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Der Teich
Der stille Teich von dunklem Schilf umflüstert
und alten überwachsnen Stämmen
die seltsam rauschen
erglüht im sinkenden Abend.
Leise flirrt sein tiefer brauner Kelch im Nachtwind
und umspült
der schlanken Gondel goldgezierten Bug,
die schwer mit Tang und trüber Flut gefüllt
auf weichen Ufermoosen schaukelt,
wo der schmale Kiesweg grün umwuchert
in fernes Dunkel taucht.
Verschlafen gleiten im Wellenrieseln
weiße Wasserrosen
an dünnen schwanken Stengeln hin
und strahlen in blassem Feuer
groß aus braunen Schatten die
von breiten Buchenkronen sinken und
der satte Abendhimmel
überströmt von Purpurwolken
flimmert durchs Gewirr der Äste
schwer und brennend wie ein Schacht
mit funkelnden Juwelen übersät.
Ernst Stadler (1883 - 1914 ), deutscher Schriftsteller, Wegbereiter expressionistischer Lyrik und Übersetzer u.a. französischer Literatur
(Quelle: Stadler, E., Gedichte. Praeludien, Bilder und Gestalten)
f 6,3
1/60 s
100 ISO
35 mm
Unsere Lieblingsroute dem Seeufer entlang in Hard am Bodensee.Tolle Natur und eine herrliche Ruhe zum genießen.Schönen Sonntag euch allen.
Klare Formen, eine Beschränkung der Stilmittel und eine überschaubare Größe zeichnen einen vollendeten Renaissancegarten aus. Der „Giardino della Bobolina“ in den Gärten der Welt folgt diesen Idealen und vermittelt den Zauber der berühmten Villengärten der Toskana. Geplant wurde er vom Berliner Landschaftsarchitekturbüro Levin Monsigny, dem der Garten- und Landschaftsarchitekt Luigi Latini aus Florenz als fachkundiger Berater zur Seite stand.
Verborgen hinter dichten, immergrünen Hecken liegt das mediterrane Gartenjuwel. Durch ein großes schmiedeeisernes Tor gelangt man in den Hauptgarten, in dessen Mitte ein Brunnen und eine Fontäne stehen. Hier findet sich auch die marmorne „Bobolina“-Skulptur aus dem 16. Jahrhundert, die dem Garten seinen Namen gibt.
Vom Hauptgarten aus öffnen sich zwei unterschiedliche Gartenräume: der steinerne Vorplatz hinter einem mächtigen zweiflügeligen Holztor in der Loggia und der tiefer gelegene „Giardino segreto“ über eine schmale Natursteintreppe. Alle Gartenteile sind gefasst von aufwändig gestalteten Mauern oder hohen Eibenhecken und fügen sich in die leicht bewegte Topographie des Ortes ein. Blüten- und Schmuckpflanzungen ergänzen die Heckenbepflanzung: Orangenbäumchen und Rosen-Hochstämme in Kübeln, Formgehölze aus Buchsbaum und Stauden- und Rasenpflanzungen runden das Bild ab.
Die Ausstattung der einzelnen Gartenteile entführt die BesucherInnen auf eine Zeitreise in sonnige italienische Gefilde: Das aus vier Kompartimenten gebildete Parterre ist ein Zitat aus der Zeit der Renaissance; steinerne Brunnen, Terrakotten und antike Skulpturen wie „Bobolina“ oder „Idolino“ erzählen Geschichten längst vergangener Zeiten.
Im Hauptgarten ist das Kieselpflaster ein besonderer Schmuck. Die Kieswege im „Giardino segreto“ greifen ein typisches Motiv der Renaissancegärten auf. Platten, Pflaster und Treppenstufen bestehen aus einem hellgrauen Sandstein, so wie dies in den früheren Renaissancegärten Italiens oft üblich war.
Left: traffic sign bus driveway, in the background: station, timetable, traffic signs, Buseinfahrt Station, Verkehrszeichen Right: Station Sign, and in the background an abandoned bowling alley Stationsschild (Ortsangaben retuschiert) und links davon, im Hintergrund eine Kegelbahn, lange außer Betrieb
Part of Forlorn Places - Forsaken Buildings Lebensborn - zwei der ersten Bilder - im Zielgebiet angelangt dank meiner map for guidance mit den Stichworten von Hygiene bis wachs - und ab hier wirds schon interessant, obwohl wir das eigentlich gesuchte Gebäude noch gar nicht erreicht haben - die Recherche trägt Früchte und die Exploration beginnt. Ein Ort geschichtsträchtig, mit bewegter Geschichte, den man nicht im Museum vorgesetzt bekommt.... und Esoteriker bilden sich ein hier Geister wahrzunehmen, ihre Präsenz zu spüren, etc. (auch darauf stieß ich im Zuge meiner Recherche) // kein Meer der Stille genausowenig wie ein Webstuhl ein Instrument ohne Ton ist - das Foto ist ohne Ton, der Webstuhl ist nicht aus Ton gemacht - ein Musikinstrument, das nicht gespielt wird ist sozusagen ohne Ton (außer es ist aus Ton gemacht, z.B,: Okarina) auf einem Webstuhl läßt sich Musik machen und weben ist nicht geräuschlos, nicht tonlos nicht still - hören zuhören hinhören bewußt wahrnehmen Aufmerksamkeit im Gegensatz zu ausblenden blocken Scheuklappen es sich in seiner Bubbel gemütlich machen
diptych 2 photos 916, 917 2017-06-28 #entdecken #entdeckung #recherchieren #finden #forschen #erforschen #erkunden #explore #explorieren #unterwegs #ausflug #outing #trip #reise #bowling #kegeln #ruine #abandoned #decay #derelict #verfall #zerfall #aufgelassen #verlassen #geschlossen #closed #ruine #zerschossen #schild #station #bus #busstation #haltestelle #endstation #deadlock #fahrplan #plan #map #einschuß #einschußloch #loch #hole #damage #sprung #zielscheibe #einfahrt #ausfahrt #baum #tree #forest #wood #holzstoß #holz #house #haus #kiesweg #schotterstraße #kopfsteinpflaster #kopfstein #exploration #erkundung #schatten #shadow #licht #light #summer #sommer #sonne #sun #sunny #midsommer #hochsommer #green #grün #vor #verkehrsschild #straßenschild #schild #sign #yellow #vergilbt #gelb #braun #brown #red #rot #broken #zerbrochen #stern #star #starry #night #nacht #grey #gray #grau #weiß #white #offwhite #blue #blau #sky #himmel #window #fenster #erinnerung #memory #spiegel #mirror #spiegelung #reflection #urbex #lungenheilanstalt #pfosten #band #stele #parawissenschafte #parapsychologie #entlarvung #pseudowissenschaft #corner #ecke #sonnig #bahnhof #banhofcity #west #westbahnhof #natur #nature #landscape #landschaft #frame #rahmen #rand #umrandung
DGS 69405 Stendell (PCK) - Hamburg Hohe Schaar
Am Nachmittag des 17. Juni 2021 hat mich meine Fototour entlang der "Berliner Schiene" zwischen Büchen und Hagenow nach Dersenow geführt. Ich war am Morgen in Schwanheide gestartet und bin dann mit kleinen Zwischenstopps immer weiter gen Osten entlang der Strecke gefahren bis ich mich schließlich wieder gegen Mittag in Richtung Westen dem Sonnenstand folgend bewegt habe. Kurz vor meiner selbstgesetzten Deadline war aus Richtung Osten nochmal ein deutliches Grummeln im Wald zu hören. Also habe ich fix die Leiter erklommen und die Kameraeinstellungen optimiert. Das letzte Foto war schon über eine Stunde her. An der KBS 100 muss man einfach manchmal etwas Geduld mitbringen und/oder eine etwas zu lesen dabeihaben. Nachdem der Regionalexpress gerade durch war, konnte das eigentlich nur ein Güterzug sein. Als dann am Ende der Geraden zwischen den Bäumen etwas Rotes auftauchte, sah ich mich bestätigt. Denn der zwischen Wittenberge und Hagenow bereits gesichtete Kesselzug hatte den richtigen Abzweig genommen und war nicht nach Schwerin/Rostock abgebogen, sondern wie von mir eigentlich schon vermutet auf dem Weg nach Hamburg zum Hafenbahnhof Hohe Schaar. Als Zugloks waren die beiden wunderbar sauberen RheinCargo 185 582 und 187 070 eingeteilt gewesen. Eine gemischte RHC-Doppeltraktion hatte ich so auch noch nicht abgelichtet. Nachdem das Bild im Kasten war, habe ich meine sieben Sachen gepackt und bin den Kiesweg zurück zur Bundesstraße geholpert. Es sollte wieder ein Stücken weiter in Richtung West bzw. Heimat vorangehen. Als nächsten Zwischenstopp hatte ich das Maisfeld bei Schwanheide im Visier...
Ein schöner, einfacher Weg, der einen tief in Mutter Natur hineinzieht – ruhig, einladend und voller Leben.
A beautiful, simple path that draws you deep into Mother Nature – calm, inviting, and full of life.
Vielen Dank fürs Vorbeischauen.
Vielen Dank für alle Favoriten und netten Kommentare.
Thank you very much for stopping by and for all your comments and favs. They are very much appreciated.
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Das Bild entstand letztes Jahr im Botanischen Garten München. Die Ringelnatter hatte den Frosch erst auf dem Kiesweg erwischt und dann erst das eine Bein dann das andere bis sie den Frosch ins Gebüsch ziehen konnte. Mehrere Leute und Fotografen standen außen rum ohne dass die Schlange Notiz genommen hätte.
The picture was taken last year in the Munich Botanical Garden. The grass snake had caught the frog on the gravel path and then first one leg then the other until it could pull the frog into the bushes. Several people and photographers stood around without the snake would have taken note.
Ringelnatter_339_Frosch_2900
Klare Formen, eine Beschränkung der Stilmittel und eine überschaubare Größe zeichnen einen vollendeten Renaissancegarten aus. Der „Giardino della Bobolina“ in den Gärten der Welt folgt diesen Idealen und vermittelt den Zauber der berühmten Villengärten der Toskana. Geplant wurde er vom Berliner Landschaftsarchitekturbüro Levin Monsigny, dem der Garten- und Landschaftsarchitekt Luigi Latini aus Florenz als fachkundiger Berater zur Seite stand.
Verborgen hinter dichten, immergrünen Hecken liegt das mediterrane Gartenjuwel. Durch ein großes schmiedeeisernes Tor gelangt man in den Hauptgarten, in dessen Mitte ein Brunnen und eine Fontäne stehen. Hier findet sich auch die marmorne „Bobolina“-Skulptur aus dem 16. Jahrhundert, die dem Garten seinen Namen gibt.
Vom Hauptgarten aus öffnen sich zwei unterschiedliche Gartenräume: der steinerne Vorplatz hinter einem mächtigen zweiflügeligen Holztor in der Loggia und der tiefer gelegene „Giardino segreto“ über eine schmale Natursteintreppe. Alle Gartenteile sind gefasst von aufwändig gestalteten Mauern oder hohen Eibenhecken und fügen sich in die leicht bewegte Topographie des Ortes ein. Blüten- und Schmuckpflanzungen ergänzen die Heckenbepflanzung: Orangenbäumchen und Rosen-Hochstämme in Kübeln, Formgehölze aus Buchsbaum und Stauden- und Rasenpflanzungen runden das Bild ab.
Die Ausstattung der einzelnen Gartenteile entführt die BesucherInnen auf eine Zeitreise in sonnige italienische Gefilde: Das aus vier Kompartimenten gebildete Parterre ist ein Zitat aus der Zeit der Renaissance; steinerne Brunnen, Terrakotten und antike Skulpturen wie „Bobolina“ oder „Idolino“ erzählen Geschichten längst vergangener Zeiten.
Im Hauptgarten ist das Kieselpflaster ein besonderer Schmuck. Die Kieswege im „Giardino segreto“ greifen ein typisches Motiv der Renaissancegärten auf. Platten, Pflaster und Treppenstufen bestehen aus einem hellgrauen Sandstein, so wie dies in den früheren Renaissancegärten Italiens oft üblich war.
Das Bild zeigt die beeindruckenden Inka-Ruinen von Ollantaytambo in Peru. Im Vordergrund erstreckt sich eine gepflegte grüne Rasenfläche, auf der mehrere grosse, unbearbeitete und bearbeitete Steine sowie ein heller Kiesweg liegen. Dahinter erheben sich die monumentalen landwirtschaftlichen Terrassen, auch Andenes genannt, die sich stufenförmig den steilen Berghang hinaufziehen. Die Terrassen sind aus dunklem Stein gefertigt und zeugen von der fortschrittlichen Ingenieurskunst der Inka. Am oberen Ende der Terrassen sind weitere architektonische Elemente des Tempelkomplexes erkennbar, darunter auch kleine Gebäude, die in die Felswand integriert sind. Die umliegenden Berge sind felsig und teilweise mit spärlicher Vegetation bewachsen, darunter einige Kakteen. Der Himmel ist hell mit einigen weissen Wolken. Die Szene vermittelt einen Eindruck von der Grösse und dem historischen Erbe dieser antiken Stätte in den Anden.
Klare Formen, eine Beschränkung der Stilmittel und eine überschaubare Größe zeichnen einen vollendeten Renaissancegarten aus. Der „Giardino della Bobolina“ in den Gärten der Welt folgt diesen Idealen und vermittelt den Zauber der berühmten Villengärten der Toskana. Geplant wurde er vom Berliner Landschaftsarchitekturbüro Levin Monsigny, dem der Garten- und Landschaftsarchitekt Luigi Latini aus Florenz als fachkundiger Berater zur Seite stand.
Verborgen hinter dichten, immergrünen Hecken liegt das mediterrane Gartenjuwel. Durch ein großes schmiedeeisernes Tor gelangt man in den Hauptgarten, in dessen Mitte ein Brunnen und eine Fontäne stehen. Hier findet sich auch die marmorne „Bobolina“-Skulptur aus dem 16. Jahrhundert, die dem Garten seinen Namen gibt.
Vom Hauptgarten aus öffnen sich zwei unterschiedliche Gartenräume: der steinerne Vorplatz hinter einem mächtigen zweiflügeligen Holztor in der Loggia und der tiefer gelegene „Giardino segreto“ über eine schmale Natursteintreppe. Alle Gartenteile sind gefasst von aufwändig gestalteten Mauern oder hohen Eibenhecken und fügen sich in die leicht bewegte Topographie des Ortes ein. Blüten- und Schmuckpflanzungen ergänzen die Heckenbepflanzung: Orangenbäumchen und Rosen-Hochstämme in Kübeln, Formgehölze aus Buchsbaum und Stauden- und Rasenpflanzungen runden das Bild ab.
Die Ausstattung der einzelnen Gartenteile entführt die BesucherInnen auf eine Zeitreise in sonnige italienische Gefilde: Das aus vier Kompartimenten gebildete Parterre ist ein Zitat aus der Zeit der Renaissance; steinerne Brunnen, Terrakotten und antike Skulpturen wie „Bobolina“ oder „Idolino“ erzählen Geschichten längst vergangener Zeiten.
Im Hauptgarten ist das Kieselpflaster ein besonderer Schmuck. Die Kieswege im „Giardino segreto“ greifen ein typisches Motiv der Renaissancegärten auf. Platten, Pflaster und Treppenstufen bestehen aus einem hellgrauen Sandstein, so wie dies in den früheren Renaissancegärten Italiens oft üblich war.
... Ich habe auch noch was von SANAA ... ;-)
Sieht auf den ersten Blick allerdings nicht ganz so transparent und hell aus, wie die verlinkten Beispiele von Hilde, Paul und Rafi ...
Der Fast-Kubus (Grundfläche 35 auf 35 Meter, 34 Meter Höhe) ist in seinem inneren Aufbau großzügig und transparent. Aufenthaltsräume, Bibliothek und Seminar-Räume verteilen sich jeweils auf eigene Ebenen. Einzige durchgängige Elemente sind dabei drei frei stehende Kerne unterschiedlicher Größe und zwei notwendige Stahlstützen um die Spannweiten der Decken zu verringern. Die fünfzig Zentimeter starke Flachdecke überspannt so zwischen den vier Außenwänden, den drei Kernen und den beiden Stützen maximal sechzehn Meter. Zur Verringerung der Deckeneigenlast um 30 % wurden kugelförmige Kunststoffhohlkörper in die Bewehrung eingelegt. Auch sämtliche Technik des Gebäudes verläuft durch die Decken.
Während im Wettbewerbsentwurf aus dem Jahre 2005, der noch ein feinmaschiges Fensterraster vorsah, 3500 unterschiedlich große Fenster die Fassaden zierten, sind es im realisierten Entwurf lediglich 132 und nur vier unterschiedliche Größen. Die Fassade musste dabei vor allem aus konstruktiven Aspekten abgeändert werden.
Auffälliges Merkmal des Gebäudes ist weiterhin die Konzentration der Fenster zu den gegenüberliegenden Ecken (Südwesten und Nordosten) und die nicht ablesbare Geschossigkeit. Anders als die Erscheinung vermuten lässt, sind die Fenster nicht rein nach ästhetischen Gesichtspunkten platziert, sondern entstammen einer Tageslichtsimulation, die unter anderem die Grundrissnutzung (Bibliothek, Computerarbeitsplatz, Seminarraum etc.), die Ausrichtung und die Geschosshöhe berücksichtigte. Erst dann verfeinerten Sanaa die Positionierungen noch geringfügig, dabei wurde noch zusätzlich auf die Ausblicke geachtet, die das Gebäude bieten könnte. So befinden sich die meisten Fenster an der südwestlichen Ecke, also in Richtung des Geländes der Zeche Zollverein. Aus dem Gebäude bieten sich so immer neue Ausblicke und eingerahmte Impressionen der Umgebung. Betont durch die Fensterrahmen, auf die von außen verzichtet wurde um ein reineres Gesamtbild zu erreichen. Auch die Türöffnungen nach außen sind alle quadratisch und nicht in einheitlicher Größe. Um deren optische Abweichung so gering wie möglich zu halten, wurde auf sonst übliche Inszenierung der Eingänge verzichtet. Lediglich Kieswege deuten die Positionen der Türen an.
