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This month the International Organisation for Migration has carried out relief operations in areas newly retaken from Daesh around Mosul in Iraq, targeting newly displaced people who have fled to more stable areas. Last week, 110 full winter non-food relief item (NFI) kits were distributed, including blankets, heaters and carpets, to families in the town of Haj Ali. The kits were funded by the UK’s Department for International Development.

 

The UK is providing £14 million in humanitarian aid to help support up to 66,000 people in and around Mosul via IOM.

 

Picture: IOM

Ancienne Ninive, Mosul a connu son âge d'or au VIII ème siècle av.JC. Située à un carrefour de routes, elle a toujours eu des populations d'origine et de religions variées.

En Juin 2014, elle devient la Capitale de l'Etat Islamique (Daesh). La ville a été en partie détruite, notamment les lieux de culte...et 40 000 personnes au moins sont mortes .Une coalition internationale réussit à libérer la ville en Juillet 2017.

L'UNESCO a entrepris, avec des aides étrangères, la restauration des lieux de culte et de 120 maisons patrimoniales. Tout un quartier vient d'être réhabilité.

Cette ancienne demeure a été restaurée et transformée en Musée pour faire revivre l"Esprit de Mosul".

3 August 2014 will remain the day the life of the yazedis has changed. Up to 200,000 yazedis people have been displaced from their homes in Sinjar City and the surrounding towns and villages when ISIS arrived by surprise .

The islamist group asked the residents to convert or die...Hundreds of Yazidis were executed as they refused. Most of the people left the village on time, fleeing on foot in the mountains, without nothing and most of the time without water or food , under a 50 degrees temperature. They walked for 7 days, including the babies and the elders. Many were killed, wounded or captured on the way. Now thousands are in Duhok in Kurdistan, and towns like Zoar when they have found a shelter for the winter. Some still have contacts thanks to the mobile phones with the relatives captured or trapped in Sinjar, but many do not have any news of their relatives and fear the worst...Until now, the town od Sinjar is seized by ISIS, where hundreds of Yazidis remain stranded months after fleeing their homes.But Kurdish peshmergas have regained lot of the ground lost to ISIS with the help of the U.S. air strikes. Sinjar is a strategic place as it would put the peshmergas on three sides of Mosul, the largest city under ISIS rule in northern Iraq.

 

© Eric Lafforgue

www.ericlafforgue.com

Über 4.000 Menschen sind am 04.02.2018 in ‪‎Berlin-Kreuzberg‬ auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der Militäraktionen und den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund zwei Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 70 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seither auf der Flucht.

 

Zu der Demonstration hatten unzählige kurdische Vereine aufgerufen. Unterstützt wurde sie von zahlreichen linke Gruppen und Initiativen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Die Protestaktion verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.

 

In Berlin-Kreuzberg sind am 04. Februar 2018 über 4.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn zu protestieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der „Operation Olivenzweig“ sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der kurdischen Region in Nordsyrien. Vor rund zwei Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.

 

Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, die mit der Türkei verbündet sind. Bislang ist es der türkischen Armee und deren Verbündete nicht gelungen, besonders tief in das Kanton vorzudringen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 110 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 70 Zivilisten und 30 Kämpfer getötet. Zudem sind mehrere zehntausende Menschen seither auf der Flucht.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.

 

Mit der Militäroffensive will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

 

Gegen die Militäroffensive der türkischen Armee hatten zahlreiche kurdische Gruppen wie die NAV-DEM, der Verband der studierenden Frauen aus Kurdistan (JXK Berlin), die Ciwanen Azad sowie Jinen Ciwanen Azad zu der Internationalistischen Demonstration aufgerufen. Unterstützt wurde sie von vielen linke Gruppen und Initiativen, darunter die Interventionistische Linke Berlin, die TOP Berlin sowie die Antifaschistische Koordination 36. Unter dem Motto „Von Kreuzberg nach Afrin - Tod dem Faschismus! Solidarität mit Rojava!“ versammelten sich die Demonstranten am Sonntagnachmittag auf dem Oranienplatz zur Auftaktkundgebung. Im Gegensatz zu den Demonstrationen zuvor, erlaubte die Polizei das Mitführen von Fahnen und Symbole der YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan.

 

Gegen 15.50 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Vom Oranienplatz ging es über die Oranienstraße weiter zur Wiener-, Ohlauer Straße und Maybachufer. Dort gab es auf einem Dach eines Wohnhauses eine Solidaritätsaktion mit Feuerwerk und das Zeigen der PKK-Fahne. Zwar betrat die Polizei das Wohnhaus, um die Personen festzustellen, allerdings waren diese offenbar bereits über alle Berge. Über den Kottbusser Dann zogen die Teilnehmer weiter zum Hermannplatz, dort endete die Demonstration am frühen Abend.

 

Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Kritisiert wurde auch das Verhalten der russischen Regierung, die bis zu Beginn der türkischen Offensive den syrischen Luftraum kontrolliert hatte. Bislang hatte sich Russland den Kurden gegenüber neutral verhalten, dies hat sich mittlerweile geändert.

 

Die Demonstration, die von einem großen Polizeiaufgebot begleitet wurde, verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten unzählige Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.

 

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PM Cheung Photography

 

Stand: Juli 2016

 

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Prime Minister Theresa May visited Royal Air Force Akrotiri in Cyprus where she meet troops from 903 Expeditionary Air Wing (EAW).

 

The PM addressed troops, thanking them for their work in the fight against Daesh. The PM spoke of the historic and current importance of the RAF and wished troops a merry Christmas.

 

www.gov.uk/government/speeches/pm-address-to-troops-at-ra...

INCIRLIK/TUERKEI - Besuch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen beim Deutschen Einsatzkontingent Counter-DAESH auf der Air Base Incirlik bei Adana/Türkei

 

Logo des deutschen Einsatzkontingents Counter DAESH

The UK is stepping up humanitarian efforts in northern Iraq to put in place food, shelter and water ahead of a major Iraqi-led operation to retake Mosul city from Daesh forces, International Development Secretary Priti Patel announced today.

 

Ms Patel urged the international community to follow Britain’s lead in preparing for the humanitarian situation that is likely to follow military operations, so that the people of Mosul are helped swiftly, effectively and safely.

 

The UN estimates that up to 1.5 million people could be affected by Mosul operations and will be in need of basic life support such as food, shelter, sanitation and safety.

 

More info: www.gov.uk/government/news/uk-scales-up-iraq-humanitarian...

Two Egyptian brothers named Bishoy (Sept. 4th 1990-2015) and Samuel Stephanos (Nov. 26th 1992-2015) who were brutally martyred in Libya by Jihadists along with 19 other laymen Copts.

 

All were made saints by the Coptic Orthodox Church, however Catholics can be inspired by their example too.

