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Die Skulptur der sich badenden Aphrodite ist eine Kopie des Originals des bithyinischen Bildhauers Diodalsas (auch Diodalses genannt), von dem zahlreiche Kopien in diversen Variationen aus römischer Zeit existieren.

 

Der im 15. Jh. begonnene Palast wurde im späten 16. Jh. von Kardinal Marco Sittico Altemps (Markus Sittich von Hohenems) und seinen Erben vollendet. Er ist heute Teil des Museo Nazionale Romano und beherbergt Skulpturen vor allem aus den Sammlungen Ludovisi, Altemps und Mattei, außerdem einige ägyptische Objekte. Die Aufstellungsmethode entspricht der im 16. Jh. zu Zeiten des Kardinals Altemps üblichen.

Het wandelpad in de Groote Peel, badend in het zonlicht in de vroege ochtend

s795 7388 MeyA4B3 Karte der Insel Capri Dritter Band Konversationslexikon Verlag des Bibliographischen Instituts Leipzig und Wien Vierte Auflage 1889. Blattkäfer - Chimbote

 

Capri, zur ital. Provinz Neapel, Kreis Castellammare gehörige Insel im Mittelländischen Meer, am südlichen Abschluß des Golfs von Neapel (s. Kärtchen), 33 km von Neapel, 6 km vom Vorgebirge Punta della Campanella und 24 km vom Kap Miseno entfernt, mit einem Umfang von 17 km, gebirgig (im Monte Solaro bis 585 m sich erhebend), mit schroff abfallenden, fast durchaus unzugänglichen Felsenküsten, die ihr einen zackigen, malerischen Umriß geben, dessen Eindruck die alle Spitzen krönenden alten verfallenen Batterien noch erhöhen. Der obere Teil der Insel ist kahler Fels (Kalk); auf der Westseite ist sie mit Wein- und Olivenpflanzungen bedeckt; einige Palmen, Agaven und Opuntien zieren die Landschaft. Zur Zeit der jährlichen Wanderung (im Frühjahr und Herbst) gibt es Überfluß an Wachteln, außerdem Hasen und an der Küste viel Fische. Das Klima ist sehr mild und gesund. Die einzigen Ortschaften sind die beiden Orte Capri (120 m ü. M.) an der Südostküste und das höher gelegene Anacapri, zu welchem einst nur eine steile Felsentreppe von 536 Stufen, jetzt ein bequemer Fahrweg emporführt; die Marina mit einigen kleinen Häusern ist der einzige Landeplatz. Die Einwohner (1881: 4539) leben von Öl- und Weinbau, Fischerei und Wachtelfang. Getreide und der wenige Bedarf an Schlachtvieh werden von Neapel herübergeschasft. Die Wohnhäuser sind gleichförmig ein Stock hoch, die Dächer nicht flach, sondern kuppelartig abgeplattete Wölbungen, von denen jedes Zimmer eine besondere bildet. Besuchte Punkte sind wegen der schönen Aussicht: die Punta Tragara an der Südostspitze, wo die drei malerisch gruppierten Faraglioni aus dem Meere ragen, ferner Forte di Bruto auf dem Monte Solaro und die sogen. Villa di Tiberio auf dem östlichen, 227 m hohen steilen Vorgebirge, von welchem angeblich Tiberius seine Opfer hinabstürzen ließ. Einige Trümmer sind von seiner Villa Jovis übrig. In der Nähe liegen an der Südostseite ein prächtiges natürliches Felsenthor und die Grotta di Mitromania (Magnum Mithrae antrum), ein altes Mithrasheiligtum. Eine der schönsten Merkwürdigkeiten aber ist die 1826 von A. Kopisch entdeckte Blaue Grotte (Grotta azzurra), 2 km vom Landungsplatz entfernt. Der Eingang in dieselbe ist bei ruhiger See etwa 1,3 m über dem Spiegel, die Höhle selbst ist 36 m lang, 30 m breit, 6-9 m hoch, das Wasser 12 m tief. Die hintern Wände sind mit Tropfstein bekleidet. Der größte Reiz besteht, bei klarem Himmel, in jener unbeschreiblich schönen, glänzenden Bläue des Wassers, in seiner Durchsichtigkeit, in der öligen Schwere, mit der es sich an den schwimmenden Körper hängt und den Badenden von lichter blauer Farbe umschlossen zeigt, besonders aber in dem Abglanz der Wasserfarbe an der Felswölbung. Noch zahlreiche andre Meer- wie Landgrotten umgeben die Insel, unter denen fast genau an der entgegengesetzten Seite der Insel die Grotta verde, am Meer direkt unter der Felswand des Monte Solaro, als besonders schön hervorzuheben ist. - C., das Capreä der Alten, soll zuerst von griechischen Teleböern bewohnt gewesen sein; später war es Eigentum der Stadt Neapolis, und griechische Sprache und Sitte erhielten sich dort bis in die Kaiserzeit, was wohl Augustus und Tiberius neben der herrlichen Lage und der friedlichen Ruhe am meisten angezogen haben mag. Schon jener bewohnte sie vorübergehend, Tiberius aber die letzten zehn Jahre seines Lebens dauernd; er schmückte sie mit zwölf Villen. Im Mittelalter wechselte sie ihre Herren öfters, spielte aber in den Weltkämpfen nur eine Rolle im Jahr 1286, als König Jakobs sizilische Flotte sie den Anjous entriß, und 1808 unter Murat, als General Lamarque die Engländer, die sie im Namen des sizilischen Königs 1806 besetzt hatten, aus C. vertrieb. Vgl. Gregorovius, Die Insel C. (Leipz. 1880; von K. Lindemann-Frommel illustriert, das. 1868).

Erich Heckel, Döbeln 1883 - Radolfzell am Bodensee 1970

Badende am Strand - Bathers at the beach (1913)

Hessisches Landesmuseum Darmstadt

 

Erich Heckel war einer der bedeutendsten Maler und Grafiker des deutschen Expressionismus. Im Juni 1905 gründete er mit Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl (der 1907 wieder ausschied) in Dresden die Künstlergruppe Brücke, zu der später Max Pechstein, für kurze Zeit auch Emil Nolde und ab 1911 Otto Mueller hinzustießen.

 

2006-07-23

Schluchseewasser - Verwendung

 

Das saubere Wasser aus den Schwarzwaldbergen und zusätzlicher Füllung aus dem Bodensee wird regional als Trinkwasservorrat, zur Stromerzeugung und zum Freizeitvergnügen für Wanderer, Badende, Bootsfahrer, Angler und Segler verwendet.

 

Hier stelle ich künstlerisch mehrere Beispiele für eine nützliche Verwendung zu Haus und im Garten vor - ohne Wasserverlust.

Sie sind erstaunt? Sie schmunzeln? Werden nachdenklich?

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Wilhelmshaven. Badende am See auf den Holzstiegen und ein Jugendlicher kommt direkt auf mich im Gegenlicht aus dem erfrischenden Wasser zu.

Detail van Badende jongens (1902) van Max Liebermann op de tentoonstelling 'Schilders van de zee', tot en met 28 mei in het Singermuseum

Der See im Glase.

 

Neben dem „Ocean auf dem Tische“, der in englischen Küstenstädten jetzt so allgemeinen Beifall findet, darf sich „der See im Glase“ für die Binnenlandsbewohner schon sehen lassen. Beide sind erfreuliche Zeichen von dem täglich zunehmenden Geschmack für Natürliches, und neben der Beschreibung des ersteren in Nr. 38 des vorigen Jahrg. der Gartenl. von einem andern Verfasser, der in Deutschland zuerst Mittheilungen über das Aquarium überhaupt gab, geben wir nun hier eine Beschreibung des „See's im Glase“ und eine ausführliche Anleitung zu dessen Einrichtung und Abwartung.

Als von England aus der Ocean auf dem Tische oder, wie man das geschmackvolle und lehrreiche Ding auch nennt, das Aquarium, dem Verfasser dieser Mittheilungen zuerst bekannt wurde, hätte er sich an die Stirn schlagen mögen, daß er, ein Naturforscher im Dienste der Verallgemeinung seiner reichen, schönen Wissenschaft, nicht längst daran gedacht habe, die seit vielen Jahren von ihm gepflogene Gewohnheit, zu wissenschaftlichen Beobachtungen in großen Gläsern Wasserthiere und Wasserpflanzen zu ziehen, zu einem neuen Mittel zu machen, naturwissenschaftlichen Sinn zu wecken und pflegen. Die sofort eingeleiteten Veranstaltungen zur Herstellung genügender Glasgefäße und Gestelle haben nach vielfältigen vergeblichen Versuchen erst jetzt zu dem gewünschten Ergebnisse geführt;[1] und nun ist auch die Wiederkehr des Frühlings beflissen, uns die Gefäße mit Leben zu erfüllen.

