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danke Werner das Du diese Abhlandlung gebracht hast.

 

„Wenn wir schon eine Schönheit wollen, dann eine sinnliche Schönheit elementarer Gewalt.“

 

„Wir müssen die Architektur vom Bauen befreien!“

  

„Architekten müssen aufhören, nur in Bauwerken zu denken!“

  

„Architektur ist kultisch, sie ist Mal, Symbol, Zeichen, Expression.

  

Architektur ist die Kontrolle der Körperwärme — schützende Behausung.

  

Architektur ist Bestimmung — Festlegung — des Raumes, Umwelt.

  

Architektur ist Konditionierung eines psychologischen Zustandes.“

  

„Métaphores et Métamorphoses“

  

– Hans Hollein: Alles ist Architektur

  

Pionier der Postmoderne

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Der Japan Garten / Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe ist prachtvoll in Blüte und ist ein kleines Paradies in mitten der Stadt

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Wenn wir schon eine Schönheit wollen, dann eine sinnliche Schönheit elementarer Gewalt.“

 

„Wir müssen die Architektur vom Bauen befreien!“

  

„Architekten müssen aufhören, nur in Bauwerken zu denken!“

  

„Architektur ist kultisch, sie ist Mal, Symbol, Zeichen, Expression.

  

Architektur ist die Kontrolle der Körperwärme — schützende Behausung.

  

Architektur ist Bestimmung — Festlegung — des Raumes, Umwelt.

  

Architektur ist Konditionierung eines psychologischen Zustandes.“

  

„Métaphores et Métamorphoses“

  

– Hans Hollein: Alles ist Architektur

  

Leipzig Hauptbahnhof

 

..."All das ist ferne Zukunft noch, als sich im Deutschen Reich des Jahres 1906 mehr als 70 hoch dekorierte Architekten an ihre Reißbretter begeben. Ihre Order: Die Empfangshalle für einen "Centralbahnhof" sollen sie entwerfen. Und nicht kleinlich dabei sein. Leipzig, prosperierende Messe und Handelsstadt, verlangt nach Repräsentativem. Zwei Staatsbahnen, die sächsische und die preußische, müssen unter ein Dach gebracht werden, dazu der Verkehr von sechs Einzelbahnhöfen. Die Fachleute zeichnen, vom Ehrgeiz angestachelt: Kuppeln, Säulen, Türme - nichts an Bombastik lassen sie aus in ihren Skizzen. Den ersten Preis gewinnt das Architektenduo William Lossow und Max Hans Kühne, dessen Entwurf unter dem sinnlichen Titel "Luft und Licht" firmiert und zwei Eingangshallen, einen 267 Meter langen Querbahnsteig, 26 Gleise sowie ein kassettiertes Tonnengewölbe vorsieht. Das Ganze darf die Aura einer römischen Therme verstrahlen.

Drei Jahre später, 1909, nehmen sich die Fachleute die Bahnsteighallen vor. In sechs Jahren, bis 1915, entsteht der Hauptbahnhof, werden die drei nah beieinander liegenden Bahnhöfe - Magdeburger, Thüringer und Dresdner - die ihren Dienst Mitte des 19. Jahrhunderts noch als "Personeneinsteigschuppen" begannen, abgetragen. Das benachbarte Sumpfgebiet um das Flüsschen Parthe wird trocken gelegt, 3125 Gründungspfähle ins Erdreich gerammt und tausende Kubikmeter Sand für das Schienenbett aufgeschüttet. Das nämlich soll ein paar Meter höher liegen als die Ebene des Vorplatzes. Von Westen nach Osten wächst und wuchert nun der Bahnhofsbau, der kolossale Korpus, geschichtet und geformt aus gelblichem Elbsandstein, Beuchaer Diorit und Stahlbeton."

www.merian.de/leipzig/deutschland/europa/artikel/ein-bahn...

 

Sinnlich

 

..... wie wenig lärm

machen die wirklichen wunder ......

 

A. de S.-E.

Blau ist das männliche Prinzip, herb und geistig.

Gelb ist das weibliche Prinzip, sanft, heiter und sinnlich.

Rot die Materie, schwer und brutal

und stets die Farbe,

die von den anderen Farben bekämpft werden muss.

© Franz Marc

I wish you all a wonderful weekend, my friends!

 

The desert and especially the sand dunes attract me again and again magically - so also this time. This is always the best moment when the first morning light falls as a grazing light on the dunes - a sensual sight for heart and soul ...

 

Poesie in Licht - Sonnenaufgang in den Mesquite Flat Dunes, Death Valley National Park, Kalifornien

 

Die Wüste und speziell die Sanddünen ziehen mich immer wieder magisch an - so auch dieses Mal. Das ist immer der schönste Augenblick, wenn das erste Morgenlicht als Streiflicht auf die Dünen fällt - ein sinnlicher Anblick für Herz und Seele...

Wenn wir schon eine Schönheit wollen, dann eine sinnliche Schönheit elementarer Gewalt.“

 

„Wir müssen die Architektur vom Bauen befreien!“

  

„Architekten müssen aufhören, nur in Bauwerken zu denken!“

  

„Architektur ist kultisch, sie ist Mal, Symbol, Zeichen, Expression.

  

Architektur ist die Kontrolle der Körperwärme — schützende Behausung.

  

Architektur ist Bestimmung — Festlegung — des Raumes, Umwelt.

  

Architektur ist Konditionierung eines psychologischen Zustandes.“

  

„Métaphores et Métamorphoses“

  

– Hans Hollein: Alles ist Architektur

  

Berlin, Marzahn-Hellersdorf, Gärten der Welt

Chinesischer Garten

 

Mit diesem Bild möchte mich bei meiner Begleiterin und Freundin Walerija für die tolle Idee bedanken, und dass sie sich mit mir gemeinsam bei dem sinnlichen Herbstspaziergang durch die gestalteten Landschaftsgärten verschiedener Kulturen hat inspirieren lassen.

 

(Ich war bei dem Spaziergang so fasziniert, dass ich zum großen Teil überhaupt nicht auf die Kameraeinstellungen geachtet habe, aber auch so sind schöne Erinnerungsaufnahmen an einen herrlichen Tag entstanden.)😉

www.youtube.com/watch?v=9Q634rbsypE

 

Alles Bauen ist kultisch.

