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Tramcar working northward across the Place Saint-Ruf, Avignon.
Saint Ruf is one of the patron saints of Avignon. According to local ntradition, he was a son of Simon de Cyrène (Simon of Cyrene) and a disciple of Saint Paul (of Tarsus). The consensus among modern historians is that Ruf lived during the 4th C. and was an early leader, perhaps the founder, of the Christian community in Avignon.
A small Christian community outside the city walls existed from the 3rd C.; this became the eventual site of the Abbaye de Saint Ruf d'Avignon, founded during the 11th C. Its remaining structures are located about 0.4 km (0.25 mi) southeastward from the Place Saint-Ruf.
2021 August 14.
Von 1309 bis 1417 residierten Päpste in Avignon (Avignonesisches Papsttum). Der zur Vorherrschaft in Westeuropa aufgestiegene französische König Philipp IV. setzte 1309 durch machtpolitische Ränkespiele die Wahl eines französischstämmigen Papstes durch, der nicht mehr in Rom, sondern in Avignon residierte. Philipp ignorierte damit das Dogma der katholischen Kirche, welches das Papsttum legitimiert mit dem Anspruch, dass der Apostel Petrus der erste Bischof von Rom gewesen sei. Beginnend mit Clemens V. waren es sieben frankreichstämmige Päpste, die ihren Sitz in Avignon nahmen. Gregor XI. verlegte dann 1377 seine Residenz wieder nach Rom. Die französischen Kardinäle erkannten jedoch diese Rückkehr nach Rom nicht an und wählten 1378 einen Gegenpapst. Das war der Beginn des berühmten Schismas (Kirchenspaltung), das der katholischen Kirche bis 1417, dem Ende des Konzils von Konstanz, zwei Päpste bescherte, die sich gegenseitig nicht anerkannten.
Der Papstpalast wurde hauptsächlich gebaut von Benedikt XII. und Clemens VI., den dritten und vierten französischen Päpsten. Clemens VI. kaufte außerdem die Stadt Avignon von Königin Johanna von Neapel. Bis zur französischen Revolution blieb die Stadt somit Teil des Kirchenstaates.