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The cover of a 1960s reprint of the 1945 German/English edition of "Emil und die Detektive," one of the most well loved German children's books by Erich Kästner.
Der schwarze Mann.
Es kommt ein schwarzer Mann ins Haus
mit Besen und mit Leiter;
der fegt uns die Kamine aus
und geht zum Nachbar weiter.
Ei - da kommt er ja zum Haus heraus.
Sein Gesicht ist ganz voll Ruß.
Da ruft der Simon:
Schwarzer Mann, schwarzer Mann!
Hup di wup - ist er schon da
und macht den Simon einen Wischer ins Gesicht - ha ha ha!
Unterordnung und Gehorsam („Schwarze Pädagogik“)
Die Figur des Schornsteinfegers wird hier bewusst als Kinderschreckfigur (der „schwarze Mann“) instrumentalisiert.
Die Lektion:
Wer frech ist, spottet oder sich nicht an die Regeln hält (wie der Junge Simon), wird unverzüglich und körperlich bestraft. Der Schornsteinfeger fungiert als Disziplinierungswerkzeug. Kinder sollten durch die Angst vor Zurechtweisung und Demütigung zu absolutem Gehorsam und Wohlverhalten erzogen werden.
Akzeptanz von Züchtigung und Schadenfreude
Der Text endet mit dem grausamen, aber damals typischen Element: Nachdem Simon die Rußwischer ins Gesicht bekommt, heißt es „ha ha ha!“.
Die Lektion:
Die Bloßstellung und die körperliche Lektion werden als völlig legitim und sogar lustig dargestellt. Kinder lernten daraus, dass die Bestrafung von Fehlverhalten durch eine Autoritätsperson absolut richtig ist und man den Bestraften danach auslachen darf (Schadenfreude als Erziehungsmittel).
Buchseite 22
Text:
Das Auto ist so müde.
Die Räder mögen nicht mehr.
Das sagt das Auto: Ich hab Hunger,
mein Bauch ist ganz leer.
Der Mann gibt dem Auto Benzin und Öl.
Da sagt der Motor:
Nun kann ich wieder sausen.
Da sagt der Dieter:
So einen Volkswagen kaufe ich mir auch.
Das Trennungs-Gleichheitszeichen
Phänomen:
Das Wort „Volks=Wagen“ ist mit einem Doppelstrich (=) statt eines Bindestrichs (-) getrennt.
Hintergrund:
In der deutschen Frakturschrift (und alten Antiqua-Schriften) war das Gleichheitszeichen der standardmäßige Trennungsstrich am Zeilenende oder bei Zusammensetzungen.
Das lange „S“ (ſ)
Phänomen: In Wörtern wie „ſo“, „ſagt“ oder „ſauſen“ wird ein Buchstabe verwendet, der wie ein f ohne Querstrich aussieht.
Hintergrund: Das ist das „lange s“ (ſ). Es wurde früher im Wortanfang und im Wortinneren genutzt. Das bekannte runde s stand nur am Wortende.
Buchseite 44
Text
Der tote Voel.
Am Weg liegt ein Vogel. Hilde hebt ihn auf.
Sein Köpfchen hängt herab. Die Beine sind steif
gefroren. Sein Herzlein schlägt nicht mehr. Der
arme Vogel ist tot. Warum hat das arme Tier-
lein sterben müssen?
Die Raben.
Sieben Raben hacken im Schnee. Hu, wie
kalt! und soviel Hunger! Sie hacken im Schnee
herum, aber umsonst. Da fliegen sie weiter.
Krah - krah! Eine böse Zeit der Winter.
Weckung von Mitgefühl und Empathie (Herzensbildung)
Emotionale Bindung:
Der Text „Der tote Vogel“ nutzt gezielt Diminutive (Verkleinerungsformen wie „Köpflein“, „Herzlein“, „Tierlein“). Diese Sprache soll bei den Kindern Mitleid, Sanftmut und ein Gefühl der Fürsorge für schwächere Lebewesen hervorrufen.
Begegnung mit dem Tod:
Kindern wird hier ein behutsamer, aber ungeschönter Zugang zu den Themen Sterben, Vergänglichkeit und Trauer geboten. Die Leitfrage „Warum hat das arme Tierlein sterben müssen?“ regt zum Nachdenken an und bricht ein Tabu.
Vermittlung von Naturwissen und Realismus
Härte des Winters: Anders als in modernen Kinderbüchern wird der Winter nicht nur als romantische „Schneepracht“ zum Rodeln dargestellt, sondern als existenzielle Bedrohung („Eine böse Zeit, der Winter“).
Überlebenskampf der Tiere:
Die Geschichten erklären kindgerecht die biologischen Realitäten der Jahreszeit – Kälte, gefrorener Boden und der akute Nahrungsmangel für Wildtiere („Und so viel Hunger! Sie hacken im Schnee herum, aber umsonst.“).
Sprachliche und lautmalerische Förderung
Atmosphärische Sprache:
Durch Ausrufe wie „Hu, wie kalt!“ wird die Kälte für das Kind beim Lesen fast körperlich spürbar gemacht.
Onomatopoesie (Lautmalerei): Das „Krah – krah!“ der Raben verknüpft das geschriebene Wort direkt mit dem realen Naturgeräusch. Das erleichterte Leseanfängern das lebendige, betonte Vorlesen.
Buchseite 85
Text
Zeile 1:
1 2 3, du bist frei,
Zeile 2:
4 5 6, alte Hex,
Zeile 3:
7 8 9, du mußt es sein.
Zeile 4:
Mein Führer!
Zeile 5: Ich denke an dich
Zeile 6: und habe dich lieb
Zeile 7: wie Vater und Mutter.
Zeile 8: Ich will dir
Zeile 9: immer gehorsam sein
Zeile 10: wie Vater und Mutter.
Die Perfiderie liegt darin, dass der Diktator hier sprachlich mit den eigenen Eltern gleichgesetzt und bedingungsloser Gehorsam als kindliche Pflicht eingefordert wird – verpackt im gewohnten Ablauf eines Kinderspiels, um die Indoktrination schon im ersten Schuljahr ganz tief zu verankern.
The insidiousness lies in the fact that the dictator is linguistically equated here with the child’s own parents, and unconditional obedience is demanded as a child’s duty—all packaged within the familiar framework of a children’s game, in order to deeply embed the indoctrination as early as the first year of school.
Buchseite 52
Text
Beim Kasperl.
Seid ihr alle da - Ja - Dann schreit einmal hurra! -
hurra! - Es geht los! Der Schutzmann will den Kasperl einsperren,
weil er das Krokodil erschlagen hat. Aber das läßt sich der Kasperl nicht gefallen. Er wirft den Schutzmann hinaus. Hu, da kommt der Teufel - kohlschwarz. Der will den Kasperl holen. Da wird der Kaperl wild Er haut so lange zu, bis der Teufel tot ist.
Da müssen die Kinder laut lachen und der Kaspel sagt:
Ich bin der Hanswurst,
hab allweil Durst
und Hunger, au weh,
von der Nas´ bis zur Zeh´.
Lustig ist die Fasenacht.
Kurt hat sein Gesicht mit Ruß angemalt. Und seine Hände
auch. Er hat einen alten Zylinder auf, weil er heute ein Neger
ist. U-a schreit er immer. Da laufen die kleinen Kinder davon.
Gut-Böse-Dichotomie: Es gibt eine klare, unmissverständliche Trennung zwischen Gut (Kasperl/Gesetz) und Böse (der „kohlschwarze“ Teufel, das Krokodil).
Erziehung zur Gehorsamkeit und Ordnung: Der Schutzmann (die Polizei) greift ein, weil Kasperl das Krokodil erschlagen hat. Auch wenn Kasperl im Spiel den Schutzmann hinauswirft, folgt sofort die Strafe in Form des Teufels, der ihn holen will.
Das Kind soll lernen, dass Verstöße gegen die Ordnung Konsequenzen haben und die Obrigkeit (symbolisiert durch Justiz, Polizei oder übernatürliche Moralinstanzen) letztlich die Kontrolle behält.
Kathartischer Humor: Das laute Lachen der Kinder über das Prügeln des Teufels diente als Ventil, um mit Ängsten umzugehen und die moralische Lektion spielerisch zu verinnerlichen.
Abwertung des „Anderen“: Das Verkleiden mit Ruß und Zylinder reduziert nicht-weiße Menschen auf ein reines Zerrbild, eine Karikatur und ein Faschingskostüm.
Erziehung durch Angst und Ausgrenzung: Der Satz „Da laufen die kleinen Kinder davon“ vermittelt eine klare pädagogische Botschaft: Das Fremde, Dunkle und Unbekannte ist hässlich, beängstigend und führt zu Isolation. Es wird bewusst ein Feind- und Angstbild im kindlichen Bewusstsein verankert, das Empathie mit vermeintlich „Anderen“ im Keim ersticken soll.
Normalisierung von Rassismus: Indem diese Darstellung in eine alltägliche, kindliche Szene (Fasenacht/Karneval) in einem Erstlesebuch eingebettet wird, lernten Kinder, dass rassistische Stereotype normal, harmlos und „lustig“ seien.
