View allAll Photos Tagged Abs

The gorgeous polymer clay beads are a gift from Kate Clawson of Organic Odysseys. I created this necklace with her beads and antiqued brass smooth and corrugated rounds. July ABS challenge entry.

 

Unzivilisierte „Zeitenwende“ der „Friedensbewegten“ - Journalisten und Gegendemonstranten bei Anti-Kriegs-Kundgebung in Berlin attackiert

Für den 2. Juli 2022 rief ein bundesweit breites Bündnis aus diversen Friedensgruppen zur „Zivilen Zeitenwende“ in Berlin auf, um „das angekündigte Aufrüstungspaket von 100 Milliarden Euro im Grundgesetz gemeinsam zu stoppen und für die Umwidmung der Mittel zum Ausbau des Sozialstaats zu kämpfen.“ In ihrem Aufruf, der in keinster Weise das Wort Russland oder den brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine beinhaltete, sprachen sie davon, eine Kehrtwende in Bezug auf Soziales erreichen zu wollen. Und genau das wurde auch demonstriert: gegen Abrüstung, gegen die Bundeswehr und gegen die NATO, aber nicht gegen den Russlandkrieg.[01]

 

Geschätzt 1.000 Teilnehmer versammelten sich ab 14 Uhr zur Auftaktkundgebung gegenüber der Humboldt-Universität in Berlin-Mitte, um gegen die Aufrüstung zu demonstrieren. Die Anzahl der Teilnehmer erhöhte sich bis zu 15 Uhr auf höchstens 1.500 Teilnehmende. Die Veranstalter sprachen laut epd nach Ende der Demonstration von rund 4.000 Teilnehmern, die Junge Welt sprach von mehreren Tausend.[02] [03]

Erwartet wurden im Vorfeld 5.000 Teilnehmer plus. Zudem wurde im Nachgang der Veranstaltung ein Artikel aus dem dpa-Newskanal verbreitet, der nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entsprach und nach kurzer Rücksprache einen Tag später und nur vom Tagesspiegel entsprechend berichtigt wurde.[04] [05]

 

Die dort anwesende, kommunistische Kleinstpartei MLPD sprach sich gleich zu Beginn der Kundgebung gegen Wladimir Putin und seinen völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine aus. Ansonsten konnte man an diesem Tag nur vereinzelt Gegenstimmen zum putinistischen Verbrechen vernehmen.

Unter den Teilnehmenden waren auch viele Familien mit Kindern und/oder Schülergruppen, die auf ihren Schildern statt Aufrüstung die legitimen Forderungen von Geld für Bildung und für Soziales kundtaten.

Der Hauptfeind vieler Linker war aber weiterhin nicht der russische Aggressor und der Krieg führende Putin, sondern der „Feind im eigenen Land“. Gemeint ist damit die Bundeswehr sowie das Feindbild NATO resp. der Westen, die für sämtliche Kriege verantwortlich gemacht werden.

Dazu gehörte auch, dass Verschwörungsmythen verbreitet wurden, um den Angriffskrieg durch Putin zu rechtfertigen und zu legitimieren. So fielen Verlautbarungen wie z.B. dass die NATO diesen Angriffskrieg provoziert hat, oft untermalt mit dem gängigen Mythos der NATO-Osterweiterung.[06]

 

Die kommunistische Partei DKP machte in gewohnter Manier ihre proputinitische Werbung; im späteren Verlauf immer dicht gefolgt von einer Trommlergruppe, die mit Impfgegner-Stickern und mit solchen des rechten österreichischen Alternativsenders AUF1 bestückt waren.[07] Es waren Trommler, die sonst bei den Querdenker-Protesten aktiv sind.

Das Diktatoren verherrlichende COOP-Cafe unter Heiner B. plakatierte erneut kremltreu den Bebelplatz u.a. mit einem am Boden liegenden Transparent einer Putin-Ikone sowie mit seinen typischen „Frieden mit Russland“ Bewerbungen.[08] Auch die "Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg" aus dem engen Umfeld des Cafe´s waren mit ihren allgegenwärtigen Stofftransparenten vor Ort, um ebenfalls einen Frieden mit Russland und China anzupreisen.[09] Manchmal fordern diese auch zum „Widerstand gegen Politiker und Medien“ auf.[10]

 

Berichten zufolge war auch ein mir namentlich bekannter Demonstrant vertreten, der Werbung für die Querfront machte. Dieser findet sich auf einer „Patrioten“-Seite „mit Migrationshintergrund“ wieder. Über ihn wurde im Zuge von rechten Aufmärschen und Corona-Leugner-Protesten berichtet.[11]

Vorerst nur am Rande der Kundgebung, marschierten später Teilnehmer aus dem Querdenkerspektrum bannerführend und mit Flaggen der die „Freie Linke“ ganz vorn auf der Demonstration mit. Mindestens eine Person warb auf einem alten Plakat der Partei dieBasis für eine Querdenken-Veranstaltung, die am späteren Nachmittag noch in Friedrichshain stattfinden sollte.

