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Sõru port

Hiiumaa island, Estonia, July 2013

Hänilane ehk karjalind, karjatsirk, karjavästrik, veistevästrik, lambalind, lambatsirk, lambalinavästrik, lambahällulind, lambatalleke, kesvatalleke, kollane västrik, kollane linalind, soovästrik, märjavästrik

 

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Läbi lahtise akna oli maja taga kulli hõiget kuulda, panin kiiruga riide ja tormasin sündmust kaema, äkitselt olid kõik linnud veel ärevamaks muutunud ja kisasid väga kõvasti. Kahjuks kulli enam ei näinud.

Taken at Seurasaari, Helsinki in February 2011.

Taken at Seurasaari, Helsinki.

Hänilane ehk karjalind, karjatsirk, karjavästrik, veistevästrik, lambalind, lambatsirk, lambalinavästrik, lambahällulind, lambatalleke, kesvatalleke, kollane västrik, kollane linalind, soovästrik, märjavästrik

 

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Photo: Hausverzierung am Kaiser-Friedrich-Ring in Wiesbaden

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Erwache, meine Seel, und sage Lob dem Herren

 

1.) Erwache, meine Seel, und sage Lob dem Herren,

O Gott, wie bist du doch so rühmlich für und für!

Dein großer Schein bestrahlt den Weltkreis weit und ferren,

Dein Schmuck, in dem du gehst, ist nichts als Schmuck und Zier.

 

2.) Dein Kleid ist reiniglich und sauber zubereitet,

Ist auf den Glanz gemacht und lichter Schönheit voll:

Du hast das blaue Tuch des Himmels ausgebreitet

Dir zur Tapezerei, als wie ein König soll.

 

3.) Die Decke, welche dir dies hohe Haus muss tragen

Und du hast aufgewölbt, ist unerschöpftes Meer.

Das Wasser ist dein Hof, die Wolken sind dein Wagen,

Die Winde flügelst du und jagst sie vor dir her.

 

4.) Die Winde flügelst du und schickst sie all zusammen

Wie treue Boten aus, dein Herold ist die Luft,

Der Donner höret dich, der Sturm und schnelle Flammen

Erzeigen ihren Dienst, wenn deine Stimme ruft.

 

5.) Du hast des Himmels Fuß, die große Last der Erden,

Dein weises Meisterwerk, in starken Grund gelegt,

Den Bau ihm lassen selbst zur Gegenwaage werden,

So dass er weder sinkt, noch auf die Seite schlägt.

 

6.) Du hattest ihm vorhin zum Mantel umgegeben

Die bodenlose See, ihr Schaum ging überher.

Die Felsen, so ihr Haupt dermaßen hoch erheben,

Die standen zugedeckt und waren lauter Meer,

 

7.) Jedoch so bald dir nur geliebet hat zu wincken,

Hat auch die wilde Flut ihr einen Weg gesucht.

Auf deiner Stimme Blitz fing alles an zu sinken,

Die Wellen wurden scheu und eilten in die Flucht.

 

8.) Die Berge mengten sich der Luft mit ihren Spitzen

Und ragten stolz herfür, das Feld ward abgesenkt,

Die Klippen mussten stehn, die tiefen Täler sitzen,

Da wo du jeglichem hast seinen Ort geschenkt.

 

9.) Du hast der breiten See den Grenzestein gezeiget,

So dass ihr kühner Lauf nun seine Schwelle weiß

Und nicht mehr unbepfält an fremdes Ufer steiget.

Und nicht mehr überfällt den müden Erdenkreis.

 

10.) Die flachen Gründe sind der Brunnen kühle Stelle,

Worein sie hat gepflanzt dein unerschöpfter Sinn.

Hier sucht ihr freien Gang die Flut der reichen Quelle,

Hier rauscht der Flüsse Strom an rauen Bergen hin.

 

11.) Dies hast du für die Tier' auch also haben wollen,

Damit kein Mangel sei auf ihrer grünen Bahn

Und sie den heißen Durst genüglich stillen sollen,

So dass des Wildes Heer sich fröhlich letzen (a) kann.