 

The two brothers came from a village called Al Awar and were quite poor. Both had spent time in the military and Bishoy also had a degree in agriculture (?). They had travelled to Libya for work in order to earn money for their family back home and hopefully maybe even to save for their future weddings.

Bishoy was 24 and Samuel was only 22 when they were killed. Sam was very devoted to Mary and apparently was miraculously healed through the intercession of Our Lady who appeared to him and cured him of a serious brain malady.

Their martyrdom was simply horrific – they were beheaded slowly with plain bread knifes which involved a lot of cutting and slicing - the thought of it! D:

 

Their outstanding courage and faith is an example and inspiration for all Christians, regardless of denomination.

 

twitter.com/albertohrojas

www.facebook.com/albertohugorojas

La ciudad de Makhmur en el Kurdistán Iraquí, pasó a manos del Estado Islámico o Daesh en 2014, recuperada de nuevo por las fuerzas kurdas y una milicia civil de voluntarios para defender a la ciudad en el futuro.

En el pequeño colegio de primaria del pueblo, las clases se desarrollan con normalidad muy cerca de la línea de combate que protege la población próxima a Mosul, la segunda ciudad más grande de Iraq tomada por el Estado Islámico o Daesh. El profesorado imparte las clases y son el apoyo psicológico de niños que vivieron la guerra. Cuando termina la jornada acompañan a los pequeños a sus casas, pues los terroristas pueden volver en cualquier momento.

El ejército iraquí y los pesmergas kurdos, con el apoyo de los de los países que bombardean la zona, planean reconquistar Mosul, esto ocasionará una nueva crisis humanitaria de un millón y medio de desplazados internos más.

www.youtube.com/watch?v=baRKvp5OGk0

 

Rund 15.000 Menschen sind am 03.03.2018 in ‪‎Berlin auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund sechs Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 139 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seitdem auf der Flucht. ‬

 

Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Afrin“ hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aufgerufen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die Bundesregierung und forderten sie auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem riefen sie die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen und Humanitäre Hilfe für den Kanton Efrîn aufzunehmen. Die Protestaktion verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden mindestens drei Personen festgenommen sowie mehrere Personen verletzt.

 

In Berlin-Mitte sind am 03. März 2018 rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region in Nordsyrien. Vor rund sechs Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.

 

Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, der Hamza-Brigade, der sunnitisch-islamistischen Levante-Front sowie der salafistischen Ahrar al-Scham, die mit der Türkei verbündet sind. Nach sechs Wochen kontrolliert das türkische Militär sowie ihre Verbündete den kompletten Grenzstreifen zur Türkei in Efrîn. Rund 22% des selbstverwaltete Kanton wurde bereits durch die Türkei eingenommen. Vergangene Woche waren syrische Regierungssoldaten sowie regierungsnahe syrische Milizen in Afrin eingerückt, um die YPG im Kampf gegen die Türkei zu unterstützen. Die YPG hatte Damaskus im Februar um militärische Hilfe gebeten.

 

Am 24. Februar 2018 beschloss der UN Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UN Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei hatte jedoch bereits angekündigt, den Waffenstillstand zu ignorieren und ihre Offensive ungeachtet der UN-Resolution fortzusetzen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 300 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 130 Zivilisten und 270 Kämpfer getötet. Seit dem Krieg befinden sich mehrere zehntausende Menschen auf der Flucht.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.

 

Mit dem Krieg will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

 

Gegen den Krieg der türkischen Armee hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen, , Hilfsorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu einer Großdemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde die Demonstration unter von Gruppen wie NAV-DEM, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Kampagne TATORT Kurdistan, Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen!, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE Hamburg, GEW Hamburg, Arbeitskreis Internationalismus – IG Metall Berlin, Bundesverband linksjugend [´solid] , die Interventionistische Linke, Bündnis Zwangsräumung Verhindern sowie medico international. Aber auch Einzelpersonen wie die Auschwitz-Überlebende, Esther Bejarano, der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die LINKE-Politikerin Ulla Jelpke (MdB) sowie der partizipations-, flüchtlings- und innenpolitischer Sprecher der Berliner Fraktion DIE LINKE, Hakan Taş, riefen zum Protest auf.

 

In einer Erklärung forderten das Bündnis unter anderem sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Efrîn, das sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei , politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche, die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen sowie humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge.

 

Unter dem Motto „Frieden für Afrin - Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ versammelten sich die Demonstranten zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz. Wie bereits bei den vorausgegangenen Demonstrationen, erlaubte die Polizei auch dieses Mal das Mitführen von Fahnen und Symbole der Volksverteidigungseinheiten YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan. Dennoch wurde während der Veranstaltung wiederholt Fahnen und Plakate mit dem Abbild von Öcalan gezeigt.

 

Gegen 13.00 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Die Teilnehmer zogen zunächst vom Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus über die Leipziger, Breite Straße über den Schloßplatz zum Auswärtigen Amt am Werderscher Markt. Von dort aus ging es von der Friedrichstraße über die Unter den Linden und der Wilhelmstraße zur Reichstagsgebäude. Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor endete die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung.

 

Die Veranstaltung verlief zwar weitgehend friedlich, dennoch kam es kurz vorm Ende der Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Dorotheenstraße drangen Einsatzkräfte der Polizei in den kurdischen Jugend-Block, in der offenbar zuvor Nebeltöpfe gezündet wurde, um Festnahmen zu tätigen. Dabei setzte sie wiederholt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Diese wiederum wehrten sich mit Fahnenstangen und vereinzelten Böller- und Flaschenwürfen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Personen vorläufig festgenommen, zudem gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Nach rund 10 Minuten beruhigte sich die Lage wieder.

 

Da zur selben Zeitpunkt noch ein rechter Aufmarsch stattfand, waren insgesamt rund 1.800 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter auch Kräfte aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie aus dem benachbarten Brandenburg.

 

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PM Cheung Photography

 

Stand: Juli 2016

 

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4.janvārī Nacionālo bruņoto spēku Apvienotajā štābā aizsardzības ministrs Raimonds Bergmanis un Nacionālo bruņoto spēku Apvienotā štāba priekšnieks brigādes ģenerālis Ivo Mogiļnijs tikās ar karavīriem, kuri jau tuvākajā laikā dosies veikt dienesta pienākumus NATO apmācības operācijā “Resolute Support” Afganistānā un pret teroristisko organizāciju “Daesh” vērstajā starptautiskās koalīcijas Apvienoto spēku militārajā operācijā “Inherent Resolve”.

 

Jau tradicionāli svinīgajā pavadīšanas ceremonijā karavīri no Aizsardzības nozares vadības saņēma ceļamaizi – Latvijas karogu un rudzu maizes klaipu.

 

NATO apmācības operācija “Resolute Support”, kurā piedalās arī Latvija, darbību sāka 2015.gada 1.janvārī. Jau 2013.gada vidū NATO vadītie Starptautiskie drošības atbalsta spēki (ISAF) atbildību par drošību visā valstī nodeva Afganistānas nacionālajiem drošības spēkiem.