Auch eine im rechten Milieu gern genutzte Flagge der „Bananenrepublik“[12] erschien am Rande der Veranstaltung, genauso wie Flaggen der DDR, klassische Sowjetfahnen, eine Fahne mit der Aufschrift Druschba sowie Flaggen von Druschba Freundschaft des heutigen AfD´lers Rainer Rothfuss[13], "Frieden ohne Waffen wie vor 40 Jahren" – scheinbar in Anlehnung an den „antifaschistischen Schutzwall“ der ehemaligen DDR sowie Werbung für die russisch-staatliche Desinformations- und Propaganda-Nachrichtenagentur RT Deutsch.

 

Der Tagesspiegel berichtete in seiner korrigierten Fassung, dass die Nicht-Abgrenzung dafür sorgte, dass einige Akteure die Demonstration aus Protest verließen. So teilte das antifaschistische Berliner Bündnis „GiraZapatista“ via Twitter mit, dass man rechtsoffene und verschwörungsideologische Gruppierungen auf dem Bebelplatz angesprochen und zum Verlassen der Demo aufgefordert habe. Jedoch hätten sich selbst die Personen auf dem Lautsprecherwagen nicht dazu bereit erklärt, die entsprechende Gruppe der Demonstration zu verweisen, obwohl darunter eine Person gewesen sei, die den Holocaust leugnete, berichtete das Bündnis. Es seien lediglich Einzelpersonen gegen die Gruppe vorgegangen, heißt es weiter in dem Bericht. Daraufhin entschlossen sich die Akteure von „GiraZapatista“, die Versammlung zu verlassen.[14]

Kurz nach 15 Uhr setzte sich der Demonstrationszug auf der Straße Unter den Linden in Bewegung. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde klar, dass das Querspektrum auf dieser „Antikriegsdemonstration“ geduldet und diese „welche von ihnen“ waren. Eine Distanzierung oder gar Grundsatzdiskussion konnte auch ich während meiner Anwesenheit nicht beobachten. Teilweise waren es altbekannte Gesichter von Protagonisten, die schon seit Jahren aktiv im Zuge des Krieges gegen die Ukraine öffentlichkeitswirksam und stark aktiv mitwirken und in Hardcore-Ideologie Propagandaarbeit des Kremls verrichten.

 

Übergriffe vor der Russischen Botschaft

Vor der Russischen Botschaft auf der Straße Unter den Linden hatte sich bereits ab 13 Uhr eine kurzfristig angemeldete, (pro)ukrainische Kundgebung mit ca. 15 Teilnehmenden angefunden, die gegen den vorbei ziehenden putinistischen Aufmarsch protestierten wollten. Bei Eintreffen der ersten „Antikriegsdemonstranten“ forderten die (pro)ukrainischen Gegendemonstranten über Megaphone Waffen für die Ukraine und riefen in Sprechchören: „Putinismus ist Faschismus“. Zwischendurch erklangen aufgenommene Sirenen aus der bereit gestellten Lautsprecheranlage, wie sie tagtäglich in der Ukraine kurz vor einem Angriff und Bombardierung durch die russische Armee ertönen. Auf den Rest hatten die Aktivisten verzichtet.

 

Dadurch, dass die Demo der „Zivilen Zeitenwende“ auf Höhe der Wilhelmstraße eine Zwischenkundgebung abhielt, staute sich ca. eine halbe Stunde lang der Demonstrationszug vor der Russischen Botschaft und dementsprechend auch vor der Kundgebung der (pro)ukrainischen Aktivisten, so dass einige der „Friedensbewegten“ die Gunst der halben Stunde sahen, um die Aktivisten zu verfolgen und zu bedrängen, sie als Faschisten zu beschimpfen, körperlich anzugehen und dann auch die Journalisten, weil diese deren Übergriffe dokumentierten. Die Polizei verwies die hochaggressiven "Friedensbewegten" immer wieder vom Platz. Eine ukrainische Rednerin brach aufgrund dessen später in Tränen aus.

 

Und dann passierte es, dass zwei Medienvertretern das Handy aus der Hand geschlagen wurde, eines davon ging zu Boden. Unterstützer der „Friedensdemo“ wurden verbal außerordentlich aggressiv gegen einen mir nebenstehenden Fotografen, dem ich unterstützend zur Seite eilte. Daraufhin versuchte einer der „Friedensbewegten“ (unter ihnen Harri G. aus dem Vorstand der aufstehen-Bewegung sowie Burkhard P. von aufstehen Quedlinburg) uns beide mit der Fahnenstange einer Friedensflagge zu attackieren. Die sofort herbei geeilte Polizei konnte allerdings weiteres verhindern und diese aggressive „Unfriedlichkeit“ von uns abhalten.

