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pretend like you are sitting on a chair with your butt back. Make sure your knees do not go over your toes! Think about pushing through your heels as you come up squeezing your glutes (butt) at the very top.

Mirit Ben Nun: Shortness of breath

'Shortness of breath' is not only a sign of physical weakness, it is a metaphor for a mental state of strong desire that knows no repletion; more and more, an unbearable glut, without repose. Mirit Ben Nun's type of work on the other hand requires an abundance of patience. This is a Sisyphean work (requiring hard labor) of marking lines and dots, filling every empty millimeter with brilliant blots. Therefore we are facing a paradox or a logical conflict. A patient and effortful work that stems from an urgent need to cover and fill, to adorn and coat. Her craft of layering reaches a state of a continuous ceremonial ritual.

This ritual digests every object into itself - useful or discarded -- available and ordinary or rare and exceptional -- they submit and devote to the overlay work. Mirit BN gathers scrap off the streets -- cardboard rolls of fabric, assortments of wooden boards and pieces, plates and planks -- and constructs a new link, her own syntax, which she alone is fully responsible for. The new combination -- a type of a sculptural construction -- goes through a process of patching by the act of painting.

In fact Mirit regards her three dimensional objects as a platform for painting, with a uniform continuity, even if it has obstacles, mounds and valleys. These objects beg her to paint, to lay down colors, to set in motion an intricate weave of abstract patterns that at times finds itself wandering the contours of human images and sometimes -- not. In those cases what is left is the monotonous activity of running the patterns, inch by inch, till their absolute coverage, till a short and passing instant of respite and than on again to a new onset.

Next to this assembly of garbage and it's recycling into 'painted sculptures' Mirit offers a surprising reunion between her illustrated objects and so called cheap African sculpture; popular artifacts or articles that are classified in the standard culture as 'primitive'.

This combination emphasizes the difference between her individualistic performance and the collective creation which is translated into cultural clichés. The wood carved image creates a moment of peace within the crowded bustle; an introverted image, without repetitiveness and reverberation. This meeting of strangers testifies that Mirit' work could not be labeled under the ´outsiders art´ category. She is a one woman school who is compelled to do the art work she picked out to perform. Therefore she isn't creating ´an image´ such as the carved wooden statues, but she produces breathless ´emotional jam' whose highest values are color, motion, beauty and plenitude. May it never lack, neither diluted, nor dull for even an instant

 

Tali Tamir

August 2010

  

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Photo: Hauseingang in Wiesbaden

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Weil die Nacht vergangen

 

1.) Weil die Nacht vergangen

Und des Todes Prangen

Sich am hohen Himmel weist.

So sei der von mir gepreist,

Der zu unserm Frommen (a)

Auf die Erde kommen.

 

2.) Seele sei beflissen,

Ihm die Hand zu küssen,

Und entgegen bald zu gehn.

Wo du anders willst bestehn,

Musst du voll Verlangen

Deinen Freund umfangen.

 

3.) Treib, was dich gekränket

Und in Angst versenket,

Treib aus deines Herzens Haus

Alle Schand' und Laster aus.

Eile mit den Tränen,

Gott den Weg zu bähnen.

 

4.) Mit den heißen Tränen,

Die ein reuig Sehnen,

Das auf Besserung bedacht,

Unserm Gott gefällig macht,

Der die Seele liebet,

Die sich ihm ergibet.

 

5.) Jesus kommt auf Erden,

Soll er hold dir werden,

So muss deine Glaubens-Hand

Also bald ihm das Gewand

Aller Eitelkeiten

Auf den Weg ausbreiten.

 

6.) Geh ihm nach Vermögen,

Liebe Seel', entgegen,

Nimm Oliv'- und Palmenlaub.

Dank ihm, dass er selbst ein Raub

In der Menschen Orden

Dir zu gut geworden.

 

7.) Sprich: O Trost der Frommen,

Sei mir hier willkommen

In dem schnöden Tränental.

In dem Ort, wo Angst und Qual,

Jammer, Schmerz und Plagen

Wohnung aufgeschlagen.

 

8.) Seit dass du erschienen,

Will ich mich erkühnen,

Obgleich Mesech (b) heftig droht

Und der Kedar (c) Gift ausspeit.

Unter Glut und Kohlen

Lebensfrucht zu holen.

 

9.) Holde Kreuzes-Hütten,

Seit euch Gott beschritten,

Stinkt mich Wollust an.

Ich geh freudig auf der Bahn,

Die uns, wie man spüret

Zu dem Himmel führet.

 

10.) Herr, du wirst die Schmerzen,

Die in meinem Herzen

So viel raue Qual erweckt,

Und mich nur so oft geschreckt,

Wo nicht gänzlich heilen,

Doch selbst mit mir teilen.

 

11.) Sei mir denn willkommen,

Heil und Trost der Frommen.

Sei gegrüßt, o Lösegeld

Der vorhin gefangnen Welt.

Sei geküsst, o Sonne,

Leben, Lust und Wonne.

 

12.) Stürze diesen Morgen

Alle meine Sorgen,

In die Schoß der tiefen See.

Lass das grimme Seelenweh

Zu den blassen Leichen

Fliehen und entweichen.

 

13.) Segne meine Taten,

Hilf das Beste raten

Bis ich freudig vor dir steh,

Und dort oben in der Höh'

Freudenopfer bringe

Und Hosanna singe.

 

(a) Nutzen

(b) Mesech war ein Sohn des Jafet und ein Enkel von Noah. Nach ihm ist ein Stamm Israels benannt, der im Norden gesiedelt hatte.

(c) Kedar, vorübergehende, flüchtige, irdische Wohnstatt (vgl. Jesaja Kapitel 21, Verse 13-17).

Auch Namen eines Sohnes von Ismael, einem Sohn Abrahams im Alten Testament (vgl. 1. Buch Mose, Kapitel 25, Vers 13).

 

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Autor: Christian Gryphius

Melodie: ohne Angaben

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Christiani Gryphii Poetische Wälder

Verlegt bei Christian Bauch

Frankfurt und Leipzig 1698

Thema: Advent

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Christian Gryphius (* 29. September 1649 in Fraustadt/Schlesien; † 6. März 1706 in Breslau) war ein deutscher Pädagoge und Schuldramatiker. Kurz nach Ende des Dreißigjährigen Krieges kam Christian als ältester Sohn des großen Barockdichters Andreas Gryphius und seiner Frau Rosina, geborene Deutschländer, in Fraustadt zur Welt. Er absolvierte ein philologisches Studium in Gotha, Jena und Straßburg und wurde 1674 als Professor für griechische und lateinische Sprache an das Breslauer Elisabethgymnasium berufen, wo er in zwölf Jahren einen hohen Ruf als Pädagoge errang. 1686 folgte er einem Ruf als Rektor des Maria-Magdalenen-Gymnasiums, wo er ab 1699 auch die Leitung der Bibliothek mitübernahm.

Neben Gelegenheitsdichtungen entstanden hier eine Reihe umfangreicher gelehrter Werke sowie Schul-Dramen. Als Herausgeber bearbeitete er eine vermehrte Neuausgabe der Werke seines Vaters Andreas Gryphius sowie die erste Gesamtausgabe der Werke des Barockdichters Hans Aßmann Freiherr von Abschatz. Ein weitreichender Briefwechsel verband ihn mit vielen Gelehrten seiner Zeit. Bis zuletzt im Amt verstarb er 1706 in Breslau. Seine eigenen literarischen Werke veröffentlichte er 1698 mit Verlagsort Frankfurt und Leipzig unter dem Titel 'Poetische Wälder'.