 

12.) Hier hört man um den Strand auf hohen Ästen singen

Die schöngemalte Schar der weiten Himmelsluft,

Hier hört man sie mit Lust die Tageweise (b) schwingen,

Das Tal und Feld und Wald und Ufer widerruft.

 

13.) Du machst die Berge nass, schickst angenehmen Regen

Aus deinen Wolken her mit einer milden Hand.

Die Luft muss schwanger sein, gebären deinen Segen,

Dein süßer Perlentau befeuchten alles Land.

 

14.) Du lässest für das Vieh entsprießen feiste Weide,

Du gibst ihm weiches Gras und schaffest Futter ein.

Das Volk der Sterblichen hat Kräuter und Getreide,

Damit es beides satt und auch gesund kann sein.

 

15.) Der Menschen Herz und Blut wird durch das Blut der Erden

Den Wein, den Sorgentrost, zur Fröhlichkeit gebracht,

Sein Antlitz kann von Öl erquickt und schöner werden,

Die Glieder von der Kraft des Brotes stark gemacht.

 

16.) Dass so viel Bäume sich durch Tal und Berg erhöhen

Und wachsen ungeprosst (c) und haben vollen Saft,

Dass auf dem Libanon die festen Zedern stehen,

Das wohlgeschmackte Holz, dies hast du auch geschafft.

 

17.) Hier pflegt in stiller Ruh' der Sperling aufzurüsten,

Sucht für sein leichtes Nest ihm einen kleinen Raum.

Hier sieht man hoch empor den stolzen Reiher nisten,

Fast um ein großen See, auf einem Tannenbaum.

 

18.) Die zarte Hündin kennt, dass Berge für sie dienen,

Die Gemse schwinget sich auf Klippen in die Luft.

Die samenreiche Zucht der flüchtigen Kaninen (d)

Hat ihren Aufentalt in wilder Felsen Kluft.

 

19.) Damit das Jahr von uns kann eingeteilet werden,

So muss des Mondens Nadt (e) jetzt leer, jetzt trächtig stehn

Es weiß des Tages Zier, die Herze dieser Erden,

Die Sonne, welche Zeit sie soll zu Bette gehn.

 

20.) Du heißest alles Land durch Finsternis verbleichen

Und gibst den Wolken um das braune Kleid der Nacht.

Dann hört man wie die Tier' aus ihren Löchern weichen

Und wie das scheue Wild sich durch die Büsche macht.

 

21.) Der Wälder Furcht und Kraft, die jungen Löwen, wissen

Wo Raub zu suchen sei in ihrer Hungersnot,

Dieweil sie einig dich, nur einig dich, begrüßen

Und brüllen auf zu dir, du auch der Tiere Gott!

 

22.) Wenn dann der Sonnen Gunst mit einem güldnen Blicke

Den Erdenkreis erweckt von seiner langen Ruh,

Da nehmen sie den Weg in voller Schar zurücke

Und läuft ein jegliches auf seine Höhle zu.

 

23.) Dann legt der Mensch sich an, verbringt auf seinem Grunde

Und Äckern den Beruf, wozu er ist bestimmt

Und wird der Erden Arzt, bis dass die Abendstunde

Die Arbeit und den Tag zugleiche von ihm nimmt.

 

24.) O Herr, wie wunderbar und groß sind deine Werke!

Wer ist es, der sie kennt und alle nennen soll?

Du, du hast dies getan durch deine weise Stärke:

Das ganze weite Rund ist deiner Güte voll.

 

25.) Was dann die See betrifft, wer will ergründen können

Das Vieh der reichen Flur und kalte Schuppenheer?

Denn die Gestalt an ihm ist nimmer auszusinnen,

Die Anzahl nur allein so groß nicht als sein Meer.

 

26.) Hier läuft das kühne Schiff dir Wette mit dem Winde,

Und eilt geflügelt fort durch seine nasse Bahn,

Hier hast du eingesetzt den Walfisch in die Gründe,

Damit er lustig sein und fröhlich scherzen kann.

