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Much of the news that I see right now has something to do with the inauguration of Barack Obama. It is an amazing story and I wish the new president of the United States all the best. However, I still woke up this morning feeling proud that... I Am Canadian!
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36. GP Osterhas am komplett verregneten Ostersamstag, 4. April 2015 im Industriegebiet Affoltern am Albis. Die Hauptkategorie der Elite und Amateure über 100 Runden mit Sieger Tristan Marguet vor Vorjahessieger Claudio Imhof und Simon Zahner.
Foto Martin Platter
Mahmoud, 11, a student at the Latin School of Naour in Amman, Jordan.
The remedial classes in these school are part of the project Education and Protection for Syrian Refugees in Jordan, supported by Catholic Relief Services (CRS).
In his hand is a poem he wrote about his homeland.
"I wanted to say something about my homeland. I hope that Syria goes back to the way it was and we can go back there," he says.
He wants to become an archeologist when he grows up.
24.11.2021. - Kandava, Latvija. Aizsardzības ministrijas parlamentārā sekretāre Baiba Bļodniece apmeklē Pulkveža O. Kalpaka profesionālo vidusskolu un kopā ar skolas audzēkņiem piedalās galda spēles “Latvijas Neatkarības karš 1918 – 1920” iepazīšanās turnīrā. Latvijas Neatkarības karam veltītās galda spēles turnīru vada SIA “Brain Games Publishing” pārstāvis, spēles autors Jānis Grunte. Foto: Gatis Dieziņš (Aizsardzības ministrija)
Der 9. Mai in Zeiten des Krieges - Kranzniederlegung mit Sergej Netschajew am Mahnmal im Tiergarten
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine durch Wladimir Putin überschattete und prägte zugleich das diesjährige Gedenken am 8. und 9. Mai an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa durch die deutsche Kapitulation vor 77 Jahren. Beide Länder sind als einstige Brudervölker Opfer und zugleich Besieger des barbarischen Hitler-Faschismus.
Deutschland steht seit diesem Jahr nun vor der Aufgabe, die viel beschworene Verpflichtung des „Nie wieder!“ -auch zukünftig- gegenüber den um Leben und Freiheit kämpfenden Ukrainern einzulösen, ohne an diesem wichtigen Gedenktag die Befreierrolle des heutigen Aggressors Russland zu schmälern.
Befürchtet wurden am 8. und 9. Mai Konfrontationen zwischen Gegnern und pro-russischen Unterstützern des aktuellen Krieges. Die Polizei erwartete eine „sehr sensible Gefährdungslage“. Sie war am Sonntag mit rund 1.600 Beamten präsent, zum Montag waren diese auf ca. 1.800 Einsatzkräfte aufgestockt worden.
Um eine Instrumentalisierung der Gedenkorte zu verhindern, verhängte die Berliner Polizei im Vorfeld strenge Auflagen. Für 15 Gedenkstätten verbot die Polizei russische und ukrainische Fahnen. Ausgenommen waren nur „Botschafter und ihre Delegationen“ sowie Veteranen des Weltkrieges. Dies hatte bzgl. der Fahnen für viel Kritik gesorgt. „Friedlichen Protestierenden eine ukrainische Flagge wegzunehmen, sei ein Angriff auf jeden, der Europa und Deutschland mit dieser Flagge in der Hand gegen russische Aggression verteidige“, so der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba laut Tagesspiegel.
Untersagt waren außerdem militärische Symbole und Kriegssymbole wie das Z- und/oder V-Propagandakonterfei und dem tragen/zeigen des St. Georgs-Bandes. Weiterhin verboten waren: Ausrufe zu tätigen, die aufgrund der aktuellen Situation geeignet sind, den Krieg in der Ukraine zu billigen, zu glorifizieren oder zu verherrlichen. Dazu zählte auch entsprechende Musik und Gesang.
Der 9. Mai am Sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten sowie später im Treptower Park
Püntklich auf die Minute um 11 Uhr gedachte der russische Botschafter Sergej Jurjewitsch Netschajew mitsamt seiner Delegation am 9. Mai den gefallenen Soldaten des 2. Weltkrieges. Die Kranzniederlegung und das Gedenken im Tiergarten verfolgte einer strengen Hierarchie. Zuerst legten Vertreter des Militärs und danach der russisch-orthodoxen Kirche Blumen nieder.