Wiki
HOFGARTEN
Der an das Neue Schloss angrenzende Hofgarten, die „grüne Lunge“ im Stadtzentrum, ist heute eine Erholungslandschaft für jedermann. Doch es war nicht immer so, dass die Bevölkerung die Kastanien- und Eichenalleen, die weiten Rasenflächen mit den alten Baumgruppen und die Kieswege an den stillen Wasserflächen nutzen konnte. Ursprünglich war der Hofgarten nur für den markgräflichen Hof und seine Gäste reserviert; für die breite Öffentlichkeit ist er erst seit 1790 zugänglich.
Die Anfänge des südöstlich vor der ehemaligen Stadtmauer gelegenen Hofgartens lassen sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Zunächst war er ein wesentlich kleinerer, umzäunter Nutz- und Blumengarten. Die künstlerische Gestaltung des Gartens ist erst für die Mitte des 18. Jahrhunderts nachweisbar. Eine der heute noch existierenden Längs-Achsen des Hofgartens diente dem damals sehr beliebten Baille-Maille-Spiel, bei dem eine Kugel mit einem Schläger vorwärts getrieben wird.
Im Zusammenhang mit dem Bau des Neuen Schlosses wurde der Hofgarten ab 1753 wesentlich erweitert und ausgestaltet. Ein Kanal in L-Form wurde angelegt, an vier Stellen zu Bassins mit einer Insel erweitert: Dieser Kanal ist heute noch die belebende Mitte des Hofgartens. Aus dieser Zeit stammen auch die beiden vom Schlosskomplex ausgehenden Alleen und die teils erhaltenen Statuen mit Figuren aus der antiken Mythologie. Nach 1789 ließ Markgraf Alexander die barocke Gartenkunstanlage mit ihren zahlreichen Beeten, Hecken und Parterren zu einem Landschaftsgarten „im natürlichen Stil“ umgestalten, wie es damals hieß. Das Ziel, den Park zu einem Landschaftsgarten nach englischem Vorbild zu machen, wurde jedoch nie ganz erreicht. So dominieren die aus Kanal, Inseln und Alleen bestehenden barocken Elemente noch heute den Park. Im südlichen Teil des Hofgartens wurde Ende des 18. Jahrhunderts zu Ehren der preussischen Königin Luise ein Monopteros errichtet, ein Rundtempel auf acht Säulen. In den letzten Jahrzehnten stellte man manche barocke Formen wieder her, die im Lauf der Zeit verschwunden waren, etwa das Parterre vor dem südlichen Teil des Neuen Schlosses.
www.bayreuth.de/tourismus-kultur-freizeit/sehen-und-erleb...
Das Familienleben der Fasane sieht so aus das man früh Morgens auf den Kieswegen Magensteinchen zusammen pickt :-)
'Winter Swallowed Your Songs' - [Special Series: 'Trails Of Life'.. ]
Falling temperatures far below zero .. the winter freezes the country and the life. My thoughts slow down, I slow.. the songs that I am here usually so before whistling, they have long since died down, I'm cold.. the concentration is limited more and more on keeping the heat on the body. Few people are seeing today.. The city has fallen into a little hibernation..
The icy wind freezes my ears.. but I am in town and have now decided to go first to a cafe to thaw me and the camera again. ;-)
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'Endless Paths Of The Romans' - Wait some minutes to view this pics, feel the moment!
Lots of crickets chirping at the wayside.. It´s as if I could feel them all here, could they listen.. The vastness of the country which actually symbolizes freedom has long since become obligation. Imagine only once before you go this way, now whether you like it or not, anyone interested in it. Behind you, you have far more than a thousand kilometers and high mountains, You feel every stone, your body hurts, you only have sandals and dragging weight, up front there is another forest, every moment people can appear out of nowhere, men who attack you mercilessly with bow and spear, and you go on and on, in front of you the constant certainness, the oppressive uncertainty, and the thought that if you ever again, perhaps in one, two, or three years this endless way back home can go.. Imagine you're the Romans and now go on this way.
How good it´s to be able to walk away today along with. How beautiful it´s today but, walk along this path without fear, how wonderful it is to be able to walk on this path today without fear, how wonderful it´s but the freedom. Today all pass by such ways, many of them do not even feel truly free?!? - Could you feel the freedoms?
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Großer Käfer auf dem Kiesweg beim Nachhauseweg, habe ich bei uns noch nie gesehen. Ist wohl ein Verwandter des Hirschkäfers.
excerpt - Auszug - Schweiz/Switzerland Tourism(us):
The Zügen Gorge between Wiesen and Davos Monstein was previously used as a connection route to Davos. The gorge was once travelled by horse-drawn coaches, a time which is recalled by a number of information boards along the route. Today, a level gravel path passes through tunnels and crosses over bridges spanning the crystal-clear Landwasser mountain river. Watch the Rhaetian Railway as it winds its way through the rocky valley every half hour.
Die Zügenschlucht zwischen Wiesen und Davos Monstein wurde früher als Verbindungsweg nach Davos genutzt. Informationstafeln erinnern an die Zeit, in der noch Kutschen durch die Schlucht fuhren. Heute führt ein ebener Kiesweg durch Tunnels und über Brücken über den glasklaren Gebirgsfluss Landwasser. Jede halbe Stunde kann man die Rhätische Bahn dabei beobachten, wie sie sich auf ihrem Weg durch das felsige Tal schlängelt.
'Colorless Winter Town Walk' - [Special Series: 'Trails Of Life'.. ]
On some winter days, the city is immersed in a vast unitary gray. The sun seems to diffuse in front of him, the sky is blow, I blow an icy wind in your hair.. brrr so cold.. the colors of nature, where they are.. just disappeared.. only the continuously moving and dazzling sparkle of the water in the river seems a little variety for the eye to bring.
It's the weekend, who has not remained in the mountains for skiing and in town meets at the 'Isar river ', the families go on such a Sunday afternoon here, like walking. In the spring when snow melts may be that the 'Isar river ' occupies the entire width and everything flooded. Then when the sun shines again powerful and warming up, then rinse the river, the gray of winter down to the sea..
Tomorrow I will also prefer up to the mountains to ski towards the sun, for her to be a little bit closer again. Are you coming with me? ;-)
I wish you all a fantastic good new year! ;-)
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Lanhydrock, near Bodmin, is a magnificent late Victorian country house with extensive servants quarters, gardens and a wooded estate.
It is the perfect country house and estate, with the feel of a wealthy but unpretentious family home. The kitchens, nurseries and servants' quarters offer a thrilling glimpse into life 'below stairs', while the spacious dining room and bedrooms are truly and deeply elegant.
The house is set in wooded parkland of 1,000 acres and encircled by a garden of rare shrubs and trees.
Follow in the footsteps of generations of the Robartes family, walking in the 17th-century Long Gallery among the rare book collection under the remarkable plasterwork ceiling. After a devastating fire in 1881 the house was refurbished in the high-Victorian style, with the latest mod cons.
Don't miss
* There are 50 rooms to explore – allow plenty of time!
* Play the Steinway piano in the Long Gallery
* Look out for the museum and second-hand bookshop
The gardens
The historical garden with its 30-acres of woodland was laid out back in 1857, but its present format was actually established later on in the Victorian period, and many of the plants are no more than 70 years old. However, a grand atmosphere permeates the entire setting and compliments the brilliant planting of more modern times.
Explore formal parterres of dazzling bedding plants and wander along paths that wind through a woodland landscape planted in a semi-formal Cornish fashion - rhododendrons and Himalayan magnolias lurching to their full-size in the fresh Cornish air. Because the grounds lie inland and rise up to 130-metres above sea level, the plants have to cope with harsher climates than the lush valley gardens of the south coast. In spite of this, Lanhydrock still puts on one of the county's most colourful spring shows, with over 120 species of cream and white magnolias featuring amongst a flurry of wild blooms that carpet the woodland.
Learn more about the history and the work involved to keep the magnificent gardens maintained via the new interpretation on permanent display in the garden's thatched cottage.
Take-in the sweeping views over the gardens and the valley landscape, and it's pretty obvious that this is prime garden for walkers. Not only is there 30-acres of formal and informal woodland to explore, but the garden opens onto an extensive network of footpaths zig-zagging through 900-acres of beautiful countryside.
And with so much space to roam, Lanhydrock makes a very family friendly day out. Whilst the fresh air and colourful surroundings will captivate the kids' imaginations and wear them out, the restaurant has a fantastic children's menu and there are excellent baby-changing facilities on-site.
(visitcornwall.com)
Lanhydrock House (kornisch Lannhydrek) ist ein Herrenhaus nahe der englischen Stadt Bodmin in Cornwall. Es liegt fast 13 Kilometer von der Südküste Cornwalls entfernt im waldreichen Tal des Flusses River Fowey, inmitten eines 367 Hektar großen Anwesens, das bis zu 130 Metern Höhe ansteigt.
Lanhydrock House ist von einem attraktiven formalen Garten und einem Landschaftspark umgeben. Der angrenzende Hügel ist mit ausgewählten Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Viele Teile des heutigen Hauses sind viktorianischen Ursprungs, einige sind jedoch mehr als 200 Jahre älter, sie datieren etwa um das Jahr 1620.
Fünfzig Jahre nach dem Bau von Lanhydrock House wurde im Jahr 1690 der erste geometrische Garten neben dem Haus angelegt, er wird erstmals im Lanhydrock-Atlas von 1694 bis 1697 erwähnt. Der Garten bestand aus einer Rasenfläche für Kegel- oder Ballspiele, dem Bowling Green, einem Blumengarten, der von einem Weg entlang der Baumlinie umsäumt war, einer Fasanerie, einem Küchengarten, einem Birnen- und Obstgarten sowie einem an der Nordseite des Hauses angrenzenden Natur- oder Wildgarten. Mit dem Abriss des Ostflügels des Hauses 1780 durch George Hunt wurde auch diese Gartenanlage beseitigt, so dass das Parkgelände bis an das Gebäude reichte.
Um das Jahr 1860 legte man oberhalb des Hauses einen Staudengarten an, den „Oberen Garten“ oder „Hochgarten“. Nach 1858 erstellte Richard Coad basierend auf Plänen des Architekten George Truefitt, die dieser ab 1854 entworfen hatte, einen neuen, heute noch zu besichtigenden geometrischen Garten an der Ost- und Nordseite von Lanhydrock House. Er ist umgeben von niedrigen zinnenbewehrten Brüstungen und Obelisken im Stil des Hauses. Truefitt sah für Lanhydrock Wasserspiele, Terrassen, Kieswege und eine Promenade zum Torhaus vor, die Coad um eigene Ideen, wie die Granitstufen zur Kirche und eine Sitzgelegenheit, ergänzte. Etwa 1933 erfolgte eine Vereinfachung der viktorianischen Beetaufteilung und die Anpflanzung erster Magnolien.
Lanhydrock Gardens besteht heute aus mehreren, unterschiedlich stark voneinander abgetrennten Bereichen. Im Innenenhof oder Vorhof von Lanhydrock House ist eine durch einen Kiesweg begrenzte runde Rasenfläche angelegt. An den Hauswänden neben dem Weg stehen Immergrüne Magnolien (Magnolia grandiflora) und im Juli und August blühende Hortensiengewächse der Sorte Schizophragma integrifolium. Östlich in Richtung Torhaus schließt sich der „Geometrische Garten“ an, der durch 23 beschnittene Säuleneiben (Taxus baccata ‘Fastigiata’) dominiert wird. Zwischen ihnen sind Rosenbeete angelegt, die vornehmlich mit den Sorten ‘Octavia Hill’, ‘Bright Smile’, ‘Escapade’, ‘Wheelhorse Classic’ und ‘Margaret Merril’ bepflanzt sind.
Im Norden des geometrischen Gartens, und hinter der niedrigen Nordmauer außerhalb der eigentlichen Gartenanlage gelegen, befindet sich eine bepflanzte Freifläche, die vormals als Krocket- und Tennisplatz genutzt wurde. Der Tennisplatz nahm dabei die östliche Seite der Freifläche ein. Neben einigen Büschen, wie Gwillimia (Magnolia delavayi), stehen hier zwei Blutbuchen und eine jüngere Korkeiche. Die Blutbuchen wurden von prominenter Seite gepflanzt, die größere 1889 durch den ehemaligen britischen Premierminister William Ewart Gladstone, die kleinere 1905 durch Archibald Philip Primrose, dem 5. Earl of Rosebery. Auf dem westlich angrenzenden ehemaligen Krocketrasen stehen Rhododendren der Sorten ‘Mother of Pearl’, ‘Hugh Koster’ und ‘Pink Pearl’.
Nordwestlich des geometrischen Gartens, nördlich der Gebäude von Lanhydrock House, geht die Gartenanlage ins „Parterre“ über. Hier werden im Frühling und im Sommer verschiedene Blumen innerhalb von Buchsbaumhecken gepflanzt, die in einem komplizierten Muster auf ebener Fläche angelegt sind. Südlich und östlich davon stehen sechs den Bäumen im geometrischen Garten im Schnitt gleiche Säuleneiben. Eine Terrassenstufe höher in Richtung der kleinen Kirche sind die Blumenrabatten als Muster direkt in die Rasenfläche gesetzt.
Beide Bereiche, deren Höhenunterschied keinen Meter ausmacht, haben je eine Bronze-Urne als Mittelpunkt. Diese Urnen, von denen auch einige den geometrischen Garten schmücken, sind Erwerbungen Francis Gerald Agar-Robartes’, des 7. Viscount Clifden, aus der Sammlung von Lord Hertford im Pariser Château de Bagatelle. Sie wurden vom Goldschmied Ludwigs des XIV., Louis Ballin, geschaffen. Nach Westen wird das „Parterre“ durch die Umfassungsmauer begrenzt, in der zwei Durchgänge ausgespart sind. Neben dem Herrenhaus erreicht man über eine Treppe die Kirche St Hydroc, daneben führt ein Weg an der Kirche vorbei in Richtung „Hochgarten“. Unterhalb der Mauer ist ein erhobenes Beet mit Schmucklilien-Hybriden der Sorte ‘Headbourne’, Fuchsien und Waldreben angelegt.
Der Weg zum Hochgarten kreuzt den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Kirchweg, neben dem Fächer-Ahorn (Sorte ‘Sango-kaku’) und laubabwerfende Hybriden der Westlichen Azalee stehen. Direkt vor der Kirche sind verschiedene Kamelien-Sorten, Rhododendren (Rhododendron arboreum var. roseum) und Stern-Magnolien-Hybriden (Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’) gepflanzt, in der Ecke des Kirchhofs eine baumartige Magnolia hypoleuca (obovata). Den nördlichen Abschnitt des Kirchwegs flankieren einige Hortensien, dahinter Magnolia campbellii ‘Charles Raffill’, Rhododendron fictolacteum und Rhododendron rex.
Den Eingang zum Hochgarten markiert ein durch eine Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’ verdecktes gewölbtes Tor. Der hinter dem Tor liegende Gartenbereich wurde ab 1933 durch den 7. Viscount Clifden mit verschiedensten Arten von Magnolien bepflanzt, die heute eine Höhe bis zu 25 Metern erreichen. Durch den Hochgarten fließt der Borlase stream („Bach von Borlase“), der die Wasserversorgung für Lanhydrock House sichert. In und an ihm gedeihen Kandelaberprimeln, Astelia, Aronstab, Schaublatt und Kirengeshoma
Im Norden des Hochgartens gelangt man über die „Magnolienlichtung“ zum „Staudenkreis“. Dieser bildet erst seit 1972 einen Vollkreis, nachdem auf der nördlichen Hälfte die Ruinen eines Gewächshauses und eines Schuppens abgerissen wurden. Den südlichen Halbkreis hatte Lady Clifden schon vor 1914 gestaltet. Die hier gepflanzten Stauden blühen vom Ende des Sommers bis in den Herbst. An der Nordwestecke des Hochgartens wurden nach dem zerstörerischen Sturm von 1979 zum Schutz des Gartens Eichen und Edelkastanien angepflanzt.
Lanhydrock war 1996 der Hauptdrehort für den Film Twelfth Night, or What You Will. Regie führte Trevor Nunn, Hauptdarstellerin war Helena Bonham Carter als Olivia. Weiterhin dienten Haus und Garten als Drehort für die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen Klippen der Liebe (1999) und Im Zweifel für die Liebe (2009).
(Wikipedia)
Lanhydrock, near Bodmin, is a magnificent late Victorian country house with extensive servants quarters, gardens and a wooded estate.
It is the perfect country house and estate, with the feel of a wealthy but unpretentious family home. The kitchens, nurseries and servants' quarters offer a thrilling glimpse into life 'below stairs', while the spacious dining room and bedrooms are truly and deeply elegant.
The house is set in wooded parkland of 1,000 acres and encircled by a garden of rare shrubs and trees.
Follow in the footsteps of generations of the Robartes family, walking in the 17th-century Long Gallery among the rare book collection under the remarkable plasterwork ceiling. After a devastating fire in 1881 the house was refurbished in the high-Victorian style, with the latest mod cons.
Don't miss
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* Look out for the museum and second-hand bookshop
The gardens
The historical garden with its 30-acres of woodland was laid out back in 1857, but its present format was actually established later on in the Victorian period, and many of the plants are no more than 70 years old. However, a grand atmosphere permeates the entire setting and compliments the brilliant planting of more modern times.
Explore formal parterres of dazzling bedding plants and wander along paths that wind through a woodland landscape planted in a semi-formal Cornish fashion - rhododendrons and Himalayan magnolias lurching to their full-size in the fresh Cornish air. Because the grounds lie inland and rise up to 130-metres above sea level, the plants have to cope with harsher climates than the lush valley gardens of the south coast. In spite of this, Lanhydrock still puts on one of the county's most colourful spring shows, with over 120 species of cream and white magnolias featuring amongst a flurry of wild blooms that carpet the woodland.
Learn more about the history and the work involved to keep the magnificent gardens maintained via the new interpretation on permanent display in the garden's thatched cottage.