 

27.) Es schaut und wartet, Herr, mit gläubigem Verlangen

Dies was hier schwebt und lebt auf deine Gütigkeit.

Er dient dir sehnlich auf und hoffet zu empfangen

Die Speise, die du schaffst zu rechter Essenszeit.

 

28.) Sie kommen allesamt und heißen ihnen geben,

Und kriegen Unterhalt, dass keines Mangel hat.

Sie kommen allesamt und du erquickst ihr Leben.

Tust du die Hand nur auf, so sind sie gänzlich satt.

 

29.) Woferren aber du verbirgest dein Gesichte

Und ihnen ihren Geist erzürnet willst entziehn,

So zittern sie vor Angst, so werden sie zunichte

Und sind ein leichter Staub und Asche wie vorhin.

 

30.) Wird nachmals über sie dein Atem ausgelassen,

So lebt was jetzund schon vom Leben nicht mehr weiß

Und kann ihm neue Luft und frische Kräften fassen,

Ja, du verjüngest auch den ganzen Erdenkreis.

 

31.) Des Herren wertes Lob soll ewig bei uns wallen,

Wir wollen allezeit erheben seine Kraft.

Der Herr der Herren hat ein großes Wohlgefallen,

Hat seines Herzens Lust an Werken, die er schafft.

 

32.) Wenn er die Erde nur ergrimmet an will blicken,

So zittert und erbebt die ganze schwere Last.

Die Felsen geben Dampf, der starken Berge Rücken

Die rauchen, wenn er sie mit einem Finger fast.

 

33.) ich will aus aller Kraft dess Herren Ruhm erheben,

Will preisen meinen Gott mein ganzes Leben lang,

Will, also weit er mir auf Erden Frist wird geben,

Erhöhen seine Macht durch meinen Lobgesang.

 

34.) Hingegen dieses sei er auch von mir gebeten,

Er lasse meine Stimm' aus Gnaden zu sich ein

Und gebe, dass sie kann in sein Gesichte treten,

So wird mein ganzer Sinn zum Singen freudig sein.

 

35.) Der Sünder böse Schar muss ausgerottet werden,

Muss sehn, nach dem sie ringt, den wohlverdienten Tod.

Das gottverhasste Volk muss nicht mehr sein auf Erden:

Du wache, meine Seel', und lobe deinen Gott.

 

(a) laben

(b) Tageslied

(c) ohne Schößlinge, (die die Kraft abziehen)

(d) Kaninchen

(e) Nadt = Nadir, als Nadir wird in der Geometrie und in der Himmelsnavigation der dem Zenit gegenüberliegende Fußpunkt bezeichnet.

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Der Text wurde von mir behutsam, soweit

es die Strophenform und der Endreim zu-

ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen

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Text: Martin Opitz

Melodie: Ohne Angaben

Thema: Der 104. Psalm

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gefunden in:

Martin Opitz: Weltliche und geistliche Dichtung

Berlin und Stuttgart, 1889

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Martin Opitz von Boberfeld (* 23. Dezember 1597 in Bunzlau; † 20. August 1639 in Danzig) war der Begründer der Schlesischen Dichterschule und ein bedeutender deutscher Dichter des Barock.

Opitz war der Sohn des Metzgers Sebastian Opitz und dessen erster Ehefrau Martha Rothmann. Er besuchte ab 1605 die Lateinschule seiner Vaterstadt, wechselte 1614 auf das Maria-Magdalenen-Gymnasium zu Breslau und 1617 an das akademische Gymnasium zu Beuthen/Oder. Nachdem er 1618 einige Zeit als Hauslehrer tätig war, wechselte er 1619 an die Universität nach Heidelberg, wo er Philosophie und Jura studierte. Danach war er in verschiedenen Anstellungen in Heidelberg, den Niederlanden, in Jütland und in Weißenburg/Siebenbürgen beschäftigt. Er kehrte 1623 nach Schlesien zurück und nahm die Stelle eines Rats am Hof zu Breslau bei Herzog Georg Rudolf von Liegnitz an.