Nach etwas über 30 Minuten verließ Netschajew das Gelände unter dem Schutz der Polizei und seiner Personenschützer wieder – Zwischenfälle blieben aus.
Am Vortag gab es bei der Kranzniederlegung durch den ukrainischen Botschafter Melnyk „linke“ Gegenproteste, die Melnyk als Nazi und mit „Hau ab“ beschimpften. Die Kritik am ukrainischen Botschafter in Deutschland ist kurioserweise groß und auch überaus irritierend, weil sich scheinbar niemand über die Propaganda des russischen Chef-Diplomaten in Berlin empört.
Einen Tag vor Beginn der Invasion bezichtigte Netschajew den Westen eines „Informationsterrorismus“, weil Politik und Öffentlichkeit den Beschwichtigungen aus dem Kreml nicht so recht Glauben schenkten. Kurz darauf begann Putin den Angriffskrieg. Der Russische Botschafter Berlins verbreitete im Namen seiner Botschaft den Verschwörungsmythos, in amerikanischen Laboren in der Ukraine habe „man schwerpunktmäßig die Besonderheiten der slawischen Gentypen [erforscht], um selektive biologische Waffen zu entwickeln“. Der „Märkischen Oderzeitung“ gab der Botschafter ein Interview, in dem er behauptete, die Gräueltaten an Zivilisten in Butscha seien gestellt.
Sprich: Botschafter Netschajew täuscht die deutsche Öffentlichkeit seit Monaten über den Angriffskrieg und die von Russland begangenen Kriegsverbrechen. Der öffentliche Aufschrei darüber hält sich bislang in Grenzen. "Zu sehr waren deutsche Politiker und Intellektuelle offenbar darüber erschrocken, dass ein ukrainischer Botschafter deutliche Worte findet"; so T-Online in ihrem aktuellen Artikel.
In der Menge befand sich auch ein als Radfahrer erkennbarer Teilnehmer, der ein offizieller Verfechter Putins war. Noch vor der Kranzniederlegung der russischen Delegation holte er sein Schild mit der Aufschrift: „Putin heißt Frieden“ aus dem Rucksack. Er wurde von der Polizei vom Sowjetischen Ehrenmal wegeskortiert.
Auch eine junge Frau mit einem Stalin-Shirt und der Aufschrift: „Mit mir hätte es das nicht gegeben“, wurde vom Ehrenmal verbannt. Was die wenigsten sahen: ihre Fingernägel waren in russischen Nationalfarben bemalt, der Ringfinger enthielt das verbotene V und das Z Symbol am mittleren Finger, welche sie den Fotografen u.a. auch demonstrativ in Mittelfingerform ausstreckte.
Das Exilrussische Bündnis DemokratiJa
Gegenüber des Ehrenmals im Tiergarten hatte am 8. und 9. Mai die exilrussische Gruppe „Demokrati-Ja“ ihren angemeldeten Infostand aufgebaut. Die Polizei ordnete laut taz mehrfach die Entfernung von Infomaterial mit aktuellem Bezug an, darunter fielen Losungen wie „Russen gegen den Krieg“ oder das in blau-gelben Buchstaben geschriebene „Den Opfern des Faschismus“.
„Wir wurden behandelt wie Tatverdächtige“, sagte Liza Wolfson von Demokrati-Ja laut taz. „Es ist ja 2022 gar nicht möglich, des Kriegsendes von 1945 zu gedenken, ohne den Ukrainekrieg zu thematisieren, denn Putin missbraucht dieses Narrativ.“
Der Stand der russischen Gegenöffentlichkeit, den seit Jahren in Deutschland lebende Russlanddeutsche und jüdische Kontingentflüchtlinge organisiert hatten, entwickelte sich zu einem Treffpunkt russischer Künstler und Journalisten, die erst in den letzten Tagen nach Berlin gekommen waren.
Darunter war auch die Journalistin Marina Owsjannikowa, die im März live im russischen Staatsfernsehen mit einem Transparent gegen den Krieg demonstriert hatte.
