaffen. Gleichzeitig musste die Burg zu einer Festung ausgebaut werden.

 

Nach Ruprechts Tod im Jahr 1410 wurde der Herrschaftsbereich unter seinen vier Söhnen aufgeteilt. Die pfälzischen Stammlande gingen an den ältesten Sohn Ludwig III. Nach dem Konzil von Konstanz brachte dieser als Stellvertreter des Kaisers und oberster Richter im Jahr 1415 im Auftrag König Sigismunds den abgesetzten Papst Johannes XXIII. auf dem Schloss in Gewahrsam, bevor er auf Burg Eichelsheim (heute Mannheim-Lindenhof) gebracht wurde.

 

Der französische Dichter Victor Hugo besuchte 1838 Heidelberg und spazierte dabei besonders gerne in den Ruinen des Schlosses herum, dessen Geschichte er in einem Brief zusammenfasst:

 

„Lassen Sie mich nur von seinem Schloß sprechen. (Das ist absolut unerläßlich, und eigentlich hätte ich damit beginnen sollen). Was hat es nicht alles durchgemacht! Fünfhundert Jahre lang hat es die Rückwirkungen von allem hinnehmen müssen, was Europa erschüttert hat, und am Ende ist es darunter zusammengebrochen. Das liegt daran, daß dieses Heidelberger Schloß, die Residenz des Pfalzgrafen, der über sich nur Könige, Kaiser und Päpste hatte und zu bedeutend war, um sich unter deren Füßen zu krümmen, aber nicht den Kopf heben konnte, ohne mit ihnen aneinanderzugeraten, das liegt daran, meine ich, daß das Heidelberger Schloß immer irgendeine Oppositionshaltung gegenüber den Mächtigen eingenommen hat. Schon um 1300, der Zeit seiner Gründung, beginnt es mit einer Thebais; in dem Grafen Rudolf und dem Kaiser Ludwig, diesen beiden entarteten Brüdern, hat es seinen Eteokles und seinen Polyneikes. Darin nimmt der Kurfürst an Macht zu. Im Jahre 1400 setzt der Pfälzer Ruprecht II., unterstützt von drei rheinischen Kurfürsten, Kaiser Wenzeslaus ab und nimmt dessen Stelle ein; hundertzwanzig Jahre später, 1519, sollte Pfalzgraf Friedrich II. den jungen König Karl I. von Spanien zu Kaiser Karl V. machen.“

 

– Victor Hugo: Heidelberg[5]

Badisch-Pfälzischer Krieg

 

Im Badisch-Pfälzischen Krieg 1462 setzte Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz (der „Pfälzer Fritz“) den Markgrafen Karl I. von Baden, den Bischof Georg von Metz und den Grafen Ulrich V. von Württemberg auf dem Schloss fest. Friedrich ließ die Gefangenen bei harter Kost in Ketten legen, bis sie bereit waren, die geforderten Lösegeldzahlungen zu leisten.

 

Markgraf Karl I. musste zur Freilassung 25.000 Gulden zahlen, seinen Anteil an der Grafschaft Sponheim als Pfand abgeben und Pforzheim zum pfälzischen Lehen erklären. Der Metzer Bischof musste 45.000 Gulden zahlen. Das Wichtigste war aber, dass Friedrich I. von der Pfalz seinen Anspruch als Kurfürst gesichert hatte.

 

Die Sage berichtet, Friedrich habe seinen unfreiwilligen Gästen das Fehlen von Brot bei der Mahlzeit dadurch begreiflich gemacht, dass er sie durch das Fenster auf das verwüstete Land hinab blicken ließ. Dies wird in einem Gedicht von Gustav Schwab mit dem Titel „Das Mahl zu Heidelberg“ nacherzählt.

Wikisource: Das Mahl zu Heidelberg – Quellen und Volltexte

Reformation und Dreißigjähriger Krieg

Befestigungsplan aus dem Jahr 1622

 

Während der Regierung Ludwigs V. besichtigte Martin Luther, der zu einer Verteidigung seiner Thesen (Heidelberger Disputation) nach Heidelberg gekommen war, das Schloss. Er wurde dabei von Pfalzgraf Wolfgang, dem Bruder Ludwigs V., herumgeführt und lobte später in einem Brief an seinen Freund Georg Spalatin vom 18. Mai 1518 die Schönheit und kriegerische Ausrüstung des Schlosses.

 

Im Dreißigjährigen Krieg flogen zum ersten Mal Kugeln gegen das Heidelberger Schloss. Hiermit endet auch die eigentliche Geschichte des Schlossbaus. Die folgenden Jahrhunderte bringen hauptsächlich Zerstörungen und Wiederherstellungen.

 

Friedrich V. von der Pfalz nahm – trotz vieler Bedenken – die Königswürde von Böhmen an und löste damit eine Katastrophe aus. Nach der Schlacht am Weißen Berge war er als Geächteter auf der Flucht und hatte voreilig seine Truppen entlassen, so dass General Tilly, der Oberbefehlshaber der katholischen Liga-Truppen im Dienst des Kurfürsten von Bayern, eine unverteidigte Pfalz vor sich hatte. Am 26. August 1622 eröffnete er die Beschießung Heidelbergs und nahm am 16. September die Stadt und wenige Tage darauf das Schloss ein. Nachdem die Schweden am 5. Mai 1633 die Stadt Heidelberg eingenommen und vom Königstuhl aus das Feuer auf das Schloss eröffnet hatten, übergab der kaiserliche Kommandant am 26. Mai die Festung. Schon im folgenden Jahr versuchten Truppen des Kaisers erneut, das Schloss zurückzuerobern, aber erst im Juli 1635 fiel es wieder in ihre Gewalt, in der es dann bis zum Friedensschluss blieb. Erst am 7. Oktober 1649 zog der neue Herrscher wieder in das zerstörte Stammschloss seiner Familie ein.

Im Pfälzischen Erbfolgekrieg

Darstellung der Zerstörung, 1693

 

Der französische König Ludwig XIV. verlangte nach dem Tode des kinderlosen Kurfürsten Karl II., des letzten Fürsten der Linie Pfalz-Simmern, im Namen der Herzogin von Orléans die Herausgabe des pfälzischen Allodialgutes. Am 29. September 1688 rückten die französischen Heere im Pfälzischen Erbfolgekrieg in die Pfalz und zogen am 24. Oktober in das von Philipp Wilhelm, dem neuen Kurfürsten aus der Linie Pfalz-Neuburg, verlassene Heidelberg ein.

 

Gegen die verbündeten europäischen Mächte beschloss der französische Kriegsrat, durch Zerstörung aller Festungswerke und durch Verwüstung des pfälzischen Landes dem Feinde die Möglichkeit des Angriffes von dieser Gegend her zu entziehen. Beim Ausrücken aus der Stadt am 2. März 1689 steckten die Franzosen das Schloss und auch die Stadt an vielen Ecken zugleich in Brand.

 

Johann Wilhelm ließ sofort nach seinem Einzug in die verwüstete Stadt die Mauern und Türme wiederherstellen. Als die Franzosen 1691 und 1692 erneut bis vor die Tore Heidelbergs gelangten, fanden sie die Stadt in einem so guten Verteidigungszustand vor, dass sie unverrichteter Dinge abziehen mussten. Am 18. Mai 1693 standen die Franzosen allerdings wieder vor der Stadt und nahmen sie am 22. Mai ein. Sie versuchten vermutlich, mit der Zerstörung der Stadt die Hauptoperationsbasis gegen das Schloss zu schaffen. Am folgenden Tage kapitulierte die Schlossbesatzung, und nun holten die Franzosen nach, was sie 1689 in der Eile ihres Abzugs nur unvollständig ausgeführt hatten: sie sprengten nun durch Minen die Türme und Mauern, die beim letzten Mal der Zerstörung entgangen waren. Das Heidelberger Schloss wurde eine Ruine.

Verlegung der Residenz nach Mannheim

Glockenturm des Heidelberger Schlosses mit der Heiliggeistkirche auf einem Gemälde von Jacques Fouquières (1618). Die Kirche bekrönte damals noch ein gotischer Spitzhelm.

 

Der Frieden von Rijswijk, mit dem der Pfälzische Erbfolgekrieg beendet wurde, brachte im Jahr 1697 endlich etwas Ruhe. Es war geplant, das Schloss abzureißen und die brauchbaren Teile zur Errichtung eines neuen Palastes im Tal zu verwenden. Als sich aber der Durchführung dieses Planes Schwierigkeiten entgegenstellten, wurde das Schloss notdürftig wiederhergestellt. Gleichzeitig trug sich Karl Philipp mit dem Gedanken eines vollständigen Umbaues des Schlosses, aber der Mangel an finanziellen Mitteln schob dieses Projekt auf, und als der Kurfürst 1720 mit den Protestanten der Stadt wegen Überlassung der Heiliggeistkirche an die Katholiken in Streit geriet, der die Verlegung der Residenz nach Mannheim zur Folge hatte, endete das Interesse des Kurfürsten am Heidelberger Schloss. Seine Absicht war es, die Heiliggeistkirche zur katholischen Hofkirche umzuwidmen, was die Heidelberger Reformierten mit allen Mitteln zu verhindern suchten. Als er am 12. April 1720 die Verlegung seiner Residenz mit allen Behörden nach Mannheim verkündete, überließ der Kurfürst die alte Hauptstadt ihrem Schicksal und wünschte ihr, dass „Gras auf ihren Straßen wachsen“ solle. Der religiöse Konflikt war vermutlich aber nur der letzte Anstoß gewesen, das alte, schwer zu einer barocken Anlage umzubauende Bergschloss aufzugeben und in die Ebene zu ziehen, wo er eine ganz seinem Willen entspringende Neugründung vornehmen konnte.

 

Sein Nachfolger Karl Theodor plante vorübergehend, seinen Wohnsitz wieder ins Heidelberger Schloss zu verlegen. Er nahm davon allerdings wieder Abstand, als am 24. Juni 1764 der Blitz zweimal hintereinander in den Saalbau einschlug und das Schloss abermals brannte. Victor Hugo hielt dies später für einen Wink des Himmels:

 

„Man könnte sogar sagen, daß der Himmel sich eingemischt hat. Am 23. Juni 1764, einen Tag, bevor Karl-Theodor in das Schloß einziehen und es zu seiner Residenz machen sollte (was, nebenbei gesagt, ein großes Unglück gewesen wäre; denn wenn Karl-Theodor seine dreißig Jahre dort verbracht hätte, wäre die strenge Ruine, die wir heute bewundern, sicher mit einer schrecklichen Pompadour-Verzierung versehen worden), an diesem Vortag also, als die Möbel des Fürsten bereits vor der Tür, in der Heiliggeistkirche, standen, traf das Feuer des Himmels den achteckigen Turm, setzte das Dach in Brand und zerstörte in wenigen Stunden dieses fünfhundert Jahre alte Schloß.“

 

– Victor Hugo: Heidelberg.[5]

 

In den folgenden Jahrzehnten wurden zwar noch notwendige Erneuerungen vorgenommen, aber das Heidelberger Schloss blieb von nun an hauptsächlich eine Ruine.

Seit den Zerstörungen

Langsamer Zerfall und romantische Begeisterung

Romantische Darstellung von William Turner

 

Im Jahr 1777 verlegte Kurfürst Karl Theodor seine Residenz von Mannheim nach München. Damit verlor er das Heidelberger Schloss noch mehr aus den Augen. Die überdachten Räume wurden nun von Handwerksbetrieben genutzt. Schon 1767 hatte man begonnen, die Quader des Südwalles als Baumaterial für das Schwetzinger Schloss zu verwenden. Im Jahr 1784 wurden gar die Gewölbe im Erdgeschoss des Ottheinrichsbaus eingelegt und das Schloss als Steinbruch verwendet.

 

Durch den Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gingen Heidelberg und Mannheim an Baden über. Der große Gebietszuwachs war Großherzog Karl Friedrich willkommen, das Heidelberger Schloss betrachtete er jedoch als unerwünschte Zugabe. Die Bauten verfielen, Heidelberger Bürger holten aus dem Schloss Steine, Holz und Eisen zum Bau ihrer Häuser. Auch Figuren und Verzierungen wurden abgeschlagen. August von Kotzebue äußerte sich 1803 voller Empörung über die Absicht der badischen Regierung, die Ruinen abtragen zu lassen. Das zerstörte Schloss wurde am Beginn des 19. Jahrhunderts zum Sinnbild für die patriotische Gesinnung, die sich gegen die napoleonische Unterdrückung richtete.

 

Schon vor 1800 erkannten Maler und Zeichner in der Schlossruine und der bergigen Flusslandschaft ein idealtypisches Ensemble. Den Höhepunkt bilden die Gemälde des Engländers William Turner, der sich zwischen 1817 und 1844 mehrfach in Heidelberg aufhielt und etliche Gemälde von Heidelberg und dem Schloss anfertigte. Ihm und anderen Künstlern der Romantik ging es dabei nicht um eine detailgetreue Bauaufnahme. Sie pflegten eher einen recht freien Umgang mit der Wirklichkeit. So ist bei seinem Gemälde des Schlosses das Gelände mehrfach überhöht dargestellt.

 

Der Retter des Schlosses war der französische Graf Charles de Graimberg. Er kämpfte gegen Pläne der badischen Regierung, für die das Heidelberger Schloss das „alte Gemäuer mit seinen vielfältigen, geschmacklosen, ruinösen Verzierungen“ war, für die Erhaltung der Schlossruinen. Er versah bis 1822 das Amt eines freiwilligen Schlosswächters und wohnte eine Zeit lang im Vorbau des Gläsernen Saalbaues, von dem aus er den Schlosshof am besten übersehen konnte. Lange bevor es in Deutschland eine Denkmalpflege gab, war er der erste, der sich um den Erhalt und die Dokumentation des Schlosses kümmerte, als bei der romantischen Schwärmerei noch niemand daran dachte, den Verfall zu unterbinden. In Auftrag Graimbergs verfasste Thomas A. Leger den ersten Schlossführer. Mit seinen in hoher Auflage produzierten druckgraphischen Ansichten verhalf Graimberg der Schlossruine zu einem Bekanntheitsgrad, der den Fremdenverkehr nach Heidelberg lenkte.

Bestandsaufnahme und Restaurierung – der Heidelberger Schlossstreit

Bestandsaufnahme von Julius Koch und Fritz Seitz

 

Die Frage, ob das Schloss vollständig wiederhergestellt werden solle, führte zu langen Diskussionen. Der Dichter Wolfgang Müller von Königswinter machte sich im Jahr 1868 für eine vollständige Erneuerung stark und rief damit heftige Reaktionen hervor, die in der Presse und in Versammlungen ausgetragen wurden. Aus dem Streit um den richtigen Umgang mit der Schlossruine entwickelte sich eine Grundsatzdiskussion über die Aufgaben der Denkmalpflege. Die Ergebnisse dieser Debatte, die als der „Heidelberger Schlossstreit“ in die Geschichte eingegangen sind, prägten die Prinzipien der Bewahrung historischer Bauwerke nachhaltig.[6]

 

Die Großherzogliche badische Regierung errichtete im Jahr 1883 ein „Schloßbaubüro“, das unter Oberaufsicht des Baudirektors Josef Durm in Karlsruhe vom Bezirksbauinspektor Julius Koch und dem Architekten Fritz Seitz geleitet wurde. Aufgabe des Büros war, eine möglichst genaue Bestandsaufnahme zu machen und zugleich Maßnahmen zur Erhaltung oder Instandsetzung der Hauptgebäude vorzuschlagen. Die Arbeiten dieses Büros endeten 1890 und bildeten die Grundlage für eine Kommission von Fachleuten aus ganz Deutschland, deren einhellige Überzeugung war, dass eine völlige oder teilweise Wiederherstellung des Schlosses nicht in Betracht komme, dagegen eine Erhaltung des jetzigen Zustandes mit allen Mitteln zu erstreben sei. Nur der Friedrichsbau, dessen Innenräume zwar durch Feuer zerstört worden waren, der aber nie Ruine war, sollte wiederhergestellt werden. Diese Wiederherstellung geschah schließlich in der Zeit von 1897 bis 1900 durch Carl Schäfer mit dem enormen Kostenaufwand von 520.000 Mark.

Schlossruine und Tourismus

Ausschnitt aus einer Gesamtansicht von Theodor Verhas, 1856

 

Schon die älteste Beschreibung Heidelbergs aus dem Jahr 1465 erwähnt, dass die Stadt „vielbesucht von Fremden“ sei. Doch ein eigentlicher Städtetourismus setzte frühestens zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein. Graf Graimberg sorgte mit seinen Zeichnungen dafür, dass das Schloss als Bildmotiv eine große Verbreitung fand. Sie wurden praktisch zu Vorläufern der Postkarte. Zur gleichen Zeit gab es auch schon das Schloss als Souvenir auf Tassen. Den entscheidenden Schub erhielt der Tourismus aber erst mit dem Anschluss Heidelbergs ans Eisenbahnnetz im Jahr 1840.

 

Mark Twain beschrieb 1878 in seinem Buch Bummel durch Europa (A Tramp Abroad) das Heidelberger Schloss folgendermaßen:

 

„Um gut zu wirken, muss eine Ruine den richtigen Standort haben. Diese hier hätte nicht günstiger gelegen sein können. Sie steht auf einer die Umgebung beherrschenden Höhe, sie ist in grünen Wäldern verborgen, um sie herum gibt es keinen ebenen Grund, sondern im Gegenteil bewaldete Terrassen, man blickt durch glänzende Blätter in tiefe Klüfte und Abgründe hinab, wo Dämmer herrscht und die Sonne nicht eindringen kann. Die Natur versteht es, eine Ruine zu schmücken, um die beste Wirkung zu erzielen.“

 

– Mark Twain: Bummel durch Europa.[7]

Ansicht des Schlosses von Süden vom Schloss-Wolfsbrunnenweg aus

 

Bei einem am 18. Mai 1978 verübten Brandanschlag, der den Revolutionären Zellen zugerechnet wird, entstand ein Sachschaden von 97.000 DM am Schloss.

 

Im 20. Jahrhundert verfielen die US-Amerikaner noch mehr dem Heidelberg-Mythos und trugen ihn hinaus in die Welt. So kommt es, dass auch viele andere Nationalitäten das Heidelberger Schloss auf ihren Kurzreisen durch Europa zu den wenigen Zwischenstopps zählen.

 

Heidelberg hat zu Beginn des 21. Jahrhunderts jährlich mehr als eine Million Besucher und etwa 900.000 Übernachtungen. Wichtigster Anlaufpunkt ist laut einer Befragung des geografischen Instituts der Universität Heidelberg das Schloss mit seinen Aussichtsterrassen.

Das Besucherzentrum am Heidelberger Schloss von Max Dudler

 

Das Heidelberger Schloss zählt heute zu den landeseigenen Monumenten und wird von der Einrichtung „Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg“ betreut. Aus dem Landesinfrastrukturprogramm Baden-Württemberg wurden für den Neubau eines von Max Dudler entworfenen Besucherzentrums 3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.[8] Es wurde 2012 eröffnet.[9]

 

Zudem ist das Schloss nach Angaben der Schlösserverwaltung das größte Fledermaus-Winterquartier in Nordbaden. Wegen der dort überwinternden Zwergfledermaus sowie dem Großen Mausohr wurde im Jahr 2016 der im Stückgarten vor dem Schloss stattfindende Teil des Weihnachtsmarktes auf den Friedrich-Ebert-Platz verlegt.[10]

Vorhof

 

Den Vorhof des Schlosses bildet in etwa das Gelände zwischen Haupttor und Oberem Fürstenbrunnen, dem Elisabethentor zum Stückgarten, dem Brückentor zum Schloss sowie dem Eingang zur Gartenanlage. Um 1800 diente der Schlosshof dem Burgvogt als Bleiche, auf der Wäschestücke ausgelegt wurden. Später wurde der Vorhof als „Gras- und Futterplatz“ für Vieh versteigert. Auch Hühner und Gänse hatten hier freien Auslauf.

Haupttor

 

Der Weg in den ehemaligen Vorhof des Schlosses führt über eine steinerne Brücke über einen zum Teil zugeschütteten Graben. Das Haupttor wurde im Jahr 1528 erbaut, das Wachthaus wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört und 1718 durch das heutige rundbogige Eingangstor ersetzt. Die Pforte links vom Haupteingang war durch eine Zugplanke verschlossen, die für einzelne Fußgänger herabgelassen werden konnte.

Goethegedenktafel

Marianne von Willemer

 

An einem Mauerrest des Vogelhauses wurde 1961 eine Steintafel angebracht, die eine ältere Tafel ersetzte. Die Inschrift mit Versen Marianne von Willemers soll an ihr letztes Treffen mit Johann Wolfgang Goethe Ende September 1815 erinnern. Von den neun Strophen, die sie am 28. August 1824, dem 75. Geburtstag Goethes, hier auf dem Schloss niederschrieb, sind drei wiedergegeben:

 

Auf der Terrasse hoch gewölbten Bogen

War eine Zeit sein Kommen und sein Gehn

Die Chiffre von der lieben Hand gezogen

Ich fand sie nicht sie ist nicht mehr zu sehn

 

Diese Verse schrieb Marianne von Willemer

In Erinnerung an ihre letzte Begegnung mit

Goethe in den Herbsttagen des Jahres 1815

 

Unmittelbar gegenüber der Goethe-Gedenktafel stand einst ein Ginkgo, den Goethe kannte. Es ist überliefert, dass sich Goethe mit Freunden die Blätter des Heidelberger Ginkgos betrachtete und über deren Form fachsimpelte. Das Ginkgo-Symbol verband Goethe mit Marianne von Willemer, die ihn mit ihrem Ehemann am 23. September 1815 überraschend in Heidelberg besuchte. Von dem 1795 gepflanzten Ginkgo hieß es 1928, dass er im Schlossgarten wohl „noch derselbe ist, dem Goethe die Anregung zu seinem schönen Gedicht verdankte“. Wahrscheinlich stand der Baum sogar noch im Jahr 1936. Marianne von Willemer war die dritte Ehefrau seines Frankfurter Freundes, des Bankiers Johann Jakob von Willemer, die mehr als zwanzig Jahre jünger war als er selbst. Goethe traf seine Geliebte mehrmals am ehemaligen Schaumaintor, als er Mitte September 1815 in Frankfurt weilte. Dort widmete er ihr am 15. September 1815 das Gedicht Gingo Biloba und legte als Ausdruck seiner Zuneigung zwei Ginkgo-Blätter bei. Das Baum-Gedicht wurde später in das Buch „Suleika“ im Westöstlichen Divan aufgenommen.

Originalschrift des Goethe-Gedichts

 

Der mit Goethe befreundete Kunstsammler und Schriftsteller Sulpiz Boisserée erwähnt in einer Tagebucheintragung vom 16. September 1815 – er weilte bis zum 17. September mit Goethe in der Gerbermühle bei Frankfurt – zur Entstehungsgeschichte des Gedichtes Gin(k)go biloba:

 

„Heitrer Abend. G. hatte der Wilemer ein Blatt der Ginkho (sic) biloba als Sinnbild der Freundschaft geschikt aus der Stadt. Man weiß nicht ob es eins das sich in 2 theilt, oder zwey die sich in eins verbinden. So war der Inhalt des Verses.“

 

Der Text des Gedichts lautet:

 

Gingo Biloba

 

Dieses Baums Blatt, der von Osten

Meinem Garten anvertraut,

Giebt geheimen Sinn zu kosten,

Wie's den Wissenden erbaut,

 

Der Brief mit dem Gedicht und den beigelegten Blättern ist im Goethe-Museum Düsseldorf zu sehen.

Sattelkammer

 

Die ehemalige Sattelkammer, ursprünglich eine Remise, war wohl anfänglich ein Befestigungswerk. Sie wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg für Stallungen sowie als Geräte-, Wagen- und Kutschenhaus benutzt. Im 18. Jahrhundert stürzte das Gewölbe ein und wurde erst in den Jahren 1977 bis 1979 wieder aufgerichtet. Sie wird seither als Cafeteria für die Schlossbesucher genutzt.

Oberer Fürstenbrunnen

Treppe zum Oberen Fürstenbrunnen

 

Der Obere Fürstenbrunnen wurde unter Kurfürst Karl Philipp neu gefasst und überbaut. Über der Tür des Brunnenhauses ist sein Monogramm mit der Jahreszahl 1738 eingemeißelt. An der rechten Seite des Treppenabgangs steht die folgende Inschrift:

 

„[DIreCtione] ALeXanDro BIbIena CVra et opera HenrICI Neeb Fons hIC PrInCIpaLIs reparat(Vs) PVrIor sCatVrIt“

 

„Unter der Oberaufsicht von Alessandro Galli da Bibiena und ausgeführt von Heinrich Neeb wurde dieser Brunnen erneuert und sprudelt nun reiner.“

 

Die Inschrift ist ein Chronogramm, aus dem sich die Jahreszahl 1741 ergibt. Durch diesen und den Unteren Fürstenbrunnen wurde der Wasserbedarf des kurfürstlichen Hofs in Mannheim bis ins 19. Jahrhundert hinein gedeckt.

 

Johann Andreas von Traitteur erinnert 1798 an diese Wassertransporte:

 

„Wegen Mangel eines gesunden, guten Brunnenwassers wurde, so lang die Hofhaltung in Mannheim war, täglich das nöthige Wasser für dieselbe aus dem Gebirg beigeführt. Bekanntlich mußte die Hofkammer einen besonderen dazu eingerichteten Wasserwagen halten, welcher täglich nach Heidelberg fuhr, und das Wasser aus dem Fürstenbrunnen oben im Schloßhof ablangte.“

 

– Hans Weckesser: Geliebter Wasserturm.[11]

 

Die Wasserqualität in Mannheim war so schlecht, dass sich die vornehmen Familien der Hofgesellschaft, die es sich leisten konnten, diesem Verfahren anschlossen und ebenfalls Wassertransporte von Heidelberg nach Mannheim finanzierten. In der kurfürstlichen Residenz gab es noch im Jahr 1777 unter den Hofbediensteten einen „Heidelberger Wasserfüller“.

Schlossgebäude

Grundriss des Heidelberger Schlosses (aus Meyers Konversationslexikon, 1888)

 

Über das Aussehen der mittelalterlichen Burg ist nichts bekannt. Sie erstreckte sich über das Areal des heutigen Schlosshofes ohne die späteren Erweiterungen nach Westen (Dicker Turm, Nordwall (Englischer Bau) und Westwall mit Rondell) und innerhalb der inneren Ringmauer, deren spärliche Reste in der Ostwand des Ludwigbaues, der Ost- und Südwand des Wirtschaftsgebäudes sowie der Westwand von Ruprechtbau und Frauenzimmerbau noch vorhanden sind. Das spätere Schloss bildete mit der 1537 niedergebrannten Burg auf Höhe der heutigen Molkenkur eine Verteidigungslinie, mit der das Neckartal gut „beherrscht“ werden konnte.

