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You must seek the land of faith

an eternally cheerful valley blooms

holy beech trees fall through the darkness

so warm and mild the sunbeam.

 

Georg Philipp Schmidt von Lübeck (1766 - 1849)

Berlin-Marzahn, Gärten der Welt

 

"Du bist deine eigene Grenze, erhebe dich darüber."

Hafis (Ḥāfeẓ) (um 1320 - 1388), Ḫāǧe Šams ad-Dīn Moḥammad Ḥāfeẓ-e Šīrāzī, auch Šams o'd-din Moḥammad, »der den Koran auswendig kennt«, persischer mystischer Lyriker

 

Quelle: Hafis, Der Sänger von Schiras: Hafisische Lieder, übersetzt von Friedrich von Bodenstedt 1877

 

Farid Farjad: Bare Safar

www.youtube.com/watch?v=S27fa0tsS1M&list=OLAK5uy_naKc...

 

Frühlingsgruss

Es steht ein Berg in Feuer,

In feurigem Morgenbrand,

Und auf des Berges Spitze

Ein Tannbaum überm Land.

 

Und auf dem höchsten Wipfel

Steh ich und schau vom Baum,

O Welt, du schöne Welt, du,

Man sieht dich vor Blüten kaum!

 

(Joseph von Eichendorff, 1788-1857, deutscher Lyriker, Schriftsteller)

Most people do not know how beautiful the world is and how much splendor reveals itself in the smallest things, in a flower, a stone, a tree bark or a birch leaf.

Rainer Maria Rilke (1875 - 1926), Austrian narrator and poet

 

Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wieviel Pracht in den kleinsten Dingen, in einer Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart.

Rainer Maria Rilke (1875 - 1926), österreichischer Erzähler und Lyriker

- Schloss Rheinsberg -

 

Sonette find ich sowas von beschissen,

so eng, rigide, irgendwie nicht gut;

es macht mich ehrlich richtig krank zu wissen,

daß wer Sonette schreibt. Daß wer den Mut

 

hat, heute noch so’n dumpfen Scheiß zu bauen;

allein der Fakt, daß so ein Typ das tut,

kann mir in echt den ganzen Tag versauen.

Ich hab da eine Sperre. Und die Wut

 

darüber, daß so’n abgefuckter Kacker

mich mittels seiner Wichserein blockiert,

schafft in mir Aggressionen auf den Macker.

 

Ich tick nicht, was das Arschloch motiviert.

Ich tick es echt nicht. Und wills echt nicht wissen:

Ich find Sonette unheimlich beschissen.

 

Robert Gernhardt

Musik: Christian alias offroadsound

Text: ich

Fotos: Christian, Klaus, Sebstian & ich

 

Empfohlen: Tablet oder PC wegen Schriftgröße

 

Hier gehts zum Video:

www.youtube.com/watch?v=ozNT9J_bMd8&feature=youtu.be

 

Ich arbeite gerne mit anderen Künstlern und Fotografen. Christian alias offroadsound gehört als Fotograf und als Musiker dazu. Klaus hatte mir den Kern der Geschichte erzählt und mich damit zu dieser Lyrik inspiriert. Das Titel-Foto ist von seinem Sohn. Die Fotos im Clips sind von allen Beteiligten beigesteuert worden.

 

I like working with other artists and photographers. Christian alias offroadsound is a photographer and a musician. Klaus had told me the core of the story and inspired me with this lyric. The title photo is from his son. The photos in the clips have been contributed by all participants.

Der Teich

 

Der stille Teich von dunklem Schilf umflüstert

und alten überwachsnen Stämmen

die seltsam rauschen

erglüht im sinkenden Abend.

Leise flirrt sein tiefer brauner Kelch im Nachtwind

und umspült

der schlanken Gondel goldgezierten Bug,

die schwer mit Tang und trüber Flut gefüllt

auf weichen Ufermoosen schaukelt,

wo der schmale Kiesweg grün umwuchert

in fernes Dunkel taucht.