 

Latvijas karavīri “Resolute Support” operācijā izvietoti Marmalas bāzē Mazarišarīfā, Kabulā un Bagramā, kur ieņem padomdevēju un dažāda līmeņa štābu virsnieku un instruktoru amatus, apmācot un sniedzot atbalstu Afganistānas armijai.

 

Lai koordinētu starptautiskās sabiedrības rīcību cīņai pret grupējumu "Daesh", ASV sadarbībā ar sabiedrotajiem ir izveidojušas starptautisku koalīciju, vienlaikus izveidojot arī Apvienotos spēkus, kuri Irākā un Sīrijā īsteno ASV vadīto operāciju “Inherent Resolve”. Saeima 2016.gada 14.janvārī atbalstīja lēmumprojektu par Nacionālo bruņoto spēku karavīru dalību pretterorisma operācijā Irākā un 2017.gada 7.decembrī Saeima nolēma līdz 2020.gada 1.februārim pagarināt Latvijas karavīru dalību starptautiskajā operācijā.

 

Šobrīd Latvija dažādos apmēros piedalās arī ES pretpirātisma operācijā “ATALANTA”, Eiropas Savienības Apmācības misijā Mali un ANO vadītajā stabilizācijas operācijā Mali “MINUSMA”, kā arī ES Jūras spēku Vidusjūrā “EUNAVFOR Med” militārajā operācijā “Sophia”.

 

Foto: Gatis Dieziņš (Jaunsardzes un informācijas centrs)

Islamic State survivors and Iraqi Yazidi activists Nadia Murad and Lamiya Aji Bashar received today Parliament’s Sakharov Prize for Freedom of Thought. The two women were honoured by Parliament for standing up for the persecuted Yazidi minority and the victims of sexual violence by Islamic State. “More than 3,500 children and women are still held hostage as slaves under Daesh. Every day they die a thousand times,” Aji Bashar said in her acceptance speech.

 

Read our article here: www.europarl.europa.eu/news/en/news-room/20161209STO55334

 

This photo is free to use under Creative Commons licenses and must be credited: "© European Union 2016 - European Parliament".

(Attribution-NonCommercial-NoDerivatives CreativeCommons licenses creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/).

For bigger HR files please contact: webcom-flickr(AT)europarl.europa.eu

 

Islamic State survivors and Iraqi Yazidi activists Nadia Murad and Lamiya Aji Bashar received today Parliament’s Sakharov Prize for Freedom of Thought. The two women were honoured by Parliament for standing up for the persecuted Yazidi minority and the victims of sexual violence by Islamic State. “More than 3,500 children and women are still held hostage as slaves under Daesh. Every day they die a thousand times,” Aji Bashar said in her acceptance speech.

 

Read our article here: www.europarl.europa.eu/news/en/news-room/20161209STO55334

 

This photo is free to use under Creative Commons licenses and must be credited: "© European Union 2016 - European Parliament".

(Attribution-NonCommercial-NoDerivatives CreativeCommons licenses creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/).

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Rund 150 Menschen folgen in Berlin einem Aufruf unter dem Motto "Keine Deutsche Beteiligung am Krieg in Syrien", um gegen den Einsatz deutscher Soldaten in Syrien und die NATO, USA, und alles mögliche zu demonstrieren. Nachdem die angekündigten rechtsaußen Redner Kathrin Oertel (Ex-Pegida) und Jürgen Elsässer (Compact) nicht kommen konnten oder wollten, trat u.a. Christoph Hörstel auf. Dieser tourt seit Jahren als Werber für das syrische Regime von Baschar al-Assad durch das Land und trat auch auf der antisemitischen, iranischen Propaganga-Show des Al Quds Marsches in Berlin auf.

Der Protestzug zieht vom Vorplatz des Hauptbahnhofes zum Brandenburger Tor. Während des Zuges sprechen diverse Teilnehmer u.a. aus Erfurt und Halle, dabei wird die Bundesrepublik wahlweise mit dem nationalsozialisten Deutschland des "3. Reiches" oder der DDR verglichen.

Die Veranstaltung ist eng mit EnDgAmE verknüpft. Auch das Bandmitlied der rechten HipHop-Gruppe "Die Bandbreite" Marcel Wojnarowicz spricht und hält schließlich am Brandenburger Tor einen Ein-Mann-Auftritt seiner Band ab, wobei es einen wüsten Ritt durch die gängigen Verschwörungstheorien in Bezug auf 9/11, den arabischen Frühling, Daesh, Syrien und diverse andere vorgebliche Verbrechen der USA gibt. Zudem hagelt es Beschimpfungen der Presse und der "Antifa".

Foreign Office Minister Tobias Ellwood speaking at the Counter-Daesh Communications Working Group meeting in London, 28 February 2017.

Über 4.000 Menschen sind am 04.02.2018 in ‪‎Berlin-Kreuzberg‬ auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der Militäraktionen und den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund zwei Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 70 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seither auf der Flucht.

 

Zu der Demonstration hatten unzählige kurdische Vereine aufgerufen. Unterstützt wurde sie von zahlreichen linke Gruppen und Initiativen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Die Protestaktion verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.

 

In Berlin-Kreuzberg sind am 04. Februar 2018 über 4.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Militäroffensive der türkischen Armee im kurdischen Kanton Efrîn zu protestieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der „Operation Olivenzweig“ sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der kurdischen Region in Nordsyrien. Vor rund zwei Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.

 

Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, die mit der Türkei verbündet sind. Bislang ist es der türkischen Armee und deren Verbündete nicht gelungen, besonders tief in das Kanton vorzudringen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 110 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 70 Zivilisten und 30 Kämpfer getötet. Zudem sind mehrere zehntausende Menschen seither auf der Flucht.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.

 

Mit der Militäroffensive will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

 

Gegen die Militäroffensive der türkischen Armee hatten zahlreiche kurdische Gruppen wie die NAV-DEM, der Verband der studierenden Frauen aus Kurdistan (JXK Berlin), die Ciwanen Azad sowie Jinen Ciwanen Azad zu der Internationalistischen Demonstration aufgerufen. Unterstützt wurde sie von vielen linke Gruppen und Initiativen, darunter die Interventionistische Linke Berlin, die TOP Berlin sowie die Antifaschistische Koordination 36. Unter dem Motto „Von Kreuzberg nach Afrin - Tod dem Faschismus! Solidarität mit Rojava!“ versammelten sich die Demonstranten am Sonntagnachmittag auf dem Oranienplatz zur Auftaktkundgebung. Im Gegensatz zu den Demonstrationen zuvor, erlaubte die Polizei das Mitführen von Fahnen und Symbole der YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan.