 

Ab etwa Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die Burg zur Festung ausgebaut, indem an der Ostseite drei Türme für Geschütze und die äußere Ringmauer errichtet wurden.[12] Ludwig V. erweiterte dann in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts das Schlossareal beträchtlich nach Westen und ließ neue starke Festungswerke sowie einzelne Wohngebäude errichten. Danach erfolgte sukzessive der Ausbau des Schlosses unter repräsentativen Gesichtspunkten. Die Wehrhaftigkeit trat unter seinen Nachfolgern in den Hintergrund.

 

Erst nach und nach wurde aus dem Schloss von Generation zu Generation eine Ansammlung großzügiger Wohngebäude. Die Altstadt kam erst lange danach. Zunächst gab es eine Bergstadt für Bedienstete und Beamte am Hangweg.

 

Der renommierte Kunsthistoriker Georg Dehio beschreibt das Heidelberger Schloss folgendermaßen:

 

„Als Konglomerat zahlreicher Bauten, deren Stilgemisch lediglich durch die Ruinenhaftigkeit gemildert wird und deren einheitlicher Eindruck auf der engen Gedrängtheit um den gemeinsamen Hof beruht, thront das Schloß hoch über der Stadt auf der vorgeschobenen Jettenbühl-Terrasse des Königstuhles. Dem Charakter eines Wehrbaues entsprechend, wenden sich die Schauseiten im Westen, Süden und Osten gegen den Hof; lediglich die Gebäude der stadtzugewandten, sturmfreien Nordseite besitzen eine zweite, nach außen gekehrte Prunkfassade.“

 

– Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Baden-Württemberg I. Die Regierungsbezirke Stuttgart und Karlsruhe[13]

Nach Personen benannte Gebäude

Ruprechtsbau

Schlosshof, Ruine des Ruprechtsbaus (rechts)

Engelswappen

 

Der Bau ist nach dem Pfalzgrafen und König Ruprecht benannt.

 

Der Ruprechtsbau gehört zu den ältesten Gebäuden des Heidelberger Schlosses. Er wurde erbaut von Kurfürst Ruprecht III., der zu Beginn des 15. Jahrhunderts deutscher König war und um diese Zeit mit dem Bau der bis heute noch erhaltenen Teile des Heidelberger Schlosses begann.

 

Lange Zeit glaubte man, dass die Geschichte des Heidelberger Schlosses mit diesem Bauwerk beginne. Doch bei umfangreichen archäologischen Untersuchungen, die während Renovierungsarbeiten Ende des 19. Jahrhunderts durchgeführt wurden, fand man Fragmente romanischer und frühgotischer Fenster. Der Baubeginn des Schlosses wird somit auf die Jahre um 1300 geschätzt.

 

1534 wurde der Ruprechtsbau durch Ludwig V. um ein steinernes Obergeschoss erweitert. Ein Absatz in der Mauerung an der vorderen Kante sowie die Jahreszahl 1534 im Inneren des Gebäudes künden noch heute von dem Umbau.

 

Ein Engelswappen über dem Portal ziert das Bauwerk. Es wird vermutet, dass es sich hierbei um das Abzeichen des Bauherrn handelt, der sich auf diese Weise für die Nachwelt verewigt hat. Der Überlieferung nach handelt es sich bei den beiden Engeln auf dem Wappen um eine Darstellung der Kinder des Baumeisters, die bei den Bauarbeiten am Schloss von einem Gerüst stürzten und ums Leben kamen. Der Meister wurde darüber so schwermütig, dass der Bau ins Stocken kam.

 

Wilhelm Sigmund erzählt diese Legende folgendermaßen:

 

„Kaiser Ruprecht aber ward böse, daß der Bau so langsam fortschritt und ließ durch den Priester, der die Kinder beerdigt hat, den Meister vermahnen. Der sagte, es sei alles fertig, aber wie er den Abschluß des Tores machen solle, falle ihm in seinem Gram nicht bei.

Alsbald ward dem Meister offenbar, wie er den Abschluß des Tores zu bilden habe. Er meißelte seine Knaben, wie sie ihm erschienen waren, als liebliche Engelkinder, die einen Rosenkranz tragen. In der Mitte des Kranzes setzte er den Zirkel, das Sinnbild seiner Kunst, von der er für immer Abschied nahm.“

 

– Wilhelm Sigmund[14]

 

Als Ruprecht III. im Jahr 1400 als Ruprecht I. deutscher König wurde, diente das Gebäude zu Repräsentationszwecken. Deshalb ist auch am Ruprechtsbau eine Wappentafel mit dem Reichsadler angebracht, der auf das Königtum verweist. Im Inneren des Ruprechtsbaus befindet sich ein Renaissance-Kamin, eines der wenigen Elemente der Innenausstattung, die noch heute erhalten sind.

 

Ruprecht III.

Ruprecht III. und Elisabeth von Hohenzollern-Nürnberg in der Heiliggeistkirche

 

Ruprecht III. war der einzige Sohn des Kurfürsten Ruprecht II. von der Pfalz. Er stand zusammen mit dem Mainzer Erzbischof seit 1398 an der Spitze der Fürsten, welche am 20. August 1400 König Wenzel absetzten. Der Kölner Erzbischof Friedrich III. von Saarwerden krönte Ruprecht nach seiner Wahl in Köln, da Aachen und auch Frankfurt am Main ihm nicht die Tore öffneten, zum römisch-deutschen König. Im Reich fand er wenigstens in den königsnahen Gebieten schnell Anerkennung, zumal Wenzel nichts weiter unternahm. Allerdings war Ruprechts Wirkungskreis eng begrenzt.

 

Ruprecht ließ das älteste erkennbare Wohngebäude des Schlosses, den nach ihm benannten Ruprechtsbau errichten. Außerdem begann er den Bau der Heiliggeistkirche.

Friedrichsbau

Friedrichsbau

 

Name: benannt nach Kurfürst Friedrich IV., dem Begründer der Stadt Mannheim

 

Kurfürst Friedrich IV. ließ den Friedrichsbau von 1601 bis 1607 errichten, nachdem das zuvor an dieser Stelle befindliche Wohngebäude mit der Schlosskapelle einzustürzen drohte. Johannes Schoch war der Architekt des Bauwerks. In die Hoffassade des Friedrichsbaus sind Statuen der Ahnen der Kurfürsten eingearbeitet. Bildhauer dieser Ahnengalerie des Bauherrn war Sebastian Götz aus Chur. Auf der Hofseite sind die Ahnen Friedrichs dargestellt. Dies sind beginnend oben links:

 

Zwerchgiebel: Karl der Große, Otto von Wittelsbach, Ludwig der Kelheimer, Rudolf der Stammler

Oberstes Vollgeschoss, vier gekrönte Wittelsbacher: Ludwig der Baier, Ruprecht I., Otto von Ungarn, Christoph von Dänemark

Mittleres Vollgeschoss, die Universitätsgründer Ruprecht I., Friedrich I., Friedrich der Weise, Ottheinrich

Unteres Geschoss: Friedrich der Fromme, Ludwig VI., Johann Casimir, Friedrich IV.

 

Die Zwerchgiebel zeigen außerdem allegorische Darstellungen von Frühling und Sommer, Sinnbilder für die Vergänglichkeit alles Irdischen.

 

Der Friedrichsbau ist der erste Palast des Schlosses, der auch mit einer repräsentativen Fassade zur Stadtseite hin errichtet wurde. Im Erdgeschoss des Bauwerks befindet sich die Schlosskirche, welche noch heute unbeeinträchtigt erhalten ist. Die Obergeschosse des Gebäudes wurden als Wohnraum genutzt.

 

Nach den verheerenden Bränden 1693 und 1764 wurde dieser Teil des Schlosses als einziger Teil wieder aufgebaut. 1890 bis 1900 wurde der Friedrichsbau nach Entwürfen des Karlsruher Professors Carl Schäfer grundlegend im Stil des Historismus erneuert. Damals entzündete sich eine sehr kontroverse Diskussion darüber, wie die Innenräume gestaltet werden sollten. Insbesondere der Kunsthistoriker Georg Dehio hatte sich dafür ausgesprochen, das Bauwerk in seiner gewachsenen Struktur zu erhalten. Letztendlich entschied man sich für eine Innenausstattung im Neorenaissance-Stil. Viele Räume des Friedrichbaus zeigen heute in freier Komposition einen Stilpluralismus. Letztlich wurden die Räume aber nie wieder als Wohnräume genutzt, sondern fungierten als musealer Bau.

Friedrich IV. in der Ahnengalerie des Friedrichsbaus, Schloss Heidelberg

 

Friedrich IV.

Friedrich IV. übernahm 1608 die Führung der Union der Protestanten, wodurch sich der Konflikt zwischen katholischen und protestantischen Fürstentümern erheblich verstärkte. Friedrich zeigte trotz seiner mangelhaften Ausbildung großes Interesse an den Geisteswissenschaften und ließ an der Heidelberger Universität Lehrstühle für Geschichte und für Orientalistik einrichten.

 

Friedrich gab sich reichlich seinem Vergnügen hin und ruinierte die Finanzen seines Landes. Seine Ausschweifungen und den Kater danach beschreibt er in eigenen Worten: „bin wohl wieder voll gewest“.

 

Bleibende Bedeutung hat Kurfürst Friedrich IV., da er in den Jahren 1606 / 1607 die nach ihm benannte Festung Friedrichsburg gründete, aus der die Residenz und Stadt Mannheim hervorging. Seine Haupttätigkeiten am Heidelberger Schloss waren die Errichtung des nach ihm benannten Friedrichsbaus und des Altanbaus sowie der Ausbau der drei Türme an der Ostseite.

Ottheinrichsbau

Ottheinrichsbau, 1894

Fassade des Ottheinrichsbaus, das erste Renaissancegebäude nördlich der Alpen

 

Name: benannt nach Kurfürst Ottheinrich (Otto-Heinrich)

Erster Baumeister: Hans Engelhardt – Entwurf, zumindest partiell von Peter Flötner

Zweiter Baumeister: Caspar Vischer

 

Der Ottheinrichsbau wurde unter Ottheinrich erbaut, nachdem dieser 1556 Kurfürst geworden war. Der neue Palast war eines der ersten Renaissancebauwerke auf deutschem Boden und ist ein wichtiges Bauwerk des deutschen Manierismus. Für den Ottheinrichsbau wurden ältere Bauten teilweise verdeckt (Gläserner Saalbau) oder abgerissen (nördliche Hälfte des Ludwigsbaues). Im Osten ruht der Bau auf den Fundamenten älterer Gebäude und auf der äußeren Wehrmauer.

 

Die Fassade des vier Geschosse hohen Gebäudes ist durch 16 allegorische Figuren verziert, die das Regierungsprogramm des Kurfürsten symbolisieren. Die Figuren stammen von dem Niederländer Alexander Colin, der später für die Habsburger arbeitete. Als Ottheinrich 1559 starb, war der Bau noch nicht fertiggestellt. Frühere Abbildungen (in Matthäus Merians Kurpfälzisches Skizzenbuch) zeigen, dass der Ottheinrichbau vor dem Dreißigjährigen Krieg zwei überdimensionierte Doppelgiebel erhalten hatte, die mit der horizontalen Gliederung des Baues, der sich wesentlich an italienischen Vorbildern der Frührenaissance orientierte, schlecht harmonierten. Dies war offenbar auf einen von Kurfürst Friedrich III. veranlassten Planwechsel zurückzuführen und nicht in der ursprünglichen Bauplanung vorgesehen. Unter Karl Ludwig erhielt der Ottheinrichsbau nach dem Dreißigjährigen Krieg eine neue Bedachung, die riesigen Doppelgiebel verschwanden.

Samson aus Heilbronner Sandstein am Ottheinrichsbau

 

Figurenprogramm an der Fassade des Ottheinrichsbaus

Die 16 Standbilder (außer den vier Portalfiguren) sind allegorische Darstellungen und Gestalten aus dem Alten Testament und der Götterwelt. Von letzteren hatte der Ottheinrichsbau noch im 18. Jahrhundert den Namen der heidnische Bau:

 

Parterre: mythische Helden (Josua, Samson, Herakles und David) und römische Kaiser als Sinnbild politischer und militärischer Macht. In den Dreiecksgiebeln der Fenster befinden sich die Portraits berühmter Römer, die nach Vorlagen aus der Münzsammlung angefertigt wurden.

1. Geschoss: Tugenden eines christlichen Herrschers (Stärke, Glaube, Liebe, Hoffnung und Gerechtigkeit)

2. Geschoss: Personifikationen der sieben klassischen Planeten, Saturn, Mars, Venus, Merkur, Jupiter, Sol und Luna

 

Die vier Standbilder des Erdgeschosses werden durch unbeholfene Verse in gotischer Schrift erklärt:

 

Der hertzog Josua / durch Gotteß macht Ein und dreissig kü / nig hat umbracht.

Samson der starck ein / Nasir Gotteß war Beschirmet Israhel / wol zwentzig Jar.

Joviß sun Herculeß / bin Ich genandt. Durch mein herliche / thaten wol bekandt.

David war ein Jüng / ling gehertzt und klug Dem frechen Goliath / den kopff abschlug.

 

Den Sinn dieses Figurenprogramms erklärte der Heidelberger Archäologe K. B. Stark folgendermaßen:

 

„Die plastischen Darstellungen der Fassade des Palastes bilden zusammen einen schönen Spiegel fürstlicher Regierung. Auf der Kraft der Persönlichkeit, auf dem Heldentum des Volkes baut sich die fürstliche Gewalt sicher auf; sie hat ihr Zentrum in der Übung der christlichen Tugenden, vereint mit Stärke und Gerechtigkeit, steht endlich unter dem Einfluss höherer Mächte, einer himmlischen Leitung, die sich im Lauf der Gestirne kundgibt“

 

– K. B. Stark[15]

 

Ottheinrich

Ottheinrich führte 1557 den Protestantismus in der Kurpfalz ein, förderte die Wissenschaft und verpflichtete angehende Mediziner zum Sezieren von Leichen. Seine Bibliothek, die Bibliotheca Palatina, galt als eine der bedeutendsten seiner Zeit.

 

Aufgrund seiner aufwändigen Lebensführung drohte Ottheinrich der Bankrott. In seinen Besitz kam auch ein Schuldschein aus dem Nachlass seiner Großmutter Hedwig. Dieser Schuldschein über 32.000 Gulden, ausgestellt von König Kasimir IV. von Polen aus Anlass der Heirat seiner Tochter Hedwig mit Georg dem Reichen, war vom polnischen Königshof jedoch nie ausgezahlt worden. Ottheinrich ließ Zins und Zinseszins errechnen und kam auf die Summe von 200.000 Gulden. So brach Ottheinrich 1536 zu seinem Großonkel, dem polnischen König Sigismund I., nach Krakau auf. Während der dreiwöchigen Verhandlungen konnte Ottheinrich zwar die Ausbezahlung des Schuldscheins erreichen, nicht jedoch die Auszahlung der Zinsen.

 

Ottheinrich regierte nur drei Jahre und gehört dennoch zu den bedeutendsten Kurfürsten. Am Schloss ließ er den nach ihm benannten Ottheinrichsbau errichten, der als herausragendes Beispiel deutscher Renaissance-Architektur gilt.

Die Ruinen der Burg Ramstein (Radbodstein) stehen auf einer Anhöhe am Rand des Meulenwaldes im unteren Kylltal bei Kordel in Rheinland-Pfalz.915 ließ der Erzbischof Radbod von Trier ein landwirtschaftliches Gut auf dem Felsen bei Kordel errichten. 927 erwarb ein Vasall des Erzbischofs Ruotger mit Namen Vollmar das Haus und ließ es befestigen. Diese Vorgängerbauten der Burg Ramstein wurden urkundlich unter Runnesstein und Castrum Ruynstein genannt.

 

Bis zu Beginn des 14. Jahrhunderts fehlen weitere, gesicherte historische Erkenntnisse zur Burganlage, denn erst in dieser Zeit begann Diether von Nassau, Trierer Erzbischof von 1300 bis 1307, mit der Errichtung einer Burg an jener Stelle. Die Fertigstellung des Baus erfolgte jedoch erst unter Diethers Nachfolger Balduin von Luxemburg im Jahr 1325. Dieser übertrug den noch nicht fertig gestellten Bau bereits 1310 dem Domdechanten Johann von Bruch als Lehen.

 

Der Bau der Burg ging nicht ohne Streitigkeiten vor sich. Der Ritter Arnold von Pittingen erhob Einspruch gegen ihre Errichtung, doch der von ihm veranlasste Prozess ging verloren, da Balduin nachweisen konnte, dass Ramstein auf erzbischöflichem Grund und Boden errichtet worden war.

Mauern des Wohnturms, Innenansicht

 

1328 erhielt der Ritter Johann von der Fels mit seiner Frau Jutta von Reuland und deren Sohn Wilhelm von Manderscheid Burg Ramstein jeweils zur Hälfte als Lehen. Sowohl das Ehepaar als auch Wilhelm verpfändeten in der Nachfolgezeit mehrmals ihren Anteil.

 

Balduins Nachfolger Boemund II. von Saarbrücken übertrug 1358 die Anlage seinem Schöffenmeister Johann Wolf mit der Auflage, sie instand zu halten und genügend Wächter für ihre Bewachung einzustellen.

 

Nur wenig später schon belehnte Erzbischof Kuno II. von Falkenstein die Äbtissin von Ören, Irmgard von Gymnich, mit Ramstein. Ihr folgte ab 1402 der Chorbischof Ruprecht von Hoheneck als Lehnsmann.

 

Geraume Zeit nach dessen Tod besetzte Bernhard von Orley die Burg, weil er Besitzansprüche auf sie erhob. In Folge dessen ließ Jakob I. von Sierck die Burg Ramstein belagern. Die Auseinandersetzung wurde schließlich durch ein Schiedsgericht beigelegt, das zugunsten des Erzbistums entschied. Da jedoch die nötigen finanziellen Mittel fehlten, wurden die durch die Belagerung entstandenen Schäden vorerst nicht beseitigt und die Gebäude verfielen allmählich.

 

Erst als Chorbischof Dietrich von Stein 1488 auf Lebenszeit mit Ramstein belehnt wurde, trat Besserung ein. Er ließ die Burg gemäß den Auflagen des Lehensvertrags wieder aufbauen. Nach Dietrichs Tod tritt Heinrich von Hartenrode zwölf Jahre später dessen Nachfolge an: Erzbischof Johann II. von Baden ernannte ihn zum lebenslänglichen Burggrafen des Schloß Rumstein.

 

Erzbischof und Kurfürst Richard von Greiffenklau zu Vollrads bewohnte die Anlage im 16. Jahrhundert selbst. Er löste das Problem der Wasserversorgung, indem er von einer Waldquelle eine Leitung aus Tonröhren ins Burgareal legen ließ. Noch heute ist der Gedenkstein, der an dieses Ereignis erinnert, erhalten. Dem Erzbischof folgten nun wieder Domdechanten als Besitzer.

Während des Dreißigjährigen Krieges befand sich Ramstein ein Jahr lang in französischer Hand, ehe es durch kaiserliche Truppen befreit wurde. Im Anschluss daran wurde die Burganlage weiter befestigt.

Kriegerische Auseinandersetzungen während des Spanischen Erbfolgekrieges machten der Burg Ramstein endgültig den Garaus. Am 18. September 1689 wurde sie durch französische Soldaten unter dem Kommando des Marschalls Francois de Bône de Crequi de Blanchefort in Brand gesteckt und an zwei Ecken gesprengt. Seither ist sie eine Ruine.

Nach der Besetzung des Rheinlands durch die Franzosen wurde die Ruine im Zuge der Säkularisation 1803 durch den Trierer Advokaten Josef Fritsch für 9000 Francs ersteigert.

Ivanov's Rakkersblad / Heft-Reihe

Verlag: Uitgeverij Castrum (Gent/Belgien; 1955)

ex libris MTP

www.stripinfo.be/reeks/strip/244375_Ivanovs_Rakkerblad__1...

Castell de Piera (el castrum Apiaria, anomenat primerament de Fontanet) és documentat des de l’any 955, i ocupà el lloc d’un poblat ibèric.

Alguns historiadors li suposen un origen romà, fet no provat documentalment. El nom deriva del llatí Apiaria "abellars". de del 963 al 1010 pertangué al monestir de Sant Cugat del Vallès. Passà al vescomtat de Barcelona i, el 1030, Udalard, que l'havia rebut del seu pare, el vescomte Guitard, el vengué a la seva muller Riquilda. El 1063 és propietat de Ramon Berenguer I i també el posseïren els seus successors de la Ciutat Comtal, com a senyors jurisdiccionals de la vila i terme de Piera.

Jaume I va fer repetides visites i estades al castell de Piera, i la més llarga fou la d'agost-desembre de 1268. El 1264, el rei Conqueridor lliurà un privilegi a favor dels seus vassalls de Piera per a poder resoldre a la vila mateix les causes i els plets que els afectessin. Jaume I, el 1265, va acordar amb la família Sescorts que li farien l'administració del castell i una generació rere l'altra hi romangueren fins el segle XVIII. Jaume I, el 1285, va cedir Piera al monestir de Poblet, però, usant una salvaguarda, el 1291, fou reincorporat a la corona per Alfons II. El 1280, el rei Pere II havia donat Piera a Guillem Ramon de Cardona. Després passà al comtat d'Urgell i, per herència, la rebé el comte Jaume, el darrer de la nissaga. Li fou confiscat pel rei Ferran d'Antequera, mort a Igualada el 1416.

El successor, Alfons IV, el Magnànim, el 1431, féu venda de la baronia de Piera --però conservà el castell, que no sortí mai de mans de la monarquia-- al monestir de Pedralbes, amb la jurisdicció alta i baixa, civil i criminal i el mer i mixte imperi. La primera abadessa i baronessa de Piera va ser Elisenda de Montcada, fundadora de la comunitat de les monges clarisses, que morí el 1447, El març de de 1461, Joana Enríquez, muller de Joan II es refugià al castell de Piera. El monestir de Pedralbes va perdre temporalment el domini de Piera i la comunitat de religioses fou castigada per haver proporcionat recursos las consellers barcelonins i, per aquest motiu, el rei Joan II va donar a Pere Daura, en temps de la guerra, la senyoria baronial pierenca.

El 1472 el monestir de Pedralbes fou el lloc de reunió de Joan II amb els consellers de Barcelona per establir les condicions de la capitulació de la Ciutat Comtal. el 7 de maig de 1531, quan era abadessa i baronessa Teresa de Cardona, una comissió de vassalls de Piera tingué una audiència amb Carles V, de visita a Barcelona, i el monarca els va confirmar que havien de pagar el delme de totes les collites, com sempre, i no solament del pa i del vi, com ells pretenien. La senyoria del monestir de Pedralbes, el 1756, va obligar que Piera només pogués emprar en el seu escut i els seus segells la divisa del monestir, mentre que els consellers pierencs defensaven l'heràldica monàrquica de les barres de Catalunya i Aragó i l'albarda amb el soldat que la portava, cosa que no els fou permesa per l'autoritat monacal.

Le nom du château « Quéribus », CASTRUM QUERBUS qui veut dire chateau du rocher des buis est cité pour la première fois en 1021 dans le testament de Bernard Ier Tallaferro, comte de Bésalú[3]. À cette date, le castrum fait partie de la vicomté de Fenouillèdes. En 1111, le comte de Barcelone Raimond Bérenger III hérite du comté de Besalú et donc de droits suzerains sur la vicomté de Fenouillèdes et Quéribus. En 1162 lorsque se forme la couronne d'Aragon, Quéribus est une des principales forteresses barcelonaises au nord des Pyrénées. Toutefois avec l’annexion à la couronne du comté de Roussillon en 1172, le rôle de Quéribus diminue. À la fin du XIIe siècle, la vicomté de Fenouillet est inféodée par le roi Pierre II d'Aragon au vicomte de Narbonne.

  

The Romans built up a castrum around 15BC. Around 110 AD the town that had developed around the camp was given the rights of a colonia, that was named Colonia Ulpia Traiana. The colonia became the second most important commercial post in "Germania Inferior", surpassed only by Colonia Agrippinensis (Cologne).

 

Today Xanten hosts one of the largest archaeological open air museums, built at the site of the Colonia Ulpia Traiana.

 

The first christian buildings may have been oratorys built over a Roman graves. A first church existed 752. A convent developed. As it was believed to have found the graves of Saint Viktor and his companions, all members of the Theban Legion, the places was called "ad sanctos" from which the town´s name "Xanten" derived. The construction of a larger church started, but it got destroyed by Norman invaders, who had hibernated on a near island in the Rhine river, in 863.

 

Bishop Folkmar of Cologne consecrated a new church here in the second half of the 10th century. This church was restored after fires in the 11th and 12th centuries. From 1128 a choir was erected, that was consecrated by Bishop Rainald von Dassel. Between 1180 and 1213 the western facade had been erected upto the third level.

 

The erection of today´s church started in 1263. After 281 years of construction it was finally completed in 1544.

 

St. Viktor, often named "Xantener Dom" ("Xanten Cathedral"), was the center of the convent, that developed to a city in the city. It was completely surrounded by a wall and could be entered only through two gates.

 

St. Viktor´s western facade. The lower part is Romanesque.

 

Vue de la tour sud.

Le "castrum" est cité pour la première fois dans l’acte de partage de la châtellenie entre divers membres de la famille d'Alboy, en 1254, mais il est sans aucun doute antérieur : la châtellenie d’Alboy est citée dès 1208 dans un hommage de Guy de Miramon à Durand de Montal.

La Tour sud, d'environ 5,35 mètres de côté et dont les murs ont 1,30 mètre d'épaisseur, est celle qui a le moins souffert. Elle s’élève encore aujourd’hui au niveau d’un premier étage. Elle comportait à l’origine au moins trois niveaux d’habitation et était accessibles du deuxième niveau par une porte située actuellement à 2,10 mètres du sol.

Le premier niveau n’avait pas d’accès sur l’extérieur à l’exception d’une fente de jour destinée sans doute à en assurer l’éclairage. Cette pièce devait servir à la conservation des aliments.

C’est sans doute le deuxième niveau qui recevait les habitants. Il comportait en effet une assez vaste cheminée à arc surbaissé, encore assez bien conservée, ainsi qu’une étroite meurtrière.

L’accès au troisième niveau qui était planchéié se faisait par un escalier construit et accolé à la paroi. Il s’agissait aussi d’une pièce d’habitation comportant des latrines à encorbellement, encore visibles sur le mur est.

La forteresse a subi les destructions des routiers à la fin du XIV° siècle. Aymerigot Marchès l’a en effet prise et gravement endommagée vers 1390-91, avant de s’en éloigner pour s’installer dans la forteresse de Merle, mais même si elle leur a été restituée, les seigneurs d'Alboy l’ont abandonnée au moins partiellement dans les premières années du XV° siècle pour aller vivre un peu plus loin, sur le plateau.

