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In the preface to his Fauna Boica, Franz von Paula Schrank (1747-1835), who first described our Sawfly (1802), writes, a bit exaltedly in the Jesuit style to which he was accustomed:

'Mein Naturforscher soll weniger Sammler als Beobachter, weniger Beschreiber als Philosoph seyn. Das war wenigstens immer die Methode, nach welche ich mich gewöhnet habe, die Natur zu studieren, und ich habe ihr viele glückliche Tage, und manche, ich möchte sagen, himmlische, Augenblicke zu verdanken'.

In paraphrase: Schrank describes himself not as a mere collector but as a student of Nature, not as a describer but as a Philosopher. That's his method and he says it afforded him many happy days and even heavenly moments.

I suppose that holds, too, for his examination of our Arge berberidis, a Black Heaven perhaps to him, and maybe to me as well. Schranke was a careful naturalist and watched this Arge carefully. With regret he notes that he saw it nestle in the ground (July 23, 1802) but didn't observe a live Sawfly emerging.

 

# 227/😇📷🌟

 

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studieren ...

 

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105.0 mm

1/60

3200

 

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The english garden in Munich is one of the most known meeting points for the people who live, work ore study in Munich. In the background you see the Monopteros a temple built in 1836.

 

Der Englische Garten in München zählt zu den beliebtesten Treffpunktes für die Menschen die dort leben, arbeiten oder studieren. Im Hintergrund steht das Monopteros ein Tempel aus dem Jahr 1836.

 

visit my website at: www.shoot-to-catch.de

Die hier gezeigte Fotografie ermöglicht es dem Betrachter das Motiv in einer extrem hohen Detailgenauigkeit zu sehen und zu studieren.

Feinste Strukturen und Formen werden von mir mit professioneller Fototechnik visualisiert, da es mir auf höchstmögliche Auflösungsqualität und Schärfe ankommt.

 

Zum Einsatz kommt das "Fokus-Bracketing-Verfahren" (meist 50 - 100 Aufnahmen pro Motiv) um die hohe Tiefenschärfe zu erreichen.

 

Kontakt: gquadflieg@t-online.de

 

www.guenter-quadflieg.com

 

The photograph shown here allows the viewer to see and study the subject in extremely high detail.

I use professional photographic techniques to visualise the finest structures and shapes, as I am committed to achieving the highest possible resolution and sharpness.

 

I use the ‘focus bracketing method’ (usually 50 - 100 shots per subject) to achieve high depth of field.

 

Contact: gquadflieg@t-online.de

   

FH Steyr - studieren am Wasser

Die hier gezeigte Fotografie ermöglicht es dem Betrachter das Motiv in einer extrem hohen Detailgenauigkeit zu sehen und zu studieren.

Feinste Strukturen und Formen werden von mir mit professioneller Fototechnik visualisiert, da es mir auf höchstmögliche Auflösungsqualität und Schärfe ankommt.

 

Zum Einsatz kommt das "Fokus-Bracketing-Verfahren" (meist 50 - 100 Aufnahmen pro Motiv) um die hohe Tiefenschärfe zu erreichen.

 

Kontakt: gquadflieg@t-online.de

 

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I use professional photographic techniques to visualise the finest structures and shapes, as I am committed to achieving the highest possible resolution and sharpness.

 

I use the ‘focus bracketing method’ (usually 50 - 100 shots per subject) to achieve high depth of field.

 

Contact: gquadflieg@t-online.de

 

Kitchener ( Berlin) Ontario, Kanada

 

Die Rumpel Felt Company wurde 1912 von Geroge Rumpel (1850-1916) gegründet. Als deutscher Einwanderer kam George Rumpel 1868 nach Kanada und lebte fünf Jahre als Schuhmacher in Hamilton. 1875 gründete er mit 3 Mitarbeitern die Berliner Filzstiefelfabrik, die Lederstiefel und knöchelhohe Holzfällerstiefel aus Filz herstellte. 1903 kehrten George und seine beiden Söhne Walter und Oscar nach Deutschland zurück, um fortgeschrittene Filzherstellung zu studieren. Mit der Umsetzung dieses angewandten Wissens wuchs das Unternehmen schnell. Als er das Unternehmen 1909 an die Consolidated Felt Company verkaufte, beschäftigte das Unternehmen 300 Mitarbeiter. George Rumpel blieb bis 1912 Präsident, als er die erfolgreiche Rumpel Felt Company gründete. George Rumpel war ein prominentes Mitglied der Berliner Gesellschaft, indem er fünf Jahre lang Mitglied des Parkvorstands, der Wasserkommission und des Stadtrats war. Er war 1897 Reeve und 1898 Bürgermeister. Die Familie besaß auch eine Asbestmine im Norden Quebecs, die Berlin Asbestos Mine, die von Georges Sohn Oscar Rumpel verwaltet wurde. Walter Rumpel, Sohn und Nachfolger von George Rumpel leitete von 1916 bis 1944 die Firma Rumpel Felt Company. Walter gründete eine Filzfabrik an der Ecke Victoria Street und Duke Street in Kitchener, Ontario, wo sie seitdem tätig ist. Von 1944 bis 1966 wurde Walter von seinem Sohn John W. Rumpel abgelöst, der von 1966 bis 2007 von seinem Sohn David Rumpel abgelöst wurde. Im Jahr 2007 stellte das Unternehmen die Produktion von Filz ein, blieb aber als Großhändler von der Fabrik aus bestehen.

 

Infocredit: Archives Association of Ontario & Waterloo Regional Museums.

 

Kitchener war ursprünglich "Berlin". 1916 wurde der Name in Kitchener geändert.

  

The Rumpel Felt Company was established in 1912 by Geroge Rumpel (1850-1916). A German immigrant, George Rumpel came to Canada in 1868 and lived in Hamilton as a shoemaker for five years. In 1875 he founded the Berlin Felt Boot Company with 3 employees which manufactured leather boots and felt lumberman ankle-high boots. In 1903 George and his two sons Walter and Oscar returned to Germany to study advanced felt making. With the implementation of this applied knowledge, the company grew rapidly. When he sold the company to the Consolidated Felt Company in 1909, the company employed 300 workers. George Rumpel continued as president until 1912 when he started the successful Rumpel Felt Company. George Rumpel was a prominent member of Berlin society by serving as member of the Park board, the water commission, and town council for five years. He was Reeve in 1897 and mayor in 1898. The family also owned an asbestos mine in northern Quebec, The Berlin Asbestos Mine which was managed by George's son Oscar Rumpel. Walter Rumpel, George Rumpel's son and successor managed the Rumpel Felt Company from 1916-1944. Walter established a felt factory at the corner of Victoria and Duke Streets in Kitchener, Ontario where it has operated ever since. From 1944-1966 Walter was succeeded by his son John W. Rumpel, who was succeeded by his son David Rumpel from 1966-2007. In 2007 the company closed production of felt but continue as a wholesaler from the factory.

 

Info credit : Archives Association of Ontario & Waterloo Regional Museums.

 

Kitchener was originally "Berlin". In 1916 the name was changed to Kitchener.

Explored on May 24, 2020

 

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Hölderlin Statuen

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Hier sitzen sonst Studenten und Touristen

Demonstrationen werden auch gerne hier inszeniert

 

Kaputte Hölderlin Statue

 

www.tuepedia.de/wiki/H%C3%B6lderlin-Denkmal

Der halbe Torso wurde im Heiligen Becken von San Casciano dei Bagni, Bagno Grande, gefunden.

The half torso was found in the sacred pool of San Casciano dei Bagni, Bagno Grande.Außergewöhnlich gut erhaltene Bronzestatuen aus einem Heiligtum im italienischen San Casciano geben Einblick in Heilrituale und religiöse Praktiken am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur. von Juli bis November 2025 wurden sie im Rahmen einer exklusiven Sonderausstellung in der James-Simon-Galerie präsentiert. Im Herbst 2022 wurde bei Grabungen in San Casciano dei Bagni in der Toskana in einem Wasserbecken direkt neben einer immer noch aktiven Thermalquelle eine große Zahl von äußerst gut erhaltenen Bronzestatuen gefunden. Schnell war klar: ein Jahrhundertfund und ein archäologischer Glücksfall! Denn antike Bronzefiguren – zumal in derart großer Menge – sind extrem selten. Das Becken erwies sich als Zentrum eines etruskisch-römischen Heiligtums. Hier suchten Kranke Heilung durch das Thermalwasser, besorgte Eltern göttlichen Schutz für ihre Kinder. Die Statuen, aber auch viele kleinere Objekte waren Weihgaben der Besucherinnen und Besucher an die hier verehrten Mächte. Durch eine antike Zerstörung und den Wiederaufbau ließen sich in der mehr als 500 Jahre langen Nutzungszeit klar zwei Zeitphasen trennen. Man kann hier also erstmals studieren, wie ein Heiligtum am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur funktionierte: Wer waren die Gottheiten? Wie trat die lokale Bevölkerung mit ihnen in Kontakt? Welche Bevölkerungsschichten besuchten das Heiligtum? Was waren ihre Anliegen? Denn etruskische und römische Inschriften auf den Weihgeschenken geben Auskunft über die Stifterinnen und Stifter, die Gottheiten und den Anlass. Wie unterschied sich dies von Weihpraktiken in anderen Heilheiligtümern? Zudem lässt sich zeigen, dass viele der Anliegen universal menschlich sind und die Weihepraxis eine lang andauernde Tradition besitzt. Auch heute noch werden in katholischen und orthodoxen Kirchen ähnliche Objekte gestiftet, wenn auch in kleinerem Maßstab und aus weniger wertvollen Materialien. Nach drei Stationen in Italien wurden die Bronzen in Berlin zum ersten Mal außerhalb Italiens gezeigt. Erstmals waren dabei auch spektakuläre Neufunde aus der Grabung des Herbstes 2024 zu sehen, bevor alle in San Casciano dauerhaft ihren Platz im Museum finden.

www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/die-bronzen-...

 

Exceptionally well-preserved bronze statues from a sanctuary in San Casciano, Italy, provide insight into healing rituals and religious practices during the transition from Etruscan to Roman culture. From July to November 2025, they were presented in an exclusive special exhibition at the James Simon Gallery. In the fall of 2022, excavations in San Casciano dei Bagni in Tuscany uncovered a large number of extremely well-preserved bronze statues in a water basin right next to a still-active thermal spring. It quickly became clear that this was a discovery of the century and an archaeological stroke of luck! Ancient bronze figures – especially in such large quantities – are extremely rare. The basin proved to be the center of an Etruscan-Roman sanctuary. Here, the sick sought healing through the thermal waters, and concerned parents sought divine protection for their children. The statues, as well as many smaller objects, were offerings made by visitors to the powers worshipped here. Due to ancient destruction and reconstruction, two distinct phases can be clearly distinguished in the more than 500 years of use. This is the first opportunity to study how a sanctuary functioned during the transition from Etruscan to Roman culture: Who were the deities? How did the local population interact with them? Which segments of the population visited the sanctuary? What were their concerns? Furthermore, it can be shown that many of the concerns are universally human and that the practice of consecration has a long-standing tradition. Even today, similar objects are donated to Catholic and Orthodox churches, albeit on a smaller scale and made of less valuable materials. After three stops in Italy, the bronzes were exhibited in Berlin for the first time outside Italy. Spectacular new finds from the excavation in the fall of 2024 were also on display for the first time, before all of them found their permanent home in the museum in San Casciano.

 

www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/die-bronzen-...

  

Kitchener ( Berlin ) Ontario, Kanada

 

Die Rumpel Felt Company wurde 1912 von Geroge Rumpel (1850-1916) gegründet. Als deutscher Einwanderer kam George Rumpel 1868 nach Kanada und lebte fünf Jahre als Schuhmacher in Hamilton. 1875 gründete er mit 3 Mitarbeitern die Berliner Filzstiefelfabrik, die Lederstiefel und knöchelhohe Holzfällerstiefel aus Filz herstellte. 1903 kehrten George und seine beiden Söhne Walter und Oscar nach Deutschland zurück, um fortgeschrittene Filzherstellung zu studieren. Mit der Umsetzung dieses angewandten Wissens wuchs das Unternehmen schnell. Als er das Unternehmen 1909 an die Consolidated Felt Company verkaufte, beschäftigte das Unternehmen 300 Mitarbeiter. George Rumpel blieb bis 1912 Präsident, als er die erfolgreiche Rumpel Felt Company gründete. George Rumpel war ein prominentes Mitglied der Berliner Gesellschaft, indem er fünf Jahre lang Mitglied des Parkvorstands, der Wasserkommission und des Stadtrats war. Er war 1897 Reeve und 1898 Bürgermeister. Die Familie besaß auch eine Asbestmine im Norden Quebecs, die Berlin Asbestos Mine, die von Georges Sohn Oscar Rumpel verwaltet wurde. Walter Rumpel, Sohn und Nachfolger von George Rumpel leitete von 1916 bis 1944 die Firma Rumpel Felt Company. Walter gründete eine Filzfabrik an der Ecke Victoria Street und Duke Street in Kitchener, Ontario, wo sie seitdem tätig ist. Von 1944 bis 1966 wurde Walter von seinem Sohn John W. Rumpel abgelöst, der von 1966 bis 2007 von seinem Sohn David Rumpel abgelöst wurde. Im Jahr 2007 stellte das Unternehmen die Produktion von Filz ein, blieb aber als Großhändler von der Fabrik aus bestehen.

 

Infocredit: Archives Association of Ontario & Waterloo Regional Museums.

 

Kitchener war ursprünglich "Berlin". 1916 wurde der Name in Kitchener geändert.

  

The Rumpel Felt Company was established in 1912 by Geroge Rumpel (1850-1916). A German immigrant, George Rumpel came to Canada in 1868 and lived in Hamilton as a shoemaker for five years. In 1875 he founded the Berlin Felt Boot Company with 3 employees which manufactured leather boots and felt lumberman ankle-high boots. In 1903 George and his two sons Walter and Oscar returned to Germany to study advanced felt making. With the implementation of this applied knowledge, the company grew rapidly. When he sold the company to the Consolidated Felt Company in 1909, the company employed 300 workers. George Rumpel continued as president until 1912 when he started the successful Rumpel Felt Company. George Rumpel was a prominent member of Berlin society by serving as member of the Park board, the water commission, and town council for five years. He was Reeve in 1897 and mayor in 1898. The family also owned an asbestos mine in northern Quebec, The Berlin Asbestos Mine which was managed by George's son Oscar Rumpel. Walter Rumpel, George Rumpel's son and successor managed the Rumpel Felt Company from 1916-1944. Walter established a felt factory at the corner of Victoria and Duke Streets in Kitchener, Ontario where it has operated ever since. From 1944-1966 Walter was succeeded by his son John W. Rumpel, who was succeeded by his son David Rumpel from 1966-2007. In 2007 the company closed production of felt but continue as a wholesaler from the factory.

 

Info credit : Archives Association of Ontario & Waterloo Regional Museums.

 

Kitchener was originally "Berlin". In 1916 the name was changed to Kitchener.

Frankreich / Provence - Roussillon

 

Roussillon (French pronunciation: [ʁusijɔ̃]; Occitan: Rossilhon) is a commune in the Vaucluse department of the Provence-Alpes-Côte d'Azur region in Southeastern France. It is a member of Les Plus Beaux Villages de France (The Most Beautiful Villages of France) Association. Roussillon lies within the borders of the Natural Regional Park of Luberon. In the French natural regional parks system, new economic activities may be developed only if they are sustainable.

 

It is noted for its large ochre deposits found in the clay surrounding the village. Ochres are pigments ranging from yellow and orange to red. One of the former ochre quarries can be visited via the "Sentier des Ocres" (Ochre Path), a walk of either 30 or 60 minutes through the old workings.

 

Geography

 

The village stands on an ochre ridge, situated in a broad valley with the "Monts du Vaucluse" to the north and the "Petit" Luberon to the south. The nearest railway station is in Cavaillon; the nearest TGV station is in Avignon.

 

The river Calavon forms part of the commune's southern border.

 

Geology

 

Roussillon is famous for the rich deposits of ochre pigments found in the clay near the village. The large quarries of Roussillon were mined from the end of the 18th century until 1930. Thousands of people found work in the quarries and factories. Nowadays the mining of ochre is prohibited here, in order to protect the sites from degradation or even complete destruction.

 

Mining ochre

 

During the 18th century, increasing demand for pigments in the textile industry led to intensified mining of ochres in Roussillon. Numerous quarries and ochre factories, some of which can still be seen today, were situated near the village. One example of an ochre factory, the "Usine Mathieu", is named for the family that owned it from 1870 to 1901. It has been formed into a "Conservatoire": a workshop serving as a museum. The quarries and factories were established in the villages of Roussillon, Villars, Gargas, Rustrel (with its Colorado provençal) and Gignac.

 

During the 20th century, mining techniques were modernized, which meant that more profitable ochre mines became exploitable. This resulted in a gradual closing-down of ochre mines in and around Roussillon. From the 1980s, tourism has replaced the ochre industry as a source of income.

 

Agriculture

 

Apart from tourism, agriculture is the commune's principal activity. Fruit, including cherries, peaches and melons are grown. Much of this is used in crystallized fruit production in nearby Apt. Wine-making is very important and there are several wineries producing red, rosé, and white wines within the Ventoux AOC.

 

Literary and other cultural references

 

The Irish writer Samuel Beckett went into hiding from the Nazis in Roussillon during the years 1942–1945. His novel Watt was written there, and Beckett mentioned the village in his famous play Waiting for Godot (En attendant Godot) (1955).

 

Film director Henri Colpi shot this movie Heureux qui comme Ulysse (1970) with Fernandel as the leading character in Roussillon; Georges Brassens wrote a chanson for the film.

 

Under the name of Peyrane, Roussillon is the subject of Laurence Wylie, Village in the Vaucluse (first edition 1957.)

 

Roussillon is the setting of Susan Vreeland's 2015 novel, Lisette's List, about a young couple who move from Paris to Roussillon in 1937 to live with the husband's aging grandfather, an ochre miner and pigment salesman, who owns several post-impressionist paintings.

 

The village gave its name to a Michelin-starred restaurant in London.

 

(Wikipedia)

 

Roussillon [ʀusiˈjɔ̃] ist eine südfranzösische Gemeinde im Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie gehört zum Arrondissement Apt und zum Kanton Apt. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Luberon.

 

Die Kleinstadt mit 1.318 Einwohnern (Stand 1. Januar 2022) liegt am Fuße des Luberon-Massivs und ist als eines der Plus beaux villages de France (schönste Dörfer Frankreichs) klassifiziert.

 

Wirtschaft

 

Bekannt ist der Ort vor allem durch seine ockerhaltige rote Erde, die als Rohstoff zur Herstellung von Farben verwendet wird. Hier bauten bereits die Römer, die das Dorf vicus russulus (rotes Dorf) nannten, Ocker ab. Roussillon war bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts Zentrum des Ockerabbaus, der bis 1930 noch betrieben wurde. Heute existiert nur noch eine Farbenfabrik zur Besichtigung (Ancienne Usine Mathieu). Ferner liegt am Ortsrand der Sentier des Ocres, der Ockerlehrpfad.

