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2 moms with new ducklings at Goldwater - very unusual - this one still has 7, though only 6 show in this photo - but the eagle pair and a lot of great blue herons are hanging around - hope they make it through the night
Tour Kieswerk Thönse / 27.05.2018 / Niedersachsen / lower saxony
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Unterordnung Großlibellen (Anisoptera)
Überfamilie Libelluloidea
Familie Segellibellen (Libellulidae)
Unterfamilie: Sympetrinae
Gattung Crocothemis
Art Feuerlibelle
Wissenschaftlicher Name Crocothemis erythraea (Brullé, 1832)
Feuerlibelle
Die Feuerlibelle (Crocothemis erythraea) ist eine ursprünglich vor allem afrikanisch und mediterran verbreitete Libellenart aus der Familie der Segellibellen (Libellulidae), die zu den Großlibellen (Anisoptera) gehören. 2011 wurde sie in Deutschland zur Libelle des Jahres gekürt.
Merkmale
Die reifen Männchen der Feuerlibelle sind signalrot, wobei die Intensität der Rotfärbung offenbar mit der Umgebungstemperatur zusammenhängt. So wirken mitteleuropäische Tiere manchmal bräunlich-rot, anders als in den Mittelmeerländern. Die Weibchen sind ockerfarben bis hellbraun; sie weisen außerdem einen auffälligen hellen Dorsalstrich zwischen den Flügelansätzen auf. Feuerlibellen werden in der Regel zwischen 40 und 45 Millimetern lang. Sie erreichen Flügelspannweiten von 65 bis 70 Millimetern. Bei beiden Geschlechtern befindet sich auf der Basis der Hinterflügel ein deutlicher gelb-oranger Fleck, auf der Basis der Vorderflügel ein kleinerer. Das Pterostigma (Flügelmal) ist gelblich bis braun.
Man kann Feuerlibellen aufgrund der Färbung mit roten Heidelibellen-Arten (Sympetrum spp.) verwechseln, insbesondere mit der Blutroten Heidelibelle. Allerdings unterscheiden sie sich von diesen durch ihren flacheren Hinterleib und ihren relativ großen Körper. Außerdem sind bei den Männchen selbst die Beine rot. Die noch nicht ausgefärbten Imagines und die Weibchen sehen manchen Blaupfeil-Arten (Orthetrum spp.) ähnlich. Im Unterschied zu diesen weisen die Feuerlibellen-Weibchen aber einen ungefähr senkrecht abstehenden Legebohrer auf. Ebenso sieht auch der Gefleckte Sonnenzeiger (Trithemis kirbyi) der Feuerlibelle ähnlich, bei diesem sind allerdings auch die Flügeladern rot gefärbt.
Lebensweise:
Die Art lebt hauptsächlich an stehenden Gewässern, in denen auch die Larvenentwicklung stattfindet. In Mitteleuropa sind dies vor allem Stillgewässer mit einer üppigen Ausstattung an submerser Vegetation, wie z. B. Tausendblatt (Myriophyllum spp.), etwa Altwasser und Sandgrubenweiher. Im wärmeren Mittelmeerraum entwickeln sich die Larven jedoch in fast jedem Stillgewässer bis hin zu kurzlebigen Kleintümpeln.
Die Männchen sitzen gerne am Boden oder in der bodennahen Vegetation. Wie alle Libellen lebt auch diese Art räuberisch und jagt insbesondere kleine Insekten.
Die Paarung wird in wenigen Sekunden im Flug vollzogen. Die Weibchen tauchen die Eier gleich anschließend im Flug mit der Spitze des Hinterleibes ins Wasser, wobei die Eier gerne an flutenden Wasserpflanzen oder Algenwatten abgestreift werden. Dies geschieht oft fern vom Ufer. Die Männchen bewachen die Weibchen dabei nicht.
Verbreitung:
Feuerlibellen sind ursprünglich in den warmen Regionen Südeuropas, Afrikas und Vorderasiens verbreitet. In den 1990er-Jahren hat die Art sich auch nach Süddeutschland ausgebreitet, wo sie mittlerweile nicht selten ist. Die Feuerlibelle erweitert ihr Areal in Mitteleuropa derzeit kontinuierlich weiter und dürfte mittlerweile in fast ganz Deutschland zu finden sein. Die Flugzeit reicht hier von Ende Juni bis Mitte/Ende August, in Südeuropa bei mindestens zwei Generationen vom Mai bis in den Oktober hinein.
