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ist der Selfoss, ein Wasserfall ganz in der Nähe des großen Dettifoss und gut von dort zu Fuß zu erreichen. Er liegt im Norden Islands und kommt duch das dunkle Gestein besonders gut zur Geltung!
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Dieser Wasserfall gehört wohl zu den schönsten Islands. Aus diesem Grund zeige ich gleich 2 Varianten weil ich mich wieder mal nicht entscheiden konnte.
This waterfall is probably one of the most beautiful in Iceland. For this reason, I show 2 variants because I could not decide again...
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Dieser Blick in die Erdgeschichte in der Auvergne (FR) mit vulkanischem Ursprung ist das Ergebnis menschlicher Eingriffe durch Abbau des Basaltgesteins. Heute ist der Steinbruch stillgelegt und für Besucher erschlossen. Wenn man die Strukturen anschaut, versteht man den Begriff "Basaltorgel" sofort. Der Steinbruch befindet sich in 63840 Saillant.
Das Foto ist im Rahmen eines Fotokurses in der Auvergne entstanden.
Foto von Fr. 27.09.2019
Die Kreschiner Berge (Křesínské vrchy) an der Eger (Ohře) liegen landschaftlich eindrucksvoll in der weiten Flussniederung. Die Basaltberge verdanken ihre Entstehung dem Vulkanismus der Tertiärzeit, als auch die charakteristischen Kegelberge des Böhmischen Mittelgebirges gebildet worden sind. Allerdings sind die Kreschiner Berge als Ausläufer des damaligen Vulkanismus nicht mehr mit dem Gebirgsmassiv verbunden und liegen als Einzelberge - ebenso wie die markante Hasenburg (Hazmburk) - bereits in der Niederegertafel. Der Rohatetz (Rohatec) als höchste Erhebung wurde durch den Abbau des Basaltgesteins auf der Nord- und Westseite weitgehend abgetragen, allerdings blieb zumindest der Gipfel (mit 264 m über NN) erhalten. Von hier ergibt sich ein eindrucksvoller Blick über die Niederegertafel mit dem gegenüberliegenden bewaldeten Steilhang und der Hasenburg sowie zum Böhmischen Mittelgebirge.
konnten wir unter anderem bei dem beeindruckenden Wasserfall Selfoss bestaunen. Dieser Wasserfall befindet sich ganz in der Nähe des größeren Wasserfalls Dettifoss. Beide Wasserfälle befinden sich in Island.
Besonders interessant war auch das Basaltgestein, welches das Wasser eingegrenzt hat.
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Dieser Blick in die Erdgeschichte in der Auvergne (FR) mit vulkanischem Ursprung ist das Ergebnis menschlicher Eingriffe durch Abbau des Basaltgesteins. Heute ist der Steinbruch stillgelegt und für Besucher erschlossen. Wenn man die Strukturen anschaut, versteht man den Begriff "Basaltorgel" sofort. Der Steinbruch befindet sich in 63840 Saillant.
Das Foto ist im Rahmen eines Fotokurses in der Auvergne entstanden.
Foto von Fr. 27.09.2019
Der Richterstuhl
Dies ist ein Bauwerk aus Feld- und Basaltgestein und wir die "Kanzel oder im Volksmund der "Richterstuhl" genannt. Es symbolisiert die Sitzordnung eines Platzes ,wo in früheren Zeiten Gericht gehalten wurde.
The Judgment Seat
This is a building made of field and basalt rock and is called the "pulpit" or, popularly, the "judge's seat". It symbolizes the seating arrangement of a place where court was held in earlier times.
Velký Beškovský kopec
Der Große Berg (Velký Beškovský kopec) ist einer der höchsten Gipfel der Daubaer Schweiz. Seine Höhe verdankt er dem Umstand, dass hier in der Zeit des Tertiär ein Vulkanschlot existierte, von welchem im Gipfelbereich noch Basaltgestein (Nephelinit) aufgechlossen ist. Dieses wurde im 19. Jahrhundert durch einen Steinbruchbetrieb abgebaut, wobei aufgrund der Steilheit der Berghänge eine beeindruckende logistische Leistung beim Abtransport des Gesteins erbracht worden sein muss. Ein tief (teilweise direkt in den Sandstein) eingkerbter Weg zeugt bis heute davon. Während der Basalt nur in geringem Umfang anstehend ist, bildet der Kreidesandstein den wesentlichen Teil des Gipfelbereichs, mit zum Teil recht ansehnlichen Wand- und Turmbildungen. Aufgrund der Bewaldung des Berges it die Aussicht im Sommer eingeschränkt, jedoch können mit etwas Kletterei zwischen den Bäumen an mehreren Stellen herrliche Aussichten in westlich bis nördlicher Richtung bewundert werden.
2018 FRA 9137
Yssingeaux liegt im Pays des Sucs. Eine wunderbare, sehr extravagante Landschaft. Die Erhebungen sind sozusagen die Blubberblasen von Vulkanen, die kurz davor standen auszubrechen, aber in dieser Phase erkalteten und das typische säulenartige Basaltgestein bildeten.
Um 5:15 ging es los Richtung Weißwasser. Genauer gesagt zum Rhododendronpark Kromlau. Da steht die Rakotzbrücke die den Rakotzsee überragt. Die Brücke wurde um 1860 in 10 Jahren Bauzeit errichtet und besteht aus Feldsteinen und Basaltgestein. Als die Sonne nach Sonnenaufgang an höhe gewann. Strahlte sie ein warmes Licht über die Brücke und dem See. Eine wirklich beruhigende Szenerie wie ich finde.