Architektur - Ausdruck des Menschen selbst - Fleisch und Geist zugleich.

Architektur ist elementar, sinnlich, primitiv, brutal, schrecklich, gewaltig, herrschend.

Sie ist aber auch Verkörperung subtilster Emotionen, sensitive Aufzeichnung feinster Erregungen, Materialisation des Spirituellen.

Architektur ist nicht Befriedigung der Bedürfnisse der Mittelmäßigen, ist nicht Umgebung für kleinliches Glück der Massen. Architektur wird gemacht von denen, die auf der höchsten Stufe der Kultur und Zivilisation, an der Spitze der Entwicklung ihrer Epoche stehen. Architektur ist eine Angelegenheit der Eliten.

Architektur - Raum - bestimmt mit den Mitteln des Bauens. Architektur beherrscht den Raum. Beherrscht ihn, indem sie in die Höhe schießt, die Erde aushöhlt, weit auskragend über dem Land schwebt, sich in alle Richtungen ausbreitet. Beherrscht ihn durch Masse und durch Leere. Beherrscht Raum durch Raum.

In dieser Architektur geht es nicht um Schönheit. Wenn wir schon eine Schönheit wollen, dann weniger eine der Form, der Proportion, sondern eine sinnliche Schönheit elementarer Gewalt.

Die Gestalt eines Bauwerkes entwickelt sich nicht aus den materiellen Bedingungen eines Zwecks. Ein Bauwerk soll nicht seine Benützungsart zeigen, ist nicht Expression von Struktur und Konstruktion, ist nicht Umhüllung oder Zuflucht.

Ein Bauwerk ist es selbst.

Architektur ist zwecklos.

Was wir bauen, wird seine Verwendung finden.

Form folgt nicht Funktion. Form entsteht nicht von selbst. Es ist die große Entscheidung des Menschen, ein Gebäude als Würfel, als Pyramide oder als Kugel zu machen.

Form in der Architektur ist vom Einzelnen bestimmte, gebaute Form.

Heute, zum ersten Male in der Geschichte der Menschheit, zu diesem Zeitpunkt, an dem uns eine ungeheuer fortgeschrittene Wissenschaft und perfektionierte Technologie alle Mittel bietet, bauen wir was und wie wir wollen, machen eine Architektur, die nicht durch die Technik bestimmt wird, sondern sich der Technik bedient, reine, absolute Architektur.

 

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Diese sinnliche Dame mit auffallend langen Wimpern steigt die Treppe vom Cascadecomplex am Emmasingel herab. Die Statue der Künstlerin Silvia B. aus dem Jahr 2004 ist fast acht Meter hoch und erscheint auf den ersten Blick wie der Inbegriff der Schönheit. Doch bei genauerem Hinsehen werden die Risse in der Fassade sichtbar.

Natürliche Kurven - Mesquite Flat Sand Dunes - Death Valley, Kalifornien

I wish you a wonderful weekend, my friends.

 

Wüstenimpression - Sonnenaufgang in den Mesquite Flat Dunes - Death Valley, Kalifornien

Die subtile Sinnlichkeit und fröhliche Eleganz weißer Architektur

de.wikipedia.org/wiki/Hans_Hollein#Alles_ist_Architektur

Wenn wir schon eine Schönheit wollen, dann eine sinnliche Schönheit elementarer Gewalt.“

 

„Wir müssen die Architektur vom Bauen befreien!“

 

„Architekten müssen aufhören, nur in Bauwerken zu denken!“( HANS HOLLEIN

  

www.hollein.com/ger/Schriften/Texte/Alles-ist-Architektur

J.W. Goethe

-

Italienische Reise

(1829)

 

Venedig.

Brücken, Gondeln, Kanäle

 

Den 30. September.

 

Gegen Abend verlief ich mich wieder ohne Führer in die entferntesten Quartiere der Stadt. Die hiesigen Brücken sind alle mit Treppen angelegt, damit Gondeln und auch wohl größere Schiffe bequem unter den Bogen hinfahren. Ich suchte mich in und aus diesem Labyrinthe zu finden, ohne irgend jemand zu fragen, mich abermals nur nach der Himmelsgegend richtend. Man entwirrt sich wohl endlich, aber es ist ein unglaubliches Gehecke ineinander, und meine Manier, sich recht sinnlich davon zu überzeugen, die beste. Auch habe ich mir bis an die letzte bewohnte Spitze der Einwohner Betragen, Lebensart, Sitte und Wesen gemerkt; in jedem Quartiere sind sie anders beschaffen. Du lieber Gott! was doch der Mensch für ein armes, gutes Tier ist!

Sehr viele Häuserchen stehen unmittelbar in den Kanälen, doch gibt es hie und da schön gepflasterte Steindämme, auf denen man zwischen Wasser, Kirchen und Palästen gar angenehm hin und wider spaziert. Lustig und erfreulich ist der lange Steindamm an der nördlichen Seite, von welchem die Inseln, besonders Murano, das Venedig im kleinen, geschaut werden. Die Lagunen dazwischen sind von vielen Gondeln belebt.

  

J. W. Goethe

-

Italian Journey

(1829)

 

Venice.

Bridges, gondolas, canals

 

30 September.

 

Towards evening I got lost again without a guide in the remotest districts of the city. The local bridges are all created with stairs so gondolas and probably larger ships easily go under the arch. I sought to find in and out of this labyrinth, without asking anyone, me again teaching only after the sky area. It unravels well at last, but it's an incredible Gehecke each other, and my style, quite sensual to convince the best. Also I have noticed behavior, way of life, customs and nature as far as the last inhabited head of population; in all quarters they are designed differently. Oh my god! what man for a poor, good animal is!

Many little houses are directly in the channels, but there is here and there's beautiful cobbled stone embankments on which you do pleasantly between water, churches and palaces and fro walks. Funny and enjoyable is the long stone dam on the north side, from which the islands, particularly Murano, which are small, looked Venice. The lagoons between are animated by many gondolas.

