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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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Grimassen schneiden im Bus

Heute mal mit irren Grimassen im Wald herumspringen :-)

Heute bin ich mit Bersat, der in Kosovo viele arme Familien betreut und Sara unterwegs. Wir fahren zu Familie Morina, die in der Nähe von Kline wohnt. Dort hat die Caritas vor fünf Jahren begonnen, nach und nach ein Haus zu bauen – ein Stall für eine Kuh soll noch folgen.

 

Vor Ort werden wir freundlich begrüßt – im Hof des Hauses schwirren einige Küken hin und her und ein kleiner Junge hat ein Hundebaby auf dem Arm, mit dem er spielt. Sofort wird uns von Frau Morina türkischer Kaffee angeboten der besser schmeckt, als jeder Nescafè, den wir in Cafès zu trinken bekommen.

 

Das ganze Haus, Hof und Garten machen einen sehr gepflegten und ordentlichen Eindruck. Zur Zeit unseres Eintreffens ist der Vater (Hasan) noch mit seinen zwei Töchtern unterwegs, sie sammeln Holz und kommen dazu, während wir im Wohnzimmer der Familie sitzen.

 

Die beiden Eltern haben fünf Kinder. Drei Töchter, und zwei Söhne, von denen ein Sohn mit 17 Jahren nach Italien geflohen ist. Dort bei einem Priester eine Unterkunft gefunden, italienisch gelernt und einen kleinen Job bekommen hat.

 

Ich frage nach, wovon diese Familie lebt und erfahre, dass der Vater psychisch krank ist und viele teure Medikamente braucht. Während des Krieges floh die junge Familie mit zwei Kindern in einen Wald – jedoch fand sie dort die serbische Polizei und schlug den Vater auf übelste Weise.

 

Heute hat der Vater einen Behinderten-Status und sechs Operationen hinter sich, für die er Kredite aufnahm, um sie zu bezahlen. Weil er ein Mensch mit Behinderung ist, bekommt die Familie eine Pension von 120 € im Monat, von denen 70 € direkt an Bank gehen, um den Kredit abzubezahlen Und: Weil Hasan eine Pension bekommt, gibt es vom Staat keine Sozialhilfe.

 

Das bedeutet: 50 € im Monat.

 

Hier leben alle von Tag zu Tag – Mitarbeiter der Caritas versorgen die Familie mit Nahrungsmitteln und Medikamenten, die der depressive Vater sich nie leisten könnte. Hasan ist nervös und hat Schlafstörungen. Vor kurzem wurde hier der Strom abgestellt, ohne den die Wasserpumpe nicht funktioniert. So müssen Hasan und seine Familie das Wasser aus dem Brunnen im Hof schöpfen.

 

Während ich der Familie zuhöre, im Kopf die Informationen ordne und versuche, mir daraus einen Reim zu machen, drücke ich ab und zu den Auslöser, um die Kinder zu fotografieren. Weil sie aber sehr schüchtern sind und sich lachend verstecken, entschließe ich mich, die Gesprächsrunde zu verlassen und gehe in den Hof.

 

Mein Plan geht auf, die Mädchen und der Junge folgen mir. Sie kichern, wir hampeln herum, ziehen Grimassen und das älteste Mädchen kann einen Satz deutsch: „Halt die Klappe“. So, wie sie den Satz sagt, weiß ich, dass sie nicht versteht, was sie da sagt und ich kann nicht anders, als loszulachen.

 

Wir gehen in den Garten und die Mädchen pflücken Kirschen vom Baum, die nicht wirklich reif sind, aber die sie dennoch essen. Wir albern herum und nach ein paar Minuten gebe ich ihnen die Kamera. Jedes Kind macht ein paar Fotos, schaut aufs Display und lacht sich schief.

 

Es sind Momente der Freiheit. Trotz der Armut haben die Kinder einen Weg gefunden, damit umzugehen. Keine Träne fließt, im Gegenteil. Sie wirken wach, etwas verunsichert, aber offen.

 

Zum Abschluss mache ich von der gesamten Familie noch ein Foto und wir verabschieden uns. Dieser Besuch dauerte über eine Stunde, doch er verging wie im Flug.

 

Liebe Familie Morina, lieber Hasan. Hier in Deutschland denke ich oft an Euch, an Eure Not, aber auch an die kurzen Freuden. Ich wünsche Euch so sehr, dass ihr eine gute Zukunft findet. Und ihr die Vergangenheit bewältigen könnt, die doch immer noch in die Gegenwart hineinragt. Friede mit Euch allen.

Grimassen schneiden im Bus

Klassenfahrt in der 5. Klasse Agatha-Volksschule 1960 in Bottrop: mit Rektor Maulhardt, ganz rechts mit Klassleiter Rektor i.R. Ricken;

Frauen von links: 1. Taubert? 3. Große-Kampmann, 4. meine Mutter.

Damals noch Schuljahresbeginn jeweils zu Ostern! Ich bin erst ab 5. Klasse zum Gymnasium gewechselt, damals noch mit "bestandener Aufnahmeprüfung".

2. von rechts oben Peter Geise, 4. Ulrich Grimberg, 8. Mazurek, 10. Weiner, 11.Große-Kampmann Richard-Wagner-Str., 12. ich, 13. Norbert Kampmann Overbeckstraße, 14.Alfred Prudlo, 16. Karl-Heinz Vienken, 17. Karl-Heinz Kuhfuß, 18. Werner Rehms, davor Taubert mit Grimasse?, erster von links Theo Uhlenbrock?, zweiter von links Udo Vooren.

Erste Reihe von rechts: 5. Person Irmgard Hüttermann, 6. Person Magdalene Schürig, ganz links Kreul?