Der Kahle Berg (Holý vrch bzw. Lysá hora) bei Kundratitz (Kundratice) im Böhmischen Mittelgebirge ist für die Vorkommen der sehr seltenen Finger-Kuschellen berühmt. Außerdem lohnt sich der Aufstieg zur Hochfläche des Berges wegen der phänomenalen Aussicht über weite Teile des Gebirges sowie ins Böhmische Becken. Nicht zuletzt sind die Felsformationen aus Basaltgestein sehenswert.
Der Große Zschirnstein gehört zu den typischen Tafelbergen des Elbsandsteingebirges. Insbesondere auf der West- und Südseite erreichen die Wände Höhen von bis zu 80 m!
Die Sandsteinschichten wurden hier während des Tertiär von vulkanischen Schmelzen durchbrochen. Das dabei gebildete Basaltgestein wurde auf der Gipfelfläche in einem Steinbruch abgebaut.
Der Kleine Zschirnsteinturm ist der markanteste Felsenturm auf der Westseite des Tafelbergs Großer Zschirnstein.
- - -
The "Großer Zschirnstein" is one of the typical table mountains of the Elbe Sandstone Mountains. Particularly on its western and southern sides, the cliffs reach heights of up to 80 meters!
The sandstone strata here were breached by volcanic melts during the Tertiary period. The resulting basalt rock was quarried on the summit plateau.
Der Große Zschirnstein gehört zu den typischen Tafelbergen des Elbsandsteingebirges. Insbesondere auf der West- und Südseite erreichen die Wände Höhen von bis zu 80 m!
Die Sandsteinschichten wurden hier während des Tertiär von vulkanischen Schmelzen durchbrochen. Das dabei gebildete Basaltgestein wurde auf der Gipfelfläche in einem Steinbruch abgebaut.
Der Kleine Zschirnsteinturm ist der markanteste Felsenturm auf der Westseite des Tafelbergs Großer Zschirnstein.
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The "Großer Zschirnstein" is one of the typical table mountains of the Elbe Sandstone Mountains. Particularly on its western and southern sides, the cliffs reach heights of up to 80 meters!
The sandstone strata here were breached by volcanic melts during the Tertiary period. The resulting basalt rock was quarried on the summit plateau.
Der Berg Hegyestű ("Abendberg") war einstmals ein markanter Kegelberg am Rand des Káli-Beckens im Norden des Balatons (Plattensee). Durch den ab dem Jahr 1930 erfolgenden umfangreichen Abbau des hiesigen Basaltgesteins verlor der Berg seine imposante Form, jedoch wurden zugleich die filigranen Basaltsäulen in einem außergewöhnlich hohen Aufschluss freigelegt.
Aufgrund starker Proteste wurde der Gesteinsabbau im Jahr 1970 eingestellt und das unter Naturschutz gestellte Steinbruchareal beherbergt seit 1998 ein kleines Museum zur Geologie der Balaton-Region.
Zur Geologie:
Der Vulkanausbruch ereignete sich im Oberpannonium vor etwa 3,5 bis 4 Millionen Jahren in einem flachen Binnenmeer. Bei der Explosion gelangte eine große Menge pyroklastischen Materials an die Oberfläche. Dieses lagerte sich ab und bildete einen ringförmigen Tuffhügel. Dieser Tuffhügel füllte sich mit Lava. Das Bett des Tuffhügels und des ehemaligen Lavasees bestand aus oberpannonischem Sand und Ton. In unmittelbarer Nähe des Kraterkanals befindet sich der mitteltriassische Iskzahegy-Kalkstein. Der Tuffhügel und die darin erstarrte Lava begannen fast unmittelbar zu zerfallen und wurden dann im Pleistozän und Holozän durch rückschreitende Erosion fast vollständig abgetragen. Die Basalttrümmer und der oberpannonische Sand, die das Bett bildeten, wurden durch periodische Wasserläufe transportiert. Durch Erosion ist nur ein Bruchteil der ursprünglichen Basaltmasse erhalten geblieben.
In Hegyestún ereigneten sich zwei Ausbrüche: Der ältere Basalt ist im nördlichen Teil des oberen Tagebaugeländes sichtbar. Dieser säulenförmig anmutende Limonit ist entlang der Risse rostbraun gefärbt, seine frische Bruchfläche ist bräunlich-grau und zerbricht beim Schlagen mit einem Hammer in 1–2 cm große, kugelförmige Stücke. Der jüngere Basalt, der den alten Basalt durchbrach, ist schwarzgrau bis graphitgrau, seine Bruchfläche ist frisch, körnig, zerbricht in Fragmente und ist säulenförmig. Die Säulen haben 5–6–7 Seiten. Die Basalte unterschiedlichen Alters treffen entlang einer unebenen Fläche aufeinander. Kleinere oder größere Massen älteren Basalts sind als Einschlüsse im jüngeren Basalt zu erkennen. Der Kraterkanal ist im zentralen Tagebaugelände sichtbar, und die Überreste des ehemaligen Basaltschildes sind in der westlichen Minenwand zu sehen. Die unteren 2–3 Meter der Überreste des Basaltschildes bestehen aus Lavaagglomeraten, in denen kugelförmige Basaltkörper mit einem Durchmesser von 20–40 cm zu sehen sind, die Kissenlava ähneln. Diese Basaltkörper belegen den Ausbruch des Lavaagglomerats unterhalb des Meeresspiegels.
Das Lavaagglomerat und der kugelförmige Basalt sind blasig, verwittert und zerbröseln leicht von Hand. Das Lavaagglomerat entwickelte sich zu einem Basalt mit terrassenförmiger Trennung, der kaum einen Meter dick ist. Dieser geht in Säulenbasalt über. Der jüngere Basalt ist etwa 30 m hoch aufgeschlossen, säulenförmig und die Säulen sind gebogen. Die Bruchfläche des jungen Basalts ist rau, spröde und leicht spaltbar. Neben den bereits erwähnten älteren Basalteinschlüssen finden sich auch einige leicht geschmolzene Sandsteineinschlüsse aus der permischen Schicht sowie seltene, 1–3 mm lange, flaschengrüne Olivine aus dem Erdmantel.
