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Auvergne-Rhône-Alpes, Südfrankreich.

I found this naturally grown bouquet of poppies inconspicuously at the edge of a field. Since it grew in a ditch, it was basically invisible from the path.

Luckily I hiked cross-country around the field to look for just such things.

 

Unscheinbar am Rande eines Feldes fand ich diese natürlich gewachsenen Mohnblumenstrauß. Da er in einem Graben gewachsen ist, war er vom Weg aus im Grunde nicht zu sehen.

Zum Glück bin ich querfeldein um das Feld herum gewandert, um nach genau solchen Dingen Ausschau zu halten.

 

more of this on my website at: www.shoot-to-catch.de

On my second visit to the White Pocket Mountain area, I parked in a small bay above the treacherous sandy track and hiked from there to the beautiful rock formations in about 20 minutes. On the way through the desert across country you have the view as in the picture above.

 

Bei meinem 2. Besuch der White Pocket Mountain Gegend parkte ich oberhalb der tückischen Sandpiste in einer kleinen Haltebucht und wanderte von dort in rund 20 Minuten zu den herrlichen Felsformationen. Auf dem Weg durch die Wüste querfeldein hat man den Blick wie im Bild oben.

so genial, bei den eisigen Temperaturen querfeldein durch den Schnee zu stapfen... Vor allem, weil man durch die Kälte trocken bleibt und der Boden bockhart ist.

.. a short city walk illustration .. happy weekend my friends :)

232 583 und 232 168 rollen ganz geschmeidig durch Zeitz Pbf. Zu befördern ist KC 52316 Zwickau Gbf - Saalfeld/Saale. Planmäßig wurde der Zuglauf mit elektrischer Traktion über Leipzig ans Ziel gebracht. Weil das Saaletal aber eine Dauerbaustelle war, wurde zwischen 1997 und 2001 wiederkehrend über längere Zeiträume umgeleitet. Die Reise ging dann mit Diesel querfeldein über Altenburg/Meuselwitz/Zeitz/ Gera. Beim Fotografenvolk gab es dankbare Anteilnahme und keine Klagen :-)

Weil hier ein Schauer den anderen ablöst, muss ich noch mal tief in die Trickkiste greifen und mir etwas Urlaubsstimmung vorgaukeln...

 

Die vielen bogenförmigen Felsformationen im Arches National Park sind das Ergebnis von Naturgewalten, vor allem aber einer Kombination aus unterirdischen Salzlagern, dem heterogenen Sandstein darüber und der großen Meereshöhe mit extremem Klima. Mehr als 100 Millionen Jahre hat es gedauert, diese Felsbögen auszuformen. Nach und nach werden sie auch wieder verschwinden, und neue entstehen...

 

Der Boden ist hier vielfach mit kryptobiotischen Krusten bedeckt, die die Lebensgrundlage für alle Pflanzen und Tiere darstellen. Wie ich erst hier lernte, handelt es sich dabei um einen „lebenden Bodengrund“, der vor allem aus Blaualgen besteht, daneben aber auch Moose, Flechten, Grünalgen, Pilze und Bakterien enthält. Besonders die Blaualgen sorgen für eine Nährstoffanreicherung des Bodens, da sie Stickstoff der Atmosphäre in einer für Pflanzen nutzbaren Form im Boden fixieren. Daneben halten sie durch ihre Ausläufer den Boden zusammen und schützen ihn so vor Erosion bis in eine Tiefe von zehn Zentimetern. Man sollte deshalb nicht querfeldein durch die Gegend laufen - die Kruste ist sehr empfindlich und braucht ewig, um sich zu regenerieren (Don't bust the crust - it's alive!)

  

A winter without a snowshoe hike is not a winter! With this motto, I went to the mountains yesterday to do my first and last snowshoe hike of the season. It had snowed in the Eastern Alps for the last few days and so I was curious to see how the conditions would be - and it was fantastic - I hadn't expected so much fresh snow - pure deep snow fun! That made the tour a bit exhausting because you sank pretty deep, but also beautiful. Seldom fell forward in the snow so often, I felt like a high-spirited child - but I fell soft as in a four-poster bed :-) and once I sank into a hole so much that I had trouble getting out again. I would have loved to swap the tripod for a snow shovel - you see, my dear friends, complaining at the highest level. When the snow showers started blowing my face permanently, I turned around and hiked down the mountain cross-country in deep snow ... now spring can come with pleasure :-)

