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Olympus Perspective Playground 2017

Berlin

#Donnerstagsmonochrom

 

You don't see images processed in monochrome on my Flickr stream all too often. But here I thought it looked best. The thingy you see here is a playground carousel, photographed at the Britzer Garten. I'd seized the short moment when the carousel was not in use ;) Since the carousel's benches were painted in vivid red, I'd toyed with the idea to go for a colour-key-style processing at first, but in the end I liked the pure b&w look better, because the benches didn't really make sense to me as that special element that should be highlighted with the use of colour.

 

Converted to monochrome in Silver Efex where I used the preset "Film Noir 2" as starting point. I've still tweaked it here or there, because that filter creates a very contrasty, kind of harsh "silhouette" look with really deep blacks and almost completely blown-out whites, and I thought it looked nicer with more textures left in the image.

 

Viele Bilder in kräftigem, kontrastreichem Schwarzweiß gibt es in meinem Flickr-Stream nicht, aber hier sah SW einfach am besten aus. Ich hatte noch überlegt, etwas Farbe im Bild zu belassen, weil die geschwungenen Holzbänke dieses interaktiven Spielgeräts in leuchtendem Rot lackiert waren, aber in reinem SW wirkte das Bild doch am besten. Entwickelt in Silver Efex, wo ich das Preset "Film Noir 2" als Ausgangspunkt genommen und dann noch ein wenig angepasst habe, weil mir der doch sehr spezielle, Silhouetten-artige Look dieses Filters (mit tiefen Schwarztönen und fast völlig ausgefressenem Weiß) ein wenig zu extrem war.

 

Bei dieser Parkmöblierung handelt es sich um ein sogenanntes Sitzkarussell (sitzt man bei einem Karussell nicht eigentlich immer auf irgendetwas? Auf Holzpferdchen, Polizeimotorrädern, einem an langen Ketten befestigten Stuhl?); wenn man, am besten mit vereinten Kräften, an dem glänzenden Tisch-Rad-Dings in der Mitte dreht, fängt auch das Karussel an, sich zu drehen. Kürzlich fotografiert im Britzer Garten in dem kurzen Moment, als das Gerät mal nicht von Kindern umlagert war ;)

The playground in Hagar Park, Hudsonville, Michigan

© All Rights Reserved

© All Rights Reserved

The Heceta Head natural area on the beautiful Oregon Coast.

 

Please view large to see the playground better! :-)

 

No use of my seascape image without my permission. Thank you kindly.

 

To see more of my photography, please visit my website by clicking on the link below:

 

www.1-nick-boren.pixels.com

  

This Blue Jay was being kinda bossy at the children's playground at Oscar Scherer State Park in Venice, FL.

Gelsenkirchen Bismark

series: iPhone selection

Neue Nationalgalerie, Berlin

 

A final shout-out to Halloween - the haunted playground!

Castle moments, Haapsalu

www.youtube.com/watch?v=YrLk4vdY28Q

 

mit Sylvia unterwegs

 

Vor dem Aufgang zum Museum

 

Rem Koolhaas und Prada

Rem Koolhaas baut am Rand von Mailand eine kleine Stadt. Für die Fondazione Prada sprengt der Architekt die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Und er denkt dabei auch an die Bauarbeiter.

  

Ein Turm aus Gold mitten im Industriegebiet – Mailand ist die einzige Stadt in Europa, wo einen dieser Anblick nicht wirklich überrascht. Vielleicht wird ja hier von der Modebranche gerade tonnenweise Goldschmuck geschmiedet oder Brokat gewebt oder Mobiliar aus Edelmetall entworfen. So ähnlich ist es dann auch, aber zugleich ganz anders: Rem Koolhaas baut für die Fondazione Prada in der ganz unluxuriösen Peripherie der Luxusmetropole ein Kulturzentrum mit Bibliothek, mit Kino, mit Café, mit gleich diversen Museen. Man könnte auch sagen: Koolhaas, der in der ganzen Welt aus Einzelbauten urbanistische Projekte gemacht hat, baut in Mailand eine kleine Stadt in der großen Stadt. Und eine Stadt braucht nun mal einen Turm, zur Not aus Gold.

 

„Ich liebe Mailand!“ Solch ein romantisches Statement vom personifizierten Unromantiker Rem Koolhaas ist zugeschnitten auf den Aussichtsbalkon seiner neuen Pradasiedlung: Rundum Industriebrachen, mit frischem Birkengrün zugewucherte Eisenbahngleise, Wohnblocks, Parkplätze und erst ganz in der Ferne die mittelgroßen Hochhäuser der Banken und der Macht hinterm Mailänder Dom. Klar, dass ein Idyllenverächter wie Koolhaas dieses ungeordnete, stilistisch unsaubere Ambiente förmlich umarmt. Doch dann die Überraschung: Aus seinen Patchworkbauten in einer aufgegebenen Schnapsdestillerie von 1907 ist fast so etwas geworden wie ein städtisches Idyll.