Die Ruinen der Burg Ramstein (Radbodstein) stehen auf einer Anhöhe am Rand des Meulenwaldes im unteren Kylltal bei Kordel in Rheinland-Pfalz.915 ließ der Erzbischof Radbod von Trier ein landwirtschaftliches Gut auf dem Felsen bei Kordel errichten. 927 erwarb ein Vasall des Erzbischofs Ruotger mit Namen Vollmar das Haus und ließ es befestigen. Diese Vorgängerbauten der Burg Ramstein wurden urkundlich unter Runnesstein und Castrum Ruynstein genannt.

 

Bis zu Beginn des 14. Jahrhunderts fehlen weitere, gesicherte historische Erkenntnisse zur Burganlage, denn erst in dieser Zeit begann Diether von Nassau, Trierer Erzbischof von 1300 bis 1307, mit der Errichtung einer Burg an jener Stelle. Die Fertigstellung des Baus erfolgte jedoch erst unter Diethers Nachfolger Balduin von Luxemburg im Jahr 1325. Dieser übertrug den noch nicht fertig gestellten Bau bereits 1310 dem Domdechanten Johann von Bruch als Lehen.

 

Der Bau der Burg ging nicht ohne Streitigkeiten vor sich. Der Ritter Arnold von Pittingen erhob Einspruch gegen ihre Errichtung, doch der von ihm veranlasste Prozess ging verloren, da Balduin nachweisen konnte, dass Ramstein auf erzbischöflichem Grund und Boden errichtet worden war.

Mauern des Wohnturms, Innenansicht

 

1328 erhielt der Ritter Johann von der Fels mit seiner Frau Jutta von Reuland und deren Sohn Wilhelm von Manderscheid Burg Ramstein jeweils zur Hälfte als Lehen. Sowohl das Ehepaar als auch Wilhelm verpfändeten in der Nachfolgezeit mehrmals ihren Anteil.

 

Balduins Nachfolger Boemund II. von Saarbrücken übertrug 1358 die Anlage seinem Schöffenmeister Johann Wolf mit der Auflage, sie instand zu halten und genügend Wächter für ihre Bewachung einzustellen.

 

Nur wenig später schon belehnte Erzbischof Kuno II. von Falkenstein die Äbtissin von Ören, Irmgard von Gymnich, mit Ramstein. Ihr folgte ab 1402 der Chorbischof Ruprecht von Hoheneck als Lehnsmann.

 

Geraume Zeit nach dessen Tod besetzte Bernhard von Orley die Burg, weil er Besitzansprüche auf sie erhob. In Folge dessen ließ Jakob I. von Sierck die Burg Ramstein belagern. Die Auseinandersetzung wurde schließlich durch ein Schiedsgericht beigelegt, das zugunsten des Erzbistums entschied. Da jedoch die nötigen finanziellen Mittel fehlten, wurden die durch die Belagerung entstandenen Schäden vorerst nicht beseitigt und die Gebäude verfielen allmählich.

 

Erst als Chorbischof Dietrich von Stein 1488 auf Lebenszeit mit Ramstein belehnt wurde, trat Besserung ein. Er ließ die Burg gemäß den Auflagen des Lehensvertrags wieder aufbauen. Nach Dietrichs Tod tritt Heinrich von Hartenrode zwölf Jahre später dessen Nachfolge an: Erzbischof Johann II. von Baden ernannte ihn zum lebenslänglichen Burggrafen des Schloß Rumstein.

 

Erzbischof und Kurfürst Richard von Greiffenklau zu Vollrads bewohnte die Anlage im 16. Jahrhundert selbst. Er löste das Problem der Wasserversorgung, indem er von einer Waldquelle eine Leitung aus Tonröhren ins Burgareal legen ließ. Noch heute ist der Gedenkstein, der an dieses Ereignis erinnert, erhalten. Dem Erzbischof folgten nun wieder Domdechanten als Besitzer.

Während des Dreißigjährigen Krieges befand sich Ramstein ein Jahr lang in französischer Hand, ehe es durch kaiserliche Truppen befreit wurde. Im Anschluss daran wurde die Burganlage weiter befestigt.

Kriegerische Auseinandersetzungen während des Spanischen Erbfolgekrieges machten der Burg Ramstein endgültig den Garaus. Am 18. September 1689 wurde sie durch französische Soldaten unter dem Kommando des Marschalls Francois de Bône de Crequi de Blanchefort in Brand gesteckt und an zwei Ecken gesprengt. Seither ist sie eine Ruine.

Nach der Besetzung des Rheinlands durch die Franzosen wurde die Ruine im Zuge der Säkularisation 1803 durch den Trierer Advokaten Josef Fritsch für 9000 Francs ersteigert.

Burgruine - Ruine der Burg Gräpplang ( SG - 450 m - von Groppa lunga - Langer Fels - Höhenburg - Baujahr um 1100 - 1200 - Mittelalter - castello rovina castle ruin ) im Seeztal bei Flums im Kanton St. Gallen in der Ostschweiz der Schweiz

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Burg Gräpplang

 

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- Alternativname(n) : Castrum Flumius

 

- Entstehungszeit : um 1100 bis 1200

 

- Burgentyp : Höhenburg - Spornlage

 

- Erhaltungszustand : Ruine

 

- Ort : Flums - Gräpplang

 

- Höhe : 450 m

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Die Ruine der Burg Gräpplang steht bei Flums im Kanton St. Gallen in der Schweiz. Der

Name Groppa lunga bedeutet Langer Fels. Der rätoromanische Ursprung des Wortes

deutet darauf hin, dass diese Sprache bis in diese Gegend verbreitet war.

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Lage

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Die Ruine liegt quer zum Tal der S.eez auf einem nach N.orden und O.sten steil abfallenden

Felssporn oberhalb der alten H.andelsstrasse von Z.ürich zu den B.ündnerpässen.

 

Mehrere Funde aus verschiedenen Epochen weisen darauf hin, dass Gräpplang bereits zu

prähistorischer Zeit und in der Bronzezeit besiedelt war.

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Anlage

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Die längsgezogene Anlage besteht aus zwei Teilen: der H.auptburg im W.esten und der

durch einen Graben abgetrennten und etwas tiefer liegenden V.orburg im O.sten. Die

H.auptburg besteht aus dem Bergfried im Ostteil und dem Burghof mit einer Z.isterne in

der Nordostecke.

 

Der Hof wurde später zu einem fünfgeschossigen Palas umgebaut. Dieser war mehrfach

unterteilt und von trapezförmigem Grundriss. Ein Raum mit gewölbter Decke im Oberge-

schoss der O.stseite diente als K.apelle; Reste des A.ltarsockels und der Raum der Sakri-

stei sind noch erhalten.

 

Um die Wohnlichkeit zu erhöhen, wurden viele Fenster im Lauf der Jahrhunderte zu breiten

Stichbogenfenstern umgebaut; dennoch finden sich noch Spuren der alten Dreipassfenster.

 

An der Fassade haben sich Reste des alten Kalkverputzes erhalten.

 

Der Z.ugang zum Palas wird auf der S.üdseite durch einen Z.winger gesichert; dieser selbst

war nur über eine B.rücke über den G.raben zwischen Vor- und Hauptburg zu erreichen.

 

Der heutige Z.ugang zu Zwinger und Palas stammt vermutlich aus dem 16. Jahrhundert.

Früher führte der Zugang über ein schmales Felsband bis unter den Hocheingang, der nur

mit einer L.eiter erreichbar war.

 

Im Tor zum Burghof sind noch die Löcher für die Querhölzer vorhanden, mit denen man den

Eingang verriegeln konnte. In der Vorburg sind immer noch die Wirtschaftsgebäude sichtbar.

Sie waren an die R.ingmauer angebaut, welche den Hügel umgab. Auch die K.üche konnte

lokalisiert werden.

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Geschichte

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Die Hauptburg stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert; Vorburg und Wirtschaftsge-

bäuden sind jünger. Die Burg Gräpplang wurde um 1220 von den Rittern von Flums er-

richtet, die vom B.ischof von C.hur als Sachverwalter des grundherrlichen Hofes Flums

eingesetzt waren.

 

Sie wird erstmals 1.2.4.9 erwähnt: Damals verlieh das Bistum C.hur das Castrum Flumius

an Heinrich von Flums. Ab dem 14. Jahrhundert erscheint der Name Crepalla, die Bezeich-

nung Gräpplang setzte sich erst um 1.5.0.0 durch.

 

Ab Ende des 13. Jh. wurde die bischöfliche Herrschaft Flums mehrere Male verpfändet, so

zum Beispiel 1.2.9.2 an R.itter U.lrich von Flums und von 1.4.1.9 bis 1.4.5.8 an die S.tadt

Z.ürich sowie an die G.eschlechter M.ontfort, S.tadion, H.ertenegg und S.chauenstein.

 

Während des A.lten Z.ürichkriegs ( 1.4.3.6 – 1.4.5.0 ) wurde die Burg 1.4.4.0 von den

G.larnern und den S.chwyzern um S.chutzgeld erpresst, militärisch jedoch nie angegriffen oder

zerstört. Bereits 1.4.6.0 wird mit U.lrich von G.rünenberg wieder ein bischöflicher V.ogt auf

Gräpplang erwähnt.

 

1.5.2.8 verkaufte der G.otteshausbund in A.bwesenheit des ausser Landes geflohenen B.ischofs

P.aul Z.iegler den abgelegenen Besitz in Flums für 2400 rheinische Gulden an L.udwig T.schudi

von G.larus, den B.ruder des G.larner C.hronisten A.egidius T.schudi.

 

Im Familienbesitz der T.schudi blieb die Burg Gräpplang bis 1.7.6.7; zwölf Mitglieder der Familie

sind als B.urgherren auf Gräpplang bezeugt.

 

Die Tschudi gaben der Anlage den heute noch erkennbaren Charakter: Um 1.7.0.0 wurde die

Anlage unter J.osef A.nton T.schudi ( 1.6.8.3 – 1.7.4.3 ) baulich verändert. So wurde die Ring-

mauer der Vorburg geschlossen, der Z.winger verlegt und neu gestaltet, die zweite Z.isterne

gebaut und der Z.ugang zur K.ernburg tiefer gelegt.

 

Die Bauarbeiten waren jedoch in schlechter Qualität ausgeführt worden, so dass teure Unter-

haltsarbeiten anfielen. 1.7.6.7 verkauften die T.schudi Gräpplang an die Familie G.ood, doch

scheint diese kaum noch in der zerfallenden Burg gewohnt zu haben.

 

1.8.0.4 wurde die Anlage auf Abbruch an J.osef E.berli in Flums verkauft. In den nachfolgenden

Jahrzehnten verwendete man die Steine von Gräpplang zur Ausbesserung von Gebäuden in

der Umgebung der Burg und die D.achziegel für die R.eparatur der K.irche von V.ilters.

 

Erst im 20. Jahrhundert begann man sich um die Erhaltung der immer noch stattlichen Ruine

zu kümmern. Ab 1.9.1.4 nahm der lokale V.erkehrsverein erste Ausbesserungsarbeiten vor

und 1.9.2.8 übernahm die Gemeinde Flums die Burg.

 

1.9.9.0 bis 1.9.9.1 wurden auf der Burg letztmals umfassende Konservierungsarbeiten durchge-

führt. 1.9.9.8 wurde das Innere des Palas durch schmale Treppen und Stege ergänzt und Be-

suchern zugänglich gemacht.

.

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( BeschriebBurgGräpplang BeschriebRuineGräpplang AlbumBurgruinenKantonStGallen

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen RuineGräpplang KantonSt.Gallen Burg

Burgruine Castillo Ruine Ruin Ruïne Руины Rovina Ruina Mittelalter Geschichte History

Wehrbau Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi

Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Stand020416W )

.

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B.esuch der R.uine G.räpplang im K.anton S.t. G.allen am Dienstag den 27. Oktober 2009

.

.

Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - Z.iegelbrücke nach F.lums

.

.

Mit dem F.ahrrad zur B.urgruine G.räpplang - B.esichtigung der K.irchen von F.lums

und B.erschis - weiter nach W.alenstadt am W.alensee

.

.

R.ückfahrt mit dem Z.ug von W.alenstadt über Z.iegelbrücke - Z.ürich nach B.ern

.

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Hurni091027 AlbumZZZZ091027VelotourSeeztal KantonStGallen

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 020416

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NIF

Burgruine - Ruine der Burg Gräpplang ( SG - 450 m - von Groppa lunga - Langer Fels - Höhenburg - Baujahr um 1100 - 1200 - Mittelalter - castello rovina castle ruin ) im Seeztal bei Flums im Kanton St. Gallen in der Ostschweiz der Schweiz

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Burg Gräpplang

 

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- Alternativname(n) : Castrum Flumius

 

- Entstehungszeit : um 1100 bis 1200

 

- Burgentyp : Höhenburg - Spornlage

 

- Erhaltungszustand : Ruine

 

- Ort : Flums - Gräpplang

 

- Höhe : 450 m

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Die Ruine der Burg Gräpplang steht bei Flums im Kanton St. Gallen in der Schweiz. Der

Name Groppa lunga bedeutet Langer Fels. Der rätoromanische Ursprung des Wortes

deutet darauf hin, dass diese Sprache bis in diese Gegend verbreitet war.

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Lage

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Die Ruine liegt quer zum Tal der S.eez auf einem nach N.orden und O.sten steil abfallenden

Felssporn oberhalb der alten H.andelsstrasse von Z.ürich zu den B.ündnerpässen.

 

Mehrere Funde aus verschiedenen Epochen weisen darauf hin, dass Gräpplang bereits zu

prähistorischer Zeit und in der Bronzezeit besiedelt war.

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Anlage

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Die längsgezogene Anlage besteht aus zwei Teilen: der H.auptburg im W.esten und der

durch einen Graben abgetrennten und etwas tiefer liegenden V.orburg im O.sten. Die

H.auptburg besteht aus dem Bergfried im Ostteil und dem Burghof mit einer Z.isterne in

der Nordostecke.

 

Der Hof wurde später zu einem fünfgeschossigen Palas umgebaut. Dieser war mehrfach

unterteilt und von trapezförmigem Grundriss. Ein Raum mit gewölbter Decke im Oberge-

schoss der O.stseite diente als K.apelle; Reste des A.ltarsockels und der Raum der Sakri-

stei sind noch erhalten.

 

Um die Wohnlichkeit zu erhöhen, wurden viele Fenster im Lauf der Jahrhunderte zu breiten

Stichbogenfenstern umgebaut; dennoch finden sich noch Spuren der alten Dreipassfenster.

 

An der Fassade haben sich Reste des alten Kalkverputzes erhalten.

 

Der Z.ugang zum Palas wird auf der S.üdseite durch einen Z.winger gesichert; dieser selbst

war nur über eine B.rücke über den G.raben zwischen Vor- und Hauptburg zu erreichen.

 

Der heutige Z.ugang zu Zwinger und Palas stammt vermutlich aus dem 16. Jahrhundert.

Früher führte der Zugang über ein schmales Felsband bis unter den Hocheingang, der nur

mit einer L.eiter erreichbar war.

 

Im Tor zum Burghof sind noch die Löcher für die Querhölzer vorhanden, mit denen man den

Eingang verriegeln konnte. In der Vorburg sind immer noch die Wirtschaftsgebäude sichtbar.

Sie waren an die R.ingmauer angebaut, welche den Hügel umgab. Auch die K.üche konnte

lokalisiert werden.

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Geschichte

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Die Hauptburg stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert; Vorburg und Wirtschaftsge-

bäuden sind jünger. Die Burg Gräpplang wurde um 1220 von den Rittern von Flums er-

richtet, die vom B.ischof von C.hur als Sachverwalter des grundherrlichen Hofes Flums

eingesetzt waren.

 

Sie wird erstmals 1.2.4.9 erwähnt: Damals verlieh das Bistum C.hur das Castrum Flumius

an Heinrich von Flums. Ab dem 14. Jahrhundert erscheint der Name Crepalla, die Bezeich-

nung Gräpplang setzte sich erst um 1.5.0.0 durch.

 

Ab Ende des 13. Jh. wurde die bischöfliche Herrschaft Flums mehrere Male verpfändet, so

zum Beispiel 1.2.9.2 an R.itter U.lrich von Flums und von 1.4.1.9 bis 1.4.5.8 an die S.tadt

Z.ürich sowie an die G.eschlechter M.ontfort, S.tadion, H.ertenegg und S.chauenstein.

 

Während des A.lten Z.ürichkriegs ( 1.4.3.6 – 1.4.5.0 ) wurde die Burg 1.4.4.0 von den

G.larnern und den S.chwyzern um S.chutzgeld erpresst, militärisch jedoch nie angegriffen oder

zerstört. Bereits 1.4.6.0 wird mit U.lrich von G.rünenberg wieder ein bischöflicher V.ogt auf

Gräpplang erwähnt.

 

1.5.2.8 verkaufte der G.otteshausbund in A.bwesenheit des ausser Landes geflohenen B.ischofs

P.aul Z.iegler den abgelegenen Besitz in Flums für 2400 rheinische Gulden an L.udwig T.schudi

von G.larus, den B.ruder des G.larner C.hronisten A.egidius T.schudi.

 

Im Familienbesitz der T.schudi blieb die Burg Gräpplang bis 1.7.6.7; zwölf Mitglieder der Familie

sind als B.urgherren auf Gräpplang bezeugt.

 

Die Tschudi gaben der Anlage den heute noch erkennbaren Charakter: Um 1.7.0.0 wurde die

Anlage unter J.osef A.nton T.schudi ( 1.6.8.3 – 1.7.4.3 ) baulich verändert. So wurde die Ring-

mauer der Vorburg geschlossen, der Z.winger verlegt und neu gestaltet, die zweite Z.isterne

gebaut und der Z.ugang zur K.ernburg tiefer gelegt.

 

Die Bauarbeiten waren jedoch in schlechter Qualität ausgeführt worden, so dass teure Unter-

haltsarbeiten anfielen. 1.7.6.7 verkauften die T.schudi Gräpplang an die Familie G.ood, doch

scheint diese kaum noch in der zerfallenden Burg gewohnt zu haben.

 

1.8.0.4 wurde die Anlage auf Abbruch an J.osef E.berli in Flums verkauft. In den nachfolgenden

Jahrzehnten verwendete man die Steine von Gräpplang zur Ausbesserung von Gebäuden in

der Umgebung der Burg und die D.achziegel für die R.eparatur der K.irche von V.ilters.

 

Erst im 20. Jahrhundert begann man sich um die Erhaltung der immer noch stattlichen Ruine

zu kümmern. Ab 1.9.1.4 nahm der lokale V.erkehrsverein erste Ausbesserungsarbeiten vor

und 1.9.2.8 übernahm die Gemeinde Flums die Burg.

 

1.9.9.0 bis 1.9.9.1 wurden auf der Burg letztmals umfassende Konservierungsarbeiten durchge-

führt. 1.9.9.8 wurde das Innere des Palas durch schmale Treppen und Stege ergänzt und Be-

suchern zugänglich gemacht.

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( BeschriebBurgGräpplang BeschriebRuineGräpplang AlbumBurgruinenKantonStGallen

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen RuineGräpplang KantonSt.Gallen Burg

Burgruine Castillo Ruine Ruin Ruïne Руины Rovina Ruina Mittelalter Geschichte History

Wehrbau Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi

Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Stand020416W )

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B.esuch der R.uine G.räpplang im K.anton S.t. G.allen am Dienstag den 27. Oktober 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - Z.iegelbrücke nach F.lums

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Mit dem F.ahrrad zur B.urgruine G.räpplang - B.esichtigung der K.irchen von F.lums

und B.erschis - weiter nach W.alenstadt am W.alensee

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R.ückfahrt mit dem Z.ug von W.alenstadt über Z.iegelbrücke - Z.ürich nach B.ern

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NIF

Sur les 530 maisons à pans de bois repérées à Auxerre, la plus grande partie se situe dans les quartiers de La Marine, de la Cathédrale et de l’Hôtel de Ville qui correspondent à l’ancien castrum gallo-romain. Ces maisons se répartissent en quatre groupes selon leur implantation sur le parcellaire : les maisons à pignon sur rue (128), à mur goutterot sur rue (294), sur cour (30, visibles de la rue) et les maisons d’angle de rues (79). Dans l’ensemble, ce sont des “maisons blocs”, sans aile ni saillie, rectangulaires, étroites et profondes pour celles qui ont pignon sur rue, peu profondes et de largeurs très variables pour celles qui ont le mur goutterot sur rue. La majorité des maisons ont un étage (365), un comble habitable ou non et une cave.

 

Il y a deux grands types de construction : les maisons mixtes en maçonnerie et pans-de-bois (117 en pans-de-bois visibles et 118 en pans-de-bois cachés) et les maisons entièrement en pans-de-bois (123 en pans-de-bois visibles et 169 en pans-de-bois cachés) dont la plupart ont un solin en maçonnerie. Sur les 240 maisons à pans-de-bois apparents, sont à remarquer cinq types de colombages : celui à colombes simples avec des écharpes de décharge (85), un autre à colombes simples et embrèvement (55), les colombages à croix de Saint-André (18) et à grandes croix de Saint-André (11) et enfin le colombage à épis (29), une seule maison présentant un colombage à losanges.

 

Les hourdis ou remplissage entre les pièces de bois sont de trois types, le torchis recouvert d’enduit, la maçonnerie de moellons liés par un mortier de terre et de chaux (le plus courant à Auxerre), parfois recouvert d’un enduit et la brique qui n’apparaît qu’au XVIIème siècle. Un des éléments les plus caractéristiques de la construction en pans-de-bois est l’encorbellement d’un étage sur un autre. À Auxerre, on dénombre 87 maisons à encorbellement dont 82 encorbellements du premier étage sur le rez-de-chaussée, 2 encorbellements du deuxième étage sur le premier étage et 3 double encorbellements aux premier et deuxième étages. Cet élément de construction est très intéressant pour la datation des maisons : un édit de 1607 interdisant la construction des maisons à encorbellement fait penser que, sauf non respect de la réglementation, la construction des maisons à encorbellement est antérieure à cette date. Au moins 16 % des maisons à pans-de-bois sont du XVIème siècle, voire peut-être pour certaines du XVème siècle.

 

Les maisons les plus anciennes ont un toit à double pente très pentu avec pour certaines une ferme débordante en pignon. Au cours du temps, apparaissent d’autres formes : le toit à double pente avec croupe en pignon à partir de la fin du XVIeème siècle et le toit en comble brisé aux XVIIème et XVIIIème siècles, avec une couverture est en général en tuiles plates. Le décor est en lien avec l’architecture : on le trouve souvent aux articulations majeures de la structure (encorbellement, poteau cornier) et sur l’encadrement des ouvertures. Peu de maisons sont décorées (45) et celles qui le sont reprennent souvent les mêmes formes et les mêmes motifs d’inspiration architecturale ou artisanale : moulures diverses, cordes avalées par des engoulants, motifs en relief (losanges, fleurs, animaux, outils, écussons...).

 

Si l’inventaire peut nous donner une idée de la distribution et de la fonction de la maison à partir des ouvertures (portes et fenêtres) et des éléments constituants restants comme les boutiques, les ateliers ou les cages d’escalier, il faut tenir compte des nombreuses modifications qui ont pu intervenir

 

Les maisons d’angle de rues, mise à part leur situation particulière (deux façades sur rues), ne sont pas tellement différentes des autres maisons à pans-de-bois. La mise en œuvre du bâtiment est la même que la maison, soit en angle de rues ou pas. Se retrouvent les deux grands types de construction : la maison mixte et la maison entièrement en pans-de-bois, la même structure pour les pans-de-bois, les cinq types de colombage, les mêmes hourdis et les toits en bâtière couverts de tuiles plates. En revanche, il y a assez souvent deux encorbellements, un sur chaque façade, qui déterminent un traitement de l’angle particulier. Lorsque l’encorbellement est au même niveau sur les deux façades, les poutres et les poteaux sont encastrés les uns dans les autres, les assemblages ne sont pas visibles et l’angle est souvent construit avec un poteau cornier ou avec un coyau et des aisseliers ; lorsque l’encorbellement n’est pas au même niveau sur les deux façades, l’angle est traité par superposition des poteaux verticaux et des poutres horizontales (sablières et sommiers) et les assemblages sont généralement visibles.

 

En ce qui concerne les rapports entre la maison, la rue et la ville, on retrouve les mêmes contraintes que pour les autres maisons à pans-de-bois : l’influence du quartier et du parcellaire sur la taille, la forme et le décor de la maison. Mais, cette situation à l’angle de deux rues leur confère un certain nombre d’avantages : une double orientation, des ouvertures plus nombreuses et plus variées qui leur assurent une meilleure aération et un meilleur éclairage, des boutiques ou ateliers pouvant ouvrir sur deux côtés... On les voit mieux : elles ont donc plutôt tendance à se donner encore plus à voir et de ce fait sont, dans l’ensemble, plus décorées que les autres (surtout lorsqu’elles ont un poteau cornier) ; elles peuvent aussi servir de repère pour se situer ou localiser des événements dans la ville.

 

L’élément essentiel dans la construction d’une maison d’angle de rues est le traitement de l’angle, angle qui peut être mis en valeur de différentes façons ou tout simplement ignoré. La forme la plus traditionnelle et sans doute la plus noble pour traiter l’angle d’une maison est l’utilisation d’un poteau cornier ; il permet de porter la structure, d’intégrer des assemblages sophistiqués grâce auxquels l’encorbellement est au même niveau sur les deux façades, de dissimuler tout ou partie de ces assemblages, de décorer la maison et d’animer la rue. Une variante que l’on retrouve plusieurs fois à Auxerre est le poteau d’angle simple, non élargi en partie haute mais accompagné d’aisseliers pour soutenir la structure. Dans ce cas-là, les assemblages sont souvent visibles, l’encorbellement n’est pas toujours au même niveau sur les deux façades, mais la maison est aussi bien décorée et la rue autant animée.

 

Enfin, il existe une autre possibilité, beaucoup moins courante à Auxerre et qui n’intervient que lorsque la construction comporte divers matériaux, c’est le “poteau d’angle” en pierre. Dans d’autres cas, la situation en angle de rues de certaines maisons n’a pas du tout été prise en compte ; l’angle est ignoré et la construction est menée comme si l’édifice était inséré entre deux autres bâtiments. Parmi les exemples que l’on a relevés, trois catégories se distinguent : les maisons dont une seule façade est mise en valeur, les maisons dont les façades sont traitées indépendamment les unes des autres et les maisons qui sont devenues des maisons d’angle par modification de l’urbanisme. Ce manque d’intérêt pour l’angle peut s’expliquer par un souci d’économie, par la volonté délibérée de privilégier une façade, par la localisation des bâtiments dans un quartier résidentiel, assez éloigné du centre, plus modeste...

 

Pour conclure cette synthèse sur le traitement de l’angle, il semble intéressant d’aborder une nouvelle forme que vont adopter les modes ultérieures (même si l’on sort du cadre médiéval) et que l’on rencontre à plusieurs reprises à Auxerre : c’est la mise en valeur de l’angle par un pan coupé.