Die Sklavin des Moloch – Teil 2: Der Traum der weißen Weide

  

Während sie am Boden lag tauchten Erinnerungen auf aus dem mittelgrauen Nebel des Vergessens, der die Zeit hier in einen samtenen Mantel hüllte. Dem ersten Anschein nach handelte es sich nicht um tatsächlich Erlebtes denn dazu fehlte eine klare zeitliche Einordnung in ihrem sonst strukturiertem Leben. Es waren vielmehr Splitter des Traumes, der sie letzte Nacht beim Einsetzten der zirpenden Insekten aufwachen ließ. Stück um Stück setzte sich langsam zu einem Spiegel ihres Gefühlszustandes zusammen bis die Bilder wieder auftauchten:

  

Es war Nacht und der Mond schien zart auf den Nebel über dem Wasser. Regen fiel vom Himmel und ließ das alte Moor zu einem samtenen Waldmeer anschwellen während dunkle Schwaden aus Algen und Flechten tief unter der Oberfläche umher zogen. Aus dem verrottetem Holz und den Zweigen am Grund erhob sich eine wabernde, schwarz-spiegelnde Blase Richtung Oberfläche die immer größer wurde. Doch bevor sie das Erlösung versprechende Mondlicht an der Wasseroberfläche erreichte verlor sie ihre gerundeten Formen, löste sich auf und wandelte sich in tausend kleine Forellen, die mit ihren silbrigen Farbtönen eine Hoffnung in die zarten Lichtstrahlen unter Wasser funkelten. Ein einzelnes Fischchen änderte nach und nach seinen Ausdruck von einem staunenden Schauen zu einer starren Grimasse und begann sein zahnbesaumtes Maul weit aufzureißen. Dann fraß es ein anderes Fischchen und wurde dadurch doppelt so groß. Nun begannen auch andere Fische wiederum andere aufzufressen und auch die größeren fraßen die immer größeren bis dann nur mehr ein großer Fisch übrig war, der nun senkrecht nach oben trieb. Doch bevor er die spiegelnde Oberfläche erreichte wurde seine Flosse immer länger bis sie wie eine Wurzel bis zum Grunde des Moores reichte und sich im schlammigen Boden verankerte. Aus seinen entsetzten Augen und aus dem aufgerissenen Maul wuchsen Zweige, die das Wasser schlussendlich durchbrachen und ihre immer üppigeren Triebe gierig ins Mondlicht streckten. Das Gebilde nach an Masse zu und wurde zu einer riesigen blattlose Weide, über und über mit schwarzem Schlamm und Algen bedeckt, die so hoch wuchs wie das Moor breit war. Nun nahm sie das Wasser durch ihre Wurzeln auf und schwarze Blätter bildeten sich an den sprießenden Weidesträngen. Auch ihr Stamm, die Rinde und alle Zweige wurden immer heller, zuerst von schwarz auf dunkelgrau während der Wasserspiegel zu sinken begann. Mit der Hälfte des gesamten Moorwassers wurde sie hellgrau und bedeckte die Hälfte ihrer Zweige mit grauen Blättern. Als nur mehr ganz wenig Wasser am Grund vorhanden war schien der große Baum gelb-weiß und wie dann das letzte Wasser verschwand wurden Blätter und Stamm schneeweiß sodass die Riesenweide wie eine silbrige Lichtquelle weit in die Wälder leuchtete. Es war eine unheimliche Wandlung die auch zugleich eine klare Anmutung in die Stille prägte.

  

Anila hatte die Augen geöffnet und war immer noch am gleichen Ort. Langsam kehrte ihre Seele wieder auf den Steinboden zurück. Es war ein Traum gewesen der mit tiefen Frequenzen kaum hörbar immer noch leise durch die alten Mauern wummerte. Die Stille im Kopf wich den Geräuschen, die aus den Leitungsrohren kamen. Nun ging es wieder um Moloch. Obwohl sie sich seiner uneingeschränkter Aufmerksamkeit sicher sein konnte, hatte er aus Unachtsamkeit zu große Handschuhe besorgt. Dadurch würde sich das Spiel „Hochzeitsnacht im Salamandernest“ wesentlich schwieriger gestalten.

  

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Model: Die „Göttliche“ (Laura Aurelia)

  

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Styling & Photo: DH

  

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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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Diese Weinschorle war ein bisschen zu sauer - This wine spritzer was a bit too sour

Wer schneidet die schönste Grimasse? ;-)

"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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Farfisels Märchenstunde - Rapunzel Rapp (Wie sich das damals in Zamonien zugetragen hat) ;-)

 

Hey, kennst du die Hutze mit dem langen Haar,

die in einem hohen Turm voll eingemauert war?

Den miesen Horrortrip verdankt sie ihren Alten.

Die konnten sich ja nicht an feste Regeln halten.

 

Die Mutter von der Hutze wollte unbedingt Salat,

weswegen sie den Vater schikanieren tat.

Er sollte von den Nachbarn rechts vom Gartenzaun

Rapunzeln, oder wie das Zeugs hieß, einfach klaun.

 

Der Olle war zu blöd und ließ sich prompt ertappen

von ner alten Schreckse mit riesen Ohrlappen.

Die maulte gleich rum und schrie nach der Polente.

Der Alte fragte nach, ob man sich einig werden könnte.

 

"Hey Alter", kreischte sie mit schrillem Ton.

"Ich hab da ne Idee, ja damit klappt das schon.

Du bringst mir nächstes Jahr dein erstes Balg.

Sonst komm ich zu dir rüber und mache aus dir Talg!"