Dass in neun Monaten das Mailänder Projekt abgeschlossen ist, findet er fast schade. Man kann, so sagt er, die Seitengebäude aber jederzeit als Module nutzen und umwidmen: Von der Bibliothek zum Kindergarten, von Büros zu Wohneinheiten. „Permeables Bauen“ nennt er seine neue Sanftheit, die keineswegs auf Denkmalschutzauflagen zurückzuführen ist, sondern eher auf Altersmilde. Sein Büro OMA habe hier nach Belieben abreißen und bauen können, nur die neuen Erdbebenvorgaben schrieben Fundamente bis in vier Meter Tiefe vor, damit im statistisch unwahrscheinlichen Fall des „terremoto“ die Betondecken nicht über der Prada-Kunstsammlung zusammenbrechen.

 

Es ist, als hätte das historische Geflecht von Baustilen, als hätten die archäologischen Schichten im allzeit überbauten Römerland den einstigen Tabula-rasa-Theoretiker Koolhaas postmodern infiziert: Außer dem güldenen Turm gibt es in der Fondazione Prada unzählige Anspielungen und Verweise: Renaissancehafte Fensterbögen in den Aluminiumskeletten. Venezianisch spiegelnde Stahlplatten aus dem Schiffbau, mit welchen die Außenwände des Auditoriums sich mal eben keck aufklappen lassen.

Salvatore Settis postiert auf die Travertinpodeste von Koolhaas eine Auswahl von Götter- und Athletenstatuen

Salvatore Settis postiert auf die Travertinpodeste von Koolhaas eine Auswahl von Götter- und Athletenstatuen

Quelle: Photo Attilio Maranzano Courtesy Fondazione Prada

 

Klassizistische Edelböden aus iranischem Travertin, die prima mit dem starren Aluminiumschaum der Decken und Außenwände koexistieren. Und trotzdem gibt es ein paar Schritte neben der Begrünung viereckige Betonsäle und klotzige Auditorien von bestechend brutaler Eleganz. Der einst für seine historistischen Spielchen so bitter angefeindete James Stirling hätte am Mailänder Komplex, den Koolhaas gerne „Campus“ nennt, wohl seine helle Freude gehabt.

 

Vielleicht aber war der alte Gegensatz zwischen Postmoderne und Moderne ja auch nur ein Missverständnis. Ob eine Altstadt nun gerettet wird, indem man sie wie bei Koolhaas’ Masterplan in Den Haag mit hohen Monoliten umbaut? Oder indem man die Baulücken mit ziseliertem Beton füllt? Am Ende geht wohl beides, und beides – Neubau im Geist moderner Radikalität wie zärtliches Restaurieren – führt der Meister in Mailand vor. Vielleicht hat diese Besinnung auch damit zu tun, dass zuletzt gleich mehrere urbane Masterpläne in den Niederlanden nach Bürgerbefragungen nicht zur Ausführung kamen. Nun zeigt der Meister, dass er auch kleinteilig und sensibel kann. Statt des Baggers rücken die Vergolder an.

Immun gegen Gentrifizierung

 

Passend zur doppelten Aufgabenstellung zwischen Industrie und Kunst ist die Eröffnungsschau eine historisierende. Der große Antikenkenner Salvatore Settis postiert auf die Travertinpodeste von Koolhaas eine exquisite Auswahl von Götter- und Athletenstatuen, wobei es bewusst verwirrend bleibt, welche griechischen Originale in welcher römischen Epoche wie zitiert und kopiert wurden. Es ist auf diesem Gelände wie bei einer russischen Puppe: Renaissance in der Renaissance in der Renaissance.