 

Conclusion :

L’abondance des maisons à pans-de-bois conservées à Auxerre en fait un lieu privilégié pour aborder ce type de construction, avec un nombre significatif d’éléments, dans un environnement protégé. Parmi cet ensemble, les maisons d’angle de rues ont constitué un échantillon intéressant à étudier en détail. Si elles ont des caractéristiques générales identiques à celles des autres maisons à pans-de-bois, elles présentent néanmoins des particularités remarquables. Pourtant, elles ne sont pas différentes des autres maisons à pans-de-bois, mais ont des éléments en plus, sont souvent plus soignées, plus décorées, et appartiennent au même type de construction. L’habitat privé est un domaine mal connu, délicat à aborder, qui recouvre un patrimoine riche et abondant, malmené et en danger. Permettre de mettre en valeur cette architecture vernaculaire, faire prendre conscience de son intérêt, insister sur la nécessité de la préserver, peut inciter les propriétaires à la respecter et à la restaurer dans son intégrité, sans la défigurer (cf. Françoise Burguière-Labrunie, merci cousinieb.fr pour la photo).

Burgruine - Ruine der Burg Gräpplang ( SG - 450 m - von Groppa lunga - Langer Fels - Höhenburg - Baujahr um 1100 - 1200 - Mittelalter - castello rovina castle ruin ) im Seeztal bei Flums im Kanton St. Gallen in der Ostschweiz der Schweiz

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Burg Gräpplang

 

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- Alternativname(n) : Castrum Flumius

 

- Entstehungszeit : um 1100 bis 1200

 

- Burgentyp : Höhenburg - Spornlage

 

- Erhaltungszustand : Ruine

 

- Ort : Flums - Gräpplang

 

- Höhe : 450 m

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Die Ruine der Burg Gräpplang steht bei Flums im Kanton St. Gallen in der Schweiz. Der

Name Groppa lunga bedeutet Langer Fels. Der rätoromanische Ursprung des Wortes

deutet darauf hin, dass diese Sprache bis in diese Gegend verbreitet war.

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Lage

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Die Ruine liegt quer zum Tal der S.eez auf einem nach N.orden und O.sten steil abfallenden

Felssporn oberhalb der alten H.andelsstrasse von Z.ürich zu den B.ündnerpässen.

 

Mehrere Funde aus verschiedenen Epochen weisen darauf hin, dass Gräpplang bereits zu

prähistorischer Zeit und in der Bronzezeit besiedelt war.

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Anlage

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Die längsgezogene Anlage besteht aus zwei Teilen: der H.auptburg im W.esten und der

durch einen Graben abgetrennten und etwas tiefer liegenden V.orburg im O.sten. Die

H.auptburg besteht aus dem Bergfried im Ostteil und dem Burghof mit einer Z.isterne in

der Nordostecke.

 

Der Hof wurde später zu einem fünfgeschossigen Palas umgebaut. Dieser war mehrfach

unterteilt und von trapezförmigem Grundriss. Ein Raum mit gewölbter Decke im Oberge-

schoss der O.stseite diente als K.apelle; Reste des A.ltarsockels und der Raum der Sakri-

stei sind noch erhalten.

 

Um die Wohnlichkeit zu erhöhen, wurden viele Fenster im Lauf der Jahrhunderte zu breiten

Stichbogenfenstern umgebaut; dennoch finden sich noch Spuren der alten Dreipassfenster.

 

An der Fassade haben sich Reste des alten Kalkverputzes erhalten.

 

Der Z.ugang zum Palas wird auf der S.üdseite durch einen Z.winger gesichert; dieser selbst

war nur über eine B.rücke über den G.raben zwischen Vor- und Hauptburg zu erreichen.

 

Der heutige Z.ugang zu Zwinger und Palas stammt vermutlich aus dem 16. Jahrhundert.

Früher führte der Zugang über ein schmales Felsband bis unter den Hocheingang, der nur

mit einer L.eiter erreichbar war.

 

Im Tor zum Burghof sind noch die Löcher für die Querhölzer vorhanden, mit denen man den

Eingang verriegeln konnte. In der Vorburg sind immer noch die Wirtschaftsgebäude sichtbar.

Sie waren an die R.ingmauer angebaut, welche den Hügel umgab. Auch die K.üche konnte

lokalisiert werden.

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Geschichte

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Die Hauptburg stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert; Vorburg und Wirtschaftsge-

bäuden sind jünger. Die Burg Gräpplang wurde um 1220 von den Rittern von Flums er-

richtet, die vom B.ischof von C.hur als Sachverwalter des grundherrlichen Hofes Flums

eingesetzt waren.

 

Sie wird erstmals 1.2.4.9 erwähnt: Damals verlieh das Bistum C.hur das Castrum Flumius

an Heinrich von Flums. Ab dem 14. Jahrhundert erscheint der Name Crepalla, die Bezeich-

nung Gräpplang setzte sich erst um 1.5.0.0 durch.

 

Ab Ende des 13. Jh. wurde die bischöfliche Herrschaft Flums mehrere Male verpfändet, so

zum Beispiel 1.2.9.2 an R.itter U.lrich von Flums und von 1.4.1.9 bis 1.4.5.8 an die S.tadt

Z.ürich sowie an die G.eschlechter M.ontfort, S.tadion, H.ertenegg und S.chauenstein.

 

Während des A.lten Z.ürichkriegs ( 1.4.3.6 – 1.4.5.0 ) wurde die Burg 1.4.4.0 von den

G.larnern und den S.chwyzern um S.chutzgeld erpresst, militärisch jedoch nie angegriffen oder

zerstört. Bereits 1.4.6.0 wird mit U.lrich von G.rünenberg wieder ein bischöflicher V.ogt auf

Gräpplang erwähnt.

 

1.5.2.8 verkaufte der G.otteshausbund in A.bwesenheit des ausser Landes geflohenen B.ischofs

P.aul Z.iegler den abgelegenen Besitz in Flums für 2400 rheinische Gulden an L.udwig T.schudi

von G.larus, den B.ruder des G.larner C.hronisten A.egidius T.schudi.

 

Im Familienbesitz der T.schudi blieb die Burg Gräpplang bis 1.7.6.7; zwölf Mitglieder der Familie

sind als B.urgherren auf Gräpplang bezeugt.

 

Die Tschudi gaben der Anlage den heute noch erkennbaren Charakter: Um 1.7.0.0 wurde die

Anlage unter J.osef A.nton T.schudi ( 1.6.8.3 – 1.7.4.3 ) baulich verändert. So wurde die Ring-

mauer der Vorburg geschlossen, der Z.winger verlegt und neu gestaltet, die zweite Z.isterne

gebaut und der Z.ugang zur K.ernburg tiefer gelegt.

 

Die Bauarbeiten waren jedoch in schlechter Qualität ausgeführt worden, so dass teure Unter-

haltsarbeiten anfielen. 1.7.6.7 verkauften die T.schudi Gräpplang an die Familie G.ood, doch

scheint diese kaum noch in der zerfallenden Burg gewohnt zu haben.

 

1.8.0.4 wurde die Anlage auf Abbruch an J.osef E.berli in Flums verkauft. In den nachfolgenden

Jahrzehnten verwendete man die Steine von Gräpplang zur Ausbesserung von Gebäuden in

der Umgebung der Burg und die D.achziegel für die R.eparatur der K.irche von V.ilters.

 

Erst im 20. Jahrhundert begann man sich um die Erhaltung der immer noch stattlichen Ruine

zu kümmern. Ab 1.9.1.4 nahm der lokale V.erkehrsverein erste Ausbesserungsarbeiten vor

und 1.9.2.8 übernahm die Gemeinde Flums die Burg.

 

1.9.9.0 bis 1.9.9.1 wurden auf der Burg letztmals umfassende Konservierungsarbeiten durchge-

führt. 1.9.9.8 wurde das Innere des Palas durch schmale Treppen und Stege ergänzt und Be-

suchern zugänglich gemacht.

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( BeschriebBurgGräpplang BeschriebRuineGräpplang AlbumBurgruinenKantonStGallen

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen RuineGräpplang KantonSt.Gallen Burg

Burgruine Castillo Ruine Ruin Ruïne Руины Rovina Ruina Mittelalter Geschichte History

Wehrbau Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi

Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Stand020416W )

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B.esuch der R.uine G.räpplang im K.anton S.t. G.allen am Dienstag den 27. Oktober 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - Z.iegelbrücke nach F.lums

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Mit dem F.ahrrad zur B.urgruine G.räpplang - B.esichtigung der K.irchen von F.lums

und B.erschis - weiter nach W.alenstadt am W.alensee

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R.ückfahrt mit dem Z.ug von W.alenstadt über Z.iegelbrücke - Z.ürich nach B.ern

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Hurni091027 AlbumZZZZ091027VelotourSeeztal KantonStGallen

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 020416

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NIF

Castrum Bibionis, antica dimora di caccia di Niccolò Machiavelli.

View On Black

The Warp and Weft of Memory

 

Exhibition Opening at Castrum Peregrini

August 24th, 2018

 

'There are stains. What are we to do with them? Her sweat has turned brown with time and its acid has etched itself into her white cotton shirts and the lining of dresses. Skin oil has darkened the fingers of leather gloves, and her idiosyncratic walk has shaped the heels of her shoes. Her clothes have been recording devices.'

 

Excerpt from The Warp and Weft of Memory: www.warpweftmemory.net

 

In her latest multi-faceted work, Renée Turner explores the contents of Gisèle d'Ailly van Waterschoot van der Gracht’s closet. Although Gisèle passed away in 2013 at the age of one hundred, the traces of her figure can still be sensed through the shape and wear of her clothes. Spanning decades, the range of garments illustrates her fascination with travel, textiles, and design. There are Greek woollen vests, a Chinese silk jacket and several dresses fashioned by the renowned Dutch designer Dick Holthaus. All were meticulously itemized in Gisèle’s own wardrobe inventories. As Turner notes, “Gisèle was a taxonomist of her own life.”

 

Her clothes and taxonomical fervour are mirrored in her photographic archive as well, which Turner has selectively digitized to create a semantically-driven, online narrative. Combining writing, photographs of her clothes, videos, and illustrations, she personally reflects on her direct encounter with Gisèle’s belongings, the intimacy of the closet and how its content reflects her remarkable life, the history of the Netherlands before, during, and after the War, women and their clothing, the privileges of class, and the persona of the female artist. While each garment has its own story, it can be woven into a larger tapestry of other narratives past and present. In The Poetics of Space, Gaston Bachelard writes: “Every poet of furniture—even if he be a poet in a garret, and therefore has no furniture—knows that the inner space of an old wardrobe is deep.” Turner’s online project and exhibition at Castrum Peregrini traces the depths of those echoes and reverberations and contemplates what will be remembered and what will be reduced to dust.

 

The Warp and Weft of Memory has contributions by: Frans-Willem Korsten, Kate Pullinger, Andre Castro, Manufactura Independente, Cristina Cochior and Cesare Davolio. The related public program will be posted on the Castrum Peregrini website and facebook page.

 

Renée Turner is an artist, writer and Research Lecturer at the Willem de Kooning Academy and Piet Zwart Institute. Since 2016, she has been an artist in residence at Stichting Castrum Peregrini. Her research over the past two years has resulted in public lectures, the exhibition and online narrative.

 

This project was generously supported by the Mondriaan Foundation through the awarding of a two-year grant, Stipendium for Established Artists with Commissioner (WerkbijdrageBewezen Talent + Opdrachtgever). The initial research phase was funded through a Start-Up Grant from the Creative Industry Funds (Stimuleringsfonds Creatieve Industrie).

 

Photographic documentation of opening at Castrum Peregrini taken by Cristina Cochior and Florian Cramer

amera

Motta Filocastro, (secondo lo storico nicoterese Adilardi, il nome di questo paese è composto da Motta, Filos e castrum che significa piccolo ma delizioso paese, eretto su un monte e adatto alla difesa), oltre ad essere un bellissimo Borgo Mediovale circa 200 anni fà era sede del Comune..

 

Sorge sulla cima di una collina a 360 m sul livello del mare, lungo l’antica via Popilia, nel tratto tra Rombiolo e Nicotera.

Le sue origini si crede che appartiene al periodo fra il VII e il V secolo a.C. per opera dei greci di Locri, in epoca magnogreca, altri da Annibale ecc...

 

In altri documenti, inoltre, si afferma che Motta è stata costruita dagli stessi abitanti di Nicotera dopo che la città fu distrutta dall'emiro Hasan-ibu-Alì (950 d. C.).

 

Durante l’Impero Romano era un villaggio ad economia agricolo-pastorale, nel 946, divenne molto popolato, quando gli abitanti di Nicotera si trasferirono a causa delle terribili incursioni dei Saraceni.

 

Motta nel' IX divenne pure insediamento d’eremiti Basiliani, mentre nel' XI i Normanni ne popolavano la zona, il Conte Ruggero con il suo dominio nella città di Mileto fece erigere, a Motta un castello con 12 torri, dove nel 1097 Papa Urbano II lo visitò, venuto in Calabria allo scopo di mettere ordine nelle pratiche della Chiesa, visitò i castelli di Mileto e di Motta Filocastro.

  

Con il Regno degli Svevi per opera dell' Imperatore Federico II, Motta divenne centro Urbano ricco ed autonomo, la giustizia si narra era amministrata dai Cavalieri del Tocco che si riunivano proprio al Tocco, si narra che qui i cavalieri stabilivano i turni di guardia, oggi è un bellissimo balcone mozzafiato, (abbellito con sedili di marmo fatti venire da Napoli), dove si può ammirare lo stupendo panorama della Piana di Gioia Tauro, le montagne delle Serre e dell’Aspromonte, lo Stretto di Messina, parte della Sicilia e l’ETNA…

  

Nel 1260 a fronte della guerra guelfi e ghibellini le varie famiglie calabresi si schierarono contro gli Svevi, da qui in poi e continuando nel 1266 con gli Angioini, Motta ed in genere il meridione fu teatro di violenti sommosse e povertà.

  

Furono gli Aragonesi ha portare a Motta una nuova speranza, economica e culturale con l'allevamento del baco da seta...

 

Nel 1506 e per diversi secoli i Pignatelli duca di Monteleone (vibo valentia) ne continuò questa forma di collaborazione al benessere..

   

Motta alla fine del 1600 era dotato anche di un Ospedale, che serviva ai poveri e ai pellegrini e aveva giurisdizione sui villaggi di Branconi (Caroni), Mandraono (Mandaradoni), San Nicolo (San Nicola), Zimbadi (Limbadi), San Martino, Cassinadi e Mambrici.

 

Il centro era circondato da mura che ne garantivano ogni difesa, l'entrate da tre grandi porte.

 

I soldati dei Pignatelli nel 1638 andarano in aiuto alla vicina Nicotera per respingere degli attacchi dei Turchi..

   

Motta nel 1799 fu dichiarato Comune..

  

Con una legge del 19 gennaio 1807 il re di Napoli Napoleone Bonaparte elevò Limbadi ad Università nel governo di Nicotera.

 

Anni dopo, Motta, perse l'autonomia di Comune il 1 gennaio 1830 con un decreto emanato dal re delle Due Sicilie Francesco I., con l'annessione dell'ex Regno delle due Sicilie al Regno d'Italia, Motta divenne anch'esso teatro di scontri, a causa delle varie ingiustizie dei Savoia sul meridione, allorché il brigantaggio impedivano il traffico, effettuando sequestri di persona e uccisioni di possidenti, rendendo impossibile la vita e la coltura delle campagne.

   

La repressione fu dura e spietata: le teste dei briganti uccisi venivano esposte legate su dei pali ed esposte alla porta dell'Olmo porta principale d'entrata di Motta Filocastro.

   

Con il malessere economico e sociale nel 1906 nasce il movimento separatista mottese...al quale si erano associati anche i cittadini di Mandaradoni e San Nicola, che chiesero ripetutamente alle alte autorità del tempo il giusto provvedimento visto, la perdita dell'Autonomia di Comune, ma nulla purtroppo per loro tornò come prima.

Hospices de Beaune

 

Les origines de Beaune sont très anciennes. Les historiens qui s’intéressent à la ville supposent qu’un castrum existait déjà à cet endroit au Vème siècle, à l’intérieur duquel fut construit une église consacrée à Saint Baudèle.

 

Beaune entre véritablement dans l’histoire au XVème siècle. Elle est alors choisie comme résidence par Nicolas Rolin, chancelier du duc de Bourgogne Philippe le Bon. Nicolas Rolin, habile financier et fin politique est aussi un humaniste. C’est lui qui décida la construction des fameux Hospices (Hôtel-Dieu) à partir de 1443. Il s’agissait à l’origine de créer un hôpital pour les pauvres. La construction de l’édifice va durer près de dix ans. L’hôpital était servi par un ordre religieux créé à son intention, les "Sœurs Hospitalières de Beaune". Il accueillera gratuitement les patients jusqu’au milieu du Xxème siècle.

 

Située au cœur du vignoble Bourguignon, la ville de Beaune tire une grande partie de sa prospérité du commerce du vin. Elle en partage également les vicissitudes, comme ce fut le cas à la libération, à une époque où le vignoble bourguignon est en crise.

 

L’Hôtel-Dieu de Beaune est de style gothique tardif. Il est reconnaissable à son toit de tuiles vernissées de quatre couleurs. La grande salle de l’hôpital fait 50m de long. Elle est recouverte par une magnifique charpente peinte. L’ameublement de la salle a été reconstitué à la fin du XIXème siècle dans un style supposé moyen-âgeux.

Les Hospices de Beaune sont propriétaires d'un domaine viticole de 60 hectares situés principalement dans les côtes de Beaune et dans les côtes de Nuits. Le domaine fut constitué à partir des donations faites par les seigneurs bourguignons depuis la création de l’hôpital. La réputation des vins de Bourgogne était déjà grande et le commerce prospère. La plupart des parcelles sont classées "premiers crus" et "grands crus d'exceptions". Les cuvées de prestige produites à partir de ces parcelles sont vendues sous forme d'enchères "à la bougie" au bénéfice d’œuvres de charité.

 

La collégiale Notre-Dame, église romane du XIIème siècle, bien que moins connue que les Hospices, est un autre monument remarquable de Beaune. Ravagée par un incendie à la fin du XIIIème siècle, elle fut remaniée et comporte, de ce fait, des ajouts de style gothique qui s’intègrent plutôt bien dans l’édifice.

 

Motta Filocastro, (secondo lo storico nicoterese Adilardi, il nome di questo paese è composto da Motta, Filos e castrum che significa piccolo ma delizioso paese, eretto su un monte e adatto alla difesa), oltre ad essere un bellissimo Borgo Mediovale circa 200 anni fà era sede del Comune..

 

Sorge sulla cima di una collina a 360 m sul livello del mare, lungo l’antica via Popilia, nel tratto tra Rombiolo e Nicotera.

Le sue origini si crede che appartiene al periodo fra il VII e il V secolo a.C. per opera dei greci di Locri, in epoca magnogreca, altri da Annibale ecc...

 

In altri documenti, inoltre, si afferma che Motta è stata costruita dagli stessi abitanti di Nicotera dopo che la città fu distrutta dall'emiro Hasan-ibu-Alì (950 d. C.).

 

Durante l’Impero Romano era un villaggio ad economia agricolo-pastorale, nel 946, divenne molto popolato, quando gli abitanti di Nicotera si trasferirono a causa delle terribili incursioni dei Saraceni.

 

Motta nel' IX divenne pure insediamento d’eremiti Basiliani, mentre nel' XI i Normanni ne popolavano la zona, il Conte Ruggero con il suo dominio nella città di Mileto fece erigere, a Motta un castello con 12 torri, dove nel 1097 Papa Urbano II lo visitò, venuto in Calabria allo scopo di mettere ordine nelle pratiche della Chiesa, visitò i castelli di Mileto e di Motta Filocastro.

  

Con il Regno degli Svevi per opera dell' Imperatore Federico II, Motta divenne centro Urbano ricco ed autonomo, la giustizia si narra era amministrata dai Cavalieri del Tocco che si riunivano proprio al Tocco, si narra che qui i cavalieri stabilivano i turni di guardia, oggi è un bellissimo balcone mozzafiato, (abbellito con sedili di marmo fatti venire da Napoli), dove si può ammirare lo stupendo panorama della Piana di Gioia Tauro, le montagne delle Serre e dell’Aspromonte, lo Stretto di Messina, parte della Sicilia e l’ETNA…

  

Nel 1260 a fronte della guerra guelfi e ghibellini le varie famiglie calabresi si schierarono contro gli Svevi, da qui in poi e continuando nel 1266 con gli Angioini, Motta ed in genere il meridione fu teatro di violenti sommosse e povertà.

  

Furono gli Aragonesi ha portare a Motta una nuova speranza, economica e culturale con l'allevamento del baco da seta...

 

Nel 1506 e per diversi secoli i Pignatelli duca di Monteleone (vibo valentia) ne continuò questa forma di collaborazione al benessere..

   

Motta alla fine del 1600 era dotato anche di un Ospedale, che serviva ai poveri e ai pellegrini e aveva giurisdizione sui villaggi di Branconi (Caroni), Mandraono (Mandaradoni), San Nicolo (San Nicola), Zimbadi (Limbadi), San Martino, Cassinadi e Mambrici.

 

Il centro era circondato da mura che ne garantivano ogni difesa, l'entrate da tre grandi porte.

 

I soldati dei Pignatelli nel 1638 andarano in aiuto alla vicina Nicotera per respingere degli attacchi dei Turchi..

   

Motta nel 1799 fu dichiarato Comune..

  

Con una legge del 19 gennaio 1807 il re di Napoli Napoleone Bonaparte elevò Limbadi ad Università nel governo di Nicotera.

 

Anni dopo, Motta, perse l'autonomia di Comune il 1 gennaio 1830 con un decreto emanato dal re delle Due Sicilie Francesco I., con l'annessione dell'ex Regno delle due Sicilie al Regno d'Italia, Motta divenne anch'esso teatro di scontri, a causa delle varie ingiustizie dei Savoia sul meridione, allorché il brigantaggio impedivano il traffico, effettuando sequestri di persona e uccisioni di possidenti, rendendo impossibile la vita e la coltura delle campagne.

   

La repressione fu dura e spietata: le teste dei briganti uccisi venivano esposte legate su dei pali ed esposte alla porta dell'Olmo porta principale d'entrata di Motta Filocastro.

   

Con il malessere economico e sociale nel 1906 nasce il movimento separatista mottese...al quale si erano associati anche i cittadini di Mandaradoni e San Nicola, che chiesero ripetutamente alle alte autorità del tempo il giusto provvedimento visto, la perdita dell'Autonomia di Comune, ma nulla purtroppo per loro tornò come prima.

Amphitheater des Kastell - Castrum Vindonissense des römischen Legionslager Vindonissa der Römer ( Lager Besetzt 14 - 101 und 270 - ca. 406. n. Chr ) im heutigen Windisch im Kanton Aargau der Schweiz

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Vindonissa

 

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Vindonissa (keltisch *uindo- = „weiss“, bretonisch gwenn, walesisch gwynn, irisch finn) war der Name eines Legionslagers der Römer auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Windisch im Kanton Aargau, Schweiz.

 

Am Zusammenfluss von Aare und Reuss gelegen, kontrollierte das Legionslager wichtige Verkehrsverbindungen. Besetzt war es von 14 bis 101 n. Chr. von drei Legionen, anschliessend folgte eine längere zivile Phase.

 

Nach der Zurückschlagung einer alamannischen Invasion war Vindonissa von 270 bis zu Beginn des 5. Jahrhunderts wieder militärisch besetzt.

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Geschichte

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Vor der Ankunft römischer Truppen existierte an der äussersten Spitze des Sporns zwischen Aare und Reuss ein keltisches Oppidum. Es entstand nach der Niederlage der Helvetier in der Schlacht bei Bibracte (58 v. Chr.) und wurde durch einen Halsgraben geschützt.

 

Nach dem Alpenfeldzug von Drusus und Tiberius besetzten die Römer im Jahr 15 v. Chr. das Mittelland und bauten kleinere Stützpunkte. Einer davon entstand auf dem strategisch wichtigen Sporn zwischen Aare und Reuss, wobei die Römer die Befestigung des Oppidums übernahmen.

 

Im Jahr 14 n. Chr., als die Römer den 15 km entfernten Rhein als neue Nordgrenze des Imperiums festlegten, hoben sie das Lager von Augusta Vindelicorum (heute Augsburg-Oberhausen) auf.

 

Als Ersatz baute die 13. Legion (Legio XIII Gemina) den Stützpunkt Vindonissa zu einem aus Holzbauten bestehenden Legionslager aus. Aus dieser Zeit sind nur noch wenige Befunde erhalten, so zum Beispiel ein Spitzgraben an der Nordseite des Lagers und Reste von Mannschaftsbaracken.

 

Um 21 n. Chr. wurde eine erste Erweiterung nach Westen angenommen, um 30 n. Chr. fand eine erneute Vergrösserung und Verschiebung des Lagers nach Norden und Osten statt.

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Die 13. Legion zog um 44/45 n. Chr. ab, an ihrer Stelle wurde die aus Vetera (nahe dem heutigen Xanten) kommende 21. Legion (Legio XXI Rapax) hier stationiert. Diese Legion nahm in der Folge tiefgreifende bauliche Änderungen vor und ersetzte die Holzbauten durch Gebäude aus Stein.

 

Aus dieser Phase sind Thermen, Valetudinarium und Kasernen bekannt. Ebenfalls bekannt ist der damalige Grundriss des Lagers. Es war 21 Hektaren gross, bildete ein unregelmässiges Siebeneck und war von einem Wall und Gräben umgeben. Südlich und östlich des Lagers befand sich eine zivile Siedlung (Vicus), im Südwesten lagen Forum und Amphitheater.

 

Da die 21. Legion im unruhigen Vierkaiserjahr (69 n. Chr.) das helvetische Umland verheert hatte, wurde sie durch die 11. Legion (Legio XI Claudia) ersetzt, die in Vindonissa bis zum endgültigen Abzug des Militärs im Jahr 101 n. Chr. blieb. Die Truppen wurden aus der befriedeten Provinz Germania Superior an die Donau entsandt, um die Feldzüge gegen die Daker vorzubereiten.

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Bis Mitte des 2. Jahrhunderts blieb das Lager unter der Verwaltung der bei Strassburg stationierten 8. Legion (Legio VIII Augusta), die hier einen Posten unterhielt. Die Zivilbevölkerung nutzte mit der Zeit immer grössere Teile des Lagers für ihre eigenen Zwecke. In den Jahren 259/260 überrannten die Alamannen den Obergermanisch-Raetischen Limes und fielen ins Mittelland ein. Die Römer mussten sich über die Alpen zurückziehen und konnten erst 270 das Gebiet wieder in ihren Besitz nehmen. Zu Beginn des 4. Jahrhunderts errichtete das Militär eine Festung, das Castrum Vindonissense, welches spätestens im Jahr 406 aufgegeben wurde.

