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Der Honigzitzberg (Lhota) zählt zu den Bergen des Böhmischen Mittelgebirges die nur sehr selten von Menschen besucht werden. Über den Gipfelgrat verläuft dementsprechend auch nur ein kaum erkennbarer Pfad, der allerdings Naturliebhabern große Freude bereiten kann. Eindrucksvoll ist das kleine Plateau auf dem Ostgipfel, von welchem sogar eine beschränkte Aussicht möglich ist. Bemerkenswert am Honigzitzberg sind außerdem die gewaltigen Blockmeere am Südhang, die in dieser Größe kaum an anderen Bergen zu finden sind.
Das Hohe Rad (Vysoké kolo) zählt mit 1509 m über NN zu den vier höchsten Bergen des Riesengebirges. Zugleich gehört dessen Umgebung mit der Tafelsteinplatte (Vysoká pláň) und imposanten Schneegrube zu den spektakulärsten Bereichen des Gebirgszuges. Aus Naturschutzgründen wurden zur Besucherlenkung leider (leider) die alten Wege über den Gipfel des Berges gesperrt. Lediglich der Hauptwanderweg über das Blockmeer am oberen Nordhang kann begangen werden, wofür man jedoch mit einer einzigartigen Aussicht hinab in das schlesische Riesengebirgsvorland belohnt wird. Das Hohe Rad besitzt mit seiner markanten podestartigen Form und der vollständigen Umhüllung mit Granitblockmeeren einen sehr mystischen Charakter. Geheimnisvolle ist auch der deutsche Name "Hohes Rad", welcher als unmittelbare Übersetzung sich heute im tschechischen "Vysoké kolo" wiederfindet. Wenn man nun aber davon ausgeht, dass die Deutschen bei der Besiedlung des Riesengebirges im Hochmittelalter ihrerseits ältere slawische Namen übernommen haben, dann würde das deutsche "Rad" am ehesten vom slawischen "hrad / hradiště" = Burg / Burgstätte hergeleitet werden können. Ähnlich verhält es sich beispielsweise beim "Radelstein", dem zweithöchsten Berg des Böhmischen Mittelgebirges, der sinnvollerweise heute tschechisch "Hradišťany" heißt. Wer weiß, vielleich lag ja auf diesem mystischen Berg tatsächlich eine mittelalterliche oder ältere Burg- oder Kultstätte. Passend wäre es allemal...
Erwähnenswert wäre noch, dass der polnische Name "Wielki Szyszak" in eine gänzlich andere Richtung geht. Dieser Name entspricht nämlich der "Großen Sturmhaube", die allerdings - zumindest für die früheren deutschen Kartografen - 600 m östlich des Hohen Rads (im Mittelgrund des Bildes) liegt...
Die Gleichberge beherrschen als markanter Doppelgipfel die Landschaft südlich des Thüringer Waldes. Beide Berge werden aus Basalten aufgebaut die durch Vulkanismus während der Zeit des Tertiär gebildet worden sind. Insbesondere der Kleine Gleichberg fasziniert durch ungewöhnlich große Blockmeere, die sich um den gesamten Gipfel ziehen. Der plateauartige Berg bot dadurch von jeher eine grandiose Fernsicht, wodurch er einen geradezu perfekten Ort zur Anlage einer Höhensiedlung darstellte. Die als "Steinsburg" bezeichnete keltische Bergfestung wurde in mehreren Phasen ausgebaut, wobei ein mehrteiliges Ringmauersystem entstand, dessen äußerste Mauer über 3 Kilometer lang war! Die Steinsburg wurde im 19. Jahrhundert von den ersten Forschern aufgrund dieser gigantischen Bauleistung gar auf eine Stufe mit den ägyptischen Pyramiden gestellt wurde. Nichtsdestotrotz fielen große Teil des Trockenmauerwerks der Abfuhr des Steinmaterials zum Zwecke des Straßenbaus zum Opfer. Die gesamten Blockmeere wurden zudem systematisch umgepflügt, um brauchbare Pflastersteine auszulesen. Zumindest brachte dieses zerstörerische Werk eine ungewöhnlich große Zahl archäologischer Funde, die allerdings selten exakt in ihrer Befundsituation dokumentiert sind. Neben den verbliebenen baulichen Zeugnissen der Steinsburg kann auf dem Gipfel das Fundament der ehemaligen Wallfahrtskapelle St. Michael entdeckt werden. Vermutlich wurde sie am Standort eines vorchristlichen Heiligtums angelegt. Die archäologischen Funde aus der Steinsburg sowie aus der weiteren Umgebung können im Museum am Sattel zwischen Großem und Kleinen Gleichberg betrachtet werden. Eine Wanderung auf den Kleinen Gleichberg lohnt aber allein schon wegen der unvergleichlich reichhaltigen Fernsicht.
Der Kaltenberg (Studenec) ist ein wahrlich majestätischer Berg, was vom Hang des Goldbergs (Zlatý vrch) besonders eindrucksvoll zu bemerken ist. Schön zeichnen sich die charakteristischen Blockmeere in den Hangwäldern des Kaltenbergs ab und an dessen Fuße zeigen sich einige Häuser des Dorfs Hasel (Líska), während der Blick weiter in das Gebiet des Elbsandsteins reicht.
Im burgenreichen Böhmischen Mittelgebirge stellt die Burg Kamaik eine besondere Kostbarkeit dar. Sie wurde 1319 im Auftrag des König Johann von Luxemburg errichtet. Typisch ist ihr Aufbau mit einem zentralen Wohnturm (Donjon). 1547 erhielt die Anlage einen Palas am Fuß der spitzen Basaltklippe. Nachdem die Burg im Dreißigjährigen Krieg 1632 erobert worden war, verfiel sie rasch. Heute blieben nur recht geringe Mauerreste erhalten, die Lage auf und um die schroffe Basaltklippe ist jedoch immer ein schönes Motiv, v.a. in Verbindung mit dem sich hinter dem Ort erhebenden Eisberg (Plešivec), an dessen Südflanke die Kapelle der Geburt Johannes des Täufers sowie die ausgedehnten Blockmeere zu erkennen sind.
Der südwestliche Teil des Böhmischen Mittelgebirges wird von den markanten Steppenbergen geprägt, während nach Osten hin zunehmend bewaldete Kegelberge das Bild bestimmen. Im Übergangsbereich dieser Gebiete liegt ein langgestreckter Bergrücken der in geschwungener Form drei Gipfelpartien erkennen lässt. Die deutschen Bezeichnungen Sollaner Berge, aber auch Langer Berg umschreiben die Geländesituation recht treffend, wobei heute für jeden Gipfel ein eigener tschechischer Name verwendet wird: "Solanská hora" (West), "Dlouhý vrch" (Mitte) und "Třtín" (Ost). Ein markierter Wanderweg führt nicht über den Bergrücken, wenngleich ein Pfad vorzufinden ist, der allerdings im Osten extrem steil hinauf führt. Die Mühe lohnt sich aber allemal, da sowohl vom Ost-, als auch vom Westgipfel herrliche Aussichten möglich sind. Außerdem sind in kleinerem Umfang Blockmeere und Steppenareale zu finden, die gerade in botanischer Hinsicht interessant erscheinen. Über den gesamten, fast 800 m langen Grat verläuft ein Pfad, der von knorrigen Eichen gesäumt ist und geradezu wie ein Prozessionsweg wirkt. Einzig auf dem Westgipfel weitet sich der schmale Grat zu einem kleinen Plateau mit lichtem Wald. Da hierher scheinbar nur höchst selten Menschen kommen, seien die Sollaner Berge dem Stille suchenden Naturfreund besonders empfohlen. Bei Anreise mit dem Pkw sollte der am Ostgipfel von der Straße abzweigende Forstweg als Parkplatz gewählt werden, da hier (etwas versteckt) auch unmittelbar der steile Aufstieg beginnt.
