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#rundgang #rehearsal #probe #handwerk #kunst #job #beruf #profession #theater #labyrinth #irrgarten #maze #verbindung #plan #schaubild #red #rot #weiß #white #grey #gray #grau #überlegungen #schnittmuster
Erstmals gesehen
Neubau wird zum Neuen Jahr in Vollbetrieb gehen.
Genau nach Zeitplan
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Italien / Südtirol - Reschensee
Reschensee (German: [ˈrɛʃn̩ˌseˑ]; Italian: Lago di Resia [ˈlaːɡo di ˈrɛːzja]) or Lake Reschen is an artificial lake in the western portion of South Tyrol, Italy, approximately 2 km (1 mi) south of the Reschen Pass, which forms the border with Austria, and 3 km (2 mi) east of the mountain ridge forming the border with Switzerland. With its capacity of 120 million cubic metres (97,000 ac·ft) it is the largest lake in the province. Its surface area of 6.6 km2 (2.5 sq mi) makes it also the largest lake above 1,000 m (3,300 ft) in the Alps. It is fed by the Adige, Rojenbach and Karlinbach and drained by the Adige.
The lake is famous for the steeple of a submerged 14th-century church; when the water freezes, this can be reached on foot. A legend says that during winter one can still hear church bells ring. In reality the bells were removed from the tower on July 18, 1950, a week before the demolition of the church nave and the creation of the lake.
Plans for a smaller (5 m deep) artificial lake date from 1920. In July 1939, the Montecatini company (now Edison Energia) introduced a new plan for a 22 m (72 ft)-deep lake, which would unify two natural lakes (Reschensee and Mittersee) and submerge several villages, including Graun and part of Reschen. The creation of the dam started in April 1940 pursuant to this second plan but, due to the war and local resistance, did not finish until July 1950.
In 1947 Montecatini received 30 million Swiss francs from the Swiss company Elektrowatt [de] for the construction of the dam (in exchange for 10 years of seasonal electricity), paradoxically after the population of Splügen had voted against the company's plans to build a dam that would have submerged that Swiss village. Graun's population did not have such success, despite the willing ear of Antonio Segni who later became Italy's prime minister. In total 163 homes and 523 hectares (1,290 acres) of cultivated land were submerged.
(Wikipedia)
Der Reschensee (italienisch Lago di Resia) ist ein Stausee in der Gemeinde Graun im westlichen Südtirol, der dem Speicherkraftwerk Glurns als Oberbecken dient. In ihm gestaut wird das Wasser der Etsch, des Rojenbachs, des Karlinbachs und einiger kleinerer Zuflüsse. Der künstliche See hat mit sechs Kilometer Länge und an der breitesten Stelle etwa einem Kilometer Breite ein Stauvolumen von 120 Mio. m³, das fast vollständig als Speichervolumen genutzt wird und damit einen sogenannten Jahresspeicher bildet. Das Wasser aus dem Speichersee wird über einen zwölf Kilometer langen Druckstollen von drei Metern Durchmesser auf der linken Talseite bis oberhalb des Kavernenkraftwerks geleitet, wo es mit einer Fallhöhe von 586 Metern über je zwei Peltonturbinen zwei 52,5-MVA-Generatoren antreibt. Die mittlere Jahreserzeugung elektrischer Energie beträgt ca. 250 Gigawattstunden.
In der unmittelbaren Umgebung des Sees liegen neben dem Hauptort der Gemeinde, Graun, die Dörfer Reschen und St. Valentin auf der Haide, sowie die Weiler Kaschon und Spin.
Am Reschenpass gab es bis zur Seestauung 1950 drei Seen: Den Reschensee, den Mittersee (auch Grauner See genannt) und den heute noch existierenden Haidersee. Bei der Seestauung versanken das gesamte Dorf Graun und ein Großteil des Dorfes Reschen in den Fluten des Stausees, insgesamt 163 Häuser, und 523 Hektar an fruchtbarem Kulturboden wurden überflutet. Heute zeugt nur noch der aus dem Reschensee ragende Kirchturm vom versunkenen Alt-Graun.
Ab 1911 gab es erste Studien zur Nutzung der Wasserkraft im oberen Vinschgau. Unmittelbar nach der Annexion Südtirols durch Italien 1920 wurden diese Pläne auf italienischer Seite wieder aufgegriffen. Reschen- und Mittersee sollten um jeweils fünf Meter Höhe zusätzlich aufgestaut werden. Mehrfach wurden Projektanträge geprüft und verworfen, zu konkreten Maßnahmen kam es zunächst nicht. Ab 1937 forcierte die faschistische Regierung das Vorhaben erneut und forderte die Wirtschaft nochmals zu Projekteingaben auf. Schließlich wurde 1939 der Projektvorschlag einer Tochtergesellschaft des Montecatini-Konzerns (Societá Elettrica Alto Adige, SEAA) nach Änderungen genehmigt, jedoch noch keine Konzession erteilt. Es kam zu ersten Enteignungen im „nationalen Interesse zur Stärkung der nationalen Industrie“, die Bauarbeiten an Stollen/Rohrleitungen und Kraftwerk begannen. In der Öffentlichkeit blieben die Änderungen gegenüber der ursprünglichen Planung der SEAA (Stauziel 1485 m) zunächst unbekannt, ein pro forma in italienischer Sprache vorgenommener unauffälliger Aushang am Gemeindehaus blieb wie beabsichtigt unbeachtet: Mit einem großen Staudamm sollten beide Seen auf 1497 m gestaut werden, gegenüber dem Reschensee bedeutete dies eine Erhöhung des Wasserspiegels um 22, gegenüber dem Mittersee um 27 Meter. Damit würden die Orte Graun vollständig und Reschen zum Teil aufgegeben werden müssen. Außerdem war eine zweite Stufe mit dem Kraftwerk Kastelbell Teil des Projekts. Im Februar 1943 wurde schließlich die ab Mai geltende Konzession erteilt. Mit der Errichtung der deutschen Verwaltung in Südtirol im September 1943 kamen die Arbeiten zum Stillstand.
Nach Kriegsende stockte der Weiterbau zunächst wegen finanzieller Schwierigkeiten. Die Schweizer Elektrizitätsgesellschaften brauchten jedoch dringend „Winterstrom“, nachdem das Projekt des Speicherkraftwerkes Rheinwald bei Splügen 1946 gescheitert war. Sie boten der Montecatini eine Finanzierung von 30 Mio. SFR an gegen Lieferung von 120 Gigawattstunden elektrischer Energie pro Niedrigwasserperiode (Winter, Frühjahr), beginnend ab November 1949 für zehn Jahre. Im März 1947 wurden die Einwohner von Vertretern der Montecatini über Größe des Stausees und den nun sehr kurzen Zeitplan informiert. Unmittelbar danach begann der Bau des Dammes. Es kamen für beide Kraftwerksprojekte 7000 überwiegend in Süditalien angeworbene Arbeiter zum Einsatz.
Die Enteignungen hatten bereits 1940/41 unter der faschistischen Regierung stattgefunden und die extrem niedrigen Entschädigungen waren bei der Depositenkasse in Bozen hinterlegt worden. Der nun einsetzende Protest der Bevölkerung vermochte das Projekt nicht mehr zu stoppen, jedoch wurden auf Intervention des damaligen Landwirtschafts- und späteren Premierministers und Staatspräsidenten Antonio Segni die Entschädigungen durch eine paritätische Kommission 1948/49 neu festgesetzt. Ein Recht auf Realersatz gab es ohnehin nicht. Noch bevor die Kommission mit Verspätung im Oktober 1949 zum Abschluss kam, wurde ab 1. August eine Probestauung auf 1485 m durchgeführt, auch um den Vertrag mit der Schweizer Energiewirtschaft ab November desselben Jahres erfüllen zu können. Die Bevölkerung empfand die Überflutung als Provokation, die Polizei musste zum Schutz der Montecatini-Mitarbeiter vor Ort eingreifen. Da nun klar war, dass ab Spätsommer 1950 der erste Vollstau stattfinden würde und die Entschädigungen feststanden, mussten sich die ca. 100 betroffenen Familien aus Graun und Reschen entscheiden, ob sie vor Ort bleiben und an höherer Stelle neue Häuser bauen oder woanders hin umsiedeln wollten. Letztlich gab die verringerte landwirtschaftliche Nutzfläche, die die Lebensgrundlage für die bis dahin überwiegend betriebene Braunviehzucht darstellte, den Ausschlag dafür, dass nur ca. 35 dieser Familien dablieben. Im Sommer 1950 wurden außer dem denkmalgeschützten Kirchturm von Graun aus dem 14. Jh. alle Gebäude in Graun und den Weilern von Arlund, Piz, Gorf und Stockerhöfe (St. Valentin) abgetragen und überflutet, genauso wie im betroffenen Teil von Reschen. Es entstand ein Stausee mit 677 ha Fläche.
In den Jahren nach 1973 hat die Südtiroler Landesregierung umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Zirka 35 ha Kulturfläche sind mit Material aus dem Stausee zurückgewonnen worden.
Die Folgen der Aufstauung:
70 % der Bevölkerung ist aus- oder abgewandert
163 Wohnhäuser bzw. landwirtschaftliche Gebäude wurden gesprengt
514 ha Kulturfläche vernichtet
70 % weniger Nutztiere
Um den Reschensee führt eine Wander-, Nordic-Walking- und Laufstrecke mit Hartbelag, die 15,3 km lang ist. Der Reschensee selbst ist ein Angelrevier, dort leben Renken (Felchen), Seeforellen, Barsche, Regenbogenforellen und Hechte.
Direkt an der Westseite des Sees befindet sich die Talstation der Sechser-Gondel zum Skigebiet Schöneben. Dort ist im Winter der Anschluss an mehrere Liftanlagen möglich.
Die relativ hohen Windstärken ermöglichen am Reschensee von Wind abhängige Sportarten. In den Sommermonaten wird der See von Kite-Surfern aufgesucht. Im Winter ist der Reschensee ein Treffpunkt für Eissegler, Snowkiter und Eissurfer.
Seit 2008 finden auf dem gefrorenen Reschensee die Internationalen Deutschen Snowkitemeisterschaften statt. Weil der See im Gegensatz zu vielen deutschen Snowkite-Gebieten eine hohe Schnee- und Windsicherheit bietet, haben sich die Veranstalter für ihn als regelmäßigen Austragungsort für die Meisterschaften entschieden. Zudem ist er durch seine Lage im Dreiländereck Südtirol – Österreich – Schweiz auch für aktive Fahrer aus anderen Alpenländern gut erreichbar. Da es sich um eine offene Meisterschaft handelt, nehmen neben deutschen Sportlern unter anderem Aktive aus Österreich, der Schweiz, Italien, Skandinavien und Osteuropa teil.
Den prägnantesten Blickpunkt am Reschensee und Wahrzeichen des Gebiets stellt der aus Gründen des Denkmalschutzes nicht gesprengte Kirchturm dar. Dieser ragt auch bei hohem Wasserstand aus dem Wasser des Sees, bei niedrigem Wasserstand symbolisiert ein eingefasstes Wasserbecken um den Turm dessen Schicksal. Es handelt sich um den Glockenturm der ehemaligen Pfarrkirche St. Katharina, der bereits im Jahr 1357 eingeweiht worden war. 2004 wurde der Turm unter Denkmalschutz gestellt. Nachdem er seit rund 60 Jahren im Wasser gestanden hatte, war es aufgrund von Schäden erforderlich, das Mauerwerk 2009 zu sanieren. Dabei wurden auch das Dach erneuert und die Zifferblätter der ehemaligen Turmuhr restauriert. Das Uhrwerk befindet sich im K.u.K. Museum Bad Egart.
(Wikipedia)
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Italien / Südtirol - Reschensee
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Reschensee (German: [ˈrɛʃn̩ˌseˑ]; Italian: Lago di Resia [ˈlaːɡo di ˈrɛːzja]) or Lake Reschen is an artificial lake in the western portion of South Tyrol, Italy, approximately 2 km (1 mi) south of the Reschen Pass, which forms the border with Austria, and 3 km (2 mi) east of the mountain ridge forming the border with Switzerland. With its capacity of 120 million cubic metres (97,000 ac·ft) it is the largest lake in the province. Its surface area of 6.6 km2 (2.5 sq mi) makes it also the largest lake above 1,000 m (3,300 ft) in the Alps. It is fed by the Adige, Rojenbach and Karlinbach and drained by the Adige.
The lake is famous for the steeple of a submerged 14th-century church; when the water freezes, this can be reached on foot. A legend says that during winter one can still hear church bells ring. In reality the bells were removed from the tower on July 18, 1950, a week before the demolition of the church nave and the creation of the lake.
Plans for a smaller (5 m deep) artificial lake date from 1920. In July 1939, the Montecatini company (now Edison Energia) introduced a new plan for a 22 m (72 ft)-deep lake, which would unify two natural lakes (Reschensee and Mittersee) and submerge several villages, including Graun and part of Reschen. The creation of the dam started in April 1940 pursuant to this second plan but, due to the war and local resistance, did not finish until July 1950.
In 1947 Montecatini received 30 million Swiss francs from the Swiss company Elektrowatt [de] for the construction of the dam (in exchange for 10 years of seasonal electricity), paradoxically after the population of Splügen had voted against the company's plans to build a dam that would have submerged that Swiss village. Graun's population did not have such success, despite the willing ear of Antonio Segni who later became Italy's prime minister. In total 163 homes and 523 hectares (1,290 acres) of cultivated land were submerged.
(Wikipedia)
Der Reschensee (italienisch Lago di Resia) ist ein Stausee in der Gemeinde Graun im westlichen Südtirol, der dem Speicherkraftwerk Glurns als Oberbecken dient. In ihm gestaut wird das Wasser der Etsch, des Rojenbachs, des Karlinbachs und einiger kleinerer Zuflüsse. Der künstliche See hat mit sechs Kilometer Länge und an der breitesten Stelle etwa einem Kilometer Breite ein Stauvolumen von 120 Mio. m³, das fast vollständig als Speichervolumen genutzt wird und damit einen sogenannten Jahresspeicher bildet. Das Wasser aus dem Speichersee wird über einen zwölf Kilometer langen Druckstollen von drei Metern Durchmesser auf der linken Talseite bis oberhalb des Kavernenkraftwerks geleitet, wo es mit einer Fallhöhe von 586 Metern über je zwei Peltonturbinen zwei 52,5-MVA-Generatoren antreibt. Die mittlere Jahreserzeugung elektrischer Energie beträgt ca. 250 Gigawattstunden.
In der unmittelbaren Umgebung des Sees liegen neben dem Hauptort der Gemeinde, Graun, die Dörfer Reschen und St. Valentin auf der Haide, sowie die Weiler Kaschon und Spin.
Am Reschenpass gab es bis zur Seestauung 1950 drei Seen: Den Reschensee, den Mittersee (auch Grauner See genannt) und den heute noch existierenden Haidersee. Bei der Seestauung versanken das gesamte Dorf Graun und ein Großteil des Dorfes Reschen in den Fluten des Stausees, insgesamt 163 Häuser, und 523 Hektar an fruchtbarem Kulturboden wurden überflutet. Heute zeugt nur noch der aus dem Reschensee ragende Kirchturm vom versunkenen Alt-Graun.
Ab 1911 gab es erste Studien zur Nutzung der Wasserkraft im oberen Vinschgau. Unmittelbar nach der Annexion Südtirols durch Italien 1920 wurden diese Pläne auf italienischer Seite wieder aufgegriffen. Reschen- und Mittersee sollten um jeweils fünf Meter Höhe zusätzlich aufgestaut werden. Mehrfach wurden Projektanträge geprüft und verworfen, zu konkreten Maßnahmen kam es zunächst nicht. Ab 1937 forcierte die faschistische Regierung das Vorhaben erneut und forderte die Wirtschaft nochmals zu Projekteingaben auf. Schließlich wurde 1939 der Projektvorschlag einer Tochtergesellschaft des Montecatini-Konzerns (Societá Elettrica Alto Adige, SEAA) nach Änderungen genehmigt, jedoch noch keine Konzession erteilt. Es kam zu ersten Enteignungen im „nationalen Interesse zur Stärkung der nationalen Industrie“, die Bauarbeiten an Stollen/Rohrleitungen und Kraftwerk begannen. In der Öffentlichkeit blieben die Änderungen gegenüber der ursprünglichen Planung der SEAA (Stauziel 1485 m) zunächst unbekannt, ein pro forma in italienischer Sprache vorgenommener unauffälliger Aushang am Gemeindehaus blieb wie beabsichtigt unbeachtet: Mit einem großen Staudamm sollten beide Seen auf 1497 m gestaut werden, gegenüber dem Reschensee bedeutete dies eine Erhöhung des Wasserspiegels um 22, gegenüber dem Mittersee um 27 Meter. Damit würden die Orte Graun vollständig und Reschen zum Teil aufgegeben werden müssen. Außerdem war eine zweite Stufe mit dem Kraftwerk Kastelbell Teil des Projekts. Im Februar 1943 wurde schließlich die ab Mai geltende Konzession erteilt. Mit der Errichtung der deutschen Verwaltung in Südtirol im September 1943 kamen die Arbeiten zum Stillstand.
Nach Kriegsende stockte der Weiterbau zunächst wegen finanzieller Schwierigkeiten. Die Schweizer Elektrizitätsgesellschaften brauchten jedoch dringend „Winterstrom“, nachdem das Projekt des Speicherkraftwerkes Rheinwald bei Splügen 1946 gescheitert war. Sie boten der Montecatini eine Finanzierung von 30 Mio. SFR an gegen Lieferung von 120 Gigawattstunden elektrischer Energie pro Niedrigwasserperiode (Winter, Frühjahr), beginnend ab November 1949 für zehn Jahre. Im März 1947 wurden die Einwohner von Vertretern der Montecatini über Größe des Stausees und den nun sehr kurzen Zeitplan informiert. Unmittelbar danach begann der Bau des Dammes. Es kamen für beide Kraftwerksprojekte 7000 überwiegend in Süditalien angeworbene Arbeiter zum Einsatz.
Die Enteignungen hatten bereits 1940/41 unter der faschistischen Regierung stattgefunden und die extrem niedrigen Entschädigungen waren bei der Depositenkasse in Bozen hinterlegt worden. Der nun einsetzende Protest der Bevölkerung vermochte das Projekt nicht mehr zu stoppen, jedoch wurden auf Intervention des damaligen Landwirtschafts- und späteren Premierministers und Staatspräsidenten Antonio Segni die Entschädigungen durch eine paritätische Kommission 1948/49 neu festgesetzt. Ein Recht auf Realersatz gab es ohnehin nicht. Noch bevor die Kommission mit Verspätung im Oktober 1949 zum Abschluss kam, wurde ab 1. August eine Probestauung auf 1485 m durchgeführt, auch um den Vertrag mit der Schweizer Energiewirtschaft ab November desselben Jahres erfüllen zu können. Die Bevölkerung empfand die Überflutung als Provokation, die Polizei musste zum Schutz der Montecatini-Mitarbeiter vor Ort eingreifen. Da nun klar war, dass ab Spätsommer 1950 der erste Vollstau stattfinden würde und die Entschädigungen feststanden, mussten sich die ca. 100 betroffenen Familien aus Graun und Reschen entscheiden, ob sie vor Ort bleiben und an höherer Stelle neue Häuser bauen oder woanders hin umsiedeln wollten. Letztlich gab die verringerte landwirtschaftliche Nutzfläche, die die Lebensgrundlage für die bis dahin überwiegend betriebene Braunviehzucht darstellte, den Ausschlag dafür, dass nur ca. 35 dieser Familien dablieben. Im Sommer 1950 wurden außer dem denkmalgeschützten Kirchturm von Graun aus dem 14. Jh. alle Gebäude in Graun und den Weilern von Arlund, Piz, Gorf und Stockerhöfe (St. Valentin) abgetragen und überflutet, genauso wie im betroffenen Teil von Reschen. Es entstand ein Stausee mit 677 ha Fläche.
In den Jahren nach 1973 hat die Südtiroler Landesregierung umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Zirka 35 ha Kulturfläche sind mit Material aus dem Stausee zurückgewonnen worden.
Die Folgen der Aufstauung:
70 % der Bevölkerung ist aus- oder abgewandert
163 Wohnhäuser bzw. landwirtschaftliche Gebäude wurden gesprengt
514 ha Kulturfläche vernichtet
70 % weniger Nutztiere
Um den Reschensee führt eine Wander-, Nordic-Walking- und Laufstrecke mit Hartbelag, die 15,3 km lang ist. Der Reschensee selbst ist ein Angelrevier, dort leben Renken (Felchen), Seeforellen, Barsche, Regenbogenforellen und Hechte.
Direkt an der Westseite des Sees befindet sich die Talstation der Sechser-Gondel zum Skigebiet Schöneben. Dort ist im Winter der Anschluss an mehrere Liftanlagen möglich.
Die relativ hohen Windstärken ermöglichen am Reschensee von Wind abhängige Sportarten. In den Sommermonaten wird der See von Kite-Surfern aufgesucht. Im Winter ist der Reschensee ein Treffpunkt für Eissegler, Snowkiter und Eissurfer.
Seit 2008 finden auf dem gefrorenen Reschensee die Internationalen Deutschen Snowkitemeisterschaften statt. Weil der See im Gegensatz zu vielen deutschen Snowkite-Gebieten eine hohe Schnee- und Windsicherheit bietet, haben sich die Veranstalter für ihn als regelmäßigen Austragungsort für die Meisterschaften entschieden. Zudem ist er durch seine Lage im Dreiländereck Südtirol – Österreich – Schweiz auch für aktive Fahrer aus anderen Alpenländern gut erreichbar. Da es sich um eine offene Meisterschaft handelt, nehmen neben deutschen Sportlern unter anderem Aktive aus Österreich, der Schweiz, Italien, Skandinavien und Osteuropa teil.
Den prägnantesten Blickpunkt am Reschensee und Wahrzeichen des Gebiets stellt der aus Gründen des Denkmalschutzes nicht gesprengte Kirchturm dar. Dieser ragt auch bei hohem Wasserstand aus dem Wasser des Sees, bei niedrigem Wasserstand symbolisiert ein eingefasstes Wasserbecken um den Turm dessen Schicksal. Es handelt sich um den Glockenturm der ehemaligen Pfarrkirche St. Katharina, der bereits im Jahr 1357 eingeweiht worden war. 2004 wurde der Turm unter Denkmalschutz gestellt. Nachdem er seit rund 60 Jahren im Wasser gestanden hatte, war es aufgrund von Schäden erforderlich, das Mauerwerk 2009 zu sanieren. Dabei wurden auch das Dach erneuert und die Zifferblätter der ehemaligen Turmuhr restauriert. Das Uhrwerk befindet sich im K.u.K. Museum Bad Egart.
(Wikipedia)
Après-Ski
Solidarität mit Snowboarder 🏂,
Olympia im kommunistischen China.
Peking (dpa) - Deutlich zweistellige Minusgrade, heftiger Wind und befürchtete Verschiebungen im Zeitplan: Die deutschen Athleten werden schon vor dem Auftakt der Olympischen Winterspiele von Peking mit extremer Kälte und den möglichen Konsequenzen konfrontiert
Wundersame Tricks gegen die Kälte gibt es nicht, den erprobten Sportlern helfen höchstens der Gewöhnungseffekt sowie jede Menge Lagen hochqualitativer Kleidung
I've scanned some of my photos from a travel to Egypt (1991). Maybe there will come some more photos of Egypt soon. By the way, because of the sunbeams:
Attention: A partial solar eclipse will occur on January 4, 2011. The partial eclipse will be visible near sunrise over most of Europe and northeastern Asia. It will end at sunset over Western Asia. It will be visible as a minor partial eclipse over Northern Africa and the Arabian peninsula.
eclipse.gsfc.nasa.gov/OH/OH2011.html#SE2011Jan04P
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Dendera is a little town in Egypt on the west bank of the Nile, about 5 km south from Qina, on the opposite side of the Nile.
Dendera Temple complex, located about 2.5 km south-east of Dendera is one of the best preserved complexes in Egypt. The all overshadowing building in the Complex is the main temple, namely Hathor temple. The temple is well-known for it's zodiac relief.
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Ich habe ein paar Fotos von meiner Reise nach Ägypten (1991) gescannt. Vielleicht kommen demnächst ein paar mehr Fotos von dieser Reise. Apropos Sonnenstrahlen:
ACHTUNG: Am 04.01.2011 findet eine partielle Sonnenfinsternis statt, deren Sichtbarkeitszone Nordafrika, Westasien und fast ganz Europa umfasst. Das Maximum der Finsternis wird unweit der nordschwedischen Stadt Skellefteå bei 64°39'30'' nördlicher Breite und 20°50'22'' östlicher Länge erreicht. Hier werden knapp 80% der Sonnenscheibe vom Mond bedeckt. Auch bei uns wird ein beachtlicher Bedeckungsgrade von durchschnittlich etwa 70% erreicht. Die Bedeckung der Sonne startet kurz nach Sonnenaufgang, ein freier Blick nach Südosten ist notwendig, da die Sonne während der Bedeckungsphase nah dem Horizont bleibt.
Zeitplan für München:
Sonnenaufgang: 8:01 Uhr
Beginn: 8:04 Uhr
Maximum: 9:18 Uhr
Ende: 10:44 Uhr
Maximale Bedeckung: 76,4%
Beim Beobachten unbedingt Schutzbrillen aufsetzen!!
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Das Foto ist übrigens in Dendera, im Hathor-Tempel aufgenommen, einem der besterhaltensten Tempel in Ägypten überhaupt. Der Tempel ist darüber hinaus sehr bekannt für seine Tierkreise und die ungewöhnliche Darstellung von Kultgegenständen (Glühbirnen!), die den Tempel immer wieder zum Ziel grenzwissenschaftlicher Spekulationen machten.
Dendera (auch Dendara, Dandara, Dendrah; altägyptisch Tantarer, Taentem) ist ein Ort in Oberägypten mit einem archäologisch bedeutenden Hathor-Tempel. Dendera liegt etwas mehr als 55 km nördlich von Luxor am linken Ufer des Nil gegenüber der Stadt Kena (Kene) am Rande der Wüste.
Part of: "an apple a day keeps the doctor away - An ENSO (Japanese: circle, Japanisch: Kreis) a day .... " Aktion Kreis Tagebuch A circle diary - Start of the 365-days Project: 1. September // aleatoric
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Seit längerer Zeit beschäftigten wir uns schon mit dem Gedanken eine Rundreise im Westen der USA zu machen. Was uns davon abhielt war eigentlich nur der planerische Aufwand, den man für so eine Unternehmung einkalkulieren muss. Wir fanden lange keinen Anbieter, der uns ein komplettes Paket vermitteln konnte, das unseren Vorstellungen entsprach, bis ich im Internet zufällig auf FAIRFLIGHT aus Leipzig gestoßen bin und mir mit einer gewissen Skepsis deren Angebote durchgelesen habe. Da die Preise, im Vergleich zu den von uns errechneten Preisen, enorm günstig erschienen, hatten wir erst einmal ein ungutes Gefühl, bei der Buchung, gingen jedoch das Risiko ein und entschieden uns letztendlich für das Angebot „Grandioser Westen“. Gebucht hatten wir also eine 21 tägige Mietwagenrundreise, welche in Los Angeles starten und mit der Abgabe des Mietwagens bei Alamo, auch wieder dort enden sollte. Da wir die Reise unbedingt noch in diesem Jahr machen wollten, entschieden wir uns für einen recht frühen Termin, bei dem uns bewusst war, dass uns vor Ort sämtliche Wetterverhältnisse, erwarten würden. Gewappnet mit der entsprechenden Kleidung ging es mit der Boeing 747 über Frankfurt nach Los Angeles, wo uns erst einmal herrliches Sommerwetter erwartete. Nachdem wir ca. zwei Stunden nach der Landung schon die Einreiseprozedur hinter uns hatten und bereits unseren Mietwagen aussuchen konnten, ging es direkt in die Millionenstadt L.A., in der wir noch einen weiteren Tag verbrachten, ehe die eigentliche Rundreise startete. In den nächsten Tagen ging die Fahrt über Palm Springs, Phoenix, bis zum Grand Canyon, wo uns die ersten eisigen Temperaturen erwarteten. Wir würden die Reise, trotz der zeitweise extremen Kälte, allerdings wieder genau so buchen, da die Natur zu dieser Zeit teilweise noch eindrucksvoller wirkt , als in den Sommermonaten, wo man zudem mit Temperaturen über 40 Grad rechnen muss. Nach einem herrlichen Sonnenaufgang über dem South Rim des Grand Canyons fuhren wir Diesen entlang in Richtung Lake Powell und in das Städtchen Page, wo uns der Antelope Canyon und einmalige Naturschauspiele, wie die Horseshoebend erwarteten. Auf dem Weg dahin hatten wir erstmals Probleme mit der Route, da eine wichtige Zugangsstraße nach Page gesperrt war und eine Umgehung nicht eingerichtet wurde. So wären wir beinahe einen extremen Umweg gefahren, hätte uns nicht ein sehr netter Navajo Indianer an einer Tankstelle, sehr ausführlich, eine andere Straße in die Stadt gezeigt, die wie sich herausstellte, komplett neu war und so niemals von unserem Navi gefunden worden wäre. Erleichtert kamen wir in Page an und besuchten dort ein sehr gutes Steak Haus, ehe wir Todmüde in unser Hotel fuhren. Die Unterkünfte haben uns auf der gesamten Reise am meisten überrascht. Da wir nur zwei Sterne Hotels und Lodges gebucht hatten, gingen wir davon aus, große Abstriche in Kauf nehmen zu müssen, was nicht annähernd der Fall war. Die Zimmer waren groß, sauber, verfügten alle über kostenloses WLAN (Dafür muss man in Deutschland teilweise betteln) und das Personal war stets freundlich und sehr hilfsbereit. Als Frühstück gab es, typisch amerikanisch, meist Waffeln, Donuts, Muffins und Müsli. Da wir einen straffen Zeitplan hatten, störte uns das spärliche Angebot aber nicht, meist sind wir sogar schon vor 6:00 Uhr morgens aufgebrochen um möglichst viel Zeit an unserem nächsten Ziel verbringen zu können. Das klingt sehr stressig, war es aber eigentlich nie, da die Fahrerei in den USA viel angenehmer ist, als bei uns. Auf den ewig langen Highways, kann man sich entspannt zurücklehnen und die Aussicht genießen. Oftmals wird man überrascht wie schnell sich die umgebende Landschaft ändert. Unsere Fahrt führte uns weiterhin durch das, aus diversen Westernfilmen und auch neueren Blockbustern, weltbekannte Monument Valley, was uns mit seinen mächtigen Tafelbergen nachhaltig beeindruckte. Nach einem Besuch in den Klippenhäusern der Ureinwohner, im Mesa Verde Nationalpark, ging es weiter in das Paradies für Outdoor Sportler, das Städchen Moab, in Utah. Dort konnten wir gleich drei National- bzw. State Parks besuchen. Canyonlands, Arches und Dead Horse Point. Bei drückenden 25 Grad nahmen wir eine, auch aufgrund meiner Fotoausrüstung, sehr beschwerliche Wanderung auf uns, die uns nach 1 ½ stündigem, steilen Aufstieg, zum Wahrzeichen Utahs, dem mächtigen Delicate Arch, brachte. Dort genossen wir mit vielen Touristen aus der ganzen Welt, einen herrlichen Sonnenuntergang, sodass das Licht gerade noch reichte, um nicht bei völliger Dunkelheit absteigen zu müssen. Danach ging es gleich ins Bett, da wir planten am nächsten Morgen, den Sonnenaufgang am ebenfalls weltbekannten, Mesa Arch zu fotografieren. Um einen guten Platz zum fotografieren zu bekommen, muss man mindestens eine Stunde vor Sonnenaufgang dort sein, sodass wir gegen 4 Uhr morgens vom Hotel wegfuhren, um die 60km Strecke, durch den Canyonlands Nationalpark, rechtzeitig bewältigen zu können. Der Sonnenaufgang, der uns dort erwartete, gehört für mich zu einem der Top drei Highlights dieser Reise und ist mit Worten oder Bildern kaum zu beschreiben, vor allem wenn man bedenkt, welche unheimliche Stille in dem extrem weitläufigen Canyon herrscht.
In den nächsten Tagen brachte uns unsere Reiseroute in diveres andere Nationalparks, daruntern Capitol Reef, Bryce Canyon und Zion, die uns mit ihrer herausragenden Natur teilweise überwältigten. Nachdem wir am Rainbow Point im Bryce Canyon, mit knapp 2800 Metern Höhe, unseren höchsten Punkt der Reise erreicht hatten, ging es nun immer tiefer in die Wüste Nevadas, wo uns das Spielerparadies Las Vegas erwartete.