Das Unsterbliche Regiment
Zur gleichen Zeit um 11 Uhr versammelte sich unweit des Ehrenmals das „Unsterbliche Regiment“ (fälschlicherweise auch „Rotarmisten-Gedächtnis-Aufzug“ genannt) am Brandenburger Tor. Das Regiment marschierte zum Gedenken und zur Blumenniederlegung zum Ehrenmal. Angeführt wurde es auch in diesem Jahr durch den Ordner und bekannten putintreuen Akteur Oleg Muzyka.
Muzyka scheint aber nicht nur putintreu zu sein. Auf der Seite vom selbst ernannten „Außenministerium der Volksrepubliken Donzek“ wird z.B. eine Veranstaltung von Liane Kilinc (FBKO) beschrieben, deren Vertreter Oleg Muzyka war. Auf dieser Website steht auch: „An der Aktion nahmen bereits deutsche Politiker und Aktivisten teil, insbesondere der Berliner Abgeordnete Gunnar Lindemann und ein Abgeordneter der Alternative für Deutschland Richard Gretzinger“. Auch Lindemann ist in der AfD. Eine kleine Bildergalerie zeigt Muzyka mit dem AfD-Abgeordneten Lindemann.
Das Unsterbliche Regiment ist ursprünglich eine gesellschaftliche Aktion in Russland. Die Grundregeln verbieten jede Politik und kommerzielle Absichten. Ihre Teilnehmer versammeln sich zu einem Gedenkmarsch und tragen die Bilder ihrer Familienmitglieder, die im Großen Vaterländischen Krieg gekämpft haben und gestorben sind. Seit ca. 2014 wurde es von Putin „verstaatlicht“; sprich: Schüler und Arbeiter mussten, geschmückt mit St. Georgs-Bändern an diesem Marsch teilnehmen. So hieß es: „Bei den letzten Aktionen hatten sie die Porträts ihrer Großväter schon durch die von Stalin, Molotow und sogar Berija ersetzt, des einstigen Ministers für Staatssicherheit“. Bekannt für stalinistische Säuberungen, Massaker und Massenmorde.
Beim Gedenkmarsch mit Hurra-Rufen auf Putin versuchte eine Frau ihren Blumen durch die Menge zu führen, auf derem schwarzen Verpackungspapier silber-golden das Z prangte. Einzelne Teilnehmer zeigten auch in diesem Jahr u.a. Fotos von Stalin.
Neben dem Querdenken-Spektrum waren auch einige rechte Mahnwachenteilnehmer und bekannte Rechtsextremisten zu sehen, die sich in der Nähe des verurteilten Holocaustleugners Nicolai Nehrling aufhielten und auch an diesem Tag streamten.
Zum Nachmittag machte ich noch einen Abstecher zum Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park. Lange wollte ich dort allerdings nicht mehr bleiben, denn der Tag war schon sehr lang.
Am Eingang patrouillierte bereits die Polizei, die ab und an Taschenkontrollen vornahmen. Die im Mai 1949 fertiggestellte Anlage wurde auf Weisung der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland errichtet, um die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten der Roten Armee zu ehren.
Rund 7.200 Soldaten sind unter den Grünflächen begraben, sie waren zwischen 18 und 56 Jahre alt. Unter den Verstorbenen befinden sich auch rund 100 Frauen, die überwiegend Ärztinnen und Funkerinnen waren. Etwa 1.500 Soldaten kamen aus der Ukraine, 500 aus Weißrussland, 150 aus Kasachstan, 100 aus Litauen und weitere aus anderen früheren Sowjetrepubliken.
Und es wurde tatsächlich am 9. Mai im Treptower Park gefeiert. Am Eingang erwarteten mich Stände der DKP, Junge Welt und die der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten (VVN-BdA). Letztere wurden während einer Kundgebung gegen den Krieg in der Ukraine von russischen Nationalisten mitunter als „Nazis“ beschimpft. „Ihr seid gegen Russland, also seid ihr Nazis.“ – so die Worte. Es waren viele Russen, die ungehalten reagierten, aber auch Deutsche, oft mit Hang zu Verschwörungsmythen. „Putin wird siegen“, prophezeite ein offensichtlicher Anhänger des russischen Machthabers, während DKP-Anhänger fast wortgleich die Propaganda des Kremls nachsprachen, wie die Morgenpost in ihrem Liveticker berichtete. Das Transparent der „Mütter gegen den Krieg“, die zwischen Junge Welt und DKP-Stand standen, nähert sich sprachlich mittlerweile immer mehr den Reichsbürger-Codes resp. rechten Narrativen.
