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Ein Besuch am Neuen Schloss Tylsen – Eine Reise durch Geschichte und Verfall
An einem frostigen Januarmorgen, bei klirrenden minus drei Grad, machte ich mich mit meinem guten Freund Oliver Martens auf den Weg in die Altmark, um die Überreste des Neuen Schlosses Tylsen zu erkunden. Mit Kameras und Drohnen im Gepäck waren wir gespannt darauf, die Geschichte dieses besonderen Ortes einzufangen. Die Ruine, die heute still und melancholisch in der winterlichen Landschaft ruht, erzählt eine bewegte Geschichte von Pracht, Zerstörung und Vergänglichkeit.
Renaissance-Pracht von 1620
Das Neue Schloss Tylsen wurde im Jahr 1620 von Thomas von dem Knesebeck im Stil der Renaissance erbaut. Es war ein Ausdruck von Macht, Reichtum und künstlerischem Anspruch. Über die Jahrhunderte trotzte es Kriegen, politischen Umwälzungen und den Herausforderungen der Zeit. Sogar die Schrecken des Zweiten Weltkriegs überstand das Bauwerk unbeschadet – bis es in der Nachkriegszeit zum Ziel ideologischer Zerstörung wurde.
„Krieg den Palästen“: Der bewusste Verfall
Nach 1945 begann eine traurige Phase für viele Schlösser und Herrenhäuser Ostdeutschlands. Unter dem Vorwand, Baumaterial für Neubauernstellen zu gewinnen, wurde eine gezielte Zerstörungspolitik umgesetzt. Der inoffizielle Slogan „Krieg den Palästen“ brachte zum Ausdruck, dass hier nicht nur Steine, sondern auch Symbole der alten Gesellschaftsordnung zerstört werden sollten. Auch das Neue Schloss Tylsen fiel diesem Vorgehen zum Opfer. Das einst prächtige Bauwerk wurde mutwillig zerstört – ein unwiederbringlicher Verlust für die Kulturlandschaft der Altmark.
Eine Erkundung voller Eindrücke
Als wir die Stätte erreichten, tauchte die tief stehende Wintersonne die Überreste der Ruine in ein sanftes Licht. Die frostige Luft verstärkte die geheimnisvolle Atmosphäre. Gemeinsam mit Oliver erkundete ich das Gelände, während unsere Drohnen in die Luft stiegen, um das einstige Schloss aus der Vogelperspektive festzuhalten. Die Ruine wirkt aus der Höhe noch beeindruckender – sie lässt erahnen, wie prachtvoll das Schloss einst gewesen sein muss.
Wir hielten inne und ließen die Geschichte dieses Ortes auf uns wirken. Die melancholische Stille und die winterliche Kälte unterstrichen die Bedeutung dieser historischen Stätte. Der Ort ist ein stiller Zeuge einer vergangenen Epoche und erinnert an die Konsequenzen ideologischer Zerstörung.
Ein lohnenswerter Ausflug
Das Neue Schloss Tylsen ist heute eine Ruine, die von außen besichtigt werden kann. Umgeben von Bäumen und einem kleinen Spielplatz lädt der Ort zu einem Spaziergang ein. Die Atmosphäre, besonders an einem kalten Wintertag, ist einzigartig – eine Mischung aus Natur, Geschichte und Nachdenklichkeit.
Für mich und Oliver war dieser Besuch nicht nur eine fotografische Expedition, sondern auch eine Reise in die Vergangenheit. Wenn ihr die Möglichkeit habt, empfehle ich euch, diesen geschichtsträchtigen Ort selbst zu besuchen. Packt euch warm ein und lasst euch von der Geschichte und der besonderen Stimmung des Neuen Schlosses Tylsen verzaubern.
German links:
hiveminer.com/Tags/knesebeckbr%C3%BCcke
www.brueckenweb.de/2content/datenbank/bruecken/3brueckenb...
The original bridge from 1906 was a truss bridge with parallel belts and a roadway below. It was torn down after the border was opened and replaced by a permanent temporary.
The bridge was named after Leo Wilhelm Robert Karl von dem Knesebeck, who was born in Neuruppin in 1808 and died in 1883 as a manor and district administrator. Knesebeck was also a member of the district canal commission.
In 2007, the family unveiled a bronze plaque on the bridge in honor of Knesebeck.
German links:
hiveminer.com/Tags/knesebeckbr%C3%BCcke
www.brueckenweb.de/2content/datenbank/bruecken/3brueckenb...
The original bridge from 1906 was a truss bridge with parallel belts and a roadway below. It was torn down after the border was opened and replaced by a permanent temporary.
The bridge was named after Leo Wilhelm Robert Karl von dem Knesebeck, who was born in Neuruppin in 1808 and died in 1883 as a manor and district administrator. Knesebeck was also a member of the district canal commission.
In 2007, the family unveiled a bronze plaque on the bridge in honor of Knesebeck.
Publisher Knesebeck Verlag
Thanks a lot Carmen!
# #MeinMonsterKritzelbuch #Knesebeck #ReneBarth #Monster #MMKB
Ein Besuch am Neuen Schloss Tylsen – Eine Reise durch Geschichte und Verfall
An einem frostigen Januarmorgen, bei klirrenden minus drei Grad, machte ich mich mit meinem guten Freund Oliver Martens auf den Weg in die Altmark, um die Überreste des Neuen Schlosses Tylsen zu erkunden. Mit Kameras und Drohnen im Gepäck waren wir gespannt darauf, die Geschichte dieses besonderen Ortes einzufangen. Die Ruine, die heute still und melancholisch in der winterlichen Landschaft ruht, erzählt eine bewegte Geschichte von Pracht, Zerstörung und Vergänglichkeit.
Renaissance-Pracht von 1620
Das Neue Schloss Tylsen wurde im Jahr 1620 von Thomas von dem Knesebeck im Stil der Renaissance erbaut. Es war ein Ausdruck von Macht, Reichtum und künstlerischem Anspruch. Über die Jahrhunderte trotzte es Kriegen, politischen Umwälzungen und den Herausforderungen der Zeit. Sogar die Schrecken des Zweiten Weltkriegs überstand das Bauwerk unbeschadet – bis es in der Nachkriegszeit zum Ziel ideologischer Zerstörung wurde.
