View allAll Photos Tagged Zeichen
Das Märli - Tram fährt in der Marktgasse durch die Stadt Bern in der Schweiz
.
.
.
Im Hintergrund der Zytgloggeturm / Zeitglockenturm , davor in der Mitte der Marktgasse der Schützenbrunnen
.
.
.
***************************************************************************************************************
***************************************************************************************************************
S c h ü t z e n b r u n n e n B e r n
***************************************************************************************************************
***************************************************************************************************************
.
.
.
Der Schützenbrunnen gehört zu den Berner Altstadtbrunnen aus dem 16. Jahrhundert und steht
in der Marktgasse in der Altstadt - Stadt Bern im Kanton Bern der Schweiz
.
.
.
Der Brunnen stammt aus dem Jahre 1527 und erhielt 1543 von Hans Gieng die Brunnenfigur
eines geharnischten Obmanns der Schützen, der in der Rechten das Banner mit dem
Zeichen der Büchsenschützen trägt und mit der Linken den Griff eines langen Schwertes
umfasst. Zwischen seinem Beinen zielt ein Bärenjunges mit einer Büchse auf die Passanten
in der Gasse.
Bis 1.8.8.9 stand er vor dem Haus der Schützengesellschaft (ebenfalls in der Marktgasse ),
wurde dann um einige Häuser verschoben und kam 1.9.3.1 an seinen heutigen Standort.
Der heutige Name des Brunnens taucht im frühen 17. Jahrhundert auf.
.
.
.
***************************************************************************************************************
.
.
.
Der Brunnen von 1527 erhielt 1543 die Schützenfigur von Hans Gieng. Kapitell und Säule
wurden 1.6.7.0 von A.braham D.ünz I. ersetzt. Der früher einröhrige Brunnen hat seit der Mitte
des 18. Jh. vier Röhren. Der Trog wurde 1.7.8.4 ersetzt, das Banner letztmals 1.8.8.9. Der
Name Schützenbrunnen tritt im frühen 17. Jh. auf.
Die Figur blickte bis 1.9.3.1 nach O.sten und wurde 1.9.3.9 westwärts gewendet aufgestellt.
Standort : Vor 1.8.8.9 vor dem Haus der Schützengesellschaft ( Marktgasse 24 / 28); 1.8.8.9
bis 1.9.3.1 an der Schattseite ( vor den Häusern Nr. 27/29 ); seit der Neuaufstellung 1.9.3.9
vor dem Haus Nr. 16
Historisch - topographisches L.exikon der Stadt Bern von B.erchtold W.eber ( 1.9.7.6 )
.
.
Der Schützenbrunnen unten an der Marktgasse hat, im Gegensatz zum S.eilerbrunnen,
den Z.eitglockenturm als H.intergrund.
Dieser Brunnen stand früher an der Stelle des 1527 von Anshelm erwähnten steinernen
Stockbrunnens in der «Nüwenstatt», vor dem Hause Nummer 28 an der Marktgasse, in
welchem die Büchsenschützen ihre Stube hatten.
Auch hier besteht die Möglichkeit einer Stiftung oder eines Kostenbeitrages dieser
Gesellschaft. Vermutlich wurden vorerst nur Säule und Figur zu dem bereits
bestehenden steinernen Brunnen erstellt.
Nach dem Sickingersehen Plan hatte der Brunnen 1.6.0.7 ein sechseckiges Becken.
Die Brunnensäule stand ausserhalb des Troges an einer Sechseckseite.
Vor dem Jahre 1.7.5.4 muss er ein neues achteckiges Becken erhalten haben, aus dessen
Mitte sich die Säule erhob.
Auch wird man ihn damals schon auf vier R.öhren umgebaut haben; denn in der
Brunnenkontrolle von 1.7.5.4 ist er bereits mit vier R.öhren erwähnt.
Auf einem korinthisierenden Kapitäl, das mit zierlichen E.ngelsköpfchen geschmückt ist,
steht auf der runden Deckplatte in meisterhafter Komposition stolz und selbstbewusst
ein geharnischter Schützenobmann.
In der Rechten trägt er das Banner mit dem Zeichen der Büchsenschützen, in Rot zwei
gekreuzte Büchsen, begleitet von drei goldenen Flammen.
Die linke Hand umfasst entschlossen den Griff des langen Schwertes. Das gesträusste
Barett verrät, dass der waffentragende Krieger nicht in den Krieg, sondern ins fröhliche
Waffenspiel auszieht.
Geschickt hat der Künstler ein Bärlein zwischen seine Beine gesetzt, um dem Standbild
die nötige Stütze zu verleihen.
Keck zielt das kleine bewaffnete Wappentier mit einer Büchse auf die Passanten in der
schattseitigen Laube. Am achteckigen Brunnenstock waren früher an vier Seiten
aufrechtstehende Bären angebracht.
Den ebenfalls achteckigen Säulensockel zieren Akanthusblätter, während der
Säulenschaft mit einer Nesselblattverzierung bedeckt ist.
Bis 1.9.3.1 war der Schaft der Säule schwarzbraun bemalt, die Blattränder mit Goldfarbe
betont.
Die barocke, mit Pilasterkonsolen verzierte Brunnenschale datiert aus dem Jahre 1.7.8.4
und wurde in S.olothurn hergestellt. Sie besteht aus zwei Stücken, von denen jedes gegen
acht Tonnen wiegt.
Verschiedene Autoren sehen in der Figur den Schützenobmann A.nton B.ischoff, andere
gar den S.eckelmeister J.ohann F.rischherz.
Diese Deutungen dürfen ruhig in das Gebiet der Fabel verwiesen werden; denn B.ischoff
wurde bereits sieben Jahre vor Errichtung des Brunnens e.nthauptet, und als F.rischherz
das B.lutgerüst besteigen musste, schrieb man bereits 1.6.4.0.
Der Brunnen aber wurde 1543 errichtet. Dieses Datum ist am oberen Rand am
Harnischrücken gleichsam als Verzierung erhaben ausgemeisselt.
Nach den Stadtrechnungen von 1.5.5.8 und 1.5.5.9 erhielt die Figur ein neues Schwert,
das vermutlich schon aus Eisen war, denn es kostete 2 Pfund.
Die Rechnungen enthalten folgende Angaben: «1.5.5.9 Franz Güder geben um das sehwert
uf dem brunnen von den schützen 2 Pfund 13 S. 4 xer», und «1.5.5.8 Hanns Rudolf Vögeli
geben von dem sehwert ze malen uffen Brunnen vor den Schützen.»
Das Renovationsdatum von 1.7.8.4 ist am Abakus eingemeisselt. Bei dieser Gelegenheit
erhielt der Brunnen das oben bereits erwähnte, neue Becken.
Als im Jahre 1.8.9.0 der Brunnen nach den Zeichnungen B.ühlers renoviert und etwas
versetzt wurde, erhielt das Banner sein heutiges Zeichen. Es ist identisch mit der Fahne
der Reismusketen-Gesellschaft. Vorher hatte es in den 40er Jahren in Rot zwei gekreuzte
Musketen, den Rand mit goldenen Flammen belegt. Nach einer Darstellung bei Streit war
das Banner mit goldenen Flammen belegt, in der Mitte eine Schildkontur und zwei
gekreuzte Musketen, während nach einer andern Darstellung das Zeichen der
Flitzbogengesellschaft angebracht war.
Das viereckige Banner entstand wahrscheinlich bei der Renovation von 1.7.8.4; denn vorher
wird die Figur ein dreieckiges Fähnlein getragen haben.
Das Fähnlein der Schützen war stets dreieckig; die viereckige Form dem Banner
vorbehalten. Auf diese heraldischen Gesetze wurde früher sehr streng geachtet.
Bis ins Jahr 1.9.3.1 befand sich der Schützenbrunnen ungefähr hundert Meter weiter oben
in der Gasse. Der Blick der Figur war gassabwärts gerichtet. Er stand auch nicht in der
Achse der Gasse, so dass die S.trassenbahn den Brunnen in beiden Richtungen auf der
Sonnseite umfahren musste. Das bedingte, dass die T.ramführer die Kreuzung ober- oder
unterhalb des «Verkehrshindernisses» abwarten mussten, das sie dann beim N.eubau
eines G.eschäftshauses gerne verschwinden sahen. Durch das B.augerüst war beim
Brunnen ein wirklich hinderlicher Engpass entstanden, so dass der Brunnen abgebrochen
werden musste.
Fast hätte man diesen schönen Brunnen vergessen. Anlässlich der Neupflästerung der
Gasse wurden Stimmen zur Wiederaufstellung des Brunnens laut, und als im H.erbst
1.9.3.9 ein mit B.lachen geschütztes B.augerüst den neuen Platz des Brunnens
kennzeichnete, näherte sich dem A.rchitekten des B.auamtes ein biederer Bürger und redete
ihn an: «So, muess jitz scho wieder eine vo dene schöne Brünnen abprotzet sy.» Eines
Tages im S.pätherbst stand der Schützenvenner renoviert an seinem neuen Platz, den
Blick gassaufwärts gerichtet, und von neuem erfreuten sich der Berner wie die fremden
Besucher an diesem künstlerisch beachtenswerten Standbild aus dem 16. Jahrhundert.
.
.
.
.
( BeschriebSchützenbrunnen StadtBern AlbumStadtBern AlbumBernerBrunnen Stadt City
AlbumBrunnenmitBrunnenfigurinderSchweiz Ville fountain springvand suihkulähde fontaine
fontana 噴水 fontein fontene fontanna fonte fontän fuente UNESCO Weltkulturerbe Welterbe
Unesco World Heritage Berner Brunnen fountain springvand suihkulähde fontaine fontana
噴水 fontein fontene fontanna fonte fontän fuente fountain Schweiz Suisse Switzerland Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Svizzera Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
.
.
.
.
***************************************************************************************************************
***************************************************************************************************************
Z y t g l o g g e - T u r m
***************************************************************************************************************
***************************************************************************************************************
.
.
.
Der Zytgloggeturm ( Zeitglockenturm / Zytglogge ) bildete das alte westliche Stadttor der Stadt /
Altstadt von Bern im Kanton Bern in der Schweiz
.
.
.
Erbaut im Jahr 1191 war er bis 1256 das erste Westtor und bildete einst den Abschluss
der ersten Stadterweiterung. Er änderte im Laufe der Jahre sein Aussehen sehr stark,
im Zytgloggeturm sind Modelle aus den verschiedenen Epochen ausgestellt
Durch die Entwicklung der Stadt rückte der Turm mit jeder Erweiterung immer mehr ins
Zentrum der Stadt.
Für einige Zeit ist der Turm gar als Frauengefängnis genutzt worden => Pfaffendirnen-
gefängnis
Nach dem grossen Brand von 14. Mai 1405, der nahezu die gesamte Stadt in Schutt
und Asche legte, wurde er zum „ Zytglogge “ umfunktioniert.
.
.
.
In seiner Chronik schildert der Chronist Conrad Justinger das Ausmass der Katastrophe :
Also verbrann die alt kebie, do die zitglogge inne hanget, darinne verbrunnen siben pfaffen-
dirnen. ... Also verbrunnen bi sechshundert hüsern, gros und klein, und gros guot darinne
und me denne hundert mönschen.
.
.
.
***************************************************************************************************************
Z y t g l o g g e
***************************************************************************************************************
.
.
.
Die Zytglogge, die Glocke, die seither im neuen Turm die Stunden verkündet, wurde noch
im gleichen Jahr durch Johann Reber aus A.arau gegossen. Sie war es, die dem Turm
den heutigen Namen gab : Zytglogge.
.
.
.
Ihre Inschrift lautet:
+ anno d[omi]ni mccccv mense octobris fusa sum a ma[gi]stro ioh[ann]e d[i]c[t]o reber de
arow sum vas et cer[a] et cunctis [...] gero diei horas.
( Im Jahre 1405 im Monat Oktober wurde ich von Meister Johannes genannt Reber aus
A.arau gegossen. Ich bin Gefäss und Wachs (?) ...und allen verkünde ich die Stunden
des Tages ).
.
.
.
***************************************************************************************************************
Uhrwerk
***************************************************************************************************************
.