Wir waren erstaunt dass unsere Reisegesellschaft nur einen Tag in der Stadt eingeplant hatte, was sich aus unserer Sicht aber, als absolut richtig herausstellte, da die Stadt nicht ganz so spektakulär ist, wie wir sie uns erwartet hatten. Was abends, aufgrund des Lichtermeeres noch sehr eindrucksvoll wirkt, ist tagsüber leider nicht mehr ganz so imposant und die ständige Werbung und immer wieder gleichen Casinoszenarien, gehen einem recht schnell auf die Nerven. Nichtsdestotrotz waren wir froh einmal dort gewesen zu sein, zumal wir zu den ersten Gästen zählten, die das größte Riesenrad der Welt, den „High Roller“, im Rahmen einer Testfahrt vor der offiziellen Eröffnung, probefahren durften. Das nächtliche Spektakel schauten wir uns in aller Ruhe von Amerikas höchstem Turm, dem „Stratosphere Tower“, aus an, ehe wir den Abend in unserem, parallel zum Strip gelegenen Hotel ausklingen ließen.
Der weitere Weg führte uns durch die Wüste des Death Valley und dort nicht nur an den tiefsten Punkt unserer Reise, sondern auch an den tiefsten Punkt in Nordamerika, dem Badwater Basin. mit 85,5 Metern unter dem Meerespiegel. In der sengenden Hitze bei knapp über 30 Grad, konnte sich keiner von uns vorstellen, am nächsten Tag Schneeketten aufs Auto aufziehen zu müssen, doch genauso kam es dann.
Aber zuerst ging die Fahrt weiter über Bakersfield nach Visalia, eine am Fuße des Kings Canyon und Sequoia Nationalpark liegende Stadt, die uns vor allem wegen ihrer vielen Orangenplantagen in Erinnerung bleiben wird. In der Stadt waren es bei unserer Ankuft ca. 20 Grad bei strahlendem Sonnenschein, sodass wir uns entschieden direkt in denauf ca. 2000 Meter Höhe gelegenen Kings Canyon zu fahren, um dort die gigantischen Mammutbäume, anzuschauen. An der Rangerstation angekommen, verweigerte man uns allerdings die Einfahrt, da wir weder über Allrad, noch über Schneeketten verfügten. Wir wunderten uns, da zwar sehr viel Schnee lag, die Straßen aber bis dahin total freigeräumt waren. Alles verhandeln half nichts und da ich die Bäume seit Kindertagen einmal mit eigenen Augen sehen wollte, mussten wir schnellstmöglich Schneeketten besorgen. An einer nahegelegenen Tankstelle erkundigten wir uns und die nette Verkäuferin vermittelte uns an eine benachbarte Autowerkstatt, die uns prompt mit den passenden Schneeketten zu einem sehr fairen Preis, aushalfen. Mit den Ketten, die recht mühsam anzubringen waren, vor allem aufgrund der Kälte und Nässe am Berg, denn mittlerweile viel Neuschnee, wurde uns der Eintritt in den Park dann letztendlich gewährt. Im Schritttempo ging es dann zu dem Parkplatz, von wo aus ein kurzer Rundweg durch die Riesenbäume führt. An dem Platz lag etwa 50cm Schnee, sodass wir den Wanderweg stellenweise nur erahnen konnten. Wie wir schnell feststellen durften, hatte sich die Mühe allerdings gelohnt und wir konnten die Bäume ungestört anschauen. Am sogenannten „General Grant“ Mammutbaum, habe ich dann illegalerweise die Absperrung überquert um ein Foto mit mir und dem Baum zu bekommen. Ohne Größenvergleich wirken die Bäume auf den Fotos nicht so massiv wie in der Realität, weshalb wir das Fotografieren schnell sein ließen und einfach nur zwischen den Bäumen wanderten. Der Weg zum Sequoia Park war mittlerweile schon so eingeschneit, dass wir uns eine weitere riskante Fahrt dorthin, ersparten. Wir wollen jedoch im Sommer noch einmal zurückkehren um die Bäume in ihrer vollen Pracht bewundern zu können. Es war sehr klug von mir die Schneeketten nicht wieder zu verkaufen, den am darauffolgenden Tag sollten wir sie, bei der Zufahrtsstraße zum Yosemite Nationalpark erneut brauchen. Diesmal wurde die Straße von der Highway Patrol abgesperrt und jeder weis, dass man mit amerikanischen Polizisten besser nicht diskutiert, obwohl sie uns gegenüber stets höflich und zuvorkommend waren, wie eigentlich alle Amerikaner auf unserer gesamten Reise.
Was uns im Yosemite Tal erwartete, war mehr als eindrucksvoll. Die gewaltigen Wasserfälle, im Einklang mit den Riesenbäumen und Wildbächen, die sich durchs Tal schlängeln, vermitteln den Eindruck man befände sich mitten im Film Jurassic Park.
Da das Wetter etwas schlechter wurde und der Himmel sich zuzog entschieden wir uns die Kameras zur Seite zu legen und eine kleine Wanderung zum gut erreichbaren Vernon Wasserfall zu machen. Den Abend ließen wir im Diner unserer Lodge ausklingen und freuten uns bereits auf den nächsten Tag, der uns nach San Francisco führen sollte. Über diese Stadt wurde bereits alles gesagt und geschrieben und wir wurden bereits bei der Fahrt über die rießige Bay Bridge, direkt in ihren Bann gezogen. In San Francisco hatten wir nur zwei Tage Zeit, man könnte dort allerdings Wochen verbringen. So entschieden wir uns die bekannten Touristenziele, wie die Golden Gate Bridge, Fisherman’s Wharf, Alcatraz, die Painted Ladies, Lombard Street und einen Teil Downtowns, zu besuchen. Leider blieb keine Zeit mehr, um das nahegelegene Sausalito zu besuchen, da man dafür schon einen extra Tag planen sollte.
Auch wenn uns der Abschied schwer fiel wurden wir mit der wohl schönsten Autofahrt der ganzen Reise entschädigt. Die Fahrt ging von San Francisco über den Highway 1, direkt an der Pazifikküste, nach Santa Maria. Auf dem Weg sahen wir eine Weide mit Zebras und am Hearst Beach bei San Simeon, trafen wir auf einen jungen Seelöwen, der gar nicht Kamerascheu war. Eigentlich wollten wir noch das Hearst Castle besuchen, wurden aber von den Bustouristen abgeschreckt und verbrachten so lieber etwas mehr Zeit an den Stränden. Der Tag darauf sollte uns eigentlich nach Santa Barbara führen. Da wir aber bereits ähnliche Städte gesehen hatten, wollten wir etwas von unserer Route abweichen und fuhren direkt in Richtung Los Angeles, wo uns einer der größten Achterbahnparks der Welt erwartete. Six Flags Magic Mountain ist einer der großen Parks der immer wieder Schlagzeilen macht, mit großen Achterbahnen, die regelmäßig Weltrekorde verbuchen können. Wir konnten natürlich nicht alle 18 Achterbahnen an diesem Tag fahren, und machten uns deshalb einen kleinen Zeitplan. Schon die erste Bahn, mit dem größten Looping der Welt, übertraf alles was ich bisher gesehen und erfahren hatte, eine Erkenntnis die sich so durch den ganzen Tag zog. Mit etwas Kopfschmerzen und einem flauen Magen, ging es dann am Abend zurück zu unserem Ausgangspunkt der Reise, in das Holiday Inn am Flughafen von Los Angeles, wo unsere Reise am darauffolgenden Tag enden sollte. Der Tacho unseres Mietwagens zeigte etwas über 6500 Kilometer an, die wir in den drei Wochen völlig entspannt zurückgelegt hatten. Nachdem wir den Mietwagen, an dem die Tour nicht spurlos vorbeigegangen war, völlig problemlos, innerhalb von wenigen Minuten abgegeben hatten, saßen wir auch schon im Shuttle Bus, der uns zum Tom Bradley Terminal bringen sollte. Nach dem Check Inn saßen wir noch zwei Stunden vorm Abfluggate und erinnerten uns an die vielen schönen Eindrücke und Momente der Reise.
Uns hat definitiv das Amerikafieber gepackt und wir wollen schnellstmöglich wieder hinfliegen.
Eine ganz klare Empfehlung geht an den Reiseveranstalter „Fairflight.de“. Wir hatten bereits vor der Reise, sehr gute telefonische und schriftliche Betreuung erhalten. Die Reiseunterlagen, die für eine solche aufwändige Reise nicht gerade gering ausfallen, waren sauber sortiert in einer Schutzhülle und wir erhielten Zusatzmaterial wie Telefonkarten, Straßenkarten und ein Buch über den Westen der USA. Das alles für einen unschlagbar fairen Preis.
In den nächsten Tagen und Wochen heißt es nun die Bilderflut zu bändigen, es werden also immer mal wieder neue Fotos dazu kommen, die den Reiseverlauf dokumentieren.
Viel Spaß beim Anschauen!
www.fairflight.de/rundreisen-usa/mietwagenrundreisen-usa/...
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Chronos - Killer of Now
When my mind was bound to time
I had forgotten Now
Now exists
To me a matter of fact - now
HKD
Falls Psychologie interessiert:
Je dichter mein Bewusstsein war umso stärker wurde mein Leben vom Faktor Zeit bestimmt. Meine Umgebung drängte mich ständig zur Ordnung und mit dieser in die Zeit. Zeitplanung findet in einem Bewusstseinszustand der Verwirrung statt. Ich kenne nur verwirrte Egos. Ich war lange Zeit ebenfalls in dieser Verfassung. Nicht in der Lage, mich dem Flow zu überlassen, plante ich jeden Winkel meines Lebens aus. Ich hatte Vorstellungen davon, wie es sein und ablaufen sollte. Alles kam anders und mir wurde bewusst, wie hinderlich meine Planungen und meine Aktivitäten waren, bestimmte Ziele zu erreichen. Je bewusster ich wurde umso mehr konnte ich mich dem Flow überlassen. Ohne Revolution fließt der Strom dem Meer entgegen. Jeder Tropfen Wasser kommt schließlich im Meer an.
Kampf hält das Bewusstsein in der Illusion der Getrenntheit fest. Hier meine ich die Getrenntheit vom Zustand des Flow-Bewusstseins. Je offener mein Bewusstsein wurde umso stärker ging mein Leben in den Flow über, in den widerstandsfreien Zustand. Das Wort Hingabe gehört in diesen Zusammenhang. Auch das alltägliche Wort Entspannung trifft den Kern. Zeit dagegen bedeutet Anspannung, Stress, Verspannung bis hin zur geistigen und körperlichen Verkrampfung. Das Ego-Bewusstsein ist ein Krampf, denn es ist überall in Kämpfe verwickelt.
Das Flow-Bewusstsein dagegen vermittelt das Gefühl von Leichtigkeit und innerer Zufriedenheit. Da es sich der Be- und Verurteilung weitgehend enthält und einen neutralen Standpunkt einnimmt, schwimmt es in der Mitte.
Der Buddha hat diese mittlere Position als segensreich beschrieben und im Buddhismus führt der mittlere Pfad zum Glück. Dass in der Mitte das Glück liegt wussten auch die antiken Philosophen. Zeitplanung steht dem Glück entgegen. Nun gilt es die Mitte zu finden zwischen Ordnung (Zeit) und dem Chaos mit seiner zeitlosen Entspannung. Gutes Flowten, meine Freunde.
HKD
Anmerkung:
This picture is a digital art production.
HKD
If you like to see my latest videos
www.youtube.com/watch?v=jgxN7cU6mCk
Thema Eigenliebe
www.youtube.com/watch?v=s8t3ar8sBss
HKD
Nach fast 14 Tagen quer durchs Land war es Zeit für den Rückweg nach Varadero. Unser Flug nach Deutschland würde nicht warten! Eigentlich hatten wir vor bis nach Santiago de Kuba zu kommen aber es gab überall so viel zu sehen das der Zeitplan schnell hinfällig war. Wendepunkt unserer Reise wurde so die Strecke von Morón nach Ciego de Ávila. Am Bahnsteig in Morón steht eine typische Reisezuggarnitur jener Tage zur Abfahrt bereit. An der Zugspitze eine General Motors G8U4. Der Zugverband besteht bis auf eine Ausnahme aus umgbauten Güterwagen. Die erwähnte Ausnahme ist ein degradierter Budd-Dieseltriebwagen der seiner Antriebsaggregat beraubt das "Gnadenbrot" als Reisezugwagen verdient...
Adiós, hermosa isla con tu maravillosa gente y tu incansable ferrocarril.
Kijk eens de nieuwe Syntus dienstregeling, met voorop mijn foto. Ik ben er best trots op.
Check out the new Syntus schedule, with on the front my picture. I'm feeling proud.
Link naar de originele foto www.flickr.com/photos/robdammers/30697950866/in/dateposted/
Die Baden-Württemberg ist eine Fregatte der Deutschen Marine und Typschiff der Baden-Württemberg-Klasse, auch F125-Klasse genannt. Das nach dem Bundesland Baden-Württemberg benannte Kriegsschiff ist die erste Einheit dieses Names in einer deutschen Marine, wobei es schon Schiffe mit dem Namen von Teilgebieten des heutigen Bundeslandes gab (siehe SMS Baden und SMS Württemberg).
ie Baden-Württemberg wurde am 2. November 2011 in Zusammenarbeit zwischen der Bremer Lürssen-Werft und der ThyssenKrupp Marine Systems in der Hamburger Werft Blohm + Voss auf Kiel gelegt. Die feierliche Taufe erfolgte in Anwesenheit des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann durch seine Gattin, Gerlinde Kretschmann, am 12. Dezember 2013. Der Stapellauf wurde am 31. März 2014 in aller Stille durchgeführt, da es während der Bautätigkeit zu einigen Verzögerungen kam, welche den Zeitplan um ein Jahr verschoben. Die Indienststellung und Übergabe an das 4. Fregattengeschwader ist für das Jahr 2017 geplant.
Anfang Oktober 2014 wurde die erste Besatzung für eine Fregatte der Klasse F125 in Wilhelmshaven aufgestellt. Deren Kommandant, Fregattenkapitän Markus Venker, wird als militärischer Schiffsführer die Erprobung und Einführung der Baden-Württemberg begleiten.
Am 1. April 2015 wurde Fregattenkapitän Björn Baggesen das Kommando über die Crew BRAVO übertragen. Am 7. April 2016 kam die Fregatte das erste Mal im Rahmen einer Werfterprobungsfahrt in Fahrt. Am 18. Juli 2016 wurde der sogenannte „Kleine Flaggenwechsel“ durchgeführt. Dabei übergab der zivile Werftkapitän die Verantwortung an den Militärischen Schiffsführer. Am selben Tag lief die Baden-Württemberg das erste Mal in ihren Heimathafen Wilhelmshaven ein.
Quelle: Wikipedia
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Darkness and peace activists
Speaking of: original. The battle for the trademark "Sachertorte" employed the courts of the Republic of Austria until 1963. Finally, the Wider-Sacher (sacher antagonists) agreed out of court on this settlement: Only the Hotel Sacher may use the name "Original Sacher-Torte", the Viennese confectionery Demel must offer their product as "Eduard Sacher-Torte".
Anna Sacher has not experienced the darkest years of her hotel. When she died in 1930, Austria had become the most popular tourist destination of the Germans. In 1933, the Nazi government stopped this trend with the so-called thousand mark barrier: every German citizen had to pay a fee of 1000 Reichsmark before traveling to Austria. The Austrian tourism industry suddenly lost 85 percent of its German guests, many businesses were ruined. In 1934, the Hotel Sacher filed for bankruptcy.
In 1938, Adolf Hitler proclaimed on the Heroes' Square in Vienna with a pathetically trembling voice "before history the entrance of my homeland into the German Reich". - More than 100,000 Austrians shouted: "Sieg Heil!". The swastika flag fluttered on the façade of the Hotel Sacher. From 1945 Vienna was controlled by the victorious powers similar to Berlin. Americans, Russians, British and French patrolled Vienna together, in doing so inspiring to the classic movie "The Four in the Jeep". However, the penicillin trafficker Harry Lime, depicted by Orson Welles, was staged in an artistically and commercially impressive manner.
No, "The Third Man" does not play in the Hotel Sacher. But English author Graham Greene stayed here while researching the film script in bombed Vienna. The British had lodged in the Sacher and ran a well-stocked bar there - gin, scotch, Irish whiskey - and a restaurant for the upper ranks.
During a joint lunch at the Sacher, a British secret service employee provided the novelist with the brilliant idea for a film backdrop. Ironically, in this atmosphere the location scout with Graham Greene aroused curiosity about the city's underground sewer system. Immediately after the meal, Greene and his informant visited this sewage underworld - ugh. But script fee does not stink.
20 years later, another Englishman immortalized himself with his peace-giving measure in the guest chronicle of the Hotel Sacher. In 1969, John Lennon and his newlywed wife Yoko Ono used the worldwide media interest in their bedroom activities to spread their message: "Give Peace A Chance!"
Ono-Lennon's bridal chamber was packed with journalists as John and Yoko - hidden under white cloth - chanted about the inability of the politicians, the secret wishes of the Queen and other world problems. Most of the attendees of this press conference in the Sacher Suite 312 did not or could not seriously question the meaning of the political happening. Only the former ORF reporter André Heller gave the impression that he could respect John and Yoko and understand their message: "peace".
With the supermarket bag to the Sacher
What the two peace apostles were doing there in the Sacher, the Beatles fans learned a few weeks later by the hit single "Ballad Of John And Yoko". For example, on their "Trip to Vienna", the honeymooners had eaten "chocolate cake in a bag". John and Yoko had crawled into a sack and ate a Sachertorte in it - maybe even today a recommended nightcap after a night of drinking.
It does not always have to be world peace. Also in the Sacher life is happening on a smaller scale. For example, it was enough for a Leonard Bernstein if he could immediately sit down at the piano and "compose" or rehearse on arrival "in his Viennese living room". The main thing, this schedule was meticulously met: In the morning, the movers brought his instrument - the composer of "West Side Story" never traveled without his own piano - in the amber room, then the piano tuner did his job, around noon, the maestro appeared.
Another habit: as a regular guest conductor of the Vienna Philharmonic, Leonard Bernstein booked the same suite on each of his visits to the world capital of music. The reason for this loyalty was revealed to the Sacher management only when Lenny missed his favorite picture on the wall during one of his hotel stays. No problem. Eduard Veit's painting "Black and Blonde" was immediately put back where it should be.
AC/DC, the Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, the BeeGees and Andi Borg - they all have stayed at the Sacher. But the most prominent permanent hotel guest was not a musician, but a professional music listener: Marcell Horace Frydman Knight of Prawy. Or just Marcel Prawy. Until his death in 2003, he was considered the Austrian "opera leader of the nation". His trademark was the plastic shopping bags of the supermarket chain "Billa", in which he dragged sheet music and notes around.
During the last ten years of Marcel Prawy's life, the hotel was the shortest walk to the back entrance of the Vienna State Opera as his permanent home address. This suggests the upscale lifestyle of a privileged, but it certainly leads to complications - especially when in Sacher once again descends a president, the entire hotel has been declared a high-security wing and opposite the uniformed sniper on the roof of the opera sit on lookout.
On the state visit of a ruler of the upper threat class Marcel Prawy was prevented by the police from entering his apartment. Protest futile. So he used the remedy that always works immediately in a foreign-friendly city like Vienna: Prawy explains in awkward English that he is an Arab sheikh and must necessarily visit his friend, the president - and he is waved by.
Luckily the Sacher regular had not claimed he was Marcel Prawy. The police would have taken him on suspicion that somebody was imitating his voice familiar to every ORF radio listener in order to get into the Hotel Sacher without authorization.
Finsternis und Friedensbewegte
Apropos: Original. Der Kampf um die Schutzmarke "Sachertorte" beschäftigte bis 1963 die Gerichte der Republik Österreich. Schließlich einigten sich die Wider-Sacher außergerichtlich auf diesen Vergleich: Nur das Hotel Sacher darf die Bezeichnung "Original Sacher-Torte" verwenden, die Wiener Konditorei Demel muss ihr Produkt als "Eduard Sacher-Torte" anbieten.
Anna Sacher hat die finstersten Jahre ihres Hotels nicht mehr erlebt. Als sie 1930 starb, hatte sich Österreich zum beliebtesten Reiseziel der Deutschen entwickelt. 1933 stoppte die Nazi-Regierung diesen Trend mit der so genannten Tausend-Mark-Sperre: Jeder deutsche Staatsbürger musste vor einer Reise nach Österreich eine Gebühr von 1000 Reichsmark zahlen. Die österreichische Tourismus-Branche verlor auf einen Schlag 85 Prozent ihrer deutschen Gäste, zahlreiche Betriebe wurden ruiniert. 1934 meldete auch das Hotel Sacher Konkurs an.
1938 verkündete Adolf Hitler auf dem Wiener Heldenplatz mit pathetisch zitternder Stimme "vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich". - Mehr als 100.000 Österreicher schrien: "Sieg Heil!". An der Fassade des Hotel Sacher flatterte die Hakenkreuzfahne. Ab 1945 wurde Wien ähnlich wie Berlin von den Siegermächten kontrolliert. Amerikaner, Russen, Briten und Franzosen patrouillierten gemeinsam durch Wien und inspirierten damit zu dem Film-Klassiker "Die Vier im Jeep". Künstlerisch und kommerziell beeindruckender in Szene gesetzt wurde allerdings der Penicillin-Schwarzhändler Harry Lime, dargestellt von Orson Welles.
Nein, "Der dritte Mann" spielt nicht im Hotel Sacher. Doch der englische Autor Graham Greene logierte hier, als er für das Film-Drehbuch im zerbombten Wien recherchierte. Die Briten hatten sich im Sacher einquartiert und betrieben dort eine ordentlich sortierte Bar - Gin, Scotch, Irish Whiskey - und ein Restaurant für die gehobenen Dienstgrade.
Beim gemeinsamen Lunch im Sacher lieferte ein britischer Geheimdienst-Mitarbeiter dem Romancier die zündende Idee für eine Film-Kulisse. Ausgerechnet in dieser gepflegten Atmosphäre weckte der Location-Scout bei Graham Greene die Neugier auf das unterirdische Abwasserkanal-System der Stadt. Gleich nach dem Essen besichtigten Greene und sein Informant diese Kloaken-Unterwelt. - Igittigitt. Aber Drehbuch-Honorar stinkt nicht.
20 Jahre später verewigte sich ein weiterer Engländer mit seiner Frieden stiftenden Maßnahme in der Gästechronik des Hotel Sacher. John Lennon und seine frisch angetraute Ehefrau Yoko Ono nutzten 1969 das weltweite Medien-Interesse an ihren Schlafzimmer-Aktivitäten für die Verbreitung ihrer Botschaft: "Give Peace A Chance!"
Das Brautgemach der Eheleute Ono-Lennon war gerammelt voll mit Journalisten, als John und Yoko - versteckt unter weißem Leinen - über die Unfähigkeiten der Politiker, über die geheimen Wünsche der englischen Queen und über andere Weltprobleme schwadronierten. Die meisten Teilnehmer dieser Pressekonferenz in der Sacher-Suite 312 wollten oder konnten den Sinn des Polit-Happenings nicht ernsthaft hinterfragen. Einzig der damalige ORF-Reporter André Heller machte den Eindruck, als könne er John und Yoko respektieren und ihre Message verstehen: "Frieden".
Mit der Supermarkttüte ins Sacher
Was die zwei Friedensapostel da sonst noch im Sacher so trieben, erfuhren die Beatles-Fans ein paar Wochen später durch die Hit-Single "Ballad Of John And Yoko". Bei ihrem "Trip to Vienna" hatten die Hochzeitsreisenden zum Beispiel "chocolate cake in a bag" gegessen. John und Yoko waren also in einen Sack gekrochen und verspeisten darin eine Sachertorte - vielleicht heute noch ein empfehlenswerter Absacker nach einer durchzechten Nacht.
Es muss nicht immer gleich der Weltfrieden sein. Auch im Sacher geht es durchaus eine Nummer kleiner. Einem Leonard Bernstein genügte es zum Beispiel voll und ganz, wenn er sich bei der Ankunft "in seinem Wiener Wohnzimmer" sofort an das Klavier setzen und komponieren oder proben konnte. Hauptsache, dieser Zeitplan wurde penibel eingehalten: Morgens brachten die Möbelpacker sein Instrument - der Komponist der "West Side Story" verreiste niemals ohne eigenes Klavier - in das Bernstein-Zimmer, dann erledigte der Klavierstimmer seine Arbeit, gegen Mittag erschien der Maestro.
Noch so eine Angewohnheit: Als regelmäßiger Gastdirigent der Wiener Philharmoniker buchte Leonard Bernstein bei jedem seiner Besuche in der Welthauptstadt der Musik dieselbe Suite. Der Grund für diese Treue offenbarte sich der Sacher-Direktion erst, als Lenny bei einem seiner Hotel-Aufenthalte sein Lieblingsbild an der Wand vermisste. Kein Problem. Eduard Veits Gemälde "Schwarz und Blond" wurde sofort wieder dorthin gehängt, wo es hingehört.
AC/DC, die Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, die BeeGees und Andi Borg - sie alle übernachteten schon mal im Sacher. Doch der prominenteste Dauer-Hotelgast war kein Musikschaffender, sondern ein professioneller Musikhörer: Marcell Horace Frydman Ritter von Prawy. Oder einfach nur: Marcel Prawy. Bis zu seinem Tod im Jahre 2003 galt er als der österreichische "Opernführer der Nation". Sein Markenzeichen waren die Plastik-Einkaufstüten der Supermarkt-Kette "Billa", in denen er Noten und Aufzeichnungen herumschleppte.
Während der letzten zehn Lebensjahre von Marcel Prawy galt das Hotel mit dem kürzesten Fußweg zum Hintereingang der Wiener Staatoper als seine feste Wohnadresse. Das lässt auf den gehobenem Lifestyle eines Privilegierten schließen, es führt aber durchaus zu Komplikationen - vor allem dann, wenn im Sacher mal wieder ein Staatspräsident absteigt, das komplette Hotel zum Hochsicherheitstrakt erklärt worden ist und gegenüber auf dem Dach der Oper die uniformierten Scharfschützen auf der Lauer liegen.
Beim Staatsbesuch eines Machthabers der oberen Gefährdungsklasse wurde Marcel Prawy von der Polizei daran gehindert, seine Wohnung zu betreten. Protest zwecklos. Also wendete er jenes Mittel an, das in einer fremdenfreundlichen Stadt wie Wien immer sofort wirkt: Prawy erklärt in unbeholfenem Englisch, er sei ein arabischer Scheich und müsse unbedingt seinen Freund, den Präsidenten besuchen - und er wird durch gewunken.
Zum Glück hatte der Sacher-Stammgast nicht behauptet, er sei der Marcel Prawy. Die Polizei hätte ihn garantiert mitgenommen wegen des Verdachts, dass da jemand seine jedem ORF-Radiohörer vertraute Stimme imitiert, um ohne Befugnis hinein zu kommen in das Hotel Sacher.
www.merian.de/europa/oesterreich/wien/artikel/das-hotel-s...
Darkness and peace activists
Speaking of: original. The battle for the trademark "Sachertorte" employed the courts of the Republic of Austria until 1963. Finally, the Wider-Sacher (sacher antagonists) agreed out of court on this settlement: Only the Hotel Sacher may use the name "Original Sacher-Torte", the Viennese confectionery Demel must offer their product as "Eduard Sacher-Torte".
Anna Sacher has not experienced the darkest years of her hotel. When she died in 1930, Austria had become the most popular tourist destination of the Germans. In 1933, the Nazi government stopped this trend with the so-called thousand mark barrier: every German citizen had to pay a fee of 1000 Reichsmark before traveling to Austria. The Austrian tourism industry suddenly lost 85 percent of its German guests, many businesses were ruined. In 1934, the Hotel Sacher filed for bankruptcy.
In 1938, Adolf Hitler proclaimed on the Heroes' Square in Vienna with a pathetically trembling voice "before history the entrance of my homeland into the German Reich". - More than 100,000 Austrians shouted: "Sieg Heil!". The swastika flag fluttered on the façade of the Hotel Sacher. From 1945 Vienna was controlled by the victorious powers similar to Berlin. Americans, Russians, British and French patrolled Vienna together, in doing so inspiring to the classic movie "The Four in the Jeep". However, the penicillin trafficker Harry Lime, depicted by Orson Welles, was staged in an artistically and commercially impressive manner.
No, "The Third Man" does not play in the Hotel Sacher. But English author Graham Greene stayed here while researching the film script in bombed Vienna. The British had lodged in the Sacher and ran a well-stocked bar there - gin, scotch, Irish whiskey - and a restaurant for the upper ranks.
During a joint lunch at the Sacher, a British secret service employee provided the novelist with the brilliant idea for a film backdrop. Ironically, in this atmosphere the location scout with Graham Greene aroused curiosity about the city's underground sewer system. Immediately after the meal, Greene and his informant visited this sewage underworld - ugh. But script fee does not stink.
20 years later, another Englishman immortalized himself with his peace-giving measure in the guest chronicle of the Hotel Sacher. In 1969, John Lennon and his newlywed wife Yoko Ono used the worldwide media interest in their bedroom activities to spread their message: "Give Peace A Chance!"
Ono-Lennon's bridal chamber was packed with journalists as John and Yoko - hidden under white cloth - chanted about the inability of the politicians, the secret wishes of the Queen and other world problems. Most of the attendees of this press conference in the Sacher Suite 312 did not or could not seriously question the meaning of the political happening. Only the former ORF reporter André Heller gave the impression that he could respect John and Yoko and understand their message: "peace".
With the supermarket bag to the Sacher
What the two peace apostles were doing there in the Sacher, the Beatles fans learned a few weeks later by the hit single "Ballad Of John And Yoko". For example, on their "Trip to Vienna", the honeymooners had eaten "chocolate cake in a bag". John and Yoko had crawled into a sack and ate a Sachertorte in it - maybe even today a recommended nightcap after a night of drinking.
It does not always have to be world peace. Also in the Sacher life is happening on a smaller scale. For example, it was enough for a Leonard Bernstein if he could immediately sit down at the piano and "compose" or rehearse on arrival "in his Viennese living room". The main thing, this schedule was meticulously met: In the morning, the movers brought his instrument - the composer of "West Side Story" never traveled without his own piano - in the amber room, then the piano tuner did his job, around noon, the maestro appeared.
Another habit: as a regular guest conductor of the Vienna Philharmonic, Leonard Bernstein booked the same suite on each of his visits to the world capital of music. The reason for this loyalty was revealed to the Sacher management only when Lenny missed his favorite picture on the wall during one of his hotel stays. No problem. Eduard Veit's painting "Black and Blonde" was immediately put back where it should be.
AC/DC, the Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, the BeeGees and Andi Borg - they all have stayed at the Sacher. But the most prominent permanent hotel guest was not a musician, but a professional music listener: Marcell Horace Frydman Knight of Prawy. Or just Marcel Prawy. Until his death in 2003, he was considered the Austrian "opera leader of the nation". His trademark was the plastic shopping bags of the supermarket chain "Billa", in which he dragged sheet music and notes around.
During the last ten years of Marcel Prawy's life, the hotel was the shortest walk to the back entrance of the Vienna State Opera as his permanent home address. This suggests the upscale lifestyle of a privileged, but it certainly leads to complications - especially when in Sacher once again descends a president, the entire hotel has been declared a high-security wing and opposite the uniformed sniper on the roof of the opera sit on lookout.
On the state visit of a ruler of the upper threat class Marcel Prawy was prevented by the police from entering his apartment. Protest futile. So he used the remedy that always works immediately in a foreign-friendly city like Vienna: Prawy explains in awkward English that he is an Arab sheikh and must necessarily visit his friend, the president - and he is waved by.
Luckily the Sacher regular had not claimed he was Marcel Prawy. The police would have taken him on suspicion that somebody was imitating his voice familiar to every ORF radio listener in order to get into the Hotel Sacher without authorization.
Finsternis und Friedensbewegte
Apropos: Original. Der Kampf um die Schutzmarke "Sachertorte" beschäftigte bis 1963 die Gerichte der Republik Österreich. Schließlich einigten sich die Wider-Sacher außergerichtlich auf diesen Vergleich: Nur das Hotel Sacher darf die Bezeichnung "Original Sacher-Torte" verwenden, die Wiener Konditorei Demel muss ihr Produkt als "Eduard Sacher-Torte" anbieten.