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Christian Gryphius' Lieder/ Hymns

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Ach Brüder, soll die düstre Nacht

Ach Herr, dein Knecht, der dein Gesetze

Ach Herr, der drache kommt mit seinem Höllenschwarm

Ach Herr, wie drückt mich jetzt die schwere Last der Sünden

Ach Herr, wie sieht dein Weinberg aus

Ach, darf ich, Herr, mein Auge zu dir wenden

Ach, dass der Mensch sich so gefällt

Ach, dein Weinberg leidet Not

Ach, grimmes Schwert, wann fährst du in die Scheide

Ach, ihr eitle Menschenkinder, richtet doch nicht

Ach, mein Glaub ist gar geringe

Ach, mein Gott, ich muss erschrecken

Ach, was bin ich, wenn die Hölle

Ach, was denket doch die Welt, wenn sie viel

Ach, was seh ich, Kind der Höllen über mir

Ach, was will ich mich denn rühmen

Ach, welch ein Mensch, ach, welch ein Traurgesichte

Ach, werter Geist, ach, Tröster in den Nöten

Ach, wir leben in der Welt

Ach, Zion, preise deinen Hirten

Ade, verdammte Phantaseien

Alles, was wir hier besitzen

Angenehmer Himmelssaft

Auf der Erden sind Beschwerden

Auf, o feuriges Verlangen

Baut andre, wie ihr wollt, von Jaspis und Metall

Betörte Sterblichen, welch Rasen steckt euch an

Bisher hat mein verwähnter Kiel

Brunnquell unerschöpfter Güte

Das ist ein großes Wunder

Das Jahr vergeht mit diesem Tage

Das verdammte Reich der Höllen setzt sich wider Gottes Reich

Denkt denn nicht die schnöde Welt

Der Acker, den der Herr gepflanzet

Der Herr ist unser Heil und Leben

Der Tod ist vernichtet, die Hölle gerichtet

Des höchsten Vaters Licht und Glanz

Des neuen Jahres erstes Licht

Die Feder hat bisher erhitzt

Die Lade Gottes kommt, entweich

Die Lust ist angegangen

Die Sonn ist aufgegangen, dich aber, o mein Herz

Die Sonne gibt der Welt auf heute gute Nacht

Eh du dich, o Mensch zur Ruhe legest

Erheb, o Erd, springt ihr Steine

Es hat die Welt bisher im Blut

Es ist genung, nimm meine Seele hin

Es ist vollbracht, was kränket mich die Lust

Es steht kläglich auf den Feldern

Fahrt hin, ihr Freuden dieser Welt, nehmt amdre

Fahrt hin, ihr Schätze dieser Welt

Falsche Glücke, deine Tücke

Flieg, meine Seele, hier stürmt der raue Nord

Flieht, ihr Völker, flieht von hier

Frohlocket mit Händen an allen vier Enden

Gegrüßet seist du, großer Fürst

Geh, Jugend, wachse, Lilien gleich

Geist der unbefleckten Liebe

Getrost, mein Geist, der Satan ist gebunden

Getümmel der flüchtgen Eitelkeiten

Gott, dem die Welt zu Fuße fällt

Gott, der vor so und so viel Jahren

Gute Nacht, o Gastgebot

Halt an, was mach ich in den schnöden Hütten

Heil der Erden, Jesu Christ

Heil der Erden, mein Verlangen

Heiliges Genadenzeichen, süßes Kind

Heißt denn dies den Weg bereiten

Herr Jesu, der du mich von Sünden los gezählet

Herr Jesu, mein Lust, du Brunnquell höchster Güte

Herr Jesu, schönstes Abendlicht

Herr Jesu, soll ich nicht vor meiner Schuld

Herr, aller Götter Gott, dem Erd und Himmel dient

Herr, dein Schaf muss in der Welt

Herr, du bist der Überwinder

Herr, es ist geschehen, was ich vorversehen

Herr, in dessen Schluss und Händen unsrer Jahre Lauf besteht

Herr, neige doch den Himmel

Herr, vor dem die Cherubim und die Seraphinm erzittern

Herr, wann wirst du erscheinen

Herr, wir warten nur auf dich

Herr, wo dein Sklave sich was unterfangen mag

Heute sind der Höllen Mauern

Heute, so du meine Stimme

Hier leg ich meine Tränen, mein kummerreiches Sehnen

Himmel, ich erzitter, weil das Ungewitter

Hoffnung, die der Glaube stärket

Ich bin ein Fremdling auf der Welt

Ich habe leider Stroh

Ich soll gerecht und heilig leben

Ich war ein Fluch, jetzt aber ist der Segen

Ich will den Himmel loben, schlägt gleich

Ich, der das reine Kleid der Unschuld ausgezogen

Ihr Augen, die ihr euch bisher

Ihr Gedanken geht zurücke

Ihr Sterne senkt euch auf die Krippen

Indem die halbe Welt in Blut und Tränen schwimmet

Ist denn die Stunde noch nicht kommen

Ist es denn nicht zu beklagen

Ist Jesus ein Vater, so sind wir die Kinder

Ist Jesus hin, o Donnerworte

Jauchze, du befreite Schar

Jauchzet, ihr Himmel, mit frohem Getümmel

Jerusalem, du Stadt, die Gottes Tempel

Jesu, der du mir zugute

Jesu, Jesu, lieber Meister ruf ich

Jesu, mein gewünscht Ergötzen

Jesu, meiner Seelen Heil, schau, dein feurger Liebespfeil

Jesulein, du Friedensheld

Jetzt bin ich wieder neu geboren

Jetzt kann ich mit den frommen Kindern

Kleide dich in Samt und Seide

Komm Himmelsfreiheit, komm, mein Herz

Komm, angenehme Friedensnacht

Komm, erlöste Seele, komm nach Golgatha

Komm, neues Jahr, komm zeige dich den Christen

Komm, Seele, komm nach Golgatha

Komm, Seele, komm, gedenk an deine Taufe

Komm, Tröster, komm heilig-hoher Geist

Komm, Vernunft, und lerne schweigen

Komm, Weltlust, wie du willst und reize

Kommt heraus, geliebte Schwestern

Kommt Stambul, Rom und Babylon

Kommt, ihr Schwachen und Betrübten

Kommt, Stambul, Rom und Babylon

Krieger in der Völlerei

Lach immerhin, wenn Zion weinen muss

Lass die falschen Zungen schwatzen

Lasst die Gefilde lustig grünen

Liebe Seele, denkst du nicht

Liebet nicht allein die Freunde

Liebster Bräutigam der Seelen

Lobt den Herren nah und ferne

Lobt, ihr Himmel, lobt ihr Engel

Mag Ahasverus doch mit seiner Mahlzeit prangen

Mein Heiland, der du mir zum besten

Mein Herz begehrst du, Herr Jesu, das im Schacht

Mein Jesu, der du Blut nur mir zum Trost geschwitzet

Mein Jesu, der du voll von schwerer

Mein Jesus triumphieret, jetzt mag

Mein Jesus, auf der Welt herrscht nichts als Angst und Pein

Mein Jesus, meine Lust, was darf ich traurig sein

Meine Lebenszeit nimmt ab

Meine Stund ist noch nicht kommen, hast du doch

Mensch, du schaffst dir wenig Rat

Merkt doch, ihr Eltern und ihr Kinder

Muss ich gleich in diesem Leben unter Angst

Nun ist der raue Kummer hin

O angenehmes Kind, o Jesu, süßes heil

O blind und tolle Welt

O Geißeln, o Ruten, o Riemen

O Geist der unbefleckten Liebe, schau doc

O Geist der unbefleckten Liebe, vor welchem

O Golgatha, Platz herber Schmerzen

O Heil, o Kraft, o Reich, o Macht, wer ist dir gleich

O heilig-reiner Geist, der uns

O Jesu, lass mich doch den Sündengreuel meiden

O Kind, um dessen heilge Wiege

O Liebe, welcher nichts auf Erden zu vergleichen

O Lieblichkeit, o süßer Friede