 

Gegen 15.50 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Vom Oranienplatz ging es über die Oranienstraße weiter zur Wiener-, Ohlauer Straße und Maybachufer. Dort gab es auf einem Dach eines Wohnhauses eine Solidaritätsaktion mit Feuerwerk und das Zeigen der PKK-Fahne. Zwar betrat die Polizei das Wohnhaus, um die Personen festzustellen, allerdings waren diese offenbar bereits über alle Berge. Über den Kottbusser Dann zogen die Teilnehmer weiter zum Hermannplatz, dort endete die Demonstration am frühen Abend.

 

Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die deutschen Rüstungsexporte und forderten die Bundesregierung auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem forderten die Demonstranten die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Kritisiert wurde auch das Verhalten der russischen Regierung, die bis zu Beginn der türkischen Offensive den syrischen Luftraum kontrolliert hatte. Bislang hatte sich Russland den Kurden gegenüber neutral verhalten, dies hat sich mittlerweile geändert.

 

Die Demonstration, die von einem großen Polizeiaufgebot begleitet wurde, verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Bereits in den vergangenen Tagen hatten unzählige Kurden in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Offensive demonstriert.

 

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Stand: Juli 2016

 

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Rund 15.000 Menschen sind am 03.03.2018 in ‪‎Berlin auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund sechs Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 139 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seitdem auf der Flucht. ‬

 

Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Afrin“ hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aufgerufen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die Bundesregierung und forderten sie auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem riefen sie die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen und Humanitäre Hilfe für den Kanton Efrîn aufzunehmen. Die Protestaktion verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden mindestens drei Personen festgenommen sowie mehrere Personen verletzt.

 

In Berlin-Mitte sind am 03. März 2018 rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region in Nordsyrien. Vor rund sechs Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.

 

Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, der Hamza-Brigade, der sunnitisch-islamistischen Levante-Front sowie der salafistischen Ahrar al-Scham, die mit der Türkei verbündet sind. Nach sechs Wochen kontrolliert das türkische Militär sowie ihre Verbündete den kompletten Grenzstreifen zur Türkei in Efrîn. Rund 22% des selbstverwaltete Kanton wurde bereits durch die Türkei eingenommen. Vergangene Woche waren syrische Regierungssoldaten sowie regierungsnahe syrische Milizen in Afrin eingerückt, um die YPG im Kampf gegen die Türkei zu unterstützen. Die YPG hatte Damaskus im Februar um militärische Hilfe gebeten.

 

Am 24. Februar 2018 beschloss der UN Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UN Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei hatte jedoch bereits angekündigt, den Waffenstillstand zu ignorieren und ihre Offensive ungeachtet der UN-Resolution fortzusetzen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 300 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 130 Zivilisten und 270 Kämpfer getötet. Seit dem Krieg befinden sich mehrere zehntausende Menschen auf der Flucht.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.

 

Mit dem Krieg will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

 

Gegen den Krieg der türkischen Armee hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen, , Hilfsorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu einer Großdemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde die Demonstration unter von Gruppen wie NAV-DEM, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Kampagne TATORT Kurdistan, Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen!, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE Hamburg, GEW Hamburg, Arbeitskreis Internationalismus – IG Metall Berlin, Bundesverband linksjugend [´solid] , die Interventionistische Linke, Bündnis Zwangsräumung Verhindern sowie medico international. Aber auch Einzelpersonen wie die Auschwitz-Überlebende, Esther Bejarano, der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die LINKE-Politikerin Ulla Jelpke (MdB) sowie der partizipations-, flüchtlings- und innenpolitischer Sprecher der Berliner Fraktion DIE LINKE, Hakan Taş, riefen zum Protest auf.

 

In einer Erklärung forderten das Bündnis unter anderem sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Efrîn, das sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei , politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche, die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen sowie humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge.

 

Unter dem Motto „Frieden für Afrin - Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ versammelten sich die Demonstranten zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz. Wie bereits bei den vorausgegangenen Demonstrationen, erlaubte die Polizei auch dieses Mal das Mitführen von Fahnen und Symbole der Volksverteidigungseinheiten YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan. Dennoch wurde während der Veranstaltung wiederholt Fahnen und Plakate mit dem Abbild von Öcalan gezeigt.

 

Gegen 13.00 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Die Teilnehmer zogen zunächst vom Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus über die Leipziger, Breite Straße über den Schloßplatz zum Auswärtigen Amt am Werderscher Markt. Von dort aus ging es von der Friedrichstraße über die Unter den Linden und der Wilhelmstraße zur Reichstagsgebäude. Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor endete die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung.

 

Die Veranstaltung verlief zwar weitgehend friedlich, dennoch kam es kurz vorm Ende der Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Dorotheenstraße drangen Einsatzkräfte der Polizei in den kurdischen Jugend-Block, in der offenbar zuvor Nebeltöpfe gezündet wurde, um Festnahmen zu tätigen. Dabei setzte sie wiederholt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Diese wiederum wehrten sich mit Fahnenstangen und vereinzelten Böller- und Flaschenwürfen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Personen vorläufig festgenommen, zudem gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Nach rund 10 Minuten beruhigte sich die Lage wieder.

 

Da zur selben Zeitpunkt noch ein rechter Aufmarsch stattfand, waren insgesamt rund 1.800 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter auch Kräfte aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie aus dem benachbarten Brandenburg.

 

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Stand: Juli 2016

 

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Ancienne cité à 110 Km au Sud de Mosul. Elle est située en plein désert sur la Route de la Soie et des Caravanes (en direction de Palmyre, Baalbeck, Pétra) . Elle a connu son apogée au II ème siècle et a même résisté aux armées romaines de Trajan et Septime Sévère. Elle fut détruite par les Perses en 251.

Le site est tombé dans l'oubli et les archéologues ne se sont intéressés à elle que dans la seconde moitié du XX èlme siècle. Elle est au Patrimoine Mondial de l'UNESCO depuis 1985. Malheureusement elle a été occupée par l'Etat Islamique (DAESH) en 2014, pillée et a subi des destructions. Certaines statues sont conservées au Musée Archéologique de Bagdad.

Elle a un plan circulaire avec une double enceinte de 6km.

D'autres temples existent dans l'enceinte, sans doute dédiés à des divinités secondaires.

Celui ci a gardé des bas reliefs représentant des dromadaires, des soldats, des animaux fantastiques...