 

Die Weinberge im Umland von Roussillon gehören zur Appellation Côtes du Ventoux. Mehr als 120.000 Besucher jährlich und der Tourismus bestimmen heute das Leben der Gemeinde.

 

Persönlichkeiten

 

Zwischen 1942 und 1945 versteckte sich Samuel Beckett (1906–1989) in Roussillon vor der deutschen Wehrmacht und setzte der Stadt in seinem Theaterstück Warten auf Godot ein Denkmal.

 

1950 kam der amerikanische Soziologe Laurence Wylie (1909–1996) nach Roussillon und lebte ein Jahr lang hier, um die Gemeinschaft des abgelegenen Dorfes zu studieren. Aus seinen Beobachtungen machte Wylie ein Buch mit dem Titel Dorf in der Vaucluse (Erstausgabe 1957). Im Buch nannte er das Dorf „Peyrane“, gemeint war aber Roussillon.

 

Sehenswürdigkeiten

 

romanische Pfarrkirche St-Michel mit klassizistischer Taufkapelle (Monument historique)

 

(Wikipedia)

Berlin, James Simon Gallery: Exposition of Etruscan votive offerings: Base of and Etruscan grave monument (Cippus) with a relief depicting battles beween Greeks and Amazons, 500-450 BC, limestone

 

Das Objekt wurde in Castelrotto nahe San Casciano dei Bagno gefunden und wurde der Ausstgellung aus den Beständen der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin hinzugefügt

 

The object was found at Castelrotto, near San Casciano dei Bagno, and was added to the exposition from the Collection of Antiquities of the Berlin State Museums.

 

Außergewöhnlich gut erhaltene Bronzestatuen aus einem Heiligtum im italienischen San Casciano geben Einblick in Heilrituale und religiöse Praktiken am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur. von Juli bis November 2025 wurden sie im Rahmen einer exklusiven Sonderausstellung in der James-Simon-Galerie präsentiert. Im Herbst 2022 wurde bei Grabungen in San Casciano dei Bagni in der Toskana in einem Wasserbecken direkt neben einer immer noch aktiven Thermalquelle eine große Zahl von äußerst gut erhaltenen Bronzestatuen gefunden. Schnell war klar: ein Jahrhundertfund und ein archäologischer Glücksfall! Denn antike Bronzefiguren – zumal in derart großer Menge – sind extrem selten. Das Becken erwies sich als Zentrum eines etruskisch-römischen Heiligtums. Hier suchten Kranke Heilung durch das Thermalwasser, besorgte Eltern göttlichen Schutz für ihre Kinder. Die Statuen, aber auch viele kleinere Objekte waren Weihgaben der Besucherinnen und Besucher an die hier verehrten Mächte. Durch eine antike Zerstörung und den Wiederaufbau ließen sich in der mehr als 500 Jahre langen Nutzungszeit klar zwei Zeitphasen trennen. Man kann hier also erstmals studieren, wie ein Heiligtum am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur funktionierte: Wer waren die Gottheiten? Wie trat die lokale Bevölkerung mit ihnen in Kontakt? Welche Bevölkerungsschichten besuchten das Heiligtum? Was waren ihre Anliegen? Denn etruskische und römische Inschriften auf den Weihgeschenken geben Auskunft über die Stifterinnen und Stifter, die Gottheiten und den Anlass. Wie unterschied sich dies von Weihpraktiken in anderen Heilheiligtümern? Zudem lässt sich zeigen, dass viele der Anliegen universal menschlich sind und die Weihepraxis eine lang andauernde Tradition besitzt. Auch heute noch werden in katholischen und orthodoxen Kirchen ähnliche Objekte gestiftet, wenn auch in kleinerem Maßstab und aus weniger wertvollen Materialien. Nach drei Stationen in Italien wurden die Bronzen in Berlin zum ersten Mal außerhalb Italiens gezeigt. Erstmals waren dabei auch spektakuläre Neufunde aus der Grabung des Herbstes 2024 zu sehen, bevor alle in San Casciano dauerhaft ihren Platz im Museum finden.

www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/die-bronzen-...

 

Exceptionally well-preserved bronze statues from a sanctuary in San Casciano, Italy, provide insight into healing rituals and religious practices during the transition from Etruscan to Roman culture. From July to November 2025, they were presented in an exclusive special exhibition at the James Simon Gallery. In the fall of 2022, excavations in San Casciano dei Bagni in Tuscany uncovered a large number of extremely well-preserved bronze statues in a water basin right next to a still-active thermal spring. It quickly became clear that this was a discovery of the century and an archaeological stroke of luck! Ancient bronze figures – especially in such large quantities – are extremely rare. The basin proved to be the center of an Etruscan-Roman sanctuary. Here, the sick sought healing through the thermal waters, and concerned parents sought divine protection for their children. The statues, as well as many smaller objects, were offerings made by visitors to the powers worshipped here. Due to ancient destruction and reconstruction, two distinct phases can be clearly distinguished in the more than 500 years of use. This is the first opportunity to study how a sanctuary functioned during the transition from Etruscan to Roman culture: Who were the deities? How did the local population interact with them? Which segments of the population visited the sanctuary? What were their concerns? Furthermore, it can be shown that many of the concerns are universally human and that the practice of consecration has a long-standing tradition. Even today, similar objects are donated to Catholic and Orthodox churches, albeit on a smaller scale and made of less valuable materials. After three stops in Italy, the bronzes were exhibited in Berlin for the first time outside Italy. Spectacular new finds from the excavation in the fall of 2024 were also on display for the first time, before all of them found their permanent home in the museum in San Casciano.

 

www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/die-bronzen-...

The female figure, depicted in a typical praying posture, wears a thin undergarment (chiton) and a cloak. A tousled hairstyle frames her elongated oval face, and two long twisted braids fall over her chest. The statue is reminiscent of the figures with cloaks wrapped around their hips that were widespread since the early Hellenistic period and can therefore be dated to the second half of the 2nd century BC. It was found in a collection of offerings inside the sacred basin, in a group of statues surrounding a large oak trunk. The statue of this pious worshipper was placed upside down, as if she wanted to direct her plea to the heart of the thermal spring.

 

Text from an information board

 

Außergewöhnlich gut erhaltene Bronzestatuen aus einem Heiligtum im italienischen San Casciano geben Einblick in Heilrituale und religiöse Praktiken am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur. von Juli bis November 2025 wurden sie im Rahmen einer exklusiven Sonderausstellung in der James-Simon-Galerie präsentiert. Im Herbst 2022 wurde bei Grabungen in San Casciano dei Bagni in der Toskana in einem Wasserbecken direkt neben einer immer noch aktiven Thermalquelle eine große Zahl von äußerst gut erhaltenen Bronzestatuen gefunden. Schnell war klar: ein Jahrhundertfund und ein archäologischer Glücksfall! Denn antike Bronzefiguren – zumal in derart großer Menge – sind extrem selten. Das Becken erwies sich als Zentrum eines etruskisch-römischen Heiligtums. Hier suchten Kranke Heilung durch das Thermalwasser, besorgte Eltern göttlichen Schutz für ihre Kinder. Die Statuen, aber auch viele kleinere Objekte waren Weihgaben der Besucherinnen und Besucher an die hier verehrten Mächte. Durch eine antike Zerstörung und den Wiederaufbau ließen sich in der mehr als 500 Jahre langen Nutzungszeit klar zwei Zeitphasen trennen. Man kann hier also erstmals studieren, wie ein Heiligtum am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur funktionierte: Wer waren die Gottheiten? Wie trat die lokale Bevölkerung mit ihnen in Kontakt? Welche Bevölkerungsschichten besuchten das Heiligtum? Was waren ihre Anliegen? Denn etruskische und römische Inschriften auf den Weihgeschenken geben Auskunft über die Stifterinnen und Stifter, die Gottheiten und den Anlass. Wie unterschied sich dies von Weihpraktiken in anderen Heilheiligtümern? Zudem lässt sich zeigen, dass viele der Anliegen universal menschlich sind und die Weihepraxis eine lang andauernde Tradition besitzt. Auch heute noch werden in katholischen und orthodoxen Kirchen ähnliche Objekte gestiftet, wenn auch in kleinerem Maßstab und aus weniger wertvollen Materialien. Nach drei Stationen in Italien wurden die Bronzen in Berlin zum ersten Mal außerhalb Italiens gezeigt. Erstmals waren dabei auch spektakuläre Neufunde aus der Grabung des Herbstes 2024 zu sehen, bevor alle in San Casciano dauerhaft ihren Platz im Museum finden.

www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/die-bronzen-...

 

Exceptionally well-preserved bronze statues from a sanctuary in San Casciano, Italy, provide insight into healing rituals and religious practices during the transition from Etruscan to Roman culture. From July to November 2025, they were presented in an exclusive special exhibition at the James Simon Gallery. In the fall of 2022, excavations in San Casciano dei Bagni in Tuscany uncovered a large number of extremely well-preserved bronze statues in a water basin right next to a still-active thermal spring. It quickly became clear that this was a discovery of the century and an archaeological stroke of luck! Ancient bronze figures – especially in such large quantities – are extremely rare. The basin proved to be the center of an Etruscan-Roman sanctuary. Here, the sick sought healing through the thermal waters, and concerned parents sought divine protection for their children. The statues, as well as many smaller objects, were offerings made by visitors to the powers worshipped here. Due to ancient destruction and reconstruction, two distinct phases can be clearly distinguished in the more than 500 years of use. This is the first opportunity to study how a sanctuary functioned during the transition from Etruscan to Roman culture: Who were the deities? How did the local population interact with them? Which segments of the population visited the sanctuary? What were their concerns? Furthermore, it can be shown that many of the concerns are universally human and that the practice of consecration has a long-standing tradition. Even today, similar objects are donated to Catholic and Orthodox churches, albeit on a smaller scale and made of less valuable materials. After three stops in Italy, the bronzes were exhibited in Berlin for the first time outside Italy. Spectacular new finds from the excavation in the fall of 2024 were also on display for the first time, before all of them found their permanent home in the museum in San Casciano.

 

www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/die-bronzen-...

   

Berlin, exposition of Etruscan votive offerings in the James Simon Gallery: A Woman in the Act of Offering

 

Die weibliche Figur in typischer Gebetshaltung trągt ein dünnes Untergewand (Chiton) und einen Mantel. Eine geschetelte Frisur umrahmt ihr länglich-ovales Gesicht, zwei lange gedrehte Zöpfe fallen über ihre Brust. Die Statue erinnert an die seit der frühhellenistischen Zeit weit verbreiteten Figuren mit um die Hüfte geschlungenen Mante und kann daher in die zweite Hälfte des 2. Jhs. v. Chr. datiert werden. Sie wurde in ein er Ansammlung von Opfergaben im Innern des heiligen Beckens gefunden, in einer Gruppe von Statuen, die einen großen Eichenstamm umgaben. Die Statue dieser frommen Betenden wurde auf den Kopf gestellt, so als wollte sie ihre Bitte an das Herz der Thermalquelle richten.

Text einer Informationstafel

 

The female figure, depicted in a typical praying posture, wears a thin undergarment (chiton) and a cloak. A tousled hairstyle frames her elongated oval face, and two long twisted braids fall over her chest. The statue is reminiscent of the figures with cloaks wrapped around their hips that were widespread since the early Hellenistic period and can therefore be dated to the second half of the 2nd century BC. It was found in a collection of offerings inside the sacred basin, in a group of statues surrounding a large oak trunk. The statue of this pious worshipper was placed upside down, as if she wanted to direct her plea to the heart of the thermal spring.

 

Text from an information board

 

Außergewöhnlich gut erhaltene Bronzestatuen aus einem Heiligtum im italienischen San Casciano geben Einblick in Heilrituale und religiöse Praktiken am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur. von Juli bis November 2025 wurden sie im Rahmen einer exklusiven Sonderausstellung in der James-Simon-Galerie präsentiert. Im Herbst 2022 wurde bei Grabungen in San Casciano dei Bagni in der Toskana in einem Wasserbecken direkt neben einer immer noch aktiven Thermalquelle eine große Zahl von äußerst gut erhaltenen Bronzestatuen gefunden. Schnell war klar: ein Jahrhundertfund und ein archäologischer Glücksfall! Denn antike Bronzefiguren – zumal in derart großer Menge – sind extrem selten. Das Becken erwies sich als Zentrum eines etruskisch-römischen Heiligtums. Hier suchten Kranke Heilung durch das Thermalwasser, besorgte Eltern göttlichen Schutz für ihre Kinder. Die Statuen, aber auch viele kleinere Objekte waren Weihgaben der Besucherinnen und Besucher an die hier verehrten Mächte. Durch eine antike Zerstörung und den Wiederaufbau ließen sich in der mehr als 500 Jahre langen Nutzungszeit klar zwei Zeitphasen trennen. Man kann hier also erstmals studieren, wie ein Heiligtum am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur funktionierte: Wer waren die Gottheiten? Wie trat die lokale Bevölkerung mit ihnen in Kontakt? Welche Bevölkerungsschichten besuchten das Heiligtum? Was waren ihre Anliegen? Denn etruskische und römische Inschriften auf den Weihgeschenken geben Auskunft über die Stifterinnen und Stifter, die Gottheiten und den Anlass. Wie unterschied sich dies von Weihpraktiken in anderen Heilheiligtümern? Zudem lässt sich zeigen, dass viele der Anliegen universal menschlich sind und die Weihepraxis eine lang andauernde Tradition besitzt. Auch heute noch werden in katholischen und orthodoxen Kirchen ähnliche Objekte gestiftet, wenn auch in kleinerem Maßstab und aus weniger wertvollen Materialien. Nach drei Stationen in Italien wurden die Bronzen in Berlin zum ersten Mal außerhalb Italiens gezeigt. Erstmals waren dabei auch spektakuläre Neufunde aus der Grabung des Herbstes 2024 zu sehen, bevor alle in San Casciano dauerhaft ihren Platz im Museum finden.

www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/die-bronzen-...

 

Exceptionally well-preserved bronze statues from a sanctuary in San Casciano, Italy, provide insight into healing rituals and religious practices during the transition from Etruscan to Roman culture. From July to November 2025, they were presented in an exclusive special exhibition at the James Simon Gallery. In the fall of 2022, excavations in San Casciano dei Bagni in Tuscany uncovered a large number of extremely well-preserved bronze statues in a water basin right next to a still-active thermal spring. It quickly became clear that this was a discovery of the century and an archaeological stroke of luck! Ancient bronze figures – especially in such large quantities – are extremely rare. The basin proved to be the center of an Etruscan-Roman sanctuary. Here, the sick sought healing through the thermal waters, and concerned parents sought divine protection for their children. The statues, as well as many smaller objects, were offerings made by visitors to the powers worshipped here. Due to ancient destruction and reconstruction, two distinct phases can be clearly distinguished in the more than 500 years of use. This is the first opportunity to study how a sanctuary functioned during the transition from Etruscan to Roman culture: Who were the deities? How did the local population interact with them? Which segments of the population visited the sanctuary? What were their concerns? Furthermore, it can be shown that many of the concerns are universally human and that the practice of consecration has a long-standing tradition. Even today, similar objects are donated to Catholic and Orthodox churches, albeit on a smaller scale and made of less valuable materials. After three stops in Italy, the bronzes were exhibited in Berlin for the first time outside Italy. Spectacular new finds from the excavation in the fall of 2024 were also on display for the first time, before all of them found their permanent home in the museum in San Casciano.

 

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Gefunden im Heiligen Becken von San Casciano, Bagno Grande

 

Found in the Sacred Pool of San Casciano dei Bagni, Bagno Grande

 

Außergewöhnlich gut erhaltene Bronzestatuen aus einem Heiligtum im italienischen San Casciano geben Einblick in Heilrituale und religiöse Praktiken am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur. von Juli bis November 2025 wurden sie im Rahmen einer exklusiven Sonderausstellung in der James-Simon-Galerie präsentiert. Im Herbst 2022 wurde bei Grabungen in San Casciano dei Bagni in der Toskana in einem Wasserbecken direkt neben einer immer noch aktiven Thermalquelle eine große Zahl von äußerst gut erhaltenen Bronzestatuen gefunden. Schnell war klar: ein Jahrhundertfund und ein archäologischer Glücksfall! Denn antike Bronzefiguren – zumal in derart großer Menge – sind extrem selten. Das Becken erwies sich als Zentrum eines etruskisch-römischen Heiligtums. Hier suchten Kranke Heilung durch das Thermalwasser, besorgte Eltern göttlichen Schutz für ihre Kinder. Die Statuen, aber auch viele kleinere Objekte waren Weihgaben der Besucherinnen und Besucher an die hier verehrten Mächte. Durch eine antike Zerstörung und den Wiederaufbau ließen sich in der mehr als 500 Jahre langen Nutzungszeit klar zwei Zeitphasen trennen. Man kann hier also erstmals studieren, wie ein Heiligtum am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur funktionierte: Wer waren die Gottheiten? Wie trat die lokale Bevölkerung mit ihnen in Kontakt? Welche Bevölkerungsschichten besuchten das Heiligtum? Was waren ihre Anliegen? Denn etruskische und römische Inschriften auf den Weihgeschenken geben Auskunft über die Stifterinnen und Stifter, die Gottheiten und den Anlass. Wie unterschied sich dies von Weihpraktiken in anderen Heilheiligtümern? Zudem lässt sich zeigen, dass viele der Anliegen universal menschlich sind und die Weihepraxis eine lang andauernde Tradition besitzt. Auch heute noch werden in katholischen und orthodoxen Kirchen ähnliche Objekte gestiftet, wenn auch in kleinerem Maßstab und aus weniger wertvollen Materialien. Nach drei Stationen in Italien wurden die Bronzen in Berlin zum ersten Mal außerhalb Italiens gezeigt. Erstmals waren dabei auch spektakuläre Neufunde aus der Grabung des Herbstes 2024 zu sehen, bevor alle in San Casciano dauerhaft ihren Platz im Museum finden.

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Exceptionally well-preserved bronze statues from a sanctuary in San Casciano, Italy, provide insight into healing rituals and religious practices during the transition from Etruscan to Roman culture. From July to November 2025, they were presented in an exclusive special exhibition at the James Simon Gallery. In the fall of 2022, excavations in San Casciano dei Bagni in Tuscany uncovered a large number of extremely well-preserved bronze statues in a water basin right next to a still-active thermal spring. It quickly became clear that this was a discovery of the century and an archaeological stroke of luck! Ancient bronze figures – especially in such large quantities – are extremely rare. The basin proved to be the center of an Etruscan-Roman sanctuary. Here, the sick sought healing through the thermal waters, and concerned parents sought divine protection for their children. The statues, as well as many smaller objects, were offerings made by visitors to the powers worshipped here. Due to ancient destruction and reconstruction, two distinct phases can be clearly distinguished in the more than 500 years of use. This is the first opportunity to study how a sanctuary functioned during the transition from Etruscan to Roman culture: Who were the deities? How did the local population interact with them? Which segments of the population visited the sanctuary? What were their concerns? Furthermore, it can be shown that many of the concerns are universally human and that the practice of consecration has a long-standing tradition. Even today, similar objects are donated to Catholic and Orthodox churches, albeit on a smaller scale and made of less valuable materials. After three stops in Italy, the bronzes were exhibited in Berlin for the first time outside Italy. Spectacular new finds from the excavation in the fall of 2024 were also on display for the first time, before all of them found their permanent home in the museum in San Casciano.