Ein selten besuchter, aber sehr reizvoller Ort, unweit großer Besucherströme ist der Kahleberg (Holý vrch). Damit ist nicht der Kahleberg bei Altenberg gemeint, sondern der weiter östlich zu findende Bergvorsprung am Hang südöstlich des Hohen Schneebergs (Děčínský Sněžník). Dieser Berg verdankt seine Herausbildung des Vulkanismus während des Tertiär, wovon zwar nur wenige Felsaufschlüsse, aber ungewöhnlich ausgedehnte Blockmeere künden. Die Aussicht von diesen ist beachtlich sowohl nach Süden, Osten und Westen - und wenn man seht zeitig am Morgen hierher kommt, dann sind die Täler manchmal mit solch ansehnlichen Nebeln gefüllt...
zřícenina hradu Kamýk a Plešivec
Im burgenreichen Böhmischen Mittelgebirge stellt die Burg Kamaik eine besondere Kostbarkeit dar. Sie wurde 1319 im Auftrag des König Johann von Luxemburg errichtet. Typisch ist ihr Aufbau mit einem zentralen Wohnturm (Donjon). 1547 erhielt die Anlage einen Palas am Fuß der spitzen Basaltklippe. Nachdem die Burg im Dreißigjährigen Krieg 1632 erobert worden war, verfiel sie rasch. Heute blieben nur recht geringe Mauerreste erhalten, die Lage auf und um die schroffe Basaltklippe ist jedoch immer ein schönes Motiv, v.a. in Verbindung mit dem sich hinter dem Ort erhebenden Eisberg (Plešivec), an dessen Südflanke die Kapelle der Geburt Johannes des Täufers sowie die ausgedehnten Blockmeere zu erkennen sind.
Ein selten besuchter, aber sehr reizvoller Ort, unweit großer Besucherströme ist der Kahleberg (Holý vrch). Damit ist nicht der Kahleberg bei Altenberg gemeint, sondern der weiter östlich zu findende Bergvorsprung am Hang südöstlich des Hohen Schneebergs (Děčínský Sněžník). Dieser Berg verdankt seine Herausbildung des Vulkanismus während des Tertiär, wovon zwar nur wenige Felsaufschlüsse, aber ungewöhnlich ausgedehnte Blockmeere künden. Die Aussicht von diesen ist beachtlich sowohl nach Süden, Osten und Westen - und wenn man seht zeitig am Morgen hierher kommt, dann sind die Täler manchmal mit solch ansehnlichen Nebeln gefüllt...
Das Höllbachtal liegt zwischen den Gemeinden Brennberg und Rettenbach.
Das Naturschutzgebiet Höllbachtal hat große Bedeutung im Artenschutz und bietet Lebensraum für viele Tiere.
Besonderheiten im Höllbachtal ist der Wanderweg mit Waldlichtung, sind die rund und glatt geschliffenen Steine im Bachbett, meterhohe Gesteinsformationen, Granitfelsen und darunter und dazwischen der leicht rauschende Wildbach. Bäume wachsen auf den Felsen, Felsformationen zwischen Bäumen regen die Phantasie an, Gesichter oder Figuren zu erkennen ... Es ist einfach himmlisch in der Hölle!
Eine Besonderheit stellt der Lindenblockschuttwald dar, der hier an einer der ganz wenigen Stellen im Grundgebirge natürlicherweise auftritt. Die zahlreichen Linden können Hochwasser und Eisgängen standhalten. Ein Großteil des Wassers aber wird oberhalb des Naturschutzgebietes zur Stromgewinnung abgeleitet. Der Höllbach ist ein typischer Bach des Falkensteiner Vorwaldes. In dem geschützten Teilabschnitt durchströmt er ein Blockmeer aus mächtigen Granitblöcken. Leider ist der Höllbach durch Wasserentnahme zu Zwecken der Energiegewinnung seines früheren wilden Charakters weitgehend beraubt.
Eine große Besonderheit stellen auch die Vielzahl an sehr trittempfindlichen Moosen und Flechten auf den Felsen dar. Bitte bleiben sie daher auf dem markierten Weg.
Im Höllbachtal sind eine Vielzahl an Lebensräumen vorhanden, welche die Bachtäler des Falkensteiner Vorwaldes charakterisieren. Das Höllbachtal besitzt Bedeutung für Lebensraum und Artenschutz.
Quelle: www.vorderer-bayerischer-wald.de
Der Honigzitzberg (Lhota) zählt zu den Bergen des Böhmischen Mittelgebirges die nur sehr selten von Menschen besucht werden. Über den Gipfelgrat verläuft dementsprechend auch nur ein kaum erkennbarer Pfad, der allerdings Naturliebhabern große Freude bereiten kann. Eindrucksvoll ist das kleine Plateau auf dem Ostgipfel, von welchem sogar eine beschränkte Aussicht möglich ist. Bemerkenswert am Honigzitzberg sind außerdem die gewaltigen Blockmeere am Südhang, die in dieser Größe kaum an anderen Bergen zu finden sind.
Ein selten besuchter, aber sehr reizvoller Ort, unweit großer Besucherströme ist der Kahleberg (Holý vrch). Damit ist nicht der Kahleberg bei Altenberg gemeint, sondern der weiter östlich zu findende Bergvorsprung am Hang südöstlich des Hohen Schneebergs (Děčínský Sněžník). Dieser Berg verdankt seine Herausbildung des Vulkanismus während des Tertiär, wovon zwar nur wenige Felsaufschlüsse, aber ungewöhnlich ausgedehnte Blockmeere künden. Die Aussicht von diesen ist beachtlich sowohl nach Süden, Osten und Westen - und wenn man seht zeitig am Morgen hierher kommt, dann sind die Täler manchmal mit solch ansehnlichen Nebeln gefüllt...
Der südwestliche Teil des Böhmischen Mittelgebirges wird von den markanten Steppenbergen geprägt, während nach Osten hin zunehmend bewaldete Kegelberge das Bild bestimmen. Im Übergangsbereich dieser Gebiete liegt ein langgestreckter Bergrücken der in geschwungener Form drei Gipfelpartien erkennen lässt. Die deutschen Bezeichnungen Sollaner Berge, aber auch Langer Berg umschreiben die Geländesituation recht treffend, wobei heute für jeden Gipfel ein eigener tschechischer Name verwendet wird: "Solanská hora" (West), "Dlouhý vrch" (Mitte) und "Třtín" (Ost). Ein markierter Wanderweg führt nicht über den Bergrücken, wenngleich ein Pfad vorzufinden ist, der allerdings im Osten extrem steil hinauf führt. Die Mühe lohnt sich aber allemal, da sowohl vom Ost-, als auch vom Westgipfel herrliche Aussichten möglich sind. Außerdem sind in kleinerem Umfang Blockmeere und Steppenareale zu finden, die gerade in botanischer Hinsicht interessant erscheinen. Über den gesamten, fast 800 m langen Grat verläuft ein Pfad, der von knorrigen Eichen gesäumt ist und geradezu wie ein Prozessionsweg wirkt. Einzig auf dem Westgipfel weitet sich der schmale Grat zu einem kleinen Plateau mit lichtem Wald. Da hierher scheinbar nur höchst selten Menschen kommen, seien die Sollaner Berge dem Stille suchenden Naturfreund besonders empfohlen. Bei Anreise mit dem Pkw sollte der am Ostgipfel von der Straße abzweigende Forstweg als Parkplatz gewählt werden, da hier (etwas versteckt) auch unmittelbar der steile Aufstieg beginnt.