Das etwa 20 par. Zoll hohe und 15 Zoll weite Glasgefäß füllt man zunächst am Boden etwa 3 Zoll hoch mit Flußsand. Ein weiteres aus dem Steinreiche zu entlehnendes Erforderniß – denn es vereinigen sich alle drei Reiche im Aquarium – ist eine gehörige Anzahl größerer und kleiner Stücke von dem Kalksinter, welcher schon längst als Einfassung von Gartenbeeten oder zu Miniaturfelsen auf Blumengestellen in Gebrauch und allgemein bekannt ist. Dieser schöne Stein, das Erzeugniß kalkhaltiger Quellen aus der jüngsten erdgeschichtlichen Vorzeit, verleiht dem Aquarium nicht nur einen großen Schmuck, sondern gewährt auch den Pflanzen und Thieren eine erwünschte Stätte. Die Pflanzen treiben ihre Wurzeln in die vielen röhrenartigen Zwischenräume des Kalksinters, aus welchem viele von ihnen zugleich eine gedeihliche Nahrung ziehen, und kleinere Thiere finden in denselben einen Zufluchtsort, wenn sie von größeren verfolgt werden. Von größeren Kalksinterstücken baut man in der Mitte des Gefäßes einen Felsen, welcher mit seiner Spitze über das Wasser hervorragt und, je nachdem man die Botanik oder die Zoologie vorherrschen lassen will, für letzteren Fall sogar noch über den Rand des Gefäßes hinausragen kann. Die Porosität des Steines zieht auch in diese als Felseninsel emporstehende Spitze fortwährend Wasser in die Höhe, so daß in ihre Spalten und Risse gepflanzte Moose und andere kleine Pflanzen freudig wachsen und so dem Steine das Ansehen eines bebuschten Felsens en miniature verleihen. Rings um den Fuß des kleinen Berges bedeckt man den Flußsand mit kleinen, höchstens faustgroßen Steinstücken oder kleinen Bachkieseln. Sie geben nicht nur dem Boden das Ansehen eines felsigen Meeresbodens, sondern verhindern auch die Thiere, den Sand aufzuwühlen, wodurch das Wasser getrübt werden würde.

Ehe ich weiter beschreibe, muß ich an meine Leser die Vorfrage richten, ob sie ihrem Aquarium mehr einen landschaftlichen Charakter geben wollen, oder ob es mehr das Ansehen eines Pflanzenkübels erhalten soll.

Nehmen wir zunächst letzteren Fall an (nach welchem der Holzschnitt aufgefaßt ist), so muß in die Mitte des Gefäßes ein etwa 8 Zoll hoher und 4 Zoll weiter walzenförmiger Korb, aus ungeschälten Weidenruthen weitläuftig geflochten, gestellt werden, den man durch an seine Seiten angelegte Kalksinterstücken verdeckt. In diesen Korb setzen wir mit etwas Teichschlamm einige größere Wasserpflanzen, die sich nun scheinbar aus dem Steinfelsen hoch über die Wasserfläche erheben. Der Korb ist überflüssig, wenn man aus passend geformten Steinen einen kleinen Krater für die Pflanzen zusammenbauen kann. Ohne der Liebhaberei für Ausländisches wehren zu wollen, so spreche ich doch in Folgendem nur von einheimischen Pflanzen, denn ich räume der Fremde nur erst dann ein Recht ein, wenn die Heimath sich unzulänglich erweist. Und in der That bietet der Spiegel unserer Sümpfe und verschilfter Teiche genug Pflanzen dar, welche in das Aquarium versetzt, sich sehr gut ausnehmen, ja welche vielen meiner Leser und Leserinnen wegen ihrer zum Theil abenteuerlichen Formen wie ausländische vorkommen werden. Zudem sind diese Pflanzen überall zu finden, wo die ihnen zusagende Oertlichkeit vorhanden ist, was überall in ganz Deutschland der Fall ist. Neben den straußartig aus dem Mittelpunkte des Gefäßes hervorwachsenden höheren Pflanzen kann man theils in den Zwischenräumen der äußeren Steinumkleidung des Korbes, theils in den Fugen der am Boden vertheilten Steine kleinere Pflanzen anbringen; ja eine unserer schönsten Wasserpflanzen, der Froschbiß, Hydrocharis morsus ranae, schwimmt ganz frei auf dem Wasserspiegel, indem sie ihre etwa fingerlangen schön bewimperten Wurzeln in das Wasser frei hinabhängen läßt.

Als die für diese Einrichtung des Aquariums (als Pflanzenkübel) geeignetsten Pflanzen nenne ich folgende: 1. Das Pfeilkraut, Sagittaria sagittifolia, nächst den gelben und weißen Seerosen unstreitig diejenige Pflanze, welche dem landschaftlichen Charakter unserer Teiche und Lachen einen geradehin tropischen Zug verleiht. Schon Mancher wollte mir kaum glauben, daß die Pflanze mit dem vollkommen einem Pfeile gleichenden Blatte und den sonderbaren dreiblättrigen Blümchen eine gemeine deutsche Wasserpflanze sei. 2. Der Igelkolben, Sparganium ramosum. Auch dieses schilfartige Gewächs mit den abenteuerlichen Blüthen wächst beinahe in jedem Teiche und ist doch außer Botanikern, Fischern und – Badenden den Wenigsten bekannt. 3. Der Froschlöffel, Alisma Plantago. Neben den pfeilförmigen und den langen säbelförmigen Schilfblättern der beiden vorigen bietet eine dritte Blattgestalt diese in jedem Graben wachsende Pflanze. Ihre Blätter sind länglichrund. Ihr mit vielen Hunderten dreiblättriger rosenrother Blüthchen übersäeter Blüthenschaft bildet ein zwei Fuß hohes, ungemein zierlich und leicht verästeltes Bäumchen. 4. Das Riedgras oder Segge', Carex. Von dieser artenreichen Gattung sollte man stets jenen drei Gewächsen eine ihrer größeren Arten beigesellen, namentlich C. stricta, limosa, vesicaria, ampullacea oder Pseudocyperus. Die ansehnlichen äußerst zierlich aus zahlreichen Schlauchfrüchtchen zusammengesetzten weiblichen Blüthenähren, welche auf zarten Stielen bogig überhängen, werden Vielen zum ersten Male zu Gesicht kommen, da diese schönen Gräser meist an unzugänglichen Stellen sich verbergen.

Diese vier Pflanzen reichen zu einer Gruppe vollkommen aus; ich nenne jedoch noch einige, welche sich ebenfalls dazu eignen.

 

[254] 5. Die Wasserviole, Butomus umbellatum. Sie hat über 1 Elle lange aufrecht stehende bandförmige Blätter und auf hohem Schafte eine reiche Dolde violetter Blüthen. 6. Das Sumpfschlangenkraut, Calla palustris, die Gattungsschwester des bekannten Aaronstabes, Calla aethiopica; jedoch niedriger bleibend und mit herzförmigen Blättern. 7. Die Sumpfbrunnenkresse, Nasturtium palustre; sie empfiehlt sich durch ihre fein fiederspaltigen Blätter und findet sich fast überall in Gräben. Gar nicht oder nur wenig treten über den Wasserspiegel empor. 8. Die Wassernuß, Trapa natans, eine zierliche auf dem Wasser schwimmende Blätterrosette bildend. 9. Das Hornblatt, Ceratophyllum demersum; 10. Das krausblättrige Laichkraut, Potamogeton crispus; 11. Der Wasserstern, Callitriche verna; 12. Der Froschbiß', Hydocharis morsus ranae.