 

Dem Kerl fingen seine Knie mächtig an zu schlottern.

"Na gut, von mir aus!" konnte er nur hilflos stottern.

"Dafür krieg ich jedoch von dir noch mehr Salat."

Weswegen sie ihn äußerst streng anstarren tat.

 

Das Jahr verging und seine Frau kriegte nen Kind,

das brüllte viel, wie Blagen in dem Alter sind.

Die Schreckse kam vorbei, das Kleine zu begrüßen

und schleppt Salat an, um den Abschied zu versüßen.

 

Die Eltern heulten lange und schrien sich heiser,

das heulende Blag dagegen wurde leiser

und sah mit kindlich-frohem zahnlosen Lachen

die Schreckse Grimassen und Faxen machen.

 

Schon bald war das Balg im hohen Turm verschwunden.

Doch wurde dort niemals ein Eingang gefunden.

Da musste sie dann bleiben und Heimarbeit machen.

So Kugelschreiber baun und andere Sachen.

 

Und einmal am Tag kam die Schreckse vorbei mit Essen.

War'n schlimmer Fraß, echt, kannste vergessen.

Sie brüllte von unten nach oben zum Fensterloch:

"Lass dein Haar herunter, denn ich will hoch!"

 

Dann ließ die Schnalle das Haar herunter

und die fette Alte klettert hoch putzmunter.

So ging das tagaus, so ging das tagein.

Die Schnalle jedoch blieb immer im Turm allein.

 

So wäre das sicher noch Jahre gegangen,

hätte im Wald da nicht ne Jagd angefangen.

Und einer von den Hachen, so ein junger Scheißer

erlaubt sich nen Klopper, das war echt der Reißer.

 

Der kam auf nem Gaul, der hatte null Bock

und warf den Hachen ab. Mann , das war ein Schock!

Doch ehe sich der Hache dann wieder berappelt,

kam auf einmal die Schreckse mit nem Korb angetrappelt.

 

Und wieder schrie die Schreckse: "Lass dein Haar herab!

Sonst setzt es gleich was! Also komm in Trab!"

Der Hache hockt verdattert hinter dem Baum

und sieht da nen Zopf, so nen blonden Traum.

 

Die Alte klettert hoch mit nem Affenzahn.

Er wollt sich grad wundern, wie schnell die das kann.

Da sieht er die Schnalle, fällt voll auf den Rücken

und keucht ziemlich laut, aber nicht vor Entzücken.

 

Ein Zweig traf ihn dort, wo es schlecht ist für'n Mann

und beinahe fing er laut zu jammern an.

Da sah er die Alte mit Windesbrausen

am Zopf von der Schnalle nach unten sausen.

 

´Hey, was die da macht, ja das kann ich auch!´

so dacht er und kam schnell hervor aus dem Strauch.

Und rief dann zum Turm hoch im Schrecksenton:

"Ich will noch mal hoch, Mann, so mach doch schon!"

 

Der Zopf fiel herunter und traf ihn am Hals,

das nahm ihm die Luft, beinah jedenfalls.

Er schnappt sich den Zopf und fängt an zu kraxeln,

sieht sich und die Schnalle in Gedanken schon schnackseln.

 

Und dann ist er oben und staunt gar nicht schlecht,

die Haare, die Möppse, ja alles ist echt.

Und weil sie noch nie nen Kerl hat gesehen,

kann er auch gleich in die Vollen gehen.

 

So sind sie vergnügt und balgen sich heiter.

Doch dann sagt er plötzlich: " So, ich muss dann jetzt weiter.

Ey sachma, hast du morgen vielleicht noch mal Zeit?

Ich komm dann vorbei, ich hab's ja nicht weit!"

 

Sie flüstert nur leise: "Pass auf mit der Schreckse,

die macht dich sonst kalt, die gemeine Hexe."

Und dann haut er ab, pafft schnell noch ne Kippe

und ist dann am Abend wieder bei seiner Sippe.

 

Von da an trafen täglich sich die Beiden.

Sie sagte: " Du, ey, ich kann dich gut leiden."

Er meinte nur: "Hey Schatz, ich weiß nicht so recht.

So ne Kurzhaarfrisur ständ dir sicher nicht schlecht."

 

Darauf sie mit Gezicke: "Ach nee, das ist blöd.

Ich bin mir nicht sicher, ob mir das wirklich steht."

Er drauf ganz muffig: "Na gut meinetwegen.

Aber die Haare im Mund, da bin ich dagegen."

 

So sprach er und ließ sich dann eilig herab.

"Ich hab noch nen Termin, den ich vergessen hab.

Wir sehn uns dann Freitag, ich muss auch was tun.

Und du hast auch mal Zeit, dich was auszuruhn."

 

Sie saß dann im Turm mit langem Gesicht.

"Was soll ich nur machen? So liebt er mich nicht!"

So kam dann der Freitag, er rief nach dem Zopf.

Sie guckt aus dem Fenster und zeigt ihm den Kopf.

 

"Hier bin ich, mein Schatz!" Sie lächelt ihn an.

"Wie findste mich so? Nu kuck mich doch an!"

Er kann es nicht fassen, steht da wie ein Tropf.

Die Haare sind ab, sie hat nen Bubikopf!

 

© Farfisel

olie op doek

140 X 60 cm

  

In de naoorlogse kunstscène in Vlaanderen was Jan Burssens een invloedrijk figuur. Grote kunstenaars en schrijvers uit zowel Nederland als België, zoals Corneille, Karel Appel, Bertus Aafjes, Hugo Claus en Roger Raveel waren bij hem vriend aan huis. Een heel bijzondere band had hij met zijn oom Gaston Burssens, de belangrijkste literaire geestesverwant van Paul Van Ostaijen. Ook bij het grote publiek genoot Burssens grote bekendheid: in de vroege jaren zeventig was hij dankzij zijn rock-’n-rollgehalte, zijn optredens in de Wies Andersen Show en de alomtegenwoordigheid van zijn karakteristieke zelfportretten dé prototypische kunstenaar.

