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"Das Konsortium beauftragt den Architekten Peter Behrens, die beiden Bürogebäude am Alexanderplatz zu entwerfen. Dieser modifiziert daraufhin seine ursprünglichen Wettbewerbspläne grundlegend. Zunächst plant er die Errichtung von Wolkenkratzern, um den Platz als Kernpunkt der Stadt zu entwickeln. Doch bereits nach kurzer Zeit nimmt er selbst von diesen Plänen wieder Abstand. Er zieht damit die Konsequenz aus den Erfahrungen, die man in jenen Jahren in amerikanischen Städten machte, wo die in den Hochhäusern konzentrierten Menschenmengen erhebliche Verkehrsprobleme verursachten. Diese möchte Behrens in Berlin unbedingt vermeiden. Und so sehen seine endgültigen Entwürfe schließlich die Errichtung zweier Häuser mit jeweils acht Stockwerken vor: die Bürohäuser “Alexander” und “Berolina”.
Schon bald wird mit dem Bau der beiden parallel zur S-Bahn stehenden Häuser begonnen. Das Alexanderhaus errichtet man an der Stelle des ehemaligen Königstädtischen Theaters bzw. Aschinger-Hauses, während das Berolinahaus unter anderem anstelle des ehemaligen Wohn- und Atelierhauses des Bildhauers Jean-Pierre-Antoine Tassaert entsteht. Behrens’ Plänen zufolge sollen die beiden Gebäude als neues Stadttor zum Berliner Osten fungieren. Im Baustil der sogenannten Neuen Sachlichkeit in der hochmodernen Eisenbeton-Skelettbauweise errichtet, erhalten sie eine Muschelkalkfassade und eigens für sie angefertigte Stahlfenster. In rechteckige Kassetten werden jeweils zwei quadratische Fenster angeordnet - außer an der “Tordurchfahrt”, dort sind es jeweils drei. Jedes Fenster besteht dabei aus einem oberen und einem unteren Scheibenpaar, wobei ersteres mit Kippflügeln und letzteres mit Wendeflügeln versehen ist. Diese Fensterkonstruktion entwirft Behrens höchstselbst speziell für diese Gebäude."
Alexander Glintschert, Anderes Berlin
Lang ists her: Ein frisches Foto von der Fotostelle in Wolf. Viel hat sich nicht geändert, sowohl Baustelle als auch Firma sind noch da. Einzig bei der Baustelle wurde der Betrieb weitestgehend eingestellt - nachdem das Konsortium dort gekündigt wurde.
Nun zum Zug: Der allseits bekannte Schrottzug von Hall nach Verona zeigte sich mit dem Tridem 1216.017 "Railjet", der CAT 1016.014 und einer 1293 bei der Bergfahrt in Richtung Grenzbahnhof.
Zug: Hall in Tirol - Verona Porta Nuova Scalo
Aufnahmeort: Wolf am Brenner, Nordtirol, Österreich
Lokbaureihe: 1216 + 1016 + 1293
EVU : Rail Cargo Austria
Seit 2011 befindet sich das Museum Consortium, Dijon, in einem 4000 m2 großen Gebäude, das speziell vom japanischen Architekten Shigeru Ban entworfen wurde und sich an eine alte, teils im Bauhausstil erbaute, Fabrikanlage anschließt in der früher Cassis abgefüllt wurde.
Das Konsortium wurde kürzlich von der New York Times als „das unter dem Radar verborgene französische Museum, das stillschweigend das nächste große Ding der Kunst vorhersagt“ gepriesen.
Es hat seit den 70er Jahren großen Einfluss auf die Kunstszene gehabt, hat nach Alternativen der Kunst und ihrer Darstellung, wie Protest gesucht und hatte unter anderem Einfluss auf mehrere Bienalen ...
Das Museum liegt quasi im Hinterhof am Stadtrand, während es in der Stadtmitte zahlreiche prächtige und altehrwürdige Museen gibt, wertet dieses Museum einen teils etwas heruntergekommenen Außenbezirk auf ...
Shigeru Ban Architekt
^Shigeru Ban wird 1957 in Tokio geboren und eröffnet dort nach seinem Architekturstudium in Los Angeles und New York 1985 ein eigenes Architekturbüro. Bans Gebäude sind geprägt von der Einfachheit traditioneller japanischer Architektur, die er mit westlichen Einflüssen neu interpretiert. 1986 schafft er den internationalen Durchbruch – mit Kartonröhren.
Inspiriert von den Röhren der Papierrollen, die in seinem Büro jeweils übrig bleiben, setzt er stabile Rollen zur Konstruktion von Wänden, Dächern und tragenden Strukturen ein. Er baut ganze Wohnhäuser, eine Kirche und auch eine Brücke aus dem leichten, wiederverwertbaren und einfach zu verarbeitenden Material. Sein Pavillon an der Expo 2000 in Hannover zeigt, was mit Karton alles möglich ist, und auch seine rasch erstellten Notunterkünfte für Erdbebenopfer in Kobe oder Haiti sorgen für Aufsehen.
Im Mai 2010 wird mit dem Centre Pompidou in Metz sein bisher bekanntestes Gebäude eröffnet. Auch Zürich erhält 2013 mit dem Tamedia-Erweiterungsbau ein Gebäude des japanischen Stararchitekten. 2014 wird Shigeru Ban mit dem Pritzker-Preis die höchste Auszeichnung für Architekten verliehen.
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Ende der 1970er-Jahre sah sich die Französische Staatsbahn SNCF gezwungen, neue elektrische Triebwagen in Auftrag zu geben. Im Land des langen Weißbrots hatte man über die Jahre einige Strecken elektrifiziert. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden immer mehr Strecken elektrifiziert, und Fahrzeuge der Vorkriegszeit sollten ersetzt werden. Geboren war der SNCF Z2. Das eigens zusammengestellte Konsortium „Francorail“, bestehend aus Herstellern wie Alstom und ANF, lieferte zwischen 1980 und 1988 insgesamt 168 Fahrzeuge des leichten Stahltriebwagens. Auch die CFL beschaffte sich 22 Exemplare, und mit 160 km/h Höchstgeschwindigkeit wurden die Triebwagen von der CFL auf allen Linien im luxemburgischen Streckennetz eingesetzt.
Die Typenbezeichnung des Z2 ist im Übrigen höchste Wissenschaft: Das „Z“ steht in Frankreich für Elektrotriebwagen, die „2“ für die Zweiteiligkeit – hochkomplex!
Doch der Zug für die Z2 in Luxemburg ist abgefahren. Neue Triebzüge vom Typ Alstom Coradia MAX haben das Zepter im Personenverkehr übernommen. Die CFL bestellte insgesamt 34 Triebzüge beim zweitgrößten Schienenfahrzeugbauer weltweit. Doch wie es bei neuen „Plastikbombern“ so oft ist, verzögerte sich die Auslieferung der Coradias dramatisch. Schuld war hierfür vor allem eine gewisse Pandemie, die 2020 die ganze Welt in Atem hielt. Angekommen in der Realität ist das Kapitel der Z2 in Luxemburg vorbei. Unter die Schneidbrenner geht es aber nicht für sie, denn die Z2 haben ein neues Zuhause in Rumänien erhalten.
An Pfingsten dieses Jahres verschlug es mich mal wieder ins Dreiländereck Frankreich–Deutschland–Luxemburg. Die Wetteraussichten waren nach einer längeren Durststrecke im Ländle wieder positiv gestimmt; demnach gab es viel, was man auf die Speicherkarte brennen konnte. Die schönsten Strecken liegen hier wohl in Deutschland, doch der Zugverkehr ließ sehr zu wünschen übrig. So waren für das landschaftlich reizvolle Moseltal zwischen Perl und Trier sagenhafte zwei Güterzüge eingetragen – beide bei Dunkelheit. Das trübte die Stimmung, sodass ich mir vornahm, zunächst keinen Zug in Deutschland zu fotografieren.
Der Tapetenwechsel erfolgte, und man fand sich im luxemburgischen Nennig wieder. Seit dem 1. März 2020 ist der Nahverkehr in Luxemburg kostenlos – weswegen es nun mit einem Bus ins Stadtzentrum von Luxemburg ging. Ich war schon des Öfteren in Luxemburg, sei es im Winter oder Sommer, und eines kann ich immer wieder sagen: Luxemburg ist eines der besseren europäischen Länder. Geografisch liegt die Stadt, die genauso heißt wie das Land, höchst interessant. Zwei ruhige Gewässer durchqueren die Stadt in tiefen Tälern: die Alzette und die Petruss. Auch architektonisch stellt Luxemburg einiges Imposantes dar – sei es, wie im Bild rechts oben zu sehen, das Bankenviertel mit moderner Baukunst oder unten links die Anfänge der alten Stadtmauer. Alles in allem ergibt sich, auch mit den topografischen Hürden, eine einzigartige Stadt.
Zurück in den Bus: Nach einer guten Stunde Fahrt fand man sich mitten in der Innenstadt wieder. Da es aus dem Nichts völlig zuschlonzte, wurde in bester Alman-Manier eine Sightseeingtour unternommen. Das Ganze lässt sich auch gut mit der Eisenbahn verknüpfen, denn ein Blick auf die Strecke Richtung Pfaffenthal ist eigentlich immer gewährleistet. Dadurch konnte ich mir schon einige Motive im Voraus gründlichst inspizieren.
Nachdem dies getan war, und ich mich außerhalb Deutschlands eigentlich immer recht wohl fühle, entschied ich mich kurzerhand für einen Ausflug nach Belgien. Dabei konnte auch ich zum ersten – und einzigen – Mal in den Genuss des Z2 kommen. Sitze wie in einem Kino, orangene Vorhänge vor den Fenstern und roter Fußbodenteppich konnten meine Augen erblicken. Mit dem Kopf aus dem Fenster nahm man Kurs auf Belgien und erkundete die fremde Gegend. Herrlich!
In Belgien wurde dann gleich wie der größte Schwabe ein Vorrat an belgischen Waffeln eingekauft – leider hielt dieser Vorrat nur etwa zwei Wochen… Die belgischen Waffeln sollten auch mein Abendessen darstellen, denn nach 24 000 Schritten war ich reif fürs Bett.
Am nächsten Tag war das Wetter erheblich besser. In größter Ruhe klapperte ich alle Motive ab. Da, wie oben erwähnt, die Motive oft in unmittelbarer Nähe zu Sehenswürdigkeiten liegen, kam es zum ein oder anderen interessanten Gespräch. In Erinnerung bleiben mir vor allem eine britische Frau, die – nachdem sie meine Kamera gesehen hatte – fünf britische Pfund aus der Tasche holte und sie mir in die Hand drückte. Bedingung war, ich solle Porträts von ihr schießen. Dankend lehnte ich das Angebot ab und begab mich schnell zur nächsten Stelle.
An jener Stelle ist auch dieses Bild entstanden. Doch bevor Z008 das Viadukt überquerte, fragte ich meinen jungen Gesprächspartner gleichen Alters nach Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Seine Nationalität konnte ich nicht in Erfahrung bringen, aber es wurde ein beherztes Gespräch auf Englisch geführt.
Nach einem Handschlag tauchte auch schon RB 3540 auf. Der Auslöser klickte, und man war höchst zufrieden. Danach wurden seine sieben Sachen gepackt und das nächste Motiv in Angriff genommen.
Dazu vielleicht ein andermal mehr.
in explore 07.01 2022
Formerly Jean Monnet EU Building at the plateau Kirchberg, Luxembourg.
Ehemaliges Jean_Monnet_Gebäude auf dem Kirchberg-Plateau. Luxemburg.
Auf einer Gesamtfläche von fast 120 000 Quadratmetern arbeiteten hier von 1978 bis 2016 rund 2 000 Beamte der Europäischen Kommission. Entworfen wurde das Gebäude vom italienischen Konsortium Uniarch, architektonisch angesagt waren damals Glas und Metallfassaden. Asbest galt zudem als ideales Material, um die Metallstruktur einzukleiden und so die Brandbeständigkeit zu erhöhen. Es wurde tonnenweise in dem Riesengebäude verbaut. 2007 entschied die EU-Kommission, dass das Gebäude seine Aufgaben nicht mehr erfüllen könnte und ein Neubau fällig wäre. Das Gebäude wird zurückgebaut und die Materialien wiederverwendet.
on the bright side of life ...
auf der Sonnenseite des Lebens ...
With the underground car park exit, the museum appears at first glance to be an improvised foreign body, more like a would-be commercial building.
Since 2011, the Museum Consortium, Dijon, has been located in a 4,000 m2 building that was specially designed by the Japanese architect Shigeru Ban and adjoins an old factory, partly built in the Bauhaus style, where cassis used to be bottled.
The consortium was recently hailed by the New York Times as “the under-the-radar French museum that quietly predicts art’s next big thing.”
It has had a great influence on the art scene since the 70s, has looked for alternatives to art and its representation, such as protest and, among other things, has had an influence on several biennials...
The museum is basically located in the back yard on the outskirts of the city. While there are numerous magnificent and time-honored museums in the city center, this museum enhances a sometimes somewhat run-down outskirts...
Mit der Tiefgaragenabfahrt wirkt das Museum auf den ersten Blick, wie ein improvisierter Fremdkörper, eher wie ein Möchtegerngewerbebau.
Seit 2011 befindet sich das Museum Consortium, Dijon, in einem 4000 m2 großen Gebäude, das speziell vom japanischen Architekten Shigeru Ban entworfen wurde und sich an eine alte, teils im Bauhausstil erbaute, Fabrikanlage anschließt in der früher Cassis abgefüllt wurde.
Das Konsortium wurde kürzlich von der New York Times als „das unter dem Radar verborgene französische Museum, das stillschweigend das nächste große Ding der Kunst vorhersagt“ gepriesen.
Es hat seit den 70er Jahren großen Einfluss auf die Kunstszene gehabt, hat nach Alternativen der Kunst und ihrer Darstellung, wie Protest gesucht und hatte unter anderem Einfluss auf mehrere Bienalen ...
Das Museum liegt quasi im Hinterhof am Stadtrand, während es in der Stadtmitte zahlreiche prächtige und altehrwürdige Museen gibt, wertet dieses Museum einen teils etwas heruntergekommenen Außenbezirk auf ...
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SPEICHERSTADT
Die Hamburger Speicherstadt ist der weltgrößte historische Lagerhauskomplex, gelegen im Hamburger Hafen. Sie umfasst das Gebiet zwischen Baumwall und Oberhafen. Seit 1991 steht sie unter Denkmalschutz und ist seit dem 5. Juli 2015 mit dem benachbarten Kontorhausviertel unter dem Namen Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus auf der Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen.
Die Speicherstadt wurde zwischen 1883 und 1927 südlich der Altstadt auf den ehemaligen Elbinseln und Wohnquartieren Kehrwieder und Wandrahm als Teilstück des Hamburger Freihafens in drei Abschnitten erbaut, der erste Abschnitt war 1888 fertiggestellt. Die Bauleitung hatte der Oberingenieur der Hamburger Baudeputation Franz Andreas Meyer. Ihm zur Seite standen der Wasserbaudirektor Christian Nehls und der Baudirektor Carl Johann Christian Zimmermann sowie ein Konsortium aus 15 Ingenieuren, 24 Architekten und Bauzeichnern. Von diesen hat Georg Thielen rund 30 Speicher an den Standorten Neuer Wandrahm, Am Sandtorkai, Auf dem Sande, Brook und Kehrwieder entworfen.
Schifffahrt erleben in Hamburgs ältestem noch erhalten Speicherbau mitten in der HafenCity. Das Internationale Maritime Museum Hamburg bietet eine einzigartige Entdeckungstour über neun Themendecks. Inhalt des Museums ist die weltweit größte maritime Privatsammlung von Prof. Peter Tamm. Nur hier können Sie die "Königin der Meere", QUEEN MARY 2, aus einer Million Legosteinen mit Licht und Sound sehen. Oder entdecken Sie in der Schatzkammer wertvolle Schiffe aus Gold, Silber und Bernstein.
Zum Staunen: Die große Welt der kleinen Schiffe - 40.000 Miniaturmodelle zeigen die Entwicklung der Schifffahrt. Wind und Wellen, Entdecker und Piraten, Luxusliner und Containerriesen - das Internationale Maritime Museum bietet mit mehr als 100.000 Exponaten Geschichte und Seefahrt zum Anfassen.
Ein ganzes Deck ist der Meeresforschung gewidmet. Hier zeigen die meereskundlichen Institute des Konsortiums Deutsche Meeresforschung (KDM) ihre Arbeit. Proben vom Meeresgrund oder Filme aus der Tiefsee lassen kleine und große Besucher unsere Ozeane ganz neu entdecken.
Regelmäßig führen auch echte Seeleute die Besucher durch das Museum. Diese Kapitänsführungen zu verschiedenen Themen sind besonders beliebt. Jeden Samstag um 14.00 Uhr sind Besucher zu den Maritimen Vorträgen herzlich willkommen. Fachleute mit Seeerfahrung referieren in Wort und Bild über maritime Themen. Dort erfährt man in gemütlicher Runde, was man schon immer über Schiffsmotoren, Containertransport oder die Aufgaben eines Elblotsen wissen wollte. Für Hamburger ist sicher ein Überblick über die Entwicklung ihres Hafens interessant. Die Teilnahme ist im Museumspreis enthalten. Termine und detaillierte Beschreibungen zu den einzelnen Vorträgen sind der aktuellen Internetseite www.imm-hamburg.de zu entnehmen.
Am Schiffssimulator übernehmen die Besucher unter der fachkundigen Anleitung erfahrener Kapitäne und Lotsen das Ruder eines 8000 TEU Containerschiffes und fahren es zum Beispiel von Blankenese bis zum Anleger in Altenwerder. Neben zwei weiteren Häfen in Rotterdam und Singapur simuliert die Anlage der Rheinmetall AG verschiedene Umwelteinflüsse wie Wind, Seegang oder Niederschlag. Übungsfahrten für Besucher finden sonntags, dienstags und mittwochs ab 14.00 Uhr statt. Die Teilnahme ist ohne Voranmeldung möglich und im Eintrittspreis enthalten.
Die Speicherstadt in Hamburg ist der größte auf Eichenpfählen gegründete Lagerhauskomplex der Welt. Sie steht seit 1991 unter Denkmalschutz und ist seit dem 5. Juli 2015 mit dem benachbarten Kontorhausviertel auf der Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen.
Die Speicherstadt wurde ab 1883 als Teilstück des Hamburger Freihafens erbaut, der erste Abschnitt war 1888 fertiggestellt. Die Bauleitung hatte der Oberingenieur der Hamburger Baudeputation Franz Andreas Meyer, ihm zur Seite standen der Wasserbaudirektor Christian Nehls und der Baudirektor Carl Johann Christian Zimmermann sowie ein Konsortium aus 15 Ingenieuren, 24 Architekten und Bauzeichnern.
Fahrwerkdetails dieser kleinen Maschine sieht man hier / Chassis details of this small engine can be seen here:
www.flickr.com/photos/wwwuppertal/53995199622/in/dateposted/
Die Speicherstadt in Hamburg ist der größte auf Eichenpfählen gegründete Lagerhauskomplex der Welt und steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Sie wurde ab 1883 als Teilstück des Hamburger Freihafens erbaut, der erste Abschnitt war 1888 fertiggestellt. Die Bauleitung hatte der Oberingenieur der Hamburger Baudeputation Franz Andreas Meyer, ihm zur Seite standen der Wasserbaudirektor Christian Nehls und der Baudirektor Carl Johann Christian Zimmermann sowie ein Konsortium aus 15 Ingenieuren, 24 Architekten und Bauzeichnern. Seit dem 1. Januar 2003 ist die Speicherstadt aus dem Gebiet des Freihafens herausgenommen, zum 1. März 2008 wurde sie verwaltungsrechtlich mit dem Neubebauungsgebiet auf dem Großen Grasbrook zum Stadtteil HafenCity im Bezirk Hamburg-Mitte erklärt.
The Speicherstadt (lit. city of warehouses, meaning warehouse district) in Hamburg, Germany is the largest warehouse district in the world where the buildings stand on timber-pile foundations, oak logs, in this particular case. It is located in the port of Hamburg—within the HafenCity quarter—and was built from 1883 to 1927.
The district was built as a free zone to transfer goods without paying customs. As of 2009 the district and the surrounding area is under redevelopment.
(C) Wikipedia
Mitzieh effekt
Unter der Marke Streetscooter wird eine Fahrzeugfamilie von vollelektrischen Kleintransportern verkauft, die in Deutschland entwickelt und produziert werden.
Start up der Universität Aachen.
Günther Schuh, Professor für Produktionssystematik. Zusammen mit einem Kollegen gründete Schuh die Streetscooter GmbH.
Im Eigentum der Deutsche Post DHL Group verblieben ist die StreetScooter GmbH, welche die Fahrzeuge der Post wartet.
Pionier der elektrischen Zusteller- und kleinen Nutzfahrzeuge.
Es gibt jetzt auch freie Werkstätten, welche die Wartung übernehmen.
In
Deutschland sind
ca. 20.000 Streetscooter zugelassen, der Großteil von der Deutschen Post.
Im Dezember 2017 wurde Kritik von Zustellern und Betriebsräten bekannt, nach der die bisher ausgelieferten Fahrzeuge im Alltagsbetrieb in den Wintermonaten die Praxisanforderungen der DHL nicht vollständig erfüllen würden. Insbesondere die elektrische Heizung verkürze die mit 100 km angegebene Reichweite auf 70 km, so dass dadurch Betriebsabläufe beeinträchtigt würden.
Deutsche Produktion zu Beginn der Serie.
Work L 40 kWh, 180 km Reichweite.
48 KW Leistung. 8m³ Raumvolumen
Vmax 85 kmh
Kostet etwa 55.000 Euro
Die Batterie wurde auf 76 KWh vergrößert, Work XL, 200 km Reichweite.
90 KW Leistung, 20m³ Raum Volumen, Zuladung 1175 kg.
Vmax 90 kmh
Preis nicht bekannt.
Produktion jetzt in Thailand geplant.
Produktionsrechte für den Streetscooter sind an ein internationales Konsortium in Luxemburg abgegeben worden
Texture by Lenabem-Anna
Die Speicherstadt in Hamburg ist der größte auf Eichenpfählen gegründete Lagerhauskomplex der Welt und steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Sie wurde ab 1883 als Teilstück des Hamburger Freihafens erbaut, der erste Abschnitt war 1888 fertiggestellt. Die Bauleitung hatte der Oberingenieur der Hamburger Baudeputation Franz Andreas Meyer, ihm zur Seite standen der Wasserbaudirektor Christian Nehls und der Baudirektor Carl Johann Christian Zimmermann sowie ein Konsortium aus 15 Ingenieuren, 24 Architekten und Bauzeichnern. Seit dem 1. Januar 2003 ist die Speicherstadt aus dem Gebiet des Freihafens herausgenommen, zum 1. März 2008 wurde sie verwaltungsrechtlich mit dem Neubebauungsgebiet auf dem Großen Grasbrook zum Stadtteil HafenCity im Bezirk Hamburg-Mitte erklärt.
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Die Speicherstadt in Hamburg ist der größte auf Eichenpfählen gegründete Lagerhauskomplex der Welt und steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Sie wurde ab 1883 als Teilstück des Hamburger Freihafens erbaut, der erste Abschnitt war 1888 fertiggestellt. Die Bauleitung hatte der Oberingenieur der Hamburger Baudeputation Franz Andreas Meyer, ihm zur Seite standen der Wasserbaudirektor Christian Nehls und der Baudirektor Carl Johann Christian Zimmermann sowie ein Konsortium aus 15 Ingenieuren, 24 Architekten und Bauzeichnern. Seit dem 1. Januar 2003 ist die Speicherstadt aus dem Gebiet des Freihafens herausgenommen, zum 1. März 2008 wurde sie verwaltungsrechtlich mit dem Neubebauungsgebiet auf dem Großen Grasbrook zum Stadtteil HafenCity im Bezirk Hamburg-Mitte erklärt.
The Speicherstadt (lit. city of warehouses, meaning warehouse district) in Hamburg, Germany is the largest warehouse district in the world where the buildings stand on timber-pile foundations, oak logs, in this particular case. It is located in the port of Hamburg—within the HafenCity quarter—and was built from 1883 to 1927.
The district was built as a free zone to transfer goods without paying customs. As of 2009 the district and the surrounding area is under redevelopment.
(C) Wikipedia
Italien / Piemont - Lago Maggiore
Cannobio
Lake Maggiore (UK: /mæˈdʒɔːreɪ, ˌmædʒiˈɔːreɪ/, US: /mɑːˈdʒɔːreɪ, məˈdʒɔːri/; Italian: Lago Maggiore Italian pronunciation: [ˈlaːɡo madˈdʒoːre]; Western Lombard: Lagh Maggior; Piedmontese: Lagh Magior; literally 'greater lake') or Verbano (pronounced [verˈbaːno]; Latin: Lacus Verbanus) is a large lake located on the south side of the Alps. It is the second largest lake in Italy and the largest in southern Switzerland. The lake and its shoreline are divided between the Italian regions of Piedmont and Lombardy and the Swiss canton of Ticino. Located halfway between Lake Orta and Lake Lugano, Lake Maggiore extends for about 64 kilometres (40 miles) between Locarno and Arona.