Die Feuerlibelle galt vor ihrer in jüngster Zeit zunehmenden Bodenständigkeit in Mitteleuropa als ausgesprochene Wanderlibelle, die in warmen Sommern zahlreich aus dem Mittelmeerraum nach Zentraleuropa einflog. Die Ausdehnung ihres Areals nach Norden wird mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht.
Quelle:
Genau, Richtung Norden und dann
immer geradeaus. Bis an die äußerste Spitze des Lister Ellenbogens auf Sylt
Der Norden Deutschlands versinkt im erdrückenden Dauergrau und die Seele sehnt sich nach etwas Licht - was tun?
Nun, die Frage darauf war nach kurzem Überlegen dann beantwortet und lautete: Tagestour ins Allgäu :D
Zwischen zwei Spätschichten sollte es am Dienstag also ins südliche Bayern gehen, waren dort doch ganze neun Sonnenstunden angesagt. Und etwas Schnee lag zudem auch noch. Zwei Stunden nach Feierabend startete ich am Montag also mit dem Zug südwärts. Ziel: Günzach. Mit 40 Minuten Verspätung kam ich am nächsten Morgen dort an, wo mich meine Mitfahrgelegenheit (danke nochmal!) einsammelte. Gemeinsam standen dann die Günzacher Übergabe sowie der Nebelhorn auf dem Programm, ehe es gemeinsam zurück Richtung Hannover ging.
Nach längerem Halt am Esig Günzach beschleunigte 294 768 gegen 13 Uhr den EZK 54047 Kempten (Allgäu) Hbf - Buchloe und sorgte bei den drei Fotografen für zufriedene Gesichter.
Bildmanipulation: Ein minimal ins Fahrwerk der Lok ragende Baum wurde digital gekürzt.
Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Die Helligkeit symbolisiert die Leichtigkeit. Mit der Dunkelheit verhält es sich eher umgekehrt.
"Some things in life are bad they can really make you mad
Other things just make you swear and curse
When you′re chewin' on life′s gristle, don't grumble give a whistle
And this'll help things turn out for the best."
Monty Python
Description in English, German and Dutch
English:
During my walk from Murnau to Ohlstadt in Bavaria I walked along the Loisach river. The Loisach is a tributary of the Isar and the Isar is a tributary of the world famous Danube. Some parts of the river have a beautiful blue-green color. I decided to get off the trail to get a closer look at the river. When I got close to the current I was enchanted by the beauty of the water and the green surroundings. I was all alone, because the spot I had chosen is not known by tourists, but it is very beautiful. On the waterfront I decided to take some pictures first and then turn my phone off completely. No distraction for a while. With my pants pulled up I walked barefoot into the clear water and that was very cooling on this sun-drenched warm summer day. Staring at the impressive mountains of Garmisch-Partenkirchen, I then stood in the shallow part of the river and decided to close my eyes and think about nothing for a while. It was another special experience in beautiful Bavaria where I experienced a moment of satisfaction and ultimate peace in one of the most beautiful tributaries of the world. All my beautiful experiences of recent times have been made possible by the 9 euro ticket. Unfortunately, everything comes to an end and August 31 was the last day that the ticket could be used. I used it for three months. Only 27 euros for travelling in thee months. Sweet 9 euro ticket, it was an honor to carry you with me in the summer period. I miss you already, but the memories will last forever in the form of my photos. There will therefore be a lot of pictures here on Flickr of my adventures in Germany.