Am Samstag haben wir den ganzen Tag das schöne Wetter in Potsdam genossen! 🌞 Wir haben die russische Kolonie Alexandrowka im Norden der Stadt besucht und auch das holländische Viertel im Stadtzentrum, wo wir eine Mittagspause gemacht haben. Beim Besuch des Bassinplatzes sind wir auf das Afrika Festival gestoßen, wo wir Livemusik 🎶 gehört und uns die Marktstände angeschaut haben. Besonders schön fanden wir, durch den Sanssouci Park zu gehen und uns das Neue Palais und das Schloss Sanssouci anzuschauen. Nach einem langen, aufregenden Tag haben wir schließlich eine kleine Pause am Fluss gemacht. 😴
🔊 Mach bei unseren Aktivitäten von dieser Woche mit! Wie jeden Montag machen wir heute einen Kiezspaziergang in Friedrichshain und nächsten Samstag fahren wir nach Dresden! 📢
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On Saturday we spent the whole day enjoying the lovely weather in Potsdam! 🌞 We visited the Russian colony Alexandrowka in the northern part of the city and also the Dutch quarter in the city center, where we had a lunch break. While visiting Bassinplatz we stumbled upon the Afrika Festival where we enjoyed some life music 🎶 and had a look at the market stalls. We especially loved walking through the Sanssouci Park and seeing the New Palace and the Sanssouci Palace. We finally took a little nap on the river bank after our exciting and tiring day! 😴
🔊 Join our activities this week! For example, every Monday we do a neighbourhood walk in Friedrichshain and we are going to Dresden next Saturday! 📢
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Buchseite 31
Text
Schaut, schaut!
Alles ist weiß vor lauter Schnee,
die Dächer, die Gärten, die Wege.
Leise fallen die Flocken vom Himmel.
Auf einmal saust der Wind daher.
Hu, da werden sie wie wilde Buben.
Sie fliegen und mitten ins Gesicht,
auf die Nase, in die Augen, in den Mund.
Puh - da muß man blasen.
Automatisierung von Lauten und Buchstabenverbindungen
Sch-Laut und Wortbilder:
Direkt zu Beginn wird das Wort „Schaut“ wiederholt. Kinder lernen hier das Erkennen der dreibuchstabigen Konsonantenverbindung „Sch“, die für Leseanfänger eine typische Herausforderung darstellt.
Umlaute und Zwielaute (Diphthonge):
Der Text baut gezielt Wörter mit „ä“ (Dächer, Gärten), „au“ (lauter, saust) und „ei“ (weiß, leise) ein. Diese Lautkombinationen müssen Erstklässler silbenweise erlesen und als feste Wortbilder abspeichern, um flüssig lesen zu lernen.
Der Text verknüpft das Lesen mit einer den Kindern bekannten Alltagssituation (Schneefall, Wind und eine Schneeballschlacht). Das Bild unterstützt das Leseverständnis, da die Kinder das Gelesene direkt visuell zuordnen können.
Lautmalerei und rhythmisches Sprechen
Ausrufe wie „Hu!“ oder „Puh!“ dienen dazu, das betonte, emotionale Vorlesen zu üben. Sie ahmen das Geräusch des Windes nach oder regen zum Mitmachen an („da muß man blasen“), was die kindliche Aufmerksamkeit hochhält und die Sprachentwicklung spielerisch fördert.
Buchseite 78
Text:
1. Abschnitt g G
gi ga ga [Huhn] gi ga ga ein Auge eine Geige
2. Abschnittl l b h ch f j
(Exakt diese Reihenfolge der Schleifenbuchstaben)
la la la bim bam bum
alle malen
alle üben
blaue [Blumen] gelbe Blätter (Die Zeichnung stellt Blätter dar)
ha ha alle lachen juhu
hü hü Gaul Olga lauf (Am Ende steht ein einfaches „lauf“
fünf [Hase]
Buchseite 77
Text:
1. Block Übungsbuchstaben: i e m
Text: in im [Birnen] im [Korb]
2. Block Übungsbuchstaben: e ei
Text: ein [Zelt] eine [Fahne]
3. Block Übungsbuchstabe: u
Text: u ein [Igel] mu mu
4. Block Übungsbuchstaben: o a O A
Text: o eine [Maus] o eine [Katze]
5. Block
Text: miau miau (Die Katze macht „miau miau“
6. Block
Text: meine Oma Anni
1. Übungsblock: V W
Kopfzeile: V W (als große Übungsbuchstaben)
Zeile 2:
Die armen Vöglein lei-
Zeile 3:
den im Winter viel Not.
2. Übungsblock: U
Kopfzeile: U (als großer Übungsbuchstabe)
Zeile 5: Wieviel Uhr ist es?
Zeile 6: Uhr Ührlein, Ohr Öhrlein,
Zeile 7: Auge Äuglein.
3. Übungsblock: z Z ß
Kopfzeile: z Z ß (als kleine Übungsbuchstaben)
Zeile 9: Zenzi hat Zahnweh. Der
Zeile 10: Zahn muß heraus.
Text:
Die Sonne scheint warm.
Da ist es schön auf der Weide.
Die Gänse laufen gerne mit der Liesel.
Die schaut gut auf.
Buchseite 7
Information:
Ort (Wo?): Nach der Wechselpräposition „auf“ folgt bei der Frage „Wo?“ immer der Dativ.
Kontrollfrage: Wo ist es schön? Antwort: Auf der Weide (feminin, Dativ von „die Weide“).
Gemeinschaft (Mit wem?): Die Präposition „mit“ verlangt im Deutschen immer den Dativ.
Kontrollfrage: Mit wem laufen die Gänse gerne?
Antwort: Mit der Liesel (Dativ von „die Liesel“).
Die jeweils ersten Sätze der Abschnitte enthalten das Subjekt im Nominativ (Wer-Fall):
Wer oder was scheint warm? → Die Sonne.
Wer oder was läuft gerne? → Die Gänse.
Buchseite 76
Text
Mein Führer.
Ich denke an dich und habe dich lieb
wie Vater und Mutter.
Ich will dir immer gehorsam sein
wie Vater und Mutter.
Und wenn ich groß bin, helfe ich dir
wie Vater und Mutter.
Und freuen sollst du dich an mir
wie Vater und Mutter.
Unter der Fahne.
Das Jungvolk marschiert,
wir schließen uns an
und ziehen zur Fahne.
Wir grüßen die Fahne,
wir grüßen den Führer:
Sieg heil!
Page 76
Text
My Führer.
I think of you and love you
just as I love my father and mother.
I will always be obedient to you
just as I am to my father and mother.
And when I grow up, I will help you
just as I help my father and mother.
And you shall take joy in me
just as you do in my father and mother.
Under the flag.
The Youth Corps marches,
we join them
and march toward the flag.
We salute the flag,
we salute the Führer:
Sieg Heil!
Das übergeordnete pädagogische Ziel dieser Seite ist die totale Vereinnahmung des Kindes. Die traditionelle Erziehungsmacht der Familie (Vater und Mutter) wird hier gezielt untergraben und umgelenkt, um das Kind primär an den Führer und die Bewegung zu binden.
Dieses Gedicht verfolgt eine psychologisch tiefgreifende Absicht:
Es soll die natürliche Bindung des Kindes zu seinen Eltern auf Adolf Hitler übertragen.
Der Refrain „wie Vater und Mutter“.
Erziehung zum Kadavergehorsam.
Vorbereitung auf den Dienst am Staat.
Vorbereitung auf die Staatsjugend:
Das Gedicht erwähnt explizit das „Jungvolk“ (die Unterorganisation der Hitlerjugend für 10- bis 14-Jährige). Obwohl die Kinder beim Lesen dieser Fibel erst etwa 6 bis 7 Jahre alt sind, wird ihnen das Mitmarschieren bereits als das erstrebenswerte, nächste große Ziel vor Augen geführt („Das Jungvolk marschiert, wir schließen uns an“).
Kult um Symbole:
Die Fahne wird als sakrales, beinahe religiöses Objekt dargestellt, dem man sich unterzuordnen hat („und ziehen zur Fahne“, „Wir grüßen die Fahne“).
Normalisierung des nationalsozialistischen Grußes:
Die Seite endet mit der rituellen Grußformel „Sieg heil!“. Indem diese Formel im Leselernprozess laut gesprochen und geübt werden musste, wurde sie im alltäglichen Sprachgebrauch der Kinder komplett normalisiert und fest verankert.
Visuelle Untermalung:
Die Zeichnung zeigt einen Jungen in Uniform (Pimpf), der eine Fanfare bläst. Das Bild transportiert Abenteuer, Kameradschaft und Dynamik, um den militärischen Drill für Kinder attraktiv und begehrenswert zu machen.
Buchseite 80
Text
1. Übungsabschnitt
Übungsbuchstaben: S s (Großes S und kleines rundes s)
Textzeilen:
liebe Sonne scheine
die Schule ist aus
Susi saus
2. Übungsabschnitt
Übungsbuchstaben: v w v (Gegenüberstellung von kleinem v und kleinem w)
Textzeilen:
o die vielen Soldaten
wir rufen hurra
3. Übungsabschnitt
Übungsbuchstaben: St (Die Ligatur St)
Textzeilen:
der Ofen macht die Stube
warm.
Buchseite 79
Text
1. Erster Abschnitt
Übungsbuchstaben oben: D d (Großes und kleines D)
Erste Textzeile: 3 Vögel auf dem Dach
Zweite Textzeile: ade ade
2. Zweiter Abschnitt (Buchstaben t und s)
Übungsbuchstaben oben: t s (Kleines t und kleines s)
Erste Textzeile: „Otto im Auto“ (Anwendung des gelernten t in Otto und Auto).