Take-in the sweeping views over the gardens and the valley landscape, and it's pretty obvious that this is prime garden for walkers. Not only is there 30-acres of formal and informal woodland to explore, but the garden opens onto an extensive network of footpaths zig-zagging through 900-acres of beautiful countryside.
And with so much space to roam, Lanhydrock makes a very family friendly day out. Whilst the fresh air and colourful surroundings will captivate the kids' imaginations and wear them out, the restaurant has a fantastic children's menu and there are excellent baby-changing facilities on-site.
(visitcornwall.com)
Lanhydrock House (kornisch Lannhydrek) ist ein Herrenhaus nahe der englischen Stadt Bodmin in Cornwall. Es liegt fast 13 Kilometer von der Südküste Cornwalls entfernt im waldreichen Tal des Flusses River Fowey, inmitten eines 367 Hektar großen Anwesens, das bis zu 130 Metern Höhe ansteigt.
Lanhydrock House ist von einem attraktiven formalen Garten und einem Landschaftspark umgeben. Der angrenzende Hügel ist mit ausgewählten Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Viele Teile des heutigen Hauses sind viktorianischen Ursprungs, einige sind jedoch mehr als 200 Jahre älter, sie datieren etwa um das Jahr 1620.
Fünfzig Jahre nach dem Bau von Lanhydrock House wurde im Jahr 1690 der erste geometrische Garten neben dem Haus angelegt, er wird erstmals im Lanhydrock-Atlas von 1694 bis 1697 erwähnt. Der Garten bestand aus einer Rasenfläche für Kegel- oder Ballspiele, dem Bowling Green, einem Blumengarten, der von einem Weg entlang der Baumlinie umsäumt war, einer Fasanerie, einem Küchengarten, einem Birnen- und Obstgarten sowie einem an der Nordseite des Hauses angrenzenden Natur- oder Wildgarten. Mit dem Abriss des Ostflügels des Hauses 1780 durch George Hunt wurde auch diese Gartenanlage beseitigt, so dass das Parkgelände bis an das Gebäude reichte.
Um das Jahr 1860 legte man oberhalb des Hauses einen Staudengarten an, den „Oberen Garten“ oder „Hochgarten“. Nach 1858 erstellte Richard Coad basierend auf Plänen des Architekten George Truefitt, die dieser ab 1854 entworfen hatte, einen neuen, heute noch zu besichtigenden geometrischen Garten an der Ost- und Nordseite von Lanhydrock House. Er ist umgeben von niedrigen zinnenbewehrten Brüstungen und Obelisken im Stil des Hauses. Truefitt sah für Lanhydrock Wasserspiele, Terrassen, Kieswege und eine Promenade zum Torhaus vor, die Coad um eigene Ideen, wie die Granitstufen zur Kirche und eine Sitzgelegenheit, ergänzte. Etwa 1933 erfolgte eine Vereinfachung der viktorianischen Beetaufteilung und die Anpflanzung erster Magnolien.
Lanhydrock Gardens besteht heute aus mehreren, unterschiedlich stark voneinander abgetrennten Bereichen. Im Innenenhof oder Vorhof von Lanhydrock House ist eine durch einen Kiesweg begrenzte runde Rasenfläche angelegt. An den Hauswänden neben dem Weg stehen Immergrüne Magnolien (Magnolia grandiflora) und im Juli und August blühende Hortensiengewächse der Sorte Schizophragma integrifolium. Östlich in Richtung Torhaus schließt sich der „Geometrische Garten“ an, der durch 23 beschnittene Säuleneiben (Taxus baccata ‘Fastigiata’) dominiert wird. Zwischen ihnen sind Rosenbeete angelegt, die vornehmlich mit den Sorten ‘Octavia Hill’, ‘Bright Smile’, ‘Escapade’, ‘Wheelhorse Classic’ und ‘Margaret Merril’ bepflanzt sind.
Im Norden des geometrischen Gartens, und hinter der niedrigen Nordmauer außerhalb der eigentlichen Gartenanlage gelegen, befindet sich eine bepflanzte Freifläche, die vormals als Krocket- und Tennisplatz genutzt wurde. Der Tennisplatz nahm dabei die östliche Seite der Freifläche ein. Neben einigen Büschen, wie Gwillimia (Magnolia delavayi), stehen hier zwei Blutbuchen und eine jüngere Korkeiche. Die Blutbuchen wurden von prominenter Seite gepflanzt, die größere 1889 durch den ehemaligen britischen Premierminister William Ewart Gladstone, die kleinere 1905 durch Archibald Philip Primrose, dem 5. Earl of Rosebery. Auf dem westlich angrenzenden ehemaligen Krocketrasen stehen Rhododendren der Sorten ‘Mother of Pearl’, ‘Hugh Koster’ und ‘Pink Pearl’.
Nordwestlich des geometrischen Gartens, nördlich der Gebäude von Lanhydrock House, geht die Gartenanlage ins „Parterre“ über. Hier werden im Frühling und im Sommer verschiedene Blumen innerhalb von Buchsbaumhecken gepflanzt, die in einem komplizierten Muster auf ebener Fläche angelegt sind. Südlich und östlich davon stehen sechs den Bäumen im geometrischen Garten im Schnitt gleiche Säuleneiben. Eine Terrassenstufe höher in Richtung der kleinen Kirche sind die Blumenrabatten als Muster direkt in die Rasenfläche gesetzt.
Beide Bereiche, deren Höhenunterschied keinen Meter ausmacht, haben je eine Bronze-Urne als Mittelpunkt. Diese Urnen, von denen auch einige den geometrischen Garten schmücken, sind Erwerbungen Francis Gerald Agar-Robartes’, des 7. Viscount Clifden, aus der Sammlung von Lord Hertford im Pariser Château de Bagatelle. Sie wurden vom Goldschmied Ludwigs des XIV., Louis Ballin, geschaffen. Nach Westen wird das „Parterre“ durch die Umfassungsmauer begrenzt, in der zwei Durchgänge ausgespart sind. Neben dem Herrenhaus erreicht man über eine Treppe die Kirche St Hydroc, daneben führt ein Weg an der Kirche vorbei in Richtung „Hochgarten“. Unterhalb der Mauer ist ein erhobenes Beet mit Schmucklilien-Hybriden der Sorte ‘Headbourne’, Fuchsien und Waldreben angelegt.
Der Weg zum Hochgarten kreuzt den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Kirchweg, neben dem Fächer-Ahorn (Sorte ‘Sango-kaku’) und laubabwerfende Hybriden der Westlichen Azalee stehen. Direkt vor der Kirche sind verschiedene Kamelien-Sorten, Rhododendren (Rhododendron arboreum var. roseum) und Stern-Magnolien-Hybriden (Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’) gepflanzt, in der Ecke des Kirchhofs eine baumartige Magnolia hypoleuca (obovata). Den nördlichen Abschnitt des Kirchwegs flankieren einige Hortensien, dahinter Magnolia campbellii ‘Charles Raffill’, Rhododendron fictolacteum und Rhododendron rex.
Den Eingang zum Hochgarten markiert ein durch eine Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’ verdecktes gewölbtes Tor. Der hinter dem Tor liegende Gartenbereich wurde ab 1933 durch den 7. Viscount Clifden mit verschiedensten Arten von Magnolien bepflanzt, die heute eine Höhe bis zu 25 Metern erreichen. Durch den Hochgarten fließt der Borlase stream („Bach von Borlase“), der die Wasserversorgung für Lanhydrock House sichert. In und an ihm gedeihen Kandelaberprimeln, Astelia, Aronstab, Schaublatt und Kirengeshoma
Im Norden des Hochgartens gelangt man über die „Magnolienlichtung“ zum „Staudenkreis“. Dieser bildet erst seit 1972 einen Vollkreis, nachdem auf der nördlichen Hälfte die Ruinen eines Gewächshauses und eines Schuppens abgerissen wurden. Den südlichen Halbkreis hatte Lady Clifden schon vor 1914 gestaltet. Die hier gepflanzten Stauden blühen vom Ende des Sommers bis in den Herbst. An der Nordwestecke des Hochgartens wurden nach dem zerstörerischen Sturm von 1979 zum Schutz des Gartens Eichen und Edelkastanien angepflanzt.
Lanhydrock war 1996 der Hauptdrehort für den Film Twelfth Night, or What You Will. Regie führte Trevor Nunn, Hauptdarstellerin war Helena Bonham Carter als Olivia. Weiterhin dienten Haus und Garten als Drehort für die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen Klippen der Liebe (1999) und Im Zweifel für die Liebe (2009).
(Wikipedia)
Lanhydrock, near Bodmin, is a magnificent late Victorian country house with extensive servants quarters, gardens and a wooded estate.
It is the perfect country house and estate, with the feel of a wealthy but unpretentious family home. The kitchens, nurseries and servants' quarters offer a thrilling glimpse into life 'below stairs', while the spacious dining room and bedrooms are truly and deeply elegant.
The house is set in wooded parkland of 1,000 acres and encircled by a garden of rare shrubs and trees.
Follow in the footsteps of generations of the Robartes family, walking in the 17th-century Long Gallery among the rare book collection under the remarkable plasterwork ceiling. After a devastating fire in 1881 the house was refurbished in the high-Victorian style, with the latest mod cons.
Don't miss
* There are 50 rooms to explore – allow plenty of time!
* Play the Steinway piano in the Long Gallery
* Look out for the museum and second-hand bookshop
The gardens
The historical garden with its 30-acres of woodland was laid out back in 1857, but its present format was actually established later on in the Victorian period, and many of the plants are no more than 70 years old. However, a grand atmosphere permeates the entire setting and compliments the brilliant planting of more modern times.
Explore formal parterres of dazzling bedding plants and wander along paths that wind through a woodland landscape planted in a semi-formal Cornish fashion - rhododendrons and Himalayan magnolias lurching to their full-size in the fresh Cornish air. Because the grounds lie inland and rise up to 130-metres above sea level, the plants have to cope with harsher climates than the lush valley gardens of the south coast. In spite of this, Lanhydrock still puts on one of the county's most colourful spring shows, with over 120 species of cream and white magnolias featuring amongst a flurry of wild blooms that carpet the woodland.
Learn more about the history and the work involved to keep the magnificent gardens maintained via the new interpretation on permanent display in the garden's thatched cottage.
Take-in the sweeping views over the gardens and the valley landscape, and it's pretty obvious that this is prime garden for walkers. Not only is there 30-acres of formal and informal woodland to explore, but the garden opens onto an extensive network of footpaths zig-zagging through 900-acres of beautiful countryside.
And with so much space to roam, Lanhydrock makes a very family friendly day out. Whilst the fresh air and colourful surroundings will captivate the kids' imaginations and wear them out, the restaurant has a fantastic children's menu and there are excellent baby-changing facilities on-site.
(visitcornwall.com)
Lanhydrock House (kornisch Lannhydrek) ist ein Herrenhaus nahe der englischen Stadt Bodmin in Cornwall. Es liegt fast 13 Kilometer von der Südküste Cornwalls entfernt im waldreichen Tal des Flusses River Fowey, inmitten eines 367 Hektar großen Anwesens, das bis zu 130 Metern Höhe ansteigt.
Lanhydrock House ist von einem attraktiven formalen Garten und einem Landschaftspark umgeben. Der angrenzende Hügel ist mit ausgewählten Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Viele Teile des heutigen Hauses sind viktorianischen Ursprungs, einige sind jedoch mehr als 200 Jahre älter, sie datieren etwa um das Jahr 1620.
Fünfzig Jahre nach dem Bau von Lanhydrock House wurde im Jahr 1690 der erste geometrische Garten neben dem Haus angelegt, er wird erstmals im Lanhydrock-Atlas von 1694 bis 1697 erwähnt. Der Garten bestand aus einer Rasenfläche für Kegel- oder Ballspiele, dem Bowling Green, einem Blumengarten, der von einem Weg entlang der Baumlinie umsäumt war, einer Fasanerie, einem Küchengarten, einem Birnen- und Obstgarten sowie einem an der Nordseite des Hauses angrenzenden Natur- oder Wildgarten. Mit dem Abriss des Ostflügels des Hauses 1780 durch George Hunt wurde auch diese Gartenanlage beseitigt, so dass das Parkgelände bis an das Gebäude reichte.
Um das Jahr 1860 legte man oberhalb des Hauses einen Staudengarten an, den „Oberen Garten“ oder „Hochgarten“. Nach 1858 erstellte Richard Coad basierend auf Plänen des Architekten George Truefitt, die dieser ab 1854 entworfen hatte, einen neuen, heute noch zu besichtigenden geometrischen Garten an der Ost- und Nordseite von Lanhydrock House. Er ist umgeben von niedrigen zinnenbewehrten Brüstungen und Obelisken im Stil des Hauses. Truefitt sah für Lanhydrock Wasserspiele, Terrassen, Kieswege und eine Promenade zum Torhaus vor, die Coad um eigene Ideen, wie die Granitstufen zur Kirche und eine Sitzgelegenheit, ergänzte. Etwa 1933 erfolgte eine Vereinfachung der viktorianischen Beetaufteilung und die Anpflanzung erster Magnolien.
Lanhydrock Gardens besteht heute aus mehreren, unterschiedlich stark voneinander abgetrennten Bereichen. Im Innenenhof oder Vorhof von Lanhydrock House ist eine durch einen Kiesweg begrenzte runde Rasenfläche angelegt. An den Hauswänden neben dem Weg stehen Immergrüne Magnolien (Magnolia grandiflora) und im Juli und August blühende Hortensiengewächse der Sorte Schizophragma integrifolium. Östlich in Richtung Torhaus schließt sich der „Geometrische Garten“ an, der durch 23 beschnittene Säuleneiben (Taxus baccata ‘Fastigiata’) dominiert wird. Zwischen ihnen sind Rosenbeete angelegt, die vornehmlich mit den Sorten ‘Octavia Hill’, ‘Bright Smile’, ‘Escapade’, ‘Wheelhorse Classic’ und ‘Margaret Merril’ bepflanzt sind.
Im Norden des geometrischen Gartens, und hinter der niedrigen Nordmauer außerhalb der eigentlichen Gartenanlage gelegen, befindet sich eine bepflanzte Freifläche, die vormals als Krocket- und Tennisplatz genutzt wurde. Der Tennisplatz nahm dabei die östliche Seite der Freifläche ein. Neben einigen Büschen, wie Gwillimia (Magnolia delavayi), stehen hier zwei Blutbuchen und eine jüngere Korkeiche. Die Blutbuchen wurden von prominenter Seite gepflanzt, die größere 1889 durch den ehemaligen britischen Premierminister William Ewart Gladstone, die kleinere 1905 durch Archibald Philip Primrose, dem 5. Earl of Rosebery. Auf dem westlich angrenzenden ehemaligen Krocketrasen stehen Rhododendren der Sorten ‘Mother of Pearl’, ‘Hugh Koster’ und ‘Pink Pearl’.
Nordwestlich des geometrischen Gartens, nördlich der Gebäude von Lanhydrock House, geht die Gartenanlage ins „Parterre“ über. Hier werden im Frühling und im Sommer verschiedene Blumen innerhalb von Buchsbaumhecken gepflanzt, die in einem komplizierten Muster auf ebener Fläche angelegt sind. Südlich und östlich davon stehen sechs den Bäumen im geometrischen Garten im Schnitt gleiche Säuleneiben. Eine Terrassenstufe höher in Richtung der kleinen Kirche sind die Blumenrabatten als Muster direkt in die Rasenfläche gesetzt.
Beide Bereiche, deren Höhenunterschied keinen Meter ausmacht, haben je eine Bronze-Urne als Mittelpunkt. Diese Urnen, von denen auch einige den geometrischen Garten schmücken, sind Erwerbungen Francis Gerald Agar-Robartes’, des 7. Viscount Clifden, aus der Sammlung von Lord Hertford im Pariser Château de Bagatelle. Sie wurden vom Goldschmied Ludwigs des XIV., Louis Ballin, geschaffen. Nach Westen wird das „Parterre“ durch die Umfassungsmauer begrenzt, in der zwei Durchgänge ausgespart sind. Neben dem Herrenhaus erreicht man über eine Treppe die Kirche St Hydroc, daneben führt ein Weg an der Kirche vorbei in Richtung „Hochgarten“. Unterhalb der Mauer ist ein erhobenes Beet mit Schmucklilien-Hybriden der Sorte ‘Headbourne’, Fuchsien und Waldreben angelegt.
Der Weg zum Hochgarten kreuzt den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Kirchweg, neben dem Fächer-Ahorn (Sorte ‘Sango-kaku’) und laubabwerfende Hybriden der Westlichen Azalee stehen. Direkt vor der Kirche sind verschiedene Kamelien-Sorten, Rhododendren (Rhododendron arboreum var. roseum) und Stern-Magnolien-Hybriden (Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’) gepflanzt, in der Ecke des Kirchhofs eine baumartige Magnolia hypoleuca (obovata). Den nördlichen Abschnitt des Kirchwegs flankieren einige Hortensien, dahinter Magnolia campbellii ‘Charles Raffill’, Rhododendron fictolacteum und Rhododendron rex.
Den Eingang zum Hochgarten markiert ein durch eine Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’ verdecktes gewölbtes Tor. Der hinter dem Tor liegende Gartenbereich wurde ab 1933 durch den 7. Viscount Clifden mit verschiedensten Arten von Magnolien bepflanzt, die heute eine Höhe bis zu 25 Metern erreichen. Durch den Hochgarten fließt der Borlase stream („Bach von Borlase“), der die Wasserversorgung für Lanhydrock House sichert. In und an ihm gedeihen Kandelaberprimeln, Astelia, Aronstab, Schaublatt und Kirengeshoma
Im Norden des Hochgartens gelangt man über die „Magnolienlichtung“ zum „Staudenkreis“. Dieser bildet erst seit 1972 einen Vollkreis, nachdem auf der nördlichen Hälfte die Ruinen eines Gewächshauses und eines Schuppens abgerissen wurden. Den südlichen Halbkreis hatte Lady Clifden schon vor 1914 gestaltet. Die hier gepflanzten Stauden blühen vom Ende des Sommers bis in den Herbst. An der Nordwestecke des Hochgartens wurden nach dem zerstörerischen Sturm von 1979 zum Schutz des Gartens Eichen und Edelkastanien angepflanzt.