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Bauten

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Neben den Bauten im Lager gibt es ein Amphitheater und eine Wasserleitung aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., die teilweise heute noch benutzt wird. Ausserdem sind Heiligtümer, der Hafen, vier Friedhöfe, eine Mansio und ein sehr fundträchtiger Schutthügel bekannt.

 

Aus diesem stammen viele Kleinfunde, unter anderem Schreibtäfelchen, die viele Details aus dem Leben der Besatzung offenbaren. Diese Funde werden im Vindonissa-Museum im benachbarten Brugg gezeigt.

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Legionärspfad

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Seit dem Sommer 2009 wird auf einem Stationenweg an Originalausgrabungsstätten in der Gemeinde Windisch römische Alltagsgeschichte vermittelt. Der vom Kanton Aargau entwickelte Legionärspfad soll ein Erlebnisraum für Archäologie und Geschichte bilden.

 

Eine römische Kaserne mit römischen Werkzeugen wurde aufgrund von Originalplänen nachgebaut. Hauptattraktion ist die Contubernia, zwei originalgetreu nachgebaute Mannschaftsunterkünfte, in denen zwei Schulklassen wie die Legionäre übernachten können.

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( BeschriebVindonissa BeschriebWindisch Römer Römisches Römische Reich Imperium Romanum Romain Geschichte History Helvetier Helvetien Ruine Ruinen AlbumRömerinderSchweiz )

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B.urgentour durch den K.anton A.argau am Donnerstag den 05. November 2009 :

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Mit dem Z.ug von B.ern nach Z.ofingen

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Weiter mit dem F.ahrrad zum S.chloss M.arienburg in W.ikon und auf der R.ückfahrt

B.esuch der e.hemaligen R.ichtstätte am G.algenberg bei Z.ofingen und B.esuch der

r.ömischen M.osaike

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Weiter mit dem Z.ug von Z.ofingen über O.lten nach B.rugg

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Mit dem F.ahrrad zumg S.chlösschen A.ltenburg , anschliessend nach W.indisch -

V.indonissa - B.esuch der R.uine des A.mphitheaters und weiter mit dem F.ahrrad

nach H.absburg und B.esichtigung von S.chloss und R.uine H.absburg

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Mit dem F.ahrrad zurück nach B.rugg und weiter mit dem Z.ug nach B.ern

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Hurni091105 AlbumZZZZ091105SchlössertourKantonAaragu KantonAargau

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 030116

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Beaune, un manège

 

Les origines de Beaune sont très anciennes. Les historiens qui s’intéressent à la ville supposent qu’un castrum existait déjà à cet endroit au Vème siècle, à l’intérieur duquel fut construit une église consacrée à Saint Baudèle.

 

Beaune entre véritablement dans l’histoire au XVème siècle. Elle est alors choisie comme résidence par Nicolas Rolin, chancelier du duc de Bourgogne Philippe le Bon. Nicolas Rolin, habile financier et fin politique est aussi un humaniste. C’est lui qui décida la construction des fameux Hospices (Hôtel-Dieu) à partir de 1443. Il s’agissait à l’origine de créer un hôpital pour les pauvres. La construction de l’édifice va durer près de dix ans. L’hôpital était servi par un ordre religieux créé à son intention, les "Sœurs Hospitalières de Beaune". Il accueillera gratuitement les patients jusqu’au milieu du Xxème siècle.

 

Située au cœur du vignoble Bourguignon, la ville de Beaune tire une grande partie de sa prospérité du commerce du vin. Elle en partage également les vicissitudes, comme ce fut le cas à la libération, à une époque où le vignoble bourguignon est en crise.

 

L’Hôtel-Dieu de Beaune est de style gothique tardif. Il est reconnaissable à son toit de tuiles vernissées de quatre couleurs. La grande salle de l’hôpital fait 50m de long. Elle est recouverte par une magnifique charpente peinte. L’ameublement de la salle a été reconstitué à la fin du XIXème siècle dans un style supposé moyen-âgeux.

Les Hospices de Beaune sont propriétaires d'un domaine viticole de 60 hectares situés principalement dans les côtes de Beaune et dans les côtes de Nuits. Le domaine fut constitué à partir des donations faites par les seigneurs bourguignons depuis la création de l’hôpital. La réputation des vins de Bourgogne était déjà grande et le commerce prospère. La plupart des parcelles sont classées "premiers crus" et "grands crus d'exceptions". Les cuvées de prestige produites à partir de ces parcelles sont vendues sous forme d'enchères "à la bougie" au bénéfice d’œuvres de charité.

 

La collégiale Notre-Dame, église romane du XIIème siècle, bien que moins connue que les Hospices, est un autre monument remarquable de Beaune. Ravagée par un incendie à la fin du XIIIème siècle, elle fut remaniée et comporte, de ce fait, des ajouts de style gothique qui s’intègrent plutôt bien dans l’édifice.

 

Picasso Museum

Fondé sur l'ancienne acropole de la ville grecque d'Antipolis, castrum romain, résidence des évêques au Moyen Ãge (de 442 à 1385), le château Grimaldi fut habité à partir de 1385 par la famille monégasque qui lui donna son nom. Devenu demeure du gouverneur du Roi, puis à partir de 1792, hôtel de ville, le bâtiment se transforme en caserne en 1820, marquant ainsi la prise de possession des lieux par le Génie militaire jusqu'en 1924.

 

Picasso Professeur de français, grec et latin au lycée Carnot à Cannes, Romuald Dor de la Souchère commence en 1923 ses recherches archéologiques à Antibes. Le 29 mars 1924, Dor de la Souchère crée la société des Amis du musée d'Antibes qui a pour objet de fonder un Musée historique et archéologique et de travailler à faire connaître le passé de la région.

 

En 1925, le château des Grimaldi est acheté par la ville d'Antibes et devient ainsi le musée Grimaldi avec pour premier conservateur, Romuald Dor de la Souchère. En septembre 1945, Pablo Picasso se rend au musée Grimaldi et en 1946, Romuald Dor de la Souchère lui propose d'utiliser une partie du château comme atelier.

 

De Picasso....

 

Picasso, enthousiaste, travaille au château et réalise de nombreuses oeuvres, dessins et peintures. à la suite de son séjour en 1946, Pablo Picasso laisse en dépôt à la ville d'Antibes 23 peintures et 44 dessins. Parmi les peintures les plus célèbres : La Joie de vivre, Satyre, faune et centaure au trident, Le Gobeur d'oursins, La Femme aux oursins, Nature morte à la chouette et aux trois oursins, La Chèvre...

 

Le 22 septembre 1947 voit l'inauguration officielle de la salle Picasso au premier étage, accompagnée d'un premier accrochage des oeuvres d'Antibes.

Le 7 septembre 1948, une exposition confirme l'enrichissement significatif de 78 céramiques réalisées à l'atelier Madoura de Vallauris.

Le 13 septembre 1949, à l'occasion de l'inauguration de l'exposition « Tapisseries françaises », de nouvelles salles consacrées aux peintures, céramiques et dessins de Picasso sont ouvertes au public. Et le 27 décembre 1966, la ville d'Antibes rend de nouveau hommage à Pablo Picasso et le château Grimaldi devient officiellement musée Picasso, premier musée consacré à l'artiste. Enfin, en 1991, la dation Jacqueline Picasso autorise un nouvel enrichissement des collections Picasso.

 

...à Nicolas de Staël

 

Picasso1Les oeuvres de Nicolas de Staël aussi présentées au musée témoignent du séjour du peintre à Antibes, de septembre 1954 à mars 1955. Un premier don est consenti par sa veuve au musée Picasso après l'exposition consacrée à l'artiste en 1955 et à partir de 1982, la ville acquiert des oeuvres importantes de sa dernière période.

 

Vers l'art moderne

 

En 2001, une donation effectuée par la Fondation Hans Hartung et Anna-Eva Bergman permet l'ouverture de deux salles, au rez-de-chaussée du musée. Un accrochage permanent propose un parcours dans l'Åuvre de chacun de ces artistes.

 

Enfin, la collection d'art moderne, commencée en 1951 par Dor de La Souchère, a été créée à partir de dons exceptionnels consentis par les artistes. Des artistes importants appartenant aux grands courants de l'art des XXe et XXIe siècles sont représentés : Arman, Atlan, Balthus, Ben, Bioules, Bloch, Buraglio, Bury, Calder, Cane, Castellas, César, Chillida, Clavé, Combas, Corneille, Crotti, Debré, Dezeuze, Ernst, Gleizes, Goetz, Hantaï, Hartung, Jaccard, Klein, Leppien, Magnelli, Malaval, Mansouroff, Mathieu, Meurice, Modigliani, Music, Picabia, Pincemin, Raynaud, Raysse, Sarkis, Spoerri, Viallat...

 

Trois autres musée Picasso se trouvent également à Paris : le musée Picasso Paris et en Espagne : le musée de Malaga et le musée de Barcelone.

Aussicht während der Zugfahrt zwischen Z.iegelbrücke und L.andquart im Kanton St. Gallen der Schweiz

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Burgruine - Ruine der Burg Gräpplang ( SG - 450 m - von Groppa lunga - Langer Fels - Höhenburg - Baujahr um 1100 - 1200 - Mittelalter - castello rovina castle ruin ) im Seeztal bei Flums im Kanton St. Gallen in der Ostschweiz der Schweiz

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Burg Gräpplang

 

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- Alternativname(n) : Castrum Flumius

 

- Entstehungszeit : um 1100 bis 1200

 

- Burgentyp : Höhenburg - Spornlage

 

- Erhaltungszustand : Ruine

 

- Ort : Flums - Gräpplang

 

- Höhe : 450 m

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Die Ruine der Burg Gräpplang steht bei Flums im Kanton St. Gallen in der Schweiz. Der

Name Groppa lunga bedeutet Langer Fels. Der rätoromanische Ursprung des Wortes

deutet darauf hin, dass diese Sprache bis in diese Gegend verbreitet war.

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Lage

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Die Ruine liegt quer zum Tal der S.eez auf einem nach N.orden und O.sten steil abfallenden

Felssporn oberhalb der alten H.andelsstrasse von Z.ürich zu den B.ündnerpässen.

 

Mehrere Funde aus verschiedenen Epochen weisen darauf hin, dass Gräpplang bereits zu

prähistorischer Zeit und in der Bronzezeit besiedelt war.

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Anlage

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Die längsgezogene Anlage besteht aus zwei Teilen: der H.auptburg im W.esten und der

durch einen Graben abgetrennten und etwas tiefer liegenden V.orburg im O.sten. Die

H.auptburg besteht aus dem Bergfried im Ostteil und dem Burghof mit einer Z.isterne in

der Nordostecke.

 

Der Hof wurde später zu einem fünfgeschossigen Palas umgebaut. Dieser war mehrfach

unterteilt und von trapezförmigem Grundriss. Ein Raum mit gewölbter Decke im Oberge-

schoss der O.stseite diente als K.apelle; Reste des A.ltarsockels und der Raum der Sakri-

stei sind noch erhalten.

 

Um die Wohnlichkeit zu erhöhen, wurden viele Fenster im Lauf der Jahrhunderte zu breiten

Stichbogenfenstern umgebaut; dennoch finden sich noch Spuren der alten Dreipassfenster.

 

An der Fassade haben sich Reste des alten Kalkverputzes erhalten.

 

Der Z.ugang zum Palas wird auf der S.üdseite durch einen Z.winger gesichert; dieser selbst

war nur über eine B.rücke über den G.raben zwischen Vor- und Hauptburg zu erreichen.

 

Der heutige Z.ugang zu Zwinger und Palas stammt vermutlich aus dem 16. Jahrhundert.

Früher führte der Zugang über ein schmales Felsband bis unter den Hocheingang, der nur

mit einer L.eiter erreichbar war.

 

Im Tor zum Burghof sind noch die Löcher für die Querhölzer vorhanden, mit denen man den

Eingang verriegeln konnte. In der Vorburg sind immer noch die Wirtschaftsgebäude sichtbar.

Sie waren an die R.ingmauer angebaut, welche den Hügel umgab. Auch die K.üche konnte

lokalisiert werden.

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Geschichte

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Die Hauptburg stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert; Vorburg und Wirtschaftsge-

bäuden sind jünger. Die Burg Gräpplang wurde um 1220 von den Rittern von Flums er-

richtet, die vom B.ischof von C.hur als Sachverwalter des grundherrlichen Hofes Flums

eingesetzt waren.

 

Sie wird erstmals 1.2.4.9 erwähnt: Damals verlieh das Bistum C.hur das Castrum Flumius

an Heinrich von Flums. Ab dem 14. Jahrhundert erscheint der Name Crepalla, die Bezeich-

nung Gräpplang setzte sich erst um 1.5.0.0 durch.

 

Ab Ende des 13. Jh. wurde die bischöfliche Herrschaft Flums mehrere Male verpfändet, so

zum Beispiel 1.2.9.2 an R.itter U.lrich von Flums und von 1.4.1.9 bis 1.4.5.8 an die S.tadt

Z.ürich sowie an die G.eschlechter M.ontfort, S.tadion, H.ertenegg und S.chauenstein.

 

Während des A.lten Z.ürichkriegs ( 1.4.3.6 – 1.4.5.0 ) wurde die Burg 1.4.4.0 von den

G.larnern und den S.chwyzern um S.chutzgeld erpresst, militärisch jedoch nie angegriffen oder

zerstört. Bereits 1.4.6.0 wird mit U.lrich von G.rünenberg wieder ein bischöflicher V.ogt auf

Gräpplang erwähnt.

 

1.5.2.8 verkaufte der G.otteshausbund in A.bwesenheit des ausser Landes geflohenen B.ischofs

P.aul Z.iegler den abgelegenen Besitz in Flums für 2400 rheinische Gulden an L.udwig T.schudi

von G.larus, den B.ruder des G.larner C.hronisten A.egidius T.schudi.

 

Im Familienbesitz der T.schudi blieb die Burg Gräpplang bis 1.7.6.7; zwölf Mitglieder der Familie

sind als B.urgherren auf Gräpplang bezeugt.

 

Die Tschudi gaben der Anlage den heute noch erkennbaren Charakter: Um 1.7.0.0 wurde die

Anlage unter J.osef A.nton T.schudi ( 1.6.8.3 – 1.7.4.3 ) baulich verändert. So wurde die Ring-

mauer der Vorburg geschlossen, der Z.winger verlegt und neu gestaltet, die zweite Z.isterne

gebaut und der Z.ugang zur K.ernburg tiefer gelegt.

 

Die Bauarbeiten waren jedoch in schlechter Qualität ausgeführt worden, so dass teure Unter-

haltsarbeiten anfielen. 1.7.6.7 verkauften die T.schudi Gräpplang an die Familie G.ood, doch

scheint diese kaum noch in der zerfallenden Burg gewohnt zu haben.

 

1.8.0.4 wurde die Anlage auf Abbruch an J.osef E.berli in Flums verkauft. In den nachfolgenden

Jahrzehnten verwendete man die Steine von Gräpplang zur Ausbesserung von Gebäuden in

der Umgebung der Burg und die D.achziegel für die R.eparatur der K.irche von V.ilters.

 

Erst im 20. Jahrhundert begann man sich um die Erhaltung der immer noch stattlichen Ruine

zu kümmern. Ab 1.9.1.4 nahm der lokale V.erkehrsverein erste Ausbesserungsarbeiten vor

und 1.9.2.8 übernahm die Gemeinde Flums die Burg.

 

1.9.9.0 bis 1.9.9.1 wurden auf der Burg letztmals umfassende Konservierungsarbeiten durchge-

führt. 1.9.9.8 wurde das Innere des Palas durch schmale Treppen und Stege ergänzt und Be-

suchern zugänglich gemacht.

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( BeschriebBurgGräpplang BeschriebRuineGräpplang AlbumBurgruinenKantonStGallen

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen RuineGräpplang KantonSt.Gallen Burg

Burgruine Castillo Ruine Ruin Ruïne Руины Rovina Ruina Mittelalter Geschichte History

Wehrbau Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi

Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Stand020416W )

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B.urgentour nach T.rin im K.anton G.raubünden am Dienstag den 17. November 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich nach C.hur und weiter mit dem P.ostauto bis F.lims

W.aldhaus

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Mit dem F.ahrrad F.lims W.aldhaus (G.R - 1`110m ) - C.aumasee - L.ag l.a C.auma -

A.ussichtsplattform bei C.onn ( G.R - 975 ) hoch über der R.heinschlucht - R.uinaulta -

C.aumasee - L.ag la C.auma - F.lims W.aldhaus - F.lims - T.rin - W.anderung zur

B.urgruine R.uine B.urg C.rap S.ogn P.arcazi - R.uine B.urg C.anaschal - T.amins -

D.omat - E.ms - C.hur

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Mit dem P.ostauto von C.hur hoch nach C.hurwalden

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Fahrt mit dem F.ahrrad von C.hurwalden - R.uine B.urg S.trassberg bei M.alix - C.hur

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R.ückfahrt mit dem Z.ug von C.hur über Z.ürich nach B.ern

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Hurni091117 AlbumZZZZ091117BurgentourTrin KantonStGallen

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 160216

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NIF

"En 1466 Jean de Grossolles décide de construire un château sur une motte castrale où il ne reste presque plus

rien du Castrum reçu en dot par Régine de Goth (nièce du Pape Clément V, 1305) lors de son mariage avec Bernard

de Durfort le 19 Mai 1289. Il convoque en 1469, un maçon limousin, Jean de Cazanove établit un "bail à ouvrages".

Il s’engage à construire en deux ans, un corps de logis de deux pièces et un donjon (aujourd’hui la tour d’escalier).

En 1535, le fils de Jean de Grossolles, Barnard va agrandir le château. C’est Georges Dauzière lui aussi maçon

limousin, qui sera chargé des travaux. Sur les deux pièces restantes du Château XIIIe, il surélève les murs sur trois

niveaux et rajoute une énorme tour de douze mètres de diamètre. La Maison de Grossoles, dont les seigneurs de

Flamarens sont une branche, est une des plus considérables et des plus distinguées dans la province de Guyenne,

où elle a possédé des emplois et des dignités très honorables, ecclésiastiques et militaires, et pris des alliances

avec les maisons les plus illustres du Royaume. Cette grande famille disparaît en 1878, à la veille de la Révolution

avec la mort de Jules Alexandre, comte de Flamarens, conseillé général et sénateur du Gers sous Napoléon III.

Sans postérité, la maison de Grossoles s’éteint après avoir fourni une brillante lignée de 15 seigneurs-marquis

de Flamarens.

L'édifice est vendu en 1882 et devient la propriété de la famille Galard-Magnas jusqu’en 1963. Cette dernière,

va l’habiter jusqu’en 1920/1930, puis l’abandonner car les toitures sont en trop mauvais état, faute de moyens

pour faire les réparations nécessaires. Ils essaieront de le vendre en 1928, & voudront même le donner à l’Etat

en 1939.

En Juin 1943, un incendie détruit la plus grande partie des toitures. Dans les années 1960, le château est alors

vendu en pièces détachées (cheminées en marbre, carrelage, parquet, poutres, etc...). En 1963, M. Coustaing,

dentiste à Paris, va le racheter et réaliser des travaux de sauvegarde : réfection de la moitié de la toiture de la

partie XVe, réfection des trois fenêtres de la grosse tour avec leurs meneaux (1970).

En 1983, il est racheté (SCI Familiale – Famille Gadel) et une nouvelle campagne de restauration commence..."

(Source : www.chateau-fort-manoir-chateau.eu/chateaux-gers-chateau-... )

Hoei (Frans: Huy; Waals: Hu) is een Belgische stad en gemeente, gelegen aan de samenvloeiing van de rivieren de Maas, de Hoyoux en de Mehaigne, in het arrondissement Hoei in de provincie Luik. Hoei telt ruim 21.000 inwoners.

 

De eerste nederzetting op de locatie van de huidige stad Hoei ontstond rondom een Romeins castrum op de rechteroever van de Maas. Een van de eerste christelijke missionarissen in het gebied was in de 6e eeuw Domitianus van Hoei, volgens de legende bisschop van Maastricht, die in Hoei begraven is (relieken in de Onze-Lieve-Vrouwkerk). De oudste schriftelijke vermelding van Hoei dateert uit de 7e eeuw.

 

Gedurende de vroege middeleeuwen ontwikkelde Hoei zich tot een van de belangrijkste steden langs de Maas. Opgravingen hebben sporen aangetoond van onder andere metaalbewerking, leerlooierij, steen- en houtbewerking en wijnbereiding.

 

In de 10e eeuw ontwikkelde zich rondom Hoei een graafschap, dat echter al vrij snel werd opgeslokt door het prinsbisdom Luik. Hoei werd daarmee een van de 23 Goede Steden. Hoei kreeg al in 1066 stadrechten van bisschop Dietwin, die de bijdrage van de Hoeienaren wilde voor de heropbouw van de Kapittelkerk. Het is de oudst bekende keure die zelfbestuur verleent aan een stad benoorden de Alpen. Naar het einde van de eeuw predikte Peter de Kluizenaar in Hoei en overtuigde veel inwoners om deel te nemen aan de Eerste Kruistocht.

 

Gedurende de 13e en 14e eeuw bloeide de lakenindustrie. Midden in de stad lag op een heuvel het kasteel, dat in tijden van oorlog diende als verdedigingsbolwerk. Vanaf de 15e eeuw had de stedelijke economie sterk te lijden van de opeenvolgende oorlogen in het Maasland.

Tijdens de Tachtigjarige Oorlog tussen het Spaanse Rijk en de Republiek, werd Hoei in 1595 kortstondig door de Geuzen bezet tijdens de Inname van Hoei door Charles de Héraugière, die vijf jaar eerder de list met het Turfschip van Breda uitvoerde. De bisschop deed toen een beroep op Fuentes, deze stuurde meteen La Motte met een leger dat met behulp van burgers de stad belegerde en wist te ontzetten.

  

Van 1704 tot 1715 bezetten Staatse troepen de stad Hoei, meer bepaald het fort van de prins-bisschop. Dit kaderde in de Spaanse Successieoorlog. De Staatse gouverneur van de stad was kolonel Isaac Cronström. Cronström verbleef in zijn Gouverneurshuis. Met het Barrièretraktaat van 1715 keerde Hoei met zijn fort terug in handen van de prins-bisschop. In 1715 besloten de burgers van Hoei het kasteel, dat in de loop der eeuwen zovele belegeraars had aangetrokken, te slopen.

 

In 1818 echter werd in opdracht van Koning Willem I op dezelfde locatie een fort gebouwd, ook genoemd het Hollands Fort.

 

In de 19e eeuw profiteerde Hoei mee van de vroege industrialisatie in de omgeving van Luik. In Hoei waren onder andere tin- en papierfabrieken gevestigd. In de 20e eeuw deed de industriële teloorgang van Wallonië zich ook hier gevoelen. In 1975 werd de kerncentrale van Tihange (vlak bij Hoei) geopend, wat voor extra werkgelegenheid zorgde voor de streek. De centrale werd in 1983 en 1985 uitgebreid met een tweede en derde reactor. Alle drie kernreactoren zijn nog in gebruik.

 

Tegenwoordig levert het toerisme een belangrijke bijdrage aan de heropleving van de stad.

  

Huy is a city and municipality of Wallonia located in the province of Liège, Belgium. Huy lies along the river Meuse, at the mouth of the small river Hoyoux. It is in the sillon industriel, the former industrial backbone of Wallonia, home to the Walloon population.

 

The municipality consists of the following districts: Ben-Ahin, Huy, Neuville-sous-Huy, and Tihange.

 

The first village originated around the Roman castrum, an early fortress located on the right bank of the river Meuse. The village was evangelized by Saint Domitian, bishop of Tongeren in the 6th century and the town is mentioned for the first time in a 7th-century testament (as Hoius vicus, taking its name from the river Hoyoux).

 

In the early Middle Ages, Huy was one of the most prosperous cities on the Meuse, with a flourishing economy based mostly on metallurgy, but also on tanning, sculpting, woodworking, and wine-making. In the 10th century, Huy was promoted to county status, but soon became part of the Prince-Bishopric of Liège, with which it would share its history for more than eight centuries. Huy was the recipient of the first historically known charter north of the Alps, confirming it as a city in 1066. It is around that time that Peter the Hermit harangued the locals and persuaded them to participate in the First Crusade, having already participated himself in the People's Crusade and the Rhineland massacres in 1096.

 

In the 13th and 14th centuries, the economy boomed thanks to the cloth industry. The castle on a hill right in the middle of town, was used in times of war and strengthened accordingly. By the 15th century, it had become the symbol of the city. The following two centuries, however, witnessed a gradual decline in the city's fortunes, due in large part to the strategic value of its location on the Meuse. In the latter part of the 17th century, Louis XIV's wars caused the city to be repeatedly attacked and put to the sword, to the point that the frustrated inhabitants dismantled their own castle, source of their miseries, in 1715.

 

A new fortress was built by the Dutch in 1818 at the same strategic location above the town. The 19th century was a period of relative prosperity based on the paper and other industries. The decline of heavy industry in the 20th century was felt here, as in other parts of Wallonia. Today, the city has started to prosper again, thanks in part to its tin products and tourist activity.

 

In 1970, the Tihange Nuclear Power Station was built nearby.

 

Every seven years, a religious procession takes place in the so-called 'septennial festivities' in commemoration of the end of a drought in 1656. The last one took place on 15 August 2019.

 

Huy is home to the finish of La Flèche Wallonne (English: Walloon Arrow; Dutch: Waalse Pijl), an important 1-day cycling race held midweek in mid-April. The race traverses, and finishes, at the summit of the Mur de Huy (English: Wall of Huy), a climb of about 1 kilometer with an average gradient of 10%, with sections of 20%. Huy has also been used in the Tour de France four times: 1995, 2001, 2006 and 2015.

  

Die Ruinen der Burg Ramstein (Radbodstein) stehen auf einer Anhöhe am Rand des Meulenwaldes im unteren Kylltal bei Kordel in Rheinland-Pfalz.915 ließ der Erzbischof Radbod von Trier ein landwirtschaftliches Gut auf dem Felsen bei Kordel errichten. 927 erwarb ein Vasall des Erzbischofs Ruotger mit Namen Vollmar das Haus und ließ es befestigen. Diese Vorgängerbauten der Burg Ramstein wurden urkundlich unter Runnesstein und Castrum Ruynstein genannt.

 

Bis zu Beginn des 14. Jahrhunderts fehlen weitere, gesicherte historische Erkenntnisse zur Burganlage, denn erst in dieser Zeit begann Diether von Nassau, Trierer Erzbischof von 1300 bis 1307, mit der Errichtung einer Burg an jener Stelle. Die Fertigstellung des Baus erfolgte jedoch erst unter Diethers Nachfolger Balduin von Luxemburg im Jahr 1325. Dieser übertrug den noch nicht fertig gestellten Bau bereits 1310 dem Domdechanten Johann von Bruch als Lehen.

