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Unter den Bergen des Lausitzer Gebirges zählt der Himpelberg (Chřibský vrch) sicherlich nicht zu den bekanntesten. Mit 621 m über NN zählt er zudem nicht zu den höchsten Erhebungen, weshalb man grandiose Aussichten hier nicht unbedingt erwartet. Ebenso wie vom Kleinen Schöber (Malý Stožec) hat man dann allerdings geradezu atemberaubende Fernblicke, da aus den Hängen des Himpelbergs an mehreren Stellen mächtige Felsklippen aufsteigen. Am eindrucksvollsten ist der Blick auf den Kaltenberg (Studenec) sowie in Richtung Elbsandsteingebirge. Reizvoll ist zudem der Blick über ein steiles Blockmeer zum Tannenberg (Jedlová), wobei man sogar den Jeschken (Ještěd) erblicken kann. Lediglich nach Norden ist der Blick eingeschränkt, so dass der Ort Kreibitz (Chřibská), von welchem sich der tschechische Name des Bergs ableitet nur aufgrund der derzeitigen Borkenkäfer-Kahlschläge möglich ist. Der selten besuchte Berg bietet Ruhe und Natur pur, wobei einige schön gestaltete Sitzgelegenheiten auf den Phonolithklippen wunderbar geeignet sind, Entspannung zu vermitteln...
Es ist ein Bild zur Geschichte der Landwirtschaft auf den Hochflächen über 800 m Seehöhe im Bayerischen Wald. Der "Maler Herbst" zeichnet es besonders deutlich. Schon seit 1396 (erste urkundliche Erwähnung von Reichenberg) mussten die Bewohner den flachgründigen und steinigen Böden bei rauem Klima Nahrung und andere Lebensgrundlagen abgewinnen. Die schmalen Flure, die sich für den Ackerbau eigneten, sind im Urkataster 1843 festgehalten. Die Grenzen zwischen den Eignern sind heute noch als Steinwälle zu sehen, seit vielen Generationen mit Sträuchern und Bäumen bewachsen. Sie werden heute von den Bauern im Nebenerwerb gepflegt.
Über Jahrhunderte kam die Dreifelderwirtschaft zur Anwendung: Im ersten Jahr gab es Winterroggen (Winterkorn), im 2. Jahr wurde Hafer oder Lein angebaut, im 3. Jahr wurde der Boden zur Erholung brach liegengelassen.
Heutzutage ist zwischen den Steinwällen nur noch Grünland zu sehen, das bei Bedarf mit Maschinen gemäht und gedüngt wird.
Rechts im Hintergrund ist die Nationalpark-Enklave Waldhäuser (ca. 940 m üb. NN) zu erkennen, dahinter der Lusengipfel (1373 m) mit Blockmeer.
Der Weg im Vordergrund führt der Weg von Reichenberg über Höhenbrunn nach St. Oswald.
Der Berg Plešivec ist aufgrund seiner exponierten Lage der markanteste der des Brdykammes. Es ist nicht verwunderlich, dass der aussichtsreiche Berg eine der größten bronzezeitlichen Burgstätten Böhmens beherbergt (57 ha). Hier wurden bisher 9 Bronzedepots ausfindig gemacht, was die Bedeutung des Berges während der Keltenzeit unterstreicht. Auf der Westseite fällt der Berg steil zum Tal der Litavka ab, wobei an der sogenannten "Teufelskanzel" (Čertova kazatelna) das Quarzitgestein eine Steilwand mit darunter liegendem Blockmeer bildet. Von hier fällt der Blick in die Weite der Wälder des ehemaligen Truppenübungsplatzes im Brdywald sowie weiter in das Bergland in Richtung Rokitzan und Pilsen.
limited Texas edition controllers available during SXSW 2011. The wood choice for maximum Texas flavor? Mesquite of course.
The Limited Texas Edition Ohm64 and Block have extra thick “Texas sized” mesquite end caps, clear anodized aluminum body, white LED’s and a mesquite crossfader. We fabricated a new Texas star wood brand to designate this run of controllers. Everyone who has picked up one of these Texas edition controllers comments on how well made it feels; the density of the mesquite with a little extra weight is really nice and solid. We may take mesquite for granted here in Texas but for the rest of the world, it is an exotic wood.