Der südwestliche Teil des Böhmischen Mittelgebirges wird von den markanten Steppenbergen geprägt, während nach Osten hin zunehmend bewaldete Kegelberge das Bild bestimmen. Im Übergangsbereich dieser Gebiete liegt ein langgestreckter Bergrücken der in geschwungener Form drei Gipfelpartien erkennen lässt. Die deutschen Bezeichnungen Sollaner Berge, aber auch Langer Berg umschreiben die Geländesituation recht treffend, wobei heute für jeden Gipfel ein eigener tschechischer Name verwendet wird: "Solanská hora" (West), "Dlouhý vrch" (Mitte) und "Třtín" (Ost). Ein markierter Wanderweg führt nicht über den Bergrücken, wenngleich ein Pfad vorzufinden ist, der allerdings im Osten extrem steil hinauf führt. Die Mühe lohnt sich aber allemal, da sowohl vom Ost-, als auch vom Westgipfel herrliche Aussichten möglich sind. Außerdem sind in kleinerem Umfang Blockmeere und Steppenareale zu finden, die gerade in botanischer Hinsicht interessant erscheinen. Über den gesamten, fast 800 m langen Grat verläuft ein Pfad, der von knorrigen Eichen gesäumt ist und geradezu wie ein Prozessionsweg wirkt. Einzig auf dem Westgipfel weitet sich der schmale Grat zu einem kleinen Plateau mit lichtem Wald. Da hierher scheinbar nur höchst selten Menschen kommen, seien die Sollaner Berge dem Stille suchenden Naturfreund besonders empfohlen. Bei Anreise mit dem Pkw sollte der am Ostgipfel von der Straße abzweigende Forstweg als Parkplatz gewählt werden, da hier (etwas versteckt) auch unmittelbar der steile Aufstieg beginnt.
Der südwestliche Teil des Böhmischen Mittelgebirges wird von den markanten Steppenbergen geprägt, während nach Osten hin zunehmend bewaldete Kegelberge das Bild bestimmen. Im Übergangsbereich dieser Gebiete liegt ein langgestreckter Bergrücken der in geschwungener Form drei Gipfelpartien erkennen lässt. Die deutschen Bezeichnungen Sollaner Berge, aber auch Langer Berg umschreiben die Geländesituation recht treffend, wobei heute für jeden Gipfel ein eigener tschechischer Name verwendet wird: "Solanská hora" (West), "Dlouhý vrch" (Mitte) und "Třtín" (Ost). Ein markierter Wanderweg führt nicht über den Bergrücken, wenngleich ein Pfad vorzufinden ist, der allerdings im Osten extrem steil hinauf führt. Die Mühe lohnt sich aber allemal, da sowohl vom Ost-, als auch vom Westgipfel herrliche Aussichten möglich sind. Außerdem sind in kleinerem Umfang Blockmeere und Steppenareale zu finden, die gerade in botanischer Hinsicht interessant erscheinen. Über den gesamten, fast 800 m langen Grat verläuft ein Pfad, der von knorrigen Eichen gesäumt ist und geradezu wie ein Prozessionsweg wirkt. Einzig auf dem Westgipfel weitet sich der schmale Grat zu einem kleinen Plateau mit lichtem Wald. Da hierher scheinbar nur höchst selten Menschen kommen, seien die Sollaner Berge dem Stille suchenden Naturfreund besonders empfohlen. Bei Anreise mit dem Pkw sollte der am Ostgipfel von der Straße abzweigende Forstweg als Parkplatz gewählt werden, da hier (etwas versteckt) auch unmittelbar der steile Aufstieg beginnt.
Unter den Bergen des Lausitzer Gebirges zählt der Himpelberg (Chřibský vrch) sicherlich nicht zu den bekanntesten. Mit 621 m über NN zählt er zudem nicht zu den höchsten Erhebungen, weshalb man grandiose Aussichten hier nicht unbedingt erwartet. Ebenso wie vom Kleinen Schöber (Malý Stožec) hat man dann allerdings geradezu atemberaubende Fernblicke, da aus den Hängen des Himpelbergs an mehreren Stellen mächtige Felsklippen aufsteigen. Am eindrucksvollsten ist der Blick auf den Kaltenberg (Studenec) sowie in Richtung Elbsandsteingebirge. Reizvoll ist zudem der Blick über ein steiles Blockmeer zum Tannenberg (Jedlová), wobei man sogar den Jeschken (Ještěd) erblicken kann. Lediglich nach Norden ist der Blick eingeschränkt, so dass der Ort Kreibitz (Chřibská), von welchem sich der tschechische Name des Bergs ableitet nur aufgrund der derzeitigen Borkenkäfer-Kahlschläge möglich ist. Der selten besuchte Berg bietet Ruhe und Natur pur, wobei einige schön gestaltete Sitzgelegenheiten auf den Phonolithklippen wunderbar geeignet sind, Entspannung zu vermitteln...
Die Gleichberge beherrschen als markanter Doppelgipfel die Landschaft südlich des Thüringer Waldes. Beide Berge werden aus Basalten aufgebaut die durch Vulkanismus während der Zeit des Tertiär gebildet worden sind. Insbesondere der Kleine Gleichberg fasziniert durch ungewöhnlich große Blockmeere, die sich um den gesamten Gipfel ziehen. Der plateauartige Berg bot dadurch von jeher eine grandiose Fernsicht, wodurch er einen geradezu perfekten Ort zur Anlage einer Höhensiedlung darstellte. Die als "Steinsburg" bezeichnete keltische Bergfestung wurde in mehreren Phasen ausgebaut, wobei ein mehrteiliges Ringmauersystem entstand, dessen äußerste Mauer über 3 Kilometer lang war! Die Steinsburg wurde im 19. Jahrhundert von den ersten Forschern aufgrund dieser gigantischen Bauleistung gar auf eine Stufe mit den ägyptischen Pyramiden gestellt wurde. Nichtsdestotrotz fielen große Teil des Trockenmauerwerks der Abfuhr des Steinmaterials zum Zwecke des Straßenbaus zum Opfer. Die gesamten Blockmeere wurden zudem systematisch umgepflügt, um brauchbare Pflastersteine auszulesen. Zumindest brachte dieses zerstörerische Werk eine ungewöhnlich große Zahl archäologischer Funde, die allerdings selten exakt in ihrer Befundsituation dokumentiert sind. Neben den verbliebenen baulichen Zeugnissen der Steinsburg kann auf dem Gipfel das Fundament der ehemaligen Wallfahrtskapelle St. Michael entdeckt werden. Vermutlich wurde sie am Standort eines vorchristlichen Heiligtums angelegt. Die archäologischen Funde aus der Steinsburg sowie aus der weiteren Umgebung können im Museum am Sattel zwischen Großem und Kleinen Gleichberg betrachtet werden. Eine Wanderung auf den Kleinen Gleichberg lohnt aber allein schon wegen der unvergleichlich reichhaltigen Fernsicht.
Der südwestliche Teil des Böhmischen Mittelgebirges wird von den markanten Steppenbergen geprägt, während nach Osten hin zunehmend bewaldete Kegelberge das Bild bestimmen. Im Übergangsbereich dieser Gebiete liegt ein langgestreckter Bergrücken der in geschwungener Form drei Gipfelpartien erkennen lässt. Die deutschen Bezeichnungen Sollaner Berge, aber auch Langer Berg umschreiben die Geländesituation recht treffend, wobei heute für jeden Gipfel ein eigener tschechischer Name verwendet wird: "Solanská hora" (West), "Dlouhý vrch" (Mitte) und "Třtín" (Ost). Ein markierter Wanderweg führt nicht über den Bergrücken, wenngleich ein Pfad vorzufinden ist, der allerdings im Osten extrem steil hinauf führt. Die Mühe lohnt sich aber allemal, da sowohl vom Ost-, als auch vom Westgipfel herrliche Aussichten möglich sind. Außerdem sind in kleinerem Umfang Blockmeere und Steppenareale zu finden, die gerade in botanischer Hinsicht interessant erscheinen. Über den gesamten, fast 800 m langen Grat verläuft ein Pfad, der von knorrigen Eichen gesäumt ist und geradezu wie ein Prozessionsweg wirkt. Einzig auf dem Westgipfel weitet sich der schmale Grat zu einem kleinen Plateau mit lichtem Wald. Da hierher scheinbar nur höchst selten Menschen kommen, seien die Sollaner Berge dem Stille suchenden Naturfreund besonders empfohlen. Bei Anreise mit dem Pkw sollte der am Ostgipfel von der Straße abzweigende Forstweg als Parkplatz gewählt werden, da hier (etwas versteckt) auch unmittelbar der steile Aufstieg beginnt.