 

Hoewel hij uit een artistiek-intellectuele familie afkomstig was, volgde Burssens nauwelijks een academische opleiding. Hij was een autodidact pur sang, wat hem niet heeft belemmerd de knepen van het schildersvak perfect onder de knie te krijgen, zozeer zelfs dat hij later op de academie van Gent docent is geworden in het modelschilderen, het academische vak bij uitstek.

 

Na de Tweede Wereldoorlog leek het er aanvankelijk op dat de Vlaamse kunst de draad van de jaren dertig terug zou oppikken en het expressionisme als algemene norm zou omarmen, alsof er helemaal geen oorlog had plaatsgevonden die alle waarden en zekerheden op de helling had geplaatst. Het was Jan Burssens die hier resoluut komaf mee maakte en het existentialisme van Jean-Paul Sartre in de schilderkunst gestalte gaf. In 1952 richt hij samen met andere abstracte Belgische kunstenaars de groep Art Abstrait op.

 

Hij werd een van de meest gelauwerde kunstenaars van zijn tijd en zijn werk kreeg een vooraanstaande plaats op de Wereldtentoonstelling in Brussel.

 

Hoe abstract zijn werk ook was, Burssens slaagde er telkens in het een sterke gevoelswaarde mee te geven. Vanaf de tweede helft van de jaren zestig zou hij die gevoelens opnieuw expliciet weergeven in portretten. Hij schilderde mensen die hij bewonderde, zoals JF Kennedy, Che Guevarra, Helder Camara en Marilyn Monroe, maar op zo’n manier dat ze zijn eigen emoties weergaven. Vanaf 1970 portretteerde hij die emoties nog directer in onthullende zelfportretten. Zijn pijnlijke grimassen en verbeten trekken verraadden fysieke pijn (veroorzaakt door een slepende ziekte), een door engagement gevoede woede om sociaal onrecht en een groeiende irritatie over de recente kunstevoluties van dat moment.

   

De kunstenaar:

Jan Burssens

 

° Mechelen, 1925

+ Merendree, 2002

 

"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

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"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

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"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

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"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

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"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

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"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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Heute bin ich mit Bersat, der in Kosovo viele arme Familien betreut und Sara unterwegs. Wir fahren zu Familie Morina, die in der Nähe von Kline wohnt. Dort hat die Caritas vor fünf Jahren begonnen, nach und nach ein Haus zu bauen – ein Stall für eine Kuh soll noch folgen.

 

Vor Ort werden wir freundlich begrüßt – im Hof des Hauses schwirren einige Küken hin und her und ein kleiner Junge hat ein Hundebaby auf dem Arm, mit dem er spielt. Sofort wird uns von Frau Morina türkischer Kaffee angeboten der besser schmeckt, als jeder Nescafè, den wir in Cafès zu trinken bekommen.

 

Das ganze Haus, Hof und Garten machen einen sehr gepflegten und ordentlichen Eindruck. Zur Zeit unseres Eintreffens ist der Vater (Hasan) noch mit seinen zwei Töchtern unterwegs, sie sammeln Holz und kommen dazu, während wir im Wohnzimmer der Familie sitzen.

 

Die beiden Eltern haben fünf Kinder. Drei Töchter, und zwei Söhne, von denen ein Sohn mit 17 Jahren nach Italien geflohen ist. Dort bei einem Priester eine Unterkunft gefunden, italienisch gelernt und einen kleinen Job bekommen hat.

 

Ich frage nach, wovon diese Familie lebt und erfahre, dass der Vater psychisch krank ist und viele teure Medikamente braucht. Während des Krieges floh die junge Familie mit zwei Kindern in einen Wald – jedoch fand sie dort die serbische Polizei und schlug den Vater auf übelste Weise.

 

Heute hat der Vater einen Behinderten-Status und sechs Operationen hinter sich, für die er Kredite aufnahm, um sie zu bezahlen. Weil er ein Mensch mit Behinderung ist, bekommt die Familie eine Pension von 120 € im Monat, von denen 70 € direkt an Bank gehen, um den Kredit abzubezahlen Und: Weil Hasan eine Pension bekommt, gibt es vom Staat keine Sozialhilfe.

 

Das bedeutet: 50 € im Monat.

 

Hier leben alle von Tag zu Tag – Mitarbeiter der Caritas versorgen die Familie mit Nahrungsmitteln und Medikamenten, die der depressive Vater sich nie leisten könnte. Hasan ist nervös und hat Schlafstörungen. Vor kurzem wurde hier der Strom abgestellt, ohne den die Wasserpumpe nicht funktioniert. So müssen Hasan und seine Familie das Wasser aus dem Brunnen im Hof schöpfen.

 

Während ich der Familie zuhöre, im Kopf die Informationen ordne und versuche, mir daraus einen Reim zu machen, drücke ich ab und zu den Auslöser, um die Kinder zu fotografieren. Weil sie aber sehr schüchtern sind und sich lachend verstecken, entschließe ich mich, die Gesprächsrunde zu verlassen und gehe in den Hof.

 

Mein Plan geht auf, die Mädchen und der Junge folgen mir. Sie kichern, wir hampeln herum, ziehen Grimassen und das älteste Mädchen kann einen Satz deutsch: „Halt die Klappe“. So, wie sie den Satz sagt, weiß ich, dass sie nicht versteht, was sie da sagt und ich kann nicht anders, als loszulachen.