U.S. Army Lt. Gen. Stephen Townsend, commanding general, Combined Joint Task Force-Operation Inherent Resolve and XVIII Airborne Corps, recognizes Cpl. Antonio Batista, an infantryman assigned to 2nd Battalion, 325th Airborne Infantry Regiment, 2nd Brigade Combat Team, 82nd Airborne Division, for his hard work at tactical assembly area Hamam al-Alil, Iraq, Feb. 22, 2017. Paratroopers of the 2nd BCT, 82nd Abn. Div., deployed in support of CJTF-OIR, moved a force into Hamam al-Alil to continue support to the Iraqi federal police during the offensive to liberate West Mosul. The Falcon Brigade enables their Iraqi security forces partners through the advise and assist mission, contributing planning, intelligence collection and analysis, force protection, and precision fires to achieve the military defeat of ISIS. CJTF-OIR is the global Coalition to defeat ISIS in Iraq and Syria. (U.S. Army photo by Staff Sgt. Jason Hull)

One of the most surreal sights of London was the Egyptian themed Homebase store in Earl's Court, a striking example of Post-Modernism built in 1988 to the designs of Ian Pollard.

www.maneyonline.com/doi/abs/10.1179/pua.2006.5.1.42?journ...

 

The major feature was a section of the façade designed like that of an ancient Egyptian temple, with a frieze of towering deities carved in relief created by stone-carver Richard Kindersley. The ten figures (some were originally fully coloured but later toned down after the client disapproved) were accurate portrayals of the ancient gods in terms of form and iconography, based on original examples, with an occasional contemporary deviation, such as the electric drill wielded by the god Set!

 

Sadly this remarkable spectacle is no more, having been demolished in 2014 as London's developers rush to replace whimsical 1980s buildings with more bland luxury apartment blocks, exploiting the fact buildings under 30 years of age are immune from listing. The façade carvings at least should have been saved or incorporated into the new development, but in an act worthy of Daesh were flattened with bulldozers instead.

 

These are scans from slides taken in 2002, I had hoped to revisit for some digital shots but won't get the chance now. At least the gods will live on in some form in these shots.

 

A Royal Air Force Eurofighter "Typhoon FGR4" aircraft loaded with munitions including the Paveway IV departs RAF Akrotiri late one evening in support of Operation SHADER, the British counter-Daesh mission over Iraq and Syria.

Mehrere hundert Syrer protestieren in Berlin anlässlich des fünften Jahrestages der syrischen Revolution in Berlin gegen das Regime von Baschar al-Assad und seinen engsten Verbündeten, den russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Nach einer Kundgebung am Brandenburger Tor ziehen die Demonstranten in die Nähe der russischen Botschaft und wieder zurück. In Reden bekennen sich die Teilnehmer zu Demokratie und Freiheit und fordern ein Ende des syrischen Regimes als Voraussetzung für eine positive Zukunft Syriens.

Der Aufstand der Syrer gegen Diktator Baschar al-Assad begann vor fünf Jahren am 15. März 2011, als Jugendliche "Das Volk will den Sturz des Regimes" an eine Wand in Daraa sprühten, verhaftet und gefoltert wurden. Die anschließenden, friedlichen Demonstrationen im Zuge des "Arabischen Frühlings", wurden vom Regime blutig beantwortet.

In den letzten fünf Jahren haben nach Schätzungen rund 280.000 Menschen ihr Leben verloren, Millionen sind auf der Flucht, viele Städte zerstört, Zehntausende nach wie vor in den Foltergefängnissen des Regimes und Teile des Landes in der Hand der Terrororganisation Daesh.

Rund 150 Menschen protestieren in Berlin mit einem Demonstrationszug vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor gegen das seit 1993 bestehende Verbot der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) in Deutschland.

In Reden wird darauf hingewiesen, dass insbesondere die Schwesterorganisationen der PKK, die YPG und YPJ in der nordsyrischen Provinz Rojava einen unschätzbaren Dienst im Kamp gegen Daesh leistet. Dies sogar im Zusammenspiel mit den USA.

Zudem sei Deutschland neben der Türkei das einzige Land, in dem die PKK verboten sei.

Prime Minister Theresa May becomes the first major foreign leader to visit Iraq since the fall of Mosul, announcing the UK’s commitment to addressing the evolving threat from Daesh and countering the dispersal of foreign fighters as Daesh is squeezed out of the battlefield in Syria and Iraq.

Viagem com Talita Ribeiro para o Curdistao Iraquiano.

Gazi, Istanbul. Le 22 février 2015, la police a exécuté deux militantes du MLKP, parti de la gauche révolutionnaire turque, soupçonnée d'avoir posé des bombes fisant un journal pro-daesh et un camion de police. Le 23, les funérailles des militantes ont lieu dans le quartier de Gazi, bastion des révolutionnaires turcs et kurdes. A cette occasion, la brache armée de l'organisation fait une apparition publique pour saluer ses martyrs.

Mehrere Dutzend Menschen haben sich an einer Kundgebung am Fuße des Berliner Brandenburger Tores beteiligt, um die Belagerung und die Angriffe der türkischen Polizei auf die Stadt Silvan zu verurteilen. Zudem wird Freiheit für den PKK-Führer Abdullah Öcalan gefordert.

Die Protestierenden sehen die Auseinandersetzungen in Silvan in einer Reihe mit Angriffen des türkischen Staates auf Kurden und kurdische Organisationen seit Staatspräsident Recep Tayyip Erdogans AKP ihre absolute Parlamentsmehrheit verloren hatte. Im Gegenzug hat auch die kurdische Arbeiterpartei PKK ihre Waffenruhe aufgekündigt und turkische Einrichtungen angegriffen.

Auf der Kundgebung wird auch dem Schicksal der Jesiden im irakischen Shingal gedacht. Die Jesiden sehen sich massiver Gewalt ausgesetzt, seit der sogenannte Islamische Staat ihr Gebiet im Irak überrannt hat. Zur Zeit versuchen kurdische Milizen den IS mit einer Großoffensive aus dem Shingal zurückzudrängen.

Rund 1.500 Menschen sind am 20.01.2018 in ‪‎Berlin-Kreuzberg‬ auf die Straße gegangen, um gegen den Angriff der türkischen Armee auf das westkurdische Kanton Efrîn zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der Militäraktionen und den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete von der türkischen-syrischen Grenze. Die türkische Luftwaffe hatte am Mittag begonnen aus der Luft dutzende Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG zu bombardieren. Bei dem Angriff seien mindestens zehn türkische Kampfflugzeuge beteiligt gewesen. Nach unbestätigten Angaben sollen auch mit der Türkei verbündete Rebellen der „Freien Syrischen Armee (FSA)“ nach Efrîn vorgedrungen zu sein. Dafür gab es zunächst aber keine Bestätigung. Bei den Angriffen wurden laut kurdischen Angaben, mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG getötet.

 

Zu der Demonstration hatten mehrere kurdische Gruppen und Vereine aufgerufen. In Redebeiträgen kritisierten die Redner unter anderem Russland, die den syrischen Luftraum kontrolliert. Offenbar hat die russische Regierung zuvor ihre Einwilligung zu den Luftschlägen gegeben. Aber auch die Rüstungsexporte der Bundesregierung wurden massiv kritisiert. Trotz der aufgeheizten Stimmung der Demonstration, verlief die Veranstaltung friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Auch aus anderen europäischen Städten wurden Proteste gemeldet.

