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I found this naturally grown bouquet of poppies inconspicuously at the edge of a field. Since it grew in a ditch, it was basically invisible from the path.
Luckily I hiked cross-country around the field to look for just such things.
Unscheinbar am Rande eines Feldes fand ich diese natürlich gewachsenen Mohnblumenstrauß. Da er in einem Graben gewachsen ist, war er vom Weg aus im Grunde nicht zu sehen.
Zum Glück bin ich querfeldein um das Feld herum gewandert, um nach genau solchen Dingen Ausschau zu halten.
more of this on my website at: www.shoot-to-catch.de
On my second visit to the White Pocket Mountain area, I parked in a small bay above the treacherous sandy track and hiked from there to the beautiful rock formations in about 20 minutes. On the way through the desert across country you have the view as in the picture above.
Bei meinem 2. Besuch der White Pocket Mountain Gegend parkte ich oberhalb der tückischen Sandpiste in einer kleinen Haltebucht und wanderte von dort in rund 20 Minuten zu den herrlichen Felsformationen. Auf dem Weg durch die Wüste querfeldein hat man den Blick wie im Bild oben.
so genial, bei den eisigen Temperaturen querfeldein durch den Schnee zu stapfen... Vor allem, weil man durch die Kälte trocken bleibt und der Boden bockhart ist.
I wish you all a wonderful weekend, my friends
On this beautiful Sunday I went on a bike tour and cycled across forest and meadows ... of course not without my camera :-)
Farbenfroher Frühling
An diesem schönen Sonntag habe ich eine Radltour unternommen und bin querfeldein durch Wald und Wiesen gefahren...natürlich nicht ohne meine Kamera :-)
232 583 und 232 168 rollen ganz geschmeidig durch Zeitz Pbf. Zu befördern ist KC 52316 Zwickau Gbf - Saalfeld/Saale. Planmäßig wurde der Zuglauf mit elektrischer Traktion über Leipzig ans Ziel gebracht. Weil das Saaletal aber eine Dauerbaustelle war, wurde zwischen 1997 und 2001 wiederkehrend über längere Zeiträume umgeleitet. Die Reise ging dann mit Diesel querfeldein über Altenburg/Meuselwitz/Zeitz/ Gera. Beim Fotografenvolk gab es dankbare Anteilnahme und keine Klagen :-)
Weil hier ein Schauer den anderen ablöst, muss ich noch mal tief in die Trickkiste greifen und mir etwas Urlaubsstimmung vorgaukeln...
Die vielen bogenförmigen Felsformationen im Arches National Park sind das Ergebnis von Naturgewalten, vor allem aber einer Kombination aus unterirdischen Salzlagern, dem heterogenen Sandstein darüber und der großen Meereshöhe mit extremem Klima. Mehr als 100 Millionen Jahre hat es gedauert, diese Felsbögen auszuformen. Nach und nach werden sie auch wieder verschwinden, und neue entstehen...
Der Boden ist hier vielfach mit kryptobiotischen Krusten bedeckt, die die Lebensgrundlage für alle Pflanzen und Tiere darstellen. Wie ich erst hier lernte, handelt es sich dabei um einen „lebenden Bodengrund“, der vor allem aus Blaualgen besteht, daneben aber auch Moose, Flechten, Grünalgen, Pilze und Bakterien enthält. Besonders die Blaualgen sorgen für eine Nährstoffanreicherung des Bodens, da sie Stickstoff der Atmosphäre in einer für Pflanzen nutzbaren Form im Boden fixieren. Daneben halten sie durch ihre Ausläufer den Boden zusammen und schützen ihn so vor Erosion bis in eine Tiefe von zehn Zentimetern. Man sollte deshalb nicht querfeldein durch die Gegend laufen - die Kruste ist sehr empfindlich und braucht ewig, um sich zu regenerieren (Don't bust the crust - it's alive!)