Verschlafen gleiten im Wellenrieseln

weiße Wasserrosen

an dünnen schwanken Stengeln hin

und strahlen in blassem Feuer

groß aus braunen Schatten die

von breiten Buchenkronen sinken und

der satte Abendhimmel

überströmt von Purpurwolken

flimmert durchs Gewirr der Äste

schwer und brennend wie ein Schacht

mit funkelnden Juwelen übersät.

 

Ernst Stadler (1883 - 1914 ), deutscher Schriftsteller, Wegbereiter expressionistischer Lyrik und Übersetzer u.a. französischer Literatur

 

(Quelle: Stadler, E., Gedichte. Praeludien, Bilder und Gestalten)

 

f 6,3

1/60 s

100 ISO

35 mm

Blätterfall

 

Leise, windverwehte Lieder,

mögt ihr fallen in den Sand!

Blätter seid ihr eines Baumes,

welcher nie in Blüte stand.

 

Welke, windverwehte Blätter,

Boten, naher Winterruh,

fallet sacht!… ihr deckt die Gräber

mancher toten Hoffnung zu.

 

Heinrich Leuthold (1827 - 1879), Schweizer Dichter und Epiker, Mitglied des Münchner Dichterkreises und Übersetzer französischer Lyrik

April

 

Wie können sie denn schon wieder den April in die Ecke stellen,

mit dem Gesicht zur Wand.

Die Veilchen und Zyklamen werden trotzdem aus den Trottoirs sprießen,

in den verseuchten Städten,

und an diesen farblosen Haltestellen warten sie dann

auf ihren virtuellen Weitertransport.

Verliebte Mandelbäume stellen sich auf die Brücken.

Und eine sanfte Brise weht vom Flussufer her

um ihre weißen Kronen.

Der geschwängerte Fluss fließt vorüber

und stillt den Durst der Seelen von Ertrunkenen.

Nachdem er im Schoß seiner eiskalten Mutter überwintert hat,

lässt er das Wasser wieder reichlich strömen.

In geschlossenen Fenstern erscheinen neugierige Gesichter,

die sehen aus wie Bilder in Passepartouts.

 

Zum Vergleich:

Im Land der aufgehenden Sonne würde man sagen:

Ich bin immer noch mit Maske,

in Shizuoka

blühen die Kirschblüten schamlos.

 

(Übersetzung: Bela Chekurishvili, Redaktion: Sabine Schiffner)

Mitten im Garten

 

Im Norden des Gartens steht eine Bank

aus Holz. Auf den Lehnen

zwitschert werktags ein Kehlchen.

Ein Rotschwanz. Ein Fink. Auch ein Spatz.

 

Am Ende des Gartens, hinter der Sonne,

sitze ich samstags und denke mir zu.

Und mitten im Garten harkst du alles Unkraut,

ich höre dich rascheln und seh dir nicht zu.

 

Mein Blick streift den Herbst,

mein Blick streift die Blätter.

Ein Wind trägt mir all seine Weltmäre zu.

 

Und mitten im Garten,

mein Lieb,

harkst du.

 

©Othmar Mahlmeister, 04.10.2009

swimming in a fishbowl

year after year ...

 

"Wish You Were Here" by Pink Floyd (Gilmour/Waters) - sheet music for acoustic guitar(s) ...

 

one of my all-time favourite songs by one of my all-time favourite bands - a very emotional and melancholic masterpice with the topic of absence, fear and loss ...

 

Although Pink Floyd did give a statement about the meaning of the lyrics, there are millions of interpretations of the text out there as almost everybody can relate with this softly wording ... that's the beauty and "timelessness" of it in my opinion

 

❤ Dedicated to absent friends ❤

 

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Looking close... on Friday! - theme of May 24, 2019: Números / Numbers

Happy Friday !!