 

Wir gehen in den Garten und die Mädchen pflücken Kirschen vom Baum, die nicht wirklich reif sind, aber die sie dennoch essen. Wir albern herum und nach ein paar Minuten gebe ich ihnen die Kamera. Jedes Kind macht ein paar Fotos, schaut aufs Display und lacht sich schief.

 

Es sind Momente der Freiheit. Trotz der Armut haben die Kinder einen Weg gefunden, damit umzugehen. Keine Träne fließt, im Gegenteil. Sie wirken wach, etwas verunsichert, aber offen.

 

Zum Abschluss mache ich von der gesamten Familie noch ein Foto und wir verabschieden uns. Dieser Besuch dauerte über eine Stunde, doch er verging wie im Flug.

 

Liebe Familie Morina, lieber Hasan. Hier in Deutschland denke ich oft an Euch, an Eure Not, aber auch an die kurzen Freuden. Ich wünsche Euch so sehr, dass ihr eine gute Zukunft findet. Und ihr die Vergangenheit bewältigen könnt, die doch immer noch in die Gegenwart hineinragt. Friede mit Euch allen.

"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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Belvédère

Venez admirer « Le Baiser », le légendaire tableau de Gustav Klimt, et les œuvres majeures de Schiele et de Kokoschka. Et savourez le luxe de ce bel ensemble baroque aux vastes jardins.

  

C’est le prince Eugène de Savoie (1663 - 1736), brillant général et grand amateur d’art, qui commanda à Johann Lukas von Hildebrandt le palais-jardin du Belvédère pour en faire sa résidence d’été, aux portes de la ville.

Cette œuvre d’art totale de l’époque baroque est constituée de deux châteaux (Belvédère supérieur et Belvédère inférieur) et abrite aujourd’hui de nombreux témoignages de l'art autrichien, du Moyen Age à l’époque actuelle.

 

Belvédère supérieur – la plus grande collection Klimt au monde

Le noyau des collections du Belvédère est constitué par les tableaux de Gustav Klimt, avec notamment ses toiles de la période dorée, « Le Baiser » et « Judith ». Des chefs-d’œuvre de Schiele et de Kokoschka, mais aussi des toiles caractéristiques de l’impressionnisme français et des exemples majeurs du Biedermeier viennois (Waldmüller, Amerling, Fendi) impressionnent le visiteur tout autant que les tableaux de Makart, Boeckl, Wotruba, Hausner ou Hundertwasser.

Des chefs-d’œuvre du gothique flamboyant comme l’Autel de Znaim ou des pièces dues à Michael Pacher, Rueland Frueauf l’Ancien et Conrad Laib y côtoient d’opulentes créations de l’époque baroque. Les œuvres majeures signées Johann Michael Rottmayr, Daniel Gran et Paul Troger cristallisent en effet toute la fascinante richesse de cette période. Quant aux « têtes de caractère » grimassantes du sculpteur Franz Xaver Messerschmidt, elles ne laissent pas de troubler.

 

Belvédère inférieur – les appartements et salons d’apparat du prince Eugène

La prospérité du noble maître d'ouvrage se reflète dans la splendeur du décor, que ce soit dans le Salon des grotesques, dans la Galerie de marbre ou dans la Chambre dorée. Le Belvédère inferieur et l’Orangerie accueillent régulièrement de magnifiques expositions.

 

Ecuries d’apparat – Trésor du Moyen-Age

Dans les locaux qui servaient jadis de domicile aux 12 plus belles montures du prince est aujourd’hui exposé l’ensemble du fonds d’art médiéval que possède le Belvédère.

 

Clip vidéo : « Le Baiser »

 

Palais du Belvédère (Schloss Belvedere)

Prinz-Eugen-Straße 27

1030 Wien

www.belvedere.at

 

Belvédère

Venez admirer « Le Baiser », le légendaire tableau de Gustav Klimt, et les œuvres majeures de Schiele et de Kokoschka. Et savourez le luxe de ce bel ensemble baroque aux vastes jardins.

  

C’est le prince Eugène de Savoie (1663 - 1736), brillant général et grand amateur d’art, qui commanda à Johann Lukas von Hildebrandt le palais-jardin du Belvédère pour en faire sa résidence d’été, aux portes de la ville.

Cette œuvre d’art totale de l’époque baroque est constituée de deux châteaux (Belvédère supérieur et Belvédère inférieur) et abrite aujourd’hui de nombreux témoignages de l'art autrichien, du Moyen Age à l’époque actuelle.

 

Belvédère supérieur – la plus grande collection Klimt au monde

Le noyau des collections du Belvédère est constitué par les tableaux de Gustav Klimt, avec notamment ses toiles de la période dorée, « Le Baiser » et « Judith ». Des chefs-d’œuvre de Schiele et de Kokoschka, mais aussi des toiles caractéristiques de l’impressionnisme français et des exemples majeurs du Biedermeier viennois (Waldmüller, Amerling, Fendi) impressionnent le visiteur tout autant que les tableaux de Makart, Boeckl, Wotruba, Hausner ou Hundertwasser.

Des chefs-d’œuvre du gothique flamboyant comme l’Autel de Znaim ou des pièces dues à Michael Pacher, Rueland Frueauf l’Ancien et Conrad Laib y côtoient d’opulentes créations de l’époque baroque. Les œuvres majeures signées Johann Michael Rottmayr, Daniel Gran et Paul Troger cristallisent en effet toute la fascinante richesse de cette période. Quant aux « têtes de caractère » grimassantes du sculpteur Franz Xaver Messerschmidt, elles ne laissent pas de troubler.