Die Steppenberge im Böhmischen Mittelgebirge (České středohoří) gehören zu den faszinierendsten Landschaften Mitteleuropas. Der langgestreckte Rannayer Berg (Raná) mit seinen drei Gipfeln ist vielleicht der schönste der Steppenberge. Er erreicht eine Höhe von 457 m über NN, womit er als frei stehender Höhenzug von etwa 1 km Länge um gut 200 m die flache Umgebung überragt. Ebenso wie die anderen Steppenberge entstand das Gestein des Berges während des Tertiärs, als an einer Kluft Magma an die Erdoberfläche trat und erkaltete. Das daraus entstandene Basaltgestein (Nephelinit) ist besonders widerstandsfähig und widerstand der Abtragung stärker als die Sedimentgesteine der Umgebung. Dadurch wurden die markanten Kegelformen der Steppenberge herauspräpariert, die insbesondere in den Gipfelbereichen und in sonnenexponierten Lagen keine Waldbedeckung aufweisen. Die Steppenvegetation ist dabei in floristischer Hinsicht beachtenswert. Andererseits ist der Berg aber auch seit 1932 ein Zentrum der Segelfliegerei geworden, was in gewisser Weise im Kontrast zum Naturschutz steht. Jetzt im Winter herrscht jedoch weitgehend Ruhe an der Raná und die hier vorkommenden geschützten Ziesel können den wohlverdienten Winterschlaf halten.
Location: Europa, Czech Republic, Bohemian Central Mountains - Tertiary vulcanism, cleft effusion, Nephelinite
Der Poratscher Berg (Pohradická hora) liegt abseits markierter Wege in einem nur selten von Wanderern besuchten Teil des Böhmischen Mittelgebirges etwa 5 km südlich von Teplitz (Teplice). Der heute nur über unscheinbare Pfade zu erreichende Berg besaß jedoch in der Frühzeit der touristischen Erschließung der Region eine besondere Bedeutung, da hier bereits 1838/40 einer der ersten Aussichtstürme überhaupt errichtet worden war. Dies geschah auf Initiative des Prager Erzbischofs Alois Joseph Schrenk, dessen Residenz im etwa 2 km entfernten Schwaz (Světec) lag. Nach ihm wurde der Berg in zeitweilig auch in Alois-Höhe umbenannt.
Von dem in neogotischem Stil erbauten, etwa 15 h hohen Aussichtsturm sind heute leider nur noch die Umfassungsmauern des Untergeschosses erhalten. Bereits vor dem ersten Weltkrieg war der Turm sanierungsbedürftig, wobei der Kriegsausbruch eine Restaurierung verhinderte. Zudem war bereits damals der landschaftliche Reiz durch die Braunkohlengewinnung im Umfeld des Berges stark beeinträchtigt worden.
Die bereits von den Erzbischöfen im 19. Jahrhundert eröffneten Bergwerke wurden nach dem Zweiten Weltkrieg erweitert. In diesem Zusammenhang wurde das Areal um den aus Basaltgestein bestehenden Berg massiv unterhöhlt, was um das Jahr 1960 zu einem lokalen Erdbeben führte, in dessen Folge eine gewaltige Felsspalte längst des von Norden nach Süden verlaufenden schmalen Gipfelplateaus entstanden ist. Dieses Ereignis führte auch zur weiteren Zerstörung des Turmes, neben dem sich auf der Nordspitze des Berges auch einstmals auch ein Pavillion oder eine Kapelle befand.
Der exzessive Bergbau führte in den 1960er/70er Jahren zudem zum vollständigen Abriss des namensgebenden Dorfes Poratsch (Pohradice), welches etwa 300 m südöstlich des Berges lag. Trotz der kulturlandschaftlichen Verluste lohnt ein Besuch des Gipfels auch heute, denn die Aussicht über das Nordböhmische Becken auf den Steilabbruch des Erzgebirges ist unübertroffen.
Das bereits im 16. Jahrhundert bestehende Kromlau (sorb.: Kromola) wurde im Dreißigjährigen Krieg derart verwüstet, dass die in der Muskauer Heide gelegene Siedlung über Jahrzehnte wüst blieb. In dem durch häufige Besitzwechsel geprägten Kromlau entstand 1779 eine Windmühle und allmählich wuchs die Siedlung wieder auf mehrere Wirtschaften an. Nachdem im Zuge des Wiener Kongresses (1813) die gesamte Region von Sachsen an Preußen gefallen war, gelangte Christiane Dorothea Goltsch in den Besitz Kromlaus. Sie förderte die Entwicklung des Ortes, so dass 1842 ein gewinnbringender Verkauf an den Großgrundbesitzer Friedrich Hermann Rötschke möglich wurde. Dieser erhöhte die Rentabilität seines neuen Besitzes durch den Verkauf von Flächen an eine in Berlin ansässige Braunkohlenaktiengesellschaft. Zugleich ließ er - inspiriert vom Wirken Fürst Pücklers im nahen Bad Muskau - einen ausgedehnten Landschaftspark anlegen. Der 1889 in den Besitz Kromlaus gekommene Friedrich XI. Leopold, Graf von und zu Egloffstein-Arklitten veranlasste schließlich die Anpflanzung winterharter Rhododendren, wodurch der Landschaftspark endgültig sein heutiges Erscheinungsbild erhielt.