Lanhydrock war 1996 der Hauptdrehort für den Film Twelfth Night, or What You Will. Regie führte Trevor Nunn, Hauptdarstellerin war Helena Bonham Carter als Olivia. Weiterhin dienten Haus und Garten als Drehort für die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen Klippen der Liebe (1999) und Im Zweifel für die Liebe (2009).
(Wikipedia)
Lanhydrock, near Bodmin, is a magnificent late Victorian country house with extensive servants quarters, gardens and a wooded estate.
It is the perfect country house and estate, with the feel of a wealthy but unpretentious family home. The kitchens, nurseries and servants' quarters offer a thrilling glimpse into life 'below stairs', while the spacious dining room and bedrooms are truly and deeply elegant.
The house is set in wooded parkland of 1,000 acres and encircled by a garden of rare shrubs and trees.
Follow in the footsteps of generations of the Robartes family, walking in the 17th-century Long Gallery among the rare book collection under the remarkable plasterwork ceiling. After a devastating fire in 1881 the house was refurbished in the high-Victorian style, with the latest mod cons.
Don't miss
* There are 50 rooms to explore – allow plenty of time!
* Play the Steinway piano in the Long Gallery
* Look out for the museum and second-hand bookshop
The gardens
The historical garden with its 30-acres of woodland was laid out back in 1857, but its present format was actually established later on in the Victorian period, and many of the plants are no more than 70 years old. However, a grand atmosphere permeates the entire setting and compliments the brilliant planting of more modern times.
Explore formal parterres of dazzling bedding plants and wander along paths that wind through a woodland landscape planted in a semi-formal Cornish fashion - rhododendrons and Himalayan magnolias lurching to their full-size in the fresh Cornish air. Because the grounds lie inland and rise up to 130-metres above sea level, the plants have to cope with harsher climates than the lush valley gardens of the south coast. In spite of this, Lanhydrock still puts on one of the county's most colourful spring shows, with over 120 species of cream and white magnolias featuring amongst a flurry of wild blooms that carpet the woodland.
Learn more about the history and the work involved to keep the magnificent gardens maintained via the new interpretation on permanent display in the garden's thatched cottage.
Take-in the sweeping views over the gardens and the valley landscape, and it's pretty obvious that this is prime garden for walkers. Not only is there 30-acres of formal and informal woodland to explore, but the garden opens onto an extensive network of footpaths zig-zagging through 900-acres of beautiful countryside.
And with so much space to roam, Lanhydrock makes a very family friendly day out. Whilst the fresh air and colourful surroundings will captivate the kids' imaginations and wear them out, the restaurant has a fantastic children's menu and there are excellent baby-changing facilities on-site.
(visitcornwall.com)
Lanhydrock House (kornisch Lannhydrek) ist ein Herrenhaus nahe der englischen Stadt Bodmin in Cornwall. Es liegt fast 13 Kilometer von der Südküste Cornwalls entfernt im waldreichen Tal des Flusses River Fowey, inmitten eines 367 Hektar großen Anwesens, das bis zu 130 Metern Höhe ansteigt.
Lanhydrock House ist von einem attraktiven formalen Garten und einem Landschaftspark umgeben. Der angrenzende Hügel ist mit ausgewählten Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Viele Teile des heutigen Hauses sind viktorianischen Ursprungs, einige sind jedoch mehr als 200 Jahre älter, sie datieren etwa um das Jahr 1620.
Fünfzig Jahre nach dem Bau von Lanhydrock House wurde im Jahr 1690 der erste geometrische Garten neben dem Haus angelegt, er wird erstmals im Lanhydrock-Atlas von 1694 bis 1697 erwähnt. Der Garten bestand aus einer Rasenfläche für Kegel- oder Ballspiele, dem Bowling Green, einem Blumengarten, der von einem Weg entlang der Baumlinie umsäumt war, einer Fasanerie, einem Küchengarten, einem Birnen- und Obstgarten sowie einem an der Nordseite des Hauses angrenzenden Natur- oder Wildgarten. Mit dem Abriss des Ostflügels des Hauses 1780 durch George Hunt wurde auch diese Gartenanlage beseitigt, so dass das Parkgelände bis an das Gebäude reichte.
Um das Jahr 1860 legte man oberhalb des Hauses einen Staudengarten an, den „Oberen Garten“ oder „Hochgarten“. Nach 1858 erstellte Richard Coad basierend auf Plänen des Architekten George Truefitt, die dieser ab 1854 entworfen hatte, einen neuen, heute noch zu besichtigenden geometrischen Garten an der Ost- und Nordseite von Lanhydrock House. Er ist umgeben von niedrigen zinnenbewehrten Brüstungen und Obelisken im Stil des Hauses. Truefitt sah für Lanhydrock Wasserspiele, Terrassen, Kieswege und eine Promenade zum Torhaus vor, die Coad um eigene Ideen, wie die Granitstufen zur Kirche und eine Sitzgelegenheit, ergänzte. Etwa 1933 erfolgte eine Vereinfachung der viktorianischen Beetaufteilung und die Anpflanzung erster Magnolien.
Lanhydrock Gardens besteht heute aus mehreren, unterschiedlich stark voneinander abgetrennten Bereichen. Im Innenenhof oder Vorhof von Lanhydrock House ist eine durch einen Kiesweg begrenzte runde Rasenfläche angelegt. An den Hauswänden neben dem Weg stehen Immergrüne Magnolien (Magnolia grandiflora) und im Juli und August blühende Hortensiengewächse der Sorte Schizophragma integrifolium. Östlich in Richtung Torhaus schließt sich der „Geometrische Garten“ an, der durch 23 beschnittene Säuleneiben (Taxus baccata ‘Fastigiata’) dominiert wird. Zwischen ihnen sind Rosenbeete angelegt, die vornehmlich mit den Sorten ‘Octavia Hill’, ‘Bright Smile’, ‘Escapade’, ‘Wheelhorse Classic’ und ‘Margaret Merril’ bepflanzt sind.
Im Norden des geometrischen Gartens, und hinter der niedrigen Nordmauer außerhalb der eigentlichen Gartenanlage gelegen, befindet sich eine bepflanzte Freifläche, die vormals als Krocket- und Tennisplatz genutzt wurde. Der Tennisplatz nahm dabei die östliche Seite der Freifläche ein. Neben einigen Büschen, wie Gwillimia (Magnolia delavayi), stehen hier zwei Blutbuchen und eine jüngere Korkeiche. Die Blutbuchen wurden von prominenter Seite gepflanzt, die größere 1889 durch den ehemaligen britischen Premierminister William Ewart Gladstone, die kleinere 1905 durch Archibald Philip Primrose, dem 5. Earl of Rosebery. Auf dem westlich angrenzenden ehemaligen Krocketrasen stehen Rhododendren der Sorten ‘Mother of Pearl’, ‘Hugh Koster’ und ‘Pink Pearl’.
Nordwestlich des geometrischen Gartens, nördlich der Gebäude von Lanhydrock House, geht die Gartenanlage ins „Parterre“ über. Hier werden im Frühling und im Sommer verschiedene Blumen innerhalb von Buchsbaumhecken gepflanzt, die in einem komplizierten Muster auf ebener Fläche angelegt sind. Südlich und östlich davon stehen sechs den Bäumen im geometrischen Garten im Schnitt gleiche Säuleneiben. Eine Terrassenstufe höher in Richtung der kleinen Kirche sind die Blumenrabatten als Muster direkt in die Rasenfläche gesetzt.
Beide Bereiche, deren Höhenunterschied keinen Meter ausmacht, haben je eine Bronze-Urne als Mittelpunkt. Diese Urnen, von denen auch einige den geometrischen Garten schmücken, sind Erwerbungen Francis Gerald Agar-Robartes’, des 7. Viscount Clifden, aus der Sammlung von Lord Hertford im Pariser Château de Bagatelle. Sie wurden vom Goldschmied Ludwigs des XIV., Louis Ballin, geschaffen. Nach Westen wird das „Parterre“ durch die Umfassungsmauer begrenzt, in der zwei Durchgänge ausgespart sind. Neben dem Herrenhaus erreicht man über eine Treppe die Kirche St Hydroc, daneben führt ein Weg an der Kirche vorbei in Richtung „Hochgarten“. Unterhalb der Mauer ist ein erhobenes Beet mit Schmucklilien-Hybriden der Sorte ‘Headbourne’, Fuchsien und Waldreben angelegt.
Der Weg zum Hochgarten kreuzt den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Kirchweg, neben dem Fächer-Ahorn (Sorte ‘Sango-kaku’) und laubabwerfende Hybriden der Westlichen Azalee stehen. Direkt vor der Kirche sind verschiedene Kamelien-Sorten, Rhododendren (Rhododendron arboreum var. roseum) und Stern-Magnolien-Hybriden (Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’) gepflanzt, in der Ecke des Kirchhofs eine baumartige Magnolia hypoleuca (obovata). Den nördlichen Abschnitt des Kirchwegs flankieren einige Hortensien, dahinter Magnolia campbellii ‘Charles Raffill’, Rhododendron fictolacteum und Rhododendron rex.
Den Eingang zum Hochgarten markiert ein durch eine Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’ verdecktes gewölbtes Tor. Der hinter dem Tor liegende Gartenbereich wurde ab 1933 durch den 7. Viscount Clifden mit verschiedensten Arten von Magnolien bepflanzt, die heute eine Höhe bis zu 25 Metern erreichen. Durch den Hochgarten fließt der Borlase stream („Bach von Borlase“), der die Wasserversorgung für Lanhydrock House sichert. In und an ihm gedeihen Kandelaberprimeln, Astelia, Aronstab, Schaublatt und Kirengeshoma
Im Norden des Hochgartens gelangt man über die „Magnolienlichtung“ zum „Staudenkreis“. Dieser bildet erst seit 1972 einen Vollkreis, nachdem auf der nördlichen Hälfte die Ruinen eines Gewächshauses und eines Schuppens abgerissen wurden. Den südlichen Halbkreis hatte Lady Clifden schon vor 1914 gestaltet. Die hier gepflanzten Stauden blühen vom Ende des Sommers bis in den Herbst. An der Nordwestecke des Hochgartens wurden nach dem zerstörerischen Sturm von 1979 zum Schutz des Gartens Eichen und Edelkastanien angepflanzt.
Lanhydrock war 1996 der Hauptdrehort für den Film Twelfth Night, or What You Will. Regie führte Trevor Nunn, Hauptdarstellerin war Helena Bonham Carter als Olivia. Weiterhin dienten Haus und Garten als Drehort für die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen Klippen der Liebe (1999) und Im Zweifel für die Liebe (2009).
(Wikipedia)
Lanhydrock, near Bodmin, is a magnificent late Victorian country house with extensive servants quarters, gardens and a wooded estate.
It is the perfect country house and estate, with the feel of a wealthy but unpretentious family home. The kitchens, nurseries and servants' quarters offer a thrilling glimpse into life 'below stairs', while the spacious dining room and bedrooms are truly and deeply elegant.
The house is set in wooded parkland of 1,000 acres and encircled by a garden of rare shrubs and trees.
Follow in the footsteps of generations of the Robartes family, walking in the 17th-century Long Gallery among the rare book collection under the remarkable plasterwork ceiling. After a devastating fire in 1881 the house was refurbished in the high-Victorian style, with the latest mod cons.
Don't miss
* There are 50 rooms to explore – allow plenty of time!
* Play the Steinway piano in the Long Gallery
* Look out for the museum and second-hand bookshop
The gardens
The historical garden with its 30-acres of woodland was laid out back in 1857, but its present format was actually established later on in the Victorian period, and many of the plants are no more than 70 years old. However, a grand atmosphere permeates the entire setting and compliments the brilliant planting of more modern times.
Explore formal parterres of dazzling bedding plants and wander along paths that wind through a woodland landscape planted in a semi-formal Cornish fashion - rhododendrons and Himalayan magnolias lurching to their full-size in the fresh Cornish air. Because the grounds lie inland and rise up to 130-metres above sea level, the plants have to cope with harsher climates than the lush valley gardens of the south coast. In spite of this, Lanhydrock still puts on one of the county's most colourful spring shows, with over 120 species of cream and white magnolias featuring amongst a flurry of wild blooms that carpet the woodland.
Learn more about the history and the work involved to keep the magnificent gardens maintained via the new interpretation on permanent display in the garden's thatched cottage.
Take-in the sweeping views over the gardens and the valley landscape, and it's pretty obvious that this is prime garden for walkers. Not only is there 30-acres of formal and informal woodland to explore, but the garden opens onto an extensive network of footpaths zig-zagging through 900-acres of beautiful countryside.
And with so much space to roam, Lanhydrock makes a very family friendly day out. Whilst the fresh air and colourful surroundings will captivate the kids' imaginations and wear them out, the restaurant has a fantastic children's menu and there are excellent baby-changing facilities on-site.
(visitcornwall.com)
Lanhydrock House (kornisch Lannhydrek) ist ein Herrenhaus nahe der englischen Stadt Bodmin in Cornwall. Es liegt fast 13 Kilometer von der Südküste Cornwalls entfernt im waldreichen Tal des Flusses River Fowey, inmitten eines 367 Hektar großen Anwesens, das bis zu 130 Metern Höhe ansteigt.
Lanhydrock House ist von einem attraktiven formalen Garten und einem Landschaftspark umgeben. Der angrenzende Hügel ist mit ausgewählten Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Viele Teile des heutigen Hauses sind viktorianischen Ursprungs, einige sind jedoch mehr als 200 Jahre älter, sie datieren etwa um das Jahr 1620.
Fünfzig Jahre nach dem Bau von Lanhydrock House wurde im Jahr 1690 der erste geometrische Garten neben dem Haus angelegt, er wird erstmals im Lanhydrock-Atlas von 1694 bis 1697 erwähnt. Der Garten bestand aus einer Rasenfläche für Kegel- oder Ballspiele, dem Bowling Green, einem Blumengarten, der von einem Weg entlang der Baumlinie umsäumt war, einer Fasanerie, einem Küchengarten, einem Birnen- und Obstgarten sowie einem an der Nordseite des Hauses angrenzenden Natur- oder Wildgarten. Mit dem Abriss des Ostflügels des Hauses 1780 durch George Hunt wurde auch diese Gartenanlage beseitigt, so dass das Parkgelände bis an das Gebäude reichte.
Um das Jahr 1860 legte man oberhalb des Hauses einen Staudengarten an, den „Oberen Garten“ oder „Hochgarten“. Nach 1858 erstellte Richard Coad basierend auf Plänen des Architekten George Truefitt, die dieser ab 1854 entworfen hatte, einen neuen, heute noch zu besichtigenden geometrischen Garten an der Ost- und Nordseite von Lanhydrock House. Er ist umgeben von niedrigen zinnenbewehrten Brüstungen und Obelisken im Stil des Hauses. Truefitt sah für Lanhydrock Wasserspiele, Terrassen, Kieswege und eine Promenade zum Torhaus vor, die Coad um eigene Ideen, wie die Granitstufen zur Kirche und eine Sitzgelegenheit, ergänzte. Etwa 1933 erfolgte eine Vereinfachung der viktorianischen Beetaufteilung und die Anpflanzung erster Magnolien.
Lanhydrock Gardens besteht heute aus mehreren, unterschiedlich stark voneinander abgetrennten Bereichen. Im Innenenhof oder Vorhof von Lanhydrock House ist eine durch einen Kiesweg begrenzte runde Rasenfläche angelegt. An den Hauswänden neben dem Weg stehen Immergrüne Magnolien (Magnolia grandiflora) und im Juli und August blühende Hortensiengewächse der Sorte Schizophragma integrifolium. Östlich in Richtung Torhaus schließt sich der „Geometrische Garten“ an, der durch 23 beschnittene Säuleneiben (Taxus baccata ‘Fastigiata’) dominiert wird. Zwischen ihnen sind Rosenbeete angelegt, die vornehmlich mit den Sorten ‘Octavia Hill’, ‘Bright Smile’, ‘Escapade’, ‘Wheelhorse Classic’ und ‘Margaret Merril’ bepflanzt sind.
Im Norden des geometrischen Gartens, und hinter der niedrigen Nordmauer außerhalb der eigentlichen Gartenanlage gelegen, befindet sich eine bepflanzte Freifläche, die vormals als Krocket- und Tennisplatz genutzt wurde. Der Tennisplatz nahm dabei die östliche Seite der Freifläche ein. Neben einigen Büschen, wie Gwillimia (Magnolia delavayi), stehen hier zwei Blutbuchen und eine jüngere Korkeiche. Die Blutbuchen wurden von prominenter Seite gepflanzt, die größere 1889 durch den ehemaligen britischen Premierminister William Ewart Gladstone, die kleinere 1905 durch Archibald Philip Primrose, dem 5. Earl of Rosebery. Auf dem westlich angrenzenden ehemaligen Krocketrasen stehen Rhododendren der Sorten ‘Mother of Pearl’, ‘Hugh Koster’ und ‘Pink Pearl’.
Nordwestlich des geometrischen Gartens, nördlich der Gebäude von Lanhydrock House, geht die Gartenanlage ins „Parterre“ über. Hier werden im Frühling und im Sommer verschiedene Blumen innerhalb von Buchsbaumhecken gepflanzt, die in einem komplizierten Muster auf ebener Fläche angelegt sind. Südlich und östlich davon stehen sechs den Bäumen im geometrischen Garten im Schnitt gleiche Säuleneiben. Eine Terrassenstufe höher in Richtung der kleinen Kirche sind die Blumenrabatten als Muster direkt in die Rasenfläche gesetzt.