 

Belvédère inférieur – les appartements et salons d’apparat du prince Eugène

La prospérité du noble maître d'ouvrage se reflète dans la splendeur du décor, que ce soit dans le Salon des grotesques, dans la Galerie de marbre ou dans la Chambre dorée. Le Belvédère inferieur et l’Orangerie accueillent régulièrement de magnifiques expositions.

 

Ecuries d’apparat – Trésor du Moyen-Age

Dans les locaux qui servaient jadis de domicile aux 12 plus belles montures du prince est aujourd’hui exposé l’ensemble du fonds d’art médiéval que possède le Belvédère.

 

Clip vidéo : « Le Baiser »

 

Palais du Belvédère (Schloss Belvedere)

Prinz-Eugen-Straße 27

1030 Wien

www.belvedere.at

 

Der Hund war so groß wie ein Zirkuspony. Erst dachte ich, jetzt kommt gleich die scheppernde Sammelbüchse fürs Winterfutter, aber der Mann war tatsächlich mit einem irischen Wolfshund oder einer anderen zotteligen Bestie unterwegs…

 

Zirkus ist wirklich ein schwieriges Thema. Im Normalfall gastiert immer irgendein Minizirkus ein paar Straßen weiter auf einer öden Brachfläche. Glühbirnen an der Kette funzeln über einem vorzugsweise gelb-roten Zelt. Einzig der Kassenwagen und das beleuchtete Eingangsportal sind herausgeputzt, weiter hinten stehen altersschwache Zugmaschinen, ein paar Tiere sind draußen im Nieselregen angepflockt und haben ihr kleines Terrain längst rundherum platt getreten. Die Satellitenschüsseln auf den vergilbten „Tabbert“ Wohnwagen recken sich empfangsbereit gen Himmel. Morgens pilgern ein paar Kindergartengrüppchen zur Frühvorstellung, nachmittags müssen Oma und Opa mit dem Enkel hin. In den Geschäften rings herum liegen Zettel aus, die Rabatte für die Nachmittagsvorstellungen versprechen. Der Name des Minizirkus ähnelt merkwürdigerweise immer einem der wenigen noch übrig gebliebenen Großbetriebe der Branche, statt Williams dann William, oder Crone statt Krone – vom Zirkus Busch sollen auch vier oder fünf Betriebe durch die Republik tingeln.

 

Die Zirkusbetriebe sind längst ins Fadenkreuz der Tierschützer geraten, Stichwort: nicht artgerechte Haltung. Diese kann im Zirkus kaum besser sein als im Zoo – für kranke und altersschwache Tiere wird die Unterbringung in einem Tierpark gefordert, wohl als eine Art Altersruhesitz. Die Tierschützer sind gut vernetzt und zeigen auf ihren Webseiten z.B. Videos einer an Arthrose erkrankten Elefantendame, die symptomatisch ihr rechtes Hinterbein nachzieht. Es gibt tatsächlich die Internetplattform „Zirkus-ohne-Tiere“, spontan fällt mir dazu „Wald ohne Bäume“, oder „Haus ohne Dach“ ein, aber wahrscheinlich werden diese Aktivisten schon Recht haben. Die Vorstellung „ohne Tiere“ ist zwar irgendwie trostlos, die Tiere im Zirkus sind es aber eben auch.

 

Die spontan befragten Zirkusbesucher sind selbstverständlich der Meinung, ohne Tiere kein Zirkus. Und die Raubtierdompteuse sieht 4-5000 Arbeitsplätze in Gefahr, falls der tierfreie Zirkus kommt, schließlich würde dann ja alles den Bach runter gehen. Tierdressur ist doch ein seltsames Metier: 2542 mal springt der Tiger durch den brennenden Reifen, beim 2543. Versuch haut er dem Dompteur eins mit der Pranke runter: halt unberechenbar diese Wildtiere! Siegfried und Roy versuchten verzweifelt ihre Marke zu retten, nachdem Roy durch einen Tiger schwer verletzt worden war. (Roy erlitt einen Schlaganfall auf der Bühne, seiner Aussage nach wollte der Tiger ihn dann retten, erreichte mit einem Biss in den Nacken aber genau das Gegenteil) Beim nächsten öffentlichem Auftritt sah man dann, dass Roy zwar tapfer lächelte, aber doch irgendwie ziemlich fertig aussah. Und Siegfried ohne Roy, das geht ja gar nicht…

 

Ohne die Tiere wäre da noch der Clown, der traurige Clown, den wir von kitschigen Ölgemälden her kennen. Den Clown, um mal persönlich zu werden, den ertrag ich nicht. Der Clown ist nie lustig, weil sein merkwürdiges Gebaren immer der gleichen, peinlichen und langweiligen Choreographie folgt – groteske Kullertränchen halt. Eventuell war ja Oliver Hardy der einzig große Clown, mit seinem immerwährendem Scheitern, quasi einem Naturgesetz folgend und dieser unvergesslich griesgrämigen Grimasse. Diese Grimasse bot aber mehr als Unzufriedenheit, der Blick ging direkt in die Kamera und schien voller Weisheit um den ewigen Weltschmerz zu sein. Aber der Clown, der die Welt nur ein wenig lustiger und erträglicher machen möchte, dazu noch mit sedierten und mildtätigen Blick, der endet als Werbefigur einer Schnellrestaurantkette. Komische Werbeikone, nebenbei bemerkt, denn schließlich haben so viele Kinder Angst vorm Clown, dass es dafür sogar einen Namen gibt: Coulrophobie!