„Krieg den Palästen“: Der bewusste Verfall
Nach 1945 begann eine traurige Phase für viele Schlösser und Herrenhäuser Ostdeutschlands. Unter dem Vorwand, Baumaterial für Neubauernstellen zu gewinnen, wurde eine gezielte Zerstörungspolitik umgesetzt. Der inoffizielle Slogan „Krieg den Palästen“ brachte zum Ausdruck, dass hier nicht nur Steine, sondern auch Symbole der alten Gesellschaftsordnung zerstört werden sollten. Auch das Neue Schloss Tylsen fiel diesem Vorgehen zum Opfer. Das einst prächtige Bauwerk wurde mutwillig zerstört – ein unwiederbringlicher Verlust für die Kulturlandschaft der Altmark.
Eine Erkundung voller Eindrücke
Als wir die Stätte erreichten, tauchte die tief stehende Wintersonne die Überreste der Ruine in ein sanftes Licht. Die frostige Luft verstärkte die geheimnisvolle Atmosphäre. Gemeinsam mit Oliver erkundete ich das Gelände, während unsere Drohnen in die Luft stiegen, um das einstige Schloss aus der Vogelperspektive festzuhalten. Die Ruine wirkt aus der Höhe noch beeindruckender – sie lässt erahnen, wie prachtvoll das Schloss einst gewesen sein muss.
Wir hielten inne und ließen die Geschichte dieses Ortes auf uns wirken. Die melancholische Stille und die winterliche Kälte unterstrichen die Bedeutung dieser historischen Stätte. Der Ort ist ein stiller Zeuge einer vergangenen Epoche und erinnert an die Konsequenzen ideologischer Zerstörung.
Ein lohnenswerter Ausflug
Das Neue Schloss Tylsen ist heute eine Ruine, die von außen besichtigt werden kann. Umgeben von Bäumen und einem kleinen Spielplatz lädt der Ort zu einem Spaziergang ein. Die Atmosphäre, besonders an einem kalten Wintertag, ist einzigartig – eine Mischung aus Natur, Geschichte und Nachdenklichkeit.
Für mich und Oliver war dieser Besuch nicht nur eine fotografische Expedition, sondern auch eine Reise in die Vergangenheit. Wenn ihr die Möglichkeit habt, empfehle ich euch, diesen geschichtsträchtigen Ort selbst zu besuchen. Packt euch warm ein und lasst euch von der Geschichte und der besonderen Stimmung des Neuen Schlosses Tylsen verzaubern.
"Das arme Mariechen" (The Poor Little Marie). German children's book with verses by Hertha v.d. Knesebeck and images by Else Wenz-Vieror. Published by Gerhard Stalling Oldenburg IO who copyrighted in Germany in 1930.
Ein Besuch am Neuen Schloss Tylsen – Eine Reise durch Geschichte und Verfall
An einem frostigen Januarmorgen, bei klirrenden minus drei Grad, machte ich mich mit meinem guten Freund Oliver Martens auf den Weg in die Altmark, um die Überreste des Neuen Schlosses Tylsen zu erkunden. Mit Kameras und Drohnen im Gepäck waren wir gespannt darauf, die Geschichte dieses besonderen Ortes einzufangen. Die Ruine, die heute still und melancholisch in der winterlichen Landschaft ruht, erzählt eine bewegte Geschichte von Pracht, Zerstörung und Vergänglichkeit.
Renaissance-Pracht von 1620
Das Neue Schloss Tylsen wurde im Jahr 1620 von Thomas von dem Knesebeck im Stil der Renaissance erbaut. Es war ein Ausdruck von Macht, Reichtum und künstlerischem Anspruch. Über die Jahrhunderte trotzte es Kriegen, politischen Umwälzungen und den Herausforderungen der Zeit. Sogar die Schrecken des Zweiten Weltkriegs überstand das Bauwerk unbeschadet – bis es in der Nachkriegszeit zum Ziel ideologischer Zerstörung wurde.
„Krieg den Palästen“: Der bewusste Verfall
Nach 1945 begann eine traurige Phase für viele Schlösser und Herrenhäuser Ostdeutschlands. Unter dem Vorwand, Baumaterial für Neubauernstellen zu gewinnen, wurde eine gezielte Zerstörungspolitik umgesetzt. Der inoffizielle Slogan „Krieg den Palästen“ brachte zum Ausdruck, dass hier nicht nur Steine, sondern auch Symbole der alten Gesellschaftsordnung zerstört werden sollten. Auch das Neue Schloss Tylsen fiel diesem Vorgehen zum Opfer. Das einst prächtige Bauwerk wurde mutwillig zerstört – ein unwiederbringlicher Verlust für die Kulturlandschaft der Altmark.
Eine Erkundung voller Eindrücke
Als wir die Stätte erreichten, tauchte die tief stehende Wintersonne die Überreste der Ruine in ein sanftes Licht. Die frostige Luft verstärkte die geheimnisvolle Atmosphäre. Gemeinsam mit Oliver erkundete ich das Gelände, während unsere Drohnen in die Luft stiegen, um das einstige Schloss aus der Vogelperspektive festzuhalten. Die Ruine wirkt aus der Höhe noch beeindruckender – sie lässt erahnen, wie prachtvoll das Schloss einst gewesen sein muss.
Wir hielten inne und ließen die Geschichte dieses Ortes auf uns wirken. Die melancholische Stille und die winterliche Kälte unterstrichen die Bedeutung dieser historischen Stätte. Der Ort ist ein stiller Zeuge einer vergangenen Epoche und erinnert an die Konsequenzen ideologischer Zerstörung.
Ein lohnenswerter Ausflug
Das Neue Schloss Tylsen ist heute eine Ruine, die von außen besichtigt werden kann. Umgeben von Bäumen und einem kleinen Spielplatz lädt der Ort zu einem Spaziergang ein. Die Atmosphäre, besonders an einem kalten Wintertag, ist einzigartig – eine Mischung aus Natur, Geschichte und Nachdenklichkeit.