 

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Noten / Tabulatur für "Wish you were here" von Pink Floyd (Gilmour/Waters), einem meiner Allzeit - Lieblingssongs ...

 

mich berührt die Melancholie von Text und Melodie immer noch und immer wieder ... und aufgrund des recht vagen Textes bleibt viel Spielraum für Interpretationen (auch wenn der Hintergrund der Lyriks bekannt ist), was für mich mit ein Grund für die Schönheit und Zeitlosigkeit des Songs ist

 

❤ in Erinnerung an geliebten Menschen ❤

winters eisbrecher

 

winters eisbrecher

leben wie die eichhörnchen

vom früchte sammeln

 

© Othmar Mahlmeister, 17.09.2007

  

winter's icebreaker

 

winter's icebreaker

live like the squirrel

from collecting fruits

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Vielen Dank für eure Begleitung durch das zu Ende gehende Jahr. Sich auszutauschen hat mir viel Spaß und Anregung gebracht. Jetzt wünsche ich Euch schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich freue mich dann wieder auf neue Begegnungen.

 

Thank you for your support by the year that is coming to an end. Sharing has brought me a lot of fun and inspiration. Now I wish you a merry christmas and a happy new year. I'm looking forward to new encounters.

 

Obrigado pelo seu apoio até o ano que está chegando ao fim. Compartilhar me trouxe muita diversão e inspiração. Agora desejo-lhe um feliz natal e um feliz ano novo. Estou ansioso para novos encontros.

dann wird’s auch keins mehr geben.

 

Denn wer der Hoffnung sich beraubt,

dem fehlt das Licht zum Leben.

 

Wenn keiner mehr darauf vertraut,

dass Wunder noch geschehen,

wie soll der Mensch in seiner Haut

sein Leiden überstehen?

 

Wenn keiner mehr an Wunder glaubt,

musst du’s allein riskieren:

Im Baum des Lebens, grün belaubt,

sind täglich Wunder aufzuspüren.

 

(Elli Michler, 1923, deutsche Lyrikerin)

Mit schwülstiger Lyrik um eine Nymphe der römischen Mythologie:

 

Egeria, lieblicher Name, du lebst

Im Hain noch, im Felsen der Quelle,

Im Dunkel der Eichen! Du weilst, du webst

Am Brunnen, im Eppich der Schwelle.

 

Hier ward, o Nymphe, mit Reigentanz

Dein Fest gefeiert in Chören;

Die Stürme der Zeit vermochten nicht ganz

Den heiligen Frieden zu stören.

 

Hier könnt' ich vergessen all' irdische Pein,

Die Sorgen in Lethe versenken.

O Tal der Liebe, stets will ich dein,

Hetrurisches Tempe, gedenken!

 

Ich glaub', es kommen in deinem Raum

Vom Born, aus dem sie stammen,

Die Seelen der Menschen, beflügelt im Traum,

In heimlichen Stunden zusammen.

 

Im Schlummer führt Eros an liebender Hand

Zu Lauben im Schatten der Myrten

Aus Fluten den Schiffer ans heimische Land,

Zu Hirten aus Nacht die Verirrten.

 

*** Hermann von Lingg ( 1820 bis 1905) ***

Each Season

Outstretched is our hand

And grips in the void

If you touch the surface

You losing your mind

 

Each season we take on

With a smile on our face

Carry the burden on the shoulders

And the scars in our hands

 

The flight forward is the better choice

Do you really believe that,

Or is it your agony?

Do you know your goal?

Then you're way ahead

 

Each season we take on

With a smile on our face

Carry the burden on the shoulders

And the scars in our hands

 

Who stop dreaming - loses,

That's the way it goes

So tell me, will you pay the price

Or do you dream standing ahead?

 

Each season we take on

With a smile on our face

Carry the burden on the shoulders

And the scars in our hands

 

Outstretched is our hand

And grips in the void

If you touch the surface

You losing your mind ©Ute Knapp

blühende Astern im Spätherbst, Gottfried Benn lässt grüßen...