The climate is mild in both summer and winter, producing Mediterranean vegetation, with many gardens growing rare and exotic plants. Well-known gardens include those of the Borromean and Brissago Islands, that of the Villa Taranto in Verbania, and the Alpinia Botanical Garden above Stresa.
Lake Maggiore is drained by the river Ticino, a main tributary of the Po. Its basin also collects the waters of several large lakes, notably Lake Lugano (through the Tresa), Lake Orta (through the Toce) and Lake Varese (through the Bardello).
Geography
Lake Maggiore is 64.37 km (40 mi) long, and 3 to 5 km (2 to 3 mi) wide, except at the bay opening westward between Pallanza and Stresa, where it is 10 km (6 mi) wide. It is the longest Italian lake, although Lake Garda has a greater area. Its mean height above the sea level is 193 metres; a deep lake, its bottom is almost everywhere below sea-level: at its deepest, 179 metres below. Its form is very sinuous so that there are few points from which any considerable part of its surface can be seen at a single glance. If this lessens the effect of the apparent size, it increases the variety of its scenery. While the upper end is completely alpine in character, the middle region lies between hills of gentler form, and the lower end advances to the verge of the plain of Lombardy. Lake Maggiore is the most westerly of the three great southern prealpine lakes, the others being Lake Como and Lake Garda.
The lake basin has tectonic-glacial origins and its volume is 37 cubic kilometres (9 cu mi). The lake has a surface area of about 213 square kilometres (82 sq mi), a maximum length of 54 km (34 mi) (on a straight line) and, at its widest, is 12 km (7 mi). Its main tributaries are the Ticino, the Maggia (forming a very large delta), the Toce (by which it receives the outflow of Lake Orta) and the Tresa (which is the sole emissary of Lake Lugano). The rivers Verzasca, Giona, and Cannobino also flow into the lake. Its outlet is the Ticino which, in turn, joins the river Po just south-east of Pavia.
The lake's jagged banks are surrounded by the Pennine and Lepontine Alps, and Lugano Prealps. Prominent peaks around the lake are the Gridone, Monte Tamaro, Monte Nudo and the Mottarone. The highest mountain overlooking Lake Maggiore is Monte Rosa (4,634 m; 15,203 ft), located about 50 kilometres (31 mi) west of it. The western bank is in Piedmont (provinces of Novara and Province of Verbano-Cusio-Ossola) and the eastern in Lombardy (province of Varese), whereas the most northerly section extends 13 kilometres (8 mi) into the canton of Ticino, where it constitutes its lowest point above sea level as well as that of Switzerland. The culminating point of the lake's drainage basin is the Grenzgipfel summit of Monte Rosa at 4,618 metres (15,151 ft) above sea level.
Climate
Lake Maggiore weather is humid subtropical (Cfa in the Köppen climate classification). During winter, the lake helps to maintain a higher temperature in the surrounding region (since water releases heat energy more slowly than air). The temperatures are cooled down in summer by the breezes that blow on the water's surface, changing its colour. The area enjoys nearly 2300 hours of sunshine a year and an average annual temperature of 15.5 °C (60 °F). The water of the lake has a comfortable temperature of 20 to 22 °C (68 to 72 °F) in July and August. In winter snowfall is erratic and primarily affects the higher elevations. Rainfall is heaviest in May and lowest during the winter months.
Flora and fauna
The flora is strongly influenced by the lake basin, which has allowed the proliferation of typically Mediterranean plants, and also of plants native to the Atlantic areas favoured by the composition of the soil and the abundance of siliceous rocks. Lemons, olive trees and bay olive trees grow there. The spontaneous vegetation is composed of yew, holly and chestnut trees on the surrounding hills.
The lake is a habitat to two species of whitefish, Coregonus and, less widespread, Coregonus lavaretus. Both live in deep water and come ashore only during the spawning in early December. There are also perch, pike, chub, burbot, torpedo, eels and Alburnus arborella. The lake is home to several species of nesting waterfowl, it also represents an important corridor, a place of rest and feeding for migrations. For example: common merganser, royal swan, grebes, gulls, cormorants, ducks.
A number of exotic species have established themselves in the lake, including pikeperch, which has been recorded since 1977; wels catfish, which was first noticed in the early 1990s; and ruffe, introduced in the mid-1990s. Wels catfish in excess of 50 kg in weight have been fished from the lake.
Islands
Borromean Islands (three islands and two islets located between Verbania to the north and Stresa to the south)
Isola Bella
Isola Madre
Isola dei Pescatori (or Isola Superiore)
Isolino di San Giovanni (in front of Verbania)
Scoglio della Malghera (between Isola Bella and Isola Pescatori)
Brissago Islands (close to Brissago)
San Pancrazio (or Grande Isola)
Isolino (or Isola Piccola or Isola di Sant’Apollinare)
Castelli di Cannero (three small islands just off the shore from Cannero Riviera)
Isolino Partegora (in the gulf of Angera)
Sacro Monte di Ghiffa
The Sacred Mountain of Ghiffa is a Roman Catholic devotional complex in the comune of Ghiffa, (Piedmont, northern Italy), overlooking Lake Maggiore. It is one of the nine Sacri Monti of Piedmont and Lombardy, included in the UNESCO World Heritage list.
Events
The Spirit of Woodstock Festival is an annual open air festival at the end of July/beginning of August. It is organized in Armeno by the Mirapuri community.
History
The first archaeological findings around the lake belong to nomadic people living in the area in prehistoric types. The first settlements discovered date from the Copper Age. Along the shores of the lake, between the 9th and 4th centuries BC. J.-C., develops the Golasecca culture, Celts civilization of the iron age. The latter was in turn conquered by the Romans, who called the lake Verbanus Lacus or Lacus Maximus. In Roman times a maritime line was created that linked the lake, thanks to Ticino, to Pavia, from where the ships would then continue along the Po to the Adriatic Sea.
After the fall of the Western Roman Empire, the lake was under different domains. Most of the current settlements originated in the Middle Ages when the lake was under the Della Torre, Visconti, the Borromeo and Habsburg families.
Clashes also took place on the waters of the lake between military fleets, such as in 1263, when the Della Torre ships fought against those of the Visconti near Arona or, between 1523 and 1524, when the Borromeo clashed against Francesco II Sforza and in 1636 between French and Spanish always in the waters between Arona and Angera.
From the fourteenth century until the end of the eighteenth century, navigation on the lake and on the Ticino was also used to transport the heavy blocks of marble obtained from the quarries located around the lake towards the main Lombard construction sites: the cathedral of Milan and the Certosa di Pavia.
Methane was first discovered and isolated by Alessandro Volta as he analysed marsh gas from Lake Maggiore, between 1776 and 1778.
From the middle of the 19th century, the lake began to experience strong tourist development, particularly after Queen Victoria's stay in Baveno in 1879.
In 1936, a Bugatti Type 22 Brescia Roadster, built 1925, was sunk in the lake by employees of Zürich architect Marco Schmucklerski, when Swiss customs officials investigated whether he had paid taxes on the car. The Bugatti was attached to an iron chain making it possible to recover it once the investigation was over, yet that never happened. When the chain corroded, the car sunk to the lake bed, where it was rediscovered on 18 August 1967 by local diver Ugo Pillon and became a favourite target for divers thereafter. When one of the divers, Damiano Tamagni, was killed in a hold-up on 1 February 2008, his friends from the Ascona divers' club decided to lift and sell the car wreck to raise funds for a yet-to-be-created foundation named after the victim. The remains of the Bugatti were recovered on 12 July 2009. The sale took place at the Retro Mobile classic car exhibition in Paris on 23 January 2010. It was sold for €260,500.
In May 2021, a cable car collapsed near the lake, killing 14 people.
In May 2023 a boat capsized in a storm while travelling between Arona and Sesto Calende, killing 4 people. Among the dead were 2 Italian intelligence agents as well as a former agent of Mossad.
The Hotel Meina incident at Lake Maggiore
This incident is part of the Lake Maggiore massacres during WWII.
Meina is a municipality located 77 kilometres (48 miles) northwest of Milan, on the southern shores of Lake Maggiore. The Hotel Meina was located north of the town of Meina and was owned by Alberto and Eugenia Behar, Sephardic Jews who had moved to Italy from Constantinople. In September 1943, an armistice was declared between Italy and the Allies. At that time, the Hotel Meina housed a number of Jewish guests, most of them escapees of the Nazi occupation of Greece. The area around Lake Maggiore was not under Allied control but was occupied by the German Waffen-SS, specifically the infamous Leibstandarte SS Adolf Hitler. Captain Hans Krüger, who directed operations in Meina and the surrounding villages, was in charge of locating the Jews in that area and was responsible for the Lake Maggiore massacres in which approximately 54 Jews were murdered.
On the night of 22 September 1943, most of the Jewish residents of the Hotel Meina were executed and their bodies were thrown into Lake Maggiore. The Fernandez-Diaz family, a family of Greek Sephardic Jews from Thessaloniki, barricaded themselves in one of the fourth-floor hotel rooms. It took an extra day for the Germans to reach and execute them. The family included three young children whose lives were not spared despite pleas from older family members. Among those killed were Dino Fernandez-Diaz (76 years old), Pierre Fernandez-Diaz (46), Liliane (Scialom) Fernandez-Diaz (36), Jean Fernandez-Diaz (17), Robert Fernandez-Diaz (13), Blanchette Fernandez-Diaz (12), Marco Mosseri (55), Ester Botton (52), Giacomo Renato Mosseri (22), Odette Uziel (19), Raoul Torres (48), Valerie Nahoum Torres (49), and Daniele Modiano (51). In total, sixteen Jewish residents of the hotel were executed. Its owners, the Behar family, survived due to the efforts of the Turkish consulate.
The Italian police report on the Meina massacre was lost but resurfaced in 1994, along with hundreds of other files of war crimes committed post-armistice by Germans who still occupied or were retreating from Italian soil. These files had been hidden in a wooden cabinet, the so-called "cabinet of shame", discovered in a storeroom of the military prosecutor's headquarters.
Germany does not extradite its citizens convicted of war crimes in other countries. Those responsible for the Meina massacre were tried at home in Germany in 1968, convicted and sentenced to life in prison. However, in 1970, the German Supreme Court declared the statute of limitations for those particular war crimes to have expired, and the prisoners were released.
References in literature and popular culture
Lake Maggiore is featured in American writer Ernest Hemingway's novel A Farewell to Arms. The protagonist (Frederic Henry) and his lover (Catherine Barkley) are forced to cross the transnational border within the lake in a row boat to escape Italian carabinieri.
It also appeared as the location of a fictional racetrack in the racing game Gran Turismo Sport and Gran Turismo 7.
Die Flippers, a German Schlager group wrote a song called "Lago Maggiore" that appears on their 1990 album Sieben Tage Sonnenschein.
(Wikipedia)
Cannobio is a town and comune on the river Cannobino and the shore of Lago Maggiore in Piedmont, Italy.
History
The local inhabitants probably became subject to Roman rule by the time of the emperor Augustus. Sarcophagi from the 2nd–3rd century CE have been found and conserved in the "Palazzo della Ragione".
The first documented mention of Cannobio dates to 909. During medieval times, the town became a center for wool and tanning industries, as well as the lumber trade. Cannobio was named as a village by 1207, and was granted administrative autonomy. The Palazzo della Ragione was constructed by 1291 under the government of the podestà Ugolino da Mandello.
Cannobio was assigned to the archdiocese of Milan and from 1817 was under the authority of the bishop of Novara. Its "pieve" comprised the areas of Cannobina, Cannero, Brissago and several areas on the eastern side of the lake. The church of St. Vittore, already present in 1076, and with a bell tower from the 13th century, was completely rebuilt between 1733 and 1749. Autonomous rule for the community of Cannobio and its valley came about in 1342, with the spontaneous submission to Luchino and Giovanni Visconti, lords of Milan. From then on, its administration remained closely connected to that of the Duchy of Milan.
In 1522 a painting of the Virgin Mary allegedly started bleeding. Shortly after this apparition, a plague swept through the area devastating lakeside and valley towns and villages, but leaving Cannobio relatively unscathed. Religious minds linked these two events and Cardinal Charles Borromeo ordered a chapel to be built to hold the painting which is still there today.
The economy went through a renewal in the 15th and 16th centuries. The built-up area spread from the original nucleus (the village) down towards the lake. Large residences were built including the Omacini and Pironi palaces.
During the Risorgimento the town repelled an Austrian attack from the lake (27–28 May 1859) and was visited by Giuseppe Garibaldi in 1862. The opening of the lakeside road to the Swiss border in 1863 created favorable conditions for the arrival of factories, including silk mills.
In 1927 the territory of the comune of Cannobio was extended to incorporate some small villages in the vicinity (Traffiume, Sant’Agata, San Bartolomeo). During the Second World War the people of Cannobio rose up against the Nazi and fascist regime, from 2 to 9 September 1944, and proclaimed the Republic of the Ossola. Since the end of the war the community has undergone further changes. From 1995 the town has come within the Province of Verbano-Cusio-Ossola.
Main sights
The large lakefront piazza named after King Victor Emmanuel III was given a major refurbishment when in the winter of 2003–04 it was completely relaid in cobblestones and granite slabs. Also added was of a set of wide flagstone steps down to the lake, where people may sit and watch the lake steamers come and go from the landing stages nearby, and the sailing boats and wind-surfers skimming across the lake.
Some of the buildings both on the lakefront and further back in the old part of town date back over 600 years, from when Cannobio was a renowned smuggling town, and most of these have been restored in fine style.
From one, Giuseppe Garibaldi addressed the people of Cannobio in 1859, and on another stands a plaque celebrating an important event in Cannobio in 1627. Each building is painted a different colour, creating a traditional Italian port scene. To one side of the Piazza is Cannobio’s old harbour, which houses the sailing, rowing and speedboats belonging to the locals.
The Santuario della Pietà church commemorates the events of 1522, when a painting of the Virgin Mary was believed to have bled. With its open dome it stands by the lakeside. The painting itself is now housed in another church in the town, and though it is not removed itself, a "Sacra Costa", representing the painting, is processed through the streets on 7 January every year.
Cannobio has its own "Lido" at the north end of town with a large sandy beach. The beach has a European Union Blue Flag for its cleanliness and facilities.
(Wikipedia)
Der Lago Maggiore (italienisch, der Grössere See), italienisch auch Lago Verbano (von lateinisch Lacus Verbanus), lombardisch Lagh Maggior, in der Schweiz noch deutsch Langensee, ist ein in den italienischen Regionen Piemont und Lombardei sowie im Schweizer Kanton Tessin gelegener, von dem gleichnamigen Hauptzu- und -abfluss Tessin durchflossener oberitalienischer See.
Beschreibung
Der Lago Maggiore ist schmal, gekurvt sowie verästelt und wird von Nord nach Süd durchflossen. Er nimmt 212,5 km² Fläche ein, wovon 19,9 % – im Norden – zur Schweiz und 80,1 % zu Italien gehören. Er reicht von der südlichen Alpenkette bis an den westlichen Rand der Poebene. Wie die anderen oberitalienischen Seen entstand er beim Abschmelzen eiszeitlicher Gletscher. Vor allem sein Nordteil ist von hohen Bergen umgeben.
Der See ist 64,37 km lang und bis zu 10 km breit. Er ist nach dem Gardasee der flächenmässig zweitgrösste See Italiens. Der Seespiegel liegt im Mittel bei 193 m ü. M. und bildet damit den tiefsten Punkt der Schweiz. Die grösste Tiefe beträgt 372 m. Der Seegrund reicht damit bis zu 179 m unter den Meeresspiegel.
Das Einzugsgebiet beträgt 6386 km² (3326 km² in der Schweiz und 3060 km² in Italien).
Von der Fischerei im Lago Maggiore leben mehrere Berufsfischer. Der Gesamtertrag liegt bei 150 Tonnen pro Jahr.
Seit 1826 gibt es auf dem See eine Passagierschifffahrt. 1852 wurde sie vom Österreichischen Lloyd übernommen und neu organisiert. Heute betreibt der italienische Staatsbetrieb Gestione governativa navigazione laghi mit Sitz in Mailand mit der Navigazione del Lago Maggiore (NLM) eine Flotte von 25 Schiffen, darunter der noch betriebsfähige Raddampfer Piemonte. Die lokale Schifffahrt auf Schweizer Territorium wird seit 2018 von der Società Navigazione del Lago di Lugano wahrgenommen.
Der Hauptzu- und -abfluss ist der Tessin (italienisch: Ticino). Er mündet bei Magadino in den See ein. Das Mündungsgebiet, die Bolle di Magadino, (wörtlich: Blase …) ist ein artenreiches Naturschutzgebiet.
Weiter westlich mündet die Maggia. Sie bringt ständig Geschiebe mit sich, so dass das Maggia-Delta heute weit in den See hinausreicht. Östlich des Deltas liegt Locarno, das vor allem durch sein Filmfestival und die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso bekannt ist, auf der Westseite Ascona mit seiner Seepromenade und dem Monte Verità. Im Hinterland teilt sich das Tal bei Ponte Brolla ins Centovalli zur linken und das Maggiatal zur rechten Seite. Im Norden mündet die Verzasca in den See, vor allem bekannt durch eine Brücke, die Ponte dei Salti, und die 220 m hohe Staumauer.
Der hydrologisch bedeutendste Zufluss des Sees ist allerdings der Toce, da dieser durchschnittlich etwas mehr Wasser als der Tessin in den See einbringt. Allerdings sind die natürlichen Wassermengen dieser Flüsse aufgrund zahlreicher Wasserableitungen zur Stromgewinnung seit Jahrzehnten von Menschenhand reguliert.
Grösste Stadt am See ist Verbania mit ihren Teilorten Intra und Pallanza. Sehenswert sind die Botanischen Gärten der Villa Taranto (0,16 km²), ein Geschenk ihres Gründers, Kapitän Neil Mac Eacharn, an Italien. Tausende aus aller Welt importierte Pflanzen, sowie seltene, in Europa zum Teil auch einzigartige botanische Sammlungen lassen sich hier studieren. Südlich von Verbania weitet sich der See zum Golf von Verbania, wo der Toce in den See einmündet.
Am Golf liegt Stresa, das mit seinen Belle-Epoque-Villen und -Hotelpalästen heute noch den Charme eines mondänen Nobelkurortes ausstrahlt. In Stresa befindet sich die Villa Pallavicino mit ihrem Park und einem Zoologischen Garten. Jahrhundertealte Bäume und viele freilebende Tierarten sind dort zu sehen. In der Stadt fanden einige historisch bedeutsame Konferenzen statt (1. und 2. Konferenz von Stresa 1935 beziehungsweise 1958, Bilderberg-Konferenz 2004).
Weiter südlich liegt die Stadt Arona. Zwei Kilometer nördlich von Arona wurde 1624 eine 23 m hohe Kupfer-Kolossalstatue (35 m mit Sockel) von Karl Borromäus errichtet, die bis zum Bau der Freiheitsstatue in New York die höchste innen begehbare Statue war.
Südlich des Sees liegt bei Sesto Calende ein unter Naturschutz stehendes Auengebiet.
Auf der Ostseite liegen der Ort Angera mit der mittelalterlichen Burg Rocca di Angera, das in den steil aufragenden Felsen hineingebaute Kloster Santa Caterina del Sasso sowie die Stadt Luino mit ihrem bekannten Wochenmarkt.
Sacro Monte di Ghiffa
Der Pilgerweg mit einer Gruppe der Kapellen Sacro Monte di Ghiffa ist eine Wallfahrtsstätte in der Nähe des Orts Ghiffa im Piemont. Sie ist seit 2003 als Teil der Sacri Monti in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen.
Inseln
Bei Brissago liegen die zwei Isole di Brissago mit ihrem botanischen Garten: Isola di San Pancrazio (Isola Grande) und Isola di Sant’Apollinare (Isolino). Nördlich von Cannero Riviera liegen auf zwei Inselchen die Castelli di Cannero.
Stresa vorgelagert sind drei der fünf Borromäischen Inseln: Isola Bella und Isola dei Pescatori (auch bekannt als Isola Superiore), sowie zwischen den beiden das Inselchen Scoglio della Malghera. Die restlichen beiden, Isolino di San Giovanni und Isola Madre, sind dem gegenüberliegenden Verbania vorgelagert.
Vor Angera liegt die kleine Insel Isolino Partegora.
Tier- und Pflanzenwelt
Vegetation
Die Flora des Lago Maggiore wird häufig mit dem Begriff „Insubrische Flora“ umschrieben. Das Gebiet gehört zu den regenreichsten in Italien und der Schweiz. Der höchste Wert von fast 3000 mm pro Jahr wird im Valle Cannobina (Provinz VCO) erreicht, in der Provinz Varese sind es bei Vararo 2000 mm. Die Alpenkette nördlich des Sees und die oft hohen und steilen Berge des Gebietes schützen ihn vor den kalten Winden aus dem Norden, weshalb das Klima mild ist. Sehr ausgeprägt sind die mikroklimatischen Unterschiede zwischen den steilen Südhängen in der Nähe des Sees, und den höher gelegenen, nach Norden ausgerichteten Orten. Dies führt zu einer sehr vielfältigen und interessanten Flora. Die Kombination aus hohen Niederschlägen und mildem Klima begünstigt ein sehr üppiges Wachstum, wie es kaum an einem anderen Ort in Europa anzutreffen ist und ermöglicht es besondere Pflanzen wie Kamelien zu kultivieren, die diese speziellen Bedingungen benötigen. Ein großer Teil des Gebiets ist mit Wald bedeckt, der nach dem Abholzen oder den häufigen Waldbränden schnell nachwächst.
Sehr wichtig für die Flora ist auch, ob der Boden kalkhaltig oder sauer ist. Auf der piemontesischen und der Tessiner Seite des Lago Maggiore ist das Gestein fast überall sauer, ausser in einigen sehr kleinen kalkigen Einschlüssen. Dasselbe gilt für die lombardische Seite des Sees nördlich von Luino und auf den Moränenhügeln im äußersten Südosten in Richtung Sesto Calende. Hier, in Höhenlagen bis etwa 800–1000 m, dominieren überall die oft fast reinen Kastanienwälder. Zwischen 1000 m und etwa 1700 m wachsen hauptsächlich saure Buchenwälder. Darüber lichten sich die Wälder und man findet den Bergahorn (Acer pseudoplatanus) und die Birke (Betula pendula). Hier und auf der montanen Höhenstufe an waldfreien Orten (z. B. aufgrund Rodung oder Waldbrand) finden sich ausgedehnte Flächen mit Pfeifengras (Molinia arundinacea), Adlerfarn (Pteridium aquilinum) und Besenginster (Cytisus scoparius), welcher die Hänge oft weithin mit seinen intensiven, gelben Blüten ziert.
Die niedrig gelegenen Gebiete wie das Ossolatal, die Magadinoebene, das Tal der Tresa, das Valcuvia und das untere Varesotto sind oft stark anthropisiert und sehr dicht besiedelt. Die Landwirtschaft beschränkt sich hauptsächlich auf diese Gebiete, wobei sie allerdings wegen den mageren Böden nicht sehr intensiv ist und hauptsächlich aus Mähwiesen und Maisfeldern besteht. Eine Ausnahme ist die Magadinoebene, wo aus politischen Gründen eine intensivere Landwirtschaft gefördert wird um die Selbstversorgung der Schweiz zu gewährleisten. Dank der starken Förderung hat sich hier trotz nicht optimalen Bedingungen (nasses Klima, schlechte Böden) auch ein intensiver Weinbau erhalten, der auf der italienischen Seite des Sees fast vollständig zum Erliegen gekommen ist. Wo in diesen Gebieten noch Wald vorhanden ist, besteht er hauptsächlich aus Stieleiche (Quercus robur), Esche (Fraxinus excelsior) und Robinie (Robinia pseudoacacia) sowie vereinzelt aus Kastanie (Castanea sativa) und Ulme (Ulmus minor).
Eine andere Flora findet sich im zentralen östlichen Teil des Sees in der Provinz Varese, wo das Substrat kalkhaltig ist. Auch hier wachsen vor allem Kastanienwälder, aber östlich des Campo dei Fiori werden die Hainbuchenwälder (Orno-Ostrietum, Carpinion orientalis) mit Manna-Esche (Fraxinus ornus) und Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia) häufiger, die in den südöstlichen italienischen Alpen sehr verbreitet sind. Diese sind zusammen mit den Kastanienwäldern charakteristisch für die submediterrane Übergangsflora zwischen der gemässigten, mitteleuropäischen und derjenigen des Mittelmeerraums. Besonders artenreich sind in diesem Gebiet die Trockenwiesen, die an den wenigen Stellen, die weder bebaut noch bewaldet sind, auf dolomitischen und kalkhaltigen Felsen mit wenig tiefgründigem Boden vorkommen. Die interessantesten Trockenwiesen befinden sich auf dem Monte Sangiano in der Nähe des gleichnamigen Dorfes. Einige Pflanzenarten wachsen um den Lago Maggiore herum nur dort, wie das Apenninen-Sonnenröschen (Helianthemum apenninum), Inula spiraeifolia und einige typische Steppenpflanzen wie sie auch in Zentralasien vorkommen, darunter das Federgras (Stipa eriocaulis) und der Steifhalm (Kengia serotina). Weitere Trockenwiesen gibt es auf den Pizzoni di Laveno, in der Nähe von Vararo, am Campo dei Fiori und oberhalb von Rasa, nördlich von Varese.