Für mich und Oliver war dieser Besuch nicht nur eine fotografische Expedition, sondern auch eine Reise in die Vergangenheit. Wenn ihr die Möglichkeit habt, empfehle ich euch, diesen geschichtsträchtigen Ort selbst zu besuchen. Packt euch warm ein und lasst euch von der Geschichte und der besonderen Stimmung des Neuen Schlosses Tylsen verzaubern.
Ein Besuch am Neuen Schloss Tylsen – Eine Reise durch Geschichte und Verfall
An einem frostigen Januarmorgen, bei klirrenden minus drei Grad, machte ich mich mit meinem guten Freund Oliver Martens auf den Weg in die Altmark, um die Überreste des Neuen Schlosses Tylsen zu erkunden. Mit Kameras und Drohnen im Gepäck waren wir gespannt darauf, die Geschichte dieses besonderen Ortes einzufangen. Die Ruine, die heute still und melancholisch in der winterlichen Landschaft ruht, erzählt eine bewegte Geschichte von Pracht, Zerstörung und Vergänglichkeit.
Renaissance-Pracht von 1620
Das Neue Schloss Tylsen wurde im Jahr 1620 von Thomas von dem Knesebeck im Stil der Renaissance erbaut. Es war ein Ausdruck von Macht, Reichtum und künstlerischem Anspruch. Über die Jahrhunderte trotzte es Kriegen, politischen Umwälzungen und den Herausforderungen der Zeit. Sogar die Schrecken des Zweiten Weltkriegs überstand das Bauwerk unbeschadet – bis es in der Nachkriegszeit zum Ziel ideologischer Zerstörung wurde.
„Krieg den Palästen“: Der bewusste Verfall
Nach 1945 begann eine traurige Phase für viele Schlösser und Herrenhäuser Ostdeutschlands. Unter dem Vorwand, Baumaterial für Neubauernstellen zu gewinnen, wurde eine gezielte Zerstörungspolitik umgesetzt. Der inoffizielle Slogan „Krieg den Palästen“ brachte zum Ausdruck, dass hier nicht nur Steine, sondern auch Symbole der alten Gesellschaftsordnung zerstört werden sollten. Auch das Neue Schloss Tylsen fiel diesem Vorgehen zum Opfer. Das einst prächtige Bauwerk wurde mutwillig zerstört – ein unwiederbringlicher Verlust für die Kulturlandschaft der Altmark.
Eine Erkundung voller Eindrücke
Als wir die Stätte erreichten, tauchte die tief stehende Wintersonne die Überreste der Ruine in ein sanftes Licht. Die frostige Luft verstärkte die geheimnisvolle Atmosphäre. Gemeinsam mit Oliver erkundete ich das Gelände, während unsere Drohnen in die Luft stiegen, um das einstige Schloss aus der Vogelperspektive festzuhalten. Die Ruine wirkt aus der Höhe noch beeindruckender – sie lässt erahnen, wie prachtvoll das Schloss einst gewesen sein muss.
Wir hielten inne und ließen die Geschichte dieses Ortes auf uns wirken. Die melancholische Stille und die winterliche Kälte unterstrichen die Bedeutung dieser historischen Stätte. Der Ort ist ein stiller Zeuge einer vergangenen Epoche und erinnert an die Konsequenzen ideologischer Zerstörung.
Ein lohnenswerter Ausflug
Das Neue Schloss Tylsen ist heute eine Ruine, die von außen besichtigt werden kann. Umgeben von Bäumen und einem kleinen Spielplatz lädt der Ort zu einem Spaziergang ein. Die Atmosphäre, besonders an einem kalten Wintertag, ist einzigartig – eine Mischung aus Natur, Geschichte und Nachdenklichkeit.
Für mich und Oliver war dieser Besuch nicht nur eine fotografische Expedition, sondern auch eine Reise in die Vergangenheit. Wenn ihr die Möglichkeit habt, empfehle ich euch, diesen geschichtsträchtigen Ort selbst zu besuchen. Packt euch warm ein und lasst euch von der Geschichte und der besonderen Stimmung des Neuen Schlosses Tylsen verzaubern.
Ein Besuch am Neuen Schloss Tylsen – Eine Reise durch Geschichte und Verfall
An einem frostigen Januarmorgen, bei klirrenden minus drei Grad, machte ich mich mit meinem guten Freund Oliver Martens auf den Weg in die Altmark, um die Überreste des Neuen Schlosses Tylsen zu erkunden. Mit Kameras und Drohnen im Gepäck waren wir gespannt darauf, die Geschichte dieses besonderen Ortes einzufangen. Die Ruine, die heute still und melancholisch in der winterlichen Landschaft ruht, erzählt eine bewegte Geschichte von Pracht, Zerstörung und Vergänglichkeit.
Renaissance-Pracht von 1620
Das Neue Schloss Tylsen wurde im Jahr 1620 von Thomas von dem Knesebeck im Stil der Renaissance erbaut. Es war ein Ausdruck von Macht, Reichtum und künstlerischem Anspruch. Über die Jahrhunderte trotzte es Kriegen, politischen Umwälzungen und den Herausforderungen der Zeit. Sogar die Schrecken des Zweiten Weltkriegs überstand das Bauwerk unbeschadet – bis es in der Nachkriegszeit zum Ziel ideologischer Zerstörung wurde.
„Krieg den Palästen“: Der bewusste Verfall
Nach 1945 begann eine traurige Phase für viele Schlösser und Herrenhäuser Ostdeutschlands. Unter dem Vorwand, Baumaterial für Neubauernstellen zu gewinnen, wurde eine gezielte Zerstörungspolitik umgesetzt. Der inoffizielle Slogan „Krieg den Palästen“ brachte zum Ausdruck, dass hier nicht nur Steine, sondern auch Symbole der alten Gesellschaftsordnung zerstört werden sollten. Auch das Neue Schloss Tylsen fiel diesem Vorgehen zum Opfer. Das einst prächtige Bauwerk wurde mutwillig zerstört – ein unwiederbringlicher Verlust für die Kulturlandschaft der Altmark.