 

Astern blühen bis Mitte November quasi als Nachboten des sterbenden Sommers. Gottfried Benn wiedmete ihnen ein Gedicht, getragen von Abschied, Wehmut und Verzicht:

 

Astern - schwälende Tage,

alte Beschwörung, Bann,

die Götter halten die Waage

eine zögernde Stunde an.

 

Noch einmal die goldenen Herden

der Himmel, das Licht, der Flor,

was brütet das alte Werden

unter den sterbenden Flügeln vor?

 

Noch einmal das Ersehnte,

den Rausch, der Rosen Du -

der Sommer stand und lehnte

und sah den Schwalben zu,

 

noch einmal ein Vermuten,

wo längst Gewißheit wacht,

die Schwalben streifen die Fluten

und trinken Fahrt und Nacht

 

Nur wenigen Sprechern ist es vergönnt, diese Lyrik adäquat zu rezitieren, auch Benn gehörte nicht dazu.

Denn ich will den Herbst

  

Ist es nicht, als wäre er das eigentlich Schaffende, schaffender denn der Frühling, der schon gleich ist, und das viel zu fertige, viel zu befriedigte, schliesslich fast bürgerlich-behagliche Bild des Sommers zerstört?

 

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, österreichischer Lyriker, Dichter)

Nur aufgestanden wegen Dir

 

Die Künstlerin "DAS LIPPENBEKENNTNIS"

hat den Spruch an der Wand um Lippen erweitert

 

Hamburg

Weht der Wind aus Westen,

ist das Wetter noch am Besten.

Fotografie und Lyrik

ein - gefangen ...

Schreib einen Vers dazu !

z. B.

Im Nebel ruhet noch die Welt,

Noch träumen Wald und Wiesen:

Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,

Den blauen Himmel unverstellt,

Herbstkräftig die gedämpfte Welt

In warmem Golde fließen.

Eduard Mörike (1804 - 1875), deutscher Erzähler, Lyriker und Dichter

(blue tapes found in the forest near the school)

Er ist's

 

Frühling läßt sein blaues Band

Wieder flattern durch die Lüfte;

Süße, wohlbekannte Düfte

Streifen ahnungsvoll das Land.

Veilchen träumen schon,

Wollen balde kommen.

— Horch, von fern ein leiser Harfenton!

Frühling, ja du bist's!

Dich hab' ich vernommen!

 

Eduard Mörike

(1804 - 1875), deutscher Erzähler, Lyriker und Dichter

 

Nürtingen near Neckarbrücke

Hölderlin spent his childhood and youth in Nürtingen!

Until 1798 he returned to Nürtingen again and again!

 

"Hälfte des Lebens

 

Mit gelben Birnen hänget

Und voll mit wilden Rosen

Das Land in den See,

Ihr holden Schwäne,

Und trunken von Küssen

Tunkt ihr das Haupt

Ins heilignüchterne Wasser.

 

Weh mir, wo nehm’ ich, wenn

Es Winter ist, die Blumen, und wo

Den Sonnenschein,

Und Schatten der Erde?

Die Mauern stehn

Sprachlos und kalt, im Winde

Klirren die Fahnen."

 

Friedrich Hölderlin (* 20. März 1770 in Lauffen am Neckar, Herzogtum Württemberg; † 7. Juni 1843 in Tübingen, Königreich Württemberg)war ein deutscher Dichter, der zu den bedeutendsten Lyrikern seiner Zeit zählt. Sein Werk lässt sich innerhalb der deutschen Literatur um 1800 weder der Weimarer Klassik noch der Romantik zuordnen.