Die interessantesten Lebensräume der Gegend sind wahrscheinlich die Feuchtgebiete, in denen einige vom Aussterben bedrohten Arten ihrer letzten Vorkommen in Italien haben. Die Feuchtgebiete sind wohl wegen der außergewöhnlichen Niederschlagsmenge und der zahlreichen Seen und Flüsse so gut vertreten. Zu den bedrohten Arten, die auf der italienischen roten Liste stehen, gehört die Wasserkastanie (Trapa natans), die im Naturschutzgebiet Fondotoce und in den kleineren Seen von Varese und Comabbio vorkommt. Weitere Arten auf der Roten Liste sind Hottonia palustris, die am See bei Brebbia vorkommt, und das Echte Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia), das um die kleineren Seen von Varese und Comabbio gefunden wurde, aber wahrscheinlich ausgestorben ist. Auch die Seekanne (Nymphoides peltata), die im Lago di Comabbio vorkommt, hat in Italien hier einer ihrer letzten Vorkommen. Bemerkenswert sind auch die Relikt-Torfmoore von Valganna und Cavagnano, wo sehr seltene Pflanzen wie der Mittlerer Sonnentau (Drosera intermedia) und die Blumenbinse (Scheuchzeria palustris) wachsen, die in der Roten Liste der Lombardei aufgeführt sind.
Unberührte und außergewöhnlich warme Orte befinden sich nur noch an schwer zugänglichen Orten an steilen Felsen über dem See. Überraschenderweise ist hier bereits eine rein mediterrane Art zu finden, die Salbeiblättrige Zistrose (Cistus salviifolia; Locarnese, Mont'Orfano, Santa Caterina usw.). In den wärmeren, stärker anthropogen geprägten Gebieten in der Nähe der Dörfer tritt das Phänomen der Laurophyllisierung auf, bei dem sich dichte Wälder aus exotischen immergrünen Gehölzen wie der Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) und dem Lorbeer (Laurus nobilis) bilden.
Tierwelt
Da verschiedene Fischarten des Lago Maggiores im deutschen Sprachraum nicht vorkommen, werden zum Teil die italienischen Bezeichnungen angegeben. Im See lebt eine Felchen-Fischart, die lokal Lavarello genannt wird und ein beliebter Speisefisch ist. Sie lebt in tiefen Gewässern und kommt nur während der Laichzeit Anfang Dezember an Land. Der See beherbergt auch Agon, Barsch, Hecht, den Cavedano, einen in Italien, im angrenzenden Dalmatien und Südfrankreich endemischen Fisch (Squalius squalus), Quappe, Wels, Aal und die Alborella (Alburnus arborella), ebenfalls ein in Italien und Dalmatien endemischer Fisch sowie Forellen.
Am See gibt es etliche nistende Wasservögel, zum Beispiel: Gänsesäger, Schwan, Haubentaucher, Möwe, Kormoran und Ente. Außerdem ist er ein wichtiger Korridor, Rastplatz und Futterplatz für den Vogelzug.
Schifffahrt
Die Linienschifffahrt auf dem See begann bereits 1826 mit der im Vorjahr gegründeten Impresa Lombardo-Sardo-Ticinese mit dem Dampfschiff Verbano. Im Jahr 1853 nahm eine zweite Gesellschaft, der Lloyd Austriaco, den Dienst mit dem Dampfschiff Taxis auf. Die Impresa Lombardo-Sardo-Ticinese ging 1853 in Konkurs und verkaufte die Dampfschiffe an die Regierung des Königreichs Sardinien. Während des Zweiten Unabhängigkeitskrieges (1859) wurden die Dampfer bewaffnet und es kam sogar zu Gefechten (die österreichische Radetzky wurde von der aufständischen Bevölkerung schwer beschädigt) und fanden schließlich in neutralen Schweizer Gewässern Schutz. Der bankrotte Österreichische Lloyd verkaufte seine drei Schiffe an die Schweizer Regierung, die sie an die sardische Regierung übergab.
1867 gingen die Schiffe in den Besitz der neu gegründeten Mailänder Gesellschaft Innocente Mangili über, die von 1876 bis 1909, zur Zeit der Belle Époque, acht große Salonraddampfer und bis 1914 fünf Schraubendampfer in Dienst stellte. Im Jahr 1896 stationierte die Regia Guardia di Finanza eine Flottille kleiner Torpedoboote in Cannobio; im selben Jahr sank eines davon, die Locusta, bei einem Sturm mit der gesamten Besatzung.
Während des Ersten Weltkriegs ging die Mangili-Gesellschaft in Konkurs und die Schiffe wurden von der Regierung verwaltet, mit katastrophalen Ergebnissen; 1923 gingen sie schließlich an die Società Subalpina Imprese Ferroviarie über, die eine drastische Erneuerung der Flotte durchführte: Bis auf sechs wurden alle größeren Dampfer verschrottet (drei Rad- und drei Schraubendampfer), zwei weitere wurden auf Dieselmotoren umgerüstet, und zehn neue Motorschiffe wurden gebaut. 1929 nahm die Autofähre San Cristoforo, die durch den Umbau eines Lastkahns entstanden war, den Autoverkehr auf, und vier Jahre später wurde eine zweite San Cristoforo, die erste echte Fähre auf den italienischen Seen, in Betrieb genommen. 1938 eröffneten die Tessiner Regionalbahnen den Betrieb auf der Schweizer Seite.
Während des Zweiten Weltkriegs versenkten zwischen dem 25. und 26. September 1944 die alliierte Luftangriffe die Dampfer Genua, Mailand und Turin. In den ersten beiden Fällen gab es 34 bzw. 26 Todesopfer. Bei anderen Angriffen wurden die Motorschiffe Monfalcone und Magnolia beschädigt. Am 16. April 1948 ging die Verwaltung der Schifffahrtsgesellschaft des Langensees (italienisch NLM) an ein Regierungskommissariat über, das mehrere neue Schiffe bauen liess. Das erste Tragflächenboot wurde 1953 in Dienst gestellt; 1956 kaufte die italienische Gesellschaft die Schweizer Flotte.
Die italienische NLM kündigte 2016 aus finanziellen Gründen die Betriebseinstellung im Schweizer Becken auf Ende Jahr an, nachdem im Nachzug der Finanzkrise 2008 vier Jahre später ihre Subventionen aus Rom um 45 % gekürzt worden sind. Nach Interventionen aus der Schweiz wurde dieser Termin um ein Jahr verschoben, um eine Lösung zu finden. Zudem erneuerte die Schweiz Ende Dezember 2016 die letztmals 1992 erteilte Konzession der NLM für die Passagierschifffahrt auch im Tessiner Teil des Langensees auf weitere zehn Jahre hinaus.
Für die Schiffskurse im Schweizer Becken des Langensees wurde ein internationales Konsortium gegründet, an der sowohl die italienische staatliche Betreibergesellschaft Gestione Governativa Navigazione Laghi (GGNL), der die NLM unterstellt ist, als auch die schweizerische Luganersee-Schifffahrtsgesellschaft beteiligt sind. Die italienische NLM stellt für das Schweizer Langensee-Becken 5 ihrer 30 Schiffe zur Verfügung.
Ereignisse
Hochwasser
Beim Hochwasser von 2000 überflutete der See weite Gebiete der anliegenden Gemeinden.
Seilbahnunglück
Beim Seilbahnunfall am Monte Mottarone stürzte am 23. Mai 2021 oberhalb des Sees eine Gondel mit nicht funktionierender Notbremseinrichtung ab, 14 Menschen starben.
Feuer
Waldbrände oberhalb des Sees sind keine Seltenheit. Für denjenigen, der am 30. Januar 2022 ausbrach, siehe den Artikel Waldbrand am Lago Maggiore.
Globale Erwärmung
Seit März 2022 hat es (Stand 23. Juni 2022) in vielen norditalienischen Regionen nicht mehr geregnet. Wegen des milden Winters 2021/22 ist kaum Schmelzwasser in die norditalienischen Täler und Ebenen geflossen. Alle norditalienischen Seen sind betroffen, am stärksten der Lago Maggiore und der Comer See. Für die Bewässerung in der Landwirtschaft und die Energieerzeugung in einem nahegelegenen Wasserkraftwerk stehen nur 20 % der üblichen Wassermenge zur Verfügung. Laut Landwirtschaftsverband CIA (Confederazione italiana agricoltori) bedroht die Wasserknappheit rund die Hälfte der landwirtschaftlichen Produktion Norditaliens. Der Schaden für die Bauern betrage mindestens 2 Milliarden Euro. Der Präsident der Region Piemont hat Mitte Juni 2022 angeordnet, dass in 170 Städten und Gemeinden das Wasser nur noch für lebenswichtige Zwecke wie Trinken und Lebensmittelzubereitung verwendet werden darf.
Siehe auch: Temperaturanomalien im Jahr 2022 und Dürre und Hitze in Europa 2022
Auch der Winter 2022/23 war ausgesprochen trocken, so dass der Pegel über mehrere Monate unter dem Durchschnitt lag. Durch intensive Regenfälle wurde im Mai und Juni 2023 ein überdurchschnittlicher Pegel verzeichnet. Im Juli und August lag der Pegel wieder unter dem Durchschnitt, bevor er Ende August 2023 wegen Dauerregen in die Höhe schoss und mit Stand vom 3. September 2023 nach wie vor über dem Durchschnitt liegt.
Schiffsunglück der Goduria
Am 28. Mai 2023, kurz nach 19 Uhr MESZ kenterte "in der Nähe von Lisanza" (Lisanza ist Fraktion der Gemeinde Sesto Calende, am südlichsten Teil des Sees, linksufrig, höchstens geschätzt 5 km weg vom Abfluss), 150 m vom Ufer entfernt, während eines plötzlich auftretenden Unwetters das überladene Boot Goduria (ital. Vergnügen, Zulassung für 15 Personen, 1982 gebaut) mit 25 Personen. 14 erreichten schwimmend das Ufer, 7 wurden von einigen vorbeifahrenden Booten aufgenommen, 4 starben. Laut Informationen in der Presse waren fast alle Gäste Geheimdienstmitarbeiter aus Italien und von Israels Mossad.
Film
Der Musikfilm Lieder klingen am Lago Maggiore (1962) spielt teilweise am Lago Maggiore.
Der US-Kriegsfilm In einem anderen Land (A Farewell to Arms) unter der Regie von Charles Vidor wurde teilweise in Stresa am Lago Maggiore gedreht.
Namensgeber
1994 wurde der Asteroid (3883) Verbano nach dem See benannt.
(Wikipedia)
Cannobio (nicht zu verwechseln mit Canobbio in der Schweiz) ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB) in der Region Piemont und ist Träger der Bandiera Arancione des TCI.
Geographie
Die Gemeinde liegt am westlichen Ufer des Lago Maggiore und ist die erste größere Ortschaft nach der Grenze zur Schweiz in Piaggio Valmara. Cannobio liegt auf dem Schwemmkegel des Flüsschens Cannobino, im Hinterland dehnt sich das Valle Cannobina aus.
Die Gemeinde umfasst eine Fläche von 52,53 km². Zu Cannobio gehören die Fraktionen Campeglio, Carmine Superiore, Carmine Inferiore, Cinzago, Formine, Marchile, Piaggio Valmara, Pianoni, Ronco, Sant’Agata, San Bartolomeo Valmara, Socraggio, Socragno und Traffiume.
Geschichte
Cannobio war vermutlich schon in vorrömischer Zeit besiedelt. Der Name geht zurück auf das römische Canobinum. Zur Römerzeit galt der Ort wegen seiner günstigen Lage als bedeutendes strategisches und wirtschaftliches Zentrum.
929 beherbergte die Ortschaft einen Königshof (curtis regia). Die Anlage wurde später den Erzbischöfen von Mailand unterstellt. 1207 erhielt Cannobio den Titel eines Borgo.
Im 12. Jahrhundert wurde die Stadt eine freie Kommune, bis sie sich 1342 freiwillig der Familie Visconti unterwarf, deren Herrschaft 1441 als Lehensherrschaft an Vitaliano Borromeo überging. Von dieser Epoche zeugen bis heute die zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert erbauten Paläste.
Sehenswürdigkeiten
Cannobio besitzt einen historischen Stadtkern und ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Die Pfarrkirche San Vittore mit romanischem Turm wurde im 17. Jahrhundert erbaut, die Eingangsfassade stammt aus dem Jahr 1842. Sie beherbergt eine Orgel von Luigi Maroni Biroldi aus Varese aus dem Jahr 1837.
Die Wallfahrtskirche Santissima Pietà wurde 1575–1614 erbaut, dann 1583 von Sankt Karl Borromäus nach einem Entwurf von Pietro Beretta aus Brissago TI wieder aufgebaut. Die Fassade ist das Ergebnis einer Rekonstruktion von Febo Bottini von 1909. Das Innere besteht aus einem einzigen Schiff mit einer üppigen barocken Dekoration. Über dem Altar befindet sich ein wertvolles Altarbild Aufstieg zum Kalvarienberg von Gaudenzio Ferrari und Giovan Battista della Cerva.
Das Oratorium Santa Marta wurde 1581 erbaut und zeigt über dem Hochaltar das Gemälde Madonna col Bambino des Malers Camillo Procaccini (* 3. März 1561 in Parma; † 21. August 1629 in Mailand).
Der Palazzo della Ragione, genannt Parrasio, wurde zwischen 1291 und 1294 vom Podestà Ugolino Mandello erbaut und im Laufe des 17. Jahrhunderts umgebaut.
Der städtische Turm in romanischer Bauweise stammt aus dem 12. Jahrhundert. Es ist aus Stein gebaut und ist eigentlich der Glockenturm der alten Kirche San Vittore.
Die Rocca Vitaliana ist als die Burgen von Cannero bekannt. Auf den Felseninseln, die aus dem Wasser des Sees hervorgehen, kann man die Ruinen alter Festungsanlagen sehen. Sie wurden zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert gebaut.
Uferpromenade
Markt an der Promenade (sonntags)
Hängebrücke Ponte ballerino (Tänzerbrücke) über den Fluss Cannobino.
Lido Cannobio, ein sehr schöner öffentlicher Badestrand mit Liegewiese
In der Umgebung:
Tal und Schlucht des Gießbaches Cannobino
Kirche Sant’Anna erbaut 1638 hoch über der Schlucht des Cannobino
Kirche Sant’Agata mit Aussicht auf den Lago Maggiore
Mineralwasserquelle Fonte Carlina
Mittelalterliches Dorf Carmine Superiore
Regelmäßige Veranstaltungen
Jedes Jahr am Vorabend des 8. Januar findet in Cannobio das Fest der Allerheiligsten Pietà mit einer eindrucksvollen Lichterprozession statt.
(Wikipedia)
5602-6 mit IC541 von Lisboa-Santa Apolónia nach Guarda kurz nach verlassen vom Bahnhof Entroncamento. Die ursprünglich 30 Lokomotiven der 5600er Klasse wurden zwischen 1993-95 von dem portugiesisch-deutschem Konsortium (Siemens, Krauss-Maffei und Sorefame) gebaut. Die Loks wurde von der spanischen Baureihe 252 abgeleitet und gehören Euro-Sprinter Typenreihen.
Da der Bediener der Kamera einen Fehler gemacht hat, habe ich den ausgebrannten Himmel nachträglich ausgetauscht.
Bald sind alle Bahnen der 2. Bauserie vom Typ Vamos von HeiterBlick in einem Konsortium mit Vossloh bei der MoBiel ausgeliefert was das Ende aller M8C bedeutet. Nur noch vier M8C sollen der MoBiel als Reservewagen dienen. Im Moment ist es noch sehr leicht die M8C Verbände anzutreffen da immer mindestens ein Umlauf auf jeder Linie mit einem M8C Betrieben wird.
Am 08.08. wo ich Bielefeld besuchte waren sogar zwei umläufe der Line 2 mit einem M8C verband betrieben wurden.
Zum Einsatz kam ein M8 welcher schon den aktuellen Lack der MoBiel erhielt. Der hintere besitzt noch sein alten Lack welchen er wahrscheinlich bis zum Dienstende behalten darf.
Die Speicherstadt in Hamburg ist der größte auf Eichenpfählen gegründete Lagerhauskomplex der Welt und steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Sie wurde ab 1883 als Teilstück des Hamburger Freihafens erbaut, der erste Abschnitt war 1888 fertiggestellt. Die Bauleitung hatte der Oberingenieur der Hamburger Baudeputation Franz Andreas Meyer, ihm zur Seite standen der Wasserbaudirektor Christian Nehls und der Baudirektor Carl Johann Christian Zimmermann sowie ein Konsortium aus 15 Ingenieuren, 24 Architekten und Bauzeichnern. Seit dem 1. Januar 2003 ist die Speicherstadt aus dem Gebiet des Freihafens herausgenommen, zum 1. März 2008 wurde sie verwaltungsrechtlich mit dem Neubebauungsgebiet auf dem Großen Grasbrook zum Stadtteil HafenCity im Bezirk Hamburg-Mitte erklärt.
The Speicherstadt (lit. city of warehouses, meaning warehouse district) in Hamburg, Germany is the largest warehouse district in the world where the buildings stand on timber-pile foundations, oak logs, in this particular case. It is located in the port of Hamburg—within the HafenCity quarter—and was built from 1883 to 1927.
The district was built as a free zone to transfer goods without paying customs. As of 2009 the district and the surrounding area is under redevelopment.
(C) Wikipedia
Das Museu Nacional d’Art de Catalunya, auch als MNAC bekannt, ist ein Museum in Barcelona, Spanien. Das MNAC ist ein Konsortium der Stadt Barcelona und des Katalanischen Kultusministeriums. Sein Hauptsitz befindet sich im Palau Nacional, welcher sich am Fuße des Montjuïc befindet und 1929 aus Anlass der Weltausstellung eröffnet wurde.
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The Museu Nacional d'Art de Catalunya, abbreviated as MNAC, is the national museum of Catalan visual art located in Barcelona, Catalonia, Spain. The Museum is housed in the Palau Nacional, a huge, Italian-style building dating to 1929.
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60 -> Mírová - Karla IV.
Recht neu im Stadtbild der tschechischen Stadt Ústí nad Labem sind die O-Busse vom Konsortium Škoda/Solaris. Wagen 628 ist einer von 9 Fahrzeugen, welche im Jahre 2019 gebaut wurden.
Ústí nad Labem, 22.04.2022
Im Bau: Gesundheitspromenade
Die Gesundheitspromenade wird von einem Konsortium von MCC SA-Unternehmen aus Chodecz und Molewski sp. Z oo aus Włocławek errichtet. Kürzlich hat die Stadt einen Vertrag mit dem Auftragnehmer der Investition unterzeichnet. Ende Juni 2019 soll die Promenade fertig sein.
Die Hamburger Speicherstadt ist der weltgrößte, historische Lagerhauskomplex im Hamburger Hafen. Sie umfasst das Gebiet zwischen Baumwall und Oberhafen. Seit 1991 steht sie unter Denkmalschutz und ist seit dem 5. Juli 2015 mit dem benachbarten Kontorhausviertel und dem Chilehaus unter dem Namen Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus auf der Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen.
Die Speicherstadt wurde zwischen 1883 und 1927 südlich der Altstadt auf den ehemaligen Elbinseln und Wohnquartieren Kehrwieder und Wandrahm als Teilstück des Hamburger Freihafens in drei Abschnitten erbaut, der erste Abschnitt war 1888 fertiggestellt. Die Bauleitung hatte der Oberingenieur der Hamburger Baudeputation Franz Andreas Meyer. Ihm zur Seite standen der Wasserbaudirektor Christian Nehls und der Baudirektor Carl Johann Christian Zimmermann sowie ein Konsortium aus 15 Ingenieuren, 24 Architekten und Bauzeichnern. Von diesen hat Georg Thielen rund 30 Speicher am Neuer Wandrahm, Am Sandtorkai, Auf dem Sande, Brook und Kehrwieder entworfen.
Seit dem 1. Januar 2003 ist die Speicherstadt aus dem Gebiet des Freihafens herausgenommen, zum 1. März 2008 wurde sie verwaltungsrechtlich mit dem Neubebauungsgebiet auf dem Großen Grasbrook zum Stadtteil HafenCity im Bezirk Hamburg-Mitte erklärt. (wikipedia.de)
Auch bei schlechtem Wetter: Einfach RAUS!
Italien / Lombardei - Passo Nota
Sunset
Sonnenuntergang
The Tremalzo Pass (Italian: Passo di Tremalzo) (el. 1702 m.) is a mountain pass in Trentino in Italy.
It lies near Trento and Lake Garda. The pass road was built for strategic reasons during World War I. The south side of the pass requires an all-terrain vehicle. Chains are required from September to May. The pass road has a maximum grade of 14%.
(Wikipedia)
Zum Tremalzopass (italienisch Passo di Tremalzo) führt eine im Ersten Weltkrieg für strategische Zwecke angelegte Bergstraße in Norditalien. Der Pass liegt auf 1664 m s.l.m. an der Grenze zwischen der Autonomen Provinz Trient (Region Trentino-Südtirol) und der Provinz Brescia (Lombardei) unweit des Gardasees. Die Südflanke ist Teil des Naturparks Parco Alto Garda bresciano.
Die Passhöhe liegt zwischen Monte Tremalzo und Cima del Dil, der höchste Punkt der Tremalzostraße ist der Scheiteltunnel in rund 1830 m s.l.m. nördlich vom Corno della Marogna.
Tremalzostraße
Geschichte
Die Tremalzostraße wurde im Ersten Weltkrieg von italienischen Genietruppen errichtet. Sie diente vor allem zur Versorgung der italienischen Hauptwiderstandslinie im Val di Ledro, die sich vom Corno della Marogna in östlicher Richtung über Monte Nota, Passo Nota, Bocca Fortini, Monte Carone, Monte Guil, Punta Larici und dann Richtung Corno de Reamol hinzog. Der Abschnitt Passo Nota – Tremalzo wurde dabei im Sommer 1917 fertiggestellt.
Wenige Monate vor Beginn der Zwölften Isonzoschlacht im Oktober 1917 kam die italienischen Heeresleitung zu der Erkenntnis, dass die Gegend um den Tremalzo vor eventuellen österreichischen Durchbruchsversuchen zu verstärken sei, da es keine weiteren rückliegenden Verteidigungslinien gab, die einen österreichischen Vormarsch in Richtung Po-Ebene hätten aufhalten können. Daraufhin wurde der Bau einer zweiten und dritten Verteidigungslinie in Angriff genommen, womit auch die Tremalzostrasse an Bedeutung gewann, zumal sie auch die einzige Fahrstraße war, die den von den Italienern bei Kriegsbeginn besetzten südlichen Bereich der Judikarien und des Ledrotals mit dem Gardasee verband. Zu größeren militärischen Aktionen kam es allerdings bis Kriegsende in diesem Raum nicht mehr.
Nach dem Krieg verfiel die Straße zunächst. Bereits 1925 allerdings schlossen sich die Gemeinden des oberen Ledrotales (Bezzecca, Tiarno di Sotto und Tiarno di Sopra) zu einem Konsortium zusammen, das es sich zur Aufgabe machte, für den Erhalt und Instandhaltung der Tremalzo-Straße auf der Trentiner Seite zu sorgen. 1962 wurde diese Aufgabe von der Provinz Trient übernommen.
Verlauf
Der Pass teilt sich in zwei sehr unterschiedliche Abschnitte: Während die Nordflanke ohne Probleme befahren werden kann, ist die Südflanke zwischen Passo Nota und Rifugio Garda seit 2015 für jeglichen motorisierten Verkehr gesperrt.
Profil
Die Südflanke weist auf einer Länge von ca. 8 km Steigungsmaxima von über 14 % auf; dagegen ist die Nordflanke gemäßigter mit max. 9 % auf ca. 13 km. Man erkennt deutlich den Beginn des Anstiegs in Vesio, ein Ortsteil von Tremosine (Lombardei), mit dem starken Anstieg am Ende des Bondo-Tals; der Abstieg über die Nordflanke ist weniger steil.
Nordflanke
Die Nordflanke ist besser erschlossen und für den gesamten Verkehr freigegeben. Da die Steigungen 9 % nicht überschreiten und die Asphaltdecke gepflegt ist, stellt sich dafür nicht das Erfordernis einer Verkehrsbeschränkung; entsprechend wird die Nordflanke auch gerne von Motorrad- und Fahrradfahrern befahren.