Eine Erkundung voller Eindrücke
Als wir die Stätte erreichten, tauchte die tief stehende Wintersonne die Überreste der Ruine in ein sanftes Licht. Die frostige Luft verstärkte die geheimnisvolle Atmosphäre. Gemeinsam mit Oliver erkundete ich das Gelände, während unsere Drohnen in die Luft stiegen, um das einstige Schloss aus der Vogelperspektive festzuhalten. Die Ruine wirkt aus der Höhe noch beeindruckender – sie lässt erahnen, wie prachtvoll das Schloss einst gewesen sein muss.
Wir hielten inne und ließen die Geschichte dieses Ortes auf uns wirken. Die melancholische Stille und die winterliche Kälte unterstrichen die Bedeutung dieser historischen Stätte. Der Ort ist ein stiller Zeuge einer vergangenen Epoche und erinnert an die Konsequenzen ideologischer Zerstörung.
Ein lohnenswerter Ausflug
Das Neue Schloss Tylsen ist heute eine Ruine, die von außen besichtigt werden kann. Umgeben von Bäumen und einem kleinen Spielplatz lädt der Ort zu einem Spaziergang ein. Die Atmosphäre, besonders an einem kalten Wintertag, ist einzigartig – eine Mischung aus Natur, Geschichte und Nachdenklichkeit.
Für mich und Oliver war dieser Besuch nicht nur eine fotografische Expedition, sondern auch eine Reise in die Vergangenheit. Wenn ihr die Möglichkeit habt, empfehle ich euch, diesen geschichtsträchtigen Ort selbst zu besuchen. Packt euch warm ein und lasst euch von der Geschichte und der besonderen Stimmung des Neuen Schlosses Tylsen verzaubern.
1823 erwarb Friedrich Ludwig Wilhelm von dem Knesebeck (1776-1860) das Gut Jühnsdorf. Sein Sohn Leo von dem Knesebeck (1808-1883) und seine Frau Marianne, geb. von Quast (1816-1887), begannen nach dem Tod des Vaters einen größeren Umbau des Herrenhauses, den sie 1862 beendeten. 1919 mußte die letzte Knesebeck, seit dem Weltkrieg Witwe, das Gut verkaufen. 1996 erwarb die Familie Münstermann-Laartz Haus und Park, so daß diese sich heute in weit besserem Zustand befinden als viele andere brandenburgische Gutshäuser und -parks.
Siehe auch hier: www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Ein-ehrenwertes....
Mal schauen, ob ich nach 31 Jahren noch alle zusammen bekomme. Von links: Lars Brüchert, Andreas Winkel, Silvia Englert, Detlef Krause, Stefan Schmid, Katja Wieneke, Sandra von dem Knesebeck, Andreas Goihl, Roland Bauer, Ingo Bahrs, Uwe Frey, Anja Ruff, Marcel Wasser, Nicolai Kukacka, Anke Wölbern, Michael Bechte, Annabel Hartmann, Britta Lagerquist, Walter Erlbruch, Verena Lindner, Stefan Böhm, Bernd Widera. Wahrscheinlich hat Bernhard Lindner noch zum Trainerteam gehört und dieser auf den Auslöser gedrückt.
On the Historistic facades of the Berlin houses you find too many puttos today, so they started to install some putto traps at selected houses. Here you see a trap with a catched putto in it.
Da sich an vielen Fassaden der historistischen Gruenderzeitmietshaeuser in Berlin zu viele Putten angesiedelt haben, geht man neuerdings dazu ueber Puttenfallen aufzustellen. Hier sieht man eine Falle, die bereits zugeschlagen hat.
guessed in the guess where berlin gruppe by moschkatz
Nouvian, Claire
The Deep Leben in der Tiefsee (Gebundene Ausgabe)
Knesebeck Von Dem GmbH, Oktober 2006
256 S. - Sprache: Deutsch - 200 farb Abb., 4 Ktn. - 310x268x32 mm
ISBN: 3896603760 EAN: 9783896603760
Bis etwa tausend Meter reicht das Sonnenlicht ins Meer hinab. Darunter liegt die >Tiefsee< eine dunkle, bisher weitgehend unerforschte Welt ohne jede Flora. The Deep zeigt die Bewohner der Tiefsee: fantastische Kreaturen, mitunter von riesigem Ausmaß und bizarrer Gestalt. Die Wissenschaftsjournalistin Claire Nouvian trug das jeweils aktuellste und sensationellste Fotomaterial aller großen Meeresforschungsinstitute zusammen. International renommierte Tiefseeexperten berichten wissenschaftlich fundiert und spannend über die neuesten Erkenntnisse auf ihrem Gebiet. Noch nie ist man den Geheimnissen der Meerestiefe so nahe gerückt wie in diesem spektakulären Buch!
Gegliedert ist das Buch in:
Erforschung der Tiefe
Leben im offenen Meer
Ein chinesisches Schattentheater
Das nächtliche Ballett der Tiefseegeschöpfe
Lebende Lichter im Meer
Evolution auf frischer Tat ertappt
Gallertige, aber unersättliche Räuber
Vom Mythos zur Wirklichkeit: Einige Ungeheuer existieren wirklich
Sind Tiefseetiere lebende Fossilien
Der Tiefseevampir
Der Boden der Tiefsee: Eine Wüste ohne Leben?
Die polaren Tiefen
Der Monterey Canyon
Haie der Finsternis
Seeberge: Galapagosinseln der Tiefe
Tiefseeriffe: Aus den Augen, aus dem Sinn
Die hydrothermalen Oasen
Gas bringt Masse: Methan-Sickerquellen auf dem Meeresgrund
Die Kadaver der Wale: Neue Lebensquellen?
Tiefseegräben: Die letzten Abgründe
"Täuschen Sie sich nicht! Das sind keine Bilder aus dem neuen Film von Steven Spielberg, sondern das wohl faszinierendste Buch, das uns je Einblick in die Tiefsee gewährt hat." Frank Schätzing
Rezensionen
07.12.06
Im Rausch der Tiefe
Die Tiefsee stellt den größten, aber auch den unbekanntesten Lebensraum der Erde dar. Welch merkwürdige Kreaturen hier existieren, zeigt Claire Nouvian in "The Deep".