 

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Contact: gquadflieg@t-online.de

 

Berlin, James Simon Gallery: Exposition of Etruscan votive offerings: Base of and Etruscan grave monument (Cippus) with a relief depicting battles beween Greeks and Amazons, 500-450 BC, limestone

 

Das Objekt wurde in Castelrotto nahe San Casciano dei Bagno gefunden und wurde der Ausstgellung aus den Beständen der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin hinzugefügt

 

The object was found at Castelrotto, near San Casciano dei Bagno, and was added to the exposition from the Collection of Antiquities of the Berlin State Museums.

 

Außergewöhnlich gut erhaltene Bronzestatuen aus einem Heiligtum im italienischen San Casciano geben Einblick in Heilrituale und religiöse Praktiken am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur. von Juli bis November 2025 wurden sie im Rahmen einer exklusiven Sonderausstellung in der James-Simon-Galerie präsentiert. Im Herbst 2022 wurde bei Grabungen in San Casciano dei Bagni in der Toskana in einem Wasserbecken direkt neben einer immer noch aktiven Thermalquelle eine große Zahl von äußerst gut erhaltenen Bronzestatuen gefunden. Schnell war klar: ein Jahrhundertfund und ein archäologischer Glücksfall! Denn antike Bronzefiguren – zumal in derart großer Menge – sind extrem selten. Das Becken erwies sich als Zentrum eines etruskisch-römischen Heiligtums. Hier suchten Kranke Heilung durch das Thermalwasser, besorgte Eltern göttlichen Schutz für ihre Kinder. Die Statuen, aber auch viele kleinere Objekte waren Weihgaben der Besucherinnen und Besucher an die hier verehrten Mächte. Durch eine antike Zerstörung und den Wiederaufbau ließen sich in der mehr als 500 Jahre langen Nutzungszeit klar zwei Zeitphasen trennen. Man kann hier also erstmals studieren, wie ein Heiligtum am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur funktionierte: Wer waren die Gottheiten? Wie trat die lokale Bevölkerung mit ihnen in Kontakt? Welche Bevölkerungsschichten besuchten das Heiligtum? Was waren ihre Anliegen? Denn etruskische und römische Inschriften auf den Weihgeschenken geben Auskunft über die Stifterinnen und Stifter, die Gottheiten und den Anlass. Wie unterschied sich dies von Weihpraktiken in anderen Heilheiligtümern? Zudem lässt sich zeigen, dass viele der Anliegen universal menschlich sind und die Weihepraxis eine lang andauernde Tradition besitzt. Auch heute noch werden in katholischen und orthodoxen Kirchen ähnliche Objekte gestiftet, wenn auch in kleinerem Maßstab und aus weniger wertvollen Materialien. Nach drei Stationen in Italien wurden die Bronzen in Berlin zum ersten Mal außerhalb Italiens gezeigt. Erstmals waren dabei auch spektakuläre Neufunde aus der Grabung des Herbstes 2024 zu sehen, bevor alle in San Casciano dauerhaft ihren Platz im Museum finden.

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Exceptionally well-preserved bronze statues from a sanctuary in San Casciano, Italy, provide insight into healing rituals and religious practices during the transition from Etruscan to Roman culture. From July to November 2025, they were presented in an exclusive special exhibition at the James Simon Gallery. In the fall of 2022, excavations in San Casciano dei Bagni in Tuscany uncovered a large number of extremely well-preserved bronze statues in a water basin right next to a still-active thermal spring. It quickly became clear that this was a discovery of the century and an archaeological stroke of luck! Ancient bronze figures – especially in such large quantities – are extremely rare. The basin proved to be the center of an Etruscan-Roman sanctuary. Here, the sick sought healing through the thermal waters, and concerned parents sought divine protection for their children. The statues, as well as many smaller objects, were offerings made by visitors to the powers worshipped here. Due to ancient destruction and reconstruction, two distinct phases can be clearly distinguished in the more than 500 years of use. This is the first opportunity to study how a sanctuary functioned during the transition from Etruscan to Roman culture: Who were the deities? How did the local population interact with them? Which segments of the population visited the sanctuary? What were their concerns? Furthermore, it can be shown that many of the concerns are universally human and that the practice of consecration has a long-standing tradition. Even today, similar objects are donated to Catholic and Orthodox churches, albeit on a smaller scale and made of less valuable materials. After three stops in Italy, the bronzes were exhibited in Berlin for the first time outside Italy. Spectacular new finds from the excavation in the fall of 2024 were also on display for the first time, before all of them found their permanent home in the museum in San Casciano.

 

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Studying at the river - University of applied Sciences Steyr (FH Steyr)

Berlin, Exposition of Etruscan votive offerings in the James Simon Gallery: Bronze statue of a hunchbacked man sitting, 3rd century BC. found in Chiusi

 

This object, too, was added to the exposition from the inventory of the Antiquities Collection of the Berlin State Museums.

 

Außergewöhnlich gut erhaltene Bronzestatuen aus einem Heiligtum im italienischen San Casciano geben Einblick in Heilrituale und religiöse Praktiken am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur. von Juli bis November 2025 wurden sie im Rahmen einer exklusiven Sonderausstellung in der James-Simon-Galerie präsentiert. Im Herbst 2022 wurde bei Grabungen in San Casciano dei Bagni in der Toskana in einem Wasserbecken direkt neben einer immer noch aktiven Thermalquelle eine große Zahl von äußerst gut erhaltenen Bronzestatuen gefunden. Schnell war klar: ein Jahrhundertfund und ein archäologischer Glücksfall! Denn antike Bronzefiguren – zumal in derart großer Menge – sind extrem selten. Das Becken erwies sich als Zentrum eines etruskisch-römischen Heiligtums. Hier suchten Kranke Heilung durch das Thermalwasser, besorgte Eltern göttlichen Schutz für ihre Kinder. Die Statuen, aber auch viele kleinere Objekte waren Weihgaben der Besucherinnen und Besucher an die hier verehrten Mächte. Durch eine antike Zerstörung und den Wiederaufbau ließen sich in der mehr als 500 Jahre langen Nutzungszeit klar zwei Zeitphasen trennen. Man kann hier also erstmals studieren, wie ein Heiligtum am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur funktionierte: Wer waren die Gottheiten? Wie trat die lokale Bevölkerung mit ihnen in Kontakt? Welche Bevölkerungsschichten besuchten das Heiligtum? Was waren ihre Anliegen? Denn etruskische und römische Inschriften auf den Weihgeschenken geben Auskunft über die Stifterinnen und Stifter, die Gottheiten und den Anlass. Wie unterschied sich dies von Weihpraktiken in anderen Heilheiligtümern? Zudem lässt sich zeigen, dass viele der Anliegen universal menschlich sind und die Weihepraxis eine lang andauernde Tradition besitzt. Auch heute noch werden in katholischen und orthodoxen Kirchen ähnliche Objekte gestiftet, wenn auch in kleinerem Maßstab und aus weniger wertvollen Materialien. Nach drei Stationen in Italien wurden die Bronzen in Berlin zum ersten Mal außerhalb Italiens gezeigt. Erstmals waren dabei auch spektakuläre Neufunde aus der Grabung des Herbstes 2024 zu sehen, bevor alle in San Casciano dauerhaft ihren Platz im Museum finden.

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Exceptionally well-preserved bronze statues from a sanctuary in San Casciano, Italy, provide insight into healing rituals and religious practices during the transition from Etruscan to Roman culture. From July to November 2025, they were presented in an exclusive special exhibition at the James Simon Gallery. In the fall of 2022, excavations in San Casciano dei Bagni in Tuscany uncovered a large number of extremely well-preserved bronze statues in a water basin right next to a still-active thermal spring. It quickly became clear that this was a discovery of the century and an archaeological stroke of luck! Ancient bronze figures – especially in such large quantities – are extremely rare. The basin proved to be the center of an Etruscan-Roman sanctuary. Here, the sick sought healing through the thermal waters, and concerned parents sought divine protection for their children. The statues, as well as many smaller objects, were offerings made by visitors to the powers worshipped here. Due to ancient destruction and reconstruction, two distinct phases can be clearly distinguished in the more than 500 years of use. This is the first opportunity to study how a sanctuary functioned during the transition from Etruscan to Roman culture: Who were the deities? How did the local population interact with them? Which segments of the population visited the sanctuary? What were their concerns? Furthermore, it can be shown that many of the concerns are universally human and that the practice of consecration has a long-standing tradition. Even today, similar objects are donated to Catholic and Orthodox churches, albeit on a smaller scale and made of less valuable materials. After three stops in Italy, the bronzes were exhibited in Berlin for the first time outside Italy. Spectacular new finds from the excavation in the fall of 2024 were also on display for the first time, before all of them found their permanent home in the museum in San Casciano.

 

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Für Tagestouristen manchmal ein böses Erwachen. Den Gezeitenkalender sollte man vorher studieren. Als Kinder wurden wir mit der Aussage vertröstet ...,,der Mond hat sich das Wasser geholt". Hier ist es wohl so. Eine Schlickwanderung war also Pflicht.

 

Low tide on the North Sea (Büsum)

Sometimes a rude awakening for day tourists. You should study the tide calendar beforehand. As children we were put off with the statement ... the moon took the water. It's probably like that here. So a mud hike was a must.

Italien / Piemont - Lago Maggiore

 

Cannero Riviera

 

Lake Maggiore (UK: /mæˈdʒɔːreɪ, ˌmædʒiˈɔːreɪ/, US: /mɑːˈdʒɔːreɪ, məˈdʒɔːri/; Italian: Lago Maggiore Italian pronunciation: [ˈlaːɡo madˈdʒoːre]; Western Lombard: Lagh Maggior; Piedmontese: Lagh Magior; literally 'greater lake') or Verbano (pronounced [verˈbaːno]; Latin: Lacus Verbanus) is a large lake located on the south side of the Alps. It is the second largest lake in Italy and the largest in southern Switzerland. The lake and its shoreline are divided between the Italian regions of Piedmont and Lombardy and the Swiss canton of Ticino. Located halfway between Lake Orta and Lake Lugano, Lake Maggiore extends for about 64 kilometres (40 miles) between Locarno and Arona.

 

The climate is mild in both summer and winter, producing Mediterranean vegetation, with many gardens growing rare and exotic plants. Well-known gardens include those of the Borromean and Brissago Islands, that of the Villa Taranto in Verbania, and the Alpinia Botanical Garden above Stresa.

 

Lake Maggiore is drained by the river Ticino, a main tributary of the Po. Its basin also collects the waters of several large lakes, notably Lake Lugano (through the Tresa), Lake Orta (through the Toce) and Lake Varese (through the Bardello).

 

Geography

 

Lake Maggiore is 64.37 km (40 mi) long, and 3 to 5 km (2 to 3 mi) wide, except at the bay opening westward between Pallanza and Stresa, where it is 10 km (6 mi) wide. It is the longest Italian lake, although Lake Garda has a greater area. Its mean height above the sea level is 193 metres; a deep lake, its bottom is almost everywhere below sea-level: at its deepest, 179 metres below. Its form is very sinuous so that there are few points from which any considerable part of its surface can be seen at a single glance. If this lessens the effect of the apparent size, it increases the variety of its scenery. While the upper end is completely alpine in character, the middle region lies between hills of gentler form, and the lower end advances to the verge of the plain of Lombardy. Lake Maggiore is the most westerly of the three great southern prealpine lakes, the others being Lake Como and Lake Garda.

 

The lake basin has tectonic-glacial origins and its volume is 37 cubic kilometres (9 cu mi). The lake has a surface area of about 213 square kilometres (82 sq mi), a maximum length of 54 km (34 mi) (on a straight line) and, at its widest, is 12 km (7 mi). Its main tributaries are the Ticino, the Maggia (forming a very large delta), the Toce (by which it receives the outflow of Lake Orta) and the Tresa (which is the sole emissary of Lake Lugano). The rivers Verzasca, Giona, and Cannobino also flow into the lake. Its outlet is the Ticino which, in turn, joins the river Po just south-east of Pavia.

 

The lake's jagged banks are surrounded by the Pennine and Lepontine Alps, and Lugano Prealps. Prominent peaks around the lake are the Gridone, Monte Tamaro, Monte Nudo and the Mottarone. The highest mountain overlooking Lake Maggiore is Monte Rosa (4,634 m; 15,203 ft), located about 50 kilometres (31 mi) west of it. The western bank is in Piedmont (provinces of Novara and Province of Verbano-Cusio-Ossola) and the eastern in Lombardy (province of Varese), whereas the most northerly section extends 13 kilometres (8 mi) into the canton of Ticino, where it constitutes its lowest point above sea level as well as that of Switzerland. The culminating point of the lake's drainage basin is the Grenzgipfel summit of Monte Rosa at 4,618 metres (15,151 ft) above sea level.

 

Climate

 

Lake Maggiore weather is humid subtropical (Cfa in the Köppen climate classification). During winter, the lake helps to maintain a higher temperature in the surrounding region (since water releases heat energy more slowly than air). The temperatures are cooled down in summer by the breezes that blow on the water's surface, changing its colour. The area enjoys nearly 2300 hours of sunshine a year and an average annual temperature of 15.5 °C (60 °F). The water of the lake has a comfortable temperature of 20 to 22 °C (68 to 72 °F) in July and August. In winter snowfall is erratic and primarily affects the higher elevations. Rainfall is heaviest in May and lowest during the winter months.

 

Flora and fauna

 

The flora is strongly influenced by the lake basin, which has allowed the proliferation of typically Mediterranean plants, and also of plants native to the Atlantic areas favoured by the composition of the soil and the abundance of siliceous rocks. Lemons, olive trees and bay olive trees grow there. The spontaneous vegetation is composed of yew, holly and chestnut trees on the surrounding hills.

 

The lake is a habitat to two species of whitefish, Coregonus and, less widespread, Coregonus lavaretus. Both live in deep water and come ashore only during the spawning in early December. There are also perch, pike, chub, burbot, torpedo, eels and Alburnus arborella. The lake is home to several species of nesting waterfowl, it also represents an important corridor, a place of rest and feeding for migrations. For example: common merganser, royal swan, grebes, gulls, cormorants, ducks.

 

A number of exotic species have established themselves in the lake, including pikeperch, which has been recorded since 1977; wels catfish, which was first noticed in the early 1990s; and ruffe, introduced in the mid-1990s. Wels catfish in excess of 50 kg in weight have been fished from the lake.

 

Islands

 

Borromean Islands (three islands and two islets located between Verbania to the north and Stresa to the south)

 

Isola Bella

Isola Madre

Isola dei Pescatori (or Isola Superiore)

Isolino di San Giovanni (in front of Verbania)

Scoglio della Malghera (between Isola Bella and Isola Pescatori)

 

Brissago Islands (close to Brissago)

 

San Pancrazio (or Grande Isola)

Isolino (or Isola Piccola or Isola di Sant’Apollinare)

 

Castelli di Cannero (three small islands just off the shore from Cannero Riviera)

 

Isolino Partegora (in the gulf of Angera)

 

Sacro Monte di Ghiffa

 

The Sacred Mountain of Ghiffa is a Roman Catholic devotional complex in the comune of Ghiffa, (Piedmont, northern Italy), overlooking Lake Maggiore. It is one of the nine Sacri Monti of Piedmont and Lombardy, included in the UNESCO World Heritage list.

 

Events

 

The Spirit of Woodstock Festival is an annual open air festival at the end of July/beginning of August. It is organized in Armeno by the Mirapuri community.

 

History

 

The first archaeological findings around the lake belong to nomadic people living in the area in prehistoric types. The first settlements discovered date from the Copper Age. Along the shores of the lake, between the 9th and 4th centuries BC. J.-C., develops the Golasecca culture, Celts civilization of the iron age. The latter was in turn conquered by the Romans, who called the lake Verbanus Lacus or Lacus Maximus. In Roman times a maritime line was created that linked the lake, thanks to Ticino, to Pavia, from where the ships would then continue along the Po to the Adriatic Sea.

 

After the fall of the Western Roman Empire, the lake was under different domains. Most of the current settlements originated in the Middle Ages when the lake was under the Della Torre, Visconti, the Borromeo and Habsburg families.

 

Clashes also took place on the waters of the lake between military fleets, such as in 1263, when the Della Torre ships fought against those of the Visconti near Arona or, between 1523 and 1524, when the Borromeo clashed against Francesco II Sforza and in 1636 between French and Spanish always in the waters between Arona and Angera.

 

From the fourteenth century until the end of the eighteenth century, navigation on the lake and on the Ticino was also used to transport the heavy blocks of marble obtained from the quarries located around the lake towards the main Lombard construction sites: the cathedral of Milan and the Certosa di Pavia.

 

Methane was first discovered and isolated by Alessandro Volta as he analysed marsh gas from Lake Maggiore, between 1776 and 1778.

 

From the middle of the 19th century, the lake began to experience strong tourist development, particularly after Queen Victoria's stay in Baveno in 1879.

 

In 1936, a Bugatti Type 22 Brescia Roadster, built 1925, was sunk in the lake by employees of Zürich architect Marco Schmucklerski, when Swiss customs officials investigated whether he had paid taxes on the car. The Bugatti was attached to an iron chain making it possible to recover it once the investigation was over, yet that never happened. When the chain corroded, the car sunk to the lake bed, where it was rediscovered on 18 August 1967 by local diver Ugo Pillon and became a favourite target for divers thereafter. When one of the divers, Damiano Tamagni, was killed in a hold-up on 1 February 2008, his friends from the Ascona divers' club decided to lift and sell the car wreck to raise funds for a yet-to-be-created foundation named after the victim. The remains of the Bugatti were recovered on 12 July 2009. The sale took place at the Retro Mobile classic car exhibition in Paris on 23 January 2010. It was sold for €260,500.

 

In May 2021, a cable car collapsed near the lake, killing 14 people.

 

In May 2023 a boat capsized in a storm while travelling between Arona and Sesto Calende, killing 4 people. Among the dead were 2 Italian intelligence agents as well as a former agent of Mossad.

 

The Hotel Meina incident at Lake Maggiore

 

This incident is part of the Lake Maggiore massacres during WWII.