I stitched five 18mm portrait format photos for this panorama image

  

Die letzte Schneeschuhwanderung - Sudelfeld, Bayern

 

Ein Winter ohne Schneeschuhwanderung ist doch kein Winter! Unter diesem Motto bin ich gestern in die Berge gefahren, um meine erste und letzte Schneeschuhwanderung in dieser Saison zu unternehmen. Es hatte die letzten Tage in den Ostalpen geschneit und so war ich gespannt, wie die Bedingungen sein würden - und es war phantastisch - so viel Neuschnee hatte ich nicht erwartet - das reinste Tiefschneevergnügen! Das machte die Tour etwas anstrengend, weil man doch ziemlich tief versank, aber auch schön. Selten so oft voll vornüber in den Schnee gefallen, kam mir vor wie ein übermütiges Kind - aber ich fiel ja weich wie in ein Himmelbett :-) und einmal bin so in ein Loch eingesunken, dass ich Mühe hatte wieder herauszukommen. Da hätte ich das Stativ liebend gerne gegen eine Schneeschaufel eingetauscht - ihr seht, meine lieben Freunde, stöhnen auf höchstem Niveau. Als die Schneeschauer anfingen, mir permanent ins Gesicht zu wehen, bin ich umgekehrt und im Tiefschnee querfeldein den Berg runterwandert...jetzt kann der Frühling gerne kommen :-)

 

Ich habe fünf 16mm Hochformatfotos zu diesem Bild zusammengesetzt.

Der Frühlings-Klassiker in Schleswig Holstein sind zweifelsohne Rapsfelder. Ich hatte mir fest vorgenommen in diesem Frühling Zeit dafür einzuplanen um das ein, oder andere abzulichten und dann gelingt mir vom Beifahrerplatz aus voller Fahrt dieses, wie ich finde, wunderbare Foto. Jetzt habe ich Zeit irgendwas anderes Schleswig Holstein typisches zu fotografieren.. Jemand ne Idee? :D

Den beiden Abgelichteten wünsche ich übriegens, dass sie nicht zuviele Dämpfe eingeatmet haben..

...es ist nicht der Turm von Isengart

Auch von der anderen Hangseite hat man einen wunderschönen Blick auf das Viadukt in Antheor. Allerdings ist der Aufstieg extrem anstrengend und führt querfeldein durch stachelige Botanik und schroffe Felsen.

Mit zerkratzten Armen und Beinen, völlig durgeschwitzt und nicht einen Schluck zu Trinken dabei, hatte ich dann irgendwann genug Höhe erreicht, eine ansprechende Perspektive gefunden und genoss dann in aller Ruhe die Abendsonne und die vorbeifahrenden Züge.

Der letzte Zug im Licht war dann der TER mit einer Nez cassé auf dem Weg von Marseille nach Nizza. Nachdem das Bild im Kasten war, ging es wieder durch das Geröll und die stacheligen Hecken nach unten, weiter zum Bahnhof und mit dem nächsten Zug zurück zum Hotel.

 

Letztens liefen wir querfeldein durch ein unbedeutendes Stück Wald, das niemanden zu interessieren scheint. Es war feenhaft schön. Unberührt, wild, verwuchert, bemoost, von Dachsen oder Wildschweinen durchforstet, kleine Fichtenschößlinge wild aufgelaufen ... am liebsten hätte ich mal mit einem Ast in einer der Höhlen herumgestochert, aber zu groß war die Sorge, dass mir ein wilder Eber entgegenspringt ... also ein fantasieschürendes Stückchen Erde, das überall zu finden ist, wo der Mensch keine Hand anlegt.

 

2021 Wald

in Restaurierung

 

klaerwerk.querfeldeins.org/

 