Beide Bereiche, deren Höhenunterschied keinen Meter ausmacht, haben je eine Bronze-Urne als Mittelpunkt. Diese Urnen, von denen auch einige den geometrischen Garten schmücken, sind Erwerbungen Francis Gerald Agar-Robartes’, des 7. Viscount Clifden, aus der Sammlung von Lord Hertford im Pariser Château de Bagatelle. Sie wurden vom Goldschmied Ludwigs des XIV., Louis Ballin, geschaffen. Nach Westen wird das „Parterre“ durch die Umfassungsmauer begrenzt, in der zwei Durchgänge ausgespart sind. Neben dem Herrenhaus erreicht man über eine Treppe die Kirche St Hydroc, daneben führt ein Weg an der Kirche vorbei in Richtung „Hochgarten“. Unterhalb der Mauer ist ein erhobenes Beet mit Schmucklilien-Hybriden der Sorte ‘Headbourne’, Fuchsien und Waldreben angelegt.
Der Weg zum Hochgarten kreuzt den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Kirchweg, neben dem Fächer-Ahorn (Sorte ‘Sango-kaku’) und laubabwerfende Hybriden der Westlichen Azalee stehen. Direkt vor der Kirche sind verschiedene Kamelien-Sorten, Rhododendren (Rhododendron arboreum var. roseum) und Stern-Magnolien-Hybriden (Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’) gepflanzt, in der Ecke des Kirchhofs eine baumartige Magnolia hypoleuca (obovata). Den nördlichen Abschnitt des Kirchwegs flankieren einige Hortensien, dahinter Magnolia campbellii ‘Charles Raffill’, Rhododendron fictolacteum und Rhododendron rex.
Den Eingang zum Hochgarten markiert ein durch eine Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’ verdecktes gewölbtes Tor. Der hinter dem Tor liegende Gartenbereich wurde ab 1933 durch den 7. Viscount Clifden mit verschiedensten Arten von Magnolien bepflanzt, die heute eine Höhe bis zu 25 Metern erreichen. Durch den Hochgarten fließt der Borlase stream („Bach von Borlase“), der die Wasserversorgung für Lanhydrock House sichert. In und an ihm gedeihen Kandelaberprimeln, Astelia, Aronstab, Schaublatt und Kirengeshoma
Im Norden des Hochgartens gelangt man über die „Magnolienlichtung“ zum „Staudenkreis“. Dieser bildet erst seit 1972 einen Vollkreis, nachdem auf der nördlichen Hälfte die Ruinen eines Gewächshauses und eines Schuppens abgerissen wurden. Den südlichen Halbkreis hatte Lady Clifden schon vor 1914 gestaltet. Die hier gepflanzten Stauden blühen vom Ende des Sommers bis in den Herbst. An der Nordwestecke des Hochgartens wurden nach dem zerstörerischen Sturm von 1979 zum Schutz des Gartens Eichen und Edelkastanien angepflanzt.
Lanhydrock war 1996 der Hauptdrehort für den Film Twelfth Night, or What You Will. Regie führte Trevor Nunn, Hauptdarstellerin war Helena Bonham Carter als Olivia. Weiterhin dienten Haus und Garten als Drehort für die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen Klippen der Liebe (1999) und Im Zweifel für die Liebe (2009).
(Wikipedia)
Lanhydrock, near Bodmin, is a magnificent late Victorian country house with extensive servants quarters, gardens and a wooded estate.
It is the perfect country house and estate, with the feel of a wealthy but unpretentious family home. The kitchens, nurseries and servants' quarters offer a thrilling glimpse into life 'below stairs', while the spacious dining room and bedrooms are truly and deeply elegant.
The house is set in wooded parkland of 1,000 acres and encircled by a garden of rare shrubs and trees.
Follow in the footsteps of generations of the Robartes family, walking in the 17th-century Long Gallery among the rare book collection under the remarkable plasterwork ceiling. After a devastating fire in 1881 the house was refurbished in the high-Victorian style, with the latest mod cons.
Don't miss
* There are 50 rooms to explore – allow plenty of time!
* Play the Steinway piano in the Long Gallery
* Look out for the museum and second-hand bookshop
The gardens
The historical garden with its 30-acres of woodland was laid out back in 1857, but its present format was actually established later on in the Victorian period, and many of the plants are no more than 70 years old. However, a grand atmosphere permeates the entire setting and compliments the brilliant planting of more modern times.
Explore formal parterres of dazzling bedding plants and wander along paths that wind through a woodland landscape planted in a semi-formal Cornish fashion - rhododendrons and Himalayan magnolias lurching to their full-size in the fresh Cornish air. Because the grounds lie inland and rise up to 130-metres above sea level, the plants have to cope with harsher climates than the lush valley gardens of the south coast. In spite of this, Lanhydrock still puts on one of the county's most colourful spring shows, with over 120 species of cream and white magnolias featuring amongst a flurry of wild blooms that carpet the woodland.
Learn more about the history and the work involved to keep the magnificent gardens maintained via the new interpretation on permanent display in the garden's thatched cottage.
Take-in the sweeping views over the gardens and the valley landscape, and it's pretty obvious that this is prime garden for walkers. Not only is there 30-acres of formal and informal woodland to explore, but the garden opens onto an extensive network of footpaths zig-zagging through 900-acres of beautiful countryside.
And with so much space to roam, Lanhydrock makes a very family friendly day out. Whilst the fresh air and colourful surroundings will captivate the kids' imaginations and wear them out, the restaurant has a fantastic children's menu and there are excellent baby-changing facilities on-site.
(visitcornwall.com)
Lanhydrock House (kornisch Lannhydrek) ist ein Herrenhaus nahe der englischen Stadt Bodmin in Cornwall. Es liegt fast 13 Kilometer von der Südküste Cornwalls entfernt im waldreichen Tal des Flusses River Fowey, inmitten eines 367 Hektar großen Anwesens, das bis zu 130 Metern Höhe ansteigt.
Lanhydrock House ist von einem attraktiven formalen Garten und einem Landschaftspark umgeben. Der angrenzende Hügel ist mit ausgewählten Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Viele Teile des heutigen Hauses sind viktorianischen Ursprungs, einige sind jedoch mehr als 200 Jahre älter, sie datieren etwa um das Jahr 1620.
Fünfzig Jahre nach dem Bau von Lanhydrock House wurde im Jahr 1690 der erste geometrische Garten neben dem Haus angelegt, er wird erstmals im Lanhydrock-Atlas von 1694 bis 1697 erwähnt. Der Garten bestand aus einer Rasenfläche für Kegel- oder Ballspiele, dem Bowling Green, einem Blumengarten, der von einem Weg entlang der Baumlinie umsäumt war, einer Fasanerie, einem Küchengarten, einem Birnen- und Obstgarten sowie einem an der Nordseite des Hauses angrenzenden Natur- oder Wildgarten. Mit dem Abriss des Ostflügels des Hauses 1780 durch George Hunt wurde auch diese Gartenanlage beseitigt, so dass das Parkgelände bis an das Gebäude reichte.
Um das Jahr 1860 legte man oberhalb des Hauses einen Staudengarten an, den „Oberen Garten“ oder „Hochgarten“. Nach 1858 erstellte Richard Coad basierend auf Plänen des Architekten George Truefitt, die dieser ab 1854 entworfen hatte, einen neuen, heute noch zu besichtigenden geometrischen Garten an der Ost- und Nordseite von Lanhydrock House. Er ist umgeben von niedrigen zinnenbewehrten Brüstungen und Obelisken im Stil des Hauses. Truefitt sah für Lanhydrock Wasserspiele, Terrassen, Kieswege und eine Promenade zum Torhaus vor, die Coad um eigene Ideen, wie die Granitstufen zur Kirche und eine Sitzgelegenheit, ergänzte. Etwa 1933 erfolgte eine Vereinfachung der viktorianischen Beetaufteilung und die Anpflanzung erster Magnolien.
Lanhydrock Gardens besteht heute aus mehreren, unterschiedlich stark voneinander abgetrennten Bereichen. Im Innenenhof oder Vorhof von Lanhydrock House ist eine durch einen Kiesweg begrenzte runde Rasenfläche angelegt. An den Hauswänden neben dem Weg stehen Immergrüne Magnolien (Magnolia grandiflora) und im Juli und August blühende Hortensiengewächse der Sorte Schizophragma integrifolium. Östlich in Richtung Torhaus schließt sich der „Geometrische Garten“ an, der durch 23 beschnittene Säuleneiben (Taxus baccata ‘Fastigiata’) dominiert wird. Zwischen ihnen sind Rosenbeete angelegt, die vornehmlich mit den Sorten ‘Octavia Hill’, ‘Bright Smile’, ‘Escapade’, ‘Wheelhorse Classic’ und ‘Margaret Merril’ bepflanzt sind.
Im Norden des geometrischen Gartens, und hinter der niedrigen Nordmauer außerhalb der eigentlichen Gartenanlage gelegen, befindet sich eine bepflanzte Freifläche, die vormals als Krocket- und Tennisplatz genutzt wurde. Der Tennisplatz nahm dabei die östliche Seite der Freifläche ein. Neben einigen Büschen, wie Gwillimia (Magnolia delavayi), stehen hier zwei Blutbuchen und eine jüngere Korkeiche. Die Blutbuchen wurden von prominenter Seite gepflanzt, die größere 1889 durch den ehemaligen britischen Premierminister William Ewart Gladstone, die kleinere 1905 durch Archibald Philip Primrose, dem 5. Earl of Rosebery. Auf dem westlich angrenzenden ehemaligen Krocketrasen stehen Rhododendren der Sorten ‘Mother of Pearl’, ‘Hugh Koster’ und ‘Pink Pearl’.
Nordwestlich des geometrischen Gartens, nördlich der Gebäude von Lanhydrock House, geht die Gartenanlage ins „Parterre“ über. Hier werden im Frühling und im Sommer verschiedene Blumen innerhalb von Buchsbaumhecken gepflanzt, die in einem komplizierten Muster auf ebener Fläche angelegt sind. Südlich und östlich davon stehen sechs den Bäumen im geometrischen Garten im Schnitt gleiche Säuleneiben. Eine Terrassenstufe höher in Richtung der kleinen Kirche sind die Blumenrabatten als Muster direkt in die Rasenfläche gesetzt.
Beide Bereiche, deren Höhenunterschied keinen Meter ausmacht, haben je eine Bronze-Urne als Mittelpunkt. Diese Urnen, von denen auch einige den geometrischen Garten schmücken, sind Erwerbungen Francis Gerald Agar-Robartes’, des 7. Viscount Clifden, aus der Sammlung von Lord Hertford im Pariser Château de Bagatelle. Sie wurden vom Goldschmied Ludwigs des XIV., Louis Ballin, geschaffen. Nach Westen wird das „Parterre“ durch die Umfassungsmauer begrenzt, in der zwei Durchgänge ausgespart sind. Neben dem Herrenhaus erreicht man über eine Treppe die Kirche St Hydroc, daneben führt ein Weg an der Kirche vorbei in Richtung „Hochgarten“. Unterhalb der Mauer ist ein erhobenes Beet mit Schmucklilien-Hybriden der Sorte ‘Headbourne’, Fuchsien und Waldreben angelegt.
Der Weg zum Hochgarten kreuzt den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Kirchweg, neben dem Fächer-Ahorn (Sorte ‘Sango-kaku’) und laubabwerfende Hybriden der Westlichen Azalee stehen. Direkt vor der Kirche sind verschiedene Kamelien-Sorten, Rhododendren (Rhododendron arboreum var. roseum) und Stern-Magnolien-Hybriden (Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’) gepflanzt, in der Ecke des Kirchhofs eine baumartige Magnolia hypoleuca (obovata). Den nördlichen Abschnitt des Kirchwegs flankieren einige Hortensien, dahinter Magnolia campbellii ‘Charles Raffill’, Rhododendron fictolacteum und Rhododendron rex.
Den Eingang zum Hochgarten markiert ein durch eine Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’ verdecktes gewölbtes Tor. Der hinter dem Tor liegende Gartenbereich wurde ab 1933 durch den 7. Viscount Clifden mit verschiedensten Arten von Magnolien bepflanzt, die heute eine Höhe bis zu 25 Metern erreichen. Durch den Hochgarten fließt der Borlase stream („Bach von Borlase“), der die Wasserversorgung für Lanhydrock House sichert. In und an ihm gedeihen Kandelaberprimeln, Astelia, Aronstab, Schaublatt und Kirengeshoma
Im Norden des Hochgartens gelangt man über die „Magnolienlichtung“ zum „Staudenkreis“. Dieser bildet erst seit 1972 einen Vollkreis, nachdem auf der nördlichen Hälfte die Ruinen eines Gewächshauses und eines Schuppens abgerissen wurden. Den südlichen Halbkreis hatte Lady Clifden schon vor 1914 gestaltet. Die hier gepflanzten Stauden blühen vom Ende des Sommers bis in den Herbst. An der Nordwestecke des Hochgartens wurden nach dem zerstörerischen Sturm von 1979 zum Schutz des Gartens Eichen und Edelkastanien angepflanzt.
Lanhydrock war 1996 der Hauptdrehort für den Film Twelfth Night, or What You Will. Regie führte Trevor Nunn, Hauptdarstellerin war Helena Bonham Carter als Olivia. Weiterhin dienten Haus und Garten als Drehort für die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen Klippen der Liebe (1999) und Im Zweifel für die Liebe (2009).
(Wikipedia)
Lanhydrock, near Bodmin, is a magnificent late Victorian country house with extensive servants quarters, gardens and a wooded estate.
It is the perfect country house and estate, with the feel of a wealthy but unpretentious family home. The kitchens, nurseries and servants' quarters offer a thrilling glimpse into life 'below stairs', while the spacious dining room and bedrooms are truly and deeply elegant.
The house is set in wooded parkland of 1,000 acres and encircled by a garden of rare shrubs and trees.
Follow in the footsteps of generations of the Robartes family, walking in the 17th-century Long Gallery among the rare book collection under the remarkable plasterwork ceiling. After a devastating fire in 1881 the house was refurbished in the high-Victorian style, with the latest mod cons.
Don't miss
* There are 50 rooms to explore – allow plenty of time!
* Play the Steinway piano in the Long Gallery
* Look out for the museum and second-hand bookshop
The gardens
The historical garden with its 30-acres of woodland was laid out back in 1857, but its present format was actually established later on in the Victorian period, and many of the plants are no more than 70 years old. However, a grand atmosphere permeates the entire setting and compliments the brilliant planting of more modern times.
Explore formal parterres of dazzling bedding plants and wander along paths that wind through a woodland landscape planted in a semi-formal Cornish fashion - rhododendrons and Himalayan magnolias lurching to their full-size in the fresh Cornish air. Because the grounds lie inland and rise up to 130-metres above sea level, the plants have to cope with harsher climates than the lush valley gardens of the south coast. In spite of this, Lanhydrock still puts on one of the county's most colourful spring shows, with over 120 species of cream and white magnolias featuring amongst a flurry of wild blooms that carpet the woodland.
Learn more about the history and the work involved to keep the magnificent gardens maintained via the new interpretation on permanent display in the garden's thatched cottage.
Take-in the sweeping views over the gardens and the valley landscape, and it's pretty obvious that this is prime garden for walkers. Not only is there 30-acres of formal and informal woodland to explore, but the garden opens onto an extensive network of footpaths zig-zagging through 900-acres of beautiful countryside.
And with so much space to roam, Lanhydrock makes a very family friendly day out. Whilst the fresh air and colourful surroundings will captivate the kids' imaginations and wear them out, the restaurant has a fantastic children's menu and there are excellent baby-changing facilities on-site.
(visitcornwall.com)
Lanhydrock House (kornisch Lannhydrek) ist ein Herrenhaus nahe der englischen Stadt Bodmin in Cornwall. Es liegt fast 13 Kilometer von der Südküste Cornwalls entfernt im waldreichen Tal des Flusses River Fowey, inmitten eines 367 Hektar großen Anwesens, das bis zu 130 Metern Höhe ansteigt.
Lanhydrock House ist von einem attraktiven formalen Garten und einem Landschaftspark umgeben. Der angrenzende Hügel ist mit ausgewählten Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Viele Teile des heutigen Hauses sind viktorianischen Ursprungs, einige sind jedoch mehr als 200 Jahre älter, sie datieren etwa um das Jahr 1620.
Fünfzig Jahre nach dem Bau von Lanhydrock House wurde im Jahr 1690 der erste geometrische Garten neben dem Haus angelegt, er wird erstmals im Lanhydrock-Atlas von 1694 bis 1697 erwähnt. Der Garten bestand aus einer Rasenfläche für Kegel- oder Ballspiele, dem Bowling Green, einem Blumengarten, der von einem Weg entlang der Baumlinie umsäumt war, einer Fasanerie, einem Küchengarten, einem Birnen- und Obstgarten sowie einem an der Nordseite des Hauses angrenzenden Natur- oder Wildgarten. Mit dem Abriss des Ostflügels des Hauses 1780 durch George Hunt wurde auch diese Gartenanlage beseitigt, so dass das Parkgelände bis an das Gebäude reichte.
Um das Jahr 1860 legte man oberhalb des Hauses einen Staudengarten an, den „Oberen Garten“ oder „Hochgarten“. Nach 1858 erstellte Richard Coad basierend auf Plänen des Architekten George Truefitt, die dieser ab 1854 entworfen hatte, einen neuen, heute noch zu besichtigenden geometrischen Garten an der Ost- und Nordseite von Lanhydrock House. Er ist umgeben von niedrigen zinnenbewehrten Brüstungen und Obelisken im Stil des Hauses. Truefitt sah für Lanhydrock Wasserspiele, Terrassen, Kieswege und eine Promenade zum Torhaus vor, die Coad um eigene Ideen, wie die Granitstufen zur Kirche und eine Sitzgelegenheit, ergänzte. Etwa 1933 erfolgte eine Vereinfachung der viktorianischen Beetaufteilung und die Anpflanzung erster Magnolien.
Lanhydrock Gardens besteht heute aus mehreren, unterschiedlich stark voneinander abgetrennten Bereichen. Im Innenenhof oder Vorhof von Lanhydrock House ist eine durch einen Kiesweg begrenzte runde Rasenfläche angelegt. An den Hauswänden neben dem Weg stehen Immergrüne Magnolien (Magnolia grandiflora) und im Juli und August blühende Hortensiengewächse der Sorte Schizophragma integrifolium. Östlich in Richtung Torhaus schließt sich der „Geometrische Garten“ an, der durch 23 beschnittene Säuleneiben (Taxus baccata ‘Fastigiata’) dominiert wird. Zwischen ihnen sind Rosenbeete angelegt, die vornehmlich mit den Sorten ‘Octavia Hill’, ‘Bright Smile’, ‘Escapade’, ‘Wheelhorse Classic’ und ‘Margaret Merril’ bepflanzt sind.