Die Anfahrt beginnt im Valle d’Ampola auf der SS-240. Von Norden kommend biegt man nach dem Lago d’Ampola links auf die SP-127 in Richtung Tremalzo ab. Über einige Kehren wird rasch an Höhe gewonnen. Die Straße verläuft durch kleinere Bergwälder und führt mit zunehmender Höhe an Kuhweiden entlang. Endpunkt auf 1702 m ist das Rifugio Garda. Dort gibt es Parkplätze und eine Jausenstation. Abzweigungen in Form von Schotterstraßen (teils gesperrt) führen zum Monte Nota sowie zur Südflanke des Tremalzopasses.
Südflanke
Seit 2015 besteht auf der Südflanke ab Passo Nota ein allgemeines Fahrverbot. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten zweispurige Fahrzeuge den Pass befahren, ein Motorradverbot bestand bereits vorher.
Die Anfahrt erfolgte über den Ort Vesio. Von dort ist der Tremalzopass ausgeschildert. Ein Geländewagen mit Allradantrieb war ab Passo Nota erforderlich. Die Straße folgt zunächst mit geringer Steigung dem Bondo-Tal. In diesem Tal befindet sich ein Rastplatz mit Spielplatz und Parkmöglichkeit, die Straßen haben einen festen Belag. Am Ende des Tals beginnt der Aufstieg.
Der Weg ist zunächst asphaltiert (bis Notapass) und frei befahrbar. Danach kommt feiner Schotter, der im Lauf der Strecke immer gröber wird, bis hin zu blankem, scharfkantigem Fels, der teilweise offen zutage tritt. Nach Gewittern ergeben sich starke Auswaschungen und Stufen in der Fahrbahn. Die Fahrbahnbreite nimmt stetig ab, ein Umkehren war, wenn überhaupt, nur an den Kehren möglich. Ausweichstellen existieren nicht. Bei Steigungen von über 14 % war es an manchen Kehren erforderlich, zurückzusetzen, insbesondere bei Fahrzeugen mit langem Radstand.
Kurz vor dem höchsten Punkt war ein heikler Abschnitt in einem Tunnel in knapp 1800 m Höhe zu passieren. Hier brachen immer wieder größere Teile der Tunneldecke ein, die die Durchfahrt erschwerten bzw. blockierten. Außerdem bestand die Gefahr, im tiefsandigen Untergrund des Tunnels stecken zu bleiben.
Sport, Freizeit, Tourismus
Der Tremalzopass ist besonders bei Mountainbikern beliebt, die ihn als Highlight am Ende einer Transalp-Tour gerne befahren.
Am Passo Rocchetta auf dem Weg zum Tremalzo befindet sich seit dem 1. Mai 2014 ein Gedenkstein. Die in Italienisch, Deutsch und Englisch beschriftete Gedenktafel erinnert an die ersten MTB-Tests von Ulrich Stanciu im Rahmen der Erstausgabe des bike-Magazins.
(Wikipedia)
Nördlich der imposanten Centraal Station schlängelt sich die Straßenbahnlinie 12 durch die Antwerpener Gassen. Dabei kommen sowohl vierachsige PCC-Triebwagen des Herstellers La Brugeoise et Nivelles (BN) als auch sechsachige Hermelijn-Triebwagen des Konsortiums SachsenTram/ Siemens/ Bombardier zum Einsatz.
Das Antwerpener Straßenbahnnetz verfügt an allen Endhaltestellen über Wendeschleifen, sodass es auf Einrichtungsfahrzeuge ausgelegt ist. Um während Baustellen mit Stumpfendstellen den Verkehr auf der betroffenen Straßenbahnlinie aufrechterhalten zu können, hat man aus Gent dort überzählige Zweirichtungs-PCC-Triebwagen übernommen, die dort nach der Lieferung neuer Niederflurbahnen überzählig wurden. Einer von ihnen ist der 1971 gebaute PCC 6220, der am 19. April 2019 von der Spoorstraat in die Rotterdamstraat abbiegt und dabei das Gleis der Gegenrichtung kreuzt sowie seine Vorfahrt gegenüber einer Radfahrerin einfordert.
[DE] Von 1999 bis 2003 lieferte das Konsortium aus Adtrans und DWA die M8D-NF welche neben Essen auch noch in anderen Formen aber mit dem Essener Kopf in Halle(Saale), Dessau und Krakau im Einsatz. Eingesetzt werden die M8C-NF auf allen Tram Linien der Ruhrbahn im Essener Raum mit Ausnahmen der 107E und 108.
Hier ist der 2003 gelieferte Wagen 1531 welcher noch die Blauen Dachstreifen der EVAG besitzt als Linie 105 nach Frintrop Unterstraße unterwegs. Im Hintergrund der Frintroper Wasserturm
[EN] From 1999 to 2003, the consortium of Adtrans and DWA supplied the M8D-NF which, in addition to Essen, was also used in other forms but with the Essen head in Halle (Saale), Dessau and Krakow. The M8C-NF are used on all tram lines of the Ruhrbahn in the Essen area with the exception of the 107E and 108.
Car 1531, which was delivered in 2003 and still has the blue roof stripes of the EVAG, is on its way as route 105 to Frintrop Unterstraße. In the background the Frintrop water tower
[DE] Auf der RB Luxembourg - Diekirch kommen im Halbstundentakt ausschließlich von der Baureihe Z2000 die vom Konsortium Francorail gebaut wurden. Sie sind eine Abänderung des SNCF Z 11500. Beim Z2000 wurde auf den einbau des Gepäckraums verzichtet. Es wurden 22 Stück bestellt. Es sind heutzutage noch 21 Stück im einsatz, eine Einheit wurde leider verschrottet.
Hier sind die beiden Einheiten 2006 und 2012 als RB von Diekirch nach Luxembourg unterwegs und passieren die Alte Brücke im Stadtteil Pfaffenthal. Der Luxembourger Hbf wird in kürze erreicht.
[EN] On the RB Luxembourg - Diekirch, only the Z2000 series, which was built by the Francorail consortium, come every half hour. They are a modification of the SNCF Z 11500. In the Z2000, the luggage compartment was not installed. 22 pieces were ordered. There are still 21 pieces in use today, one unit was unfortunately scrapped.
Here the two units 2006 and 2012 are traveling as RB from Diekirch to Luxembourg and pass the Old Bridge in the Pfaffenthal district. The Luxembourg main station will be reached shortly.
Italien / Lombardei - Passo Nota
Sunset
Sonnenuntergang
The Tremalzo Pass (Italian: Passo di Tremalzo) (el. 1702 m.) is a mountain pass in Trentino in Italy.
It lies near Trento and Lake Garda. The pass road was built for strategic reasons during World War I. The south side of the pass requires an all-terrain vehicle. Chains are required from September to May. The pass road has a maximum grade of 14%.
(Wikipedia)
Zum Tremalzopass (italienisch Passo di Tremalzo) führt eine im Ersten Weltkrieg für strategische Zwecke angelegte Bergstraße in Norditalien. Der Pass liegt auf 1664 m s.l.m. an der Grenze zwischen der Autonomen Provinz Trient (Region Trentino-Südtirol) und der Provinz Brescia (Lombardei) unweit des Gardasees. Die Südflanke ist Teil des Naturparks Parco Alto Garda bresciano.
Die Passhöhe liegt zwischen Monte Tremalzo und Cima del Dil, der höchste Punkt der Tremalzostraße ist der Scheiteltunnel in rund 1830 m s.l.m. nördlich vom Corno della Marogna.
Tremalzostraße
Geschichte
Die Tremalzostraße wurde im Ersten Weltkrieg von italienischen Genietruppen errichtet. Sie diente vor allem zur Versorgung der italienischen Hauptwiderstandslinie im Val di Ledro, die sich vom Corno della Marogna in östlicher Richtung über Monte Nota, Passo Nota, Bocca Fortini, Monte Carone, Monte Guil, Punta Larici und dann Richtung Corno de Reamol hinzog. Der Abschnitt Passo Nota – Tremalzo wurde dabei im Sommer 1917 fertiggestellt.
Wenige Monate vor Beginn der Zwölften Isonzoschlacht im Oktober 1917 kam die italienischen Heeresleitung zu der Erkenntnis, dass die Gegend um den Tremalzo vor eventuellen österreichischen Durchbruchsversuchen zu verstärken sei, da es keine weiteren rückliegenden Verteidigungslinien gab, die einen österreichischen Vormarsch in Richtung Po-Ebene hätten aufhalten können. Daraufhin wurde der Bau einer zweiten und dritten Verteidigungslinie in Angriff genommen, womit auch die Tremalzostrasse an Bedeutung gewann, zumal sie auch die einzige Fahrstraße war, die den von den Italienern bei Kriegsbeginn besetzten südlichen Bereich der Judikarien und des Ledrotals mit dem Gardasee verband. Zu größeren militärischen Aktionen kam es allerdings bis Kriegsende in diesem Raum nicht mehr.
Nach dem Krieg verfiel die Straße zunächst. Bereits 1925 allerdings schlossen sich die Gemeinden des oberen Ledrotales (Bezzecca, Tiarno di Sotto und Tiarno di Sopra) zu einem Konsortium zusammen, das es sich zur Aufgabe machte, für den Erhalt und Instandhaltung der Tremalzo-Straße auf der Trentiner Seite zu sorgen. 1962 wurde diese Aufgabe von der Provinz Trient übernommen.
Verlauf
Der Pass teilt sich in zwei sehr unterschiedliche Abschnitte: Während die Nordflanke ohne Probleme befahren werden kann, ist die Südflanke zwischen Passo Nota und Rifugio Garda seit 2015 für jeglichen motorisierten Verkehr gesperrt.
Profil
Die Südflanke weist auf einer Länge von ca. 8 km Steigungsmaxima von über 14 % auf; dagegen ist die Nordflanke gemäßigter mit max. 9 % auf ca. 13 km. Man erkennt deutlich den Beginn des Anstiegs in Vesio, ein Ortsteil von Tremosine (Lombardei), mit dem starken Anstieg am Ende des Bondo-Tals; der Abstieg über die Nordflanke ist weniger steil.
Nordflanke
Die Nordflanke ist besser erschlossen und für den gesamten Verkehr freigegeben. Da die Steigungen 9 % nicht überschreiten und die Asphaltdecke gepflegt ist, stellt sich dafür nicht das Erfordernis einer Verkehrsbeschränkung; entsprechend wird die Nordflanke auch gerne von Motorrad- und Fahrradfahrern befahren.
Die Anfahrt beginnt im Valle d’Ampola auf der SS-240. Von Norden kommend biegt man nach dem Lago d’Ampola links auf die SP-127 in Richtung Tremalzo ab. Über einige Kehren wird rasch an Höhe gewonnen. Die Straße verläuft durch kleinere Bergwälder und führt mit zunehmender Höhe an Kuhweiden entlang. Endpunkt auf 1702 m ist das Rifugio Garda. Dort gibt es Parkplätze und eine Jausenstation. Abzweigungen in Form von Schotterstraßen (teils gesperrt) führen zum Monte Nota sowie zur Südflanke des Tremalzopasses.
Südflanke
Seit 2015 besteht auf der Südflanke ab Passo Nota ein allgemeines Fahrverbot. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten zweispurige Fahrzeuge den Pass befahren, ein Motorradverbot bestand bereits vorher.
Die Anfahrt erfolgte über den Ort Vesio. Von dort ist der Tremalzopass ausgeschildert. Ein Geländewagen mit Allradantrieb war ab Passo Nota erforderlich. Die Straße folgt zunächst mit geringer Steigung dem Bondo-Tal. In diesem Tal befindet sich ein Rastplatz mit Spielplatz und Parkmöglichkeit, die Straßen haben einen festen Belag. Am Ende des Tals beginnt der Aufstieg.
Der Weg ist zunächst asphaltiert (bis Notapass) und frei befahrbar. Danach kommt feiner Schotter, der im Lauf der Strecke immer gröber wird, bis hin zu blankem, scharfkantigem Fels, der teilweise offen zutage tritt. Nach Gewittern ergeben sich starke Auswaschungen und Stufen in der Fahrbahn. Die Fahrbahnbreite nimmt stetig ab, ein Umkehren war, wenn überhaupt, nur an den Kehren möglich. Ausweichstellen existieren nicht. Bei Steigungen von über 14 % war es an manchen Kehren erforderlich, zurückzusetzen, insbesondere bei Fahrzeugen mit langem Radstand.
Kurz vor dem höchsten Punkt war ein heikler Abschnitt in einem Tunnel in knapp 1800 m Höhe zu passieren. Hier brachen immer wieder größere Teile der Tunneldecke ein, die die Durchfahrt erschwerten bzw. blockierten. Außerdem bestand die Gefahr, im tiefsandigen Untergrund des Tunnels stecken zu bleiben.
Sport, Freizeit, Tourismus
Der Tremalzopass ist besonders bei Mountainbikern beliebt, die ihn als Highlight am Ende einer Transalp-Tour gerne befahren.
Am Passo Rocchetta auf dem Weg zum Tremalzo befindet sich seit dem 1. Mai 2014 ein Gedenkstein. Die in Italienisch, Deutsch und Englisch beschriftete Gedenktafel erinnert an die ersten MTB-Tests von Ulrich Stanciu im Rahmen der Erstausgabe des bike-Magazins.
(Wikipedia)
NVR-Number: 91 80 6192 961-1 D-SIEAG
Thameslink ist ein Nahverkehrssystem in London, das in Nord-Süd-Richtung Orte im Londoner Umland mit dem Stadtzentrum verbindet. Seit 2015 wird die Thameslink-Flotte erneuert und vergrößert. Siemens erhielt den Auftrag, gemeinsam mit einem Konsortium ca. 1200 Wagen des Typs 700 zu liefern.
Italien / Lombardei - Passo Nota
The Tremalzo Pass (Italian: Passo di Tremalzo) (el. 1702 m.) is a mountain pass in Trentino in Italy.
It lies near Trento and Lake Garda. The pass road was built for strategic reasons during World War I. The south side of the pass requires an all-terrain vehicle. Chains are required from September to May. The pass road has a maximum grade of 14%.
(Wikipedia)
Zum Tremalzopass (italienisch Passo di Tremalzo) führt eine im Ersten Weltkrieg für strategische Zwecke angelegte Bergstraße in Norditalien. Der Pass liegt auf 1664 m s.l.m. an der Grenze zwischen der Autonomen Provinz Trient (Region Trentino-Südtirol) und der Provinz Brescia (Lombardei) unweit des Gardasees. Die Südflanke ist Teil des Naturparks Parco Alto Garda bresciano.
Die Passhöhe liegt zwischen Monte Tremalzo und Cima del Dil, der höchste Punkt der Tremalzostraße ist der Scheiteltunnel in rund 1830 m s.l.m. nördlich vom Corno della Marogna.
Tremalzostraße
Geschichte
Die Tremalzostraße wurde im Ersten Weltkrieg von italienischen Genietruppen errichtet. Sie diente vor allem zur Versorgung der italienischen Hauptwiderstandslinie im Val di Ledro, die sich vom Corno della Marogna in östlicher Richtung über Monte Nota, Passo Nota, Bocca Fortini, Monte Carone, Monte Guil, Punta Larici und dann Richtung Corno de Reamol hinzog. Der Abschnitt Passo Nota – Tremalzo wurde dabei im Sommer 1917 fertiggestellt.
Wenige Monate vor Beginn der Zwölften Isonzoschlacht im Oktober 1917 kam die italienischen Heeresleitung zu der Erkenntnis, dass die Gegend um den Tremalzo vor eventuellen österreichischen Durchbruchsversuchen zu verstärken sei, da es keine weiteren rückliegenden Verteidigungslinien gab, die einen österreichischen Vormarsch in Richtung Po-Ebene hätten aufhalten können. Daraufhin wurde der Bau einer zweiten und dritten Verteidigungslinie in Angriff genommen, womit auch die Tremalzostrasse an Bedeutung gewann, zumal sie auch die einzige Fahrstraße war, die den von den Italienern bei Kriegsbeginn besetzten südlichen Bereich der Judikarien und des Ledrotals mit dem Gardasee verband. Zu größeren militärischen Aktionen kam es allerdings bis Kriegsende in diesem Raum nicht mehr.
Nach dem Krieg verfiel die Straße zunächst. Bereits 1925 allerdings schlossen sich die Gemeinden des oberen Ledrotales (Bezzecca, Tiarno di Sotto und Tiarno di Sopra) zu einem Konsortium zusammen, das es sich zur Aufgabe machte, für den Erhalt und Instandhaltung der Tremalzo-Straße auf der Trentiner Seite zu sorgen. 1962 wurde diese Aufgabe von der Provinz Trient übernommen.
Verlauf
Der Pass teilt sich in zwei sehr unterschiedliche Abschnitte: Während die Nordflanke ohne Probleme befahren werden kann, ist die Südflanke zwischen Passo Nota und Rifugio Garda seit 2015 für jeglichen motorisierten Verkehr gesperrt.
Profil
Die Südflanke weist auf einer Länge von ca. 8 km Steigungsmaxima von über 14 % auf; dagegen ist die Nordflanke gemäßigter mit max. 9 % auf ca. 13 km. Man erkennt deutlich den Beginn des Anstiegs in Vesio, ein Ortsteil von Tremosine (Lombardei), mit dem starken Anstieg am Ende des Bondo-Tals; der Abstieg über die Nordflanke ist weniger steil.
Nordflanke
Die Nordflanke ist besser erschlossen und für den gesamten Verkehr freigegeben. Da die Steigungen 9 % nicht überschreiten und die Asphaltdecke gepflegt ist, stellt sich dafür nicht das Erfordernis einer Verkehrsbeschränkung; entsprechend wird die Nordflanke auch gerne von Motorrad- und Fahrradfahrern befahren.
Die Anfahrt beginnt im Valle d’Ampola auf der SS-240. Von Norden kommend biegt man nach dem Lago d’Ampola links auf die SP-127 in Richtung Tremalzo ab. Über einige Kehren wird rasch an Höhe gewonnen. Die Straße verläuft durch kleinere Bergwälder und führt mit zunehmender Höhe an Kuhweiden entlang. Endpunkt auf 1702 m ist das Rifugio Garda. Dort gibt es Parkplätze und eine Jausenstation. Abzweigungen in Form von Schotterstraßen (teils gesperrt) führen zum Monte Nota sowie zur Südflanke des Tremalzopasses.
Südflanke
Seit 2015 besteht auf der Südflanke ab Passo Nota ein allgemeines Fahrverbot. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten zweispurige Fahrzeuge den Pass befahren, ein Motorradverbot bestand bereits vorher.
Die Anfahrt erfolgte über den Ort Vesio. Von dort ist der Tremalzopass ausgeschildert. Ein Geländewagen mit Allradantrieb war ab Passo Nota erforderlich. Die Straße folgt zunächst mit geringer Steigung dem Bondo-Tal. In diesem Tal befindet sich ein Rastplatz mit Spielplatz und Parkmöglichkeit, die Straßen haben einen festen Belag. Am Ende des Tals beginnt der Aufstieg.
Der Weg ist zunächst asphaltiert (bis Notapass) und frei befahrbar. Danach kommt feiner Schotter, der im Lauf der Strecke immer gröber wird, bis hin zu blankem, scharfkantigem Fels, der teilweise offen zutage tritt. Nach Gewittern ergeben sich starke Auswaschungen und Stufen in der Fahrbahn. Die Fahrbahnbreite nimmt stetig ab, ein Umkehren war, wenn überhaupt, nur an den Kehren möglich. Ausweichstellen existieren nicht. Bei Steigungen von über 14 % war es an manchen Kehren erforderlich, zurückzusetzen, insbesondere bei Fahrzeugen mit langem Radstand.
Kurz vor dem höchsten Punkt war ein heikler Abschnitt in einem Tunnel in knapp 1800 m Höhe zu passieren. Hier brachen immer wieder größere Teile der Tunneldecke ein, die die Durchfahrt erschwerten bzw. blockierten. Außerdem bestand die Gefahr, im tiefsandigen Untergrund des Tunnels stecken zu bleiben.
Sport, Freizeit, Tourismus
Der Tremalzopass ist besonders bei Mountainbikern beliebt, die ihn als Highlight am Ende einer Transalp-Tour gerne befahren.
Am Passo Rocchetta auf dem Weg zum Tremalzo befindet sich seit dem 1. Mai 2014 ein Gedenkstein. Die in Italienisch, Deutsch und Englisch beschriftete Gedenktafel erinnert an die ersten MTB-Tests von Ulrich Stanciu im Rahmen der Erstausgabe des bike-Magazins.
(Wikipedia)
Die Hamburger Speicherstadt ist der weltgrößte historische Lagerhauskomplex, gelegen im Hamburger Hafen. Sie umfasst das Gebiet zwischen Baumwall und Oberhafen. Seit 1991 steht sie unter Denkmalschutz und ist seit dem 5. Juli 2015 mit dem benachbarten Kontorhausviertel und dem Chilehaus unter dem Namen Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus auf der Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen.
Die Speicherstadt wurde zwischen 1883 und 1927 südlich der Altstadt auf den ehemaligen Elbinseln und Wohnquartieren Kehrwieder und Wandrahm als Teilstück des Hamburger Freihafens in drei Abschnitten erbaut, der erste Abschnitt war 1888 fertiggestellt. Die Bauleitung hatte der Oberingenieur der Hamburger Baudeputation Franz Andreas Meyer. Ihm zur Seite standen der Wasserbaudirektor Christian Nehls und der Baudirektor Carl Johann Christian Zimmermann sowie ein Konsortium aus 15 Ingenieuren, 24 Architekten und Bauzeichnern. Von diesen hat Georg Thielen rund 30 Speicher am Neuer Wandrahm, Am Sandtorkai, Auf dem Sande, Brook und Kehrwieder entworfen.
Das Schicksal der Casa Amarilla ist ungewiss.
Die Casa Amarilla wurde 1913 von der Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin als Forschungslabor zur Untersuchung des Verhaltens von Tieren, insbesondere von Affen, errichtet. Der deutsche Psychologe Wolfgang Köhler führte dort Intelligenztests an den Tieren durch, und seine Arbeiten hatten großen Einfluss auf die Philosophie, Psychologie, Anthropologie, Primatologie und Ethologie des 20. Jahrhunderts. Die Casa Amarilla war das erste primatologische Forschungszentrum der Welt.
Im Jahr 2016 einigten sich der Cabildo von Teneriffa, das Rathaus von Puerto de la Cruz, das städtische Konsortium für die Sanierung der Gemeinde und die Universität von La Laguna auf die Einrichtung eines neurowissenschaftlichen Zentrums und des historischen Komplexes der Casa Amarilla an diesem Standort. Im November 2019 wurde angekündigt, dass das Projekt wieder aufgenommen wird, doch die jüngsten Nachrichten sind wenig ermutigend. Carlos J. Álvarez, Professor für Psychologie an der Universität von La Laguna und einer derjenigen, die sich am stärksten für die Restaurierung dieses Ortes eingesetzt haben, hat wiederholt seine Besorgnis geäußert:
Der Plan zur Restaurierung der Casa Amarilla und zur Umwandlung in ein Museum für Psychologie und Primatologie scheint sich in Luft aufgelöst zu haben.
Es ist nicht klar, ob die Casa Amarilla restauriert wird oder was mit ihr geschehen soll.
Das wissenschaftliche Erbe der Menschheit in unserem Land ist wieder einmal von Ungewissheit umgeben.
Derzeit ist das Gebäude eine Ruine, die von einem Korsett aus Metallträgern gestützt wird, um zu verhindern, dass die drei noch stehenden Wände einstürzen. Umgeben von Sträuchern und Gestrüpp ist die Casa Amarilla ein weiteres Beispiel für die Gleichgültigkeit, Vernachlässigung und mangelndes Interesse an solchen historischen Stätten. fotografias-de-tenerife.es/casa-marilla
Type 342 are single-system locomotives supplied for the needs of the former ZŽTP Ljubljana in 1968 and 1970. Unlike its previous types 361 and 362, they were four-axle and due to its small size compared to them, they were nicknamed "moped". They were basically intended for towing passenger and freight trains on flat lines, although there was quite a bit of controversy as to whether it makes sense to purchase such locomotives for Slovenian lines.
Nicknames: moped, car
Manufacturer: Ansaldo (later part of the ASGEN consortium)
Country of origin: Italy
Axle layout: Bo'Bo '
Diameter of new wheels 1250 mm
Minimum radius of curvature 80 m
Length between bumpers 15.8 m
Width 3.15 m
Height with lowered pantograph 4.28 m
Axle load 20.3 t
Locomotive weight 81 t
Voltage 3 kV DC
Continuous current 2 · 330 A
Top speed 120 km / h
Power 1980 kW
Typ 342 sind Einsystemlokomotiven, die 1968 und 1970 für den Bedarf der ehemaligen ZŽTP Ljubljana geliefert wurden. Im Gegensatz zu den vorherigen Typen 361 und 362 waren sie vierachsig und wegen ihrer geringen Größe im Vergleich zu ihnen wurden sie "Moped" genannt. . Sie waren im Wesentlichen für das Schleppen von Personen- und Güterzügen auf Flachstrecken gedacht, wobei es ziemlich umstritten war, ob es Sinn macht, solche Lokomotiven für slowenische Strecken anzuschaffen.