Im August letzten Jahres habe ich, wie fast jedes Jahr, Urlaub auf der Insel Usedom gemacht. So bot es sich auch endlich mal wieder an ein paar Loks der Baureihe 112 und 143 von DB Regio Nordost aufzunehmen. Am 23.08.2023 machte ich mich dann am Abend noch per Zug und Rad auf den Weg um die angekündigte 112 112 mit dem RE 3314 aufzunehmen. Kaum in Züssow am Bahnhof angekommen schwang ich mich auch schon aufs Rad und radelte in gemütlicher Abendsonne Richtung Klein Bünzow. Ganz so einfach wie ursprünglich erhofft war das allerdings nicht, da ich mich voll und ganz auf Google Maps verließ. Im Wald zwischen Züssow und Klein Bünzow war auf Maps eine Unterführung eingezeichnet die in Realität nicht existierte. So langsam wurde die Zeit auch knapp und ich hatte keine Zeit den ganzen Weg zurück zu fahren. Also beschloss ich kurzer Hand mein Rad auf die Schulter zu schwingen und querfeldein durch den Wald zu latschen. Durch mehrere Dornenbüsche hindurch gekämpft, die Beine vollkommen aufgekratzt und mehrere Wildtiere angetroffen war auch endlich wieder ein Weg in Sicht, schnell wieder auf das Rad geschwungen und schnellst möglich zum gewünschten Motiv gefahren. Endlich an der Stelle angekommen bahnte sich aber auch schon der Schlonz an, welcher sich glücklicherweise aber auch ziemlich schnell wieder verzog. Schlussendlich kam dann 112 112 mit +10 und ihrem 3314 im schönsten Abendlicht an mir vorbei gerauscht. Zurück bin ich dann einen anderen Weg gefahren der nicht ganz solche Qualen mit sich brachte.

 

Klein Bünzow | 23.08.2023

Took my Raleigh roadbike for a spin 2022 bike 180

Querfeldein durchs Wiehengebirge NRW

Ein kleiner Ausschnitt aus meiner Foto-Wanderung durch Litschau :)

Der zu den Steppenbergen des südwestlichen Böhmischen Mittelgebirges zählende Dlouhay Berg (Dlouhá) trägt seinen Namen 'dlouhá' = 'lang(e)' durchaus mit Recht. Der langgestreckte Gipfel, dessen höchster Punkt bei 483 m ü. NN liegt, erstreckt sich von SW nach NO über beinahe 500 m. Dieser markante Grundriss zeichnet eine Vulkanspalte nach in der während des Tertiär magmatische Schmelzen aufgestiegen sind, welche als widerstandsfähiges Leucitit- bzw. Nephelinitgestein bei der späteren Abtragung des Umlandes herauspräpariert wurden. Die nach Süden hin exponierte Bergflanke zeigt die für diesen Teil des Mittelgebirges typische Steppenvegetation. Durch Wanderwege ist der Dlauhay nicht erschlossen, jedoch lohn die Besteigung "querfeldein" denn die Aussicht auf die bekannten Steppenberge Millayer Ber (Milá), Rannayer Berg (Raná) und Hoblik (Oblík) sowie in die Egerniederung ist sensationell. Im Gipfelbereich laden sogar einige Bänke zum verweilen ein!

Der zu den Steppenbergen des südwestlichen Böhmischen Mittelgebirges zählende Dlouhay Berg (Dlouhá) trägt seinen Namen 'dlouhá' = 'lang(e)' durchaus mit Recht. Der langgestreckte Gipfel, dessen höchster Punkt bei 483 m ü. NN liegt, erstreckt sich von SW nach NO über beinahe 500 m. Dieser markante Grundriss zeichnet eine Vulkanspalte nach in der während des Tertiär magmatische Schmelzen aufgestiegen sind, welche als widerstandsfähiges Leucitit- bzw. Nephelinitgestein bei der späteren Abtragung des Umlandes herauspräpariert wurden. Die nach Süden hin exponierte Bergflanke zeigt die für diesen Teil des Mittelgebirges typische Steppenvegetation. Durch Wanderwege ist der Dlauhay nicht erschlossen, jedoch lohn die Besteigung "querfeldein" denn die Aussicht auf die bekannten Steppenberge Millayer Ber (Milá), Rannayer Berg (Raná) und Hoblik (Oblík) sowie in die Egerniederung ist sensationell. Im Gipfelbereich laden sogar einige Bänke zum verweilen ein!

Die Erhebung Schenkenshöhe bei Falkenhain bietet bei einer Höhe von knapp über 680 m ü. NN eine großartige Aussicht in Richtung des Dresdner Elbtales, des Elbsandsteingebirges sowie auf den Kamm des Osterzgebirges. Die aussichtsreiche Höhe ist dabei nicht durch einen Wanderweg erschlossen, so dass man querfeldein über die Felder und Lesesteinrücken auf die Höhe gelangt. Aber auch etwas abseits der Kuppe ist die Aussicht bereits sehr eindrucksvoll, wie hier unmittelbar von der aus Falkenhain nach Hirschsprung führenden Straße.