1624 veröffentlichte Opitz sein Hauptwerk, das Buch von der 'Deutschen Poeterey'. Hierin beschreibt er Regeln und Grundsätze einer neu zu begründenden hochdeutschen Dichtkunst, die sich nicht an den überlieferten antiken Versmaßen ausrichten, sondern vielmehr eine eigene, der deutschen Sprache gemäße metrische Form finden solle,

in der unreine Reime, falsche Betonungen und Wortverkürzungen keinen Platz mehr haben. Diese Buch gilt als Opitz' Hauptleistung, wobei er sich selbst allerdings auf ein lateinisches Werk über Poetik von Scaliger stützte. Dessen ungeachtet war diese Veröffentlichung sehr wirkungsvoll, die nach Opitz kommenden Dichter sind sämtlich seinem Regelwerk verpflichtet.

Anlässlich eines Besuchs in Wien verfasste Opitz 1625 ein Trauergedicht auf den Tod des Erzherzogs Karl. Dafür wurde er vom Kaiser Ferdinand II. eigenhändig zum 'Poeta Laureatus' gekrönt und 1628 als Opitz von Boberfeld in den Adelsstand erhoben. Opitz selbst machte jedoch Zeit seines Lebens von dieser Nobilitierung keinen Gebrauch.

Zunächst vergeblich bemühte sich Opitz um die Mitgliedschaft in der 'Fruchtbringenden Gesellschaft', einem Dichterkreis. Problematisch war beispielsweise die Tatsache, dass Opitz, obwohl selbst evangelisch, in Schlesien in katholischen Diensten stand. Erst 1629 erreichte er seine Aufnahme.

1634 kehrte er zum Herzog Georg Rudolf von Brieg zurück und ließ sich in Danzig nieder. 1636 trat er in den Dienst von König Wladyslaw IV. Wasa von Polen, der ihn zum Sekretär und polnischen Hofhistoriographen ernannte. In dieser Eigenschaft begann Opitz das Studium der sarmatischen Altertümer, beschäftigte sich daneben mit altdeutscher Poesie. Am 20. August 1639 starb Martin Opitz im Alter von nur 41 Jahren infolge einer in Danzig wütenden Pestseuche. Seine Grabstätte befindet sich in der damals evangelischen Danziger Marienkirche.

 

Jõgitilder ehk vihitaja.

Süvahavva veski juures, 07.06.2017

Tamron 107b with K-1

Sound: www.loodusheli.ee/ET/loomaliigid/linnud/taxonid=326&s...

Gleichwie sich fein ein Vögelein

 

1.) Gleichwie sich fein

Ein Vögelein

In hohlen Bäum' verstecket,

Wenns trüb hergeht,

Die Luft unstet,

Mensch und Vieh erschrecket.

 

2.) Also, Herr Christ,

Mein Zuflucht ist

Die Höhlen deiner Wunden, (a)

Wenn Sünd' und Tod

Mich bracht in Not,

Hab ich mich drein gefunden.

 

3.) Darin ich bleib,

Ob Seel' und Leib

Hier von einander scheiden,

So werd' ich dort

Bei dir, mein Hort,

Sein in ewigen Freuden.

 

4.) Herr Jesu Christ,

Mein Trost du bist

An meinem letzten Ende,

Wenn ich hinfahr,

Mein Seel' bewahr,

Ich b'fehl sie in dein' Hände.

 

5.) Ehre sei nun

Gott Vat'r und Sohn,

Und Heilgem Geist zusammen.

Zweifle auch nicht,

Weil Christus spricht:

Wer glaubt, wird selig. Amen!

 

(a) Der Betenden der früheren Jahrhunderte liebte es, die Seitenhöhle an Christi Leib als Fluchtort anzusehen, in die er sich - wie eine Taube in eine Felsenkluft - retten könne.