Im Norden des geometrischen Gartens, und hinter der niedrigen Nordmauer außerhalb der eigentlichen Gartenanlage gelegen, befindet sich eine bepflanzte Freifläche, die vormals als Krocket- und Tennisplatz genutzt wurde. Der Tennisplatz nahm dabei die östliche Seite der Freifläche ein. Neben einigen Büschen, wie Gwillimia (Magnolia delavayi), stehen hier zwei Blutbuchen und eine jüngere Korkeiche. Die Blutbuchen wurden von prominenter Seite gepflanzt, die größere 1889 durch den ehemaligen britischen Premierminister William Ewart Gladstone, die kleinere 1905 durch Archibald Philip Primrose, dem 5. Earl of Rosebery. Auf dem westlich angrenzenden ehemaligen Krocketrasen stehen Rhododendren der Sorten ‘Mother of Pearl’, ‘Hugh Koster’ und ‘Pink Pearl’.
Nordwestlich des geometrischen Gartens, nördlich der Gebäude von Lanhydrock House, geht die Gartenanlage ins „Parterre“ über. Hier werden im Frühling und im Sommer verschiedene Blumen innerhalb von Buchsbaumhecken gepflanzt, die in einem komplizierten Muster auf ebener Fläche angelegt sind. Südlich und östlich davon stehen sechs den Bäumen im geometrischen Garten im Schnitt gleiche Säuleneiben. Eine Terrassenstufe höher in Richtung der kleinen Kirche sind die Blumenrabatten als Muster direkt in die Rasenfläche gesetzt.
Beide Bereiche, deren Höhenunterschied keinen Meter ausmacht, haben je eine Bronze-Urne als Mittelpunkt. Diese Urnen, von denen auch einige den geometrischen Garten schmücken, sind Erwerbungen Francis Gerald Agar-Robartes’, des 7. Viscount Clifden, aus der Sammlung von Lord Hertford im Pariser Château de Bagatelle. Sie wurden vom Goldschmied Ludwigs des XIV., Louis Ballin, geschaffen. Nach Westen wird das „Parterre“ durch die Umfassungsmauer begrenzt, in der zwei Durchgänge ausgespart sind. Neben dem Herrenhaus erreicht man über eine Treppe die Kirche St Hydroc, daneben führt ein Weg an der Kirche vorbei in Richtung „Hochgarten“. Unterhalb der Mauer ist ein erhobenes Beet mit Schmucklilien-Hybriden der Sorte ‘Headbourne’, Fuchsien und Waldreben angelegt.
Der Weg zum Hochgarten kreuzt den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Kirchweg, neben dem Fächer-Ahorn (Sorte ‘Sango-kaku’) und laubabwerfende Hybriden der Westlichen Azalee stehen. Direkt vor der Kirche sind verschiedene Kamelien-Sorten, Rhododendren (Rhododendron arboreum var. roseum) und Stern-Magnolien-Hybriden (Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’) gepflanzt, in der Ecke des Kirchhofs eine baumartige Magnolia hypoleuca (obovata). Den nördlichen Abschnitt des Kirchwegs flankieren einige Hortensien, dahinter Magnolia campbellii ‘Charles Raffill’, Rhododendron fictolacteum und Rhododendron rex.
Den Eingang zum Hochgarten markiert ein durch eine Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’ verdecktes gewölbtes Tor. Der hinter dem Tor liegende Gartenbereich wurde ab 1933 durch den 7. Viscount Clifden mit verschiedensten Arten von Magnolien bepflanzt, die heute eine Höhe bis zu 25 Metern erreichen. Durch den Hochgarten fließt der Borlase stream („Bach von Borlase“), der die Wasserversorgung für Lanhydrock House sichert. In und an ihm gedeihen Kandelaberprimeln, Astelia, Aronstab, Schaublatt und Kirengeshoma
Im Norden des Hochgartens gelangt man über die „Magnolienlichtung“ zum „Staudenkreis“. Dieser bildet erst seit 1972 einen Vollkreis, nachdem auf der nördlichen Hälfte die Ruinen eines Gewächshauses und eines Schuppens abgerissen wurden. Den südlichen Halbkreis hatte Lady Clifden schon vor 1914 gestaltet. Die hier gepflanzten Stauden blühen vom Ende des Sommers bis in den Herbst. An der Nordwestecke des Hochgartens wurden nach dem zerstörerischen Sturm von 1979 zum Schutz des Gartens Eichen und Edelkastanien angepflanzt.
Lanhydrock war 1996 der Hauptdrehort für den Film Twelfth Night, or What You Will. Regie führte Trevor Nunn, Hauptdarstellerin war Helena Bonham Carter als Olivia. Weiterhin dienten Haus und Garten als Drehort für die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen Klippen der Liebe (1999) und Im Zweifel für die Liebe (2009).
(Wikipedia)
Ich suche nach Spuren einer eingebildeten Welt und finde sie nicht. Auf meiner Spurensuche begegne ich Spaziergängern, jungen Müttern, es ist ein Sonntag und die Welt ist frei und groß. Der Spaziergänger, die junge Mutter, sie haben nichts mit mir zu tun. Die Spuren, die ich finde, sind nicht von mir. Mein Weg kreuzt sich mit dem eines alten Mannes, der noch langsamer zu gehen scheint, als er es aufgrund seines Alters ohnehin tun müsste. Seine Schuhe graben sich in den sonnentrockenen Sandboden. Ich folge den Spuren eine Weile in umgekehrter Richtung, der, aus der der Mann gekommen ist. Auf einem Kiesweg verschwinden sie schließlich. Ich bin in einen mir unbekannten Teil des Parks vorgedrungen, und als ich mich umdrehe, ist der alte Mann schon lange meinem Sichtradius entwichen. Er hatte eine Tüte dabei, in der sich Brot für die Enten am See, ein Geschenk für seine Enkelin oder das Geheimnis der unbetretenen, der fremden Welt befand.
Lanhydrock, near Bodmin, is a magnificent late Victorian country house with extensive servants quarters, gardens and a wooded estate.
It is the perfect country house and estate, with the feel of a wealthy but unpretentious family home. The kitchens, nurseries and servants' quarters offer a thrilling glimpse into life 'below stairs', while the spacious dining room and bedrooms are truly and deeply elegant.
The house is set in wooded parkland of 1,000 acres and encircled by a garden of rare shrubs and trees.
Follow in the footsteps of generations of the Robartes family, walking in the 17th-century Long Gallery among the rare book collection under the remarkable plasterwork ceiling. After a devastating fire in 1881 the house was refurbished in the high-Victorian style, with the latest mod cons.
Don't miss
* There are 50 rooms to explore – allow plenty of time!
* Play the Steinway piano in the Long Gallery
* Look out for the museum and second-hand bookshop
The gardens
The historical garden with its 30-acres of woodland was laid out back in 1857, but its present format was actually established later on in the Victorian period, and many of the plants are no more than 70 years old. However, a grand atmosphere permeates the entire setting and compliments the brilliant planting of more modern times.
Explore formal parterres of dazzling bedding plants and wander along paths that wind through a woodland landscape planted in a semi-formal Cornish fashion - rhododendrons and Himalayan magnolias lurching to their full-size in the fresh Cornish air. Because the grounds lie inland and rise up to 130-metres above sea level, the plants have to cope with harsher climates than the lush valley gardens of the south coast. In spite of this, Lanhydrock still puts on one of the county's most colourful spring shows, with over 120 species of cream and white magnolias featuring amongst a flurry of wild blooms that carpet the woodland.
Learn more about the history and the work involved to keep the magnificent gardens maintained via the new interpretation on permanent display in the garden's thatched cottage.
Take-in the sweeping views over the gardens and the valley landscape, and it's pretty obvious that this is prime garden for walkers. Not only is there 30-acres of formal and informal woodland to explore, but the garden opens onto an extensive network of footpaths zig-zagging through 900-acres of beautiful countryside.
And with so much space to roam, Lanhydrock makes a very family friendly day out. Whilst the fresh air and colourful surroundings will captivate the kids' imaginations and wear them out, the restaurant has a fantastic children's menu and there are excellent baby-changing facilities on-site.
(visitcornwall.com)
Lanhydrock House (kornisch Lannhydrek) ist ein Herrenhaus nahe der englischen Stadt Bodmin in Cornwall. Es liegt fast 13 Kilometer von der Südküste Cornwalls entfernt im waldreichen Tal des Flusses River Fowey, inmitten eines 367 Hektar großen Anwesens, das bis zu 130 Metern Höhe ansteigt.
Lanhydrock House ist von einem attraktiven formalen Garten und einem Landschaftspark umgeben. Der angrenzende Hügel ist mit ausgewählten Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Viele Teile des heutigen Hauses sind viktorianischen Ursprungs, einige sind jedoch mehr als 200 Jahre älter, sie datieren etwa um das Jahr 1620.
Fünfzig Jahre nach dem Bau von Lanhydrock House wurde im Jahr 1690 der erste geometrische Garten neben dem Haus angelegt, er wird erstmals im Lanhydrock-Atlas von 1694 bis 1697 erwähnt. Der Garten bestand aus einer Rasenfläche für Kegel- oder Ballspiele, dem Bowling Green, einem Blumengarten, der von einem Weg entlang der Baumlinie umsäumt war, einer Fasanerie, einem Küchengarten, einem Birnen- und Obstgarten sowie einem an der Nordseite des Hauses angrenzenden Natur- oder Wildgarten. Mit dem Abriss des Ostflügels des Hauses 1780 durch George Hunt wurde auch diese Gartenanlage beseitigt, so dass das Parkgelände bis an das Gebäude reichte.
Um das Jahr 1860 legte man oberhalb des Hauses einen Staudengarten an, den „Oberen Garten“ oder „Hochgarten“. Nach 1858 erstellte Richard Coad basierend auf Plänen des Architekten George Truefitt, die dieser ab 1854 entworfen hatte, einen neuen, heute noch zu besichtigenden geometrischen Garten an der Ost- und Nordseite von Lanhydrock House. Er ist umgeben von niedrigen zinnenbewehrten Brüstungen und Obelisken im Stil des Hauses. Truefitt sah für Lanhydrock Wasserspiele, Terrassen, Kieswege und eine Promenade zum Torhaus vor, die Coad um eigene Ideen, wie die Granitstufen zur Kirche und eine Sitzgelegenheit, ergänzte. Etwa 1933 erfolgte eine Vereinfachung der viktorianischen Beetaufteilung und die Anpflanzung erster Magnolien.
Lanhydrock Gardens besteht heute aus mehreren, unterschiedlich stark voneinander abgetrennten Bereichen. Im Innenenhof oder Vorhof von Lanhydrock House ist eine durch einen Kiesweg begrenzte runde Rasenfläche angelegt. An den Hauswänden neben dem Weg stehen Immergrüne Magnolien (Magnolia grandiflora) und im Juli und August blühende Hortensiengewächse der Sorte Schizophragma integrifolium. Östlich in Richtung Torhaus schließt sich der „Geometrische Garten“ an, der durch 23 beschnittene Säuleneiben (Taxus baccata ‘Fastigiata’) dominiert wird. Zwischen ihnen sind Rosenbeete angelegt, die vornehmlich mit den Sorten ‘Octavia Hill’, ‘Bright Smile’, ‘Escapade’, ‘Wheelhorse Classic’ und ‘Margaret Merril’ bepflanzt sind.
Im Norden des geometrischen Gartens, und hinter der niedrigen Nordmauer außerhalb der eigentlichen Gartenanlage gelegen, befindet sich eine bepflanzte Freifläche, die vormals als Krocket- und Tennisplatz genutzt wurde. Der Tennisplatz nahm dabei die östliche Seite der Freifläche ein. Neben einigen Büschen, wie Gwillimia (Magnolia delavayi), stehen hier zwei Blutbuchen und eine jüngere Korkeiche. Die Blutbuchen wurden von prominenter Seite gepflanzt, die größere 1889 durch den ehemaligen britischen Premierminister William Ewart Gladstone, die kleinere 1905 durch Archibald Philip Primrose, dem 5. Earl of Rosebery. Auf dem westlich angrenzenden ehemaligen Krocketrasen stehen Rhododendren der Sorten ‘Mother of Pearl’, ‘Hugh Koster’ und ‘Pink Pearl’.
Nordwestlich des geometrischen Gartens, nördlich der Gebäude von Lanhydrock House, geht die Gartenanlage ins „Parterre“ über. Hier werden im Frühling und im Sommer verschiedene Blumen innerhalb von Buchsbaumhecken gepflanzt, die in einem komplizierten Muster auf ebener Fläche angelegt sind. Südlich und östlich davon stehen sechs den Bäumen im geometrischen Garten im Schnitt gleiche Säuleneiben. Eine Terrassenstufe höher in Richtung der kleinen Kirche sind die Blumenrabatten als Muster direkt in die Rasenfläche gesetzt.
Beide Bereiche, deren Höhenunterschied keinen Meter ausmacht, haben je eine Bronze-Urne als Mittelpunkt. Diese Urnen, von denen auch einige den geometrischen Garten schmücken, sind Erwerbungen Francis Gerald Agar-Robartes’, des 7. Viscount Clifden, aus der Sammlung von Lord Hertford im Pariser Château de Bagatelle. Sie wurden vom Goldschmied Ludwigs des XIV., Louis Ballin, geschaffen. Nach Westen wird das „Parterre“ durch die Umfassungsmauer begrenzt, in der zwei Durchgänge ausgespart sind. Neben dem Herrenhaus erreicht man über eine Treppe die Kirche St Hydroc, daneben führt ein Weg an der Kirche vorbei in Richtung „Hochgarten“. Unterhalb der Mauer ist ein erhobenes Beet mit Schmucklilien-Hybriden der Sorte ‘Headbourne’, Fuchsien und Waldreben angelegt.
Der Weg zum Hochgarten kreuzt den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Kirchweg, neben dem Fächer-Ahorn (Sorte ‘Sango-kaku’) und laubabwerfende Hybriden der Westlichen Azalee stehen. Direkt vor der Kirche sind verschiedene Kamelien-Sorten, Rhododendren (Rhododendron arboreum var. roseum) und Stern-Magnolien-Hybriden (Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’) gepflanzt, in der Ecke des Kirchhofs eine baumartige Magnolia hypoleuca (obovata). Den nördlichen Abschnitt des Kirchwegs flankieren einige Hortensien, dahinter Magnolia campbellii ‘Charles Raffill’, Rhododendron fictolacteum und Rhododendron rex.
Den Eingang zum Hochgarten markiert ein durch eine Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’ verdecktes gewölbtes Tor. Der hinter dem Tor liegende Gartenbereich wurde ab 1933 durch den 7. Viscount Clifden mit verschiedensten Arten von Magnolien bepflanzt, die heute eine Höhe bis zu 25 Metern erreichen. Durch den Hochgarten fließt der Borlase stream („Bach von Borlase“), der die Wasserversorgung für Lanhydrock House sichert. In und an ihm gedeihen Kandelaberprimeln, Astelia, Aronstab, Schaublatt und Kirengeshoma
Im Norden des Hochgartens gelangt man über die „Magnolienlichtung“ zum „Staudenkreis“. Dieser bildet erst seit 1972 einen Vollkreis, nachdem auf der nördlichen Hälfte die Ruinen eines Gewächshauses und eines Schuppens abgerissen wurden. Den südlichen Halbkreis hatte Lady Clifden schon vor 1914 gestaltet. Die hier gepflanzten Stauden blühen vom Ende des Sommers bis in den Herbst. An der Nordwestecke des Hochgartens wurden nach dem zerstörerischen Sturm von 1979 zum Schutz des Gartens Eichen und Edelkastanien angepflanzt.
Lanhydrock war 1996 der Hauptdrehort für den Film Twelfth Night, or What You Will. Regie führte Trevor Nunn, Hauptdarstellerin war Helena Bonham Carter als Olivia. Weiterhin dienten Haus und Garten als Drehort für die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen Klippen der Liebe (1999) und Im Zweifel für die Liebe (2009).
(Wikipedia)
Lanhydrock, near Bodmin, is a magnificent late Victorian country house with extensive servants quarters, gardens and a wooded estate.
It is the perfect country house and estate, with the feel of a wealthy but unpretentious family home. The kitchens, nurseries and servants' quarters offer a thrilling glimpse into life 'below stairs', while the spacious dining room and bedrooms are truly and deeply elegant.
The house is set in wooded parkland of 1,000 acres and encircled by a garden of rare shrubs and trees.
Follow in the footsteps of generations of the Robartes family, walking in the 17th-century Long Gallery among the rare book collection under the remarkable plasterwork ceiling. After a devastating fire in 1881 the house was refurbished in the high-Victorian style, with the latest mod cons.
Don't miss
* There are 50 rooms to explore – allow plenty of time!
* Play the Steinway piano in the Long Gallery
* Look out for the museum and second-hand bookshop
The gardens
The historical garden with its 30-acres of woodland was laid out back in 1857, but its present format was actually established later on in the Victorian period, and many of the plants are no more than 70 years old. However, a grand atmosphere permeates the entire setting and compliments the brilliant planting of more modern times.
Explore formal parterres of dazzling bedding plants and wander along paths that wind through a woodland landscape planted in a semi-formal Cornish fashion - rhododendrons and Himalayan magnolias lurching to their full-size in the fresh Cornish air. Because the grounds lie inland and rise up to 130-metres above sea level, the plants have to cope with harsher climates than the lush valley gardens of the south coast. In spite of this, Lanhydrock still puts on one of the county's most colourful spring shows, with over 120 species of cream and white magnolias featuring amongst a flurry of wild blooms that carpet the woodland.
Learn more about the history and the work involved to keep the magnificent gardens maintained via the new interpretation on permanent display in the garden's thatched cottage.