WINDMÜHLE BAVENHAUSEN

Die im Jahr 1853 erbaute Windmühle in Bavenhausen gilt als ein Wahrzeichen des Kalletals. Heute steht die Mühle unter Denkmalschutz und wird als Hochbehälter für die Wasserversorgung genutzt. Von der Windmühle aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf Bavenhausen und das umliegende Lipperland. Es ist ein besonders sinnliches Erlebnis, wenn die Mühle am Abend mit Scheinwerfern angestrahlt wird.

I wish you all a wonderful weekend, my friends!

 

The desert and especially the sand dunes attract me again and again magically - so also this time. This is always the best moment when the first morning light falls as a grazing light on the dunes - a sensual sight for heart and soul ...

 

Poesie in Licht - Sonnenaufgang in den Mesquite Flat Dunes, Death Valley National Park, Kalifornien

 

Die Wüste und speziell die Sanddünen ziehen mich immer wieder magisch an - so auch dieses Mal. Das ist immer der schönste Augenblick, wenn das erste Morgenlicht als Streiflicht auf die Dünen fällt - ein sinnlicher Anblick für Herz und Seele...

I have taken this photograph on my hike in Tyrol. It was icy cold but the beautiful soft forms of the snow shone resplendent in the evening sun...

 

Es war eisig kalt, aber die schönen weichen Formen des Schnees glänzten in der Abendsonne...

 

sensual

snow

Seeds containers

(Pasonic DMC-LX100)

 

The Antelope Canyon was definitely one of the highlights of our round trip through the South West.

It was a really hot day and we had to wait almost an hour outside – fortunately under a roof – to start with our hike through the slot canyon. Inside it was much cooler and amazingly beautiful.

The light was quite difficult because of the high contrast between shadow and light. Another challenge was the dusty air and that we were not allowed to use our tripods (what was understandable if you imagine the crowds that move quite fast through this very narrow slot canyon). It is only possible on a photographic tour outside the main season. So don’t be surprised what “strange” settings I have used…

 

Der Antelope Canyon war definitiv eines der Highlights auf unserer Rundreise durch den Südwesten.

Es war ein wirklich heißer Tag und wir mussten fast eine Stunde vor dem Canyon warten (Gott sei Dank unter einem Dach) um mit unserer Wanderung durch den Slot Canyon starten zu können. Innen war es viel kühler und unglaublich schön.

Das Licht war ziemlich schwierig aufgrund der hohen Kontraste zwischen Licht und Schatten. Eine weitere Herausforderung war der ganz feine Staub, der überall auf den Wänden hing und zum Teil herunterrieselte. Zudem durfte man kein Stativ benutzen, was aufgrund der Masse an Leuten und der Enge des Canyons nur außerhalb der Saison und auf speziellen Fototouren erlaubt ist. Also bitte nicht über meine "komischen" Kameraeinstellungen wundern...

 

Antelope Canyon

www.youtube.com/watch?v=hWEFflO8EQQIMG_2377asrk

 

Auf diese Idee würde heute keine Fluggesellschaft mehr kommen: Scandinavian Airlines SAS beauftragte vor sechzig Jahren den damals schon international bekannten Architekten Arne Jacobsen, ein Hotel zu bauen. Die Gesellschaft spekulierte mit der Nähe zum Flughafen Kastrup und ließ einen verwegenen Hybrid errichten: ein Hotel mit angeschlossenem Terminal und Check-in. In den boomenden 1950er Jahren träumten die SAS-Manager vom Zeitalter der globalen Mobilität: Passagiere, die mit dem Zug anreisten, sollten direkt am Ankunftsort einchecken und, vor einer langen Flugreise, im „Radisson Blu Royal Hotel“ noch einmal geruhsam übernachten können. Hartnäckige Kritiker, die vor einer übermäßigen Verkehrsbelastung am innerstädtischen Tivoli und dem historischen Vesterbro warnten, überhörte man geflissentlich.

 

Jacobsen setzte die Hotelscheibe – damals mit siebzig Metern das höchste Gebäude Dänemarks – quer auf einen lang gestreckten, zweigeschossigen Flachbau, der neben Foyer, Restaurant, Bar, Café und Wintergarten auch über eine Terminalhalle verfügte. Berühmt wurde sie zudem durch die universale Gestaltungsmacht des dänischen Architekten und Designers: Er gestaltete nämlich alles, von der Konstruktion bis zum Aschenbecher. Über derartige Gestaltungsfreiheit sollte Jacobsen bis zu seinem Tod nicht mehr verfügen.

 

Noch heute gilt das Radisson SAS Royal – trotz der eingestandenen Ähnlichkeit mit dem noch berühmteren „Lever House“ – als eines der schönsten Hochhäuser. Und doch schwebt über Jacobsen Gesamtkunstwerk heute ein Schleier der Vergeblichkeit. Bereits drei Jahre nach Fertigstellung wurde der Wintergarten umgebaut und 1980 vollständig demontiert. Mittlerweile sind außerdem alle 270 Hotelzimmer dem Zeitgeschmack und dem Standardprogramm der SAS-Kette gnadenlos angepasst worden. Mit zwei Ausnahmen: einem Hotelzimmer und einer Suite, die beide die Zeit überdauert haben. Sie wirken wie Museumsstücke, sind aber anzumieten. Das einfache Zimmer gewährt, durch ein ums Eck geführtes Fensterband, einen grandiosen Blick auf Kopenhagens Stadtlandschaft. Ansonsten dominieren im Innern das von Jacobsen geliebte Lindgrün, das ebenfalls grüne Stuhl-Ei und die hinterm Bett angebrachte Holzfurnierwand mit hinterleuchteten, elliptischen Milchglaseinfassungen. Im „authentischen“ Zimmer 606 sind das allgegenwärtige Jacobsen-Grün und der braune Teppichboden nun doch etwas penetrant geraten.

 

Das Hotelunikat wurde Geschichte. Und trotzdem: Wer heute das Foyer betritt, wird noch immer überwältigt sein von seiner zeitlosen Eleganz. Alles ist noch da: Die hellgrauen Marmorplatten des Fußbodens, die Wendeltreppe aus gefalzten Stahlplatten, aufgehängt an 14 Stahlseilen, die schwarzen und roten Stuhl-Eier, die schwarze Marmorwand an den Aufzügen. Und die Bar mit ihrem betörenden Rot umgarnt die Gäste noch immer mit sinnlichem Charme wie ehemals. Sicher, das Gesamtkunstwerk des Arne Jacobsen ist verloren. Doch hier im Foyer ist die Leichtigkeit des nordischen Designs ungebrochen.