Spitznamen: Moped, Auto
Hersteller: Ansaldo (später Teil des ASGEN-Konsortiums)
Herkunftsland: Italien
Achslayout: Bo'Bo'
Durchmesser der neuen Räder 1250 mm
Mindestkrümmungsradius 80 m
Länge zwischen Stoßstangen 15,8 m
Breite 3,15 m
Höhe mit abgesenktem Stromabnehmer 4,28 m
Achslast 20,3 t
Gewicht der Lokomotive 81 t
Spannung 3 kV DC
Dauerstrom 2 · 330 A
Höchstgeschwindigkeit 120 km/h
Leistung 1980 kW
Wurde 2019 abgebaut und verschrottet
TELESKOP-PROTOTYP
Größe: Höhe des Turms: neun Meter; Spiegelflächendurchmesser: zwölf Meter; Spiegelfläche: 100 Quadratmeter
Vergleich: So groß wie das Brandenburger Tor (wenn der Spiegelträger nach oben geschwenkt ist)
Funktion: Prototyp zu Testzwecken das geplante Gammastrahlen-Observatorium Cherenkov Telescope Array (CTA). CTA ist ein internationales Konsortium (regional beteiligt sind: DESY Berlin Adlershof , HU Berlin, Uni Potsdam).
Mit dem Prototyp sollen die mechanischen Eigenschaften der CTA-Teleskope untersucht werden
Anwendung: CTA dient der Vermessung des Universums mit Lichtteilchen höchster Energie. Mit ihm sollen auch kosmische Teilchenbeschleuniger untersucht und nach Dunkler
Materie gesucht werden.
Innovation: Das CTA wird das bislang sensitivste Teleskop-System werden.
ILA 2018 - Die Rafale ist ein zweistrahliges Mehrzweckkampfflugzeug des französischen Herstellers Dassault Aviation. Es wurde fast vollständig im nationalen Alleingang entwickelt, nachdem Frankreich aus dem Eurofighter-Konsortium ausgestiegen war.
Italien / Südtirol - Schloss Prösels
seen from Powder Tower
gesehen vom Pulverturm
Prösels Castle (German: Schloss Prösels; Italian: Castello di Presule) is a castle in the Gothic style which stands on the high plain below the Schlern mountain, in South Tyrol. Prösels is a location within the municipal boundaries of the commune of Völs am Schlern (Fiè allo Sciliar).
History
The castle was first named in a document from 1279, as castrum Presil, whereas the settlement close to the castle compares in 1373 as Bresels. It is believed that the lords of Völs, feudatories of the Bishopric of Brixen, had built the castle here just by 1200. Today the central palace with a Romanesque archway are surviving parts of this first fortress.
In Italian it is sometimes called Castel Colonna, reflecting the fact that around the time of Leonhard II the Völs (Fiè) family started to add the Colonna family name to their own. The reason for this is unclear, although a number of hypotheses have been advanced. According to some the family originated as a branch of the Colonnas who came to Tyrol in the twelfth century; others believe that Leonhard II, fighting alongside Marcantonio Colonna (1535–1584) at the Battle of Lepanto, was affirming his family’s origins in the Colonnas of Tusculum. A third version speculates that Marcantonio adopted Leonhard in order to enable the latter to display his membership of the noble Roman dynasty. Most probably, perhaps, Leonhard II simply requested and obtained the right to add the name Colonna to his own.
The Gothic castle of today was built by Leonhard of Völs (born 1458). He was the administrator of the salt mines of Hall in Tirol, a highly profitable position, furthermore he was married three times to wealthy noblewomen, which enabled him to spend extravagantly on the expansion of his castle. In 1498 Leonhard, thanks to his friendship with the Holy Roman Emperor Maximilian I and Archduke of Austria, became governor of the County of Tyrol. Leonhard showed his gratitude by including the emperor on one of the frescoes in the newly built arcade of his castle.
During the Peasants' War of 1525 the castle was briefly occupied by the revolting subservient farmers, who burnt all the documents in the vain hope of destroying all proof of their debts and tithes. The uprising was squashed and six leaders executed. Leonhard of Völs also instigated the burning of nine local woman for witchcraft. To deflect blame placed on him by his subjects for a high infant mortality rate, Leonhard found nine women, had them tortured and after they confessed burnt at the stake for witchcraft. Most probably the high infant mortality was due to the farmers being starved and very poor owing to Leonhard's very high taxes. The woman confessed that they had "stolen the babies and ridden on their brooms to the Schlern where they had eaten the babies together with the devil." The many local legends about the so-called Schlernhexen (Schlern witches) date back to this time.
The castle remained in the hands of the family until its last member, Felix, Freiherr von Völs, died childless in 1810. For the next 50 years the castle stood empty and nearly fell into ruins. Between 1860 and 1978 the castle changed hands no fewer than 14 times, suffering periods of decay followed by attempted restoration before finally being abandoned to its fate. However, in 1981 the Kuratorium Schloss Prösels (Prösels Castle Curatorship) was formed to restore the building; the work was completed the following year.
Visiting the castle
Guided visits are available during the summer months and during the Christmas holidays, various cultural events are held here including concerts, exhibitions and theatrical performances. Permanent displays include:
A collection of weapons and suits of armour
The "Batzenhäusl" restaurant collection of paintings (The "Batzenhäusl" being the oldest restaurant in the city of Bolzano)
A modern art collection
(Wikipedia)
Das Schloss Prösels liegt in der Gemeinde Völs am Schlern östlich von Bozen in Südtirol. Es ist die Stammburg der Herren von Völs, erstmals im Jahr 1279 urkundlich als „castrum Presil“ genannt, jedoch wahrscheinlich schon um 1200 errichtet. Ihre Blütezeit erlebte die Burg Anfang des 16. Jahrhunderts, als sie Leonhard der Ältere von Völs zu einer prunkvollen, spätgotischen Schlossanlage ausbauen ließ. Nach dem Aussterben der Herren von Völs und etlichen Besitzerwechseln wurde das Schloss im Jahr 1978 vom Kuratorium Schloss Prösels GmbH erworben. Heute finden auf dem Schlossgelände neben den traditionellen Schlossführungen auch zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt, wie z. B. Konzerte, Ausstellungen und Theateraufführungen.
Geographische Lage
Auf dem Weg vom im Talgrund des Eisacktals gelegenen Blumau ins mittelgebirgige Schlerngebiet befindet sich auf der rechten Seite ein markanter Felskopf, auf dem sich das alte Schloss Prösels erhebt. Es liegt in der Ortschaft Prösels, welche zur Gemeinde Völs am Schlern zählt und zwischen den beiden größeren Gemeindefraktionen Völs und Völser Aicha liegt.
Geschichte
Historische Anfänge
Erstmals wird die mittelalterliche Burg („castrum Presil“) in einer Urkunde aus dem Jahre 1279 erwähnt, während die Burgsiedlung im Jahr 1373 als „Bresels“ bezeugt ist. Laut Schneller liegt dem Namen lateinisch praesulis ‚dem Bischof gehörig‘ zugrunde. Erbaut wurde die Burg von den Herren von Völs, welche zunächst den Bischöfen von Brixen dienten. Zuerst wurde die Burg nach der dortigen Kapelle benannt, anschließend jedoch als Burg Prösels oder Burg Völs bezeichnet, da sie sich nicht weit vom Hauptdorf Völs befand. Nachdem der Machtbereich der Bischöfe von Brixen und Trient eingeschränkt wurde, erhielten die Herren von Völs als landesfürstliche Ministerialen die Burg.
Leonhard der Ältere von Völs war der bedeutendste Burgherr. Er nahm in jungen Jahren am Krieg gegen Venedig (1508–1516) teil und bekleidete von 1498 bis zu seinem Tod im Jahre 1530 das Amt des Landeshauptmannes an der Etsch und Burggrafen zu Tirol. Leonhard wirkte vor allem als Gutsverwalter und war mit dem Habsburgerkaiser Maximillian I. eng befreundet. Sein Leben war aber nicht nur durch seine administrativen Aufgaben gekennzeichnet, sondern fand auch in den Völser Hexenprozessen von 1506 und 1510 und dem Bauernaufstand von 1525 einen Höhepunkt. Leonhards größte Hinterlassenschaft stellt aber sicherlich das Schloss selbst dar, das er zum größten Teil erbauen ließ und bis heute fast gänzlich erhalten ist.
Völser Hexenprozesse
Vor 500 Jahren fanden auf Schloss Prösels Hexenprozesse statt, die für ungefähr 30 Menschen mit dem Todesurteil durch Verbrennen endeten. Nicht nur Frauen wurden der Hexerei beschuldigt, auch zwei Männer kosteten die Prozesse das Leben. Den Schuldigen warf man vor, sich dem Teufel unterworfen zu haben. Die Anklageschriften bezichtigten die Angeklagten des Mordes an den eigenen Kindern und beschuldigten sie, auf Besen durch die Luft geritten zu sein und an Teufelstänzen teilgenommen zu haben. Allerdings konnte bis heute nicht einwandfrei geklärt werden, an welcher Stelle die Hexenverbrennungen stattfanden.
Zum Gedenken an den ersten Hexenprozess im südlichen Teil Tirols haben die Gemeinden Völs und Kastelruth 2006 eine Skulptur mit Gedenktafel auf Schloss Prösels angebracht. Am 18. August 2006 wurde das historische Drama Anna Jobstin im Burghof von Schloss Prösels uraufgeführt. Anna Jobstin war die erste Angeklagte in der Hexenverfolgung von 1506.
Kuratorium Schloss Prösels
1978 erwarb das neu gebildete Kuratorium Schloss Prösels die Burg. Dieses Konsortium aus Privatpersonen und den Gemeinden des Schlerngebietes (Kastelruth, Völs) sowie der Gemeinde Tiers ist bis heute der Schlossbesitzer. Nach abgeschlossener Restaurierung der Anlage wird sie seit dem Jahr 1982 als Austragungsort von verschiedenen kulturellen Veranstaltungen und für Führungen genutzt.
Am 5. Juli 2014 trafen sich Ministerpräsident Matteo Renzi und Bundeskanzler Werner Faymann anlässlich einer Tagung auf Schloss Prösels, womit es erstmals zu einer Zusammenkunft eines italienischen und österreichischen Regierungschefs auf Südtiroler Boden kam.
Sehenswertes
Kapelle
Ebenso von Leonhard erbaut wurde die Kapelle auf Schloss Prösels, welche der Heiligen Anna geweiht ist. Durch die Form des Portals und des Netzrippengewölbes erkennt man deutlich, dass die Kapelle aus dem 3. Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts stammt. Besonders bemerkenswert am Gebäude ist ohne Zweifel die handwerklich herausragende Ausführung der baulichen Details.
Waffensammlung
Die Waffensammlung des Franz Anton von Kofler kam nach der Restaurierung des Schlosses als Leihgabe der Südtiroler Landesregierung auf die Burg. Die meisten der ausgestellten Objekte stammen aus dem 19. Jahrhundert und kommen unter anderem von den Schlachtfeldern in Solferino und Custoza (Italienische Unabhängigkeitskriege). Aber auch Stücke aus der Zeit Leonhards sind im Waffensaal zu finden. Besonders kurios ist die Rüstung eines Samuraikämpfers aus dem fernen Orient.
Ausstellungsgalerie
Im sogenannten „Tischlerhaus“ auf Schloss Prösels finden seit dem Jahre 1982 in den Sommermonaten immer wieder Kunstausstellungen verschiedener Maler und Bildhauer statt. Jeder Künstler, der im Schloss seitdem zu Gast war, hinterließ jeweils ein Werk seiner Ausstellung. Somit bildete sich im Laufe der Jahre eine umfangreiche Bilder- und Skulpturensammlung, die im Rahmen der Schlossführungen besichtigt werden kann. In den Räumlichkeiten der Burg sind auch Kunstwerke der bekannten Künstlerin Lotte Copì zu finden. Außerdem sind im ehemaligen Wohntrakt der Herren von Völs die 98 verbliebenen Werke der berühmten Batzenhäusl-Sammlung aus Bozen zur Besichtigung ausgestellt.
Pulverturm
Etwas oberhalb von Schloss Prösels befindet sich der geschichtlich eng mit der Anlage verbundene Pulverturm, ein bergfriedartiger Wehrturm.
Kulturelle Darbietungen
Im Sommer werden im Schloss täglich Führungen angeboten. Außerdem finden kulturelle Veranstaltungen mit Musik, Kunst und Theater statt. Das Schloss kann für private Veranstaltungen, wie z. B. Hochzeiten oder sonstige Feiern, für einen Tag angemietet werden.
(Wikipedia)
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Die Papierfabrik Scheufelen wurde im Jahre 1855 in Lenningen gegründet. Sie produzierte bis April 2018 mit zuletzt rund 340 Beschäftigten gestrichene Format- und Rollenpapiere gehobener Qualität. Seit dem 2. Juli 2018 existierte als Nachfolgegesellschaft die Scheufelen GmbH, welche allerdings im Februar 2019 selbst Insolvenz anmeldete.
Geschichte
Der Lehrer Karl Scheufelen übernahm im Jahr 1855 eine bereits seit 1769 existierende Papiermühle. Aus der kleinen Papiermühle mit fünf Arbeitskräften entwickelte sich schon bald ein innovatives Unternehmen, das im Jahre 1892 als erste Papierfabrik maschinell zweiseitig gestrichenes Papier herstellen konnte und ab 1895 als Erste deutsche Kunstdruck-Papierfabrik firmierte. Hier wurde das Streichen von Papier, damals mit Streichfarben auf der Basis von Satinweiß, Casein und Kreide, wesentlich weiterentwickelt. Scheufelen wurde das führende Unternehmen zur Herstellung von Kunstdruckpapieren in Europa.
1928 hatte Scheufelen erstmals mehr als 1.000 Mitarbeiter, 1955 etwa 2.000. In den Kriegsjahren zwischen 1933 und 1945 konnte die Papierproduktion weitestgehend fortgeführt werden. Dafür wurden damals 72 Fremdarbeiter aus Belgien, Frankreich und aus Osteuropa beschäftigt.
Die Papierfabrik Scheufelen wurde von 1950 bis 1984 von Klaus Scheufelen (1913–2008) geführt. Sein Sohn Ulrich Scheufelen war Ehrenvorsitzender des Unternehmens.
Nachdem die Papierfabrik Scheufelen vor allem aufgrund steigender Energiekosten wirtschaftlich angeschlagen war und seit 2003 rund 300 Arbeitsplätze abgebaut hatte, musste das Unternehmen im Juli 2008 schließlich Insolvenz anmelden.[3] Ende Juli 2008 konnte durch einen Massekredit die Produktion wieder aufgenommen werden. Der finnische Papierhersteller Powerflute gab am 1. Oktober 2008 bekannt, den Geschäftsbetrieb ab November 2008 zu übernehmen und künftig mit weniger Personal Papier zu produzieren.
Powerflute verkaufte das Unternehmen im Mai 2011 für 38,5 Mio. EUR an den niederländisch-kanadischen Konzern Paper Excellence B.V., eine Tochter der indonesischen Sinar Mas Group. Die Papierfabrik Scheufelen beschäftigte zum Zeitpunkt des Verkaufs 590 Mitarbeiter.
Am 16. Juli 2014 kündigte Scheufelen an, seine Jahreskapazität von 300.000 Tonnen auf 140.000 Tonnen zu reduzieren. Hierzu wurde eine Papiermaschine stillgelegt. Das Unternehmen wollte sich auf den Bereich Premiumpapiere sowie hochwertigen Verpackungskarton konzentrieren, die Produktion der für den Massenmarkt bestimmten Bilderdruckpapiere (mit denen 90 Prozent des Umsatzes erzielt wird) sollte nach starken Verlusten in diesem Bereich zurückgefahren werden. Im Zuge dessen wurden 400 der zu der Zeit 650 Mitarbeiter entlassen, ein Teil davon sollte in eine Transfergesellschaft wechseln.
Im Geschäftsjahr 2011 wurde ein Umsatz von 234 Millionen Euro erzielt, 2013 fiel er auf 195 Millionen Euro, lag 2015 bei 91 Millionen Euro und 2017 bei 83 Millionen Euro.
Im April 2016 veräußerte Paper Excellence die Papierfabrik Scheufelen mit nur noch rund 340 Mitarbeitern an ein Konsortium unter Führung der in Schwäbisch Hall ansässigen Schaeff-Gruppe. Am Konsortium sind neben der Schaeff-Gruppe unter anderem auch der Münchener Finanzinvestor RADIAL Capital Partners sowie Ulrich Scheufelen, der Urenkel des Firmengründers und heutiger Ehrenvorsitzender des Unternehmens, beteiligt.
Am 30. Januar 2018 musste das Unternehmen erneut Insolvenz anmelden. Trotz einer seit der Übernahme im Mai 2016 verbesserten wirtschaftlichen Situation würden massive Preissteigerungen für Zellstoff und Chemikalien die Geschäftsleitung zu diesem Schritt zwingen.
Die neu gegründete Scheufelen GmbH übernahm zum 2. Juli 2018 die Räumlichkeiten und Marken der ehemaligen Papierfabrik Scheufelen GmbH + Co KG sowie 85 der 340 Mitarbeiter und konzentriert sich nun auf die Produktion von hochweißen und tiefgrünen Papieren für den Einsatz in Verpackungen und für die Anwendung im graphischen Bereich, welche hauptsächlich aus Pflanzenfasern hergestellt werden. Die Gesamtproduktionskapazität beträgt 300.000 Tonnen Papier pro Jahr. In die Scheufelen GmbH wurden über 14 Millionen Euro investiert. Zu den Altgesellschaftern Schaeff und Scheufelen kamen auch Wermuth Asset Management sowie Nordia Invest hinzu. Die Marken des neuen Unternehmens sind Scheufelen Graspapier, Phoenogras, Greenliner, Phoenolux und Phoenix Prime. Die Kooperation mit der Hochschule der Medien in Stuttgart wird auch unter der neuen Gesellschaft fortgeführt.
Am 20. Februar 2019 meldete auch die Scheufelen GmbH Insolvenz an. 74 Mitarbeiter verloren im Rahmen der erneuten Insolvenz ihren Arbeitsplatz, die restlichen 26 wurden von der Nachfolgegesellschaft Silphie Paper übernommen, welche ab 2020 täglich 30 bis 50 Tonnen Papier produzieren wollte. Auch dieses Unternehmen stellte seinen Geschäftsbetrieb Mitte August 2021 ein.
Das 250.000 Quadratmeter große Betriebsgelände mit den großteils leerstehenden Hallen (die Papiermaschinen wurden vom Vorbesitzer bereits ins Ausland verkauft) wurde 2022 von der DLE Land Development GmbH, eine Tochtergesellschaft der DLE Group AG mit Sitz in Berlin, gekauft, um dieses in ein Wohn- und Gewerbequartier umzuwandeln.
Architektur
Um 1900 wurden verschiedene Erweiterungsbauten der Papierfabrik von den Stuttgarter Architekten Ludwig Eisenlohr und Carl Weigle geplant, während des Ersten Weltkriegs und in den 1920er Jahren entstanden weitere Bauten des Unternehmens nach Entwürfen von Albert Eitel.
Logistik
Die meisten Transporte von Rohstoffen und Chemikalien zur Papierfabrik erfolgen per Zug über die Teckbahn, von der ein Gleisanschluss auf das Fabrikgelände abzweigt. Eine kleine Dieselrangierlok der Baureihe V 60 (bzw. der funkferngesteuerten Baureihe 364) dient dazu, die Waggons zu rangieren und neue Züge zusammenzustellen. Tankwaggons werden teilweise direkt am Bahnhof Oberlenningen über eine Pumpanlage entleert und die Flüssigkeiten über Rohrleitungen in die Fabrik geleitet.
Vor einigen Jahren wurden Überlegungen angestellt, auch die Warenausgänge für den Überseetransport mit der Bahn abzuwickeln. In manchen Wochen wurden bis zu 50 Überseecontainer von Scheufelen einzeln per LKW durch das Lenninger Tal gefahren. An manchen Tagen wurde jedoch so viel Papier für Übersee produziert, dass das Logistikzentrum überlastet war. Man wollte daher eine Möglichkeit schaffen, kurzfristig an Container zu kommen, ohne auf die LKW zu warten, welche von verschiedenen Containerterminals im Großraum Stuttgart starteten. Die Überlegung ging dahin, ein kleines Containerterminal mit Containerbrücke am Bahnhof Oberlenningen anzulegen und immer 20 bis 30 Container vorzuhalten, um diese dann je nach Bedarf beladen und auf Güterwaggons verfrachten zu können. Aus Kostengründen für den Containerkran sowie für das benötigte Fahrzeugmaterial vom Logistikzentrum zum Bahnhof wurde diese Idee aber wieder verworfen. Das 1998 erbaute Logistikzentrum war für einen Gleisanschluss nie vorgesehen, da sich die Bahn als zu unzuverlässig und langsam erwies. Mittlerweile ist die Anzahl der Überseecontainer stark zurückgegangen, da die Frachtkosten auf bestimmten Relationen in keinem Verhältnis mehr zum Papierpreis stehen.
Schornstein
Der einst 96 m hohe und seit 1999 stillgelegte Stahlbetonschornstein wurde 1935 erbaut und war der erste seiner Art auf dem Gebiet des heutigen Baden-Württemberg. Infolge von Sanierungsmaßnahmen im Frühjahr 2012 wurde der Schornstein um 15 m abgetragen, so dass die verbleibende Resthöhe 81 m beträgt.
Produkte
Scheufelen bot unter den vier Markennamen phoenixmotion, heaven 42, bvs und bro gestrichene Papiere mit matter, halbmatter und glänzender Oberfläche im Flächengewichtsbereich von 90 g/m² bis 400 g/m² an.[15] Ab Anfang 2015 bot das Unternehmen auch einen sehr hochwertig gestrichenen SBS-Karton unter der Marke phoenolux an. Im Jahre 2017 begann das Unternehmen unter den Markennamen Graspapier, Greenliner und Phoenogras die Produktion von nachhaltigen Papieren mit einem Grasfaseranteil von bis zu 50 %.
Sonstiges
Nach der Brandkatastrophe von Apollo 1 (1967) entwickelte die Papierfabrik Scheufelen für die künftigen Bordbücher ein schwer entflammbares Papier.
Papiermuseum
Das Familienunternehmen hat 1992 im Schlössle in Oberlenningen zum 100-jährigen Jubiläum des Kunstdruckpapiers ein Museum für Papier- und Buchkunst eingerichtet.
Protest gegen das geplante "Paulihaus" als Büroblock, das von einem Konsortium mit Beteiligung der Storck Unternehmensgruppe, gegen den Willen und unter Auschluss von Beteiligungsverfahren durchgeboxt wird.
hamburg.mitvergnuegen.com/2020/das-paulihaus-eine-abrechn...
Madame Tussauds Amsterdam is a wax museum situated in Amsterdam, the capital city of the Netherlands. It is located in the centre of the city on Dam Square, near the Royal Palace of Amsterdam. Founded in 1970, it was the first Madame Tussauds that was opened in mainland Europe as well as being the first foreign branch of the British institution. The collection of Madame Tussauds Amsterdam consists of a collection of wax figures of famous celebrities in different categories such as the Golden Age of Dutch history, music, sport and film.
History
Building
The building that houses Madame Tussauds Amsterdam was designed by the Dutch architect A.J. Joling, in the Um 1800 style, and was constructed between 1914 and 1917. On April 11, 1917, it opened its doors as the second Peek & Cloppenburg store in the Netherlands. Eighty four years later the building was designated as a rijksmonument.
Museum
The idea to establish a wax museum in Amsterdam came from Josephine Tussaud (1900–1985), businesswoman and great-great-granddaughter of Madame Tussauds founder Marie Tussaud. These museum was founded on February 19, 1970, under the name of Madame Tussauds Amsterdam by The Tussauds Group. Approximately one year later, the museum first opened its doors at the main commercial street Kalverstraat becoming the first Madame Tussauds Wax Museum outside the United Kingdom. Twenty years after it first opened its doors to the public in 1991, Madame Tussauds Amsterdam moved into the upper floors of the building of the international chain of clothing stores Peek & Cloppenburg at the Dam Square The following twenty years the museum was modernised in January 2012, and since then it includes interactive themes.
Collection
Madame Tussaud's Amsterdam has a collection of life-size statues, divided into categories. Here some examples:
Personalities of the royal family: Lady Diana, William of Orange, the Dutch king Willem-Alexander, the Dutch queen consort Máxima, the former Dutch Queen Wilhelmina, among others.
World (political) leaders: the Dalai Lama, Mahatma Gandhi, Nelson Mandela, Barack Obama, Nicolas Sarkozy, among others.
Personalities of cinema: Angelina Jolie, Brad Pitt, Sean Connery, Charlie Chaplin, Marilyn Monroe, Nicolas Cage, Jennifer Lopez, George Clooney, Hannibal Lecter, among others.
Personalities in the music industry: Elvis Presley, Bob Marley, Michael Jackson, Madonna, Robbie Williams, Christina Aguilera, Lady Gaga,[ Beyoncé, Adele, Justin Bieber, Taylor Swift, Ariana Grande, Armin van Buuren, Tiësto, Hardwell, Afrojack, Martin Garrix among others.