.
.
Zur Zeitmessung gehörte natürlich auch ein Uhrwerk. Gleichzeitig mit der Glocke, wurde
also auch eine Uhr mit einem Stundenschlagwerk eingebaut. Über den Erbauer und über
die Ausmasse der Uhr ist leider nichts bekannt.
Hingegen wissen wir, dass das noch heute vorhandene Astrolabium bereits damals den
Turm zierte. Wie bei andern Kunstuhren diente es vorwiegend als Repräsentationsobjekt.
Es gehörte zum Ansehen einer Stadt, technische Spitzenleistungen öffentlich zur Schau
zu stellen und damit Bewunderung auszulösen.
Nebst vielen astronomischen Indikationen konnte man beiläufig auch noch die Zeit ab-
lesen. Dies war aber schwierig und überhaupt nicht das Ziel. Wichtig war die akustische
Zeitangabe durch die Glocke.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts häuften sich die Reparaturen am bereits über 100
jährigen Uhrwerk. Es wurde immer offensichtlicher, dass das Werk ausgedient hatte.
1527 erhielt der damalige Waffenschlosser und Zeitglockenrichter, Kaspar Brunner,
den Auftrag, ein neues Uhrwerk zu bauen. Es stand von Anfang an fest, dass die Uhr
grösser, schöner und kunstvoller sein musste als die alte von 1405.
1530 präsentierte Brunner den Bernern eine Monumentaluhr mit kunstreichem Figuren-
spiel und einem Räderwerk von gewaltigem Ausmass, wie es bis jetzt noch nicht ge-
baut wurde. Von Brunner sind keine weiteren Uhrwerke bekannt, dieses scheint sein
einziges zu sein.
Die Ausmasse, die Robustheit und die kunstvolle Bauweise ( Räder mit einzeln einge-
setzten Zähnen, massive Wellen, die Gewehrläufen ähneln ) zeugen vom Meister, der
sich im Bau von Waffen und Geschützen auskannte, aber auch in der Lage war, eine
aussergewöhnliche Uhr zu realisieren.
.
.
An der Ostseite des Zytgloggeturms ist ein sehr schönes Glockenspiel angebracht, u.a.
mit Bärenfiguren und, hoch oben im Dach des Turms, der Statue von Hans Thann, einem
Ritter in voller Rüstung.
.
.
.
***************************************************************************************************************
Das Figurenspiel / Glockenspiel
***************************************************************************************************************
.
.
.
Jede volle Stunde läuft das beliebte und vor allem von Touristen viel beachtete Figurenspiel
ab :
.
.
.
Ca. 3 Minuten vor dem Stundenschlag kräht der Hahn und eröffnet das Spiel.
Kurz darauf kreist der Bärenreigen, er symbolisiert die Stadtwache, die pflichtbewusst ihre
Runden dreht. Dazu schlägt der Narr die Stunde an seine zwei Glöcklein. ( Zu früh, aber
das ist Narrenfreiheit )
Nun kräht der Hahn zum zweiten Mal.
Sobald die volle Stunde erreicht ist, schlägt die Viertelstundenglocke vier Viertel, mitten
im Spielerker auf seinem Thron dreht Chronos, der Gott der Zeit, die Sanduhr; dann hebt
er das Zepter in seiner linken Hand und gibt den Auftakt zum Stundenschlag.
Nun schwingt Hans von Thann, der goldene Glockenschläger, seinen Hammer und führt
die erforderliche Anzahl Schläge aus. Chronos hört aufmerksam zu und zählt die Schläge,
indem er seinen Mund öffnet und schliesst.
Der Löwe, Symbol des Stadtgründers, Herzog Berchtold V. von Zähringen, quittiert jeden
Schlag mit einer leichten Kopfdrehung. Zum Schluss schlägt der Hahn ein drittes Mal
und kündet damit den Beginn einer neuen Stunde an.
.
.
.
Es ist ein wahres Meisterwerk der mittelalterlichen Uhrmacherkunst.
.
.
.
***************************************************************************************************************
Astronomische Uhr
***************************************************************************************************************
.
.
.
Unter dem großen Zifferblatt ist eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert zu be-
wundern.
.
.
.
Es handelt sich um ein Astrolabium mit südlicher Projektion, wie sie vorwiegend an
Kunstuhren bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhundert gebaut wurden.
Der Stundenzeiger zeigt mit der goldenen Hand die modernen Stunden und mit dem
Sonnenemblem den Sonnenstand gegenüber dem aufgemalten Planisphärium, wobei
links der Sonnenaufgang im Osten, oben der Sonnenhöchststand im Süden und rechts
der Sonnenuntergang im Westen dargestellt ist.
Die Kugel ( mit einer goldenen und einer schwarzen Hälfte ) zeigt die aktuelle Mondphase
an.
Auch der aktuelle Mondstand kann aufgrund der relativen Position zum Sonnenzeiger ab-
gelesen werden. Auf der beweglichen exzentrischen Scheibe der Ekliptik zeigt die Sonne
das aktuelle Tierkreiszeichen an.
.
.
.
Der Turm und das Urwerk können mit einer Führung besichtigt werden.
.
.
.
.
***************************************************************************************************************
Siehe auch :
***************************************************************************************************************
.
.
.
.
bern-altstadt.ch/htm/zytgloggeturm.htm
www.berninfo.com/de/page.cfm/CityToursAusfluege/Stadtfueh...
.
.
.
.
( BeschriebZytglogge BeschriebZeitglocke BeschriebZytgloggeturm BeschriebZeitglockenturm AlbumZytgloggeturm AlbumStadtBern Bern Berne Berna Bärn Stadt City Ville kaupunki città シティ
stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn Mittelalter Geschichte History
Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza UNESCO Weltkulturerbe
Unesco World Heritage )
.
.
.
.
**************************************************************************************************************
.
.
Wintertag in der Stadt Bern am Donnerstag den 18. Dezember 2008
.
.
**************************************************************************************************************
Hurni081218 AlbumZZZZ081218Wintertag KantonBern StadtBern AlbumStadtBern
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
**************************************************************************************************************
Letzte Aktualisierung - Bearbeitung des Textes : 130316
**************************************************************************************************************
NIF
Die große Audienzhalle (Sala del Costantino) ist mit riesigen Fresken ausgestattet, die von Giulio Romano, einem von Raffaels Schülern, 1520 ausgeführt wurden. Der Entwurf stammt von Raffael, der jedoch vor der Ausführung der Fresken starb.
Dieses Fresko zeigt Kaiser Konstantin I., als er 312 vor dem Sieg über seinen Gegenkaiser Maxentius an der Milvischen Brücke die Prophezeiung erhält: In diesem Zeichen wirst du siegen
(In hoc signo vinces).
Die Legende schildert folgenden Ablauf des Geschehens: Auf einem Marsch irgendwann vor der Schlacht hatten Konstantin und sein Heer zu Mittag ein Kreuz aus Licht über der Sonne mit den Worten "in hoc signo vinces" (mit diesem Zeichen wirst du siegen) gesehen.
Dieses Zeichen sei Konstantin lange nicht verständlich gewesen, weshalb ihm in der Nacht vor der Schlacht Jesus Christus mit dem gesehenen Zeichen erschienen sei und seine Verwendung als Schutz- und Siegeszeichen angewiesen habe. Wie in dem Freskenzyklus zu sehen, trugen die Truppen bei der Schlacht an der Milvischen Brücke daher römische Feldzeichen, die zusätzlich mit einem Kreuz versehen waren. Konstantin siegte gegen seinen Konkurrenten Maxenius, der während der Schlacht im Tiber ertrank, so dass Konstantin zum Alleinherrscher des römischen Reiches wurde.
Der Sieg Konstantins ist auch ohne göttlichen Beistand durch strategische Fehler seines Gegners zu erklären, denn die Truppen des Maxentius kämpften zuletzt mit dem Rücken zum Tiber und hatten daher keine Rückzugsmöglichkeit.
(for English scroll down)
Das einzige klassische Fetischkonzert der Welt (in Zusammenarbeit mit Folsom Europe und dem BLF e.V.) - Eine Benefizveranstaltung des Veranstalters Tyrone Rontganger.
Zwölf-Apostel-Kirche Berlin - 08. September 2016
Einladungstext von Tyrone Rontganger:
In Kooperation mit FOLSOM EUROPE und dem BLF, möchte ich Dich zum weltweit einzigen fetisch-klassischen Konzert einladen! Am Donnerstag, den 8. September, 20-22 Uhr, kurz vor Folsom Europe in Berlin.
Professionelle, qualifizierte und sogar international ausgezeichnete Musiker werden Euch verschiedene klassische ‚Hits‘ vorspielen – in ihren Fetischklamotten für ein Fetischpublikum! Dresscode-Infos auf unserer Webseite! Ein einzigartiger Event für alle Liebhaber der klassischen Musik und Fetischkleidung.
Da die Musiker aus verschiedenen Ländern kommen (Deutschland, Polen, Frankreich, Österreich, Neuseeland, Großbritannien und den USA) wollen wir auch damit ein Zeichen setzen: Musik überwindet nationale Grenzen und bringt verschiedene Kulturen näher, auch in schwierigen Zeiten ...
Der Überschuss vom Kartenverkauf, also nach Abzug der Kosten, wird der Berliner Aidshilfe e.V. und dem Hospiz Tauwerk gespendet.
____________________________________________________
Classic meets Fetish, Berlin 2016
The only classical fetish concert in the world (in collaboration with Folsom Europe and BLF e.V.) - A charity event by the organizer Tyrone Rontganger.
Twelve Apostles Church Berlin - September 8, 2016
Invitation text from Tyrone Rontganger:
In cooperation with FOLSOM EUROPE and the BLF, I would like to invite you to the world's only fetish-classical concert! On Thursday, September 8th, 8-10 p.m., just before Folsom Europe in Berlin.
Professional, qualified and even internationally awarded musicians will play you various classic 'hits' - in their fetish clothes for a fetish audience! Dress code information on our website! A unique event for all lovers of classical music and fetish clothing.
Since the musicians come from different countries (Germany, Poland, France, Austria, New Zealand, Great Britain and the USA), we also want to set an example: Music overcomes national borders and brings different cultures closer, even in difficult times...
The surplus from ticket sales, after deducting costs, will be donated to Berliner Aidshilfe e.V. and the Tauwerk hospice.
____________________________________________________
Programm:
*** Teil / Part 1 ***
Widor: Toccata
Martin L. Carl, Orgel/organ
Georg Friedrich Abel: Arpeggio
Captain Tobias Hume: 'Good again'
Georg Kroneis, Viola da Gamba
Debussy: Clair de Lune
Gregory Winn, Klavier/piano
Brahms: IV. Vivace - 3rd & 4th movements from Clarinet Sonata No. 1, op. 120/ 1
Sean Barker, Klarinette/clarinet
Denis Chevalier, Klavier/piano
Jack Parton: Cello Sonata
Paul, Cello/cello
Dirk Caber, Klavier/piano
*** Teil / Part 2 ***
Schubert: Impromptu in E-flat Major, D. 899
Denis Chevalier, Klavier/piano
C. Saint-Saens/F. Liszt - "Danse macabre" op. 40
Gregory Winn, Klavier/piano
Borne: Fantasie Brillante sur 'Carmen'
Ash Hodge, Querflöte/flute
Sean Barker, Klavier/piano
J. S. Bach: III. Allegro - 3rd movement from Organ Concerto, BWV 593
Martin L. Carl, Orgel/organ
Jack Parton: Bagatelles and Morceaux for piano solo
1. Bagatelle IV.
2. Morceau X.
3. Étude III. Staccato
4. Bagatelle VII.
5. Barcarolles & Berceuses I - Barcarolle
6. Bagatelle VIII.
7. Morceau VII.
Dirk Caber, Klavier/piano
Brahms: I. Allegro con brio - 1st movement from Cello Sonata No. 2, op. 99.
Paul, Cello/cello
Greg Winn, Klavier/piano
___________________________________________________
Historie:
Impressionen aus den Jahren 2015, 2016, 2017 , 2018 und 2019.
www.classic-meets-fetish.de/historie-history/
History:
Impressions from the years 2015, 2016, 2017, 2018 and 2019.