A winter without a snowshoe hike is not a winter! With this motto, I went to the mountains yesterday to do my first and last snowshoe hike of the season. It had snowed in the Eastern Alps for the last few days and so I was curious to see how the conditions would be - and it was fantastic - I hadn't expected so much fresh snow - pure deep snow fun! That made the tour a bit exhausting because you sank pretty deep, but also beautiful. Seldom fell forward in the snow so often, I felt like a high-spirited child - but I fell soft as in a four-poster bed :-) and once I sank into a hole so much that I had trouble getting out again. I would have loved to swap the tripod for a snow shovel - you see, my dear friends, complaining at the highest level. When the snow showers started blowing my face permanently, I turned around and hiked down the mountain cross-country in deep snow ... now spring can come with pleasure :-)
I stitched five 18mm portrait format photos for this panorama image
Die letzte Schneeschuhwanderung - Sudelfeld, Bayern
Ein Winter ohne Schneeschuhwanderung ist doch kein Winter! Unter diesem Motto bin ich gestern in die Berge gefahren, um meine erste und letzte Schneeschuhwanderung in dieser Saison zu unternehmen. Es hatte die letzten Tage in den Ostalpen geschneit und so war ich gespannt, wie die Bedingungen sein würden - und es war phantastisch - so viel Neuschnee hatte ich nicht erwartet - das reinste Tiefschneevergnügen! Das machte die Tour etwas anstrengend, weil man doch ziemlich tief versank, aber auch schön. Selten so oft voll vornüber in den Schnee gefallen, kam mir vor wie ein übermütiges Kind - aber ich fiel ja weich wie in ein Himmelbett :-) und einmal bin so in ein Loch eingesunken, dass ich Mühe hatte wieder herauszukommen. Da hätte ich das Stativ liebend gerne gegen eine Schneeschaufel eingetauscht - ihr seht, meine lieben Freunde, stöhnen auf höchstem Niveau. Als die Schneeschauer anfingen, mir permanent ins Gesicht zu wehen, bin ich umgekehrt und im Tiefschnee querfeldein den Berg runterwandert...jetzt kann der Frühling gerne kommen :-)
Ich habe fünf 16mm Hochformatfotos zu diesem Bild zusammengesetzt.
Der Frühlings-Klassiker in Schleswig Holstein sind zweifelsohne Rapsfelder. Ich hatte mir fest vorgenommen in diesem Frühling Zeit dafür einzuplanen um das ein, oder andere abzulichten und dann gelingt mir vom Beifahrerplatz aus voller Fahrt dieses, wie ich finde, wunderbare Foto. Jetzt habe ich Zeit irgendwas anderes Schleswig Holstein typisches zu fotografieren.. Jemand ne Idee? :D
Den beiden Abgelichteten wünsche ich übriegens, dass sie nicht zuviele Dämpfe eingeatmet haben..
Letztens liefen wir querfeldein durch ein unbedeutendes Stück Wald, das niemanden zu interessieren scheint. Es war feenhaft schön. Unberührt, wild, verwuchert, bemoost, von Dachsen oder Wildschweinen durchforstet, kleine Fichtenschößlinge wild aufgelaufen ... am liebsten hätte ich mal mit einem Ast in einer der Höhlen herumgestochert, aber zu groß war die Sorge, dass mir ein wilder Eber entgegenspringt ... also ein fantasieschürendes Stückchen Erde, das überall zu finden ist, wo der Mensch keine Hand anlegt.
2021 Wald
Ende Februar war ich seit längerem mal wieder am Semmering unterwegs. Leider war der Start in den Tag alles andere als gut. Ich hatte eine Stelle von einem Aussichtspunkt ca. auf Höhe des Gamperltunnels im Internet gesehen. Leider war der Weg zur Stelle sehr steil und man musste querfeldein den Hang hoch. Irgendwann wurde es mir zu gefährlich und ich bin zur Sicherheit wieder umgedreht. So verpasste ich am Morgen eigentlich alle spannenden Züge, da ich an dem Tag auch ohne Auto unterwegs war und ein Stellenwechsel nicht so leicht möglich war. Immerhin reichte es aber noch für ein Bild des IC 535 (Wien Hbf - Graz Hbf) bespannt mit der 1144 232 auf der bekannten Apfelwiese in Eichberg. Tatsächlich hatte ich die Fotostelle auch noch nicht vernünftig im Archiv.