Soll das Aquarium vorzugsweise eine kleine botanische Garteninsel für möglichst viele Sumpf- und Wasserpflanzen werden, mit nur beschränktem Spielraum für die Fischchen am Umfange des Steinbeetes, wozu der Kalksinter so sehr passende Gelegenheit bietet, so wähle man aus nachbenannten Pflanzen, die fast überall auf den deutschen Moorbrüchen wachsen: 13. Der Fieberklee, Menianthes trifoliata, eine unserer schönsten deutschen Pflanzen mit einem schlanken Schafte, welcher hyacinthenähnliche, blendend weiße, inwendig zart bebartete Blumen trägt; 14. Das Vergißmeinnicht, Myosotis palustris; 15. Der Gagel, Myrica Gale, ein zierlicher, schön beblätterter kleiner Strauch. 16. Die Parnassie, Parnassia palustris, eine wunderschöne Blume; 17. Die Kriechweide, Salix repens, ein astreiches Weidenbüschchen, welches nicht über eine Spanne hoch wird; 18. Swertia perennis mit dunkelblauer Sternblume; 19. Die Sumpftofieldie, Tofieldia palustris; 20. mehrere Orchisarten, z. B. Orchis viridis, conposea, palustris und andere; 21. Die Sumpfheidelbeere, Vaccinium oxycoccos, ein zarter kriechender Strauch mit fadendünnen Stämmchen und rosenrothen Blumen; 22. Die Bärenwurzel, Meum athamanticum, eine kleine Dolde mit haarfeinen, tausendfältig zerschlissenen Blättern, 23. Das Siebenfingerkraut, Comarum palustre, mit schönen aus sieben Blättchen zusammengesetzten Blättern und schwarzrother Blume; 24. Die Rauschbeere, Empetrum nigrum, ein höchst zierlicher, dicht mit kleinen Blättchen bedeckter kleiner Strauch von Fingerlänge; 25. Die Moorhaide, Erica Tetralix, den capischen Haiden unserer Gewächshäuser nicht nachstehend; 26. Der Wassernabel, Hydrocotyle vulgaris, ein zartes Gewächs mit kreisrunden, sonnenschirmartig auf dem Blattstiele sitzenden Blättern, 27. Die Borstbinse, Scirpus setaceus, ein äußerst zartes Gras, welches dichte kleine Rasen bildet.

Unser Aquarium ist vielleicht auch berufen, unsere zarteste deutsche Pflanze, welche ihren fast mährchenhaft lautenden Namen, Sonnenthau, Drosera rotundifolia, mit Fug und Recht trägt, von ihrem für die Spaziergänger fast unzugänglichen Standorte in unser Zimmer zu versetzen. Dieses reizende Gewächs wächst immer auf den wassergetränkten Moospolstern mooriger Wiesen und würde ohne Zweifel, mit einem Moosbüschel zugleich ausgehoben und mit diesem in das Aquarium versetzt, in diesem gedeihen und, was man fest behaupten darf, staunendes Entzücken erregen. Ueberhaupt ist Freunden der kleineren, meist so zierlichen Pflanzenformen anzurathen, im Aquarium ein nur 1–2 Zoll über dem Wasserspiegel emporragendes steinumfriedigtes Moorbett für diese einzurichten.

Endlich sind noch einige höhere Gewächse nachzutragen, welche namentlich im Frühjahre das Aquarium schmücken: 28. Die Dotterblume, Caltha palustris, welche als kräftiger voller Stock mit seinen großen dottergelben Blumen im März und April dem Aquarium einen schönen Schmuck verleiht. 29. Die Waldbinse, Scirpus silvaticus; 30. Die Wollgräser, Eriophorum latifolium, augustifolium und vaginatum zieren nach dem Verblühen ihren Standort durch die blendendweißen Wollbüschel der Fruchtährchen. 31. Die gelbe Schwertlilie, Iris Pseudacorus.

Ist eine Auswahl aus den genannten 31 Pflanzen getroffen, und dieselben theils auf dem Grunde, theils in den Fugen des Mittelfelsens und in dem Korbe im Innern dieses mit nur weniger Schlammerde eingepflanzt, so füllt man das Gefäß bis etwa 3–4 Zoll unter dem Rande mit Fluß- oder Bachwasser. Um nicht zu lange Zeit ein trübes Wasser zu haben, gießt man es natürlich langsam und ruhig ein, wo möglich so, daß es gegen die innere Wand des Gefäßes strömt, und von dieser breit auf den Boden abfließt. Am besten bedient man sich beim Ein- und Ausgießen des Wassers eines Guttaperchaschlauches als Heber.

Der Kalksinter enthält oft, namentlich wenn es Stücken sind, die nicht frisch gebrochen wurden, sondern vielleicht schon lange Zeit am Boden der Witterung ausgesetzt gelegen haben, in seinen Zwischenräumen Erde und Staub, welche man mit einer Bürste oder einem kleinen Besen von Birkenreisern vorher auswaschen muß, damit nicht das Wasser lange Zeit dadurch getrübt wird, indem sich diese anhängende Masse erst nach und nach ablöst.

Hat man kein Flußwasser zur Hand, so kann man auch reines Brunnenwasser nehmen, dessen Kohlensäure zwar sofort etwas von dem Kalk auflösen und das Wasser für einige Stunden etwas milchig machen wird, worauf sich aber die dadurch gebildete, sehr geringe Menge weißen Kalkpulvers auf den Boden niederschlagen wird, so daß der Niederschlag nicht einmal als weiße Farbe darauf sichtbar bleibt. Hierbei entwickelt sich anfangs sehr lebhaft der bekannte Kalkgeruch, der aber bald verschwindet. Nach dem Einfüllen des Wassers auf dessen Oberfläche schwimmende Körperchen entfernt man leicht, indem man die Hand in das Wasser taucht, an der dieselben, wenn man sie wieder heraus zieht, hängen bleiben. Man spült sie dann von der Hand in einem andern mit Wasser gefüllten Gefäß ab.

Wenn wir nun die Anlegung des Aquariums mehr in landschaftlichem Charakter auffassen, haben wir manche der genannten Pflanzen zu vermeiden und einige andere hinzuzufügen. Wir werden dabei den Busch in der Mitte ganz wegzulassen haben, vielmehr in der Mitte eine womöglich mehrkuppige kleine Felseninsel aufthürmen und bis vielleicht 5–8 Zoll noch über den Rand des Gefäßes herausragen lassen. Es ist dabei maßgebend, ob die Porosität des Kalksinters im Stande ist, das Wasser so hoch über den Spiegel desselben emporzusaugen, denn im entgegengesetzten Falle würde man die Steine weniger über das Wasser herausstehen lassen dürfen, da dieselben durch und durch immer feucht sein müssen. Es ist gut, wenn man zu dieser Auffassung zunächst das untere Fünftel der Höhe des Gefäßes, welches der engste Theil desselben ist, mit grobem Flußsand ausfüllt und dann erst auf diesen den Kalksinterfelsen aufführt, wobei man am wenigsten vergessen darf, die ganze, nun etwas beträchtlichere, Grundfläche mit kleineren Brocken von Sinter zu belegen. Hat man dazu ein sehr weites Gefäß, so daß man vielleicht über eine runde Bodenfläche von einer Elle Durchmesser zu verfügen hat, so läßt sich auf dem sandigen Grunde leicht ein Miniaturbild von untermeerischen Gebirgszügen und dazwischen liegenden sandigen Ebenen darstellen. Sechs pariser Zoll Wassertiefe ist dann hinreichend, damit die kleinen Felsenpartien nicht zu tief im Wasser stehen und an ihren Seiten und auf den Kuppen mit passenden Gewächsen bepflanzt werden können. Hierzu eignen sich nun ganz vorzüglich einige unserer deutschen Farrenkräuter, deren Wurzelstock selbst im Wasser stehen darf, jedoch nur so tief, daß die sich bildenden jungen Wedel sogleich aus dem Wasser heraustreten können. Von unseren Farren sind am tauglichsten 32. 33. die beiden Tüpfelfarren, Polypodium Dryopteris und P. Phegopteris; für eine Stelle über dem Wasser auch 34. P. vulgare, eben so der in den westlichen Theilen Deutschlands vorkommende 35. Ceterrach, Ceterach officinarum, 36. der Rippenfarren, Blechnum Spicant, 37. die Mauerraute, Asplenium ruta muraria, und 38. der schöne Haarfarren, Asplenium Trichomanes. Ganz vorzüglich durch die zarte Zertheilung des Laubes empfiehlt sich auch (jedoch nicht tief unter den Wasserspiegel zu bringen) 39. der zerbrechliche Blasenfarren, Cystopteris fragilis. Will man vielleicht aus der Felspartie in der Mitte einen größeren Farrenbusch seinen schönen Fächer entfalten lassen, so dient dazu irgend eine Art der Schildfarren, Aspidium, vor allen 40. A. Thelypteris und A. Oreopteris, welche auch eine tiefere Einsenkung ihres Wurzelstockes in das Wasser vertragen, dasselbe gilt von dem prachtvollen Königsfarren, Osmunda regalis, welcher auf Moorwiesen und in moorigen Waldungen an vielen Orten Deutschlands vorkommt.