 

Meina is a municipality located 77 kilometres (48 miles) northwest of Milan, on the southern shores of Lake Maggiore. The Hotel Meina was located north of the town of Meina and was owned by Alberto and Eugenia Behar, Sephardic Jews who had moved to Italy from Constantinople. In September 1943, an armistice was declared between Italy and the Allies. At that time, the Hotel Meina housed a number of Jewish guests, most of them escapees of the Nazi occupation of Greece. The area around Lake Maggiore was not under Allied control but was occupied by the German Waffen-SS, specifically the infamous Leibstandarte SS Adolf Hitler. Captain Hans Krüger, who directed operations in Meina and the surrounding villages, was in charge of locating the Jews in that area and was responsible for the Lake Maggiore massacres in which approximately 54 Jews were murdered.

 

On the night of 22 September 1943, most of the Jewish residents of the Hotel Meina were executed and their bodies were thrown into Lake Maggiore. The Fernandez-Diaz family, a family of Greek Sephardic Jews from Thessaloniki, barricaded themselves in one of the fourth-floor hotel rooms. It took an extra day for the Germans to reach and execute them. The family included three young children whose lives were not spared despite pleas from older family members. Among those killed were Dino Fernandez-Diaz (76 years old), Pierre Fernandez-Diaz (46), Liliane (Scialom) Fernandez-Diaz (36), Jean Fernandez-Diaz (17), Robert Fernandez-Diaz (13), Blanchette Fernandez-Diaz (12), Marco Mosseri (55), Ester Botton (52), Giacomo Renato Mosseri (22), Odette Uziel (19), Raoul Torres (48), Valerie Nahoum Torres (49), and Daniele Modiano (51). In total, sixteen Jewish residents of the hotel were executed. Its owners, the Behar family, survived due to the efforts of the Turkish consulate.

 

The Italian police report on the Meina massacre was lost but resurfaced in 1994, along with hundreds of other files of war crimes committed post-armistice by Germans who still occupied or were retreating from Italian soil. These files had been hidden in a wooden cabinet, the so-called "cabinet of shame", discovered in a storeroom of the military prosecutor's headquarters.

 

Germany does not extradite its citizens convicted of war crimes in other countries. Those responsible for the Meina massacre were tried at home in Germany in 1968, convicted and sentenced to life in prison. However, in 1970, the German Supreme Court declared the statute of limitations for those particular war crimes to have expired, and the prisoners were released.

 

References in literature and popular culture

 

Lake Maggiore is featured in American writer Ernest Hemingway's novel A Farewell to Arms. The protagonist (Frederic Henry) and his lover (Catherine Barkley) are forced to cross the transnational border within the lake in a row boat to escape Italian carabinieri.

 

It also appeared as the location of a fictional racetrack in the racing game Gran Turismo Sport and Gran Turismo 7.

 

Die Flippers, a German Schlager group wrote a song called "Lago Maggiore" that appears on their 1990 album Sieben Tage Sonnenschein.

 

(Wikipedia)

 

Cannero Riviera ([càn-ne-ro]; in Western Lombard Càner), is a comune (an Italian municipality) with a population of 973 and an area of 14.46 square kilometres (5.58 sq mi) in the Province of Verbano-Cusio-Ossola in the Italian region of Piedmont. The settlement is situated on the western shore of Lago Maggiore; it is about 130 kilometres (81 mi) northeast of Turin about 15 kilometres (9 mi) northeast of Verbania and a similar distance from the Italian-speaking, Swiss Canton known as the Ticino.

 

Cannero Riviera borders the following municipalities: Aurano, Cannobio, Oggebbio, Trarego Viggiona; and across the lake in the Lombard Province of Varese: Brezzo di Bedero, Germignaga, Luino.

 

The 19th-century politician Massimo D’Azeglio spent his last years in his villa here.

 

(Wikipedia)

 

Der Lago Maggiore (italienisch, der Grössere See), italienisch auch Lago Verbano (von lateinisch Lacus Verbanus), lombardisch Lagh Maggior, in der Schweiz noch deutsch Langensee, ist ein in den italienischen Regionen Piemont und Lombardei sowie im Schweizer Kanton Tessin gelegener, von dem gleichnamigen Hauptzu- und -abfluss Tessin durchflossener oberitalienischer See.

 

Beschreibung

 

Der Lago Maggiore ist schmal, gekurvt sowie verästelt und wird von Nord nach Süd durchflossen. Er nimmt 212,5 km² Fläche ein, wovon 19,9 % – im Norden – zur Schweiz und 80,1 % zu Italien gehören. Er reicht von der südlichen Alpenkette bis an den westlichen Rand der Poebene. Wie die anderen oberitalienischen Seen entstand er beim Abschmelzen eiszeitlicher Gletscher. Vor allem sein Nordteil ist von hohen Bergen umgeben.

 

Der See ist 64,37 km lang und bis zu 10 km breit. Er ist nach dem Gardasee der flächenmässig zweitgrösste See Italiens. Der Seespiegel liegt im Mittel bei 193 m ü. M. und bildet damit den tiefsten Punkt der Schweiz. Die grösste Tiefe beträgt 372 m. Der Seegrund reicht damit bis zu 179 m unter den Meeresspiegel.

 

Das Einzugsgebiet beträgt 6386 km² (3326 km² in der Schweiz und 3060 km² in Italien).

 

Von der Fischerei im Lago Maggiore leben mehrere Berufsfischer. Der Gesamtertrag liegt bei 150 Tonnen pro Jahr.

 

Seit 1826 gibt es auf dem See eine Passagierschifffahrt. 1852 wurde sie vom Österreichischen Lloyd übernommen und neu organisiert. Heute betreibt der italienische Staatsbetrieb Gestione governativa navigazione laghi mit Sitz in Mailand mit der Navigazione del Lago Maggiore (NLM) eine Flotte von 25 Schiffen, darunter der noch betriebsfähige Raddampfer Piemonte. Die lokale Schifffahrt auf Schweizer Territorium wird seit 2018 von der Società Navigazione del Lago di Lugano wahrgenommen.

 

Der Hauptzu- und -abfluss ist der Tessin (italienisch: Ticino). Er mündet bei Magadino in den See ein. Das Mündungsgebiet, die Bolle di Magadino, (wörtlich: Blase …) ist ein artenreiches Naturschutzgebiet.

 

Weiter westlich mündet die Maggia. Sie bringt ständig Geschiebe mit sich, so dass das Maggia-Delta heute weit in den See hinausreicht. Östlich des Deltas liegt Locarno, das vor allem durch sein Filmfestival und die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso bekannt ist, auf der Westseite Ascona mit seiner Seepromenade und dem Monte Verità. Im Hinterland teilt sich das Tal bei Ponte Brolla ins Centovalli zur linken und das Maggiatal zur rechten Seite. Im Norden mündet die Verzasca in den See, vor allem bekannt durch eine Brücke, die Ponte dei Salti, und die 220 m hohe Staumauer.

 

Der hydrologisch bedeutendste Zufluss des Sees ist allerdings der Toce, da dieser durchschnittlich etwas mehr Wasser als der Tessin in den See einbringt. Allerdings sind die natürlichen Wassermengen dieser Flüsse aufgrund zahlreicher Wasserableitungen zur Stromgewinnung seit Jahrzehnten von Menschenhand reguliert.

 

Grösste Stadt am See ist Verbania mit ihren Teilorten Intra und Pallanza. Sehenswert sind die Botanischen Gärten der Villa Taranto (0,16 km²), ein Geschenk ihres Gründers, Kapitän Neil Mac Eacharn, an Italien. Tausende aus aller Welt importierte Pflanzen, sowie seltene, in Europa zum Teil auch einzigartige botanische Sammlungen lassen sich hier studieren. Südlich von Verbania weitet sich der See zum Golf von Verbania, wo der Toce in den See einmündet.

 

Am Golf liegt Stresa, das mit seinen Belle-Epoque-Villen und -Hotelpalästen heute noch den Charme eines mondänen Nobelkurortes ausstrahlt. In Stresa befindet sich die Villa Pallavicino mit ihrem Park und einem Zoologischen Garten. Jahrhundertealte Bäume und viele freilebende Tierarten sind dort zu sehen. In der Stadt fanden einige historisch bedeutsame Konferenzen statt (1. und 2. Konferenz von Stresa 1935 beziehungsweise 1958, Bilderberg-Konferenz 2004).

 

Weiter südlich liegt die Stadt Arona. Zwei Kilometer nördlich von Arona wurde 1624 eine 23 m hohe Kupfer-Kolossalstatue (35 m mit Sockel) von Karl Borromäus errichtet, die bis zum Bau der Freiheitsstatue in New York die höchste innen begehbare Statue war.

 

Südlich des Sees liegt bei Sesto Calende ein unter Naturschutz stehendes Auengebiet.

 

Auf der Ostseite liegen der Ort Angera mit der mittelalterlichen Burg Rocca di Angera, das in den steil aufragenden Felsen hineingebaute Kloster Santa Caterina del Sasso sowie die Stadt Luino mit ihrem bekannten Wochenmarkt.

 

Sacro Monte di Ghiffa

 

Der Pilgerweg mit einer Gruppe der Kapellen Sacro Monte di Ghiffa ist eine Wallfahrtsstätte in der Nähe des Orts Ghiffa im Piemont. Sie ist seit 2003 als Teil der Sacri Monti in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen.

 

Inseln

 

Bei Brissago liegen die zwei Isole di Brissago mit ihrem botanischen Garten: Isola di San Pancrazio (Isola Grande) und Isola di Sant’Apollinare (Isolino). Nördlich von Cannero Riviera liegen auf zwei Inselchen die Castelli di Cannero.

 

Stresa vorgelagert sind drei der fünf Borromäischen Inseln: Isola Bella und Isola dei Pescatori (auch bekannt als Isola Superiore), sowie zwischen den beiden das Inselchen Scoglio della Malghera. Die restlichen beiden, Isolino di San Giovanni und Isola Madre, sind dem gegenüberliegenden Verbania vorgelagert.

 

Vor Angera liegt die kleine Insel Isolino Partegora.

 

Tier- und Pflanzenwelt

 

Vegetation

 

Die Flora des Lago Maggiore wird häufig mit dem Begriff „Insubrische Flora“ umschrieben. Das Gebiet gehört zu den regenreichsten in Italien und der Schweiz. Der höchste Wert von fast 3000 mm pro Jahr wird im Valle Cannobina (Provinz VCO) erreicht, in der Provinz Varese sind es bei Vararo 2000 mm. Die Alpenkette nördlich des Sees und die oft hohen und steilen Berge des Gebietes schützen ihn vor den kalten Winden aus dem Norden, weshalb das Klima mild ist. Sehr ausgeprägt sind die mikroklimatischen Unterschiede zwischen den steilen Südhängen in der Nähe des Sees, und den höher gelegenen, nach Norden ausgerichteten Orten. Dies führt zu einer sehr vielfältigen und interessanten Flora. Die Kombination aus hohen Niederschlägen und mildem Klima begünstigt ein sehr üppiges Wachstum, wie es kaum an einem anderen Ort in Europa anzutreffen ist und ermöglicht es besondere Pflanzen wie Kamelien zu kultivieren, die diese speziellen Bedingungen benötigen. Ein großer Teil des Gebiets ist mit Wald bedeckt, der nach dem Abholzen oder den häufigen Waldbränden schnell nachwächst.

 

Sehr wichtig für die Flora ist auch, ob der Boden kalkhaltig oder sauer ist. Auf der piemontesischen und der Tessiner Seite des Lago Maggiore ist das Gestein fast überall sauer, ausser in einigen sehr kleinen kalkigen Einschlüssen. Dasselbe gilt für die lombardische Seite des Sees nördlich von Luino und auf den Moränenhügeln im äußersten Südosten in Richtung Sesto Calende. Hier, in Höhenlagen bis etwa 800–1000 m, dominieren überall die oft fast reinen Kastanienwälder. Zwischen 1000 m und etwa 1700 m wachsen hauptsächlich saure Buchenwälder. Darüber lichten sich die Wälder und man findet den Bergahorn (Acer pseudoplatanus) und die Birke (Betula pendula). Hier und auf der montanen Höhenstufe an waldfreien Orten (z. B. aufgrund Rodung oder Waldbrand) finden sich ausgedehnte Flächen mit Pfeifengras (Molinia arundinacea), Adlerfarn (Pteridium aquilinum) und Besenginster (Cytisus scoparius), welcher die Hänge oft weithin mit seinen intensiven, gelben Blüten ziert.

 

Die niedrig gelegenen Gebiete wie das Ossolatal, die Magadinoebene, das Tal der Tresa, das Valcuvia und das untere Varesotto sind oft stark anthropisiert und sehr dicht besiedelt. Die Landwirtschaft beschränkt sich hauptsächlich auf diese Gebiete, wobei sie allerdings wegen den mageren Böden nicht sehr intensiv ist und hauptsächlich aus Mähwiesen und Maisfeldern besteht. Eine Ausnahme ist die Magadinoebene, wo aus politischen Gründen eine intensivere Landwirtschaft gefördert wird um die Selbstversorgung der Schweiz zu gewährleisten. Dank der starken Förderung hat sich hier trotz nicht optimalen Bedingungen (nasses Klima, schlechte Böden) auch ein intensiver Weinbau erhalten, der auf der italienischen Seite des Sees fast vollständig zum Erliegen gekommen ist. Wo in diesen Gebieten noch Wald vorhanden ist, besteht er hauptsächlich aus Stieleiche (Quercus robur), Esche (Fraxinus excelsior) und Robinie (Robinia pseudoacacia) sowie vereinzelt aus Kastanie (Castanea sativa) und Ulme (Ulmus minor).

 

Eine andere Flora findet sich im zentralen östlichen Teil des Sees in der Provinz Varese, wo das Substrat kalkhaltig ist. Auch hier wachsen vor allem Kastanienwälder, aber östlich des Campo dei Fiori werden die Hainbuchenwälder (Orno-Ostrietum, Carpinion orientalis) mit Manna-Esche (Fraxinus ornus) und Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia) häufiger, die in den südöstlichen italienischen Alpen sehr verbreitet sind. Diese sind zusammen mit den Kastanienwäldern charakteristisch für die submediterrane Übergangsflora zwischen der gemässigten, mitteleuropäischen und derjenigen des Mittelmeerraums. Besonders artenreich sind in diesem Gebiet die Trockenwiesen, die an den wenigen Stellen, die weder bebaut noch bewaldet sind, auf dolomitischen und kalkhaltigen Felsen mit wenig tiefgründigem Boden vorkommen. Die interessantesten Trockenwiesen befinden sich auf dem Monte Sangiano in der Nähe des gleichnamigen Dorfes. Einige Pflanzenarten wachsen um den Lago Maggiore herum nur dort, wie das Apenninen-Sonnenröschen (Helianthemum apenninum), Inula spiraeifolia und einige typische Steppenpflanzen wie sie auch in Zentralasien vorkommen, darunter das Federgras (Stipa eriocaulis) und der Steifhalm (Kengia serotina). Weitere Trockenwiesen gibt es auf den Pizzoni di Laveno, in der Nähe von Vararo, am Campo dei Fiori und oberhalb von Rasa, nördlich von Varese.

 

Die interessantesten Lebensräume der Gegend sind wahrscheinlich die Feuchtgebiete, in denen einige vom Aussterben bedrohten Arten ihrer letzten Vorkommen in Italien haben. Die Feuchtgebiete sind wohl wegen der außergewöhnlichen Niederschlagsmenge und der zahlreichen Seen und Flüsse so gut vertreten. Zu den bedrohten Arten, die auf der italienischen roten Liste stehen, gehört die Wasserkastanie (Trapa natans), die im Naturschutzgebiet Fondotoce und in den kleineren Seen von Varese und Comabbio vorkommt. Weitere Arten auf der Roten Liste sind Hottonia palustris, die am See bei Brebbia vorkommt, und das Echte Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia), das um die kleineren Seen von Varese und Comabbio gefunden wurde, aber wahrscheinlich ausgestorben ist. Auch die Seekanne (Nymphoides peltata), die im Lago di Comabbio vorkommt, hat in Italien hier einer ihrer letzten Vorkommen. Bemerkenswert sind auch die Relikt-Torfmoore von Valganna und Cavagnano, wo sehr seltene Pflanzen wie der Mittlerer Sonnentau (Drosera intermedia) und die Blumenbinse (Scheuchzeria palustris) wachsen, die in der Roten Liste der Lombardei aufgeführt sind.

 

Unberührte und außergewöhnlich warme Orte befinden sich nur noch an schwer zugänglichen Orten an steilen Felsen über dem See. Überraschenderweise ist hier bereits eine rein mediterrane Art zu finden, die Salbeiblättrige Zistrose (Cistus salviifolia; Locarnese, Mont'Orfano, Santa Caterina usw.). In den wärmeren, stärker anthropogen geprägten Gebieten in der Nähe der Dörfer tritt das Phänomen der Laurophyllisierung auf, bei dem sich dichte Wälder aus exotischen immergrünen Gehölzen wie der Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) und dem Lorbeer (Laurus nobilis) bilden.

 

Tierwelt

 

Da verschiedene Fischarten des Lago Maggiores im deutschen Sprachraum nicht vorkommen, werden zum Teil die italienischen Bezeichnungen angegeben. Im See lebt eine Felchen-Fischart, die lokal Lavarello genannt wird und ein beliebter Speisefisch ist. Sie lebt in tiefen Gewässern und kommt nur während der Laichzeit Anfang Dezember an Land. Der See beherbergt auch Agon, Barsch, Hecht, den Cavedano, einen in Italien, im angrenzenden Dalmatien und Südfrankreich endemischen Fisch (Squalius squalus), Quappe, Wels, Aal und die Alborella (Alburnus arborella), ebenfalls ein in Italien und Dalmatien endemischer Fisch sowie Forellen.

 

Am See gibt es etliche nistende Wasservögel, zum Beispiel: Gänsesäger, Schwan, Haubentaucher, Möwe, Kormoran und Ente. Außerdem ist er ein wichtiger Korridor, Rastplatz und Futterplatz für den Vogelzug.

 

Schifffahrt

 

Die Linienschifffahrt auf dem See begann bereits 1826 mit der im Vorjahr gegründeten Impresa Lombardo-Sardo-Ticinese mit dem Dampfschiff Verbano. Im Jahr 1853 nahm eine zweite Gesellschaft, der Lloyd Austriaco, den Dienst mit dem Dampfschiff Taxis auf. Die Impresa Lombardo-Sardo-Ticinese ging 1853 in Konkurs und verkaufte die Dampfschiffe an die Regierung des Königreichs Sardinien. Während des Zweiten Unabhängigkeitskrieges (1859) wurden die Dampfer bewaffnet und es kam sogar zu Gefechten (die österreichische Radetzky wurde von der aufständischen Bevölkerung schwer beschädigt) und fanden schließlich in neutralen Schweizer Gewässern Schutz. Der bankrotte Österreichische Lloyd verkaufte seine drei Schiffe an die Schweizer Regierung, die sie an die sardische Regierung übergab.

 

1867 gingen die Schiffe in den Besitz der neu gegründeten Mailänder Gesellschaft Innocente Mangili über, die von 1876 bis 1909, zur Zeit der Belle Époque, acht große Salonraddampfer und bis 1914 fünf Schraubendampfer in Dienst stellte. Im Jahr 1896 stationierte die Regia Guardia di Finanza eine Flottille kleiner Torpedoboote in Cannobio; im selben Jahr sank eines davon, die Locusta, bei einem Sturm mit der gesamten Besatzung.