 

fotografieren verboten

 

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When the sage points to the moon the fool looks at the finger

I wish you all a great weekend, my friends!

...Rotunde in der Pinakothek der Moderne

Anish Kapoor - "Howl"

 

Auf der Website des Museums findet sich folgender Text dazu:

 

"Das Zentrum des Hauses ist die gläserne Rotunde, die als lebendiger Ort der Begegnung dient. Seit 2019 wird die Rotunde regelmäßig alternierend mit einem ortsspezifisch geschaffenen Werk bespielt.

 

Anish Kapoor zählt zu den weltweit einflussreichsten Bildhauern der Gegenwart. Für die Rotunde im Mittelpunkt der Pinakothek der Moderne hat der Künstler auf Einladung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen eine ortsspezifische Skulptur geschaffen, die zum 16. September 2020, exakt 18 Jahre nach Eröffnung der Pinakothek der Moderne, installiert wird. Kapoors Werk wird dem Betrachter ein neues Erlebnis des Raumes ermöglichen und 2020/21 einen Fixpunkt im Münchner Kunstareal schaffen. Der Künstler ist berühmt für seine oft monumentalen und geheimnisvollen Objekte, die die Grenzen von Architektur und Skulptur überschreiten. Kapoors Installation für die Rotunde setzt diese Erforschung des symbiotischen Verhältnisses von Gebäude und Objekt fort. Die immense aus PVC gefertigte Skulptur wird die Rotunde mit einem monochromen Hohlkörper ausfüllen, der die physisch-sinnliche Wahrnehmung von Innen und Außen, von Materialität und Immaterialität herausfordert. Das Werk ist zugleich ein Objekt und das, was Kapoor ein „Nicht-Objekt“ nennt..."

intuitives gestalten mit den sinnlichen pastellkreiden.

[Badwolf]: Daven Bands

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[Lavarock Poses]:.Male Bento Pose Set-32

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There is nothing more beautiful than untouched freshly fallen snow - only comparable to untouched sand dunes in the desert ...

 

Unberührter sinnlicher Schnee

Es gibt nichts Schöneres als unberührten frisch gefallenen Schnee - nur vergleichbar mit unberührten Sanddünen in der Wüste...

„Wenn wir schon eine Schönheit wollen, dann eine sinnliche Schönheit elementarer Gewalt.“

 

„Wir müssen die Architektur vom Bauen befreien!“

  

„Architekten müssen aufhören, nur in Bauwerken zu denken!“

  

„Architektur ist kultisch, sie ist Mal, Symbol, Zeichen, Expression.

  

Architektur ist die Kontrolle der Körperwärme — schützende Behausung.

  

Architektur ist Bestimmung — Festlegung — des Raumes, Umwelt.

  

Architektur ist Konditionierung eines psychologischen Zustandes.“

  

„Métaphores et Métamorphoses“

  

– Hans Hollein: Alles ist Architektur

  

Pionier der Postmoderne

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Architekt Hans Hollein

 

„Wenn wir schon eine Schönheit wollen, dann eine sinnliche Schönheit elementarer Gewalt.“

 

„Wir müssen die Architektur vom Bauen befreien!“

  

„Architekten müssen aufhören, nur in Bauwerken zu denken!“

  

„Architektur ist kultisch, sie ist Mal, Symbol, Zeichen, Expression.

  

Architektur ist die Kontrolle der Körperwärme — schützende Behausung.

  

Architektur ist Bestimmung — Festlegung — des Raumes, Umwelt.

  

Architektur ist Konditionierung eines psychologischen Zustandes.“

  

„Métaphores et Métamorphoses“

  

– Hans Hollein: Alles ist Architektur

  

Pionier der Postmoderne

 

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ƒ/5.6

45.0 mm

1/40

6400

 

"Glück ist, wenn das, was du denkst, was du sagst und was du tust, in Harmonie ist."„

 

In der Langen Foundation in Neuss schlägt das Wasser Flammen, ummanteln Eiskristalle Orchideen, werfen Feuerwerkskörper Schlaglichter auf eine implodierende Realität. Als künstlerischer Forscher hält uns Julian Charrière den Spiegel vor, lässt uns Tadao Andos Architektur im Angesicht von urzeitlichen Kräften wie Eis und Feuer ähnlich Gesteinsschichten durchwandern bis auf den Grund des eigenen Ichs. Wenn selbst Brunnen Feuer tragen, entzündet sich vielleicht ein Funke, tief im Innern, der fragt: Was tun wir hier eigentlich?

 

Aufgestört befinden sich die Besuchenden nicht länger im Zeitalter der Farne, als der Großkontinent Gondwana noch mit riesigen Pflanzen und überdimensionalen Libellen bevölkert war, nicht länger in der sinnlich erfahrbaren Rauminstallation eines panchronischen Gartens, sondern mitten in einer beispiellosen europäischen Energiekrise. Eine Krise, die Umweltzielen konträr entgegensteht, wenn Kohlekraft- und Atomkraftwerke wieder in Betrieb genommen werden. Künstler Julian Charrière geht in “Controlled Burn” bis an die Quellen von Energie zurück, befragt zugleich selbstkritisch den Kunstbetrieb, wenn er vor Tadao Andos durchfensterter Architektur der Langen Foundation große Solarmodule im seichten Wasser platziert. Denn dicht über der spiegelnden Oberfläche blockiert gleich einem abgestürzten Flugzeug mit weit aufgespannten Flügeln ein Container den Blick, welcher die Ausstellung in Teilen mit Energie versorgt, den Weg hin zu einem sich selbst versorgenden System andeutet. Davor ragt ein Konstrukt mit einem nachgebildeten Raubvogel aus dem Spiegelteich. Ein künstlicher Falke, der sich bewegt, mit den Augen zu folgen scheint und zwischendurch ein lautes Krächzen hören lässt. Bei dem seltsamen Gebilde handelt es sich um eine Vogelscheuche, die Tiere vor mit giftigen Rückständen vom Tagebau verunreinigtem Wasser warnen soll. Begleitet wird dieses paradoxe Bemühen um Naturschutz von einer Luftkanone, welche die Besuchenden von Zeit zu Zeit mit einem lauten Knall aufschreckt.