 

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Autor: Johannes Major

Die o.a. Verse wurden in einigen Gesangbüchern

auch dem Lied 'Ach Gott und Herr, wie groß und schwer'

von Martin Rutilius angehängt

Melodie: Ach Gott und Herr, wie groß und schwer

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Geistliches neuvermehrtes Gothaisches

[evangelisches] Gesang-Buch

mit 1369 geistreichen Liedern und Gesängen

Verlag und Druck Johann Christoph Reyher

Gotha, 1767

Liednummer 267

Thema: Glaube, Kampf und Rechtfertigung

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Johannes Major (lat. für: Groß; * 26. Dezember 1564 in Reinstädt; † 4. Januar 1654 in Jena) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Theologe und Lieddichter.

Major wurde als Sohn des Bauern Johannes Groß († 1597) und seiner Frau Magaretha Ackermann geboren und besuchte die Dorfschule seines Heimatortes. Wegen überdurchschnittlicher Begabung durfte er ab 1574 in Weimar die weiterführende Schule besuchen, wo er einige Klassen überspringen konnte. Nach einer Unterbrechung wegen einer Erkrankung wurde er, nach Weimar zurückgekehrt, wegen seiner außergewöhnlich guten Stimme bei den Kurrendesängern, in der Kantorei und in die fürstliche Kapelle aufgenommen.

Ab 1581 besuchte die Schulen in Stettin, Kolberg und Hof. 1584 nahm er ein Studium an der Universität Jena auf, das er durch ein Stipendium bestritt. Nebeneinkünfte verschaffte er sich, in dem er mathematische Vorlesungen hielt. Georg Mylius, ein lutherischer Theologe, der von 1548 bis 1607 lebte und der 1589 nach Jena gekommen war, förderte Johannes Majors Studium der Theologie und stellte ihm seine Bibliothek zur Verfügung. Durch eine Stellung als Hofmeister der Herrn von Ritzenstein konnte Major seine finanzielle Lage verbessern.

Als Mylius 1592 nach Wittenberg ging, um dort die Visitationen durchzuführen, begleitete Major ihn als Berater. Noch im selben Jahr übernahm er eine Anstellung als Pfarrgehilfe (Diakon) in Weimar und 1605 wurde von Herzog Johann III. von Sachsen-Weimar zum Superintendenten nach Jena berufen. 1611 übernahm Major nach dem Tod von Petrus Piscator eine Professur der Theologie an der Jenaer Hochschule und promovierte hierfür 1612 zum Doktor der Theologie. Während seiner 43-jährigen Tätigkeit als Professor der Theologie war er in den Zeiten des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648) vier Mal Rektor der Jenaer Akademie, zudem Prorektor und mehrfach Dekan der theologischen Fakultät. An Altersschwäche verstorben, wurde er am 8. Januar 1654 in der Stadt- und Pfarrkirche St. Michaelis in Jena beigesetzt worden. Major war zwei Mal verheiratet und hatte zahlreiche Nachkommen. Den Bedrängnissen der Kriegshandlungen im Dreißigjährigen Krieg setzte er in seinen Liedern eine von Glaubensgewissheit und Gottvertrauen zeugende Haltung entgegen. Johannes Major darf nicht verwechselt werden mit Johann Major (1533-1600), der als evangelischer Theologe philippinischer Richtung und Schriftsteller wirkte.

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.. and dont look at the paparazzi

my first test with lightroom 3.

Sieh, wie sie hernieder schweben

 

- Der letzte Schnee -

 

1.) Sieh, wie sie hernieder schweben,

Viel tausend Vögelein!

Die haben ein lustig' Leben

Und sind doch noch so klein.

 

2.) Was machet ihr doch da nieden,

Ihr Wintervöglein all?

Der Winter ist geschieden

Mit seinem Flockenfall.

 

3.) Ihr habt euch vielleicht verspätet,

Und lauft nun wie ein Dieb,

Als hätte man euch gerätet

Wie Weizenmehl durchs Sieb.

 

4.) 'Nein, nein, wir kommen noch zeitig,

Zum Winter gehören auch wir.