Neben den Rhododendren und Gestaltungselementen aus Basaltgestein sind Teiche ein prägendes Merkmal. Es handelt sich um natürliche Senken, denn die Landschaft des Muskauer Faltenbogens wurde in Folge eiszeitlicher Gletschervorstöße gestaucht, wodurch langgestreckte Mulden und Rücken entstanden sind. Überregional bekannt ist der Rakotzsee, dessen Name vom sorbischen Wort 'rak' = Krebs hergeleitet wird. Hier entstanden besonders aufwändige Basaltbauwerke wie die Rakotzbrücke, eine Grotte, die Basaltorgel sowie ein kleines Wildwasser mit der kleinen Teufelsbrücke. Die 19,8 m frei spannende Rakotzbrücke bildet mit der Spiegelung im Wasser eine besonders mystische Szenerie, die unzählige Besucher anlockt und gern als Filmkulisse genutzt wird.
Der durch Basaltgestein aufgebaute Steinschönauer Berg (Šenovský vrch) ist an seinen unteren Hängen von Sandstein umgeben. Dieser wurde, vor allem östlich des Berges in Steinbrüchen gewonnen, um daraus Bau- und Grabsteine, aber auch Bau- und Schleifsand zu gewinnen. Dabei entstanden Steinbrüche mit teilweise sehr spektakulären senkrechten Wänden, wobei sogar unterirdische Hallen herausgearbeitet worden sind. Der unmittelbar an der Straße liegende Steinbruch weist zwei 13 m lange Tunnel auf, die bei einer Breite von etwa 6 m immerhin 9 m hoch sind. An hinteren Ende sind die beiden Tunnel verbunden, wobei der hohe Grundwasserstand ein Begehen aber unmöglich macht. Eine unweit des Steinbruchs aufgestellte Säule erinnert an die glückliche Rettung von verschütteten Steinbrechern im Jahre 1859.
Der Luchberg zählt zu den markantesten Bergen des Osterzgebirges. Ebenso wie der Geisingberg oder Wilisch verdankt er seine gegenüber der Umgebung herausgehobene kegelförmige Gestalt vulkanischen Schmelzen. Diese brachen im Tertiär durch die Gneisgesteine der Umgebung und bildeten nach der Abkühlung das verwitterungsbeständige Basaltgestein. Aufgrund der Inhomogenität des Basalts wurde am Luchberg nie ein umfassender Abbau des Gesteins vorgenommen, wodurch die weithin sichtbare Form des Berges unverändert erhalten blieb. Obwohl der Berg eine der wichtigsten Landmarken des Osterzgebirges darstellt ist die Aussicht vergleichsweise bescheiden. Die Bewaldung des Gipfels lässt gar keine Aussicht zu, jedoch führt ein aussichtsreicher Rundweg entlang des Waldrandes am Fuß des Berges.
Die Alte Eisenstraße passiert durch Luchau hindurch den Luchberg, bevor sie über die bewaldeten Höhen hinweg ins Tal der Roten Weißeritz hinabführt. Es handelte sich um eine Straßenverbindung über welche die in Berggießhübel geförderten Eisenerze zur Verhüttung nach Schmiedeberg transportiert wurden.
Der Große Zschirnstein gehört zu den typischen Tafelbergen des Elbsandsteingebirges. Insbesondere auf der West- und Südseite erreichen die Wände Höhen von bis zu 80 m!
Die Sandsteinschichten wurden hier während des Tertiär von vulkanischen Schmelzen durchbrochen. Das dabei gebildete Basaltgestein wurde auf der Gipfelfläche in einem Steinbruch abgebaut.
Der Kahle Berg (Holý vrch bzw. Lysá hora) bei Kundratitz (Kundratice) im Böhmischen Mittelgebirge ist für die Vorkommen der sehr seltenen Finger-Kuschellen berühmt. Außerdem lohnt sich der Aufstieg zur Hochfläche des Berges wegen der phänomenalen Aussicht über weite Teile des Gebirges sowie ins Böhmische Becken. Nicht zuletzt sind die Felsformationen aus Basaltgestein sehenswert.
Als Hegauvulkan gehört der Höwenegg zu einer einzigartigen Landschaft, die mit den Vulkanbergen zu den geologisch und auch landschaftlich reizvollsten in Süddeutschland zählt. Der Höwenegg war vor ca. 10 Millionen Jahren aktiv und hat einen Hauptkrater sowie 5 Nebenkrater. Das vorhandene vulkanische Basaltgestein wurde Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum Jahr 1979 abgebaut. Danach entstand im Steinbruch aus dem natürlichen Oberflächenwasser ein See. Seit dem Jahr 1983 ist der Höwenegg ein Naturschutzgebiet.
Das bereits im 16. Jahrhundert bestehende Kromlau (sorb.: Kromola) wurde im Dreißigjährigen Krieg derart verwüstet, dass die in der Muskauer Heide gelegene Siedlung über Jahrzehnte wüst blieb. In dem durch häufige Besitzwechsel geprägten Kromlau entstand 1779 eine Windmühle und allmählich wuchs die Siedlung wieder auf mehrere Wirtschaften an. Nachdem im Zuge des Wiener Kongresses (1813) die gesamte Region von Sachsen an Preußen gefallen war, gelangte Christiane Dorothea Goltsch in den Besitz Kromlaus. Sie förderte die Entwicklung des Ortes, so dass 1842 ein gewinnbringender Verkauf an den Großgrundbesitzer Friedrich Hermann Rötschke möglich wurde. Dieser erhöhte die Rentabilität seines neuen Besitzes durch den Verkauf von Flächen an eine in Berlin ansässige Braunkohlenaktiengesellschaft. Zugleich ließ er - inspiriert vom Wirken Fürst Pücklers im nahen Bad Muskau - einen ausgedehnten Landschaftspark anlegen. Der 1889 in den Besitz Kromlaus gekommene Friedrich XI. Leopold, Graf von und zu Egloffstein-Arklitten veranlasste schließlich die Anpflanzung winterharter Rhododendren, wodurch der Landschaftspark endgültig sein heutiges Erscheinungsbild erhielt.