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Julian Charrière, “Pure Waste”, 2021, Video Still, Copyright the artist, VG Bild-Kunst, Bonn, Germany.

 

Von der lichten Architektur auf Höhe der bewaldeten Erdkruste geht es hinab ins untere Geschoss des Ando-Baus. Die Videoarbeit “Pure Waste” führt in urzeitlich eisige Gefilde und über die langgezogene Treppe schreiten die Besuchenden nicht nur physisch, sondern auch gedanklich durch all die gefrorenen Schichten der Erde bis zum Grund hinab. Dort ist es dunkel wie in einer Höhle, die allein vom Feuerschein illuminiert wird. Dem Eis oben steht unten ein Feuer entgegen, das innerhalb einer großformatigen Projektion flüssig aus einem neoklassizistischen Springbrunnen flammt. In seinem Schein steht für einen Augenblick die Welt in Flammen, ist das Feuer betörend und zerstörerisch zugleich. Gegenüber umringen einander fast spielerisch zwei futuristisch anmutende Roboterarme, mit je einem Feuerstein ausgestattet, die einen Funken zu entzünden suchen. Nur selten aber schlägt ihre Choreografie tatsächlich Funken, kein Feuer wird entfacht. Da ist nur dieses wiederkehrende krachende Geräusch, wenn Stein auf Stein prallt. Ist das der Beginn? Der Anfang einer neuen Erzählung künstlicher Intelligenz? Wann springt der Funken über und stiehlt die Maschine das Feuer vom Menschen, der es mythologisch einst den Göttern gestohlen hat?

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Installationsansicht Julian Charrière, “Controlled Burn”, Langen Foundation “Pitch Drop”, 2016, © the artist, VG Bild-Kunst, Bonn, Foto: Jens Ziehe.

 

Durch Vorhänge in der Farbe roter Feuersglut führt es den versunkenen Menschen unterirdisch weiter, eröffnet sich ihm die nach oben fluchtende Weite der im Außen liegenden Treppe der Langen Foundation und davor eine Versuchsanordnung, das sogenannte Pechtropfenexperiment. Alle zehn Jahre tropft flüssiger Teer durch den Trichter, haben die Besuchenden während der Laufzeit der Ausstellung ein Jahr Zeit, um auf das Ticken dieser geologischen Uhr zu warten. Wieder durch den Vorhang, der nur ganz sanft in das von Ando baulich kuratierte Lichtspiel eingreift, die Architektur unverändert lässt, ist da nun echtes Feuer. Feuer, das in kleiner Flamme auf Kerzen brennt, irisierend von der metallischen Oberfläche dreier Diptychen widerscheint. Ganz in der Nähe werden zudem Gesteine in naturwissenschaftlicher Manier in Vitrinen präsentiert, in denen geschmolzene Hauptplatinen, Festplatten und CUPs aus Laptops sowie Mobiltelefonen gemeinsam mit Steinen und Erde kulminieren und auf die anthropogene Verschmutzung hinweisen, in ihrem Ausmaß fast selbst eine geologische Schicht.

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Installationsansicht Julian Charrière, “Controlled Burn”, Langen Foundation “Metamorphism”, 2016, 4K-Film: “Controlled Burn”, 2022, © the artist, VG Bild-Kunst, Bonn, Foto: Jens Ziehe.

 

Gleich Edelsteinen ruhen sie vor der titelgebenden Videoarbeit, einer riesigen Projektion durch Feuerwerkskörper erleuchteter Tagebaugruben, stillgelegter Ölbohrplattformen und rostiger Kühltürme. Verlassene Architekturen in finsterer Nacht, nur sichtbar durch implodierende Feuerwerke, deren Funkenschlag und Feuerschein. Dazwischen wie Stroboskoplicht eingestreute Bilder von sich öffnenden Farnen, flatternden Motten. All das bedrohlich und gleichsam hoch ästhetisch, wenn sich das Video auch von der oberen Etage durch palmölgefüllte Lavalampen, bestehend aus Reagenzgläsern mit Blasen werfender, roter Flüssigkeit, betrachten lässt und zur anderen Seite hin feurigen Fotografien von Auswirkungen eines Vulkanausbruchs in Südostasien gegenübersteht.

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Julian Charrière, “An Invitation to Disappear – Bengkulu”, 2018, Copyright the artist, VG Bild-Kunst, Bonn, Germany.

 

Diese wohl dosierten Schreckmomente, diese kleinen Irritationen sind es, mit denen uns Charrière aufstört aus tief versunkener Betrachtung, einem Leben wie in Trance. Immer wieder ist da dieser Augenblick, wenn sich im Betrachteten mit ferngeglaubter Wucht eine zweite Ebene auftut. Ein schaurig-schöner Weltenbrand angesichts des Reizes, der auch in Zerstörung liegen kann. Als Zeitreise macht die Ausstellung unsichtbare Prozesse, unterirdische Feuer sichtbar, vermittelt die Sinnlichkeit von Materialien wie Kohle, Öl und Teer. Eindrucksvoll ist die bisher größte Einzelschau des französisch-schweizerischen Künstlers, immer auf dem schmalen Grat ein wenig zu gewichtig zu sein, doch vielleicht macht genau das ihre poetische Anziehung aus. Sie hinterfragt die scheinbare Selbstverständlichkeit unbegrenzter Energiegewinnung und beleuchtet die absurden Exzesse der Moderne, wie den Versuch atomares Feuer der Sonne auf der Erde durch Kernfusion nachzubilden oder die unsichtbare Toxizität des Bikiniatolls. Es ist diese mal mehr und mal weniger versteckte Energiegewinnung und unser riskanter Umgang mit Rohstoffen, die das Klima erhitzen, im doppelten Sinne ein Spiel mit dem Feuer sind.

 

WANN: Die Ausstellung “Controlled Burn” von Julian Charrière läuft bis Sonntag, den 6. August 2023.

WO: Langen Foundation, Raketenstation Hombroich 1, 41472 Neuss.

