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Am Morgen des 30. Dezember 2024 fand eine Streckenkontrollfahrt von Kempten nach Pronten-Steinach und zurück statt.
Dafür kam 218 443 als Tfzf zum Einsatz.
Nach getaner Arbeit, wurde die Maschine wieder an ihren Stammplatz vor den Schneepflug im Werk Kempten rangiert und abgestellt.
Ein Masten wurde entfernt.
In voller Fahrt schnauft 99 4802-7 am Selliner See vorbei und nimmt nun die Steigung hoch in die Granitz in Angriff.
Während das Prebischtor (Pravčická brána) als größtes Felsentor der Böhmischen Schweiz stets von einer großen Menschenmenge "heimgesucht" wird, ist das kleine "Sonnentor" (Slunečná brána) zumeist ein Ort der Ruhe. Die Sandsteinfelsen am hiesigen Heinhübl gehören, ebenso wie die oberen Partien des nahen Elbcanyons der Sandsteinstufe der Oberkreide an (benannt nach der Muschelart: Inoceramus labiatus) . Der Name mag daher rühren, dass man besonders zur Nachmittagszeit von der schattigen Hangseite durch das Tor hindurch in das Sonnenlicht tritt. Talseitig ist eine kleine Aussichtsplattform mit Geländer vorhanden, wenngleich eine wirkliche Aussicht durch die Bäume verhindert wird. In der Zeit der touristischen Erschließung der Böhmischen Schweiz wurde das Felsentor durch einige Stufen zugänglich gemacht und zudem ist eine Ausmeißelung in Form einer Bank erkennbar. Interessant ist ebenfalls der Zugang zum Sonnentorfelsen, denn der Pfad führt zunächst rechts an dem im Bild zu sehenden Felsen entlang, um dann durch eine besonders schmale Felsenkluft. durch diesen hindurch zu führen.
Am Heideparkplatz bei Oberohe in der Südheide, die Heide (Calluna) ist dort besonders gepflegt, hier wird sie noch nicht von der gelben Drahtschmiele (Gras) verdrängt.
Die Hänge des Kyffhäusergebirges bei Bad Frankenhausen werden aus Gipsen gebildet, die in der geologischen Zeit des Zechsteins entstanden sind. Die Auslaugungsprozesse in den Gipsgesteinen führen immer wieder zu Bodensenkungen, die beispielsweise zur abenteuerlichen Schiefstellung des Turms der Oberen Kirche in Bad Frankenhausen führen. Zudem bilden sich in den Gesteinspartien an vielen Stellen entlang von Spalten und Klüften Höhlen, die besonders am Kosackenberg westlich der Stadt ein regelrechtes System bilden. Am schwer zugänglichen Steilhang wurden diese teilweise schachtartigen Höhlen bereits im 5. Jahrtausend vor Christus als Opferspalten genutzt. Während aus dieser Periode vorwiegend eine kultisch motivierte Deponierung von Steingeräten dokumentiert ist, konnte aus der Bronzezeit auch menschliche Knochen von wahrscheinlich über 130 Individuen entdeckt werden, die vermutlich ebenfalls hier geopfert wurden. Die bis zu 15 m hohe Schicht von Opfergaben in den Klüften umfasste aber auch Werkzeuge der Salz- und Metallerzeugung.
Die Kulthöhlen gelten somit als eine der bedeutendsten und reichhaltigsten archäologischen Fundstätten Mitteleuropas. Die Opferungen erfolgten hier zwar nicht durchgängig, jedoch ist das südlich des Berges verlaufende Tal der Kleinen Wipper seit der Jungsteinzeit durchgängig besiedelt gewesen. Für Wohnzwecke wurden die Höhlen nach bisherigen Erkenntnissen jedoch nie genutzt.