Getty Images

 

Camera: Sony SLT-A33, F/8, 1/30 s, ISO-100

 

Location: Lug (Germany)

 

Description:

 

At the end of January I finally made it to the Wernersberg to the Geiersteine, after it had not worked in the autumn of last year because of the bad weather. It should be with minus 12 degrees a very cold, but sunny Sunday morning and so I made myself shortly after 6 clock on the way into the Pfälzerwald.

 

Since I knew the Geiersteine so far only from hiking in the form of a circular route, the first rise of the nearest parking lot which I found before via Google Maps was once again "adventurous". Through the bare, wintry forest I could hardly distinguish at the beginning of the ascent in the dark despite the torch, whether I was actually still on a path or simply cross-country run. And I have to confess that it is a strange feeling to be alone in the dark in the forest and to perceive this silence and thus individual noises quite differently. ;)

 

After a brief orientation phase and a 30-minute climb I reached the Geiersteine in time before sunrise and was rewarded with a great view. Now it was "only" necessary to quickly build the camera and find a suitable composition ..... but I had made the bill without the cold.

A tripod leg could not be fully extended and so I was restricted in the composition. The next dilemma was the first of four full batteries (which I wore in woolen socks wrapped up on the body), which was already discharged after about 15 pictures because of the cold. This may be quite complicated today, I thought to myself. My ice cold fingers, which I regularly had to get out of the gloves, to adjust the camera and rebuild the tripod, were still the slightest evil.

 

Because of the adverse circumstances, the cloudless sky and the associated unspectacular sunrise, my disappointment was initially great. But in the golden hour, the light was just fantastic and I could go home with a few good shots on my memory card.

 

//

 

Ende Januar schaffte ich es endlich auf den Wernersberg zu den Geiersteinen, nachdem es im Herbst vergangenen Jahres aufgrund des schlechten Wetters nicht geklappt hatte. Es sollte mit minus 12 Grad ein sehr kalter, aber sonniger Sonntagmorgen werden und so machte ich mich kurz nach 6h auf den Weg in den Pfälzerwald.

 

Da ich die Geiersteine bislang nur vom Wandern in Form eines Rundweges kannte, gestaltete sich der erstmalige Aufstieg des von mir zuvor via Google Maps gefundenen nahegelegenen Parkplatzes mal wieder "abenteuerlich". Durch den kahlen, winterlichen Wald konnte ich zu Beginn des Aufstiegs in der Dunkelheit trotz Taschenlampe kaum unterscheiden, ob ich gerade tatsächlich noch auf einem Weg oder einfach nur Querfeldein laufe. Und ich muss gestehen, dass es schon ein seltsames Gefühl ist, wenn man ganz alleine im dunkeln im Wald ist und diese Stille und dadurch einzelne Geräusche ganz anders wahrnimmt. ;)

 

Nach einer kurzen Orientierungsphase und einem 30-minütigem Aufstieg erreichte ich die Geiersteine rechtzeitig vor Sonnenaufgang und wurde mit einer tollen Aussicht belohnt. Nun galt es, "nur" noch schnell die Kamera aufzubauen und eine geeignete Komposition zu finden.....doch ich hatte die Rechnung ohne die Kälte gemacht.

Ein Stativbein ließ sich nicht vollständig ausfahren und so war ich in der Bildgestaltung eingeschränkt. Das nächste Dilemma war der erste von vier vollen Akkus (welche ich in Wollsocken gehüllt beim Aufstieg am Körper trug), der bereits nach ca. 15 Aufnahmen aufgrund der Kälte den Geist aufgab. Das dürfte heute ziemlich kompliziert werden, dachte ich mir. Meine eiskalten Finger, welche ich regelmäßig aus den Handschuhen holen musste, um die Kamera einzustellen und das Stativ umzubauen, waren da noch das geringste Übel.

 

Aufgrund der widrigen Umstände, des wolkenlosen Himmels und des damit verbundenen unspektakulären Sonnenaufgangs war meine Enttäuschung zunächst groß. Doch in der goldenen Stunde war das Licht einfach fantastisch und ich konnte dennoch mit ein paar gelungenen Aufnahmen auf meiner Speicherkarte den Heimweg antreten.