So können wir die ganze Pflanzenwelt unseres Landschafts-Aquariums [255] aus lauter Farrenkräutern herstellen. Das lebhafte Grün der vielgestaltigen Wedel (so nennt man das Laub der Farrenkräuter), die zierlichen Fruchthäufchen auf deren Rückseite ohne sich einmischende Blüthenformen bringen einen eigenthümlichen fast fremdländischen Charakter hervor. Er erinnert uns unwillkürlich an jene vorzeitliche Pflanzenwelt, aus deren Ueberresten sich unsere mächtigen Steinkohlenlager gebildet haben, und in welcher die Farrenkräuter, freilich meist als ansehnliche Bäume, den Hauptzug bildeten. Dann dürfen wir aber, um die Aehnlichkeit vollständig zu machen, 43. den Waldschafthalm, Equisetum silvaticum, nicht vergessen, dessen quirlartig verästelte Stengel die elegantesten Bäumchen bilden. Er verträgt den Stand im Schlamm sehr gut.

Will man auch einige andere Gewächse zwischen den Farren vertheilen, so empfehlen sich dazu von den aufgezählten ganz besonders Nr. 21. 22. 24. 25. 26. und 27.

Von allen diesen für die landschaftliche Gruppirung aufgezählten Pflanzen wähle man kleine Exemplare aus, die man mit ein wenig Moorerde in passende Grübchen und Fugen der Steine locker einbettet.

Noch ist aber eines wesentlichen Schmuckes zu gedenken: der Wassermoose. Ziemlich viele Arten unserer Laubmoose wachsen entweder geradezu im Wasser, namentlich in steinigen Bächen, oder wenigstens auf moorigen Wiesen, und gedeihen dann auch sehr gut in dem Wasser unseres Aquariums. Namentlich in gebirgigen Waldgegenden wird man leicht solche Moose selbst auffinden, die man dann mit den Steinchen, an denen sie fest sitzen, einsammelt, und ohne sie unterwegs vertrocknen zu lassen, in das Gefäß bringt. Ich nenne, obgleich hier eine namentliche Bezeichnung kaum nöthig ist, 44–46. mehrere Astmoose, namentlich Hypnum riparium, H. palustre und H. alopecurum und 47. das Drehmoos, Funaria hygrometrica. In die Fugen der feuchten Oberfläche der Steine passen 48. 49. die Sternmoose, Mnium cuspidatum und punctatum, 50. der graue Gabelzahn, Dicranum glaucum, und 51. einige der kürzeren Arten der Gattung Wiederthon, Polytrichum.

Endlich sind zum Schluß der Pflanzenwelt noch die Algen zu erwähnen, jene bekannten grünen Fadenschöpfe der Bäche und Mühlgerinne. Man wähle solche, welche im Wasser an Steinen und Baumwurzeln festsitzen, da diese am meisten einen regelmäßigen schopfartigen Wuchs haben. Alte Mühlräder werden am leichtesten einen Vorrath liefern.

Wir gehen nun zur Thierwelt unseres Aquariums über. Wollen wir in diesem den Pflanzenschmuck vorherrschen lassen, so werden wir uns mit wenigen Arten von Thieren begnügen müssen, indem natürlich diejenigen zu vermeiden sind, welche von den Pflanzenwurzeln und Blättern leben. Dahin gehören vor allen alle, wenigstens die größeren, pflanzenfressenden Wasserschnecken. Da aber diese gerade durch ihre Lebensweise viel Unterhaltung und Belehrung bieten, so kann man wenigstens einige wenige aufnehmen. Diese großen Arten sind die große Schlammschnecke, Limnaeus stagnalis und die hornfarbige Tellerschnecke, Planorbis corneus. Beide leben gemein in unsern Teichen. Im Frühjahre legen sie ihren krystallhellen gallertartigen Eierlaich an die Glaswände ab, und man kann dann mit einer einfachen Lupe die Entwickelung der jungen Schneckchen von Tag zu Tag verfolgen. Aus dem winzigen hellgelben Dotterkügelchen entwickelt sich in einigen Wochen unter fortwährender langsamer Achsendrehung die kleine Schnecke mit dem Gehäuschen innerhalb eines Eierfaches im Laiche. Unsere beiden großen Sumpfschnecken: Paluvina vivipura und fasciata sind fleischfressend und daher den Pflanzen nicht nachtheilig. Sie reinigen im Gegentheil das Wasser von allerhand thierischen Abfällen. Sie bringen lebendige Junge zur Welt von Erbsengröße, und diese haben gleich ein Gehäuse von 4 Umgängen. Die Sumpfschnecken können die Mündung ihres Gehäuses hinter sich mit einem hornartigen Deckel fest verschließen. Neben diesen großen Arten wimmeln die meisten Wiesengräben und sumpfigen Lachen von einer Menge kleiner Schneckenarten und auch einigen kleinen erbsengroßen Muscheln, von denen man viele aufnehmen kann. Die Thiere, deren zierliche Gehäuse sehr manchfaltige Gestalten haben, bevölkern die Wände des Gefäßes auf eine angenehme Weise. Größere Muscheln, namentlich die Teichmuscheln, Anodonta, und Flußperlenmuscheln, Unio, darf man nur aufnehmen, wenn das Thierreich vorherrschen soll, weil sie meist ohne Unterlaß, freilich langsam wie der Zeiger der Uhr, den Grund durchfurchen und daher die Pflanzen aufwühlen.

Ich schalte hier die Jagd nach diesen kleinen Schnecken und anderen kleinen Wasserthieren ein. Sie ist nichts weniger als umständlich und zeitraubend. Man kann sie auf verschiedene Weise ausführen. Mit einem großen weißen sogenannten Zucker- oder Einmachglase geht man aus und sucht einen mit Pflanzen durchwachsenen und viel abgestorbene Blätter auf seinem Grunde enthaltenden Wiesengraben, oder eine solche Lache oder Sumpf. Mit der Hand oder mit einem Haken nimmt man auf’s Gerathewohl einige Klumpen von verwesenden Blättern und Wasserpflanzen und Stengelstückchen, die den Boden bilden, herauf und thut sie in das mit Wasser gefüllte Glas. Nachdem man den Brei etwas umgerührt hat, wodurch die darin enthaltenen Thiere sich in dem Wasser vertheilen, so schöpft man, ehe sie zu Boden sinken, die entvölkerten Blätter heraus. Die übrigen in dem Wasser vertheilten Dinge fallen zu Boden, während sich die Schnecken nach und nach alle an den Wänden des Glases versammeln, von denen man sie leicht abnehmen kann. Besonders ergiebig ist die Jagd, wenn man in heißem Wetter einen Graben findet, welcher durch Austrocknung das Wasser schon ziemlich ganz verloren hat. Dann finden sich die Schnecken gewöhnlich in großer Menge zwischen den noch nassen Blättern, welche recht eigentlich einen verfaulenden Blätterteig am Boden bilden. Dann kann man auch, wenn man das Glas nicht zur Hand hat, solche halb trockene Klumpen zu Hause entvölkern. Eine andere Art der Jagd auf kleine Wasserthiere geschieht mit einem Schmetterlingsnetz. In diesem wäscht man jene Blätterklumpen unter Wasser aus, wobei sich alle Thiere unten im Zipfel des Netzes ansammeln, während man die Blätter oben wieder herausfischt. Die gefangenen Thiere nimmt man ohne Wasser, blos naß, in einem kleineren Glase, welches man dann mit etwas Moos locker zustopft, oder in einer gebundenen, nicht geleimten, Schachtel mit nach Haus. Das Wasser würde selbst auf einem nur eine halbe Stunde langen Heimwege warm und faulig und für die Thiere tödtlich werden.