Neben den Rhododendren und Gestaltungselementen aus Basaltgestein sind Teiche ein prägendes Merkmal. Es handelt sich um natürliche Senken, denn die Landschaft des Muskauer Faltenbogens wurde in Folge eiszeitlicher Gletschervorstöße gestaucht, wodurch langgestreckte Mulden und Rücken entstanden sind. Überregional bekannt ist der Rakotzsee, dessen Name vom sorbischen Wort 'rak' = Krebs hergeleitet wird. Hier entstanden besonders aufwändige Basaltbauwerke wie die Rakotzbrücke, eine Grotte, die Basaltorgel sowie ein kleines Wildwasser mit der kleinen Teufelsbrücke. Die 19,8 m frei spannende Rakotzbrücke bildet mit der Spiegelung im Wasser eine besonders mystische Szenerie, die unzählige Besucher anlockt und gern als Filmkulisse genutzt wird.
Der Luchberg zählt zu den markantesten Bergen des Osterzgebirges. Ebenso wie der Geisingberg oder Wilisch verdankt er seine gegenüber der Umgebung herausgehobene kegelförmige Gestalt vulkanischen Schmelzen. Diese brachen im Tertiär durch die Gneisgesteine der Umgebung und bildeten nach der Abkühlung das verwitterungsbeständige Basaltgestein. Aufgrund der Inhomogenität des Basalts wurde am Luchberg nie ein umfassender Abbau des Gesteins vorgenommen, wodurch die weithin sichtbare Form des Berges unverändert erhalten blieb. Obwohl der Berg eine der wichtigsten Landmarken des Osterzgebirges darstellt ist die Aussicht vergleichsweise bescheiden. Die Bewaldung des Gipfels lässt gar keine Aussicht zu, jedoch führt ein aussichtsreicher Rundweg entlang des Waldrandes am Fuß des Berges.
Die Steppenberge im Böhmischen Mittelgebirge (České středohoří) gehören zu den faszinierendsten Landschaften Mitteleuropas. Der langgestreckte Rannayer Berg (Raná) mit seinen drei Gipfeln ist vielleicht der schönste der Steppenberge. Er erreicht eine Höhe von 457 m über NN, womit er als frei stehender Höhenzug von etwa 1 km Länge um gut 200 m die flache Umgebung überragt. Ebenso wie die anderen Steppenberge entstand das Gestein des Berges während des Tertiärs, als an einer Kluft Magma an die Erdoberfläche trat und erkaltete. Das daraus entstandene Basaltgestein (Nephelinit) ist besonders widerstandsfähig und widerstand der Abtragung stärker als die Sedimentgesteine der Umgebung. Dadurch wurden die markanten Kegelformen der Steppenberge herauspräpariert, die insbesondere in den Gipfelbereichen und in sonnenexponierten Lagen keine Waldbedeckung aufweisen. Die Steppenvegetation ist dabei in floristischer Hinsicht beachtenswert. Andererseits ist der Berg aber auch seit 1932 ein Zentrum der Segelfliegerei geworden, was in gewisser Weise im Kontrast zum Naturschutz steht. Jetzt im Winter herrscht jedoch weitgehend Ruhe an der Raná und die hier vorkommenden geschützten Ziesel können den wohlverdienten Winterschlaf halten.
Location: Europa, Czech Republic, Bohemian Central Mountains - Tertiary vulcanism, cleft effusion, Nephelinite
Der Poratscher Berg (Pohradická hora) liegt abseits markierter Wege in einem nur selten von Wanderern besuchten Teil des Böhmischen Mittelgebirges etwa 5 km südlich von Teplitz (Teplice). Der heute nur über unscheinbare Pfade zu erreichende Berg besaß jedoch in der Frühzeit der touristischen Erschließung der Region eine besondere Bedeutung, da hier bereits 1838/40 einer der ersten Aussichtstürme überhaupt errichtet worden war. Dies geschah auf Initiative des Prager Erzbischofs Alois Joseph Schrenk, dessen Residenz im etwa 2 km entfernten Schwaz (Světec) lag. Nach ihm wurde der Berg in zeitweilig auch in Alois-Höhe umbenannt.
Von dem in neogotischem Stil erbauten, etwa 15 h hohen Aussichtsturm sind heute leider nur noch die Umfassungsmauern des Untergeschosses erhalten. Bereits vor dem ersten Weltkrieg war der Turm sanierungsbedürftig, wobei der Kriegsausbruch eine Restaurierung verhinderte. Zudem war bereits damals der landschaftliche Reiz durch die Braunkohlengewinnung im Umfeld des Berges stark beeinträchtigt worden.
Die bereits von den Erzbischöfen im 19. Jahrhundert eröffneten Bergwerke wurden nach dem Zweiten Weltkrieg erweitert. In diesem Zusammenhang wurde das Areal um den aus Basaltgestein bestehenden Berg massiv unterhöhlt, was um das Jahr 1960 zu einem lokalen Erdbeben führte, in dessen Folge eine gewaltige Felsspalte längst des von Norden nach Süden verlaufenden schmalen Gipfelplateaus entstanden ist. Dieses Ereignis führte auch zur weiteren Zerstörung des Turmes, neben dem sich auf der Nordspitze des Berges auch einstmals auch ein Pavillion oder eine Kapelle befand.