Die FRIKO Berlin in Treptow
Am Durchgang des Ehrenmals in Richtung Mutter Heimat entdeckte ich Aktivisten der FRIKO, die am Vortag ihre angemeldete Kundgebung am Ehrenmal im Tiergarten absagten, weil dort der ukrainische Botschafter Melnyk der Toten gedachte.
Sie bedankten sich mit ihrem Banner bei den sowjetischen Soldaten.
Die FRIKO veranstaltet jährlich den traditionellen Ostermarsch, der seit 2014 überwiegen prorussisch ausgetragen wird.
Ich ging allerdings weiter, denn ich wollte noch zur „Mutter Heimat“, um zu sehen, wie dort der Toten gedacht wird (Spoiler wie schon erwähnt: es wurde gefeiert!).
Die „Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe“ FBKO
Im Treptower Park wurde am Mahnmal der Mutter Heimat mehr gefeiert, als der Toten gedacht. Auch die „Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe“ – kurz FBKO mit ihrer Vorsitzenden und Rubikon-Autorin Liane Kilinc war dort anwesend, die inmitten einer Traube von Menschen eine propagandistische Rede hielt, wie das auf dem Kanal von antikriegTV (Coop-Cafe) nachzuhören/zu sehen ist.
Immer wieder wurden Nationalflaggen aber auch Pseudoflaggen der von prorussisch besetzten Gebiete der Ostukraine hervorgeholt, die kurzerhand wieder zusammengelegt werden mussten oder konsfiziert wurden. Teilnehmer hatten sich auf ihrer Brust z.B. ein rundes Plakat angeheftet, auf dem stand: „Ich bin Georgs Band. Ich bin verboten“. Anhänger der Vereinigung Druschba waren anwesend, die Druschba-Flagge wurde zum Tanz geschwenkt, bis die Polizei kam. Hier wurde wieder sehr gut sichtbar, wie typisch diese Szene funktioniert. Die Polizistin wurde sofort angetatscht, um vermeintliche Nähe aufzubauen. Damit wollte man wohl die Konfiszierung verhindern. Genützt hatte es letztendlich nichts.
Vom 9. April 2022 ist einem WELT-Artikel zu entnehmen, das dieser Wandlitzer Verein namens FBKO (Mitglied im stasinahen Verbund „Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden“) den Separatisten zuarbeitet und der Verein trotzdem als anerkannter, gemeinnütziger Verein gilt. Somit können Spenden steuerlich abgesetzt werden.
Die FBKO gründete sich ein Jahr nach Kriegsbeginn (2015), um mittels Spenden „humanitäre Hilfe“ in den russisch besetzten Gebieten der Ostukraine zu leisten. Dabei flossen laut eigenen Angaben in der Vergangenheit auch Spenden an Separatisten, die auch vor Ort übergeben wurden.
Ein bekannter für Russland kämpfender Separatist (in seinem Eigenverständnis: „Antifaschist“ genannt) leitet nach deren Dokumentation ein Waisenhaus, mit sehr fraglichem politischen Hintergrund, wie das SputnikNews (SNA) kurz nach Sendeverbot in Deutschland auf ihrem Telegram-Kanal zeigte. Dieser prorussische Propagandasender des Kremls ist mittlerweile auch auf Telegram gesperrt.
RT Deutsch, die über mehrere unterschiedliche „Spiegelseiten“ weiterhin das Verbot wegen fehlender medienrechtlicher Zulassung in Deutschland umgehen, berichteten davon, das Kilinc wegen Zeigens der Fahne der Donezker (Fantasie) Volksrepublik zwecks Personalienfeststellung kurz „festgesetzt“ wurde. Sie dürfte vermutlich in baldiger Zeit Post erhalten.
Reichsbürger, нод und Oleg Muzyka
Der einstige NPD-Kader Rüdiger Hoffmann (früher Klasen) war am Eingang des Ehrenmals mit seiner Reichsbürgergefolgschaft vertreten. Seine sonst regimetreue, russische Beflaggung -verziert mit St. Georgs-Fahnen- waren wegen des Verbots am Nachmittag optisch nicht mehr vorzufinden. Dafür musste die DDR-Fahne als Ersatz herhalten, die er euphorisch schwenkte.