Personalities in art, science and culture: Albert Einstein, Pablo Picasso, Salvador Dalí, Leonardo da Vinci, Vincent van Gogh, Rembrandt, among others.
Fashion personalities: Naomi Campbell, Nikkie de Jager, among others
Sports personalities: David Beckham, Wayne Rooney, Lionel Messi, Jutta Leerdam among others.
Marvel superheroes: the Avengers (Captain America, Iron Man, Thor, Hulk), Spider-Man, among others.
Influencer Enzo Knol
(Wikipedia)
Madame Tussauds ist eine weltweite Marke von Wachsfigurenkabinetten. Die Museen werden von Merlin Entertainments betrieben. Ausgestellt werden lebensnah nachempfundene Wachsfiguren von historischen Gestalten und Personen der aktuellen Zeitgeschichte, zum Beispiel von Sportlern, Schauspielern, Musikern, Politikern, Models und Wissenschaftlern.
Betreiber
Die Tussauds Group wurde im Mai 2007 von der Merlin Entertainments Group übernommen, die damals von der US-amerikanischen Private-Equity-Gesellschaft Blackstone Group unterstützt wurde. Die Übernahme erfolgte für einen geschätzten Betrag von etwa 1 Milliarde Pfund und umfasste alle Attraktionen der Tussauds Group, einschließlich der weltweiten Madame Tussauds Wachsfigurenkabinette sowie Freizeitparks wie Alton Towers, Thorpe Park und der Heide Park. Durch die Übernahme konnte Merlin Entertainments sein Portfolio erheblich erweitern und sich als einer der größten Betreiber von Freizeitattraktionen weltweit etablieren. Die Integration der Tussauds Group stärkte Merlins Position im globalen Unterhaltungsmarkt. Im Jahr 2019 wurde Merlin Entertainments selbst für etwa 6 Milliarden Pfund von einem Konsortium übernommen, das von Kirkbi, der Investmentgesellschaft der Lego-Gründerfamilie Kirk Kristiansen, sowie Blackstone und dem Canada Pension Plan Investment Board (CPPIB) geführt wurde. Diese Übernahme führte dazu, dass Merlin, einschließlich seiner Madame Tussauds- und Legoland-Attraktionen, aus der Londoner Börse genommen und privatisiert wurde, wobei Kirkbi eine strategische Mehrheitsbeteiligung von 50 % übernahm.
Geschichte
Gründerin des Museums in London war Marie Tussaud (1761–1850), genannt „Madame Tussaud“. Ihr Handwerk erlernte sie mit 17 Jahren von ihrem Mentor Philippe Curtius in Bern. Ab 1765 lebte sie in Paris, wo sie als Kunstlehrerin für eine Schwester Ludwigs XVI. arbeitete und Wachsfiguren von Persönlichkeiten wie Voltaire schuf. Während der Französischen Revolution modellierte sie Totenmasken hingerichteter Adliger, die als Wachsköpfe ausgestellt wurden. Nach Curtius Tod 1794 erbte sie seine Sammlung und zog 1802 mit ihrer Wanderausstellung durch Großbritannien und Irland. 1835 eröffnete sie mit ihren Söhnen ein festes Museum in der Baker Street, London, das sie bis zu ihrem Tod 1850 leitete. 1884 verlegte ihr Enkel Joseph Randall die Ausstellung an die Marylebone Road.
Am 18. März 1925 verursachte ein elektrischer Kurzschluss einen Brand. Dabei gingen viele der Porträtfiguren verloren und auch wichtige Stücke der napoleonischen Zeit, so z. B. die Kutsche und das Sterbebett Napoleons. Die meisten Formen konnten gerettet werden, sodass die Figuren nachgegossen werden konnten. Es waren auch noch sehr viele Gipsfiguren in einem Lagerraum vorhanden, die nicht beschädigt waren. 1926 wurde das Unternehmen Madame Tussauds eine Limited Company. 1928 wurde das Museum, erweitert um ein Kino, wiedereröffnet.
In der Luftschlacht um England während des Zweiten Weltkriegs wurden bei einem Angriff der Luftwaffe rund 5000 Kopf-Gussformen unwiederbringlich beschädigt und das angrenzende Kino zerstört. Das Museum wurde wieder aufgebaut.
Seit den 1970er Jahren expandierte Madame Tussauds global unter der Tussauds Group, die 2007 von Merlin Entertainments übernommen wurde. 2019 wurde Merlin von einem Konsortium unter Führung von Kirkbi (Lego-Gründerfamilie) für 6 Milliarden Pfund übernommen.
Standorte
Neben der Erweiterung der Stammausstellung eröffnete Madame Tussauds seit 1970 23 weitere Niederlassungen auf der ganzen Welt: 1970 wurde die Amsterdamer Zweigstelle eröffnet. Ab 1999 eröffneten in rascher Folge Las Vegas (1999), New York (2000), Hongkong (2000), Shanghai (2006) und Washington D.C. (2007). Am 5. Juli 2008 wurde in der Straße Unter den Linden in Berlin die siebte Niederlassung von Madame Tussauds außerhalb Londons mit 75 Wachs-Exponaten eröffnet. Kurz nach der Eröffnung wurde der rund 200.000 Euro teuren Hitler-Wachsfigur von einem Besucher der Kopf abgerissen.
Vor dieser Ausstellung gab es mit Castans Panoptikum (1869 bis 1922) an der Stechbahn bzw. in der Friedrichstraße sowie dem Berliner Panoptikum (1972 bis 1996) am Kurfürstendamm/Ecke Joachimstaler Straße bereits Wachsfigurenkabinette in Berlin, welche aber nicht zur Madame-Tussauds-Gruppe gehörten. 2009 eröffnete Madame Tussauds Filialen in Hollywood, im September 2010 in Bangkok. Im März 2011 wurde in Blackpool die zehnte und im April 2011 in Wien im Prater die elfte Niederlassung eröffnet. Seit dem 16. April 2012 besteht eine weitere Niederlassung in Sydney, Australien. Weitere Niederlassungen gibt es in Tokio (2013), Wuhan (2013), Peking (2014), San Francisco (2014), Singapur (2014), Orlando (2015), Chongqing (2016), Istanbul (2016), Nashville (2017), Prag (2019), Dubai (2021) und Budapest (2023). Die erste indische Niederlassung wurde in Delhi eröffnet.
(Wikipedia)
Italien / Lombardei - Passo Nota
The Tremalzo Pass (Italian: Passo di Tremalzo) (el. 1702 m.) is a mountain pass in Trentino in Italy.
It lies near Trento and Lake Garda. The pass road was built for strategic reasons during World War I. The south side of the pass requires an all-terrain vehicle. Chains are required from September to May. The pass road has a maximum grade of 14%.
(Wikipedia)
Zum Tremalzopass (italienisch Passo di Tremalzo) führt eine im Ersten Weltkrieg für strategische Zwecke angelegte Bergstraße in Norditalien. Der Pass liegt auf 1664 m s.l.m. an der Grenze zwischen der Autonomen Provinz Trient (Region Trentino-Südtirol) und der Provinz Brescia (Lombardei) unweit des Gardasees. Die Südflanke ist Teil des Naturparks Parco Alto Garda bresciano.
Die Passhöhe liegt zwischen Monte Tremalzo und Cima del Dil, der höchste Punkt der Tremalzostraße ist der Scheiteltunnel in rund 1830 m s.l.m. nördlich vom Corno della Marogna.
Tremalzostraße
Geschichte
Die Tremalzostraße wurde im Ersten Weltkrieg von italienischen Genietruppen errichtet. Sie diente vor allem zur Versorgung der italienischen Hauptwiderstandslinie im Val di Ledro, die sich vom Corno della Marogna in östlicher Richtung über Monte Nota, Passo Nota, Bocca Fortini, Monte Carone, Monte Guil, Punta Larici und dann Richtung Corno de Reamol hinzog. Der Abschnitt Passo Nota – Tremalzo wurde dabei im Sommer 1917 fertiggestellt.
Wenige Monate vor Beginn der Zwölften Isonzoschlacht im Oktober 1917 kam die italienischen Heeresleitung zu der Erkenntnis, dass die Gegend um den Tremalzo vor eventuellen österreichischen Durchbruchsversuchen zu verstärken sei, da es keine weiteren rückliegenden Verteidigungslinien gab, die einen österreichischen Vormarsch in Richtung Po-Ebene hätten aufhalten können. Daraufhin wurde der Bau einer zweiten und dritten Verteidigungslinie in Angriff genommen, womit auch die Tremalzostrasse an Bedeutung gewann, zumal sie auch die einzige Fahrstraße war, die den von den Italienern bei Kriegsbeginn besetzten südlichen Bereich der Judikarien und des Ledrotals mit dem Gardasee verband. Zu größeren militärischen Aktionen kam es allerdings bis Kriegsende in diesem Raum nicht mehr.
Nach dem Krieg verfiel die Straße zunächst. Bereits 1925 allerdings schlossen sich die Gemeinden des oberen Ledrotales (Bezzecca, Tiarno di Sotto und Tiarno di Sopra) zu einem Konsortium zusammen, das es sich zur Aufgabe machte, für den Erhalt und Instandhaltung der Tremalzo-Straße auf der Trentiner Seite zu sorgen. 1962 wurde diese Aufgabe von der Provinz Trient übernommen.
Verlauf
Der Pass teilt sich in zwei sehr unterschiedliche Abschnitte: Während die Nordflanke ohne Probleme befahren werden kann, ist die Südflanke zwischen Passo Nota und Rifugio Garda seit 2015 für jeglichen motorisierten Verkehr gesperrt.
Profil
Die Südflanke weist auf einer Länge von ca. 8 km Steigungsmaxima von über 14 % auf; dagegen ist die Nordflanke gemäßigter mit max. 9 % auf ca. 13 km. Man erkennt deutlich den Beginn des Anstiegs in Vesio, ein Ortsteil von Tremosine (Lombardei), mit dem starken Anstieg am Ende des Bondo-Tals; der Abstieg über die Nordflanke ist weniger steil.
Nordflanke
Die Nordflanke ist besser erschlossen und für den gesamten Verkehr freigegeben. Da die Steigungen 9 % nicht überschreiten und die Asphaltdecke gepflegt ist, stellt sich dafür nicht das Erfordernis einer Verkehrsbeschränkung; entsprechend wird die Nordflanke auch gerne von Motorrad- und Fahrradfahrern befahren.
Die Anfahrt beginnt im Valle d’Ampola auf der SS-240. Von Norden kommend biegt man nach dem Lago d’Ampola links auf die SP-127 in Richtung Tremalzo ab. Über einige Kehren wird rasch an Höhe gewonnen. Die Straße verläuft durch kleinere Bergwälder und führt mit zunehmender Höhe an Kuhweiden entlang. Endpunkt auf 1702 m ist das Rifugio Garda. Dort gibt es Parkplätze und eine Jausenstation. Abzweigungen in Form von Schotterstraßen (teils gesperrt) führen zum Monte Nota sowie zur Südflanke des Tremalzopasses.
Südflanke
Seit 2015 besteht auf der Südflanke ab Passo Nota ein allgemeines Fahrverbot. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten zweispurige Fahrzeuge den Pass befahren, ein Motorradverbot bestand bereits vorher.
Die Anfahrt erfolgte über den Ort Vesio. Von dort ist der Tremalzopass ausgeschildert. Ein Geländewagen mit Allradantrieb war ab Passo Nota erforderlich. Die Straße folgt zunächst mit geringer Steigung dem Bondo-Tal. In diesem Tal befindet sich ein Rastplatz mit Spielplatz und Parkmöglichkeit, die Straßen haben einen festen Belag. Am Ende des Tals beginnt der Aufstieg.
Der Weg ist zunächst asphaltiert (bis Notapass) und frei befahrbar. Danach kommt feiner Schotter, der im Lauf der Strecke immer gröber wird, bis hin zu blankem, scharfkantigem Fels, der teilweise offen zutage tritt. Nach Gewittern ergeben sich starke Auswaschungen und Stufen in der Fahrbahn. Die Fahrbahnbreite nimmt stetig ab, ein Umkehren war, wenn überhaupt, nur an den Kehren möglich. Ausweichstellen existieren nicht. Bei Steigungen von über 14 % war es an manchen Kehren erforderlich, zurückzusetzen, insbesondere bei Fahrzeugen mit langem Radstand.
Kurz vor dem höchsten Punkt war ein heikler Abschnitt in einem Tunnel in knapp 1800 m Höhe zu passieren. Hier brachen immer wieder größere Teile der Tunneldecke ein, die die Durchfahrt erschwerten bzw. blockierten. Außerdem bestand die Gefahr, im tiefsandigen Untergrund des Tunnels stecken zu bleiben.
Sport, Freizeit, Tourismus
Der Tremalzopass ist besonders bei Mountainbikern beliebt, die ihn als Highlight am Ende einer Transalp-Tour gerne befahren.
Am Passo Rocchetta auf dem Weg zum Tremalzo befindet sich seit dem 1. Mai 2014 ein Gedenkstein. Die in Italienisch, Deutsch und Englisch beschriftete Gedenktafel erinnert an die ersten MTB-Tests von Ulrich Stanciu im Rahmen der Erstausgabe des bike-Magazins.
(Wikipedia)
Italien / Südtirol - Schloss Prösels
Prösels Castle (German: Schloss Prösels; Italian: Castello di Presule) is a castle in the Gothic style which stands on the high plain below the Schlern mountain, in South Tyrol. Prösels is a location within the municipal boundaries of the commune of Völs am Schlern (Fiè allo Sciliar).
History
The castle was first named in a document from 1279, as castrum Presil, whereas the settlement close to the castle compares in 1373 as Bresels. It is believed that the lords of Völs, feudatories of the Bishopric of Brixen, had built the castle here just by 1200. Today the central palace with a Romanesque archway are surviving parts of this first fortress.
In Italian it is sometimes called Castel Colonna, reflecting the fact that around the time of Leonhard II the Völs (Fiè) family started to add the Colonna family name to their own. The reason for this is unclear, although a number of hypotheses have been advanced. According to some the family originated as a branch of the Colonnas who came to Tyrol in the twelfth century; others believe that Leonhard II, fighting alongside Marcantonio Colonna (1535–1584) at the Battle of Lepanto, was affirming his family’s origins in the Colonnas of Tusculum. A third version speculates that Marcantonio adopted Leonhard in order to enable the latter to display his membership of the noble Roman dynasty. Most probably, perhaps, Leonhard II simply requested and obtained the right to add the name Colonna to his own.
The Gothic castle of today was built by Leonhard of Völs (born 1458). He was the administrator of the salt mines of Hall in Tirol, a highly profitable position, furthermore he was married three times to wealthy noblewomen, which enabled him to spend extravagantly on the expansion of his castle. In 1498 Leonhard, thanks to his friendship with the Holy Roman Emperor Maximilian I and Archduke of Austria, became governor of the County of Tyrol. Leonhard showed his gratitude by including the emperor on one of the frescoes in the newly built arcade of his castle.
During the Peasants' War of 1525 the castle was briefly occupied by the revolting subservient farmers, who burnt all the documents in the vain hope of destroying all proof of their debts and tithes. The uprising was squashed and six leaders executed. Leonhard of Völs also instigated the burning of nine local woman for witchcraft. To deflect blame placed on him by his subjects for a high infant mortality rate, Leonhard found nine women, had them tortured and after they confessed burnt at the stake for witchcraft. Most probably the high infant mortality was due to the farmers being starved and very poor owing to Leonhard's very high taxes. The woman confessed that they had "stolen the babies and ridden on their brooms to the Schlern where they had eaten the babies together with the devil." The many local legends about the so-called Schlernhexen (Schlern witches) date back to this time.
The castle remained in the hands of the family until its last member, Felix, Freiherr von Völs, died childless in 1810. For the next 50 years the castle stood empty and nearly fell into ruins. Between 1860 and 1978 the castle changed hands no fewer than 14 times, suffering periods of decay followed by attempted restoration before finally being abandoned to its fate. However, in 1981 the Kuratorium Schloss Prösels (Prösels Castle Curatorship) was formed to restore the building; the work was completed the following year.
Visiting the castle
Guided visits are available during the summer months and during the Christmas holidays, various cultural events are held here including concerts, exhibitions and theatrical performances. Permanent displays include:
A collection of weapons and suits of armour
The "Batzenhäusl" restaurant collection of paintings (The "Batzenhäusl" being the oldest restaurant in the city of Bolzano)
A modern art collection
(Wikipedia)
Das Schloss Prösels liegt in der Gemeinde Völs am Schlern östlich von Bozen in Südtirol. Es ist die Stammburg der Herren von Völs, erstmals im Jahr 1279 urkundlich als „castrum Presil“ genannt, jedoch wahrscheinlich schon um 1200 errichtet. Ihre Blütezeit erlebte die Burg Anfang des 16. Jahrhunderts, als sie Leonhard der Ältere von Völs zu einer prunkvollen, spätgotischen Schlossanlage ausbauen ließ. Nach dem Aussterben der Herren von Völs und etlichen Besitzerwechseln wurde das Schloss im Jahr 1978 vom Kuratorium Schloss Prösels GmbH erworben. Heute finden auf dem Schlossgelände neben den traditionellen Schlossführungen auch zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt, wie z. B. Konzerte, Ausstellungen und Theateraufführungen.
Geographische Lage
Auf dem Weg vom im Talgrund des Eisacktals gelegenen Blumau ins mittelgebirgige Schlerngebiet befindet sich auf der rechten Seite ein markanter Felskopf, auf dem sich das alte Schloss Prösels erhebt. Es liegt in der Ortschaft Prösels, welche zur Gemeinde Völs am Schlern zählt und zwischen den beiden größeren Gemeindefraktionen Völs und Völser Aicha liegt.
Geschichte
Historische Anfänge
Erstmals wird die mittelalterliche Burg („castrum Presil“) in einer Urkunde aus dem Jahre 1279 erwähnt, während die Burgsiedlung im Jahr 1373 als „Bresels“ bezeugt ist. Laut Schneller liegt dem Namen lateinisch praesulis ‚dem Bischof gehörig‘ zugrunde. Erbaut wurde die Burg von den Herren von Völs, welche zunächst den Bischöfen von Brixen dienten. Zuerst wurde die Burg nach der dortigen Kapelle benannt, anschließend jedoch als Burg Prösels oder Burg Völs bezeichnet, da sie sich nicht weit vom Hauptdorf Völs befand. Nachdem der Machtbereich der Bischöfe von Brixen und Trient eingeschränkt wurde, erhielten die Herren von Völs als landesfürstliche Ministerialen die Burg.
Leonhard der Ältere von Völs war der bedeutendste Burgherr. Er nahm in jungen Jahren am Krieg gegen Venedig (1508–1516) teil und bekleidete von 1498 bis zu seinem Tod im Jahre 1530 das Amt des Landeshauptmannes an der Etsch und Burggrafen zu Tirol. Leonhard wirkte vor allem als Gutsverwalter und war mit dem Habsburgerkaiser Maximillian I. eng befreundet. Sein Leben war aber nicht nur durch seine administrativen Aufgaben gekennzeichnet, sondern fand auch in den Völser Hexenprozessen von 1506 und 1510 und dem Bauernaufstand von 1525 einen Höhepunkt. Leonhards größte Hinterlassenschaft stellt aber sicherlich das Schloss selbst dar, das er zum größten Teil erbauen ließ und bis heute fast gänzlich erhalten ist.
Völser Hexenprozesse
Vor 500 Jahren fanden auf Schloss Prösels Hexenprozesse statt, die für ungefähr 30 Menschen mit dem Todesurteil durch Verbrennen endeten. Nicht nur Frauen wurden der Hexerei beschuldigt, auch zwei Männer kosteten die Prozesse das Leben. Den Schuldigen warf man vor, sich dem Teufel unterworfen zu haben. Die Anklageschriften bezichtigten die Angeklagten des Mordes an den eigenen Kindern und beschuldigten sie, auf Besen durch die Luft geritten zu sein und an Teufelstänzen teilgenommen zu haben. Allerdings konnte bis heute nicht einwandfrei geklärt werden, an welcher Stelle die Hexenverbrennungen stattfanden.
Zum Gedenken an den ersten Hexenprozess im südlichen Teil Tirols haben die Gemeinden Völs und Kastelruth 2006 eine Skulptur mit Gedenktafel auf Schloss Prösels angebracht. Am 18. August 2006 wurde das historische Drama Anna Jobstin im Burghof von Schloss Prösels uraufgeführt. Anna Jobstin war die erste Angeklagte in der Hexenverfolgung von 1506.
Kuratorium Schloss Prösels
1978 erwarb das neu gebildete Kuratorium Schloss Prösels die Burg. Dieses Konsortium aus Privatpersonen und den Gemeinden des Schlerngebietes (Kastelruth, Völs) sowie der Gemeinde Tiers ist bis heute der Schlossbesitzer. Nach abgeschlossener Restaurierung der Anlage wird sie seit dem Jahr 1982 als Austragungsort von verschiedenen kulturellen Veranstaltungen und für Führungen genutzt.
Am 5. Juli 2014 trafen sich Ministerpräsident Matteo Renzi und Bundeskanzler Werner Faymann anlässlich einer Tagung auf Schloss Prösels, womit es erstmals zu einer Zusammenkunft eines italienischen und österreichischen Regierungschefs auf Südtiroler Boden kam.
Sehenswertes
Kapelle
Ebenso von Leonhard erbaut wurde die Kapelle auf Schloss Prösels, welche der Heiligen Anna geweiht ist. Durch die Form des Portals und des Netzrippengewölbes erkennt man deutlich, dass die Kapelle aus dem 3. Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts stammt. Besonders bemerkenswert am Gebäude ist ohne Zweifel die handwerklich herausragende Ausführung der baulichen Details.
Waffensammlung
Die Waffensammlung des Franz Anton von Kofler kam nach der Restaurierung des Schlosses als Leihgabe der Südtiroler Landesregierung auf die Burg. Die meisten der ausgestellten Objekte stammen aus dem 19. Jahrhundert und kommen unter anderem von den Schlachtfeldern in Solferino und Custoza (Italienische Unabhängigkeitskriege). Aber auch Stücke aus der Zeit Leonhards sind im Waffensaal zu finden. Besonders kurios ist die Rüstung eines Samuraikämpfers aus dem fernen Orient.
Ausstellungsgalerie
Im sogenannten „Tischlerhaus“ auf Schloss Prösels finden seit dem Jahre 1982 in den Sommermonaten immer wieder Kunstausstellungen verschiedener Maler und Bildhauer statt. Jeder Künstler, der im Schloss seitdem zu Gast war, hinterließ jeweils ein Werk seiner Ausstellung. Somit bildete sich im Laufe der Jahre eine umfangreiche Bilder- und Skulpturensammlung, die im Rahmen der Schlossführungen besichtigt werden kann. In den Räumlichkeiten der Burg sind auch Kunstwerke der bekannten Künstlerin Lotte Copì zu finden. Außerdem sind im ehemaligen Wohntrakt der Herren von Völs die 98 verbliebenen Werke der berühmten Batzenhäusl-Sammlung aus Bozen zur Besichtigung ausgestellt.
Pulverturm
Etwas oberhalb von Schloss Prösels befindet sich der geschichtlich eng mit der Anlage verbundene Pulverturm, ein bergfriedartiger Wehrturm.
Kulturelle Darbietungen
Im Sommer werden im Schloss täglich Führungen angeboten. Außerdem finden kulturelle Veranstaltungen mit Musik, Kunst und Theater statt. Das Schloss kann für private Veranstaltungen, wie z. B. Hochzeiten oder sonstige Feiern, für einen Tag angemietet werden.
(Wikipedia)
Italien / Piemont - Lago Maggiore
seen from Trarego
gesehen von Trarego
Lake Maggiore (UK: /mæˈdʒɔːreɪ, ˌmædʒiˈɔːreɪ/, US: /mɑːˈdʒɔːreɪ, məˈdʒɔːri/; Italian: Lago Maggiore Italian pronunciation: [ˈlaːɡo madˈdʒoːre]; Western Lombard: Lagh Maggior; Piedmontese: Lagh Magior; literally 'greater lake') or Verbano (pronounced [verˈbaːno]; Latin: Lacus Verbanus) is a large lake located on the south side of the Alps. It is the second largest lake in Italy and the largest in southern Switzerland. The lake and its shoreline are divided between the Italian regions of Piedmont and Lombardy and the Swiss canton of Ticino. Located halfway between Lake Orta and Lake Lugano, Lake Maggiore extends for about 64 kilometres (40 miles) between Locarno and Arona.
The climate is mild in both summer and winter, producing Mediterranean vegetation, with many gardens growing rare and exotic plants. Well-known gardens include those of the Borromean and Brissago Islands, that of the Villa Taranto in Verbania, and the Alpinia Botanical Garden above Stresa.
Lake Maggiore is drained by the river Ticino, a main tributary of the Po. Its basin also collects the waters of several large lakes, notably Lake Lugano (through the Tresa), Lake Orta (through the Toce) and Lake Varese (through the Bardello).