Anna Sacher hat die finstersten Jahre ihres Hotels nicht mehr erlebt. Als sie 1930 starb, hatte sich Österreich zum beliebtesten Reiseziel der Deutschen entwickelt. 1933 stoppte die Nazi-Regierung diesen Trend mit der so genannten Tausend-Mark-Sperre: Jeder deutsche Staatsbürger musste vor einer Reise nach Österreich eine Gebühr von 1000 Reichsmark zahlen. Die österreichische Tourismus-Branche verlor auf einen Schlag 85 Prozent ihrer deutschen Gäste, zahlreiche Betriebe wurden ruiniert. 1934 meldete auch das Hotel Sacher Konkurs an.
1938 verkündete Adolf Hitler auf dem Wiener Heldenplatz mit pathetisch zitternder Stimme "vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich". - Mehr als 100.000 Österreicher schrien: "Sieg Heil!". An der Fassade des Hotel Sacher flatterte die Hakenkreuzfahne. Ab 1945 wurde Wien ähnlich wie Berlin von den Siegermächten kontrolliert. Amerikaner, Russen, Briten und Franzosen patrouillierten gemeinsam durch Wien und inspirierten damit zu dem Film-Klassiker "Die Vier im Jeep". Künstlerisch und kommerziell beeindruckender in Szene gesetzt wurde allerdings der Penicillin-Schwarzhändler Harry Lime, dargestellt von Orson Welles.
Nein, "Der dritte Mann" spielt nicht im Hotel Sacher. Doch der englische Autor Graham Greene logierte hier, als er für das Film-Drehbuch im zerbombten Wien recherchierte. Die Briten hatten sich im Sacher einquartiert und betrieben dort eine ordentlich sortierte Bar - Gin, Scotch, Irish Whiskey - und ein Restaurant für die gehobenen Dienstgrade.
Beim gemeinsamen Lunch im Sacher lieferte ein britischer Geheimdienst-Mitarbeiter dem Romancier die zündende Idee für eine Film-Kulisse. Ausgerechnet in dieser gepflegten Atmosphäre weckte der Location-Scout bei Graham Greene die Neugier auf das unterirdische Abwasserkanal-System der Stadt. Gleich nach dem Essen besichtigten Greene und sein Informant diese Kloaken-Unterwelt. - Igittigitt. Aber Drehbuch-Honorar stinkt nicht.
20 Jahre später verewigte sich ein weiterer Engländer mit seiner Frieden stiftenden Maßnahme in der Gästechronik des Hotel Sacher. John Lennon und seine frisch angetraute Ehefrau Yoko Ono nutzten 1969 das weltweite Medien-Interesse an ihren Schlafzimmer-Aktivitäten für die Verbreitung ihrer Botschaft: "Give Peace A Chance!"
Das Brautgemach der Eheleute Ono-Lennon war gerammelt voll mit Journalisten, als John und Yoko - versteckt unter weißem Leinen - über die Unfähigkeiten der Politiker, über die geheimen Wünsche der englischen Queen und über andere Weltprobleme schwadronierten. Die meisten Teilnehmer dieser Pressekonferenz in der Sacher-Suite 312 wollten oder konnten den Sinn des Polit-Happenings nicht ernsthaft hinterfragen. Einzig der damalige ORF-Reporter André Heller machte den Eindruck, als könne er John und Yoko respektieren und ihre Message verstehen: "Frieden".
Mit der Supermarkttüte ins Sacher
Was die zwei Friedensapostel da sonst noch im Sacher so trieben, erfuhren die Beatles-Fans ein paar Wochen später durch die Hit-Single "Ballad Of John And Yoko". Bei ihrem "Trip to Vienna" hatten die Hochzeitsreisenden zum Beispiel "chocolate cake in a bag" gegessen. John und Yoko waren also in einen Sack gekrochen und verspeisten darin eine Sachertorte - vielleicht heute noch ein empfehlenswerter Absacker nach einer durchzechten Nacht.
Es muss nicht immer gleich der Weltfrieden sein. Auch im Sacher geht es durchaus eine Nummer kleiner. Einem Leonard Bernstein genügte es zum Beispiel voll und ganz, wenn er sich bei der Ankunft "in seinem Wiener Wohnzimmer" sofort an das Klavier setzen und komponieren oder proben konnte. Hauptsache, dieser Zeitplan wurde penibel eingehalten: Morgens brachten die Möbelpacker sein Instrument - der Komponist der "West Side Story" verreiste niemals ohne eigenes Klavier - in das Bernstein-Zimmer, dann erledigte der Klavierstimmer seine Arbeit, gegen Mittag erschien der Maestro.
Noch so eine Angewohnheit: Als regelmäßiger Gastdirigent der Wiener Philharmoniker buchte Leonard Bernstein bei jedem seiner Besuche in der Welthauptstadt der Musik dieselbe Suite. Der Grund für diese Treue offenbarte sich der Sacher-Direktion erst, als Lenny bei einem seiner Hotel-Aufenthalte sein Lieblingsbild an der Wand vermisste. Kein Problem. Eduard Veits Gemälde "Schwarz und Blond" wurde sofort wieder dorthin gehängt, wo es hingehört.
AC/DC, die Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, die BeeGees und Andi Borg - sie alle übernachteten schon mal im Sacher. Doch der prominenteste Dauer-Hotelgast war kein Musikschaffender, sondern ein professioneller Musikhörer: Marcell Horace Frydman Ritter von Prawy. Oder einfach nur: Marcel Prawy. Bis zu seinem Tod im Jahre 2003 galt er als der österreichische "Opernführer der Nation". Sein Markenzeichen waren die Plastik-Einkaufstüten der Supermarkt-Kette "Billa", in denen er Noten und Aufzeichnungen herumschleppte.
Während der letzten zehn Lebensjahre von Marcel Prawy galt das Hotel mit dem kürzesten Fußweg zum Hintereingang der Wiener Staatoper als seine feste Wohnadresse. Das lässt auf den gehobenem Lifestyle eines Privilegierten schließen, es führt aber durchaus zu Komplikationen - vor allem dann, wenn im Sacher mal wieder ein Staatspräsident absteigt, das komplette Hotel zum Hochsicherheitstrakt erklärt worden ist und gegenüber auf dem Dach der Oper die uniformierten Scharfschützen auf der Lauer liegen.
Beim Staatsbesuch eines Machthabers der oberen Gefährdungsklasse wurde Marcel Prawy von der Polizei daran gehindert, seine Wohnung zu betreten. Protest zwecklos. Also wendete er jenes Mittel an, das in einer fremdenfreundlichen Stadt wie Wien immer sofort wirkt: Prawy erklärt in unbeholfenem Englisch, er sei ein arabischer Scheich und müsse unbedingt seinen Freund, den Präsidenten besuchen - und er wird durch gewunken.
Zum Glück hatte der Sacher-Stammgast nicht behauptet, er sei der Marcel Prawy. Die Polizei hätte ihn garantiert mitgenommen wegen des Verdachts, dass da jemand seine jedem ORF-Radiohörer vertraute Stimme imitiert, um ohne Befugnis hinein zu kommen in das Hotel Sacher.
www.merian.de/europa/oesterreich/wien/artikel/das-hotel-s...
Writing dates in a 2017 calendar.
As a reminder, keep in mind that this picture is available only for non-commercial use and that visible attribution is required. If you'd like to use this photo outside these terms, please contact me ahead of time to arrange for a paid license.
Der neue Nightjet - mit 3. Klasse alias "Liegebehältern" für besonders (un)bequemes Reisen? ;)
Nein, natürlich nicht. :) Nightjet-Taurus 1116 195 ist - wie so ziemlich alle anderen ÖBB-Werbeloks auch - in ganz "normalen" Lokumläufen verplant und somit nicht ausschließlich im Personenverkehr eingesetzt. So kommt es, dass die Lok auch des Öfteren vor Güterzügen angetroffen wird, die planmäßig mit Loks der Baureihen 1016 bzw. 1116 bespannt sind.
Schon am ersten Fotopunkt des Tages kam die Lok am frühen Morgen - lichtmäßig etwas ungünstiger - mit einem Güterzug in Richtung München vorbei. Aber: Was "reinfährt", fährt ja vermutlich auch irgendwann mal wieder "raus" - nur wann...?! ;)
Der ÖBB-Lokfinder wusste dann allerdings nur darüber Bescheid, dass die Lok gegen 16.00 Uhr ab Rosenheim in Richtung Innsbruck starten soll. Da passte es gut in den Zeitplan, dass der "Nightjet"-Taurus 1116 195 dann gegen 15.40 Uhr mit einem KLV-Güterzug (vermutlich aus München Nord) an der zweiten Fotostelle bei Weiching vorbeikam.
Hintergrund zu der Nightjet-Beklebung der Lok:
Die ÖBB übernahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 weitgehend den Nachtzugverkehr von der DB, die diesen aus Gründen der Wirtschaftlichkeit abgestoßen bzw. die verbleibenden Nachtverbindungen durch "normale" IC- bzw. ICE-Leistungen ersetzt hat. Nachdem die ÖBB bereits im grenzüberschreitenden Fernverkehr mit ihrer Marke "Railjet" unterwegs ist, benannte sie die Marke des Nachtzugverkehrs kurzerhand "Nightjet".
Weiching, 25.05.2017
Die nach einer Revision kürzlich wieder in Betrieb gestellte 410 039 hatte an diesem Montagnachmittag den Auftrag, zwei ziemlich abgeranzte, historische Waggons von Oensingen/SO nach Payerne/VD zu überführen. Da die Fuhre nur mit maximal 60 km/h verkehren durfte und mehrere planmäßige Kontrollhalte vorgesehen waren, dauerte die Fahrt in die Westschweiz mehr als 4 Stunden. Dieser Umstand konnte zu meinem Vorteil genutzt werden, den Zug zu verfolgen und an verschiedenen Stellen Fotos der Lok zu schießen.
Als erste Position wurde ein Feld zwischen Deitingen und Luterbach-Attisholz ausgewählt, wo ich den Oldtimer gegen 15:15 Uhr das erste Mal erwartete. Rund 5 Minuten vor dem Zeitplan tauchte die Re 4/4 I dann vor meiner Linse auf - Lokpfiff inklusive.
Halter: | Owner:
Classic Rail
---------------------------------------------
Loktyp: | Type of locomotive:
Re 410 (Re 4/4 I)
---------------------------------------------
Lok-Nr.: | Locomotive no.:
91 85 4410 039-2 CH-CLRA
---------------------------------------------
Aufnahmeort: | Photo location:
Deitingen/SO
---------------------------------------------
Aufnahmedatum: | Photo date:
26.04.2021
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Zugnummer: | Train no.:
32466
---------------------------------------------
Bemerkungen: | Remarks:
ex Swiss Rail Traffic
Moscheen in Kosovo
Während wir eine Woche lang quer durch Kosovo fuhren, fielen sie mir auf: Die Moscheen. In den meisten Dörfern, Kommunen und Städten sind sie zahlreich zu sehen. Für mich, der aus Deutschland eigentlich nur Kirchen gewohnt ist, war dieser Anblick von besonderem Interesse.
Da wir es uns zur Aufgabe gemacht hatten, so viele Familien wie möglich zu besuchen, war unser Zeitplan recht eng. Zu gerne hätte ich eine Moschee von innnen besucht, doch dafür war keine Zeit.
So versuchte ich, aus dem Auto heraus hier und da zu fotografieren, um mir die Erinnerung an diese (in meinen Augen) schönen Orte des Gebetes zu erhalten.
Das Swiss Beauty Studio – Ihr günstiges Massagestudio in Zürich
In der heutigen Zeit steht fast jeder unter Druck, da sowohl im Job als auch im Privatleben fast alles nach einem strengen Zeitplan abläuft und man kaum Zeit für sich selbst hat. Der Gang in ein Massagestudio in Zürich ist desh...
Bunkerabriss in Duisburg-Laar läuft laut Gebag planmäßig
Etliche Laarer haben da so ihre Bedenken: Läuft der Abriss des Weltkriegsrelikts so wie geplant? Langsam nervt sie der ständige Dreck und Lärm.
Das Geratter des Abbruchhammers ist weithin hörbar. Der Boden zittert (mitunter) und Staubfahnen ziehen durch den Ortsteil: Seit Wochen laufen die Abbrucharbeiten des alten Bunkers auf dem Markt, auch bekannt als Theo-Barkowski-Platz. „Wie lange soll das so noch weitergehen?“ fragt sich mancher im Stadtteil. „Hoffentlich haben der Krach und Staub bald ein Ende“, wünscht sich der ein oder andere.
Gerhild Gössing, Pressesprecherin der Gebag, versteht die ganze Aufregung nicht: „Die Abrissarbeiten laufen absolut im Zeitplan“, teilte sie auf Anfrage unserer Redaktion mit. Der Gebag gehört der Bunker.
Folgenutzung für den freiwerdenden Platz noch offen
Dass alle Arbeiten wie geplant laufen, mögen alte Laarer nicht ganz glauben. Sie haben den Eindruck, dass der Abbruch „sehr, sehr schleppend“ vorangeht. „Ein Bunker ist naturgemäß ein recht massives Bauwerk und nicht so schnell umzuwerfen“, kontert Gerhild Gössing. Dass die Bürger nicht vom ersten Tag an sehen konnten, dass die Arbeiten ordnungsgemäß laufen, hat laut der Gebag-Sprecherin einen simplen Grund: „Zunächst wurde der Bunker entkernt.“ Sprich: Alles, was nicht aus Beton ist, wurde herausgenommen und für eine separate Entsorgung zur Seite gelegt. Auf dem Marktplatz kann man sehen, dass etwa Holz und Metall gesondert aufgetürmt werden.
Trotzdem ruhten die Arbeiten jetzt ein paar Tage – „wegen eines Defektes an der Baumaschine. Auf den Gesamtablauf wird sich das aber nicht auswirken“, versicherte Gerhild Gössing. Zum Thema „Belästigung der Bevölkerung“ sagt sie noch: „Erschütterungen, Staub und Lärm sind sicherlich für die Nachbarn sehr störend, aber bei einem solchen Projekt leider nicht zu vermeiden.“
Vorerst kein Wohngebäude als Ersatz geplant
Anders als ursprünglich geplant, wird nach dem Bunkerabriss (zumindest vorerst) kein Wohngebäude errichtet. Das hängt nach Informationen unserer Zeitung mit geänderten Fördermöglichkeiten zusammen. „Die Planungen für eine Folgebebauung sind noch nicht abgeschlossen. Mit weiteren Baumaßnahmen ist voraussichtlich nicht vor 2019 zu rechnen“, schreibt die Gebag in einer Pressemitteilung von Ende April. Die Gebag hatte dort 14 öffentlich geförderte Wohnungen geplant.
Insgesamt sollen die Abbrucharbeiten rund zweieinhalb Monate dauern. Im Februar haben sie laut Gebag (innen) begonnen. Das Loch, das bald entstehen wird, wenn auch der Keller frei ist, wird aufgefüllt, so dass der Platz anschließend erst einmal wieder in Gänze genutzt werden kann.
Wow.. talk about covering the world.. Today they are stronger in North America and Asia, have less destinations in South America and none in Australia.. about the same in Africa and stronger in the Middle East/Persian Gulf.. still one of the world's most healthiest airlines and with partnerships one of the strongest carriers on the planet.
21st Century
www.airlineroutemaps.com/Europe/Lufthansa_north_america.s...
Seit längerer Zeit beschäftigten wir uns schon mit dem Gedanken eine Rundreise im Westen der USA zu machen. Was uns davon abhielt war eigentlich nur der planerische Aufwand, den man für so eine Unternehmung einkalkulieren muss. Wir fanden lange keinen Anbieter, der uns ein komplettes Paket vermitteln konnte, das unseren Vorstellungen entsprach, bis ich im Internet zufällig auf FAIRFLIGHT aus Leipzig gestoßen bin und mir mit einer gewissen Skepsis deren Angebote durchgelesen habe. Da die Preise, im Vergleich zu den von uns errechneten Preisen, enorm günstig erschienen, hatten wir erst einmal ein ungutes Gefühl, bei der Buchung, gingen jedoch das Risiko ein und entschieden uns letztendlich für das Angebot „Grandioser Westen“. Gebucht hatten wir also eine 21 tägige Mietwagenrundreise, welche in Los Angeles starten und mit der Abgabe des Mietwagens bei Alamo, auch wieder dort enden sollte. Da wir die Reise unbedingt noch in diesem Jahr machen wollten, entschieden wir uns für einen recht frühen Termin, bei dem uns bewusst war, dass uns vor Ort sämtliche Wetterverhältnisse, erwarten würden. Gewappnet mit der entsprechenden Kleidung ging es mit der Boeing 747 über Frankfurt nach Los Angeles, wo uns erst einmal herrliches Sommerwetter erwartete. Nachdem wir ca. zwei Stunden nach der Landung schon die Einreiseprozedur hinter uns hatten und bereits unseren Mietwagen aussuchen konnten, ging es direkt in die Millionenstadt L.A., in der wir noch einen weiteren Tag verbrachten, ehe die eigentliche Rundreise startete. In den nächsten Tagen ging die Fahrt über Palm Springs, Phoenix, bis zum Grand Canyon, wo uns die ersten eisigen Temperaturen erwarteten. Wir würden die Reise, trotz der zeitweise extremen Kälte, allerdings wieder genau so buchen, da die Natur zu dieser Zeit teilweise noch eindrucksvoller wirkt , als in den Sommermonaten, wo man zudem mit Temperaturen über 40 Grad rechnen muss. Nach einem herrlichen Sonnenaufgang über dem South Rim des Grand Canyons fuhren wir Diesen entlang in Richtung Lake Powell und in das Städtchen Page, wo uns der Antelope Canyon und einmalige Naturschauspiele, wie die Horseshoebend erwarteten. Auf dem Weg dahin hatten wir erstmals Probleme mit der Route, da eine wichtige Zugangsstraße nach Page gesperrt war und eine Umgehung nicht eingerichtet wurde. So wären wir beinahe einen extremen Umweg gefahren, hätte uns nicht ein sehr netter Navajo Indianer an einer Tankstelle, sehr ausführlich, eine andere Straße in die Stadt gezeigt, die wie sich herausstellte, komplett neu war und so niemals von unserem Navi gefunden worden wäre. Erleichtert kamen wir in Page an und besuchten dort ein sehr gutes Steak Haus, ehe wir Todmüde in unser Hotel fuhren. Die Unterkünfte haben uns auf der gesamten Reise am meisten überrascht. Da wir nur zwei Sterne Hotels und Lodges gebucht hatten, gingen wir davon aus, große Abstriche in Kauf nehmen zu müssen, was nicht annähernd der Fall war. Die Zimmer waren groß, sauber, verfügten alle über kostenloses WLAN (Dafür muss man in Deutschland teilweise betteln) und das Personal war stets freundlich und sehr hilfsbereit. Als Frühstück gab es, typisch amerikanisch, meist Waffeln, Donuts, Muffins und Müsli. Da wir einen straffen Zeitplan hatten, störte uns das spärliche Angebot aber nicht, meist sind wir sogar schon vor 6:00 Uhr morgens aufgebrochen um möglichst viel Zeit an unserem nächsten Ziel verbringen zu können. Das klingt sehr stressig, war es aber eigentlich nie, da die Fahrerei in den USA viel angenehmer ist, als bei uns. Auf den ewig langen Highways, kann man sich entspannt zurücklehnen und die Aussicht genießen. Oftmals wird man überrascht wie schnell sich die umgebende Landschaft ändert. Unsere Fahrt führte uns weiterhin durch das, aus diversen Westernfilmen und auch neueren Blockbustern, weltbekannte Monument Valley, was uns mit seinen mächtigen Tafelbergen nachhaltig beeindruckte. Nach einem Besuch in den Klippenhäusern der Ureinwohner, im Mesa Verde Nationalpark, ging es weiter in das Paradies für Outdoor Sportler, das Städchen Moab, in Utah. Dort konnten wir gleich drei National- bzw. State Parks besuchen. Canyonlands, Arches und Dead Horse Point. Bei drückenden 25 Grad nahmen wir eine, auch aufgrund meiner Fotoausrüstung, sehr beschwerliche Wanderung auf uns, die uns nach 1 ½ stündigem, steilen Aufstieg, zum Wahrzeichen Utahs, dem mächtigen Delicate Arch, brachte. Dort genossen wir mit vielen Touristen aus der ganzen Welt, einen herrlichen Sonnenuntergang, sodass das Licht gerade noch reichte, um nicht bei völliger Dunkelheit absteigen zu müssen. Danach ging es gleich ins Bett, da wir planten am nächsten Morgen, den Sonnenaufgang am ebenfalls weltbekannten, Mesa Arch zu fotografieren. Um einen guten Platz zum fotografieren zu bekommen, muss man mindestens eine Stunde vor Sonnenaufgang dort sein, sodass wir gegen 4 Uhr morgens vom Hotel wegfuhren, um die 60km Strecke, durch den Canyonlands Nationalpark, rechtzeitig bewältigen zu können. Der Sonnenaufgang, der uns dort erwartete, gehört für mich zu einem der Top drei Highlights dieser Reise und ist mit Worten oder Bildern kaum zu beschreiben, vor allem wenn man bedenkt, welche unheimliche Stille in dem extrem weitläufigen Canyon herrscht.
In den nächsten Tagen brachte uns unsere Reiseroute in diveres andere Nationalparks, daruntern Capitol Reef, Bryce Canyon und Zion, die uns mit ihrer herausragenden Natur teilweise überwältigten. Nachdem wir am Rainbow Point im Bryce Canyon, mit knapp 2800 Metern Höhe, unseren höchsten Punkt der Reise erreicht hatten, ging es nun immer tiefer in die Wüste Nevadas, wo uns das Spielerparadies Las Vegas erwartete.
Wir waren erstaunt dass unsere Reisegesellschaft nur einen Tag in der Stadt eingeplant hatte, was sich aus unserer Sicht aber, als absolut richtig herausstellte, da die Stadt nicht ganz so spektakulär ist, wie wir sie uns erwartet hatten. Was abends, aufgrund des Lichtermeeres noch sehr eindrucksvoll wirkt, ist tagsüber leider nicht mehr ganz so imposant und die ständige Werbung und immer wieder gleichen Casinoszenarien, gehen einem recht schnell auf die Nerven. Nichtsdestotrotz waren wir froh einmal dort gewesen zu sein, zumal wir zu den ersten Gästen zählten, die das größte Riesenrad der Welt, den „High Roller“, im Rahmen einer Testfahrt vor der offiziellen Eröffnung, probefahren durften. Das nächtliche Spektakel schauten wir uns in aller Ruhe von Amerikas höchstem Turm, dem „Stratosphere Tower“, aus an, ehe wir den Abend in unserem, parallel zum Strip gelegenen Hotel ausklingen ließen.
Der weitere Weg führte uns durch die Wüste des Death Valley und dort nicht nur an den tiefsten Punkt unserer Reise, sondern auch an den tiefsten Punkt in Nordamerika, dem Badwater Basin. mit 85,5 Metern unter dem Meerespiegel. In der sengenden Hitze bei knapp über 30 Grad, konnte sich keiner von uns vorstellen, am nächsten Tag Schneeketten aufs Auto aufziehen zu müssen, doch genauso kam es dann.
Aber zuerst ging die Fahrt weiter über Bakersfield nach Visalia, eine am Fuße des Kings Canyon und Sequoia Nationalpark liegende Stadt, die uns vor allem wegen ihrer vielen Orangenplantagen in Erinnerung bleiben wird. In der Stadt waren es bei unserer Ankuft ca. 20 Grad bei strahlendem Sonnenschein, sodass wir uns entschieden direkt in denauf ca. 2000 Meter Höhe gelegenen Kings Canyon zu fahren, um dort die gigantischen Mammutbäume, anzuschauen. An der Rangerstation angekommen, verweigerte man uns allerdings die Einfahrt, da wir weder über Allrad, noch über Schneeketten verfügten. Wir wunderten uns, da zwar sehr viel Schnee lag, die Straßen aber bis dahin total freigeräumt waren. Alles verhandeln half nichts und da ich die Bäume seit Kindertagen einmal mit eigenen Augen sehen wollte, mussten wir schnellstmöglich Schneeketten besorgen. An einer nahegelegenen Tankstelle erkundigten wir uns und die nette Verkäuferin vermittelte uns an eine benachbarte Autowerkstatt, die uns prompt mit den passenden Schneeketten zu einem sehr fairen Preis, aushalfen. Mit den Ketten, die recht mühsam anzubringen waren, vor allem aufgrund der Kälte und Nässe am Berg, denn mittlerweile viel Neuschnee, wurde uns der Eintritt in den Park dann letztendlich gewährt. Im Schritttempo ging es dann zu dem Parkplatz, von wo aus ein kurzer Rundweg durch die Riesenbäume führt. An dem Platz lag etwa 50cm Schnee, sodass wir den Wanderweg stellenweise nur erahnen konnten. Wie wir schnell feststellen durften, hatte sich die Mühe allerdings gelohnt und wir konnten die Bäume ungestört anschauen. Am sogenannten „General Grant“ Mammutbaum, habe ich dann illegalerweise die Absperrung überquert um ein Foto mit mir und dem Baum zu bekommen. Ohne Größenvergleich wirken die Bäume auf den Fotos nicht so massiv wie in der Realität, weshalb wir das Fotografieren schnell sein ließen und einfach nur zwischen den Bäumen wanderten. Der Weg zum Sequoia Park war mittlerweile schon so eingeschneit, dass wir uns eine weitere riskante Fahrt dorthin, ersparten. Wir wollen jedoch im Sommer noch einmal zurückkehren um die Bäume in ihrer vollen Pracht bewundern zu können. Es war sehr klug von mir die Schneeketten nicht wieder zu verkaufen, den am darauffolgenden Tag sollten wir sie, bei der Zufahrtsstraße zum Yosemite Nationalpark erneut brauchen. Diesmal wurde die Straße von der Highway Patrol abgesperrt und jeder weis, dass man mit amerikanischen Polizisten besser nicht diskutiert, obwohl sie uns gegenüber stets höflich und zuvorkommend waren, wie eigentlich alle Amerikaner auf unserer gesamten Reise.
Was uns im Yosemite Tal erwartete, war mehr als eindrucksvoll. Die gewaltigen Wasserfälle, im Einklang mit den Riesenbäumen und Wildbächen, die sich durchs Tal schlängeln, vermitteln den Eindruck man befände sich mitten im Film Jurassic Park.
Da das Wetter etwas schlechter wurde und der Himmel sich zuzog entschieden wir uns die Kameras zur Seite zu legen und eine kleine Wanderung zum gut erreichbaren Vernon Wasserfall zu machen. Den Abend ließen wir im Diner unserer Lodge ausklingen und freuten uns bereits auf den nächsten Tag, der uns nach San Francisco führen sollte. Über diese Stadt wurde bereits alles gesagt und geschrieben und wir wurden bereits bei der Fahrt über die rießige Bay Bridge, direkt in ihren Bann gezogen. In San Francisco hatten wir nur zwei Tage Zeit, man könnte dort allerdings Wochen verbringen. So entschieden wir uns die bekannten Touristenziele, wie die Golden Gate Bridge, Fisherman’s Wharf, Alcatraz, die Painted Ladies, Lombard Street und einen Teil Downtowns, zu besuchen. Leider blieb keine Zeit mehr, um das nahegelegene Sausalito zu besuchen, da man dafür schon einen extra Tag planen sollte.
Auch wenn uns der Abschied schwer fiel wurden wir mit der wohl schönsten Autofahrt der ganzen Reise entschädigt. Die Fahrt ging von San Francisco über den Highway 1, direkt an der Pazifikküste, nach Santa Maria. Auf dem Weg sahen wir eine Weide mit Zebras und am Hearst Beach bei San Simeon, trafen wir auf einen jungen Seelöwen, der gar nicht Kamerascheu war. Eigentlich wollten wir noch das Hearst Castle besuchen, wurden aber von den Bustouristen abgeschreckt und verbrachten so lieber etwas mehr Zeit an den Stränden. Der Tag darauf sollte uns eigentlich nach Santa Barbara führen. Da wir aber bereits ähnliche Städte gesehen hatten, wollten wir etwas von unserer Route abweichen und fuhren direkt in Richtung Los Angeles, wo uns einer der größten Achterbahnparks der Welt erwartete. Six Flags Magic Mountain ist einer der großen Parks der immer wieder Schlagzeilen macht, mit großen Achterbahnen, die regelmäßig Weltrekorde verbuchen können. Wir konnten natürlich nicht alle 18 Achterbahnen an diesem Tag fahren, und machten uns deshalb einen kleinen Zeitplan. Schon die erste Bahn, mit dem größten Looping der Welt, übertraf alles was ich bisher gesehen und erfahren hatte, eine Erkenntnis die sich so durch den ganzen Tag zog. Mit etwas Kopfschmerzen und einem flauen Magen, ging es dann am Abend zurück zu unserem Ausgangspunkt der Reise, in das Holiday Inn am Flughafen von Los Angeles, wo unsere Reise am darauffolgenden Tag enden sollte. Der Tacho unseres Mietwagens zeigte etwas über 6500 Kilometer an, die wir in den drei Wochen völlig entspannt zurückgelegt hatten. Nachdem wir den Mietwagen, an dem die Tour nicht spurlos vorbeigegangen war, völlig problemlos, innerhalb von wenigen Minuten abgegeben hatten, saßen wir auch schon im Shuttle Bus, der uns zum Tom Bradley Terminal bringen sollte. Nach dem Check Inn saßen wir noch zwei Stunden vorm Abfluggate und erinnerten uns an die vielen schönen Eindrücke und Momente der Reise.
Uns hat definitiv das Amerikafieber gepackt und wir wollen schnellstmöglich wieder hinfliegen.
Eine ganz klare Empfehlung geht an den Reiseveranstalter „Fairflight.de“. Wir hatten bereits vor der Reise, sehr gute telefonische und schriftliche Betreuung erhalten. Die Reiseunterlagen, die für eine solche aufwändige Reise nicht gerade gering ausfallen, waren sauber sortiert in einer Schutzhülle und wir erhielten Zusatzmaterial wie Telefonkarten, Straßenkarten und ein Buch über den Westen der USA. Das alles für einen unschlagbar fairen Preis.
In den nächsten Tagen und Wochen heißt es nun die Bilderflut zu bändigen, es werden also immer mal wieder neue Fotos dazu kommen, die den Reiseverlauf dokumentieren.
Viel Spaß beim Anschauen!
www.fairflight.de/rundreisen-usa/mietwagenrundreisen-usa/...
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Darkness and peace activists
Speaking of: original. The battle for the trademark "Sachertorte" employed the courts of the Republic of Austria until 1963. Finally, the Wider-Sacher (sacher antagonists) agreed out of court on this settlement: Only the Hotel Sacher may use the name "Original Sacher-Torte", the Viennese confectionery Demel must offer their product as "Eduard Sacher-Torte".
Anna Sacher has not experienced the darkest years of her hotel. When she died in 1930, Austria had become the most popular tourist destination of the Germans. In 1933, the Nazi government stopped this trend with the so-called thousand mark barrier: every German citizen had to pay a fee of 1000 Reichsmark before traveling to Austria. The Austrian tourism industry suddenly lost 85 percent of its German guests, many businesses were ruined. In 1934, the Hotel Sacher filed for bankruptcy.
In 1938, Adolf Hitler proclaimed on the Heroes' Square in Vienna with a pathetically trembling voice "before history the entrance of my homeland into the German Reich". - More than 100,000 Austrians shouted: "Sieg Heil!". The swastika flag fluttered on the façade of the Hotel Sacher. From 1945 Vienna was controlled by the victorious powers similar to Berlin. Americans, Russians, British and French patrolled Vienna together, in doing so inspiring to the classic movie "The Four in the Jeep". However, the penicillin trafficker Harry Lime, depicted by Orson Welles, was staged in an artistically and commercially impressive manner.
No, "The Third Man" does not play in the Hotel Sacher. But English author Graham Greene stayed here while researching the film script in bombed Vienna. The British had lodged in the Sacher and ran a well-stocked bar there - gin, scotch, Irish whiskey - and a restaurant for the upper ranks.
During a joint lunch at the Sacher, a British secret service employee provided the novelist with the brilliant idea for a film backdrop. Ironically, in this atmosphere the location scout with Graham Greene aroused curiosity about the city's underground sewer system. Immediately after the meal, Greene and his informant visited this sewage underworld - ugh. But script fee does not stink.