Das Höllbachtal liegt zwischen den Gemeinden Brennberg und Rettenbach.
Das Naturschutzgebiet Höllbachtal hat große Bedeutung im Artenschutz und bietet Lebensraum für viele Tiere.
Besonderheiten im Höllbachtal ist der Wanderweg mit Waldlichtung, sind die rund und glatt geschliffenen Steine im Bachbett, meterhohe Gesteinsformationen, Granitfelsen und darunter und dazwischen der leicht rauschende Wildbach. Bäume wachsen auf den Felsen, Felsformationen zwischen Bäumen regen die Phantasie an, Gesichter oder Figuren zu erkennen ... Es ist einfach himmlisch in der Hölle!
Eine Besonderheit stellt der Lindenblockschuttwald dar, der hier an einer der ganz wenigen Stellen im Grundgebirge natürlicherweise auftritt. Die zahlreichen Linden können Hochwasser und Eisgängen standhalten. Ein Großteil des Wassers aber wird oberhalb des Naturschutzgebietes zur Stromgewinnung abgeleitet. Der Höllbach ist ein typischer Bach des Falkensteiner Vorwaldes. In dem geschützten Teilabschnitt durchströmt er ein Blockmeer aus mächtigen Granitblöcken. Leider ist der Höllbach durch Wasserentnahme zu Zwecken der Energiegewinnung seines früheren wilden Charakters weitgehend beraubt.
Eine große Besonderheit stellen auch die Vielzahl an sehr trittempfindlichen Moosen und Flechten auf den Felsen dar. Bitte bleiben sie daher auf dem markierten Weg.
Im Höllbachtal sind eine Vielzahl an Lebensräumen vorhanden, welche die Bachtäler des Falkensteiner Vorwaldes charakterisieren. Das Höllbachtal besitzt Bedeutung für Lebensraum und Artenschutz.
Quelle: www.vorderer-bayerischer-wald.de
Der Lusen ist mit einer Höhe von 1373 m ü. NN zwar 'nur' der fünfthöchste Berg des Bayerischen Waldes, jedoch besitzt er den wohl beeindruckendsten Gipfel des gesamten Gebirgszuges. Auf einer ovalen Fläche von ca. 150 x 200 m besteht der Gipfelbereich aus einem von Granitblöcken gebildeten Blockmeer auf dem nur in einem kleinen Bereich Bäume wachsen. Der Name Lusen schein sehr alt zu sein und könnte bereits in eine Zeit vor der keltischen Besiedlung zurück reichen. Sicherlich dürfte der einem künstlich aufgeschütteten gigantischen Hügelgrab gleichende Berg den Menschen früherer Zeiten ein heiliger Ort gewesen sein. Heute ist der Lusen eines der beliebtesten Wanderziele der Region und das am Fuß des Gipfels 1938 errichtete Lusenschutzhaus lädt in der gemütlichen Schankstube zur Rast ein.
Zur Geologie:
Der am Lusen anstehende Granit wurde als magmatisches Tiefengestein im Erdzeitalter Karbon (vor ca. 320 Mio. Jahren) gebildet. Während dieser Variszischen Gebirgsbildung drangen magmatische Schmelzen in Schwächezonen der Erdkruste auf und bildeten Gesteinskörper die später durch Abtragungsvorgänge freigelegt worden sind. IM Gipfelbereich des Lusen steht heute ein fein- bis mittelkörniger Granit über einem etwas älteren grobkörnigen Granit an. Das Blockmeer am Lusen entstand durch tiefgreifende Verwitterungsprozesse ab der Zeit des Tertiär, wobei insbesondere das durch extreme Temperaturschwankungen gekennzeichnete Eiszeitalter (Pleistozän) den Zerfall in Einzelblöcke beschleunigte.
Geology: The granite on the Lusen was formed as igneous plutonic rock in the Carboniferous period (approx. 320 million years ago). During this Variscan orogeny, magmatic melts penetrated weak zones in the earth's crust and formed rock bodies that were later exposed by erosion processes. IN THE summit area of the Lusen there is now a fine to medium-grain granite above a somewhat older, coarse-grain granite. The block sea on the Lusen was created by profound weathering processes from the Tertiary period onwards, with the ice age (Pleistocene) in particular, characterized by extreme temperature fluctuations, accelerating the disintegration into individual blocks.
Blick vom Schafstein in die hessische Rhön. Der Schafstein zählt zu den ältesten und bedeutendsten Naturschutzgebieten der Rhön. Seine mächtigen Basalt-Blockmeere gehören zu den eindrucksvollsten in ganz Mitteleuropa.
Hiking - Brennberg - Höllbachrundweg
Das Höllbachtal liegt zwischen den Gemeinden Brennberg und Rettenbach.
Das Naturschutzgebiet Höllbachtal hat große Bedeutung im Artenschutz und bietet Lebensraum für viele Tiere.
Besonderheiten im Höllbachtal ist der Wanderweg mit Waldlichtung, sind die rund und glatt geschliffenen Steine im Bachbett, meterhohe Gesteinsformationen, Granitfelsen und darunter und dazwischen der leicht rauschende Wildbach. Bäume wachsen auf den Felsen, Felsformationen zwischen Bäumen regen die Phantasie an, Gesichter oder Figuren zu erkennen ... Es ist einfach himmlisch in der Hölle!
Eine Besonderheit stellt der Lindenblockschuttwald dar, der hier an einer der ganz wenigen Stellen im Grundgebirge natürlicherweise auftritt. Die zahlreichen Linden können Hochwasser und Eisgängen standhalten. Ein Großteil des Wassers aber wird oberhalb des Naturschutzgebietes zur Stromgewinnung abgeleitet. Der Höllbach ist ein typischer Bach des Falkensteiner Vorwaldes. In dem geschützten Teilabschnitt durchströmt er ein Blockmeer aus mächtigen Granitblöcken. Leider ist der Höllbach durch Wasserentnahme zu Zwecken der Energiegewinnung seines früheren wilden Charakters weitgehend beraubt.
Eine große Besonderheit stellen auch die Vielzahl an sehr trittempfindlichen Moosen und Flechten auf den Felsen dar. Bitte bleiben sie daher auf dem markierten Weg.
Im Höllbachtal sind eine Vielzahl an Lebensräumen vorhanden, welche die Bachtäler des Falkensteiner Vorwaldes charakterisieren. Das Höllbachtal besitzt Bedeutung für Lebensraum und Artenschutz.
Quelle: www.vorderer-bayerischer-wald.de
Hiking - Brennberg - Höllbachrundweg
Das Höllbachtal liegt zwischen den Gemeinden Brennberg und Rettenbach.
Das Naturschutzgebiet Höllbachtal hat große Bedeutung im Artenschutz und bietet Lebensraum für viele Tiere.
Besonderheiten im Höllbachtal ist der Wanderweg mit Waldlichtung, sind die rund und glatt geschliffenen Steine im Bachbett, meterhohe Gesteinsformationen, Granitfelsen und darunter und dazwischen der leicht rauschende Wildbach. Bäume wachsen auf den Felsen, Felsformationen zwischen Bäumen regen die Phantasie an, Gesichter oder Figuren zu erkennen ... Es ist einfach himmlisch in der Hölle!