Die St-Georgs-Fahnen sind dabei nichts anderes als die sogenannten NOD Flaggen. NOD (russ: нод) ist die Abkürzung für: Nationale Befreiungsbewegung (Russland). Hoffmann sah sich in Berlin immer als „Chef“. Laut ZEIT Online führt(e) ab 2014 der Russlanddeutsche Dimitri Metzler die NOD Deutschland über ein paar Jahre als Koordinator an.
Mit Spendengeldern unterstützte die NOD ab 2014 die russischen Soldaten im besetzten Donbass in der Ostukraine. Hoffmann will schon seit Ewigkeiten Deutschland „entnazifieren“. Auch auf Querdenker-Protesten sind NOD-Beflaggungen zu finden. Die heutigen Parallelen lassen grüßen.
Hoffmann will laut eigenen Angaben Anfang 2015 in Moskau gewesen sein, um sich mit dem rechtsnationalistischen Dumaabgeordneten Evgeni Fedorov zu treffen. Das soll ein Video mit seinem „Assistenten“ Helmut Buschujew zeigen. Ungefähr zur gleichen Zeit war auch die Reichsbürgerbewegung Exilregierung Deutsches Reich bei einem Treff mit Federov anwesend. Federov ist Vorsitzender der prorussischen NOD-Befreiungsbewegung, seine Koordinatorin Maria Katasonowa organisiert(e) Kundgebungen zur Unterstützung der Rechtsextremistin Marine Le Pen und des Rassisten Donald Trump. Putins IT-Girl kandidierte auf der Liste der linksnationalistischen Rodina-Partei, die allerdings mehr dem rechtsextremistischen Milleu zugeordnet ist.
Federov empfing ebenfalls nur ein paar Monate später den prorussischen Mahnwachen-Aktivisten Owe Schatthauer aka C-Rebell-um, der auch im Umfeld des von ihm 2016 begonnenen Druschba-Projekes: „Friedensfahrt Berlin-Moskau“ anzufinden ist. Ebenfalls 2015 traf sich Owe Schattauer mit Maria Katasonowa.
Der Ukrainer Muzyka, der schon frühzeitig auf den Mahnwachen „für den Frieden“ sprach, hielt sich laut Quellenlage eine zeitlang in Hoffmanns Umfeld auf. In einem in 2021 erschienen Artikel der WELT wird ein Bericht der BILD-Zeitung aus 2020 thematisiert, der einst über Muzyka titelte: „Ist dieser Berliner Aktivist ein Kreml-Agent?“ und schrieb im besagten Artikel: „Nach BILD-Informationen haben sowohl deutsche als auch europäische Nachrichtendienste Oleg Muzyka auf dem Schirm.“ Muzyka soll aus „Moskau finanziert werden“.
Muzyka ist stark im Umfeld der DKP und kommunistischen Verbänden mit Stalinhauch zu finden, war aber auch in der Vergangenheit ein gern gesehener Gast bei der LINKEN-Partei. Er wirkt(e) im Umfeld der Antiimperialistischen Aktion mit, dessen Vertreter sich 2019 ein Shake Hands mit dem syrischen Diktator Bashar al-Assad gab, aber auch schon davor Kontakt zu diesem hatte.
Die Antiimperialistische Aktion; die jedes totalitäre Regime unterstützt, solange es sich gegen den Westen und gegen die NATO richtet – ist in verschwörungsideologischen und in rechten (Corona)-Kreisen zu finden, wie das seit Jahren so auch unterschiedliche Quellen belegen.
Diesen Eindruck untermauert laut WELT Artikel auch ein Artikel der Zeitschrift „Jungle World“. Dort wird Muzyka als Teil eines „prorussischen Netzwerks“ bezeichnet. Fotos und Videos unterschiedlichster Journalisten, Aktivisten, der Dokumentation der KHPG (Menschenrechtsorganisaion), der NOD selbst (nur noch als Archiv) aber auch in einem ungeschnittenen Video von Ruptly aus 2014 (nur über VPN aufrufbar) -also alles unterschiedlich und voneinander total unabhängige Quellen- zeigen belegbar- Muzyka in diesem Milieu. In einem offenen Brief bei Ulrich Heyden weist Muzyka allerdings alle Vorwürfe zurück. In Heydens Artikel kann man auch den Pay-Artikel der BILD anhand von Screenshots nachlesen.