Geography
Lake Maggiore is 64.37 km (40 mi) long, and 3 to 5 km (2 to 3 mi) wide, except at the bay opening westward between Pallanza and Stresa, where it is 10 km (6 mi) wide. It is the longest Italian lake, although Lake Garda has a greater area. Its mean height above the sea level is 193 metres; a deep lake, its bottom is almost everywhere below sea-level: at its deepest, 179 metres below. Its form is very sinuous so that there are few points from which any considerable part of its surface can be seen at a single glance. If this lessens the effect of the apparent size, it increases the variety of its scenery. While the upper end is completely alpine in character, the middle region lies between hills of gentler form, and the lower end advances to the verge of the plain of Lombardy. Lake Maggiore is the most westerly of the three great southern prealpine lakes, the others being Lake Como and Lake Garda.
The lake basin has tectonic-glacial origins and its volume is 37 cubic kilometres (9 cu mi). The lake has a surface area of about 213 square kilometres (82 sq mi), a maximum length of 54 km (34 mi) (on a straight line) and, at its widest, is 12 km (7 mi). Its main tributaries are the Ticino, the Maggia (forming a very large delta), the Toce (by which it receives the outflow of Lake Orta) and the Tresa (which is the sole emissary of Lake Lugano). The rivers Verzasca, Giona, and Cannobino also flow into the lake. Its outlet is the Ticino which, in turn, joins the river Po just south-east of Pavia.
The lake's jagged banks are surrounded by the Pennine and Lepontine Alps, and Lugano Prealps. Prominent peaks around the lake are the Gridone, Monte Tamaro, Monte Nudo and the Mottarone. The highest mountain overlooking Lake Maggiore is Monte Rosa (4,634 m; 15,203 ft), located about 50 kilometres (31 mi) west of it. The western bank is in Piedmont (provinces of Novara and Province of Verbano-Cusio-Ossola) and the eastern in Lombardy (province of Varese), whereas the most northerly section extends 13 kilometres (8 mi) into the canton of Ticino, where it constitutes its lowest point above sea level as well as that of Switzerland. The culminating point of the lake's drainage basin is the Grenzgipfel summit of Monte Rosa at 4,618 metres (15,151 ft) above sea level.
Climate
Lake Maggiore weather is humid subtropical (Cfa in the Köppen climate classification). During winter, the lake helps to maintain a higher temperature in the surrounding region (since water releases heat energy more slowly than air). The temperatures are cooled down in summer by the breezes that blow on the water's surface, changing its colour. The area enjoys nearly 2300 hours of sunshine a year and an average annual temperature of 15.5 °C (60 °F). The water of the lake has a comfortable temperature of 20 to 22 °C (68 to 72 °F) in July and August. In winter snowfall is erratic and primarily affects the higher elevations. Rainfall is heaviest in May and lowest during the winter months.
Flora and fauna
The flora is strongly influenced by the lake basin, which has allowed the proliferation of typically Mediterranean plants, and also of plants native to the Atlantic areas favoured by the composition of the soil and the abundance of siliceous rocks. Lemons, olive trees and bay olive trees grow there. The spontaneous vegetation is composed of yew, holly and chestnut trees on the surrounding hills.
The lake is a habitat to two species of whitefish, Coregonus and, less widespread, Coregonus lavaretus. Both live in deep water and come ashore only during the spawning in early December. There are also perch, pike, chub, burbot, torpedo, eels and Alburnus arborella. The lake is home to several species of nesting waterfowl, it also represents an important corridor, a place of rest and feeding for migrations. For example: common merganser, royal swan, grebes, gulls, cormorants, ducks.
A number of exotic species have established themselves in the lake, including pikeperch, which has been recorded since 1977; wels catfish, which was first noticed in the early 1990s; and ruffe, introduced in the mid-1990s. Wels catfish in excess of 50 kg in weight have been fished from the lake.
Islands
Borromean Islands (three islands and two islets located between Verbania to the north and Stresa to the south)
Isola Bella
Isola Madre
Isola dei Pescatori (or Isola Superiore)
Isolino di San Giovanni (in front of Verbania)
Scoglio della Malghera (between Isola Bella and Isola Pescatori)
Brissago Islands (close to Brissago)
San Pancrazio (or Grande Isola)
Isolino (or Isola Piccola or Isola di Sant’Apollinare)
Castelli di Cannero (three small islands just off the shore from Cannero Riviera)
Isolino Partegora (in the gulf of Angera)
Sacro Monte di Ghiffa
The Sacred Mountain of Ghiffa is a Roman Catholic devotional complex in the comune of Ghiffa, (Piedmont, northern Italy), overlooking Lake Maggiore. It is one of the nine Sacri Monti of Piedmont and Lombardy, included in the UNESCO World Heritage list.
Events
The Spirit of Woodstock Festival is an annual open air festival at the end of July/beginning of August. It is organized in Armeno by the Mirapuri community.
History
The first archaeological findings around the lake belong to nomadic people living in the area in prehistoric types. The first settlements discovered date from the Copper Age. Along the shores of the lake, between the 9th and 4th centuries BC. J.-C., develops the Golasecca culture, Celts civilization of the iron age. The latter was in turn conquered by the Romans, who called the lake Verbanus Lacus or Lacus Maximus. In Roman times a maritime line was created that linked the lake, thanks to Ticino, to Pavia, from where the ships would then continue along the Po to the Adriatic Sea.
After the fall of the Western Roman Empire, the lake was under different domains. Most of the current settlements originated in the Middle Ages when the lake was under the Della Torre, Visconti, the Borromeo and Habsburg families.
Clashes also took place on the waters of the lake between military fleets, such as in 1263, when the Della Torre ships fought against those of the Visconti near Arona or, between 1523 and 1524, when the Borromeo clashed against Francesco II Sforza and in 1636 between French and Spanish always in the waters between Arona and Angera.
From the fourteenth century until the end of the eighteenth century, navigation on the lake and on the Ticino was also used to transport the heavy blocks of marble obtained from the quarries located around the lake towards the main Lombard construction sites: the cathedral of Milan and the Certosa di Pavia.
Methane was first discovered and isolated by Alessandro Volta as he analysed marsh gas from Lake Maggiore, between 1776 and 1778.
From the middle of the 19th century, the lake began to experience strong tourist development, particularly after Queen Victoria's stay in Baveno in 1879.
In 1936, a Bugatti Type 22 Brescia Roadster, built 1925, was sunk in the lake by employees of Zürich architect Marco Schmucklerski, when Swiss customs officials investigated whether he had paid taxes on the car. The Bugatti was attached to an iron chain making it possible to recover it once the investigation was over, yet that never happened. When the chain corroded, the car sunk to the lake bed, where it was rediscovered on 18 August 1967 by local diver Ugo Pillon and became a favourite target for divers thereafter. When one of the divers, Damiano Tamagni, was killed in a hold-up on 1 February 2008, his friends from the Ascona divers' club decided to lift and sell the car wreck to raise funds for a yet-to-be-created foundation named after the victim. The remains of the Bugatti were recovered on 12 July 2009. The sale took place at the Retro Mobile classic car exhibition in Paris on 23 January 2010. It was sold for €260,500.
In May 2021, a cable car collapsed near the lake, killing 14 people.
In May 2023 a boat capsized in a storm while travelling between Arona and Sesto Calende, killing 4 people. Among the dead were 2 Italian intelligence agents as well as a former agent of Mossad.
The Hotel Meina incident at Lake Maggiore
This incident is part of the Lake Maggiore massacres during WWII.
Meina is a municipality located 77 kilometres (48 miles) northwest of Milan, on the southern shores of Lake Maggiore. The Hotel Meina was located north of the town of Meina and was owned by Alberto and Eugenia Behar, Sephardic Jews who had moved to Italy from Constantinople. In September 1943, an armistice was declared between Italy and the Allies. At that time, the Hotel Meina housed a number of Jewish guests, most of them escapees of the Nazi occupation of Greece. The area around Lake Maggiore was not under Allied control but was occupied by the German Waffen-SS, specifically the infamous Leibstandarte SS Adolf Hitler. Captain Hans Krüger, who directed operations in Meina and the surrounding villages, was in charge of locating the Jews in that area and was responsible for the Lake Maggiore massacres in which approximately 54 Jews were murdered.
On the night of 22 September 1943, most of the Jewish residents of the Hotel Meina were executed and their bodies were thrown into Lake Maggiore. The Fernandez-Diaz family, a family of Greek Sephardic Jews from Thessaloniki, barricaded themselves in one of the fourth-floor hotel rooms. It took an extra day for the Germans to reach and execute them. The family included three young children whose lives were not spared despite pleas from older family members. Among those killed were Dino Fernandez-Diaz (76 years old), Pierre Fernandez-Diaz (46), Liliane (Scialom) Fernandez-Diaz (36), Jean Fernandez-Diaz (17), Robert Fernandez-Diaz (13), Blanchette Fernandez-Diaz (12), Marco Mosseri (55), Ester Botton (52), Giacomo Renato Mosseri (22), Odette Uziel (19), Raoul Torres (48), Valerie Nahoum Torres (49), and Daniele Modiano (51). In total, sixteen Jewish residents of the hotel were executed. Its owners, the Behar family, survived due to the efforts of the Turkish consulate.
The Italian police report on the Meina massacre was lost but resurfaced in 1994, along with hundreds of other files of war crimes committed post-armistice by Germans who still occupied or were retreating from Italian soil. These files had been hidden in a wooden cabinet, the so-called "cabinet of shame", discovered in a storeroom of the military prosecutor's headquarters.
Germany does not extradite its citizens convicted of war crimes in other countries. Those responsible for the Meina massacre were tried at home in Germany in 1968, convicted and sentenced to life in prison. However, in 1970, the German Supreme Court declared the statute of limitations for those particular war crimes to have expired, and the prisoners were released.
References in literature and popular culture
Lake Maggiore is featured in American writer Ernest Hemingway's novel A Farewell to Arms. The protagonist (Frederic Henry) and his lover (Catherine Barkley) are forced to cross the transnational border within the lake in a row boat to escape Italian carabinieri.
It also appeared as the location of a fictional racetrack in the racing game Gran Turismo Sport and Gran Turismo 7.
Die Flippers, a German Schlager group wrote a song called "Lago Maggiore" that appears on their 1990 album Sieben Tage Sonnenschein.
(Wikipedia)
Trarego Viggiona is a comune (municipality) in the Province of Verbano-Cusio-Ossola in the Italian region Piedmont, located about 130 kilometres (81 mi) northeast of Turin and about 15 kilometres (9 mi) north of Verbania. As of 31 December 2004, it had a population of 375 and an area of 18.8 square kilometres (7.3 sq mi).
The municipality of Trarego Viggiona contains the frazioni (subdivisions, mainly villages and hamlets) Viggiona and Cheglio.
Trarego Viggiona borders the following municipalities: Aurano, Cannero Riviera, Cannobio, Oggebbio, Valle Cannobina.
(Wikipedia)
Der Lago Maggiore (italienisch, der Grössere See), italienisch auch Lago Verbano (von lateinisch Lacus Verbanus), lombardisch Lagh Maggior, in der Schweiz noch deutsch Langensee, ist ein in den italienischen Regionen Piemont und Lombardei sowie im Schweizer Kanton Tessin gelegener, von dem gleichnamigen Hauptzu- und -abfluss Tessin durchflossener oberitalienischer See.
Beschreibung
Der Lago Maggiore ist schmal, gekurvt sowie verästelt und wird von Nord nach Süd durchflossen. Er nimmt 212,5 km² Fläche ein, wovon 19,9 % – im Norden – zur Schweiz und 80,1 % zu Italien gehören. Er reicht von der südlichen Alpenkette bis an den westlichen Rand der Poebene. Wie die anderen oberitalienischen Seen entstand er beim Abschmelzen eiszeitlicher Gletscher. Vor allem sein Nordteil ist von hohen Bergen umgeben.
Der See ist 64,37 km lang und bis zu 10 km breit. Er ist nach dem Gardasee der flächenmässig zweitgrösste See Italiens. Der Seespiegel liegt im Mittel bei 193 m ü. M. und bildet damit den tiefsten Punkt der Schweiz. Die grösste Tiefe beträgt 372 m. Der Seegrund reicht damit bis zu 179 m unter den Meeresspiegel.
Das Einzugsgebiet beträgt 6386 km² (3326 km² in der Schweiz und 3060 km² in Italien).
Von der Fischerei im Lago Maggiore leben mehrere Berufsfischer. Der Gesamtertrag liegt bei 150 Tonnen pro Jahr.
Seit 1826 gibt es auf dem See eine Passagierschifffahrt. 1852 wurde sie vom Österreichischen Lloyd übernommen und neu organisiert. Heute betreibt der italienische Staatsbetrieb Gestione governativa navigazione laghi mit Sitz in Mailand mit der Navigazione del Lago Maggiore (NLM) eine Flotte von 25 Schiffen, darunter der noch betriebsfähige Raddampfer Piemonte. Die lokale Schifffahrt auf Schweizer Territorium wird seit 2018 von der Società Navigazione del Lago di Lugano wahrgenommen.
Der Hauptzu- und -abfluss ist der Tessin (italienisch: Ticino). Er mündet bei Magadino in den See ein. Das Mündungsgebiet, die Bolle di Magadino, (wörtlich: Blase …) ist ein artenreiches Naturschutzgebiet.
Weiter westlich mündet die Maggia. Sie bringt ständig Geschiebe mit sich, so dass das Maggia-Delta heute weit in den See hinausreicht. Östlich des Deltas liegt Locarno, das vor allem durch sein Filmfestival und die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso bekannt ist, auf der Westseite Ascona mit seiner Seepromenade und dem Monte Verità. Im Hinterland teilt sich das Tal bei Ponte Brolla ins Centovalli zur linken und das Maggiatal zur rechten Seite. Im Norden mündet die Verzasca in den See, vor allem bekannt durch eine Brücke, die Ponte dei Salti, und die 220 m hohe Staumauer.
Der hydrologisch bedeutendste Zufluss des Sees ist allerdings der Toce, da dieser durchschnittlich etwas mehr Wasser als der Tessin in den See einbringt. Allerdings sind die natürlichen Wassermengen dieser Flüsse aufgrund zahlreicher Wasserableitungen zur Stromgewinnung seit Jahrzehnten von Menschenhand reguliert.
Grösste Stadt am See ist Verbania mit ihren Teilorten Intra und Pallanza. Sehenswert sind die Botanischen Gärten der Villa Taranto (0,16 km²), ein Geschenk ihres Gründers, Kapitän Neil Mac Eacharn, an Italien. Tausende aus aller Welt importierte Pflanzen, sowie seltene, in Europa zum Teil auch einzigartige botanische Sammlungen lassen sich hier studieren. Südlich von Verbania weitet sich der See zum Golf von Verbania, wo der Toce in den See einmündet.
Am Golf liegt Stresa, das mit seinen Belle-Epoque-Villen und -Hotelpalästen heute noch den Charme eines mondänen Nobelkurortes ausstrahlt. In Stresa befindet sich die Villa Pallavicino mit ihrem Park und einem Zoologischen Garten. Jahrhundertealte Bäume und viele freilebende Tierarten sind dort zu sehen. In der Stadt fanden einige historisch bedeutsame Konferenzen statt (1. und 2. Konferenz von Stresa 1935 beziehungsweise 1958, Bilderberg-Konferenz 2004).
Weiter südlich liegt die Stadt Arona. Zwei Kilometer nördlich von Arona wurde 1624 eine 23 m hohe Kupfer-Kolossalstatue (35 m mit Sockel) von Karl Borromäus errichtet, die bis zum Bau der Freiheitsstatue in New York die höchste innen begehbare Statue war.
Südlich des Sees liegt bei Sesto Calende ein unter Naturschutz stehendes Auengebiet.
Auf der Ostseite liegen der Ort Angera mit der mittelalterlichen Burg Rocca di Angera, das in den steil aufragenden Felsen hineingebaute Kloster Santa Caterina del Sasso sowie die Stadt Luino mit ihrem bekannten Wochenmarkt.
Sacro Monte di Ghiffa
Der Pilgerweg mit einer Gruppe der Kapellen Sacro Monte di Ghiffa ist eine Wallfahrtsstätte in der Nähe des Orts Ghiffa im Piemont. Sie ist seit 2003 als Teil der Sacri Monti in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen.
Inseln
Bei Brissago liegen die zwei Isole di Brissago mit ihrem botanischen Garten: Isola di San Pancrazio (Isola Grande) und Isola di Sant’Apollinare (Isolino). Nördlich von Cannero Riviera liegen auf zwei Inselchen die Castelli di Cannero.
Stresa vorgelagert sind drei der fünf Borromäischen Inseln: Isola Bella und Isola dei Pescatori (auch bekannt als Isola Superiore), sowie zwischen den beiden das Inselchen Scoglio della Malghera. Die restlichen beiden, Isolino di San Giovanni und Isola Madre, sind dem gegenüberliegenden Verbania vorgelagert.
Vor Angera liegt die kleine Insel Isolino Partegora.
Tier- und Pflanzenwelt
Vegetation
Die Flora des Lago Maggiore wird häufig mit dem Begriff „Insubrische Flora“ umschrieben. Das Gebiet gehört zu den regenreichsten in Italien und der Schweiz. Der höchste Wert von fast 3000 mm pro Jahr wird im Valle Cannobina (Provinz VCO) erreicht, in der Provinz Varese sind es bei Vararo 2000 mm. Die Alpenkette nördlich des Sees und die oft hohen und steilen Berge des Gebietes schützen ihn vor den kalten Winden aus dem Norden, weshalb das Klima mild ist. Sehr ausgeprägt sind die mikroklimatischen Unterschiede zwischen den steilen Südhängen in der Nähe des Sees, und den höher gelegenen, nach Norden ausgerichteten Orten. Dies führt zu einer sehr vielfältigen und interessanten Flora. Die Kombination aus hohen Niederschlägen und mildem Klima begünstigt ein sehr üppiges Wachstum, wie es kaum an einem anderen Ort in Europa anzutreffen ist und ermöglicht es besondere Pflanzen wie Kamelien zu kultivieren, die diese speziellen Bedingungen benötigen. Ein großer Teil des Gebiets ist mit Wald bedeckt, der nach dem Abholzen oder den häufigen Waldbränden schnell nachwächst.
Sehr wichtig für die Flora ist auch, ob der Boden kalkhaltig oder sauer ist. Auf der piemontesischen und der Tessiner Seite des Lago Maggiore ist das Gestein fast überall sauer, ausser in einigen sehr kleinen kalkigen Einschlüssen. Dasselbe gilt für die lombardische Seite des Sees nördlich von Luino und auf den Moränenhügeln im äußersten Südosten in Richtung Sesto Calende. Hier, in Höhenlagen bis etwa 800–1000 m, dominieren überall die oft fast reinen Kastanienwälder. Zwischen 1000 m und etwa 1700 m wachsen hauptsächlich saure Buchenwälder. Darüber lichten sich die Wälder und man findet den Bergahorn (Acer pseudoplatanus) und die Birke (Betula pendula). Hier und auf der montanen Höhenstufe an waldfreien Orten (z. B. aufgrund Rodung oder Waldbrand) finden sich ausgedehnte Flächen mit Pfeifengras (Molinia arundinacea), Adlerfarn (Pteridium aquilinum) und Besenginster (Cytisus scoparius), welcher die Hänge oft weithin mit seinen intensiven, gelben Blüten ziert.
Die niedrig gelegenen Gebiete wie das Ossolatal, die Magadinoebene, das Tal der Tresa, das Valcuvia und das untere Varesotto sind oft stark anthropisiert und sehr dicht besiedelt. Die Landwirtschaft beschränkt sich hauptsächlich auf diese Gebiete, wobei sie allerdings wegen den mageren Böden nicht sehr intensiv ist und hauptsächlich aus Mähwiesen und Maisfeldern besteht. Eine Ausnahme ist die Magadinoebene, wo aus politischen Gründen eine intensivere Landwirtschaft gefördert wird um die Selbstversorgung der Schweiz zu gewährleisten. Dank der starken Förderung hat sich hier trotz nicht optimalen Bedingungen (nasses Klima, schlechte Böden) auch ein intensiver Weinbau erhalten, der auf der italienischen Seite des Sees fast vollständig zum Erliegen gekommen ist. Wo in diesen Gebieten noch Wald vorhanden ist, besteht er hauptsächlich aus Stieleiche (Quercus robur), Esche (Fraxinus excelsior) und Robinie (Robinia pseudoacacia) sowie vereinzelt aus Kastanie (Castanea sativa) und Ulme (Ulmus minor).
Eine andere Flora findet sich im zentralen östlichen Teil des Sees in der Provinz Varese, wo das Substrat kalkhaltig ist. Auch hier wachsen vor allem Kastanienwälder, aber östlich des Campo dei Fiori werden die Hainbuchenwälder (Orno-Ostrietum, Carpinion orientalis) mit Manna-Esche (Fraxinus ornus) und Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia) häufiger, die in den südöstlichen italienischen Alpen sehr verbreitet sind. Diese sind zusammen mit den Kastanienwäldern charakteristisch für die submediterrane Übergangsflora zwischen der gemässigten, mitteleuropäischen und derjenigen des Mittelmeerraums. Besonders artenreich sind in diesem Gebiet die Trockenwiesen, die an den wenigen Stellen, die weder bebaut noch bewaldet sind, auf dolomitischen und kalkhaltigen Felsen mit wenig tiefgründigem Boden vorkommen. Die interessantesten Trockenwiesen befinden sich auf dem Monte Sangiano in der Nähe des gleichnamigen Dorfes. Einige Pflanzenarten wachsen um den Lago Maggiore herum nur dort, wie das Apenninen-Sonnenröschen (Helianthemum apenninum), Inula spiraeifolia und einige typische Steppenpflanzen wie sie auch in Zentralasien vorkommen, darunter das Federgras (Stipa eriocaulis) und der Steifhalm (Kengia serotina). Weitere Trockenwiesen gibt es auf den Pizzoni di Laveno, in der Nähe von Vararo, am Campo dei Fiori und oberhalb von Rasa, nördlich von Varese.
Die interessantesten Lebensräume der Gegend sind wahrscheinlich die Feuchtgebiete, in denen einige vom Aussterben bedrohten Arten ihrer letzten Vorkommen in Italien haben. Die Feuchtgebiete sind wohl wegen der außergewöhnlichen Niederschlagsmenge und der zahlreichen Seen und Flüsse so gut vertreten. Zu den bedrohten Arten, die auf der italienischen roten Liste stehen, gehört die Wasserkastanie (Trapa natans), die im Naturschutzgebiet Fondotoce und in den kleineren Seen von Varese und Comabbio vorkommt. Weitere Arten auf der Roten Liste sind Hottonia palustris, die am See bei Brebbia vorkommt, und das Echte Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia), das um die kleineren Seen von Varese und Comabbio gefunden wurde, aber wahrscheinlich ausgestorben ist. Auch die Seekanne (Nymphoides peltata), die im Lago di Comabbio vorkommt, hat in Italien hier einer ihrer letzten Vorkommen. Bemerkenswert sind auch die Relikt-Torfmoore von Valganna und Cavagnano, wo sehr seltene Pflanzen wie der Mittlerer Sonnentau (Drosera intermedia) und die Blumenbinse (Scheuchzeria palustris) wachsen, die in der Roten Liste der Lombardei aufgeführt sind.
Unberührte und außergewöhnlich warme Orte befinden sich nur noch an schwer zugänglichen Orten an steilen Felsen über dem See. Überraschenderweise ist hier bereits eine rein mediterrane Art zu finden, die Salbeiblättrige Zistrose (Cistus salviifolia; Locarnese, Mont'Orfano, Santa Caterina usw.). In den wärmeren, stärker anthropogen geprägten Gebieten in der Nähe der Dörfer tritt das Phänomen der Laurophyllisierung auf, bei dem sich dichte Wälder aus exotischen immergrünen Gehölzen wie der Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) und dem Lorbeer (Laurus nobilis) bilden.
Tierwelt
Da verschiedene Fischarten des Lago Maggiores im deutschen Sprachraum nicht vorkommen, werden zum Teil die italienischen Bezeichnungen angegeben. Im See lebt eine Felchen-Fischart, die lokal Lavarello genannt wird und ein beliebter Speisefisch ist. Sie lebt in tiefen Gewässern und kommt nur während der Laichzeit Anfang Dezember an Land. Der See beherbergt auch Agon, Barsch, Hecht, den Cavedano, einen in Italien, im angrenzenden Dalmatien und Südfrankreich endemischen Fisch (Squalius squalus), Quappe, Wels, Aal und die Alborella (Alburnus arborella), ebenfalls ein in Italien und Dalmatien endemischer Fisch sowie Forellen.
Am See gibt es etliche nistende Wasservögel, zum Beispiel: Gänsesäger, Schwan, Haubentaucher, Möwe, Kormoran und Ente. Außerdem ist er ein wichtiger Korridor, Rastplatz und Futterplatz für den Vogelzug.