Grüße an die beiden dort getroffenen tschechischen Hobbykollegen ;)
Auch von der anderen Hangseite hat man einen wunderschönen Blick auf das Viadukt in Antheor. Allerdings ist der Aufstieg extrem anstrengend und führt querfeldein durch stachelige Botanik und schroffe Felsen.
Mit zerkratzten Armen und Beinen, völlig durgeschwitzt und nicht einen Schluck zu Trinken dabei, hatte ich dann irgendwann genug Höhe erreicht, eine ansprechende Perspektive gefunden und genoss dann in aller Ruhe die Abendsonne und die vorbeifahrenden Züge.
Der letzte Zug im Licht war dann der TER mit einer Nez cassé auf dem Weg von Marseille nach Nizza. Nachdem das Bild im Kasten war, ging es wieder durch das Geröll und die stacheligen Hecken nach unten, weiter zum Bahnhof und mit dem nächsten Zug zurück zum Hotel.
Letzte Woche ging es mal wieder für einen kleinen Kurzurlaub gen Osten, und obwohl ich das sonst nie hinbekommen habe, will ich diesmal auch erstmal alle (bzw. zumindest alle interessanten) Bilder der Reihe nach zeigen, bevor es wieder ins Archiv geht.
Los ging es noch am Abend des 27. Februar nach Prag, wo sich nach einer ziemlich nebligen Autofahrt und einem Mecces-Burger "Weil Hunger aber alles hat schon zu"-mäßig in einem Hotel im Prager Norden getroffen wurde und bei einem Piwo über das Tagesprogramm des folgenden Samstags beraten wurde. Da auf sledovani ersichtlich war, dass 749 107 und 754 042 im Sazavatal fahren sollten, stand zumindest das Zielgebiet schon ziemlich sicher fest, war jetzt nur noch die Frage nach Welchen Zug macht man wo. Den ersten Zug, den Os 9055 nach Čerčany mit der 754 042 sollte in Kamenný Přívoz versucht werden; dichter Nebel bei der Ankunft, der sich bis zur Durchfahrt des Zuges zwar größtenteils verzog aber die Lichtverhältnisse trotzdem beeinträchtigte, und ein Grafitti auf dem ersten Wagen sorgten erstmal für ein Meh-Erlebnis und dafür, dass es dieses Bild nicht auf mein Profil finden wird.
Für den zweiten Zug, den 9057 mit der 749 107, wollten wir dann mal ein Experiment wagen. Bei google maps war ein Aussichtspunkt eingetragen, ungefähr oberhalb der klassischen "Felsenstelle" hinter Petrov u Prahy. Zu erreichen wäre dieser von einem Waldpfad beginnend in Bohuliby gewesen; da wir aber erst dem falschen Weg gefolgt sind, waren wir einige Höhenmeter zu tief rausgekommen, und mangels Zeit ging es dann relativ beschleunigt querfeldein. Keine 5 Minuten vor der Durchfahrt hatten wir dann aber unsere Position bezogen, und auch wenn hier die Diesigkeit des Tages sicherlich erkennbar war und ihren Einfluss hatte, gefällt mir persönlich die Perspektive ziemlich gut; und zumindest mit den im Winter üblichen zwei Wagen passt der Zug auch perfekt ins Motiv. Nach dem Bild hieß es aber direkt Beine in die Hand nehmen und diesmal über den richtigen Weg zurück zum Auto, eine Überholung stand noch an...