O seliges Bad, hier findest du Rat

O süße Liebesflammen, wer will mich nun verdammen

O süßer Fürst des Friedens, soll der Strahl

O süßes Kind, o angenehmer Sohn

O Tag des Schreckens, weiche doch

O, wo seid ihr, meine Tränen

Rauer Winter, flieh dahin, Jesus wird mit Frühlingsblumen

Schauet, wie ich mich betrübe

Schlangen-Treter, Überwinder

Schwarze Sorgen, heiße Tränen

Schwitz immer, allerhöchstes Gut

Sei bereit, mein Saitenwerk

Sei gegrüßt, du Heilserfinder

Sei Kreuz des Herren, sei gegrüßet

Sei, Opfer für die Welt und meine Schuld, gegrüßt

Seid wacker, sagt der Herr, der Richter aller Welt

Selige Brunnen, geheilgter Guss

So strafe denn, wir haben es verdient

Sonne der Gerechtigkeit, Licht vom Lichte

Spei, o Satan, Gift und Flammen

Steig, o Seele, aus der Höhle

Süßer Himmel, dir sei Dank

Süßes Leben, wahre Lust

Teurer König, Wunderheld

Tisch des Herren und der Engel

Triumph, der Herr ist auferstanden

Trost der Völker, wie so lange

Trüger in der Füllerei, Heldenwein zu saufen

Ungehorsam ist die Seuche, welche sich bei düstrer Nacht

Verhöhn, o lieber Mensch, des Nächsten Elend nicht

Was bedeuten die Posaunen

Was find ich hier als schwarze Tränenkrüge

Was frag ich nach der Nacht, die Furcht und Schrecken heget

Was fürchten wir Armen das Toben der Welt

Was hör ich, soll die güldne Blume

Was lauft man auf die Höhen

Was mach ich in Ägyptens Wüsten

Was sagt der angenehme Schall von Bethlemens

Was wollt ihr auf der Welt ohn Angst und Müh erlangen

Was zagst du mein Gemüte, was zitterst du

Was zagst du, trag ich nicht die Schuld

Weh, ach weh, wo soll ich hin, soll ich in die Fluten fliehen

Weicht Sorgen von mir

Weil die Nacht vergangen

Weinet doch, ihr Seraphinen

Welch Eifer steckt mich an, ich fühle deine Brunst

Welch ungemeiner Sonnenglanz

Wenn der Himmel blitzt und wittert

Wer ist der, der aus der Wüsten

Wer sich, trotz der eitlen Welt

Wer unsers Heilands Lieb und Güte

Wie selig sind wir, wenn dein Leiden

Wie töricht handeln doch die Christen

Wie, sollt ich Schätz auf Schätz und Geld zu Gelde häufen

Willst du Gott in allen Sachen, lieber Mensch

Wir lieben dich, du Sonne der Gerechten

Wir wohnen täglich bei den Mördern

Wo soll ich armer Mensch, ich Scheusal mich verstecken

Wollte Gott, die frohe Stunde

Zion wird beständig trauen

 

Turquoise Posing Suit

 

Left to right, collective member Shauntrice Martin at counter; volunteer Tony Green, Fiifi Andoh and Judy Davis, pose for a group photo at the Glut, their worker-owner cooperative store that serves Mount Rainier, Maryland, on Tuesday, March 3, 2015. Its motto is "Still Cheap, Still Funky! USDA Photo by Lance Cheung.

 

Photo: Grabkreuz auf dem Nordfriedhof in Wiesbaden

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Nur immer nach durch Dick und Dünne

 

1.) Nur immer nach durch Dick und Dünne,

Mein Jesus hat die Bahn gemacht.

Wenn ich den Himmel nur gewinne,

So nehm ich auch den Weg in acht.

Und ob er gleich voll Dornen wär,

Geht doch mein Jesus vor mir her.

 

2.) Nur immer fort! Was willst du stehen?

Die Welt muss einmal hinter dich.

Die, die den Weg nach Zion gehen,

Die steigen immer über sich.

Dein Wandel muss im Himmel sein,

Sonst kommst du nicht zum Himmel ein.

 

3.) Nur immer durch, man muss es wagen,

Mit Gott geht man durch Glut und Flut.

Man wird dich nicht auf Rosen tragen,

Das Kreuz will einen guten Mut.

Wir müssen durch viel Trübsal gehn,

Eh wir in Gottes Reiche stehn.

 

4.) Nur immer dran! Es kann nicht fehlen,

Der Kampf bringt seinen Sieg zuletzt.

Je mehr wir Lebensstufen zählen,

Je mehr wird unser Herz ergötzt.

Nur nach, nur fort, nur durch, nur dran,

So geht der Weg zum Himmel an.

 

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Autor: Benjamin Schmolck

Melodie: Wer nur den lieben Gott lässt walten

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gefunden in:

Allgemeines und vollständiges

Evangelisches Gesangbuch

für die königl. preuß. schlesischen Lande

Druck und Verlag Wilhelm Gottl. Korn

Breslau, 1860

Liednummer 904

Thema: Nachfolge, Kirche und Mission

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Benjamin Schmolck, (* 21.12.1672 in Schweidnitz/Swidnica (Schlesien, heute Polen), + 12.02.1737 ebenda) war evangelisch-lutherischer Pfarrer und bekannt als Erbauungsschriftsteller.

Schmolck wurde 1702 Pfarrer an der Friedenskirche in Schweidnitz, einer der nach dem westfälischen Frieden nur drei verbliebenen evangelischen Kirchen in Schlesein, wo sein Wirken vor allem vom Kampf gegen die Gegenreformation gekennzeichnet war.

Seine Gemeinde umfasste 14.000 Gläubige, jährlich wurden 1500 Kinder getauft. Er dichtete etwa 1200 Lieder, die in 20 Sammlungen herausgegeben wurden, und verfasste zahlreiche Erbauungs- und Gebetbücher. Beeinflusst durch den Pietismus war er ein herausragender und bekannter Kirchenlieddichter von ungewöhnlicher Frömmigkeit, Standhaftigkeit und ausgeprägter Christusliebe, dessen Lieder die Betonung eines persönlichen Verhältnisses zu Gott in einem lebendigen Glauben mit der festen Verwurzelung im Grunde des lutherischen Bekenntnisses verband. Seine Lieder treffen einen volkstümlichen Ton, was ihre Beliebtheit und weite Verbreitung erklärt.

Das gegenwärtige 'Evangelische Gesangbuch' enthält fünf seiner Lieder, darunter 'Jesus soll die Losung sein' (EG 62), 'Schmückt das Fest mit Maien' (EG 135) und das allseits beliebte Sonntagslied 'Tut mir auf die schöne Pforte' (EG 166).

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Benjamin Schmolck (1672-1737) was a German Lutheran composer of hymns.

He was born as a pastor's son in Brauchitschdorf (Chróstnik), Silesia on December 21, 1672. After attending the gymnasium in Liegnitz (Legnica), he studied theology at the University of Leipzig from 1693 to 1697. In 1702 he was ordained as a deacon at the Protestant Church of Peace and in 1714 as the pastor of the Church of the Holy Trinity in Schweidnitz (Swidnica), where he stayed for the rest of his life. Influenced by the pietism movement he became the most popular hymn writer of his day. His compositions include 'My Jesus as Thou Wilt' and 'A faithful friend is wandering yonder'. Schmolck died in Schweidnitz on February 12, 1737.