 

Während des Ersten Weltkriegs ging die Mangili-Gesellschaft in Konkurs und die Schiffe wurden von der Regierung verwaltet, mit katastrophalen Ergebnissen; 1923 gingen sie schließlich an die Società Subalpina Imprese Ferroviarie über, die eine drastische Erneuerung der Flotte durchführte: Bis auf sechs wurden alle größeren Dampfer verschrottet (drei Rad- und drei Schraubendampfer), zwei weitere wurden auf Dieselmotoren umgerüstet, und zehn neue Motorschiffe wurden gebaut. 1929 nahm die Autofähre San Cristoforo, die durch den Umbau eines Lastkahns entstanden war, den Autoverkehr auf, und vier Jahre später wurde eine zweite San Cristoforo, die erste echte Fähre auf den italienischen Seen, in Betrieb genommen. 1938 eröffneten die Tessiner Regionalbahnen den Betrieb auf der Schweizer Seite.

 

Während des Zweiten Weltkriegs versenkten zwischen dem 25. und 26. September 1944 die alliierte Luftangriffe die Dampfer Genua, Mailand und Turin. In den ersten beiden Fällen gab es 34 bzw. 26 Todesopfer. Bei anderen Angriffen wurden die Motorschiffe Monfalcone und Magnolia beschädigt. Am 16. April 1948 ging die Verwaltung der Schifffahrtsgesellschaft des Langensees (italienisch NLM) an ein Regierungskommissariat über, das mehrere neue Schiffe bauen liess. Das erste Tragflächenboot wurde 1953 in Dienst gestellt; 1956 kaufte die italienische Gesellschaft die Schweizer Flotte.

 

Die italienische NLM kündigte 2016 aus finanziellen Gründen die Betriebseinstellung im Schweizer Becken auf Ende Jahr an, nachdem im Nachzug der Finanzkrise 2008 vier Jahre später ihre Subventionen aus Rom um 45 % gekürzt worden sind. Nach Interventionen aus der Schweiz wurde dieser Termin um ein Jahr verschoben, um eine Lösung zu finden. Zudem erneuerte die Schweiz Ende Dezember 2016 die letztmals 1992 erteilte Konzession der NLM für die Passagierschifffahrt auch im Tessiner Teil des Langensees auf weitere zehn Jahre hinaus.

 

Für die Schiffskurse im Schweizer Becken des Langensees wurde ein internationales Konsortium gegründet, an der sowohl die italienische staatliche Betreibergesellschaft Gestione Governativa Navigazione Laghi (GGNL), der die NLM unterstellt ist, als auch die schweizerische Luganersee-Schifffahrtsgesellschaft beteiligt sind. Die italienische NLM stellt für das Schweizer Langensee-Becken 5 ihrer 30 Schiffe zur Verfügung.

 

Ereignisse

 

Hochwasser

 

Beim Hochwasser von 2000 überflutete der See weite Gebiete der anliegenden Gemeinden.

 

Seilbahnunglück

 

Beim Seilbahnunfall am Monte Mottarone stürzte am 23. Mai 2021 oberhalb des Sees eine Gondel mit nicht funktionierender Notbremseinrichtung ab, 14 Menschen starben.

 

Feuer

 

Waldbrände oberhalb des Sees sind keine Seltenheit. Für denjenigen, der am 30. Januar 2022 ausbrach, siehe den Artikel Waldbrand am Lago Maggiore.

 

Globale Erwärmung

 

Seit März 2022 hat es (Stand 23. Juni 2022) in vielen norditalienischen Regionen nicht mehr geregnet. Wegen des milden Winters 2021/22 ist kaum Schmelzwasser in die norditalienischen Täler und Ebenen geflossen. Alle norditalienischen Seen sind betroffen, am stärksten der Lago Maggiore und der Comer See. Für die Bewässerung in der Landwirtschaft und die Energieerzeugung in einem nahegelegenen Wasserkraftwerk stehen nur 20 % der üblichen Wassermenge zur Verfügung. Laut Landwirtschaftsverband CIA (Confederazione italiana agricoltori) bedroht die Wasserknappheit rund die Hälfte der landwirtschaftlichen Produktion Norditaliens. Der Schaden für die Bauern betrage mindestens 2 Milliarden Euro. Der Präsident der Region Piemont hat Mitte Juni 2022 angeordnet, dass in 170 Städten und Gemeinden das Wasser nur noch für lebenswichtige Zwecke wie Trinken und Lebensmittelzubereitung verwendet werden darf.

 

Auch der Winter 2022/23 war ausgesprochen trocken, so dass der Pegel über mehrere Monate unter dem Durchschnitt lag. Durch intensive Regenfälle wurde im Mai und Juni 2023 ein überdurchschnittlicher Pegel verzeichnet. Im Juli und August lag der Pegel wieder unter dem Durchschnitt, bevor er Ende August 2023 wegen Dauerregen in die Höhe schoss und mit Stand vom 3. September 2023 nach wie vor über dem Durchschnitt liegt.

 

Schiffsunglück der Goduria

 

Am 28. Mai 2023, kurz nach 19 Uhr MESZ kenterte "in der Nähe von Lisanza" (Lisanza ist Fraktion der Gemeinde Sesto Calende, am südlichsten Teil des Sees, linksufrig, höchstens geschätzt 5 km weg vom Abfluss), 150 m vom Ufer entfernt, während eines plötzlich auftretenden Unwetters das überladene Boot Goduria (ital. Vergnügen, Zulassung für 15 Personen, 1982 gebaut) mit 25 Personen. 14 erreichten schwimmend das Ufer, 7 wurden von einigen vorbeifahrenden Booten aufgenommen, 4 starben. Laut Informationen in der Presse waren fast alle Gäste Geheimdienstmitarbeiter aus Italien und von Israels Mossad.

 

Film

 

Der Musikfilm Lieder klingen am Lago Maggiore (1962) spielt teilweise am Lago Maggiore.

 

Der US-Kriegsfilm In einem anderen Land (A Farewell to Arms) unter der Regie von Charles Vidor wurde teilweise in Stresa am Lago Maggiore gedreht.

 

Namensgeber

 

1994 wurde der Asteroid (3883) Verbano nach dem See benannt.

 

(Wikipedia)

 

Cannero Riviera ist eine italienische Gemeinde am Lago Maggiore. Sie liegt in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola am Rande der Region Piemont und ist Träger der Bandiera Arancione des TCI.

 

Geographie

 

Die Gemeinde umfasst eine Fläche von 14,42 km². Zu Cannero Riviera gehören die Fraktionen Barbè, Cassino, Cheggio, Donego, Oggiogno, Piancassone und Ponte. Der Ort liegt auf dem Schwemmlandkegel des Flüsschens Rio di Cannero. Am nördlichen Lago Maggiore und ganz besonders an seinem östlichen Ufer sind solche Schwemmlandkegel praktisch die einzigen flachen Stellen des ansonsten felsigen Ufers. Cannero ist genau nach Süden ausgerichtet, hat dadurch ein besonders mildes Klima und daher auch 1947 den Beinamen „Riviera“ erhalten.

 

Geschichte

 

Der Ort erscheint zum ersten Mal in einer Urkunde über die Übertragung von Eigentum im Jahr 985, aber die kommunale Unabhängigkeit kommt im 14. Jahrhundert. Im Jahre 1524 zerstörten die Sforzas die Stadt als ein Gebiet, das der Familie Visconti treu blieb.

 

Sehenswürdigkeiten

 

Pfarrkirche San Giorgio erbaut 1836 bewahrt den Orgel Werk von Felice Bossi aus Turin (1850), restauriert von der Firma Fratelli Marzi aus Pogno.

 

Eine andere Sehenswürdigkeit des Ortes ist ein bemalter Stein, dessen Bemalung selbigen wie eine riesige Katze aussehen lässt. Zu finden ist das Kunstwerk unmittelbar an der Seepromenade.

 

Auf zwei der drei Cannero Riviera vorgelagerten Inselchen befinden sich Reste einer Burg, die Castelli di Cannero oder Castelli Malpaga. Bei der vom Mailänder Herzog Filippo Maria Visconti veranlassten Befreiung von den hier lebenden räuberischen Gebrüdern Mazzardi wurde das vermutlich aus dem 13. Jahrhundert stammende ursprüngliche Kastell vollständig zerstört. Zwischen 1519 und 1521 ließ Ludovico Borromeo die Rocca Vitaliana errichten, deren Überreste heute zu sehen sind.

 

(Wikipedia)

Außergewöhnlich gut erhaltene Bronzestatuen aus einem Heiligtum im italienischen San Casciano geben Einblick in Heilrituale und religiöse Praktiken am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur. von Juli bis November 2025 wurden sie im Rahmen einer exklusiven Sonderausstellung in der James-Simon-Galerie präsentiert. Im Herbst 2022 wurde bei Grabungen in San Casciano dei Bagni in der Toskana in einem Wasserbecken direkt neben einer immer noch aktiven Thermalquelle eine große Zahl von äußerst gut erhaltenen Bronzestatuen gefunden. Schnell war klar: ein Jahrhundertfund und ein archäologischer Glücksfall! Denn antike Bronzefiguren – zumal in derart großer Menge – sind extrem selten. Das Becken erwies sich als Zentrum eines etruskisch-römischen Heiligtums. Hier suchten Kranke Heilung durch das Thermalwasser, besorgte Eltern göttlichen Schutz für ihre Kinder. Die Statuen, aber auch viele kleinere Objekte waren Weihgaben der Besucherinnen und Besucher an die hier verehrten Mächte. Durch eine antike Zerstörung und den Wiederaufbau ließen sich in der mehr als 500 Jahre langen Nutzungszeit klar zwei Zeitphasen trennen. Man kann hier also erstmals studieren, wie ein Heiligtum am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur funktionierte: Wer waren die Gottheiten? Wie trat die lokale Bevölkerung mit ihnen in Kontakt? Welche Bevölkerungsschichten besuchten das Heiligtum? Was waren ihre Anliegen? Denn etruskische und römische Inschriften auf den Weihgeschenken geben Auskunft über die Stifterinnen und Stifter, die Gottheiten und den Anlass. Wie unterschied sich dies von Weihpraktiken in anderen Heilheiligtümern? Zudem lässt sich zeigen, dass viele der Anliegen universal menschlich sind und die Weihepraxis eine lang andauernde Tradition besitzt. Auch heute noch werden in katholischen und orthodoxen Kirchen ähnliche Objekte gestiftet, wenn auch in kleinerem Maßstab und aus weniger wertvollen Materialien. Nach drei Stationen in Italien wurden die Bronzen in Berlin zum ersten Mal außerhalb Italiens gezeigt. Erstmals waren dabei auch spektakuläre Neufunde aus der Grabung des Herbstes 2024 zu sehen, bevor alle in San Casciano dauerhaft ihren Platz im Museum finden.

www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/die-bronzen-...

 

Exceptionally well-preserved bronze statues from a sanctuary in San Casciano, Italy, provide insight into healing rituals and religious practices during the transition from Etruscan to Roman culture. From July to November 2025, they were presented in an exclusive special exhibition at the James Simon Gallery. In the fall of 2022, excavations in San Casciano dei Bagni in Tuscany uncovered a large number of extremely well-preserved bronze statues in a water basin right next to a still-active thermal spring. It quickly became clear that this was a discovery of the century and an archaeological stroke of luck! Ancient bronze figures – especially in such large quantities – are extremely rare. The basin proved to be the center of an Etruscan-Roman sanctuary. Here, the sick sought healing through the thermal waters, and concerned parents sought divine protection for their children. The statues, as well as many smaller objects, were offerings made by visitors to the powers worshipped here. Due to ancient destruction and reconstruction, two distinct phases can be clearly distinguished in the more than 500 years of use. This is the first opportunity to study how a sanctuary functioned during the transition from Etruscan to Roman culture: Who were the deities? How did the local population interact with them? Which segments of the population visited the sanctuary? What were their concerns? Furthermore, it can be shown that many of the concerns are universally human and that the practice of consecration has a long-standing tradition. Even today, similar objects are donated to Catholic and Orthodox churches, albeit on a smaller scale and made of less valuable materials. After three stops in Italy, the bronzes were exhibited in Berlin for the first time outside Italy. Spectacular new finds from the excavation in the fall of 2024 were also on display for the first time, before all of them found their permanent home in the museum in San Casciano.

 

www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/die-bronzen-...

Die Linnaeus-Universitätentstand wurde zum 1. Januar 2010 als Zusammenschluss der Universität Växjö und der Hochschule Kalmar eröffnet. Sie ist eine staatliche Universität mit zwei Standorten in den schwedischen Städten Växjö und Kalmar. Sie ist nach Carl von Linné benannt und hat etwa 30.000 Studenten, wobei etwa 21.000 am Standort Växjö studieren.

Entworfen wurde die Universität welche aus drei Gebäuden besteht vom Architekturbüro Christensen & CO.

 

Linnaeus University was established on January 1st, 2010 as a merger of Växjö University and Kalmar College. It is a state university with two campuses in the Swedish cities of Växjö and Kalmar. It is named after Carl von Linné and has about 30,000 students, with about 21,000 studying at the Växjö site.

The university, which consists of three buildings, was designed by the architects Christensen & CO.

 

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NO GROUP INVITES

¡No hay invitaciones de grupo!

Frohe Weihnachten

--- we speak your language ---

 

Afrikaans: Geseende Kerfees!

Albanisch: Gëzuar Krishlindjet!

Apache: Gozhqq Keshmish!

Arabisch: I'D Miilad Said!

Aragonese: Nabidà!

Armenisch: Shenoraavor Nor Dari!

Asturisch: Bones Navidaes!

Bandang: Mbung Mbung Krismie!

Bengalisch: Shuvo Baro Din!

Bislama: Mi wisim yufala eerywan one gutfala Krismas!

Bretonisch: Nedeleg laouen!

Bulgarisch: Vasel Koleda!

Chaha (Äthiopien): Bogem h n mh m!

Cherokee: Danistayohihv!

Cheyenne: Hoesenestotse!

Dänisch: Glædelig Jul!

 

Deutsch: Fröhliche Weihnachten!

Englisch: Merry Christmas!

 

Eskimo: Jutdlime pivdluarit!

Esperanto: Gajan Kristnaskon!

Estnisch: Rõõmsaid Jõulupühi!

Faroer: Gledhilig jól

Finnisch: Hyvää Joulua!

Flämisch: Zalig Kerstfeest!

 

Französisch: Joyeux Noël!

Friaulisch: Bon Nadâl!

Friesisch: Noflike Krystdagen!

Georgisch: Gilotsavt Krist'es Shobas!

Griechisch: Kala Christougenna!

Hausa: Barka da Kirsimatikuma!

Hawaiianisch: Mele Kalikimaka!

Hebräisch: Mo'adim Lesimkha!

Herero: Okresmesa ombwa!

Hindi: Shubh Naya Baras!

Holländisch: Vrolijk Kerstfeest!

Indonesian: Selamat Hari Natal!

Irisch: Nollaig Shona Dhuit!

Iroquois: Ojenyunyat Sungwiyadeson homungradon nagwutut!

 

Italienisch: Buon Natale!

Japanisch: Shinnen omedeto!

Javanesisch: Sugeng Natal!

Jiddisch: Gute Vaynakhtn!

Kantonesisch: Seng Dan Fai Lok!

Katalonisch: Bon nadal!

Kirundi: Noeli Nziza!

Kom (Kamerun): Isangle Krismen!

Korsisch: Bon Natale!

Krio: Appi Krismes!

Kroatisch: Sretan Bozic!

Kurdisch: Seva piroz sahibe!

Ladinisch: Bon Nadel!

Lakota: Wanikiya tonpi wowiyuskin!

Lettisch: Prieci'gus Ziemsve'tkus!

Littauisch: Linksmu Kaledu!

Luganda: Amazalibwa Agesanyu!

Luxembourgeois: Schéi Krëschtdeeg!

Malaysisch: Selamat Hari Natal!

Maltesisch: Nixtieklek Milied tajjeb!

Makassar: Salama' Natal!

Mandarin: Kung His Hsin Nien!

Manx: Nollick ghennal!

Maori: Kia orana e kia manuia rava!

Mazedonisch: Streken Bozhik!

Monégasque: Festusu Natale!

Ndogo: Esimano olyaKalunga gwokombandambanda!

Nepali: Krist Yesu Ko Shuva Janma Utsav Ko Upalaxhma Hardik Shuva!

Norwegisch: God Jul!

Palauanisch: Ungil Kurismas!

Polnisch: Wesolych Swiat!

 

Portugiesisch: Boas Festas!

Quechua: Sumaj kausay kachun Navidad ch'sisipi !

Rapa-Nui: Mata-Ki-Te-Rangi!

Rätoromanisch: Bella Festas daz Nadal!

Roma: Bachtalo krecunu Thaj!

Rumänisch: Craciun fericit!

Russisch: Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva!

Sámi: Buorit Juovllat!

Sardinisch: Bonu nadale!

Schottisches Gaelisch: Nollaig chridheil!

Schwarzfuß: I'Taamomohkatoyiiksistsikomi!

Schwedisch: God Jul!

 

Schwyzerdütsch: Schöni Wienacht oder E guëti Wiënachtä!

 

Serbisch: Sretam Bozic!

Sizilianisch: Bon Natali!

Slowakisch: Vesele Vianoce!

Slowenisch: Vesele bozicne praznike!

 

Spanisch: Feliz Navidad!

 

Suaheli: Krismas Njema Na Heri!

Tagalog: Maligayang Pasko!

Tahitisch: Ia ora i te Noera!

Thai: Suksan Wan Christmas!

Tschechisch: Prejeme Vam Vesele Vanoce!

Ukrainisch: Veseloho Vam Rizdva!

Ungarisch: Kellemes Karacsonyiunnepeket!

Vietnamesisch: Chuc Mung Giang Sinh!

Walisisch: Nadolig LLawen!

Weißrussisch: Winshuyu sa Svyatkami!

Yupik/Sibirisch: Quyanalghii Kuusma!

Zulu: Sinifesela Ukhisimusi Omuhle!

     

Italien / Piemont - Lago Maggiore

 

Cannero Riviera

 

Lake Maggiore (UK: /mæˈdʒɔːreɪ, ˌmædʒiˈɔːreɪ/, US: /mɑːˈdʒɔːreɪ, məˈdʒɔːri/; Italian: Lago Maggiore Italian pronunciation: [ˈlaːɡo madˈdʒoːre]; Western Lombard: Lagh Maggior; Piedmontese: Lagh Magior; literally 'greater lake') or Verbano (pronounced [verˈbaːno]; Latin: Lacus Verbanus) is a large lake located on the south side of the Alps. It is the second largest lake in Italy and the largest in southern Switzerland. The lake and its shoreline are divided between the Italian regions of Piedmont and Lombardy and the Swiss canton of Ticino. Located halfway between Lake Orta and Lake Lugano, Lake Maggiore extends for about 64 kilometres (40 miles) between Locarno and Arona.