"Wer diese Welt mit eigenen Augen gesehen hat, wird sie für immer im Gedächtnis behalten wegen der Abgeschiedenheit, der kosmischen Kälte und ewigen Dunkelheit - vor allem aber wegen der unbeschreiblichen Schönheit ihrer Bewohner." Der amerikanische Zoologe William Beebe (1877-1962) versuchte mit dieser Liebeserklärung seine Ehrfurcht vor einem Lebensraum in Worte zu fassen, der zwar das mit Abstand größte Habitat unseres Planeten darstellt, der aber für die meisten Menschen nahezu unbekannt sein dürfte: die Tiefsee.
99 Prozent des Volumens der Erde, in denen sich Leben entwickeln kann, füllen die Ozeane aus. Doch von diesem Riesenraum beschränkten sich unsere Kenntnisse lange auf Zonen, soweit die Fischernetze reichten, sowie auf den schmalen Saum rund um die Küsten. Die Expedition des Forschungsseglers "Challenger" von 1872 bis 1876 brachte zwar einen ersten diffusen Eindruck einer rätselhaften exotischen Tierwelt mit, doch der Vorstoß in die Abgründe des Meeres blieb Pionieren wie Jacques Piccard vorbehalten, der sich 1960 in den Marianengraben 10 916 Meter tief hinabwagte. Die Menschheit strebte in den 1960er Jahren in die Weiten des Alls und nicht in die Tiefen der Ozeane.
Biologisch galt die Tiefsee auch als eher langweilig. Was außer ein paar einsamen Fischen und einigen verlorenen Schlangensternen, die im Schlamm herumwuseln, sollte hier groß zu holen sein? Erst als das Forschungstauchboot "Alvin" im Jahr 1977 die schier unglaubliche Lebensfülle der Hydrothermalquellen entdeckte, änderte sich das Bild: Das dunkle Reich der Tiefsee geriet ins Scheinwerferlicht der Forschung.
Inzwischen sind unsere Kenntnisse dieser verborgenen Welt rasant angewachsen, wenn auch die meisten der hier lebenden Arten immer noch unbekannt sein dürften. Die französische Wissenschaftsjournalistin und Filmemacherin Claire Nouvian hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Wissen über die Tiefsee zusammenzutragen - das Wissen und vor allem die Bilder. Meeresforschungsinstitute wie Woods Hole, Ifremer oder das Alfred-Wegener-Institut stellten ihr Fotomaterial zur Verfügung; Ozeanografen und Meeresbiologen gewann sie als Autoren. Heraus kam "The Deep" - ein Werk, das sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen kann.
In knapp gehaltenen, aber anschaulich und leicht verständlich verfassten Texte wird das Leben der offenen Tiefsee wie auch auf dem Meeresgrund bis hinab zu den Tiefseegräben präsentiert. Das beste sind jedoch die großformatigen Bilder: Hier zeigen sich bizarrste Kreaturen aus dem Reich der ewigen Finsternis in einer faszinierenden Schönheit. Fast alle abgebildeten Tiere - leider nicht alle - stellt die Autorin kurz vor.
Einziger Schönheitsfehler: Bei fotorealistisch gestalteten Zeichnungen wie des Riesenkalmars Architeuthis - von dem es bisher erst ein einziges verschwommenes Bild gibt - oder der Fahrt des Tauchroboters "Ventana" im Monterey Canyon fehlt der Hinweis, dass es sich eben nicht um ein echtes Foto handelt. So bleibt dem Leser überlassen zu raten, welches Bild denn nun wirklich "echt" und welches nur gemalt ist.
Doch zur Beruhigung: Fast alle Fotos sind echt, die rätselhaften Wesen existieren wirklich. Wer sich an der Schönheit dieser verborgenen Tierwelt erfreuen möchte, sollte zum Bilderrausch in "The Deep" hinabtauchen. Oder wie es der französische Meeresforscher Théodore Monod (1902-2000) ausdrückte: "Zwei Dinge versetzten Kant in bewunderndes Erstaunen: der gestirnte Himmel über ihm und das moralische Gesetz in ihm. Hätte unser Philosoph Gelegenheit gehabt, einmal in einem Tiefsee-U-Boot mitzufahren, hätte er seiner kurzen Aufzählung sicher ein drittes 'Weltwunder' hinzugefügt: den märchenhaften Tanz der Biolumineszenzen, die in der Dunkelheit dieser Abgründe Lichtpunkte setzen."
Andreas Jahn
Der Autor ist promovierter Biologe und Redakteur bei "spektrumdirekt" sowie "Gehirn&Geist".
Die Kirche stammt, wie auch das Dorf, aus dem 14. Jahrhundert. 1869 ließen die damaligen Gutsbesitzer, Leo von dem Knesebeck (1808-1883) und seine Frau Marianne, geb. von Quast (1816-1887), den Turm und die Apsis anfügen und die Fenster vergrößern und umgestalten und engagierten dafür den Baumeister Klehmet aus dem nahegelegenen Städtchen Zossen.
Südlich der Kirche befindet sich das - erfreulich gut gepflegte - Familiengrab derer von dem Knesebeck.
Einige von Jakobs gekritzelten Monstern.
So sehen also richtige Monster aus – Danke Jakob!
That‘s how monsters should look like.
Thank‘s a lot to Jakob!
Ein Besuch am Neuen Schloss Tylsen – Eine Reise durch Geschichte und Verfall
An einem frostigen Januarmorgen, bei klirrenden minus drei Grad, machte ich mich mit meinem guten Freund Oliver Martens auf den Weg in die Altmark, um die Überreste des Neuen Schlosses Tylsen zu erkunden. Mit Kameras und Drohnen im Gepäck waren wir gespannt darauf, die Geschichte dieses besonderen Ortes einzufangen. Die Ruine, die heute still und melancholisch in der winterlichen Landschaft ruht, erzählt eine bewegte Geschichte von Pracht, Zerstörung und Vergänglichkeit.