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Benjamin Schmolcks Lieder/ Hymns

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Abendlied

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Der Sabbath ist vergangen

Die schwarze Nacht zieht ihren Flor

Ein Tag geht nach dem andern hin

Hirte deiner Schafe

Mein Gott, es stellt sich wieder des Todes Bruder ein

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Abendmahl

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Gelobt sei Gott, ich bin genesen

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Advent

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Bist du, der da kommen soll

Du Gesegneter des Herrn

Gib, dass ich mich und dich erkennen

Hebet eure Häupter auf, die Erlösung ist nicht ferne

Hosianna Davids Sohn kommt in Zion eingezogen

Hosianna Davids Sohn, meinem teuren Gnadenthron

Komm, du Heiden Heiland, an

Willkommen, Gott und Mensch, wir singen Hosianna

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Aussaat und Ernte

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Gott im Himmel und auf Erden, Herrscher in der ganzen Welt

Herr im Himmel, Gott auf Erden

Sieh, es ist Gottes Segen

Und ob wir kärglich Frucht empfahn

Was Gott tut, das ist wohl getan, so denken

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Beschneidungsfest

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Wir gehn in Jesu Namen ins neue Jahr hinein

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Bittgesänge, Gotteslob und -dank

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Abba, Vater von uns allen

Ach, wenn ich dich, mein Gott, nur habe

An dich, mein Gott, zu denken

Brunnquell aller Liebe

Du einzig's Opfer für die Sünde

Du Herr der Seraphinen

Gott ist gut, was will ich klagen

Gott, der du wahrhaftig bist

Mach es Gott, nach deinem Willen

Mein Abba kommt vor deinen Thron

Mein Gott, gib Wollen und Vollbringen

Mein Gott, ich klopf an deine Pforte

Mein Gott, mein Alles über Alles

Nur unbetrübt, gequältes Herze

Wer kann, Gott, je was Gutes haben

Wie sollt ich meinen Gott nicht lieben

Wie zuckersüß ist unser Leben

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Christliches Leben, Nächstenliebe

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Herr, der du der Weisheit Schätze

Himmelan geht unsre Bahn

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Christuslied

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Das soll mein Vergnügen sein, oft an Jesum zu gedenken

Der beste Freund ist in dem Himmel

Ihm nach, ihm nach auf seinen Wegen

Jesus bleibet meine Freude

Mein Jesu, wie du willst

Mein Jesus ist mein

O Liebe über alle Liebe

So freudig darf mein Jesus sagen

Wer will mich und Jesum scheiden

Wer will mich von der Liebe scheiden

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Darstellung des Herrn

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Allerreinstes Gotteskind, schau wie wir so hässlich sind

Opfer für die ganze Welt, du kommst heut

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Epiphanias

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Du gehst bergab mit deinen Füßen

Entweiche, Weltgetümmel

Gast und Wirt der frommen Leute

Gott der Juden, Gott der Heiden

Jesus, Jesus ist verloren

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Frühlingslied

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Ich setze mich in deinen Schatten

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Glaube, Kampf und Rechtfertigung

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Ach, dass wir Friede sollten hören

Allein, und doch nicht ganz allein

An Gott will ich gedenken

Das Lösegeld ist nun erleget

Der Herr ist Sonn und Schild

Dich, Höchster, ehrerbietig scheuen

Du Vater aller deiner Kinder

Ein Wort ist mir ins Herz geschrieben

Eitle Wollust sei verbannt

Glaube, Lieb' und Hoffnung sind der wahrhafte Schmuck

Gott, deinen heiligen Befehlen will ich

Guter Sämann, guten Samen hast du reichlich

Habe deine Lust am Herrn

Halt an, mein Herz, in deinem Glauben

Herr, höre, Herr, erhöre

Ich bin ein Fremdling auf der Erden

Ich bin gewiss in meinem Glauben

Ich denk an dein Gerichte

Ich glaube, Herr, ich glaube

Ihr Seelen, die ihr meiner Seelen

Immer fröhlich, nicht betrübt

Mein Gott, du bist und bleibst mein Gott

Mein Gott, du wohnest zwar im Lichte

Mein Gott, ich weiß, dass ohne Glauben

Mein Jesus spricht der Weg ist schmal

Nicht der Anfang, nur das Ende krönt des Christen Glaubensstreit

Seele, sei zufrieden

Weicht ihr Berge, fallt ihr Hügel

Wie selig ist ein gut Gewissen

Willst du der Weisheit Quelle kennen

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Gottes Reich und Eigenschaften

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Du Herr des Himmels und der Erden

Du unerforschlich Meer der Gnaden

Mein Gott, du wohnest in der Höhe

Schöpfer dieser ganzen Welt

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Gottvertrauen, Kreuz und Trost

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Abba, lieber Vater, höre

Ach mein Herze, gieb dich drein

Ach wohl und aber wohl ist mir

Ach, lasst mich gehen, ihr Sorgen

Ach, wo ist nun mein Gott

Amen, Amen, lauter Amen

An Gottes Herz leg ich mein Herz

Befiehl dem Herren deine Wege

Befiehl, mein Herze, deine Wege

Bist du, Seele, noch betrübt

Dennoch bleib ich stets an dir

Der Herr ist mein Teil

Ein Christ kann ohne Kreuz nicht sein

Endlich, endlich muss es doch

Fragt mich nicht, was mich vergnügt

Geht heraus, ihr Zions-Töchter, kommt, schauet

Gewagt in Jesu Namen, so ist es wohl gewagt

Gott lebt, wie soll ich traurig sein

Gott macht es noch immer gut

Gott mein Trost, wer fragt danach

Gott sorgt für mich, was will ich sorgen

Gottes Willen ist mein Wollen

Ich bin ein Mensch von Gottes Gnaden

Ich habe Gott und habe gnung

Ich habe viel Bekümmernisse

Ich lege mich in Gottes Hand, mein Wille

Ich sage Wie Gott will, das soll mein Wahlspruch sein

Je größer Kreuz, je näher Himmel

Kreuzvolles Herz, was zagest du

Mein Gott, dir ist's ja nicht zuwider

Mein Gott, weil ich in meinem Leben

Mein Kreuze liegt auf Jesus Rücken

Meine Hoffnung lässt mich nicht

Seele, willst du dich noch kränken

Sei zufrieden, mein Gemüte

Stürmt, ihr Wellen, immerfort

Traure nicht, betrübtes Herz

Unvergnügte Seele, reiß dich aus der Höhle

Verborgner Gott, dem nichts verborgen

Vor dir, o Gott, sich kindlich scheuen

Was hat der Mensch auf Erden

Was soll ich mich mit Sorgen plagen

Weine nicht, Gott lebet noch, du betrübte Seele

Wie selig ist die Not, die uns zu Christo jaget

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Himmelfahrt

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Gott lob, der Berg ist überstiegen

Gottlob, der Weg ist mir gebähnet

Jesus fähret auf gen Himmel

Zum Himmel bist du eingegangen

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Jahresende

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Die Güte hat kein Ende

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Johannisfest

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Gott, dem kein Ding unmöglich ist

Kommst du, großer Gottessohn

Sei gelobt, Israels Gott, du hast dein Volk

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Katechismus- und Psalmlieder

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Wohl denen, die vor Gott stets ohne Wandel sein

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Mariä Heimsuchung

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Hüpft ihr hohen Hügel, meine Glaubensflügel

Ich will dich erheben

Meine Seel erhebet dich, Herr des Himmels

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Michaelistag und Engellieder

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Der Engel goldnes Heer

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Morgenlied

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Ein neuer Tag, ein neues Leben

Herr, es ist in meinem Leben wieder eine Nacht vorbei

Mein Gott, die Sonne geht herfür

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Neujahr

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Ein Jahr ist wieder um, ich soll