Deutsch:
Bei meiner Wanderung von Murnau nach Ohlstadt in Bayern bin ich an der Loisach entlang gelaufen. Die Loisach ist ein Nebenfluss der Isar und die Isar ist ein Nebenfluss der weltberühmten Donau. Einige Teile des Flusses haben eine schöne blaugrüne Farbe. Ich beschloss, den Weg zu verlassen, um mir den Fluss genauer anzusehen. Als ich mich der Strömung näherte, war ich von der Schönheit des Wassers und der grünen Umgebung verzaubert. Ich war ganz allein, denn der Ort, den ich mir ausgesucht hatte, ist bei Touristen nicht bekannt, aber sehr schön. An der Uferpromenade beschloss ich, erst ein paar Fotos zu machen und dann mein Handy komplett auszuschalten. Keine Ablenkung für eine Weile. Mit hochgezogener Hose ging ich barfuß ins klare Wasser und das war an diesem sonnendurchfluteten warmen Sommertag sehr erfrischend. Mit Blick auf die imposanten Berge von Garmisch-Partenkirchen stand ich dann im seichten Teil des Flusses und beschloss, die Augen zu schließen und eine Weile an nichts zu denken. Es war ein weiteres besonderes Erlebnis im schönen Bayern, wo ich einen Moment der Zufriedenheit und des ultimativen Friedens in einem der schönsten Nebenflüsse der Welt erlebte. All meine schönen Erlebnisse der letzten Zeit wurden durch das 9-Euro-Ticket ermöglicht. Leider geht alles zu Ende und der 31. August war der letzte Tag, an dem das Ticket verwendet werden konnte. Ich habe es drei Monate lang benutzt. Nut 27 euro! Süßes 9-Euro-Ticket, es war mir eine Ehre, dich 3 monaten mitzunehmen. Ich vermisse dich jetzt schon, aber die Erinnerungen werden in Form meiner Fotos für immer bleiben. Daher wird es hier auf Flickr viele Bilder von meinen Abenteuern in Deutschland geben.
Nederlands:
Tijdens mijn wandeling van Murnau naar Ohlstadt in Beieren liep ik langs de Loisach rivier. De Loisach is een zijrivier van de Isar en de Isar is dan weer een zijrivier van de wereldberoemde Donau. Sommige gedeelten van de rivier hebben een prachtige blauw-groene kleur. Ik besloot om van het pad af te gaan om de rivier van dichterbij te kunnen aanschouwen. Toen ik vlakbij de stroming aankwam werd ik betoverd door de schoonheid van het water en de groene omgeving. Ik was helemaal alleen, want het plekje wat ik had uitgekozen is niet bekend bij toeristen, maar wel erg mooi. Aan de waterkant besloot ik om eerst wat foto's te maken en daarna mijn telefoon helemaal uit te zetten. Even geen afleiding. Met mijn broek opgestroopt liep ik met blote voeten het heldere water in en dat was erg verkoelend op deze zonovergoten warme zomerdag. Starend naar de indrukwekkende bergen van Garmisch-Partenkirchen stond ik daarna in het ondiepe gedeelte van de rivier en besloot om vervolgens mijn ogen dicht te doen en even helemaal nergens aan te denken. Het was weer een bijzondere ervaring in het wonderschone Beieren waarbij ik een moment van voldoening en ultieme rust heb ervaren in een van de mooiste zijrivieren van de wereld. Al mijn mooie ervaringen van de afgelopen tijd zijn mede mogelijk gemaakt door het 9 euro ticket. Helaas komt aan alles een einde en was 31 augustus de laatste dag dat het ticket gebruikt kon worden. Drie maanden heb ik er gebruik van gemaakt. Lief 9 euro ticket, het was een eer om je 3 keer bij me te mogen dragen. Ik mis je nu al, maar de herinneringen blijven voor eeuwig bestaan in de vorm van mijn foto's. Er zullen daarom nog een hoop foto's hier op Flickr volgen van mijn avonturen in Duitsland.
Das habe ich mich Heute schon zig mal gefragt. Habe aber dank Sugnapfnavi immer wieder nach Hause gefunden.
P1100894
www.youtube.com/watch?v=YrLk4vdY28Q
mit Sylvia unterwegs
Vor dem Aufgang zum Museum
Rem Koolhaas und Prada
Rem Koolhaas baut am Rand von Mailand eine kleine Stadt. Für die Fondazione Prada sprengt der Architekt die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Und er denkt dabei auch an die Bauarbeiter.
Ein Turm aus Gold mitten im Industriegebiet – Mailand ist die einzige Stadt in Europa, wo einen dieser Anblick nicht wirklich überrascht. Vielleicht wird ja hier von der Modebranche gerade tonnenweise Goldschmuck geschmiedet oder Brokat gewebt oder Mobiliar aus Edelmetall entworfen. So ähnlich ist es dann auch, aber zugleich ganz anders: Rem Koolhaas baut für die Fondazione Prada in der ganz unluxuriösen Peripherie der Luxusmetropole ein Kulturzentrum mit Bibliothek, mit Kino, mit Café, mit gleich diversen Museen. Man könnte auch sagen: Koolhaas, der in der ganzen Welt aus Einzelbauten urbanistische Projekte gemacht hat, baut in Mailand eine kleine Stadt in der großen Stadt. Und eine Stadt braucht nun mal einen Turm, zur Not aus Gold.