 

Die Statue des Dichters steht in der Mitte von vier halbrunden Brunnenschalen auf einem Postament von der Grundform eines Würfels. Die Figur zeigt einen lorbeerbekränzten jungen Mann in selbstbewusster Haltung. Vorbild für den Kopf des Standbildes war die Schillerbüste von 1794 des Bildhauers Johann Heinrich von Dannecker, der mit dem Dichter befreundet war. Das Denkmal ist mit Brunnenschalen und mit Löwenköpfen als Wasserspeiern versehen, wird aber nicht als Brunnen genutzt. Auf dem Rand der Schalen sind vier allegorische Frauenfiguren platziert, mit denen die hauptsächlichen Schaffensgebiete des Dichters symbolisiert werden: links vorne die Lyrik mit einer Schwanenhalsharfe; rechts vorne die Tragödie, ursprünglich mit den Attributen Dolch und Maske versehen, nur die Maske ist noch vorhanden; links hinten die Philosophie, in der Hand eine Schriftrolle mit dem altgriechischen Text „Erkenne Dich selbst“; rechts hinten die Geschichte, auf ihren Schreibtafeln sind neben Schiller die Namen von Lessing, Kant, Goethe und anderen Berühmtheiten verzeichnet. Das Postament trägt neben Inschriften, die auf Schiller verweisen, zwei kleine Flachreliefs; sie zeigen, wie Schiller von den Musen eine Leier erhält und den großen Dichtern früherer Zeiten vorgestellt wird.

 

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Gendarmenmarkt 1936 zum Aufmarschplatz umgestaltet. Die gärtnerischen Schmuckanlagen wurden beseitigt, das Schiller-Denkmal abgebaut und eingelagert. Eine Kopie aus Bronze steht im südlichen Teil des Schillerparks im Ortsteil Wedding des heutigen Stadtbezirks Berlin-Mitte. Dafür fand das Material des Rathenaubrunnens Verwendung, eines Denkmals für Emil und Walther Rathenau, das seit 1930 im Volkspark Rehberge stand, von den Nationalsozialisten 1934 aus „weltanschaulichen“ Gründen von seinem Standort entfernt und 1941 eingeschmolzen wurde.[1] Das Marmor-Original der Schillerstatue stand seit 1951 im Lietzenseepark, also in den Westsektoren der nach dem Zweiten Weltkrieg geteilten Stadt. Die stark beschädigten allegorischen Figuren des Denkmals waren im Tierpark Friedrichsfelde in Ostberlin zwischengelagert. Ein Ost-West-Abkommen zum Kulturaustausch vom 6. Mai 1986 war die Voraussetzung für die Zusammenführung aller erhaltenen Einzelteile in Ostberlin. Im Dezember 1988 wurde das teils rekonstruierte, teils restaurierte Denkmal am ursprünglichen Ort auf dem Gendarmenmarkt wieder aufgestellt.

 

Im Herbst 2006 war eine umfassende Restaurierung unvermeidlich geworden. Das ganze Denkmal musste von Verschmutzung befreit werden, kleine Fehlstellen waren zu ergänzen und Fugen zu verschließen. Das gusseiserne Schmuckgitter wurde entrostet und mit neuem Anstrich versehen.

Fassaden

BERLINER GEDENKTAFEL

 

In der früher hier stehenden

“Villa Waldfrieden”

lebte von 1898 bis 1900

RAINER MARIA RILKE

4.12.1875 – 29.12.1926

Lyriker, schrieb hier 1899 die Erstfassung der

“ Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke “

 

www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/ueber-den-bez...

Administratives Hochhaus des neuen Bahnhofsgebäudes des Hauptbahnhofes Baku

Architekt: N. N., 1977

 

Statue des Cəfər Cabbarlı/Jafar Jabbarli (1899–1934, Lyriker/Dramatiker)

Künstler: Miralasgar Mirgasimov, 1959-82

Wunderschöne, zeitlose Lyrik, die genau in diese Novemberstimmung passt(e).

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Bringet Kerzen, Wein und Saiten,

Doch dann lasst dem Ding den Lauf!

Freude lässt sich nicht bereiten,

Wie die Blume geht sie auf.