Im Sommer ist es ganz schön ungemütlich an meinem Lieblings Trockenhang. Wo man im Frühjahr noch unbeschwert querfeldein laufen konnte, muss man sich jetzt durch hohes Gras kämpfen.

from the cyclocross race in Magstadt, Germany

Das war er schon wieder! Der CCC #8 2017 ist Geschichte. Das letzte Rennen fand am 3. Dezember bei unseren Freunden vom RSV Tretwerk in Blankenfelde statt. Einen kleinen Bericht dazu findet Ihr auf www.veloheld.de

Wär ich ein Baum, stünd ich droben am Wald.

Trüg Wolke und Stern in den grünen Haaren.

Wäre mit meinen dreihundert Jahren

noch gar nicht sehr alt.

 

Wildtauben grüben den Kopf untern Flügel.

Kriege ritten und klirrten im Trab

querfeldein und über die Hügel

ins offene Grab.

 

Humpelten Hunger vorüber und Seuche.

Kämen und schmölzen wie Ostern und Schnee.

Läg ein Pärchen versteckt im Gesträuche

und tät sich süß weh.

 

Klängen vom Dorf her die Kirmesgeigen.

Ameisen brächten die Ernte ein.

Hinge ein Toter in meinen Zweigen

und schwänge das Bein.

 

Spränge die Flut und ersäufte die Täler.

Wüchse Vergissmeinnicht zärtlich am Bach.

Alles verginge wie Täuschung und Fehler

und Rauch überm Dach.

 

Wär ich ein Baum, stünd ich droben am Wald.

Trüg Wolke und Stern in den grünen Haaren.

Wäre mit meinen dreihundert Jahren

noch gar nicht sehr alt ..

 

"Trostlied im Konjunktiv" von Erich Kästner

Der zu den Steppenbergen des südwestlichen Böhmischen Mittelgebirges zählende Dlouhay Berg (Dlouhá) trägt seinen Namen 'dlouhá' = 'lang(e)' durchaus mit Recht. Der langgestreckte Gipfel, dessen höchster Punkt bei 483 m ü. NN liegt, erstreckt sich von SW nach NO über beinahe 500 m. Dieser markante Grundriss zeichnet eine Vulkanspalte nach in der während des Tertiär magmatische Schmelzen aufgestiegen sind, welche als widerstandsfähiges Leucitit- bzw. Nephelinitgestein bei der späteren Abtragung des Umlandes herauspräpariert wurden. Die nach Süden hin exponierte Bergflanke zeigt die für diesen Teil des Mittelgebirges typische Steppenvegetation. Durch Wanderwege ist der Dlauhay nicht erschlossen, jedoch lohn die Besteigung "querfeldein" denn die Aussicht auf die bekannten Steppenberge Millayer Ber (Milá), Rannayer Berg (Raná) und Hoblik (Oblík) sowie in die Egerniederung ist sensationell. Im Gipfelbereich laden sogar einige Bänke zum verweilen ein!

Als ich ein Kind noch war,

da war mir gar nicht klar,

wohin die Vögel gehn,

wenn kalt schon die Winde wehn.

Der Vater lachte leis,

die fliehn vor Schnee und Eis,

die ziehen nach Süden,

um immer die Sonne zu sehn.

 

Nach Süden, nach Süden wollte ich fliegen,

das war mein allerschönster Traum.

Hinter den Hügeln wuchsen mir Flügel,

um vor dem Winter abzuhauhn -

abzuhauhn.

 

Und heimlich in der Nacht

hab ich mich aufgemacht,

wollte nach Süden gehn,

um immer die Sonne zu sehn.

So lief ich querfeldein,

wohl über stock und Stein,

doch gar nicht weit hinterm Haus,

da fiel schon der erste Schnee.

 

Nach Süden, nach Süden ...

 

lift

 

Nach Süden / lift

 

Oldtimer Tage Paderborn, 2022

Am Sonntag Nachmittag bin ich querfeldein über die Wiesen und Felder gewandert und habe das stark wechselnde Licht und das Spiel der Wolken studiert. Im Hintergrund der Hohe Peissenberg.

 

On Sunday afternoon I walked off-road through the meadows and fields and studied the rapidly changing light and the play of clouds. In the background the mountain "Hoher Peissenberg".

 

View On Black

 

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Das Reisemobil. Die BMW R1200GS ist ein sehr beliebtes Motorrad für die kleinen und großen Touren, auch abseits der Strasse. Ich bin viele Kilometer auf Schotterpisten und auch mal Querfeldein gefahren, nie gab es Probleme.