Im August letzten Jahres habe ich, wie fast jedes Jahr, Urlaub auf der Insel Usedom gemacht. So bot es sich auch endlich mal wieder an ein paar Loks der Baureihe 112 und 143 von DB Regio Nordost aufzunehmen. Am 23.08.2023 machte ich mich dann am Abend noch per Zug und Rad auf den Weg um die angekündigte 112 112 mit dem RE 3314 aufzunehmen. Kaum in Züssow am Bahnhof angekommen schwang ich mich auch schon aufs Rad und radelte in gemütlicher Abendsonne Richtung Klein Bünzow. Ganz so einfach wie ursprünglich erhofft war das allerdings nicht, da ich mich voll und ganz auf Google Maps verließ. Im Wald zwischen Züssow und Klein Bünzow war auf Maps eine Unterführung eingezeichnet die in Realität nicht existierte. So langsam wurde die Zeit auch knapp und ich hatte keine Zeit den ganzen Weg zurück zu fahren. Also beschloss ich kurzer Hand mein Rad auf die Schulter zu schwingen und querfeldein durch den Wald zu latschen. Durch mehrere Dornenbüsche hindurch gekämpft, die Beine vollkommen aufgekratzt und mehrere Wildtiere angetroffen war auch endlich wieder ein Weg in Sicht, schnell wieder auf das Rad geschwungen und schnellst möglich zum gewünschten Motiv gefahren. Endlich an der Stelle angekommen bahnte sich aber auch schon der Schlonz an, welcher sich glücklicherweise aber auch ziemlich schnell wieder verzog. Schlussendlich kam dann 112 112 mit +10 und ihrem 3314 im schönsten Abendlicht an mir vorbei gerauscht. Zurück bin ich dann einen anderen Weg gefahren der nicht ganz solche Qualen mit sich brachte.
Klein Bünzow | 23.08.2023
Der zu den Steppenbergen des südwestlichen Böhmischen Mittelgebirges zählende Dlouhay Berg (Dlouhá) trägt seinen Namen 'dlouhá' = 'lang(e)' durchaus mit Recht. Der langgestreckte Gipfel, dessen höchster Punkt bei 483 m ü. NN liegt, erstreckt sich von SW nach NO über beinahe 500 m. Dieser markante Grundriss zeichnet eine Vulkanspalte nach in der während des Tertiär magmatische Schmelzen aufgestiegen sind, welche als widerstandsfähiges Leucitit- bzw. Nephelinitgestein bei der späteren Abtragung des Umlandes herauspräpariert wurden. Die nach Süden hin exponierte Bergflanke zeigt die für diesen Teil des Mittelgebirges typische Steppenvegetation. Durch Wanderwege ist der Dlauhay nicht erschlossen, jedoch lohn die Besteigung "querfeldein" denn die Aussicht auf die bekannten Steppenberge Millayer Ber (Milá), Rannayer Berg (Raná) und Hoblik (Oblík) sowie in die Egerniederung ist sensationell. Im Gipfelbereich laden sogar einige Bänke zum verweilen ein!
Der zu den Steppenbergen des südwestlichen Böhmischen Mittelgebirges zählende Dlouhay Berg (Dlouhá) trägt seinen Namen 'dlouhá' = 'lang(e)' durchaus mit Recht. Der langgestreckte Gipfel, dessen höchster Punkt bei 483 m ü. NN liegt, erstreckt sich von SW nach NO über beinahe 500 m. Dieser markante Grundriss zeichnet eine Vulkanspalte nach in der während des Tertiär magmatische Schmelzen aufgestiegen sind, welche als widerstandsfähiges Leucitit- bzw. Nephelinitgestein bei der späteren Abtragung des Umlandes herauspräpariert wurden. Die nach Süden hin exponierte Bergflanke zeigt die für diesen Teil des Mittelgebirges typische Steppenvegetation. Durch Wanderwege ist der Dlauhay nicht erschlossen, jedoch lohn die Besteigung "querfeldein" denn die Aussicht auf die bekannten Steppenberge Millayer Ber (Milá), Rannayer Berg (Raná) und Hoblik (Oblík) sowie in die Egerniederung ist sensationell. Im Gipfelbereich laden sogar einige Bänke zum verweilen ein!
Die Erhebung Schenkenshöhe bei Falkenhain bietet bei einer Höhe von knapp über 680 m ü. NN eine großartige Aussicht in Richtung des Dresdner Elbtales, des Elbsandsteingebirges sowie auf den Kamm des Osterzgebirges. Die aussichtsreiche Höhe ist dabei nicht durch einen Wanderweg erschlossen, so dass man querfeldein über die Felder und Lesesteinrücken auf die Höhe gelangt. Aber auch etwas abseits der Kuppe ist die Aussicht bereits sehr eindrucksvoll, wie hier unmittelbar von der aus Falkenhain nach Hirschsprung führenden Straße.