Bei dieser Jagd hat der, welcher sie zum ersten Male machte, ohne es zu ahnen zugleich eine Menge anderer Thiere mit erwischt, von denen viele in das Aquarium gehören. Auch nur einen Theil derselben hier namentlich aufzuzählen, würde zu weit führen. Das Aquarium, wenn es dabei vorzugsweise auf thierisches Leben abgesehen ist, ist eben eine wahre Wasser-Menagerie, welche dem Freunde der Natur eine Menge kleine Geheimnisse, noch nicht gesehene Thiere, vor Augen führen wird. Zu entfernen sind von der unwillkürlichen Beute die großen Wasserkäfer (namentlich Dityscus marginalis und andere) und die Blutegel, weil beide den größeren Thieren und auch den Schnecken nachstellen. Sicherlich hat uns ein solcher Fischzug auch einige Larven der Köcherjungfern (Phryganea) verschafft. Sie sind vor allen Dingen zu beachten, denn sie sind geschickte Mosaikarbeiterinnen. Jede baut sich nach ihrer Art entweder von kleinen Rinden-, Holz- und Blattstückchen, oder aus kleinen Steinchen oder aus kleinen leeren Schnecken- und Muschelschalen ein einen Zoll langes und längeres köcherförmiges Gehäuse, was sie immer mit sich herumschleppt. Vielleicht schwärmt eines Tages eine prächtige Libelle in unserem Zimmer herum, die wir als Puppe im Wasser auch mit gefangen haben. Die Köcherjungfern sind weniger schön geflügelte Schwestern der Libellen.

Zu den Fischen übergehend, haben wir unser Aquarium vor den räuberischen Fischen zu bewahren, den Forellen, Hechten und Barschen. Kleine Samenfischchen aller Art eignen sich, denn der Fisch streckt sich nach der Decke und bleibt im kleinen Lebensraume ein Zwerg. Dies beweist der Goldfisch, eigentlich ein Karpfen, Cyprinus auratus, der in Bassins auch über 1 Fuß lang wird, in unseren Gläsern aber in zehn Jahren nicht merklich wächst und höchstens 4–5 Zoll lang wird. Nebenbei gesagt, ist der Goldfisch, von Nationalität ein Chinese, der einzige aus fremden Welttheilen bei uns eingeführte Fisch. Wir füttern unsere Fischchen, aber ja nicht zu reichlich, mit gedörrten Ameiseneiern (wenn es nicht eine Schande für einen Naturforscher ist, die Ameisenpuppen Eier zu nennen), weißen Oblaten, Brotkrümchen u. dergl. Sie finden außerdem mancherlei zu leben auf dem Grunde des Gefäßes, auf welchem sich mit der Zeit, wie in der freien Natur, als Beute für solches Gethier kleine Pflänzchen und Thierchen einfinden. Die kleinen Ellritzen, die in einem Gefäße von der [256] angegebenen Größe zu Hundert Platz haben, bilden ein sich munter umhertummelndes Fischpublikum neben den bedächtigen in Gold gekleideten Chinesen. Bringen wir als Wetterpropheten einen Wetterfisch, Cobitis fossilis, mit in das Aquarium, so müssen wir seinetwegen eine Stelle des Sandgrundes frei von Steinen lassen, damit er darin herumwühlen kann.

Wir kommen nun zu den Lurchen, wie wir echt deutsch die Amphibien nennen wollen. Leider herrscht vor ihnen ein grundloses Vorurtheil bei den Leuten, welches einzig und allein bei der Kreuzotter oder Viper kein grundloses ist, obgleich ich die häßliche Kröte, mit ihrem scharfen, aber durchaus nicht giftigen Harn, durchaus nicht liebenswürdig wie das Fischchen nennen will. Aber die harmlosen Molche, namentlich die kleinen sogenannten Teichsalamander, Triton cinereus, mit dem schönen Hautkamme über Rücken und Schwanz, gehören nothwendig in das Aquarium, welches wir ihretwegen nicht zu hoch mit Wasser füllen dürfen, da sie sonst gern herausklettern. Soll die Botanik in dem Aquarium die Hauptrolle spielen, so müssen die Molche leider wegbleiben, weil sie gern an den zarten Stämmchen, z. B. der Farrenkräuter, in die Höhe klettern und sie dann umknicken.

Das wäre nun ungefähr das Leben für unser Aquarium. Aber wird es darin auch Leben bleiben? Wird es uns nicht viel Sorge und Mühe machen, es zu erhalten? Wie oft müssen wir das Wasser erneuern? Antwort: Niemals. Wenn die Pflanzen darin recht freudig gedeihen so saugen sie mit ihren Wurzeln alle fauligen Stoffe auf, welche von dem Abgang der Thiere sich dem Wasser beimischen. In diesem Augenblicke steht neben dem Arbeitstische, an welchem dies geschrieben wurde, seit 6 Monaten ein großes Aquarium, ohne daß das Wasser einmal erneuert worden wäre. Nur zuweilen nachzufüllen hat man das, was durch die Verdunstung verloren geht. Doch weise man dem Süßwasser-Aquarium seinen Platz nicht an einem Fenster ein, das von der Sonne stark und lange beschienen werden kann, das Wasser darin nicht zu stark erwärmt werde. Größere Leichen, – todte Fische entgehen der Aufmerksamkeit nicht, weil sie sofort auf der Seite liegend, oben auf schwimmen – kann man leicht entfernen ehe sie faulen. Gleichwohl sind in meinem Aquarium in der angegebenen Zeit wenigstens zehn größere Schnecken gestorben und verfault, deren leere Gehäuse nun am Boden liegen. Ein Fisch ist darin noch nicht gestorben. Was das Thierleben gefährden könnte, wird sofort von den Pflanzen als gedeihliche Nahrung aufgenommen.

Dem Hornblatt (9), was langen Fichtentrieben ähnelt und sich in jedem Teiche findet, glaube ich vorzüglich das Gedeihen meines Aquariums zuschreiben zu müssen. Denn im October vorigen Jahres hineingelegte abgerissene fingerlange Stengel desselben sind seitdem zu ellenlangen armleuchterähnlich beblätterten Guirlanden erwachsen, welche im Lichte ununterbrochen kleine Perlen von Sauerstoff austreten lassen und dadurch so wie wahrscheinlich durch eine lebhafte Einsaugung von Kohlensäure das Wasser für die Thiere athembar halten. Gleich gute Dienste würde ohne Zweifel die schwimmende Salvinie, Salvinia natans, leisten, ein sehr niedlicher Wasserfarren, welcher sich in manchen Gegenden Deutschlands häufig auf dem Wasserspiegel großer Sümpfe findet.

So möge denn diese das reichhaltige Thema, welches dem eigenen Nachdenken und Erfinden immer noch Spielraum genug läßt, nur theilweise erschöpfende Mittheilung etwas dazu beitragen, die Freude an der Natur zu unterstützen.

Das Aquarium ist im häuslichen Familienkreise ein wirksames Mittel, die Kinderwelt an den vertrauten Umgang mit der Natur zu gewöhnen. Spielschulen und Kindergärten, ja jede gute Schule sollte sich dieses Mittels bedienen. Es schärft das Auge und lenkt die Beobachtungsgabe auf ein bisher von der Menge unbeachtet gelassenes Feld. Die Entwickelungsgeschichte der Schnecken, vieler Insekten, der froschartigen Lurche gewährt nicht blos dem wißbegierigen Auge des Kindes eine angenehme Unterhaltung, sondern vermittelt nützliches Wissen.

Dem See-Aquarium gegenüber hat das unserige ganz entschieden einen Vorzug, den der Verbindung des unter dem Wasserspiegel sich herumtummelnden Thierlebens und des freudig sich über ihm erhebenden Grün der Gewächse, während im Seeaquarium Alles unter Wasser bleiben muß.