Zweite Textzeile: „Anton und Anna sausen"
Dritte Textzeile: „Gott ist gut“ (Anwendung von t und s in Gott und ist).
3. Dritter Abschnitt (Buchstabe k)
Übungsbuchstabe oben: k
Erste Textzeile: „Otto kauft ein beim“ (Anwendung im Wort kauft).
Zweite Textzeile: „Onkel.“
Buchseite 75
Text
Und wie die Kinder in den Garten kommen, da jubeln sie laut.Unter den Büschen leuchten die schönen bunten Ostereier: rote, blaue, gelbe, grüne, braune und getupfte.
Das deutsche Kind betet.
Beschütz´, o Gott, mit deiner Hand
mein liebes deutsches Vaterland
und segne, die es leiten,
für jetzt und alle Zeiten!
Auffällig ist die strikte Trennung, aber gleichzeitig bewusste Aneinanderreihung zweier völlig unterschiedlicher Lebenswelten auf einer einzigen Seite:
Der obere Teil (Osteridylle):
Er zeigt eine kindgerechte, unbeschwerte Alltagsszene – das Suchen von bunten Ostereiern im Garten. Die Sprache ist einfach, fröhlich und knüpft direkt an die Erlebniswelt von Schulanfängern an.
Der untere Teil („Das deutsche Kind betet“):
Direkt unter der idyllischen Frühlingsszene bricht der Text radikal mit der kindlichen Unbeschwertheit und schwenkt um auf ein hochpolitisches, nationalistisches Gebet.
Verknüpfung von Religion und Nationalismus:
Traditionell christliche oder familiäre Bräuche (wie Ostern oder das tägliche Gebet) wurden gezielt mit dem Begriff des „Vaterlandes“ vermengt. Das Kind sollte lernen, dass Fröhlichkeit, Glaube und die Pflicht gegenüber dem Staat untrennbar zusammengehören.
Erziehung zur Unterordnung unter die Führung:
Die Zeile „und segne, die es leiten“ ist eine direkte Erziehung zum Gehorsam gegenüber den staatlichen Machthabern. Den Kindern wurde von der ersten Klasse an beigebracht, die Führung des Landes bedingungslos in ihr Gebet und ihr Pflichtbewusstsein einzuschließen.
Identitätskonstruktion („Das deutsche Kind“):
Durch die Formulierung „Das deutsche Kind betet“ wird eine Exklusivität und eine kollektive Identität geschaffen. Das Kind liest hier nicht nur ein Gebet, sondern es lernt, wer es zu sein hat und welche moralische Rolle ihm innerhalb der Volksgemeinschaft zugeschrieben wird.
Zusammenfassend:
Der pädagogische Hintergrund dieser Seite liegt in der frühkindlichen Indoktrination. Man nutzte die unschuldige Freude über das Osterfest als Vehikel, um Erstklässlern Pflichtbewusstsein, Nationalstolz und Gehorsam gegenüber den politischen Führern als völlig selbstverständliche und gottgewollte Tugenden anzuerziehen.
Gestern waren wir mit einigen Studenten im Deutschen Currywurst Museum! Dort teilten wir uns in zwei Teams auf und spielten ein Spiel, das darin bestand, die Antworten auf viele Fragen rund um die Currywurst im Museum zu finden. Wusstet ihr, dass man Currywurst in vielen anderen Teilen der Welt essen kann? Wir konnten auch verschiedene Gewürze riechen, die man auf die Currywurst machen kann und haben ein Computerspiel gespielt, bei dem man so schnell wie möglich Currywurst machen musste. Ah! Und wir konnten auch ein bisschen Currywurst probieren! 😛
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Yesterday we went with some students to the German Currywurst Museum! There, we split into two teams and played a game which consisted of finding the answers to many questions about Currywurst in the museum. Did you know that they also eat Currywurst in many other parts of the world? We also got the chance to smell different spices that you can add on them and play a computer game where you had to make Currywurst as quickly as possible. Ah! And we got to try a little bit of Currywurst too! 😛
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Welche Propaganda war auf den Seiten 67 und 68 zu sehen?
In der Originalliteratur und den bibliografischen Verzeichnissen (unter anderem gelistet unter der Sammlungsnummer Teistler 2662) ist genau dokumentiert, welche politischen Inhalte in dieses bayerische Schulbuch integriert waren.
Auf den Seiten des hinteren Buchdrittels (wozu die Seiten 67–69 gehören) befanden sich folgende propagandistische Kernmotive:
• Der Personenkult um Adolf Hitler: Ein zentrales Element auf diesen Seiten war eine kindgerecht aufbereitete Geschichte oder ein Gedicht über den „Führer“ Adolf Hitler, oft verknüpft mit einer ganzseitigen Illustration, die ihn inmitten von jubelnden Kindern oder Uniformierten zeigte.
• Die NSDAP und das Hakenkreuz: Den Erstklässlern wurde die neue politische Symbolik des Dritten Reiches vermittelt. Zu sehen waren Abbildungen von Hakenkreuzfahnen sowie Lieder oder kurze Texte, die die nationalsozialistische Bewegung verherrlichten.
• Weitere politische Identifikationsfiguren: Neben Hitler wurden auf diesen Seiten weitere Symbole der Zeit thematisiert, darunter Reichspräsident Paul von Hindenburg sowie die technische Errungenschaft der deutschen Graf-Zeppelin-Luftschiffe, um nationalistischen Stolz zu wecken.
What propaganda appeared on pages 67 and 68?
The original literature and bibliographic records (listed, among other places, under collection number Teistler 2662) document in detail the political content included in this Bavarian textbook.
The pages in the rear third of the book (which includes pages 67–69) contained the following key propaganda themes:
• The cult of personality surrounding Adolf Hitler: A central element on these pages was a story or poem about the “Führer” Adolf Hitler, presented in a child-friendly manner, often accompanied by a full-page illustration showing him surrounded by cheering children or people in uniform.
• The NSDAP and the swastika: First-graders were taught the new political symbolism of the Third Reich. The pages featured images of swastika flags as well as songs or short texts glorifying the National Socialist movement.
• Other political role models: In addition to Hitler, these pages highlighted other symbols of the era, including Reich President Paul von Hindenburg and the technical achievement of the German Graf Zeppelin airships, in order to instill nationalist pride.
Buchseite 69
Text
Hinaus in die Ferne!
Wir wandern weit hinaus.
Durch die Felder, auf die Berge, in die Wälder. Unsere Spielleute trommeln und pfeifen. Da geht das Marschieren leicht. Wir singen frisch und frei:
Unsre Fahne flattert uns voran!
Im Walde spielen wir Soldaten. Dann lagern wir und bauen unsere Zelte auf. Der Führer ruft: Holt Wasser! Tragt Holz herbei! Bald brennt das Feuer, bald ist die Suppe fertig. Wie das schmeckt, wenn man hungrig ist! Gar lustig ist das Wandern.
Das vorliegende Bild (Seite 69 der Fibel) zeigt die direkte pädagogische Umsetzung der NS-Ideologie im Erstleseunterricht, die nahtlos an die entfernten Vorseiten anknüpft:
Militarisierung des Alltags:
Das unbeschwerte Wandern in der Natur wird sprachlich und visuell in ein militärisches Manöver umgedeutet („trommeln und pfeifen“, „wir spielen wir Soldaten“, „bauen unsere Zelte auf“).
Vorbereitung auf den NS-Staat:
Die Abbildung zeigt Jungen in Uniformen, die stark an das Jungvolk bzw. die Hitlerjugend erinnern, inklusive des Zeigens einer schwarzen Fahne und dem Absolvieren von Marsch- und Ordnungsübungen.
Führerprinzip im Kleinen:
Der Satz „Der Führer ruft: Holt Wasser!“ überträgt das politisch-ideologische Führerprinzip spielerisch in die Erlebniswelt der Kinder, um Gehorsam und die Unterordnung unter eine Befehlskette als selbstverständlich und positiv („Gar lustig ist das Wandern“) zu verankern.
Buchseite 34
Text
Wir backen feine Sachen.
Wir kaufen ein: Mehl, Eier, Butter, MIlch,
Zucker, Zitronen, Rosinen und Nüsse.
Nun los! Butter in die Schüssel.
Zucker hinein und Eier.
Mehl dazu. Der Teig wird fest.
Mit der Nudelwalze hin und her.
Nun wird es lustig. Alle stechen aus.
Guck, was wird das?
Ein Vogel, ein Stern, ein Herz,
ein Mond und der Nikolaus.
So, das Blech ist voll.
Hinein in den Ofen.
Hm, der feine Duft.
Nun ist es Zeit - heraus damit! M, wie gut!
Grundschulpädagogischer Sinn
Lebenswelt- und Heimatbezug:
Das Backen (speziell das traditionelle Plätzchenbacken) greift eine vertraute Alltagserfahrung von Kindern auf. Die Erziehung orientiert sich an der häuslichen Gemeinschaft und praktischen Tätigkeiten.
Gemeinschafts- und Rollenwerte:
Der Text betont das gemeinschaftliche Handeln („Wir backen...“, „Wir kaufen ein...“, „Alle stechen aus“). Es vermittelt ein Ideal von familiärer Kooperation, Fleiß und häuslicher Ordnung. Zudem wird hier die Vorfreude auf die Vorweihnachtszeit (Nikolaus) pädagogisch genutzt.