Take-in the sweeping views over the gardens and the valley landscape, and it's pretty obvious that this is prime garden for walkers. Not only is there 30-acres of formal and informal woodland to explore, but the garden opens onto an extensive network of footpaths zig-zagging through 900-acres of beautiful countryside.
And with so much space to roam, Lanhydrock makes a very family friendly day out. Whilst the fresh air and colourful surroundings will captivate the kids' imaginations and wear them out, the restaurant has a fantastic children's menu and there are excellent baby-changing facilities on-site.
(visitcornwall.com)
Lanhydrock House (kornisch Lannhydrek) ist ein Herrenhaus nahe der englischen Stadt Bodmin in Cornwall. Es liegt fast 13 Kilometer von der Südküste Cornwalls entfernt im waldreichen Tal des Flusses River Fowey, inmitten eines 367 Hektar großen Anwesens, das bis zu 130 Metern Höhe ansteigt.
Lanhydrock House ist von einem attraktiven formalen Garten und einem Landschaftspark umgeben. Der angrenzende Hügel ist mit ausgewählten Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Viele Teile des heutigen Hauses sind viktorianischen Ursprungs, einige sind jedoch mehr als 200 Jahre älter, sie datieren etwa um das Jahr 1620.
Fünfzig Jahre nach dem Bau von Lanhydrock House wurde im Jahr 1690 der erste geometrische Garten neben dem Haus angelegt, er wird erstmals im Lanhydrock-Atlas von 1694 bis 1697 erwähnt. Der Garten bestand aus einer Rasenfläche für Kegel- oder Ballspiele, dem Bowling Green, einem Blumengarten, der von einem Weg entlang der Baumlinie umsäumt war, einer Fasanerie, einem Küchengarten, einem Birnen- und Obstgarten sowie einem an der Nordseite des Hauses angrenzenden Natur- oder Wildgarten. Mit dem Abriss des Ostflügels des Hauses 1780 durch George Hunt wurde auch diese Gartenanlage beseitigt, so dass das Parkgelände bis an das Gebäude reichte.
Um das Jahr 1860 legte man oberhalb des Hauses einen Staudengarten an, den „Oberen Garten“ oder „Hochgarten“. Nach 1858 erstellte Richard Coad basierend auf Plänen des Architekten George Truefitt, die dieser ab 1854 entworfen hatte, einen neuen, heute noch zu besichtigenden geometrischen Garten an der Ost- und Nordseite von Lanhydrock House. Er ist umgeben von niedrigen zinnenbewehrten Brüstungen und Obelisken im Stil des Hauses. Truefitt sah für Lanhydrock Wasserspiele, Terrassen, Kieswege und eine Promenade zum Torhaus vor, die Coad um eigene Ideen, wie die Granitstufen zur Kirche und eine Sitzgelegenheit, ergänzte. Etwa 1933 erfolgte eine Vereinfachung der viktorianischen Beetaufteilung und die Anpflanzung erster Magnolien.
Lanhydrock Gardens besteht heute aus mehreren, unterschiedlich stark voneinander abgetrennten Bereichen. Im Innenenhof oder Vorhof von Lanhydrock House ist eine durch einen Kiesweg begrenzte runde Rasenfläche angelegt. An den Hauswänden neben dem Weg stehen Immergrüne Magnolien (Magnolia grandiflora) und im Juli und August blühende Hortensiengewächse der Sorte Schizophragma integrifolium. Östlich in Richtung Torhaus schließt sich der „Geometrische Garten“ an, der durch 23 beschnittene Säuleneiben (Taxus baccata ‘Fastigiata’) dominiert wird. Zwischen ihnen sind Rosenbeete angelegt, die vornehmlich mit den Sorten ‘Octavia Hill’, ‘Bright Smile’, ‘Escapade’, ‘Wheelhorse Classic’ und ‘Margaret Merril’ bepflanzt sind.
Im Norden des geometrischen Gartens, und hinter der niedrigen Nordmauer außerhalb der eigentlichen Gartenanlage gelegen, befindet sich eine bepflanzte Freifläche, die vormals als Krocket- und Tennisplatz genutzt wurde. Der Tennisplatz nahm dabei die östliche Seite der Freifläche ein. Neben einigen Büschen, wie Gwillimia (Magnolia delavayi), stehen hier zwei Blutbuchen und eine jüngere Korkeiche. Die Blutbuchen wurden von prominenter Seite gepflanzt, die größere 1889 durch den ehemaligen britischen Premierminister William Ewart Gladstone, die kleinere 1905 durch Archibald Philip Primrose, dem 5. Earl of Rosebery. Auf dem westlich angrenzenden ehemaligen Krocketrasen stehen Rhododendren der Sorten ‘Mother of Pearl’, ‘Hugh Koster’ und ‘Pink Pearl’.
Nordwestlich des geometrischen Gartens, nördlich der Gebäude von Lanhydrock House, geht die Gartenanlage ins „Parterre“ über. Hier werden im Frühling und im Sommer verschiedene Blumen innerhalb von Buchsbaumhecken gepflanzt, die in einem komplizierten Muster auf ebener Fläche angelegt sind. Südlich und östlich davon stehen sechs den Bäumen im geometrischen Garten im Schnitt gleiche Säuleneiben. Eine Terrassenstufe höher in Richtung der kleinen Kirche sind die Blumenrabatten als Muster direkt in die Rasenfläche gesetzt.
Beide Bereiche, deren Höhenunterschied keinen Meter ausmacht, haben je eine Bronze-Urne als Mittelpunkt. Diese Urnen, von denen auch einige den geometrischen Garten schmücken, sind Erwerbungen Francis Gerald Agar-Robartes’, des 7. Viscount Clifden, aus der Sammlung von Lord Hertford im Pariser Château de Bagatelle. Sie wurden vom Goldschmied Ludwigs des XIV., Louis Ballin, geschaffen. Nach Westen wird das „Parterre“ durch die Umfassungsmauer begrenzt, in der zwei Durchgänge ausgespart sind. Neben dem Herrenhaus erreicht man über eine Treppe die Kirche St Hydroc, daneben führt ein Weg an der Kirche vorbei in Richtung „Hochgarten“. Unterhalb der Mauer ist ein erhobenes Beet mit Schmucklilien-Hybriden der Sorte ‘Headbourne’, Fuchsien und Waldreben angelegt.
Der Weg zum Hochgarten kreuzt den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Kirchweg, neben dem Fächer-Ahorn (Sorte ‘Sango-kaku’) und laubabwerfende Hybriden der Westlichen Azalee stehen. Direkt vor der Kirche sind verschiedene Kamelien-Sorten, Rhododendren (Rhododendron arboreum var. roseum) und Stern-Magnolien-Hybriden (Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’) gepflanzt, in der Ecke des Kirchhofs eine baumartige Magnolia hypoleuca (obovata). Den nördlichen Abschnitt des Kirchwegs flankieren einige Hortensien, dahinter Magnolia campbellii ‘Charles Raffill’, Rhododendron fictolacteum und Rhododendron rex.
Den Eingang zum Hochgarten markiert ein durch eine Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’ verdecktes gewölbtes Tor. Der hinter dem Tor liegende Gartenbereich wurde ab 1933 durch den 7. Viscount Clifden mit verschiedensten Arten von Magnolien bepflanzt, die heute eine Höhe bis zu 25 Metern erreichen. Durch den Hochgarten fließt der Borlase stream („Bach von Borlase“), der die Wasserversorgung für Lanhydrock House sichert. In und an ihm gedeihen Kandelaberprimeln, Astelia, Aronstab, Schaublatt und Kirengeshoma
Im Norden des Hochgartens gelangt man über die „Magnolienlichtung“ zum „Staudenkreis“. Dieser bildet erst seit 1972 einen Vollkreis, nachdem auf der nördlichen Hälfte die Ruinen eines Gewächshauses und eines Schuppens abgerissen wurden. Den südlichen Halbkreis hatte Lady Clifden schon vor 1914 gestaltet. Die hier gepflanzten Stauden blühen vom Ende des Sommers bis in den Herbst. An der Nordwestecke des Hochgartens wurden nach dem zerstörerischen Sturm von 1979 zum Schutz des Gartens Eichen und Edelkastanien angepflanzt.
Lanhydrock war 1996 der Hauptdrehort für den Film Twelfth Night, or What You Will. Regie führte Trevor Nunn, Hauptdarstellerin war Helena Bonham Carter als Olivia. Weiterhin dienten Haus und Garten als Drehort für die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen Klippen der Liebe (1999) und Im Zweifel für die Liebe (2009).
(Wikipedia)
Lanhydrock, near Bodmin, is a magnificent late Victorian country house with extensive servants quarters, gardens and a wooded estate.
It is the perfect country house and estate, with the feel of a wealthy but unpretentious family home. The kitchens, nurseries and servants' quarters offer a thrilling glimpse into life 'below stairs', while the spacious dining room and bedrooms are truly and deeply elegant.
The house is set in wooded parkland of 1,000 acres and encircled by a garden of rare shrubs and trees.
Follow in the footsteps of generations of the Robartes family, walking in the 17th-century Long Gallery among the rare book collection under the remarkable plasterwork ceiling. After a devastating fire in 1881 the house was refurbished in the high-Victorian style, with the latest mod cons.
Don't miss
* There are 50 rooms to explore – allow plenty of time!
* Play the Steinway piano in the Long Gallery
* Look out for the museum and second-hand bookshop
The gardens
The historical garden with its 30-acres of woodland was laid out back in 1857, but its present format was actually established later on in the Victorian period, and many of the plants are no more than 70 years old. However, a grand atmosphere permeates the entire setting and compliments the brilliant planting of more modern times.
Explore formal parterres of dazzling bedding plants and wander along paths that wind through a woodland landscape planted in a semi-formal Cornish fashion - rhododendrons and Himalayan magnolias lurching to their full-size in the fresh Cornish air. Because the grounds lie inland and rise up to 130-metres above sea level, the plants have to cope with harsher climates than the lush valley gardens of the south coast. In spite of this, Lanhydrock still puts on one of the county's most colourful spring shows, with over 120 species of cream and white magnolias featuring amongst a flurry of wild blooms that carpet the woodland.
Learn more about the history and the work involved to keep the magnificent gardens maintained via the new interpretation on permanent display in the garden's thatched cottage.
Take-in the sweeping views over the gardens and the valley landscape, and it's pretty obvious that this is prime garden for walkers. Not only is there 30-acres of formal and informal woodland to explore, but the garden opens onto an extensive network of footpaths zig-zagging through 900-acres of beautiful countryside.
And with so much space to roam, Lanhydrock makes a very family friendly day out. Whilst the fresh air and colourful surroundings will captivate the kids' imaginations and wear them out, the restaurant has a fantastic children's menu and there are excellent baby-changing facilities on-site.
(visitcornwall.com)
Lanhydrock House (kornisch Lannhydrek) ist ein Herrenhaus nahe der englischen Stadt Bodmin in Cornwall. Es liegt fast 13 Kilometer von der Südküste Cornwalls entfernt im waldreichen Tal des Flusses River Fowey, inmitten eines 367 Hektar großen Anwesens, das bis zu 130 Metern Höhe ansteigt.
Lanhydrock House ist von einem attraktiven formalen Garten und einem Landschaftspark umgeben. Der angrenzende Hügel ist mit ausgewählten Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Viele Teile des heutigen Hauses sind viktorianischen Ursprungs, einige sind jedoch mehr als 200 Jahre älter, sie datieren etwa um das Jahr 1620.
Fünfzig Jahre nach dem Bau von Lanhydrock House wurde im Jahr 1690 der erste geometrische Garten neben dem Haus angelegt, er wird erstmals im Lanhydrock-Atlas von 1694 bis 1697 erwähnt. Der Garten bestand aus einer Rasenfläche für Kegel- oder Ballspiele, dem Bowling Green, einem Blumengarten, der von einem Weg entlang der Baumlinie umsäumt war, einer Fasanerie, einem Küchengarten, einem Birnen- und Obstgarten sowie einem an der Nordseite des Hauses angrenzenden Natur- oder Wildgarten. Mit dem Abriss des Ostflügels des Hauses 1780 durch George Hunt wurde auch diese Gartenanlage beseitigt, so dass das Parkgelände bis an das Gebäude reichte.
Um das Jahr 1860 legte man oberhalb des Hauses einen Staudengarten an, den „Oberen Garten“ oder „Hochgarten“. Nach 1858 erstellte Richard Coad basierend auf Plänen des Architekten George Truefitt, die dieser ab 1854 entworfen hatte, einen neuen, heute noch zu besichtigenden geometrischen Garten an der Ost- und Nordseite von Lanhydrock House. Er ist umgeben von niedrigen zinnenbewehrten Brüstungen und Obelisken im Stil des Hauses. Truefitt sah für Lanhydrock Wasserspiele, Terrassen, Kieswege und eine Promenade zum Torhaus vor, die Coad um eigene Ideen, wie die Granitstufen zur Kirche und eine Sitzgelegenheit, ergänzte. Etwa 1933 erfolgte eine Vereinfachung der viktorianischen Beetaufteilung und die Anpflanzung erster Magnolien.
Lanhydrock Gardens besteht heute aus mehreren, unterschiedlich stark voneinander abgetrennten Bereichen. Im Innenenhof oder Vorhof von Lanhydrock House ist eine durch einen Kiesweg begrenzte runde Rasenfläche angelegt. An den Hauswänden neben dem Weg stehen Immergrüne Magnolien (Magnolia grandiflora) und im Juli und August blühende Hortensiengewächse der Sorte Schizophragma integrifolium. Östlich in Richtung Torhaus schließt sich der „Geometrische Garten“ an, der durch 23 beschnittene Säuleneiben (Taxus baccata ‘Fastigiata’) dominiert wird. Zwischen ihnen sind Rosenbeete angelegt, die vornehmlich mit den Sorten ‘Octavia Hill’, ‘Bright Smile’, ‘Escapade’, ‘Wheelhorse Classic’ und ‘Margaret Merril’ bepflanzt sind.
Im Norden des geometrischen Gartens, und hinter der niedrigen Nordmauer außerhalb der eigentlichen Gartenanlage gelegen, befindet sich eine bepflanzte Freifläche, die vormals als Krocket- und Tennisplatz genutzt wurde. Der Tennisplatz nahm dabei die östliche Seite der Freifläche ein. Neben einigen Büschen, wie Gwillimia (Magnolia delavayi), stehen hier zwei Blutbuchen und eine jüngere Korkeiche. Die Blutbuchen wurden von prominenter Seite gepflanzt, die größere 1889 durch den ehemaligen britischen Premierminister William Ewart Gladstone, die kleinere 1905 durch Archibald Philip Primrose, dem 5. Earl of Rosebery. Auf dem westlich angrenzenden ehemaligen Krocketrasen stehen Rhododendren der Sorten ‘Mother of Pearl’, ‘Hugh Koster’ und ‘Pink Pearl’.
Nordwestlich des geometrischen Gartens, nördlich der Gebäude von Lanhydrock House, geht die Gartenanlage ins „Parterre“ über. Hier werden im Frühling und im Sommer verschiedene Blumen innerhalb von Buchsbaumhecken gepflanzt, die in einem komplizierten Muster auf ebener Fläche angelegt sind. Südlich und östlich davon stehen sechs den Bäumen im geometrischen Garten im Schnitt gleiche Säuleneiben. Eine Terrassenstufe höher in Richtung der kleinen Kirche sind die Blumenrabatten als Muster direkt in die Rasenfläche gesetzt.
Beide Bereiche, deren Höhenunterschied keinen Meter ausmacht, haben je eine Bronze-Urne als Mittelpunkt. Diese Urnen, von denen auch einige den geometrischen Garten schmücken, sind Erwerbungen Francis Gerald Agar-Robartes’, des 7. Viscount Clifden, aus der Sammlung von Lord Hertford im Pariser Château de Bagatelle. Sie wurden vom Goldschmied Ludwigs des XIV., Louis Ballin, geschaffen. Nach Westen wird das „Parterre“ durch die Umfassungsmauer begrenzt, in der zwei Durchgänge ausgespart sind. Neben dem Herrenhaus erreicht man über eine Treppe die Kirche St Hydroc, daneben führt ein Weg an der Kirche vorbei in Richtung „Hochgarten“. Unterhalb der Mauer ist ein erhobenes Beet mit Schmucklilien-Hybriden der Sorte ‘Headbourne’, Fuchsien und Waldreben angelegt.
Der Weg zum Hochgarten kreuzt den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Kirchweg, neben dem Fächer-Ahorn (Sorte ‘Sango-kaku’) und laubabwerfende Hybriden der Westlichen Azalee stehen. Direkt vor der Kirche sind verschiedene Kamelien-Sorten, Rhododendren (Rhododendron arboreum var. roseum) und Stern-Magnolien-Hybriden (Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’) gepflanzt, in der Ecke des Kirchhofs eine baumartige Magnolia hypoleuca (obovata). Den nördlichen Abschnitt des Kirchwegs flankieren einige Hortensien, dahinter Magnolia campbellii ‘Charles Raffill’, Rhododendron fictolacteum und Rhododendron rex.
Den Eingang zum Hochgarten markiert ein durch eine Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’ verdecktes gewölbtes Tor. Der hinter dem Tor liegende Gartenbereich wurde ab 1933 durch den 7. Viscount Clifden mit verschiedensten Arten von Magnolien bepflanzt, die heute eine Höhe bis zu 25 Metern erreichen. Durch den Hochgarten fließt der Borlase stream („Bach von Borlase“), der die Wasserversorgung für Lanhydrock House sichert. In und an ihm gedeihen Kandelaberprimeln, Astelia, Aronstab, Schaublatt und Kirengeshoma
Im Norden des Hochgartens gelangt man über die „Magnolienlichtung“ zum „Staudenkreis“. Dieser bildet erst seit 1972 einen Vollkreis, nachdem auf der nördlichen Hälfte die Ruinen eines Gewächshauses und eines Schuppens abgerissen wurden. Den südlichen Halbkreis hatte Lady Clifden schon vor 1914 gestaltet. Die hier gepflanzten Stauden blühen vom Ende des Sommers bis in den Herbst. An der Nordwestecke des Hochgartens wurden nach dem zerstörerischen Sturm von 1979 zum Schutz des Gartens Eichen und Edelkastanien angepflanzt.