Objekt als Zeichen
Plakate - Poster designed by Renata Sas 1996.
Image from Rambow Studenten - 5 Jahre Grafik-Design an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.
Rambow Students
5 Years of Graphic Design at the Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.
Published by Hatje Cantz Verlag.
The Viennese coffee house of Julius Meinl was founded in 1862 and is still in business. This brochure cover dates from 1935 and shows the logo, still use today albeit it modified in 2004, of the 'Meinl Mohr' first designed by Joseph Binder in 1924. The title reads as 'At the House of the Moor'. The logo has subsequently been redesigned by Matteo Thun to produce a single red colour silhouette.
Atlan / Heft-Reihe
König von Atlantis
Horst Hoffmann: Im Zeichen der Yuugh-Katze
cover: Eddie Jones (?)
Moewig Verlag
(München/Deutschland; 1981)
ex libris MTP
Valentin de Boulogne (1591-1632), actif à Rome
Moïse, autour de 1628
Moïse est le personnage le plus important de l'Ancien Testament: le chef des Israélites lors de l'exode de l'esclavage égyptien vers la Terre promise et fondateur de la religion monothéiste. Comme un signe de cela, il détient la tige miraculeuse (avec qui il sépara la Mer Rouge, frappa le rocher pour en faire jaillir de l'eau et qui, transformé en serpent d'airain, guérissa des malades) et indique la dalle de pierre avec les 10 commandements de Dieu. Une œuvre tardive de Valentin dans le ton sombre à la caravage pour lui caractéristique.
Valentin de Boulogne (1591-1632), tätig in Rom
Moses, um 1628
Moses ist die bedeutendste Gestalt des Alten Testaments: Anführer der Israeliten beim Auszug aus ägyptischer Sklaverei ins Gelobte Land und Begründer der monotheistischen Religion. Als Zeichen hierfür hält er den wunderwirkenden Stab (mit dem er das Rote Meer teilte, Wasser aus dem Felsen schlug und der, in die Eherne Schlange verwandelt, Kranke heilte) und weist auf die Steintafel mit den 10 Geboten Gottes. Spätwerk Valentins in dem für ihn charakteristischen caravaggesk-düsteren Ton.
Austria Kunsthistorisches Museum
Federal Museum
Logo KHM
Regulatory authority (ies)/organs to the Federal Ministry for Education, Science and Culture
Founded 17 October 1891
Headquartered Castle Ring (Burgring), Vienna 1, Austria
Management Sabine Haag
www.khm.at website
Main building of the Kunsthistorisches Museum at Maria-Theresa-Square
The Kunsthistorisches Museum (KHM abbreviated) is an art museum in Vienna. It is one of the largest and most important museums in the world. It was opened in 1891 and 2012 visited of 1.351.940 million people.
The museum
The Kunsthistorisches Museum is with its opposite sister building, the Natural History Museum (Naturhistorisches Museum), the most important historicist large buildings of the Ringstrasse time. Together they stand around the Maria Theresa square, on which also the Maria Theresa monument stands. This course spans the former glacis between today's ring road and 2-line, and is forming a historical landmark that also belongs to World Heritage Site Historic Centre of Vienna.
History
Archduke Leopold Wilhelm in his Gallery
The Museum came from the collections of the Habsburgs, especially from the portrait and armor collections of Ferdinand of Tyrol, the collection of Emperor Rudolf II (most of which, however scattered) and the art collection of Archduke Leopold Wilhelm into existence. Already In 1833 asked Joseph Arneth, curator (and later director) of the Imperial Coins and Antiquities Cabinet, bringing together all the imperial collections in a single building .
Architectural History
The contract to build the museum in the city had been given in 1858 by Emperor Franz Joseph. Subsequently, many designs were submitted for the ring road zone. Plans by August Sicard von Sicardsburg and Eduard van der Null planned to build two museum buildings in the immediate aftermath of the Imperial Palace on the left and right of the Heroes' Square (Heldenplatz). The architect Ludwig Förster planned museum buildings between the Schwarzenberg Square and the City Park, Martin Ritter von Kink favored buildings at the corner Währingerstraße/ Scots ring (Schottenring), Peter Joseph, the area Bellariastraße, Moritz von Loehr the south side of the opera ring, and Ludwig Zettl the southeast side of the grain market (Getreidemarkt).
From 1867, a competition was announced for the museums, and thereby set their current position - at the request of the Emperor, the museum should not be too close to the Imperial Palace, but arise beyond the ring road. The architect Carl von Hasenauer participated in this competition and was able the at that time in Zürich operating Gottfried Semper to encourage to work together. The two museum buildings should be built here in the sense of the style of the Italian Renaissance. The plans got the benevolence of the imperial family. In April 1869, there was an audience with of Joseph Semper at the Emperor Franz Joseph and an oral contract was concluded, in July 1870 was issued the written order to Semper and Hasenauer.
Crucial for the success of Semper and Hasenauer against the projects of other architects were among others Semper's vision of a large building complex called "Imperial Forum", in which the museums would have been a part of. Not least by the death of Semper in 1879 came the Imperial Forum not as planned for execution, the two museums were built, however.
Construction of the two museums began without ceremony on 27 November 1871 instead. Semper moved to Vienna in the sequence. From the beginning, there were considerable personal differences between him and Hasenauer, who finally in 1877 took over sole construction management. 1874, the scaffolds were placed up to the attic and the first floor completed, built in 1878, the first windows installed in 1879, the Attica and the balustrade from 1880 to 1881 and built the dome and the Tabernacle. The dome is topped with a bronze statue of Pallas Athena by Johannes Benk.
The lighting and air conditioning concept with double glazing of the ceilings made the renunciation of artificial light (especially at that time, as gas light) possible, but this resulted due to seasonal variations depending on daylight to different opening times .
Kuppelhalle
Entrance (by clicking the link at the end of the side you can see all the pictures here indicated!)
Grand staircase
Hall
Empire
The Kunsthistorisches Museum was on 17 October 1891 officially opened by Emperor Franz Joseph I. Since 22 October 1891 , the museum is accessible to the public. Two years earlier, on 3 November 1889, the collection of arms, Arms and Armour today, had their doors open. On 1 January 1890 the library service resumed its operations. The merger and listing of other collections of the Highest Imperial Family from the Upper and Lower Belvedere, the Hofburg Palace and Ambras in Tyrol will need another two years.
189, the farm museum was organized in seven collections with three directorates:
Directorate of coins, medals and antiquities collection
The Egyptian Collection
The Antique Collection
The coins and medals collection
Management of the collection of weapons, art and industrial objects
Weapons collection
Collection of industrial art objects
Directorate of Art Gallery and Restaurieranstalt (Restoration Office)
Collection of watercolors, drawings, sketches, etc.
Restoration Office
Library
Very soon the room the Court Museum (Hofmuseum) for the imperial collections was offering became too narrow. To provide temporary help, an exhibition of ancient artifacts from Ephesus in the Theseus Temple was designed. However, additional space had to be rented in the Lower Belvedere.
1914, after the assassination of Franz Ferdinand, heir to the throne, his " Estonian Forensic Collection " passed to the administration of the Court Museum. This collection, which emerged from the art collection of the house of d' Este and world travel collection of Franz Ferdinand, was placed in the New Imperial Palace since 1908. For these stocks, the present collection of old musical instruments and the Museum of Ethnology emerged.
The First World War went by, apart from the oppressive economic situation without loss. The farm museum remained during the five years of war regularly open to the public.
Until 1919 the K.K. Art Historical Court Museum was under the authority of the Oberstkämmereramt (head chamberlain office) and belonged to the House of Habsburg-Lorraine. The officials and employees were part of the royal household.
First Republic
The transition from monarchy to republic, in the museum took place in complete tranquility. On 19 November 1918 the two imperial museums on Maria Theresa Square were placed under the state protection of the young Republic of German Austria. Threatening to the stocks of the museum were the claims raised in the following weeks and months of the "successor states" of the monarchy as well as Italy and Belgium on Austrian art collection. In fact, it came on 12th February 1919 to the violent removal of 62 paintings by armed Italian units. This "art theft" left a long time trauma among curators and art historians.
It was not until the Treaty of Saint-Germain of 10 September 1919, providing in Article 195 and 196 the settlement of rights in the cultural field by negotiations. The claims of Belgium, Czechoslovakia, and Italy again could mostly being averted in this way. Only Hungary, which presented the greatest demands by far, was met by more than ten years of negotiation in 147 cases.
On 3 April 1919 was the expropriation of the House of Habsburg-Lorraine by law and the acquisition of its property, including the "Collections of the Imperial House" , by the Republic. Of 18 June 1920 the then provisional administration of the former imperial museums and collections of Este and the secular and clergy treasury passed to the State Office of Internal Affairs and Education, since 10 November 1920, the Federal Ministry of the Interior and Education. A few days later it was renamed the Art History Court Museum in the "Kunsthistorisches Museum, Vienna State", 1921 "Kunsthistorisches Museum" . Of 1st January 1921 the employees of the museum staff passed to the state of the Republic.
Through the acquisition of the former imperial collections owned by the state, the museum found itself in a complete new situation. In order to meet the changed circumstances in the museum area, designed Hans Tietze in 1919 the "Vienna Museum program". It provided a close cooperation between the individual museums to focus at different houses on main collections. So dominated exchange, sales and equalizing the acquisition policy in the interwar period. Thus resulting until today still valid collection trends. Also pointing the way was the relocation of the weapons collection from 1934 in its present premises in the New Castle, where since 1916 the collection of ancient musical instruments was placed.
With the change of the imperial collections in the ownership of the Republic the reorganization of the internal organization went hand in hand, too. Thus the museum was divided in 1919 into the
Egyptian and Near Eastern Collection (with the Oriental coins)
Collection of Classical Antiquities
Collection of ancient coins
Collection of modern coins and medals
Weapons collection
Collection of sculptures and crafts with the Collection of Ancient Musical Instruments
Picture Gallery
The Museum 1938-1945
Count Philipp Ludwig Wenzel Sinzendorf according to Rigaud. Clarisse 1948 by Baroness de Rothschildt "dedicated" to the memory of Baron Alphonse de Rothschildt; restituted to the Rothschilds in 1999, and in 1999 donated by Bettina Looram Rothschild, the last Austrian heiress.
With the "Anschluss" of Austria to the German Reich all Jewish art collections such as the Rothschilds were forcibly "Aryanised". Collections were either "paid" or simply distributed by the Gestapo at the museums. This resulted in a significant increase in stocks. But the KHM was not the only museum that benefited from the linearization. Systematically looted Jewish property was sold to museums, collections or in pawnshops throughout the empire.
After the war, the museum struggled to reimburse the "Aryanised" art to the owners or their heirs. They forced the Rothschild family to leave the most important part of their own collection to the museum and called this "dedications", or "donations". As a reason, was the export law stated, which does not allow owners to perform certain works of art out of the country. Similar methods were used with other former owners. Only on the basis of international diplomatic and media pressure, to a large extent from the United States, the Austrian government decided to make a change in the law (Art Restitution Act of 1998, the so-called Lex Rothschild). The art objects were the Rothschild family refunded only in the 1990s.
The Kunsthistorisches Museum operates on the basis of the federal law on the restitution of art objects from the 4th December 1998 (Federal Law Gazette I, 181 /1998) extensive provenance research. Even before this decree was carried out in-house provenance research at the initiative of the then archive director Herbert Haupt. This was submitted in 1998 by him in collaboration with Lydia Grobl a comprehensive presentation of the facts about the changes in the inventory levels of the Kunsthistorisches Museum during the Nazi era and in the years leading up to the State Treaty of 1955, an important basis for further research provenance.
The two historians Susanne Hehenberger and Monika Löscher are since 1st April 2009 as provenance researchers at the Kunsthistorisches Museum on behalf of the Commission for Provenance Research operating and they deal with the investigation period from 1933 to the recent past.
The museum today
Today the museum is as a federal museum, with 1st January 1999 released to the full legal capacity - it was thus the first of the state museums of Austria, implementing the far-reaching self-financing. It is by far the most visited museum in Austria with 1.3 million visitors (2007).