Zeitgeschichtlicher Kontext (1933): Während diese konkrete Seite ein harmloses, idyllisches Bild transportiert, dienten solche Fibeln im Jahr 1933 dazu, Kinder über vertraute, emotionale Themen abzuholen, um sie im weiteren Verlauf des Buches an die völkisch-nationale Ideologie des NS-Staates heranzuführen.
Saisonaler und regionaler Lehrplan (Gesamtunterricht):
In der Grundschulpädagogik dieser Ära (Heimat- und Gesamtunterricht) folgte der Leseunterricht oft dem Jahreskreis. Im späten Spätherbst und Frühwinter standen genau diese Themen – Plätzchenbacken, Kerzenlicht und das Warten auf den Nikolaus – im Mittelpunkt der Klassenzimmer.
Religiös-kulturelles Brauchtum:
In Altbayern und Schwaben war und ist der Heilige Nikolaus am 6. Dezember, traditionell oft in Begleitung des Krampus, die zentrale Erziehungs- und Identifikationsfigur vor dem Weihnachtsfest. Das Backen der „Nikolaus“-Form (wie im Text abgebildet) diente didaktisch dazu, die emotionale Vorfreude und Ehrfurcht der Kinder direkt für die Motivation beim Lesenlernen zu nutzen.
Buchseite 71
Text
Unser Star.
Der Frühling ist da und der Star ist wieder dar. O, die Freude, wie er sein Haus wieder findet! Oha, wer ist denn da drin? Ein kleiner frecher Spatz schaut heraus.
Sagt der Star: Willst du gleich aus meinem Haus! Schreit der Spatz: Da wohne jetzt ich. Sagt der Star: Nein, nein, das Haus gehört mir, da habe ich den ganzen Sommer gewohnt. Schreit der Spatz nochmal: Aber jetzt bin ich da, verstanden!
Da wird der Star zornig. Schwuppdiwupp, wirft er den frechen Kerl bei der Türe hinaus. Und dann sagt er zu seiner Frau: Nun wollen wir uns das Stübchen fein einrichten.
Ein Gärtlein für Franz und Frieda.
Die Mutter hat den Kindern in der Gartenecke ein Beet gegeben. Das ist nun ihr Gärtlein. Franz hat den Spaten in der Hand und arbeitet darauf los wie der Vater. Die Frieda macht mit dem Rechen die Erde glatt wie die Mutter.
So, das hätten wir ruft der Franz und wischt sich die Stirne, und jetzt wird angebaut, sagt die Frieda. Sie kniet sich hin und sät Radieschen und Spinat. Franz sagt: Sei nur recht fleißig, ich muß was anderes tun, da wirst du gucken. Und verschwindet im Gartenhaus. Die Frieda denkt: O, du Faulpelz!
Auf einmal kommt der Franz mit einer Vogelscheuche; die hat er ganz alleine gemacht. Da lacht die Frieda laut und sagt: Da werden sich die Spatzen schön fürchten.
Wie sie die Vogelscheuche mitten in das Gärtlein stecken, da fällt der Frieda nach etwas ein. Weißt du, sagt sie, ich setze noch Stiefmütterchen ein, die machen so lustige Gesichter.
Vertraute Lebenswelt: Themen wie Tiere (Vögel, Nistplatzstreit) und Gartenarbeit sprechen die natürliche Neugier und die alltäglichen Erfahrungen von Grundschulkindern direkt an.
Identifikationsfiguren: Die Geschwister Franz und Frieda bieten direkte Identifikationsmöglichkeiten. Kinder in diesem Alter kennen die Dynamik von Arbeitsteilung, kleinen Neckereien („Du Faulpelz!“) und gemeinsamen Projekten.
Starke Visualisierung: Die lautmalerischen Ausrufe wie „Schwuppdiwupp“ und die lebendigen Dialoge (Spatz vs. Star) erzeugen beim Vorlesen oder ersten Mitlesen klare Bilder im Kopf.
Moralischer Lerneffekt: Die Geschichten vermitteln auf spielerische Weise Werte wie Fleiß, das Lösen von Konflikten (das Verteidigen des eigenen Hauses) und die Freude an eigener Kreativität (Bau einer Vogelscheuche).
Historischer Entdeckergeist: Der Text bietet einen sanften Einstieg, um über das Leben von Kindern früher zu sprechen. Begriffe wie „Gärtlein“ oder „Stiefmütterchen“ erweitern spielerisch den Wortschatz.
Buchseite 65
Text
Der große Vogel.
Bwwww rrr www - surrt es in der Luft. Ein Flieger! Da kommt er schon aus den Wolken hervor. Richard, Gustav, kommt heraus, ein Flieger, ein Flieger! Er fliegt ganz niedrig. Rrrrr, wie der Motor surrt! Seht ihr die Fensterchen?
O weh! Jetzt stößt er am Kirchturm an. Aber nein, er fliegt ja viel höher. Da ist er auch schon vorbei. Jetzt ist er schon über dem Wald. Das große Flugzeug ist nur noch ein schwarzer Punkt, aber wir hören es immer noch brummen. Der Richard sagt: Wenn ich groß bin, werde ich ein Flieger.
Lautmalerei für Fortgeschrittene:
Wie beim Eisenbahn-Text (Bucfhseite 64) wird das Motorengeräusch des Flugzeugs („Bwwww rrr www“, „Rrrrr“) genutzt, um Buchstabenkombinationen (besonders das rollende oder summende „R“ und „W“) lautsprachlich zu üben.
Spannungsaufbau und Satzzeichen:
Durch Ausrufe und Fragen („Ein Flieger!“, „Seht ihr die Fensterchen?“, „O weh! Jetzt stößt er am Kirchturm an.“) lernen Erstklässler, die Betonung beim Lesen dynamisch anzupassen und Satzzeichen (Ausrufe- und Fragezeichen) richtig zu interpretieren.
Buchseite 64
Text
Eine feine Reise.
Hansel, Liesel und die kleine Trudi dürfen mit den Eltern zum Onkel fahren. Alle stehen schon auf dem Bahnsteig. Da kommt der Zug. Ratata, ratata! Kinder der Zug ist da!
Einsteigen, einsteigen! ruft der Schaffner.
Schnell nimmt Hansel den großen Koffer, Liesel den kleinen, die Mutter das Schwesterchen, der Vater den Rucksack und die Tasche, und wupp, wupp - wupp, wupp - sind alle vier, nein, alle neun, drinnen in der Eisenbahn: Der Vater, die Mutter, der Hansel, die Liesel, das Schwesterchen, der große Koffer und der kleine, der Rucksaack und die Tasche! Hops - da kommt der Zehnte, der Waldi. Er fährt auch mit. Wau, wau, wie er sich freut!
Jetzt geht es los. Schwer geht´s, sagt die Lokomotive zuerst. Schwer geht´s! Sie fährt noch ganz langsam. Dann aber ruft sie: `s geht schon besser, `s geht schon besser! `s geht schon besser! und fährt immer schneller. Dann ssssssaust sie und die Kinder schreien vor Freude: Ratata, ratata, ratata, ratata - - -.
Lautmalerei (Onomatopoesie):
Wörter wie „Ratata, ratata“, „wupp, wupp“ und „ssssssaust“ ahmen Geräusche nach. Kinder lernen dadurch, Laute und Buchstaben spielerisch miteinander zu verknüpfen.
Rhythmische Wiederholungen:
Sätze wie „Schwer geht's!... 's geht schon besser!“ erleichtern das flüssige Lesen durch Wiederholung. Sie ahmen das Anfahren und Beschleunigen der Dampflokomotive nach.
Zählübung im Text:
Die Geschichte integriert eine kleine Rechen- und Logikaufgabe („sind alle vier, nein, alle neun... da kommt der Zehnte“), bei der Personen und Gepäckstücke zusammengezählt werden.
Faszination Technik:
Eine Reise mit der Eisenbahn war für Kinder der 1930er Jahre ein hochmodernes, aufregendes Abenteuer. Das Thema weckte große Begeisterung und Lesemotivation.
Vermittlung von Werten:
Der Text zeigt eine ideale, harmonische Großfamilie (drei Kinder, Eltern, Hund). Alle helfen zusammen: Der Junge (Hansel) trägt den großen Koffer, das Mädchen (Liesel) den kleinen, der Vater den Rucksack. Dies spiegelte die damaligen Rollenbilder und Erziehungsideale von Fleiß und Ordnung wider.
🎉 Vielen Dank an alle, die am vergangenen Freitag mit uns auf der Grillparty gefeiert haben! Wir hatten eine tolle Zeit und freuen uns auf einen weiteren besonderen Abend mit euch allen! 🍻⚽ ️
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🎉 Many thanks to those who joined us at our Grillparty last Friday! We had a great time with all of you and hope to see you again at our next event! 🍻⚽ ️
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Buchseite 61
Text
Karo.
Karo wohnt in einer grünen Hüte. Er muß Haus und Hof bewachen. Der kleine Fritz bringt ihm jeden Tag das Futter. Dann bellt der Karo. Das soll heißen: Danke schön! Einmal ist in der Nacht ein Dieb gekommen. Aber Karo packt ihn an der Hose und bellt laut. Gleich war der Vater mit einem Stock im Hof und jagte den bösen Mann davon. Und den braven Karo streichelte er und sagte: Du bist mein treuer Hund.
Das Kälbchen.