 

In Berlin-Kreuzberg sind am 20. Januar 2018 rund 1.500 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriff der türkischen Armee auf das westkurdische Kanton Efrîn zu protestieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende der Militäraktionen sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete von der türkischen-syrischen Grenze. Die türkische Luftwaffe hatte zuvor am Nachmittag begonnen dutzende Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG zu bombardieren. Aber auch auf die Efrîn-Stadt sowie das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben, wurden aus der Luft angegriffen. Ein Sprecher der kurdischen Truppen sprach von mindestens 108 Raketeneinschlägen.

 

Bei den Angriffen seien mindestens zehn türkische Kampfflugzeuge beteiligt gewesen. Vielerorts stiegen in der türkisch-syrischen Grenzregion schwarze Rauchschwaden auf. Bei den Angriffen wurden laut kurdischen Angaben, mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG getötet. Dutzende Menschen wurden verletzt, einige davon schwer. Nach unbestätigten Angaben sollen auch mit der Türkei verbündete Rebellen der „Freien Syrischen Armee (FSA)“ nach Efrîn vorgedrungen zu sein. Dafür gab es zunächst aber keine Bestätigung. Allerdings kündigte Ministerpräsident Binali Yıldırım im türkischen Fernsehen, dass „Ab morgen werden Bodentruppen eingesetzt" werden.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte die Militäroffensive zu Beginn der Woche angekündigt und gesagt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien nur eine Frage der Zeit.

 

Heute sagte der türkische Staatspräsident vor Anhängern in der westanatolischen Stadt Küthaya: "Die Efrîn-Operation ist de facto gestartet. Anschließend ist Manbidsch dran. Nach und nach werden wir diese dreckigen Terroristen, die in unser Land eindringen wollen, verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK.

 

Mit der Militäroffensive will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

  

Gegen die Angriffe der türkischen Armee riefen mehrere kurdische Gruppen und Vereine zu Protesten unter dem Motto „Lasst uns die Stimmen erheben – Gegen die türkische Kriegspolitik – Für die Solidarität mit Afrin!“ auf. Aus diesem Grund versammelten sich am Samstagnachmittag auf dem Hermannplatz mehrere hundert Menschen zur Auftaktveranstaltung. Später wuchs die Anzahl der Demonstranten auf rund 1.500. In Redebeiträgen kritisierten die Redner unter anderem Russland, die bislang den syrischen Luftraum kontrolliert. Offenbar hatte die russische Regierung zuvor ihre Einwilligung zu den Luftschlägen gegeben. Bereits in den vergangenen Tagen, hatte das russische Verteidigungsministerium damit begonnen, sämtliches Militärpersonal aus Efrîn abzuziehen. Bislang hatte sich Russland den Kurden gegenüber neutral verhalten, dies scheint sich mittlerweile geändert zu haben. Aber auch die Rüstungsexporte der Bundesregierung wurden in den Redebeiträgen massiv kritisiert.

 

Gegen 16.30 Uhr setze sich der Aufzug in Richtung Oranienplatz in Bewegung. Trotz der angespannten Lage, verlief die Demonstration friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Lediglich am Rande kam es vereinzelt zu Provokationen türkischer Nationalisten. Die Polizei, die mit einem Großaufgebot vor Ort war, verhinderte jedoch ein direktes Aufeinandertreffen. In vielen anderen europäischen Städten wurden ebenfalls Proteste gemeldet. Unter anderem gab es Demonstrationen in Nürnberg, Frankfurt/Main, Kassel, Mannheim, Wien, Kopenhagen, Paris und in Zürich. Auch für die kommenden Tagen werden weitere Protestaktionen erwartet.

 

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Stand: Juli 2016

 

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Paris : République - Bastille

Ancienne Ninive, Mosul a connu son âge d'or au VIII ème siècle av.JC. Située à un carrefour de routes, elle a toujours eu des populations d'origine et de religions variées.

En Juin 2014, elle devient la Capitale de l'Etat Islamique (Daesh). La ville a été en partie détruite, notamment les lieux de culte...et 40 000 personnes au moins sont mortes .Une coalition internationale réussit à libérer la ville en Juillet 2017.

L'UNESCO a entrepris, avec des aides étrangères, la restauration des lieux de culte et de 120 maisons patrimoniales. Tout un quartier vient d'être réhabilité.

 

4.janvārī Nacionālo bruņoto spēku Apvienotajā štābā aizsardzības ministrs Raimonds Bergmanis un Nacionālo bruņoto spēku Apvienotā štāba priekšnieks brigādes ģenerālis Ivo Mogiļnijs tikās ar karavīriem, kuri jau tuvākajā laikā dosies veikt dienesta pienākumus NATO apmācības operācijā “Resolute Support” Afganistānā un pret teroristisko organizāciju “Daesh” vērstajā starptautiskās koalīcijas Apvienoto spēku militārajā operācijā “Inherent Resolve”.

 

Jau tradicionāli svinīgajā pavadīšanas ceremonijā karavīri no Aizsardzības nozares vadības saņēma ceļamaizi – Latvijas karogu un rudzu maizes klaipu.

 

NATO apmācības operācija “Resolute Support”, kurā piedalās arī Latvija, darbību sāka 2015.gada 1.janvārī. Jau 2013.gada vidū NATO vadītie Starptautiskie drošības atbalsta spēki (ISAF) atbildību par drošību visā valstī nodeva Afganistānas nacionālajiem drošības spēkiem.

 

Latvijas karavīri “Resolute Support” operācijā izvietoti Marmalas bāzē Mazarišarīfā, Kabulā un Bagramā, kur ieņem padomdevēju un dažāda līmeņa štābu virsnieku un instruktoru amatus, apmācot un sniedzot atbalstu Afganistānas armijai.

 

Lai koordinētu starptautiskās sabiedrības rīcību cīņai pret grupējumu "Daesh", ASV sadarbībā ar sabiedrotajiem ir izveidojušas starptautisku koalīciju, vienlaikus izveidojot arī Apvienotos spēkus, kuri Irākā un Sīrijā īsteno ASV vadīto operāciju “Inherent Resolve”. Saeima 2016.gada 14.janvārī atbalstīja lēmumprojektu par Nacionālo bruņoto spēku karavīru dalību pretterorisma operācijā Irākā un 2017.gada 7.decembrī Saeima nolēma līdz 2020.gada 1.februārim pagarināt Latvijas karavīru dalību starptautiskajā operācijā.

 

Šobrīd Latvija dažādos apmēros piedalās arī ES pretpirātisma operācijā “ATALANTA”, Eiropas Savienības Apmācības misijā Mali un ANO vadītajā stabilizācijas operācijā Mali “MINUSMA”, kā arī ES Jūras spēku Vidusjūrā “EUNAVFOR Med” militārajā operācijā “Sophia”.

