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Auf dem Friedhof an der Bergstraße, Berlin Steglitz
Der 42 Meter hohe Turm wurde von Hans Heinrich Müller entworfen und in den Jahren 1915 bis 1919 errichtet. Vermutlich wurde der Wasserturm mit seinem Klönne-Behälter jedoch nie für die Wasserversorgung der Bevölkerung genutzt, weil Steglitz kurz nach seiner Fertigstellung an das Wasserversorgungsnetz der Berliner Städtischen Wasserwerke angeschlossen wurde. Architektonisch entspricht der gewaltige Rundbau aus roten Backsteinen dem Stil des aufkommenden Ziegelexpressionismus.
Zur Zeit seiner Erbauung stand der Wasserturm auf den Rauhen Bergen am Rande des Friedhofes und wurde erst später durch dessen Erweiterung von ihm umschlossen. Der Turm steht unter Denkmalschutz und wird derzeit als Verlagsgebäude des medizinischen Verlags A.T.I. GmbH (Herausgeber des Arznei-Telegramms) genutzt, (wikipedia)
Lucerne, Switzerland
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am Wasserturmplatz, Berlin Prenzlauer Berg (Pankow)
Der Wasserturm Prenzlauer Berg ist der älteste Berliner Wasserturm, fertiggestellt 1877 und in Betrieb bis 1952. Er steht zwischen Knaackstraße und Belforter Straße im Kollwitzkiez des Ortsteils Prenzlauer Berg (Bezirk Pankow). Unterhalb des Wasserbehälters befanden sich die Wohnungen der Maschinenarbeiter des Turms. Diese Wohnungen im Wahrzeichen des Prenzlauer Berges sind auch heute noch bewohnt.
Der Wasserturm mit einer lichten Stahlkonstruktion wurde 1912 erbaut. In den ehemaligen Betriebshallen einer Weberei wurde von dem Belgier Emil Degraide 1894 eine Zelluloidfabrik gegründet. Die Westdeutschen Celluloidwerke vergrößerten sich in den ersten Jahren ihres Bestehens kontinuierlich, es wurden zur Verstärkung des Betriebs Arbeiter aus Berlin und Leipzig angeworben. Nach einem schweren Brand 1906 wurde der Betrieb aufgegeben und erst 1910 unter dem Namen Düsseldorfer Celluloidfabrik GmbH zu Lank von anderen Betreibern wieder eröffnet. Das Unternehmen wuchs und 1912 wurden ein 50 Meter hoher Fabrikschornstein sowie der 25 Meter hohe Wasserturm gebaut, dessen Wasserreservoir in einer Stahlkugel von 6 Metern Durchmesser gelagert wird. Ein weiterer Brand 1912 führte zu einem erneuten Inhaberwechsel. Das Werk wurde 1985 geschlossen und später abgerissen. Heute steht noch das Pförtnerhäuschen (2011–2012 zum Ärztehaus umgebaut), sowie das Verwaltungsgebäude – beide unter Denkmalschutz.
Quelle: Wikipedia
Der um 1910 für das Wasserwerk errichtete Wasserturm in Alsdorf besaß zu Anfang auf einem gemauerten Ziegelschaft einen schmiedeeisernen Kugelbehälter von 350 m3 Fassungsvermögen. ImJahre 1935 beschloss das Wasserwerk des damaligen Kreises Aachen, die Behälterkapazitäten von 350 m3 auf 1.000 m3 durch Umbau des vorhandenen Turmes zu erhöhen. In den Jahren 1935/36wurde der neue Intze I‐Behälter aufgestellt und gefüllt. Bei dem heute erhaltenen Wasserturm handelt es sich um einen 1.000 m3 fassenden Intze‐Behälter,wie ihn der in Aachen an der Technischen Hochschule lehrende Prof. Otto Intze seit den früheren 80er Jahren des 19. Jahrhunderts entwickelt und in einer Reihe von Varianten (Intze I, Intze II)verbessert hat.
Der Wasserturm Lobberich befindet sich an der Hagelkreuzstraße im Ortsteil Lobberich von Nettetal.
Er wurde 1898 errichtet. Es handelt sich um einen Backsteinbau mit Putzbändern und einem kegelförmigen Dach über dem Behälter. Das Wasser stammte vom Wasserwerk im Sittard, das in den 1950er Jahren stillgelegt wurde.
Und nicht gerade zufällig habe ich auch noch das höchste Gebäude der Schweiz ins Bild genommen. Man sieht es einfach von überall...