20 years later, another Englishman immortalized himself with his peace-giving measure in the guest chronicle of the Hotel Sacher. In 1969, John Lennon and his newlywed wife Yoko Ono used the worldwide media interest in their bedroom activities to spread their message: "Give Peace A Chance!"
Ono-Lennon's bridal chamber was packed with journalists as John and Yoko - hidden under white cloth - chanted about the inability of the politicians, the secret wishes of the Queen and other world problems. Most of the attendees of this press conference in the Sacher Suite 312 did not or could not seriously question the meaning of the political happening. Only the former ORF reporter André Heller gave the impression that he could respect John and Yoko and understand their message: "peace".
With the supermarket bag to the Sacher
What the two peace apostles were doing there in the Sacher, the Beatles fans learned a few weeks later by the hit single "Ballad Of John And Yoko". For example, on their "Trip to Vienna", the honeymooners had eaten "chocolate cake in a bag". John and Yoko had crawled into a sack and ate a Sachertorte in it - maybe even today a recommended nightcap after a night of drinking.
It does not always have to be world peace. Also in the Sacher life is happening on a smaller scale. For example, it was enough for a Leonard Bernstein if he could immediately sit down at the piano and "compose" or rehearse on arrival "in his Viennese living room". The main thing, this schedule was meticulously met: In the morning, the movers brought his instrument - the composer of "West Side Story" never traveled without his own piano - in the amber room, then the piano tuner did his job, around noon, the maestro appeared.
Another habit: as a regular guest conductor of the Vienna Philharmonic, Leonard Bernstein booked the same suite on each of his visits to the world capital of music. The reason for this loyalty was revealed to the Sacher management only when Lenny missed his favorite picture on the wall during one of his hotel stays. No problem. Eduard Veit's painting "Black and Blonde" was immediately put back where it should be.
AC/DC, the Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, the BeeGees and Andi Borg - they all have stayed at the Sacher. But the most prominent permanent hotel guest was not a musician, but a professional music listener: Marcell Horace Frydman Knight of Prawy. Or just Marcel Prawy. Until his death in 2003, he was considered the Austrian "opera leader of the nation". His trademark was the plastic shopping bags of the supermarket chain "Billa", in which he dragged sheet music and notes around.
During the last ten years of Marcel Prawy's life, the hotel was the shortest walk to the back entrance of the Vienna State Opera as his permanent home address. This suggests the upscale lifestyle of a privileged, but it certainly leads to complications - especially when in Sacher once again descends a president, the entire hotel has been declared a high-security wing and opposite the uniformed sniper on the roof of the opera sit on lookout.
On the state visit of a ruler of the upper threat class Marcel Prawy was prevented by the police from entering his apartment. Protest futile. So he used the remedy that always works immediately in a foreign-friendly city like Vienna: Prawy explains in awkward English that he is an Arab sheikh and must necessarily visit his friend, the president - and he is waved by.
Luckily the Sacher regular had not claimed he was Marcel Prawy. The police would have taken him on suspicion that somebody was imitating his voice familiar to every ORF radio listener in order to get into the Hotel Sacher without authorization.
Finsternis und Friedensbewegte
Apropos: Original. Der Kampf um die Schutzmarke "Sachertorte" beschäftigte bis 1963 die Gerichte der Republik Österreich. Schließlich einigten sich die Wider-Sacher außergerichtlich auf diesen Vergleich: Nur das Hotel Sacher darf die Bezeichnung "Original Sacher-Torte" verwenden, die Wiener Konditorei Demel muss ihr Produkt als "Eduard Sacher-Torte" anbieten.
Anna Sacher hat die finstersten Jahre ihres Hotels nicht mehr erlebt. Als sie 1930 starb, hatte sich Österreich zum beliebtesten Reiseziel der Deutschen entwickelt. 1933 stoppte die Nazi-Regierung diesen Trend mit der so genannten Tausend-Mark-Sperre: Jeder deutsche Staatsbürger musste vor einer Reise nach Österreich eine Gebühr von 1000 Reichsmark zahlen. Die österreichische Tourismus-Branche verlor auf einen Schlag 85 Prozent ihrer deutschen Gäste, zahlreiche Betriebe wurden ruiniert. 1934 meldete auch das Hotel Sacher Konkurs an.
1938 verkündete Adolf Hitler auf dem Wiener Heldenplatz mit pathetisch zitternder Stimme "vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich". - Mehr als 100.000 Österreicher schrien: "Sieg Heil!". An der Fassade des Hotel Sacher flatterte die Hakenkreuzfahne. Ab 1945 wurde Wien ähnlich wie Berlin von den Siegermächten kontrolliert. Amerikaner, Russen, Briten und Franzosen patrouillierten gemeinsam durch Wien und inspirierten damit zu dem Film-Klassiker "Die Vier im Jeep". Künstlerisch und kommerziell beeindruckender in Szene gesetzt wurde allerdings der Penicillin-Schwarzhändler Harry Lime, dargestellt von Orson Welles.
Nein, "Der dritte Mann" spielt nicht im Hotel Sacher. Doch der englische Autor Graham Greene logierte hier, als er für das Film-Drehbuch im zerbombten Wien recherchierte. Die Briten hatten sich im Sacher einquartiert und betrieben dort eine ordentlich sortierte Bar - Gin, Scotch, Irish Whiskey - und ein Restaurant für die gehobenen Dienstgrade.
Beim gemeinsamen Lunch im Sacher lieferte ein britischer Geheimdienst-Mitarbeiter dem Romancier die zündende Idee für eine Film-Kulisse. Ausgerechnet in dieser gepflegten Atmosphäre weckte der Location-Scout bei Graham Greene die Neugier auf das unterirdische Abwasserkanal-System der Stadt. Gleich nach dem Essen besichtigten Greene und sein Informant diese Kloaken-Unterwelt. - Igittigitt. Aber Drehbuch-Honorar stinkt nicht.
20 Jahre später verewigte sich ein weiterer Engländer mit seiner Frieden stiftenden Maßnahme in der Gästechronik des Hotel Sacher. John Lennon und seine frisch angetraute Ehefrau Yoko Ono nutzten 1969 das weltweite Medien-Interesse an ihren Schlafzimmer-Aktivitäten für die Verbreitung ihrer Botschaft: "Give Peace A Chance!"
Das Brautgemach der Eheleute Ono-Lennon war gerammelt voll mit Journalisten, als John und Yoko - versteckt unter weißem Leinen - über die Unfähigkeiten der Politiker, über die geheimen Wünsche der englischen Queen und über andere Weltprobleme schwadronierten. Die meisten Teilnehmer dieser Pressekonferenz in der Sacher-Suite 312 wollten oder konnten den Sinn des Polit-Happenings nicht ernsthaft hinterfragen. Einzig der damalige ORF-Reporter André Heller machte den Eindruck, als könne er John und Yoko respektieren und ihre Message verstehen: "Frieden".
Mit der Supermarkttüte ins Sacher
Was die zwei Friedensapostel da sonst noch im Sacher so trieben, erfuhren die Beatles-Fans ein paar Wochen später durch die Hit-Single "Ballad Of John And Yoko". Bei ihrem "Trip to Vienna" hatten die Hochzeitsreisenden zum Beispiel "chocolate cake in a bag" gegessen. John und Yoko waren also in einen Sack gekrochen und verspeisten darin eine Sachertorte - vielleicht heute noch ein empfehlenswerter Absacker nach einer durchzechten Nacht.
Es muss nicht immer gleich der Weltfrieden sein. Auch im Sacher geht es durchaus eine Nummer kleiner. Einem Leonard Bernstein genügte es zum Beispiel voll und ganz, wenn er sich bei der Ankunft "in seinem Wiener Wohnzimmer" sofort an das Klavier setzen und komponieren oder proben konnte. Hauptsache, dieser Zeitplan wurde penibel eingehalten: Morgens brachten die Möbelpacker sein Instrument - der Komponist der "West Side Story" verreiste niemals ohne eigenes Klavier - in das Bernstein-Zimmer, dann erledigte der Klavierstimmer seine Arbeit, gegen Mittag erschien der Maestro.
Noch so eine Angewohnheit: Als regelmäßiger Gastdirigent der Wiener Philharmoniker buchte Leonard Bernstein bei jedem seiner Besuche in der Welthauptstadt der Musik dieselbe Suite. Der Grund für diese Treue offenbarte sich der Sacher-Direktion erst, als Lenny bei einem seiner Hotel-Aufenthalte sein Lieblingsbild an der Wand vermisste. Kein Problem. Eduard Veits Gemälde "Schwarz und Blond" wurde sofort wieder dorthin gehängt, wo es hingehört.
AC/DC, die Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, die BeeGees und Andi Borg - sie alle übernachteten schon mal im Sacher. Doch der prominenteste Dauer-Hotelgast war kein Musikschaffender, sondern ein professioneller Musikhörer: Marcell Horace Frydman Ritter von Prawy. Oder einfach nur: Marcel Prawy. Bis zu seinem Tod im Jahre 2003 galt er als der österreichische "Opernführer der Nation". Sein Markenzeichen waren die Plastik-Einkaufstüten der Supermarkt-Kette "Billa", in denen er Noten und Aufzeichnungen herumschleppte.
Während der letzten zehn Lebensjahre von Marcel Prawy galt das Hotel mit dem kürzesten Fußweg zum Hintereingang der Wiener Staatoper als seine feste Wohnadresse. Das lässt auf den gehobenem Lifestyle eines Privilegierten schließen, es führt aber durchaus zu Komplikationen - vor allem dann, wenn im Sacher mal wieder ein Staatspräsident absteigt, das komplette Hotel zum Hochsicherheitstrakt erklärt worden ist und gegenüber auf dem Dach der Oper die uniformierten Scharfschützen auf der Lauer liegen.
Beim Staatsbesuch eines Machthabers der oberen Gefährdungsklasse wurde Marcel Prawy von der Polizei daran gehindert, seine Wohnung zu betreten. Protest zwecklos. Also wendete er jenes Mittel an, das in einer fremdenfreundlichen Stadt wie Wien immer sofort wirkt: Prawy erklärt in unbeholfenem Englisch, er sei ein arabischer Scheich und müsse unbedingt seinen Freund, den Präsidenten besuchen - und er wird durch gewunken.
Zum Glück hatte der Sacher-Stammgast nicht behauptet, er sei der Marcel Prawy. Die Polizei hätte ihn garantiert mitgenommen wegen des Verdachts, dass da jemand seine jedem ORF-Radiohörer vertraute Stimme imitiert, um ohne Befugnis hinein zu kommen in das Hotel Sacher.
www.merian.de/europa/oesterreich/wien/artikel/das-hotel-s...
Some encounters are too short to learn something about the people. Nevertheless, I would not miss this encounters and try to introduce these people here in the Human Family Group.
At the Frankfurt Römerberg I looked again for interesting people. A young woman crossed my way. I spoke to her, explained the project and spontaneously she agreed. So here I met Ann-Sophie.
There was only one restriction, Ann-Sophie did not have much time. Only up to 5 minutes would be o.k.
I asked Ann-Sophie to go with me out from the blazing sun into the shade of a whitewashed outer wall of a church nearby. Hastily I took my pictures, (with and without sunglasses). The photos found the approval of Ann-Sophie.
Then we could still talk very briefly. Ann-Sophie said that she is a psychotherapist and here in Frankfurt she is working. I could even ask what people Ann-Sophie wanted to meet once in her live. "My grandfather," said Ann-Sophie. "He is unfortunately gone to early, I'd love to talk to him again."
Then Ann-Sophie had to leave. I gave Ann-Sophie my card, we said goodbye and already Ann-Sophie hurried away.
Thank you Ann-Sophie, that you have given, despite your tight schedule, this five minutes for me and the Human Family Project.. I wish you all the best. Bye bye.
This is my 26th post to the group "The Human Family". Visit "The Human Family" here and have a look on the photos of the other photographers:
www.flickr.com/groups/thehumanfamily/
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Manche Begegnungen sind zu kurz, um etwas über die Menschen zu erfahren. Trotzdem möchte ich dies Begegnungen nicht missen und stelle auch diese Menschen hier vor, soweit es eben möglich ist.
Auf dem Frankfurter Römerberg suchte ich wieder nach interessanten Menschen. Eine junge Frau kam mir entgegen. Ich sprach sie an, erklärte das Projekt und spontan stimmte sie zu. Ich begegnete Ann-Sophie. Es gab nur eine Einschränkung, Ann-Sophie hatte nicht viel Zeit, wenn es also 5 Minuten dauern würde, wäre das o.k.
Ich bat Ann-Sophie mit mir aus der prallen Sonne in den Schatten vor die weiß getünchte Außenwand einer Kirche zu gehen. Schnell machte ich meine Fotos, (mit und ohne Sonnenbrille), die auch die Zustimmung von Ann-Sophie fanden. Anschließend konnten wir uns noch ganz kurz unterhalten. Ann-Sophie erzählte, dass sie Psychotherapeutin ist und hier in Frankfurt ist arbeitet. Ich konnte noch fragen, welchen Menschen Ann-Sophie in ihrem Leben einmal treffen wollte. „Meinen Großvater“ antwortete Ann-Sophie. „Er ist leider viel zu früh gegangen, gerne würde ich mit ihm nochmal reden können“.
Dann musste Ann-Sophie auch schon weg. Ich überreichte Ann-Sophie meine Karte, wir verabschiedeten uns und schon eilte Ann-Sophie davon.
Vielen Dank Ann-Sophie, dass Du trotz Deines engen Zeitplans mir diese fünf Minuten eingeräumt hast. Alles Gute wünsche ich Dir. Auf wiedersehen.
Dies ist mein 26. Beitrag zu der Gruppe "The Human Family". Mehr Fotos von anderen Fotografen findest Du hier:
Darkness and peace activists
Speaking of: original. The battle for the trademark "Sachertorte" employed the courts of the Republic of Austria until 1963. Finally, the Wider-Sacher (sacher antagonists) agreed out of court on this settlement: Only the Hotel Sacher may use the name "Original Sacher-Torte", the Viennese confectionery Demel must offer their product as "Eduard Sacher-Torte".
Anna Sacher has not experienced the darkest years of her hotel. When she died in 1930, Austria had become the most popular tourist destination of the Germans. In 1933, the Nazi government stopped this trend with the so-called thousand mark barrier: every German citizen had to pay a fee of 1000 Reichsmark before traveling to Austria. The Austrian tourism industry suddenly lost 85 percent of its German guests, many businesses were ruined. In 1934, the Hotel Sacher filed for bankruptcy.
In 1938, Adolf Hitler proclaimed on the Heroes' Square in Vienna with a pathetically trembling voice "before history the entrance of my homeland into the German Reich". - More than 100,000 Austrians shouted: "Sieg Heil!". The swastika flag fluttered on the façade of the Hotel Sacher. From 1945 Vienna was controlled by the victorious powers similar to Berlin. Americans, Russians, British and French patrolled Vienna together, in doing so inspiring to the classic movie "The Four in the Jeep". However, the penicillin trafficker Harry Lime, depicted by Orson Welles, was staged in an artistically and commercially impressive manner.
No, "The Third Man" does not play in the Hotel Sacher. But English author Graham Greene stayed here while researching the film script in bombed Vienna. The British had lodged in the Sacher and ran a well-stocked bar there - gin, scotch, Irish whiskey - and a restaurant for the upper ranks.
During a joint lunch at the Sacher, a British secret service employee provided the novelist with the brilliant idea for a film backdrop. Ironically, in this atmosphere the location scout with Graham Greene aroused curiosity about the city's underground sewer system. Immediately after the meal, Greene and his informant visited this sewage underworld - ugh. But script fee does not stink.
20 years later, another Englishman immortalized himself with his peace-giving measure in the guest chronicle of the Hotel Sacher. In 1969, John Lennon and his newlywed wife Yoko Ono used the worldwide media interest in their bedroom activities to spread their message: "Give Peace A Chance!"
Ono-Lennon's bridal chamber was packed with journalists as John and Yoko - hidden under white cloth - chanted about the inability of the politicians, the secret wishes of the Queen and other world problems. Most of the attendees of this press conference in the Sacher Suite 312 did not or could not seriously question the meaning of the political happening. Only the former ORF reporter André Heller gave the impression that he could respect John and Yoko and understand their message: "peace".
With the supermarket bag to the Sacher
What the two peace apostles were doing there in the Sacher, the Beatles fans learned a few weeks later by the hit single "Ballad Of John And Yoko". For example, on their "Trip to Vienna", the honeymooners had eaten "chocolate cake in a bag". John and Yoko had crawled into a sack and ate a Sachertorte in it - maybe even today a recommended nightcap after a night of drinking.
It does not always have to be world peace. Also in the Sacher life is happening on a smaller scale. For example, it was enough for a Leonard Bernstein if he could immediately sit down at the piano and "compose" or rehearse on arrival "in his Viennese living room". The main thing, this schedule was meticulously met: In the morning, the movers brought his instrument - the composer of "West Side Story" never traveled without his own piano - in the amber room, then the piano tuner did his job, around noon, the maestro appeared.
Another habit: as a regular guest conductor of the Vienna Philharmonic, Leonard Bernstein booked the same suite on each of his visits to the world capital of music. The reason for this loyalty was revealed to the Sacher management only when Lenny missed his favorite picture on the wall during one of his hotel stays. No problem. Eduard Veit's painting "Black and Blonde" was immediately put back where it should be.
AC/DC, the Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, the BeeGees and Andi Borg - they all have stayed at the Sacher. But the most prominent permanent hotel guest was not a musician, but a professional music listener: Marcell Horace Frydman Knight of Prawy. Or just Marcel Prawy. Until his death in 2003, he was considered the Austrian "opera leader of the nation". His trademark was the plastic shopping bags of the supermarket chain "Billa", in which he dragged sheet music and notes around.
During the last ten years of Marcel Prawy's life, the hotel was the shortest walk to the back entrance of the Vienna State Opera as his permanent home address. This suggests the upscale lifestyle of a privileged, but it certainly leads to complications - especially when in Sacher once again descends a president, the entire hotel has been declared a high-security wing and opposite the uniformed sniper on the roof of the opera sit on lookout.
On the state visit of a ruler of the upper threat class Marcel Prawy was prevented by the police from entering his apartment. Protest futile. So he used the remedy that always works immediately in a foreign-friendly city like Vienna: Prawy explains in awkward English that he is an Arab sheikh and must necessarily visit his friend, the president - and he is waved by.
Luckily the Sacher regular had not claimed he was Marcel Prawy. The police would have taken him on suspicion that somebody was imitating his voice familiar to every ORF radio listener in order to get into the Hotel Sacher without authorization.
Finsternis und Friedensbewegte
Apropos: Original. Der Kampf um die Schutzmarke "Sachertorte" beschäftigte bis 1963 die Gerichte der Republik Österreich. Schließlich einigten sich die Wider-Sacher außergerichtlich auf diesen Vergleich: Nur das Hotel Sacher darf die Bezeichnung "Original Sacher-Torte" verwenden, die Wiener Konditorei Demel muss ihr Produkt als "Eduard Sacher-Torte" anbieten.
Anna Sacher hat die finstersten Jahre ihres Hotels nicht mehr erlebt. Als sie 1930 starb, hatte sich Österreich zum beliebtesten Reiseziel der Deutschen entwickelt. 1933 stoppte die Nazi-Regierung diesen Trend mit der so genannten Tausend-Mark-Sperre: Jeder deutsche Staatsbürger musste vor einer Reise nach Österreich eine Gebühr von 1000 Reichsmark zahlen. Die österreichische Tourismus-Branche verlor auf einen Schlag 85 Prozent ihrer deutschen Gäste, zahlreiche Betriebe wurden ruiniert. 1934 meldete auch das Hotel Sacher Konkurs an.
1938 verkündete Adolf Hitler auf dem Wiener Heldenplatz mit pathetisch zitternder Stimme "vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich". - Mehr als 100.000 Österreicher schrien: "Sieg Heil!". An der Fassade des Hotel Sacher flatterte die Hakenkreuzfahne. Ab 1945 wurde Wien ähnlich wie Berlin von den Siegermächten kontrolliert. Amerikaner, Russen, Briten und Franzosen patrouillierten gemeinsam durch Wien und inspirierten damit zu dem Film-Klassiker "Die Vier im Jeep". Künstlerisch und kommerziell beeindruckender in Szene gesetzt wurde allerdings der Penicillin-Schwarzhändler Harry Lime, dargestellt von Orson Welles.
Nein, "Der dritte Mann" spielt nicht im Hotel Sacher. Doch der englische Autor Graham Greene logierte hier, als er für das Film-Drehbuch im zerbombten Wien recherchierte. Die Briten hatten sich im Sacher einquartiert und betrieben dort eine ordentlich sortierte Bar - Gin, Scotch, Irish Whiskey - und ein Restaurant für die gehobenen Dienstgrade.
Beim gemeinsamen Lunch im Sacher lieferte ein britischer Geheimdienst-Mitarbeiter dem Romancier die zündende Idee für eine Film-Kulisse. Ausgerechnet in dieser gepflegten Atmosphäre weckte der Location-Scout bei Graham Greene die Neugier auf das unterirdische Abwasserkanal-System der Stadt. Gleich nach dem Essen besichtigten Greene und sein Informant diese Kloaken-Unterwelt. - Igittigitt. Aber Drehbuch-Honorar stinkt nicht.
20 Jahre später verewigte sich ein weiterer Engländer mit seiner Frieden stiftenden Maßnahme in der Gästechronik des Hotel Sacher. John Lennon und seine frisch angetraute Ehefrau Yoko Ono nutzten 1969 das weltweite Medien-Interesse an ihren Schlafzimmer-Aktivitäten für die Verbreitung ihrer Botschaft: "Give Peace A Chance!"
Das Brautgemach der Eheleute Ono-Lennon war gerammelt voll mit Journalisten, als John und Yoko - versteckt unter weißem Leinen - über die Unfähigkeiten der Politiker, über die geheimen Wünsche der englischen Queen und über andere Weltprobleme schwadronierten. Die meisten Teilnehmer dieser Pressekonferenz in der Sacher-Suite 312 wollten oder konnten den Sinn des Polit-Happenings nicht ernsthaft hinterfragen. Einzig der damalige ORF-Reporter André Heller machte den Eindruck, als könne er John und Yoko respektieren und ihre Message verstehen: "Frieden".
Mit der Supermarkttüte ins Sacher
Was die zwei Friedensapostel da sonst noch im Sacher so trieben, erfuhren die Beatles-Fans ein paar Wochen später durch die Hit-Single "Ballad Of John And Yoko". Bei ihrem "Trip to Vienna" hatten die Hochzeitsreisenden zum Beispiel "chocolate cake in a bag" gegessen. John und Yoko waren also in einen Sack gekrochen und verspeisten darin eine Sachertorte - vielleicht heute noch ein empfehlenswerter Absacker nach einer durchzechten Nacht.
Es muss nicht immer gleich der Weltfrieden sein. Auch im Sacher geht es durchaus eine Nummer kleiner. Einem Leonard Bernstein genügte es zum Beispiel voll und ganz, wenn er sich bei der Ankunft "in seinem Wiener Wohnzimmer" sofort an das Klavier setzen und komponieren oder proben konnte. Hauptsache, dieser Zeitplan wurde penibel eingehalten: Morgens brachten die Möbelpacker sein Instrument - der Komponist der "West Side Story" verreiste niemals ohne eigenes Klavier - in das Bernstein-Zimmer, dann erledigte der Klavierstimmer seine Arbeit, gegen Mittag erschien der Maestro.
Noch so eine Angewohnheit: Als regelmäßiger Gastdirigent der Wiener Philharmoniker buchte Leonard Bernstein bei jedem seiner Besuche in der Welthauptstadt der Musik dieselbe Suite. Der Grund für diese Treue offenbarte sich der Sacher-Direktion erst, als Lenny bei einem seiner Hotel-Aufenthalte sein Lieblingsbild an der Wand vermisste. Kein Problem. Eduard Veits Gemälde "Schwarz und Blond" wurde sofort wieder dorthin gehängt, wo es hingehört.
AC/DC, die Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, die BeeGees und Andi Borg - sie alle übernachteten schon mal im Sacher. Doch der prominenteste Dauer-Hotelgast war kein Musikschaffender, sondern ein professioneller Musikhörer: Marcell Horace Frydman Ritter von Prawy. Oder einfach nur: Marcel Prawy. Bis zu seinem Tod im Jahre 2003 galt er als der österreichische "Opernführer der Nation". Sein Markenzeichen waren die Plastik-Einkaufstüten der Supermarkt-Kette "Billa", in denen er Noten und Aufzeichnungen herumschleppte.
Während der letzten zehn Lebensjahre von Marcel Prawy galt das Hotel mit dem kürzesten Fußweg zum Hintereingang der Wiener Staatoper als seine feste Wohnadresse. Das lässt auf den gehobenem Lifestyle eines Privilegierten schließen, es führt aber durchaus zu Komplikationen - vor allem dann, wenn im Sacher mal wieder ein Staatspräsident absteigt, das komplette Hotel zum Hochsicherheitstrakt erklärt worden ist und gegenüber auf dem Dach der Oper die uniformierten Scharfschützen auf der Lauer liegen.
Beim Staatsbesuch eines Machthabers der oberen Gefährdungsklasse wurde Marcel Prawy von der Polizei daran gehindert, seine Wohnung zu betreten. Protest zwecklos. Also wendete er jenes Mittel an, das in einer fremdenfreundlichen Stadt wie Wien immer sofort wirkt: Prawy erklärt in unbeholfenem Englisch, er sei ein arabischer Scheich und müsse unbedingt seinen Freund, den Präsidenten besuchen - und er wird durch gewunken.
Zum Glück hatte der Sacher-Stammgast nicht behauptet, er sei der Marcel Prawy. Die Polizei hätte ihn garantiert mitgenommen wegen des Verdachts, dass da jemand seine jedem ORF-Radiohörer vertraute Stimme imitiert, um ohne Befugnis hinein zu kommen in das Hotel Sacher.
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Seit längerer Zeit beschäftigten wir uns schon mit dem Gedanken eine Rundreise im Westen der USA zu machen. Was uns davon abhielt war eigentlich nur der planerische Aufwand, den man für so eine Unternehmung einkalkulieren muss. Wir fanden lange keinen Anbieter, der uns ein komplettes Paket vermitteln konnte, das unseren Vorstellungen entsprach, bis ich im Internet zufällig auf FAIRFLIGHT aus Leipzig gestoßen bin und mir mit einer gewissen Skepsis deren Angebote durchgelesen habe. Da die Preise, im Vergleich zu den von uns errechneten Preisen, enorm günstig erschienen, hatten wir erst einmal ein ungutes Gefühl, bei der Buchung, gingen jedoch das Risiko ein und entschieden uns letztendlich für das Angebot „Grandioser Westen“. Gebucht hatten wir also eine 21 tägige Mietwagenrundreise, welche in Los Angeles starten und mit der Abgabe des Mietwagens bei Alamo, auch wieder dort enden sollte. Da wir die Reise unbedingt noch in diesem Jahr machen wollten, entschieden wir uns für einen recht frühen Termin, bei dem uns bewusst war, dass uns vor Ort sämtliche Wetterverhältnisse, erwarten würden. Gewappnet mit der entsprechenden Kleidung ging es mit der Boeing 747 über Frankfurt nach Los Angeles, wo uns erst einmal herrliches Sommerwetter erwartete. Nachdem wir ca. zwei Stunden nach der Landung schon die Einreiseprozedur hinter uns hatten und bereits unseren Mietwagen aussuchen konnten, ging es direkt in die Millionenstadt L.A., in der wir noch einen weiteren Tag verbrachten, ehe die eigentliche Rundreise startete. In den nächsten Tagen ging die Fahrt über Palm Springs, Phoenix, bis zum Grand Canyon, wo uns die ersten eisigen Temperaturen erwarteten. Wir würden die Reise, trotz der zeitweise extremen Kälte, allerdings wieder genau so buchen, da die Natur zu dieser Zeit teilweise noch eindrucksvoller wirkt , als in den Sommermonaten, wo man zudem mit Temperaturen über 40 Grad rechnen muss. Nach einem herrlichen Sonnenaufgang über dem South Rim des Grand Canyons fuhren wir Diesen entlang in Richtung Lake Powell und in das Städtchen Page, wo uns der Antelope Canyon und einmalige Naturschauspiele, wie die Horseshoebend erwarteten. Auf dem Weg dahin hatten wir erstmals Probleme mit der Route, da eine wichtige Zugangsstraße nach Page gesperrt war und eine Umgehung nicht eingerichtet wurde. So wären wir beinahe einen extremen Umweg gefahren, hätte uns nicht ein sehr netter Navajo Indianer an einer Tankstelle, sehr ausführlich, eine andere Straße in die Stadt gezeigt, die wie sich herausstellte, komplett neu war und so niemals von unserem Navi gefunden worden wäre. Erleichtert kamen wir in Page an und besuchten dort ein sehr gutes Steak Haus, ehe wir Todmüde in unser Hotel fuhren. Die Unterkünfte haben uns auf der gesamten Reise am meisten überrascht. Da wir nur zwei Sterne Hotels und Lodges gebucht hatten, gingen wir davon aus, große Abstriche in Kauf nehmen zu müssen, was nicht annähernd der Fall war. Die Zimmer waren groß, sauber, verfügten alle über kostenloses WLAN (Dafür muss man in Deutschland teilweise betteln) und das Personal war stets freundlich und sehr hilfsbereit. Als Frühstück gab es, typisch amerikanisch, meist Waffeln, Donuts, Muffins und Müsli. Da wir einen straffen Zeitplan hatten, störte uns das spärliche Angebot aber nicht, meist sind wir sogar schon vor 6:00 Uhr morgens aufgebrochen um möglichst viel Zeit an unserem nächsten Ziel verbringen zu können. Das klingt sehr stressig, war es aber eigentlich nie, da die Fahrerei in den USA viel angenehmer ist, als bei uns. Auf den ewig langen Highways, kann man sich entspannt zurücklehnen und die Aussicht genießen. Oftmals wird man überrascht wie schnell sich die umgebende Landschaft ändert. Unsere Fahrt führte uns weiterhin durch das, aus diversen Westernfilmen und auch neueren Blockbustern, weltbekannte Monument Valley, was uns mit seinen mächtigen Tafelbergen nachhaltig beeindruckte. Nach einem Besuch in den Klippenhäusern der Ureinwohner, im Mesa Verde Nationalpark, ging es weiter in das Paradies für Outdoor Sportler, das Städchen Moab, in Utah. Dort konnten wir gleich drei National- bzw. State Parks besuchen. Canyonlands, Arches und Dead Horse Point. Bei drückenden 25 Grad nahmen wir eine, auch aufgrund meiner Fotoausrüstung, sehr beschwerliche Wanderung auf uns, die uns nach 1 ½ stündigem, steilen Aufstieg, zum Wahrzeichen Utahs, dem mächtigen Delicate Arch, brachte. Dort genossen wir mit vielen Touristen aus der ganzen Welt, einen herrlichen Sonnenuntergang, sodass das Licht gerade noch reichte, um nicht bei völliger Dunkelheit absteigen zu müssen. Danach ging es gleich ins Bett, da wir planten am nächsten Morgen, den Sonnenaufgang am ebenfalls weltbekannten, Mesa Arch zu fotografieren. Um einen guten Platz zum fotografieren zu bekommen, muss man mindestens eine Stunde vor Sonnenaufgang dort sein, sodass wir gegen 4 Uhr morgens vom Hotel wegfuhren, um die 60km Strecke, durch den Canyonlands Nationalpark, rechtzeitig bewältigen zu können. Der Sonnenaufgang, der uns dort erwartete, gehört für mich zu einem der Top drei Highlights dieser Reise und ist mit Worten oder Bildern kaum zu beschreiben, vor allem wenn man bedenkt, welche unheimliche Stille in dem extrem weitläufigen Canyon herrscht.
In den nächsten Tagen brachte uns unsere Reiseroute in diveres andere Nationalparks, daruntern Capitol Reef, Bryce Canyon und Zion, die uns mit ihrer herausragenden Natur teilweise überwältigten. Nachdem wir am Rainbow Point im Bryce Canyon, mit knapp 2800 Metern Höhe, unseren höchsten Punkt der Reise erreicht hatten, ging es nun immer tiefer in die Wüste Nevadas, wo uns das Spielerparadies Las Vegas erwartete.