 

The climate is mild in both summer and winter, producing Mediterranean vegetation, with many gardens growing rare and exotic plants. Well-known gardens include those of the Borromean and Brissago Islands, that of the Villa Taranto in Verbania, and the Alpinia Botanical Garden above Stresa.

 

Lake Maggiore is drained by the river Ticino, a main tributary of the Po. Its basin also collects the waters of several large lakes, notably Lake Lugano (through the Tresa), Lake Orta (through the Toce) and Lake Varese (through the Bardello).

 

Geography

 

Lake Maggiore is 64.37 km (40 mi) long, and 3 to 5 km (2 to 3 mi) wide, except at the bay opening westward between Pallanza and Stresa, where it is 10 km (6 mi) wide. It is the longest Italian lake, although Lake Garda has a greater area. Its mean height above the sea level is 193 metres; a deep lake, its bottom is almost everywhere below sea-level: at its deepest, 179 metres below. Its form is very sinuous so that there are few points from which any considerable part of its surface can be seen at a single glance. If this lessens the effect of the apparent size, it increases the variety of its scenery. While the upper end is completely alpine in character, the middle region lies between hills of gentler form, and the lower end advances to the verge of the plain of Lombardy. Lake Maggiore is the most westerly of the three great southern prealpine lakes, the others being Lake Como and Lake Garda.

 

The lake basin has tectonic-glacial origins and its volume is 37 cubic kilometres (9 cu mi). The lake has a surface area of about 213 square kilometres (82 sq mi), a maximum length of 54 km (34 mi) (on a straight line) and, at its widest, is 12 km (7 mi). Its main tributaries are the Ticino, the Maggia (forming a very large delta), the Toce (by which it receives the outflow of Lake Orta) and the Tresa (which is the sole emissary of Lake Lugano). The rivers Verzasca, Giona, and Cannobino also flow into the lake. Its outlet is the Ticino which, in turn, joins the river Po just south-east of Pavia.

 

The lake's jagged banks are surrounded by the Pennine and Lepontine Alps, and Lugano Prealps. Prominent peaks around the lake are the Gridone, Monte Tamaro, Monte Nudo and the Mottarone. The highest mountain overlooking Lake Maggiore is Monte Rosa (4,634 m; 15,203 ft), located about 50 kilometres (31 mi) west of it. The western bank is in Piedmont (provinces of Novara and Province of Verbano-Cusio-Ossola) and the eastern in Lombardy (province of Varese), whereas the most northerly section extends 13 kilometres (8 mi) into the canton of Ticino, where it constitutes its lowest point above sea level as well as that of Switzerland. The culminating point of the lake's drainage basin is the Grenzgipfel summit of Monte Rosa at 4,618 metres (15,151 ft) above sea level.

 

Climate

 

Lake Maggiore weather is humid subtropical (Cfa in the Köppen climate classification). During winter, the lake helps to maintain a higher temperature in the surrounding region (since water releases heat energy more slowly than air). The temperatures are cooled down in summer by the breezes that blow on the water's surface, changing its colour. The area enjoys nearly 2300 hours of sunshine a year and an average annual temperature of 15.5 °C (60 °F). The water of the lake has a comfortable temperature of 20 to 22 °C (68 to 72 °F) in July and August. In winter snowfall is erratic and primarily affects the higher elevations. Rainfall is heaviest in May and lowest during the winter months.

 

Flora and fauna

 

The flora is strongly influenced by the lake basin, which has allowed the proliferation of typically Mediterranean plants, and also of plants native to the Atlantic areas favoured by the composition of the soil and the abundance of siliceous rocks. Lemons, olive trees and bay olive trees grow there. The spontaneous vegetation is composed of yew, holly and chestnut trees on the surrounding hills.

 

The lake is a habitat to two species of whitefish, Coregonus and, less widespread, Coregonus lavaretus. Both live in deep water and come ashore only during the spawning in early December. There are also perch, pike, chub, burbot, torpedo, eels and Alburnus arborella. The lake is home to several species of nesting waterfowl, it also represents an important corridor, a place of rest and feeding for migrations. For example: common merganser, royal swan, grebes, gulls, cormorants, ducks.

 

A number of exotic species have established themselves in the lake, including pikeperch, which has been recorded since 1977; wels catfish, which was first noticed in the early 1990s; and ruffe, introduced in the mid-1990s. Wels catfish in excess of 50 kg in weight have been fished from the lake.

 

Islands

 

Borromean Islands (three islands and two islets located between Verbania to the north and Stresa to the south)

 

Isola Bella

Isola Madre

Isola dei Pescatori (or Isola Superiore)

Isolino di San Giovanni (in front of Verbania)

Scoglio della Malghera (between Isola Bella and Isola Pescatori)

 

Brissago Islands (close to Brissago)

 

San Pancrazio (or Grande Isola)

Isolino (or Isola Piccola or Isola di Sant’Apollinare)

 

Castelli di Cannero (three small islands just off the shore from Cannero Riviera)

 

Isolino Partegora (in the gulf of Angera)

 

Sacro Monte di Ghiffa

 

The Sacred Mountain of Ghiffa is a Roman Catholic devotional complex in the comune of Ghiffa, (Piedmont, northern Italy), overlooking Lake Maggiore. It is one of the nine Sacri Monti of Piedmont and Lombardy, included in the UNESCO World Heritage list.

 

Events

 

The Spirit of Woodstock Festival is an annual open air festival at the end of July/beginning of August. It is organized in Armeno by the Mirapuri community.

 

History

 

The first archaeological findings around the lake belong to nomadic people living in the area in prehistoric types. The first settlements discovered date from the Copper Age. Along the shores of the lake, between the 9th and 4th centuries BC. J.-C., develops the Golasecca culture, Celts civilization of the iron age. The latter was in turn conquered by the Romans, who called the lake Verbanus Lacus or Lacus Maximus. In Roman times a maritime line was created that linked the lake, thanks to Ticino, to Pavia, from where the ships would then continue along the Po to the Adriatic Sea.

 

After the fall of the Western Roman Empire, the lake was under different domains. Most of the current settlements originated in the Middle Ages when the lake was under the Della Torre, Visconti, the Borromeo and Habsburg families.

 

Clashes also took place on the waters of the lake between military fleets, such as in 1263, when the Della Torre ships fought against those of the Visconti near Arona or, between 1523 and 1524, when the Borromeo clashed against Francesco II Sforza and in 1636 between French and Spanish always in the waters between Arona and Angera.

 

From the fourteenth century until the end of the eighteenth century, navigation on the lake and on the Ticino was also used to transport the heavy blocks of marble obtained from the quarries located around the lake towards the main Lombard construction sites: the cathedral of Milan and the Certosa di Pavia.

 

Methane was first discovered and isolated by Alessandro Volta as he analysed marsh gas from Lake Maggiore, between 1776 and 1778.

 

From the middle of the 19th century, the lake began to experience strong tourist development, particularly after Queen Victoria's stay in Baveno in 1879.

 

In 1936, a Bugatti Type 22 Brescia Roadster, built 1925, was sunk in the lake by employees of Zürich architect Marco Schmucklerski, when Swiss customs officials investigated whether he had paid taxes on the car. The Bugatti was attached to an iron chain making it possible to recover it once the investigation was over, yet that never happened. When the chain corroded, the car sunk to the lake bed, where it was rediscovered on 18 August 1967 by local diver Ugo Pillon and became a favourite target for divers thereafter. When one of the divers, Damiano Tamagni, was killed in a hold-up on 1 February 2008, his friends from the Ascona divers' club decided to lift and sell the car wreck to raise funds for a yet-to-be-created foundation named after the victim. The remains of the Bugatti were recovered on 12 July 2009. The sale took place at the Retro Mobile classic car exhibition in Paris on 23 January 2010. It was sold for €260,500.

 

In May 2021, a cable car collapsed near the lake, killing 14 people.

 

In May 2023 a boat capsized in a storm while travelling between Arona and Sesto Calende, killing 4 people. Among the dead were 2 Italian intelligence agents as well as a former agent of Mossad.

 

The Hotel Meina incident at Lake Maggiore

 

This incident is part of the Lake Maggiore massacres during WWII.

 

Meina is a municipality located 77 kilometres (48 miles) northwest of Milan, on the southern shores of Lake Maggiore. The Hotel Meina was located north of the town of Meina and was owned by Alberto and Eugenia Behar, Sephardic Jews who had moved to Italy from Constantinople. In September 1943, an armistice was declared between Italy and the Allies. At that time, the Hotel Meina housed a number of Jewish guests, most of them escapees of the Nazi occupation of Greece. The area around Lake Maggiore was not under Allied control but was occupied by the German Waffen-SS, specifically the infamous Leibstandarte SS Adolf Hitler. Captain Hans Krüger, who directed operations in Meina and the surrounding villages, was in charge of locating the Jews in that area and was responsible for the Lake Maggiore massacres in which approximately 54 Jews were murdered.

 

On the night of 22 September 1943, most of the Jewish residents of the Hotel Meina were executed and their bodies were thrown into Lake Maggiore. The Fernandez-Diaz family, a family of Greek Sephardic Jews from Thessaloniki, barricaded themselves in one of the fourth-floor hotel rooms. It took an extra day for the Germans to reach and execute them. The family included three young children whose lives were not spared despite pleas from older family members. Among those killed were Dino Fernandez-Diaz (76 years old), Pierre Fernandez-Diaz (46), Liliane (Scialom) Fernandez-Diaz (36), Jean Fernandez-Diaz (17), Robert Fernandez-Diaz (13), Blanchette Fernandez-Diaz (12), Marco Mosseri (55), Ester Botton (52), Giacomo Renato Mosseri (22), Odette Uziel (19), Raoul Torres (48), Valerie Nahoum Torres (49), and Daniele Modiano (51). In total, sixteen Jewish residents of the hotel were executed. Its owners, the Behar family, survived due to the efforts of the Turkish consulate.

 

The Italian police report on the Meina massacre was lost but resurfaced in 1994, along with hundreds of other files of war crimes committed post-armistice by Germans who still occupied or were retreating from Italian soil. These files had been hidden in a wooden cabinet, the so-called "cabinet of shame", discovered in a storeroom of the military prosecutor's headquarters.

 

Germany does not extradite its citizens convicted of war crimes in other countries. Those responsible for the Meina massacre were tried at home in Germany in 1968, convicted and sentenced to life in prison. However, in 1970, the German Supreme Court declared the statute of limitations for those particular war crimes to have expired, and the prisoners were released.

 

References in literature and popular culture

 

Lake Maggiore is featured in American writer Ernest Hemingway's novel A Farewell to Arms. The protagonist (Frederic Henry) and his lover (Catherine Barkley) are forced to cross the transnational border within the lake in a row boat to escape Italian carabinieri.

 

It also appeared as the location of a fictional racetrack in the racing game Gran Turismo Sport and Gran Turismo 7.

 

Die Flippers, a German Schlager group wrote a song called "Lago Maggiore" that appears on their 1990 album Sieben Tage Sonnenschein.

 

(Wikipedia)

 

Cannero Riviera ([càn-ne-ro]; in Western Lombard Càner), is a comune (an Italian municipality) with a population of 973 and an area of 14.46 square kilometres (5.58 sq mi) in the Province of Verbano-Cusio-Ossola in the Italian region of Piedmont. The settlement is situated on the western shore of Lago Maggiore; it is about 130 kilometres (81 mi) northeast of Turin about 15 kilometres (9 mi) northeast of Verbania and a similar distance from the Italian-speaking, Swiss Canton known as the Ticino.

 

Cannero Riviera borders the following municipalities: Aurano, Cannobio, Oggebbio, Trarego Viggiona; and across the lake in the Lombard Province of Varese: Brezzo di Bedero, Germignaga, Luino.

 

The 19th-century politician Massimo D’Azeglio spent his last years in his villa here.

 

(Wikipedia)

 

Der Lago Maggiore (italienisch, der Grössere See), italienisch auch Lago Verbano (von lateinisch Lacus Verbanus), lombardisch Lagh Maggior, in der Schweiz noch deutsch Langensee, ist ein in den italienischen Regionen Piemont und Lombardei sowie im Schweizer Kanton Tessin gelegener, von dem gleichnamigen Hauptzu- und -abfluss Tessin durchflossener oberitalienischer See.

 

Beschreibung

 

Der Lago Maggiore ist schmal, gekurvt sowie verästelt und wird von Nord nach Süd durchflossen. Er nimmt 212,5 km² Fläche ein, wovon 19,9 % – im Norden – zur Schweiz und 80,1 % zu Italien gehören. Er reicht von der südlichen Alpenkette bis an den westlichen Rand der Poebene. Wie die anderen oberitalienischen Seen entstand er beim Abschmelzen eiszeitlicher Gletscher. Vor allem sein Nordteil ist von hohen Bergen umgeben.

 

Der See ist 64,37 km lang und bis zu 10 km breit. Er ist nach dem Gardasee der flächenmässig zweitgrösste See Italiens. Der Seespiegel liegt im Mittel bei 193 m ü. M. und bildet damit den tiefsten Punkt der Schweiz. Die grösste Tiefe beträgt 372 m. Der Seegrund reicht damit bis zu 179 m unter den Meeresspiegel.

 

Das Einzugsgebiet beträgt 6386 km² (3326 km² in der Schweiz und 3060 km² in Italien).

 

Von der Fischerei im Lago Maggiore leben mehrere Berufsfischer. Der Gesamtertrag liegt bei 150 Tonnen pro Jahr.

 

Seit 1826 gibt es auf dem See eine Passagierschifffahrt. 1852 wurde sie vom Österreichischen Lloyd übernommen und neu organisiert. Heute betreibt der italienische Staatsbetrieb Gestione governativa navigazione laghi mit Sitz in Mailand mit der Navigazione del Lago Maggiore (NLM) eine Flotte von 25 Schiffen, darunter der noch betriebsfähige Raddampfer Piemonte. Die lokale Schifffahrt auf Schweizer Territorium wird seit 2018 von der Società Navigazione del Lago di Lugano wahrgenommen.

 

Der Hauptzu- und -abfluss ist der Tessin (italienisch: Ticino). Er mündet bei Magadino in den See ein. Das Mündungsgebiet, die Bolle di Magadino, (wörtlich: Blase …) ist ein artenreiches Naturschutzgebiet.

 

Weiter westlich mündet die Maggia. Sie bringt ständig Geschiebe mit sich, so dass das Maggia-Delta heute weit in den See hinausreicht. Östlich des Deltas liegt Locarno, das vor allem durch sein Filmfestival und die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso bekannt ist, auf der Westseite Ascona mit seiner Seepromenade und dem Monte Verità. Im Hinterland teilt sich das Tal bei Ponte Brolla ins Centovalli zur linken und das Maggiatal zur rechten Seite. Im Norden mündet die Verzasca in den See, vor allem bekannt durch eine Brücke, die Ponte dei Salti, und die 220 m hohe Staumauer.

 

Der hydrologisch bedeutendste Zufluss des Sees ist allerdings der Toce, da dieser durchschnittlich etwas mehr Wasser als der Tessin in den See einbringt. Allerdings sind die natürlichen Wassermengen dieser Flüsse aufgrund zahlreicher Wasserableitungen zur Stromgewinnung seit Jahrzehnten von Menschenhand reguliert.

 

Grösste Stadt am See ist Verbania mit ihren Teilorten Intra und Pallanza. Sehenswert sind die Botanischen Gärten der Villa Taranto (0,16 km²), ein Geschenk ihres Gründers, Kapitän Neil Mac Eacharn, an Italien. Tausende aus aller Welt importierte Pflanzen, sowie seltene, in Europa zum Teil auch einzigartige botanische Sammlungen lassen sich hier studieren. Südlich von Verbania weitet sich der See zum Golf von Verbania, wo der Toce in den See einmündet.

 

Am Golf liegt Stresa, das mit seinen Belle-Epoque-Villen und -Hotelpalästen heute noch den Charme eines mondänen Nobelkurortes ausstrahlt. In Stresa befindet sich die Villa Pallavicino mit ihrem Park und einem Zoologischen Garten. Jahrhundertealte Bäume und viele freilebende Tierarten sind dort zu sehen. In der Stadt fanden einige historisch bedeutsame Konferenzen statt (1. und 2. Konferenz von Stresa 1935 beziehungsweise 1958, Bilderberg-Konferenz 2004).

 

Weiter südlich liegt die Stadt Arona. Zwei Kilometer nördlich von Arona wurde 1624 eine 23 m hohe Kupfer-Kolossalstatue (35 m mit Sockel) von Karl Borromäus errichtet, die bis zum Bau der Freiheitsstatue in New York die höchste innen begehbare Statue war.

 

Südlich des Sees liegt bei Sesto Calende ein unter Naturschutz stehendes Auengebiet.

 

Auf der Ostseite liegen der Ort Angera mit der mittelalterlichen Burg Rocca di Angera, das in den steil aufragenden Felsen hineingebaute Kloster Santa Caterina del Sasso sowie die Stadt Luino mit ihrem bekannten Wochenmarkt.

 

Sacro Monte di Ghiffa

 

Der Pilgerweg mit einer Gruppe der Kapellen Sacro Monte di Ghiffa ist eine Wallfahrtsstätte in der Nähe des Orts Ghiffa im Piemont. Sie ist seit 2003 als Teil der Sacri Monti in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen.

 

Inseln

 

Bei Brissago liegen die zwei Isole di Brissago mit ihrem botanischen Garten: Isola di San Pancrazio (Isola Grande) und Isola di Sant’Apollinare (Isolino). Nördlich von Cannero Riviera liegen auf zwei Inselchen die Castelli di Cannero.

 

Stresa vorgelagert sind drei der fünf Borromäischen Inseln: Isola Bella und Isola dei Pescatori (auch bekannt als Isola Superiore), sowie zwischen den beiden das Inselchen Scoglio della Malghera. Die restlichen beiden, Isolino di San Giovanni und Isola Madre, sind dem gegenüberliegenden Verbania vorgelagert.

 

Vor Angera liegt die kleine Insel Isolino Partegora.

 

Tier- und Pflanzenwelt

 

Vegetation

 

Die Flora des Lago Maggiore wird häufig mit dem Begriff „Insubrische Flora“ umschrieben. Das Gebiet gehört zu den regenreichsten in Italien und der Schweiz. Der höchste Wert von fast 3000 mm pro Jahr wird im Valle Cannobina (Provinz VCO) erreicht, in der Provinz Varese sind es bei Vararo 2000 mm. Die Alpenkette nördlich des Sees und die oft hohen und steilen Berge des Gebietes schützen ihn vor den kalten Winden aus dem Norden, weshalb das Klima mild ist. Sehr ausgeprägt sind die mikroklimatischen Unterschiede zwischen den steilen Südhängen in der Nähe des Sees, und den höher gelegenen, nach Norden ausgerichteten Orten. Dies führt zu einer sehr vielfältigen und interessanten Flora. Die Kombination aus hohen Niederschlägen und mildem Klima begünstigt ein sehr üppiges Wachstum, wie es kaum an einem anderen Ort in Europa anzutreffen ist und ermöglicht es besondere Pflanzen wie Kamelien zu kultivieren, die diese speziellen Bedingungen benötigen. Ein großer Teil des Gebiets ist mit Wald bedeckt, der nach dem Abholzen oder den häufigen Waldbränden schnell nachwächst.