Gott mit uns, Immanuel, öffne bei dem neuen Jahre

Gott, du bist, wie man dich will haben

Gott, mein Trost, so denkt ein Christ

Gottlob! Es klingt noch aller Orten

Hier ist Immanuel, das soll die Losung bleiben

Jesus soll die Losung sein

Man wünschet gute Zeit

Mein Jesus, A und O

O Anfang ohne Ende, du großes A und O

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Offenbarung

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Der Rechentisch ist da

Die letzte Nacht ist vor der Tür

Zu Mitternacht war ein Geschrei

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Ostern

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Ach wie lieblich sind die Füße

Auf, mein Herze, komm zum Grabe

Christus lebt, so leben wir

Der Tod ist tot, das Leben lebet

Halleluja, Jesus lebt

Herr des Todes, Fürst des Lebens

Ich geh zu deinem Grabe

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt

Jesus lebt, dess freu ich mich

Jesus lebt, so leb ich auch, denn sein Leben

Lass mich gehen, du eitle Welt

Mein Jesus lebt, mag ich gleich sterben

Willkommen, Held im Streite

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Passion

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Blut, ach Blut, was seh ich fließen

Entsetze dich, betrübtes Herze

Es sei ferne von mir Rühmen

Halte, Welt, dich selbst für klug

Hier stehn wir unter deinem Kreuze

Jesus geht zu seinem Leiden

Kommt, lasst uns Christi Todestag begehen

Mein bester Freund ist mir gestorben

Mein Jesus stirbt, was soll ich leben

Schauet doch das bittre Leiden

Schwing dich auf gen Golgatha

Seele, geh auf Golgatha

Seht, welch ein Mensch ist das

So seh ich dich denn auch erblassen

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Pfingsten

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Ach komm doch in mein Herze

Ach, wer gibt das Worte her

Angenehme Taube

Das Pfingstfest freuet mich

Schmückt das Fest mit Maien

Weg, Weltgetümmel, das mich zu Höllen führt

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Reiselied

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Herr, führe mich auf rechtem Wege

Wer nur mit seinem Gott verreiset

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Sonntag und Gottesdienst

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Die Woche geht zu Ende

Gott lob, die Woche ist verflossen

Gott Lob, ich schließe meine Wochen

Licht vom Licht, erleuchte mich

O Gott, du bist mein Preis und Ruhm

O, du angenehmer Tag, lass doch deine Sonne blicken

So fängt sich heute sonntags an, Herr

Teures Wort aus Gottes Munde

Tut mir auf die schöne Pforte

Wie selig ist der Ort zu nennen

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Stephanstag

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Ach, wie so gar geschwinde verkehrt sich Freud und Leid

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Sünde, Buße und Umkehr

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Ach, was erblick ich, Gnade, Gnade

Gott, du hast zum Richterstuhle

Vater, lass dein Herze brechen

Wir liegen hier zu deinen Füßen

Wohin mein Herz, wohin

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Taufe

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Liebster Jesu, wir sind hier

Nun, Gott lob, es ist vollbracht

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Tod und Ewigkeit

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Abermal ein Schritt zum Grabe

Ach Herr, lehre mich bedenken

Ach wie freu ich mich zu sterben

Angst und Pein, und Furcht, und Schrecken

Christi Tod, des Todes Tod

Das Grab ist da

Ewig, ewig heißt das Wort

Genug gelebt, wenn unser Leben

Herr, es steht in deinen Händen

Heute mir und morgen dir

Ich habe Lust zu scheiden

Ich leb und leb auch nicht

Ich sterbe täglich, und mein Leben

Ich will mit meinem Jesu sterben

Mein Gott, ich wart auf deine Stunde

Mein Gott, ich weiß wohl

O Mensch, gedenk ans Ende

O wie fröhlich, o wie selig

O wie unaussprechlich selig werden wir

Verstopfet euch, ihr Tränenquellen

Was Gott tut, das ist wohl getan

Wie kurz ist doch der Menschen Leben

Wir stehen stets bei unserm Grabe

Wohl mir, mein Erlöser naht

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Trinitatis

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Ich glaub an Gott

O heilige Dreifaltigkeit

Wie heilig ist der Ort, an dem wir sind erschienen

Wiewohl ist doch ein Mensch daran

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Weihnachten

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Hier ist Immanuel, so lasst uns jetzo sagen

Hochgeborner Gottessohn

Jakobs Stern, du Licht der Erden

Mein Herz, was lieget hier

Mein Jesu, der du alles weißt

O schönes Licht, o Gnadenschein

O welch ein Freudenfest

Uns ist ein Kind geboren, das schöne Namen hat

Wer wollte denn nun Gott nicht trauen

Mirit Ben Nun: Shortness of breath

'Shortness of breath' is not only a sign of physical weakness, it is a metaphor for a mental state of strong desire that knows no repletion; more and more, an unbearable glut, without repose. Mirit Ben Nun's type of work on the other hand requires an abundance of patience. This is a Sisyphean work (requiring hard labor) of marking lines and dots, filling every empty millimeter with brilliant blots. Therefore we are facing a paradox or a logical conflict. A patient and effortful work that stems from an urgent need to cover and fill, to adorn and coat. Her craft of layering reaches a state of a continuous ceremonial ritual.

This ritual digests every object into itself - useful or discarded -- available and ordinary or rare and exceptional -- they submit and devote to the overlay work. Mirit BN gathers scrap off the streets -- cardboard rolls of fabric, assortments of wooden boards and pieces, plates and planks -- and constructs a new link, her own syntax, which she alone is fully responsible for. The new combination -- a type of a sculptural construction -- goes through a process of patching by the act of painting.

In fact Mirit regards her three dimensional objects as a platform for painting, with a uniform continuity, even if it has obstacles, mounds and valleys. These objects beg her to paint, to lay down colors, to set in motion an intricate weave of abstract patterns that at times finds itself wandering the contours of human images and sometimes -- not. In those cases what is left is the monotonous activity of running the patterns, inch by inch, till their absolute coverage, till a short and passing instant of respite and than on again to a new onset.

Next to this assembly of garbage and it's recycling into 'painted sculptures' Mirit offers a surprising reunion between her illustrated objects and so called cheap African sculpture; popular artifacts or articles that are classified in the standard culture as 'primitive'.

This combination emphasizes the difference between her individualistic performance and the collective creation which is translated into cultural clichés. The wood carved image creates a moment of peace within the crowded bustle; an introverted image, without repetitiveness and reverberation. This meeting of strangers testifies that Mirit' work could not be labeled under the ´outsiders art´ category. She is a one woman school who is compelled to do the art work she picked out to perform. Therefore she isn't creating ´an image´ such as the carved wooden statues, but she produces breathless ´emotional jam' whose highest values are color, motion, beauty and plenitude. May it never lack, neither diluted, nor dull for even an instant

 

Tali Tamir

August 2010

  

Cerveza Artesanal, 100% natural Sin Gluten. Estilo Alemán.

Býra Engel es una cerveza ligera, suave, y refrescante, perfecta para servirse bien fría. Descubre la experiencia Býra a través de esta cuidadosa selección de cebadas malteadas, levaduras y lúpulos nobles alemanes que hacen de Býra Engel una cerveza fresca, ligera y suavemente lupulada; con un aroma sutilmente floral y un paladar seco y delicado.

for blanching and freezing in batches. We will be glad of it during the winter for eating with bacon (or vegie alternative) and baked beans - I love cabbage but it just doesnt sound as appetising during the summer when there are peas, beans, spinach and calabresse!

  

The Models-Freeze

www.youtube.com/watch?v=xqZvxLiaLJ8

  

A fun new twist on the classic Linzer tart cookie, made gluten-free!