„Ich liebe Mailand!“ Solch ein romantisches Statement vom personifizierten Unromantiker Rem Koolhaas ist zugeschnitten auf den Aussichtsbalkon seiner neuen Pradasiedlung: Rundum Industriebrachen, mit frischem Birkengrün zugewucherte Eisenbahngleise, Wohnblocks, Parkplätze und erst ganz in der Ferne die mittelgroßen Hochhäuser der Banken und der Macht hinterm Mailänder Dom. Klar, dass ein Idyllenverächter wie Koolhaas dieses ungeordnete, stilistisch unsaubere Ambiente förmlich umarmt. Doch dann die Überraschung: Aus seinen Patchworkbauten in einer aufgegebenen Schnapsdestillerie von 1907 ist fast so etwas geworden wie ein städtisches Idyll.
Dass in neun Monaten das Mailänder Projekt abgeschlossen ist, findet er fast schade. Man kann, so sagt er, die Seitengebäude aber jederzeit als Module nutzen und umwidmen: Von der Bibliothek zum Kindergarten, von Büros zu Wohneinheiten. „Permeables Bauen“ nennt er seine neue Sanftheit, die keineswegs auf Denkmalschutzauflagen zurückzuführen ist, sondern eher auf Altersmilde. Sein Büro OMA habe hier nach Belieben abreißen und bauen können, nur die neuen Erdbebenvorgaben schrieben Fundamente bis in vier Meter Tiefe vor, damit im statistisch unwahrscheinlichen Fall des „terremoto“ die Betondecken nicht über der Prada-Kunstsammlung zusammenbrechen.
Es ist, als hätte das historische Geflecht von Baustilen, als hätten die archäologischen Schichten im allzeit überbauten Römerland den einstigen Tabula-rasa-Theoretiker Koolhaas postmodern infiziert: Außer dem güldenen Turm gibt es in der Fondazione Prada unzählige Anspielungen und Verweise: Renaissancehafte Fensterbögen in den Aluminiumskeletten. Venezianisch spiegelnde Stahlplatten aus dem Schiffbau, mit welchen die Außenwände des Auditoriums sich mal eben keck aufklappen lassen.
Salvatore Settis postiert auf die Travertinpodeste von Koolhaas eine Auswahl von Götter- und Athletenstatuen
Salvatore Settis postiert auf die Travertinpodeste von Koolhaas eine Auswahl von Götter- und Athletenstatuen
Quelle: Photo Attilio Maranzano Courtesy Fondazione Prada
Klassizistische Edelböden aus iranischem Travertin, die prima mit dem starren Aluminiumschaum der Decken und Außenwände koexistieren. Und trotzdem gibt es ein paar Schritte neben der Begrünung viereckige Betonsäle und klotzige Auditorien von bestechend brutaler Eleganz. Der einst für seine historistischen Spielchen so bitter angefeindete James Stirling hätte am Mailänder Komplex, den Koolhaas gerne „Campus“ nennt, wohl seine helle Freude gehabt.
Vielleicht aber war der alte Gegensatz zwischen Postmoderne und Moderne ja auch nur ein Missverständnis. Ob eine Altstadt nun gerettet wird, indem man sie wie bei Koolhaas’ Masterplan in Den Haag mit hohen Monoliten umbaut? Oder indem man die Baulücken mit ziseliertem Beton füllt? Am Ende geht wohl beides, und beides – Neubau im Geist moderner Radikalität wie zärtliches Restaurieren – führt der Meister in Mailand vor. Vielleicht hat diese Besinnung auch damit zu tun, dass zuletzt gleich mehrere urbane Masterpläne in den Niederlanden nach Bürgerbefragungen nicht zur Ausführung kamen. Nun zeigt der Meister, dass er auch kleinteilig und sensibel kann. Statt des Baggers rücken die Vergolder an.
Immun gegen Gentrifizierung
Passend zur doppelten Aufgabenstellung zwischen Industrie und Kunst ist die Eröffnungsschau eine historisierende. Der große Antikenkenner Salvatore Settis postiert auf die Travertinpodeste von Koolhaas eine exquisite Auswahl von Götter- und Athletenstatuen, wobei es bewusst verwirrend bleibt, welche griechischen Originale in welcher römischen Epoche wie zitiert und kopiert wurden. Es ist auf diesem Gelände wie bei einer russischen Puppe: Renaissance in der Renaissance in der Renaissance.