 

Sehr wichtig für die Flora ist auch, ob der Boden kalkhaltig oder sauer ist. Auf der piemontesischen und der Tessiner Seite des Lago Maggiore ist das Gestein fast überall sauer, ausser in einigen sehr kleinen kalkigen Einschlüssen. Dasselbe gilt für die lombardische Seite des Sees nördlich von Luino und auf den Moränenhügeln im äußersten Südosten in Richtung Sesto Calende. Hier, in Höhenlagen bis etwa 800–1000 m, dominieren überall die oft fast reinen Kastanienwälder. Zwischen 1000 m und etwa 1700 m wachsen hauptsächlich saure Buchenwälder. Darüber lichten sich die Wälder und man findet den Bergahorn (Acer pseudoplatanus) und die Birke (Betula pendula). Hier und auf der montanen Höhenstufe an waldfreien Orten (z. B. aufgrund Rodung oder Waldbrand) finden sich ausgedehnte Flächen mit Pfeifengras (Molinia arundinacea), Adlerfarn (Pteridium aquilinum) und Besenginster (Cytisus scoparius), welcher die Hänge oft weithin mit seinen intensiven, gelben Blüten ziert.

 

Die niedrig gelegenen Gebiete wie das Ossolatal, die Magadinoebene, das Tal der Tresa, das Valcuvia und das untere Varesotto sind oft stark anthropisiert und sehr dicht besiedelt. Die Landwirtschaft beschränkt sich hauptsächlich auf diese Gebiete, wobei sie allerdings wegen den mageren Böden nicht sehr intensiv ist und hauptsächlich aus Mähwiesen und Maisfeldern besteht. Eine Ausnahme ist die Magadinoebene, wo aus politischen Gründen eine intensivere Landwirtschaft gefördert wird um die Selbstversorgung der Schweiz zu gewährleisten. Dank der starken Förderung hat sich hier trotz nicht optimalen Bedingungen (nasses Klima, schlechte Böden) auch ein intensiver Weinbau erhalten, der auf der italienischen Seite des Sees fast vollständig zum Erliegen gekommen ist. Wo in diesen Gebieten noch Wald vorhanden ist, besteht er hauptsächlich aus Stieleiche (Quercus robur), Esche (Fraxinus excelsior) und Robinie (Robinia pseudoacacia) sowie vereinzelt aus Kastanie (Castanea sativa) und Ulme (Ulmus minor).

 

Eine andere Flora findet sich im zentralen östlichen Teil des Sees in der Provinz Varese, wo das Substrat kalkhaltig ist. Auch hier wachsen vor allem Kastanienwälder, aber östlich des Campo dei Fiori werden die Hainbuchenwälder (Orno-Ostrietum, Carpinion orientalis) mit Manna-Esche (Fraxinus ornus) und Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia) häufiger, die in den südöstlichen italienischen Alpen sehr verbreitet sind. Diese sind zusammen mit den Kastanienwäldern charakteristisch für die submediterrane Übergangsflora zwischen der gemässigten, mitteleuropäischen und derjenigen des Mittelmeerraums. Besonders artenreich sind in diesem Gebiet die Trockenwiesen, die an den wenigen Stellen, die weder bebaut noch bewaldet sind, auf dolomitischen und kalkhaltigen Felsen mit wenig tiefgründigem Boden vorkommen. Die interessantesten Trockenwiesen befinden sich auf dem Monte Sangiano in der Nähe des gleichnamigen Dorfes. Einige Pflanzenarten wachsen um den Lago Maggiore herum nur dort, wie das Apenninen-Sonnenröschen (Helianthemum apenninum), Inula spiraeifolia und einige typische Steppenpflanzen wie sie auch in Zentralasien vorkommen, darunter das Federgras (Stipa eriocaulis) und der Steifhalm (Kengia serotina). Weitere Trockenwiesen gibt es auf den Pizzoni di Laveno, in der Nähe von Vararo, am Campo dei Fiori und oberhalb von Rasa, nördlich von Varese.

 

Die interessantesten Lebensräume der Gegend sind wahrscheinlich die Feuchtgebiete, in denen einige vom Aussterben bedrohten Arten ihrer letzten Vorkommen in Italien haben. Die Feuchtgebiete sind wohl wegen der außergewöhnlichen Niederschlagsmenge und der zahlreichen Seen und Flüsse so gut vertreten. Zu den bedrohten Arten, die auf der italienischen roten Liste stehen, gehört die Wasserkastanie (Trapa natans), die im Naturschutzgebiet Fondotoce und in den kleineren Seen von Varese und Comabbio vorkommt. Weitere Arten auf der Roten Liste sind Hottonia palustris, die am See bei Brebbia vorkommt, und das Echte Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia), das um die kleineren Seen von Varese und Comabbio gefunden wurde, aber wahrscheinlich ausgestorben ist. Auch die Seekanne (Nymphoides peltata), die im Lago di Comabbio vorkommt, hat in Italien hier einer ihrer letzten Vorkommen. Bemerkenswert sind auch die Relikt-Torfmoore von Valganna und Cavagnano, wo sehr seltene Pflanzen wie der Mittlerer Sonnentau (Drosera intermedia) und die Blumenbinse (Scheuchzeria palustris) wachsen, die in der Roten Liste der Lombardei aufgeführt sind.

 

Unberührte und außergewöhnlich warme Orte befinden sich nur noch an schwer zugänglichen Orten an steilen Felsen über dem See. Überraschenderweise ist hier bereits eine rein mediterrane Art zu finden, die Salbeiblättrige Zistrose (Cistus salviifolia; Locarnese, Mont'Orfano, Santa Caterina usw.). In den wärmeren, stärker anthropogen geprägten Gebieten in der Nähe der Dörfer tritt das Phänomen der Laurophyllisierung auf, bei dem sich dichte Wälder aus exotischen immergrünen Gehölzen wie der Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) und dem Lorbeer (Laurus nobilis) bilden.

 

Tierwelt

 

Da verschiedene Fischarten des Lago Maggiores im deutschen Sprachraum nicht vorkommen, werden zum Teil die italienischen Bezeichnungen angegeben. Im See lebt eine Felchen-Fischart, die lokal Lavarello genannt wird und ein beliebter Speisefisch ist. Sie lebt in tiefen Gewässern und kommt nur während der Laichzeit Anfang Dezember an Land. Der See beherbergt auch Agon, Barsch, Hecht, den Cavedano, einen in Italien, im angrenzenden Dalmatien und Südfrankreich endemischen Fisch (Squalius squalus), Quappe, Wels, Aal und die Alborella (Alburnus arborella), ebenfalls ein in Italien und Dalmatien endemischer Fisch sowie Forellen.

 

Am See gibt es etliche nistende Wasservögel, zum Beispiel: Gänsesäger, Schwan, Haubentaucher, Möwe, Kormoran und Ente. Außerdem ist er ein wichtiger Korridor, Rastplatz und Futterplatz für den Vogelzug.

 

Schifffahrt

 

Die Linienschifffahrt auf dem See begann bereits 1826 mit der im Vorjahr gegründeten Impresa Lombardo-Sardo-Ticinese mit dem Dampfschiff Verbano. Im Jahr 1853 nahm eine zweite Gesellschaft, der Lloyd Austriaco, den Dienst mit dem Dampfschiff Taxis auf. Die Impresa Lombardo-Sardo-Ticinese ging 1853 in Konkurs und verkaufte die Dampfschiffe an die Regierung des Königreichs Sardinien. Während des Zweiten Unabhängigkeitskrieges (1859) wurden die Dampfer bewaffnet und es kam sogar zu Gefechten (die österreichische Radetzky wurde von der aufständischen Bevölkerung schwer beschädigt) und fanden schließlich in neutralen Schweizer Gewässern Schutz. Der bankrotte Österreichische Lloyd verkaufte seine drei Schiffe an die Schweizer Regierung, die sie an die sardische Regierung übergab.

 

1867 gingen die Schiffe in den Besitz der neu gegründeten Mailänder Gesellschaft Innocente Mangili über, die von 1876 bis 1909, zur Zeit der Belle Époque, acht große Salonraddampfer und bis 1914 fünf Schraubendampfer in Dienst stellte. Im Jahr 1896 stationierte die Regia Guardia di Finanza eine Flottille kleiner Torpedoboote in Cannobio; im selben Jahr sank eines davon, die Locusta, bei einem Sturm mit der gesamten Besatzung.

 

Während des Ersten Weltkriegs ging die Mangili-Gesellschaft in Konkurs und die Schiffe wurden von der Regierung verwaltet, mit katastrophalen Ergebnissen; 1923 gingen sie schließlich an die Società Subalpina Imprese Ferroviarie über, die eine drastische Erneuerung der Flotte durchführte: Bis auf sechs wurden alle größeren Dampfer verschrottet (drei Rad- und drei Schraubendampfer), zwei weitere wurden auf Dieselmotoren umgerüstet, und zehn neue Motorschiffe wurden gebaut. 1929 nahm die Autofähre San Cristoforo, die durch den Umbau eines Lastkahns entstanden war, den Autoverkehr auf, und vier Jahre später wurde eine zweite San Cristoforo, die erste echte Fähre auf den italienischen Seen, in Betrieb genommen. 1938 eröffneten die Tessiner Regionalbahnen den Betrieb auf der Schweizer Seite.

 

Während des Zweiten Weltkriegs versenkten zwischen dem 25. und 26. September 1944 die alliierte Luftangriffe die Dampfer Genua, Mailand und Turin. In den ersten beiden Fällen gab es 34 bzw. 26 Todesopfer. Bei anderen Angriffen wurden die Motorschiffe Monfalcone und Magnolia beschädigt. Am 16. April 1948 ging die Verwaltung der Schifffahrtsgesellschaft des Langensees (italienisch NLM) an ein Regierungskommissariat über, das mehrere neue Schiffe bauen liess. Das erste Tragflächenboot wurde 1953 in Dienst gestellt; 1956 kaufte die italienische Gesellschaft die Schweizer Flotte.

 

Die italienische NLM kündigte 2016 aus finanziellen Gründen die Betriebseinstellung im Schweizer Becken auf Ende Jahr an, nachdem im Nachzug der Finanzkrise 2008 vier Jahre später ihre Subventionen aus Rom um 45 % gekürzt worden sind. Nach Interventionen aus der Schweiz wurde dieser Termin um ein Jahr verschoben, um eine Lösung zu finden. Zudem erneuerte die Schweiz Ende Dezember 2016 die letztmals 1992 erteilte Konzession der NLM für die Passagierschifffahrt auch im Tessiner Teil des Langensees auf weitere zehn Jahre hinaus.

 

Für die Schiffskurse im Schweizer Becken des Langensees wurde ein internationales Konsortium gegründet, an der sowohl die italienische staatliche Betreibergesellschaft Gestione Governativa Navigazione Laghi (GGNL), der die NLM unterstellt ist, als auch die schweizerische Luganersee-Schifffahrtsgesellschaft beteiligt sind. Die italienische NLM stellt für das Schweizer Langensee-Becken 5 ihrer 30 Schiffe zur Verfügung.

 

Ereignisse

 

Hochwasser

 

Beim Hochwasser von 2000 überflutete der See weite Gebiete der anliegenden Gemeinden.

 

Seilbahnunglück

 

Beim Seilbahnunfall am Monte Mottarone stürzte am 23. Mai 2021 oberhalb des Sees eine Gondel mit nicht funktionierender Notbremseinrichtung ab, 14 Menschen starben.

 

Feuer

 

Waldbrände oberhalb des Sees sind keine Seltenheit. Für denjenigen, der am 30. Januar 2022 ausbrach, siehe den Artikel Waldbrand am Lago Maggiore.

 

Globale Erwärmung

 

Seit März 2022 hat es (Stand 23. Juni 2022) in vielen norditalienischen Regionen nicht mehr geregnet. Wegen des milden Winters 2021/22 ist kaum Schmelzwasser in die norditalienischen Täler und Ebenen geflossen. Alle norditalienischen Seen sind betroffen, am stärksten der Lago Maggiore und der Comer See. Für die Bewässerung in der Landwirtschaft und die Energieerzeugung in einem nahegelegenen Wasserkraftwerk stehen nur 20 % der üblichen Wassermenge zur Verfügung. Laut Landwirtschaftsverband CIA (Confederazione italiana agricoltori) bedroht die Wasserknappheit rund die Hälfte der landwirtschaftlichen Produktion Norditaliens. Der Schaden für die Bauern betrage mindestens 2 Milliarden Euro. Der Präsident der Region Piemont hat Mitte Juni 2022 angeordnet, dass in 170 Städten und Gemeinden das Wasser nur noch für lebenswichtige Zwecke wie Trinken und Lebensmittelzubereitung verwendet werden darf.

 

Auch der Winter 2022/23 war ausgesprochen trocken, so dass der Pegel über mehrere Monate unter dem Durchschnitt lag. Durch intensive Regenfälle wurde im Mai und Juni 2023 ein überdurchschnittlicher Pegel verzeichnet. Im Juli und August lag der Pegel wieder unter dem Durchschnitt, bevor er Ende August 2023 wegen Dauerregen in die Höhe schoss und mit Stand vom 3. September 2023 nach wie vor über dem Durchschnitt liegt.

 

Schiffsunglück der Goduria

 

Am 28. Mai 2023, kurz nach 19 Uhr MESZ kenterte "in der Nähe von Lisanza" (Lisanza ist Fraktion der Gemeinde Sesto Calende, am südlichsten Teil des Sees, linksufrig, höchstens geschätzt 5 km weg vom Abfluss), 150 m vom Ufer entfernt, während eines plötzlich auftretenden Unwetters das überladene Boot Goduria (ital. Vergnügen, Zulassung für 15 Personen, 1982 gebaut) mit 25 Personen. 14 erreichten schwimmend das Ufer, 7 wurden von einigen vorbeifahrenden Booten aufgenommen, 4 starben. Laut Informationen in der Presse waren fast alle Gäste Geheimdienstmitarbeiter aus Italien und von Israels Mossad.

 

Film

 

Der Musikfilm Lieder klingen am Lago Maggiore (1962) spielt teilweise am Lago Maggiore.

 

Der US-Kriegsfilm In einem anderen Land (A Farewell to Arms) unter der Regie von Charles Vidor wurde teilweise in Stresa am Lago Maggiore gedreht.

 

Namensgeber

 

1994 wurde der Asteroid (3883) Verbano nach dem See benannt.

 

(Wikipedia)

 

Cannero Riviera ist eine italienische Gemeinde am Lago Maggiore. Sie liegt in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola am Rande der Region Piemont und ist Träger der Bandiera Arancione des TCI.

 

Geographie

 

Die Gemeinde umfasst eine Fläche von 14,42 km². Zu Cannero Riviera gehören die Fraktionen Barbè, Cassino, Cheggio, Donego, Oggiogno, Piancassone und Ponte. Der Ort liegt auf dem Schwemmlandkegel des Flüsschens Rio di Cannero. Am nördlichen Lago Maggiore und ganz besonders an seinem östlichen Ufer sind solche Schwemmlandkegel praktisch die einzigen flachen Stellen des ansonsten felsigen Ufers. Cannero ist genau nach Süden ausgerichtet, hat dadurch ein besonders mildes Klima und daher auch 1947 den Beinamen „Riviera“ erhalten.

 

Geschichte

 

Der Ort erscheint zum ersten Mal in einer Urkunde über die Übertragung von Eigentum im Jahr 985, aber die kommunale Unabhängigkeit kommt im 14. Jahrhundert. Im Jahre 1524 zerstörten die Sforzas die Stadt als ein Gebiet, das der Familie Visconti treu blieb.

 

Sehenswürdigkeiten

 

Pfarrkirche San Giorgio erbaut 1836 bewahrt den Orgel Werk von Felice Bossi aus Turin (1850), restauriert von der Firma Fratelli Marzi aus Pogno.

 

Eine andere Sehenswürdigkeit des Ortes ist ein bemalter Stein, dessen Bemalung selbigen wie eine riesige Katze aussehen lässt. Zu finden ist das Kunstwerk unmittelbar an der Seepromenade.

 

Auf zwei der drei Cannero Riviera vorgelagerten Inselchen befinden sich Reste einer Burg, die Castelli di Cannero oder Castelli Malpaga. Bei der vom Mailänder Herzog Filippo Maria Visconti veranlassten Befreiung von den hier lebenden räuberischen Gebrüdern Mazzardi wurde das vermutlich aus dem 13. Jahrhundert stammende ursprüngliche Kastell vollständig zerstört. Zwischen 1519 und 1521 ließ Ludovico Borromeo die Rocca Vitaliana errichten, deren Überreste heute zu sehen sind.

 

(Wikipedia)

Probieren geht über studieren ;-)

 

The proof of the pudding is in the eating ;-)

  

Cet hôtel est situé au Markt 19, Weimar, Land de Thuringe, Allemagne.

 

Cet hôtel historique de style Bauhaus et Art déco date de 1696. Personne ne se souvient de l'origine du nom mais tout le monde y a logé, de Richard Wagner à Hitler de même que Goethe qui y fêta ses 80 ans.

 

Actuellement, sur le balcon de l’hôtel a été placée une étrange sculpture de bronze du théologien Dr. Martin Luther qui désigne du doigt, d’un air sévère, la sentence suivante: « Trinken ohne durst, studieren ohne lust, beten ohne innigkeit sind verlorene arbeit! » qui devrait se traduire par : « Boire sans soif, étudier sans plaisir, prier sans sincérité, c’est perdre son temps! ».

 

Le Markt est la place du marché public dominée par le massif bâtiment du Rathaus avec sa tour d'Horloge. Au centre de la place se dresse une belle fontaine de Neptune. C’est un bel endroit pour goûter aux saucisses, spécialité de la ville.

 

Weimar est traversée par l'Ilm et se situe en marge du Bassin de Thuringe à une altitude d'environ 200 mètres. Dans l'histoire allemande, la période allant de 1919 à 1933 est appelée la république de Weimar, du fait que la constitution de cette république a été conçue à Weimar et non à Berlin où le climat social était insurrectionnel depuis la révolution de 1918 et la rendait trop dangereuse aux yeux de l’Assemblée nationale constituante allemande.

 

Weimar a aussi été le centre du mouvement Bauhaus (écoles d'art et Haus am Horn). La ville abrite de nombreuses galeries d'art, des musées, le Théâtre national allemand et l'université Bauhaus. Ville aux nombreux monuments historiques, Weimar a été inscrite par l'UNESCO au patrimoine mondial en décembre 1998 (WHL-846) et a été nommée capitale européenne de la culture en 1999.