Camera: Sony SLT-A33, F/8, 1/30 s, ISO-100
Location: Lug (Germany)
Description:
At the end of January I finally made it to the Wernersberg to the Geiersteine, after it had not worked in the autumn of last year because of the bad weather. It should be with minus 12 degrees a very cold, but sunny Sunday morning and so I made myself shortly after 6 clock on the way into the Pfälzerwald.
Since I knew the Geiersteine so far only from hiking in the form of a circular route, the first rise of the nearest parking lot which I found before via Google Maps was once again "adventurous". Through the bare, wintry forest I could hardly distinguish at the beginning of the ascent in the dark despite the torch, whether I was actually still on a path or simply cross-country run. And I have to confess that it is a strange feeling to be alone in the dark in the forest and to perceive this silence and thus individual noises quite differently. ;)
After a brief orientation phase and a 30-minute climb I reached the Geiersteine in time before sunrise and was rewarded with a great view. Now it was "only" necessary to quickly build the camera and find a suitable composition ..... but I had made the bill without the cold.
A tripod leg could not be fully extended and so I was restricted in the composition. The next dilemma was the first of four full batteries (which I wore in woolen socks wrapped up on the body), which was already discharged after about 15 pictures because of the cold. This may be quite complicated today, I thought to myself. My ice cold fingers, which I regularly had to get out of the gloves, to adjust the camera and rebuild the tripod, were still the slightest evil.
Because of the adverse circumstances, the cloudless sky and the associated unspectacular sunrise, my disappointment was initially great. But in the golden hour, the light was just fantastic and I could go home with a few good shots on my memory card.
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Ende Januar schaffte ich es endlich auf den Wernersberg zu den Geiersteinen, nachdem es im Herbst vergangenen Jahres aufgrund des schlechten Wetters nicht geklappt hatte. Es sollte mit minus 12 Grad ein sehr kalter, aber sonniger Sonntagmorgen werden und so machte ich mich kurz nach 6h auf den Weg in den Pfälzerwald.
Da ich die Geiersteine bislang nur vom Wandern in Form eines Rundweges kannte, gestaltete sich der erstmalige Aufstieg des von mir zuvor via Google Maps gefundenen nahegelegenen Parkplatzes mal wieder "abenteuerlich". Durch den kahlen, winterlichen Wald konnte ich zu Beginn des Aufstiegs in der Dunkelheit trotz Taschenlampe kaum unterscheiden, ob ich gerade tatsächlich noch auf einem Weg oder einfach nur Querfeldein laufe. Und ich muss gestehen, dass es schon ein seltsames Gefühl ist, wenn man ganz alleine im dunkeln im Wald ist und diese Stille und dadurch einzelne Geräusche ganz anders wahrnimmt. ;)
Nach einer kurzen Orientierungsphase und einem 30-minütigem Aufstieg erreichte ich die Geiersteine rechtzeitig vor Sonnenaufgang und wurde mit einer tollen Aussicht belohnt. Nun galt es, "nur" noch schnell die Kamera aufzubauen und eine geeignete Komposition zu finden.....doch ich hatte die Rechnung ohne die Kälte gemacht.
Ein Stativbein ließ sich nicht vollständig ausfahren und so war ich in der Bildgestaltung eingeschränkt. Das nächste Dilemma war der erste von vier vollen Akkus (welche ich in Wollsocken gehüllt beim Aufstieg am Körper trug), der bereits nach ca. 15 Aufnahmen aufgrund der Kälte den Geist aufgab. Das dürfte heute ziemlich kompliziert werden, dachte ich mir. Meine eiskalten Finger, welche ich regelmäßig aus den Handschuhen holen musste, um die Kamera einzustellen und das Stativ umzubauen, waren da noch das geringste Übel.