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Am Ende holt in Italien die Historie alle ein und ummantelt sie gnädig. Diesem Gesetz hat sich auch Rem Koolhaas listig und lustvoll gefügt, hat klassische Treppenhäuser mit Neonlichtgeländern ausgestattet, hat Eingänge mit hergebrachtem Industrietrampelbohlen ausgelegt und die Zwischenräume seiner sozialen Architektur sanft bepflanzt und bis in die Nacht für die Anwohner geöffnet. „Und das Schönste ist“, sagt er auf der Dachterrasse versonnen, „dieses Viertel ist viel zu hart, zu disparat und zu einfach. Das ist gegen Gentrifizierung immun.“
Grand Budapest in Koolhaas little Mailand: Der Regisseur Wes Anderson hat eine Bar für die Fondazione Prada entworfen
Grand Budapest in Koolhaas little Mailand: Der Regisseur Wes Anderson hat eine Bar für die Fondazione Prada entworfen
Quelle: Photo Attilio Maranzano Courtesy Fondazione Prada
Ein neues Luxusmodeviertel mit Bars und Discos und schicken Cafés zum Gesehenwerden hatte Koolhaas gerade nicht im Sinn; so was gibt es rund um die Brera und die Via Montenapoleone und die Flagshipstores der Armanis und Guccis eh schon zur Genüge. Hier draußen sollte eine kleine, feine Fabrik des Städtebaus entstehen, in die Wes Andersons bestürzend gemütliches Café im Stile von Mailänder Arbeiterkneipen der Vorkriegszeit bestens passt: ein alteuropäisches Caffè Milano im Geist von Grand Hotel Budapest. Hier sollen auch die Rentner, die Migranten, die Bauarbeiter von jenseits des Bahndamms ihren Espresso schlürfen, von der Parkbank aus antike Statuen durchs Fenster bestaunen, ihre Kinder in die Bibliothek begleiten oder einfach nur Luft schnappen.
In der Bauarbeiterbar ein paar Meter entlang der Fabrikmauern – am Nebentisch trinkt Miuccia Prada auf dem Plastikhocker ihren Espresso – bekennt sich Koolhaas zum architektonischen Pathos seiner Anfänge: „Da bin ich unverbesserlich links.“ In Zeiten, in denen Staaten kein Geld für Flüchtlingsunterkünfte und Kindergärten mehr haben, schwärmt Koolhaas von Büchereien, Theatern, Schulen und der Würde des sozialen Bauens.
Billiger bauen mit Gold
Doch immerhin: Wenn die Stadt Mailand trotz großer Wohnungsnot keinerlei Verwendung fürs Expogelände hat, wenn Bauen ohne Korruption in Italien zur großen Ausnahme wird – hier hat ein sturer Siebzigjähriger seinen Kinderspielplatz in die vernachlässigte Vorstadt gesetzt. „Playground of ideas“ – das sei Architektur heute mehr denn je: ein Spielen mit den Erwartungen, ein Erhalten des Kaputten und manchmal auch ein großer Witz: „Humor ist immer mehr die treibende Kraft.“
Und so sind die 19.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche mit dem ganzen sozialen Drumherum – mit Museen, Bibliothek, Kino, Konzertsaal, einer Sommerschule für Filmregisseure und Wissenschaftler – zwar ironisch und geistreich, aber alles andere als ein selbstreferentieller Witz. „Wir wollen hier Nachbarschaft schaffen“, sagt Koolhaas und wirkt wieder so ernst und stur und niederländisch geradeaus, wie man ihn und sein Bauen kennt.
Doch dann zeigt er mit Pokerface auf den Turm, wo Arbeiter gerade auf dem Gerüst die letzten Quadratmeter mit Blattgold einreiben: „Sieht doch schön aus, oder? Damit zeigen wir der Stadt, dass hier etwas Neues entsteht. Und dann ist das Vergolden auch noch verdammt billig.“ Koolhaas steht auf und eilt wieder auf seine Baustelle. Er lässt offen, ob das nun ein Witz sein soll oder die Quintessenz des neuen sozialen Bauens.
Feuilleton
mich hat der Artikel fasziniert
I
Seine Einstellung...
es muss eine riesige Freude für einen Architekten gewesen
sie hier austoben zu können
Eigentlich kann man dieses, an Loriot angelehnte, Zitat ja nicht überzetzen und Loriot kennt man sicherlich nur hier in Deuschland.