Eine Besonderheit stellt der Lindenblockschuttwald dar, der hier an einer der ganz wenigen Stellen im Grundgebirge natürlicherweise auftritt. Die zahlreichen Linden können Hochwasser und Eisgängen standhalten. Ein Großteil des Wassers aber wird oberhalb des Naturschutzgebietes zur Stromgewinnung abgeleitet. Der Höllbach ist ein typischer Bach des Falkensteiner Vorwaldes. In dem geschützten Teilabschnitt durchströmt er ein Blockmeer aus mächtigen Granitblöcken. Leider ist der Höllbach durch Wasserentnahme zu Zwecken der Energiegewinnung seines früheren wilden Charakters weitgehend beraubt.
Eine große Besonderheit stellen auch die Vielzahl an sehr trittempfindlichen Moosen und Flechten auf den Felsen dar. Bitte bleiben sie daher auf dem markierten Weg.
Im Höllbachtal sind eine Vielzahl an Lebensräumen vorhanden, welche die Bachtäler des Falkensteiner Vorwaldes charakterisieren. Das Höllbachtal besitzt Bedeutung für Lebensraum und Artenschutz.
Quelle: www.vorderer-bayerischer-wald.de
Unter den Bergen des Lausitzer Gebirges zählt der Himpelberg (Chřibský vrch) sicherlich nicht zu den bekanntesten. Mit 621 m über NN zählt er zudem nicht zu den höchsten Erhebungen, weshalb man grandiose Aussichten hier nicht unbedingt erwartet. Ebenso wie vom Kleinen Schöber (Malý Stožec) hat man dann allerdings geradezu atemberaubende Fernblicke, da aus den Hängen des Himpelbergs an mehreren Stellen mächtige Felsklippen aufsteigen. Am eindrucksvollsten ist der Blick auf den Kaltenberg (Studenec) sowie in Richtung Elbsandsteingebirge. Reizvoll ist zudem der Blick über ein steiles Blockmeer zum Tannenberg (Jedlová), wobei man sogar den Jeschken (Ještěd) erblicken kann. Lediglich nach Norden ist der Blick eingeschränkt, so dass der Ort Kreibitz (Chřibská), von welchem sich der tschechische Name des Bergs ableitet nur aufgrund der derzeitigen Borkenkäfer-Kahlschläge möglich ist. Der selten besuchte Berg bietet Ruhe und Natur pur, wobei einige schön gestaltete Sitzgelegenheiten auf den Phonolithklippen wunderbar geeignet sind, Entspannung zu vermitteln...
Unter den Bergen des Lausitzer Gebirges zählt der Himpelberg (Chřibský vrch) sicherlich nicht zu den bekanntesten. Mit 621 m über NN zählt er zudem nicht zu den höchsten Erhebungen, weshalb man grandiose Aussichten hier nicht unbedingt erwartet. Ebenso wie vom Kleinen Schöber (Malý Stožec) hat man dann allerdings geradezu atemberaubende Fernblicke, da aus den Hängen des Himpelbergs an mehreren Stellen mächtige Felsklippen aufsteigen. Am eindrucksvollsten ist der Blick auf den Kaltenberg (Studenec) sowie in Richtung Elbsandsteingebirge. Reizvoll ist zudem der Blick über ein steiles Blockmeer zum Tannenberg (Jedlová), wobei man sogar den Jeschken (Ještěd) erblicken kann. Lediglich nach Norden ist der Blick eingeschränkt, so dass der Ort Kreibitz (Chřibská), von welchem sich der tschechische Name des Bergs ableitet nur aufgrund der derzeitigen Borkenkäfer-Kahlschläge möglich ist. Der selten besuchte Berg bietet Ruhe und Natur pur, wobei einige schön gestaltete Sitzgelegenheiten auf den Phonolithklippen wunderbar geeignet sind, Entspannung zu vermitteln...
Unter den Bergen des Lausitzer Gebirges zählt der Himpelberg (Chřibský vrch) sicherlich nicht zu den bekanntesten. Mit 621 m über NN zählt er zudem nicht zu den höchsten Erhebungen, weshalb man grandiose Aussichten hier nicht unbedingt erwartet. Ebenso wie vom Kleinen Schöber (Malý Stožec) hat man dann allerdings geradezu atemberaubende Fernblicke, da aus den Hängen des Himpelbergs an mehreren Stellen mächtige Felsklippen aufsteigen. Am eindrucksvollsten ist der Blick auf den Kaltenberg (Studenec) sowie in Richtung Elbsandsteingebirge. Reizvoll ist zudem der Blick über ein steiles Blockmeer zum Tannenberg (Jedlová), wobei man sogar den Jeschken (Ještěd) erblicken kann. Lediglich nach Norden ist der Blick eingeschränkt, so dass der Ort Kreibitz (Chřibská), von welchem sich der tschechische Name des Bergs ableitet nur aufgrund der derzeitigen Borkenkäfer-Kahlschläge möglich ist. Der selten besuchte Berg bietet Ruhe und Natur pur, wobei einige schön gestaltete Sitzgelegenheiten auf den Phonolithklippen wunderbar geeignet sind, Entspannung zu vermitteln...
Der Kaltenberg (Studenec) ist für seine ausgedehnten Blockmeere aus Basaltgeröll bekannt. Zwar gibt es auf dem Gipfel auch den im Jahr 1888 erbauten und glücklicherweise zum Jahr 2009 sanierten 16 m hohen gußeisernen Aussichtsturm, der Blick von den Blockmeeren aus ist aber nicht minder reizvoll - auch wenn wie hier, die Sichtverhältnisse etwas getrübt sind...
Das Höllbachtal liegt zwischen den Gemeinden Brennberg und Rettenbach.
Das Naturschutzgebiet Höllbachtal hat große Bedeutung im Artenschutz und bietet Lebensraum für viele Tiere.
Besonderheiten im Höllbachtal ist der Wanderweg mit Waldlichtung, sind die rund und glatt geschliffenen Steine im Bachbett, meterhohe Gesteinsformationen, Granitfelsen und darunter und dazwischen der leicht rauschende Wildbach. Bäume wachsen auf den Felsen, Felsformationen zwischen Bäumen regen die Phantasie an, Gesichter oder Figuren zu erkennen ... Es ist einfach himmlisch in der Hölle!
Eine Besonderheit stellt der Lindenblockschuttwald dar, der hier an einer der ganz wenigen Stellen im Grundgebirge natürlicherweise auftritt. Die zahlreichen Linden können Hochwasser und Eisgängen standhalten. Ein Großteil des Wassers aber wird oberhalb des Naturschutzgebietes zur Stromgewinnung abgeleitet. Der Höllbach ist ein typischer Bach des Falkensteiner Vorwaldes. In dem geschützten Teilabschnitt durchströmt er ein Blockmeer aus mächtigen Granitblöcken. Leider ist der Höllbach durch Wasserentnahme zu Zwecken der Energiegewinnung seines früheren wilden Charakters weitgehend beraubt.
Eine große Besonderheit stellen auch die Vielzahl an sehr trittempfindlichen Moosen und Flechten auf den Felsen dar. Bitte bleiben sie daher auf dem markierten Weg.
Im Höllbachtal sind eine Vielzahl an Lebensräumen vorhanden, welche die Bachtäler des Falkensteiner Vorwaldes charakterisieren. Das Höllbachtal besitzt Bedeutung für Lebensraum und Artenschutz.
Quelle: www.vorderer-bayerischer-wald.de
Der Honigzitzberg (Lhota) zählt zu den Bergen des Böhmischen Mittelgebirges die nur sehr selten von Menschen besucht werden. Über den Gipfelgrat verläuft dementsprechend auch nur ein kaum erkennbarer Pfad, der allerdings Naturliebhabern große Freude bereiten kann. Eindrucksvoll ist das kleine Plateau auf dem Ostgipfel, von welchem sogar eine beschränkte Aussicht möglich ist. Bemerkenswert am Honigzitzberg sind außerdem die gewaltigen Blockmeere am Südhang, die in dieser Größe kaum an anderen Bergen zu finden sind.