Unsere Bleß, die alte Kuh, hat ein liebes Kälbchen. Auf der Stirne hat es einen weißen Fleck. Wenn der Jackel von der Schule heimkommt, darf er es in den Hof führen. Aber das Kälbchen ist stärker als der Jackel. Es reißt ihn am Strick hin und her, es hüpft auf den Misthaufen und schlägt aus. Einmal ist der Jackel hingefallen und das Kälbchen hat ihn mitten durch eine Pfütze gezogen. Da war er gar nicht böse darüber.
Sieben Rätsel.
1. Vorne wie ein Kamm, hinten wie eine Sichel,
nun rat, mein lieber Michel!
2. Wer trägt sei Bett auf dem Rücken?
3. Welches ist das stärkste Tier?
4. Was schlägt und hat doch keine Hand?
5. Welches Schiff ist nicht im Wasser?
6. Welche Schützen schießen nicht?
7. Welche Feigen sind nicht gut?
Lösung: Der Hahn.
Lösung: Die Schnecke (oder die Schildkröte)
Lösung: Die Schnecke.
Lösung: Die Uhr.
Lösung: Das Kirchenschiff (Alternativ: Das Wüstenschiff / das Kamel).
Lösung: Die Sternzeichen „Schütze“ (Alternativ: Die Blattschützen im Pflanzenreich oder Die Weit-/Freischützen im übertragenen Sinne).
Lösung: Die Feiglinge (die feigen Menschen)
Zusammenfassend zeigt die Fibel von 1933 eine Erziehung zur Gemeinschaft, Pflichterfüllung und Naturverbundenheit, die einerseits aus der schülerorientierten Reformpädagogik der 1920er Jahre erwuchs, andererseits aber bereits den moralischen Boden für die autoritäre und gemeinschaftsbezogene Erziehung des neuen Regimes bereitete.
Buchseite 72
Text
Die schönste Zeit.
Das ist die schönste Zeit, wenn es wieder warm ist, wenn alles wieder grün wird. Geht hinaus, ihr Buben und Mädchen! Ihr seid alle eingeladen von der lieben Sonne, von der bunten Wiese, von dem lustigen Bach, von dem grünen Wald. Kommt, wir wollen wandern!
Klein Hedwig.
Klein Hedwig läuft vom Hause fort über das Feld, über die Wiese und hat sich bald verlaufen. Da geht die Mutter aus dem Haus und sucht das Kind. Die Veilchen stehen am Wege und sagen:
Geschwind, geschwind!
Zum Bach geht dein KInd!
Da geht die Mutter schneller. Auf der Wiese nicken die Gänseblümchen und sagen:
Geschwind, geschwind!
Am am Bach spielt dein Kind!
Da geht die Mutter noch schneller. Bei den Bäumen am Bach schauen die Schlüsselblumen aus dem Gras und rufen:
Geschwind, geschwind!
Rette dein Kind!
Da läuft die Mutter wie der Wind. Sie findet das Kind und nimmt es auf dem Arm. Sonst wäre klein Hedwig ins tiefe Wasser gefallen.
Der Kern der Erzählung „Klein Hedwig“ dient als erzieherisches Warnmärchen:
Gefahrenbewusstsein schärfen:
Das Kind läuft unüberlegt weg und bringt sich in Lebensgefahr („...in das tiefe Wasser gefallen“). Die Geschichte soll Kindern drastisch vor Augen führen, dass das unangekündigte Verlassen des sicheren Heims gefährlich ist.
Wert der elterlichen Fürsorge:
Die Mutter wird als rettende Instanz dargestellt, die unermüdlich sucht. Dies stärkt das Vertrauen in die Eltern, betont aber gleichzeitig die Pflicht des Kindes, im geschützten Umfeld zu bleiben.
Natur als Freund und Helfer:
Die Blumen (Veilchen, Gänseblumen, Schlüsselblumen) sind dem Menschen wohlgesonnen. Sie sprechen und helfen der Mutter aktiv, das Kind zu retten.
Harmonisches Weltbild:
Kindern wird vermittelt, dass die Natur eine schützenswerte, lebendige Einheit ist, zu der sie eine respektvolle Beziehung aufbauen sollen („Geht hinaus, ihr Buben und Mädchen! Ihr seid alle eingeladen von der lieben Sonne...“).
Buchseite 25
Text
Am Mahnmal.
Das ist in München. Hier sind 16 deutsche Männer gefallen. Sie sind gestorben für
Adolf Hitler. Alle grüßen die Toten
vom 9. November.
Was die NS-Propaganda mit dieser Seite vermitteln wollte:
Verklärung von Putschisten zu Märtyrern:
Der Text bezieht sich auf den gescheiterten Hitler-Ludendorff-Putsch vom 9. November 1923 in München.
Die Nationalsozialisten versuchten, die dabei getöteten 16 Putschisten als heldenhafte „Blutzeugen“ darzustellen, die angeblich „für Adolf Hitler“ gefallen seien.
Kult um die „Ewige Wache“: Die Zeichnung zeigt das Mahnmal an der Feldherrnhalle in München, an dem dauerhaft eine Ehrenwache der SS (hier symbolisiert durch die beiden Soldaten) stand.
Passanten waren im Dritten Reich gesetzlich verpflichtet, beim Vorbeigehen an dieser Stelle den Hitlergruß zu leisten („Alle grüßen die Toten“).
Frühkindliche Erziehung zum Gehorsam: Durch die einfache, in Fibeln übliche Sprache („Das ist in München. Hier sind...“) sollten Kinder von klein auf lernen, den Tod für die Bewegung und für den „Führer“ als höchste Tugend und Ehre zu begreifen.
Buchseite 63
Text
Das Karussel.
Ein feines Karussell ist da. Es funkelt und glänzt. Ludwig und Hedwig haben Geld von der Mutter. Stolz steigt Ludwig auf einen Schimmel; Hedwig setzt sich in eine goldene Kutsche. Ha-di-ra-di-ru-la-la macht die Orgel. Rund um, immer rund herum! Hei, da dreht sich alles mit: Die Leute, die Bäume, die Häuser. Ja sogar der Kirchturm wackelt. Klingling! So schnell ist es aus. Schade!
Kreisel spielen.
Wenn der Max nicht weiß, was er tun soll, geht er mit seinem Kreisel auf die Straße. Wo es glatt ist, da tanzt der Kreisel am schönsten. Max kann ihn schon mit der Hand andrehen. Die kleine Anna schlägt noch oft daneben. Beim Max macht er oft einen Reisensprung, Gestern ist er ihm durch den Zaun in den Garten gesprungen. Da hätte er ihn bald nicht mehr gefunden.
Lautmalerei & Rhythmus:
Phrasen wie „Ha = di = ra = di = ru = la = la“ oder „Klingling!“ helfen Kindern, Laute spielerisch nachzusprechen und die Silbentrennung zu verinnerlichen.
Wortschatzerweiterung:
Es werden einfache, bildhafte Alltagsszenen genutzt, um Wörter aus der Erlebniswelt der Kinder (Karussell, Schimmel, Kutsche, Kreisel, Straße) einzubringen.
„Das Karussell“:
Vermittelt den Wert von Geld, Sparsamkeit und Dankbarkeit gegenüber den Eltern („Ludwig und Hedwig haben Geld von der Mutter“). Zudem schult es die Akzeptanz von Vergänglichkeit und Regeln – die Freude währt nur kurz („So schnell ist es aus. Schade!“), woran man sich anpassen muss.
„Kreisel spielen“:
Fördert den Umgang mit Erfolg und Misserfolg beim kindlichen Spiel. Es zeigt den Kontrast zwischen geschicktem Verhalten („Beim Max macht er oft einen Riesensprung“) und ungeschicktem Verhalten („Die kleine Anna schlägt noch oft daneben“). Die Anekdote mit dem verlorenen Kreisel im Garten mahnt zur Vorsicht und Achtsamkeit im Alltag.
Buchseite 53
Text
Da kommt eine Hexe daher. Die hat einen langen Rock
an, ein rotes Tuch auf dem Kopf und eine blaue Brille auf der
riesenlangen Nase. Ei, das ist ja die Rosel.
Ui, ein Indianer und ein Eisbär! Wer ist das? Der Indianer
ist der Max und der Eisbär ist der Xaver. Die ganz kleinen
Kinder
fangen zu weinen an. Aber die Schulkinder schreien:
Eisbär, Eisbär, da geh her!
Bist ja bloß der Xaver.
Da wird der Eisbär wild und saust den Buben und Mäd-
chen nach.
Der kleine Gernegroß.
Der kleine Hanselmann war erst vier
Jahre alt. Aber er wollte schon ein Herr
sein. Da hat er vom Vater die Joppe
angezogen und seinen Hut aufgesetzt. Dann
hat er noch den Stock genommen und eine
Schokoladen-Zigarre in den Mund gesteckt.
So ist er auf die Straße gegangen. Da
haben alle Leute gelacht und gesagt: Ja
Hut wo willst du mit dem Hänschen hin?
Und wie ging die Geschichte weiter? Das
können wir singen:
Hänschen klein ging allein
in die weite Welt hinein.
Stock und Hut steh´n ihm gut,
ist ganz wohlgemut.
Dieser Text und das dazugehörige Lied wurden aus mehreren didaktischen, methodischen und kulturhistorischen Gründen in Erstklässler-Fibeln der 1930er-Jahre (wie dieser im Sütterlin-Druck) aufgenommen:
Bekanntes Liedgut als Lesebrücke.
Die „Ganzheits- und Normalwortmethode“.
Pädagogische Moral (Die „Gernegroß“-Erzählung)
Buchseite 26
Text
Feuer! Feuer!