Leider war es ein stiller Genosse, ich hab ihn nicht singen gehört. und somit könnte es ein Zilpzalp aber auch ein Fitis gewesen sein.
Also, falls jemand auf diesem Suchbild erkennen/bestimmen kann, was mir da vor die Linse lief, darf mich gerne belehren.
VIELEN Dank Erika!!! JA! Hört sich gut an!!!
"Die SCHAFSTELZE (Motacilla flava) ist eine Vogelart aus der Familie der Stelzen und Pieper.
Die Art liebt feuchte Wiesen und Felder in der Nähe von Gewässern."(Wikipedia)
Unfortunately, it was a quiet buddy, I did not hear it singing and so it could have been a Chiffchaff but also a Willow warbler.
I would not have expected to see them here in the north just now because they are migrating birds.
So, if someone can give an ID what kind of bird ran in front of the lens, please let me know!
Erika had a very good idea:
"The western YELLOW WAGTAIL (Motacilla flava) is a small passerine in the wagtail family Motacillidae, which also includes the pipits and longclaws.
This insectivorous bird inhabits open country near water, such as wet meadows."(Wikipedia)
Wo singen sie denn?....aktuell ist alles nebelig hier.
Frohes Wochenende euch allen :-)
Where are they singing?..just now it is foggy here. Happy weekend all of you :-)
"Wo der Winter atmet" fängt einen Moment an Alpsee nähe Schloss Neuschwanstein ein. Die tief stehende Sonne bricht durch die Äste schneebedeckter Bäume und wirft ihre warmen Strahlen auf das stille Wasser, das von einem feinen Nebel überzogen ist. Die Szenerie wirkt wie ein Atemzug der Natur – still, kalt und lebendig zugleich. Die Berge im Hintergrund verhüllt ein Schleier aus Nebel, während die frostige Atmosphäre die unberührte Schönheit der Landschaft betont. Es ist ein Augenblick wo man den Winter spüren kann, als ob die Natur selbst einen tiefen Atemzug nimmt.
“Where winter breathes” captures a moment at Alpsee near Neuschwanstein Castle. The low sun breaks through the branches of snow-covered trees and casts its warm rays onto the still water, which is covered in a fine mist. The scene is like a breath of nature - still, cold and alive at the same time. The mountains in the background are shrouded in a veil of mist, while the frosty atmosphere emphasizes the untouched beauty of the landscape. It is a moment when you can feel the winter, as if nature itself is taking a deep breath.
... Wer hat eine Idee ?
Danke Christa (www.flickr.com/photos/150523434@N04/) für Dein Foto von den Autos !!
... Who has got an idea !
Thank you Christa (www.flickr.com/photos/150523434@N04/) for your photo of the cars !!
Mein Lieblingsbaum, ein Wintertraum.
Hierzu paßt dieses Gedicht von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857)
Verschneit liegt rings die ganze Welt,
Ich hab nichts, was mich freuet,
Verlassen steht ein Baum im Feld,
Hat längst sein Laub verstreuet.
Der Wind nur geht bei stiller Nacht
und rüttelt an dem Baume,
Da rührt er seine Wipfel sacht
Und redet wie im Traume.
Er träumt von künftger Frühlingszeit,
Von Grün und Quellenrauschen,
Wo er im neuen Blütenkleid
Zu Gottes Lob wird rauschen.
Super powers... what are your super powers? We all have something... something we excel at ... For me.. I am not Superwoman... nor man... I can not fly... I can not see through walls..
This photo portrays two of my strengths... or if you wish .. Super powers.... I will let you decide what I have portayed with this photo. ♥
🎼: Superman ~ Five For Fighting ~
I can't stand to fly
I'm not that naive
I'm just out to find
The better part of me
I'm more than a bird, I'm more than a plane
I'm more than some pretty face beside a train
And it's not easy to be me
I wish that I could cry
Fall upon my knees
Find a way to lie
'Bout a home I'll never see
It may sound absurd, but don't be naive
Even heroes have the right to bleed
I may be disturbed, but won't you concede
Even heroes have the right to dream?