Das war bestimmt nicht der letzte Urlaub mit Motorrad.

Eine Frage, die mich in letzter Zeit immer wieder beschäftigt, ist die, ob ich eigentlich eine Fotografin bin? Ich hab's ja nicht gelernt und mir alles autodidaktisch beigebracht. Diese Frage schwingt immer mit: bezeichne ich nun meine Fotowalks als Hobby oder ist es eigentlich Arbeit? Arbeit, die mir aber auch richtig Spaß macht.

 

Manche von meinen Bildern entstehen spontan, sind sozusagen Schnappschüsse. Doch das sind die wenigsten. Für die meisten Bilder brauche ich Vorlauf in Form einer Scoutingtour. Als ich zu Fotografieren begann, war ich sehr ungeduldig und hab' mit mir geschimpft, wenn ich nicht beim ersten Mal ein 1A-Foto in der Tasche hatte. Mittlerweile aber habe ich gelernt, dass ich für gute Fotos einen Ort richtig abgehen, ja regelrecht auskundschaften muss.

 

Beim ersten Durchgang fotografiere ich alle möglichen Motive, probiere Perspektiven, spiele mit dem Objektiv und der Kamera. Es ist fast wie ein Tanz. Ein Lichttanz. Ich suche nach Licht ... nach interessantem Licht, nach Durchblicken, Einblicken, Weitblicken. Ich wechsle die Position - mal nach links mal nach rechts, ich strecke mich, geh' in die Knie, leg mich hin. Wenn die Bilder dann in der Kiste sind, geht's ab nach Hause. Die Beute wird gesichtet und meine Vorstellung über den Ort und seine Möglichkeiten immer konkreter. Danach heißt es nur noch, einen geeigneten Tag mit richtig gutem Licht abzuwarten.

 

Und der war gestern. Der Himmel hatte eine irre Wolkendecke und an der Alpenkante konnte man schon am Nachmittag die komplette Farbpalette des nahenden Abends erahnen. Also nichts wie raus und wieder nach Pollmoos ... Voll motiviert packte ich alles ein, was mein Fotopark zu bieten hat.

 

Mit vollgestopften, zentnerschwerem Rucksack und Stativ stapfte ich los. Mei, war das schön. Der Himmel herrlich gefärbt, die Luft angenehm, ein würziger Schuss fast vergessenen Odels drückte sich noch durch die Nase .... Aber egal. Odel ist das Parfüm des Südens und irgendwie auch der Garant dafür, im Elementarsten angekommen zu sein.

 

Und es war genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Motive besser vor der Kamera, Blende und ISO alles im Griff... und weiter. Berauscht vom Alpenglühen stapfte ich querfeldein. Wunderbar! ... und machte einen Schuss nach dem anderen. Ein Blick aufs Display ... Mist! Die Straße ist ja immer noch zu sehen ... also runter in die Knie und die Perspektive wechseln. Klack, klack, alles klar, Straße weg ... und weiter. Weiter????? Weiter gings nicht. Ich kam nämlich nicht mehr hoch. Der verdammte Rucksack auf meinem Rücken und ein bisschen Wintersteife ließen es nicht zu. Eigentlich ja kein Problem, will man meinen ... mit den Händen ein wenig abdrücken und hoch die Tassen ... Also sondierte ich die Wiese unter mir. Igitt!!! Gülle!!! Gülle überall! Wo ich auch hinschaute ... Gülle! Kein Grashalm ausgenommen! Ich lachte und war ratlos. Die Tempos im Auto und eine naserümpfende Frage im Gepäck: "Soll ich jetzt in die Scheiße packen? Ja oder nein?" Ich verharrte ein paar Momente.

"Was macht eine Fotografin aus?" Diese Frage schoss mir unvermittelt durch den Kopf. "...dass sie die Dinge mit Leidenschaft tut, und wenn sie dafür auch mal in die Scheiße packen muss!", echote es in mir. Ich hatte verstanden. Mit minimalem Fingereinsatz wuppte ich mich nach oben.

 

Ja, so ist es. Ich bin eine Landschaftsfotografin aus Leidenschaft und das bisschen Gülle ... was solls! Ich weiß nun, wer ich bin.

 

2015 EBE Traxl 9219

   

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