Die Leute rennen auf die Straße,
hu, der rote Schein!
Feuer auf dem Dache,
Feuer aus dem Fenster.
Das Feuer will das Haus stressen.
1, 2, 3, die Leiter hoch,
Wasser in das Feuer!
Zsch zischen die Flammen.
Das Wasser macht das Feuer tot.
Aber keine Stube ist mehr da.
O die armen Leute!
Didaktische Merkmale des Textes
Einfache Erstlese-Struktur:
Der Text nutzt extrem kurze, leicht fassbare Sätze für Schulanfänger.
Lautmalerische Elemente:
Ausrufe wie „hu“ oder das Zischen der Flammen („zsch“) binden Kinder emotional ein.
Klassischer Fibel-Stil:
Formulierungen wie „Das Wasser macht das Feuer tot“ spiegeln die damalige Methodik des frühen Lese- und Spracherwerbs wider.
Buchseite 53
Text
Gute Nacht!
Lieber Engel, gute Nacht!
Halt an meinem Bettchen Wacht!
Deck mich mit den Flügeln zu,
daß ich warm und sicher ruh,
bis die Sonne wieder lacht.
Lieber Engel, gute Nacht!
Vater im Himmel, ich danke dir
für alles Gute, das du mir
gegeben heut´.
Behüt auch nachts, ich bitte dich,
Vater Mutter, Geschwister und mich
und die andern Leut´.
Was hast du geträumt?
Emma erzählt: Ich bin auf der Straße gegangen. Auf einmal bin ich so leicht geworden. Meine Füße sind gar nicht mehr
auf den Boden gekommen; ich bin geflogen. Ach, war das schön!
Und dann habe ich rufen wollen: Schaut, ich kann fliegen - da bin ich aufgewacht.
Georg erzählt: Ich bin auch geflogen, ganz hoch. Auf einmal bin ich heruntergefallen, immer schneller. Da habe ich Angst bekommen.
Bums, bin ich wach gewesen und war aus dem Bett gefallen.
Emotionale Entlastung und Angstdifferenzierung:
Die Gegenüberstellung der beiden Träume im zweiten Teil („Was hast du geträumt?“) dient der psychologischen Verarbeitung von kindlichen Nachtängsten.
Lebensnaher Sprach- und Leseunterricht: Anstatt nur abstrakte, bedeutungslose Einzelsätze zu üben (wie im 19. Jahrhundert üblich), nutzt dieser Text die Alltagserfahrungen der Kinder. Die einfache, lautmalerische Erzählstruktur („Bums“) in Kombination mit wörtlicher Rede fördert die Lesemotivation durch Identifikation.
Vermittlung von Ordnung, Struktur und Werten: Das traditionelle Abendgebet im ersten Teil („Gute Nacht!“) bindet die Kernwerte der damaligen Zeit ein: Sicherheit (Schutzengel), Dankbarkeit (Gott) und soziale Verantwortung (Fürbitte für Eltern, Geschwister und „die anderen Leut’“). Es diente dazu, den Tag rituell abzuschließen und ein Gefühl von Geborgenheit und familiärem Zusammenhalt zu festigen.
Buchseite 74
Text
Gib acht, mein Kind!
Schau links, schau rechts, geh gerade aus, so kommst du sicher gut nach Haus!
An jeder Kreuzung halte an
damit dier nichts passieren kann!
Man darf nicht auf der Straße spielen, wer das nicht hören will muß fühlen.
Willst du den Reif und Kreisel treiben, so mußt du auf der Gehbahn bleiben!
Wer auf der Fahrbahn Roller fährt, denkt nicht an Auto, Rad und Pferd.
Hängst du dich gern an einen Wagen, wird man dich bald zum Doktor tragen.
Der Osterhase.
Es ist noch ganz früh am Morgen. Da läuft schon der alte Spitz im Garten umher. Auf einmal springt da ein Hase durch die Büsche. Da bellt der Spitz laut: Wart, ich werd dich gleich bei den Schlappohren haben! Aber wie er den Hoppelmann packen will, macht er ein dummes Gesicht. Ja, das ist ja der Osterhase!
Der Osterhase macht ein Männlein und sagt: Guten Morgen, Herr Spitz, wie gefallen dir meine Eier? - Gut, gut, da werden sich Helmut und Hedwig freuen. Sei nur nicht böse, daß ich so wild war. Gleich will ich die Kinder wecken.
Vorbereitung auf den Obrigkeitsstaat:
Die Verkehrserziehung mit dem Polizisten im historischen Gewand fügt sich perfekt in das damalige pädagogische Ziel ein, Kinder von klein auf zu absolutem Gehorsam gegenüber staatlichen Autoritäten zu erziehen. Wer sich nicht an die Regeln hält, erfährt körperlichen Schmerz („wer das nicht hören will, muss fühlen“).
Heimat- und Brauchtumspflege:
Der Text zum Osterhasen betont im Untertitel die Ausrichtung auf altbayerische und schwäbische Volksschulen. Die Verwendung von traditionellen, scheinbar unpolitischen Heimatgeschichten diente im Nationalsozialismus oft dazu, ein Gefühl von „Blut und Boden“ sowie ländlicher Idylle und völkischer Identität zu verankern.
„Helmut und Hedwig“: Die im Text erwähnten Kindernamen sind typisch für den damaligen deutschen Namensgeschmack der 1930er-Jahre und unterstreichen den zeitgenössischen Charakter des Lesebuchs.
Buchseite 19
Text:
Herein, kauf ein!
Alles ist da, billig und gut.
In der Kiste, im Kasten, im Korb.
Schokolade, Limonade, Marmelade,
Seife und Soda,
Reis und Rosinen,
Essig und Öl,
Eier und Butter,
Käse und Fisch,
das Geld auf den Tisch!
Übung zu Artikeln und Genus (Der, Die, Das)
Die im Gedicht genannten Waren müssen dem richtigen grammatikalischen Geschlecht zugeordnet werden.
Aufgabe: Ordne den Wörtern den passenden bestimmten Artikel zu.
Beispiele:___ Kiste, ___ Kasten, ___ Korb___
Schokolade, ___ Limonade, ___ Marmelade___
Seife, ___ Soda, ___
Reis, ___ Rosinen (Plural!)___
Essig, ___ Öl, ___
Eier (Plural!), ___ Butter___
Käse, ___ Fisch, ___
Geld, ___ Tisch
Übung zu Präpositionen und Lokalkasus (Dativ)
Im oberen Teil des Gedichts werden Orte mit der Präposition „in“ beschrieben.
Aufgabe: Bestimme den Fall (Kasus) nach der Präposition „in“ (Wo ist alles da?). Erkläre, warum sich die Endungen der Begleiter verändern.
Lösung:
in der Kiste (feminin, Dativ)
inm / im Kasten (maskulin, Dativ)
inm / im Korb (maskulin, Dativ)
Übung zu Reimwörtern und Wortarten
Aufgabe
A: Finde alle Reimpaare im Text (z.B. ein / sein, gut / ..., Limonade / Marmelade, Soda / ...).
Aufgabe
B: Unterstreiche alle Nomen (Substantive) blau und alle Adjektive (Wie-Wörter) grün.
Buchseite 21
Text:
Weit ist der Weg,
schwer ist der Wagen!
Da müssen sich die Pferde plagen.
Nun dürfen die Pferde rasten.
Die Pferde sagen: Wie gut ist der Haber!
Der Michel sagt: Wie gut ist das Bier!
Die Pferde sagen: Wie gut ist das Wasser!
Aber weit ist noch der Weg!
hü hot, hü hot!
Dass im Text „Haber“ steht, ist jedoch kein Rechtschreibfehler, sondern eine historische und regionale Besonderheit:
Historische Sprachform: „Haber“ ist die ältere, oberdeutsche Form von „Hafer“ (verwandt mit dem mittelhochdeutschen hater).
Übung: Nomen und Artikel (Wortschatz & Grammatik)
Der Text enthält wichtige Alltagswörter. Lernende müssen den passenden Artikel (der, die, das) zuordnen.
Aufgabe:
Ordne die Wörter aus dem Text in die richtige Spalte.
Tabelle:
der: Weg, Wagen, Haber, Michel
die: Pferde
das: Wasser, Bier
Nutzen für Lernende: Trainiert das Zuordnen der grammatikalischen Geschlechter im Deutschen, was für Nicht-Muttersprachler besonders schwer ist.
Übung: Verben im Infinitiv (Grundform)
Im Text stehen viele Verben im Plural (Mehrzahl) oder als Hilfsverben.
Aufgabe: Suche die Verben im Text und schreibe ihre Grundform (Infinitiv) auf.
Lösung:
ist → sein; müssen → müssen; plagen → plagen; dürfen → dürfen; rasten → rasten; sagen → sagen
Nutzen:
Hilft beim Verstehen von regelmäßigen Verben und den wichtigen Modalverben (müssen, dürfen).
Übung: Gegenteile finden (Adjektive)
Der Text nutzt einfache Adjektive (Eigenschaftswörter), die sich ideal für den Aufbau des Grundwortschatzes eignen.
Aufgabe: Finde das Gegenteil zu den Wörtern aus dem Text.
Richtige Lösung:weit → nah; schwer → leicht; gut → schlecht
Nutzen für Lernende: Erweitert den Wortschatz sehr effizient durch das Lernen in Wortpaaren.