 

Emil Adolf Roßmäßler

de.wikisource.org/wiki/Emil_Adolf_Ro%C3%9Fm%C3%A4%C3%9Fler

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de.wikisource.org/wiki/Der_See_im_Glase

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transloziert vom Seeplatz nördlich des Bahnhofs Schlachtensee, hier aufgestellt 2008, steht auch auf Schulhof Im Kamp 2-12 in 14532 Kleinmachnow, siehe unten

zeitweise ist ja ganz schön was los im Garten, da könnte man mehrere Kameras gleichzeitig einsetzen. Feldsperlinge Bergfinken, Buchfinken und Grünfinken, tauchen immer gemeinsam auf und dann gleich in großer Zahl. Die Schwanzmeisen lassen sich immer nur kurz sehen und ziehen weiter. Kernbeißer und Dompfaff sind nicht so oft vertreten und sehr scheu. Die Eichhörnchen holen sich auch ihren Anteil vom Futter. Der Teich ist prächtig für die Vögel, trinken und baden ist oft angesagt. Die badende Kohlmeise ist ein Hingucker wert.

Brinkman en Van der Vlugt, Van Nelle Fabriek, Rotterdam, 1927-1930. Collectie NAi, TENT n198

 

Het mocht niet zomaar een fabriek worden voor de verwerking van koffie, thee en tabak. Met deze moderne fabriek schiepen de architecten en hun opdrachtgever, C. Van der Leeuw, een gezonde werkomgeving voor hun medewerkers. Met een fabriek badend in daglicht, een novum in die tijd, met sanitaire voorzieningen, een schone en doelmatige ondersteuning van het werkproces, schiepen zij een sociale utopie. De gemeenschappelijke samenhorigheid kreeg vorm in sportvoorzieningen en een rijk verenigingsleven. Het welbevinden van de fabrieksarbeider was niet alleen belangrijk vanuit een economisch standpunt, maar kwam ook voort uit een sociale maatschappelijke verantwoordelijkheid.

 

Brinkman en Van der Vlugt, Van Nelle Factory, Rotterdam, 1927-1930. NAI Collection, TENT n198

 

A common or everyday factory for processing coffee, tea and tobacco was out of the question. With this modern factory, the architects and their client C. van der Leeuw created a healthy working environment for the employees. They created a social utopia by designing a factory bathed in daylight, which was a novelty in those days, with sanitary facilities and a clean and functional support of the work process. The communal solidarity was embodied in sports facilities and a diversity of clubs. The welfare of the factory worker was not just important from an economic standpoint, but stemmed from social responsibility as well.

Jan Smets

(badend in de nieuwe feestverlichting die gisteren officieel werd ontstoken...)

Badende Graugans auf dem Annateich in Hannover.

Noch war es zu kühl, um in den Hauptwiler Weiher Badende zu entdecken

Tweemaal tram & Canta: het Haarlemmerplein in badend in de nazomerzon.

Deutschland / Nordrhein-Westfalen - Tecklenburger Land

 

Teutoschleife Tecklenburger Bergpfad - Naturschutzgebiet am Kleeberg

 

Das Tecklenburger Land ist eine Region mit elf Städten und Gemeinden im nördlichen Westfalen, umgeben vom Münsterland, dem Emsland und dem Osnabrücker Land. In seiner heutigen Ausdehnung ist das Gebiet im Jahr 1816 mit der Gründung des Kreises Tecklenburg aus den westfälischen Gebieten der alten Grafschaft Tecklenburg des 14. Jahrhunderts entstanden. Nach der Gebietsreform in den 1970er Jahren ist die Region heute Teil des neu entstandenen Kreises Steinfurt im Regierungsbezirk Münster, der zu den sogenannten Münsterlandkreisen zählt.

 

Der Name Tecklenburger Land steht in Verbindung mit dem Grafenhaus Tecklenburg als Ausdruck für das Land der Tecklenburger Grafen. Die Region verbindet eine über mehrere Jahrhunderte gemeinsame Geschichte, durch die sich in der Bevölkerung ein ausgeprägtes Regionalbewusstsein aufgrund von politischen, geschichtlichen und religiösen Differenzen zum Münsterland entwickelte.

 

(Wikipedia)

 

Der Tecklenburger Bergpfad zeichnet sich durch unberührte Natur, herrliche Panoramablicke und mittelalterlichem Charme aus. Er führt aus der Fachwerkidylle Tecklenburgs mit urigen Gaststuben in die Stille des Teutoburger Waldes.

 

Einen aussichtsreichen Auftakt prophezeit der Aufstieg auf den Bismarckturm. Anschließend greift der abwechslungsreiche Rundweg die schönsten Streckenabschnitte des Hermannweges und des Waldlehrpfades auf, der mit Baumwundern aus der ganzen Welt begeistert. Für einen Kunstgenuss in diesem glanzvollen Landschaftsbild sorgt die goldene Treppe. Auf schattigen Pfaden geht es dann zur lauschigen Waldkapelle und weiter zum markanten Naturdenkmal Blücherfelsen.

 

Nach dem Abstieg führt ein schmaler Wiesenpfad an dem idyllischen Ortskern von Brochterbeck vorbei und bringt den Wanderer in das Naturschutzgebiet am Kleeberg, einem ehemaligen Steinbruch. Am Wegesrand blühen wilde Orchideen und blauer Fransenenzian. Mit etwas Glück grast eine große Herde robuster Bentheimer Landschafe auf der Weide. Auf dem Weg zurück lassen sich mitten im Wald der Heidentempel und das Rolandsgrab entdecken. Der Anstieg zum Ausgangspunkt führt über den Hexenpfad und ist „teuflisch“ steil. Doch in dem romantischen Burgstädtchen Tecklenburg warten viele wanderfreundliche Gasthäuser, in denen man das Natur- und Kulturerlebnis entspannt ausklingen lassen kann.

 

(teutoschleifen.de)

 

Naturschutz am Kleeberg bei Lengerich

Der Schatz im Silbersee

 

Der Blick über die Felskante erinnert ein wenig an den Drehort eines alten Karl-May-Films. Wenn man ausblendet, dass die Autobahn A1 und das westfälische Lengerich nur ein paar Hundert Meter entfernt sind, wirkt der Blick auf den türkisfarbenen See vor der hellen Felswand geradezu exotisch. "Canyon" wird der ehemalige Steinbruch am Hang des Teutoburger Waldes in der Region deshalb auch genannt. Wegen seiner artenreichen Pflanzen und Tierwelt ist das 80 Hektar große Mosaik aus Magerrasen, Gebüschen, Stillgewässern, Felsen und Halden seit 1989 als Naturschutzgebiet "Steinbruch im Kleefeld" gesichert.

 

Dabei ist der Canyon alles andere als ein natürlich entstandener Lebensraum: Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts grasten auf dem Kleeberg Schafe und Ziegen. Dann begann der industrielle Gesteinsabbau und fraß eine einen Kilometer lange, mehr als 100 Meter breite und etwa 30 Meter tiefe künstliche Schlucht in den Berg, deren Boden sich schließlich mit Wasser füllte. Der Schatz, den man hier 75 Jahre lang suchte, waren die feinkörnigen kreidezeitlichen Kalke, ein begehrter Rohstoff der Zementindustrie. Vor fast 100 Millionen Jahren waren die hellgrauen Gesteinsschichten als Sedimente eines warmen Meeres entstanden.

 

Der Schatz lebt!

 

Als der Steinbruchbetrieb im Jahr 1977 eingestellt wurde, waren die steilen Hänge des Canyons so gut wie kahl. Erst in den Folgejahren siedelte sich eine schüttere Pioniervegetation an. Anfangs hatte man sogar versucht, die schwer zugänglichen Böschungen künstlich zu begrünen, doch das misslang. Zum Glück, muss man heute sagen, denn als Rohboden- und Felsbiotop übte der Steinbruch am Kleeberg eine hohe Anziehungskraft auf gefährdete Tier- und Pfl anzenarten aus. Allerdings nicht nur auf die. Im Hochsommer kamen trotz entsprechender Betretungsverbote immer wieder "Strandbesucher", die sich das Eintrittsgeld fürs Freibad sparen wollten. Dass sie dabei die Pioniervegetation zertrampelten und den Fortpflanzungserfolg störungsempfindlicher Tiere gefährdeten, war ihnen nicht bewusst, von achtlos zurückgelassenem Abfall gar nicht zu reden. Das änderte sich auch nicht, als der Steinbruch und seine unmittelbare Umgebung 1989 unter Schutz gestellt wurden. Die "Blaue Lagune" am Grund des Canyons hatte sich mittlerweile zu einem wichtigen Laichgewässer für Amphibien entwickelt. Der neue Schatz im Lengericher Silbersee bestand jetzt unter anderem aus dem gemeinsamen Vorkommen aller vier heimischen Molcharten, darunter dem streng geschützten und gefährdeten Kammmolch.