 

(Emanuel Geibel, 1815-1884, deutscher Lyriker und Dramatiker)

   

Das Foto wurde mir freundlicherweise von gripspix (OFF) zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank, Rolf.

 

Eine schöne Woche wünsche ich.

цветы в горшке

 

Urban Art

Artist: ?

Auf dem Weg in die Lyrik-Gruppe / On the way to the poetry group

 

Büdi Siebert - Black Root

www.youtube.com/watch?v=n9tCIfTn6-Y

Dähn (Percussion) / Mahlmeister (Lyrik) [www.youtube.com/watch?v=H1T-2CT3REg]

  

Frauen

 

Absätze klöppeln übers Pflaster,

.....sie intonieren,

.....profilieren,

.....diskutieren,

.....promenieren.

 

Von einer fernen Bucht tupft Brise

den Hals hinauf ins Ohr.

Getöntes Hammerschwingen,

Ambossklingen.

 

Laufstege schwärmen in die Straßen,

.....sie stolzieren

.....irisieren,

.....pigmentieren,

.....diffundieren.

 

Briefes Tauben gurren.

Des Vollmonds Falter schimmern.

Ein Flügelschlag betrifft die Welt.

 

Ein Flügelschlag betrifft die Welt.

 

©Othmar Mahlmeister, 07.07 / 28.07.2008

Die Welt verkehrt an der Ampel

 

Du bist ganz rot und ich, dein erster,

blicke auf, - ich freu dich an.

Die Zeit ist klein, die du mir schmuggelst.

 

Ich lausche Monsieur Ibrahim

und den Blumen des Koran

bei Stopp im Rotlicht.

 

Ich hör den Sänger seine Lieder -

singen. Nichts ist Lüge.

 

Der neben mir vorbeigeflutscht,

vorbei an links, grün, rot und mir,

düst übern Highway durch die Stadt.

 

Das grüne Licht beschleuleuleunigt,

zu schnell zum Denken, weiter! saus!

Das grüne Licht sagt nie Hallo.

 

Ich hör’ den König Deutschlands -

singen. Alles Lüge! Ich -

singe mit.

 

Gelb kommt nie vor. Gelb gibt es nicht.

Das Gaspedal schmiegt sich noch tiefer

und fleucht unter den Farben weg.

 

Du bist ganz rot und ich dein erster!

Ich brauch’ die Zeit, die du mir schmuggelst.

 

„Ich spür dich nicht“, sag ich zu dir.

“Ich spür mich nicht,“ sagst du zu mir

im Bett heut’ morgen.

Ich seh’ dich an, ich küsse dich.

 

Die Zeit ist klein, die rot mich stoppt.

Sie ist ganz mein.

  

18.01.2004

Nürtingen near Neckarbrücke

Hölderlin spent his childhood and youth in Nürtingen!

Until 1798 he returned to Nürtingen again and again!

 

"Hälfte des Lebens

 

Mit gelben Birnen hänget

Und voll mit wilden Rosen

Das Land in den See,

Ihr holden Schwäne,

Und trunken von Küssen

Tunkt ihr das Haupt

Ins heilignüchterne Wasser.

 

Weh mir, wo nehm’ ich, wenn

Es Winter ist, die Blumen, und wo

Den Sonnenschein,

Und Schatten der Erde?

Die Mauern stehn

Sprachlos und kalt, im Winde

Klirren die Fahnen."

 

Friedrich Hölderlin (* 20. März 1770 in Lauffen am Neckar, Herzogtum Württemberg; † 7. Juni 1843 in Tübingen, Königreich Württemberg) war ein deutscher Dichter, der zu den bedeutendsten Lyrikern seiner Zeit zählt. Sein Werk lässt sich innerhalb der deutschen Literatur um 1800 weder der Weimarer Klassik noch der Romantik zuordnen.

 

(...) Sept « mises en scènes » lyriques dominent les jardins Biovès, une promenade en plein centre-ville, dont l’accès est entièrement gratuit.