Wir halten an das uns, was heutig,

Das Gestrige lassen wir dir.

 

5.) Die meisten von unsern Genossen

Sind längst schon hinab in das Meer.

Doch liegen noch manche verdrossen

An wintrigen Halden umher.

 

6.) Die wollen wir auch vollends holen

Und tragen zum rauschenden Bach,

Dann ziehn mit geflügelten Sohlen

Den früheren Brüdern wir nach.'

 

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Autor: Christian Gottlob Barth

Melodie: ohne Angaben

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Lieder und Gedichte für Christenkinder

Herausgegeben vom Calwer Verlagsverein

Calw, 1842

Thema: Winterlied

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Christian Gottlob Barth (* 31. Juli 1799 in Stuttgart; † 12. November 1862 in Calw) war deutscher evangelischer Pfarrer, Pietist, Schriftsteller, Verleger und Kirchenlieddichter.

Barth ist dem württembergischen Pietismus zuzuordnen und gilt als einer der Väter der dortigen Erweckung im 19. Jahrhundert. Er lebte in der Erwartung des nahen Weltendes, all sein Wirken sollte ein Beitrag sein, Gottes Reich herbeizuführen. Er war von 1834–1838 Pfarrer in Möttlingen und wirkte anschließend im Calwer Verlagsverein (gegründet 1833), wo er sich für die Verbreitung christlicher Volksliteratur einsetzte. Bei Reisen nach England und Schottland lernt er die Evangelische Allianz kennen.

Barth ist Dichter vieler Lieder, die teilweise auch Aufnahme in das Evangelische Kirchengesangbuch gefunden haben. Auch verfasste er 1832 'Zweymal zwey und fünfzig biblische Geschichten für Schulen und Familien', eine Kinderbibel im Geiste der Erweckung, wodurch er einer der erfolgreichsten Kinderbuchautoren des 19. Jahrhunderts wurde.

 

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Christian Gottlob Barths Lieder/ Hymns

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Aussaat und Ernte

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Hab ich jemals denn gesät

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Frühlingslied

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Ihr Gräslein, ihr Gräslein, wo kommet ihr her

O Natur, wie bist du schön

Wohlauf, hinaus ins Freie

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Herbstlied

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Der Wind geht übers Stoppelfeld

Halt, lass die Blumen stehen

Herbst, nun sage mir doch an

Kommt her und sehet an, wie reich die Reben

Nun hinaus zum Garten

Nun seh sich einer an, wie reich die Reben

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Nachfolge, Kirche und Mission

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Jesu, bittend kommen wir

Volk des Herrn, erhebe dich

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Neujahr

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Alles ist, wies gestern war

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Offenbarung

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Auf den großen Tag des Herrn

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Passion

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An diesem Kreuze hing er

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Reformationsfest

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Meister zu helfen, komm und erscheine

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Tod und Ewigkeit

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Es geht ein Sämann durch das Feld

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Winterlied

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Der Winter ist ein geschickter Mann

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Ach wie soll ich gnug dich preisen