 

Erst Zementindustrie, jetzt Ziegen

 

Naturfreunde, die sich an der landschaftlichen Eigenart des Gebiets erfreuen wollen, sind durchaus willkommen, nur eben nicht als Badende, sondern auf den markierten Wegen. "Betreten erwünscht" heißt es auch, wenn die "Interessengemeinschaft Teutoburger Wald e. V.", wieder einmal zu einem Pflegeeinsatz einlädt, bei dem beispielsweise die allzu wuchskräftigen Birken beseitigt werden. Zuletzt stellten die Landschaftsschützer auch einen Weidezaun auf. Der soll zum einen verhindern, dass sich im Sommer weiterhin unerlaubt Badegäste ins Schutzgebiet "verirren", zum anderen begrenzt er den Claim einer Ziegenherde, die während der Vegetationsperiode auf den Hängen des Canyons weidet. Weil Ziegen bevorzugt das Laub von Sträuchern und niedrigen Bäumen abknabbern, sind sie die wichtigsten Verbündeten beim Kampf gegen den imaginären Feind namens Sukzession. Mit diesem Fachwort bezeichnen Ökologen das natürliche, aber an dieser Stelle unerwünschte Wiederaufwachsen von Wald. Der würde nämlich den lichthungrigen Kalkmagerrasen die Lebensgrundlage nehmen.

 

Viel spannender als der schweißtreibende Besuch an einem heißen Sommertag ist für Naturfreunde übrigens eine Rundwanderung bei klarer und kühler Witterung. Mit etwas Glück ist in der Dämmerung der Uhu, der seit einigen Jahren regelmäßig am Felshang brütet, in Balzstimmung und sein sonorer Ruf hallt durch den Canyon.

 

(nrw-stiftung.de)

Max Klinger

Leipzig 1857–1920 Großjena bei Naumburg

 

Badendes Mädchen. 1896/97

Marmor

 

Die blaue Stunde. 1890

Öl auf Leinwand

 

Inv.-Nr. 833

Museum der bildenden Künste

Leipzig

Gerardus Hordijk (Den Haag, 12 september 1899 - Amsterdam, 15 oktober 1958) was een Nederlands graficus, illustrator, monumentaal kunstenaar (decorschilder), wandschilder en schilder.

 

Gerard Hordijk werd geboren als zoon van de officier Hubertus Salomon Hordijk die in 1903 hoofdcommissaris van Amsterdam zou worden. Gerard Hordijk studeert bouwkunde in Delft maar studeert gelijktijdig aan de Academie van Beeldende Kunsten te Den Haag, waar hij onder andere les krijgt van Willem van Konijnenburg. Beide studies sluit hij succesvol af.

 

Al in 1925 koopt Piet Boendermaker werk van hem, Jos Croin, Charles Eyck, Raoul Hynckes, Otto van Rees en Toon Kelder, allen schilders die al Frans georiënteerd waren.

 

Parijs 1927-1935

 

In 1927 gaat hij naar Parijs, waar hij in een complex aan de Rue du Départ 26 gaat wonen, waar ook Mondriaan woont. In 1927 maakt hij een portret van Mondriaan, dit portret in olieverf is sinds 1971 in het bezit van het Gemeentemuseum Den Haag. In zijn eerste jaren in Parijs maakt hij veel olieverven, gouaches en aquarellen van onder andere het circus en ballet. Hij is erg gecharmeerd van het werk van Henri Matisse en Raoul Dufy. Die bewondering wordt hem door de kunstcritici weleens verweten. Maar Hordijk ontwikkelt in Parijs zijn eigen stijl. Zijn vroege werken zijn donker met veel okers, zijn latere werk bereikt een simpliciteit en sereniteit, waaruit zijn grote liefde voor het leven en voor het vak blijkt. Hij schildert veel strandscènes met badende vrouwen, kermissen, theater, dans en circus. Hij heeft in deze periode meer succes dan Mondriaan. In 1929 leert Hordijk zijn echtgenote kennen, de Amerikaanse Margaret Mathews. Zij is een dochter van welgestelde ouders en is in Frankrijk om de Franse taal te leren. Zij treden op 1 oktober 1930 in Parijs in het huwelijk. Het echtpaar betrekt een modern appartement in Montrouge, een voorstadje van Parijs. Daar wordt op 8 september 1931 hun eerste kind John Gerard geboren.

 

Amsterdam 1935-1940

Muurschilderingen in Pleinfoyer, Stadsschouwburg Amsterdam (1939)

 

In 1935 verruilt Hordijk Parijs voor Amsterdam, maar eerst maakt hij met Margaret en John Gerard een reis naar New York. De hoogzwangere Margaret bevalt op 17 juni 1935 in New York van een dochter, Marian. Hordijk krijgt tijdens dit verblijf een eerste solo-tentoonstelling in de Contemporary Arts Gallery. Na zijn terugkeer in Amsterdam betrekt het gezin een atelier/woning aan de Zomerdijkstraat nummer 22. In Amsterdam heeft Hordijk een druk leven. Hij exposeert vaak en verkoopt goed en dat betekent dat hij hard moet werken om zijn exposities gevuld te houden. Daarnaast ontwerpt hij theaterdecors en kostuums voor diverse belangrijke toneelstukken, onder andere Vondels 'Lucifer' in 1935, in 1937 'Liluli' en voor de opera 'Le donne curiose' in 1938. Vanaf 1936 versterkt Hordijk de redactie van het tijdschrift 'De Kroniek van hedendaagsche Kunst en Kultuur' (KKK). Hordijk sluit vriendschap met Ir. M.H. Damme. Damme is president-directeur van Werkspoor. Hij bezorgt Hordijk talloze opdrachten van Werkspoor maar ook van andere bedrijven. Damme bekleedt diverse commissariaten bij Nederlandse bedrijven en draagt Hordijk voor als er opdrachten te vergeven zijn. In 1939 krijgt Hordijk van de gemeente Amsterdam twee belangrijke opdrachten voor muurschilderingen in de Stadsschouwburg en het Concertgebouw. Beide opdrachten worden in de eerste maanden van 1940 opgeleverd. Ze zijn nog altijd te bewonderen. De oorlogsdreiging in Europa neemt toe en Margaret dringt er bij Hordijk op aan om Europa te verlaten en naar New York te vertrekken. In maart 1940 vertrekken zij met de MS Zaandam naar New York.

 

New York 1940-1948

 

Net als Mondriaan verhuist Hordijk in 1940 naar New York, sinds zijn Parijse periode heeft Hordijk de lange IJ in zijn naam veranderd voor een Griekse Y. Die 'naamsverandering' komt hem in Amerika goed van pas. Hordyk is in New York zeer actief, hij exposeert veel en krijgt vaak opdrachten. De vriendschapsbanden met Piet Mondriaan worden weer aangehaald. De twee schilders ontmoeten elkaar regelmatig en houden elkaar door middel van kleine briefjes op de hoogte van hun doen en laten. Hordijk organiseert in NY met regelmaat groepsexposities waaraan veel Europese artiesten, die ook in New York wonen, belangeloos deelnemen. Met de opbrengsten uit de verkoop van schilderijen steunen zij kunstenaars in Europa die een tekort aan materiaal hebben om te kunnen schilderen. Hordyk krijgt opdracht voor het maken van vier grote wandschilderingen in het ontvangstgebouw van de Verenigde Naties. Hij maakt er naam mee. Hij wordt in 1943 uitgenodigd voor een solo expositie in de toen al wereldberoemde Wildenstein Gallery. Hij illustreert een boek dat geschreven wordt door Dola de Jong. Het boek heet 'Picture Story's Of Holland', het verschijnt in 1946 uit en is een bestseller in Amerika.

 

In 1943 komt zijn dochtertje op achtjarige leeftijd tijdens een zeiltocht over de Hudson om het leven en in het voorjaar van 1944 overlijdt zijn goede vriend Piet Mondriaan. Met zijn huwelijk gaat het in de jaren hierna bergafwaarts. In 1947 wordt de echtscheiding uitgesproken en Hordijk keert in 1948 alleen terug naar Amsterdam. Zijn vrouw en zoon, inmiddels Amerikaans staatsburger, blijven in Amerika. Margaret overlijdt onverwacht in 1953 in New York.