 

Erinnert sich noch jemand an „Dr. Muffels Telebrause“, diese geniale Satiresendung der „Neuen Frankfurter Schule“ in den Dritten Programmen der ARD, vor gefühlten 100 Jahren? Da gab es das „Kirgisische Nationalballett“, die in albernen Kostümen Kunststücke aufführten, die keine waren, z.B. den Sprung über einen Stuhl. Eine Art Straßenversion vom Deutschrussen „Ivan Rebroff“ (geboren als Hans Rudolf Rippert in Berlin Spandau). Immer total aufgeblasen und dann die Landung im Nichts, betretenes Schweigen am Ende, um schon den nächsten Blödsinn auszuhecken? Das war einfach großartige An-Artistik.

 

Wie steht es eigentlich mit Staatszirkussen? Gibt es die noch, vielleicht in Nordkorea? Sollten wir wieder welche einführen? In der DDR gab es den „Volkseigenen Betrieb Zentralzirkus“, da sieht man mal welch hübsche Namen entstehen, wenn das Marketing keine Rolle spielt. Heute heißt alles so ähnlich wie „Winterzauberzirkus“ oder „Sommertraumzirkus“ usw., wie Marmelade halt.

"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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Baby Upala is making faces... :-)

 

Hooray - Upala won the BLACK and (or) BLUE contest of the group! :-D

"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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DEU, Deutschland, Hamburg, 26.06.2010, Mittelalter-Fest Spectaculum mit Laien-Darstellern: Stallbursche.

 

[(c) (FREELENS Pool) Ralf Falbe, ralffalbe.wordpress.com, Tel.: 040.355 64 858, Fax: 040.608 21 154, E-Mail: cybertours@web.de, Genslerstr. 25 c, D-22307 Hamburg, Nutzung nur gegen Honorar, Urhebervermerk und Belegexemplar, Dresdner Bank, Konto-Nr.: 03410 68700, BLZ 200 800 00, NO MODEL RELEASE, nur redaktionelle Verwertung] [#0,26,121#]

"Der Gansabhauet ist eine überregional bekannte Brauchveranstaltung, die jeweils am Martinstag, dem 11. November, in Sursee stattfindet. Vor allem junge Männer, aber auch einige Frauen versuchen, einer am Hinterkopf aufgehängten, toten Gans mit einem stumpfen Dragonersäbel den Hals durchzutrennen. Dabei sind sie ihres Sehsinns beraubt, weil sie eine Zipfelmütze über dem Gesicht tragen, dazu eine goldige Sonnenmaske und einen roten Mantel. Bevor sie ihren je einzigen Hieb ausführen, ertasten sie mit unbedarft erscheinenden Bewegungen die Position des Federviehs, um die optimale Einschlagstelle ausfindig zu machen. Die Reihenfolge der Schläger wird durch das Los bestimmt. Bis die insgesamt zwei Gänse geköpft sind, erfolgen in der Regel zwischen fünf und zwanzig Hiebe. Schauplatz der Handlung ist eine Bühne vor dem Rathaus, vor der sich rund 3’000 Zuschauer einfinden. Das Rahmenprogramm besteht aus verschiedenen Spielen für Kinder und Jugendliche wie Stangenklettern, Sackhüpfen oder Grimassen-Schneiden – «Chäszänne» genannt, weil die Kinder zur Belohnung für ihr dargebotenes „Zänni“ ein Stück Käse bekommen. Den Abschluss der Gansabhauet machen ein abendlicher «Räbeliechtli-Umzug», ein Lichterumzug mit Laternen aus Herbstrüben, sowie festliche Mahlzeiten mit Gänsegerichten im Rathaus und in den umliegenden Restaurants. Die Ursprünge des Brauchs sind unklar, dürften aber im Spätmittelalter liegen. Um 1820 verschwand er aus dem örtlichen Brauchleben, ehe er 1863 wiederbelebt wurde."

Aus gesellschaftliche Praktiken / lebendige Tradition / Bundesamt für Kultur BAK

 

"Also famous outside the region, Gansabhauet is a ritual held on St Martin's Day, 11 November, in Sursee. A dead goose is suspended from the back of its head, and participants (mostly young men but also some women) attempt to sever its neck with a blunt sabre. During the ceremony, they are blindfolded by a pointed cap which covers the face, and also wear a golden sun mask and a red cloak. Before striking their single blow, they reach out for the goose with awkward movements in order to ascertain its position and work out the ideal impact point. The order of the participants is determined by drawing lots. It usually takes between five and twenty blows to decapitate the two geese. The action takes place on a stage before the town hall in front of around 3,000 spectators. Also included in the programme are various games for children and young people such as pole climbing, sack races and gurning (pulling faces) – the latter event is known as 'Chäszänne', because the children are rewarded for their efforts with a piece of cheese. Gansabhauet is brought to a close in the evening with the 'Räbeliechtli-Umzug', a procession of lanterns made from turnips, as well as a festive meal of goose dishes in the town hall and surrounding restaurants. The origins of this ritual are unclear, but are likely to date back to the late Middle Ages. Having disappeared from the festival calendar around 1820, Gansabhauet was revived in 1863.

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Mein Beitrag zur Aufgabe "Nüsse" aus Happy Shooting #378.

 

Da habe ich mich also hingesetzt, einen möglichst verrückten Gesichtsausdruck aufgesetzt und mein Gesicht von schräg unten mit meiner Schreibtischlampe bestrahlt. Dabei habe ich rund 20 verschiedene Perspektiven und Lichtrichtungen ausprobiert, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war.