Die Gleichberge beherrschen als markanter Doppelgipfel die Landschaft südlich des Thüringer Waldes. Beide Berge werden aus Basalten aufgebaut die durch Vulkanismus während der Zeit des Tertiär gebildet worden sind. Insbesondere der Kleine Gleichberg fasziniert durch ungewöhnlich große Blockmeere, die sich um den gesamten Gipfel ziehen. Der plateauartige Berg bot dadurch von jeher eine grandiose Fernsicht, wodurch er einen geradezu perfekten Ort zur Anlage einer Höhensiedlung darstellte. Die als "Steinsburg" bezeichnete keltische Bergfestung wurde in mehreren Phasen ausgebaut, wobei ein mehrteiliges Ringmauersystem entstand, dessen äußerste Mauer über 3 Kilometer lang war! Die Steinsburg wurde im 19. Jahrhundert von den ersten Forschern aufgrund dieser gigantischen Bauleistung gar auf eine Stufe mit den ägyptischen Pyramiden gestellt wurde. Nichtsdestotrotz fielen große Teil des Trockenmauerwerks der Abfuhr des Steinmaterials zum Zwecke des Straßenbaus zum Opfer. Die gesamten Blockmeere wurden zudem systematisch umgepflügt, um brauchbare Pflastersteine auszulesen. Zumindest brachte dieses zerstörerische Werk eine ungewöhnlich große Zahl archäologischer Funde, die allerdings selten exakt in ihrer Befundsituation dokumentiert sind. Neben den verbliebenen baulichen Zeugnissen der Steinsburg kann auf dem Gipfel das Fundament der ehemaligen Wallfahrtskapelle St. Michael entdeckt werden. Vermutlich wurde sie am Standort eines vorchristlichen Heiligtums angelegt. Die archäologischen Funde aus der Steinsburg sowie aus der weiteren Umgebung können im Museum am Sattel zwischen Großem und Kleinen Gleichberg betrachtet werden. Eine Wanderung auf den Kleinen Gleichberg lohnt aber allein schon wegen der unvergleichlich reichhaltigen Fernsicht.
Der südwestliche Teil des Böhmischen Mittelgebirges wird von den markanten Steppenbergen geprägt, während nach Osten hin zunehmend bewaldete Kegelberge das Bild bestimmen. Im Übergangsbereich dieser Gebiete liegt ein langgestreckter Bergrücken der in geschwungener Form drei Gipfelpartien erkennen lässt. Die deutschen Bezeichnungen Sollaner Berge, aber auch Langer Berg umschreiben die Geländesituation recht treffend, wobei heute für jeden Gipfel ein eigener tschechischer Name verwendet wird: "Solanská hora" (West), "Dlouhý vrch" (Mitte) und "Třtín" (Ost). Ein markierter Wanderweg führt nicht über den Bergrücken, wenngleich ein Pfad vorzufinden ist, der allerdings im Osten extrem steil hinauf führt. Die Mühe lohnt sich aber allemal, da sowohl vom Ost-, als auch vom Westgipfel herrliche Aussichten möglich sind. Außerdem sind in kleinerem Umfang Blockmeere und Steppenareale zu finden, die gerade in botanischer Hinsicht interessant erscheinen. Über den gesamten, fast 800 m langen Grat verläuft ein Pfad, der von knorrigen Eichen gesäumt ist und geradezu wie ein Prozessionsweg wirkt. Einzig auf dem Westgipfel weitet sich der schmale Grat zu einem kleinen Plateau mit lichtem Wald. Da hierher scheinbar nur höchst selten Menschen kommen, seien die Sollaner Berge dem Stille suchenden Naturfreund besonders empfohlen. Bei Anreise mit dem Pkw sollte der am Ostgipfel von der Straße abzweigende Forstweg als Parkplatz gewählt werden, da hier (etwas versteckt) auch unmittelbar der steile Aufstieg beginnt.
Der Kaltenberg (Studenec) ist für seine ausgedehnten Blockmeere aus Basaltgeröll bekannt. Zwar gibt es auf dem Gipfel auch den im Jahr 1888 erbauten und glücklicherweise zum Jahr 2009 sanierten 16 m hohen gußeisernen Aussichtsturm, der Blick von den Blockmeeren aus ist aber nicht minder reizvoll - auch wenn wie hier, die Sichtverhältnisse etwas getrübt sind...
Das Höllbachtal liegt zwischen den Gemeinden Brennberg und Rettenbach.
Das Naturschutzgebiet Höllbachtal hat große Bedeutung im Artenschutz und bietet Lebensraum für viele Tiere.
Besonderheiten im Höllbachtal ist der Wanderweg mit Waldlichtung, sind die rund und glatt geschliffenen Steine im Bachbett, meterhohe Gesteinsformationen, Granitfelsen und darunter und dazwischen der leicht rauschende Wildbach. Bäume wachsen auf den Felsen, Felsformationen zwischen Bäumen regen die Phantasie an, Gesichter oder Figuren zu erkennen ... Es ist einfach himmlisch in der Hölle!
Eine Besonderheit stellt der Lindenblockschuttwald dar, der hier an einer der ganz wenigen Stellen im Grundgebirge natürlicherweise auftritt. Die zahlreichen Linden können Hochwasser und Eisgängen standhalten. Ein Großteil des Wassers aber wird oberhalb des Naturschutzgebietes zur Stromgewinnung abgeleitet. Der Höllbach ist ein typischer Bach des Falkensteiner Vorwaldes. In dem geschützten Teilabschnitt durchströmt er ein Blockmeer aus mächtigen Granitblöcken. Leider ist der Höllbach durch Wasserentnahme zu Zwecken der Energiegewinnung seines früheren wilden Charakters weitgehend beraubt.
Eine große Besonderheit stellen auch die Vielzahl an sehr trittempfindlichen Moosen und Flechten auf den Felsen dar. Bitte bleiben sie daher auf dem markierten Weg.
Im Höllbachtal sind eine Vielzahl an Lebensräumen vorhanden, welche die Bachtäler des Falkensteiner Vorwaldes charakterisieren. Das Höllbachtal besitzt Bedeutung für Lebensraum und Artenschutz.
Quelle: www.vorderer-bayerischer-wald.de
Was für eine mystische Landschaft! Der Kamm des Riesengebirges (Krkonoše) mit seinen Wiesen, Hochmooren, Latschenkiefern und Blockmeeren ähnelt sowohl botanisch, als auch bezüglich seines Reliefs den Tundren im Norden Europas. Hier der Blick von der Schneekoppe (tsch. Sněžka / pl. Śnieżka) zum Hochwiesenberg (Luční hora), der durch ein kleines Wolkenloch gerade etwas Sonnenlicht erhält. Etwas unterhalb erkennt man die Wiesenbaude (Luční bouda) am Rand des Hochmoors welches durch die Quellarme der Weißen Elbe (Bílé Labe) gebildet wird.
Das Höllbachtal liegt zwischen den Gemeinden Brennberg und Rettenbach.
Das Naturschutzgebiet Höllbachtal hat große Bedeutung im Artenschutz und bietet Lebensraum für viele Tiere.
Besonderheiten im Höllbachtal ist der Wanderweg mit Waldlichtung, sind die rund und glatt geschliffenen Steine im Bachbett, meterhohe Gesteinsformationen, Granitfelsen und darunter und dazwischen der leicht rauschende Wildbach. Bäume wachsen auf den Felsen, Felsformationen zwischen Bäumen regen die Phantasie an, Gesichter oder Figuren zu erkennen ... Es ist einfach himmlisch in der Hölle!