So gesehen, spielt die NOD als Bewegung auf Deutschlands Straßen keinerlei bedeutende Rolle. Staatenlos.info wirkt eher als „Useful Idiot“ (nützlicher Idiot). Interessant sind mehr die Versuche der Vernetzungen -auch die des Druschba Initatioren, der auch die Mahnwachen stark vertreten hatte. Viele Kritiker möchten bis heute die „Friedensmahnwachen“ nur als „von rechts unterwandert“ ansehen; der (bewusst initiierte) russische Einfluss möchte immer noch sehr gerne ausgeblendet bleiben.
Aggressionen gegen ukrainische Frauen
Nachdem für mich der Feierabend eingeläutet war, traf ich auf der Puschkinallee noch eine kleine Gruppe von sichtbaren Ukrainern, mit denen ich mich etwas unterhalten hatte. Als ich mich verabschiedet hatte, die Kamera gerade im Rucksack verstaut, kamen mir prorussische Teilnehmer entgegen, die zum Sowjetischen Ehrenmal wollten.
Auf meiner Höhe sagten sie dann im ungefähren Wortlaut: „Denen da vorne gleich mal eins in die Fresse hauen“. Passiert war zum Glück nichts.
© Streich Photography
hinzugezogene Quellen:
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taz.de/Gedenken-zum-9-Mai-in-Berlin/!5850611/
fbko.org/ archive.ph/xexCe
vk.com/lianek archive.ph/4zWvk sowie rubikon.news/autoren/liane-kilinc archive.ph/0Nb0N und frischesicht.de/author/liane-kilinc/ und archive.ph/1w7W8
Coop-Cafe/antikriegTV – www.youtube.com/watch?v=-Pvi6jO-xBE
Gegenprotest Demokrati-JA (Exilrussen, Diaspora) www.youtube.com/watch?v=T2rlBsm5Rew ab min. 2:47
www.welt.de/politik/deutschland/plus238073763/Dubiose-Ver... archive.ph/ZPBMW
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streichphoto.files.wordpress.com/2022/05/rbb_sna2022.jpg (Montage vom Kanal SNA und Vincent James, die Kinder wurden durch mich anonymisiert)
mid-dnr.su/de/pages/news/v-stolice-germanii-prohodyat-meropriyatiya-v-podderzhku-donbassa/ archive.ph/YfWMq
mid-dnr.su/de/gallery/cikl-meropriyatij-v-berline-mir-detyam-donbassa/ archive.ph/wxilG
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taz.de/Rechtsextreme-bei-den-Querdenkerinnen/!5795400/
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twitter.com/alexey__kovalev/status/820611925012869120 archive.ph/bKlle
www.deutschlandfunk.de/russlands-neue-freunde-europas-ult... archive.ph/01OYE
www.facebook.com/owe.schattauer/videos/970016999703370
twitter.com/KatasonovaMaria/status/646664049783128064 archive.ph/B4qiA
www.youtube.com/watch?v=uqrQKQZ1ROY
www.welt.de/politik/deutschland/plus232070665/Berlin-Holo...
www.bild.de/bild-plus/politik/inland/politikinland/%20mh1...
www.facebook.com/photo.php?fbid=170421381169456&set=p... sowie archive.ph/iS2Xo/9d699fca67a4d45f1a7f705c697ad1a37829615f...
covertactionmagazine.com/de/2019/08/13/Absprachen-oder-hausgemachte-Kollaborationsverbindungen-zwischen-der-deutschen-extremen-Rechten-und-Russland-2/ archive.ph/WVqHB
www.tagesschau.de/inland/neurechte-russland-101.html archive.ph/3Pe66
greater-europe.org/members archive.ph/4PQ41
antifa-aufbau.de/portfolio/rechte-allianzen-aufdecken/ archive.ph/I6iu9
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web.archive.org/web/20220518220818/https://khpg.org/en/14...
web.archive.org/web/20150130021211/http://rusnod.ru/mitin...
www.youtube.com/watch?v=TOUOPxpdexM&t=3415s
ulrich-heyden.de/article/faksimile-ist-dieser-berliner-ak... archive.ph/hpNDT
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Stand: Mai 2022
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