Recipe and step-by-step tutorial here:

baking911.com/cookies/nut/gluten-free-linzer-blossom-cookies

With the light being so poor and so brief at this time of year I take only a theoretical or "academic" interest in the freight workings ...always small in number... that pass along my local line. Last Monday, however, brought a glut, with three "non-passenger workings" shown on the Realtime Trains website as due in the course of sixteen minutes. After washing up the breakfast things, I zoomed off to one of my usual pine-besieged hang-outs (memo to self: must reconnoitre new vantage-points for coming season), down by the tracks. I only got one halfway decent shot and that was of the regular Mountsorrel-Norwich Trowse (Redland Sidings), which always runs two or three times a week. Before came two locomotives, 57 towing a 37, going from Norwich to March, and afterwards a Norwich Trowse-Wembley "Eur Frgt Ops Cntrl" ...which, I conjecture, must be Europort Freight (or Freightliner) Operations Control. Others may know better. By the time it was twenty minutes overdue I got fed up and started walking back to the car. Naturally it appeared as soon as I was out of position. The train was composed of wagons like these, so probably stone. It occurred to me while I was waiting that railway track no longer exudes that wonderful oily, resinous smell it used to have. I don't think this is entirely due to the disappearance of timber sleepers, although it obviously didn't help. The last time I remember experiencing that olfactory delight was at Yatton station, some time during the nineties. This was long after those Dow-Mac concrete sleepers had become general.

Big Dan Hampton # 99 Chicago Bears...What a man!

I froze a load of chinese containers of roasted tomatoes last weekend. Great way of turning a glut into a really useful ingredient for soups and sauces.

Mirit Ben Nun: Shortness of breath

'Shortness of breath' is not only a sign of physical weakness, it is a metaphor for a mental state of strong desire that knows no repletion; more and more, an unbearable glut, without repose. Mirit Ben Nun's type of work on the other hand requires an abundance of patience. This is a Sisyphean work (requiring hard labor) of marking lines and dots, filling every empty millimeter with brilliant blots. Therefore we are facing a paradox or a logical conflict. A patient and effortful work that stems from an urgent need to cover and fill, to adorn and coat. Her craft of layering reaches a state of a continuous ceremonial ritual.

This ritual digests every object into itself - useful or discarded -- available and ordinary or rare and exceptional -- they submit and devote to the overlay work. Mirit BN gathers scrap off the streets -- cardboard rolls of fabric, assortments of wooden boards and pieces, plates and planks -- and constructs a new link, her own syntax, which she alone is fully responsible for. The new combination -- a type of a sculptural construction -- goes through a process of patching by the act of painting.

In fact Mirit regards her three dimensional objects as a platform for painting, with a uniform continuity, even if it has obstacles, mounds and valleys. These objects beg her to paint, to lay down colors, to set in motion an intricate weave of abstract patterns that at times finds itself wandering the contours of human images and sometimes -- not. In those cases what is left is the monotonous activity of running the patterns, inch by inch, till their absolute coverage, till a short and passing instant of respite and than on again to a new onset.

Next to this assembly of garbage and it's recycling into 'painted sculptures' Mirit offers a surprising reunion between her illustrated objects and so called cheap African sculpture; popular artifacts or articles that are classified in the standard culture as 'primitive'.

This combination emphasizes the difference between her individualistic performance and the collective creation which is translated into cultural clichés. The wood carved image creates a moment of peace within the crowded bustle; an introverted image, without repetitiveness and reverberation. This meeting of strangers testifies that Mirit' work could not be labeled under the ´outsiders art´ category. She is a one woman school who is compelled to do the art work she picked out to perform. Therefore she isn't creating ´an image´ such as the carved wooden statues, but she produces breathless ´emotional jam' whose highest values are color, motion, beauty and plenitude. May it never lack, neither diluted, nor dull for even an instant

 

Tali Tamir

August 2010

  

... unter den Flügeln entströmt der Gesang der Grille,

wann sie die dumpf über dem Feld lagernde Glut bezaubert

 

Sappho

 

ca. 600 v. Chr.

Ihr, die ihr los zu sein begehrt

 

1.) Ihr, die ihr los zu sein begehrt

Von euren Missetaten,

Heut hat sich Gott zu uns gekehrt

Und will uns Armen raten.

Er äußert sich der Herrlichkeit

Und will uns an Gebärden (a)

Ähnlich werden,

Deswegen dann sich freut

Der Himmel samt der Erden.

 

2.) Er ist uns gleich an Fleisch und Blut,

Uns also zu vertreten.

Er hat hierdurch uns vor der Glut

Der Höllen losgebeten.

Und wird der Himmels Bürgerschaft

Uns nachmals einverleiben,

Dass wir bleiben

Da, wo der Freuden Kraft

Wird alles Leid vertreiben.

 

3.) Drum kommt, lasst uns mit Freuden gehn

Und unsern Heiland schauen,

Lasst uns vor seiner Krippen stehn

Und ihm von Herzen trauen.

Er wird aus seiner Mutter Schoß

Die Ärmlein nach uns strecken

Und erwecken,

Was von der Sünden floss

Uns ewig wird bedecken.

 

(a) Verhalten, Erscheinung, Benehmen, Betragen (vgl. das vielleicht bekantere Wort 'Gebaren')

 

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Autor: Simon Dach

Melodie: ohne Angaben

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Der Text wurde von mir behutsam, soweit

es die Strophenform und der Endreim zu-

ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen

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gefunden in:

Das deutsche evangelische Kirchenlied

des siebzehnten Jahrhunderts

Herausgegeben von Albert Fischer und W. Tümpel

Dritter Band

Druck und Verlag C. Bertelsmann

Gütersloh, 1906

Liednummer 100

Thema: Weihnachten

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Simon Dach (* 29. Juli 1605 in Memel (einer Hafenstadt in Litauen); † 15. April 1659 in Königsberg) war ein deutscher Dichter der Barockzeit.

Simon Dach war der Sohn eines Gerichtsdolmetschers für Litauisch. Er besuchte die Domschule in Königsberg und wechselte dann auf die Lateinschule nach Wittenberg. Während seines Aufenthalts auf dem Gymnasium in Magdeburg brach die Pest aus, und er floh über Danzig zurück nach Königsberg. Mit 21 Jahren immatrikulierte sich Dach 1626 an der Universität Königsberg für die Fächer Philosophie und Theologie. Nach seinem Studium wurde er 1633 zunächst Lehrer an der Domschule, drei Jahre später Konrektor.

Sein Freund Adrian Brauer eröffnete ihm die Welt der Literatur und Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg ernannte Dach 1639 zum Professor für Dichtkunst an der Universität Königsberg. 1640 promovierte Dach in Königsberg, 1656 wurde er Rektor der Universität. Auf diesem Posten war er derart erfolgreich, dass der Große Kurfürst ihm zwei Jahre später zum Dank das Landgut Kuikeim (bei Königsberg) schenkte.

Dachs phänomenale Produktion an Poesie zu allen Anlässen bot ihm ein lukratives Nebeneinkommen. Mit erstaunlicher Fertigkeit produzierte er laufend auf Bestellung sog. Kasualdichtungen, die stets gedruckt wurden, nicht selten drei oder vier pro Woche. 1200 Einzeldrucke dieser Gedichte kamen allein in den Jahren zwischen 1638 und 1658 zusammen, die von den Zeitgenossen eifrig gesammelt wurden. Ein Buch hat Dach nie veröffentlicht.

Von der weltlichen Lyrik Dachs hat nur ‚Anke van Tharaw’ (hochdeutsch: ‚Ännchen von Tharau’) die Zeit überdauert. Viele geistliche Gedichte Dachs wurden von Heinrich Albert, Johann Stobäus, Johann Sebastian Bach und Max Reger vertont. Mit 49 Jahren erkrankte Simon Dach 1654 an Schwindsucht und starb er am 15. April 1659 in Königsberg.

