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Der Wasserturm in Essen-Bredeney ist ein stillgelegter und unter Denkmalschutz[stehender Wasserturm im südlichen Essener Stadtteil Bredeney.
Der 31 Meter hohe Wasserturm wurde 1921 auf dem höchsten geografischen Punkt in Bredeney (233 m ü. NN) errichtet und diente der Trinkwasserversorgung.
Im August 1990 wurde der Wasserbehälter unter Denkmalschutz gestellt. 1997 ging der stillgelegte Wasserturm in Privatbesitz über und wurde bis 2002 zu Wohnzwecken mit Büroräumen auf neun Etagen umgebaut. Dabei wurde eine der sechs Außenwände durch eine Glasfassade ersetzt und ein ebenfalls gläserner Treppen- und Aufzugsturm angesetzt.
Der Mannheimer Wasserturm ist ein bekanntes Wahrzeichen von Mannheim. Erbaut wurde der Wasserturm von 1886 bis 1889 nach den Plänen von Gustav Halmhuber. Der Turm ist 60 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 19 Meter. Der Turm war der erste städtische Wasserturm Mannheims und hatte anfangs alle Funktionen der Trinkwasserversorgung zu erfüllen, inklusive des Haltens eines konstanten Wasserdrucks. Nach dem Bau des höher gelegenen Wasserturms Luzenberg 1909 diente er noch bis zum Jahr 2000 als Reserve-Hochbehälter.
Da Mannheim in der Rheinebene liegt, ist das Grundwasser nicht sehr tief unter der Erdoberfläche und daher oft von minderer Qualität. Deshalb schlug schon während der Regierungszeit des Kurfürsten Carl Ludwig der Handelsmann Helferich Geil vor, „Bergwasser von Rohrbach“ (heute ein Stadtteil von Heidelberg) nach Mannheim zu leiten. Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde der Wasserbedarf des kurfürstlichen Hofs durch den Oberen und den Unteren Fürstenbrunnen am Heidelberger Schloss gedeckt. Der kurpfälzische Baudirektor Johann Andreas von Traitteur schreibt im Jahr 1798 über diese Wassertransporte:
„Wegen Mangel eines gesunden, guten Brunnenwassers wurde, so lang die Hofhaltung in Mannheim war, täglich das nöthige Wasser für dieselbe aus dem Gebirg beigeführt. Bekanntlich mußte die Hofkammer einen besonderen dazu eingerichteten Wasserwagen halten, welcher täglich nach Heidelberg fuhr, und das Wasser aus dem Fürstenbrunnen oben im Schloßhof ablangte.“[1]
Im Jahr 1758 wurde der naturwissenschaftlich ausgebildete Jesuit Christian Mayer nach Frankreich geschickt, um dort alle Wasserleitungen in Augenschein zu nehmen. Pater Mayer schrieb nach seiner Rückkehr viel von Hydraulik, aber eine Wasserleitung wurde nicht gebaut. Im Jahr 1770 schlug der Mannheimer Küfermeister Mannsperger vor, Wasser von Rohrbach in einem Weinschlauch nach Mannheim zu leiten. Sein Vorschlag wurde aber von einer Kommission des Stadtrats abgeschmettert.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wuchs die Einwohnerzahl Mannheims rasch, was zur Folge hatte, dass die Versorgung aus dem Käfertaler Wasserwerk bald nicht mehr ausreichte. Die Stadt brauchte daher einen eigenen Wasserturm. Der ausgewählte Standort war ideal, da von hier aus nur kurze Leitungswege zu den Haushalten in der Innenstadt, zur Schwetzingerstadt, zum Lindenhof und zu der damals gerade entstehenden Oststadt nötig waren.