 

Amsterdam 1948-1958

 

Nadat Hordijk uit New York was teruggekeerd in Amsterdam betrok hij een woning-atelier aan de Kromme Waal nr. 17. Hier zou hij tot zijn dood in 1958 blijven wonen. Hoewel de belangstelling voor figuratieve kunst sterk was afgenomen zat Hordijk beslist niet zonder werk. Voor Werkspoor maakte hij in 1949 een groot sgraffito in de directiekamer. Maar hij was ook actief als kostuum- en decorontwerper in opdracht van het Holland Festival. In 1949 ontwerpt hij kleding en kostuums voor de opera Manon en in 1950 voor de opera Oberon. Hordijk wordt lid van de Hollandse Aquarellistenkring die is opgericht door Otto de Kat en Kees Verwey om tegenwicht te bieden aan de abstracte en experimentele schilders die op dat moment furore maken. Naast veel werk in opdracht blijft Hordijk ook vrij werk maken en exposeren. In 1953 vertrekt een grote Nederlandse handelsdelegatie o.l.v. Prins Bernhard naar Argentinië. Een van de meereizende handelspartners is Ing. Damme, president-directeur van Werkspoor. Hij sluit een mega contract af voor het leveren van treinstellen aan de Argentijnse spoorwegen. Onderdeel van het contract is dat er 2 presidentiële wagons worden geleverd voor president Peron en zijn vrouw Evita. Hordijk krijgt de opdracht om deze luxe wagons te decoreren. Opdrachten blijven komen, zo wordt Hordijk illustrator voor het destijds populaire kindertijdschrift Kris Kras en wordt hij redactielid van het kunsttijdschrift Kroniek van Hedendaagsche Kunst en Kultuur. Hij wordt ook lid van de VbMK. Verder krijgt hij opdrachten van de Koninklijke Jaarbeurs in Utrecht en van diverse ministeries om muurschilderingen te maken in verschillende rijksgebouwen. Als Hordijk in 1958 begint aan een opdracht voor een muurschildering in Vlissingen in het Scheldegebouw wordt hij ernstig ziek, er is bij hem keelkanker geconstateerd. Nog geen reden om te stoppen met werken want hij accepteert nog een opdracht van de PUEM om voor een schakelgebouw in Amersfoort een gevelplastiek te maken. Hij zou de oplevering niet meer meemaken, op 15 oktober 1958 overlijdt Hordijk in Amsterdam.

 

In 1959 wordt een herdenkingstentoonstelling gehouden met de titel 'Een bekende onbekende' in museum Fodor aan de Keizersgracht in Amsterdam.De tentoonstelling wordt geopend door Willem Sandberg.

 

Nalatenschap

 

In 2006 ontdekte de Utrechtse kunsthandelaar Marcel Gieling in een leegstaande villa in Armonk, 60 kilometer boven Manhattan, de vrijwel complete nalatenschap van Hordijk. Het betreft honderden schilderijen en aquarellen, maar ook brieven van Piet Mondriaan, die later geschonken zijn aan museum Het Mondriaanhuis in Amersfoort, en aan Jan Wiegers, Frits Klein, Adriaan Lubbers en Germ de Jong.

 

Op 1 december 2008 is de monografie 'Gerard Hordijk, een kleurrijk schilder' bij uitgeverij Optima, Vianen, ISBN 978 90 76940 52 6 verschenen. Hierin reconstrueert Marcel Gieling aan de hand van Hordijks archief en andere bronnen het dynamische leven van Hordijk, die na de Tweede Wereldoorlog in de vergetelheid raakte. In 2017 is Marcel Gieling gastconservator bij Museum Flehite in Amersfoort. Hij is betrokken bij de samenstelling en inrichting van de overzichtstentoonstelling. Gieling is de auteur van de tentoonstellingscatalogus met de titel 'Gerard Hordijk buurman en vriend van Piet Mondriaan'. In dit boek beschrijft Gieling de levenslange vriendschap tussen Hordijk en Mondriaan die eindigde met de dood van Mondriaan in 1944. Naar aanleiding van de tentoonstelling 'Gerard Hordijk, buurman en vriend van Piet Mondriaan' in Museum Flehite in Amersfoort, gehouden van 20 mei tot 22 oktober 2017, schreef Marcel Gieling de gelijknamige catalogus. Hierin beschrijft hij met name de vriendschap tussen Hordijk en Mondriaan. Gieling geeft in Museum Flehite (en daarbuiten) lezingen over het boeiende leven van Gerard Hordijk (Wikipedia).

Bathing man: painting by Edvard Munch at the Nasjonalmuseet in Oslo, Norway.

 

My museum collection : www.flickr.com/photos/9619972@N08/collections/72157702215...

 

Lepcke erschuf diese Skulptur ausdrücklich als "Phryne". Da sie jedoch über viele Jahrzehnte an der Badewiese am Schlachtensee stand, wurde sie gegen seinen Willen als "Die Badende" Bezeichnet.

 

Seit einigen Jahren steht sie auf dem Hohenzollernplatz vor dem S-Bahnhof Nikolassee und darf wieder als 'Phryne' bezeichnet werden.

 

Der Name Phryne bedeutet eigentlich 'Kröte', aber nicht wegen der Hässlichkeit dieser Frau sondern wegen des leicht grünlichen Schimmers ihrer Haut.

 

"Sie machte ihre Schönheit zu ihrer Stärke, als weltliches Abbild der Liebesgöttin Aphrodite wurde sie eine verehrte und reiche Liebesdienerin (Hetäre), der - wie überliefert ist - niemand widerstehen konnte. Als die Athener sie ob des Vergleichs mit Aphrodite wegen Frevels gegen die Götter anklagten, wusste ihr Verteidiger (der ihr ebenfalls verfallen war), wie man sie vor der Verurteilung bewahren konnte: Er enthüllte ihren Körper vor Gericht. (...) gebannt, geblendet, überwältigt, ratlos, verschüchtert, erschüttert reagieren die Richter auf diese überirdische Schönheit und sprechen sie anschließend frei. Wie gut, wenn man in der Not einen klugen Verteidiger hat!"

 

(Hier zitiert nach dem wunderbaren Blog "http://www.flanieren-in-berlin.de")

Tropfen gegen die Sonne, anfliegender Vogel und badender Vogel mit G9

Ölgemälde, kopiert nach: Ernst-Ludwig Kirchner, Drei Badende, Öl auf Leinwand, Maße: ca. 20 cm x 30 cm, Endpreis (ohne Rahmen, als gerollte Leinwand, inkl. Versand innerhalb Deutschlands): 90 Euro

 

- oder gerahmt auf Keilrahmen: 120 Euro.

 

Der Versand innerhalb Deutschlands ist in den hier angegebenen Preisen inklusive. Preise inkl. 19% MwSt.

 

Mehr unter: falschemeister.de/.

 

© Annette Berger

Photo Vigners - Castets-Landes, Edition Galeries Landaises.

Erich Heckel - Badende, 1914 at Kunstmuseum Bonn Germany

Elten gezien vanuit de richting Stokkum

Ich war zwar schon mal in New York ….. aber noch nie im Leben in Dangast. ;-)

 

Jetzt habe ich perfektes Wetter genutzt und bin mal los an den Jadebusen, wo das Dorf Dangast viele Oldenburger zum Entspannungsausflug lockt. 553 Einwohner hat der Ort, dafür aber kilometerlangen Strand.

Ich bin über die Sielstraße zum Siel gelaufen. Dort ist auch der kleine Seglerhafen. Vor dort runter an den Strand mit der berüchtigten Phallus-Skulptur und Kaiser Butjathas Thron.

Danach wieder hoch zum Kult-Kurhaus oberhalb der Strandmauer. Und von dort an alter Architektur vorbei mitten in das Dorf.

Der Weltnaturerbekomplex mit dem Wellenbad ist mir persönlich zu neumodisch gestaltet. Erfreut sich aber sicher bei Badenden großer Beliebtheit.

Von dort aus kommt man auch an den zweiten großen Strand. Mit Blick auf das gegenüberliegende Ufer des Jadebusen, wo man Wilhelmshaven erkennen kann.

 

Ein #Abendkaffee beendete den entspannenden Ausflug. Sehr zu empfehlen.

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