The Kunsthistorisches Museum is under the name Kunsthistorisches Museum and Museum of Ethnology and the Austrian Theatre Museum with company number 182081t since 11 June 1999 as a research institution under public law of the Federal virtue of the Federal Museums Act, Federal Law Gazette I/115/1998 and the Museum of Procedure of the Kunsthistorisches Museum and Museum of Ethnology and the Austrian Theatre Museum, 3 January 2001, BGBl II 2/ 2001, in force since 1 January 2001, registered.
In fiscal 2008, the turnover was 37.185 million EUR and total assets amounted to EUR 22.204 million. In 2008 an average of 410 workers were employed.
Management
1919-1923: Gustav Glück as the first chairman of the College of science officials
1924-1933: Hermann Julius Hermann 1924-1925 as the first chairman of the College of the scientific officers in 1925 as first director
1933: Arpad Weixlgärtner first director
1934-1938: Alfred Stix first director
1938-1945: Fritz Dworschak 1938 as acting head, from 1938 as a chief in 1941 as first director
1945-1949: August von Loehr 1945-1948 as executive director of the State Art Collections in 1949 as general director of the historical collections of the Federation
1945-1949: Alfred Stix 1945-1948 as executive director of the State Art Collections in 1949 as general director of art historical collections of the Federation
1949-1950: Hans Demel as administrative director
1950: Karl Wisoko-Meytsky as general director of art and historical collections of the Federation
1951-1952: Fritz Eichler as administrative director
1953-1954: Ernst H. Buschbeck as administrative director
1955-1966: Vincent Oberhammer 1955-1959 as administrative director, from 1959 as first director
1967: Edward Holzmair as managing director
1968-1972: Erwin Auer first director
1973-1981: Friderike Klauner first director
1982-1990: Hermann Fillitz first director
1990: George Kugler as interim first director
1990-2008: Wilfried Seipel as general director
Since 2009: Sabine Haag as general director
Collections
To the Kunsthistorisches Museum are also belonging the collections of the New Castle, the Austrian Theatre Museum in Palais Lobkowitz, the Museum of Ethnology and the Wagenburg (wagon fortress) in an outbuilding of Schönbrunn Palace. A branch office is also Ambras in Innsbruck.
Kunsthistorisches Museum (main building)
Picture Gallery
Egyptian and Near Eastern Collection
Collection of Classical Antiquities
Vienna Chamber of Art
Numismatic Collection
Library
New Castle
Ephesus Museum
Collection of Ancient Musical Instruments
Arms and Armour
Archive
Hofburg
The imperial crown in the Treasury
Imperial Treasury of Vienna
Insignia of the Austrian Hereditary Homage
Insignia of imperial Austria
Insignia of the Holy Roman Empire
Burgundian Inheritance and the Order of the Golden Fleece
Habsburg-Lorraine Household Treasure
Ecclesiastical Treasury
Schönbrunn Palace
Imperial Carriage Museum Vienna
Armory in Ambras Castle
Ambras Castle
Collections of Ambras Castle
Major exhibits
Among the most important exhibits of the Art Gallery rank inter alia:
Jan van Eyck: Cardinal Niccolò Albergati, 1438
Martin Schongauer: Holy Family, 1475-80
Albrecht Dürer : Trinity Altar, 1509-16
Portrait Johann Kleeberger, 1526
Parmigianino: Self Portrait in Convex Mirror, 1523/24
Giuseppe Arcimboldo: Summer 1563
Michelangelo Merisi da Caravaggio: Madonna of the Rosary 1606/ 07
Caravaggio: Madonna of the Rosary (1606-1607)
Titian: Nymph and Shepherd to 1570-75
Portrait of Jacopo de Strada, 1567/68
Raffaello Santi: Madonna of the Meadow, 1505 /06
Lorenzo Lotto: Portrait of a young man against white curtain, 1508
Peter Paul Rubens: The altar of St. Ildefonso, 1630-32
The Little Fur, about 1638
Jan Vermeer: The Art of Painting, 1665/66
Pieter Bruegel the Elder: Fight between Carnival and Lent, 1559
Kids, 1560
Tower of Babel, 1563
Christ Carrying the Cross, 1564
Gloomy Day (Early Spring), 1565
Return of the Herd (Autumn), 1565
Hunters in the Snow (Winter) 1565
Bauer and bird thief, 1568
Peasant Wedding, 1568/69
Peasant Dance, 1568/69
Paul's conversion (Conversion of St Paul), 1567
Cabinet of Curiosities:
Saliera from Benvenuto Cellini 1539-1543
Egyptian-Oriental Collection:
Mastaba of Ka Ni Nisut
Collection of Classical Antiquities:
Gemma Augustea
Treasure of Nagyszentmiklós
Gallery: Major exhibits
The Khajuraho Group of Monuments is a group of Hindu and Jain temples in Madhya Pradesh, India, about 175 kilometres southeast of Jhansi. They are one of the UNESCO World Heritage Sites in India. The temples are famous for their nagara-style architectural symbolism and their erotic sculptures.
Most Khajuraho temples were built between 950 and 1050 by the Chandela dynasty. Historical records note that the Khajuraho temple site had 85 temples by 12th century, spread over 20 square kilometers. Of these, only about 20 temples have survived, spread over 6 square kilometers. Of the various surviving temples, the Kandariya Mahadeva Temple is decorated with a profusion of sculptures with intricate details, symbolism and expressiveness of ancient Indian art.
The Khajuraho group of temples were built together but were dedicated to two religions - namely Hinduism and Jainism - suggesting a tradition of acceptance and respect for diverse religious views among Hindus and Jains.
LOCATION
Khajuraho group of monuments are located in the Indian state of Madhya Pradesh, in Chhatarpur district, about 620 kilometres southeast of New Delhi. The temples are in a small town also known as Khajuraho, with a population of about 20,000 people (2001 Census).
Khajuraho is served by Civil Aerodrome Khajuraho (IATA Code: HJR), with services to Delhi, Agra, Varanasi and Mumbai. The site is also linked by Indian Railways service, with the railway station located approximately six kilometres from the monuments entrance.
The monuments are about 10 kilometres off the east-west National Highway 75, and about 50 kilometres from the city of Chhatarpur, that is connected to Bhopal - the state capital - by the SW-NE running National Highway 86.
HISTORY
The Khajuraho group of monuments was built during the rule of the Rajput Chandela dynasty. The building activity started almost immediately after the rise of their power, throughout their kingdom to be later known as Bundelkhand. Most temples were built during the reigns of the Hindu kings Yashovarman and Dhanga. Yashovarman's legacy is best exhibited by Lakshmana temple. Vishvanatha temple best highlights King Dhanga's reign. The largest and currently most famous surviving temple is Kandariya Mahadeva built in the reign of King Ganda from 1017-1029 CE. The temple inscriptions suggest many of the currently surviving temples were complete between 970 to 1030 CE, with further temples completed during the following decades.
The Khajuraho temples were built about 35 miles from the medieval city of Mahoba, the capital of the Chandela dynasty, in the Kalinjar region. In ancient and medieval literature, their kingdom has been referred to as Jijhoti, Jejahoti, Chih-chi-to and Jejakabhukti.
Khajuraho was mentioned by Abu Rihan-al-Biruni, the Persian historian who accompanied Mahmud of Ghazni in his raid of Kalinjar in 1022 CE; he mentions Khajuraho as the capital of Jajahuti. The raid was unsuccessful, and a peace accord was reached when the Hindu king agreed to pay a ransom to Mahmud of Ghazni to end the attack and leave.
Khajuraho temples were in active use through the end of 12th century. This changed in the 13th century, after the army of Delhi Sultanate, under the command of the Muslim Sultan Qutb-ud-din Aibak, attacked and seized the Chandela kingdom. About a century later, Ibn Battuta, the Moroccan traveller in his memoirs about his stay in India from 1335 to 1342 CE, mentioned visiting Khajuraho temples, calling them “Kajarra” as follows:
...near (Khajuraho) temples, which contain idols that have been mutilated by the Moslems, live a number of yogis whose matted locks have grown as long as their bodies. And on account of extreme asceticism they are all yellow in colour. Many Moslems attend these men in order to take lessons (yoga) from them.
— Ibn Battuta, about 1335 CE, Riḥlat Ibn Baṭūṭah, Translated by Arthur Cotterell
Central Indian region, where Khajuraho temples are, remained in the control of many different Muslim dynasties from 13th century through the 18th century. In this period, some temples were desecrated, followed by a long period when they were left in neglect. In 1495 CE, for example, Sikandar Lodi’s campaign of temple destruction included Khajuraho. The remoteness and isolation of Khajuraho protected the Hindu and Jain temples from continued destruction by Muslims. Over the centuries, vegetation and forests overgrew, took over the temples.
In the 1830s, local Hindus guided a British surveyor, T.S. Burt, to the temples and they were thus rediscovered by the global audience. Alexander Cunningham later reported, few years after the rediscovery, that the temples were secretly in use by yogis and thousands of Hindus would arrive for pilgrimage during Shivaratri celebrated annually in February or March based on a lunar calendar. In 1852, Maisey prepared earliest drawings of the Khajuraho temples.
NOMENCLATURE
The name Khajuraho, or Kharjuravāhaka, is derived from ancient Sanskrit (kharjura, खर्जूर means date palm, and vāhaka, वाहक means "one who carries" or bearer). Local legends state that the temples had two golden date-palm trees as their gate (missing when they were rediscovered). Desai states that Kharjuravāhaka also means scorpion bearer, which is another symbolic name for deity Shiva (who wears snakes and scorpion garlands in his fierce form).
Cunningham’s nomenclature and systematic documentation work in 1850s and 1860s have been widely adopted and continue to be in use. He grouped the temples into the Western group around Lakshmana, Eastern group around Javeri, and Southern group around Duladeva.
Khajuraho is one of the four holy sites linked to deity Shiva (the other three are Kedarnath, Kashi and Gaya). Its origin and design is a subject of scholarly studies. Shobita Punja has proposed that the temple’s origin reflect the Hindu mythology in which Khajuraho is the place where Shiva got married; with Raghuvamsha verse 5.53, Matangeshvara honoring ‘’Matanga’’, or god of love.
DESCRIPTION
The temple site is within Vindhya mountain range in central India. An ancient local legend held that Hindu deity Shiva and other gods enjoyed visiting the dramatic hill formation in Kalinjar area. The center of this region is Khajuraho, set midst local hills and rivers. The temple complex reflects the ancient Hindu tradition of building temples where gods love to play.
The temples are clustered near water, another typical feature of Hindu temples. The current water bodies include Sib Sagar, Khajur Sagar (also called Ninora Tal) and Khudar Nadi (river). The local legends state that the temple complex had 64 water bodies, of which 56 have been physically identified by archeologists so far.
All temples, except one (Chaturbhuja) face sunrise - another symbolic feature that is predominant in Hindu temples. The relative layout of temples integrate masculine and feminine deities and symbols highlight the interdependence. The art work symbolically highlight the four goals of life considered necessary and proper in Hinduism - dharma, kama, artha and moksha.
Of the surviving temples, 6 are dedicated to Shiva and his consorts, 8 to Vishnu and his affinities, 1 to Ganesha, 1 to Sun god, 3 to Jain Tirthanks. For some ruins, there is insufficient evidence to assign the temple to specific deities with confidence.
An overall examination of site suggests that the Hindu symbolic mandala design principle of square and circles is present each temple plan and design. Further, the territory is laid out in three triangles that converge to form a pentagon. Scholars suggest that this reflects the Hindu symbolism for three realms or trilokinatha, and five cosmic substances or panchbhuteshvara. The temple site highlights Shiva, the one who destroys and recycles life, thereby controlling the cosmic dance of time, evolution and dissolution. The temples have a rich display of intricately carved statues. While they are famous for their erotic sculpture, sexual themes cover less than 10% of the temple sculpture. Further, most erotic scene panels are neither prominent nor emphasized at the expense of the rest, rather they are in proportional balance with the non-sexual images. The viewer has to look closely to find them, or be directed by a guide. The arts cover numerous aspects of human life and values considered important in Hindu pantheon. Further, the images are arranged in a configuration to express central ideas of Hinduism. All three ideas from Āgamas are richly expressed in Khajuraho temples - Avyakta, Vyaktavyakta and Vyakta.