Eine Besonderheit stellt der Lindenblockschuttwald dar, der hier an einer der ganz wenigen Stellen im Grundgebirge natürlicherweise auftritt. Die zahlreichen Linden können Hochwasser und Eisgängen standhalten. Ein Großteil des Wassers aber wird oberhalb des Naturschutzgebietes zur Stromgewinnung abgeleitet. Der Höllbach ist ein typischer Bach des Falkensteiner Vorwaldes. In dem geschützten Teilabschnitt durchströmt er ein Blockmeer aus mächtigen Granitblöcken. Leider ist der Höllbach durch Wasserentnahme zu Zwecken der Energiegewinnung seines früheren wilden Charakters weitgehend beraubt.
Eine große Besonderheit stellen auch die Vielzahl an sehr trittempfindlichen Moosen und Flechten auf den Felsen dar. Bitte bleiben sie daher auf dem markierten Weg.
Im Höllbachtal sind eine Vielzahl an Lebensräumen vorhanden, welche die Bachtäler des Falkensteiner Vorwaldes charakterisieren. Das Höllbachtal besitzt Bedeutung für Lebensraum und Artenschutz.
Quelle: www.vorderer-bayerischer-wald.de
Der Ohorner Steinberg ist Teil einer Kette von Bergen, die sich von Kamenz aus in südlicher Richtung hinzieht und mit dem Hochstein endet. In einer Einsattelung nördlich Ohorner Steinberg-Gipfels findet man direkt neben dem Forstweg eine außergewöhnlich Wallanlage: es handelt sich um einen gleichmäßig runden Wall von etwa 20 m Durchmesser mit einem vorgelagerten Graben. Die Wallhöhe sowie die Grabentiefe übersteigen nirgends 2 m, wobei jedoch davon ausgegangen werden kann, dass aufgrund des hohen Alters eine schleichende Einebnung erfolgt. Die Datierung des sogenannten "Burgstalls" (von "Burgstelle") ist schwierig, früher wurde ein heidnischer Kultplatz vermutet, jetzt geht man eher von einer mittelalterlichen Wehranlage aus. Da archäologisch gesicherte Funde fehlen, bleibt es freilich bei Spekulationen. Die Lage an dem sicherlich sehr alten Fahrweg über den Bergrücken könnte für eine Wehrfunktion sprechen, während die Position in der Einsattelung dafür denkbar ungünstig erscheint.
Im Inneren des kreisrunden Walles fällt ein besonderer Stein auf, der bei genauerer Untersuchung eine offensichtlich von Menschen gestaltete Oberflächenstruktur aufweist. Dabei fallen interessante Rinnenverläufe, kleine Hohlformen sowie reliefartige Muster auf. Eine der Reliefstrukturen erinnert in ihrer plastischen Ausformung stark an einen Bären. Es mag dahin gestellt bleiben, ob hier die Fantasie Flügel verleiht und man an eine Früh- oder Vorzeitliche Kultstätte glauben mag... Weitere spannende Entdeckungen, die derlei Gedanken füttern, findet man etwa 400 m südlich am Gipfel des Ohorner Steinbergs. Das dortige Blockmeer zeigt gewaltige Blöcke die in ihren eigenwilligen Formen und Übereinanderlagerungen durchaus an Menhire und Dolmen denken lassen...
Der Ohorner Steinberg ist Teil einer Kette von Bergen, die sich von Kamenz aus in südlicher Richtung hinzieht und mit dem Hochstein endet. In einer Einsattelung nördlich Ohorner Steinberg-Gipfels findet man direkt neben dem Forstweg eine außergewöhnlich Wallanlage: es handelt sich um einen gleichmäßig runden Wall von etwa 20 m Durchmesser mit einem vorgelagerten Graben. Die Wallhöhe sowie die Grabentiefe übersteigen nirgends 2 m, wobei jedoch davon ausgegangen werden kann, dass aufgrund des hohen Alters eine schleichende Einebnung erfolgt. Die Datierung des sogenannten "Burgstalls" (von "Burgstelle") ist schwierig, früher wurde ein heidnischer Kultplatz vermutet, jetzt geht man eher von einer mittelalterlichen Wehranlage aus. Da archäologisch gesicherte Funde fehlen, bleibt es freilich bei Spekulationen. Die Lage an dem sicherlich sehr alten Fahrweg über den Bergrücken könnte für eine Wehrfunktion sprechen, während die Position in der Einsattelung dafür denkbar ungünstig erscheint.
Im Inneren des kreisrunden Walles fällt ein besonderer Stein auf, der bei genauerer Untersuchung eine offensichtlich von Menschen gestaltete Oberflächenstruktur aufweist. Dabei fallen interessante Rinnenverläufe, kleine Hohlformen sowie reliefartige Muster auf. Eine der Reliefstrukturen erinnert in ihrer plastischen Ausformung stark an einen Bären. Es mag dahin gestellt bleiben, ob hier die Phantasie Flügel verleiht und an eine Früh- oder Vorzeitliche Kultstätte glauben mag... Weitere spannende Entdeckungen, die derlei Gedanken füttern, findet man etwa 400 m südlich am Gipfel des Ohorner Steinbergs. Das dortige Blockmeer zeigt gewaltige Blöcke die in ihren eigenwilligen Formen und Übereinanderlagerungen durchaus an Menhire und Dolmen denken lassen...
Der Lusen ist mit einer Höhe von 1373 m ü. NN zwar 'nur' der fünfthöchste Berg des Bayerischen Waldes, jedoch besitzt er den wohl beeindruckendsten Gipfel des gesamten Gebirgszuges. Auf einer ovalen Fläche von ca. 150 x 200 m besteht der Gipfelbereich aus einem von Granitblöcken gebildeten Blockmeer auf dem nur in einem kleinen Bereich Bäume wachsen. Der Name Lusen schein sehr alt zu sein und könnte bereits in eine Zeit vor der keltischen Besiedlung zurück reichen. Sicherlich dürfte der einem künstlich aufgeschütteten gigantischen Hügelgrab gleichende Berg den Menschen früherer Zeiten ein heiliger Ort gewesen sein. Heute ist der Lusen eines der beliebtesten Wanderziele der Region und das am Fuß des Gipfels 1938 errichtete Lusenschutzhaus lädt in der gemütlichen Schankstube zur Rast ein.
Zur Geologie:
Der am Lusen anstehende Granit wurde als magmatisches Tiefengestein im Erdzeitalter Karbon (vor ca. 320 Mio. Jahren) gebildet. Während dieser Variszischen Gebirgsbildung drangen magmatische Schmelzen in Schwächezonen der Erdkruste auf und bildeten Gesteinskörper die später durch Abtragungsvorgänge freigelegt worden sind. IM Gipfelbereich des Lusen steht heute ein fein- bis mittelkörniger Granit über einem etwas älteren grobkörnigen Granit an. Das Blockmeer am Lusen entstand durch tiefgreifende Verwitterungsprozesse ab der Zeit des Tertiär, wobei insbesondere das durch extreme Temperaturschwankungen gekennzeichnete Eiszeitalter (Pleistozän) den Zerfall in Einzelblöcke beschleunigte.
Geology: The granite on the Lusen was formed as igneous plutonic rock in the Carboniferous period (approx. 320 million years ago). During this Variscan orogeny, magmatic melts penetrated weak zones in the earth's crust and formed rock bodies that were later exposed by erosion processes. IN THE summit area of the Lusen there is now a fine to medium-grain granite above a somewhat older, coarse-grain granite. The block sea on the Lusen was created by profound weathering processes from the Tertiary period onwards, with the ice age (Pleistocene) in particular, characterized by extreme temperature fluctuations, accelerating the disintegration into individual blocks.
Das Höllbachtal liegt zwischen den Gemeinden Brennberg und Rettenbach.
Das Naturschutzgebiet Höllbachtal hat große Bedeutung im Artenschutz und bietet Lebensraum für viele Tiere.
