myron.beckmann
Basel (3465x3465px… Zoom in an enjoy!)
Am Sonntag, den 5. Juni 2022, thront die Ruine Reichenstein in der Schweiz still unter einem Wolken verhangenen Himmel. Die Temperaturen steigen bis auf 22 Grad Celsius. Sanfte Brisen wehen über die Hänge, die das Tal umschließen.
Die Ruine Reichenstein befindet sich im Kanton Basel-Landschaft und ist ein bedeutendes Relikt aus der Zeit des Mittelalters. Die Burg wurde im 11. Jahrhundert erbaut und diente ursprünglich als Verteidigungsanlage und strategischer Aussichtspunkt. Ihre Lage auf einem Felsen hoch über dem Tal bot eine optimale Sicht auf die umliegenden Gebiete und die damaligen Handelswege. Die Reichenstein-Burg war Teil einer Befestigungslinie, die das Tal und die Region Basel schützen sollte. Die Entstehung der Burg geht auf die Adelsfamilie der Herren von Reichenstein zurück, die als eine der bedeutendsten Familien in der Region galten.
Im Laufe der Jahrhunderte erlebte die Burg verschiedene Besitzerwechsel und Umbauten. Die ursprüngliche Anlage bestand aus einer zentralen Wohnburg, die von einer Ringmauer und mehreren Türmen geschützt wurde. Diese Bauten wurden im 12. und 13. Jahrhundert erweitert, um den steigenden Anforderungen an Verteidigung und Wohnkomfort gerecht zu werden. Unter anderem wurde der Bergfried, der Hauptturm der Burg, verstärkt und diente sowohl als Wohnraum als auch als letzte Rückzugsmöglichkeit im Falle einer Belagerung.
Im 14. Jahrhundert spielte die Burg eine zentrale Rolle in den Auseinandersetzungen zwischen den regionalen Adelsfamilien und den aufstrebenden Städten der Umgebung. Mehrmals belagert und teilweise zerstört, wurde die Ruine Reichenstein immer wieder aufgebaut und verstärkt. Auch während der Burgunderkriege im 15. Jahrhundert war die Burg ein bedeutender Stützpunkt. Nach der Zerstörung durch die Eidgenossen im Jahr 1499, die Teil des Schwabenkriegs war, wurde die Burg jedoch nicht wieder vollständig aufgebaut und verlor an Bedeutung.
Im 17. Jahrhundert verfiel die Ruine Reichenstein zunehmend. Die Mauern wurden dem Verfall überlassen, und die Bewohner der umliegenden Dörfer nutzten die Steine der Ruine als Baumaterial. Heute sind nur noch Teile der ursprünglichen Mauern und Türme erhalten. Besonders eindrucksvoll ist der Rest des Bergfrieds, der sich immer noch über die Landschaft erhebt und einen beeindruckenden Ausblick auf das Tal bietet.
Die Ruine Reichenstein steht seit dem 20. Jahrhundert unter Denkmalschutz und wird regelmäßig konserviert. Archäologische Untersuchungen haben eine Vielzahl von Funden ans Licht gebracht, darunter Keramikscherben, Münzen und Waffen, die einen Einblick in das Leben auf der Burg während ihrer Blütezeit geben. Diese Funde zeugen von der Bedeutung der Burg in der regionalen Geschichte und werden heute in verschiedenen Ausstellungen präsentiert.
Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal der Ruine Reichenstein ist die Kapelle, die dem Heiligen Georg geweiht war. Obwohl sie heute nur noch in Fragmenten erhalten ist, lassen sich die Umrisse der Kapelle und einige wenige Fresken erkennen. Diese Kapelle diente den Burgbewohnern als Ort des Gebets und der Andacht und war ein bedeutender Teil des alltäglichen Lebens auf der Burg.
Die Lage der Ruine Reichenstein auf einem steilen Felsplateau macht sie zu einem beeindruckenden Ziel für Wanderungen und Ausflüge. Der Aufstieg zur Ruine führt durch dichte Wälder und bietet immer wieder Ausblicke auf die umliegenden Täler und Dörfer. Die Vegetation rund um die Ruine ist geprägt von alten Eichen und Buchen, die der Landschaft eine urtümliche Atmosphäre verleihen. In den Frühlings- und Sommermonaten blühen zahlreiche Wildblumen entlang der Wanderwege, und es lassen sich viele Vogelarten beobachten, die in den Bäumen nisten.
Heute ist die Ruine Reichenstein ein beliebter Ort für Wanderer, Geschichtsinteressierte und Fotografen. Die Kombination aus historischen Ruinen, eindrucksvollen Ausblicken und der umgebenden Natur macht den Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Die Ruine bietet auch einen idealen Ausgangspunkt für weitere Erkundungen in der Region, etwa zu den nahegelegenen Burgen und historischen Stätten, die die reiche Geschichte der Gegend widerspiegeln.
Die touristische Bedeutung der Ruine Reichenstein liegt in ihrer historischen Relevanz und der landschaftlichen Schönheit der Umgebung. Die Ruine ist ein fester Bestandteil der kulturellen Identität der Region und zieht jährlich zahlreiche Besucher an, die die Verbindung von Geschichte und Natur erleben möchten.
Wikipedia Link: de.m.wikipedia.org/wiki/Burg_Reichenstein_(Schweiz)
Kamera und Objektiv
Sony QX1 und Sony SEL18200
Sony A6500 und Sony SEL18200LE
Sony ILCE-7CR und Sony SEL24240
Bildinformation:
12MP - 3465 x 3465 px - ca. 3 bis 6MB
Bildbearbeitung: Adobe Photoshop Express
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Am Sonntag, den 5. Juni 2022, thront die Ruine Reichenstein in der Schweiz still unter einem Wolken verhangenen Himmel. Die Temperaturen steigen bis auf 22 Grad Celsius. Sanfte Brisen wehen über die Hänge, die das Tal umschließen.