Renaissance-Pracht von 1620
Das Neue Schloss Tylsen wurde im Jahr 1620 von Thomas von dem Knesebeck im Stil der Renaissance erbaut. Es war ein Ausdruck von Macht, Reichtum und künstlerischem Anspruch. Über die Jahrhunderte trotzte es Kriegen, politischen Umwälzungen und den Herausforderungen der Zeit. Sogar die Schrecken des Zweiten Weltkriegs überstand das Bauwerk unbeschadet – bis es in der Nachkriegszeit zum Ziel ideologischer Zerstörung wurde.
„Krieg den Palästen“: Der bewusste Verfall
Nach 1945 begann eine traurige Phase für viele Schlösser und Herrenhäuser Ostdeutschlands. Unter dem Vorwand, Baumaterial für Neubauernstellen zu gewinnen, wurde eine gezielte Zerstörungspolitik umgesetzt. Der inoffizielle Slogan „Krieg den Palästen“ brachte zum Ausdruck, dass hier nicht nur Steine, sondern auch Symbole der alten Gesellschaftsordnung zerstört werden sollten. Auch das Neue Schloss Tylsen fiel diesem Vorgehen zum Opfer. Das einst prächtige Bauwerk wurde mutwillig zerstört – ein unwiederbringlicher Verlust für die Kulturlandschaft der Altmark.
Eine Erkundung voller Eindrücke
Als wir die Stätte erreichten, tauchte die tief stehende Wintersonne die Überreste der Ruine in ein sanftes Licht. Die frostige Luft verstärkte die geheimnisvolle Atmosphäre. Gemeinsam mit Oliver erkundete ich das Gelände, während unsere Drohnen in die Luft stiegen, um das einstige Schloss aus der Vogelperspektive festzuhalten. Die Ruine wirkt aus der Höhe noch beeindruckender – sie lässt erahnen, wie prachtvoll das Schloss einst gewesen sein muss.
Wir hielten inne und ließen die Geschichte dieses Ortes auf uns wirken. Die melancholische Stille und die winterliche Kälte unterstrichen die Bedeutung dieser historischen Stätte. Der Ort ist ein stiller Zeuge einer vergangenen Epoche und erinnert an die Konsequenzen ideologischer Zerstörung.
Ein lohnenswerter Ausflug
Das Neue Schloss Tylsen ist heute eine Ruine, die von außen besichtigt werden kann. Umgeben von Bäumen und einem kleinen Spielplatz lädt der Ort zu einem Spaziergang ein. Die Atmosphäre, besonders an einem kalten Wintertag, ist einzigartig – eine Mischung aus Natur, Geschichte und Nachdenklichkeit.
Für mich und Oliver war dieser Besuch nicht nur eine fotografische Expedition, sondern auch eine Reise in die Vergangenheit. Wenn ihr die Möglichkeit habt, empfehle ich euch, diesen geschichtsträchtigen Ort selbst zu besuchen. Packt euch warm ein und lasst euch von der Geschichte und der besonderen Stimmung des Neuen Schlosses Tylsen verzaubern.
Philipp von dem Knesebeck - Managing Partner, Blue Future Partners
Ertan Can - Managing Partner, Multiple Capital
Johanna Holmström - CIO/Co-Founder, Nordic Node
Mark Schmitz - CEO & Managing Partner, Equation
Featuring:
-Philipp von dem Knesebeck, Managing Partner, Blue Future Partners
-Michael Kim, Founder, Cendana Capital
-Jay Eum, Managing Partner, GFT Ventures
-Amit Goyal, Executive Director, Carpediem Advisors Pvt. Ltd
-Padmanabh Sinha, Executive Director and Chief Investment Officer – Growth Equity, National Investment & Infrastructure Fund Limited (NIIFL)
Spagat bei einem der vielen Preußengeneräle
Knesebeck, Karl Friedrich Freiherr von dem, * 5.5.1768 Karwe b. Ruppin, + 12.1.1848 Berlin, Militär, Politiker.
Er war der Sohn eines preußischen Gardeleutnants und Gutsbesitzers aus altmärkischem Uradelsgeschlecht. Knesebeck erhielt bis zu seinem 14. Lebensjahr Privatunterricht und trat dann in die preußische Armee ein. Ab 1794 wurde er zu Generalstabsarbeiten herangezogen. 1799 zog Knesebeck nach Potsdam. Er erstrebte ab 1806 eine preußische Nationalmiliz. 1806 rettete er bei Auerstedt Friedrich Wilhelm III. vor französischer Gefangenschaft und wurde ins russische Hauptquartier als Verbindungsoffizier entsandt. Er wurde ehrenvoll als Oberstleutnant aus dem Heer entlassen, stellte sich jedoch 1809 erneut zur Verfügung. 1813 wurde er zum Oberst befördert und Generaladjutant des Königs. Er war Gegner der Reformpartei und suchte seinen Einfluß beim König gegen die Pläne Blüchers und Gneisenaus zur Geltung zu bringen. Gesandtschaften führten ihn nach Österreich und Rußland. 1825 zum General der Infanterie befördert, wurde er 1831 nach Gneisenaus Tod Oberbefehlshaber der preußischen Observationsarmee in Posen. Im Jahre 1847 nahm er als Generalfeldmarschall seinen Abschied. Sein Ehrengrab befindet sich auf dem Garnisonfriedhof in Mitte.
Vorher Straße der Abt. V/1 des Bebauungsplanes. Zum Zeitpunkt ihrer Benennung ging die Knesebeckstraße nur von Kurfürstendamm bis Hardenbergstraße. Noch im Jahre 1890 war sie mit diesem Verlauf eingezeichnet. Zwischen 1891 und 1892 wurde ihre Verlängerung bis zur Lietzenburger Straße ebenso benannt.
berlin.kauperts.de/Strassen/Knesebeckstrasse-10623-10719-...