 

Derweil hämmerten Impfgegner auf der gegenüberliegenden Seite der „Antikriegsdemo“ immer lauter auf ihren Trommeln, es fotografierte eine „Freie Linke“ den „friedlichen“ Protest und ein Trompeter mit St.Georgs-Band versuchte mit schiefen Tönen den Gegenprotest der (pro)ukrainischen Kundgebung zu übertönen, bis dieser wegen seiner Misstöne von den eigenen Leuten weggeschickt wurde.

Ich brach an dieser Stelle ab und machte nur noch einmal ein paar wenige Fotos, als die „Zivile Zeitenwende“ nach einem kurzen Gang durch das Regierungsviertel wieder die Straße Unter den Linden passierte, um von dort aus zur Abschlusskundgebung am Bebelplatz zu gelangen.

Mehr oder weniger war diese „bundesweite“ Demonstration nur ein weiterer Versuch, die Putin-Blase weiter aufrecht zu erhalten.

 

hinzugezogene Quellen:

[01] zivilezeitenwende.de/ (Archiv: archive.fo/UBZYk)

[02] www.evangelisch.de/inhalte/202982/02-07-2022/demonstratio... (Archiv: archive.ph/hihkc)

[03] www.jungewelt.de/artikel/429587.antimilitarismus-absage-a... (Archiv: archive.fo/VQSzA)

[04] www.tagesspiegel.de/berlin/mehr-als-1000-menschen-demonst... (Archiv: archive.ph/1t6S4)

[05] www.tagesspiegel.de/berlin/journalisten-und-gegendemonstr... (Archiv: archive.ph/SP5Ja)

[06] www.tagesspiegel.de/berlin/journalisten-und-gegendemonstr... (Archiv: archive.fo/zxU3k)

[07] www.tagesschau.de/faktenfinder/auf1-oesterreichischer-rec... (Archiv: archive.fo/3EVeh)

[08] www.bz-berlin.de/archiv-artikel/das-anti-war-cafe-in-der-... (Archiv: archive.fo/dLBQq)

[09] taz.de/Schwert-und-Schild-der-Partei/!1162698/ (Archiv: archive.is/oaV0n)

[10] www.flickr.com/photos/sozialfotografie/52603521595/in/alb...

[11] www.bz-berlin.de/archiv-artikel/der-wut-marsch-der-rechts... (Archiv: archive.ph/w2UO8)

[12] taz.de/Nach-dem-Sturm-auf-das-Kapitol/!5738924/ (Archiv: archive.is/cCTtf)

[13] allgaeu-rechtsaussen.de/2018/07/31/afd-lindau-rainer-roth... (Archiv: archive.fo/jFH8N)

[14] www.tagesspiegel.de/berlin/journalisten-und-gegendemonstr... (Archiv: archive.ph/SP5Ja)

 

-------------------------------------------------

 

© Streichphotography

 

Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

Rechtlicher Hinweis:

Copyright:

Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

Nutzungsrecht:

Wenn Sie ein Foto für gewerbliche Zwecke verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.

Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Juli 2022

earrings to match Pie bracelet. beads by Earthenwood Studio

Auf einem ehemaligen Fliegerhorst

My contribution to this month's ABS challenge is based on the lovely colors in the painting Carnation, Lily, Lily, Rose by John Singer Sargent. I built the necklace around the pendant and toggle clasp that by chance were similar to the colors in the painting. I used lapis lazuli sticks and sterling silver wire for the chain. The sterling silver lantern beads fit in with the theme. I used a copper bee and a piece of copper chain which is attached to the toggle clasp to increase the warmth of the color scheme to be more in keeping with Sargant's painting. The pendant and toggle clasp are handmade by me from earthenware ceramic clay. They are hand painted and gloss glazed both sides.

I blogged about this necklace here:

maryhardingjewelrybeadblog.blogspot.com/2011/02/abs-feb-c...

Dec2012-ABS Challenge, Enameled leaf by Susan Kennedy

 

Blog post: sadafulee.blogspot.com/2012/12/art-bead-scene-december-20...

  

vimeo.com/58805353

 

Makeup by Rea Pinpin

Photo and Video by Daniel Lei Studio

Victoria Graffiti

@ 2013 American Begonia Society show held in Austin Texas in May 2013

ugly dress

Dasha, Peter, Janka and Malaysian business owners in Korea at ABS table

From Saints Training Camp at the Greenbrier Resort in West Virginia.

VW B4 ABS unit for sale

1 2 ••• 45 46 48 50 51 ••• 79 80