 

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BILDER ZUR AUSSTELLUNG

 

www.flickr.com/photos/32273289@N05/albums/72177720302153553

 

Macro Mondays #Decay

7DWF: Anything Goes

Width of the frame: 6,5 cm / 2,5 inches

Thanks for the slighty modified title, H. Roebke ;-) My original title was "The Way of All Flesh"

 

Poor tomato, I had forgotten to put it into the fridge (I usually never store tomatoes in the fridge, but this was a little bruised already), and it looked like this the next morning. I still tried to make it look attractive, despite the clearly visible traces of decay. I even let the tomato rot until the next day, but it didn't look presentable anymore at all at that stage, it was beginning to moulder and - no. I spare you the details ;-). Actually I wanted an all black background, because my idea was to make this look like a part of a painted still life of, say, Renaissance or Baroque days, but when I saw these tiny white "sparkles" from the glitter foamsheet I'd used as black background (both black cardboard or the backside of the foamsheet looked too dull as backdrop), they sort of reminded me of spores emanating from this poor, rotting tomato. I still had a matte, yet slightly more dramatic look in mind, so I processed it, among others (ON1 Photo RAW, for instance, to bring out every ghastly detail; gosh, that thing is hairy!), in Analog Efex, where I added a Film Effect ("Subtle") and a dark vignette. I then added the new "matte" preset in LR as a finishing touch. I used the Oly's in-camera focus stacking function, which worked really great for the tomato, but not for the equally stacked background, so I used the background from one of the single shots.

 

A Happy Macro Monday, Everyone!

 

Der Weg alles Frischen

 

Vielen Dank, lieber H. Roebke, für die Anregung zur kleinen Titeländerung (ursprünglich war das mal "Der Weg allen Fleisches"), ist viel "chalmantel" so ;-)

 

Hier blutete (mir) sprichwörtlich das (Ochsen-)herz. Einmal vergessen, diese bereits leicht angeschlagene, "angedötschte" Tomate am Abend in den Kühlschrank zu legen, gab sie sich am nächsten Morgen bereits unter anderem den Verlockungen der Schwerkraft hin. Ich wollte aber trotzdem, dass es noch ein angenehm anzuschauendes Foto wird. Mir schwebte ein matter, an ein altes (Renaissance- oder Barock-) Stillleben erinnernder Look vor. Eigentlich wollte ich dafür auch einen tiefschwarzen Hintergrund haben, fand aber, dass die wenigen, kleinen Glitzerpartikel des Moosgummis hier ein wenig wie (Pilz-)Sporen anmuten. Warum ich nicht gleich schwarzes Papier oder die Rückseite des Moosgummis, sondern dessen super-glitzernde Vorderseite als Hintergrund genommen habe? Beides sieht (so ungemein professionell von meinen Ikea-LEDs und der Taschenlampe) angestrahlt sehr dröge aus, von tiefem, sattem Schwarz ganz zu schweigen. Ich hatte die Tomate, nachdem ich das Foto eigentlich schon fertig hatte, auch noch bis zum nächsten Tag im kuschelig warmen Wohnzimmer liegen lassen, für evtl. ein weiteres, noch mehr "Decay"-mäßiges Foto, aber da sah sie dann wirklich nicht mehr vorzeigbar aus. Ich habe wieder die Kamera-interne Fokus-Stacking-Funktion verwendet. Den Hintergrund musste ich deshalb aus einem der Einzelfotos nehmen, weil er zusammengesetzt nicht mehr schön aussah, ganz anders als die Tomate, die mir die Oly so schön scharf und ohne jegliche Artefakte/Halos hingezaubert hat, wie ich es mit manuellem Fokus Stacking gar nicht hinbekommen hätte.

 

Ich wünsche Euch eine schöne Woche, Ihr Lieben!

MV TATTOO - LETHY (ARMS) TATTOO

 

LM- MV TATTOO

 

maps.secondlife.com/secondlife/Famous/103/219/22

 

INFORMATION - HUDS for all bodies - Maitreya, Belleza, Signature, Legacy, Omega, BOM, Evo X, - Unisex

  

Can see MV TATTOO images on the following Social Medias.

  

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MV TATTOO Owner - Maive Huntress

 

Owner - SavaSP Resident

 

Der Fluss, der See, das Meer

Planet und blauer Stein

Dahinter steckt auch mehr

Als nur der Farbe Sein

 

Unendlich, Ewigkeit

Die Freiheit, Frische, fern

Die Ruh', Gelassenheit

Und ewig wär's auch gern

 

Die Weite, Sehenssucht

Tief in dich dringend ein

Die Freiheit und die Flucht

Willst du zum guten Hain

 

Auch losgelöst und frei

Schön anzuseh'n dazu

So, wie sie auch so sei

Bringt innerlich die Ruh'

 

Geschrieben von Tronjeral am 07.02.2018

  

Die subtile Sinnlichkeit und fröhliche Eleganz weißer Architektur

 

Für Werner ... :-)))

Gibt es etwas sinnlicheres, als eine solch dampfenden Haufen in der Morgensonne ?

Mein verständins von Licht und Farben ...Leichigkeit

 

Architekt Hans Hollein

 

„Wenn wir schon eine Schönheit wollen, dann eine sinnliche Schönheit elementarer Gewalt.“

 

„Wir müssen die Architektur vom Bauen befreien!“

  

„Architekten müssen aufhören, nur in Bauwerken zu denken!“

  

„Architektur ist kultisch, sie ist Mal, Symbol, Zeichen, Expression.

  

Architektur ist die Kontrolle der Körperwärme — schützende Behausung.

  

Architektur ist Bestimmung — Festlegung — des Raumes, Umwelt.

  

Architektur ist Konditionierung eines psychologischen Zustandes.“

  

„Métaphores et Métamorphoses“

  

– Hans Hollein: Alles ist Architektur

  

Pionier der Postmoderne

 

Weißer Granit ist der erdgeschichtlich älteste Stein.

Seine Kristalle beginnen bei Sonneschein zu leuchten.

Wegen seiner Härte ist er gut zu pflegen undverschmutzt nicht so leicht , wie andere weiße Materialien -

die Hülle dieses Hauses fällt sofort auf

  

Der Limburger Unternehmer Reinhard Ernst hatte zwei von ihm entwickelte Firmen, die Spezialantriebe für Robotik und Mobilitätslösungen produzieren, an japanische Teilhaber veräußert und gemeinsam mit seiner Frau eine Stiftung gegründet. Um die Jahrtausendwende machte er sich Gedanken, wie er seine seit den 1980er-Jahren parallel dazu aufgebaute stattliche Kunstsammlung der Öffentlichkeit präsentieren könnte, durch Schenkung an ein Museum zum Beispiel. Die Sammlung Reinhard Ernst ist Europas bedeutendste Privatkollektion abstrakter Kunst und umfasst mehr als 900 Arbeiten aus Europa, den USA und Japan aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute.