Wir waren erstaunt dass unsere Reisegesellschaft nur einen Tag in der Stadt eingeplant hatte, was sich aus unserer Sicht aber, als absolut richtig herausstellte, da die Stadt nicht ganz so spektakulär ist, wie wir sie uns erwartet hatten. Was abends, aufgrund des Lichtermeeres noch sehr eindrucksvoll wirkt, ist tagsüber leider nicht mehr ganz so imposant und die ständige Werbung und immer wieder gleichen Casinoszenarien, gehen einem recht schnell auf die Nerven. Nichtsdestotrotz waren wir froh einmal dort gewesen zu sein, zumal wir zu den ersten Gästen zählten, die das größte Riesenrad der Welt, den „High Roller“, im Rahmen einer Testfahrt vor der offiziellen Eröffnung, probefahren durften. Das nächtliche Spektakel schauten wir uns in aller Ruhe von Amerikas höchstem Turm, dem „Stratosphere Tower“, aus an, ehe wir den Abend in unserem, parallel zum Strip gelegenen Hotel ausklingen ließen.
Der weitere Weg führte uns durch die Wüste des Death Valley und dort nicht nur an den tiefsten Punkt unserer Reise, sondern auch an den tiefsten Punkt in Nordamerika, dem Badwater Basin. mit 85,5 Metern unter dem Meerespiegel. In der sengenden Hitze bei knapp über 30 Grad, konnte sich keiner von uns vorstellen, am nächsten Tag Schneeketten aufs Auto aufziehen zu müssen, doch genauso kam es dann.
Aber zuerst ging die Fahrt weiter über Bakersfield nach Visalia, eine am Fuße des Kings Canyon und Sequoia Nationalpark liegende Stadt, die uns vor allem wegen ihrer vielen Orangenplantagen in Erinnerung bleiben wird. In der Stadt waren es bei unserer Ankuft ca. 20 Grad bei strahlendem Sonnenschein, sodass wir uns entschieden direkt in denauf ca. 2000 Meter Höhe gelegenen Kings Canyon zu fahren, um dort die gigantischen Mammutbäume, anzuschauen. An der Rangerstation angekommen, verweigerte man uns allerdings die Einfahrt, da wir weder über Allrad, noch über Schneeketten verfügten. Wir wunderten uns, da zwar sehr viel Schnee lag, die Straßen aber bis dahin total freigeräumt waren. Alles verhandeln half nichts und da ich die Bäume seit Kindertagen einmal mit eigenen Augen sehen wollte, mussten wir schnellstmöglich Schneeketten besorgen. An einer nahegelegenen Tankstelle erkundigten wir uns und die nette Verkäuferin vermittelte uns an eine benachbarte Autowerkstatt, die uns prompt mit den passenden Schneeketten zu einem sehr fairen Preis, aushalfen. Mit den Ketten, die recht mühsam anzubringen waren, vor allem aufgrund der Kälte und Nässe am Berg, denn mittlerweile viel Neuschnee, wurde uns der Eintritt in den Park dann letztendlich gewährt. Im Schritttempo ging es dann zu dem Parkplatz, von wo aus ein kurzer Rundweg durch die Riesenbäume führt. An dem Platz lag etwa 50cm Schnee, sodass wir den Wanderweg stellenweise nur erahnen konnten. Wie wir schnell feststellen durften, hatte sich die Mühe allerdings gelohnt und wir konnten die Bäume ungestört anschauen. Am sogenannten „General Grant“ Mammutbaum, habe ich dann illegalerweise die Absperrung überquert um ein Foto mit mir und dem Baum zu bekommen. Ohne Größenvergleich wirken die Bäume auf den Fotos nicht so massiv wie in der Realität, weshalb wir das Fotografieren schnell sein ließen und einfach nur zwischen den Bäumen wanderten. Der Weg zum Sequoia Park war mittlerweile schon so eingeschneit, dass wir uns eine weitere riskante Fahrt dorthin, ersparten. Wir wollen jedoch im Sommer noch einmal zurückkehren um die Bäume in ihrer vollen Pracht bewundern zu können. Es war sehr klug von mir die Schneeketten nicht wieder zu verkaufen, den am darauffolgenden Tag sollten wir sie, bei der Zufahrtsstraße zum Yosemite Nationalpark erneut brauchen. Diesmal wurde die Straße von der Highway Patrol abgesperrt und jeder weis, dass man mit amerikanischen Polizisten besser nicht diskutiert, obwohl sie uns gegenüber stets höflich und zuvorkommend waren, wie eigentlich alle Amerikaner auf unserer gesamten Reise.
Was uns im Yosemite Tal erwartete, war mehr als eindrucksvoll. Die gewaltigen Wasserfälle, im Einklang mit den Riesenbäumen und Wildbächen, die sich durchs Tal schlängeln, vermitteln den Eindruck man befände sich mitten im Film Jurassic Park.
Da das Wetter etwas schlechter wurde und der Himmel sich zuzog entschieden wir uns die Kameras zur Seite zu legen und eine kleine Wanderung zum gut erreichbaren Vernon Wasserfall zu machen. Den Abend ließen wir im Diner unserer Lodge ausklingen und freuten uns bereits auf den nächsten Tag, der uns nach San Francisco führen sollte. Über diese Stadt wurde bereits alles gesagt und geschrieben und wir wurden bereits bei der Fahrt über die rießige Bay Bridge, direkt in ihren Bann gezogen. In San Francisco hatten wir nur zwei Tage Zeit, man könnte dort allerdings Wochen verbringen. So entschieden wir uns die bekannten Touristenziele, wie die Golden Gate Bridge, Fisherman’s Wharf, Alcatraz, die Painted Ladies, Lombard Street und einen Teil Downtowns, zu besuchen. Leider blieb keine Zeit mehr, um das nahegelegene Sausalito zu besuchen, da man dafür schon einen extra Tag planen sollte.
Auch wenn uns der Abschied schwer fiel wurden wir mit der wohl schönsten Autofahrt der ganzen Reise entschädigt. Die Fahrt ging von San Francisco über den Highway 1, direkt an der Pazifikküste, nach Santa Maria. Auf dem Weg sahen wir eine Weide mit Zebras und am Hearst Beach bei San Simeon, trafen wir auf einen jungen Seelöwen, der gar nicht Kamerascheu war. Eigentlich wollten wir noch das Hearst Castle besuchen, wurden aber von den Bustouristen abgeschreckt und verbrachten so lieber etwas mehr Zeit an den Stränden. Der Tag darauf sollte uns eigentlich nach Santa Barbara führen. Da wir aber bereits ähnliche Städte gesehen hatten, wollten wir etwas von unserer Route abweichen und fuhren direkt in Richtung Los Angeles, wo uns einer der größten Achterbahnparks der Welt erwartete. Six Flags Magic Mountain ist einer der großen Parks der immer wieder Schlagzeilen macht, mit großen Achterbahnen, die regelmäßig Weltrekorde verbuchen können. Wir konnten natürlich nicht alle 18 Achterbahnen an diesem Tag fahren, und machten uns deshalb einen kleinen Zeitplan. Schon die erste Bahn, mit dem größten Looping der Welt, übertraf alles was ich bisher gesehen und erfahren hatte, eine Erkenntnis die sich so durch den ganzen Tag zog. Mit etwas Kopfschmerzen und einem flauen Magen, ging es dann am Abend zurück zu unserem Ausgangspunkt der Reise, in das Holiday Inn am Flughafen von Los Angeles, wo unsere Reise am darauffolgenden Tag enden sollte. Der Tacho unseres Mietwagens zeigte etwas über 6500 Kilometer an, die wir in den drei Wochen völlig entspannt zurückgelegt hatten. Nachdem wir den Mietwagen, an dem die Tour nicht spurlos vorbeigegangen war, völlig problemlos, innerhalb von wenigen Minuten abgegeben hatten, saßen wir auch schon im Shuttle Bus, der uns zum Tom Bradley Terminal bringen sollte. Nach dem Check Inn saßen wir noch zwei Stunden vorm Abfluggate und erinnerten uns an die vielen schönen Eindrücke und Momente der Reise.
Uns hat definitiv das Amerikafieber gepackt und wir wollen schnellstmöglich wieder hinfliegen.
Eine ganz klare Empfehlung geht an den Reiseveranstalter „Fairflight.de“. Wir hatten bereits vor der Reise, sehr gute telefonische und schriftliche Betreuung erhalten. Die Reiseunterlagen, die für eine solche aufwändige Reise nicht gerade gering ausfallen, waren sauber sortiert in einer Schutzhülle und wir erhielten Zusatzmaterial wie Telefonkarten, Straßenkarten und ein Buch über den Westen der USA. Das alles für einen unschlagbar fairen Preis.
In den nächsten Tagen und Wochen heißt es nun die Bilderflut zu bändigen, es werden also immer mal wieder neue Fotos dazu kommen, die den Reiseverlauf dokumentieren.
Viel Spaß beim Anschauen!
www.fairflight.de/rundreisen-usa/mietwagenrundreisen-usa/...
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Stangenkurs mit Franziska Richter
Erarbeitet werden in der Stunde Takt, Losgelassenheit und Trittsicherheit in abwechslungsreichen Übungen.
Teilnehmen kann jeder, Freizeit- oder Turnierreiter, mit Pony oder Großpferd.
Geritten wird in einer oder mehreren Abteilungen mit ähnlichem reiterlichem Niveau über min. 12 Stangen aber ohne Sprünge.
Durch die kontinuierliche Arbeit wird vor allem die Rückentätigkeit verbessert. Müde Pferde werden munter, steife Vierbeiner lockerer.
Voraussetzung ist lediglich dass das Pferd in Schritt und Trab einigermaßen beherrscht wird.
Lasst Euch überraschen !
Termin: So 30.10.2016 in der Zeit von 9-17 Uhr gem. Zeitplan, Dauer des effektiven Stangentrainings: Abteilung 45 – 60 min., Einzelritt 30 min.
Teilnehmer: mind. 5 max. 25, Erwachsene ab 18 Jahren, Minderjährige in Begleitung eines Erwachsenen
Kosten: 20,00 EUR Kursgebühr für Abteilungsreiten und 35 EUR für Einzelritt, Nichtmitglieder der VFD zahlen 1 EUR mehr. Die Gebühren in der Anmeldung angeben und bitte überweisen an: Claudia Petersen, Postbank NL Hamburg,
Veranstalter: VFD LV Mecklenburg-Vorpommern, Am Wald 8, 18279 Langhagen
Trainerin: Franziska Richter, C/O TA Praxis Witte, Fried.-Heincke-Str. 40, 19230 Hagenow
Organisatorin: Karin Reimers, Feldstr. 2 b, 19260 Vellahn krin.reimers@gmx.de 0151-22048017
Gastgeberin: Claudia Petersen, Dorfstraße 5, 19230 Ruhethal
Veranstaltungsort: Claudia Petersen, Dorfstraße 5, 19230 Ruhethal www.facebook.com/TwiggersRanch/
Info: Die Kursplätze werden nach Eingang der Kursgebühr vergeben. Die Unterbringung der Pferde erfolgt auf E-Zaun-Paddocks und ist kostenfrei.
Gruppenstunde 2-4 Starter 45 bis 60 min. 20 EUR/Reiter zzgl. 1 EUR VFD Beitrag nur für Nichtmitglieder
Einzelstunde ca. 30 min. 35 EUR/Reiter zzgl. 1 EUR VFD Beitrag nur für Nichtmitglieder
Gruppe A Ponys bis 130 cm Stockmass, nur Schritt und Trab, eher Anfänger
Gruppe B Ponys bis 130 cm Stockmass, Schritt, Trab, auch Galopp, evtl. kleiner Sprung (Cavalettihöhe)
Gruppe C Ponys bis 150 cm Stockmass, nur Schritt und Trab, eher Anfänger
Gruppe D Ponys bis 150 cm Stockmass, Schritt, Trab, auch Galopp, evtl. kleiner Sprung (Cavalettihöhe)
Gruppe E Pferde über 160 cm Stockmass, nur Schritt und Trab, eher Anfänger
Gruppe F Pferde über 160 cm Stockmass, Schritt, Trab, auch Galopp, evtl. kleiner Sprung (Cavalettihöhe)
EinzelstundeBitte mit Einstuffung: eher Anfänger (nur Schritt und Trab)
Eher Fortgeschritten (Schritt, Trab, Galopp)
Profi (alle Gangarten, evtl. kleine Sprünge)photographics by KarinReimers "Fotografien von KarinReimers" "Karin Reimers"
graphics by KarinReimers "Grafiken von KarinReimers" "Karin Reimers"
Darkness and peace activists
Speaking of: original. The battle for the trademark "Sachertorte" employed the courts of the Republic of Austria until 1963. Finally, the Wider-Sacher (sacher antagonists) agreed out of court on this settlement: Only the Hotel Sacher may use the name "Original Sacher-Torte", the Viennese confectionery Demel must offer their product as "Eduard Sacher-Torte".
Anna Sacher has not experienced the darkest years of her hotel. When she died in 1930, Austria had become the most popular tourist destination of the Germans. In 1933, the Nazi government stopped this trend with the so-called thousand mark barrier: every German citizen had to pay a fee of 1000 Reichsmark before traveling to Austria. The Austrian tourism industry suddenly lost 85 percent of its German guests, many businesses were ruined. In 1934, the Hotel Sacher filed for bankruptcy.
In 1938, Adolf Hitler proclaimed on the Heroes' Square in Vienna with a pathetically trembling voice "before history the entrance of my homeland into the German Reich". - More than 100,000 Austrians shouted: "Sieg Heil!". The swastika flag fluttered on the façade of the Hotel Sacher. From 1945 Vienna was controlled by the victorious powers similar to Berlin. Americans, Russians, British and French patrolled Vienna together, in doing so inspiring to the classic movie "The Four in the Jeep". However, the penicillin trafficker Harry Lime, depicted by Orson Welles, was staged in an artistically and commercially impressive manner.
No, "The Third Man" does not play in the Hotel Sacher. But English author Graham Greene stayed here while researching the film script in bombed Vienna. The British had lodged in the Sacher and ran a well-stocked bar there - gin, scotch, Irish whiskey - and a restaurant for the upper ranks.
During a joint lunch at the Sacher, a British secret service employee provided the novelist with the brilliant idea for a film backdrop. Ironically, in this atmosphere the location scout with Graham Greene aroused curiosity about the city's underground sewer system. Immediately after the meal, Greene and his informant visited this sewage underworld - ugh. But script fee does not stink.
20 years later, another Englishman immortalized himself with his peace-giving measure in the guest chronicle of the Hotel Sacher. In 1969, John Lennon and his newlywed wife Yoko Ono used the worldwide media interest in their bedroom activities to spread their message: "Give Peace A Chance!"
Ono-Lennon's bridal chamber was packed with journalists as John and Yoko - hidden under white cloth - chanted about the inability of the politicians, the secret wishes of the Queen and other world problems. Most of the attendees of this press conference in the Sacher Suite 312 did not or could not seriously question the meaning of the political happening. Only the former ORF reporter André Heller gave the impression that he could respect John and Yoko and understand their message: "peace".
With the supermarket bag to the Sacher
What the two peace apostles were doing there in the Sacher, the Beatles fans learned a few weeks later by the hit single "Ballad Of John And Yoko". For example, on their "Trip to Vienna", the honeymooners had eaten "chocolate cake in a bag". John and Yoko had crawled into a sack and ate a Sachertorte in it - maybe even today a recommended nightcap after a night of drinking.
It does not always have to be world peace. Also in the Sacher life is happening on a smaller scale. For example, it was enough for a Leonard Bernstein if he could immediately sit down at the piano and "compose" or rehearse on arrival "in his Viennese living room". The main thing, this schedule was meticulously met: In the morning, the movers brought his instrument - the composer of "West Side Story" never traveled without his own piano - in the amber room, then the piano tuner did his job, around noon, the maestro appeared.
Another habit: as a regular guest conductor of the Vienna Philharmonic, Leonard Bernstein booked the same suite on each of his visits to the world capital of music. The reason for this loyalty was revealed to the Sacher management only when Lenny missed his favorite picture on the wall during one of his hotel stays. No problem. Eduard Veit's painting "Black and Blonde" was immediately put back where it should be.
AC/DC, the Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, the BeeGees and Andi Borg - they all have stayed at the Sacher. But the most prominent permanent hotel guest was not a musician, but a professional music listener: Marcell Horace Frydman Knight of Prawy. Or just Marcel Prawy. Until his death in 2003, he was considered the Austrian "opera leader of the nation". His trademark was the plastic shopping bags of the supermarket chain "Billa", in which he dragged sheet music and notes around.
During the last ten years of Marcel Prawy's life, the hotel was the shortest walk to the back entrance of the Vienna State Opera as his permanent home address. This suggests the upscale lifestyle of a privileged, but it certainly leads to complications - especially when in Sacher once again descends a president, the entire hotel has been declared a high-security wing and opposite the uniformed sniper on the roof of the opera sit on lookout.
On the state visit of a ruler of the upper threat class Marcel Prawy was prevented by the police from entering his apartment. Protest futile. So he used the remedy that always works immediately in a foreign-friendly city like Vienna: Prawy explains in awkward English that he is an Arab sheikh and must necessarily visit his friend, the president - and he is waved by.
Luckily the Sacher regular had not claimed he was Marcel Prawy. The police would have taken him on suspicion that somebody was imitating his voice familiar to every ORF radio listener in order to get into the Hotel Sacher without authorization.
Finsternis und Friedensbewegte
Apropos: Original. Der Kampf um die Schutzmarke "Sachertorte" beschäftigte bis 1963 die Gerichte der Republik Österreich. Schließlich einigten sich die Wider-Sacher außergerichtlich auf diesen Vergleich: Nur das Hotel Sacher darf die Bezeichnung "Original Sacher-Torte" verwenden, die Wiener Konditorei Demel muss ihr Produkt als "Eduard Sacher-Torte" anbieten.
Anna Sacher hat die finstersten Jahre ihres Hotels nicht mehr erlebt. Als sie 1930 starb, hatte sich Österreich zum beliebtesten Reiseziel der Deutschen entwickelt. 1933 stoppte die Nazi-Regierung diesen Trend mit der so genannten Tausend-Mark-Sperre: Jeder deutsche Staatsbürger musste vor einer Reise nach Österreich eine Gebühr von 1000 Reichsmark zahlen. Die österreichische Tourismus-Branche verlor auf einen Schlag 85 Prozent ihrer deutschen Gäste, zahlreiche Betriebe wurden ruiniert. 1934 meldete auch das Hotel Sacher Konkurs an.
1938 verkündete Adolf Hitler auf dem Wiener Heldenplatz mit pathetisch zitternder Stimme "vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich". - Mehr als 100.000 Österreicher schrien: "Sieg Heil!". An der Fassade des Hotel Sacher flatterte die Hakenkreuzfahne. Ab 1945 wurde Wien ähnlich wie Berlin von den Siegermächten kontrolliert. Amerikaner, Russen, Briten und Franzosen patrouillierten gemeinsam durch Wien und inspirierten damit zu dem Film-Klassiker "Die Vier im Jeep". Künstlerisch und kommerziell beeindruckender in Szene gesetzt wurde allerdings der Penicillin-Schwarzhändler Harry Lime, dargestellt von Orson Welles.
Nein, "Der dritte Mann" spielt nicht im Hotel Sacher. Doch der englische Autor Graham Greene logierte hier, als er für das Film-Drehbuch im zerbombten Wien recherchierte. Die Briten hatten sich im Sacher einquartiert und betrieben dort eine ordentlich sortierte Bar - Gin, Scotch, Irish Whiskey - und ein Restaurant für die gehobenen Dienstgrade.
Beim gemeinsamen Lunch im Sacher lieferte ein britischer Geheimdienst-Mitarbeiter dem Romancier die zündende Idee für eine Film-Kulisse. Ausgerechnet in dieser gepflegten Atmosphäre weckte der Location-Scout bei Graham Greene die Neugier auf das unterirdische Abwasserkanal-System der Stadt. Gleich nach dem Essen besichtigten Greene und sein Informant diese Kloaken-Unterwelt. - Igittigitt. Aber Drehbuch-Honorar stinkt nicht.
20 Jahre später verewigte sich ein weiterer Engländer mit seiner Frieden stiftenden Maßnahme in der Gästechronik des Hotel Sacher. John Lennon und seine frisch angetraute Ehefrau Yoko Ono nutzten 1969 das weltweite Medien-Interesse an ihren Schlafzimmer-Aktivitäten für die Verbreitung ihrer Botschaft: "Give Peace A Chance!"
Das Brautgemach der Eheleute Ono-Lennon war gerammelt voll mit Journalisten, als John und Yoko - versteckt unter weißem Leinen - über die Unfähigkeiten der Politiker, über die geheimen Wünsche der englischen Queen und über andere Weltprobleme schwadronierten. Die meisten Teilnehmer dieser Pressekonferenz in der Sacher-Suite 312 wollten oder konnten den Sinn des Polit-Happenings nicht ernsthaft hinterfragen. Einzig der damalige ORF-Reporter André Heller machte den Eindruck, als könne er John und Yoko respektieren und ihre Message verstehen: "Frieden".
Mit der Supermarkttüte ins Sacher
Was die zwei Friedensapostel da sonst noch im Sacher so trieben, erfuhren die Beatles-Fans ein paar Wochen später durch die Hit-Single "Ballad Of John And Yoko". Bei ihrem "Trip to Vienna" hatten die Hochzeitsreisenden zum Beispiel "chocolate cake in a bag" gegessen. John und Yoko waren also in einen Sack gekrochen und verspeisten darin eine Sachertorte - vielleicht heute noch ein empfehlenswerter Absacker nach einer durchzechten Nacht.
Es muss nicht immer gleich der Weltfrieden sein. Auch im Sacher geht es durchaus eine Nummer kleiner. Einem Leonard Bernstein genügte es zum Beispiel voll und ganz, wenn er sich bei der Ankunft "in seinem Wiener Wohnzimmer" sofort an das Klavier setzen und komponieren oder proben konnte. Hauptsache, dieser Zeitplan wurde penibel eingehalten: Morgens brachten die Möbelpacker sein Instrument - der Komponist der "West Side Story" verreiste niemals ohne eigenes Klavier - in das Bernstein-Zimmer, dann erledigte der Klavierstimmer seine Arbeit, gegen Mittag erschien der Maestro.
Noch so eine Angewohnheit: Als regelmäßiger Gastdirigent der Wiener Philharmoniker buchte Leonard Bernstein bei jedem seiner Besuche in der Welthauptstadt der Musik dieselbe Suite. Der Grund für diese Treue offenbarte sich der Sacher-Direktion erst, als Lenny bei einem seiner Hotel-Aufenthalte sein Lieblingsbild an der Wand vermisste. Kein Problem. Eduard Veits Gemälde "Schwarz und Blond" wurde sofort wieder dorthin gehängt, wo es hingehört.
AC/DC, die Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, die BeeGees und Andi Borg - sie alle übernachteten schon mal im Sacher. Doch der prominenteste Dauer-Hotelgast war kein Musikschaffender, sondern ein professioneller Musikhörer: Marcell Horace Frydman Ritter von Prawy. Oder einfach nur: Marcel Prawy. Bis zu seinem Tod im Jahre 2003 galt er als der österreichische "Opernführer der Nation". Sein Markenzeichen waren die Plastik-Einkaufstüten der Supermarkt-Kette "Billa", in denen er Noten und Aufzeichnungen herumschleppte.
Während der letzten zehn Lebensjahre von Marcel Prawy galt das Hotel mit dem kürzesten Fußweg zum Hintereingang der Wiener Staatoper als seine feste Wohnadresse. Das lässt auf den gehobenem Lifestyle eines Privilegierten schließen, es führt aber durchaus zu Komplikationen - vor allem dann, wenn im Sacher mal wieder ein Staatspräsident absteigt, das komplette Hotel zum Hochsicherheitstrakt erklärt worden ist und gegenüber auf dem Dach der Oper die uniformierten Scharfschützen auf der Lauer liegen.
Beim Staatsbesuch eines Machthabers der oberen Gefährdungsklasse wurde Marcel Prawy von der Polizei daran gehindert, seine Wohnung zu betreten. Protest zwecklos. Also wendete er jenes Mittel an, das in einer fremdenfreundlichen Stadt wie Wien immer sofort wirkt: Prawy erklärt in unbeholfenem Englisch, er sei ein arabischer Scheich und müsse unbedingt seinen Freund, den Präsidenten besuchen - und er wird durch gewunken.
Zum Glück hatte der Sacher-Stammgast nicht behauptet, er sei der Marcel Prawy. Die Polizei hätte ihn garantiert mitgenommen wegen des Verdachts, dass da jemand seine jedem ORF-Radiohörer vertraute Stimme imitiert, um ohne Befugnis hinein zu kommen in das Hotel Sacher.
www.merian.de/europa/oesterreich/wien/artikel/das-hotel-s...
Industriedemontage
Fachgerechte Industriedemontagen durch Profis!
Als einen Erfahrenen Team in Sachen Abbruch haben wir in Sachen Industriedemontagen und Demontagen im Allgemeinen einiges zu bieten, Jahrelange Erfahrung, umfassendes Wissen sowie den Blick für das Wichtige, wenn es um einen Demontage oder Abbruch geht. Bei der Industriedemontage erfolgt stets alles in Zusammenarbeit mit den Kunden in dem Fall sie. So können wir als Abbruchunternehmen ihnen eine Zuverlässige Arbeit Garantieren. Selbst die Durchführung Kurzfristige Demontage Aufträge ist mit unserem erfahrenen Mitarbeitern überhaupt kein Problem.
Industriedemontage von Planung bis Entsorgung
Mit schwerem Gerät rückt unser Team an um Maschinen Anlagen, Kessel, Fertigungsstraßen und so weiter dem Erdboden eben zu machen. Ein Großbaustelle bedarf einer Organisation und einer Abstimmung mit den Kunden um Zeitpläne einhalten zu können, dieses und andere Dinge werden im Vorfeld mit den Kunden abgestimmt. Im Zuge dessen müssen wir als einen Abbruch Unternehmen erforderliche Werkzeuge und Maschinen vorbereiten, dazu gehören Bagger, Gabelstapler, Schneidbrenner und Autokran. Von der Container Bereitstellung bis bis hin zur Entsorgungsarbeiten kann sich eine Industriedemontage im Allgemeinen als eine sehr komplexes vorhaben erweisen. Wie gut ist es da, wenn man einen zuverlässigen Partner und Partner Firmen zur Seite hat, der sich um alles kümmern.
Rufen Sie uns noch heute an unter 0152 07922911 und vereinbaren Sie einen Kostenlosen Besichtigungstermin!
Sicherheit bei Rückbau und Industrieauflösung in .
Ob und wann bestimmte Maschinen und Werkzeug im Einsatz kommen ist von vielen Faktoren abhängig, dieses wird im Vorfeld festgelegt. Bei Brennarbeiten entstehen Funken die in Nähe von Brennbaren Materialien sich schnell als Feuer ausbreiten können. In diesen Fall bleibt nur ein Rückbau der Maschinen, Fertigungsstraßen und Anlagen möglich, dieses ist Kostenintensiver und auch zeitaufwendiger aber manchmal geht es leider nicht anders. Wann Schneidbrennen oder Rückbau zu Einsatz kommt wird schon im Vorfeld geregelt.
Wir machen ihnen den Weg frei!
Sie möchten ein Betrieb in übernehmen in den Altanlagen stehen, Altanlagen in Firmen und Betriebe Können sehr Kostenintensiv sein in Form von Stromverbrauch und ähnliches, über die Jahre können so sehr Hohe Kosten entstehen. Wir die Firma NRW Schrottabholung können für den Abbau einen Kostenlosen Demontage Plan erstellen, später können sie sich ein Vergleich machen um zu sehen was am Ende für sie Persönlich und für ihren Betrieb Effizienter ist. In bestimmten Fällen können diese Industrieanlagen weiter vermittelt werden um im Ausland weiter genutzt zu werden. Industriemaschinen Made in Germany sind weiterhin sehr gefragt deshalb können auch sie davon Profitieren.
Ihre Lagerhalle steht mit Heizungsanlagen oder Hochregale voll die zu demontieren gilt wir demontieren um im Anschluss daran einer Fachgerechte sowie Umweltfreundliche Entsorgung zuzuführen. für Jegliche Demontagevorhaben kommen individuelle Lösungen in Betracht die vor dem Hintergrund, einen möglichst an Höchstmaß an Arbeitseffizienz und Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten gilt. Durch moderne Abbruchsysteme können wir bei Jeder Industriedemontage oder auch Industrieauflösung ein Höchstmaß an Sicherheit ihnen und unseren Mitarbeiter Garantieren.
Folgende Leistungen bieten wir im Bereich Industriedemontage in an:
Industriedemontage
Industrieauflösung
Industrielle Demontagen
Schneidbrennarbeiten
Demontieren
Zerlegen
Brennschneidarbeiten
Rückbau
Abbau
Abbruch
Schneidbrennen - Brennarbeiten
Demontieren in Nordrhein-Westfalen
Wenn es darum geht, zu demontieren, kommt bei uns als Spezialisten spezifisches Gerät zum Einsatz, mit dem es
auf eine kostengünstige und wirtschaftliche Art und Weise möglich ist, Standbohrmaschinen, Winkelanlagen, Lackierkabinen, Tanks, Silos, Fertigungsstraßen, Fräsanlagen, Plattensägen zu Zerlegen. Auch Demontagearbeiten von Schneidemaschinen, Winkelanlagen, Pressen, Bandabsetzeranlagen, oder Drehmaschinen während eines Arbeit betrieb zu erledigen sind Selbstverständlich. Wir gehen dabei mit unterschiedlichen Werkzeugen und Arbeitsmethoden heran, Dazu gehören, Brennnarbeiten - Schneidbrennen mit Sauerstoff und Propan oder Schneid bzw. Flexarbeiten. Dabei muss Jeder Handgriff sitzen. So kann im Rahmen der von uns durchgeführten Industriedemontage teuer gepachtetes Platz für Wichtige und Energie Effiziente Maschinen entstehen was wir als Profis im Bereich Industriedemontagen inder Vergangenheit immer Möglich gemacht haben.
Zielorientiert an die Arbeit gehen!
Die Demontage von Fertigungsstraßen und Gastronomie und Großküchen in den unterschiedlichsten Industriebereichen bzw. Branchen gehört ebenfalls zu unserem Aufgabengebiet. Ganz gleich, ob es sich in ihren Fall um Unternehmen aus der Automobilindustrie, Nahrungsmittelindustrie, oder ein Handwerksunternehmen, Pharmakonzern wir und Unser Team bietet Spezielle Angebote auf ihre Bedürfnisse abgestimmt, so haben wir oft in der Vergangenheit viele Firmen und Betriebe und besonders aus der Metall verarbeitende Industrie zuverlässig und Professionell in helfen können.