Der exzessive Bergbau führte in den 1960er/70er Jahren zudem zum vollständigen Abriss des namensgebenden Dorfes Poratsch (Pohradice), welches etwa 300 m südöstlich des Berges lag. Trotz der kulturlandschaftlichen Verluste lohnt ein Besuch des Gipfels auch heute, denn die Aussicht über das Nordböhmische Becken auf den Steilabbruch des Erzgebirges ist unübertroffen.
Der Luchberg zählt zu den markantesten Bergen des Osterzgebirges. Ebenso wie der Geisingberg oder Wilisch verdankt er seine gegenüber der Umgebung herausgehobene kegelförmige Gestalt vulkanischen Schmelzen. Diese brachen im Tertiär durch die Gneisgesteine der Umgebung und bildeten nach der Abkühlung das verwitterungsbeständige Basaltgestein. Aufgrund der Inhomogenität des Basalts wurde am Luchberg nie ein umfassender Abbau des Gesteins vorgenommen, wodurch die weithin sichtbare Form des Berges unverändert erhalten blieb. Obwohl der Berg eine der wichtigsten Landmarken des Osterzgebirges darstellt ist die Aussicht vergleichsweise bescheiden. Die Bewaldung des Gipfels lässt gar keine Aussicht zu, jedoch führt ein aussichtsreicher Rundweg entlang des Waldrandes am Fuß des Berges.
Der Große Zschirnstein gehört zu den typischen Tafelbergen des Elbsandsteingebirges. Insbesondere auf der West- und Südseite erreichen die Wände Höhen von bis zu 80 m!
Die Sandsteinschichten wurden hier während des Tertiär von vulkanischen Schmelzen durchbrochen. Das dabei gebildete Basaltgestein wurde auf der Gipfelfläche in einem Steinbruch abgebaut.
Der Kahle Berg (Holý vrch bzw. Lysá hora) bei Kundratitz (Kundratice) im Böhmischen Mittelgebirge ist für die Vorkommen der sehr seltenen Finger-Kuschellen berühmt. Außerdem lohnt sich der Aufstieg zur Hochfläche des Berges wegen der phänomenalen Aussicht über weite Teile des Gebirges sowie ins Böhmische Becken. Nicht zuletzt sind die Felsformationen aus Basaltgestein sehenswert.
Die Steppenberge im Böhmischen Mittelgebirge (České středohoří) gehören zu den faszinierendsten Landschaften Mitteleuropas. Der langgestreckte Rannayer Berg (Raná) mit seinen drei Gipfeln ist vielleicht der schönste der Steppenberg. Er erreicht eine Höhe von 457 m über NN, womit er als frei stehender Höhenzug von etwa 1 km Länge um gut 200 m die flache Umgebung überragt. Ebenso wie die anderen Steppenberge entstand das Gestein des Berges während des Tertiärs, als an einer Kluft Magma an die Erdoberfläche trat und erkaltete. Das daraus entstandene Basaltgestein (Nephelinit) ist besonders widerstandsfähig und widerstand der Abtragung stärker als die Sedimentgesteine der Umgebung. Dadurch wurden die markanten Kegelformen der Steppenberge herauspräpariert, die insbesondere in den Gipfelbereichen und in sonnenexponierten Lagen keine Waldbedeckung aufweisen. Die Steppenvegetation ist dabei in floristischer Hinsicht beachtenswert. Andererseits ist der Berg aber auch seit 1932 ein Zentrum der Segelfliegerei geworden, was in gewisser Weise im Kontrast zum Naturschutz steht. Jetzt im Winter herrscht jedoch weitgehend Ruhe an der Raná und die hier vorkommenden geschützten Ziesel können den wohlverdienten Winterschlaf halten.
Location: Europa, Czech Republic, Bohemian Central Mountains - Tertiary vulcanism, cleft effusion, Nephelinite
Čedičový vrch / Čedičák
Dittersbach (Jetřichovice) in der Böhmischen Schweiz ist für seine Felsenwelt bekannt, die aus bizarren Sandsteintürmen gebildet wird. Weniger bekannt ist, dass südlich des Dorfs eine außergewöhnliche Felsformation zu finden ist, die nicht aus Sandstein besteht. Wie der heutige tschechische Name "Čedičový vrch" (= Basaltberg) zu erkennen gibt, handelt es sich um vulkanisch gebildeten Basalt. Dieser tritt im Gipfelbereich in einem Steinbruch sowie an der höchsten Stelle in einer sonderbar geformten Klippe zu Tage. Die ungewöhnliche Gestalt des Basaltfelsens mit seinen dünnen Säulchen scheint teilweise durch menschlichen Einfluss mitgestaltet worden zu sein. Zumindest ist wohl auf einer Seite (im Bild links) eine Art Becken durch die Entnahme von Basaltgestein entstanden. Der alte deutsche Name "Donnersberg" (auch kurz "Donsberg") lässt sogar daran denken, dass hier ein heiliger Ort zu suchen ist. Die spektakuläre Felsformation dürfte zumindest auch Menschen früherer Zeiten fasziniert haben. Der Weg auf den Berg ist heute durch liebevoll gestaltete Wegweiser im Gelände markiert. Eine hübsche Alternative zu den überlaufenen Wanderwegen über die Dittersbacher Sandsteinfelsen...
Am Höhenzug Klutschken (Klučky) zwischen Steinschönau (Kamenický Šenov) und Blottendorf (Polevsko) wurde früher das hier anstehende Basaltgestein in geräumigen Steinbrüchen abgebaut. Auf einer oberen und unteren Etage entstanden dabei interessante geologische Aufschlüsse, die den Basalt mit sehr großen und regelmäßigen Säulen zeigen. Leider ist der Bewuchs inzwischen an vielen Stellen sehr hoch, so dass die obere Steinbruchwand nicht mehr in voller Länge sichtbar ist.