Innenhof mit Skulptur Buscando la LuzIII von Eduardo Chillida ( Bild © Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung, Museum Reinhard Ernst, Foto: Helbig Marburger, 2023)

Blick aus dem zweiten Obergeschoss (Bild © Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung, Museum Reinhard Ernst, Foto: Helbig Marburger, 2024)

 

Die Furcht aller Stifter, dass ihre Privatsammlung dann bis auf wenige herausgepickte Highlights im Depot verschwindet, bewog ihn, ein eigenes Museum zu bauen. Ernst hatte mit Fumihiko Maki im japanischen Natori die Begegnungsstätte »Haus der Hoffnung«, ein Sozialprojekt für Tsunami-Opfer, realisiert und beauftragte ihn mit dem Entwurf für ein Museum zunächst an seinem Sitz in Limburg. Doch die dortigen Stadtväter hatten abgewinkt. Sie werden sich heute grämen.

 

Ernsts neuer Wohnort Wiesbaden nahm das Angebot an und stellte das Filetgrundstück Wilhelmstraße 1 im Zentrum des Kurviertels in Erbpacht zur Verfügung. Über die gemeinnützige Reinhard & Sonja Ernst Stiftung, die im Immobiliensektor agiert und soziale und kulturelle Projekte betreibt, investierte Reinhard Ernst 70 Millionen Euro in den Neubau und garantiert den dauerhaften Betrieb des Museums.

 

Fumihiko Maki schlägt mit seiner Architektur die Brücke von der japanischen Moderne, der narrative, figurative Elemente fremd sind, die diszipliniert statt verspielt, empfindsam statt vorlaut ist, zum Rationalismus und Utilitarismus Amerikas, wo er lange gelehrt und gearbeitet hat. Sein Museum in Wiesbaden ist Ausdruck dieser sensitiven, teilweise artifiziellen Moderne, die aller postmodernen Formalismen bar von der Gestaltung des Lichts, von Transparenz, von delikater Detaillierung Mies’scher Perfektion und von der Wirkung sorgsam ausgewählter Materialien lebt. Wie auch eine Werkschau, die zurzeit in den Wechselausstellungsräumen des Museums zu sehen ist, zeigt, ist die extravagante Großform von signature buildings Makis Sache nicht. Die Kubatur des mre reiht sich in die Bauflucht des Boulevards ein und reflektiert die Bauhöhe der Nachbarn. Die breite Front ist optisch in zwei hochrechteckige »Häuser« geteilt.

 

Das mit samtig schimmerndem weißen Granit »Bethel White« aus New Hampshire in makelloser Sortierung verkleidete Haus. Präzise geschnitten, mit gestockter Oberfläche und kaum merklicher Fügung – die Silikonfugen wurden mit Steinmehl gepudert – wird die Anmutung dünner Steintapeten vermieden. Die Kanten zeigen keine Stoßfuge, denn die Eckschalen sind aus dem vollen Stein geschnitten.

 

»Dieses Gebäude gehört der Kunst und die Kunst gehört allen«, das Zitat von Sonja und Reinhard Ernst an der Wand im Foyer ist Programm. Die Kunstvermittlung steht im Vordergrund. Das Haus wendet sich im Erdgeschoss voll verglast der Wilhelmstraße zu und weckt die Neugier der Passanten. Vor allem das Café mit Freisitz, aber auch der Museumsshop und natürlich der dazwischenliegende Haupteingang, dieser etwas geschützt zurückgesetzt, laden als gebaute Willkommensgeste die Passanten niederschwellig ins Haus ein.

 

Im Foyer mit dem anschließenden gläsernen Atrium bietet sich ein Rundblick, der den Besuchern Übersicht und Orientierung bis in die Obergeschosse ermöglicht. Zur Rechten folgt auf Shop und Empfang das experimentelle Farblabor für Jugendliche und der Eingang zum Maki-Forum. Mit seinen gestuft hinterleuchteten Seitenwänden und exquisiten Hängeleuchten ist der Veranstaltungssaal eine Augenweide und bietet 250 Besuchern Platz.

Querschnitt: Maki and Associates

Längsschnitt: Maki and Associates

 

Makis präzise geschnittene Architektur ist klar, transparent, licht und hell. Diese luzide Baukunst profitiert ganz entscheidend von der exquisiten Qualität der Materialien, der Detailausbildung und der außergewöhnlichen Perfektion der Bauausführung. Dafür steht der Bauherr Reinhard Ernst, dessen Lebensinhalt das präzise Konstruieren war und der die Bauarbeiten fast täglich mit Argusaugen kritisch überwacht und jede Entscheidung selbst getroffen hat.

 

Der Rundgang führt durch Räume unterschiedlicher Prägung und Größe. Dazwischen gibt es helle Zonen, erholsame Ausblicke in die Stadt und ins Grüne, und immer wieder rings um das Atrium reizvolle Durchblicke, Himmelslicht, Wolkenzug. Kunstgenuss und Architekturerlebnis wechseln sich ab.

In einer Ecke des Obergeschosses überrascht eine zweiteilige Monumentalskulptur von Tony Cragg, für die der Standort eigens geplant worden war. Ein Kran hatte das Objekt übers Dach gehievt. Gut gesichert und eingepackt, überstand es die restliche Bauzeit. Auch der Standort für eine in den Innenhof gekrante tonnenschwere Großplastik von Eduard Chillida musste für die Schwerlast eigens gegründet werden.

Die Farbtöne sind gedeckt, die Räume weiß, die Fußböden wunderbar dunkles Holz oder Terrazzoflächen. Farben bringt die Kunst ins Spiel, und das nicht zu knapp. In jedem Saal erlebt der Besucher ein neues Feuerwerk. Wer erwartet hat, ein ganzes Museum abstrakter Kunst müsse langweilig sein, wird sehr überrascht sein.