The Beejamandal temple is under excavation. It has been identified with the Vaidyanath temple mentioned in the Grahpati Kokalla inscription.
Of all temples, the Matangeshvara temple remains an active site of worship. It is another square grid temple, with a large 2.5 metres high and 1.1 metres diameter lingam, placed on a 7.6 metres diameter platform.
The most visited temple, Kandariya Mahadev, has an area of about 6,500 square feet and a shikhara (spire) that rises 116 feet. Jain templesThe Jain temples are located on east-southeast region of Khajuraho monuments. Chausath jogini temple features 64 jogini, while Ghantai temple features bells sculptured on its pillars.
ARCHITECTURE OF THE TEMPLES
Khajuraho temples, like almost all Hindu temple designs, follow a grid geometrical design called vastu-purusha-mandala. This design plan has three important components - Mandala means circle, Purusha is universal essence at the core of Hindu tradition, while Vastu means the dwelling structure.
The design lays out a Hindu temple in a symmetrical, concentrically layered, self-repeating structure around the core of the temple called garbhagriya, where the abstract principle Purusha and the primary deity of the temple dwell. The shikhara, or spire, of the temple rises above the garbhagriya. This symmetry and structure in design is derived from central beliefs, myths, cardinality and mathematical principles.
The circle of mandala circumscribe the square. The square is considered divine for its perfection and as a symbolic product of knowledge and human thought, while circle is considered earthly, human and observed in everyday life (moon, sun, horizon, water drop, rainbow). Each supports the other. The square is divided into perfect 64 sub-squares called padas.
Most Khajuraho temples deploy the 8x8 padas grid Manduka Vastupurushamandala, with pitha mandala the square grid incorporated in the design of the spires. The primary deity or lingas are located in the grid’s Brahma padas.
The architecture is symbolic and reflects the central Hindu beliefs through its form, structure and arrangement of its parts. The mandapas as well as the arts are arranged in the Khajuraho temples in a symmetric repeating patterns, even though each image or sculpture is distinctive in its own way. The relative placement of the images are not random but together they express ideas, just like connected words form sentences and paragraphs to compose ideas. This fractal pattern that is common in Hindu temples. Various statues and panels have inscriptions. Many of the inscriptions on the temple walls are poems with double meanings, something that the complex structure of Sanskrit allows in creative compositions. All Khajuraho temples, except one, face sunrise, and the entrance for the devotee is this east side.Above the vastu-purusha-mandala of each temple is a superstructure with a dome called Shikhara (or Vimana, Spire). Variations in spire design come from variation in degrees turned for the squares. The temple Shikhara, in some literature, is linked to mount Kailash or Meru, the mythical abode of the gods.In each temple, the central space typically is surrounded by an ambulatory for the pilgrim to walk around and ritually circumambulate the Purusa and the main deity. The pillars, walls and ceilings around the space, as well as outside have highly ornate carvings or images of the four just and necessary pursuits of life - kama, artha, dharma and moksa. This clockwise walk around is called pradakshina. Larger Khajuraho temples also have pillared halls called mandapa. One near the entrance, on the east side, serves as the waiting room for pilgrims and devotees. The mandapas are also arranged by principles of symmetry, grids and mathematical precision. This use of same underlying architectural principle is common in Hindu temples found all over India. Each Khajuraho temple is distinctly carved yet also repeating the central common principles in almost all Hindu temples, one which Susan Lewandowski refers to as “an organism of repeating cells”.
CONSTRUCTION
The temples are grouped into three geographical divisions: western, eastern and southern.
The Khajuraho temples are made of sandstone, with a granite foundation that is almost concealed from view. The builders didn't use mortar: the stones were put together with mortise and tenon joints and they were held in place by gravity. This form of construction requires very precise joints. The columns and architraves were built with megaliths that weighed up to 20 tons. Some repair work in the 19th Century was done with brick and mortar; however these have aged faster than original materials and darkened with time, thereby seeming out of place.
The Khajuraho and Kalinjar region is home to superior quality of sandstone, which can be precision carved. The surviving sculpture reflect fine details such as strands of hair, manicured nails and intricate jewelry.
While recording the television show Lost Worlds (History Channel) at Khajuraho, Alex Evans recreated a stone sculpture under 4 feet that took about 60 days to carve in an attempt to develop a rough idea how much work must have been involved. Roger Hopkins and Mark Lehner also conducted experiments to quarry limestone which took 12 quarrymen 22 days to quarry about 400 tons of stone. They concluded that these temples would have required hundreds of highly trained sculptors.
CHRONOLOGY
The Khajuraho group of temples belong to Vaishnavism school of Hinduism, Saivism school of Hinduism and Jainism - nearly a third each. Archaeological studies suggest all three types of temples were under construction at about the same time in late 10th century, and in use simultaneously. Will Durant states that this aspect of Khajuraho temples illustrates the tolerance and respect for different religious viewpoints in the Hindu and Jain traditions. In each group of Khajuraho temples, there were major temples surrounded by smaller temples - a grid style that is observed to varying degrees in Hindu temples in Angkor Wat, Parambaran and South India.
The largest surviving Saiva temple is Khandarya Mahadeva, while the largest surviving Vaishnava group includes Chaturbhuja and Ramachandra.
Kandariya Mahadeva Temple plan is 109 ft in length by 60 ft, and rises 116 ft above ground and 88 ft above its own floor. The central padas are surrounded by three rows of sculptured figures, with over 870 statues, most being half life size (2.5 to 3 feet). The spire is a self repeating fractal structure.
ARTS AND SCULPTURE
The Khajuraho temples feature a variety of art work, of which 10% is sexual or erotic art outside and inside the temples. Some of the temples that have two layers of walls have small erotic carvings on the outside of the inner wall. Some scholars suggest these to be tantric sexual practices. Other scholars state that the erotic arts are part of Hindu tradition of treating kama as an essential and proper part of human life, and its symbolic or explicit display is common in Hindu temples. James McConnachie, in his history of the Kamasutra, describes the sexual-themed Khajuraho sculptures as "the apogee of erotic art": "Twisting, broad-hipped and high breasted nymphs display their generously contoured and bejewelled bodies on exquisitely worked exterior wall panels. These fleshy apsaras run riot across the surface of the stone, putting on make-up, washing their hair, playing games, dancing, and endlessly knotting and unknotting their girdles....Beside the heavenly nymphs are serried ranks of griffins, guardian deities and, most notoriously, extravagantly interlocked maithunas, or lovemaking couples."
The temples have several thousand statues and art works, with Kandarya Mahadeva Temple alone decorated with over 870. Some 10% of these iconographic carvings contain sexual themes and various sexual poses. A common misconception is that, since the old structures with carvings in Khajuraho are temples, the carvings depict sex between deities; however the kama arts represent diverse sexual expressions of different human beings. The vast majority of arts depict various aspects the everyday life, mythical stories as well as symbolic display of various secular and spiritual values important in Hindu tradition. For example, depictions show women putting on makeup, musicians making music, potters, farmers, and other folks in their daily life during the medieval era. These scenes are in the outer padas as is typical in Hindu temples.
There is iconographic symbolism embedded in the arts displayed in Khajuraho temples. Core Hindu values are expressed in multitude of ways. Even the Kama scenes, when seen in combination of sculptures that precede and follow, depict the spiritual themes such as moksha. In the words of Stella Kramrisch,
This state which is “like a man and woman in close embrace” is a symbol of moksa, final release or reunion of two principles, the essence (Purusha) and the nature (Prakriti).
— Stella Kramrisch, 1976
The Khajuraho temples represent one expression of many forms of arts that flourished in Rajput kingdoms of India from 8th through 10th century CE. For example, contemporary with Khajuraho were the publications of poems and drama such as Prabodhacandrodaya, Karpuramanjari, Viddhasalabhanjika and Kavyamimansa. Some of the themes expressed in these literary works are carved as sculpture in Khajuraho temples. Some sculptures at the Khajuraho monuments dedicated to Vishnu include the Vyalas, which are hybrid imaginary animals with lions body, and are found in other Indian temples. Some of these hybrid mythical art work include Vrik Vyala (hybrid of wolf and lion) and Gaja Vyala (hybrid of elephant and lion). These Vyalas may represent syncretic, creative combination of powers innate in the two.
TOURISM AND CULTURAL EVENTS
The temples in Khajuraho are broadly divided into three parts: the Eastern group, the Southern Group and the Western group of temples of which the Western group alone has the facility of an Audio guided tour wherein the tourists are guided through the seven eight temples. There is also an audio guided tour developed by the Archaeological Survey of India which includes a narration of the temple history and architecture.
The Khajuraho Dance Festival is held every year in February. It features various classical Indian dances set against the backdrop of the Chitragupta or Vishwanath Temples.
The Khajuraho temple complex offers a light and sound show every evening. The first show is in English language and the second one in Hindi. It is held in the open lawns in the temple complex, and has received mixed reviews.
The Madhya Pradesh Tourism Development has set up kiosks at the Khajuraho railway station, with tourist officers to provide information for Khajuraho visitors.
___________________________________________________________________
Der Tempelbezirk von Khajuraho umfasst eine Gruppe von etwa 20 Tempeln im Zentrum und in der näheren Umgebung der Stadt Khajuraho im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh. Sie zählen zum UNESCO-Welterbe.
GESCHICHTE
Nahezu alle Tempel Khajurahos wurde von den Herrschern der Chandella-Dynastie zwischen 950 und 1120 erbaut. Die Chandellas waren ein zwischen dem 10. und 16. Jahrhundert regierender Rajputen-Klan, welcher sich um 950 in Gwalior festsetzte. Im 10. und 11. Jahrhundert waren die Chandellas die führende Macht in Nordindien, wenngleich sie formell noch bis 1018 Vasallen der Pratihara waren.
Nach dem Niedergang der Dynastie im 12. Jahrhundert wurden die Tempel kaum noch oder gar nicht mehr benutzt und blieben dem Wuchs des Dschungels überlassen. Der politisch, militärisch und wirtschaftlich bedeutungslos gewordene Ort lag abseits aller Wege und blieb somit auch in der Zeit des islamischen Vordringens in Nordindien von Zerstörungen verschont. Im 18. und 19. Jahrhundert zählte die einstmals bedeutsame Stadt nur noch etwa 300 Einwohner. Im 19. Jahrhundert wurden die Tempel von den Briten 'wiederentdeckt'. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begannen systematische Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten, die schließlich zur Wiederherstellung dieses einzigartigen Architektur-Ensembles führten.
TEMPEL
Ursprünglich gab es in Khajuraho etwa 80 Tempelbauten verstreut auf einer Gesamtfläche von ca. 21 Quadratkilometer, heutzutage sind davon nur noch etwa 20 erhalten, von denen die meisten in zwei Gruppen stehen. Die Mehrzahl der Tempel ist den hinduistischen Hauptgöttern geweiht, einige den Jaina-Tirthankaras. Buddhistische Bauten gab es wohl nicht, jedenfalls wurden keine buddhistischen Skulpturen entdeckt.
Alle Tempel stehen auf 1,50 bis 3 Meter hohen Plattformen (jagatis), die das Bauwerk vor Witterungseinflüssen (Monsunregen) und freilaufenden Tieren schützten. Hinzu kommt eine Sockelzone, die bei den späteren Tempeln (ab ca. 950) mehrfach gestuft ist und durchaus nochmals 3 Meter hoch sein kann. Plattform und Sockel tragen natürlich auch zu einer 'Erhöhung' des aufstehenden Bauwerks im übertragenen Sinn bei.
Die Mehrzahl der Tempeleingänge sind nach Osten, also in Richtung der aufgehenden Sonne ausgerichtet, d. h. die Cella (garbhagriha) liegt im Westen. Bei zwei Tempeln ist es umgekehrt: sie orientieren sich nach Westen, d. h. in Richtung der untergehenden Sonne (Lalguan-Mahadeva-Tempel und Chaturbuja-Tempel). Beide Ausrichtungen sind bei indischen Tempeln seit Jahrhunderten möglich und üblich. Die vorderen zwei Begleitschreine des Lakshmana-Tempels liegen einander gegenüber und sind nach Süden bzw. Norden ausgerichtet.