Der US-amerikanische Physiker Benjamin Thompson aus Massachusetts veranlasste den kurpfälzischen Major und Administrationsrat Johann Andreas von Traitteur, sich mit der Wasserversorgungsfrage zu befassen. Mit dem Eingreifen von Traitteur wurde der Wendepunkt in der endlosen Diskussion erreicht. Er untersuchte die Wasserläufe oberhalb Rohrbachs und Wasseradern jenseits des Neckars. Da er sehr gewissenhaft vorging, brauchte er dazu sieben Jahre Zeit und erschöpfte damit die Geduld seiner Auftraggeber. Am 20. Juni 1790 reichte Traitteur dann endlich seine Denkschrift ein. Darin versprach er, innerhalb von zwei Jahren aus dem Gebirge bei Rohrbach genügend Wasser zum Trinken und zum häuslichen Gebrauch in Menge nach Mannheim zu leiten, um damit zwölf Springbrunnen, verschiedene öffentliche Rohrbrunnen, das Mannheimer Schloss und viele Privatgebäude zu versorgen. Außerdem verpflichtete sich Traitteur dazu, die Wasserleitung auf eigene Kosten zu bauen. Da Traitteur unbestimmt formulierte Privilegien gefordert hatte, trat eine Kommission zusammen, die sich mit diesen Bestimmungen abgab, und machte ihm Auflagen, die Traitteur nötigten, seine Pläne zu ändern. Im zweiten Vertragsabschluss vom 1. März 1791 verpflichtete sich der Ingenieur, die Wasserleitung bis Ende des Jahres 1792 zu vollenden, denn dann sollte das goldene Regierungsjubiläum Karl Theodors gefeiert werden.
Traitteur sah sich schließlich durch Geldmangel gezwungen, die Arbeiten einzustellen, und schaffte es nicht, die Bedingungen eines dritten Vertrags einzuhalten, obwohl er neue Arbeiter eingestellt, einen Steinbruch eingerichtet und zwei Ziegeleien errichtet hatte. Die Belagerung Mannheims 1795 machte allen Bemühungen ein Ende. Die Franzosen benutzten die Holzdeicheln als Brennholz, die Österreicher schütteten den Leitungskanal aus militärischen Gründen zu. Im Jahr 1797 konstatierte die Hofkammer, dass es unmöglich sei, die Arbeiten an der Wasserleitung fortzusetzen. So kam zwischen Traitteur und der Kammer ein Vergleich zustande, wodurch alle früheren Verträge aufgehoben und für Traitteur eine Entschädigung festgesetzt wurde. Sie wurde ihm aber erst nach langen Prozessen in Staatsobligationen ausgezahlt.
Im Volkspark Jungfernheide, Berlin Charlottenburg
Es handelt sich beim Wasserturm Jungfernheide um ein in Eisenklinker erbauten, mit skulpturalem Schmuck und einem Kupferdach versehenes Bauwerk expressionistischen Stils aus den Jahren 1925 – 1927. Architekt des 38 m hohen Turms war Walter Helmcke. Er diente nicht der Versorgung von Haushalten sondern der Wasserlieferung für die Erholungsstätten und das Freibad des Parks.
You may not know it, but Friedrich Engels was born and lived in Wuppertal or rather, Barmen. He was a loomstate industrialist, philosopher, communist, journalist and bon vivant. And this year, for his 200th birthday, the city of Wuppertal is holding an official Engels year with many events. Well - I’m not much into events. More into civil engineering and water management. And photography. And cycling of course. So you can imagine the course of events which lead to this photo of one of the water towers of the city’s water supplier, the Wuppertaler Stadtwerke. I was just returning from a cycling tour and came across this water tower and found it nicely illuminated. Making a piece of interesting infrastructure even more into a nice photo subject under the dusk sky. Coming nearer, I wondered what that projection on it’s side was. Turns out, a reference to the Engels year. So there you have it: a blue lit water tower, a lantern and Engels.
Der Wasserturm mit einer lichten Stahlkonstruktion wurde 1912 erbaut. In den ehemaligen Betriebshallen einer Weberei wurde von dem Belgier Emil Degraide 1894 eine Zelluloidfabrik gegründet. Die Westdeutschen Celluloidwerke vergrößerten sich in den ersten Jahren ihres Bestehens kontinuierlich, es wurden zur Verstärkung des Betriebs Arbeiter aus Berlin und Leipzig angeworben. Nach einem schweren Brand 1906 wurde der Betrieb aufgegeben und erst 1910 unter dem Namen Düsseldorfer Celluloidfabrik GmbH zu Lank von anderen Betreibern wieder eröffnet. Das Unternehmen wuchs und 1912 wurden ein 50 Meter hoher Fabrikschornstein sowie der 25 Meter hohe Wasserturm gebaut, dessen Wasserreservoir in einer Stahlkugel von 6 Metern Durchmesser gelagert wird. Ein weiterer Brand 1912 führte zu einem erneuten Inhaberwechsel. Das Werk wurde 1985 geschlossen und später abgerissen. Heute steht noch das Pförtnerhäuschen (2011–2012 zum Ärztehaus umgebaut), sowie das Verwaltungsgebäude – beide unter Denkmalschutz.