 

Der Stifter hat kein akademisches Interesse, in thematischen Ausstellungen einzelne Strömungen, Künstler und deren Werdegang mit ganzen Werkgruppen kunsthistorisch korrekt dokumentieren zu wollen. Er sammelt nur, was ihm gefällt, Arbeiten mit »Wow-Effekt«. Und so wird der Rundgang zum erfüllenden sinnlichen Erlebnis, führt von Höhepunkt zu Höhepunkt, ohne Durststrecken. Sicher gibt es bewusste thematische Zusammenstellungen korrespondierender Werke. »Farbe hoch drei« untersucht Farbräume mit Helen Frankenthaler, Sam Francis oder Morris Luis, »Gegen den Strich« vom kraftvollen Pinsel geprägte Bilder von Katharina Grosse, Inoue Yūichi oder Robert Motherwell. »From Zero to Action« ist ein Raum überschrieben, »Die Befreiung der Farbe« ein anderer. »The Beat Goes On« zeigt Werke von Esteban Vicente, Ernst Wilhelm Nay, Thomas Scheibitz oder Tal R, die bis in die 2000er-Jahre reichen. Ein Tageslichtraum ist Frank Stella für drei monumentale Metallreliefs seiner Moby Dick-Serie (1989) vorbehalten.

 

Das Museum ist ein Musterbeispiel an Perfektion in jeder Hinsicht. Es hat die für einen Museumsbesuch angemessene Größe, hohe Aufenthaltsqualität und für den Betrieb großzügig bemessene Neben- und Funktionsräume. Wenngleich Ernst das Kostenmanagement fest im Griff hatte, mussten das Büro Maki und die Architekten der Ausführungsplanung schneider+schumacher nirgendwo an der Qualität sparen. Es gab keine Bürgerproteste, keine Bauskandale, keine Kritik der Nutzung und der Architektur gegenüber, keine missmutige Presse. Wie kein weiteres aktuelles Großbauprojekt derzeit erfreut sich das mre allgemeiner Wertschätzung – auch weil sich Sonja und Reinhard Ernst der Förderung der Kunst verschrieben haben. Deshalb ist die Architektur darauf ausgelegt, Besucher und Passanten mit offenen Armen zu empfangen. Ein umfangreiches didaktisches Programm für Schulklassen und Jugendliche (die bis 18 Jahren freien Eintritt haben) soll speziell der Jugend Kunst vermitteln. Das Museum wird Anlaufpunkt für Kunstfreunde aus nah und fern sein, ist aber auch zum architektonischen und urbanen Aktivposten im Zentrum der Kurstadt geworden.

Jobs

  

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Violet Noir, steht für eine sinnliche und selbstbewusste Frau, die mysteriös und nicht zu durchschauen ist. Eine gewagt verführerische Duftkombination aus cremigen Hölzern und verlockenden Blüten-Akkorden, die süchtig macht.

PROFUME

youtu.be/VfRsNNTlhRg?si=Gw-HD0Uh6mbxvcUM

 

sinnliches zeichnen...beruhigend und trost spendend...geborgen... mit pastellkreiden auf papier

Das Feld atmet in sattem Grün.

 

Hüfthohe Pflanzen mit feinem Blattwerk umgeben sie, dicht und lebendig, wie ein heimliches Gewebe aus Blättern, das den Boden bedeckt. Im Vordergrund verschwimmt das Grün zu einem weichen Schleier, als wolle es den Blick streicheln, während dahinter der Wald dunkler wird, nur noch Ahnung, nur noch Tiefe.

 

Dazwischen steht sie. Allein.

 

Eine junge Frau, eingefasst von diesem stillen Wachstum, als hätte die Landschaft sie aufgenommen, nicht verschlungen. Ihre Arme liegen schützend vor der Brust, nicht aus Angst, sondern aus einem instinktiven Bewusstsein für den eigenen Körper. Der Kopf ruht leicht in ihren Händen, eine Geste der Versenkung, der Nähe zu sich selbst. Ein Finger berührt ihre Lippen, zart, fast fragend. Der Mund ist einen Spalt geöffnet, als würde ein Gedanke dort verweilen, unausgesprochen.

 

Ihr Kopf ist zur Seite geneigt, der Blick gleitet über die Pflanzen, aufmerksam, neugierig – als stünde sie mitten in etwas Unbekanntem und spüre doch, dass es ihr gehört. Die langen, lockigen Haare rahmen ihr Gesicht, fangen das Licht ein, lösen sich weich vom Dunkel der Umgebung. Ihre Haut leuchtet daraus hervor, warm und lebendig, wie ein stilles Versprechen inmitten der gedämpften Farben.

 

Sie wirkt ausgesetzt und zugleich angekommen. Als hätte die Welt sie hier abgestellt, nicht um sie zu verlieren, sondern um sie sichtbar zu machen. Sinnlich, ohne es zu wollen. Verletzlich, ohne schwach zu sein. Ein Körper, der nicht posiert, sondern einfach da ist – atmend, fühlend, Teil dieses Feldes, das sie berührt, ohne sie zu besitzen.

Zero Abwesenheit

 

Du bist das Licht

Du veränderst dich

in Nähe und Abstand

Du bist in meinen Gedanken

überall und vielfach vorhanden

und doch so einmalig

 

;-) ...

  

Die Avantgarde und Pioniere der abstrakten Kunst Hans und Sophie Arp formulierten 1955 -

„Wir wollen nicht die Natur nachahmen. Wir wollen nicht abbilden, wir wollen bilden. Wir wollen bilden, wie die Pflanze ihre Frucht bildet, und nicht abbilden. Wir wollen unmittelbar und nicht mittelbar bilden.“

 

„Das Licht“, so formulierte es Otto Piene, „ist die erste Bedingung aller Sichtbarkeit.

Das Licht ist die Sphäre der Farbe.

Das Licht ist das Lebenselement des Menschen und des Bildes.

Jede Farbe gewinnt ihre Qualität durch den Anteil an Licht, der ihr beschieden ist.

Das Licht macht die Kraft und den Zauber des Bildes, seinen Reichtum, seine Beredtheit, seine Sinnlichkeit, seine Schönheit aus.“

  

ƒ/4.0 100.0 mm 1/200 180

 

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