Ach, wie gut ist unser Hirt

Alles liegt im Schlafe

Auf den Bergen, auf den Heiden

Auferstanden, auferstanden, ist der Herr der Welt

Brüder, streuet guten Samen

Dein Ruhm, o Herr, soll nimmer schweigen

Der du dein Volk zerstreuet hast

Der du in Todesnächten erkämpft das Heil der Welt

Der Herr ist unser Hirte, wo ist ein Hirt wie er

Der Pilger aus der Ferne zieht seiner Heimat zu

Der Tag ist neu erstanden

Die Kirche Christi, die er beschützt

Die Schnitter ziehn hinaus

Die Sonne ist herunter

Du bist unsre Zuversicht, du bist unsre Stärke

Du Hirte mit dem Wunderstab, der treu die Herden leitet

Du lässest sie uns neu beginnen

Ei, wie froh, wie froh

Ein Kind, das seinen Heiland kennt

Ein neues Jahr des bangen Wartens

Ein Paradies war einst die Welt

Ein Wandrer zieht mit seinem Stab

Einen guten Hirten hab ich und auf seiner Weide

Einst sah ich eine Henne sitzen

Entflohen aller Not

Erhebe dich aus deinem Jammer

Erhebe dich, du Volk des Herrn, so reich

Es leuchteten Planeten

Es steht ein kunstlich Haus

Es wallt ein Volk auf Erden

Es wird so hell dort in der Luft

Flügel her zur Morgenröte

Freude, Freude, heut erscheinet

Frühling, der die Welt verklärt

Frühling, Frühling, sag, warum

Frühling, halt ein wenig

Geh mit denen, welche gen+hn

Gehet hin und rühmt den Namen

Guten Morgen, Welt, Berg und Tal

Halte selber bei mir Wacht

Hebt eure Augen zu den Höhen

Herr der Himmelsheere, aus dem tiefen Meere

Herr Jesu, du hast einst mit Huld die Kindlein

Hirt und Hüter deiner Herden

Hochgelobter Fürst des Lebens

Hört ihr die Stürme laufen

Hüter, ist die Nacht verschwunden

Ich danke dir, mein lieber Gott

Ihr selgen Kreuzgenossen, gedenkt doch

In der einen Hand die Kelle

In der Welt ist Finsternis

Jerusalem, du Gottesstadt, gedenke deiner Plagen

Kommt in Josephs Garten

Kommt, Lämmlein, waidet nur

Kommt, preiset und rühmet den Namen

König, dem kein König gleichet, Kröne unser Werk

Lass deinen Odem wehen

Lasset uns von Zion singen

Lasst uns jauchzen, lasst uns singen

Lasst uns unsern Heiland preisen

Licht und Recht ist allenthalben

Liebesgrüße aus der Ferne

Lobet, ja lobet den himmlischen Hirten

Machet euch bereit, zu preisen den Allmächtgen

Macht unserm König ebne Bahn

Meister, welchem nichts misslinget

Mit deinen Fahnen ziehen

Neujahr und neuen Mut

O du Mann voll Schmerzen

O Heiland, wär ich so ein Kind

O Heilger Geist, kehr bei uns ein, mach unsre

O, wie lieb und teuer ist das Lebenswort

Ostern, Ostern, Frühlingswehen

Schlagt an die Sichel, Brüder

Seht, hier in der Krippen

Sei du in unserm Kreise, Herr Jesu

Sieh, hier sind wir, heilger Meister, Herr und König

Sieh, wie sie hernieder schweben

So sprich denn selber, Herr, das Amen

Sterne leuchten, Sonnen glühn

Treulich nimmst, o guter Hirte, du dich deiner herde an

Warum ists doch so hell

Was fliegen für weiße Vögelein

Was Glaube tut, ist wohl getan

Was ist des Kindes größtes Glück

Was wird ich heut empfangen

Weizenfeld, Weizenfeld

Wenn die Berge wanken und ihr Gipfer fällt

Wenn ich am Morgen früh aufsteh

Wer darf durch das Meer sich wagen

Wer Jesum liebt, der hat es gut

Wer soll ihn fortan haben, des Jordans schönen Strom

Wie ist es einem Kind zu Mut

Wie ists da droben schön

Wie schöne Züge hebet mir mein Bibelbuch hervor

Wieder ist ein Tag herum

Willkommen, schöner Morgen, nach einer sanften Nacht

Wir bitten dich, Herr Jesu Christ, der du zur Rechten

Wir haben einen Hirten und der hat uns

Wir rühmen, Herr, dein groß Erbarmen

Wo ist der Knecht des Herrn zu Haus

Wo soll ich hin, auf Erden ist kein Raum

Wohlan, ein neuer Tag bricht an

Wüssten wir von keinem Frieden

Zeuch Macht an, Arm des Herrn

Zieh fröhlich hinaus zum heilgen Krieg

Zieht, Brüder, zieht in Jesu Namen

 

Kingfisher week! This week I will publish a new kingfisher photo every workday.

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