Die Ruine Reichenstein befindet sich im Kanton Basel-Landschaft und ist ein bedeutendes Relikt aus der Zeit des Mittelalters. Die Burg wurde im 11. Jahrhundert erbaut und diente ursprünglich als Verteidigungsanlage und strategischer Aussichtspunkt. Ihre Lage auf einem Felsen hoch über dem Tal bot eine optimale Sicht auf die umliegenden Gebiete und die damaligen Handelswege. Die Reichenstein-Burg war Teil einer Befestigungslinie, die das Tal und die Region Basel schützen sollte. Die Entstehung der Burg geht auf die Adelsfamilie der Herren von Reichenstein zurück, die als eine der bedeutendsten Familien in der Region galten.
Im Laufe der Jahrhunderte erlebte die Burg verschiedene Besitzerwechsel und Umbauten. Die ursprüngliche Anlage bestand aus einer zentralen Wohnburg, die von einer Ringmauer und mehreren Türmen geschützt wurde. Diese Bauten wurden im 12. und 13. Jahrhundert erweitert, um den steigenden Anforderungen an Verteidigung und Wohnkomfort gerecht zu werden. Unter anderem wurde der Bergfried, der Hauptturm der Burg, verstärkt und diente sowohl als Wohnraum als auch als letzte Rückzugsmöglichkeit im Falle einer Belagerung.
Im 14. Jahrhundert spielte die Burg eine zentrale Rolle in den Auseinandersetzungen zwischen den regionalen Adelsfamilien und den aufstrebenden Städten der Umgebung. Mehrmals belagert und teilweise zerstört, wurde die Ruine Reichenstein immer wieder aufgebaut und verstärkt. Auch während der Burgunderkriege im 15. Jahrhundert war die Burg ein bedeutender Stützpunkt. Nach der Zerstörung durch die Eidgenossen im Jahr 1499, die Teil des Schwabenkriegs war, wurde die Burg jedoch nicht wieder vollständig aufgebaut und verlor an Bedeutung.
Im 17. Jahrhundert verfiel die Ruine Reichenstein zunehmend. Die Mauern wurden dem Verfall überlassen, und die Bewohner der umliegenden Dörfer nutzten die Steine der Ruine als Baumaterial. Heute sind nur noch Teile der ursprünglichen Mauern und Türme erhalten. Besonders eindrucksvoll ist der Rest des Bergfrieds, der sich immer noch über die Landschaft erhebt und einen beeindruckenden Ausblick auf das Tal bietet.
Die Ruine Reichenstein steht seit dem 20. Jahrhundert unter Denkmalschutz und wird regelmäßig konserviert. Archäologische Untersuchungen haben eine Vielzahl von Funden ans Licht gebracht, darunter Keramikscherben, Münzen und Waffen, die einen Einblick in das Leben auf der Burg während ihrer Blütezeit geben. Diese Funde zeugen von der Bedeutung der Burg in der regionalen Geschichte und werden heute in verschiedenen Ausstellungen präsentiert.
Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal der Ruine Reichenstein ist die Kapelle, die dem Heiligen Georg geweiht war. Obwohl sie heute nur noch in Fragmenten erhalten ist, lassen sich die Umrisse der Kapelle und einige wenige Fresken erkennen. Diese Kapelle diente den Burgbewohnern als Ort des Gebets und der Andacht und war ein bedeutender Teil des alltäglichen Lebens auf der Burg.
Die Lage der Ruine Reichenstein auf einem steilen Felsplateau macht sie zu einem beeindruckenden Ziel für Wanderungen und Ausflüge. Der Aufstieg zur Ruine führt durch dichte Wälder und bietet immer wieder Ausblicke auf die umliegenden Täler und Dörfer. Die Vegetation rund um die Ruine ist geprägt von alten Eichen und Buchen, die der Landschaft eine urtümliche Atmosphäre verleihen. In den Frühlings- und Sommermonaten blühen zahlreiche Wildblumen entlang der Wanderwege, und es lassen sich viele Vogelarten beobachten, die in den Bäumen nisten.
Heute ist die Ruine Reichenstein ein beliebter Ort für Wanderer, Geschichtsinteressierte und Fotografen. Die Kombination aus historischen Ruinen, eindrucksvollen Ausblicken und der umgebenden Natur macht den Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Die Ruine bietet auch einen idealen Ausgangspunkt für weitere Erkundungen in der Region, etwa zu den nahegelegenen Burgen und historischen Stätten, die die reiche Geschichte der Gegend widerspiegeln.
Die touristische Bedeutung der Ruine Reichenstein liegt in ihrer historischen Relevanz und der landschaftlichen Schönheit der Umgebung. Die Ruine ist ein fester Bestandteil der kulturellen Identität der Region und zieht jährlich zahlreiche Besucher an, die die Verbindung von Geschichte und Natur erleben möchten.
Wikipedia Link: de.m.wikipedia.org/wiki/Burg_Reichenstein_(Schweiz)
Kamera und Objektiv
Sony QX1 und Sony SEL18200
Sony A6500 und Sony SEL18200LE
Sony ILCE-7CR und Sony SEL24240
Bildinformation:
12MP - 3465 x 3465 px - ca. 3 bis 6MB
Bildbearbeitung: Adobe Photoshop Express
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