Den Weißabgleich habe ich dann in Lightroom noch (ein wenig =P) ins Grüne gezogen, die Kontraste erhöht und das Auge mit dem Pinsel herausgearbeitet.

Du Brauchst Mich - Tone... Geiles Lied:)*-*

 

Die Welt in der du lebst gefällt dir nicht mehr,

du feierst um zu vergessen, tust so als ob nichts wär,

genießt den Moment, in dem du Realität nicht mehr siehst,

wie sie ist, vergisst den Stress, der dich frisst und fliehst zu mir,

denn die Zeit in der du dir,

sorgen über morgen machst,

raub ich dir und außerdem erlaub ich mir, all deine Probleme in pisse zu verwandeln,

und sie für kurze zeit mit 'nem einzigen Toilettengang abzuhandeln,

wenn die Selbstzweifel zu nagen beginnen,

und jeden Abend die selben unbeantworteten fragen erklingen,

werd' ich für dich die Qualen bezwingen,

und hättest du nicht soviel angst vor der wahrheit, wäre die klar wer ich bin.

Meine Magischen kräfte, die man wirklich so nennen kann,

steigern das Ego, machen aus ner Memme ein Mann

und ne echte Dame,

aus 'nem kleinen Mädchen wenn ich sie

und ihre Fantasien, mit meiner Magie umarme.

Denn ausgehemmt und verklemmt, wird sicher und souverän,

wer normal zuguckt, wird selber tanzen und sich nicht mehr schämen,

du wirst sehen, ich mach dich locker wenn du verkrampft bist,

denn ich hab die volle scheiß Kontrolle, über dein gesamtes,

Nervensystem,

das ist total überreizt,

doch ich beruhige so schnell,

dass du gar nicht mehr peilst,

was eigentlich war,

das wird dir morgen klar,

denn dann sind die Probleme die du in der Toilette gelassen hast,

wieder da!

 

Refrain

 

Du brauchst mich,

hast du wirklich gedacht du durchschaust mich?

Du brauchst mich,

du Liebst die Lügen, die ich dir auftisch,

Du brauchst mich, denn ich bin der,

der die Maske hält, damit du im Spiegel nur siehst,

was dir gefällt.

Du brauchst mich,

selbst wenn du deine Ängste nicht aussprichst,

weiß ich,

du fühlst dich alleine gelassen und traurig,

befrei' dich von chronischen Schmerzen,

du kannst mich gar nicht verlassen,

weil du weißt was du ohne mich wärst!

 

Da is 'n Kloß im Hals den du leid bist,

und laue, flaue Gefühle im Magen die sagen das es Zeit ist,

für die Medizin, die hilft bei Trauer und Einsamkeit,

um genauer zu sein es ist Zeit, für Mich!

In deine dunkelsten Tagen bring ich Licht,

wenn du traurig bist und nicht lachen magst,

Zwing Ich dich,

ich vernebel die Sinne,

und lasse die quälende Stimme von deinem Gewissen verstummen,

wir beide wissen warum,

wir so ein gutes Team sind,

weil du starke Schmerzen hast

und ich ohne frage, ne gute Medizin bin,

Jage in Strömen durch die Venen in dein Hirn,

es ist schön wenn Schmerzen geh'n,

doch du wirst auch an Stolz verlier'n.

Für Stunden geb ich dir das Gefühl jemand zu sein,

dann bin ich verschwunden und lasse dich wieder allein,

mit der Angst, du schreist und verlangst,

nach der Substanz,

von der du weißt,

das du ohne Sie nicht mehr kannst!

 

Refrain

  

Menschen werden dermaßen stumpf durch schwere Strapazen,

das sie sogar noch scherzen und spaßen,

während sie sich die Kerzen ausblasen,

ich geb ihnen das was ihr Herz nie besaß,

den rasenden Schmerz,

ihre Seele werd' ich verarzten

auf diese weise verwandel ich traurige Gesichter in lachende Grimassen,

lass sie vergessen,

dass sie mich hassen müssten,

denn wenn sie wüssten was sie verpassen,

währenddessen sie sich betäuben lassen,

wär die Enttäuschung riesig,

paradiesig,

wie sich alles verbessert,

schließlich veränder ich Emotionen,

wie 'n Glückshormon, das deine Blutbahn überschwemmt,

Depressionen ertränkt,

ich nehm' dich behutsam in den arm,

es läuft alles nach Plan,

jetzt verdrängt,

das Verlangen den Verstand,

die Gier nach Mehr von Mir,

verwandelt dich in ein Tier,

ich bin sehr gespannt,

wann du erkennst,

welches Gespenst dich Dinge tun lässt,

die du hasst, wie die Pest.

Du flennst,

weil der Faden an dem du baumelst,

zerreißt und du weißt,

dass das mehr als nur 'n böser Traum ist.

Du taumelst,

in mein Arme weil ich sage wir schaffen das,

wir beide verdauen das,

du musst raffen das dein Leben eh nicht mehr,

als ein weinender Clown ist,

und das wichtigste in solch schweren Zeiten,

Vertrauen ist,

wahre Freunde geben die wesentlich mehr,

du willst Leben ohne mich?

Doch jetzt geht es nicht mehr,

selbst wenn du willst,

denn du brauchst mich!

 

Refrain

manchmal ...macht er mir Angst :-)

denn wenn andere denken, er zieht Grimassen, vermute ich, er zeigt sein wahres Gesicht :-)

  

entstanden bei einem kleinen Shooting für die Fotos auf Einladungskarten

Mary kann tolle Grimassen schneiden. :-D Hier ist noch eine...

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Mary 2 is making faces. :-D Here's another one...

2 4 5 6 7 ••• 11 12