MITTEN IM WOHNGEBIET

Waldohreulen in Tübingen, Wanne.

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Die Waldohreule hat mit einer Körperlänge von etwa 36 cm und einer Flügelspannweite von 95 cm etwa die Größe eines Waldkauzes.

Sie ist jedoch wesentlich schlanker als der Waldkauz und mit einem Gewicht von 220 bis 280 Gramm (Männchen) bzw. 250 bis 370 Gramm (Weibchen) erheblich leichter.

 

Auffallende, große Federohren kennzeichnen diese Art.

 

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Berlin, Exposition of Etruscan votive offerings in the James Simon Gallery: A Woman offers Wine to Dionysos/Fufluns, Etruscan drinking bowl, clay, Chiusi, 330 -300 BC

 

Diese Trinkschale aus der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin wurde als weiteres Beispiel für die hohe Kunstfertigkeit der Etrusker der Ausstellung hinzugefügt.

 

This drinking bowl from the Antiquities Collection of the Berlin State Museums was added to the exhibition as another example of the Etruscans' high level of craftsmanship.

 

Außergewöhnlich gut erhaltene Bronzestatuen aus einem Heiligtum im italienischen San Casciano geben Einblick in Heilrituale und religiöse Praktiken am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur. von Juli bis November 2025 wurden sie im Rahmen einer exklusiven Sonderausstellung in der James-Simon-Galerie präsentiert. Im Herbst 2022 wurde bei Grabungen in San Casciano dei Bagni in der Toskana in einem Wasserbecken direkt neben einer immer noch aktiven Thermalquelle eine große Zahl von äußerst gut erhaltenen Bronzestatuen gefunden. Schnell war klar: ein Jahrhundertfund und ein archäologischer Glücksfall! Denn antike Bronzefiguren – zumal in derart großer Menge – sind extrem selten. Das Becken erwies sich als Zentrum eines etruskisch-römischen Heiligtums. Hier suchten Kranke Heilung durch das Thermalwasser, besorgte Eltern göttlichen Schutz für ihre Kinder. Die Statuen, aber auch viele kleinere Objekte waren Weihgaben der Besucherinnen und Besucher an die hier verehrten Mächte. Durch eine antike Zerstörung und den Wiederaufbau ließen sich in der mehr als 500 Jahre langen Nutzungszeit klar zwei Zeitphasen trennen. Man kann hier also erstmals studieren, wie ein Heiligtum am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur funktionierte: Wer waren die Gottheiten? Wie trat die lokale Bevölkerung mit ihnen in Kontakt? Welche Bevölkerungsschichten besuchten das Heiligtum? Was waren ihre Anliegen? Denn etruskische und römische Inschriften auf den Weihgeschenken geben Auskunft über die Stifterinnen und Stifter, die Gottheiten und den Anlass. Wie unterschied sich dies von Weihpraktiken in anderen Heilheiligtümern? Zudem lässt sich zeigen, dass viele der Anliegen universal menschlich sind und die Weihepraxis eine lang andauernde Tradition besitzt. Auch heute noch werden in katholischen und orthodoxen Kirchen ähnliche Objekte gestiftet, wenn auch in kleinerem Maßstab und aus weniger wertvollen Materialien. Nach drei Stationen in Italien wurden die Bronzen in Berlin zum ersten Mal außerhalb Italiens gezeigt. Erstmals waren dabei auch spektakuläre Neufunde aus der Grabung des Herbstes 2024 zu sehen, bevor alle in San Casciano dauerhaft ihren Platz im Museum finden.

www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/die-bronzen-...

 

Exceptionally well-preserved bronze statues from a sanctuary in San Casciano, Italy, provide insight into healing rituals and religious practices during the transition from Etruscan to Roman culture. From July to November 2025, they were presented in an exclusive special exhibition at the James Simon Gallery. In the fall of 2022, excavations in San Casciano dei Bagni in Tuscany uncovered a large number of extremely well-preserved bronze statues in a water basin right next to a still-active thermal spring. It quickly became clear that this was a discovery of the century and an archaeological stroke of luck! Ancient bronze figures – especially in such large quantities – are extremely rare. The basin proved to be the center of an Etruscan-Roman sanctuary. Here, the sick sought healing through the thermal waters, and concerned parents sought divine protection for their children. The statues, as well as many smaller objects, were offerings made by visitors to the powers worshipped here. Due to ancient destruction and reconstruction, two distinct phases can be clearly distinguished in the more than 500 years of use. This is the first opportunity to study how a sanctuary functioned during the transition from Etruscan to Roman culture: Who were the deities? How did the local population interact with them? Which segments of the population visited the sanctuary? What were their concerns? Furthermore, it can be shown that many of the concerns are universally human and that the practice of consecration has a long-standing tradition. Even today, similar objects are donated to Catholic and Orthodox churches, albeit on a smaller scale and made of less valuable materials. After three stops in Italy, the bronzes were exhibited in Berlin for the first time outside Italy. Spectacular new finds from the excavation in the fall of 2024 were also on display for the first time, before all of them found their permanent home in the museum in San Casciano.

 

www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/die-bronzen-...

Links liegt noch mit der Nummer 2 ein Goldband aus dem 1. Jh. v. Chr.

 

A golden ribbon from the 1st century BC

 

The female figure, depicted in a typical praying posture, wears a thin undergarment (chiton) and a cloak. A tousled hairstyle frames her elongated oval face, and two long twisted braids fall over her chest. The statue is reminiscent of the figures with cloaks wrapped around their hips that were widespread since the early Hellenistic period and can therefore be dated to the second half of the 2nd century BC. It was found in a collection of offerings inside the sacred basin, in a group of statues surrounding a large oak trunk. The statue of this pious worshipper was placed upside down, as if she wanted to direct her plea to the heart of the thermal spring.

 

Text from an information board

 

Außergewöhnlich gut erhaltene Bronzestatuen aus einem Heiligtum im italienischen San Casciano geben Einblick in Heilrituale und religiöse Praktiken am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur. von Juli bis November 2025 wurden sie im Rahmen einer exklusiven Sonderausstellung in der James-Simon-Galerie präsentiert. Im Herbst 2022 wurde bei Grabungen in San Casciano dei Bagni in der Toskana in einem Wasserbecken direkt neben einer immer noch aktiven Thermalquelle eine große Zahl von äußerst gut erhaltenen Bronzestatuen gefunden. Schnell war klar: ein Jahrhundertfund und ein archäologischer Glücksfall! Denn antike Bronzefiguren – zumal in derart großer Menge – sind extrem selten. Das Becken erwies sich als Zentrum eines etruskisch-römischen Heiligtums. Hier suchten Kranke Heilung durch das Thermalwasser, besorgte Eltern göttlichen Schutz für ihre Kinder. Die Statuen, aber auch viele kleinere Objekte waren Weihgaben der Besucherinnen und Besucher an die hier verehrten Mächte. Durch eine antike Zerstörung und den Wiederaufbau ließen sich in der mehr als 500 Jahre langen Nutzungszeit klar zwei Zeitphasen trennen. Man kann hier also erstmals studieren, wie ein Heiligtum am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur funktionierte: Wer waren die Gottheiten? Wie trat die lokale Bevölkerung mit ihnen in Kontakt? Welche Bevölkerungsschichten besuchten das Heiligtum? Was waren ihre Anliegen? Denn etruskische und römische Inschriften auf den Weihgeschenken geben Auskunft über die Stifterinnen und Stifter, die Gottheiten und den Anlass. Wie unterschied sich dies von Weihpraktiken in anderen Heilheiligtümern? Zudem lässt sich zeigen, dass viele der Anliegen universal menschlich sind und die Weihepraxis eine lang andauernde Tradition besitzt. Auch heute noch werden in katholischen und orthodoxen Kirchen ähnliche Objekte gestiftet, wenn auch in kleinerem Maßstab und aus weniger wertvollen Materialien. Nach drei Stationen in Italien wurden die Bronzen in Berlin zum ersten Mal außerhalb Italiens gezeigt. Erstmals waren dabei auch spektakuläre Neufunde aus der Grabung des Herbstes 2024 zu sehen, bevor alle in San Casciano dauerhaft ihren Platz im Museum finden.

 

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Exceptionally well-preserved bronze statues from a sanctuary in San Casciano, Italy, provide insight into healing rituals and religious practices during the transition from Etruscan to Roman culture. From July to November 2025, they were presented in an exclusive special exhibition at the James Simon Gallery. In the fall of 2022, excavations in San Casciano dei Bagni in Tuscany uncovered a large number of extremely well-preserved bronze statues in a water basin right next to a still-active thermal spring. It quickly became clear that this was a discovery of the century and an archaeological stroke of luck! Ancient bronze figures – especially in such large quantities – are extremely rare. The basin proved to be the center of an Etruscan-Roman sanctuary. Here, the sick sought healing through the thermal waters, and concerned parents sought divine protection for their children. The statues, as well as many smaller objects, were offerings made by visitors to the powers worshipped here. Due to ancient destruction and reconstruction, two distinct phases can be clearly distinguished in the more than 500 years of use. This is the first opportunity to study how a sanctuary functioned during the transition from Etruscan to Roman culture: Who were the deities? How did the local population interact with them? Which segments of the population visited the sanctuary? What were their concerns? Furthermore, it can be shown that many of the concerns are universally human and that the practice of consecration has a long-standing tradition. Even today, similar objects are donated to Catholic and Orthodox churches, albeit on a smaller scale and made of less valuable materials. After three stops in Italy, the bronzes were exhibited in Berlin for the first time outside Italy. Spectacular new finds from the excavation in the fall of 2024 were also on display for the first time, before all of them found their permanent home in the museum in San Casciano.

 

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Die hier gezeigte Fotografie ermöglicht es dem Betrachter das Motiv in einer extrem hohen Detailgenauigkeit zu sehen und zu studieren.

Feinste Strukturen und Formen werden von mir mit professioneller Fototechnik visualisiert, da es mir auf höchstmögliche Auflösungsqualität und Schärfe ankommt.

 

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Contact: gquadflieg@t-online.de

 

Berlin, James Simon Gallery, Exposition of Etruscan votive offerings: Male portrait head in bronze with dedication in Etruscan to Flere Havens, the Goddess of the Spring, 1st century BC

 

Gefunden im Heiligen Becken von San Casciano dei Bagni, Bagno Grande

 

Found in the Sacred Pool of San Casciano dei Bagni, Bagno Grande

 

Außergewöhnlich gut erhaltene Bronzestatuen aus einem Heiligtum im italienischen San Casciano geben Einblick in Heilrituale und religiöse Praktiken am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur. von Juli bis November 2025 wurden sie im Rahmen einer exklusiven Sonderausstellung in der James-Simon-Galerie präsentiert. Im Herbst 2022 wurde bei Grabungen in San Casciano dei Bagni in der Toskana in einem Wasserbecken direkt neben einer immer noch aktiven Thermalquelle eine große Zahl von äußerst gut erhaltenen Bronzestatuen gefunden. Schnell war klar: ein Jahrhundertfund und ein archäologischer Glücksfall! Denn antike Bronzefiguren – zumal in derart großer Menge – sind extrem selten. Das Becken erwies sich als Zentrum eines etruskisch-römischen Heiligtums. Hier suchten Kranke Heilung durch das Thermalwasser, besorgte Eltern göttlichen Schutz für ihre Kinder. Die Statuen, aber auch viele kleinere Objekte waren Weihgaben der Besucherinnen und Besucher an die hier verehrten Mächte. Durch eine antike Zerstörung und den Wiederaufbau ließen sich in der mehr als 500 Jahre langen Nutzungszeit klar zwei Zeitphasen trennen. Man kann hier also erstmals studieren, wie ein Heiligtum am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur funktionierte: Wer waren die Gottheiten? Wie trat die lokale Bevölkerung mit ihnen in Kontakt? Welche Bevölkerungsschichten besuchten das Heiligtum? Was waren ihre Anliegen? Denn etruskische und römische Inschriften auf den Weihgeschenken geben Auskunft über die Stifterinnen und Stifter, die Gottheiten und den Anlass. Wie unterschied sich dies von Weihpraktiken in anderen Heilheiligtümern? Zudem lässt sich zeigen, dass viele der Anliegen universal menschlich sind und die Weihepraxis eine lang andauernde Tradition besitzt. Auch heute noch werden in katholischen und orthodoxen Kirchen ähnliche Objekte gestiftet, wenn auch in kleinerem Maßstab und aus weniger wertvollen Materialien. Nach drei Stationen in Italien wurden die Bronzen in Berlin zum ersten Mal außerhalb Italiens gezeigt. Erstmals waren dabei auch spektakuläre Neufunde aus der Grabung des Herbstes 2024 zu sehen, bevor alle in San Casciano dauerhaft ihren Platz im Museum finden.

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Exceptionally well-preserved bronze statues from a sanctuary in San Casciano, Italy, provide insight into healing rituals and religious practices during the transition from Etruscan to Roman culture. From July to November 2025, they were presented in an exclusive special exhibition at the James Simon Gallery. In the fall of 2022, excavations in San Casciano dei Bagni in Tuscany uncovered a large number of extremely well-preserved bronze statues in a water basin right next to a still-active thermal spring. It quickly became clear that this was a discovery of the century and an archaeological stroke of luck! Ancient bronze figures – especially in such large quantities – are extremely rare. The basin proved to be the center of an Etruscan-Roman sanctuary. Here, the sick sought healing through the thermal waters, and concerned parents sought divine protection for their children. The statues, as well as many smaller objects, were offerings made by visitors to the powers worshipped here. Due to ancient destruction and reconstruction, two distinct phases can be clearly distinguished in the more than 500 years of use. This is the first opportunity to study how a sanctuary functioned during the transition from Etruscan to Roman culture: Who were the deities? How did the local population interact with them? Which segments of the population visited the sanctuary? What were their concerns? Furthermore, it can be shown that many of the concerns are universally human and that the practice of consecration has a long-standing tradition. Even today, similar objects are donated to Catholic and Orthodox churches, albeit on a smaller scale and made of less valuable materials. After three stops in Italy, the bronzes were exhibited in Berlin for the first time outside Italy. Spectacular new finds from the excavation in the fall of 2024 were also on display for the first time, before all of them found their permanent home in the museum in San Casciano.

 

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Eingerahmt wird es von einem männlichen Porträtkopf aus dem 1. Jh. v. Chr. rechts und und der Statue einer betenden Frau, ebenfalls 1. J. v. Chr.

 

Left of it you see a female statue in the act of praying and right of it a male portrait head, both equally from the 1st century BC.

 

The female figure, depicted in a typical praying posture, wears a thin undergarment (chiton) and a cloak. A tousled hairstyle frames her elongated oval face, and two long twisted braids fall over her chest. The statue is reminiscent of the figures with cloaks wrapped around their hips that were widespread since the early Hellenistic period and can therefore be dated to the second half of the 2nd century BC. It was found in a collection of offerings inside the sacred basin, in a group of statues surrounding a large oak trunk. The statue of this pious worshipper was placed upside down, as if she wanted to direct her plea to the heart of the thermal spring.

 

Text from an information board

 

Außergewöhnlich gut erhaltene Bronzestatuen aus einem Heiligtum im italienischen San Casciano geben Einblick in Heilrituale und religiöse Praktiken am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur. von Juli bis November 2025 wurden sie im Rahmen einer exklusiven Sonderausstellung in der James-Simon-Galerie präsentiert. Im Herbst 2022 wurde bei Grabungen in San Casciano dei Bagni in der Toskana in einem Wasserbecken direkt neben einer immer noch aktiven Thermalquelle eine große Zahl von äußerst gut erhaltenen Bronzestatuen gefunden. Schnell war klar: ein Jahrhundertfund und ein archäologischer Glücksfall! Denn antike Bronzefiguren – zumal in derart großer Menge – sind extrem selten. Das Becken erwies sich als Zentrum eines etruskisch-römischen Heiligtums. Hier suchten Kranke Heilung durch das Thermalwasser, besorgte Eltern göttlichen Schutz für ihre Kinder. Die Statuen, aber auch viele kleinere Objekte waren Weihgaben der Besucherinnen und Besucher an die hier verehrten Mächte. Durch eine antike Zerstörung und den Wiederaufbau ließen sich in der mehr als 500 Jahre langen Nutzungszeit klar zwei Zeitphasen trennen. Man kann hier also erstmals studieren, wie ein Heiligtum am Übergang von der etruskischen zur römischen Kultur funktionierte: Wer waren die Gottheiten? Wie trat die lokale Bevölkerung mit ihnen in Kontakt? Welche Bevölkerungsschichten besuchten das Heiligtum? Was waren ihre Anliegen? Denn etruskische und römische Inschriften auf den Weihgeschenken geben Auskunft über die Stifterinnen und Stifter, die Gottheiten und den Anlass. Wie unterschied sich dies von Weihpraktiken in anderen Heilheiligtümern? Zudem lässt sich zeigen, dass viele der Anliegen universal menschlich sind und die Weihepraxis eine lang andauernde Tradition besitzt. Auch heute noch werden in katholischen und orthodoxen Kirchen ähnliche Objekte gestiftet, wenn auch in kleinerem Maßstab und aus weniger wertvollen Materialien. Nach drei Stationen in Italien wurden die Bronzen in Berlin zum ersten Mal außerhalb Italiens gezeigt. Erstmals waren dabei auch spektakuläre Neufunde aus der Grabung des Herbstes 2024 zu sehen, bevor alle in San Casciano dauerhaft ihren Platz im Museum finden.

www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/die-bronzen-...

 

Exceptionally well-preserved bronze statues from a sanctuary in San Casciano, Italy, provide insight into healing rituals and religious practices during the transition from Etruscan to Roman culture. From July to November 2025, they were presented in an exclusive special exhibition at the James Simon Gallery. In the fall of 2022, excavations in San Casciano dei Bagni in Tuscany uncovered a large number of extremely well-preserved bronze statues in a water basin right next to a still-active thermal spring. It quickly became clear that this was a discovery of the century and an archaeological stroke of luck! Ancient bronze figures – especially in such large quantities – are extremely rare. The basin proved to be the center of an Etruscan-Roman sanctuary. Here, the sick sought healing through the thermal waters, and concerned parents sought divine protection for their children. The statues, as well as many smaller objects, were offerings made by visitors to the powers worshipped here. Due to ancient destruction and reconstruction, two distinct phases can be clearly distinguished in the more than 500 years of use. This is the first opportunity to study how a sanctuary functioned during the transition from Etruscan to Roman culture: Who were the deities? How did the local population interact with them? Which segments of the population visited the sanctuary? What were their concerns? Furthermore, it can be shown that many of the concerns are universally human and that the practice of consecration has a long-standing tradition. Even today, similar objects are donated to Catholic and Orthodox churches, albeit on a smaller scale and made of less valuable materials. After three stops in Italy, the bronzes were exhibited in Berlin for the first time outside Italy. Spectacular new finds from the excavation in the fall of 2024 were also on display for the first time, before all of them found their permanent home in the museum in San Casciano.

 

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