In Folgende Städte bieten wir Industrie und Industrielle Demontagen an:
Industriedemontage Alfter
Industriedemontage Aldenhoven
Industriedemontage Alpen
Industriedemontage Alsdorf
Industriedemontage Altena
Industriedemontage Altenberge
Industriedemontage Anröchte
Industriedemontage Arnsberg
Industriedemontage Ascheberg
Industriedemontage Attendorn
Industriedemontage Bad Honnef
Industriedemontage Bad Salzuflen
Industriedemontage Bad Sassendorf
Industriedemontage Bad Wünnenberg
Industriedemontage Baesweiler
Industriedemontage Balve
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Industriedemontage Beelen
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Industriedemontage Borken
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Industriedemontage Bottrop
Industriedemontage Breckerfeld
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Industriedemontage Burbach (Siegerland)
Industriedemontage Büren (Westfalen)
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Industriedemontage Castrop-Rauxel
Industriedemontage Coesfeld
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Industriedemontage Detmold
Industriedemontage Dinslaken
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Industriedemontage Dorsten
Industriedemontage Dortmund
Industriedemontage Drensteinfurt
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Industriedemontage Brüggen
Industriedemontage Eitorf
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Industriedemontage Emmerich
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Industriedemontage Engelskirchen
Industriedemontage Ennepetal
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Industriedemontage Ense
Industriedemontage Erftstadt
Industriedemontage Erkelenz
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Industriedemontage Erwitte
Industriedemontage Eschweiler
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Industriedemontage Espelkamp
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Industriedemontage Euskirchen
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Industriedemontage Gevelsberg
Industriedemontage Gladbeck
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Industriedemontage Goch
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Industriedemontage Greven
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Industriedemontage Gronau (Westfalen)
Industriedemontage Gummersbach
Industriedemontage Gütersloh
Industriedemontage Haan
Industriedemontage Hagen
Industriedemontage Halle (Westfalen)
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Industriedemontage Haltern am See
Industriedemontage Halver
Industriedemontage Hamm
Industriedemontage Hamminkeln
Industriedemontage Harsewinkel
Industriedemontage Hattingen
Industriedemontage Heek
Industriedemontage Heiligenhaus
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Industriedemontage Hennef (Sieg)
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Industriedemontage Holzwickede
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Industriedemontage Neunkirchen-Seelscheid
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Industriedemontage Niederkrüchten
Industriedemontage Niederzier
Industriedemontage Nordkirchen
Industriedemontage Nordwalde
Industriedemontage Ochtrup
Industriedemontage Odenthal
Industriedemontage Oelde
Industriedemontage Oer-Erkenschwick
Industriedemontage Oerlinghausen
Industriedemontage Olfen
Industriedemontage Olpe
Industriedemontage Olsberg
Industriedemontage Osnabrück
Industriedemontage Ostbevern
Industriedemontage Overath
Industriedemontage Paderborn
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Industriedemontage Porta Westfalica
Industriedemontage Pulheim
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Industriedemontage Raesfeld
Industriedemontage Ratingen
Industriedemontage Recke
Industriedemontage Recklinghausen
Industriedemontage Rees
Industriedemontage Reichshof
Industriedemontage Reken
Industriedemontage Remscheid
Industriedemontage Rheda-Wiedenbrück
Industriedemontage Rhede
Industriedemontage Rheinbach
Industriedemontage Rheinberg
Industriedemontage Rheine
Industriedemontage Rheurdt
Industriedemontage Rietberg
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Industriedemontage Sassenberg
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Industriedemontage Schmallenberg
Industriedemontage Schöppingen
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Industriedemontage Sendenhorst
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Industriedemontage Südlohn
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Industriedemontage Tecklenburg
Industriedemontage Telgte
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Industriedemontage Tönisvorst
Industriedemontage Übach-Palenberg
Industriedemontage Uedem
Industriedemontage Unna
Industriedemontage Velbert
Industriedemontage Velen
Industriedemontage Verl
Industriedemontage Versmold
Industriedemontage Vettweiß
Industriedemontage Viersen
Industriedemontage Voerde
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Industriedemontage Wachtberg
Industriedemontage Wachtendonk
Industriedemontage Wadersloh
Industriedemontage Waldbröl
Industriedemontage Waldfeucht
Industriedemontage Wallenhorst
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Industriedemontage Warendorf
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Industriedemontage Wassenberg
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Industriedemontage Wiehl
Industriedemontage Willich
Industriedemontage Winterberg
Industriedemontage Wülfrath
Industriedemontage Wuppertal
Industriedemontage Würselen
Industriedemontage Xanten
Industriedemontage Zülpich
Darkness and peace activists
Speaking of: original. The battle for the trademark "Sachertorte" employed the courts of the Republic of Austria until 1963. Finally, the Wider-Sacher (sacher antagonists) agreed out of court on this settlement: Only the Hotel Sacher may use the name "Original Sacher-Torte", the Viennese confectionery Demel must offer their product as "Eduard Sacher-Torte".
Anna Sacher has not experienced the darkest years of her hotel. When she died in 1930, Austria had become the most popular tourist destination of the Germans. In 1933, the Nazi government stopped this trend with the so-called thousand mark barrier: every German citizen had to pay a fee of 1000 Reichsmark before traveling to Austria. The Austrian tourism industry suddenly lost 85 percent of its German guests, many businesses were ruined. In 1934, the Hotel Sacher filed for bankruptcy.
In 1938, Adolf Hitler proclaimed on the Heroes' Square in Vienna with a pathetically trembling voice "before history the entrance of my homeland into the German Reich". - More than 100,000 Austrians shouted: "Sieg Heil!". The swastika flag fluttered on the façade of the Hotel Sacher. From 1945 Vienna was controlled by the victorious powers similar to Berlin. Americans, Russians, British and French patrolled Vienna together, in doing so inspiring to the classic movie "The Four in the Jeep". However, the penicillin trafficker Harry Lime, depicted by Orson Welles, was staged in an artistically and commercially impressive manner.
No, "The Third Man" does not play in the Hotel Sacher. But English author Graham Greene stayed here while researching the film script in bombed Vienna. The British had lodged in the Sacher and ran a well-stocked bar there - gin, scotch, Irish whiskey - and a restaurant for the upper ranks.
During a joint lunch at the Sacher, a British secret service employee provided the novelist with the brilliant idea for a film backdrop. Ironically, in this atmosphere the location scout with Graham Greene aroused curiosity about the city's underground sewer system. Immediately after the meal, Greene and his informant visited this sewage underworld - ugh. But script fee does not stink.
20 years later, another Englishman immortalized himself with his peace-giving measure in the guest chronicle of the Hotel Sacher. In 1969, John Lennon and his newlywed wife Yoko Ono used the worldwide media interest in their bedroom activities to spread their message: "Give Peace A Chance!"
Ono-Lennon's bridal chamber was packed with journalists as John and Yoko - hidden under white cloth - chanted about the inability of the politicians, the secret wishes of the Queen and other world problems. Most of the attendees of this press conference in the Sacher Suite 312 did not or could not seriously question the meaning of the political happening. Only the former ORF reporter André Heller gave the impression that he could respect John and Yoko and understand their message: "peace".
With the supermarket bag to the Sacher
What the two peace apostles were doing there in the Sacher, the Beatles fans learned a few weeks later by the hit single "Ballad Of John And Yoko". For example, on their "Trip to Vienna", the honeymooners had eaten "chocolate cake in a bag". John and Yoko had crawled into a sack and ate a Sachertorte in it - maybe even today a recommended nightcap after a night of drinking.
It does not always have to be world peace. Also in the Sacher life is happening on a smaller scale. For example, it was enough for a Leonard Bernstein if he could immediately sit down at the piano and "compose" or rehearse on arrival "in his Viennese living room". The main thing, this schedule was meticulously met: In the morning, the movers brought his instrument - the composer of "West Side Story" never traveled without his own piano - in the amber room, then the piano tuner did his job, around noon, the maestro appeared.
Another habit: as a regular guest conductor of the Vienna Philharmonic, Leonard Bernstein booked the same suite on each of his visits to the world capital of music. The reason for this loyalty was revealed to the Sacher management only when Lenny missed his favorite picture on the wall during one of his hotel stays. No problem. Eduard Veit's painting "Black and Blonde" was immediately put back where it should be.
AC/DC, the Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, the BeeGees and Andi Borg - they all have stayed at the Sacher. But the most prominent permanent hotel guest was not a musician, but a professional music listener: Marcell Horace Frydman Knight of Prawy. Or just Marcel Prawy. Until his death in 2003, he was considered the Austrian "opera leader of the nation". His trademark was the plastic shopping bags of the supermarket chain "Billa", in which he dragged sheet music and notes around.
During the last ten years of Marcel Prawy's life, the hotel was the shortest walk to the back entrance of the Vienna State Opera as his permanent home address. This suggests the upscale lifestyle of a privileged, but it certainly leads to complications - especially when in Sacher once again descends a president, the entire hotel has been declared a high-security wing and opposite the uniformed sniper on the roof of the opera sit on lookout.
On the state visit of a ruler of the upper threat class Marcel Prawy was prevented by the police from entering his apartment. Protest futile. So he used the remedy that always works immediately in a foreign-friendly city like Vienna: Prawy explains in awkward English that he is an Arab sheikh and must necessarily visit his friend, the president - and he is waved by.
Luckily the Sacher regular had not claimed he was Marcel Prawy. The police would have taken him on suspicion that somebody was imitating his voice familiar to every ORF radio listener in order to get into the Hotel Sacher without authorization.
Finsternis und Friedensbewegte
Apropos: Original. Der Kampf um die Schutzmarke "Sachertorte" beschäftigte bis 1963 die Gerichte der Republik Österreich. Schließlich einigten sich die Wider-Sacher außergerichtlich auf diesen Vergleich: Nur das Hotel Sacher darf die Bezeichnung "Original Sacher-Torte" verwenden, die Wiener Konditorei Demel muss ihr Produkt als "Eduard Sacher-Torte" anbieten.
Anna Sacher hat die finstersten Jahre ihres Hotels nicht mehr erlebt. Als sie 1930 starb, hatte sich Österreich zum beliebtesten Reiseziel der Deutschen entwickelt. 1933 stoppte die Nazi-Regierung diesen Trend mit der so genannten Tausend-Mark-Sperre: Jeder deutsche Staatsbürger musste vor einer Reise nach Österreich eine Gebühr von 1000 Reichsmark zahlen. Die österreichische Tourismus-Branche verlor auf einen Schlag 85 Prozent ihrer deutschen Gäste, zahlreiche Betriebe wurden ruiniert. 1934 meldete auch das Hotel Sacher Konkurs an.
1938 verkündete Adolf Hitler auf dem Wiener Heldenplatz mit pathetisch zitternder Stimme "vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich". - Mehr als 100.000 Österreicher schrien: "Sieg Heil!". An der Fassade des Hotel Sacher flatterte die Hakenkreuzfahne. Ab 1945 wurde Wien ähnlich wie Berlin von den Siegermächten kontrolliert. Amerikaner, Russen, Briten und Franzosen patrouillierten gemeinsam durch Wien und inspirierten damit zu dem Film-Klassiker "Die Vier im Jeep". Künstlerisch und kommerziell beeindruckender in Szene gesetzt wurde allerdings der Penicillin-Schwarzhändler Harry Lime, dargestellt von Orson Welles.
Nein, "Der dritte Mann" spielt nicht im Hotel Sacher. Doch der englische Autor Graham Greene logierte hier, als er für das Film-Drehbuch im zerbombten Wien recherchierte. Die Briten hatten sich im Sacher einquartiert und betrieben dort eine ordentlich sortierte Bar - Gin, Scotch, Irish Whiskey - und ein Restaurant für die gehobenen Dienstgrade.
Beim gemeinsamen Lunch im Sacher lieferte ein britischer Geheimdienst-Mitarbeiter dem Romancier die zündende Idee für eine Film-Kulisse. Ausgerechnet in dieser gepflegten Atmosphäre weckte der Location-Scout bei Graham Greene die Neugier auf das unterirdische Abwasserkanal-System der Stadt. Gleich nach dem Essen besichtigten Greene und sein Informant diese Kloaken-Unterwelt. - Igittigitt. Aber Drehbuch-Honorar stinkt nicht.
20 Jahre später verewigte sich ein weiterer Engländer mit seiner Frieden stiftenden Maßnahme in der Gästechronik des Hotel Sacher. John Lennon und seine frisch angetraute Ehefrau Yoko Ono nutzten 1969 das weltweite Medien-Interesse an ihren Schlafzimmer-Aktivitäten für die Verbreitung ihrer Botschaft: "Give Peace A Chance!"
Das Brautgemach der Eheleute Ono-Lennon war gerammelt voll mit Journalisten, als John und Yoko - versteckt unter weißem Leinen - über die Unfähigkeiten der Politiker, über die geheimen Wünsche der englischen Queen und über andere Weltprobleme schwadronierten. Die meisten Teilnehmer dieser Pressekonferenz in der Sacher-Suite 312 wollten oder konnten den Sinn des Polit-Happenings nicht ernsthaft hinterfragen. Einzig der damalige ORF-Reporter André Heller machte den Eindruck, als könne er John und Yoko respektieren und ihre Message verstehen: "Frieden".
Mit der Supermarkttüte ins Sacher
Was die zwei Friedensapostel da sonst noch im Sacher so trieben, erfuhren die Beatles-Fans ein paar Wochen später durch die Hit-Single "Ballad Of John And Yoko". Bei ihrem "Trip to Vienna" hatten die Hochzeitsreisenden zum Beispiel "chocolate cake in a bag" gegessen. John und Yoko waren also in einen Sack gekrochen und verspeisten darin eine Sachertorte - vielleicht heute noch ein empfehlenswerter Absacker nach einer durchzechten Nacht.
Es muss nicht immer gleich der Weltfrieden sein. Auch im Sacher geht es durchaus eine Nummer kleiner. Einem Leonard Bernstein genügte es zum Beispiel voll und ganz, wenn er sich bei der Ankunft "in seinem Wiener Wohnzimmer" sofort an das Klavier setzen und komponieren oder proben konnte. Hauptsache, dieser Zeitplan wurde penibel eingehalten: Morgens brachten die Möbelpacker sein Instrument - der Komponist der "West Side Story" verreiste niemals ohne eigenes Klavier - in das Bernstein-Zimmer, dann erledigte der Klavierstimmer seine Arbeit, gegen Mittag erschien der Maestro.
Noch so eine Angewohnheit: Als regelmäßiger Gastdirigent der Wiener Philharmoniker buchte Leonard Bernstein bei jedem seiner Besuche in der Welthauptstadt der Musik dieselbe Suite. Der Grund für diese Treue offenbarte sich der Sacher-Direktion erst, als Lenny bei einem seiner Hotel-Aufenthalte sein Lieblingsbild an der Wand vermisste. Kein Problem. Eduard Veits Gemälde "Schwarz und Blond" wurde sofort wieder dorthin gehängt, wo es hingehört.
AC/DC, die Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, die BeeGees und Andi Borg - sie alle übernachteten schon mal im Sacher. Doch der prominenteste Dauer-Hotelgast war kein Musikschaffender, sondern ein professioneller Musikhörer: Marcell Horace Frydman Ritter von Prawy. Oder einfach nur: Marcel Prawy. Bis zu seinem Tod im Jahre 2003 galt er als der österreichische "Opernführer der Nation". Sein Markenzeichen waren die Plastik-Einkaufstüten der Supermarkt-Kette "Billa", in denen er Noten und Aufzeichnungen herumschleppte.
Während der letzten zehn Lebensjahre von Marcel Prawy galt das Hotel mit dem kürzesten Fußweg zum Hintereingang der Wiener Staatoper als seine feste Wohnadresse. Das lässt auf den gehobenem Lifestyle eines Privilegierten schließen, es führt aber durchaus zu Komplikationen - vor allem dann, wenn im Sacher mal wieder ein Staatspräsident absteigt, das komplette Hotel zum Hochsicherheitstrakt erklärt worden ist und gegenüber auf dem Dach der Oper die uniformierten Scharfschützen auf der Lauer liegen.
Beim Staatsbesuch eines Machthabers der oberen Gefährdungsklasse wurde Marcel Prawy von der Polizei daran gehindert, seine Wohnung zu betreten. Protest zwecklos. Also wendete er jenes Mittel an, das in einer fremdenfreundlichen Stadt wie Wien immer sofort wirkt: Prawy erklärt in unbeholfenem Englisch, er sei ein arabischer Scheich und müsse unbedingt seinen Freund, den Präsidenten besuchen - und er wird durch gewunken.
Zum Glück hatte der Sacher-Stammgast nicht behauptet, er sei der Marcel Prawy. Die Polizei hätte ihn garantiert mitgenommen wegen des Verdachts, dass da jemand seine jedem ORF-Radiohörer vertraute Stimme imitiert, um ohne Befugnis hinein zu kommen in das Hotel Sacher.
www.merian.de/europa/oesterreich/wien/artikel/das-hotel-s...
Darkness and peace activists
Speaking of: original. The battle for the trademark "Sachertorte" employed the courts of the Republic of Austria until 1963. Finally, the Wider-Sacher (sacher antagonists) agreed out of court on this settlement: Only the Hotel Sacher may use the name "Original Sacher-Torte", the Viennese confectionery Demel must offer their product as "Eduard Sacher-Torte".
Anna Sacher has not experienced the darkest years of her hotel. When she died in 1930, Austria had become the most popular tourist destination of the Germans. In 1933, the Nazi government stopped this trend with the so-called thousand mark barrier: every German citizen had to pay a fee of 1000 Reichsmark before traveling to Austria. The Austrian tourism industry suddenly lost 85 percent of its German guests, many businesses were ruined. In 1934, the Hotel Sacher filed for bankruptcy.
In 1938, Adolf Hitler proclaimed on the Heroes' Square in Vienna with a pathetically trembling voice "before history the entrance of my homeland into the German Reich". - More than 100,000 Austrians shouted: "Sieg Heil!". The swastika flag fluttered on the façade of the Hotel Sacher. From 1945 Vienna was controlled by the victorious powers similar to Berlin. Americans, Russians, British and French patrolled Vienna together, in doing so inspiring to the classic movie "The Four in the Jeep". However, the penicillin trafficker Harry Lime, depicted by Orson Welles, was staged in an artistically and commercially impressive manner.
No, "The Third Man" does not play in the Hotel Sacher. But English author Graham Greene stayed here while researching the film script in bombed Vienna. The British had lodged in the Sacher and ran a well-stocked bar there - gin, scotch, Irish whiskey - and a restaurant for the upper ranks.
During a joint lunch at the Sacher, a British secret service employee provided the novelist with the brilliant idea for a film backdrop. Ironically, in this atmosphere the location scout with Graham Greene aroused curiosity about the city's underground sewer system. Immediately after the meal, Greene and his informant visited this sewage underworld - ugh. But script fee does not stink.
20 years later, another Englishman immortalized himself with his peace-giving measure in the guest chronicle of the Hotel Sacher. In 1969, John Lennon and his newlywed wife Yoko Ono used the worldwide media interest in their bedroom activities to spread their message: "Give Peace A Chance!"
Ono-Lennon's bridal chamber was packed with journalists as John and Yoko - hidden under white cloth - chanted about the inability of the politicians, the secret wishes of the Queen and other world problems. Most of the attendees of this press conference in the Sacher Suite 312 did not or could not seriously question the meaning of the political happening. Only the former ORF reporter André Heller gave the impression that he could respect John and Yoko and understand their message: "peace".
With the supermarket bag to the Sacher
What the two peace apostles were doing there in the Sacher, the Beatles fans learned a few weeks later by the hit single "Ballad Of John And Yoko". For example, on their "Trip to Vienna", the honeymooners had eaten "chocolate cake in a bag". John and Yoko had crawled into a sack and ate a Sachertorte in it - maybe even today a recommended nightcap after a night of drinking.
It does not always have to be world peace. Also in the Sacher life is happening on a smaller scale. For example, it was enough for a Leonard Bernstein if he could immediately sit down at the piano and "compose" or rehearse on arrival "in his Viennese living room". The main thing, this schedule was meticulously met: In the morning, the movers brought his instrument - the composer of "West Side Story" never traveled without his own piano - in the amber room, then the piano tuner did his job, around noon, the maestro appeared.
Another habit: as a regular guest conductor of the Vienna Philharmonic, Leonard Bernstein booked the same suite on each of his visits to the world capital of music. The reason for this loyalty was revealed to the Sacher management only when Lenny missed his favorite picture on the wall during one of his hotel stays. No problem. Eduard Veit's painting "Black and Blonde" was immediately put back where it should be.
AC/DC, the Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, the BeeGees and Andi Borg - they all have stayed at the Sacher. But the most prominent permanent hotel guest was not a musician, but a professional music listener: Marcell Horace Frydman Knight of Prawy. Or just Marcel Prawy. Until his death in 2003, he was considered the Austrian "opera leader of the nation". His trademark was the plastic shopping bags of the supermarket chain "Billa", in which he dragged sheet music and notes around.
During the last ten years of Marcel Prawy's life, the hotel was the shortest walk to the back entrance of the Vienna State Opera as his permanent home address. This suggests the upscale lifestyle of a privileged, but it certainly leads to complications - especially when in Sacher once again descends a president, the entire hotel has been declared a high-security wing and opposite the uniformed sniper on the roof of the opera sit on lookout.
On the state visit of a ruler of the upper threat class Marcel Prawy was prevented by the police from entering his apartment. Protest futile. So he used the remedy that always works immediately in a foreign-friendly city like Vienna: Prawy explains in awkward English that he is an Arab sheikh and must necessarily visit his friend, the president - and he is waved by.
Luckily the Sacher regular had not claimed he was Marcel Prawy. The police would have taken him on suspicion that somebody was imitating his voice familiar to every ORF radio listener in order to get into the Hotel Sacher without authorization.
Finsternis und Friedensbewegte
Apropos: Original. Der Kampf um die Schutzmarke "Sachertorte" beschäftigte bis 1963 die Gerichte der Republik Österreich. Schließlich einigten sich die Wider-Sacher außergerichtlich auf diesen Vergleich: Nur das Hotel Sacher darf die Bezeichnung "Original Sacher-Torte" verwenden, die Wiener Konditorei Demel muss ihr Produkt als "Eduard Sacher-Torte" anbieten.
Anna Sacher hat die finstersten Jahre ihres Hotels nicht mehr erlebt. Als sie 1930 starb, hatte sich Österreich zum beliebtesten Reiseziel der Deutschen entwickelt. 1933 stoppte die Nazi-Regierung diesen Trend mit der so genannten Tausend-Mark-Sperre: Jeder deutsche Staatsbürger musste vor einer Reise nach Österreich eine Gebühr von 1000 Reichsmark zahlen. Die österreichische Tourismus-Branche verlor auf einen Schlag 85 Prozent ihrer deutschen Gäste, zahlreiche Betriebe wurden ruiniert. 1934 meldete auch das Hotel Sacher Konkurs an.
1938 verkündete Adolf Hitler auf dem Wiener Heldenplatz mit pathetisch zitternder Stimme "vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich". - Mehr als 100.000 Österreicher schrien: "Sieg Heil!". An der Fassade des Hotel Sacher flatterte die Hakenkreuzfahne. Ab 1945 wurde Wien ähnlich wie Berlin von den Siegermächten kontrolliert. Amerikaner, Russen, Briten und Franzosen patrouillierten gemeinsam durch Wien und inspirierten damit zu dem Film-Klassiker "Die Vier im Jeep". Künstlerisch und kommerziell beeindruckender in Szene gesetzt wurde allerdings der Penicillin-Schwarzhändler Harry Lime, dargestellt von Orson Welles.
Nein, "Der dritte Mann" spielt nicht im Hotel Sacher. Doch der englische Autor Graham Greene logierte hier, als er für das Film-Drehbuch im zerbombten Wien recherchierte. Die Briten hatten sich im Sacher einquartiert und betrieben dort eine ordentlich sortierte Bar - Gin, Scotch, Irish Whiskey - und ein Restaurant für die gehobenen Dienstgrade.
Beim gemeinsamen Lunch im Sacher lieferte ein britischer Geheimdienst-Mitarbeiter dem Romancier die zündende Idee für eine Film-Kulisse. Ausgerechnet in dieser gepflegten Atmosphäre weckte der Location-Scout bei Graham Greene die Neugier auf das unterirdische Abwasserkanal-System der Stadt. Gleich nach dem Essen besichtigten Greene und sein Informant diese Kloaken-Unterwelt. - Igittigitt. Aber Drehbuch-Honorar stinkt nicht.
20 Jahre später verewigte sich ein weiterer Engländer mit seiner Frieden stiftenden Maßnahme in der Gästechronik des Hotel Sacher. John Lennon und seine frisch angetraute Ehefrau Yoko Ono nutzten 1969 das weltweite Medien-Interesse an ihren Schlafzimmer-Aktivitäten für die Verbreitung ihrer Botschaft: "Give Peace A Chance!"
Das Brautgemach der Eheleute Ono-Lennon war gerammelt voll mit Journalisten, als John und Yoko - versteckt unter weißem Leinen - über die Unfähigkeiten der Politiker, über die geheimen Wünsche der englischen Queen und über andere Weltprobleme schwadronierten. Die meisten Teilnehmer dieser Pressekonferenz in der Sacher-Suite 312 wollten oder konnten den Sinn des Polit-Happenings nicht ernsthaft hinterfragen. Einzig der damalige ORF-Reporter André Heller machte den Eindruck, als könne er John und Yoko respektieren und ihre Message verstehen: "Frieden".
Mit der Supermarkttüte ins Sacher
Was die zwei Friedensapostel da sonst noch im Sacher so trieben, erfuhren die Beatles-Fans ein paar Wochen später durch die Hit-Single "Ballad Of John And Yoko". Bei ihrem "Trip to Vienna" hatten die Hochzeitsreisenden zum Beispiel "chocolate cake in a bag" gegessen. John und Yoko waren also in einen Sack gekrochen und verspeisten darin eine Sachertorte - vielleicht heute noch ein empfehlenswerter Absacker nach einer durchzechten Nacht.
Es muss nicht immer gleich der Weltfrieden sein. Auch im Sacher geht es durchaus eine Nummer kleiner. Einem Leonard Bernstein genügte es zum Beispiel voll und ganz, wenn er sich bei der Ankunft "in seinem Wiener Wohnzimmer" sofort an das Klavier setzen und komponieren oder proben konnte. Hauptsache, dieser Zeitplan wurde penibel eingehalten: Morgens brachten die Möbelpacker sein Instrument - der Komponist der "West Side Story" verreiste niemals ohne eigenes Klavier - in das Bernstein-Zimmer, dann erledigte der Klavierstimmer seine Arbeit, gegen Mittag erschien der Maestro.
Noch so eine Angewohnheit: Als regelmäßiger Gastdirigent der Wiener Philharmoniker buchte Leonard Bernstein bei jedem seiner Besuche in der Welthauptstadt der Musik dieselbe Suite. Der Grund für diese Treue offenbarte sich der Sacher-Direktion erst, als Lenny bei einem seiner Hotel-Aufenthalte sein Lieblingsbild an der Wand vermisste. Kein Problem. Eduard Veits Gemälde "Schwarz und Blond" wurde sofort wieder dorthin gehängt, wo es hingehört.
AC/DC, die Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, die BeeGees und Andi Borg - sie alle übernachteten schon mal im Sacher. Doch der prominenteste Dauer-Hotelgast war kein Musikschaffender, sondern ein professioneller Musikhörer: Marcell Horace Frydman Ritter von Prawy. Oder einfach nur: Marcel Prawy. Bis zu seinem Tod im Jahre 2003 galt er als der österreichische "Opernführer der Nation". Sein Markenzeichen waren die Plastik-Einkaufstüten der Supermarkt-Kette "Billa", in denen er Noten und Aufzeichnungen herumschleppte.
Während der letzten zehn Lebensjahre von Marcel Prawy galt das Hotel mit dem kürzesten Fußweg zum Hintereingang der Wiener Staatoper als seine feste Wohnadresse. Das lässt auf den gehobenem Lifestyle eines Privilegierten schließen, es führt aber durchaus zu Komplikationen - vor allem dann, wenn im Sacher mal wieder ein Staatspräsident absteigt, das komplette Hotel zum Hochsicherheitstrakt erklärt worden ist und gegenüber auf dem Dach der Oper die uniformierten Scharfschützen auf der Lauer liegen.
Beim Staatsbesuch eines Machthabers der oberen Gefährdungsklasse wurde Marcel Prawy von der Polizei daran gehindert, seine Wohnung zu betreten. Protest zwecklos. Also wendete er jenes Mittel an, das in einer fremdenfreundlichen Stadt wie Wien immer sofort wirkt: Prawy erklärt in unbeholfenem Englisch, er sei ein arabischer Scheich und müsse unbedingt seinen Freund, den Präsidenten besuchen - und er wird durch gewunken.
Zum Glück hatte der Sacher-Stammgast nicht behauptet, er sei der Marcel Prawy. Die Polizei hätte ihn garantiert mitgenommen wegen des Verdachts, dass da jemand seine jedem ORF-Radiohörer vertraute Stimme imitiert, um ohne Befugnis hinein zu kommen in das Hotel Sacher.
www.merian.de/europa/oesterreich/wien/artikel/das-hotel-s...
Gegen 16:15 Uhr erhielt ich die Info, dass heute wahrscheinlich die frisch umlackierte "D-AIZR" von "Eurowings" den Abendkurs von, bzw. nach DUS übernehmen würde. Da die Maschine ihrem Zeitplan wie üblich etwas hinterhing wartete ich darauf bis sie wirklich in DUS auf "FR24" erschien. Als es dann soweit war ging es raus zum Besuchhügel...
Da ich mehr als 10 Jahre in der nördlichen Nachbarstadt von Dortmund gewohnt habe, habe ich mich natürlich wahnsinnig über die "D-AIZR" gefreut. Nachdem sie am Montag am DUS ankam und am gestrigen Donnerstag als ersten Einsatz den "BVB" ins Trainingslager nach Salzburg gebracht hat war sie heute auch schon bei uns, wenn auch mit 20 Minuten Verspätung.
Eurowings /// Airbus A320-214(WL) /// D-AIZR "Mannschaftsairbus" /// EW1076 /// DUS - LEJ ///
Darkness and peace activists
Speaking of: original. The battle for the trademark "Sachertorte" employed the courts of the Republic of Austria until 1963. Finally, the Wider-Sacher (sacher antagonists) agreed out of court on this settlement: Only the Hotel Sacher may use the name "Original Sacher-Torte", the Viennese confectionery Demel must offer their product as "Eduard Sacher-Torte".
Anna Sacher has not experienced the darkest years of her hotel. When she died in 1930, Austria had become the most popular tourist destination of the Germans. In 1933, the Nazi government stopped this trend with the so-called thousand mark barrier: every German citizen had to pay a fee of 1000 Reichsmark before traveling to Austria. The Austrian tourism industry suddenly lost 85 percent of its German guests, many businesses were ruined. In 1934, the Hotel Sacher filed for bankruptcy.
In 1938, Adolf Hitler proclaimed on the Heroes' Square in Vienna with a pathetically trembling voice "before history the entrance of my homeland into the German Reich". - More than 100,000 Austrians shouted: "Sieg Heil!". The swastika flag fluttered on the façade of the Hotel Sacher. From 1945 Vienna was controlled by the victorious powers similar to Berlin. Americans, Russians, British and French patrolled Vienna together, in doing so inspiring to the classic movie "The Four in the Jeep". However, the penicillin trafficker Harry Lime, depicted by Orson Welles, was staged in an artistically and commercially impressive manner.
No, "The Third Man" does not play in the Hotel Sacher. But English author Graham Greene stayed here while researching the film script in bombed Vienna. The British had lodged in the Sacher and ran a well-stocked bar there - gin, scotch, Irish whiskey - and a restaurant for the upper ranks.
During a joint lunch at the Sacher, a British secret service employee provided the novelist with the brilliant idea for a film backdrop. Ironically, in this atmosphere the location scout with Graham Greene aroused curiosity about the city's underground sewer system. Immediately after the meal, Greene and his informant visited this sewage underworld - ugh. But script fee does not stink.
20 years later, another Englishman immortalized himself with his peace-giving measure in the guest chronicle of the Hotel Sacher. In 1969, John Lennon and his newlywed wife Yoko Ono used the worldwide media interest in their bedroom activities to spread their message: "Give Peace A Chance!"
Ono-Lennon's bridal chamber was packed with journalists as John and Yoko - hidden under white cloth - chanted about the inability of the politicians, the secret wishes of the Queen and other world problems. Most of the attendees of this press conference in the Sacher Suite 312 did not or could not seriously question the meaning of the political happening. Only the former ORF reporter André Heller gave the impression that he could respect John and Yoko and understand their message: "peace".
With the supermarket bag to the Sacher
What the two peace apostles were doing there in the Sacher, the Beatles fans learned a few weeks later by the hit single "Ballad Of John And Yoko". For example, on their "Trip to Vienna", the honeymooners had eaten "chocolate cake in a bag". John and Yoko had crawled into a sack and ate a Sachertorte in it - maybe even today a recommended nightcap after a night of drinking.
It does not always have to be world peace. Also in the Sacher life is happening on a smaller scale. For example, it was enough for a Leonard Bernstein if he could immediately sit down at the piano and "compose" or rehearse on arrival "in his Viennese living room". The main thing, this schedule was meticulously met: In the morning, the movers brought his instrument - the composer of "West Side Story" never traveled without his own piano - in the amber room, then the piano tuner did his job, around noon, the maestro appeared.
Another habit: as a regular guest conductor of the Vienna Philharmonic, Leonard Bernstein booked the same suite on each of his visits to the world capital of music. The reason for this loyalty was revealed to the Sacher management only when Lenny missed his favorite picture on the wall during one of his hotel stays. No problem. Eduard Veit's painting "Black and Blonde" was immediately put back where it should be.
AC/DC, the Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, the BeeGees and Andi Borg - they all have stayed at the Sacher. But the most prominent permanent hotel guest was not a musician, but a professional music listener: Marcell Horace Frydman Knight of Prawy. Or just Marcel Prawy. Until his death in 2003, he was considered the Austrian "opera leader of the nation". His trademark was the plastic shopping bags of the supermarket chain "Billa", in which he dragged sheet music and notes around.
During the last ten years of Marcel Prawy's life, the hotel was the shortest walk to the back entrance of the Vienna State Opera as his permanent home address. This suggests the upscale lifestyle of a privileged, but it certainly leads to complications - especially when in Sacher once again descends a president, the entire hotel has been declared a high-security wing and opposite the uniformed sniper on the roof of the opera sit on lookout.