Interpunktion bei der wörtlichen Rede
Der Text enthält Dialoge, nutzt aber veraltete Satzzeichen. Die Lernenden übertragen dies in das moderne Deutsch.
Aufgabe: Schreibe die Sätze der Pferde und von Michel ab. Benutze die heutigen Anführungszeichen („...“).
Richtige Lösung:
Die Pferde sagen: „Wie gut ist der Haber!“
Der Michel sagt: „Wie gut ist das Bier!“
Die Pferde sagen: „Wie gut ist das Wasser!“
Nutzen für Lernende: Trainiert den Satzbau und die korrekte Zeichensetzung bei Aussagen im Alltag.
Buchseite 70
Text
Das erste Blümlein.
Unter dem Haselbusch leuchtet es weiß wie Schnee aus der braunen Erde. Ei, viele Blümlein stehen da mit weißen Glocken. Sag schnell mein Kind, was das für schöne Blümlein sind! Sonst gibt es noch keine Blümlein, nicht im Garten, nicht auf der Wiese, nicht im Wald. Das Schneeglöckchen ist das erste. Manchmal scheit es ihm noch auf sein feines weißes Glöckchen. Da muß es frieren, das arme Ding. Und sein Glöcklein schaukelt im Winde hin und her und läutet:
Sonne scheine, scheine warm,
liebe gute Sonne scheine!
Was sind das für Kätzchen?
Ich weiß euch wundernette Kätzchen. Fellchen haben sie, silberweiß und weich wie Samt. Sie tappen nicht und kratzen nicht und fangen keine Mäuslein. Immer sitzen sie auf ihren Stühlchen und wärmen sich in der Sonne. Der ganze Strauch ist voll davon. Die Menschen tragen die Kätzchen gerne in die Stube und freuen sich daran. Und sie denken, der Winter ist jetzt vorbei.
Vom Bekannten zum Neuen:
Rhythmisch-musikalische Unterstützung:
Rätselform als Motivationsfaktor:
Bild-Text-Bezug:
Die Illustrationen von Margret Wolfinger am linken und unteren Rand umrahmen den Text. Sie dienen als direkte Lesehilfe (Dekodierhilfe). Ein Kind, das das Wort „Kätzchen“ oder „Blümlein“ noch nicht flüssig lesen kann, findet im Bild der Weidenzweige und der Schneeglöckchen die visuelle Bestätigung.
Zielgruppen-Identifikation:
Die Abbildung der Kinder in zeitgenössischer Kleidung (Schürzenkleid, Trachtenweste), die andächtig und glücklich die Natur betrachten, liefert ein klares Identifikationsangebot für die Schüler der damaligen Zeit.
Phänomenologische Naturerziehung:
Die Seite spiegelt die damals gängige Reformpädagogik des Heimat- und Sachunterrichts wider. Die Kinder sollten die Natur mit allen Sinnen erfahren („silberweiß und weich wie Samt“).
Kontext der 1930er Jahre:
Obwohl viele Schulbücher dieser Epoche stark ideologisiert waren, zeigt diese spezifische Seite ein klassisches, unpolitisches Naturmotiv, wie es in Fibeln seit dem 19. Jahrhundert Tradition hatte. Sie betont die Idylle, die kindliche Unschuld und die tiefe Verwurzelung in der regionalen (altbayerischen/schwäbischen) Heimatnatur.
Buchseite 62
Text
Ihr Kinder heraus!
Herraus aus dem Haus!
Ihr Mädchen und Buben!
Juchheissassa
der Frühling, der Frühling,
der Frühling ist da!
Verstecken.
Die Kinder zählen aus: 1 2 3 4 5 6 7, eine Bauersfrau kocht Rüben, eine Bauersfrau kocht Speck, und du mußt weg! Berta muß suchen.
Alois kriecht unter den Wagen. Ludwig verschwindet in der Scheune. Ida stellt sich hinter das Hoftor. Aber Berta ist schlau. Sie hat bald alle gefunden. Aber wo ist der Sepp? - Sepp. Sepp! rufen alle und suchen.
Warum bellt der Karo so vor seiner Hütte? Ja, schaut den Sepp an! Versteckt sich der Schlingel in der Hundehütte.
Kerninhalt und Struktur
Die Seite gliedert sich in zwei literarische Formen, die das Thema „Frühling, Natur und Gemeinschaftsspiel“ behandeln:
Impulsgedicht („Ihr Kinder heraus!“): Ein rhythmischer, anaphorischer Aufruf zur Abkehr vom Stubenleben und zur aktiven Bewegung in der erwachenden Frühlingsnatur. Erzähltext („Verstecken“):
Eine realitätsnahe Schilderung eines gemeinschaftlichen Versteckspiels auf dem Bauernhof. Der Text integriert ein traditionelles Volksgut (Auszählreim) und führt die bekannte Identifikationsfigur (Hofhund Karo) als humorvolles Lösungselement ein (Sepp versteckt sich in der Hundehütte).
Buchseite 36
Text
Ich freu mich sehr
und sing und spring
und tanz auf einen Bein,
und macht es dreimal
kling ling ling,
dann dürfen wir hinein.
Buchseite 18
Text:
Die Post ist da.
Hurra ein Paket vom Onkel!
Was ist im Paket?
Für Toni Kegel und Kugel.
Für Marie ein Ball.
Für Peter - ui, ein Kasperl
Da macht der Peter einen Purzel baum.
Josef hat ein Rad,
ein kleines, feines Rad.
Schau, wie er lenken kann,
der kleine Mann.
Juhe, juhe!
Einübung des Akkusativ-Objekts (Wen-Fall)
Der Text fokussiert sich stark auf das Erkennen und Bilden von direkten Objekten im Akkusativ nach bestimmten Verben und Präpositionen:
Nach Präpositionen: „Für Toni...“, „Für Marie ein Ball.“ und „Für Peter...“ verlangen den Akkusativ.
Nach transitiven Verben: „hat ein Rad“, „macht [...] einen Purzelbaum“ (maskulin, daher deutlich an der Endung -en erkennbar).
Reduktion auf Kernsatzstrukturen (Ellipse)
Um Erstleser nicht zu überfordern, werden grammatisch unvollständige Sätze (Ellipsen) verwendet.
Das Verb wird weggelassen, da es sich aus dem Kontext ergibt:
„Für Marie ein Ball.“ (Ergänze gedanklich: ist ein Ball / gibt es einen Ball). „Hurra, ein Paket vom Onkel!“
Festigung der Subjekt-Verb-Kongruenz
Der Text zeigt einfachste Satzstrukturen im Aussagesatz (Subjekt + Prädikat), bei denen das Verb in der 3. Person Singular steht:
„Die Post ist da.“ „Josef hat ein Rad.“ „Da macht der Peter...“
Einbindung von Interjektionen und Ausrufen
Für ein lebendiges Vorlesen und das Erlernen von Satzzeichen (Ausrufezeichen) werden emotionale Empfindungswörter (Interjektionen) isoliert gelernt: „Hurra“, „ui“, „Juhe, juhe!“
Einführung von Nebensatzstrukturen
Im unteren Teil wird das erste Mal ein komplexerer Satzbau durch einen abhängigen Gliedsatz (Objektsatz) erprobt:„Schau, wie er lenken kann...“ (Das finite Verb „kann“ rückt hier an das Satzende)
🎉 Vielen Dank an alle, die am vergangenen Freitag mit uns auf der Grillparty gefeiert haben! Wir hatten eine tolle Zeit und freuen uns auf einen weiteren besonderen Abend mit euch allen! 🍻⚽ ️
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🎉 Many thanks to those who joined us at our Grillparty last Friday! We had a great time with all of you and hope to see you again at our next event! 🍻⚽ ️
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Yesterday we spent almost three hours wandering around the Berlinische Galerie, a huge gallery which showcases an extensive variety of different modern art genres. In one room, for instance, we walked around surreal sculptures that ‚spoke‘ different languages and were created from human body moulds but had machine parts instead of faces. We also explored the origins of pop art through Eduardo Paolozzi‘s work, saw Carsten Nicolai‘s curious light installation, enjoyed some avant-garde documentaries in the film room and tried not to get lost amongst of all this artwork!
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Gestern verbrachten wir fast drei Stunden in der Berlinischen Galerie, einer riesigen Galerie, die eine große Vielfalt verschiedener moderner Kunstgattungen zeigt. In einem Raum sahen wir zum Beispiel surreale Skulpturen, die verschiedene Sprachen ‚sprachen‘ und aus menschlichen Körperformen gemacht waren, aber Maschinenteile anstelle von Gesichtern hatten. Wir entdeckten auch die Ursprünge der Pop Art durch Eduardo Paolozzis Arbeiten, bewunderten Carsten Nicolais kuriose Lichtinstallation, genossen einige Avantgarde-Dokumentationen im Filmraum und versuchten, uns nicht zwischen all diesen Kunstwerken zu verlieren!
© Amanda Martín Dombrowski
Buchseite 35
Text
Weihnachten kommt.
Wie lange ist nioch bis Weihnachten?
Noch sieben Tage:; die sind schnell vorbei.
Wir wollen an das Christkind schreiben.
Liebes Christkind!
Ich wünsche mir eine Puppe und ein Mal-
buch. Ich danke dir schön.
Einen schönen Gruß von der Traudl.
Liebes Christkind!
Ich wünsche mir einen Zug und eine neue Hose. Ich will immer brav sein Sepp.
Traudl und Sepp sind im Bett. Es ist ganz finster.