Besonderheiten im Höllbachtal ist der Wanderweg mit Waldlichtung, sind die rund und glatt geschliffenen Steine im Bachbett, meterhohe Gesteinsformationen, Granitfelsen und darunter und dazwischen der leicht rauschende Wildbach. Bäume wachsen auf den Felsen, Felsformationen zwischen Bäumen regen die Phantasie an, Gesichter oder Figuren zu erkennen ... Es ist einfach himmlisch in der Hölle!
Eine Besonderheit stellt der Lindenblockschuttwald dar, der hier an einer der ganz wenigen Stellen im Grundgebirge natürlicherweise auftritt. Die zahlreichen Linden können Hochwasser und Eisgängen standhalten. Ein Großteil des Wassers aber wird oberhalb des Naturschutzgebietes zur Stromgewinnung abgeleitet. Der Höllbach ist ein typischer Bach des Falkensteiner Vorwaldes. In dem geschützten Teilabschnitt durchströmt er ein Blockmeer aus mächtigen Granitblöcken. Leider ist der Höllbach durch Wasserentnahme zu Zwecken der Energiegewinnung seines früheren wilden Charakters weitgehend beraubt.
Eine große Besonderheit stellen auch die Vielzahl an sehr trittempfindlichen Moosen und Flechten auf den Felsen dar. Bitte bleiben sie daher auf dem markierten Weg.
Im Höllbachtal sind eine Vielzahl an Lebensräumen vorhanden, welche die Bachtäler des Falkensteiner Vorwaldes charakterisieren. Das Höllbachtal besitzt Bedeutung für Lebensraum und Artenschutz.
Quelle: www.vorderer-bayerischer-wald.de
Das Höllbachtal liegt zwischen den Gemeinden Brennberg und Rettenbach.
Das Naturschutzgebiet Höllbachtal hat große Bedeutung im Artenschutz und bietet Lebensraum für viele Tiere.
Besonderheiten im Höllbachtal ist der Wanderweg mit Waldlichtung, sind die rund und glatt geschliffenen Steine im Bachbett, meterhohe Gesteinsformationen, Granitfelsen und darunter und dazwischen der leicht rauschende Wildbach. Bäume wachsen auf den Felsen, Felsformationen zwischen Bäumen regen die Phantasie an, Gesichter oder Figuren zu erkennen ... Es ist einfach himmlisch in der Hölle!
Eine Besonderheit stellt der Lindenblockschuttwald dar, der hier an einer der ganz wenigen Stellen im Grundgebirge natürlicherweise auftritt. Die zahlreichen Linden können Hochwasser und Eisgängen standhalten. Ein Großteil des Wassers aber wird oberhalb des Naturschutzgebietes zur Stromgewinnung abgeleitet. Der Höllbach ist ein typischer Bach des Falkensteiner Vorwaldes. In dem geschützten Teilabschnitt durchströmt er ein Blockmeer aus mächtigen Granitblöcken. Leider ist der Höllbach durch Wasserentnahme zu Zwecken der Energiegewinnung seines früheren wilden Charakters weitgehend beraubt.
Eine große Besonderheit stellen auch die Vielzahl an sehr trittempfindlichen Moosen und Flechten auf den Felsen dar. Bitte bleiben sie daher auf dem markierten Weg.
Im Höllbachtal sind eine Vielzahl an Lebensräumen vorhanden, welche die Bachtäler des Falkensteiner Vorwaldes charakterisieren. Das Höllbachtal besitzt Bedeutung für Lebensraum und Artenschutz.
Quelle: www.vorderer-bayerischer-wald.de
Die Gleichberge beherrschen als markanter Doppelgipfel die Landschaft südlich des Thüringer Waldes. Beide Berge werden aus Basalten aufgebaut die durch Vulkanismus während der Zeit des Tertiär gebildet worden sind. Insbesondere der Kleine Gleichberg fasziniert durch ungewöhnlich große Blockmeere, die sich um den gesamten Gipfel ziehen. Der plateauartige Berg bot dadurch von jeher eine grandiose Fernsicht, wodurch er einen geradezu perfekten Ort zur Anlage einer Höhensiedlung darstellte. Die als "Steinsburg" bezeichnete keltische Bergfestung wurde in mehreren Phasen ausgebaut, wobei ein mehrteiliges Ringmauersystem entstand, dessen äußerste Mauer über 3 Kilometer lang war! Die Steinsburg wurde im 19. Jahrhundert von den ersten Forschern aufgrund dieser gigantischen Bauleistung gar auf eine Stufe mit den ägyptischen Pyramiden gestellt wurde. Nichtsdestotrotz fielen große Teil des Trockenmauerwerks der Abfuhr des Steinmaterials zum Zwecke des Straßenbaus zum Opfer. Die gesamten Blockmeere wurden zudem systematisch umgepflügt, um brauchbare Pflastersteine auszulesen. Dabei entstanden die gangartigen Strukturen und Steinsetzungen, die das mystische Erscheinungsbild des Berges ergänzen. Zumindest brachte dieses zerstörerische Werk eine ungewöhnlich große Zahl archäologischer Funde, die allerdings selten exakt in ihrer Befundsituation dokumentiert sind. Neben den verbliebenen baulichen Zeugnissen der Steinsburg kann auf dem Gipfel das Fundament der ehemaligen Wallfahrtskapelle St. Michael entdeckt werden. Vermutlich wurde sie am Standort eines vorchristlichen Heiligtums angelegt. Die archäologischen Funde aus der Steinsburg sowie aus der weiteren Umgebung können im Museum am Sattel zwischen Großem und Kleinen Gleichberg betrachtet werden. Eine Wanderung auf den Kleinen Gleichberg lohnt aber allein schon wegen der unvergleichlich reichhaltigen Fernsicht.
Das Dreiländereck Deutschland-Österreich-Tschechien liegt auf einem markanten Gebirgsstock, der als langgestreckter Rücken auf gut 6 km Länge mehrere Gipfel in einer Höhenlage von über 1300 m verbindet. Die höchste Erhebung ist der 1378 m hohe Plöckenstein (Plechý), an dessen Nordhang der Plöckensteinsee (Plešné jezero) als südlichster der eiszeitlichen Gletscherseen des Böhmer- / Bayerischen Waldes liegt. Der gesamte Kammbereich ist von zahlreichen bizarren Granitfelsen geprägt, die als sogenannte Nunatakker während der Eiszeit aus dem Gletschereis herausragten.
Die spektakulärsten Felsbildungen befinden sich dabei auf dem Dreisselberg (Třístoličník) und dem Hochstein, die zusammen den westlichen Pfeiler des Kamms bilden. Für die dortigen Felsen kam im 17. Jahrhundert der Name Dreisessel in Gebrauch, wobei eine von Adalbert Stifter widergegebene Sage von einem Versammlungsplatz der Könige zu Böhmen, Bayern und Österreich berichtet.
Der konkrete Grenzverlauf auf dem Bergrücken ist erst 1765 zwischen dem Hochstift Passau und dem Erzherzogtum Österreich festgelegt worden. Heute verläuft genau auf der Grenze ein beliebter Wanderweg, der aufgrund des vollständigen Absterbens des Nadelwaldes in Folge von Borkenkäferschäden derzeit eine großartige Aussicht in alle Richtungen gewährt.
Als Wanderweg mit geradezu alpinem Flair verläuft der Adalbert-Stifter-Steig am südlichen Hang von Hochkamm (Vysoký hřeben) und Bayerischem Plöckenstein (Trojmezná). Unter letztgenanntem Gipfel führt der Weg über aus gewaltigen Granitblöcken gebildete "Steinerne Meere". Nicht nur das Steigen über die Blöcke verlangt Trittsicherheit, auch der teilweise moorige Boden ist eine Herausforderung. Dafür wird man mit einem gigantischen Ausblick belohnt, der bei guter Sicht bis zu den Alpen reicht.