 

Der Bau der Burg ging nicht ohne Streitigkeiten vor sich. Der Ritter Arnold von Pittingen erhob Einspruch gegen ihre Errichtung, doch der von ihm veranlasste Prozess ging verloren, da Balduin nachweisen konnte, dass Ramstein auf erzbischöflichem Grund und Boden errichtet worden war.

Mauern des Wohnturms, Innenansicht

 

1328 erhielt der Ritter Johann von der Fels mit seiner Frau Jutta von Reuland und deren Sohn Wilhelm von Manderscheid Burg Ramstein jeweils zur Hälfte als Lehen. Sowohl das Ehepaar als auch Wilhelm verpfändeten in der Nachfolgezeit mehrmals ihren Anteil.

 

Balduins Nachfolger Boemund II. von Saarbrücken übertrug 1358 die Anlage seinem Schöffenmeister Johann Wolf mit der Auflage, sie instand zu halten und genügend Wächter für ihre Bewachung einzustellen.

 

Nur wenig später schon belehnte Erzbischof Kuno II. von Falkenstein die Äbtissin von Ören, Irmgard von Gymnich, mit Ramstein. Ihr folgte ab 1402 der Chorbischof Ruprecht von Hoheneck als Lehnsmann.

 

Geraume Zeit nach dessen Tod besetzte Bernhard von Orley die Burg, weil er Besitzansprüche auf sie erhob. In Folge dessen ließ Jakob I. von Sierck die Burg Ramstein belagern. Die Auseinandersetzung wurde schließlich durch ein Schiedsgericht beigelegt, das zugunsten des Erzbistums entschied. Da jedoch die nötigen finanziellen Mittel fehlten, wurden die durch die Belagerung entstandenen Schäden vorerst nicht beseitigt und die Gebäude verfielen allmählich.

 

Erst als Chorbischof Dietrich von Stein 1488 auf Lebenszeit mit Ramstein belehnt wurde, trat Besserung ein. Er ließ die Burg gemäß den Auflagen des Lehensvertrags wieder aufbauen. Nach Dietrichs Tod tritt Heinrich von Hartenrode zwölf Jahre später dessen Nachfolge an: Erzbischof Johann II. von Baden ernannte ihn zum lebenslänglichen Burggrafen des Schloß Rumstein.

 

Erzbischof und Kurfürst Richard von Greiffenklau zu Vollrads bewohnte die Anlage im 16. Jahrhundert selbst. Er löste das Problem der Wasserversorgung, indem er von einer Waldquelle eine Leitung aus Tonröhren ins Burgareal legen ließ. Noch heute ist der Gedenkstein, der an dieses Ereignis erinnert, erhalten. Dem Erzbischof folgten nun wieder Domdechanten als Besitzer.

Während des Dreißigjährigen Krieges befand sich Ramstein ein Jahr lang in französischer Hand, ehe es durch kaiserliche Truppen befreit wurde. Im Anschluss daran wurde die Burganlage weiter befestigt.

Kriegerische Auseinandersetzungen während des Spanischen Erbfolgekrieges machten der Burg Ramstein endgültig den Garaus. Am 18. September 1689 wurde sie durch französische Soldaten unter dem Kommando des Marschalls Francois de Bône de Crequi de Blanchefort in Brand gesteckt und an zwei Ecken gesprengt. Seither ist sie eine Ruine.

Nach der Besetzung des Rheinlands durch die Franzosen wurde die Ruine im Zuge der Säkularisation 1803 durch den Trierer Advokaten Josef Fritsch für 9000 Francs ersteigert.

Picasso Museum

Fondé sur l'ancienne acropole de la ville grecque d'Antipolis, castrum romain, résidence des évêques au Moyen Ãge (de 442 à 1385), le château Grimaldi fut habité à partir de 1385 par la famille monégasque qui lui donna son nom. Devenu demeure du gouverneur du Roi, puis à partir de 1792, hôtel de ville, le bâtiment se transforme en caserne en 1820, marquant ainsi la prise de possession des lieux par le Génie militaire jusqu'en 1924.

 

Picasso Professeur de français, grec et latin au lycée Carnot à Cannes, Romuald Dor de la Souchère commence en 1923 ses recherches archéologiques à Antibes. Le 29 mars 1924, Dor de la Souchère crée la société des Amis du musée d'Antibes qui a pour objet de fonder un Musée historique et archéologique et de travailler à faire connaître le passé de la région.

 

En 1925, le château des Grimaldi est acheté par la ville d'Antibes et devient ainsi le musée Grimaldi avec pour premier conservateur, Romuald Dor de la Souchère. En septembre 1945, Pablo Picasso se rend au musée Grimaldi et en 1946, Romuald Dor de la Souchère lui propose d'utiliser une partie du château comme atelier.

 

De Picasso....

 

Picasso, enthousiaste, travaille au château et réalise de nombreuses oeuvres, dessins et peintures. à la suite de son séjour en 1946, Pablo Picasso laisse en dépôt à la ville d'Antibes 23 peintures et 44 dessins. Parmi les peintures les plus célèbres : La Joie de vivre, Satyre, faune et centaure au trident, Le Gobeur d'oursins, La Femme aux oursins, Nature morte à la chouette et aux trois oursins, La Chèvre...

 

Le 22 septembre 1947 voit l'inauguration officielle de la salle Picasso au premier étage, accompagnée d'un premier accrochage des oeuvres d'Antibes.

Le 7 septembre 1948, une exposition confirme l'enrichissement significatif de 78 céramiques réalisées à l'atelier Madoura de Vallauris.

Le 13 septembre 1949, à l'occasion de l'inauguration de l'exposition « Tapisseries françaises », de nouvelles salles consacrées aux peintures, céramiques et dessins de Picasso sont ouvertes au public. Et le 27 décembre 1966, la ville d'Antibes rend de nouveau hommage à Pablo Picasso et le château Grimaldi devient officiellement musée Picasso, premier musée consacré à l'artiste. Enfin, en 1991, la dation Jacqueline Picasso autorise un nouvel enrichissement des collections Picasso.

 

...à Nicolas de Staël

 

Picasso1Les oeuvres de Nicolas de Staël aussi présentées au musée témoignent du séjour du peintre à Antibes, de septembre 1954 à mars 1955. Un premier don est consenti par sa veuve au musée Picasso après l'exposition consacrée à l'artiste en 1955 et à partir de 1982, la ville acquiert des oeuvres importantes de sa dernière période.

 

Vers l'art moderne

 

En 2001, une donation effectuée par la Fondation Hans Hartung et Anna-Eva Bergman permet l'ouverture de deux salles, au rez-de-chaussée du musée. Un accrochage permanent propose un parcours dans l'Åuvre de chacun de ces artistes.

 

Enfin, la collection d'art moderne, commencée en 1951 par Dor de La Souchère, a été créée à partir de dons exceptionnels consentis par les artistes. Des artistes importants appartenant aux grands courants de l'art des XXe et XXIe siècles sont représentés : Arman, Atlan, Balthus, Ben, Bioules, Bloch, Buraglio, Bury, Calder, Cane, Castellas, César, Chillida, Clavé, Combas, Corneille, Crotti, Debré, Dezeuze, Ernst, Gleizes, Goetz, Hantaï, Hartung, Jaccard, Klein, Leppien, Magnelli, Malaval, Mansouroff, Mathieu, Meurice, Modigliani, Music, Picabia, Pincemin, Raynaud, Raysse, Sarkis, Spoerri, Viallat...

 

Trois autres musée Picasso se trouvent également à Paris : le musée Picasso Paris et en Espagne : le musée de Malaga et le musée de Barcelone.

Castrum Diani 2018 - (Diano Castello - Italy)

Angle de la rue Maucoudinat ("mal cuisiné" en gascon, l'auberge "A la Truye qui file" y tenait enseigne, c'était la rue des bouchers, tripiers et crabiers qui déversaient leurs bouillons malodorants malgré l'interdiction qui leur en était faite par un article des "Statuts de Bordeaux") et de la rue des Bahutiers (fabricants de coffres, de bahuts, elle s'appelait avant le XVIIIe rue d'Enfern et rue deu Putz-deus-Judius).

Vieille ville de Bordeaux, au coeur du "castrum" romain.

Reculver is a popular summer resort situated about 1 mile (2 km) east of Herne Bay, on the North Kent coast of England. Its main features are the ruins of a Roman fort, or "castrum", a ruined medieval church, and a country park, which includes an interpretation centre run by the Kent Wildlife Trust.

Owing to historic coastal erosion, the church ruins are now on the edge of a cliff. They form a backdrop to wide Thames-side marshes, and are sited within the remains of the Roman, Saxon Shore fort. Called "Regulbium", the fort guarded the north end of what were then the broad waters of the Wantsum Channel, which separated the Isle of Thanet from the rest of Kent, and was open to shipping. Recent archaeological excavation has shown that the site had been occupied in pre-historic times, and it is of interest that the name "Regulbium" is Celtic in origin, probably meaning "at the promontory", or similar.[2] The place is elevated above the surrounding countryside, and it still sits on a slight promontory today. In Old English, the place-name became corrupted to "Raculf", ultimately giving rise to the modern "Reculver".

While the churchyard to the north of the church has long since been lost to the sea, together with a large proportion of the Roman fort, Reculver continues to be threatened by the retreating coastline. The cliffs between Reculver and Herne Bay, which rise up to 30 metres (98 ft) in height, are highly vulnerable to erosion since they are composed of soft sand and clays, originally laid down in shallow seas about 60 million years ago. Consequently the coastline is receding extremely quickly, threatening residents and the local tourism industry. At present the area remains inadequately protected, and the provision of adequate sea defences is still under debate.

 

Archaeological investigation at Reculver has found evidence of a pre-historic settlement on the site of a well known Roman fort, or "castrum", which was built between 180 and 185 AD. About a century after the fort was built, a Roman naval commander named Carausius was given the task of clearing pirates from the sea between Britannia and the European mainland. In so doing he established a new chain of command, the British part of which was later to pass under the control of a "Count of the Saxon Shore". The "Notitia Dignitatum" shows that the fort at Reculver, then known as "Regulbium", became part of this arrangement. It was also the location for a lighthouse and watch tower, presumably because of its strategic position at the northern entrance to the important Wantsum Channel, and covering the mouths of both the River Thames and the River Medway

 

After the Roman occupation ended, Reculver became a seat of the Anglo-Saxon kings of Kent. A church was built on the site of the abandoned fort in about 669, when King Ecgberht of Kent granted land for the foundation of a monastery there.[4] Clearly Reculver quickly became an important Kentish house, since in 692 its abbot, Bertwald, a former abbot of Glastonbury in Somerset, was elected Archbishop of Canterbury. Bede, writing no more than 40 years later, described him as having been "learned in the Scriptures and well versed in ecclesiastical and monastic affairs."[5] Further, King Hlothhere of Kent presided over a council at Reculver in 679, attended by Archbishop Theodore of Canterbury, at which he granted the monastery lands in the western part of Thanet. In the original, 7th century charter recording this grant, Reculver is referred to as a "civitas", or "city".[6] Clearly this is intended to be figurative; nonetheless it indicates the importance then attached to the place.

It seems that monastic life had ceased at Reculver by the early 10th century, though whether or not this was due to the attentions of Vikings is unclear.[7] The minster subsequently became St. Mary's parish church of Reculver: a charter of the mid 10th century records its gift by King Eadred into the possession of Canterbury Cathedral, at which time the estate included the later parishes of Hoath and Herne.[8] No doubt this lies behind the unusual size and wealth of Reculver's parish in the 13th century, when it included chapels of ease at St. Nicholas-at-Wade and "All Saints" (no longer in existence, but between St Nicholas-at-Wade and Birchington), as well as at Hoath and Herne. In 1291, the "Taxatio" of Pope Nicholas IV put the total income due to the rector and vicar at about £130. This wealth led to disputes between lay and Church interests, over control of its benefice.[9] Probably this wealth should be seen as a distant reflection of Reculver's former status as a monastery, since '[it] is certain that by the close of the 7th century the church had become a major land-owner, particularly in north-east Kent, where to the original foundations of St Augustine's Abbey and Christchurch there had been added those of Reculver [etc.], with considerable estates attached.'[10]

Over time, the church gained a number of structural additions: principally, the towers were added in the 12th century, and, according to local legend, they were topped with spires around the end of the 15th century, since when they have been known locally as the "Twin Sisters". However it retained many prominent Anglo-Saxon features, and on a visit to Reculver in 1540 one of these raised John Leland to 'an enthusiasm which he seldom displayed':

 

Due to coastal erosion, the village surrounding the church was mostly abandoned around the end of the 18th century, and a new church was planned a little to the west and further inland, at Hillborough. Consequently, the old church was no longer required:

 

It was through the intervention of Trinity House that the towers were preserved as a navigational aid. In 1810 it bought what was left of the structure, and built the first groynes, designed to protect the cliff on which it stands. A storm destroyed the spires at a date prior to 1819, and Trinity House replaced them with similarly shaped, open structures, topped by wind vanes. These structures remained until they were removed between 1925 and 1931. So thorough was the demolition of this "shrine of early Christendom" and exemplar of Anglo-Saxon stone architecture and sculpture, that it is now represented only by the minimal ruins on the site, some fragments of the cross which had so enthused Leland, and the parts of two massive stone columns. The cross fragments and column parts may be viewed in the crypt at Canterbury Cathedral.[12] The vicarage was abandoned at the same time as the church, but it was briefly used as a public house known as "The Hoy and Anchor", while the present King Ethelbert Inn was being built to replace the original Hoy and Anchor, which had fallen into the sea a few years before. The vicarage soon followed it.

Today the site of the church is managed by English Heritage. New sea defences were built in the 1990s, but the struggle to protect the towers from the sea continues. A visitor centre in Reculver Country Park, just west of Reculver church, highlights the significant archaeological, historical, geological and wildlife conservation value of the area.

  

St Johns, Parramatta, NSW

Reculver Towers are often likened to the twin towers of St John's Cathedral, Parramatta in Sydney, Australia, which were added in 1817-1819. A campaign to save Reculver church was raging when Governor Lachlan Macquarie and his wife Elizabeth left England in 1809. Mrs Macquarie showed Lieutenant John Watts, ADC of 46th Regiment a watercolour of Reculver church and asked him to design some towers for St John's in Parramatta. A watercolour of Reculver Church in the Mitchell Library has a note in Governor Macquarie's hand that he laid the foundation stone on 23 December 1818, and that Mrs Macquarie chose the plan and Lt Watts was responsible for implementing the design. A stone from Reculver was presented by the UK Church Commission to St John's Cathedral in 1993

 

en.wikipedia.org/wiki/Reculver

En Languedoc, les seuls vrais « châteaux cathares » furent les bourgades fortifiées (castrum) de Laurac, Fanjeaux, Mas-Saintes-Puelles..., certains sites comme Lastours-Cabaret, Montségur, Termes ou Puilaurens qui furent cependant des castra avant d'être rasés et de devenir des citadelles royales, et un castrum ancien le Château de Miramont en Ariège qui fut rasé en 1247 pour avoir abrité des parfaits et jamais reconstruit. La commune de Penne-d'Agenais abrite également les ruines d'un château, la ville ayant été la principale place forte de l'Agenais pendant la croisade des albigeois. Il y avait en effet en 1209 quatre évêques cathares, à Albi, Carcassonne, Toulouse et Agen.

 

La légende des architectes et bâtisseurs cathares n'est qu'un dernier avatar du mythe de Montségur. Les seuls monuments témoins des événements de la première moitié du xiiie siècle (et donc les seuls qui pourraient prétendre au qualificatif de « cathares » bien que l'Église cathare n'ait jamais rien construit) sont de petits châteaux, souvent totalement ignorés du public, et dont les maigres vestiges sont à l'écart des grandes routes touristiques (à l'image des vestiges du château de Niort à Niort-de-Sault).

Burgruine - Ruine der Burg Gräpplang ( SG - 450 m - von Groppa lunga - Langer Fels - Höhenburg - Baujahr um 1100 - 1200 - Mittelalter - castello rovina castle ruin ) im Seeztal bei Flums im Kanton St. Gallen in der Ostschweiz der Schweiz

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Burg Gräpplang

 

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- Alternativname(n) : Castrum Flumius

 

- Entstehungszeit : um 1100 bis 1200

 

- Burgentyp : Höhenburg - Spornlage

 

- Erhaltungszustand : Ruine

 

- Ort : Flums - Gräpplang

 

- Höhe : 450 m

.

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Die Ruine der Burg Gräpplang steht bei Flums im Kanton St. Gallen in der Schweiz. Der

Name Groppa lunga bedeutet Langer Fels. Der rätoromanische Ursprung des Wortes

deutet darauf hin, dass diese Sprache bis in diese Gegend verbreitet war.

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Lage

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Die Ruine liegt quer zum Tal der S.eez auf einem nach N.orden und O.sten steil abfallenden

Felssporn oberhalb der alten H.andelsstrasse von Z.ürich zu den B.ündnerpässen.

 

Mehrere Funde aus verschiedenen Epochen weisen darauf hin, dass Gräpplang bereits zu

prähistorischer Zeit und in der Bronzezeit besiedelt war.

.

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Anlage

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Die längsgezogene Anlage besteht aus zwei Teilen: der H.auptburg im W.esten und der

durch einen Graben abgetrennten und etwas tiefer liegenden V.orburg im O.sten. Die

H.auptburg besteht aus dem Bergfried im Ostteil und dem Burghof mit einer Z.isterne in

der Nordostecke.

 

Der Hof wurde später zu einem fünfgeschossigen Palas umgebaut. Dieser war mehrfach

unterteilt und von trapezförmigem Grundriss. Ein Raum mit gewölbter Decke im Oberge-

schoss der O.stseite diente als K.apelle; Reste des A.ltarsockels und der Raum der Sakri-

stei sind noch erhalten.

 

Um die Wohnlichkeit zu erhöhen, wurden viele Fenster im Lauf der Jahrhunderte zu breiten

Stichbogenfenstern umgebaut; dennoch finden sich noch Spuren der alten Dreipassfenster.

 

An der Fassade haben sich Reste des alten Kalkverputzes erhalten.

 

Der Z.ugang zum Palas wird auf der S.üdseite durch einen Z.winger gesichert; dieser selbst

war nur über eine B.rücke über den G.raben zwischen Vor- und Hauptburg zu erreichen.

 

Der heutige Z.ugang zu Zwinger und Palas stammt vermutlich aus dem 16. Jahrhundert.

Früher führte der Zugang über ein schmales Felsband bis unter den Hocheingang, der nur

mit einer L.eiter erreichbar war.

 

Im Tor zum Burghof sind noch die Löcher für die Querhölzer vorhanden, mit denen man den

Eingang verriegeln konnte. In der Vorburg sind immer noch die Wirtschaftsgebäude sichtbar.

Sie waren an die R.ingmauer angebaut, welche den Hügel umgab. Auch die K.üche konnte

lokalisiert werden.

.

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Geschichte

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Die Hauptburg stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert; Vorburg und Wirtschaftsge-

bäuden sind jünger. Die Burg Gräpplang wurde um 1220 von den Rittern von Flums er-

richtet, die vom B.ischof von C.hur als Sachverwalter des grundherrlichen Hofes Flums

eingesetzt waren.

 

Sie wird erstmals 1.2.4.9 erwähnt: Damals verlieh das Bistum C.hur das Castrum Flumius

an Heinrich von Flums. Ab dem 14. Jahrhundert erscheint der Name Crepalla, die Bezeich-

nung Gräpplang setzte sich erst um 1.5.0.0 durch.

 

Ab Ende des 13. Jh. wurde die bischöfliche Herrschaft Flums mehrere Male verpfändet, so

zum Beispiel 1.2.9.2 an R.itter U.lrich von Flums und von 1.4.1.9 bis 1.4.5.8 an die S.tadt

Z.ürich sowie an die G.eschlechter M.ontfort, S.tadion, H.ertenegg und S.chauenstein.

 

Während des A.lten Z.ürichkriegs ( 1.4.3.6 – 1.4.5.0 ) wurde die Burg 1.4.4.0 von den

G.larnern und den S.chwyzern um S.chutzgeld erpresst, militärisch jedoch nie angegriffen oder

zerstört. Bereits 1.4.6.0 wird mit U.lrich von G.rünenberg wieder ein bischöflicher V.ogt auf

Gräpplang erwähnt.

 

1.5.2.8 verkaufte der G.otteshausbund in A.bwesenheit des ausser Landes geflohenen B.ischofs

P.aul Z.iegler den abgelegenen Besitz in Flums für 2400 rheinische Gulden an L.udwig T.schudi

von G.larus, den B.ruder des G.larner C.hronisten A.egidius T.schudi.

 

Im Familienbesitz der T.schudi blieb die Burg Gräpplang bis 1.7.6.7; zwölf Mitglieder der Familie

sind als B.urgherren auf Gräpplang bezeugt.

 

Die Tschudi gaben der Anlage den heute noch erkennbaren Charakter: Um 1.7.0.0 wurde die

Anlage unter J.osef A.nton T.schudi ( 1.6.8.3 – 1.7.4.3 ) baulich verändert. So wurde die Ring-

mauer der Vorburg geschlossen, der Z.winger verlegt und neu gestaltet, die zweite Z.isterne

gebaut und der Z.ugang zur K.ernburg tiefer gelegt.

 

Die Bauarbeiten waren jedoch in schlechter Qualität ausgeführt worden, so dass teure Unter-

haltsarbeiten anfielen. 1.7.6.7 verkauften die T.schudi Gräpplang an die Familie G.ood, doch

scheint diese kaum noch in der zerfallenden Burg gewohnt zu haben.

 

1.8.0.4 wurde die Anlage auf Abbruch an J.osef E.berli in Flums verkauft. In den nachfolgenden

Jahrzehnten verwendete man die Steine von Gräpplang zur Ausbesserung von Gebäuden in

der Umgebung der Burg und die D.achziegel für die R.eparatur der K.irche von V.ilters.

 

Erst im 20. Jahrhundert begann man sich um die Erhaltung der immer noch stattlichen Ruine

zu kümmern. Ab 1.9.1.4 nahm der lokale V.erkehrsverein erste Ausbesserungsarbeiten vor

und 1.9.2.8 übernahm die Gemeinde Flums die Burg.

 

1.9.9.0 bis 1.9.9.1 wurden auf der Burg letztmals umfassende Konservierungsarbeiten durchge-

führt. 1.9.9.8 wurde das Innere des Palas durch schmale Treppen und Stege ergänzt und Be-

suchern zugänglich gemacht.

.

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( BeschriebBurgGräpplang BeschriebRuineGräpplang AlbumBurgruinenKantonStGallen

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen RuineGräpplang KantonSt.Gallen Burg

Burgruine Castillo Ruine Ruin Ruïne Руины Rovina Ruina Mittelalter Geschichte History

Wehrbau Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi

Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Stand020416W )

.

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B.esuch der R.uine G.räpplang im K.anton S.t. G.allen am Dienstag den 27. Oktober 2009

.

.

Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - Z.iegelbrücke nach F.lums

.

.

Mit dem F.ahrrad zur B.urgruine G.räpplang - B.esichtigung der K.irchen von F.lums

und B.erschis - weiter nach W.alenstadt am W.alensee

.

.

R.ückfahrt mit dem Z.ug von W.alenstadt über Z.iegelbrücke - Z.ürich nach B.ern

.

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Hurni091027 AlbumZZZZ091027VelotourSeeztal KantonStGallen

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 020416

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NIF

Burgruine - Ruine der Burg Gräpplang ( SG - 450 m - von Groppa lunga - Langer Fels - Höhenburg - Baujahr um 1100 - 1200 - Mittelalter - castello rovina castle ruin ) im Seeztal bei Flums im Kanton St. Gallen in der Ostschweiz der Schweiz

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Burg Gräpplang

 

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- Alternativname(n) : Castrum Flumius

 

- Entstehungszeit : um 1100 bis 1200

 

- Burgentyp : Höhenburg - Spornlage

 

- Erhaltungszustand : Ruine

 

- Ort : Flums - Gräpplang

 

- Höhe : 450 m

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Die Ruine der Burg Gräpplang steht bei Flums im Kanton St. Gallen in der Schweiz. Der

Name Groppa lunga bedeutet Langer Fels. Der rätoromanische Ursprung des Wortes

deutet darauf hin, dass diese Sprache bis in diese Gegend verbreitet war.

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Lage

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Die Ruine liegt quer zum Tal der S.eez auf einem nach N.orden und O.sten steil abfallenden

Felssporn oberhalb der alten H.andelsstrasse von Z.ürich zu den B.ündnerpässen.

 

Mehrere Funde aus verschiedenen Epochen weisen darauf hin, dass Gräpplang bereits zu

prähistorischer Zeit und in der Bronzezeit besiedelt war.

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Anlage

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Die längsgezogene Anlage besteht aus zwei Teilen: der H.auptburg im W.esten und der

durch einen Graben abgetrennten und etwas tiefer liegenden V.orburg im O.sten. Die

H.auptburg besteht aus dem Bergfried im Ostteil und dem Burghof mit einer Z.isterne in

der Nordostecke.

 

Der Hof wurde später zu einem fünfgeschossigen Palas umgebaut. Dieser war mehrfach

unterteilt und von trapezförmigem Grundriss. Ein Raum mit gewölbter Decke im Oberge-

schoss der O.stseite diente als K.apelle; Reste des A.ltarsockels und der Raum der Sakri-

stei sind noch erhalten.

 

Um die Wohnlichkeit zu erhöhen, wurden viele Fenster im Lauf der Jahrhunderte zu breiten

Stichbogenfenstern umgebaut; dennoch finden sich noch Spuren der alten Dreipassfenster.

 

An der Fassade haben sich Reste des alten Kalkverputzes erhalten.

 

Der Z.ugang zum Palas wird auf der S.üdseite durch einen Z.winger gesichert; dieser selbst

war nur über eine B.rücke über den G.raben zwischen Vor- und Hauptburg zu erreichen.

 

Der heutige Z.ugang zu Zwinger und Palas stammt vermutlich aus dem 16. Jahrhundert.

Früher führte der Zugang über ein schmales Felsband bis unter den Hocheingang, der nur

mit einer L.eiter erreichbar war.

 

Im Tor zum Burghof sind noch die Löcher für die Querhölzer vorhanden, mit denen man den

Eingang verriegeln konnte. In der Vorburg sind immer noch die Wirtschaftsgebäude sichtbar.

Sie waren an die R.ingmauer angebaut, welche den Hügel umgab. Auch die K.üche konnte

lokalisiert werden.

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Geschichte

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Die Hauptburg stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert; Vorburg und Wirtschaftsge-

bäuden sind jünger. Die Burg Gräpplang wurde um 1220 von den Rittern von Flums er-

richtet, die vom B.ischof von C.hur als Sachverwalter des grundherrlichen Hofes Flums

eingesetzt waren.