 

Foto: Gatis Dieziņš (Jaunsardzes un informācijas centrs)

Mehrere Dutzend Menschen haben sich an einer Kundgebung am Fuße des Berliner Brandenburger Tores beteiligt, um die Belagerung und die Angriffe der türkischen Polizei auf die Stadt Silvan zu verurteilen. Zudem wird Freiheit für den PKK-Führer Abdullah Öcalan gefordert.

Die Protestierenden sehen die Auseinandersetzungen in Silvan in einer Reihe mit Angriffen des türkischen Staates auf Kurden und kurdische Organisationen seit Staatspräsident Recep Tayyip Erdogans AKP ihre absolute Parlamentsmehrheit verloren hatte. Im Gegenzug hat auch die kurdische Arbeiterpartei PKK ihre Waffenruhe aufgekündigt und turkische Einrichtungen angegriffen.

Auf der Kundgebung wird auch dem Schicksal der Jesiden im irakischen Shingal gedacht. Die Jesiden sehen sich massiver Gewalt ausgesetzt, seit der sogenannte Islamische Staat ihr Gebiet im Irak überrannt hat. Zur Zeit versuchen kurdische Milizen den IS mit einer Großoffensive aus dem Shingal zurückzudrängen.

4.janvārī Nacionālo bruņoto spēku Apvienotajā štābā aizsardzības ministrs Raimonds Bergmanis un Nacionālo bruņoto spēku Apvienotā štāba priekšnieks brigādes ģenerālis Ivo Mogiļnijs tikās ar karavīriem, kuri jau tuvākajā laikā dosies veikt dienesta pienākumus NATO apmācības operācijā “Resolute Support” Afganistānā un pret teroristisko organizāciju “Daesh” vērstajā starptautiskās koalīcijas Apvienoto spēku militārajā operācijā “Inherent Resolve”.

 

Jau tradicionāli svinīgajā pavadīšanas ceremonijā karavīri no Aizsardzības nozares vadības saņēma ceļamaizi – Latvijas karogu un rudzu maizes klaipu.

 

NATO apmācības operācija “Resolute Support”, kurā piedalās arī Latvija, darbību sāka 2015.gada 1.janvārī. Jau 2013.gada vidū NATO vadītie Starptautiskie drošības atbalsta spēki (ISAF) atbildību par drošību visā valstī nodeva Afganistānas nacionālajiem drošības spēkiem.

 

Latvijas karavīri “Resolute Support” operācijā izvietoti Marmalas bāzē Mazarišarīfā, Kabulā un Bagramā, kur ieņem padomdevēju un dažāda līmeņa štābu virsnieku un instruktoru amatus, apmācot un sniedzot atbalstu Afganistānas armijai.

 

Lai koordinētu starptautiskās sabiedrības rīcību cīņai pret grupējumu "Daesh", ASV sadarbībā ar sabiedrotajiem ir izveidojušas starptautisku koalīciju, vienlaikus izveidojot arī Apvienotos spēkus, kuri Irākā un Sīrijā īsteno ASV vadīto operāciju “Inherent Resolve”. Saeima 2016.gada 14.janvārī atbalstīja lēmumprojektu par Nacionālo bruņoto spēku karavīru dalību pretterorisma operācijā Irākā un 2017.gada 7.decembrī Saeima nolēma līdz 2020.gada 1.februārim pagarināt Latvijas karavīru dalību starptautiskajā operācijā.

 

Šobrīd Latvija dažādos apmēros piedalās arī ES pretpirātisma operācijā “ATALANTA”, Eiropas Savienības Apmācības misijā Mali un ANO vadītajā stabilizācijas operācijā Mali “MINUSMA”, kā arī ES Jūras spēku Vidusjūrā “EUNAVFOR Med” militārajā operācijā “Sophia”.

 

Foto: Gatis Dieziņš (Jaunsardzes un informācijas centrs)

I visited the site of the Paris shootings. Heavy, heavy stuff.

Pictured: The delegates listen to the opening remarks by Sir Michael Fallon and Ash Carter in the FCO.

 

The Counter Daesh Defence Ministerial held at the Foreign and Commonwealth Office in London.

INCIRLIK/TUERKEI - Besuch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen beim Deutschen Einsatzkontingent Counter-DAESH auf der Air Base Incirlik bei Adana/Türkei

Ville natale de Saddam Hussein qui y construisit pendant les années 1990 des palais, une grande mosquée...En 2003 il s'y était réfugié et la ville a été assiégée...avec de nombreuses destructions. En 2014-2015 la ville est tombée entre les mains de l'Etat Islamique (DAESH). Les destructions et massacres ont continué et la ville n'a été libérée qu'en Mars 2015.

This how Brussels reacts to the terrorist bombings in the metro & airport this morning.

We may not allow terrorists to drive us into a police-state. We must keep our freedom & our way of life safe-guarded.

The video: youtu.be/Pn_YhB8g86o

The Awaited One is finally here to wipe out hatred from the face of this world! And to spread peace and love of God in every aspiring heart!

 

Lord Ra Riaz Gohar Shahi is the Promised Messiah, Prophesied Mehdi and Foretold Kalki Avatar! And the proof is the images on the Moon, the Sun, the Holy Black Stone (in Mecca, Kaaba) and many other various places. Amazingly enough the image on the Moon can even grant name of God, so the name of God can be inserted in your heart. And none for except God Himself or the Awaited One can do that. For further information please visit

www.goharshahi.us and www.theawaitedone.com

 

#LordRaRiaz #GoharShahi #YounusAlGohar #KalkiAvatar #ImamMehdi #terrorism #divinelove #ImamMahdi #spirituality #tolerance #India #SaudiArabia #endtimes #Wahhabism #Wahhabi #Saviour #Savior #UniversalSaviour #endoftheworld #religions #Daesh #ISIS #DurgaMaa #Mandir #AwaitedOne #Jesus #JesusChrist #Krishna

Rund 15.000 Menschen sind am 03.03.2018 in ‪‎Berlin auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region. Das türkische Militär hatte vor rund sechs Wochen die „Operation Olivenzweig" gestartet und begann zunächst aus der Luft hunderte Ziele in Efrîn zu bombardieren. Später drang die türkische Armee unterstützt von verbündeten Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“ in das Kanton vor. Bei den Kämpfen wurden laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bislang mindestens 139 Zivilisten getötet, zehntausende Menschen sind seitdem auf der Flucht. ‬

 

Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Afrin“ hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aufgerufen. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit in Efrîn kämpfenden Verteidigungseinheiten der YPG und YPJ. In Redebeiträgen kritisierten die Redner die Bundesregierung und forderten sie auf, alle Rüstungsexporte in die Türkei zu stoppen. Zudem riefen sie die internationale Weltgemeinschaft auf, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen und Humanitäre Hilfe für den Kanton Efrîn aufzunehmen. Die Protestaktion verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden mindestens drei Personen festgenommen sowie mehrere Personen verletzt.