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Simon Dachs Lieder/ Hymns

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Ach Gott, wie gnädig hast du doch

Ach, frommer Gott, wo soll ich hin

Ach, lasst uns Gott doch einzig leben

Ach, wie verkehrt es sich so sehr

Alle Güter, die wir haben. Kunst, Gesundheit, Ehr und Geld

Alles lauft mit mir zu Ende

Auch diese Nacht hat sich verloren

Bei diesem hochbetrübten Leben

Bei dieser Sterbenssucht

Bleib du nur fest an Gottes Wort

Das Leid ist hier, da sehen wir

Der Mai, des Jahres Herz, beginnt

Der Mensch hat nichts so eigen

Der Nacht Gefahr und Grauen

Der Tag beginnet zu vergehen

Der Tag hat auch sein Ende

Des Herren Güte macht allein

Die große Nichtigkeit der kurzen Lebenszeit

Die Lust hat mich gezwungen zu fahren

Die Seele des Gerechten ist befreit von Angst, Betrug und List

Dies ist, was dir zu Ehren, Gott unser Einfalt singt

Du Gott bist außer aller Zeit

Du hast mich wund geschlagen

Du Menschenkind, erschrick und wach all Augenblick

Du o getreue Mutter, Erde

Du siehest, Mensch, wie fort und fort

Eh als wir aus der Höllen des finstern Körpers

Ei, so gebt Gott allezeit nun auch Lob

Ein Mann von gutem Rath

Eitle Welt, o kurze Zeit, dort vor der langen Ewigkeit

Entschlag dich aller Ding auf Erden

Es bild ein Mensch ihm niemals ein

Es ist ja wahr, wir haben nun

Es vergeht mir alle Lust, länger hier zu leben

Gebt dem Höchsten Ehr allzeit

Gerechter Gott, wo will es hin

Gleichwohl hab ich überwunden

Gott herrschet und hält bei uns Haus

Gott, du hast unser gnug begehrt

Gott, unsre Zuflucht in der Not

Halt aus, mein Herz, und sei bescheiden

Herr der lichten Seraphinen

Herr Jesu, nur dein Blut und Tod

Herr Jesu, Trost in aller Not

Herr wir wallen sämtlich dir, weil der Leib

Herr, deine Treu und Güte reicht

Herr, du tust, was dir gefällt

Herr, es mangelt nicht an dir

Herr, ich denk an jene Zeit, wenn ich diesem Pilgerleben

Herr, wohin soll ich mich wenden

Hier habt ihr, ihr Jungfrauen

Ich armer Würmerraub

Ich bin bei Gott in Gnaden

Ich bin ja, Herr, in deiner Macht

Ich kenn ein Haus nach dieser Zeit

Ich steh in Angst und Pein

Ich will aus voller Seelen

Ihr Preußen auf, und kommt zu Hauf

Ihr Seelen, die ihr durch den Tod

Ihr, die ihr los zu sein begehret

In dieser meiner letzten Not

Indem jetzt meine Seele schaut

Je mehr wir Jahre zählen

Jesu, Quell gewünschter Freuden

Jetzund heben Wald und Feld

Kein Christ soll ihm die Rechnung machen

Lass sterben, was bald sterben kann

Leget euch im Frieden nieder

Mein Abschied aus der bösen Welt

Mensch, du siehst fast alle Stunden

Nachdem die schnöde Missetat

Nimm dich, o meine Seel, in Acht

Nimm mich weg, Gott, vor dem Jammer

Nimm nichts zu tun in deinen Sinn

O Christe, Schutzherr deiner Glieder

O eitle Welt. o kurze Zeit

O Gott, einst lässest du mich hin

O teures Blut, o rote Flut, wie quillst du

O wie groß ist doch der Mann

O wie selig seid ihr doch, ihr Frommen

O, wer doch überwunden hätte

Raffet auch der Tod die greisen Haare

Schöner Himmelssaal, Vaterland der Frommen

Sei getrost, o meine Seele

Sei, meine Seele, in dich gestellt

Selige Ewigkeit, Lohn der Himmels-Erben

So gänzlich ist auf nichts allhier zu bauen

So viel wir Jahre zählen, so viel der Jahre

Soll ich das Elend und Beschwer

Soll mein Geist gebücket gehen

Tod, du aller Sorgen Ruh

Vater, deine Rut hab ich geschmecket

War dieses nicht mein Hoffen

Was haben wir zu sorgen

Was hat ein frommer Christ doch Not

Was ich heut von dir gebeten

Was ist Zeit und Welt

Was klagt man der Gerechten Seelen

Was lachst du, Pöbel, der Gemüter

Was soll ein Christ sich fressen

Was sollen wir denn machen

Was stehn und weinen wir zu Hauf

Was suchst du schändliche Begier

Was willst du, armes Leben, dich trotzig

Wen hab ich, Herr, als dich allein

Wenn Drangsal und Gefahr

Wenn Gott von allem Bösen und dieser Lebensnot

Wer auf Gottes Wegen wandelt

Wer die Weisheit ihm erkoren

Wer hier zu etwas kommen will

Wer wegen seiner Sünden zum Herren

Wer weiß Bescheid, der Sterblichkeit

Wer wird nach diesem Leben

Wer, o Jesu, deine Wunden stets für seine Ruhstätt hält

Wie ist Gott abermal im Zorn auf mich entbrannt

Wie selig ist, dem Gott verliehen

Wir haben, Herr, ein festes Wort

Wir klagen überall

Wir sehn jetzt sich erfreuen

Wo lebt ein Mensch auf Erden

Wohl dem, der sich nur lässt begnügen

Wohlauf, ich bin entfahren

Womit wird die Zeit verbracht

 

Mirit Ben Nun: Shortness of breath

'Shortness of breath' is not only a sign of physical weakness, it is a metaphor for a mental state of strong desire that knows no repletion; more and more, an unbearable glut, without repose. Mirit Ben Nun's type of work on the other hand requires an abundance of patience. This is a Sisyphean work (requiring hard labor) of marking lines and dots, filling every empty millimeter with brilliant blots. Therefore we are facing a paradox or a logical conflict. A patient and effortful work that stems from an urgent need to cover and fill, to adorn and coat. Her craft of layering reaches a state of a continuous ceremonial ritual.

This ritual digests every object into itself - useful or discarded -- available and ordinary or rare and exceptional -- they submit and devote to the overlay work. Mirit BN gathers scrap off the streets -- cardboard rolls of fabric, assortments of wooden boards and pieces, plates and planks -- and constructs a new link, her own syntax, which she alone is fully responsible for. The new combination -- a type of a sculptural construction -- goes through a process of patching by the act of painting.

In fact Mirit regards her three dimensional objects as a platform for painting, with a uniform continuity, even if it has obstacles, mounds and valleys. These objects beg her to paint, to lay down colors, to set in motion an intricate weave of abstract patterns that at times finds itself wandering the contours of human images and sometimes -- not. In those cases what is left is the monotonous activity of running the patterns, inch by inch, till their absolute coverage, till a short and passing instant of respite and than on again to a new onset.

Next to this assembly of garbage and it's recycling into 'painted sculptures' Mirit offers a surprising reunion between her illustrated objects and so called cheap African sculpture; popular artifacts or articles that are classified in the standard culture as 'primitive'.

This combination emphasizes the difference between her individualistic performance and the collective creation which is translated into cultural clichés. The wood carved image creates a moment of peace within the crowded bustle; an introverted image, without repetitiveness and reverberation. This meeting of strangers testifies that Mirit' work could not be labeled under the ´outsiders art´ category. She is a one woman school who is compelled to do the art work she picked out to perform. Therefore she isn't creating ´an image´ such as the carved wooden statues, but she produces breathless ´emotional jam' whose highest values are color, motion, beauty and plenitude. May it never lack, neither diluted, nor dull for even an instant

 

Tali Tamir

August 2010

  

Continuing the glut of J3 photos with more from another visit and different elements of the design... including cake

Sorry folks, for the glut of shorebird shots, but you know...I just can't help but click over 500 shots when I see them. They move so quickly through the shallows, gathering food and every shot is a new pose. Enjoy...and oh, I will be going back whenever the sun comes back to see if I can spot any other peeps out there.