WESTGRUPPE (Hindu-Tempel)
- Matangeshvara-Tempel (ca. 950)
- Varaha-Tempel (ca. 950)
- Lakshmana-Tempel (ca. 950)
- Devi-Tempel
- Vishvanatha-Tempel (ca. 1000)
- Nandi-Schrein
- Parvati-Schrein
- Jagadambi-Tempel
- Chitragupta-Tempel
- Kandariya-Mahadeva-Tempel (1. Hälfte 11. Jh.)
OSTGRUPPE (Jain-Tempel)
- Parsvanatha-Tempel (ca. 960)
- Adinatha-Tempel (ca. 1050)
- Shantinatha-Tempel
- Ghantai-Tempel (ca. 990)
EINZELTEMPEL (Hindu-Tempel)
- Chausath-Yogini-Tempel (ca. 875)
- Lalguan-Mahadeva-Tempel (ca. 920)
- Brahma-Tempel (ca. 930)
- Khakra-Math-Tempel (ca. 980)
- Vamana-Tempel (ca. 1050)
- Javari-Tempel (ca. 1100)
- Chaturbuja-Tempel (ca. 1120)
- Duladeo-Tempel (ca. 1120)
ARCHITEKTUR
Die Tempel von Khajuraho bieten die Möglichkeit, auf engstem Raum die Entwicklung der indischen Baukunst in einer Zeitspanne von etwa 200 Jahren zu verfolgen − von kleinen (wenig gegliederten, einräumigen und geschlossenen) Tempeln hin zu großen (stark gegliederten, mehrräumigen und offenen) Bauten. Auch die Höhe der Bauten erfährt während dieser Zeit eine enorme Steigerung. Gemeinsam ist nahezu allen Bauten (Ausnahme: Chausath-Yogini-Tempel), dass sie über Dachaufbauten (Shikhara-Türme oder Pyramidendächer) verfügen, die von gerippten amalaka-Steinen und kalasha-Krügen bekrönt werden.
FRÜHZEIT
Abgesehen vom Chausath-Yogini-Tempel, dem ältesten und vollkommen anderen baulichen Traditionen verpflichteten Tempelbau in Khajuraho, bestehen die frühen Tempel nur aus einer − von einem gestuften Pyramidendach bedeckten − Cella (garbhagriha), der im Fall des Brahma-Tempels noch ein Portalvorbau (antarala), im Fall des Varaha-Tempels und des Matangesvara-Tempels jeweils ein kleiner offener Vorraum (mandapa) vorgesetzt ist. Die Außenwände sind nur geringfügig gegliedert und überwiegend steinsichtig.
BLÜHTZEIT
Die Blütezeit der Tempelarchitektur in Khajuraho beginnt mit dem Lakshmana-Tempel (ca. 930−950), der wahrscheinlich vom Maladevi-Tempel in Gyaraspur und von früheren Tempelbauten in Rajasthan beeinflusst ist, die ihrerseits wiederum allesamt auf die beim Bau des Kalika-Mata-Tempels in Chittorgarh (ca. 700) erstmals entwickelten baulichen Innovationen zurückgeführt werden können. Diese sind im Wesentlichen: mehrere hintereinander liegende, aber harmonisch miteinander verbundenen Bauteile (mandapas, antarala und garbhagriha); gleiche Grundfläche von großer Vorhalle (mahamandapa) und Sanktumsbereich; Cella als eigenständiger Baukörper im Innern; Pfeiler − und nicht mehr Wände − als tragende Stützelemente für die Dachaufbauten − dadurch wurde es möglich, die Räume nach außen hin durch balkonähnliche Vorbauten zu öffnen; mehrfache Abstufung und Gliederung der verbliebenen Wandteile außen wie innen − dadurch treten sie gar nicht mehr als 'Wand' in Erscheinung; Fortsetzung der Außenwandgliederung im Dachaufbau.
Beim Lakshmana-Tempel ist die Cella als eigener, innenliegender Baukörper gestaltet und von einem Umgang (pradakshinapatha) umgeben. Der gesamte Sanktumsbereich sowie seine vier Nebenschreine werden − erstmals in Khajuraho − von steil und hoch aufragenden Shikhara-Türmen überhöht; die weniger wichtigen Vorhallen werden auch weiterhin von den insgesamt flacheren, pyramidenförmigen Dächern bedeckt, so dass eine architektonische Steigerung der Tempel − einem Gebirge durchaus vergleichbar − hin zur Cella erreicht wird.
Die wichtigsten Nachfolgebauten des Lakshmana-Tempels sind der Vishvanatha-Tempel (ca. 1000) und der Kandariya-Mahadeva-Tempel (ca. 1050), bei denen wegen der vielfältigen architektonischen Gliederungen und des dichten Skulpturenprogramms eine Stein- bzw. Wandsichtigkeit nicht mehr wahrzunehmen ist.
SKULPTUREN
Auch im Hinblick auf die Entwicklung der indischen Skulptur bieten die Tempel von Khajuraho einen Überblick über ca. 200 Jahre indischer Kunstgeschichte − von den in Architekturelemente eingebundenen und eher unbewegt und statisch erscheinenden Reliefdarstellungen der Frühzeit bis hin zu den beinahe freiplastisch gearbeiteten und durch ihre Posenvielfalt nahezu lebendig wirkenden Figuren.
FRÜHZEITLICHE SKULPTUREN
Die nur wenig gegliederten Außenwände der frühen Tempel von Khajuraho zeigen kaum figürlichen oder ornamentalen Schmuck. Dieser ist, noch stark reliefgebunden, auf die Portale (Lalguan-Mahadeva-Tempel, Brahma-Tempel) sowie auf einige Fensternischen (Matangeshvara-Tempel) beschränkt. Erotische Skulpturen sind in den frühen Tempeln noch nicht zu finden.
SKULPTUREN DER BLÜHTEZEIT
Auch hier ist es der Lakshmana-Tempel, der für Khajuraho neue Zeichen setzt: Während die Außenwände der Vorhallen nur wenig figürliche Reliefs zeigen, sind die Wände des Sanktums überreich mit Skulpturen geschmückt. Darunter finden sich Götterfiguren (devas oder devis), „schöne Mädchen“ (surasundaris) und Liebespaare (mithunas); auch die ersten erotischen Skulpturen sind in den unteren (erdnahen) Feldern der Mittelregister sowie im Figurenfries der Plattform zu sehen. Die mittleren Felder zeigen dagegen zärtliche Liebespaare mit kleineren Begleitfiguren, die oberen Götterfiguren. Eine Hierarchie der Figurenanordnung ist also deutlich wahrnehmbar. Bei den unmittelbaren Nachfolgebauten (Vishvanatha-Tempel, Jagadambi-Tempel und Kandariya-Mahadeva-Tempel) nimmt die Anzahl der Figuren und somit auch der erotischen Darstellungen zu.
Bei den Jain-Tempeln und den späteren Hindu-Tempeln sind kaum noch erotisch-sexuelle Darstellungen zu finden; hier überwiegt die Anzahl der Götterfiguren manchmal sogar die der „schönen Mädchen“.
ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM
Zu den Sehenswürdigkeiten im Bereich des Tempelbezirks von Khajuraho gehört auch das im Ortskern gelegene Archäologische Museum (auch Rani Durgavati-Museum genannt). Es beherbergt einige sehr schöne Skulpturen, die im Rahmen der Ausgrabungs- und Restaurierungsarbeiten gefunden und hierher verbracht wurden, weil sie keinem der erhaltenen Tempelbauten direkt zuzuordnen waren.
WIKIPEDIA
Joan Miró i Ferrà, Barcelona 1893 - Palma 1983
Zeichen und Konfiguration - Signs and configuration (1935)
Öl auf Dachpappe auf Leinwand auf Holz
Der Schützenbrunnen in der Marktgasse in der Altstadt von Bern in der Schweiz
.
.
.
Im Hintergrund der Zytglogge - Turm / Zeitglockenturm , eines der schönsten Bauwerke
von Bern
.
.
.
***************************************************************************************************************
***************************************************************************************************************
S c h ü t z e n b r u n n e n B e r n
***************************************************************************************************************
***************************************************************************************************************
.
.
.
Der Schützenbrunnen gehört zu den Berner Altstadtbrunnen aus dem 16. Jahrhundert und steht
in der Marktgasse in der Altstadt - Stadt Bern im Kanton Bern der Schweiz
.
.
.
Der Brunnen stammt aus dem Jahre 1527 und erhielt 1543 von Hans Gieng die Brunnenfigur
eines geharnischten Obmanns der Schützen, der in der Rechten das Banner mit dem
Zeichen der Büchsenschützen trägt und mit der Linken den Griff eines langen Schwertes
umfasst. Zwischen seinem Beinen zielt ein Bärenjunges mit einer Büchse auf die Passanten
in der Gasse.
Bis 1.8.8.9 stand er vor dem Haus der Schützengesellschaft (ebenfalls in der Marktgasse ),
wurde dann um einige Häuser verschoben und kam 1.9.3.1 an seinen heutigen Standort.
Der heutige Name des Brunnens taucht im frühen 17. Jahrhundert auf.
.
.
.
***************************************************************************************************************
.
.
.
Der Brunnen von 1527 erhielt 1543 die Schützenfigur von Hans Gieng. Kapitell und Säule
wurden 1.6.7.0 von A.braham D.ünz I. ersetzt. Der früher einröhrige Brunnen hat seit der Mitte
des 18. Jh. vier Röhren. Der Trog wurde 1.7.8.4 ersetzt, das Banner letztmals 1.8.8.9. Der
Name Schützenbrunnen tritt im frühen 17. Jh. auf.
Die Figur blickte bis 1.9.3.1 nach O.sten und wurde 1.9.3.9 westwärts gewendet aufgestellt.
Standort : Vor 1.8.8.9 vor dem Haus der Schützengesellschaft ( Marktgasse 24 / 28); 1.8.8.9
bis 1.9.3.1 an der Schattseite ( vor den Häusern Nr. 27/29 ); seit der Neuaufstellung 1.9.3.9
vor dem Haus Nr. 16
Historisch - topographisches L.exikon der Stadt Bern von B.erchtold W.eber ( 1.9.7.6 )
.
.
Der Schützenbrunnen unten an der Marktgasse hat, im Gegensatz zum S.eilerbrunnen,
den Z.eitglockenturm als H.intergrund.
Dieser Brunnen stand früher an der Stelle des 1527 von Anshelm erwähnten steinernen
Stockbrunnens in der «Nüwenstatt», vor dem Hause Nummer 28 an der Marktgasse, in
welchem die Büchsenschützen ihre Stube hatten.
Auch hier besteht die Möglichkeit einer Stiftung oder eines Kostenbeitrages dieser
Gesellschaft. Vermutlich wurden vorerst nur Säule und Figur zu dem bereits
bestehenden steinernen Brunnen erstellt.
Nach dem Sickingersehen Plan hatte der Brunnen 1.6.0.7 ein sechseckiges Becken.
Die Brunnensäule stand ausserhalb des Troges an einer Sechseckseite.
Vor dem Jahre 1.7.5.4 muss er ein neues achteckiges Becken erhalten haben, aus dessen
Mitte sich die Säule erhob.
Auch wird man ihn damals schon auf vier R.öhren umgebaut haben; denn in der
Brunnenkontrolle von 1.7.5.4 ist er bereits mit vier R.öhren erwähnt.
Auf einem korinthisierenden Kapitäl, das mit zierlichen E.ngelsköpfchen geschmückt ist,
steht auf der runden Deckplatte in meisterhafter Komposition stolz und selbstbewusst
ein geharnischter Schützenobmann.
In der Rechten trägt er das Banner mit dem Zeichen der Büchsenschützen, in Rot zwei
gekreuzte Büchsen, begleitet von drei goldenen Flammen.