Der mit Granit-Felsblöcken vollständig bedeckte Gipfelbereich wurde einer Sage nach vom Teufel über einem Goldschatz aufgetürmt. Tatsächlich ist der Felsgipfel eine geologische Sehenswürdigkeit, die den Lusen unverwechselbar macht.
Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) hat im September 2005 das Blockmeer am Gipfel des Lusen mit dem Gütesiegel Bayerns Schönste Geotope ausgezeichnet. Seitdem gehört das Blockmeer zu den bedeutendsten geologischen Besonderheiten Bayerns. Dieses Blockmeer am Grenzkamm zwischen Bayern und Böhmen ist durch eiszeitliche Erosion, vor allem durch Frostverwitterung in der Quartärzeit, entstanden.
- aus Wikipedia
Der Gipfel des Eisbergs ist vollständig von Basaltschutt beeckt. Über das Blockmeer verläuft ein aus großen Steinen gesetzter, ungewöhnlich breiter Weg. Wenn man durch die knorrigen alten Linden tritt eröffnet sich ein wundervoller Ausblick über das Böhmische Mittelgebirge und die Porta Bohemica. Zu jeder Jahreszeit erwartet einen hier oben ein mystischer Zauber.
Der Lusen ist mit einer Höhe von 1373 m ü. NN zwar 'nur' der fünfthöchste Berg des Bayerischen Waldes, jedoch besitzt er den wohl beeindruckendsten Gipfel des gesamten Gebirgszuges. Auf einer ovalen Fläche von ca. 150 x 200 m besteht der Gipfelbereich aus einem von Granitblöcken gebildeten Blockmeer auf dem nur in einem kleinen Bereich Bäume wachsen. Der Name Lusen schein sehr alt zu sein und könnte bereits in eine Zeit vor der keltischen Besiedlung zurück reichen. Sicherlich dürfte der einem künstlich aufgeschütteten gigantischen Hügelgrab gleichende Berg den Menschen früherer Zeiten ein heiliger Ort gewesen sein. Heute ist der Lusen eines der beliebtesten Wanderziele der Region und das am Fuß des Gipfels 1938 errichtete Lusenschutzhaus lädt in der gemütlichen Schankstube zur Rast ein.
Zur Geologie:
Der am Lusen anstehende Granit wurde als magmatisches Tiefengestein im Erdzeitalter Karbon (vor ca. 320 Mio. Jahren) gebildet. Während dieser Variszischen Gebirgsbildung drangen magmatische Schmelzen in Schwächezonen der Erdkruste auf und bildeten Gesteinskörper die später durch Abtragungsvorgänge freigelegt worden sind. IM Gipfelbereich des Lusen steht heute ein fein- bis mittelkörniger Granit über einem etwas älteren grobkörnigen Granit an. Das Blockmeer am Lusen entstand durch tiefgreifende Verwitterungsprozesse ab der Zeit des Tertiär, wobei insbesondere das durch extreme Temperaturschwankungen gekennzeichnete Eiszeitalter (Pleistozän) den Zerfall in Einzelblöcke beschleunigte.
Geology: The granite on the Lusen was formed as igneous plutonic rock in the Carboniferous period (approx. 320 million years ago). During this Variscan orogeny, magmatic melts penetrated weak zones in the earth's crust and formed rock bodies that were later exposed by erosion processes. IN THE summit area of the Lusen there is now a fine to medium-grain granite above a somewhat older, coarse-grain granite. The block sea on the Lusen was created by profound weathering processes from the Tertiary period onwards, with the ice age (Pleistocene) in particular, characterized by extreme temperature fluctuations, accelerating the disintegration into individual blocks.
Bis Mitte der 1990er Jahre verlief beinahe der gesamte Anstieg auf den Lusen (bis kurz vor das Blockmeer) im schattigen Misch- bzw. Nadelwald. Ab 1995 fielen aufgrund der ungewöhnlich warmen Witterung jedoch weite Teile des alten Bergfichtenwaldes dem Borkenkäfer zum Opfer. Im Lusengebiet und nördlich davon traten auf rund 4000 Hektar die Schäden fast geschlossen auf. Dem Grundsatz des Nationalparkgedankens folgend wurden keine chemischen oder biologischen Abwehrmaßnahmen ergriffen. Dem Betrachter bietet sich vom Lusengipfel aus daher ein Bild, in dem immer noch die abgestorbenen Nadelbäume dominieren. Für viele Besucher des Nationalparks wirkt dieses Bild des augenscheinlich "toten Waldes" befremdlich. Die Nationalparkverwaltung hat sich jedoch dafür entschieden, kein Totholz aus dem betroffenen Gebiet zu entfernen. Sie vertritt die Philosophie "Natur Natur sein lassen". Es sterbe nicht der Wald, sondern nur seine alten Individuen. Im Schutze der toten Bäume wächst bereits ein neuer Wald zu einem europaweit einzigartigen “wilden Wald” nach. Der neue natürliche und baumartenreiche Wald dürfte den üblichen monotonen Nutzholzforsten ökologisch weit überlegen sein. Der Erlebnisweg "Hochwaldsteig" am Sommerweg gibt Einblicke in diese natürliche Waldentwicklung.