Aufgrund der widrigen Umstände, des wolkenlosen Himmels und des damit verbundenen unspektakulären Sonnenaufgangs war meine Enttäuschung zunächst groß. Doch in der goldenen Stunde war das Licht einfach fantastisch und ich konnte dennoch mit ein paar gelungenen Aufnahmen auf meiner Speicherkarte den Heimweg antreten.
Das war er schon wieder! Der CCC #8 2017 ist Geschichte. Das letzte Rennen fand am 3. Dezember bei unseren Freunden vom RSV Tretwerk in Blankenfelde statt. Einen kleinen Bericht dazu findet Ihr auf www.veloheld.de
Im Sommer ist es ganz schön ungemütlich an meinem Lieblings Trockenhang. Wo man im Frühjahr noch unbeschwert querfeldein laufen konnte, muss man sich jetzt durch hohes Gras kämpfen.
Der zu den Steppenbergen des südwestlichen Böhmischen Mittelgebirges zählende Dlouhay Berg (Dlouhá) trägt seinen Namen 'dlouhá' = 'lang(e)' durchaus mit Recht. Der langgestreckte Gipfel, dessen höchster Punkt bei 483 m ü. NN liegt, erstreckt sich von SW nach NO über beinahe 500 m. Dieser markante Grundriss zeichnet eine Vulkanspalte nach in der während des Tertiär magmatische Schmelzen aufgestiegen sind, welche als widerstandsfähiges Leucitit- bzw. Nephelinitgestein bei der späteren Abtragung des Umlandes herauspräpariert wurden. Die nach Süden hin exponierte Bergflanke zeigt die für diesen Teil des Mittelgebirges typische Steppenvegetation. Durch Wanderwege ist der Dlauhay nicht erschlossen, jedoch lohn die Besteigung "querfeldein" denn die Aussicht auf die bekannten Steppenberge Millayer Ber (Milá), Rannayer Berg (Raná) und Hoblik (Oblík) sowie in die Egerniederung ist sensationell. Im Gipfelbereich laden sogar einige Bänke zum verweilen ein!
Wär ich ein Baum, stünd ich droben am Wald.
Trüg Wolke und Stern in den grünen Haaren.
Wäre mit meinen dreihundert Jahren
noch gar nicht sehr alt.
Wildtauben grüben den Kopf untern Flügel.
Kriege ritten und klirrten im Trab
querfeldein und über die Hügel
ins offene Grab.
Humpelten Hunger vorüber und Seuche.
Kämen und schmölzen wie Ostern und Schnee.
Läg ein Pärchen versteckt im Gesträuche
und tät sich süß weh.
Klängen vom Dorf her die Kirmesgeigen.
Ameisen brächten die Ernte ein.
Hinge ein Toter in meinen Zweigen
und schwänge das Bein.
Spränge die Flut und ersäufte die Täler.
Wüchse Vergissmeinnicht zärtlich am Bach.
Alles verginge wie Täuschung und Fehler
und Rauch überm Dach.
Wär ich ein Baum, stünd ich droben am Wald.
Trüg Wolke und Stern in den grünen Haaren.
Wäre mit meinen dreihundert Jahren
noch gar nicht sehr alt ..
"Trostlied im Konjunktiv" von Erich Kästner
Als ich ein Kind noch war,
da war mir gar nicht klar,
wohin die Vögel gehn,
wenn kalt schon die Winde wehn.
Der Vater lachte leis,
die fliehn vor Schnee und Eis,
die ziehen nach Süden,
um immer die Sonne zu sehn.
Nach Süden, nach Süden wollte ich fliegen,
das war mein allerschönster Traum.
Hinter den Hügeln wuchsen mir Flügel,
um vor dem Winter abzuhauhn -
abzuhauhn.
Und heimlich in der Nacht
hab ich mich aufgemacht,
wollte nach Süden gehn,
um immer die Sonne zu sehn.
So lief ich querfeldein,
wohl über stock und Stein,
doch gar nicht weit hinterm Haus,
da fiel schon der erste Schnee.
Nach Süden, nach Süden ...
lift