D E T L E V SC HWE N N IC K E
E U R O P Ä I S C H E S TAMMT A F E L N . N E U E F O LG E
B A N D X X I
B R A N D E N B U R G U N D P R E U S S E N 2
2002. 232 Seiten mit 167 Tafeln
Ln e 125.- ISBN 3-465-03167-9
Ahlimb aus der Altmark
Arnim a.d.H. Gerswalde, preußische Grafen und Freiherren
Hans Rudolf v. Bischofwerder und seine Familie
Bleichröder
Bredow, Reichsgrafen, preußische Grafen und Freiherren
Reichsgrafen v. Brühl
die Familien Daum, Splitgerber, Schickler und Berendes als Inhaber des Bankhauses
„Splitgerber u. Dau“ in Berlin
Gans zu Putlitz
Daniel Itzig 1723–1799 und seine Familie
Knesebeck Schwarzer Stamm a.d.H. Wittingen und die Häuser Karwe
und Löwenbruch in der Mark
Johann Andreas v. Kraut und seine Familie
Marwitz Linie Sellin-Grünrade und das Haus Friedersdorf
Mendelssohn
Rochow
Salder(n) aus dem Braunschweigischen in Braunschweig und der Mark
Reichsfreiherren vom und zum Stein zu Nassau
Groeben in Brandenburg und in Preußen
Herren v. Kittlitz in Preußen
die österreichischen Rautter in Preußen
Schlieben in der Mittelmark, der Lausitz und in Preußen, 1718 preußischer Graf
Tettau aus dem Vogtland in Preußen
Wallenrodt aus Oberfranken in Preußen
V I TTORIO K LOSTERMANN
Tel.: (069) 97 08 16 – 0 Fax: (069) 70 80 38 E-mail: verlag@klostermann.de
Das Schloss im Dorf Röderhof wurde von Karl Friedrich von dem Knesebeck erbaut, der 1823 die Domäne Huysburg von König Friedrich Wilhelm III geschenkt bekam. Die Steine besorgte er sich durch die weitgehende Schleifung des Klosters Huysburg in unmittelbarer nähe.
Nach dem Krieg wurde im Schloss ein Pflegeheim eingerichtet. Heute leben wieder Privatleute in diesen Gemäuern. Das Schloss und die Gartenanlage ist leider für Besucher nicht zugängig.
Ein Besuch am Neuen Schloss Tylsen – Eine Reise durch Geschichte und Verfall
An einem frostigen Januarmorgen, bei klirrenden minus drei Grad, machte ich mich mit meinem guten Freund Oliver Martens auf den Weg in die Altmark, um die Überreste des Neuen Schlosses Tylsen zu erkunden. Mit Kameras und Drohnen im Gepäck waren wir gespannt darauf, die Geschichte dieses besonderen Ortes einzufangen. Die Ruine, die heute still und melancholisch in der winterlichen Landschaft ruht, erzählt eine bewegte Geschichte von Pracht, Zerstörung und Vergänglichkeit.
Renaissance-Pracht von 1620
Das Neue Schloss Tylsen wurde im Jahr 1620 von Thomas von dem Knesebeck im Stil der Renaissance erbaut. Es war ein Ausdruck von Macht, Reichtum und künstlerischem Anspruch. Über die Jahrhunderte trotzte es Kriegen, politischen Umwälzungen und den Herausforderungen der Zeit. Sogar die Schrecken des Zweiten Weltkriegs überstand das Bauwerk unbeschadet – bis es in der Nachkriegszeit zum Ziel ideologischer Zerstörung wurde.
„Krieg den Palästen“: Der bewusste Verfall
Nach 1945 begann eine traurige Phase für viele Schlösser und Herrenhäuser Ostdeutschlands. Unter dem Vorwand, Baumaterial für Neubauernstellen zu gewinnen, wurde eine gezielte Zerstörungspolitik umgesetzt. Der inoffizielle Slogan „Krieg den Palästen“ brachte zum Ausdruck, dass hier nicht nur Steine, sondern auch Symbole der alten Gesellschaftsordnung zerstört werden sollten. Auch das Neue Schloss Tylsen fiel diesem Vorgehen zum Opfer. Das einst prächtige Bauwerk wurde mutwillig zerstört – ein unwiederbringlicher Verlust für die Kulturlandschaft der Altmark.
Eine Erkundung voller Eindrücke
Als wir die Stätte erreichten, tauchte die tief stehende Wintersonne die Überreste der Ruine in ein sanftes Licht. Die frostige Luft verstärkte die geheimnisvolle Atmosphäre. Gemeinsam mit Oliver erkundete ich das Gelände, während unsere Drohnen in die Luft stiegen, um das einstige Schloss aus der Vogelperspektive festzuhalten. Die Ruine wirkt aus der Höhe noch beeindruckender – sie lässt erahnen, wie prachtvoll das Schloss einst gewesen sein muss.
Wir hielten inne und ließen die Geschichte dieses Ortes auf uns wirken. Die melancholische Stille und die winterliche Kälte unterstrichen die Bedeutung dieser historischen Stätte. Der Ort ist ein stiller Zeuge einer vergangenen Epoche und erinnert an die Konsequenzen ideologischer Zerstörung.
Ein lohnenswerter Ausflug
Das Neue Schloss Tylsen ist heute eine Ruine, die von außen besichtigt werden kann. Umgeben von Bäumen und einem kleinen Spielplatz lädt der Ort zu einem Spaziergang ein. Die Atmosphäre, besonders an einem kalten Wintertag, ist einzigartig – eine Mischung aus Natur, Geschichte und Nachdenklichkeit.
Für mich und Oliver war dieser Besuch nicht nur eine fotografische Expedition, sondern auch eine Reise in die Vergangenheit. Wenn ihr die Möglichkeit habt, empfehle ich euch, diesen geschichtsträchtigen Ort selbst zu besuchen. Packt euch warm ein und lasst euch von der Geschichte und der besonderen Stimmung des Neuen Schlosses Tylsen verzaubern.
Zahra's Paradise German edition released by Khnesbeck Das Besondere Buch.
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Spagat bei einem der vielen Preußengeneräle
Knesebeck, Karl Friedrich Freiherr von dem, * 5.5.1768 Karwe b. Ruppin, + 12.1.1848 Berlin, Militär, Politiker.