]Mirit Ben Nun: Shortness of breath

'Shortness of breath' is not only a sign of physical weakness, it is a metaphor for a mental state of strong desire that knows no repletion; more and more, an unbearable glut, without repose. Mirit Ben Nun's type of work on the other hand requires an abundance of patience. This is a Sisyphean work (requiring hard labor) of marking lines and dots, filling every empty millimeter with brilliant blots. Therefore we are facing a paradox or a logical conflict. A patient and effortful work that stems from an urgent need to cover and fill, to adorn and coat. Her craft of layering reaches a state of a continuous ceremonial ritual.

This ritual digests every object into itself - useful or discarded -- available and ordinary or rare and exceptional -- they submit and devote to the overlay work. Mirit BN gathers scrap off the streets -- cardboard rolls of fabric, assortments of wooden boards and pieces, plates and planks -- and constructs a new link, her own syntax, which she alone is fully responsible for. The new combination -- a type of a sculptural construction -- goes through a process of patching by the act of painting.

In fact Mirit regards her three dimensional objects as a platform for painting, with a uniform continuity, even if it has obstacles, mounds and valleys. These objects beg her to paint, to lay down colors, to set in motion an intricate weave of abstract patterns that at times finds itself wandering the contours of human images and sometimes -- not. In those cases what is left is the monotonous activity of running the patterns, inch by inch, till their absolute coverage, till a short and passing instant of respite and than on again to a new onset.

Next to this assembly of garbage and it's recycling into 'painted sculptures' Mirit offers a surprising reunion between her illustrated objects and so called cheap African sculpture; popular artifacts or articles that are classified in the standard culture as 'primitive'.

This combination emphasizes the difference between her individualistic performance and the collective creation which is translated into cultural clichés. The wood carved image creates a moment of peace within the crowded bustle; an introverted image, without repetitiveness and reverberation. This meeting of strangers testifies that Mirit' work could not be labeled under the ´outsiders art´ category. She is a one woman school who is compelled to do the art work she picked out to perform. Therefore she isn't creating ´an image´ such as the carved wooden statues, but she produces breathless ´emotional jam' whose highest values are color, motion, beauty and plenitude. May it never lack, neither diluted, nor dull for even an instant

 

Tali Tamir

August 2010

  

Vampir Horror-Roman / Heft-Reihe

Donald F. Glut / Frankensteins Kampf mit Dracula

Originaltitel: Frankenstein And The Evil Of Dracula

cover: Prieto Muriana

Erich Pabel Verlag

(Rastatt / Deutschland; 1980)

ex libris MTP

de.wikipedia.org/wiki/Vampir-Horror-Roman

Mirit Ben Nun: Shortness of breath

'Shortness of breath' is not only a sign of physical weakness, it is a metaphor for a mental state of strong desire that knows no repletion; more and more, an unbearable glut, without repose. Mirit Ben Nun's type of work on the other hand requires an abundance of patience. This is a Sisyphean work (requiring hard labor) of marking lines and dots, filling every empty millimeter with brilliant blots. Therefore we are facing a paradox or a logical conflict. A patient and effortful work that stems from an urgent need to cover and fill, to adorn and coat. Her craft of layering reaches a state of a continuous ceremonial ritual.

This ritual digests every object into itself - useful or discarded -- available and ordinary or rare and exceptional -- they submit and devote to the overlay work. Mirit BN gathers scrap off the streets -- cardboard rolls of fabric, assortments of wooden boards and pieces, plates and planks -- and constructs a new link, her own syntax, which she alone is fully responsible for. The new combination -- a type of a sculptural construction -- goes through a process of patching by the act of painting.

In fact Mirit regards her three dimensional objects as a platform for painting, with a uniform continuity, even if it has obstacles, mounds and valleys. These objects beg her to paint, to lay down colors, to set in motion an intricate weave of abstract patterns that at times finds itself wandering the contours of human images and sometimes -- not. In those cases what is left is the monotonous activity of running the patterns, inch by inch, till their absolute coverage, till a short and passing instant of respite and than on again to a new onset.

Next to this assembly of garbage and it's recycling into 'painted sculptures' Mirit offers a surprising reunion between her illustrated objects and so called cheap African sculpture; popular artifacts or articles that are classified in the standard culture as 'primitive'.

This combination emphasizes the difference between her individualistic performance and the collective creation which is translated into cultural clichés. The wood carved image creates a moment of peace within the crowded bustle; an introverted image, without repetitiveness and reverberation. This meeting of strangers testifies that Mirit' work could not be labeled under the ´outsiders art´ category. She is a one woman school who is compelled to do the art work she picked out to perform. Therefore she isn't creating ´an image´ such as the carved wooden statues, but she produces breathless ´emotional jam' whose highest values are color, motion, beauty and plenitude. May it never lack, neither diluted, nor dull for even an instant

 

Tali Tamir

August 2010

  

POLITICAL BROUHAHA IN A METROPOLITAN FOG PATCH

Baroness Vadera, UK Business Minister, controversially claimed today to see green shoots of economic recovery and justified the claim because a big bond issue succeeded in the City (after so many earlier ones have gone nowhere). It seems that Tesco is continuing to open new stores and hire new staff; so some of us must be buying food (though maybe less of the Finest) along with cheaper-than-ever TVs to replace meals out and West End shows... and to monitor news of the credit crunch. But the Economy is shrinking (The ONS and the Daily Mail actually contrive to agree on that) ONS and Purchasing Managers are ordering less from manufacturers. House prices continue a downward trend and the oil price is 74% down on a year ago (though we have not felt all the gain because the Treasury is trying to pay for all its new obligations by not reducing the tax burden on it except in proportional line with the pump price)..

 

Her claim about green shoots invited political derision from the Tory Party (whose Chancellor carelessly used the expression during another lesser downturn nearly 20 years ago) plus embarrased wriggles from Peter Mandelson.. Perhaps she is in for some gardening leave. But my Kentish green shoots are visibly real and growing, even if they slow in the next inevitable cold snap. Nature's cycle is on the up and the days ARE getting steadily longer. It was bright and sunny in Kent while Westminster was shrouded in fog today. But it's still pretty dark till 8AM and at 4PM and there's a long way to go. The banking crisis-led economic downturn still has a away to go...... as have the prospects for any green shoots of political recovery for the Labour Party.

 

Meanwhile, I do love the smell of hyacinths and the bright Easter glow of daffodils and tulips. So smile and keep spending, at least on fertilizer, and use your unemployed hours to grow turnips for your suppers! This may not be the only natural cyclical winter before the next Economic Spring. But we can still enjoy carrot stews year round and maybe assemble around our long-disused card-games and pianos as a source of cheer to replace our exotic foreign holidays. Thought of joining a local yoga class or choir to get on tip-top condition in time for the next year you can afford to vist the Euro zone? or maybe it's time to stay home and make babies or nurture your grand-children. But remember that they are a long-term commitment and you mustn't repeat the illusion that you can borrow to finance your kids' futures. or even your own. Happy 2009... and 2010 .... and 2011... and all nature's summers before the next frothy self-delusional economic one!

 

Oh... and HOPE also arrives next week in the over-burdened form of President Obama. What a raw moment for a new deal!

 

blogs.ft.com/westminster/2009/01/echoes-of-norman-lamont-...

 

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Ein Sommerabend am Lagerfeuer 🔥

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