- aus Wikipedia
Bis Mitte der 1990er Jahre verlief beinahe der gesamte Anstieg auf den Lusen (bis kurz vor das Blockmeer) im schattigen Misch- bzw. Nadelwald. Ab 1995 fielen aufgrund der ungewöhnlich warmen Witterung jedoch weite Teile des alten Bergfichtenwaldes dem Borkenkäfer zum Opfer. Im Lusengebiet und nördlich davon traten auf rund 4000 Hektar die Schäden fast geschlossen auf. Dem Grundsatz des Nationalparkgedankens folgend wurden keine chemischen oder biologischen Abwehrmaßnahmen ergriffen. Dem Betrachter bietet sich vom Lusengipfel aus daher ein Bild, in dem immer noch die abgestorbenen Nadelbäume dominieren. Für viele Besucher des Nationalparks wirkt dieses Bild des augenscheinlich "toten Waldes" befremdlich. Die Nationalparkverwaltung hat sich jedoch dafür entschieden, kein Totholz aus dem betroffenen Gebiet zu entfernen. Sie vertritt die Philosophie "Natur Natur sein lassen". Es sterbe nicht der Wald, sondern nur seine alten Individuen. Im Schutze der toten Bäume wächst bereits ein neuer Wald zu einem europaweit einzigartigen “wilden Wald” nach. Der neue natürliche und baumartenreiche Wald dürfte den üblichen monotonen Nutzholzforsten ökologisch weit überlegen sein. Der Erlebnisweg "Hochwaldsteig" am Sommerweg gibt Einblicke in diese natürliche Waldentwicklung.
Bis Mitte der 1990er Jahre verlief beinahe der gesamte Anstieg auf den Lusen (bis kurz vor das Blockmeer) im schattigen Misch- bzw. Nadelwald. Ab 1995 fielen aufgrund der ungewöhnlich warmen Witterung jedoch weite Teile des alten Bergfichtenwaldes dem Borkenkäfer zum Opfer. Im Lusengebiet und nördlich davon traten auf rund 4000 Hektar die Schäden fast geschlossen auf. Dem Grundsatz des Nationalparkgedankens folgend wurden keine chemischen oder biologischen Abwehrmaßnahmen ergriffen. Dem Betrachter bietet sich vom Lusengipfel aus daher ein Bild, in dem immer noch die abgestorbenen Nadelbäume dominieren. Für viele Besucher des Nationalparks wirkt dieses Bild des augenscheinlich "toten Waldes" befremdlich. Die Nationalparkverwaltung hat sich jedoch dafür entschieden, kein Totholz aus dem betroffenen Gebiet zu entfernen. Sie vertritt die Philosophie "Natur Natur sein lassen". Es sterbe nicht der Wald, sondern nur seine alten Individuen. Im Schutze der toten Bäume wächst bereits ein neuer Wald zu einem europaweit einzigartigen “wilden Wald” nach. Der neue natürliche und baumartenreiche Wald dürfte den üblichen monotonen Nutzholzforsten ökologisch weit überlegen sein. Der Erlebnisweg "Hochwaldsteig" am Sommerweg gibt Einblicke in diese natürliche Waldentwicklung.
Das Blockmeer aus durch Fröste gesprengten Granitfelsen am Lusen-Gipfel (1373m ü. NN) gehört zu den 100 schönsten Geotopen in Bayern. Am unteren Bildrand: Natürliche Waldverjüngung nach Borkenkäferbefall an Fichten.
im Vordergrund das einzigartige Blockmeer auf dem Lusengipfel. Dahinter sehr gut erkennbar, wie der "tote Wald" langsam wieder grün wird.