On the state visit of a ruler of the upper threat class Marcel Prawy was prevented by the police from entering his apartment. Protest futile. So he used the remedy that always works immediately in a foreign-friendly city like Vienna: Prawy explains in awkward English that he is an Arab sheikh and must necessarily visit his friend, the president - and he is waved by.
Luckily the Sacher regular had not claimed he was Marcel Prawy. The police would have taken him on suspicion that somebody was imitating his voice familiar to every ORF radio listener in order to get into the Hotel Sacher without authorization.
Finsternis und Friedensbewegte
Apropos: Original. Der Kampf um die Schutzmarke "Sachertorte" beschäftigte bis 1963 die Gerichte der Republik Österreich. Schließlich einigten sich die Wider-Sacher außergerichtlich auf diesen Vergleich: Nur das Hotel Sacher darf die Bezeichnung "Original Sacher-Torte" verwenden, die Wiener Konditorei Demel muss ihr Produkt als "Eduard Sacher-Torte" anbieten.
Anna Sacher hat die finstersten Jahre ihres Hotels nicht mehr erlebt. Als sie 1930 starb, hatte sich Österreich zum beliebtesten Reiseziel der Deutschen entwickelt. 1933 stoppte die Nazi-Regierung diesen Trend mit der so genannten Tausend-Mark-Sperre: Jeder deutsche Staatsbürger musste vor einer Reise nach Österreich eine Gebühr von 1000 Reichsmark zahlen. Die österreichische Tourismus-Branche verlor auf einen Schlag 85 Prozent ihrer deutschen Gäste, zahlreiche Betriebe wurden ruiniert. 1934 meldete auch das Hotel Sacher Konkurs an.
1938 verkündete Adolf Hitler auf dem Wiener Heldenplatz mit pathetisch zitternder Stimme "vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich". - Mehr als 100.000 Österreicher schrien: "Sieg Heil!". An der Fassade des Hotel Sacher flatterte die Hakenkreuzfahne. Ab 1945 wurde Wien ähnlich wie Berlin von den Siegermächten kontrolliert. Amerikaner, Russen, Briten und Franzosen patrouillierten gemeinsam durch Wien und inspirierten damit zu dem Film-Klassiker "Die Vier im Jeep". Künstlerisch und kommerziell beeindruckender in Szene gesetzt wurde allerdings der Penicillin-Schwarzhändler Harry Lime, dargestellt von Orson Welles.
Nein, "Der dritte Mann" spielt nicht im Hotel Sacher. Doch der englische Autor Graham Greene logierte hier, als er für das Film-Drehbuch im zerbombten Wien recherchierte. Die Briten hatten sich im Sacher einquartiert und betrieben dort eine ordentlich sortierte Bar - Gin, Scotch, Irish Whiskey - und ein Restaurant für die gehobenen Dienstgrade.
Beim gemeinsamen Lunch im Sacher lieferte ein britischer Geheimdienst-Mitarbeiter dem Romancier die zündende Idee für eine Film-Kulisse. Ausgerechnet in dieser gepflegten Atmosphäre weckte der Location-Scout bei Graham Greene die Neugier auf das unterirdische Abwasserkanal-System der Stadt. Gleich nach dem Essen besichtigten Greene und sein Informant diese Kloaken-Unterwelt. - Igittigitt. Aber Drehbuch-Honorar stinkt nicht.
20 Jahre später verewigte sich ein weiterer Engländer mit seiner Frieden stiftenden Maßnahme in der Gästechronik des Hotel Sacher. John Lennon und seine frisch angetraute Ehefrau Yoko Ono nutzten 1969 das weltweite Medien-Interesse an ihren Schlafzimmer-Aktivitäten für die Verbreitung ihrer Botschaft: "Give Peace A Chance!"
Das Brautgemach der Eheleute Ono-Lennon war gerammelt voll mit Journalisten, als John und Yoko - versteckt unter weißem Leinen - über die Unfähigkeiten der Politiker, über die geheimen Wünsche der englischen Queen und über andere Weltprobleme schwadronierten. Die meisten Teilnehmer dieser Pressekonferenz in der Sacher-Suite 312 wollten oder konnten den Sinn des Polit-Happenings nicht ernsthaft hinterfragen. Einzig der damalige ORF-Reporter André Heller machte den Eindruck, als könne er John und Yoko respektieren und ihre Message verstehen: "Frieden".
Mit der Supermarkttüte ins Sacher
Was die zwei Friedensapostel da sonst noch im Sacher so trieben, erfuhren die Beatles-Fans ein paar Wochen später durch die Hit-Single "Ballad Of John And Yoko". Bei ihrem "Trip to Vienna" hatten die Hochzeitsreisenden zum Beispiel "chocolate cake in a bag" gegessen. John und Yoko waren also in einen Sack gekrochen und verspeisten darin eine Sachertorte - vielleicht heute noch ein empfehlenswerter Absacker nach einer durchzechten Nacht.
Es muss nicht immer gleich der Weltfrieden sein. Auch im Sacher geht es durchaus eine Nummer kleiner. Einem Leonard Bernstein genügte es zum Beispiel voll und ganz, wenn er sich bei der Ankunft "in seinem Wiener Wohnzimmer" sofort an das Klavier setzen und komponieren oder proben konnte. Hauptsache, dieser Zeitplan wurde penibel eingehalten: Morgens brachten die Möbelpacker sein Instrument - der Komponist der "West Side Story" verreiste niemals ohne eigenes Klavier - in das Bernstein-Zimmer, dann erledigte der Klavierstimmer seine Arbeit, gegen Mittag erschien der Maestro.
Noch so eine Angewohnheit: Als regelmäßiger Gastdirigent der Wiener Philharmoniker buchte Leonard Bernstein bei jedem seiner Besuche in der Welthauptstadt der Musik dieselbe Suite. Der Grund für diese Treue offenbarte sich der Sacher-Direktion erst, als Lenny bei einem seiner Hotel-Aufenthalte sein Lieblingsbild an der Wand vermisste. Kein Problem. Eduard Veits Gemälde "Schwarz und Blond" wurde sofort wieder dorthin gehängt, wo es hingehört.
AC/DC, die Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, die BeeGees und Andi Borg - sie alle übernachteten schon mal im Sacher. Doch der prominenteste Dauer-Hotelgast war kein Musikschaffender, sondern ein professioneller Musikhörer: Marcell Horace Frydman Ritter von Prawy. Oder einfach nur: Marcel Prawy. Bis zu seinem Tod im Jahre 2003 galt er als der österreichische "Opernführer der Nation". Sein Markenzeichen waren die Plastik-Einkaufstüten der Supermarkt-Kette "Billa", in denen er Noten und Aufzeichnungen herumschleppte.
Während der letzten zehn Lebensjahre von Marcel Prawy galt das Hotel mit dem kürzesten Fußweg zum Hintereingang der Wiener Staatoper als seine feste Wohnadresse. Das lässt auf den gehobenem Lifestyle eines Privilegierten schließen, es führt aber durchaus zu Komplikationen - vor allem dann, wenn im Sacher mal wieder ein Staatspräsident absteigt, das komplette Hotel zum Hochsicherheitstrakt erklärt worden ist und gegenüber auf dem Dach der Oper die uniformierten Scharfschützen auf der Lauer liegen.
Beim Staatsbesuch eines Machthabers der oberen Gefährdungsklasse wurde Marcel Prawy von der Polizei daran gehindert, seine Wohnung zu betreten. Protest zwecklos. Also wendete er jenes Mittel an, das in einer fremdenfreundlichen Stadt wie Wien immer sofort wirkt: Prawy erklärt in unbeholfenem Englisch, er sei ein arabischer Scheich und müsse unbedingt seinen Freund, den Präsidenten besuchen - und er wird durch gewunken.
Zum Glück hatte der Sacher-Stammgast nicht behauptet, er sei der Marcel Prawy. Die Polizei hätte ihn garantiert mitgenommen wegen des Verdachts, dass da jemand seine jedem ORF-Radiohörer vertraute Stimme imitiert, um ohne Befugnis hinein zu kommen in das Hotel Sacher.
www.merian.de/europa/oesterreich/wien/artikel/das-hotel-s...
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ACTION WEEKS AGAINST GENTRIFICATION
06.06.-21.06.2009 in Berlin
Concept
Wie letztes Jahr sollen die Action Weeks wieder nach dem Grundsatz DIY (Do It Yourself) ablaufen. Dies bedeutet, dass ihr für das gelingen der Action Weeks verantwortlich seid. Wir planen keine Aktionen, die Aufgabe Protest gegen kapitalistische Stadtumstrukturierung sichtbar zu machen, übergeben wir an euch. Organisiert euch, macht kreative Aktionen, bietet Workshops an, bleibt spontan und unberechenbar! Das DIY Konzept geht Hand in Hand mit der dezentralen Ausrichtung der Action Weeks. Nutzt die große Fläche die Berlin euch bietet und macht euch so schwerer angreifbarer für den Repressionsapparat. Dabei ist die aktionistische Ebene euch überlassen. Direkte Aktionen sind genauso willkommen wie lockere Info- oder Vernetzungsveranstaltungen in Parks oder Mieterläden. Critical Mass und theorielastige Workshops schließen sich nicht aus! Wir freuen uns auf einen vielfältiger Protest! Dafür stellen wir die Infrastruktur mit Radio, Infopunkt, EA, Prisoner Support, Website, Ticker, Vokü etc… Den Rest überlassen wir in gespannter Erwartung euch!
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This year we also organized the Action Weeks following the DIY (Do it yourself) concept. It means that we dont plan any direct action. Bringing the creative protest against capitalist restructuring of the city to the streets is your part. Organize yourself, plan direct action, offer workshops, stay spontanious and therefor hard to repress. DIY also requires a decentralized form of protest. Use all the space Berlin is offering and make the action weeks an unpredictable event. On what level you get involved or protest is completely your choice. We want a broad protest where direct action, critical mass, workshops on theory, net-working sessions in the neighbourhood don‘t contradict but support and foster each other! To make this all work and to ensure a minimum level of organization we will provide the basic infrastructure with places to sleep, radio, website, ticker, infopoint etc…The rest is up to you!
This is our City! Lets take it back!
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Tout comme l‘ an dernier lors des „Action days“, ces Action Weeks -semaines d‘action contre la gentrification- se déroulent en D.I.Y. (Do It Yourself-Fais-le toi-meme). Ce qui veux dire que nous ne planifions aucune action directe. C‘est à chacun d‘initier dans la rue des actions créatives contre la restucturation capitaliste de la ville. Organise-toi, imagine des actions diectes, propose des ateliers, reste spontané, et donc difficile à réprimer. Le D.I.Y. requiert aussi une forme décentralisée de protestation. (si si, ca se dit) Utilise tout l‘ espace qu‘offre Berlin, et fait des actionweeks un évènement imprévisible. A quel point tu veux y prendre part, et comment, c‘est toi qui vois.
On souhaite une protestation multiple, diversifiée, ou les actions directes sont tout autant bienvenues que les ateliers de discussion, rencontres connectant individus et projets, de manifs/blocages à vélo type „Critical mass“, etc , et que ces différentes actions ne se contredisent pas, mais se soutiennent et se fécondent mutuellement! Et pour que ca marche, les participants pourrons béneficier d‘une infrastructure basique: endroits où dormir, radio, sites internet, points info ou infokiosques, legal team, soutient aux prisoniers, page web actualisée sur les actions en cours, cuisines autogérées (Vokü), etc… Pour tout le reste, à toi de jouer!
actiondays.blogsport.de/concept
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Action Days 2009 Mobi Video
This year we also organized the Action Weeks following the DIY (Do it yourself) concept. It means that we dont plan any direct action. Bringing the creative protest against capitalist restructuring of the city to the streets is your part. Organize yourself, plan direct action, offer workshops, stay spontanious and therefor hard to repress. DIY also requires a decentralized form of protest. Use all the space Berlin is offering and make the action weeks an unpredictable event. On what level you get involved or protest is completely your choice. We want a broad protest where direct action, critical mass, workshops on theory, net-working sessions in the neighbourhood don‘t contradict but support and foster each other! To make this all work and to ensure a minimum level of organization we will provide the basic infrastructure with places to sleep, radio, website, ticker, infopoint etc…The rest is up to you!
This is our City! Lets take it back!
www.liveleak.com/view?i=d04_1240858834
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Aufruf [pdf] / Call: wba.blogsport.de/images/aufruf_actionweeks_2009.pdf
Freiraum-ActionWeeks in Berlin im Juni 2009
Die Liste der Freiräume, die in Berlin akut von der Gentrifizierung bedroht sind, bleibt unverändert lang. Nach wie vor sind in Berlin um die zehn Projekte mehr oder weniger gefährdet. Von spektakulären Einzelerfolgen wie der Besetzung des Bethaniens oder der Rettung der Köpi letztes Jahr abgesehen ist die Situation also konstant scheiße. Jeder verlorene Freiraum ist ein schwer zu ersetzender Verlust und jede Räumung muss verhindert werden.
Das Erkämpfen neuer Freiräume war in den letzten Jahren selten erfolgreich. Dabei gibt es in Berlin weiterhin viele leer stehende Häuser und Flächen, die auf ihre Besetzung warten. Und jede Besetzung ist ein weiteres Sandkorn im Getriebe der kapitalistischen Aufwertung der Stadt.
Die letzten Action Days haben das Thema Freiräume und Stadtaufwertung der radikalen Linken sowie breiten Öffentlichkeit schlagkräftig ins Bewusstsein gerufen. Das dezentrale „Do It Yourself“-Konzept ging auf und ließ die staatlichen Repressionsorgane ohnmächtig dastehen. Durch viele unberechenbare und spontane Aktionen wurde den Bullen kaum Angriffsfläche geboten. Ein Polizeisprecher verkündete öffentlich: „Die Autonomen wissen, dass sie ob unserer Personalsituation den längeren Atem haben.“ – Wir bedanken uns für diesen strategischen Hinweis und wissen ihn zu berücksichtigen.
Deshalb rufen wir die ActionWeeks 2009 in Berlin aus!
Es gibt auch dieses Jahr viel zu erkämpfen. Die aktuellen Freiräume müssen erhalten bleiben, neue Freiräume müssen geschaffen werden, die allgegenwärtige Stadtaufwertung muss auch weiterhin mit vielfältigen Mitteln bekämpft werden. Wir reihen uns damit ein in die immer größer werdende Bewegung gegen die Privatisierung und Kapitalisierung Berlins und anderer Städte.
Zum Abschluss des zweiwöchigen Ausnahmezustands rufen wir zur öffentlichen Massenbesetzung der neuen Freifläche des ehemaligen Flughafens Tempelhof auf. Wir laden euch ein, vom 06.06. bis 21.06. nach Berlin zu kommen:
Do It Yourself – But Do It Together
Besetzt Häuser und Plätze
Verhindert Räumungen
Stört die neoliberale Ordnung
Holt euch die Stadt zurück
Und wie immer, Kapitalismus angreifen
Wir Bleiben Alle!
ActionWeeks 2009 in Berlin vom 06.06. bis 21.06.
Infos, Orga, Pennplätze, etc.: actiondays.blogsport.de
Wir Bleiben Alle! – Kampagne: wba.blogsport.de/
Verbreite diesen Aufruf! Übersetzungen bitte an wba-internet [ät] riseup.net
actiondays.blogsport.de/concept/
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Timetable
(Kursiv sind Veranstaltungen markiert zu denen wir mit hin mobiliseren, die aber nicht direkt Teil der Action Weeks sind.
Cursive events are not really part of the Action Weeks, but we still want people to consider the event, because we support the ideas.)
Einen schöneren Zeitplan gibt es hier (Stand 05.06.): [pdf]
actiondays.blogsport.de/images/Zeitplan1.3..pdf
Timetable mit allen Terminen ab dem 12.6. als Word-Datei: [doc]
actiondays.blogsport.de/workshops/
Website der Theorie AG mit Beschreibungen, Flyern und sonstigen Infos: [link]
stadtraum.spacequadrat.de/dwiki/doku.php
English Timetable: [pdf]
actiondays.blogsport.de/images/TimetableEnglish_01.pdf
Sa / Sat, June 6th
15h, Potsdam Hauptbahnhof: Freiraumdemo [Link]
So / Sun, June 7th
12h, KÖPI: Brunch
15h, KÖPI: Auftakt VV
Mo, June 8th
15h, KÖPI: Metallworkshop
15h, Flughafen Schönefeld: Kundgebung gegen Massenabschiebung!
Am Montag dem 08. Juni findet die größte Abschiebung seit Jahren statt. Aus diesem Grund geht es vormittags zum Flughafen Tegel und um 15h zu einer Kundgebung nach Schönefeld. Es wird dazu aufgerufen, dezentrale Aktionen zu machen, sich am Prostest zu beteiligen und natürlich viele Menschen mitzubringen!
Weitere Infos gibts hier…
18h, Rigaer 105: Internet Security
20h Kadterschmiede: Infoveranstaltung
Soziale Kämpfe und Repression in Frankreich“. In Frankreich eskalieren Bildungsproteste, der Staat überzieht Squats und Einzelperonen mit Terrorismusverfahren. Bei einer Exploson starb eine Aktivistin. In Straßbourg sitzen
noch Gefangene vom NATO-Treffen, immer wieder Konfrontationen in den Vororten. Infos wie das alles zusammenhängt und zur aktuellen Situation gibts auf dieser Veranstaltung. Eintritt frei.
Die/Tue, June 9th
9h, Landgericht Littenstr 14: Kundgebung für Liebig 14
In 4 Prozessen der zweiten Instanz wird über die Rechtmässigkeit der Kuendigungen entschieden, der Prozess findet im 3.OG in Raum 3810 Landgericht Littenstr.14.
15h, KÖPI: Metallworkshop
16h, Kadterschmiede: Verstecktes Theater
18h, Ort folgt: Squat Tempelhof Antirep
19h, Heilehaus: Out of Action Gesprächsangebot
19.30h, XB Liebig: Vokü/Videos
(Video-)Beam in die Vergangenheit autonomer Proteste. Anlauf- und
Verschnaufpunkt für Aktivist_innen im Rahmen der Action Weeks.
Austauschen, vernetzen, planen, essen, chillen… daneben.info
20h, Rigaer 105: Repressions-WS:
Muster repressiver Gewalt im Raum/ Selbst-und Fremdschutz“
Kommt es auf Demonstrationen oder öffentlichen Versammlungen zu repressiven Situationen, gilt es, sich und sein näheres Umfeld -nicht nur vor physischem Schaden- zu schützen. Überträgt sich dieser Impuls auf mehrere Personen, entstehen oft „eingespielte“ Interaktionsmuster im Raum. Diese im eigenen Sinne erkennen, vermeidet Blessuren…
Mi/Wed, June 10th
15h, KÖPI: Metallworkshop
16h, Kadterschmiede: Stencil & Ad-Busting Workshop
17h, Brunnen 6+7: Basteln gegen Gentrifizierung
17h, Frauenknast Pankow (Arkonastr. 56 in Berlin-Pankow – S/U-Bhf. Pankow): Kundgebung in Solidarität mit Alex
Am 20. Mai 2009 wurde die Antifaschistin Alexandra R. auf einerKundgebung verhaftet. Laut Aussagen von Zivilbeamten soll sie beobachtet worden sein, wie sie versucht haben soll, ein Auto anzuzünden. Zwei Tage vorher war sie wegen „nicht dringenden Tatverdachts“ (wegen des selben Tatvorwurfs) freigelassen worden. Dies erzeugte in der Boulevardpresse einen Aufschrei der Empörung. Die „Hassbrennerin“, wie sie der Berliner Kurier in diffamierender Weise nannte, „solle gefälligst weggesperrt werden“. Schnell wird deutlich, dass Polizei und Presse unter dem Druck stehen, einen Sündenbock für die mittlerweile fast zweijährige Welle an PWK-Brandanschlägen vorzuführen. Wir lassen Alex nicht allein und fordern: „Freiheit für Alex und alle anderen Gefangenen!“.
18h, XB Liebig: Anti Sexismus
20h, New Yorck im Bethanien: EA/Rechtshilfe
Do/Thur, June 11th
16.30h, RAW: Demo
Wir wollen, wo wir wohnen
Für eine Entwicklung des Revaler Vierecks mit den AnwohnerInnen und NutzerInnen!!!
Wer gestaltet die Stadt, wenn nicht die, die darin leben???
Dazu rufen der RAW-tempel eV und Zirkus Zack für eine lustige und bunte Kiezdemo mit vielen Kindern auf!
Donnerstag 11. Juni, 16.30 Uhr, Revaler Strasse, Tor 2, eine Runde durch den Kiez
Anschließend wieder ‚Neues vom Garagendach’ am Tor 2 18:30-19:30
NachbarInnen, kommt vorbei und mischt Euch ein!
Englisch:
We want, where we live
We claim a development of Revaler Viereck with participation of the neighbourhood and the projects on RAW!!!
Who designs the city, if not the inhabitants???
RAW-tempel eV and Zirkus Zack call for a colourful and humorous demo through the quarter with many kids!
Thursday, June 11th, 4:30 p.m., Revaler Str. 99, gate 2
Afterwards like every Thursday ‘News from the Garage Roof’ at gate 2, 6:30-7:30 p.m.
Neighbours come along and participate!
17h, S+U Tempelhof: Fahrraderkundung
19 Uhr, Humboldt-Uni | Seminargebäude am Hegelplatz Dorotheenstr. 24 | Raum 1.101 (s.u.): AK-Hopo, Perspektiven des Bildungsstreiks:
Mit der Aktionswoche “Bildungsstreik 2009” vom 15. bis 19.6. werden Studierende gemeinsam mit SchülerInnen, Auszubildenden, Lehrpersonal und Hochschulbeschäftigten ihren Widerstand gegen die neoliberale Zurichtung des Bildungssystems zum Ausdruck bringen. In der Veranstaltung sollen die Perspektiven des Bildungsstreiks diskutiert werden: Wie lässt sich der Widerstand gegen die Krise der Bildungsinstitutionen verbreitern? Wie lassen sich Forderungen und Alternativen für ein sozial gerechtes und demokratisches Bildungssystem realisieren? Wo liegen Anknüpfungspunkte für Bündnisse mit anderen gesellschaftlichen Gruppen (Beschäftigte, Erwerbslose, sozialen Bewegungen etc.)? In welchem Verhältnis stehen der Bildungsstreik und die Proteste gegen die herrschende Krisenpolitik?
19.30h, New Yorck im Bethanien: Anti Räumungs Vollversammlung
Die Brunnen183 soll am 18.6. geräumt werden. Das finden wir scheiße. Um Widerstand zu koordinieren und letzte Infos zu verteilen, findet diese VV statt. Nicht abgesprochene dezentrale Protestaktionen sind natürlich trotzdem gern gesehen!
20h, Bunten Kuh (Bernkastelerstr. 78 in Berlin-Weissensee – Tram 12, 24 Rennbahnstr.): Antirepressions-Infoveranstaltung.
Der EA (Ermittlungsausschuss) lädt ein, um anhand der letzten Ereignisse (1. Mai u.a.) praktische Tips im Umgang mit Staat und Repression zu vermitteln und eure Fragen zu beantworten.
21h, Subversiv: Film und Punkrocktresen
Passend zu den Action Weeks gibt es im Rahmen der wöchentlichen Kneipe im
Sub einen Film über die Räumung des Ungdomshuset in Kopenhagen und danach
Punk aus der Konserve und Getränke am Tresen.
As we have action weeks this week’s bar night at Subversiv will show a
movie about the eviction of Ungdomshuset in Copenhagen followed by hanging
out at the bar listening to punk.
Fri, June 12th
16h, Kottbusser Brücke:
Fahrrad-Demo gegen MediaSpree, steigende Mieten, Luxus für wenige und Verdrängung für viele, und den ganzen Stadtumstrukturierungsscheiß [link]
17h, JVA Plötzensee (Nähe S-Bhf. Beusselstrasse): Knastkundgebung für 1.-Mai-Gefangene
Seit dem 1. Mai 2009 sitzen etliche junge Leute in Berliner Knästen. Ihnen wird die Beteiligung während und nach der revolutionären 1.-Mai-Demonstration in Berlin-Kreuzberg vorgeworfen. Die Vorwürfe sind teilweise sehr hart, u.a. „schwerer Landfriedensbruch“ bis hin zu „versuchtem Mord“. Der Revolutionäre 1. Mai 2009 zog wieder mehrere Tausend Menschen auf die Straße, die ihren Unmut gegen Kapitalismus und Krieg lautstark äußerten. Einige müssen nun dafür sitzen.
18h, KÖPI: Start des Vernetzungswochenendes
Inoffizieller Start des Vernetzungswochenendes der Projekte Willkommensrunde/ kurze Projektvorstellung, Vorschlag des Zeitplans, Bierchen trinken, VOKÜ
19h, Yaam: „Dein Kiez außer Kontrolle“ Konzert/Infoveranstaltung [link]
21h, Schnarup-Thumby: Squat Tempelhof Infotresen
Sa / Sat, June 13th
10h – 13.30h und 18h – 22h, KÖPI: Vernetzungstreffen
--> 10h Brunch
--> 11h Auftakt VV des Vernetzungstreffen der Projekte: Vorstellungsrunde, Idee des Treffens, Zeitplan
--> 12h Diskussionsrunde zum Thema Freiräume und Utopie versus Realität
--> 13h selbstorganisierte Projekte -ismen und Umgang mit Grenzüberschreitungen
13.30h – 21h, SfE (Gneisenaustrasse 2a)
Workshops im Rahmen der Action Weeks Im Rahmen der Aktionswochen vom 6. bis zum 20. Juni werden verschiedene Workshops organisiert und angeboten.
Wir betrachten das Konfliktfeld Stadtraum als Klammer für unterschiedliche soziale Kämpfe. Die Analyse der Prozesse und Konflikte im Kontext der kapitalistischen Stadterneuerungspolitik wirft Fragen auf über Verwertungslogiken im Stadtraum, dem Ablauf von Aufwertungsprozessen, Konzepten der Stadt-und Sicherheitspolitik und konstruktiver Kritik an Freiräumen.
Durch Analyse, Kritik und Utopien sollen die Veranstaltungen den Aktionswochen einen theoretischen Hintergrund bieten und die überregionale Vernetzung fördern.
Samstag 13.06. von 14-22 Uhr in der SfE, Gneisenaustr. 2a:
Workshoptag mit David Harvey, André Holm, Volker Eick, Paul Martin Richter (Mediaspree versenken!), Sigmar Gude (TOPOS)
Programm als Flyer: [pdf]
14h, S Bhf Adlershof: Demo zum Abschiebeknast in Grünau [link]
19.30h, KÖPI: Autonome VV
So / Sun, June 14th
10h – 16h, KÖPI: Vernetzungswochenende
--> 12h Kleingruppendiskussion: besetzen, mieten, kaufen, sanieren, bauen und finanzieren
--> 13h Vorstellung der in Gründung und bedrohten Projekten, Besetzungs-, Antiräumungsstrategien, Kampanien und Möglichkeiten der Unterstützung
--> 15h Vokü-Food for Action
--> 16h Abschluss VV
13h, Görlitzer Park: Umsonstflohmarkt
14h, Görlitzer Park: Aktionstraining von Squat Tempelhof
15h, Mehringdamm Ecke Gneisenaustrasse: Demo
Soli-Demo zur mexikanischen Botschaft. Am 14.6. jährt sich zum dritten Mal der Beginn des Aufstands von Oaxaca (Mexico). Wir gedenken der Opfer der Repression, die zur vorläufigen Niederschlagung des Aufstands führte, fordern die Freilassung der politischen Gefangenen, aber erinnern auch daran, dass die APPO noch nicht geschlagen ist und wir weiter solidarisch sind, mit der libertären Bewegung in Oaxaca. (AB Oaxaca rebelde)
18h, KÖPI: Kopenhagen nach der Räumung 2007
20h, Kommandatur AKZ KÖPI: AKTIONISTISCHE SIEBDRUCKEREI (Workshopangebot Plakat + Textildruck)
juhu wir machen unsere eigenen Shirts, Flyer, Flaggen, Schablonen…..
bringt Eure Entwürfe / Ideen mit
(+ zwar am Besten schwarz gedruckt auf Transparentpapier)
-Rückfragen / Anmeldungen + wat sonst noch:
kommandatur@koepi137.net
[ACTION!-Silkscreenworkshop 20 to 24 o`clock; poster and textile….. bring your own ideas!
(the best black and white on transparent paper)
questions: kommandatur@koepi137.net]
Mo, June 15th
10h – open end, Brunnen183: Bau – Action
15h, KÖPI: Metallworkshop für angewandten Widerstand
16h, RAW: Workshop zur Projektentwicklung
„Wie komme ich von der Idee zum realen Projekt?“
Im Rahmen des Workshops wollen wir Ansätze zur Beantwortung dieser Frage gemeinsam entwickeln. Von der grundsätzlichen Definition eines Projektes, über seine Ausgestaltung und Entwicklung, bis hin zu Möglichkeiten der Finanzierung und Umsetzung, werden die wesentlichen Arbeitsschritte kurz umrissen. Aktuelle Ideen oder Projektvorschläge der TeilnehmerInnen sind willkommen und werden nach Möglichkeit aufgegriffen.
Anzahl TeilnehmerInnen: maximal ca. 20 Personen
Durchführung: Andrea Taha
18h, Rigaer 105: Internet Security
19.30h, Herzbergstr. 32: Squat Tempelhof Infoveranstaltung
Die / Tue, June 16th
15h, KÖPI: Metallworkshop für angewandten Widerstand
16h, Kadterschmiede: Verstecktes Theater
19h, Heilehaus: Out of Action Gesprächsangebot
19.30, SfE: Squat Tempelhof Infoveranstaltung
20h, Kommandatur AKZ KÖPI: AKTIONISTISCHE SIEBDRUCKEREI (Workshopangebot Plakat + Textildruck)
juhu wir machen unsere eigenen Shirts, Flyer, Flaggen, Schablonen…..
bringt Eure Entwürfe / Ideen mit
(+ zwar am Besten schwarz gedruckt auf Transparentpapier)
-Rückfragen / Anmeldungen + wat sonst noch:
kommandatur@koepi137.net
[ACTION!-Silkscreenworkshop 20 to 24 o`clock; poster and textile….. bring your own ideas!
(the best black and white on transparent paper)
questions: kommandatur@koepi137.net]
Mi / Wed, June 17th
12h, Alexanderplatz: Schulstreik Demo
15h, KÖPI: Metallworkshop für angewandten Widerstand
16h, Kadterschmiede: Stencil & Ad Busting
18h, XB Liebig: Antisexismus
20 Uhr, Rigaer 105: WBA Theorie AG, Management of Public Spaces am Beispiel Tempelhof:
In Berlin werden öffentliche Räume immer weiter umdefiniert. Kommerzialisierung, Überwachung, Konsumzwang, Sicherheitsdienste, glatte und stromlinienförmige Gebäude- und Parkstruturen lassen wenig Freiheiten. Tempelhof ist in diesem Zusammenhang als Paradebeispiel zu sehen. Erst wenn der Zugang und die Nutzung des Geländes kontrollierbar ist, wird der Zaun aufgemacht. Solche Politiken sind nicht dafür geeignet nachhaltige Regelungen für öffentliche Räume zu schaffen und gefährden den Einschluss von großen Bevölkerungsteilen, da ihr Interesse als nicht legitim gilt. Das Resultat wären angstvolle statt einschließende öffentliche Räume. In 2h wollen wir mit euch über diese Tendenzen und Gegenstrategien sprechen.
Do / Thur, June 18th
7h, Brunnen183: Räumung verhindern! Danach, davor, dabei: dezentrale Aktionen!
19h, Vetomat (Scharnweberstr. 35): Offenes Antifa-Café „Grenzenfreier Sommer“
Vom 8. bis 10. Juli wird der G8-Gipfel in Italien stattfinden. Aktivist_innen aus Frankreich und Großbritannien laden vom 23.-29. Juni zu Aktionen an der Grenze zwischen den beiden Staaten in Calais auf. Dort hat GB die Überwachung der Grenze auf französisches Territorium vorverlagert, was es Menschen ohne entsprechende Papiere massiv erschwert, nach GB zu reisen bzw. dort einen Asylantrag zu stellen. Diese Grenze ist ein Ort der internen Kontrolle der EU und dient der Regulierung von Migration. Auch in Lebsos wird es im August ein „No Border Camp“ geben, dass sich jedoch insbesondere mit den EU-Außengrenzen beschäftigen wird. Lesbos ist ein zentrales Eingangstor für Tausende Flüchtlinge und Migrant_innen, die nach Europa wollen. Sie stapeln sich in kleinen Plastikbooten, bei ihrem Versuch, die Wassergrenze Türkei-Griechenland zu überwinden. Neben Lampedusa und Mellila macht sich hier besonders das rassistische europäische Grenzregime bemerkbar. Wie sich das Grenzregime entwickelt hat und welche antirassistischen Netzwerk existieren möchten wir im Rahmen einer Mobilisierungsveranstaltung, insbesondere für das Lesboscamp, mit euch erörtern. Referent_innen des Frassanito-Netzwerkes und Fels Intersol werden für die Infos sorgen, wie sorgen für nen netten Film.