And it's not easy to be me
Up, up, and away, away from me
Well, it's all right
You can all sleep sound tonight
I'm not crazy
Or anything
I can't stand to fly
I'm not that naive
Men weren't meant to ride
With clouds between their knees
Auch entlang der Königsteiner Bahn beginnen nun die ersten Bäume zu blühen. Der gestrige Tag wurde mal wieder für eine kleine Fahrradtour entlang der Hausstrecke genutzt, wobei es mich auch an die Wiese zwischen Kelkheim-Münster und Liederbach verschlug, wo über den Bäumen die Spitze der Frankfurter Skyline+Fernsehturm hervorragen. Wie erhofft war auf dem RB12, der 15:17 Uhr ab Frankfurt fährt (und aus Grävenwiesbach kommt) ein VT2E-Doppel unterwegs.
Wir sind nun zum letzten Teil der Reise angekommen.
Vom Wald wieder zum Schloßpark zu einen Bereich wo ich noch nicht war. Mit komischen bauten wie eine Art Feentor. Zu einen Baum an denen wohl Zitrone wachsen zu einen Ort voller Blumen und zurück wird es dann wieder durch ein wenig Wald gehen.
We are now come to the last part of the journey.
From the forest to the Castle Park to an area where I still was not back. With comic built like a kind of fairy door. Lemon well to a tree where grow to a place full of flowers and back, it will then go through a little forest.
Wir sind Helden - „Bring mich nach Hause“
www.youtube.com/watch?v=Dd7_njKxidQ
Ich brauch einen Freund mit weiten Armen
Ich brauch einen Freund, der kein Erbarmen kennt,
der mich zu Boden ringt
Ich tobe und rase
ein Tuch mit Äther
über Mund und Nase
Ich brauche tiefste schwarze Nacht
hinter meinen Lidern
Ein Gift gegen den Schmerz
in meinen Gliedern
Ich brauch einen Schuss
Feuer in meine Venen
Ich brauch eine Bahre,
Blaulicht und Sirenen
Ich brauch, ich brauch
Ich brauche
Licht
Bring mich nach Hause,
ich bin schon zu lang hier draußen
Komm und trag mich, frag nicht wieder
wohin
ich will
nach Hause
Ich bin schon zu weit hier draußen
Komm und trag mich
Schlag mich nieder
Ich bin nicht still genug
Ich brauche einen Freund mit weiten Schwingen,
der mich heil nach Hause bringen kann
durch die Dunkelheit, den Wind und den Regen,
um mich dann vor meine Tür zu legen
Und dort erst auf der Schwelle
will ich verbluten,
wenn ich still bin, soll der Regen
jede Zelle fluten
Ich brauch, ich brauch
Ich brauche
nichts
Bring mich nach Hause
Ich bin schon zu lang hier draußen
Komm und trag mich, frag nicht wieder
wohin,
ich will
nach Hause
Ich bin schon zu weit draußen
Komm und trag mich
Schlag mich nieder
Ich bin nicht still genug
Die Sonne kommt zurück - Die Berge nicht nur majestätisch sondern auch mit vielen Gesichtern. In sehr kurzer Zeit können sich hier die Witterungsverhältnisse verändern. So auch an dem Nachmittag, wo ich auf dem Rückweg vom Eises ins Tal unterwegs war. Eine schöne Erinnerung an eine ereignisreiche Wanderung
The sun comes back - The mountains are not only majestic but also have many faces. The weather conditions here can change in a very short space of time. This was also the case on the afternoon when I was on my way back from the ice to the valley. A beautiful memory of an eventful hike.
Running way behind today. Here's one from the "pond" - I don't think the big guy is interested in the mated pair - just happened on an apparent collision course. They were really fast-moving today. Focus closer to the big guy than the pair I was trying to follow and cropped a LOT.
I tried a new lens combo - 70-200 f/2.8 with 2x. I really don't like my 100-400 - the one I had repaired for focus at the long end a few months ago. The zoom is the klugy barrel type where the front end moves in and out with zoom. Even at the loosest tension I have to use my whole hand to change the zoom ring. Rather, the 70-200 is internal zoom and I can move the zoom ring with my fingertips. Focused nice and fast too. I may have a 100-400 to put up on the sale block. 🤔
Heißluftballon
Wo einst Eisen und Stahl produziert wurden, leuchten jetzt 300 Lichtobjekte und interaktive Lichtinstallationen durch die Nacht. Auf einem zwei Kilometer langen Rundweg erzählen sie die Geschichte des einstigen Hüttenwerks.
Where iron and steel were once produced, 300 light objects and interactive light installations now shine through the night. On a two-kilometre-long circular route, they tell the story of the former smelting works.