Er war der Sohn eines preußischen Gardeleutnants und Gutsbesitzers aus altmärkischem Uradelsgeschlecht. Knesebeck erhielt bis zu seinem 14. Lebensjahr Privatunterricht und trat dann in die preußische Armee ein. Ab 1794 wurde er zu Generalstabsarbeiten herangezogen. 1799 zog Knesebeck nach Potsdam. Er erstrebte ab 1806 eine preußische Nationalmiliz. 1806 rettete er bei Auerstedt Friedrich Wilhelm III. vor französischer Gefangenschaft und wurde ins russische Hauptquartier als Verbindungsoffizier entsandt. Er wurde ehrenvoll als Oberstleutnant aus dem Heer entlassen, stellte sich jedoch 1809 erneut zur Verfügung. 1813 wurde er zum Oberst befördert und Generaladjutant des Königs. Er war Gegner der Reformpartei und suchte seinen Einfluß beim König gegen die Pläne Blüchers und Gneisenaus zur Geltung zu bringen. Gesandtschaften führten ihn nach Österreich und Rußland. 1825 zum General der Infanterie befördert, wurde er 1831 nach Gneisenaus Tod Oberbefehlshaber der preußischen Observationsarmee in Posen. Im Jahre 1847 nahm er als Generalfeldmarschall seinen Abschied. Sein Ehrengrab befindet sich auf dem Garnisonfriedhof in Mitte.
Vorher Straße der Abt. V/1 des Bebauungsplanes. Zum Zeitpunkt ihrer Benennung ging die Knesebeckstraße nur von Kurfürstendamm bis Hardenbergstraße. Noch im Jahre 1890 war sie mit diesem Verlauf eingezeichnet. Zwischen 1891 und 1892 wurde ihre Verlängerung bis zur Lietzenburger Straße ebenso benannt.
berlin.kauperts.de/Strassen/Knesebeckstrasse-10623-10719-...
Der Abschlag ist manchmal bei Linksspielern zugewachsen. Sandra von dem Knesebeck kann sich hier gar nicht richtig bewegen.
In Zivil: links 2x Kramer, 2x Lagerquist, rechts die Pensionsinhaberin und ich. Im Dress: (oben) Lars Brüchert, Ingo Bahrs, Andreas Winkel, Bernd Widera, Walter Erlbruch, Axel Dreyer. (unten) Sandra von dem Knesebeck, Verena Lindner, Britta Lagerquist, Michael Bechte, Uwe Frey, Gabi Weiss, Annabel Hartmann.
Ein Besuch am Neuen Schloss Tylsen – Eine Reise durch Geschichte und Verfall
An einem frostigen Januarmorgen, bei klirrenden minus drei Grad, machte ich mich mit meinem guten Freund Oliver Martens auf den Weg in die Altmark, um die Überreste des Neuen Schlosses Tylsen zu erkunden. Mit Kameras und Drohnen im Gepäck waren wir gespannt darauf, die Geschichte dieses besonderen Ortes einzufangen. Die Ruine, die heute still und melancholisch in der winterlichen Landschaft ruht, erzählt eine bewegte Geschichte von Pracht, Zerstörung und Vergänglichkeit.
Renaissance-Pracht von 1620
Das Neue Schloss Tylsen wurde im Jahr 1620 von Thomas von dem Knesebeck im Stil der Renaissance erbaut. Es war ein Ausdruck von Macht, Reichtum und künstlerischem Anspruch. Über die Jahrhunderte trotzte es Kriegen, politischen Umwälzungen und den Herausforderungen der Zeit. Sogar die Schrecken des Zweiten Weltkriegs überstand das Bauwerk unbeschadet – bis es in der Nachkriegszeit zum Ziel ideologischer Zerstörung wurde.
„Krieg den Palästen“: Der bewusste Verfall
Nach 1945 begann eine traurige Phase für viele Schlösser und Herrenhäuser Ostdeutschlands. Unter dem Vorwand, Baumaterial für Neubauernstellen zu gewinnen, wurde eine gezielte Zerstörungspolitik umgesetzt. Der inoffizielle Slogan „Krieg den Palästen“ brachte zum Ausdruck, dass hier nicht nur Steine, sondern auch Symbole der alten Gesellschaftsordnung zerstört werden sollten. Auch das Neue Schloss Tylsen fiel diesem Vorgehen zum Opfer. Das einst prächtige Bauwerk wurde mutwillig zerstört – ein unwiederbringlicher Verlust für die Kulturlandschaft der Altmark.
Eine Erkundung voller Eindrücke
Als wir die Stätte erreichten, tauchte die tief stehende Wintersonne die Überreste der Ruine in ein sanftes Licht. Die frostige Luft verstärkte die geheimnisvolle Atmosphäre. Gemeinsam mit Oliver erkundete ich das Gelände, während unsere Drohnen in die Luft stiegen, um das einstige Schloss aus der Vogelperspektive festzuhalten. Die Ruine wirkt aus der Höhe noch beeindruckender – sie lässt erahnen, wie prachtvoll das Schloss einst gewesen sein muss.
Wir hielten inne und ließen die Geschichte dieses Ortes auf uns wirken. Die melancholische Stille und die winterliche Kälte unterstrichen die Bedeutung dieser historischen Stätte. Der Ort ist ein stiller Zeuge einer vergangenen Epoche und erinnert an die Konsequenzen ideologischer Zerstörung.
Ein lohnenswerter Ausflug
Das Neue Schloss Tylsen ist heute eine Ruine, die von außen besichtigt werden kann. Umgeben von Bäumen und einem kleinen Spielplatz lädt der Ort zu einem Spaziergang ein. Die Atmosphäre, besonders an einem kalten Wintertag, ist einzigartig – eine Mischung aus Natur, Geschichte und Nachdenklichkeit.
Für mich und Oliver war dieser Besuch nicht nur eine fotografische Expedition, sondern auch eine Reise in die Vergangenheit. Wenn ihr die Möglichkeit habt, empfehle ich euch, diesen geschichtsträchtigen Ort selbst zu besuchen. Packt euch warm ein und lasst euch von der Geschichte und der besonderen Stimmung des Neuen Schlosses Tylsen verzaubern.
Venture Capital Summit: Manager selection in VC: how do LPs identify the next set of star players
- Jessica Archibald, Managing Director, Top Tier Capital Partners
- Philipp von dem Knesebeck, Managing Partner, Blue Future Partners
- Iris Zhao, Managing Director, GCM Grosvenor
- Erik Lassila, Managing Partner, Peakview Capital