Schau am Fenster ein heller Schein.
Das ist gewiß ein Engelein und holt die Briefe.
Da freuen sich die Kinder.
Buchseite 51
Text
Kling, klang, kling di wing,
wir hämmern ein Stück Eisen.
Kling, klang, kling di wing,
der Bauer geht auf Reisen.
Kling, klang, kling di wing,
sein Rößlein muß beschlagen sein,
drum schlagen wir beim Funkenschein
acht Nägel in den Huf hinein.
Kling klang klapp!
Kein Eisen fällt mehr ab.
Zisch, zisch, zisch,
der Schreiner hobelt den Tisch.
Schreiner mach den Tisch recht glatt,
daß er keine Löcher hat.
Zweck: Den Kindern wird der Ablauf echter Arbeitsprozesse erklärt. Sie lernen, dass ein Pferd Hufeisen braucht („acht Nägel in den Huf hinein“) und ein Schreiner Holz glatthobelt. Das große obere Bild und die Randzeichnungen (Hufeisen, Nägel, Hobel) dienen als visuelle Verständnisstützen.
Pädagogisch wird hier die akustische Wahrnehmung verfeinert, indem typische Arbeitsgeräusche als Ganzwörter und Lautmalereien gelernt werden:
Der Schmied (Metall): „Kling klang, kling di wing“ schult das Rhythmusgefühl und die Unterscheidung von hellen, harten Konsonantenklängen (K-l-i-n-g).
Der Schreiner (Holz): „Zisch, zisch, zisch“ greift den bereits bekannten Zischlaut auf, verbindet ihn aber mit einer neuen Tätigkeit (dem Hobeln) und schult die feine Artikulation des „Z“.
Integrierte Mathematik: Die Zeile „acht Nägel in den Huf hinein“ verbindet den Leseunterricht spielerisch mit dem Zahlenraum bis 10, den Erstklässler parallel im Rechenunterricht erlernen.
Flüssiges Lesen durch Endreime: Die festen Reimpaare („Eisen / Reisen“, „Funkenschein / hinein“, „glatt / hat“) erleichtern das Auswendiglernen und den Rhythmus beim Chorsprechen in der Klasse.
Buchseite 38
Text:
Der Ball.
Irmi liegt am Boden und schläft ein.
Da sagt der Ball: Ich lauf davon.
Und rollt unter das Bett.
Irmi wacht auf: Wo ist mein Ball?
Sie weint und schreit: Mein Ball ist fort.
Sagt die Mutter: Sei still wir wollen
den Ball suchen.
Sie machen die Schublade auf: Ball, wo bist du?
Kein Ball ist da.
Sie schauen im Waschkorb nach: Ball, wo bist du?
Kein Ball ist da.
Sie machen das Ofenloch auf: Ball, wo bist du?
Kein Ball ist da.
Sagt die Mutter: Schau einmal unters Bett!
Irmi schaut unter das Bett: Ball, wo bist du?
Da - da ist der Ball!
Pädagogischer Zweck: Sprach- und Lesetraining Wiederholungen (Repetitio):
Der Satz „Ball, wo bist du? Kein Ball ist da.“ wiederholt sich dreimal.
Das gibt Leseanfängern Sicherheit und Erfolgserlebnisse.
Präpositionen lernen:
Der Text schult spielerisch das Verständnis für Ortsangaben (unter das Bett, in die Schublade, im Waschkorb, im Ofenloch).Erweiterung des Wortschatzes: Alltagsbegriffe aus der damaligen Lebenswelt (z. B. das „Ofenloch“) werden im Satzgefüge geübt.
Emotionen und Problemlösung
Empathie und Mitgefühl: Kinder lernen, sich in Irmis emotionale Lage (Angst, Trauer, Verlust des Spielzeugs) hineinzusetzen.
Die Mutter als Fels in der Brandung:
Die Mutter strahlt Ruhe aus („Sei still...“), tröstet das weinende Kind und leitet es strukturiert zur gemeinsamen Suche an.
Erfolgserlebnis (Happy End):
Die Geschichte vermittelt die beruhigende Botschaft:
Auch wenn etwas verloren geht, verliert man nicht den Kopf, sondern sucht systematisch – und am Ende wird alles wieder gut.
Buchseite 20
Text:
Das sind unsere Soldaten
Schau wie sie marschieren
im gleichen Schritt und Tritt!
Willst du auch ein Soldat werden?
Wer will unter die Soldaten,
der muß haben ein Gewehr;
das muß er mit Pulver laden
und mit einer Kugel schwer.
Grammatische Besonderheiten im Text
Satzstellung / Inversion im Hauptsatz:
In den letzten beiden Zeilen weicht die Wortstellung vom modernen Deutsch ab
.„...der muß haben ein Gewehr“ (Modern: ...der muss ein Gewehr haben. Das Infinitiv-Verb steht am Ende).
„...und mit einer Kugel schwer“ (Das Adjektiv „schwer“ ist nachgestellt, üblich wäre „mit einer schweren Kugel“).
Akkusativ nach „unter“ (Wechselpräposition):
„Wer will unter die Soldaten [gehen]...“ – Hier wird eine Bewegung/Richtung ausgedrückt (Wohin?), weshalb nach „unter“ der Akkusativ folgt.
Modalverben:
Der Text enthält die Modalverben wollen und müssen in verschiedenen Formen (willst, will, muß).
Passende Grammatikübungen für Schüler
Übung A: Satzstellung korrigieren (Modernes Deutsch)
Aufgabe: Bringe die Sätze in die heute übliche Wortreihenfolge.
Satz 1: „...der muß haben ein Gewehr“ \(\rightarrow \)
Lösung: „...der muss ein Gewehr haben.“
Satz 2: „...und mit einer Kugel schwer“ ->Lösung: „...und mit einer schweren Kugel.“
Übung B:
Modalverben konjugieren
Aufgabe:
Setze das passende Modalverb (wollen oder müssen) in der richtigen Form ein.
Willst du auch ein Soldat werden?
Wer unter die Soldaten gehen will, der muss ein Gewehr haben.
Er muss es mit Pulver laden.
Übung C:
Wortarten bestimmen
Aufgabe: Finde im Text drei Nomen (Substantive) und zwei Verben (Tunwörter) in der Grundform (Infinitiv).
Mögliche Lösung:
Nomen (Soldaten, Schritt, Gewehr, Kugel); Verben im Infinitiv (marschieren, werden, haben, laden).
Buchseite 23
Text:
Regen, Regen immerzu!
Alles wird naß, das Haus, das Dach,
der Weg, der Bach, der Hund, der Gaul.
Der Hans wird nicht naß.
Das macht der Schirm,
der große, große Regenschirm.
Er muß nicht nach Haus,
er lacht alle aus.
Phonetik und Buchstabenfestigung
Der Reimlaut „-ach“:
Gezielte Wiederholung von Wörtern wie Dach, Bach und lacht.
Der Zwielaut „au“: Einübung des Diphthongs in Haus, Gaul und aus.
Der Anlaut „H/h“: Visualisierung und Aussprache bei Haus, Hund und Hans.
Grammatik und Artikelzuordnung
Unterscheidung von Artikeln: Bewusste Trennung von sächlichen Nomen (das Haus, das Dach) und männlichen Nomen (der Weg, der Bach, der Hund, der Gaul).
Wortschatzerweiterung: Einführung älterer oder bildhafter Begriffe wie Gaul für Pferd oder immerzu für ununterbrochen.
Leseflüssigkeit und Rhythmus
Einfache Reimpaare: Erleichterung des flüssigen Lesens durch feste Endreime (Dach/Bach, Haus/aus).
Repetitive Strukturen: Wortwiederholungen wie „große, große Regenschirm“ geben Leseanfängern Sicherheit beim Erlesen.
Buchseite 37
Text
Es ist mitten in der Nacht.
Im Zimmer ist es ganz still.
Auf einmal schaut der Kasperl
aus der Schachtel heraus
und sagt:
Wer will eine Reise machen?
Wir, sagen die Soldaten.
Wir, sagen die Reiter.
Wir machen auch mit,
sagen die Puppen.
Und ich marschiere auch mit,
sagt der Bär.
10 mal marschieren sie
um den Tisch herum,
der Kasperl und der Bär,
die Puppen,
die Soldaten und die Reiter.
Dann sind sie müde und steigen
wieder in die Schachtel.
Und schlafen alle
bis zu Morgen.
Das „WIR“-Gefühl im Text
Ja, das „WIR“-Gefühl steht hier absolut im Mittelpunkt:
Gemeinsames Abenteuer:
Die Spielzeugfiguren (Soldaten, Reiter, Puppen, Bär) schließen sich sofort zusammen, als der Kasperl eine Reise vorschlägt.
Inklusion: Jedes Spielzeug – egal ob groß oder klein – darf mitmachen und marschiert im Gleichschritt mit.Gemeinsamer Abschluss:
Alle erleben dieselbe Aktivität, werden gemeinsam müde und gehen zusammen schlafen.
Es symbolisiert Zusammenhalt und Gemeinschaft im Spiel.
🎉 Vielen Dank an alle, die am vergangenen Freitag mit uns auf der Grillparty gefeiert haben! Wir hatten eine tolle Zeit und freuen uns auf einen weiteren besonderen Abend mit euch allen! 🍻⚽ ️
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🎉 Many thanks to those who joined us at our Grillparty last Friday! We had a great time with all of you and hope to see you again at our next event! 🍻⚽ ️
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