Les touristes (...) y découvrent un hommage à peine masqué à l’Opéra de Pékin, une évocation du Nabucco de Verdi ou du Lohengrin de Wagner, facilement repérable grâce à son cygne imposant. Les héroïnes tragiques ont aussi le beau rôle, quel que soit leur registre. L’explosive Carmen (Bizet) joue allégrement de son charme, quand la romantique Lakmé (Léo Delibes) croit s’épanouir dans les bras de son bel officier britannique. Tous ceux qui connaissent leurs classiques savent à quel point la jolie fleur en concevra de l’amertume… Dernière ville française avant l’Italie, qui ne se situe qu’à trois kilomètres, Menton attire nos voisins transalpins ; ils apprécieront certainement la présence de l’incontournable Tosca et de la papillonnante Madama Butterfly pour représenter Puccini.

lyrik.fr/actualites/evenement-actualites/a-menton-lopera-...

  

„Denn die einen sind im Dunkeln Und die anderen sind im Licht. Und man siehet die im Lichte Die im Dunkeln sieht man nicht. “ Bertolt Brecht (1898 – 1956), deutscher Dramatiker und Lyriker.

 

“For some are in darkness and others are in the light. And you see those in the light, you don't see those in the dark. Bertolt Brecht (1898 – 1956), German playwright and poet.

Barbaratag

 

Geh in den Garten am Barbaratag.

Geh zu dem kahlen Kirschbaum und sag:

Kurz ist der Tag, grau ist die Zeit;

der Winter beginnt, der Frühling ist weit.

Doch in drei Wochen, da wird es geschehen:

Wir feiern ein Fest, wie der Winter so schön.

Baum, einen Zweig gib du mir von dir.

Ist er auch kahl, ich nehm ihn mit mir.

Und er wird blühen in seliger Pracht

mitten im Winter in der heiligen Nacht.

 

(Josef Guggenmos 1922-2003, deutscher Lyriker)

 

Frost! Friere mir ins Herz hinein!

Tief in das heißbewegte, wilde!

Daß einmal Ruhe mag da drinnen sein,

wie hier im nächtlichen Gefilde!

 

Nikolaus Lenau (1802 - 1850), eigentlich Nikolaus Franz Niembsch, Edler von Strehlenau, österreichischer Dichter und melancholischer Lyriker

  

╔═.🎄.══════╗

Danke für euren Besuch !

Thanks for your visit !

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Die Uhr in der Alten Riede 1

 

In der Riede tickt die Uhr

der zeitlosen Zeit eine Spur.

Schweig bitte, Wille!

Still bitte, Stille!

In den Wind ritze deine Gravur.

 

©OthMa23.05.2016

 

Le cinéma, c'est l'ecriture moderne dont l'encre est la lumière.

Cinema is the modern script whose ink is light.

Das Kino ist die moderne Schrift, deren Tinte das Licht ist.

  

Jean Cocteau (1889 - 1963) war als Universalkünstler bekannt und entwickelte sich immer mehr zum maître de plaisir von Paris. Er betätigte sich als Schriftsteller (Lyrik / Novelle / Roman / Drama), als Maler und Zeichner, er schrieb Drehbücher und drehte auch Filme (u.a. Die Schöne und das Biest von 1949).

Georg Trakl "Herbst"

Wie du die Blätter golden färbst,

Deiner reinen Luft so klar und still,

Noch einmal ich mich freuen will.

 

Theodor Fontane

Ray Davies dedicates "Waterloo Sunset" and "Days" to Pete Quaife at Glastonbury 2010

www.youtube.com/watch?v=n6hMWM_zW70

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[...] We were quiet like two gardens at night/Listening to the whispering of the/Wellsprings of our hearts [...] The birds sang nothing but hymns/So much did we love each other/ Today I cry alone/The homeless animals sleep [...] - Claire Goll

  

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