Schifffahrt
Die Linienschifffahrt auf dem See begann bereits 1826 mit der im Vorjahr gegründeten Impresa Lombardo-Sardo-Ticinese mit dem Dampfschiff Verbano. Im Jahr 1853 nahm eine zweite Gesellschaft, der Lloyd Austriaco, den Dienst mit dem Dampfschiff Taxis auf. Die Impresa Lombardo-Sardo-Ticinese ging 1853 in Konkurs und verkaufte die Dampfschiffe an die Regierung des Königreichs Sardinien. Während des Zweiten Unabhängigkeitskrieges (1859) wurden die Dampfer bewaffnet und es kam sogar zu Gefechten (die österreichische Radetzky wurde von der aufständischen Bevölkerung schwer beschädigt) und fanden schließlich in neutralen Schweizer Gewässern Schutz. Der bankrotte Österreichische Lloyd verkaufte seine drei Schiffe an die Schweizer Regierung, die sie an die sardische Regierung übergab.
1867 gingen die Schiffe in den Besitz der neu gegründeten Mailänder Gesellschaft Innocente Mangili über, die von 1876 bis 1909, zur Zeit der Belle Époque, acht große Salonraddampfer und bis 1914 fünf Schraubendampfer in Dienst stellte. Im Jahr 1896 stationierte die Regia Guardia di Finanza eine Flottille kleiner Torpedoboote in Cannobio; im selben Jahr sank eines davon, die Locusta, bei einem Sturm mit der gesamten Besatzung.
Während des Ersten Weltkriegs ging die Mangili-Gesellschaft in Konkurs und die Schiffe wurden von der Regierung verwaltet, mit katastrophalen Ergebnissen; 1923 gingen sie schließlich an die Società Subalpina Imprese Ferroviarie über, die eine drastische Erneuerung der Flotte durchführte: Bis auf sechs wurden alle größeren Dampfer verschrottet (drei Rad- und drei Schraubendampfer), zwei weitere wurden auf Dieselmotoren umgerüstet, und zehn neue Motorschiffe wurden gebaut. 1929 nahm die Autofähre San Cristoforo, die durch den Umbau eines Lastkahns entstanden war, den Autoverkehr auf, und vier Jahre später wurde eine zweite San Cristoforo, die erste echte Fähre auf den italienischen Seen, in Betrieb genommen. 1938 eröffneten die Tessiner Regionalbahnen den Betrieb auf der Schweizer Seite.
Während des Zweiten Weltkriegs versenkten zwischen dem 25. und 26. September 1944 die alliierte Luftangriffe die Dampfer Genua, Mailand und Turin. In den ersten beiden Fällen gab es 34 bzw. 26 Todesopfer. Bei anderen Angriffen wurden die Motorschiffe Monfalcone und Magnolia beschädigt. Am 16. April 1948 ging die Verwaltung der Schifffahrtsgesellschaft des Langensees (italienisch NLM) an ein Regierungskommissariat über, das mehrere neue Schiffe bauen liess. Das erste Tragflächenboot wurde 1953 in Dienst gestellt; 1956 kaufte die italienische Gesellschaft die Schweizer Flotte.
Die italienische NLM kündigte 2016 aus finanziellen Gründen die Betriebseinstellung im Schweizer Becken auf Ende Jahr an, nachdem im Nachzug der Finanzkrise 2008 vier Jahre später ihre Subventionen aus Rom um 45 % gekürzt worden sind. Nach Interventionen aus der Schweiz wurde dieser Termin um ein Jahr verschoben, um eine Lösung zu finden. Zudem erneuerte die Schweiz Ende Dezember 2016 die letztmals 1992 erteilte Konzession der NLM für die Passagierschifffahrt auch im Tessiner Teil des Langensees auf weitere zehn Jahre hinaus.
Für die Schiffskurse im Schweizer Becken des Langensees wurde ein internationales Konsortium gegründet, an der sowohl die italienische staatliche Betreibergesellschaft Gestione Governativa Navigazione Laghi (GGNL), der die NLM unterstellt ist, als auch die schweizerische Luganersee-Schifffahrtsgesellschaft beteiligt sind. Die italienische NLM stellt für das Schweizer Langensee-Becken 5 ihrer 30 Schiffe zur Verfügung.
Ereignisse
Hochwasser
Beim Hochwasser von 2000 überflutete der See weite Gebiete der anliegenden Gemeinden.
Seilbahnunglück
Beim Seilbahnunfall am Monte Mottarone stürzte am 23. Mai 2021 oberhalb des Sees eine Gondel mit nicht funktionierender Notbremseinrichtung ab, 14 Menschen starben.
Feuer
Waldbrände oberhalb des Sees sind keine Seltenheit. Für denjenigen, der am 30. Januar 2022 ausbrach, siehe den Artikel Waldbrand am Lago Maggiore.
Globale Erwärmung
Seit März 2022 hat es (Stand 23. Juni 2022) in vielen norditalienischen Regionen nicht mehr geregnet. Wegen des milden Winters 2021/22 ist kaum Schmelzwasser in die norditalienischen Täler und Ebenen geflossen. Alle norditalienischen Seen sind betroffen, am stärksten der Lago Maggiore und der Comer See. Für die Bewässerung in der Landwirtschaft und die Energieerzeugung in einem nahegelegenen Wasserkraftwerk stehen nur 20 % der üblichen Wassermenge zur Verfügung. Laut Landwirtschaftsverband CIA (Confederazione italiana agricoltori) bedroht die Wasserknappheit rund die Hälfte der landwirtschaftlichen Produktion Norditaliens. Der Schaden für die Bauern betrage mindestens 2 Milliarden Euro. Der Präsident der Region Piemont hat Mitte Juni 2022 angeordnet, dass in 170 Städten und Gemeinden das Wasser nur noch für lebenswichtige Zwecke wie Trinken und Lebensmittelzubereitung verwendet werden darf.
Auch der Winter 2022/23 war ausgesprochen trocken, so dass der Pegel über mehrere Monate unter dem Durchschnitt lag. Durch intensive Regenfälle wurde im Mai und Juni 2023 ein überdurchschnittlicher Pegel verzeichnet. Im Juli und August lag der Pegel wieder unter dem Durchschnitt, bevor er Ende August 2023 wegen Dauerregen in die Höhe schoss und mit Stand vom 3. September 2023 nach wie vor über dem Durchschnitt liegt.
Schiffsunglück der Goduria
Am 28. Mai 2023, kurz nach 19 Uhr MESZ kenterte "in der Nähe von Lisanza" (Lisanza ist Fraktion der Gemeinde Sesto Calende, am südlichsten Teil des Sees, linksufrig, höchstens geschätzt 5 km weg vom Abfluss), 150 m vom Ufer entfernt, während eines plötzlich auftretenden Unwetters das überladene Boot Goduria (ital. Vergnügen, Zulassung für 15 Personen, 1982 gebaut) mit 25 Personen. 14 erreichten schwimmend das Ufer, 7 wurden von einigen vorbeifahrenden Booten aufgenommen, 4 starben. Laut Informationen in der Presse waren fast alle Gäste Geheimdienstmitarbeiter aus Italien und von Israels Mossad.
Film
Der Musikfilm Lieder klingen am Lago Maggiore (1962) spielt teilweise am Lago Maggiore.
Der US-Kriegsfilm In einem anderen Land (A Farewell to Arms) unter der Regie von Charles Vidor wurde teilweise in Stresa am Lago Maggiore gedreht.
Namensgeber
1994 wurde der Asteroid (3883) Verbano nach dem See benannt.
(Wikipedia)
Trarego Viggiona ist eine Gemeinde in der italienischen Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB) in der Region Piemont.
Geographie
Der Ort liegt nordwestlich von Cannero Riviera auf einer Höhe von 771 m ü. M. und damit etwa 580 m über dem Lago Maggiore. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 18 km². Zur Trarego Viggiona gehören die Fraktionen Trarego, Viggiona und Cheglio. Die Nachbargemeinden sind Aurano, Cannero Riviera, Cannobio, Falmenta und Oggebbio.
Geschichte
Am 25. Februar 1945 wurden neun Partisanen der Volante Cucciolo-Formation von den faschistischen Milizen der Milizia Confinaria unter dem Kommando von Major Martinez und Captain Nisi eingekreist und dann barbarisch erschossen.
Nicht zuletzt wegen des antifaschistischen Engagement ihrer Bürger wurde die Gemeinde 2008 hoch geehrt.
Ehrungen
Der Präsident der Republik Italien verlieh der Gemeinde Trarego Viggiona am 26. Juni 2008 die Silbermedaille für zivile Verdienste (1943–1945).
Verkehr
Eine teilweise schmale, kurvenreiche Straße führt von Cannero via Piancassone nach Viggiona und danach nach Cheglio und Trarego. Trarego-Viggiona ist dem öffentlichen Verkehrsnetz angeschlossen: Dreimal pro Tag verkehrt ein Minibus von und nach Cannero, von dort gibt es Schiffsverbindungen nach Luino und Intra-Verbania oder Richtung Schweiz. Zudem pendelt ein Bus zwischen Brissago (CH) und Pallanza. Zu Fuß ist Trarego über die alte Straße ab Cannero-Piancassone oder von Oggiogno erreichbar.
Tourismus
Wanderfreunden bietet sich eine Vielzahl an Möglichkeiten an: Der Hausberg Monte Carza (1116 m) bietet einen Rundblick ins Cannobinertal, die Schweiz, nach Luino und weiter bis Laveno; ab Trarego ist er in ca. 1,5 Stunden zu Fuß zu erreichen. Eine schöne Aussicht bieten auch der Monte Spalavera (1534 m) und der Monte Morissolo (1311 m. ü. M.), der von Trarego via Oggiogno in ca. 3,5 Stunden zu erreichen ist. In die Nähe beider Gipfel kommt man auf der Passstraße zu Il Colle auch motorisiert und gelangt in ca. 30 Minuten bequem zum Gipfel. Auch für Mountainbiker gibt es ausgeschilderte Strecken.
Kultur
Es gibt zahlreiche traditionelle Feste, wie beispielsweise das „Festa da San Eurosia“, ein religiöses Fest im Oratorio San Eurosia Anfang August oder ebenfalls im August das „Festa della Birra“ (Bierfest). Anfang September lädt Trarego zur „Castagnata“: Frisch geerntete Kastanien werden auf traditionelle Weise über dem offenen Feuer geröstet und gegessen. In Trarego steht Interessierten das „Museo tattile di Scienze naturali del lago e della montagna“ (tattile: berühren oder tasten). Das Museum will die örtliche Natur zwischen Berge und See erlebbar machen. Sowohl in Viggiona wie auch in Trarego können Kirchen besichtigt werden, ebenso in Cheglio. Die Kirche in Trarego, welche dem heiligen Martin gewidmet ist, bietet einige besondere Schätze: Die geschnitzten Statuen der Nera die Loreto (schwarze Madonna), die Madonna della Cintura und den heiligen Carlo Borromeo, alle aus dem 18. Jahrhundert. Das Oratorio San Eurosia, das außerhalb von Trarego liegt, ist ein schöner Fleck zum Verweilen. Die Wälder rund um Trarego Viggiona zeugen von der früheren Nutzung jedes noch so steilen Fleck Landes: Die Hänge sind mit Trockenmauern terrassiert, und es sind unzählige mehr oder weniger zerfallene Rustichi (Steinhäuser) anzutreffen. Von historischer Bedeutung ist auch die „Linea Cadorna“, die der italienische General Cadorna zwischen 1915 und 1918 zur Verteidigung gegen einen Angriff von Norden her erbauen ließ. Zwischen dem Monte Carza und dem Monte Zeda sind an vielen Stellen noch Schützengräben und teilweise zerfallene militärische Einrichtungen anzutreffen.
Sehenswürdigkeiten
Pfarrkirche San Martino bewahrt ein Polyptychon aus dem späten 16. Jahrhundert, einen Holzkreuz und eine hölzerne Kanzel, beide von 18. Jahrhundert.
Alte romanische Kirche im Friedhof bewahrt mittelalterliche Fresken.
Museo Tattile di scienze naturali del Lago e della Montagna.
(Wikipedia)
Thessaloniki ist der wichtigste Seehafen des Südbalkans und zweitgrößter Port Griechenlands. Während ihm eine große Bedeutung im Frachtverkehr zukommt, sind die Passagierzahlen stark rückläufig. Verbindungen bestehen unter anderem zu den Inseln der nördlichen Ägäis und nach Kreta.
Im Frühjahr 2017 wurde der Hafen an ein Konsortium aus deutschen, griechischen und französischen Finanzinvestoren veräußert. Er gehört damit zu einer Vielzahl staatlicher Einrichtungen, die im Zuge der griechischen Schuldenkrise von der EU forciert in Privateigentum überführt wurden.
Die Speicherstadt in Hamburg ist der größte auf Eichenpfählen gegründete Lagerhauskomplex der Welt und steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Sie wurde ab 1883 als Teilstück des Hamburger Freihafens erbaut, der erste Abschnitt war 1888 fertiggestellt. Die Bauleitung hatte der Oberingenieur der Hamburger Baudeputation Franz Andreas Meyer, ihm zur Seite standen der Wasserbaudirektor Christian Nehls und der Baudirektor Carl Johann Christian Zimmermann sowie ein Konsortium aus 15 Ingenieuren, 24 Architekten und Bauzeichnern. Seit dem 1. Januar 2003 ist die Speicherstadt aus dem Gebiet des Freihafens herausgenommen, zum 1. März 2008 wurde sie verwaltungsrechtlich mit dem Neubebauungsgebiet auf dem Großen Grasbrook zum Stadtteil HafenCity im Bezirk Hamburg-Mitte erklärt.
Der Commerzbank Tower auch Commerzbank-Hochhaus genannt, ist ein Wolkenkratzer in der Innenstadt von Frankfurt am Main. Der Baubeginn war 1994 und die Eröffnung im Jahr 1997. Mit 259 Metern und 65 Stockwerken ist das Commerzbank-Hochhaus das höchste Hochhaus Deutschlands und eines der höchsten Bauwerke in Europa. Das von Lord Norman Foster im Auftrag der Commerzbank entworfene Gebäude wird von ihr genutzt und befindet sich im Besitz eines Konsortiums um Samsung Life Insurance. Es beherbergt Kunstwerke von Thomas Emde, Dave, Joan Brossa und John Steward Johnson, Jr.
Der Kaiserplatz und die Kaiserstraße entstanden 1872 als Straßendurchbruch, um eine Verbindung zwischen den Bahnhöfen an der Taunusanlage und der Innenstadt zu schaffen. Auf dem Gelände befand sich zuvor der Weiße Hirsch, eines der größten Anwesen in Frankfurt. Zwischen 1947 und 1955 hieß der Platz Friedrich-Ebert-Platz
de.wikipedia.org/wiki/Commerzbank_Tower
de.wikipedia.org/wiki/Kaiserplatz_(Frankfurt_am_Main)
Der Eurofighter wird von zwei EJ200 Triebwerken des Konsortiums Eurojet angetrieben. Jedes Triebwerk erzeugt einen Schub von etwa 60 kN ohne Nachbrenner. Wird der Nachbrenner zugeschaltet, so wird ein maximaler Schub von über 90 kN erzeugt.
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Die Papierfabrik Scheufelen wurde im Jahre 1855 in Lenningen gegründet. Sie produzierte bis April 2018 mit zuletzt rund 340 Beschäftigten gestrichene Format- und Rollenpapiere gehobener Qualität. Seit dem 2. Juli 2018 existierte als Nachfolgegesellschaft die Scheufelen GmbH, welche allerdings im Februar 2019 selbst Insolvenz anmeldete.
Geschichte
Der Lehrer Karl Scheufelen übernahm im Jahr 1855 eine bereits seit 1769 existierende Papiermühle. Aus der kleinen Papiermühle mit fünf Arbeitskräften entwickelte sich schon bald ein innovatives Unternehmen, das im Jahre 1892 als erste Papierfabrik maschinell zweiseitig gestrichenes Papier herstellen konnte und ab 1895 als Erste deutsche Kunstdruck-Papierfabrik firmierte. Hier wurde das Streichen von Papier, damals mit Streichfarben auf der Basis von Satinweiß, Casein und Kreide, wesentlich weiterentwickelt. Scheufelen wurde das führende Unternehmen zur Herstellung von Kunstdruckpapieren in Europa.
1928 hatte Scheufelen erstmals mehr als 1.000 Mitarbeiter, 1955 etwa 2.000. In den Kriegsjahren zwischen 1933 und 1945 konnte die Papierproduktion weitestgehend fortgeführt werden. Dafür wurden damals 72 Fremdarbeiter aus Belgien, Frankreich und aus Osteuropa beschäftigt.
Die Papierfabrik Scheufelen wurde von 1950 bis 1984 von Klaus Scheufelen (1913–2008) geführt. Sein Sohn Ulrich Scheufelen war Ehrenvorsitzender des Unternehmens.
Nachdem die Papierfabrik Scheufelen vor allem aufgrund steigender Energiekosten wirtschaftlich angeschlagen war und seit 2003 rund 300 Arbeitsplätze abgebaut hatte, musste das Unternehmen im Juli 2008 schließlich Insolvenz anmelden.[3] Ende Juli 2008 konnte durch einen Massekredit die Produktion wieder aufgenommen werden. Der finnische Papierhersteller Powerflute gab am 1. Oktober 2008 bekannt, den Geschäftsbetrieb ab November 2008 zu übernehmen und künftig mit weniger Personal Papier zu produzieren.
Powerflute verkaufte das Unternehmen im Mai 2011 für 38,5 Mio. EUR an den niederländisch-kanadischen Konzern Paper Excellence B.V., eine Tochter der indonesischen Sinar Mas Group. Die Papierfabrik Scheufelen beschäftigte zum Zeitpunkt des Verkaufs 590 Mitarbeiter.
Am 16. Juli 2014 kündigte Scheufelen an, seine Jahreskapazität von 300.000 Tonnen auf 140.000 Tonnen zu reduzieren. Hierzu wurde eine Papiermaschine stillgelegt. Das Unternehmen wollte sich auf den Bereich Premiumpapiere sowie hochwertigen Verpackungskarton konzentrieren, die Produktion der für den Massenmarkt bestimmten Bilderdruckpapiere (mit denen 90 Prozent des Umsatzes erzielt wird) sollte nach starken Verlusten in diesem Bereich zurückgefahren werden. Im Zuge dessen wurden 400 der zu der Zeit 650 Mitarbeiter entlassen, ein Teil davon sollte in eine Transfergesellschaft wechseln.
Im Geschäftsjahr 2011 wurde ein Umsatz von 234 Millionen Euro erzielt, 2013 fiel er auf 195 Millionen Euro, lag 2015 bei 91 Millionen Euro und 2017 bei 83 Millionen Euro.
Im April 2016 veräußerte Paper Excellence die Papierfabrik Scheufelen mit nur noch rund 340 Mitarbeitern an ein Konsortium unter Führung der in Schwäbisch Hall ansässigen Schaeff-Gruppe. Am Konsortium sind neben der Schaeff-Gruppe unter anderem auch der Münchener Finanzinvestor RADIAL Capital Partners sowie Ulrich Scheufelen, der Urenkel des Firmengründers und heutiger Ehrenvorsitzender des Unternehmens, beteiligt.
Am 30. Januar 2018 musste das Unternehmen erneut Insolvenz anmelden. Trotz einer seit der Übernahme im Mai 2016 verbesserten wirtschaftlichen Situation würden massive Preissteigerungen für Zellstoff und Chemikalien die Geschäftsleitung zu diesem Schritt zwingen.
Die neu gegründete Scheufelen GmbH übernahm zum 2. Juli 2018 die Räumlichkeiten und Marken der ehemaligen Papierfabrik Scheufelen GmbH + Co KG sowie 85 der 340 Mitarbeiter und konzentriert sich nun auf die Produktion von hochweißen und tiefgrünen Papieren für den Einsatz in Verpackungen und für die Anwendung im graphischen Bereich, welche hauptsächlich aus Pflanzenfasern hergestellt werden. Die Gesamtproduktionskapazität beträgt 300.000 Tonnen Papier pro Jahr. In die Scheufelen GmbH wurden über 14 Millionen Euro investiert. Zu den Altgesellschaftern Schaeff und Scheufelen kamen auch Wermuth Asset Management sowie Nordia Invest hinzu. Die Marken des neuen Unternehmens sind Scheufelen Graspapier, Phoenogras, Greenliner, Phoenolux und Phoenix Prime. Die Kooperation mit der Hochschule der Medien in Stuttgart wird auch unter der neuen Gesellschaft fortgeführt.
Am 20. Februar 2019 meldete auch die Scheufelen GmbH Insolvenz an. 74 Mitarbeiter verloren im Rahmen der erneuten Insolvenz ihren Arbeitsplatz, die restlichen 26 wurden von der Nachfolgegesellschaft Silphie Paper übernommen, welche ab 2020 täglich 30 bis 50 Tonnen Papier produzieren wollte. Auch dieses Unternehmen stellte seinen Geschäftsbetrieb Mitte August 2021 ein.
Das 250.000 Quadratmeter große Betriebsgelände mit den großteils leerstehenden Hallen (die Papiermaschinen wurden vom Vorbesitzer bereits ins Ausland verkauft) wurde 2022 von der DLE Land Development GmbH, eine Tochtergesellschaft der DLE Group AG mit Sitz in Berlin, gekauft, um dieses in ein Wohn- und Gewerbequartier umzuwandeln.
Architektur
Um 1900 wurden verschiedene Erweiterungsbauten der Papierfabrik von den Stuttgarter Architekten Ludwig Eisenlohr und Carl Weigle geplant, während des Ersten Weltkriegs und in den 1920er Jahren entstanden weitere Bauten des Unternehmens nach Entwürfen von Albert Eitel.
Logistik
Die meisten Transporte von Rohstoffen und Chemikalien zur Papierfabrik erfolgen per Zug über die Teckbahn, von der ein Gleisanschluss auf das Fabrikgelände abzweigt. Eine kleine Dieselrangierlok der Baureihe V 60 (bzw. der funkferngesteuerten Baureihe 364) dient dazu, die Waggons zu rangieren und neue Züge zusammenzustellen. Tankwaggons werden teilweise direkt am Bahnhof Oberlenningen über eine Pumpanlage entleert und die Flüssigkeiten über Rohrleitungen in die Fabrik geleitet.
Vor einigen Jahren wurden Überlegungen angestellt, auch die Warenausgänge für den Überseetransport mit der Bahn abzuwickeln. In manchen Wochen wurden bis zu 50 Überseecontainer von Scheufelen einzeln per LKW durch das Lenninger Tal gefahren. An manchen Tagen wurde jedoch so viel Papier für Übersee produziert, dass das Logistikzentrum überlastet war. Man wollte daher eine Möglichkeit schaffen, kurzfristig an Container zu kommen, ohne auf die LKW zu warten, welche von verschiedenen Containerterminals im Großraum Stuttgart starteten. Die Überlegung ging dahin, ein kleines Containerterminal mit Containerbrücke am Bahnhof Oberlenningen anzulegen und immer 20 bis 30 Container vorzuhalten, um diese dann je nach Bedarf beladen und auf Güterwaggons verfrachten zu können. Aus Kostengründen für den Containerkran sowie für das benötigte Fahrzeugmaterial vom Logistikzentrum zum Bahnhof wurde diese Idee aber wieder verworfen. Das 1998 erbaute Logistikzentrum war für einen Gleisanschluss nie vorgesehen, da sich die Bahn als zu unzuverlässig und langsam erwies. Mittlerweile ist die Anzahl der Überseecontainer stark zurückgegangen, da die Frachtkosten auf bestimmten Relationen in keinem Verhältnis mehr zum Papierpreis stehen.
Schornstein
Der einst 96 m hohe und seit 1999 stillgelegte Stahlbetonschornstein wurde 1935 erbaut und war der erste seiner Art auf dem Gebiet des heutigen Baden-Württemberg. Infolge von Sanierungsmaßnahmen im Frühjahr 2012 wurde der Schornstein um 15 m abgetragen, so dass die verbleibende Resthöhe 81 m beträgt.
Produkte
Scheufelen bot unter den vier Markennamen phoenixmotion, heaven 42, bvs und bro gestrichene Papiere mit matter, halbmatter und glänzender Oberfläche im Flächengewichtsbereich von 90 g/m² bis 400 g/m² an.[15] Ab Anfang 2015 bot das Unternehmen auch einen sehr hochwertig gestrichenen SBS-Karton unter der Marke phoenolux an. Im Jahre 2017 begann das Unternehmen unter den Markennamen Graspapier, Greenliner und Phoenogras die Produktion von nachhaltigen Papieren mit einem Grasfaseranteil von bis zu 50 %.
Sonstiges
Nach der Brandkatastrophe von Apollo 1 (1967) entwickelte die Papierfabrik Scheufelen für die künftigen Bordbücher ein schwer entflammbares Papier.
Papiermuseum
Das Familienunternehmen hat 1992 im Schlössle in Oberlenningen zum 100-jährigen Jubiläum des Kunstdruckpapiers ein Museum für Papier- und Buchkunst eingerichtet.