1880 entsteht am Ohlerkirchweg in topographisch exponierter Lage in Dahl der erste, ca. 40 m hohe Wasserhochbehälter der Stadt. Der in Ziegelsteinbauweise errichtete Wasserturm beherbergt zwei Wasserhochbehälter von 550 m³ bzw. 600 m³ Inhalt.
www.moenchengladbach.de/de/leben-in-mg/stadtgeschichte/de...
Der Wasserturm Bebra ist ein Wahrzeichen in der hessischen Stadt Bebra. Der Wasserturm der Bauart Klönne wurde 1910 zur Versorgung des Eisenbahnbetriebs mit Brauchwasser nach Planungen der Preußischen Staatseisenbahnen fertiggestellt.
Der Wasserturm Viersen, auch alter Wasserturm genannt, ist ein 1890 errichteter ehemaliger Wasserturm. Seit 1985 ist er als industrielles Denkmal geschützt.
Die Bausubstanz einer ehemaligen Windmühle wurde Anfang des 20 Jahrhunderts umgebaut und ab 1936 als Wasserturm genutzt.
Der Wasserturm St. Tönis wurde 1920 erbaut. Er ist ein 8- geschossiger polygonaler Backsteinbau mit bekrönendem Gesims und zwei sich zurückstufenden Dachgeschossen.
Quelle: Wikipedia
Der Wasserturm an der Biebricher Allee in Wiesbaden-Biebrich. Das Licht war für einen kurzen Moment bemerkenswert, als hinter dem Turm eine Gewitterfront vorbeizog und er gleichzeitig auf der anderen Seite von der Sonne beleuchtet wurde. Zum Glück hatte ich gerade das richtige Equipment zur Hand.
Der Wasserturm in Essen-Bredeney ist ein stillgelegter und unter Denkmalschutz[stehender Wasserturm im südlichen Essener Stadtteil Bredeney.
Der 31 Meter hohe Wasserturm wurde 1921 auf dem höchsten geografischen Punkt in Bredeney (233 m ü. NN) errichtet und diente der Trinkwasserversorgung.
Im August 1990 wurde der Wasserbehälter unter Denkmalschutz gestellt. 1997 ging der stillgelegte Wasserturm in Privatbesitz über und wurde bis 2002 zu Wohnzwecken mit Büroräumen auf neun Etagen umgebaut. Dabei wurde eine der sechs Außenwände durch eine Glasfassade ersetzt und ein ebenfalls gläserner Treppen- und Aufzugsturm angesetzt.
Der Mannheimer Wasserturm ist ein bekanntes Wahrzeichen von Mannheim. Erbaut wurde der Wasserturm von 1886 bis 1889 nach den Plänen von Gustav Halmhuber. Der Turm ist 60 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 19 Meter. Der Turm war der erste städtische Wasserturm Mannheims und hatte anfangs alle Funktionen der Trinkwasserversorgung zu erfüllen, inklusive des Haltens eines konstanten Wasserdrucks. Nach dem Bau des höher gelegenen Wasserturms Luzenberg 1909 diente er noch bis zum Jahr 2000 als Reserve-Hochbehälter.
Da Mannheim in der Rheinebene liegt, ist das Grundwasser nicht sehr tief unter der Erdoberfläche und daher oft von minderer Qualität. Deshalb schlug schon während der Regierungszeit des Kurfürsten Carl Ludwig der Handelsmann Helferich Geil vor, „Bergwasser von Rohrbach“ (heute ein Stadtteil von Heidelberg) nach Mannheim zu leiten. Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde der Wasserbedarf des kurfürstlichen Hofs durch den Oberen und den Unteren Fürstenbrunnen am Heidelberger Schloss gedeckt. Der kurpfälzische Baudirektor Johann Andreas von Traitteur schreibt im Jahr 1798 über diese Wassertransporte:
„Wegen Mangel eines gesunden, guten Brunnenwassers wurde, so lang die Hofhaltung in Mannheim war, täglich das nöthige Wasser für dieselbe aus dem Gebirg beigeführt. Bekanntlich mußte die Hofkammer einen besonderen dazu eingerichteten Wasserwagen halten, welcher täglich nach Heidelberg fuhr, und das Wasser aus dem Fürstenbrunnen oben im Schloßhof ablangte.“[1]
Im Jahr 1758 wurde der naturwissenschaftlich ausgebildete Jesuit Christian Mayer nach Frankreich geschickt, um dort alle Wasserleitungen in Augenschein zu nehmen. Pater Mayer schrieb nach seiner Rückkehr viel von Hydraulik, aber eine Wasserleitung wurde nicht gebaut. Im Jahr 1770 schlug der Mannheimer Küfermeister Mannsperger vor, Wasser von Rohrbach in einem Weinschlauch nach Mannheim zu leiten. Sein Vorschlag wurde aber von einer Kommission des Stadtrats abgeschmettert.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wuchs die Einwohnerzahl Mannheims rasch, was zur Folge hatte, dass die Versorgung aus dem Käfertaler Wasserwerk bald nicht mehr ausreichte. Die Stadt brauchte daher einen eigenen Wasserturm. Der ausgewählte Standort war ideal, da von hier aus nur kurze Leitungswege zu den Haushalten in der Innenstadt, zur Schwetzingerstadt, zum Lindenhof und zu der damals gerade entstehenden Oststadt nötig waren.