20h, Schwarzer Kanal: Queer Variété
Fri, June 19th
16h, Infoladen Daneben: Berlin für Auswärtige
19 Uhr, Rigaer 105: WBA Theorie AG, Interventionsebenen sozialer Kämpfe
Interventionen gegen kapitalistische Stadtumstrukturierung: Wir wollen in diesem Workshop einen Überblick über verschiedene Formen zur aktiven Verschlechterung des Investitionsklimas geben. Auf welchen Ebenen müssen diese ansetzen? Welche Wirkungen sind beabsichtigt und sinnvoll, welche weniger?
21.30h, Versammlungsraum im Mehringhof (Gneisenaustr. 2a): Late-Night Infoveranstaltung zu Squat Tempelhof
20h, New Yorck im Bethanien: EA Rechtshilfe
Mo – Fri, 15.6. – 19.6.
Bundesweiter Bildungsstreik!
Sa / Sat, June 20th
tba: Squat Tempelhof! [Link]
So / Sun, June 21st
12h, KÖPI: Brunch
15h, KÖPI / Tempelhof: Abschluss VV
actiondays.blogsport.de/workshops
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Auswertung der Action Weeks 2009
7. Februar 2010
Danke an die autonome Gruppe die uns im besten diy-stil diese Auswertung der Action Weeks 2009 hat zukommen lassen!
Unserer Auswertung der Actionweeks 2009
Ganz nach dem Motto „lieber spät als nie“ kommt hier unsere Auswertung der Actionweeks 2009, die im Juni des letzten Jahres in Berlin stattfanden.
Der Text wurde bereits im Spätsommer geschrieben, konnte jedoch aufgrund einiger Problemchen noch nicht veröffentlicht werden. Dementsprechend sind einige Ereignisse, die uns gewisse Dinge etwas anders betrachten lassen, noch nicht mit eingeflossen. Trotzdem denken wir kann es nicht schaden den Text jetzt noch nach zuschieben, da es allgemein viel zu wenig schriftliches gibt, was sich mit den Aktionen und Entwicklungen im Kampf gegen Gentrifizierung auseinandersetzt.
Rückblick
Uns geht es hier um eine kleine Auswertung dieser zwei Wochen, um unsere Grenzen kennenzulernen und die Bereitschaft zu wecken, immer weiter über diese hinaus zu gehen, um Kritiken und Selbstkritiken zu formulieren, sowie eine Einschätzung zu geben, wie es weiter gehen könnte. Unser Fokus richtet sich eher an die militanten Aspekte dieser Tage, will sich aber nicht darauf beschränken und einen weiter gefassten Bogen ziehen.
Diese zwei Wochen waren sehr intensiv, mit langen Tagen und Nächten, die oft stressig und erschöpfend waren, uns aber auch einiges neues gebracht haben: seien es neue Bekanntschaften im Kampf oder die Bestätigung, dass autonome, anarchistische und emanzipatorischen Kräfte in dieser Stadt noch lebendig sind und es auch schaffen wenigstens zeitweise ihren Feinden in die Suppe zu spucken.
Im Großen und Ganzen denken wir, dass die Sachen, die im letzten Jahr gut gelaufen sind, auch dieses Jahr funktioniert haben. Leider war es auch andersherum genauso, dass was nicht so richtig geklappt hat, lief wieder schief. Was meinen wir mit solch einer verkürzten Aussage?
Heisse Nächte, ruhige Tage
Wie sich schon im letzten Jahr gezeigt hat, gibt es eine Vielzahl von Menschen in dieser Stadt, die mit ihren Kampfformen gerne über die Gesetzesgrenzen hinaus gehen. Verschiedenste militante, direkte Aktionen fanden im letzten Jahr statt, dies wurde in diesem Jahr noch verstärkt wiederholt: militante Aktionen gehören zum Alltag vieler Menschen in dieser Stadt, nicht nur während der Actionweeks, und sind zum Glück und zu unserer Freude zur Alltäglichkeit geworden. Luxuskarren brennen, Steine fliegen gegen kapitalistische Symbole, Farbbeutel markieren Gerichte und auch die Bullen bekommen ab und an ihren Anteil. Es folgt keine Woche, in der nicht über stattgefundene, direkte Aktionen berichtet wird, oftmals passieren diese auch täglich. Neben den Berichten darüber, werden auch öfters die Themen und Motivationen erwähnt, die zu solchen Aktionen führen, wenn nicht gar Teile der Erklärungen zitiert werden: die Medien können darüber nicht mehr schweigen, wie sie es sonst in der Vergangenheit oft gemacht haben. Wahrscheinlich passierte dies unter dem Druck des Repressionsapparates, wo die Angst vorherrscht mit Berichten Werbung für direkte Aktionen zu machen, was wiederum zu einem Nachahmungseffekt führen würde. Insofern war es für uns keine Überraschung zu sehen, wie die vielen militanten Zellen oder Individuen dieser Stadt die Actionweeks wieder zum Anlass genommen haben, um ihre aktive Ablehnung gegen die herrschenden Zustände zum Ausdruck zu bringen.
Trotz der massiven Präsenz der Bullen in den Kiezen, wo üblicherweise direkte Aktionen stattfinden, hat es jede Nacht gekracht und gescheppert. Egal, ob in Tempelhof bei der DHL, im Prenzlauer Berg bei Luxuswohnquartieren und Lofts oder bei in der ganzen Stadt verteilten Naziläden. Die Fläche und Größe der Stadt wurde dieses Mal besser genutzt und sich nicht auf wenige Bezirke beschränkt: viele haben die Notwendigkeit erkannt, die Bullen überraschen zu müssen. Dadurch wurde sich der Repression entzogen und eine Unberechenbarkeit und Unkontrollierbarkeit für die Bullen, welche uns größere Handlungsspielräume gibt, erreicht. Wenn es nur in den üblichen Kiezen geknallt hätte, wären mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Personen verhaftet worden. In Anbetracht der Anzahl der Aktionen, die stattgefunden haben, bleiben die Verhaftungen einzelne Fälle. Den schikanierten Personen gilt übrigens unsere Solidarität, genauso wie allen anderen, die Probleme mit dem Repressionsapparat haben.
Im generellen hat sich innerhalb der letzten Jahren gezeigt, dass die Bullen mit dezentralen Konzepten nicht klarkommen. Ein Konzept, das ihren stumpfen Apparat überfordert. Dort müssen wir weiter ansetzen, um für uns die bestehenden Handlungsfelder zu erweitern und neue zu eröffnen.
Sehr begrüßenswert ist auch der qualitative Anstieg der Auswahl der Ziele: während im letzten Jahr eher viele Nobelkarossen gebrannt haben (was auch gut ist und uns weiterhin als notwendig erscheint), wurden dieses Jahr eher gezieltere, besser vorbereitete Aktionen durchgeführt, die auch andere Themen in die Actionweeks miteinbezogen und damit verknüpft und dadurch für eine Erweiterung gesorgt haben, die aufzeigt, dass wir nicht nur einen Teil des Kuchen, sondern die ganze Bäckerei wollen. Die Auswahl der Themenfelder reichte von Antimilitarismus, Anti-Sicherheit und -Überwachung und aktiver (anstelle von karitativem) Antirassismus, um nur einige zu benennen.
Die Möglichkeiten der Kommunikation durch Erklärungen wurde in vielen Fällen genutzt, leider lässt dies ansonsten eher zu wünschen übrig.
Wir haben uns vor allem über einen kleinen Erfolg gefreut, welcher nicht unbedingt auf die Actionweeks zurückzuführen ist, sondern auf einen lang anhaltenden Atem im Bezug auf direkten Aktionen, die sich auf ein spezielles Bauprojekt beziehen. Und zwar, dass die kontinuierlichen Angriffe auf das Luxusprojekt Carloft zu seinem andauernden Leerstand führen. Dies offenbart die Notwendigkeit weiter auf dieser Schiene zu fahren: ein klares, abschreckendes Beispiel für zukünftige Investoren. Dadurch werden sich andere überlegen, ob Berlin wirklich ein gemütlicher Spielplatz für Investoren ist. Auch geht es darum zu zeigen, dass direkte Aktionen nicht nur symbolische Wirkung haben, sondern sich damit auch konkrete „Erfolge“ erzielen lassen.
Wenn wir sagen, dass uns die Nächte gehört haben, müssen wir auch zugeben, dass wir tagsüber unser Potenzial nicht wirklich genutzt haben. Wie meistens üblich in dieser Stadt (und anderswo in Deutschland), rächt sich der Repressionsapparat bei jeder angemeldeten Demonstration und Kundgebung. Gewalttätige Räumungen wie etwa die am Michaelkirchplatz oder die Aggrobullen bei der Tempelhofbesetzung zeigen auf der einen Seite ihr hohes Organisationsniveau und ihre Brutalität, auf der anderen Seite aber auch ihr Bewusstsein ohnmächtig gegen militante Anschläge (in den meisten Fällen jedenfalls) zu sein und ihre Frustration deswegen. Fakt ist, dass sobald wir auf die Straße gegangen sind, und uns innerhalb eines berechenbaren und vorhersehbaren Rahmens bewegten, wir uns in die Hände einer darauf vorbereiteten Polizei begeben haben. Es ist kein Zufall, dass bei diesen Gelegenheiten die höchsten Quoten an Festnahmen zu verzeichnen waren. Deshalb bleibt hier die altbekannte Frage, wie wir besser gegen diese Angriffe vorgehen können: die Entschlossenheit der Demo am 1. Mai war ein guter Ansatz, der sich aber nicht ohne eine große Masse reproduzieren lässt. Wir würden an dieser Stelle von uns (wir inbegriffen) mehr Unberechenbarkeit und Bewegungsfähigkeit erwarten, um die Bullen zu überraschen und ihr ausgemachtes Spiel zu verderben. Dass heißt z.B. auf neu auftretende Situationen schneller zu reagieren und kreativ zu sein. Im schlimmsten Fall, bleibt uns die ganze Nacht, um unsere Antworten zu formulieren.
Das organisatorische Drumherum
Die Orga-Struktur, die von den WBA-AktivistInnen zur Verfügung gestellt wurde, war zum Großteil die selbe wie im letzten Jahr : PiratInnenradio, Infoticker, Infopoint, Stadtpläne der Kieze, in diesem Jahr war auf jeden Fall die Schaffung einer Antirepressionsgruppe zu begrüßen. Wie WBA selber auch gesagt hat, sie stellen die Struktur, andere machen Aktionen. Die Struktur hat auch dieses Jahr im großen und ganzen wieder gut funktioniert (vor allem haben wir uns über die öffentliche Empörung über den angekündigten PiratInnensender amüsiert…), dass gleiche kann leider nicht zu den halböffentlich angekündigten Aktionen gesagt werden. Im allgemeinen sind nicht wahnsinnig viele Leute z.B. bei den Besetzungen (am Michaelkirchplatz und in Friedrichshain) erschienen, was auch sicherlich mit der Tatsache zu tun hat, dass die Mobilisierungen nicht komplett öffentlich waren (dafür gibt es auch gute Gründe). Die Fahrraddemo war auch nicht so gut besucht, an diesem Tag war es sicherlich eine unglückliche Wahl die Termine zeitnah zu legen, zusätzlich gab es noch die Kundgebung vor dem Knast für die 1. Mai-Gefangenen – auch diese war unglaublich schlecht besucht.
Allgemein haben Möglichkeiten gefehlt, an denen Leute, die nicht unbedingt in Strukturen (halböffentliche oder klandestine) organisiert sind, aus welchen Gründen auch immer, teilhaben konnten. Dadurch blieb die Wahrnehmung der Actionweeks fast nur auf die nächtlichen Aktivitäten beschränkt, was natürlich auch nicht schlecht ist, aber dennoch einen sehr einseitigen Eindruck über diese Kämpfe hinterlässt. Eine bunte Mischung aus vielfältigen, breiten Aktionen kann der Vermittlung und Wahrnehmung also nur förderlich sein und eher einen Mitmach-Effekt erreichen.
Eine weitere Tatsache, die wieder einmal sehr auffällig war, ist das obwohl zu dezentralen, selbstorganisierten Aktionen aufgerufen wird, sich immer noch viele aufgrund verschiedenster Gründe nicht wirklich einbringen. Dies müssen wir weiter ausbauen und aber auch uns immer wieder bewusst machen, dass es z.B. für viele jüngere GenossInnen nicht immer einfach ist selbstständig etwas auf die Beine zu stellen. Die Möglichkeiten zur Beteiligung und unsere Konzepte sollten verbessert und überdacht werden. Es muss nicht immer gleich der große Brandanschlag sein, sondern es ist auch wichtig eine Vielzahl von Low-Level-Aktionen durchzuführen, wie etwa das Werfen von Farbbeutel, wo sich viele Leute beteiligen können, auch ist das Risiko nicht so groß und die Leute werden angestachelt militant aktiv zu werden.
In diesem Kontext sollte vielleicht auch wieder überlegt werden, ob es überhaupt Sinn macht, für die Actionweeks auf internationaler Ebene aufzurufen, sowie ob die Verlängerung von fünf auf 14 Tage tatsächlich für unsere Ziele förderlich war: Personen, die sich hier nicht wirklich gut auskennen, sind wie die bayerischen Bullen am 1. Mai in Kreuzberg: sie kennen die Stadt und ihre Gegebenheiten nicht und wie es am besten ist sich hier zu bewegen. Es ist deshalb schwierig sie in bestimmte Konzepte einzubinden, wo für sie dann nur die offiziellen, angekündigten Aktionen blieben, von denen es aber viel zu wenig gab.
Die Tempelhof-Besetzung
Ein paar Gedanken zum spektakulären Versuch der Besetzung des ehemaligen Flughafen Tempelhof: die Aktion war eine der wenigen, die vorher breit angekündigt wurde und viele Möglichkeiten für unorganisierte Menschen bot.
Mit einer erfolgreichen Besetzung haben wir eigentlich zu keinem Zeitpunkt gerechnet, was spätesten klar wurde als sich abzeichnete das Politik und Bullen keinen Aufwand scheuen werden, um die Besetzung zu verhindern, um nicht noch eine weitere Schlappe einzufahren. Aber wahrscheinlich liegt genau darin der politische Erfolg dieser Aktion; denn wie konnte deutlicher gezeigt werden welche Interessen die Herrschenden verfolgen, als durch eine militärische Verteidigung einer Wiese, welche Anwohner_innen nutzen wollen.
Es war viel los an dem Tag, allerdings hat es unserer Meinung nach an Dynamik und Entschlossenheit gefehlt, weil es hätte doch einige Stellen und Möglichkeiten gegeben zur Zaunüberwindung, oder um zumindest den anwesenden Bullen einen Denkzettel zu verpassen. Die Stimmung war zum Teil sehr schleppend, was wir bei denjenigen, die keine feste Bezüge zu unserer Bewegung haben, verstehen können, jedoch in unseren Zusammenhängen eher kritisieren wollen und uns fragen, wieso wir nicht intensiver versucht haben die Situation zu unseren Gunsten zu nutzen…
Immerhin hat sich durch diesen Anlass gezeigt, wieso Berlin so viele Schulden hat: wenn 2,5 Millionen Euro bezahlt werden, um eine Wiese zu schützen, dann kann es bald nur zum Bankrott kommen, weil wir glauben, dass wir und viele andere weiter in der Angriffsposition bleiben werden, was hoffentlich sehr teuer werden wird.
Zu guter Letzt….
Wir hoffen, dass die Fehler, welche wiederholt gemacht wurden, reflektiert und Möglichkeiten diese zu verhindern diskutiert und entwickelt werden.
Wir denken, dass Qualität immer vor Quantität kommen sollte und dass wir aufpassen müssen, dass wir nicht aus einer gefühlten Stärke unsererseits, welche auf der gesteigerten Anzahl militanter Angriffe beruht, zu Übermut tendieren. Dementsprechend sollte die Steigerung von Actiondays 08 und Actionweeks 09 nicht unbedingt der Actionmonat 2010 sein, sondern es sollte vielmehr eine Strategie her, welche uns befähigt solche Aktionstage mit Taten und Worten zu füllen, welche dazu beitragen die Kämpfe gegen Stadtumstrukturierung und Kapitalismus noch mehr aus der Isolation zu holen. Dies können wir nur erreichen wenn es mehr Kommunikation miteinander gibt, wenn verschiedene Gruppen gemeinsam planen und sich die Aktionen trotz aller Vielfalt besser aufeinander beziehen. Wenn beispielsweise eine militante Aktion einen gemeinsamen Schwerpunkt mit einer öffentlichen Aktion teilt, können unsere Inhalte dadurch viel mehr Menschen erreichen. Dabei denken wir auch an die Einbindung der
selbstorganisierten Initiativen, welche in letzter Zeit reihenweise entstanden sind, in die Vorbereitung. Allgemein denken wir, dass die Möglichkeiten unsere Inhalte zu verbreiten und öffentlich zu machen noch lange nicht ausgeschöpft sind. Macht euch Gedanken, wir sind uns sicher es gibt viele gute Ideen….
An dieser Stelle wollen wir auch mal die Ausdauer der Menschen, die sich Monat für Monat auf die WBA-VV setzen und die ganzen AG`s reißen, würdigen. Unserer Meinung nach hat die Kampagne trotz einiger Kritik die wir haben (die natürlich uns alle betrifft) viel dazu beigetragen, die Themen Freiräume/Gentrifizierung in die Öffentlichkeit zu tragen. Deshalb appellieren wir auch an alle sich in der Kampagne einzubringen, sich in Aktionsgruppen zusammenzuschließen und sich an Konzepten, welche auf der Idee der Selbstorganisierung und der Verantwortung aller beruht zu beteiligten.
Wir blicken gespannt auf das neue Jahr und werden uns mit viel Wut im Bauch und mindestens genauso viel Energie in die anstehenden Auseinandersetzungen stürzen und hoffen, dass es viele andere ebenfalls tun werden.
Eine Autonome Gruppe
actiondays.blogsport.de/2010/02/07/auswertung-der-action-...
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Aufnahme-Datum: 21.10.2022
Aufnahme-Ort: Münzstraße / Münzturm | Sanierungsarbeiten an der Stadtmauer
Ortsteil: Mitte
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"Sanierungsarbeiten an Cottbuser Stadtmauer
An der Cottbuser Stadtmauer haben Sanierungsarbeiten begonnen, zunächst in der Münzstraße und am Münzturm. Das ist der erste von mehreren Bauabschnitten. Dafür stehen zunächst ca. 100.000 Euro zur Verfügung, je zur Hälfte aus Fördermittel des Denkmalschutz-Programmes des Bundes sowie aus Haushaltsmitteln der Stadt Cottbus/Chóśebuz. Der Sanierung ging eine Gesamtbegutachtung sämtlicher Abschnitte der Stadtmauer im Jahr 2019 durch ein Sachverständigen-Büro voraus. Dabei wurde der Ist-Zustand sowie eine Schadenskartierung angefertigt. Die Vorschläge des Sachverständigen sind nunmehr die Grundlage für die jetzigen Arbeiten. Diese sind zudem mit den Denkmalbehörden der Stadt sowie des Landes Brandenburg abgestimmt. Die Baufirma hat jetzt mit dem Entfernen von defekten Steinen sowie dem Freilegen der Fugen begonnen, bevor es an die Reinigung der Maueroberfläche geht. Danach werden die fehlenden Steine ersetzt und die vorab freigelegten Fugen wieder fachgerecht geschlossen. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis zum Jahresende abgeschlossen sein, wenn es die Witterung zulässt. Fördermittelanträge für weitere Bauabschnitte sind bereits gestellt. Einen genauen Zeitplan für die weiteren Arbeiten an der Stadtmauer gibt es jedoch noch nicht."
Quelle: www.cottbus.de | 20.10.2022
Darkness and peace activists
Speaking of: original. The battle for the trademark "Sachertorte" employed the courts of the Republic of Austria until 1963. Finally, the Wider-Sacher (sacher antagonists) agreed out of court on this settlement: Only the Hotel Sacher may use the name "Original Sacher-Torte", the Viennese confectionery Demel must offer their product as "Eduard Sacher-Torte".
Anna Sacher has not experienced the darkest years of her hotel. When she died in 1930, Austria had become the most popular tourist destination of the Germans. In 1933, the Nazi government stopped this trend with the so-called thousand mark barrier: every German citizen had to pay a fee of 1000 Reichsmark before traveling to Austria. The Austrian tourism industry suddenly lost 85 percent of its German guests, many businesses were ruined. In 1934, the Hotel Sacher filed for bankruptcy.
In 1938, Adolf Hitler proclaimed on the Heroes' Square in Vienna with a pathetically trembling voice "before history the entrance of my homeland into the German Reich". - More than 100,000 Austrians shouted: "Sieg Heil!". The swastika flag fluttered on the façade of the Hotel Sacher. From 1945 Vienna was controlled by the victorious powers similar to Berlin. Americans, Russians, British and French patrolled Vienna together, in doing so inspiring to the classic movie "The Four in the Jeep". However, the penicillin trafficker Harry Lime, depicted by Orson Welles, was staged in an artistically and commercially impressive manner.
No, "The Third Man" does not play in the Hotel Sacher. But English author Graham Greene stayed here while researching the film script in bombed Vienna. The British had lodged in the Sacher and ran a well-stocked bar there - gin, scotch, Irish whiskey - and a restaurant for the upper ranks.
During a joint lunch at the Sacher, a British secret service employee provided the novelist with the brilliant idea for a film backdrop. Ironically, in this atmosphere the location scout with Graham Greene aroused curiosity about the city's underground sewer system. Immediately after the meal, Greene and his informant visited this sewage underworld - ugh. But script fee does not stink.
20 years later, another Englishman immortalized himself with his peace-giving measure in the guest chronicle of the Hotel Sacher. In 1969, John Lennon and his newlywed wife Yoko Ono used the worldwide media interest in their bedroom activities to spread their message: "Give Peace A Chance!"
Ono-Lennon's bridal chamber was packed with journalists as John and Yoko - hidden under white cloth - chanted about the inability of the politicians, the secret wishes of the Queen and other world problems. Most of the attendees of this press conference in the Sacher Suite 312 did not or could not seriously question the meaning of the political happening. Only the former ORF reporter André Heller gave the impression that he could respect John and Yoko and understand their message: "peace".
With the supermarket bag to the Sacher
What the two peace apostles were doing there in the Sacher, the Beatles fans learned a few weeks later by the hit single "Ballad Of John And Yoko". For example, on their "Trip to Vienna", the honeymooners had eaten "chocolate cake in a bag". John and Yoko had crawled into a sack and ate a Sachertorte in it - maybe even today a recommended nightcap after a night of drinking.
It does not always have to be world peace. Also in the Sacher life is happening on a smaller scale. For example, it was enough for a Leonard Bernstein if he could immediately sit down at the piano and "compose" or rehearse on arrival "in his Viennese living room". The main thing, this schedule was meticulously met: In the morning, the movers brought his instrument - the composer of "West Side Story" never traveled without his own piano - in the amber room, then the piano tuner did his job, around noon, the maestro appeared.
Another habit: as a regular guest conductor of the Vienna Philharmonic, Leonard Bernstein booked the same suite on each of his visits to the world capital of music. The reason for this loyalty was revealed to the Sacher management only when Lenny missed his favorite picture on the wall during one of his hotel stays. No problem. Eduard Veit's painting "Black and Blonde" was immediately put back where it should be.
AC/DC, the Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, the BeeGees and Andi Borg - they all have stayed at the Sacher. But the most prominent permanent hotel guest was not a musician, but a professional music listener: Marcell Horace Frydman Knight of Prawy. Or just Marcel Prawy. Until his death in 2003, he was considered the Austrian "opera leader of the nation". His trademark was the plastic shopping bags of the supermarket chain "Billa", in which he dragged sheet music and notes around.
During the last ten years of Marcel Prawy's life, the hotel was the shortest walk to the back entrance of the Vienna State Opera as his permanent home address. This suggests the upscale lifestyle of a privileged, but it certainly leads to complications - especially when in Sacher once again descends a president, the entire hotel has been declared a high-security wing and opposite the uniformed sniper on the roof of the opera sit on lookout.
On the state visit of a ruler of the upper threat class Marcel Prawy was prevented by the police from entering his apartment. Protest futile. So he used the remedy that always works immediately in a foreign-friendly city like Vienna: Prawy explains in awkward English that he is an Arab sheikh and must necessarily visit his friend, the president - and he is waved by.
Luckily the Sacher regular had not claimed he was Marcel Prawy. The police would have taken him on suspicion that somebody was imitating his voice familiar to every ORF radio listener in order to get into the Hotel Sacher without authorization.
Finsternis und Friedensbewegte
Apropos: Original. Der Kampf um die Schutzmarke "Sachertorte" beschäftigte bis 1963 die Gerichte der Republik Österreich. Schließlich einigten sich die Wider-Sacher außergerichtlich auf diesen Vergleich: Nur das Hotel Sacher darf die Bezeichnung "Original Sacher-Torte" verwenden, die Wiener Konditorei Demel muss ihr Produkt als "Eduard Sacher-Torte" anbieten.
Anna Sacher hat die finstersten Jahre ihres Hotels nicht mehr erlebt. Als sie 1930 starb, hatte sich Österreich zum beliebtesten Reiseziel der Deutschen entwickelt. 1933 stoppte die Nazi-Regierung diesen Trend mit der so genannten Tausend-Mark-Sperre: Jeder deutsche Staatsbürger musste vor einer Reise nach Österreich eine Gebühr von 1000 Reichsmark zahlen. Die österreichische Tourismus-Branche verlor auf einen Schlag 85 Prozent ihrer deutschen Gäste, zahlreiche Betriebe wurden ruiniert. 1934 meldete auch das Hotel Sacher Konkurs an.
1938 verkündete Adolf Hitler auf dem Wiener Heldenplatz mit pathetisch zitternder Stimme "vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich". - Mehr als 100.000 Österreicher schrien: "Sieg Heil!". An der Fassade des Hotel Sacher flatterte die Hakenkreuzfahne. Ab 1945 wurde Wien ähnlich wie Berlin von den Siegermächten kontrolliert. Amerikaner, Russen, Briten und Franzosen patrouillierten gemeinsam durch Wien und inspirierten damit zu dem Film-Klassiker "Die Vier im Jeep". Künstlerisch und kommerziell beeindruckender in Szene gesetzt wurde allerdings der Penicillin-Schwarzhändler Harry Lime, dargestellt von Orson Welles.
Nein, "Der dritte Mann" spielt nicht im Hotel Sacher. Doch der englische Autor Graham Greene logierte hier, als er für das Film-Drehbuch im zerbombten Wien recherchierte. Die Briten hatten sich im Sacher einquartiert und betrieben dort eine ordentlich sortierte Bar - Gin, Scotch, Irish Whiskey - und ein Restaurant für die gehobenen Dienstgrade.
Beim gemeinsamen Lunch im Sacher lieferte ein britischer Geheimdienst-Mitarbeiter dem Romancier die zündende Idee für eine Film-Kulisse. Ausgerechnet in dieser gepflegten Atmosphäre weckte der Location-Scout bei Graham Greene die Neugier auf das unterirdische Abwasserkanal-System der Stadt. Gleich nach dem Essen besichtigten Greene und sein Informant diese Kloaken-Unterwelt. - Igittigitt. Aber Drehbuch-Honorar stinkt nicht.
20 Jahre später verewigte sich ein weiterer Engländer mit seiner Frieden stiftenden Maßnahme in der Gästechronik des Hotel Sacher. John Lennon und seine frisch angetraute Ehefrau Yoko Ono nutzten 1969 das weltweite Medien-Interesse an ihren Schlafzimmer-Aktivitäten für die Verbreitung ihrer Botschaft: "Give Peace A Chance!"
Das Brautgemach der Eheleute Ono-Lennon war gerammelt voll mit Journalisten, als John und Yoko - versteckt unter weißem Leinen - über die Unfähigkeiten der Politiker, über die geheimen Wünsche der englischen Queen und über andere Weltprobleme schwadronierten. Die meisten Teilnehmer dieser Pressekonferenz in der Sacher-Suite 312 wollten oder konnten den Sinn des Polit-Happenings nicht ernsthaft hinterfragen. Einzig der damalige ORF-Reporter André Heller machte den Eindruck, als könne er John und Yoko respektieren und ihre Message verstehen: "Frieden".
Mit der Supermarkttüte ins Sacher
Was die zwei Friedensapostel da sonst noch im Sacher so trieben, erfuhren die Beatles-Fans ein paar Wochen später durch die Hit-Single "Ballad Of John And Yoko". Bei ihrem "Trip to Vienna" hatten die Hochzeitsreisenden zum Beispiel "chocolate cake in a bag" gegessen. John und Yoko waren also in einen Sack gekrochen und verspeisten darin eine Sachertorte - vielleicht heute noch ein empfehlenswerter Absacker nach einer durchzechten Nacht.
Es muss nicht immer gleich der Weltfrieden sein. Auch im Sacher geht es durchaus eine Nummer kleiner. Einem Leonard Bernstein genügte es zum Beispiel voll und ganz, wenn er sich bei der Ankunft "in seinem Wiener Wohnzimmer" sofort an das Klavier setzen und komponieren oder proben konnte. Hauptsache, dieser Zeitplan wurde penibel eingehalten: Morgens brachten die Möbelpacker sein Instrument - der Komponist der "West Side Story" verreiste niemals ohne eigenes Klavier - in das Bernstein-Zimmer, dann erledigte der Klavierstimmer seine Arbeit, gegen Mittag erschien der Maestro.
Noch so eine Angewohnheit: Als regelmäßiger Gastdirigent der Wiener Philharmoniker buchte Leonard Bernstein bei jedem seiner Besuche in der Welthauptstadt der Musik dieselbe Suite. Der Grund für diese Treue offenbarte sich der Sacher-Direktion erst, als Lenny bei einem seiner Hotel-Aufenthalte sein Lieblingsbild an der Wand vermisste. Kein Problem. Eduard Veits Gemälde "Schwarz und Blond" wurde sofort wieder dorthin gehängt, wo es hingehört.
AC/DC, die Callas, Mireille Matthieu, Comedian Harmonists, Otto Waalkes, die BeeGees und Andi Borg - sie alle übernachteten schon mal im Sacher. Doch der prominenteste Dauer-Hotelgast war kein Musikschaffender, sondern ein professioneller Musikhörer: Marcell Horace Frydman Ritter von Prawy. Oder einfach nur: Marcel Prawy. Bis zu seinem Tod im Jahre 2003 galt er als der österreichische "Opernführer der Nation". Sein Markenzeichen waren die Plastik-Einkaufstüten der Supermarkt-Kette "Billa", in denen er Noten und Aufzeichnungen herumschleppte.
Während der letzten zehn Lebensjahre von Marcel Prawy galt das Hotel mit dem kürzesten Fußweg zum Hintereingang der Wiener Staatoper als seine feste Wohnadresse. Das lässt auf den gehobenem Lifestyle eines Privilegierten schließen, es führt aber durchaus zu Komplikationen - vor allem dann, wenn im Sacher mal wieder ein Staatspräsident absteigt, das komplette Hotel zum Hochsicherheitstrakt erklärt worden ist und gegenüber auf dem Dach der Oper die uniformierten Scharfschützen auf der Lauer liegen.
Beim Staatsbesuch eines Machthabers der oberen Gefährdungsklasse wurde Marcel Prawy von der Polizei daran gehindert, seine Wohnung zu betreten. Protest zwecklos. Also wendete er jenes Mittel an, das in einer fremdenfreundlichen Stadt wie Wien immer sofort wirkt: Prawy erklärt in unbeholfenem Englisch, er sei ein arabischer Scheich und müsse unbedingt seinen Freund, den Präsidenten besuchen - und er wird durch gewunken.
Zum Glück hatte der Sacher-Stammgast nicht behauptet, er sei der Marcel Prawy. Die Polizei hätte ihn garantiert mitgenommen wegen des Verdachts, dass da jemand seine jedem ORF-Radiohörer vertraute Stimme imitiert, um ohne Befugnis hinein zu kommen in das Hotel Sacher.
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