Die linke Hand umfasst entschlossen den Griff des langen Schwertes. Das gesträusste
Barett verrät, dass der waffentragende Krieger nicht in den Krieg, sondern ins fröhliche
Waffenspiel auszieht.
Geschickt hat der Künstler ein Bärlein zwischen seine Beine gesetzt, um dem Standbild
die nötige Stütze zu verleihen.
Keck zielt das kleine bewaffnete Wappentier mit einer Büchse auf die Passanten in der
schattseitigen Laube. Am achteckigen Brunnenstock waren früher an vier Seiten
aufrechtstehende Bären angebracht.
Den ebenfalls achteckigen Säulensockel zieren Akanthusblätter, während der
Säulenschaft mit einer Nesselblattverzierung bedeckt ist.
Bis 1.9.3.1 war der Schaft der Säule schwarzbraun bemalt, die Blattränder mit Goldfarbe
betont.
Die barocke, mit Pilasterkonsolen verzierte Brunnenschale datiert aus dem Jahre 1.7.8.4
und wurde in S.olothurn hergestellt. Sie besteht aus zwei Stücken, von denen jedes gegen
acht Tonnen wiegt.
Verschiedene Autoren sehen in der Figur den Schützenobmann A.nton B.ischoff, andere
gar den S.eckelmeister J.ohann F.rischherz.
Diese Deutungen dürfen ruhig in das Gebiet der Fabel verwiesen werden; denn B.ischoff
wurde bereits sieben Jahre vor Errichtung des Brunnens e.nthauptet, und als F.rischherz
das B.lutgerüst besteigen musste, schrieb man bereits 1.6.4.0.
Der Brunnen aber wurde 1543 errichtet. Dieses Datum ist am oberen Rand am
Harnischrücken gleichsam als Verzierung erhaben ausgemeisselt.
Nach den Stadtrechnungen von 1.5.5.8 und 1.5.5.9 erhielt die Figur ein neues Schwert,
das vermutlich schon aus Eisen war, denn es kostete 2 Pfund.
Die Rechnungen enthalten folgende Angaben: «1.5.5.9 Franz Güder geben um das sehwert
uf dem brunnen von den schützen 2 Pfund 13 S. 4 xer», und «1.5.5.8 Hanns Rudolf Vögeli
geben von dem sehwert ze malen uffen Brunnen vor den Schützen.»
Das Renovationsdatum von 1.7.8.4 ist am Abakus eingemeisselt. Bei dieser Gelegenheit
erhielt der Brunnen das oben bereits erwähnte, neue Becken.
Als im Jahre 1.8.9.0 der Brunnen nach den Zeichnungen B.ühlers renoviert und etwas
versetzt wurde, erhielt das Banner sein heutiges Zeichen. Es ist identisch mit der Fahne
der Reismusketen-Gesellschaft. Vorher hatte es in den 40er Jahren in Rot zwei gekreuzte
Musketen, den Rand mit goldenen Flammen belegt. Nach einer Darstellung bei Streit war
das Banner mit goldenen Flammen belegt, in der Mitte eine Schildkontur und zwei
gekreuzte Musketen, während nach einer andern Darstellung das Zeichen der
Flitzbogengesellschaft angebracht war.
Das viereckige Banner entstand wahrscheinlich bei der Renovation von 1.7.8.4; denn vorher
wird die Figur ein dreieckiges Fähnlein getragen haben.
Das Fähnlein der Schützen war stets dreieckig; die viereckige Form dem Banner
vorbehalten. Auf diese heraldischen Gesetze wurde früher sehr streng geachtet.
Bis ins Jahr 1.9.3.1 befand sich der Schützenbrunnen ungefähr hundert Meter weiter oben
in der Gasse. Der Blick der Figur war gassabwärts gerichtet. Er stand auch nicht in der
Achse der Gasse, so dass die S.trassenbahn den Brunnen in beiden Richtungen auf der
Sonnseite umfahren musste. Das bedingte, dass die T.ramführer die Kreuzung ober- oder
unterhalb des «Verkehrshindernisses» abwarten mussten, das sie dann beim N.eubau
eines G.eschäftshauses gerne verschwinden sahen. Durch das B.augerüst war beim
Brunnen ein wirklich hinderlicher Engpass entstanden, so dass der Brunnen abgebrochen
werden musste.
Fast hätte man diesen schönen Brunnen vergessen. Anlässlich der Neupflästerung der
Gasse wurden Stimmen zur Wiederaufstellung des Brunnens laut, und als im H.erbst
1.9.3.9 ein mit B.lachen geschütztes B.augerüst den neuen Platz des Brunnens
kennzeichnete, näherte sich dem A.rchitekten des B.auamtes ein biederer Bürger und redete
ihn an: «So, muess jitz scho wieder eine vo dene schöne Brünnen abprotzet sy.» Eines
Tages im S.pätherbst stand der Schützenvenner renoviert an seinem neuen Platz, den
Blick gassaufwärts gerichtet, und von neuem erfreuten sich der Berner wie die fremden
Besucher an diesem künstlerisch beachtenswerten Standbild aus dem 16. Jahrhundert.
.
.
.
.
( BeschriebSchützenbrunnen StadtBern AlbumStadtBern AlbumBernerBrunnen Stadt City
AlbumBrunnenmitBrunnenfigurinderSchweiz Ville fountain springvand suihkulähde fontaine
fontana 噴水 fontein fontene fontanna fonte fontän fuente UNESCO Weltkulturerbe Welterbe
Unesco World Heritage Berner Brunnen fountain springvand suihkulähde fontaine fontana
噴水 fontein fontene fontanna fonte fontän fuente fountain Schweiz Suisse Switzerland Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Svizzera Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
.
.
.
.
***************************************************************************************************************
***************************************************************************************************************
Z y t g l o g g e - T u r m
***************************************************************************************************************
***************************************************************************************************************
.
.
.
Der Zytgloggeturm ( Zeitglockenturm / Zytglogge ) bildete das alte westliche Stadttor der Stadt /
Altstadt von Bern im Kanton Bern in der Schweiz
.
.
.
Erbaut im Jahr 1191 war er bis 1256 das erste Westtor und bildete einst den Abschluss
der ersten Stadterweiterung. Er änderte im Laufe der Jahre sein Aussehen sehr stark,
im Zytgloggeturm sind Modelle aus den verschiedenen Epochen ausgestellt
Durch die Entwicklung der Stadt rückte der Turm mit jeder Erweiterung immer mehr ins
Zentrum der Stadt.
Für einige Zeit ist der Turm gar als Frauengefängnis genutzt worden => Pfaffendirnen-
gefängnis
Nach dem grossen Brand von 14. Mai 1405, der nahezu die gesamte Stadt in Schutt
und Asche legte, wurde er zum „ Zytglogge “ umfunktioniert.
.
.
.
In seiner Chronik schildert der Chronist Conrad Justinger das Ausmass der Katastrophe :
Also verbrann die alt kebie, do die zitglogge inne hanget, darinne verbrunnen siben pfaffen-
dirnen. ... Also verbrunnen bi sechshundert hüsern, gros und klein, und gros guot darinne
und me denne hundert mönschen.
.
.
.
***************************************************************************************************************
Z y t g l o g g e
***************************************************************************************************************
.
.
.
Die Zytglogge, die Glocke, die seither im neuen Turm die Stunden verkündet, wurde noch
im gleichen Jahr durch Johann Reber aus A.arau gegossen. Sie war es, die dem Turm
den heutigen Namen gab : Zytglogge.
.
.
.
Ihre Inschrift lautet:
+ anno d[omi]ni mccccv mense octobris fusa sum a ma[gi]stro ioh[ann]e d[i]c[t]o reber de
arow sum vas et cer[a] et cunctis [...] gero diei horas.
( Im Jahre 1405 im Monat Oktober wurde ich von Meister Johannes genannt Reber aus
A.arau gegossen. Ich bin Gefäss und Wachs (?) ...und allen verkünde ich die Stunden
des Tages ).
.
.
.
***************************************************************************************************************
Uhrwerk
***************************************************************************************************************
.
.
.
Zur Zeitmessung gehörte natürlich auch ein Uhrwerk. Gleichzeitig mit der Glocke, wurde
also auch eine Uhr mit einem Stundenschlagwerk eingebaut. Über den Erbauer und über
die Ausmasse der Uhr ist leider nichts bekannt.
Hingegen wissen wir, dass das noch heute vorhandene Astrolabium bereits damals den
Turm zierte. Wie bei andern Kunstuhren diente es vorwiegend als Repräsentationsobjekt.
Es gehörte zum Ansehen einer Stadt, technische Spitzenleistungen öffentlich zur Schau
zu stellen und damit Bewunderung auszulösen.
Nebst vielen astronomischen Indikationen konnte man beiläufig auch noch die Zeit ab-
lesen. Dies war aber schwierig und überhaupt nicht das Ziel. Wichtig war die akustische
Zeitangabe durch die Glocke.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts häuften sich die Reparaturen am bereits über 100
jährigen Uhrwerk. Es wurde immer offensichtlicher, dass das Werk ausgedient hatte.
1527 erhielt der damalige Waffenschlosser und Zeitglockenrichter, Kaspar Brunner,
den Auftrag, ein neues Uhrwerk zu bauen. Es stand von Anfang an fest, dass die Uhr
grösser, schöner und kunstvoller sein musste als die alte von 1405.
1530 präsentierte Brunner den Bernern eine Monumentaluhr mit kunstreichem Figuren-
spiel und einem Räderwerk von gewaltigem Ausmass, wie es bis jetzt noch nicht ge-
baut wurde. Von Brunner sind keine weiteren Uhrwerke bekannt, dieses scheint sein
einziges zu sein.
Die Ausmasse, die Robustheit und die kunstvolle Bauweise ( Räder mit einzeln einge-
setzten Zähnen, massive Wellen, die Gewehrläufen ähneln ) zeugen vom Meister, der
sich im Bau von Waffen und Geschützen auskannte, aber auch in der Lage war, eine
aussergewöhnliche Uhr zu realisieren.
.
.
An der Ostseite des Zytgloggeturms ist ein sehr schönes Glockenspiel angebracht, u.a.
mit Bärenfiguren und, hoch oben im Dach des Turms, der Statue von Hans Thann, einem
Ritter in voller Rüstung.
.
.
.
***************************************************************************************************************
Das Figurenspiel / Glockenspiel
***************************************************************************************************************
.
.
.
Jede volle Stunde läuft das beliebte und vor allem von Touristen viel beachtete Figurenspiel
ab :
.
.
.
Ca. 3 Minuten vor dem Stundenschlag kräht der Hahn und eröffnet das Spiel.
Kurz darauf kreist der Bärenreigen, er symbolisiert die Stadtwache, die pflichtbewusst ihre
Runden dreht. Dazu schlägt der Narr die Stunde an seine zwei Glöcklein. ( Zu früh, aber
das ist Narrenfreiheit )
Nun kräht der Hahn zum zweiten Mal.
Sobald die volle Stunde erreicht ist, schlägt die Viertelstundenglocke vier Viertel, mitten
im Spielerker auf seinem Thron dreht Chronos, der Gott der Zeit, die Sanduhr; dann hebt
er das Zepter in seiner linken Hand und gibt den Auftakt zum Stundenschlag.
Nun schwingt Hans von Thann, der goldene Glockenschläger, seinen Hammer und führt
die erforderliche Anzahl Schläge aus. Chronos hört aufmerksam zu und zählt die Schläge,
indem er seinen Mund öffnet und schliesst.
Der Löwe, Symbol des Stadtgründers, Herzog Berchtold V. von Zähringen, quittiert jeden
Schlag mit einer leichten Kopfdrehung. Zum Schluss schlägt der Hahn ein drittes Mal
und kündet damit den Beginn einer neuen Stunde an.
.
.
.
Es ist ein wahres Meisterwerk der mittelalterlichen Uhrmacherkunst.
.
.
.
***************************************************************************************************************
Astronomische Uhr
***************************************************************************************************************
.
.
.
Unter dem großen Zifferblatt ist eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert zu be-
wundern.
.
.
.
Es handelt sich um ein Astrolabium mit südlicher Projektion, wie sie vorwiegend an
Kunstuhren bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhundert gebaut wurden.