 

Sie wird erstmals 1.2.4.9 erwähnt: Damals verlieh das Bistum C.hur das Castrum Flumius

an Heinrich von Flums. Ab dem 14. Jahrhundert erscheint der Name Crepalla, die Bezeich-

nung Gräpplang setzte sich erst um 1.5.0.0 durch.

 

Ab Ende des 13. Jh. wurde die bischöfliche Herrschaft Flums mehrere Male verpfändet, so

zum Beispiel 1.2.9.2 an R.itter U.lrich von Flums und von 1.4.1.9 bis 1.4.5.8 an die S.tadt

Z.ürich sowie an die G.eschlechter M.ontfort, S.tadion, H.ertenegg und S.chauenstein.

 

Während des A.lten Z.ürichkriegs ( 1.4.3.6 – 1.4.5.0 ) wurde die Burg 1.4.4.0 von den

G.larnern und den S.chwyzern um S.chutzgeld erpresst, militärisch jedoch nie angegriffen oder

zerstört. Bereits 1.4.6.0 wird mit U.lrich von G.rünenberg wieder ein bischöflicher V.ogt auf

Gräpplang erwähnt.

 

1.5.2.8 verkaufte der G.otteshausbund in A.bwesenheit des ausser Landes geflohenen B.ischofs

P.aul Z.iegler den abgelegenen Besitz in Flums für 2400 rheinische Gulden an L.udwig T.schudi

von G.larus, den B.ruder des G.larner C.hronisten A.egidius T.schudi.

 

Im Familienbesitz der T.schudi blieb die Burg Gräpplang bis 1.7.6.7; zwölf Mitglieder der Familie

sind als B.urgherren auf Gräpplang bezeugt.

 

Die Tschudi gaben der Anlage den heute noch erkennbaren Charakter: Um 1.7.0.0 wurde die

Anlage unter J.osef A.nton T.schudi ( 1.6.8.3 – 1.7.4.3 ) baulich verändert. So wurde die Ring-

mauer der Vorburg geschlossen, der Z.winger verlegt und neu gestaltet, die zweite Z.isterne

gebaut und der Z.ugang zur K.ernburg tiefer gelegt.

 

Die Bauarbeiten waren jedoch in schlechter Qualität ausgeführt worden, so dass teure Unter-

haltsarbeiten anfielen. 1.7.6.7 verkauften die T.schudi Gräpplang an die Familie G.ood, doch

scheint diese kaum noch in der zerfallenden Burg gewohnt zu haben.

 

1.8.0.4 wurde die Anlage auf Abbruch an J.osef E.berli in Flums verkauft. In den nachfolgenden

Jahrzehnten verwendete man die Steine von Gräpplang zur Ausbesserung von Gebäuden in

der Umgebung der Burg und die D.achziegel für die R.eparatur der K.irche von V.ilters.

 

Erst im 20. Jahrhundert begann man sich um die Erhaltung der immer noch stattlichen Ruine

zu kümmern. Ab 1.9.1.4 nahm der lokale V.erkehrsverein erste Ausbesserungsarbeiten vor

und 1.9.2.8 übernahm die Gemeinde Flums die Burg.

 

1.9.9.0 bis 1.9.9.1 wurden auf der Burg letztmals umfassende Konservierungsarbeiten durchge-

führt. 1.9.9.8 wurde das Innere des Palas durch schmale Treppen und Stege ergänzt und Be-

suchern zugänglich gemacht.

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( BeschriebBurgGräpplang BeschriebRuineGräpplang AlbumBurgruinenKantonStGallen

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen RuineGräpplang KantonSt.Gallen Burg

Burgruine Castillo Ruine Ruin Ruïne Руины Rovina Ruina Mittelalter Geschichte History

Wehrbau Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi

Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Stand020416W )

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B.esuch der R.uine G.räpplang im K.anton S.t. G.allen am Dienstag den 27. Oktober 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - Z.iegelbrücke nach F.lums

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Mit dem F.ahrrad zur B.urgruine G.räpplang - B.esichtigung der K.irchen von F.lums

und B.erschis - weiter nach W.alenstadt am W.alensee

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R.ückfahrt mit dem Z.ug von W.alenstadt über Z.iegelbrücke - Z.ürich nach B.ern

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E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 020416

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NIF

In der ehemaligen römischen Stadt Augusta Raurica in der heutigen Gemeinde Kaiseraugst im Kanton Aargau in der Schweiz

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Plan auf dem Hinweisschild - Hinweistafel zum Kastell Augusta Raurica ( Ruinen Castrum Rauracense - Erbaut um 300 n. Chr - verüstet um 351 - 352 n. Chr. durch germanischen Alemannen ) der ehemaligen Stadt der Römer - Römerstadt Augusta Raurica im heutigen Kaiseraugst im Kanton Aargau der Schweiz

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Augusta Raurica

 

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Augusta Raurica, auch als Colonia Augusta Rauricorum bekannt, ist eine Siedlung aus

römischer Zeit am S.üdufer des R.heins einige Kilometer östlich von B.asel, die zur

Provinz Gallia Belgica und später zur Provinz Germania superior gehörte.

 

An dieser Stelle liegen heute die G.emeinden A.ugst, welche zu Kanton B.asel - L.and-

schaft gehört, und K.aiseraugst, die auf dem Kantonsgebiet A.argau liegt. Der größte

Teil der erhaltenen Anlagen steht in A.ugst. Die Ausgrabungen und Rekonstruktionen

alter Gebäude sind noch in vollem Gange.

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Koloniegründung

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Gegründet wurde eine Kolonie im Gebiet der Rauriker zum ersten Mal am 21. J.uni wohl

des Jahres 44 v. Chr. durch C.äsars Feldherrn Lucius Munatius Plancus. Allerdings

konnten aus dieser frühen Zeit keine Funde nachgewiesen werden. Es gilt deshalb als

sicher, dass die Kolonie entweder als Folge der Bürgerkriege nach C.äsars Tod über den

formalen Gründungsakt gar nicht hinauskam oder dass Plancus' Kolonie nicht in A.ugst,

sondern in B.asel gegründet wurde.

 

Zu einer dauerhaften Koloniegründung kam es erst im Gefolge der Eroberung der Zentral-

a.lpen unter Kaiser Augustus um 15 v. Chr.. Der bislang älteste bekannte Fund konnte

durch Dendrochronologie auf das Jahr 6 v. Chr. datiert werden.

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Name der Kolonie

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Die Grabinschrift des Munatius Plancus nennt als Namen nur das lapidare Colonia

Raurica. Eine - allerdings nur fragmentarisch erhaltene - Inschrift aus augusteischer Zeit

spricht von der Colonia P[aterna] (?) M[unatia] (?) [Felix] (?) [Apolli]naris [Augusta E]merita

[Raur]ica (Buchstaben zwischen eckigen Klammern ergänzt). Wie das emerita zeigt, hätte

es sich also um eine Veteranenkolonie gehandelt.

 

Abgesehen von diesem verstümmelten Zeugnis findet man die erste sichere Bezeugung

des Beinamens Augusta erst beim Geographen Ptolemäus um 150 n. Chr. in griechischer

Form als Augústa Rauríkon (=lat.: Augusta Rauricorum).

 

Damit fügt sich Augusta Raurica in einen größeren Zusammenhang von augusteischen

Koloniegründungen, denn auch noch zwei andere wichtige Stützpunkte des augusteischen

Eroberungsplanes tragen den Beinamen des ersten Kaisers: Augusta Praetoria am Südfuß

des G.roßen S.t. B.ernhard - P.asses, aus dem heute A.osta geworden ist, und Augusta

V.indelicum, das heutige A.ugsburg als Vorposten gegen die D.onau.

 

Diese drei Augustae bilden die Ecken eines Dreiecks, das sich über die von Augustus

eroberten A.lpen legte und seine breite Basis vom R.heinknie bis zur D.onau gegen das

unbesetzte G.ermanien wandte.

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Geographische Lage der Siedlung

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Es hat sich während den Ausgrabungen gezeigt, dass die Stadt auf einer Hochfläche

ruht, nicht weit vom R.hein entfernt. Die E.rgolz und der V.iolenbach haben aus der

Terrasse ein Dreieck herausgefressen, dessen Basis am nördlichsten Rand des J.uras

liegt und etwa 1 km breit ist.

 

Die "Spitze" des Dreiecks schaut rheinwärts gegen Norden und bildet einen Kopf, der

K.astelen heißt, also an eine B.urg ( K.astell ) gemahnt. Von der Basis bis zum Scheitel

des Dreiecks messen wir ebenfalls rund 1 km. In diese Hochfläche, die nach W.esten,

N.orden und O.sten von steilen Böschungen umgeben ist, wurde die Stadt gebaut.

 

Die Geometer hatten zunächst nach den Angaben des Stadtplanarchitekten, der den

Grundriss und Umfang der neuen Stadt entworfen hatte, auf dem Gelände abgesteckt.

Jedes wichtige öffentliche Gebäude erhielt seinen Platz angewiesen, in erster Linie der

T.empel des obersten H.immelsgottes J.upiter mit dem H.auptaltar vor dem heiligen

Zentralpunkt, von dem aus das Straßennetz einvisiert wurde.

 

Der Architekt, der den Auftrag erhielt, den Plan zu entwerfen, legte zunächst durch das

Dreieck eine Längsachse, die 36° von der Nordrichtung nach Westen abwich und zur

Hauptstraße der Stadt ausgebaut wurde.

 

In Abständen von 55 Meter legte er parallel dazu weitere Längsstraßen. Dann teilte er

die Längsachse in 16 gleiche Teile zu 66 m ( 225 röm. Fuß ) und zog durch die Schnitt-

punkte Querlinien, von denen er 10 zu Querstraßen machte.

 

So erhielt er ein rechtwinkliges Straßennetz und Stadtquartier von rund 50 auf 60 Metern.

Die Straßen wurden mit einem soliden Bett von Kies und beidseitig mit Wassergräben

versehen. Die wichtigeren Straßen säumten gedeckte Fußgängerwege hinter Säulen-

reihen ein.

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Grenzen der Kolonie

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Die Grenzen der Colonia Raurica sind nicht mehr mit absoluter Sicherheit festzustellen.

Man glaubt, sie rückschließend aus dem Umfang des frühmittelalterlichen Augstgaues

ablesen zu können.

 

Demnach hätte die Kolonie von B.asel r.heinaufwärts bis zur A.aremündung gereicht,

dann a.areaufwärts bis zur M.ündung der S.igger unterhalb von S.olothurn, hinüber an

die L.üssel und dann dem Verlauf des F.lüsschens B.irs folgend wieder bis B.asel.

Das scheint aber nur bedingt richtig zu sein.

 

Nach neuesten Forschungen stehen nämlich G.utshöfe mit Z.iegelstempeln der W.ind-

ischer Legionen auch in verwaltungsrechtlicher Abhängigkeit von V.indonissa. Solche

reichen aber über den B.özberg hinüber bis nach F.rick.

 

Also wird der T.hiersteinberg unterhalb F.rick die Kolonie nach O.sten begrenzt haben.

Auf der W.estseite dürfte, wie oben angeführt, in der Nähe der B.irsmündung bei B.asel

eine Grenzstation gelegen haben.

 

Frührömische B.randgräber, die 1.9.3.7 bei der K.irche von N.euallschwil gefunden

worden sind, deuten darauf hin, dass auch an der nördlichen ins E.lsass ( Richtung

B.lotzheim ) führenden L.andstraße ein solcher Posten lag.

 

Im Großen und Ganzen hat damit die Colonia Raurica den K.anton B.asel, das F.rick-

t.al und den östlichen J.urateil des K.antons S.olothurns umschlossen. Dies ergibt ein

Territorium von rund 700 km².

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Weitere Geschichte

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Der Ort entwickelte sich in der Folge zu einer recht ansehnlichen römischen Stadt auf

der N.ordseite der A.lpen mit ca. 10'000 - 15'000 Einwohnern. Zur Zeit der höchsten Blüte

während der langen Friedenszeit vom 1. bis zum 3. Jahrhundert hatte Augusta Raurica

alles, was zum römischen Leben gehört.

 

Das Handwerk blühte: So räucherte man S.chinken und S.peck für den Export in andere

Gegenden des Römischen Reiches. Es gab ein T.heater, ein A.mphitheater, ein Haupt-

f.orum, verschiedene kleinere F.oren, einen A.quädukt, diverse T.empel sowie mehrere

öffentliche B.äder.

 

Ein starkes E.rdbeben zerstörte um das Jahr 250 die Stadt in erheblichem Maße. Hinzu

kamen später weitere Zerstörungen durch Einfälle der A.lamannen und / oder marodierende

römische Truppen in der Zeit des L.imesfalls.

 

In der Folge bildeten sich zwei neue Siedlungen, "die beiden A.ugst": einerseits die er-

heblich verkleinerte Siedlung auf dem Augster K.astellenhügel und andererseits der

wichtigere Stützpunkt am R.hein ( das mit einer S.tadtmauer umgebene C.astrum

R.auracense). Sie beide bilden gewissermaßen den Kern der heutigen Ortschaften

A.ugst und K.aiseraugst.

 

Beide bildeten aber zunächst eine Ortschaft mit dem Namen A.ugst. Im Jahre 1.4.4.2

aber wurde diese Ortschaft entlang der F.lüsse E.rgolz und V.iolenbach geteilt.

Westlich der Grenze verblieb das Gebiet im Herrschaftsbereich von B.asel, das sich

1.5.0.1 als Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft anschloss.

 

Augst wurde 1.8.3.3 schließlich Teil des Kantons B.asel - L.andschaft.

 

Der östlich von E.rgolz und V.iolenbach liegende Teil kam unter habsburgische Herrschaft.

Zur besseren Unterscheidung wurde dieser Ort nun wegen der Zugehörigkeit zum Heiligen

Römischen Reich mit dem Namen K.aiseraugst versehen. Dieser Ort kam erst 1.8.0.3

zur Schweiz, nachdem die habsburgischen Herrschaftsgebiete in den napoleonischen

Kriegen verloren gegangen waren.

 

Das A.mphitheater Augusta Raurica wurde 200 n. Chr. gebaut und bot für 6000 Zuschauer

und Zuschauerinnen Platz. Das A.mphitheater wurde aber nach bereits siebzig Jahren

aufgegeben. Heutzutage dient das verbleibene A.mphitheater ( wurde am gleichen Ort

wiederaufgebaut ) als Fr.eilichtbühne für K.onzerte und V.olksfeste. Außerdem ist heute

eine M.ultimediaschau installiert worden.

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Stand der Ausgrabungen 2.0.1.1

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Viele der römischen Bauten sind durch Ausgrabungen erforscht und konserviert worden,

so vor allem Zeugen, die öffentlich zugänglich sind:

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- T.heater

 

- T.empel auf dem S.chönbühl eine architektonische Einheit bildet

 

- H.auptforum mit J.upitertempel

 

- B.asilica und dem Versammlungsort des S.tadtrates

 

- A.mphitheater, von dem allerdings nur bescheidene Reste erhalten geblieben sind

 

- A.quädukt, der Augusta Raurica von L.iestal her mit T.rinkwasser aus der E.rgolz

. versorgte ( stellenweise zu besichtigen und begehbar im H.eidenloch in L.iestal sowie

. nordöstlich der K.läranlage in F.üllinsdorf ).

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Dazu kommen verschiedene private G.ewerbebauten ( eine T.averne, eine B.äckerei,

eine T.öpferei und Z.iegelbrennöfen ) sowie ein Stück der A.bwasserkanäle. Rund

80 % des überbauten Gebietes ist jedoch bis heute unerforscht.

 

Augusta Raurica gilt als die besterhaltene römische Stadt nördlich der A.lpen, da auf

ihrem Gebiet keine mittelalterliche bzw. neuzeitliche Stadt entstand. In weiten Teilen

der Gemeinde A.ugst gilt ein weitgehendes Bauverbot; Bauten werden nur zurückhaltend

und nur nach sorgfältiger archäologischer Überprüfung genehmigt. Gemäß der Aus-

grabungspolitik sollen Teile von Augusta Raurica bewusst für kommende Generationen

im Boden konserviert erhalten bleiben.

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M.useum und R.ömerhaus

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Die wichtigsten Grabungsfunde sind im R.ömermuseum A.ugst, zusammen mit einem

zum Teil rekonstruiertem Gebäude, neben dem T.heater, der Öffentlichkeit zugänglich

gemacht.

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( BeschriebAugustaRaurica AlbumRömerinderSchweiz Römer Römisches Römische

Reich Imperium Romanum Romain Geschichte History Helvetier Helvetien Ruine Ruinen

Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Szwajcaria

Sveits Suíça Suiza )

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B.esuch von A.ugusta R.aurica am Sonntag den 06. November 2011

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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal

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Mit dem F.ahrrad L.iestal - A.ugst - K.aiseraugst - M.uttenz

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Mit dem Z.ug von M.uttenz über B.asel zurück nach B.ern

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Kamera : Canon EOS 5D MarkII

 

Objektiv : Sigma 85 mm

 

Modus : P

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : -

 

B.litz : Nein

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Hurni111106 AlbumZZZZ111106AusflugAugustaRaurica KantonAargau

AlbumRömerinderSchweiz AlbumRömerstadtAugustaRaurica

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 110316

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NIF

Westtor Vindonissa mit zwei Türmen ( porta principalis dextra - Tor - Ruinen Kastell - Castrum Vindonissense ) des römischen Legionslager Vindonissa ( Lager Besetzt 14 - 101 und 270 - ca. 406. n. Chr ) im heutigen Windisch im Kanton Aargau der Schweiz

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Vindonissa

 

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Vindonissa (keltisch *uindo- = „weiss“, bretonisch gwenn, walesisch gwynn, irisch finn) war der Name eines Legionslagers der Römer auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Windisch im Kanton Aargau, Schweiz.

 

Am Zusammenfluss von Aare und Reuss gelegen, kontrollierte das Legionslager wichtige Verkehrsverbindungen. Besetzt war es von 14 bis 101 n. Chr. von drei Legionen, anschliessend folgte eine längere zivile Phase.

 

Nach der Zurückschlagung einer alamannischen Invasion war Vindonissa von 270 bis zu Beginn des 5. Jahrhunderts wieder militärisch besetzt.

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Geschichte

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Vor der Ankunft römischer Truppen existierte an der äussersten Spitze des Sporns zwischen Aare und Reuss ein keltisches Oppidum. Es entstand nach der Niederlage der Helvetier in der Schlacht bei Bibracte (58 v. Chr.) und wurde durch einen Halsgraben geschützt.

 

Nach dem Alpenfeldzug von Drusus und Tiberius besetzten die Römer im Jahr 15 v. Chr. das Mittelland und bauten kleinere Stützpunkte. Einer davon entstand auf dem strategisch wichtigen Sporn zwischen Aare und Reuss, wobei die Römer die Befestigung des Oppidums übernahmen.

 

Im Jahr 14 n. Chr., als die Römer den 15 km entfernten Rhein als neue Nordgrenze des Imperiums festlegten, hoben sie das Lager von Augusta Vindelicorum (heute Augsburg-Oberhausen) auf.

 

Als Ersatz baute die 13. Legion (Legio XIII Gemina) den Stützpunkt Vindonissa zu einem aus Holzbauten bestehenden Legionslager aus. Aus dieser Zeit sind nur noch wenige Befunde erhalten, so zum Beispiel ein Spitzgraben an der Nordseite des Lagers und Reste von Mannschaftsbaracken.

 

Um 21 n. Chr. wurde eine erste Erweiterung nach Westen angenommen, um 30 n. Chr. fand eine erneute Vergrösserung und Verschiebung des Lagers nach Norden und Osten statt.

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Die 13. Legion zog um 44/45 n. Chr. ab, an ihrer Stelle wurde die aus Vetera (nahe dem heutigen Xanten) kommende 21. Legion (Legio XXI Rapax) hier stationiert. Diese Legion nahm in der Folge tiefgreifende bauliche Änderungen vor und ersetzte die Holzbauten durch Gebäude aus Stein.

 

Aus dieser Phase sind Thermen, Valetudinarium und Kasernen bekannt. Ebenfalls bekannt ist der damalige Grundriss des Lagers. Es war 21 Hektaren gross, bildete ein unregelmässiges Siebeneck und war von einem Wall und Gräben umgeben. Südlich und östlich des Lagers befand sich eine zivile Siedlung (Vicus), im Südwesten lagen Forum und Amphitheater.

 

Da die 21. Legion im unruhigen Vierkaiserjahr (69 n. Chr.) das helvetische Umland verheert hatte, wurde sie durch die 11. Legion (Legio XI Claudia) ersetzt, die in Vindonissa bis zum endgültigen Abzug des Militärs im Jahr 101 n. Chr. blieb. Die Truppen wurden aus der befriedeten Provinz Germania Superior an die Donau entsandt, um die Feldzüge gegen die Daker vorzubereiten.

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Bis Mitte des 2. Jahrhunderts blieb das Lager unter der Verwaltung der bei Strassburg stationierten 8. Legion (Legio VIII Augusta), die hier einen Posten unterhielt. Die Zivilbevölkerung nutzte mit der Zeit immer grössere Teile des Lagers für ihre eigenen Zwecke. In den Jahren 259/260 überrannten die Alamannen den Obergermanisch-Raetischen Limes und fielen ins Mittelland ein. Die Römer mussten sich über die Alpen zurückziehen und konnten erst 270 das Gebiet wieder in ihren Besitz nehmen. Zu Beginn des 4. Jahrhunderts errichtete das Militär eine Festung, das Castrum Vindonissense, welches spätestens im Jahr 406 aufgegeben wurde.

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Bauten

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Neben den Bauten im Lager gibt es ein Amphitheater und eine Wasserleitung aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., die teilweise heute noch benutzt wird. Ausserdem sind Heiligtümer, der Hafen, vier Friedhöfe, eine Mansio und ein sehr fundträchtiger Schutthügel bekannt.

 

Aus diesem stammen viele Kleinfunde, unter anderem Schreibtäfelchen, die viele Details aus dem Leben der Besatzung offenbaren. Diese Funde werden im Vindonissa-Museum im benachbarten Brugg gezeigt.

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Legionärspfad

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Seit dem Sommer 2009 wird auf einem Stationenweg an Originalausgrabungsstätten in der Gemeinde Windisch römische Alltagsgeschichte vermittelt. Der vom Kanton Aargau entwickelte Legionärspfad soll ein Erlebnisraum für Archäologie und Geschichte bilden.

 

Eine römische Kaserne mit römischen Werkzeugen wurde aufgrund von Originalplänen nachgebaut. Hauptattraktion ist die Contubernia, zwei originalgetreu nachgebaute Mannschaftsunterkünfte, in denen zwei Schulklassen wie die Legionäre übernachten können.

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( BeschriebVindonissa BeschriebWindisch Römer Römisches Römische Reich Imperium Romanum Romain Geschichte History Helvetier Helvetien Ruine Ruinen AlbumRömerinderSchweiz )

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B.urgentour durch den K.anton A.argau am Donnerstag den 05. November 2009 :

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Mit dem Z.ug von B.ern nach Z.ofingen

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Weiter mit dem F.ahrrad zum S.chloss M.arienburg in W.ikon und auf der R.ückfahrt

B.esuch der e.hemaligen R.ichtstätte am G.algenberg bei Z.ofingen und B.esuch der

r.ömischen M.osaike

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Weiter mit dem Z.ug von Z.ofingen über O.lten nach B.rugg

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Mit dem F.ahrrad zumg S.chlösschen A.ltenburg , anschliessend nach W.indisch -

V.indonissa - B.esuch der R.uine des A.mphitheaters und weiter mit dem F.ahrrad

nach H.absburg und B.esichtigung von S.chloss und R.uine H.absburg

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Mit dem F.ahrrad zurück nach B.rugg und weiter mit dem Z.ug nach B.ern

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Hurni091105 AlbumZZZZ091105SchlössertourKantonAaragu KantonAargau

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 030116

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NIF

Picasso Museum

Fondé sur l'ancienne acropole de la ville grecque d'Antipolis, castrum romain, résidence des évêques au Moyen Ãge (de 442 à 1385), le château Grimaldi fut habité à partir de 1385 par la famille monégasque qui lui donna son nom. Devenu demeure du gouverneur du Roi, puis à partir de 1792, hôtel de ville, le bâtiment se transforme en caserne en 1820, marquant ainsi la prise de possession des lieux par le Génie militaire jusqu'en 1924.

 

Picasso Professeur de français, grec et latin au lycée Carnot à Cannes, Romuald Dor de la Souchère commence en 1923 ses recherches archéologiques à Antibes. Le 29 mars 1924, Dor de la Souchère crée la société des Amis du musée d'Antibes qui a pour objet de fonder un Musée historique et archéologique et de travailler à faire connaître le passé de la région.

 

En 1925, le château des Grimaldi est acheté par la ville d'Antibes et devient ainsi le musée Grimaldi avec pour premier conservateur, Romuald Dor de la Souchère. En septembre 1945, Pablo Picasso se rend au musée Grimaldi et en 1946, Romuald Dor de la Souchère lui propose d'utiliser une partie du château comme atelier.

 

De Picasso....

 

Picasso, enthousiaste, travaille au château et réalise de nombreuses oeuvres, dessins et peintures. à la suite de son séjour en 1946, Pablo Picasso laisse en dépôt à la ville d'Antibes 23 peintures et 44 dessins. Parmi les peintures les plus célèbres : La Joie de vivre, Satyre, faune et centaure au trident, Le Gobeur d'oursins, La Femme aux oursins, Nature morte à la chouette et aux trois oursins, La Chèvre...

 

Le 22 septembre 1947 voit l'inauguration officielle de la salle Picasso au premier étage, accompagnée d'un premier accrochage des oeuvres d'Antibes.

Le 7 septembre 1948, une exposition confirme l'enrichissement significatif de 78 céramiques réalisées à l'atelier Madoura de Vallauris.

Le 13 septembre 1949, à l'occasion de l'inauguration de l'exposition « Tapisseries françaises », de nouvelles salles consacrées aux peintures, céramiques et dessins de Picasso sont ouvertes au public. Et le 27 décembre 1966, la ville d'Antibes rend de nouveau hommage à Pablo Picasso et le château Grimaldi devient officiellement musée Picasso, premier musée consacré à l'artiste. Enfin, en 1991, la dation Jacqueline Picasso autorise un nouvel enrichissement des collections Picasso.

 

...à Nicolas de Staël

 

Picasso1Les oeuvres de Nicolas de Staël aussi présentées au musée témoignent du séjour du peintre à Antibes, de septembre 1954 à mars 1955. Un premier don est consenti par sa veuve au musée Picasso après l'exposition consacrée à l'artiste en 1955 et à partir de 1982, la ville acquiert des oeuvres importantes de sa dernière période.

 

Vers l'art moderne

 

En 2001, une donation effectuée par la Fondation Hans Hartung et Anna-Eva Bergman permet l'ouverture de deux salles, au rez-de-chaussée du musée. Un accrochage permanent propose un parcours dans l'Åuvre de chacun de ces artistes.