Quelle: Wikipedia
Wasserturm (Torre del Agua) junto al KapellBrücke, el puente de madera más antiguo de Europa.
Lucerna - Suiza.
Auf dem Friedhof an der Bergstraße, Berlin Steglitz
Der 42 Meter hohe Turm wurde von Hans Heinrich Müller entworfen und in den Jahren 1915 bis 1919 errichtet. Vermutlich wurde der Wasserturm mit seinem Klönne-Behälter jedoch nie für die Wasserversorgung der Bevölkerung genutzt, weil Steglitz kurz nach seiner Fertigstellung an das Wasserversorgungsnetz der Berliner Städtischen Wasserwerke angeschlossen wurde. Architektonisch entspricht der gewaltige Rundbau aus roten Backsteinen dem Stil des aufkommenden Ziegelexpressionismus.
Zur Zeit seiner Erbauung stand der Wasserturm auf den Rauhen Bergen am Rande des Friedhofes und wurde erst später durch dessen Erweiterung von ihm umschlossen. Der Turm steht unter Denkmalschutz und wird derzeit als Verlagsgebäude des medizinischen Verlags A.T.I. GmbH (Herausgeber des Arznei-Telegramms) genutzt, (wikipedia)
Der Wasserturm Rheydt steht im Stadtteil Rheydt in Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen). Der 1895 entstandene Wasserturm besteht aus Unterbau, Schaft und Kopfstück. Seine Höhe beträgt 41,80 m, der Sockeldurchmesser beträgt 13,5 m. Der geböschte 12 m hohe Unterbau ist achteckig und verjüngt sich zu einem mächtigen Gesims. Dort setzt der Schaft des Wasserturmes an. Das Fassungsvermögen des Wasserturms beträgt 600 Kubikmeter.
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Emden
The Emden water tower is located in Abdenastraße near today's main train station. The building from the years 1910 to 1912 is owned by Stadtwerke Emden and is still in operation. At 42 meters high, it towers over most of the city's buildings and is an important example of a technical structure from the beginning of the 20th century in Emden. The water tower has been a listed building since 1999.
The water tower is the first structure in Emden to be built using reinforced concrete. The container rests on two concentric supports. It is supported by 10 reinforced concrete pillars that are connected to each other by cross braces. The pillars rest on a foundation made of 260 piles 15 meters in length.
The pipelines and the spiral staircase to the ascent are protected in the closed inner part of the three-story substructure. The container is surrounded by a decagonal plastered reinforced concrete jacket, which is used for insulation. A two-level roof, conical at the top, completes the building at the top.
The 1000 m³ water tank has a composite bottom, a combination of an outer annular flat bottom with an inner domed bottom. Because of the large container diameter of 12.5 meters, a pure dome floor would have removed too much volume. A passage is cut out in the middle of the container, through which one can get to the top container platform in the roof cone.
Like many coastal cities, Emden had problems getting enough clean drinking water. The groundwater was salty due to the proximity of the North Sea. Before setting up the central supply, the Emder collected the rainwater in their own cisterns. When the water demand of the growing port and trading city increased by leaps and bounds in the 19th century, planning began for a central water supply. It was concluded that good quality groundwater could only be pumped outside of Emden. After test drilling, a waterworks was built on a Geest island in Tergast, over 11 kilometers away, in 1896/97. The water reached Emden via a pipeline.
The Tergaster waterworks has been expanded and modernized several times. It belongs to the Stadtwerke Emden and still supplies the city today. From 20 deep wells and three shallow wells, water is pumped from a freshwater lens and pushed to Emden via two drinking water pipes. In 2006, 3.5 million cubic meters of groundwater were treated in Tergast to meet the needs of over 50,000 people.
Erbaut 1913. Intze-Behälter auf dreigeschossigem Schaft mit Rundbogenfenstern und Eingangstür. Behälter außen umgehbar; Umgang mit verputztem, weiß gestrichenem Bimsbeton verkleidet. 1981 Turmaufsatz erneuert; umlaufende Konsole in Beton (alte Schale wurde als verlorene Schalung benutzt); kegelförmiges Schieferdach mit Laterne, deren Kegel in einer Kugel ausläuft. 2003/04 von außen saniert. Nicht mehr in Betrieb. Höhe 27 m. Behältervolumen 150 m³. Nutzung heute als Träger für Mobiltelefonantennen.
Quelle: Wikipedia