Der US-amerikanische Physiker Benjamin Thompson aus Massachusetts veranlasste den kurpfälzischen Major und Administrationsrat Johann Andreas von Traitteur, sich mit der Wasserversorgungsfrage zu befassen. Mit dem Eingreifen von Traitteur wurde der Wendepunkt in der endlosen Diskussion erreicht. Er untersuchte die Wasserläufe oberhalb Rohrbachs und Wasseradern jenseits des Neckars. Da er sehr gewissenhaft vorging, brauchte er dazu sieben Jahre Zeit und erschöpfte damit die Geduld seiner Auftraggeber. Am 20. Juni 1790 reichte Traitteur dann endlich seine Denkschrift ein. Darin versprach er, innerhalb von zwei Jahren aus dem Gebirge bei Rohrbach genügend Wasser zum Trinken und zum häuslichen Gebrauch in Menge nach Mannheim zu leiten, um damit zwölf Springbrunnen, verschiedene öffentliche Rohrbrunnen, das Mannheimer Schloss und viele Privatgebäude zu versorgen. Außerdem verpflichtete sich Traitteur dazu, die Wasserleitung auf eigene Kosten zu bauen. Da Traitteur unbestimmt formulierte Privilegien gefordert hatte, trat eine Kommission zusammen, die sich mit diesen Bestimmungen abgab, und machte ihm Auflagen, die Traitteur nötigten, seine Pläne zu ändern. Im zweiten Vertragsabschluss vom 1. März 1791 verpflichtete sich der Ingenieur, die Wasserleitung bis Ende des Jahres 1792 zu vollenden, denn dann sollte das goldene Regierungsjubiläum Karl Theodors gefeiert werden.
Traitteur sah sich schließlich durch Geldmangel gezwungen, die Arbeiten einzustellen, und schaffte es nicht, die Bedingungen eines dritten Vertrags einzuhalten, obwohl er neue Arbeiter eingestellt, einen Steinbruch eingerichtet und zwei Ziegeleien errichtet hatte. Die Belagerung Mannheims 1795 machte allen Bemühungen ein Ende. Die Franzosen benutzten die Holzdeicheln als Brennholz, die Österreicher schütteten den Leitungskanal aus militärischen Gründen zu. Im Jahr 1797 konstatierte die Hofkammer, dass es unmöglich sei, die Arbeiten an der Wasserleitung fortzusetzen. So kam zwischen Traitteur und der Kammer ein Vergleich zustande, wodurch alle früheren Verträge aufgehoben und für Traitteur eine Entschädigung festgesetzt wurde. Sie wurde ihm aber erst nach langen Prozessen in Staatsobligationen ausgezahlt.
Der Wasserturm auf dem Petrisberg in Trier ist ein 39 Meter hoher ehemaliger Wasserturm, der 1958 nach den Plänen des Architekten Herbert Montebaur erbaut wurde.
Mit einem Fassungsvermögen von 412.000 Litern diente er zuletzt vor allem der Wasserversorgung von Olewig. Erbaut wurde er insbesondere für die Versorgung der Kasernen am Petrisberg sowie der Stadtteile Tarforst und Neu-Kürenz. Seit 1988 wurde er von einem größeren Hochbehälter abgelöst. Seit 1998 ist er ein offizielles Wahrzeichen der Stadt Trier und wird nachts illuminiert. Der Turm kann über eine Treppe mit 144 Stufen bestiegen werden.
Quelle: Wikipedia