Die Steppenberge im Böhmischen Mittelgebirge (České středohoří) gehören zu den faszinierendsten Landschaften Mitteleuropas. Der langgestreckte Rannayer Berg (Raná) mit seinen drei Gipfeln ist vielleicht der schönste der Steppenberge. Er erreicht eine Höhe von 457 m über NN, womit er als frei stehender Höhenzug von etwa 1 km Länge um gut 200 m die flache Umgebung überragt. Ebenso wie die anderen Steppenberge entstand das Gestein des Berges während des Tertiärs, als an einer Kluft Magma an die Erdoberfläche trat und erkaltete. Das daraus entstandene Basaltgestein (Nephelinit) ist besonders widerstandsfähig und widerstand der Abtragung stärker als die Sedimentgesteine der Umgebung. Dadurch wurden die markanten Kegelformen der Steppenberge herauspräpariert, die insbesondere in den Gipfelbereichen und in sonnenexponierten Lagen keine Waldbedeckung aufweisen. Die Steppenvegetation ist dabei in floristischer Hinsicht beachtenswert. Andererseits ist der Berg aber auch seit 1932 ein Zentrum der Segelfliegerei geworden, was in gewisser Weise im Kontrast zum Naturschutz steht. Jetzt im Winter herrscht jedoch weitgehend Ruhe an der Raná und die hier vorkommenden geschützten Ziesel können den wohlverdienten Winterschlaf halten.
Location: Europa, Czech Republic, Bohemian Central Mountains - Tertiary vulcanism, cleft effusion, Nephelinite
Der Kahle Berg (Holý vrch bzw. Lysá hora) bei Kundratitz (Kundratice) im Böhmischen Mittelgebirge ist für die Vorkommen der sehr seltenen Finger-Kuschellen berühmt. Außerdem lohnt sich der Aufstieg zur Hochfläche des Berges wegen der phänomenalen Aussicht über weite Teile des Gebirges sowie ins Böhmische Becken. Nicht zuletzt sind die Felsformationen aus Basaltgestein sehenswert.
Das Böhmische Mittelgebirge ist eine außerordentlich eindrucksvolle Landschaft. Ihre Gestalt erhielt sie durch massiven Vulkanismus in der Zeit des Tertiär. Zeugen davon sind die pyramidenförmigen Berge, die aus den Schloten der ehemaligen Vulkane entstanden sind. Das Magma in den Schloten erstarrte zu Basaltgestein. Dieses verwitterungsbeständige Material wurde in der Folge langsamer abgetragen als die Gesteine der Umgebung. So bildeten sich die Kegelberge heraus und das Mittelgebirge gleicht einer Landschaft mit unzähligen kleinen und großen Pyramiden. Nicht zufällig hat wohl schon den Siedlern zur Zeit der ägyptischen Pyramidenbauten diese Landschaft gefallen. Davon zeugen die zahlreichen mit Steinwällen umschlossenen Burgstätten, die bis in die Keltenzeit genutzt worden sind.
Der Donnersberg bzw. Milleschauer stellt die Krone dieser Landschaft dar. ca. 400 m erhebt sich sein Kegel über die Umgebung. Auf 837 m über dem Meer reckt er seine Spitze damit empor und bietet einer der eindrucksvollsten Rundsichten Mitteleuropas. Sogar Humboldt setzte sie auf Platz drei seiner weltweiten 'Best of'!
Der Große Zschirnstein gehört zu den typischen Tafelbergen des Elbsandsteingebirges. Insbesondere auf der West- und Südseite erreichen die Wände Höhen von bis zu 80 m!
Die Sandsteinschichten wurden hier während des Tertiär von vulkanischen Schmelzen durchbrochen. Das dabei gebildete Basaltgestein wurde auf der Gipfelfläche in einem Steinbruch abgebaut.
Der Lotterberg (Lotarův vrch) gehört zu den drei markanten Bergkegeln die nordöstlich der Doppelstadt Tetschen-Bodenbach (Děčín-Podmokly) den nördlichen Rand des Böhmischen Mittelgebirges markieren. Unter den nahezu gleichhohen Bergen ist der Lotterberg der höchste, jedoch ist er im Gelände aufgrund der flacher geneigten Hänge etwas unscheinbarer. Sein Gipfel bildet einen langgestreckten Rücken von etwa 150 m Länge bei bis zu 20 m Breite. Beim Blick auf die Reliefkarte fällt dabei an der Ostflanke eine offenbar durch menschliche Eingriffe verändertes Geländeprofil auf. Deutlich wahrnehmbar existiert hier eine von einem Steinwall begrenzte Terrasse, die an eine Burgstätte erinnert. Einen Hinweis darauf liefert auch der mit dem Deutschen Kaiser Lothar III. verknüpfte Name des Lotterberges. Lothar hatte, als damaliger König, im Jahr 1125 am Abhang des Erzgebirges eine Schlacht gegen den regionalen böhmischen Fürsten Soběslav I. verloren und soll sich anschließend auf den Gipfel des Lotterberges geflüchtet haben. Die Graben- und Wallstrukturen könnten also durchaus eine temporäre Wehranlage aus jener Zeit sein. Konkrete Nachweise existieren jedoch nicht und eine archäologische Untersuchung des Berges wurde bisher nicht unternommen. Zudem wird bisweilen angezweifelt, ob der Bergname tatsächlich auf "Lothar" Bezug nimmt. Denkbar wäre als Ursprung auch das häufig als Flur- und Ortsname auftretende tschechische Wort 'Lhota' (verwendet bei Ortsgründungen im 12.-14. Jh.) oder 'lotr' (= Schurke).