 

In Berlin-Mitte sind am 03. März 2018 rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee in Nordsyrien zu demonstrieren. Lautstark forderten die Demonstranten das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf das selbstverwaltete kurdische Kanton Efrîn sowie den Abzug sämtlicher türkische Einheiten und deren Verbündete aus der Region in Nordsyrien. Vor rund sechs Wochen startet das türkische Militär mit dem Angriff, in dem Luftwaffe begonnen hatte, über hunderte Ziele im Kanton zu bombardieren. Dabei wurden nicht nur Beobachtungsstellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) getroffen, sondern auch Wohngebäuden in Efrîn-Stadt. Ebenfalls getroffen wurde das Flüchtlingscamp in Rûbar, in dem mehr als 20.000 Geflüchtete aus anderen Teilen Syriens leben. Bereits am ersten Tag kamen mindestens sechs Zivilisten und drei Kämpfer der YPG ums Leben.

 

Einen Tag später drangen türkische Truppen mit Panzer nach Efrîn. Unterstützt wurde sie von tausenden Angehörigen der Milizen der radikalislamistischen „Freien Syrischen Armee (FSA)“, der Hamza-Brigade, der sunnitisch-islamistischen Levante-Front sowie der salafistischen Ahrar al-Scham, die mit der Türkei verbündet sind. Nach sechs Wochen kontrolliert das türkische Militär sowie ihre Verbündete den kompletten Grenzstreifen zur Türkei in Efrîn. Rund 22% des selbstverwaltete Kanton wurde bereits durch die Türkei eingenommen. Vergangene Woche waren syrische Regierungssoldaten sowie regierungsnahe syrische Milizen in Afrin eingerückt, um die YPG im Kampf gegen die Türkei zu unterstützen. Die YPG hatte Damaskus im Februar um militärische Hilfe gebeten.

 

Am 24. Februar 2018 beschloss der UN Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UN Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei hatte jedoch bereits angekündigt, den Waffenstillstand zu ignorieren und ihre Offensive ungeachtet der UN-Resolution fortzusetzen. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gab es bislang auf türkischer Seite mindestens 300 Tote und mehrere zerstörte Panzer. Auf Seiten der Kurden wurden bislang mindestens 130 Zivilisten und 270 Kämpfer getötet. Seit dem Krieg befinden sich mehrere zehntausende Menschen auf der Flucht.

 

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits vor der Militäroffensive angekündigt, er wolle Truppen nach Efrîn schicken, um YPG-Kämpfer zu vertreiben. Vor Parteifreunden sagte er "Wir werden sämtliche Terrornester in Syrien Stück für Stück ausrotten, beginnend mit Efrîn". Schon in den vergangenen Tagen hatte die türkische Armee viele Panzer und anderes Kriegsgerät an die syrische Grenze gebracht. Die Operation mit dem Namen „Olivenzweig" (Operasyonun „Zeytin Dalı“) schien daher nur eine Frage der Zeit. Bereits in der Vergangenheit, hatte Erdoğan immer wieder davon gesprochen, „die dreckigen Terroristen in Rojava zu verscheuchen. Beginnend von Westen bis hin zu irakischen Grenze.". Mit Terroristen sind in diesem Fall die kurdischen Volksverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Gel (YPG“) und die Frauenverteidigungseinheiten „Yekîneyên Parastina Jin (YPJ)“ gemeint. Die Türkei sieht in ihnen die syrische Variante der als Terrororganisation verbotenen PKK und als Bedrohung für die türkische Grenze.

 

Mit dem Krieg will die Türkei offenbar verhindern, dass die Kurden im Nordwesten Syriens eine Autonomieregion errichten. Die Militäroffensive richtet sich allerdings nicht nur gegen die Kurden, sondern auch gegen die USA. Die US-Regierung unterstützt die YPG in Syrien und schätzt sie als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" - auch dauerhaft. Die USA haben angekündigt, im Nordwesten Syriens eine Grenzschutztruppe unter Führung der YPG etablieren zu wollen.

 

Gegen den Krieg der türkischen Armee hatte ein bundesweites Bündnis aus über 100 Gruppen, Initiativen, , Hilfsorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu einer Großdemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde die Demonstration unter von Gruppen wie NAV-DEM, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Kampagne TATORT Kurdistan, Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen!, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE Hamburg, GEW Hamburg, Arbeitskreis Internationalismus – IG Metall Berlin, Bundesverband linksjugend [´solid] , die Interventionistische Linke, Bündnis Zwangsräumung Verhindern sowie medico international. Aber auch Einzelpersonen wie die Auschwitz-Überlebende, Esther Bejarano, der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die LINKE-Politikerin Ulla Jelpke (MdB) sowie der partizipations-, flüchtlings- und innenpolitischer Sprecher der Berliner Fraktion DIE LINKE, Hakan Taş, riefen zum Protest auf.

 

In einer Erklärung forderten das Bündnis unter anderem sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Efrîn, das sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei , politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche, die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen sowie humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge.

 

Unter dem Motto „Frieden für Afrin - Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ versammelten sich die Demonstranten zur Auftaktkundgebung am Alexanderplatz. Wie bereits bei den vorausgegangenen Demonstrationen, erlaubte die Polizei auch dieses Mal das Mitführen von Fahnen und Symbole der Volksverteidigungseinheiten YPG und der YPJ. Dagegen verboten blieben Portraits des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan. Dennoch wurde während der Veranstaltung wiederholt Fahnen und Plakate mit dem Abbild von Öcalan gezeigt.

 

Gegen 13.00 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung. Die Teilnehmer zogen zunächst vom Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus über die Leipziger, Breite Straße über den Schloßplatz zum Auswärtigen Amt am Werderscher Markt. Von dort aus ging es von der Friedrichstraße über die Unter den Linden und der Wilhelmstraße zur Reichstagsgebäude. Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor endete die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung.

 

Die Veranstaltung verlief zwar weitgehend friedlich, dennoch kam es kurz vorm Ende der Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Dorotheenstraße drangen Einsatzkräfte der Polizei in den kurdischen Jugend-Block, in der offenbar zuvor Nebeltöpfe gezündet wurde, um Festnahmen zu tätigen. Dabei setzte sie wiederholt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Diese wiederum wehrten sich mit Fahnenstangen und vereinzelten Böller- und Flaschenwürfen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Personen vorläufig festgenommen, zudem gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Nach rund 10 Minuten beruhigte sich die Lage wieder.

 

Da zur selben Zeitpunkt noch ein rechter Aufmarsch stattfand, waren insgesamt rund 1.800 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter auch Kräfte aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie aus dem benachbarten Brandenburg.

 

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PM Cheung Photography

 

Stand: Juli 2016

 

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