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Am Ende holt in Italien die Historie alle ein und ummantelt sie gnädig. Diesem Gesetz hat sich auch Rem Koolhaas listig und lustvoll gefügt, hat klassische Treppenhäuser mit Neonlichtgeländern ausgestattet, hat Eingänge mit hergebrachtem Industrietrampelbohlen ausgelegt und die Zwischenräume seiner sozialen Architektur sanft bepflanzt und bis in die Nacht für die Anwohner geöffnet. „Und das Schönste ist“, sagt er auf der Dachterrasse versonnen, „dieses Viertel ist viel zu hart, zu disparat und zu einfach. Das ist gegen Gentrifizierung immun.“

Grand Budapest in Koolhaas little Mailand: Der Regisseur Wes Anderson hat eine Bar für die Fondazione Prada entworfen

Grand Budapest in Koolhaas little Mailand: Der Regisseur Wes Anderson hat eine Bar für die Fondazione Prada entworfen

Quelle: Photo Attilio Maranzano Courtesy Fondazione Prada

 

Ein neues Luxusmodeviertel mit Bars und Discos und schicken Cafés zum Gesehenwerden hatte Koolhaas gerade nicht im Sinn; so was gibt es rund um die Brera und die Via Montenapoleone und die Flagshipstores der Armanis und Guccis eh schon zur Genüge. Hier draußen sollte eine kleine, feine Fabrik des Städtebaus entstehen, in die Wes Andersons bestürzend gemütliches Café im Stile von Mailänder Arbeiterkneipen der Vorkriegszeit bestens passt: ein alteuropäisches Caffè Milano im Geist von Grand Hotel Budapest. Hier sollen auch die Rentner, die Migranten, die Bauarbeiter von jenseits des Bahndamms ihren Espresso schlürfen, von der Parkbank aus antike Statuen durchs Fenster bestaunen, ihre Kinder in die Bibliothek begleiten oder einfach nur Luft schnappen.

 

In der Bauarbeiterbar ein paar Meter entlang der Fabrikmauern – am Nebentisch trinkt Miuccia Prada auf dem Plastikhocker ihren Espresso – bekennt sich Koolhaas zum architektonischen Pathos seiner Anfänge: „Da bin ich unverbesserlich links.“ In Zeiten, in denen Staaten kein Geld für Flüchtlingsunterkünfte und Kindergärten mehr haben, schwärmt Koolhaas von Büchereien, Theatern, Schulen und der Würde des sozialen Bauens.

Billiger bauen mit Gold

 

Doch immerhin: Wenn die Stadt Mailand trotz großer Wohnungsnot keinerlei Verwendung fürs Expogelände hat, wenn Bauen ohne Korruption in Italien zur großen Ausnahme wird – hier hat ein sturer Siebzigjähriger seinen Kinderspielplatz in die vernachlässigte Vorstadt gesetzt. „Playground of ideas“ – das sei Architektur heute mehr denn je: ein Spielen mit den Erwartungen, ein Erhalten des Kaputten und manchmal auch ein großer Witz: „Humor ist immer mehr die treibende Kraft.“

 

Und so sind die 19.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche mit dem ganzen sozialen Drumherum – mit Museen, Bibliothek, Kino, Konzertsaal, einer Sommerschule für Filmregisseure und Wissenschaftler – zwar ironisch und geistreich, aber alles andere als ein selbstreferentieller Witz. „Wir wollen hier Nachbarschaft schaffen“, sagt Koolhaas und wirkt wieder so ernst und stur und niederländisch geradeaus, wie man ihn und sein Bauen kennt.

 

Doch dann zeigt er mit Pokerface auf den Turm, wo Arbeiter gerade auf dem Gerüst die letzten Quadratmeter mit Blattgold einreiben: „Sieht doch schön aus, oder? Damit zeigen wir der Stadt, dass hier etwas Neues entsteht. Und dann ist das Vergolden auch noch verdammt billig.“ Koolhaas steht auf und eilt wieder auf seine Baustelle. Er lässt offen, ob das nun ein Witz sein soll oder die Quintessenz des neuen sozialen Bauens.

Feuilleton

 

mich hat der Artikel fasziniert

I

Seine Einstellung...

es muss eine riesige Freude für einen Architekten gewesen

sie hier austoben zu können

 

www.youtube.com/watch?v=JGRB5uOxqsw&list=OLAK5uy_l_xS...

 

Tunisia , Djerba . August 1970.

Film kodak TriX Scan , silver emulsion .

Hamburg St. Georg Domschule

Playground at McNeilly Park, Marrickville

Auxerre - Christmas 2018

part of the sunlit platform of a slide

Macro Mondays theme Anachronism

 

Does anyone remember playing with these in the street or in the playground? My grown up kids (24 & 27) have no idea what they are!

 

This is my interpretation of an anachronism. I have no idea if it is or if it isn't but I'm going with it as everything else failed!

 

Width of frame is around 4cm.

 

Happy Macro Monday! 😊

Playground Lights show what kids do the world. With their lightheartedness can light up the darkness in the reality. They can distrcat us grown-ups from the struggles we have to face every day.

 

Copenhagen I 2025

Taken with vintage Auto-Takumar 2/55 lens. Tinted monochrome.

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