Ein besonderes Kleinod unter den Flurdenkmälern Nordböhmens ist die am Hang des Lotterberges, etwa 600 m nordwestlich des Gipfels gelegene Jägerbauerovo zastavení. Es handelt sich um ein pyramidenartiges aus Basaltgestein gestaltetes Podest mit einer Fläche von etwa 9x9 m auf der eine kleine mit Eisentüren verschlossene Nischenkapelle platziert ist. Leider kann heute nicht mehr rekonstruiert werden wann der Steinhügel und die darauf befindliche Nischenkapelle errichtet worden sind. In den Erzählungen der hiesigen Einwohner war von getöteten Soldaten während der Napoleonischen Kriege im Jahr 1813, einem Pestfriedhof oder einem Kutschenunglück die Rede. Eindeutige Hinweise gibt es jedoch nicht, da das Sakraldenkmal auch keinerlei Inschriften etc. besitzt. Der Name jedenfalls bezieht sich auf den Bauern Joseph Jäger, dessen zu Merzdorf (Martiněves) gehörenden Fluren bis unmittelbar an den Steinhügel reichten. In einem Inventar aus dem Jahr 1836 ist auch tatsächlich die besagte Kapelle aufgeführt worden, in welcher damals die Bilder "Jesus im Ölberg" und "Ecce homo" zu finden waren. Nach 1945 fiel die in abgeschiedener Waldeseinsamkeit liegende "Jägerbauerstation" leider dem Vandalismus anheim. In den Jahren 2018/19 sorgten jedoch Einwohner der Umgebung für die Widerherstellung des zerstörten Objektes.
Quelle: www.drobne-pamatky.cz/dokumenty/martineves_clanek.pdf
Vom Eichelspitz-Turm kann man den ganzen Kaiserstuhl überblicken, den Totenkopf mit seinem Turm, rechts die Reste des erloschenen Vulkans, den Badberg (Basaltgestein). Der Kaiserstuhl ist die heißeste Region Deutschlands (Ihringen). Im Westen (hier im Dunst) die Vogesen (Frankreich), im Osten der Schwarzwald.
Baden-Württemberg
Der Langenauer Berg (Skalický vrch) erhebt sich als spitzer Kegel über den gleichnamigen Ort Langenau (Skalice) bei Haida (Nový Bor). Ursprünglich trug die Erhebung den Namen Böhmischer Berg, weil er an der Grenze Böhmens zur Oberlausitz lag. Als Langenau nach der Vertreibung der deutschen Einwohner 1945 in Skalice umbenannt wurde, nannte man den Berg kurzerhand nach dem Dorf "Skalický vrch".
Auf dem Gipfel in einer Höhe von 484 m über NN entstand 1732 durch einen Mönch des nahe gelegenen Bürgsteins (Felsenburg Sloup) eine Einsiedelei. Diese hatte bis 1782 bestand, als Kaiser Joseph II. derartige Einrichtungen verbot. Noch heute zeugt der Pflanzenbestand des Gipfels, insbesondere mit seinen Holundersträuchern, vom ehemaligen Garten der Einsiedelei. 1892 wurde der Berg durch einen Wanderweg touristisch erschlossen und nur vier Jahre später entstand eine Schutzhütte. Das durch ein Feuer zerstörte Gebäude wurde 1933 durch einen Neubau ersetzt, der allerdings nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel. Heute verhindern ringsum aufgewachsenes Gestrüpp und Bäume eine umfassende Aussicht. Einzelne Blickfenster lassen jedoch interessante Blickbeziehungen zu.
Bemerkenswert sind die gewaltigen unterirdischen Hohlräume am nordwestlichen Fuß des Berges. Hier wurde hochwertiger Sandstein zu Zwecken der Glasproduktion abgebaut, wobei bis zu 5 m hohe Hallen mit spitz zulaufenden Gewölben entstanden sind. Der Gipfel des Berges ist demgegenüber durch Basaltgestein aufgebaut, welches entstand, als im Tertiär magmatische Schmelzen durch die Sandsteintafel gebrochen sind.
Der Berg Tóti-hegy, dessen Name wohl als "Slawischer Berg" übersetzt werden könnte, gehört zu den markanten Vulkanbergen der Region an der Nordwestseite des Balatons. Mit seiner markanten Kegelform gewährt der aus Basaltgestein aufgebaute Gipfel eine einzigartige Aussicht in alle Richtungen.
Der Bieberbach (Bobří) schneidet sich unterhalb von Wernstadt in hartes Basaltgestein ein. Es bilden sicvh dabei durch rückwärtsschreitende Erosion hübsche Kaskaden. Die höchste Stufe überwindet ein kleiner Nebenbach des Bieberbachs mit einem ca. 8 m hohen Wasserfall.
Das ansonsten von Kalksteinen geprägte Gebiet des Naturschutzgebiets "Prokopské údolí" wird bei Prag-Butowitz (Butovice) von Basaltgesteinen durchsetzt. Es handelt sich um Hinterlassenschaften einer im Silur (vor 430 Mio. Jahren) auf dem Meeresgrund entstandenen Spalte, aus welcher Magma austrat, dass sich dann sehr schnell abkühlte. Die daraus entstehenden Gesteinspartien bildeten ursprünglich einen untermeerischen Kamm von 200-300 m Höhe.
Hemrový skály, Region: Prague, Central Bohemia - Basalt (built during subterranean volcanic activity), Silurian
Vom Hirtstein fällt der Blick über die gerodete Hochfläche des Erzgebirgskamms hinweg zu den höchsten Bergen des Gebirgszuges: dem Keilberg (Klínovec, 1244 m) und dem Fichtelberg (1215 m). Deutlich näher als die beiden 20 km entfernten Berge liegt der Hassberg (Jelení hora) jenseits der Grenze. Zwar verfehlt sein Gipfel um 6 m die 1000er-Grenze, jedoch bildet der aus Basaltgestein aufgebaute Berg eine markante Landmarke.