Der Stundenzeiger zeigt mit der goldenen Hand die modernen Stunden und mit dem
Sonnenemblem den Sonnenstand gegenüber dem aufgemalten Planisphärium, wobei
links der Sonnenaufgang im Osten, oben der Sonnenhöchststand im Süden und rechts
der Sonnenuntergang im Westen dargestellt ist.
Die Kugel ( mit einer goldenen und einer schwarzen Hälfte ) zeigt die aktuelle Mondphase
an.
Auch der aktuelle Mondstand kann aufgrund der relativen Position zum Sonnenzeiger ab-
gelesen werden. Auf der beweglichen exzentrischen Scheibe der Ekliptik zeigt die Sonne
das aktuelle Tierkreiszeichen an.
.
.
.
Der Turm und das Urwerk können mit einer Führung besichtigt werden.
.
.
.
.
***************************************************************************************************************
Siehe auch :
***************************************************************************************************************
.
.
.
.
bern-altstadt.ch/htm/zytgloggeturm.htm
www.berninfo.com/de/page.cfm/CityToursAusfluege/Stadtfueh...
.
.
.
.
( BeschriebZytglogge BeschriebZeitglocke BeschriebZytgloggeturm BeschriebZeitglockenturm AlbumZytgloggeturm AlbumStadtBern Bern Berne Berna Bärn Stadt City Ville kaupunki città シティ
stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn Mittelalter Geschichte History
Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza UNESCO Weltkulturerbe
Unesco World Heritage )
.
.
.
.
**************************************************************************************************************
.
.
In der Altstadt von Bern am Donnerstag den 16. Dezember 2010
.
.
***************************************************************************************************************
.
.
Kamera : Canon EOS 550D A Alt
Objektiv : -
Modus : -
Zeit in Sekunden : -
ISO : Auto
Weissabgleich : -
Bearbeitung : -
.
.
**************************************************************************************************************
Hurni101216 KantonBern StadtBern AlbumStadtBern
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
**************************************************************************************************************
Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 140316
******************************************************************************************************************
NIF
The test is running since 2017 at three stations, but there is nothing to hear about it anymore. It's about the more precise stopping of a train at a certain point. When passengers are in the right place, getting in and out takes less time. Normally locomotive drivers have signs at a distance of 100 m to stop at the correct position according to the train length.
In Biel, Lenzburg and Pfäffikon, these distance signs were additionally subdivided 2017 into 50 m intervals. On the photo can be seen the holding point for a 150 m long train.
For the train drivers a simplification to reckon the distance. How much it is useful in general is not known. The problem is the marking of the sectors for the passengers. A test from 2013 to 2014 with ground markings has failed. The boundaries between today's sectors A, B, C ... for passengers are hard to spot because they have different lengths. Switzerland, Nov 30, 2018.
Schaut, schaut, was ist für Wunder dar?
1.) Schaut, schaut, was ist für Wunder dar?
Die schwarze Nacht wird hell und klar,
Ein großes Licht bricht dort herein,
Ihm weichet aller Sterne Schein.
2.) Es ist ein rechtes Wunderlicht
Und gar die alte Sonne nicht,
Weils, wider die Natur, die Nacht
Zu einem hellen Tage macht.
3.) Was wird hierdurch uns zeigen an
Der die Natur so ändern kann?
Es muss ein großes Werk geschehn,
Wie wir aus solchem Zeichen sehn.
4.) Sollt auch erscheinen dieser Zeit
Die Sonne der Gerechtigkeit,
Der helle Stern aus Jakobs Stamm,
Der Heiden Licht, des Weibes Sam?
5.) Es ist also. Des Himmels Heer,
Das bringt uns jetzt die Freudenmär,
Wie sich nunmehr hab eingestellt
Zu Bethlehem das Heil der Welt.
6.) O Gütigkeit! Was lange Jahr
Ihm hat der frommen Väter Schar
Gewünscht und sehnlich oft begehrt,
Des werden wir von Gott gewährt.
7.) Drum auf, ihr Menschenkinder, auf!
Auf, auf, und nehmet euren Lauf
Mit mir hin zu der Stell und Ort,
Davon gemeld't der Engel Wort.
8.) Schaut hin, dort liegt im finstern Stall,
Des Herrschaft gehet überall!
Da Speise vormals sucht ein Rind,
Da ruht jetzt der Jungfrauen Kind.
9.) O Menschenkind, betracht es recht
Und strauchle nicht, dieweil so schlecht,
So elend scheint dies Kindelein.
Es ist und soll auch uns groß sein.
10.) Es wird im Fleisch hier vorgestellt,
Der alles schuf und noch erhält.
Das Wort, so bald im Anfang war
Bei Gott, selbst Gott, das lieget dar.
11.) Es ist der eingeborne Sohn
Des Vaters, unser Gnadenthron,
Das A und O, der große Gott,
Der Siegsfürst, der Herr Zebaoth.
12.) Denn weil die Zeit nunmehr erfüllt,
Da Gottes Zorn muss sein gestillt,
Wird sein Sohn Mensch, trägt unsre Schuld,
Wirbt uns durch sein Blut Gottes Huld.
13.) Dies ist die rechte Freudenzeit.
Weg Trauern, weg, weg alles Leid!
Trotz dem, der ferner uns verhöhnt!
Gott selbst ist Mensch. Wir sind versöhnt.
14.) Der Sünden Büßer ist nun hier,
Den Schlangentreter haben wir,
Der Höllen Pest, des Todes Gift,
Des Lebens Fürsten man hier trifft.
15.) Es hat mit uns nun keine Not,
Weil Sünde, Teufel, Höll und Tod
Zu Spott und Schanden sind gemacht
In dieser großen Wundernacht.
16.) O selig, selig alle Welt,
Die sich an dieses Kindlein hält!
Wohl dem, der dieses recht erkennt
Und gläubig seinen Heiland nennt!
17.) Es danke Gott, wer danken kann,
Der unser sich so hoch nimmt an
Und sendet aus des Himmels Thron
Uns, seinen Feinden, seinen Sohn.
18.) Drum stimmt an mit der Engel Heer:
Gott in der Höhe sei nun Ehr!
Auf Erden Frieden jederzeit!
Den Menschen Wonn und Fröhlichkeit!
++++++++++++++++++++++++++++
Autor: Paul Gerhardt
Melodie: Ephraim, was soll ich machen
Thema: der 71. Psalm
Anlass: Tod des Amtsschreibers Joachim Schröder zu Mittenwalde
++++++++++++++++++++++++++++
gefunden in: Paul Gerhardt - Lieder und Gedichte
Verlag Paul Müller, München, 1949
Herausgegeben von Eberhard von Cranach-Sichart
Kapitel Weihnacht, Seite 27
++++++++++++++++++++++++++++
Paul Gerhardt, geb. 12. März 1607 in Gräfenhainichen (Sachsen), Hauslehrer in Berlin, 1651 evangelisch-lutherischer Propst in Mittenwalde (Mark Brandenburg), 1657 Pfarrer an St. Nikolai in Berlin. 1667 seines Amtes enthoben, weil er als überzeugter Lutheraner dem Toleranzedikt des reformierten Großen Kurfürsten nicht zustimmen konnte, 1669 Archidiakonus in Lübben (Spreewald), dort gestorben 27. Mai 1676.
Er ist nach Martin Luther der bekannteste und produktivste Kirchenlieddichter. Seine etwa 130 Lieder bezeugen auf dem Hintergrund des Dreißigjährigen Krieges persönliches Gottvertrauen und christliche Heilserfahrung. Crüger und Ebeling vertonten viele seiner Gedichte.
+++++++++++++++++++++++++++++
Paul Gerhardt (12 March 1607 – 27 May 1676) was a German hymn writer. He is commemorated as a hymnwriter in the Calendar of Saints of the Lutheran Church on 26 October with Philipp Nicolai and Johann Heermann.
Gerhardt was born into a middle-class family at Gräfenhainichen, a small town between Halle and Wittenberg. At the age of fifteen, he entered the Fürstenschule in Grimma. The school was known for its pious atmosphere and stern discipline. The school almost closed in 1626 when the plague came to Grimma, but Paul remained and graduated from there in 1627. In January 1628 he enrolled in the University of Wittenberg. There, two teachers in particular had an influence on him: Paul Röber and Jacob Martini. Both of these men were staunch Lutherans, promoting its teachings not only in the classroom but in sermons and hymns. Röber in particular often took his sermon texts from hymns. In this way Gerhardt was taught the use of hymnody as a tool of pastoral care and instruction.
Gerhardt graduated from the University of Wittenberg around 1642. Due to the troubles of the Thirty Years War it seems he was not immediately placed as a pastor, and thus moved to Berlin where he worked as tutor in the family of an advocate named Andreas Barthold. During his time in Berlin his hymns and poems brought him to the attention of Johann Crüger the cantor and organist at the Nicolaikirche in Berlin. Crüger was impressed by Gerhardt's hymns and included eighteen of them in his "Praxis pietatis melica" (1656). The hymns proved popular, and Gerhardt and Crüger began a collaboration and friendship that continued for many years.
Dieses Foto und der Text hierunter stammen nicht von mir, aber um die Message zu verbreiten habe ich diese von anderen Mitgliedern kopiert und hier eingefügt:
Was Flickr plant, sieht man an der Beta - Version, die in der englischen Version bereits verfügbar ist. DAS kann nicht sein !
Hier ist Solidarität gefordert, um ein echtes Zeichen zu setzen ! FLICKR BETA wird alle Gruppen bei Flickr vernichten. Gruppenkommentare sind nicht erlaubt. Kommentare nur noch 3 oder 4 Worte etc . . . . .
www.flickr.com/help/forum/de-de/72157638434882075/
.
El nuevo flickr Beta no es tu amigo. Destruyó todos los grupos en flickr. No se puede enviar a los comentarios del grupo. Haz desnudado escribir sólo 3 o 4 palabras. flickr Beta destruido amistades. No más gráficos en el comentario. Sólo se pueden leer 4 omentarios. Hoy estamos protestando. Contra la muerte de flickr. ¡Nosotros somos flickr!
Hoy es el día negro en flickr. Venceremos. Únete!
.
Please support our protest against massive changes on flickr on SUNDAY, 8th of December. United we stand !
All groups will DIE ! No group comments allowed. No graphics allowed.
Only comments with 3 or 4 words . . . and so on and on . . .
NO UPLOAD OF PHOTOS ON THAT VERY DAY ! SPREAD THE WORD ! Upload this pic only !
.
Nous protestons aujourd'hui contre bêta Flickr. Ce programme tue des groupes et des amitiés à Flickr. Soyez solidaires. Copiez ce fichier et envoyez-le. Aujourd'hui, aucune autre image à Flickr sur le serveur! Merci mes amis !
Please find below a Petition initiated by the Member "Steve h":
PLEASE SIGN THE PETITION:
This petition against flickr's changes needs 10,000 signatures. Please sign it.
petitions.moveon.org/sign/change-flickr-back?source=s.em....
When flickr has finished ruining the English language version, it seems likely they will force it on other language versions.
ˇ
Lorsque flickr a fini de ruiner la version anglaise, il est probable qu'ils vont forcer sur d'autres versions linguistiques.
Wanneer flickr klaar is verpest de Engels versie, lijkt het waarschijnlijk dat ze zullen dwingen op andere taalversies.
عندما فليكر انتهاء تخريب إصدار اللغة الإنجليزية، يبدو من المرجح أنها سوف إجبارها على إصدارات اللغات الأخرى.
当Flickr的完成败坏了英文版本,它很可能他们会迫使它在其他语言版本。
Wenn flickr ruinieren die englische Sprachversion abgeschlossen ist, erscheint es wahrscheinlich, dass sie es auf anderen Sprachversionen zu zwingen.
Flickrのは、英語版を台無しに終了したときに、それは彼らが他の言語バージョンでそれを強制的に可能性が高いようです。
Когда Flickr закончил губит версию английского языка, вполне вероятно, они будут вызывать его на других языках.
Cuando flickr ha terminado arruinando la versión en Inglés, parece probable que le obligarán a otras versiones lingüísticas