 

Enfin, la collection d'art moderne, commencée en 1951 par Dor de La Souchère, a été créée à partir de dons exceptionnels consentis par les artistes. Des artistes importants appartenant aux grands courants de l'art des XXe et XXIe siècles sont représentés : Arman, Atlan, Balthus, Ben, Bioules, Bloch, Buraglio, Bury, Calder, Cane, Castellas, César, Chillida, Clavé, Combas, Corneille, Crotti, Debré, Dezeuze, Ernst, Gleizes, Goetz, Hantaï, Hartung, Jaccard, Klein, Leppien, Magnelli, Malaval, Mansouroff, Mathieu, Meurice, Modigliani, Music, Picabia, Pincemin, Raynaud, Raysse, Sarkis, Spoerri, Viallat...

 

Trois autres musée Picasso se trouvent également à Paris : le musée Picasso Paris et en Espagne : le musée de Malaga et le musée de Barcelone.

Picasso Museum

Fondé sur l'ancienne acropole de la ville grecque d'Antipolis, castrum romain, résidence des évêques au Moyen Ãge (de 442 à 1385), le château Grimaldi fut habité à partir de 1385 par la famille monégasque qui lui donna son nom. Devenu demeure du gouverneur du Roi, puis à partir de 1792, hôtel de ville, le bâtiment se transforme en caserne en 1820, marquant ainsi la prise de possession des lieux par le Génie militaire jusqu'en 1924.

 

Picasso Professeur de français, grec et latin au lycée Carnot à Cannes, Romuald Dor de la Souchère commence en 1923 ses recherches archéologiques à Antibes. Le 29 mars 1924, Dor de la Souchère crée la société des Amis du musée d'Antibes qui a pour objet de fonder un Musée historique et archéologique et de travailler à faire connaître le passé de la région.

 

En 1925, le château des Grimaldi est acheté par la ville d'Antibes et devient ainsi le musée Grimaldi avec pour premier conservateur, Romuald Dor de la Souchère. En septembre 1945, Pablo Picasso se rend au musée Grimaldi et en 1946, Romuald Dor de la Souchère lui propose d'utiliser une partie du château comme atelier.

 

De Picasso....

 

Picasso, enthousiaste, travaille au château et réalise de nombreuses oeuvres, dessins et peintures. à la suite de son séjour en 1946, Pablo Picasso laisse en dépôt à la ville d'Antibes 23 peintures et 44 dessins. Parmi les peintures les plus célèbres : La Joie de vivre, Satyre, faune et centaure au trident, Le Gobeur d'oursins, La Femme aux oursins, Nature morte à la chouette et aux trois oursins, La Chèvre...

 

Le 22 septembre 1947 voit l'inauguration officielle de la salle Picasso au premier étage, accompagnée d'un premier accrochage des oeuvres d'Antibes.

Le 7 septembre 1948, une exposition confirme l'enrichissement significatif de 78 céramiques réalisées à l'atelier Madoura de Vallauris.

Le 13 septembre 1949, à l'occasion de l'inauguration de l'exposition « Tapisseries françaises

Aussicht aus dem Z.ug zwischen Z.iegelbrücke und F.lums in der Schweiz :

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Burgruine - Ruine der Burg Gräpplang ( SG - 450 m - von Groppa lunga - Langer Fels - Höhenburg - Baujahr um 1100 - 1200 - Mittelalter - castello rovina castle ruin ) im Seeztal bei Flums im Kanton St. Gallen in der Ostschweiz der Schweiz

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Burg Gräpplang

 

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- Alternativname(n) : Castrum Flumius

 

- Entstehungszeit : um 1100 bis 1200

 

- Burgentyp : Höhenburg - Spornlage

 

- Erhaltungszustand : Ruine

 

- Ort : Flums - Gräpplang

 

- Höhe : 450 m

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Die Ruine der Burg Gräpplang steht bei Flums im Kanton St. Gallen in der Schweiz. Der

Name Groppa lunga bedeutet Langer Fels. Der rätoromanische Ursprung des Wortes

deutet darauf hin, dass diese Sprache bis in diese Gegend verbreitet war.

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Lage

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Die Ruine liegt quer zum Tal der S.eez auf einem nach N.orden und O.sten steil abfallenden

Felssporn oberhalb der alten H.andelsstrasse von Z.ürich zu den B.ündnerpässen.

 

Mehrere Funde aus verschiedenen Epochen weisen darauf hin, dass Gräpplang bereits zu

prähistorischer Zeit und in der Bronzezeit besiedelt war.

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Anlage

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Die längsgezogene Anlage besteht aus zwei Teilen: der H.auptburg im W.esten und der

durch einen Graben abgetrennten und etwas tiefer liegenden V.orburg im O.sten. Die

H.auptburg besteht aus dem Bergfried im Ostteil und dem Burghof mit einer Z.isterne in

der Nordostecke.

 

Der Hof wurde später zu einem fünfgeschossigen Palas umgebaut. Dieser war mehrfach

unterteilt und von trapezförmigem Grundriss. Ein Raum mit gewölbter Decke im Oberge-

schoss der O.stseite diente als K.apelle; Reste des A.ltarsockels und der Raum der Sakri-

stei sind noch erhalten.

 

Um die Wohnlichkeit zu erhöhen, wurden viele Fenster im Lauf der Jahrhunderte zu breiten

Stichbogenfenstern umgebaut; dennoch finden sich noch Spuren der alten Dreipassfenster.

 

An der Fassade haben sich Reste des alten Kalkverputzes erhalten.

 

Der Z.ugang zum Palas wird auf der S.üdseite durch einen Z.winger gesichert; dieser selbst

war nur über eine B.rücke über den G.raben zwischen Vor- und Hauptburg zu erreichen.

 

Der heutige Z.ugang zu Zwinger und Palas stammt vermutlich aus dem 16. Jahrhundert.

Früher führte der Zugang über ein schmales Felsband bis unter den Hocheingang, der nur

mit einer L.eiter erreichbar war.

 

Im Tor zum Burghof sind noch die Löcher für die Querhölzer vorhanden, mit denen man den

Eingang verriegeln konnte. In der Vorburg sind immer noch die Wirtschaftsgebäude sichtbar.

Sie waren an die R.ingmauer angebaut, welche den Hügel umgab. Auch die K.üche konnte

lokalisiert werden.

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Geschichte

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Die Hauptburg stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert; Vorburg und Wirtschaftsge-

bäuden sind jünger. Die Burg Gräpplang wurde um 1220 von den Rittern von Flums er-

richtet, die vom B.ischof von C.hur als Sachverwalter des grundherrlichen Hofes Flums

eingesetzt waren.

 

Sie wird erstmals 1.2.4.9 erwähnt: Damals verlieh das Bistum C.hur das Castrum Flumius

an Heinrich von Flums. Ab dem 14. Jahrhundert erscheint der Name Crepalla, die Bezeich-

nung Gräpplang setzte sich erst um 1.5.0.0 durch.

 

Ab Ende des 13. Jh. wurde die bischöfliche Herrschaft Flums mehrere Male verpfändet, so

zum Beispiel 1.2.9.2 an R.itter U.lrich von Flums und von 1.4.1.9 bis 1.4.5.8 an die S.tadt

Z.ürich sowie an die G.eschlechter M.ontfort, S.tadion, H.ertenegg und S.chauenstein.

 

Während des A.lten Z.ürichkriegs ( 1.4.3.6 – 1.4.5.0 ) wurde die Burg 1.4.4.0 von den

G.larnern und den S.chwyzern um S.chutzgeld erpresst, militärisch jedoch nie angegriffen oder

zerstört. Bereits 1.4.6.0 wird mit U.lrich von G.rünenberg wieder ein bischöflicher V.ogt auf

Gräpplang erwähnt.

 

1.5.2.8 verkaufte der G.otteshausbund in A.bwesenheit des ausser Landes geflohenen B.ischofs

P.aul Z.iegler den abgelegenen Besitz in Flums für 2400 rheinische Gulden an L.udwig T.schudi

von G.larus, den B.ruder des G.larner C.hronisten A.egidius T.schudi.

 

Im Familienbesitz der T.schudi blieb die Burg Gräpplang bis 1.7.6.7; zwölf Mitglieder der Familie

sind als B.urgherren auf Gräpplang bezeugt.

 

Die Tschudi gaben der Anlage den heute noch erkennbaren Charakter: Um 1.7.0.0 wurde die

Anlage unter J.osef A.nton T.schudi ( 1.6.8.3 – 1.7.4.3 ) baulich verändert. So wurde die Ring-

mauer der Vorburg geschlossen, der Z.winger verlegt und neu gestaltet, die zweite Z.isterne

gebaut und der Z.ugang zur K.ernburg tiefer gelegt.

 

Die Bauarbeiten waren jedoch in schlechter Qualität ausgeführt worden, so dass teure Unter-

haltsarbeiten anfielen. 1.7.6.7 verkauften die T.schudi Gräpplang an die Familie G.ood, doch

scheint diese kaum noch in der zerfallenden Burg gewohnt zu haben.

 

1.8.0.4 wurde die Anlage auf Abbruch an J.osef E.berli in Flums verkauft. In den nachfolgenden

Jahrzehnten verwendete man die Steine von Gräpplang zur Ausbesserung von Gebäuden in

der Umgebung der Burg und die D.achziegel für die R.eparatur der K.irche von V.ilters.

 

Erst im 20. Jahrhundert begann man sich um die Erhaltung der immer noch stattlichen Ruine

zu kümmern. Ab 1.9.1.4 nahm der lokale V.erkehrsverein erste Ausbesserungsarbeiten vor

und 1.9.2.8 übernahm die Gemeinde Flums die Burg.

 

1.9.9.0 bis 1.9.9.1 wurden auf der Burg letztmals umfassende Konservierungsarbeiten durchge-

führt. 1.9.9.8 wurde das Innere des Palas durch schmale Treppen und Stege ergänzt und Be-

suchern zugänglich gemacht.

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( BeschriebBurgGräpplang BeschriebRuineGräpplang AlbumBurgruinenKantonStGallen

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen RuineGräpplang KantonSt.Gallen Burg

Burgruine Castillo Ruine Ruin Ruïne Руины Rovina Ruina Mittelalter Geschichte History

Wehrbau Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi

Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Stand020416W )

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B.esuch der R.uine G.räpplang im K.anton S.t. G.allen am Dienstag den 27. Oktober 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - Z.iegelbrücke nach F.lums

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Mit dem F.ahrrad zur B.urgruine G.räpplang - B.esichtigung der K.irchen von F.lums

und B.erschis - weiter nach W.alenstadt am W.alensee

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R.ückfahrt mit dem Z.ug von W.alenstadt über Z.iegelbrücke - Z.ürich nach B.ern

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Hurni091027 AlbumZZZZ091027VelotourSeeztal KantonStGallen

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 020416

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NIF

Motta Filocastro, (secondo lo storico nicoterese Adilardi, il nome di questo paese è composto da Motta, Filos e castrum che significa piccolo ma delizioso paese, eretto su un monte e adatto alla difesa), oltre ad essere un bellissimo Borgo Mediovale circa 200 anni fà era sede del Comune..

 

Sorge sulla cima di una collina a 360 m sul livello del mare, lungo l’antica via Popilia, nel tratto tra Rombiolo e Nicotera.

Le sue origini si crede che appartiene al periodo fra il VII e il V secolo a.C. per opera dei greci di Locri, in epoca magnogreca, altri da Annibale ecc...

 

In altri documenti, inoltre, si afferma che Motta è stata costruita dagli stessi abitanti di Nicotera dopo che la città fu distrutta dall'emiro Hasan-ibu-Alì (950 d. C.).

 

Durante l’Impero Romano era un villaggio ad economia agricolo-pastorale, nel 946, divenne molto popolato, quando gli abitanti di Nicotera si trasferirono a causa delle terribili incursioni dei Saraceni.

 

Motta nel' IX divenne pure insediamento d’eremiti Basiliani, mentre nel' XI i Normanni ne popolavano la zona, il Conte Ruggero con il suo dominio nella città di Mileto fece erigere, a Motta un castello con 12 torri, dove nel 1097 Papa Urbano II lo visitò, venuto in Calabria allo scopo di mettere ordine nelle pratiche della Chiesa, visitò i castelli di Mileto e di Motta Filocastro.

  

Con il Regno degli Svevi per opera dell' Imperatore Federico II, Motta divenne centro Urbano ricco ed autonomo, la giustizia si narra era amministrata dai Cavalieri del Tocco che si riunivano proprio al Tocco, si narra che qui i cavalieri stabilivano i turni di guardia, oggi è un bellissimo balcone mozzafiato, (abbellito con sedili di marmo fatti venire da Napoli), dove si può ammirare lo stupendo panorama della Piana di Gioia Tauro, le montagne delle Serre e dell’Aspromonte, lo Stretto di Messina, parte della Sicilia e l’ETNA…

  

Nel 1260 a fronte della guerra guelfi e ghibellini le varie famiglie calabresi si schierarono contro gli Svevi, da qui in poi e continuando nel 1266 con gli Angioini, Motta ed in genere il meridione fu teatro di violenti sommosse e povertà.

  

Furono gli Aragonesi ha portare a Motta una nuova speranza, economica e culturale con l'allevamento del baco da seta...

 

Nel 1506 e per diversi secoli i Pignatelli duca di Monteleone (vibo valentia) ne continuò questa forma di collaborazione al benessere..

   

Motta alla fine del 1600 era dotato anche di un Ospedale, che serviva ai poveri e ai pellegrini e aveva giurisdizione sui villaggi di Branconi (Caroni), Mandraono (Mandaradoni), San Nicolo (San Nicola), Zimbadi (Limbadi), San Martino, Cassinadi e Mambrici.

 

Il centro era circondato da mura che ne garantivano ogni difesa, l'entrate da tre grandi porte.

 

I soldati dei Pignatelli nel 1638 andarano in aiuto alla vicina Nicotera per respingere degli attacchi dei Turchi..

   

Motta nel 1799 fu dichiarato Comune..

  

Con una legge del 19 gennaio 1807 il re di Napoli Napoleone Bonaparte elevò Limbadi ad Università nel governo di Nicotera.

 

Anni dopo, Motta, perse l'autonomia di Comune il 1 gennaio 1830 con un decreto emanato dal re delle Due Sicilie Francesco I., con l'annessione dell'ex Regno delle due Sicilie al Regno d'Italia, Motta divenne anch'esso teatro di scontri, a causa delle varie ingiustizie dei Savoia sul meridione, allorché il brigantaggio impedivano il traffico, effettuando sequestri di persona e uccisioni di possidenti, rendendo impossibile la vita e la coltura delle campagne.

   

La repressione fu dura e spietata: le teste dei briganti uccisi venivano esposte legate su dei pali ed esposte alla porta dell'Olmo porta principale d'entrata di Motta Filocastro.

   

Con il malessere economico e sociale nel 1906 nasce il movimento separatista mottese...al quale si erano associati anche i cittadini di Mandaradoni e San Nicola, che chiesero ripetutamente alle alte autorità del tempo il giusto provvedimento visto, la perdita dell'Autonomia di Comune, ma nulla purtroppo per loro tornò come prima.

Roma February 20th, 2015.

Malborghetto.

Just past the 13th milestone of the Ancient Flaminian Way, rises the imposing mass of the hamlet of Malborghetto.

 

The building has incorporated a four-fronted arch of the 4th century CE, placed as a marker at the intersection of the Via Flaminia and a link road between the Via Tiberina and Veii.

 

This tetrapylon, of a rectangular plan on four pylons of brick, was topped by a flat-roofed attic.

 

The presence of an honorary arch on the Flaminian Way, dateable to the 4th century CE, has been ascribed to the fact that the troops of Constantine descended from the north along this very road in order to oppose those of the Emperor Maxentius.

 

Christian tradition has it that Constantine, having encamped in this place, saw in the sky at sunset the sign of the cross and "in his sleep is warned to mark the shields with the heavenly sign of God and to give battle." The next day, 28 October 312, at Saxa Rubra, Constantine routed the army of his rival, Maxentius, who himself perished in the waters of the Tiber. Following this victory, in 315 the Roman Senate ordered the erection of the bifrontal arch near the Colosseum in the Urbs (City) and, perhaps, the erection of the four-fronted one at Malborghetto, in the Suburbium (Environs).

 

Over time the arch has undergone several transformations, both structural and functional.

 

In the 11th century it became a fortified church dedicated to the Virgin and in the 13th century was inserted into the girdle wall of a castrum, named by the sources Burgus S.Nicolai de Arcu Virginis (Hamlet of S.Nicholas of the Arch of the Virgin)

 

Being part of the defences of the Papal States until the 15th c., it was destroyed during the fights between the Orsini and the Sacrofanese families. Transformed into a farm-house and surrounded by the ruins of the hamlet, from that moment it took the name of Malborghetto or Borghettaccio. In 1567 the building was restored by the Milanese aromatarius (apothecary ) Constantino Petrasanta and then, in the 18th century, adapted as a staging post for mail.

 

It retained this function until the pontificate of Pius VI who, by connecting Civita Castellana to the Via Cassia, abolished the postal service along the suburban stretch of the Flaminian Way. Returned to being a simple farmhouse, only in 1982 did it become part of the State Property Administration

 

After a careful restoration now it houses an Antiquarium with findings pertinent to the Flaminian Way.

 

The Warp and Weft of Memory

 

Exhibition Opening at Castrum Peregrini

August 24th, 2018

 

'There are stains. What are we to do with them? Her sweat has turned brown with time and its acid has etched itself into her white cotton shirts and the lining of dresses. Skin oil has darkened the fingers of leather gloves, and her idiosyncratic walk has shaped the heels of her shoes. Her clothes have been recording devices.'

 

Excerpt from The Warp and Weft of Memory: www.warpweftmemory.net

 

In her latest multi-faceted work, Renée Turner explores the contents of Gisèle d'Ailly van Waterschoot van der Gracht’s closet. Although Gisèle passed away in 2013 at the age of one hundred, the traces of her figure can still be sensed through the shape and wear of her clothes. Spanning decades, the range of garments illustrates her fascination with travel, textiles, and design. There are Greek woollen vests, a Chinese silk jacket and several dresses fashioned by the renowned Dutch designer Dick Holthaus. All were meticulously itemized in Gisèle’s own wardrobe inventories. As Turner notes, “Gisèle was a taxonomist of her own life.”

 

Her clothes and taxonomical fervour are mirrored in her photographic archive as well, which Turner has selectively digitized to create a semantically-driven, online narrative. Combining writing, photographs of her clothes, videos, and illustrations, she personally reflects on her direct encounter with Gisèle’s belongings, the intimacy of the closet and how its content reflects her remarkable life, the history of the Netherlands before, during, and after the War, women and their clothing, the privileges of class, and the persona of the female artist. While each garment has its own story, it can be woven into a larger tapestry of other narratives past and present. In The Poetics of Space, Gaston Bachelard writes: “Every poet of furniture—even if he be a poet in a garret, and therefore has no furniture—knows that the inner space of an old wardrobe is deep.” Turner’s online project and exhibition at Castrum Peregrini traces the depths of those echoes and reverberations and contemplates what will be remembered and what will be reduced to dust.

 

The Warp and Weft of Memory has contributions by: Frans-Willem Korsten, Kate Pullinger, Andre Castro, Manufactura Independente, Cristina Cochior and Cesare Davolio. The related public program will be posted on the Castrum Peregrini website and facebook page.

 

Renée Turner is an artist, writer and Research Lecturer at the Willem de Kooning Academy and Piet Zwart Institute. Since 2016, she has been an artist in residence at Stichting Castrum Peregrini. Her research over the past two years has resulted in public lectures, the exhibition and online narrative.

 

This project was generously supported by the Mondriaan Foundation through the awarding of a two-year grant, Stipendium for Established Artists with Commissioner (WerkbijdrageBewezen Talent + Opdrachtgever). The initial research phase was funded through a Start-Up Grant from the Creative Industry Funds (Stimuleringsfonds Creatieve Industrie).

 

Photographic documentation of opening at Castrum Peregrini taken by Cristina Cochior and Florian Cramer

 

Motta Filocastro, (secondo lo storico nicoterese Adilardi, il nome di questo paese è composto da Motta, Filos e castrum che significa piccolo ma delizioso paese, eretto su un monte e adatto alla difesa), oltre ad essere un bellissimo Borgo Mediovale circa 200 anni fà era sede del Comune..

 

Sorge sulla cima di una collina a 360 m sul livello del mare, lungo l’antica via Popilia, nel tratto tra Rombiolo e Nicotera.

Le sue origini si crede che appartiene al periodo fra il VII e il V secolo a.C. per opera dei greci di Locri, in epoca magnogreca, altri da Annibale ecc...

 

In altri documenti, inoltre, si afferma che Motta è stata costruita dagli stessi abitanti di Nicotera dopo che la città fu distrutta dall'emiro Hasan-ibu-Alì (950 d. C.).

 

Durante l’Impero Romano era un villaggio ad economia agricolo-pastorale, nel 946, divenne molto popolato, quando gli abitanti di Nicotera si trasferirono a causa delle terribili incursioni dei Saraceni.

 

Motta nel' IX divenne pure insediamento d’eremiti Basiliani, mentre nel' XI i Normanni ne popolavano la zona, il Conte Ruggero con il suo dominio nella città di Mileto fece erigere, a Motta un castello con 12 torri, dove nel 1097 Papa Urbano II lo visitò, venuto in Calabria allo scopo di mettere ordine nelle pratiche della Chiesa, visitò i castelli di Mileto e di Motta Filocastro.

  

Con il Regno degli Svevi per opera dell' Imperatore Federico II, Motta divenne centro Urbano ricco ed autonomo, la giustizia si narra era amministrata dai Cavalieri del Tocco che si riunivano proprio al Tocco, si narra che qui i cavalieri stabilivano i turni di guardia, oggi è un bellissimo balcone mozzafiato, (abbellito con sedili di marmo fatti venire da Napoli), dove si può ammirare lo stupendo panorama della Piana di Gioia Tauro, le montagne delle Serre e dell’Aspromonte, lo Stretto di Messina, parte della Sicilia e l’ETNA…

  

Nel 1260 a fronte della guerra guelfi e ghibellini le varie famiglie calabresi si schierarono contro gli Svevi, da qui in poi e continuando nel 1266 con gli Angioini, Motta ed in genere il meridione fu teatro di violenti sommosse e povertà.

  

Furono gli Aragonesi ha portare a Motta una nuova speranza, economica e culturale con l'allevamento del baco da seta...

 

Nel 1506 e per diversi secoli i Pignatelli duca di Monteleone (vibo valentia) ne continuò questa forma di collaborazione al benessere..

   

Motta alla fine del 1600 era dotato anche di un Ospedale, che serviva ai poveri e ai pellegrini e aveva giurisdizione sui villaggi di Branconi (Caroni), Mandraono (Mandaradoni), San Nicolo (San Nicola), Zimbadi (Limbadi), San Martino, Cassinadi e Mambrici.

 

Il centro era circondato da mura che ne garantivano ogni difesa, l'entrate da tre grandi porte.

 

I soldati dei Pignatelli nel 1638 andarano in aiuto alla vicina Nicotera per respingere degli attacchi dei Turchi..

   

Motta nel 1799 fu dichiarato Comune..

  

Con una legge del 19 gennaio 1807 il re di Napoli Napoleone Bonaparte elevò Limbadi ad Università nel governo di Nicotera.

 

Anni dopo, Motta, perse l'autonomia di Comune il 1 gennaio 1830 con un decreto emanato dal re delle Due Sicilie Francesco I., con l'annessione dell'ex Regno delle due Sicilie al Regno d'Italia, Motta divenne anch'esso teatro di scontri, a causa delle varie ingiustizie dei Savoia sul meridione, allorché il brigantaggio impedivano il traffico, effettuando sequestri di persona e uccisioni di possidenti, rendendo impossibile la vita e la coltura delle campagne.

   

La repressione fu dura e spietata: le teste dei briganti uccisi venivano esposte legate su dei pali ed esposte alla porta dell'Olmo porta principale d'entrata di Motta Filocastro.

   

Con il malessere economico e sociale nel 1906 nasce il movimento separatista mottese...al quale si erano associati anche i cittadini di Mandaradoni e San Nicola, che chiesero ripetutamente alle alte autorità del tempo il giusto provvedimento visto, la perdita dell'Autonomia di Comune, ma nulla purtroppo per loro tornò come prima.

The Warp and Weft of Memory

 

Exhibition Opening at Castrum Peregrini

August 24th, 2018

 

'There are stains. What are we to do with them? Her sweat has turned brown with time and its acid has etched itself into her white cotton shirts and the lining of dresses. Skin oil has darkened the fingers of leather gloves, and her idiosyncratic walk has shaped the heels of her shoes. Her clothes have been recording devices.'

 

Excerpt from The Warp and Weft of Memory: www.warpweftmemory.net

 

In her latest multi-faceted work, Renée Turner explores the contents of Gisèle d'Ailly van Waterschoot van der Gracht’s closet. Although Gisèle passed away in 2013 at the age of one hundred, the traces of her figure can still be sensed through the shape and wear of her clothes. Spanning decades, the range of garments illustrates her fascination with travel, textiles, and design. There are Greek woollen vests, a Chinese silk jacket and several dresses fashioned by the renowned Dutch designer Dick Holthaus. All were meticulously itemized in Gisèle’s own wardrobe inventories. As Turner notes, “Gisèle was a taxonomist of her own life.”

 

Her clothes and taxonomical fervour are mirrored in her photographic archive as well, which Turner has selectively digitized to create a semantically-driven, online narrative. Combining writing, photographs of her clothes, videos, and illustrations, she personally reflects on her direct encounter with Gisèle’s belongings, the intimacy of the closet and how its content reflects her remarkable life, the history of the Netherlands before, during, and after the War, women and their clothing, the privileges of class, and the persona of the female artist. While each garment has its own story, it can be woven into a larger tapestry of other narratives past and present. In The Poetics of Space, Gaston Bachelard writes: “Every poet of furniture—even if he be a poet in a garret, and therefore has no furniture—knows that the inner space of an old wardrobe is deep.” Turner’s online project and exhibition at Castrum Peregrini traces the depths of those echoes and reverberations and contemplates what will be remembered and what will be reduced to dust.

 

The Warp and Weft of Memory has contributions by: Frans-Willem Korsten, Kate Pullinger, Andre Castro, Manufactura Independente, Cristina Cochior and Cesare Davolio. The related public program will be posted on the Castrum Peregrini website and facebook page.

 

Renée Turner is an artist, writer and Research Lecturer at the Willem de Kooning Academy and Piet Zwart Institute. Since 2016, she has been an artist in residence at Stichting Castrum Peregrini. Her research over the past two years has resulted in public lectures, the exhibition and online narrative.

 

This project was generously supported by the Mondriaan Foundation through the awarding of a two-year grant, Stipendium for Established Artists with Commissioner (WerkbijdrageBewezen Talent + Opdrachtgever). The initial research phase was funded through a Start-Up Grant from the Creative Industry Funds (Stimuleringsfonds Creatieve Industrie).

 

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