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freue mich immer daran, wenn ich nach einem Spaziergang durch den Wald hier vorbeikomme, zu jeder Jahreszeit.

An diesem Julitag atmeten die Wälder der Böhmischen Schweiz noch bis weit in den Vormittag hinein die Feuchtigkeit als Nebeldunst aus. Mit dem Fahrrad war es das reinste Vergnügen durch diese Flut aus Sonnenstrahlen hindurchzufahren.

 

Zugleich verabschiede ich mich mit diesem Bild in den Sommerurlaub...

Die Hochfläche um den Hohen Schneeberg (Děčínský Sněžník) wird von einem großflächigen Waldgebiet eingenommen. Wer Ruhe sucht kann hier ungestört durch das schier endlose Baugewirr wandern. Die nebelige Winterstimmung passt wunderbar hier her. Aufgenommen wurde dieses Bild etwas südlich des Jagdschlösschens Christianaburg (Kristín Hrádek).

Der Lorbeerwald (auch Nebelwald genannt) auf La Gomera ist der größte zusammenhängende immergrüne Feuchtwald weltweit. Es gedeihen dort insgesamt fünf verschiedene Lorbeerarten und unzählige weitere Pflanzen und Bäume. Die immergrünen Lorbeerbäume und -sträucher können bis zu 30 Meter groß werden.

 

The laurel forest (also called cloud forest) on La Gomera is the largest contiguous evergreen wet forest worldwide. Five different laurel species and countless other plants and trees thrive there. The evergreen laurel trees and shrubs can grow up to 30 meters tall.

gab es an diesem schönen Herbstsonntag

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Bei dieser Aufnahme wählte ich die Perspektive so, dass es den Anschein erweckt, als ob diese beiden Pilze interessiert das Geschehen im Wald beobachten. Zu diesem Zweck musste der Wald im Hintergrund zumindest ansatzweise erkennbar sein. Um dies zu erreichen setzte ich ein Macro mit geringerer Brennweite ein und verrechnete zudem eine größere Schärfenreihe, deren Einzelaufnahmen bis in den Hintergrund reichen.

Rannatal, Neustift i. M.

Baumstämme im Gegenlicht im Wald von Schwaigwall

Zum Beginn der Industrialisierung und während des 2. Weltkrieges brauchte man sehr viel Holz. Der Harz wurde komplett abgeholzt. Nach dem Krieg wurde der Harz wieder aufgeforstet. Leider nicht mit den heimischen Bergfichten sondern mit Bäumen aus dem umliegenden Flachland.

Diese haben dem rauen Klima des Harzes aber nicht viel entgegenzusetzen und sterben nun ab, leichtes Spiel für den Borkenkäfer. Neuer Gebirgswald entsteht. Im Nationalpark lässt man dieser natürlichen Entwicklung freien lauf.

Im Augenblick wirkt es eher trostlos, ist aber der richtige Weg dem Harz seinen natürlichen Wald zurückzugeben.

Ich sehe mir diese Entwicklung nun schon sehr viele Jahre an.

Sehr faszinierend.

  

Eschweiler, Aue, Phoenixstraße, Propsteier Wald, April 2022

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