Lanhydrock war 1996 der Hauptdrehort für den Film Twelfth Night, or What You Will. Regie führte Trevor Nunn, Hauptdarstellerin war Helena Bonham Carter als Olivia. Weiterhin dienten Haus und Garten als Drehort für die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen Klippen der Liebe (1999) und Im Zweifel für die Liebe (2009).
(Wikipedia)
Lanhydrock, near Bodmin, is a magnificent late Victorian country house with extensive servants quarters, gardens and a wooded estate.
It is the perfect country house and estate, with the feel of a wealthy but unpretentious family home. The kitchens, nurseries and servants' quarters offer a thrilling glimpse into life 'below stairs', while the spacious dining room and bedrooms are truly and deeply elegant.
The house is set in wooded parkland of 1,000 acres and encircled by a garden of rare shrubs and trees.
Follow in the footsteps of generations of the Robartes family, walking in the 17th-century Long Gallery among the rare book collection under the remarkable plasterwork ceiling. After a devastating fire in 1881 the house was refurbished in the high-Victorian style, with the latest mod cons.
Don't miss
* There are 50 rooms to explore – allow plenty of time!
* Play the Steinway piano in the Long Gallery
* Look out for the museum and second-hand bookshop
The gardens
The historical garden with its 30-acres of woodland was laid out back in 1857, but its present format was actually established later on in the Victorian period, and many of the plants are no more than 70 years old. However, a grand atmosphere permeates the entire setting and compliments the brilliant planting of more modern times.
Explore formal parterres of dazzling bedding plants and wander along paths that wind through a woodland landscape planted in a semi-formal Cornish fashion - rhododendrons and Himalayan magnolias lurching to their full-size in the fresh Cornish air. Because the grounds lie inland and rise up to 130-metres above sea level, the plants have to cope with harsher climates than the lush valley gardens of the south coast. In spite of this, Lanhydrock still puts on one of the county's most colourful spring shows, with over 120 species of cream and white magnolias featuring amongst a flurry of wild blooms that carpet the woodland.
Learn more about the history and the work involved to keep the magnificent gardens maintained via the new interpretation on permanent display in the garden's thatched cottage.
Take-in the sweeping views over the gardens and the valley landscape, and it's pretty obvious that this is prime garden for walkers. Not only is there 30-acres of formal and informal woodland to explore, but the garden opens onto an extensive network of footpaths zig-zagging through 900-acres of beautiful countryside.
And with so much space to roam, Lanhydrock makes a very family friendly day out. Whilst the fresh air and colourful surroundings will captivate the kids' imaginations and wear them out, the restaurant has a fantastic children's menu and there are excellent baby-changing facilities on-site.
(visitcornwall.com)
Lanhydrock House (kornisch Lannhydrek) ist ein Herrenhaus nahe der englischen Stadt Bodmin in Cornwall. Es liegt fast 13 Kilometer von der Südküste Cornwalls entfernt im waldreichen Tal des Flusses River Fowey, inmitten eines 367 Hektar großen Anwesens, das bis zu 130 Metern Höhe ansteigt.
Lanhydrock House ist von einem attraktiven formalen Garten und einem Landschaftspark umgeben. Der angrenzende Hügel ist mit ausgewählten Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Viele Teile des heutigen Hauses sind viktorianischen Ursprungs, einige sind jedoch mehr als 200 Jahre älter, sie datieren etwa um das Jahr 1620.
Fünfzig Jahre nach dem Bau von Lanhydrock House wurde im Jahr 1690 der erste geometrische Garten neben dem Haus angelegt, er wird erstmals im Lanhydrock-Atlas von 1694 bis 1697 erwähnt. Der Garten bestand aus einer Rasenfläche für Kegel- oder Ballspiele, dem Bowling Green, einem Blumengarten, der von einem Weg entlang der Baumlinie umsäumt war, einer Fasanerie, einem Küchengarten, einem Birnen- und Obstgarten sowie einem an der Nordseite des Hauses angrenzenden Natur- oder Wildgarten. Mit dem Abriss des Ostflügels des Hauses 1780 durch George Hunt wurde auch diese Gartenanlage beseitigt, so dass das Parkgelände bis an das Gebäude reichte.
Um das Jahr 1860 legte man oberhalb des Hauses einen Staudengarten an, den „Oberen Garten“ oder „Hochgarten“. Nach 1858 erstellte Richard Coad basierend auf Plänen des Architekten George Truefitt, die dieser ab 1854 entworfen hatte, einen neuen, heute noch zu besichtigenden geometrischen Garten an der Ost- und Nordseite von Lanhydrock House. Er ist umgeben von niedrigen zinnenbewehrten Brüstungen und Obelisken im Stil des Hauses. Truefitt sah für Lanhydrock Wasserspiele, Terrassen, Kieswege und eine Promenade zum Torhaus vor, die Coad um eigene Ideen, wie die Granitstufen zur Kirche und eine Sitzgelegenheit, ergänzte. Etwa 1933 erfolgte eine Vereinfachung der viktorianischen Beetaufteilung und die Anpflanzung erster Magnolien.
Lanhydrock Gardens besteht heute aus mehreren, unterschiedlich stark voneinander abgetrennten Bereichen. Im Innenenhof oder Vorhof von Lanhydrock House ist eine durch einen Kiesweg begrenzte runde Rasenfläche angelegt. An den Hauswänden neben dem Weg stehen Immergrüne Magnolien (Magnolia grandiflora) und im Juli und August blühende Hortensiengewächse der Sorte Schizophragma integrifolium. Östlich in Richtung Torhaus schließt sich der „Geometrische Garten“ an, der durch 23 beschnittene Säuleneiben (Taxus baccata ‘Fastigiata’) dominiert wird. Zwischen ihnen sind Rosenbeete angelegt, die vornehmlich mit den Sorten ‘Octavia Hill’, ‘Bright Smile’, ‘Escapade’, ‘Wheelhorse Classic’ und ‘Margaret Merril’ bepflanzt sind.
Im Norden des geometrischen Gartens, und hinter der niedrigen Nordmauer außerhalb der eigentlichen Gartenanlage gelegen, befindet sich eine bepflanzte Freifläche, die vormals als Krocket- und Tennisplatz genutzt wurde. Der Tennisplatz nahm dabei die östliche Seite der Freifläche ein. Neben einigen Büschen, wie Gwillimia (Magnolia delavayi), stehen hier zwei Blutbuchen und eine jüngere Korkeiche. Die Blutbuchen wurden von prominenter Seite gepflanzt, die größere 1889 durch den ehemaligen britischen Premierminister William Ewart Gladstone, die kleinere 1905 durch Archibald Philip Primrose, dem 5. Earl of Rosebery. Auf dem westlich angrenzenden ehemaligen Krocketrasen stehen Rhododendren der Sorten ‘Mother of Pearl’, ‘Hugh Koster’ und ‘Pink Pearl’.
Nordwestlich des geometrischen Gartens, nördlich der Gebäude von Lanhydrock House, geht die Gartenanlage ins „Parterre“ über. Hier werden im Frühling und im Sommer verschiedene Blumen innerhalb von Buchsbaumhecken gepflanzt, die in einem komplizierten Muster auf ebener Fläche angelegt sind. Südlich und östlich davon stehen sechs den Bäumen im geometrischen Garten im Schnitt gleiche Säuleneiben. Eine Terrassenstufe höher in Richtung der kleinen Kirche sind die Blumenrabatten als Muster direkt in die Rasenfläche gesetzt.
Beide Bereiche, deren Höhenunterschied keinen Meter ausmacht, haben je eine Bronze-Urne als Mittelpunkt. Diese Urnen, von denen auch einige den geometrischen Garten schmücken, sind Erwerbungen Francis Gerald Agar-Robartes’, des 7. Viscount Clifden, aus der Sammlung von Lord Hertford im Pariser Château de Bagatelle. Sie wurden vom Goldschmied Ludwigs des XIV., Louis Ballin, geschaffen. Nach Westen wird das „Parterre“ durch die Umfassungsmauer begrenzt, in der zwei Durchgänge ausgespart sind. Neben dem Herrenhaus erreicht man über eine Treppe die Kirche St Hydroc, daneben führt ein Weg an der Kirche vorbei in Richtung „Hochgarten“. Unterhalb der Mauer ist ein erhobenes Beet mit Schmucklilien-Hybriden der Sorte ‘Headbourne’, Fuchsien und Waldreben angelegt.
Der Weg zum Hochgarten kreuzt den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Kirchweg, neben dem Fächer-Ahorn (Sorte ‘Sango-kaku’) und laubabwerfende Hybriden der Westlichen Azalee stehen. Direkt vor der Kirche sind verschiedene Kamelien-Sorten, Rhododendren (Rhododendron arboreum var. roseum) und Stern-Magnolien-Hybriden (Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’) gepflanzt, in der Ecke des Kirchhofs eine baumartige Magnolia hypoleuca (obovata). Den nördlichen Abschnitt des Kirchwegs flankieren einige Hortensien, dahinter Magnolia campbellii ‘Charles Raffill’, Rhododendron fictolacteum und Rhododendron rex.
Den Eingang zum Hochgarten markiert ein durch eine Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’ verdecktes gewölbtes Tor. Der hinter dem Tor liegende Gartenbereich wurde ab 1933 durch den 7. Viscount Clifden mit verschiedensten Arten von Magnolien bepflanzt, die heute eine Höhe bis zu 25 Metern erreichen. Durch den Hochgarten fließt der Borlase stream („Bach von Borlase“), der die Wasserversorgung für Lanhydrock House sichert. In und an ihm gedeihen Kandelaberprimeln, Astelia, Aronstab, Schaublatt und Kirengeshoma
Im Norden des Hochgartens gelangt man über die „Magnolienlichtung“ zum „Staudenkreis“. Dieser bildet erst seit 1972 einen Vollkreis, nachdem auf der nördlichen Hälfte die Ruinen eines Gewächshauses und eines Schuppens abgerissen wurden. Den südlichen Halbkreis hatte Lady Clifden schon vor 1914 gestaltet. Die hier gepflanzten Stauden blühen vom Ende des Sommers bis in den Herbst. An der Nordwestecke des Hochgartens wurden nach dem zerstörerischen Sturm von 1979 zum Schutz des Gartens Eichen und Edelkastanien angepflanzt.
Lanhydrock war 1996 der Hauptdrehort für den Film Twelfth Night, or What You Will. Regie führte Trevor Nunn, Hauptdarstellerin war Helena Bonham Carter als Olivia. Weiterhin dienten Haus und Garten als Drehort für die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen Klippen der Liebe (1999) und Im Zweifel für die Liebe (2009).
(Wikipedia)
Die Häuser sind von der Straße zurückgesetzt und durch schmale Beton- oder Kieswege erschlossen. Die Gesamtanlage ist stark durch die die Häuser umgebenden Kiefern geprägt, so dass sich der Eindruck einer Waldsiedlung ergibt. (Wiki)
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Lanhydrock, near Bodmin, is a magnificent late Victorian country house with extensive servants quarters, gardens and a wooded estate.
It is the perfect country house and estate, with the feel of a wealthy but unpretentious family home. The kitchens, nurseries and servants' quarters offer a thrilling glimpse into life 'below stairs', while the spacious dining room and bedrooms are truly and deeply elegant.
The house is set in wooded parkland of 1,000 acres and encircled by a garden of rare shrubs and trees.
Follow in the footsteps of generations of the Robartes family, walking in the 17th-century Long Gallery among the rare book collection under the remarkable plasterwork ceiling. After a devastating fire in 1881 the house was refurbished in the high-Victorian style, with the latest mod cons.
Don't miss
* There are 50 rooms to explore – allow plenty of time!
* Play the Steinway piano in the Long Gallery
* Look out for the museum and second-hand bookshop
The gardens
The historical garden with its 30-acres of woodland was laid out back in 1857, but its present format was actually established later on in the Victorian period, and many of the plants are no more than 70 years old. However, a grand atmosphere permeates the entire setting and compliments the brilliant planting of more modern times.
Explore formal parterres of dazzling bedding plants and wander along paths that wind through a woodland landscape planted in a semi-formal Cornish fashion - rhododendrons and Himalayan magnolias lurching to their full-size in the fresh Cornish air. Because the grounds lie inland and rise up to 130-metres above sea level, the plants have to cope with harsher climates than the lush valley gardens of the south coast. In spite of this, Lanhydrock still puts on one of the county's most colourful spring shows, with over 120 species of cream and white magnolias featuring amongst a flurry of wild blooms that carpet the woodland.
Learn more about the history and the work involved to keep the magnificent gardens maintained via the new interpretation on permanent display in the garden's thatched cottage.
Take-in the sweeping views over the gardens and the valley landscape, and it's pretty obvious that this is prime garden for walkers. Not only is there 30-acres of formal and informal woodland to explore, but the garden opens onto an extensive network of footpaths zig-zagging through 900-acres of beautiful countryside.
And with so much space to roam, Lanhydrock makes a very family friendly day out. Whilst the fresh air and colourful surroundings will captivate the kids' imaginations and wear them out, the restaurant has a fantastic children's menu and there are excellent baby-changing facilities on-site.
(visitcornwall.com)
Lanhydrock House (kornisch Lannhydrek) ist ein Herrenhaus nahe der englischen Stadt Bodmin in Cornwall. Es liegt fast 13 Kilometer von der Südküste Cornwalls entfernt im waldreichen Tal des Flusses River Fowey, inmitten eines 367 Hektar großen Anwesens, das bis zu 130 Metern Höhe ansteigt.
Lanhydrock House ist von einem attraktiven formalen Garten und einem Landschaftspark umgeben. Der angrenzende Hügel ist mit ausgewählten Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Viele Teile des heutigen Hauses sind viktorianischen Ursprungs, einige sind jedoch mehr als 200 Jahre älter, sie datieren etwa um das Jahr 1620.
Fünfzig Jahre nach dem Bau von Lanhydrock House wurde im Jahr 1690 der erste geometrische Garten neben dem Haus angelegt, er wird erstmals im Lanhydrock-Atlas von 1694 bis 1697 erwähnt. Der Garten bestand aus einer Rasenfläche für Kegel- oder Ballspiele, dem Bowling Green, einem Blumengarten, der von einem Weg entlang der Baumlinie umsäumt war, einer Fasanerie, einem Küchengarten, einem Birnen- und Obstgarten sowie einem an der Nordseite des Hauses angrenzenden Natur- oder Wildgarten. Mit dem Abriss des Ostflügels des Hauses 1780 durch George Hunt wurde auch diese Gartenanlage beseitigt, so dass das Parkgelände bis an das Gebäude reichte.
Um das Jahr 1860 legte man oberhalb des Hauses einen Staudengarten an, den „Oberen Garten“ oder „Hochgarten“. Nach 1858 erstellte Richard Coad basierend auf Plänen des Architekten George Truefitt, die dieser ab 1854 entworfen hatte, einen neuen, heute noch zu besichtigenden geometrischen Garten an der Ost- und Nordseite von Lanhydrock House. Er ist umgeben von niedrigen zinnenbewehrten Brüstungen und Obelisken im Stil des Hauses. Truefitt sah für Lanhydrock Wasserspiele, Terrassen, Kieswege und eine Promenade zum Torhaus vor, die Coad um eigene Ideen, wie die Granitstufen zur Kirche und eine Sitzgelegenheit, ergänzte. Etwa 1933 erfolgte eine Vereinfachung der viktorianischen Beetaufteilung und die Anpflanzung erster Magnolien.
Lanhydrock Gardens besteht heute aus mehreren, unterschiedlich stark voneinander abgetrennten Bereichen. Im Innenenhof oder Vorhof von Lanhydrock House ist eine durch einen Kiesweg begrenzte runde Rasenfläche angelegt. An den Hauswänden neben dem Weg stehen Immergrüne Magnolien (Magnolia grandiflora) und im Juli und August blühende Hortensiengewächse der Sorte Schizophragma integrifolium. Östlich in Richtung Torhaus schließt sich der „Geometrische Garten“ an, der durch 23 beschnittene Säuleneiben (Taxus baccata ‘Fastigiata’) dominiert wird. Zwischen ihnen sind Rosenbeete angelegt, die vornehmlich mit den Sorten ‘Octavia Hill’, ‘Bright Smile’, ‘Escapade’, ‘Wheelhorse Classic’ und ‘Margaret Merril’ bepflanzt sind.
Im Norden des geometrischen Gartens, und hinter der niedrigen Nordmauer außerhalb der eigentlichen Gartenanlage gelegen, befindet sich eine bepflanzte Freifläche, die vormals als Krocket- und Tennisplatz genutzt wurde. Der Tennisplatz nahm dabei die östliche Seite der Freifläche ein. Neben einigen Büschen, wie Gwillimia (Magnolia delavayi), stehen hier zwei Blutbuchen und eine jüngere Korkeiche. Die Blutbuchen wurden von prominenter Seite gepflanzt, die größere 1889 durch den ehemaligen britischen Premierminister William Ewart Gladstone, die kleinere 1905 durch Archibald Philip Primrose, dem 5. Earl of Rosebery. Auf dem westlich angrenzenden ehemaligen Krocketrasen stehen Rhododendren der Sorten ‘Mother of Pearl’, ‘Hugh Koster’ und ‘Pink Pearl’.
Nordwestlich des geometrischen Gartens, nördlich der Gebäude von Lanhydrock House, geht die Gartenanlage ins „Parterre“ über. Hier werden im Frühling und im Sommer verschiedene Blumen innerhalb von Buchsbaumhecken gepflanzt, die in einem komplizierten Muster auf ebener Fläche angelegt sind. Südlich und östlich davon stehen sechs den Bäumen im geometrischen Garten im Schnitt gleiche Säuleneiben. Eine Terrassenstufe höher in Richtung der kleinen Kirche sind die Blumenrabatten als Muster direkt in die Rasenfläche gesetzt.
Beide Bereiche, deren Höhenunterschied keinen Meter ausmacht, haben je eine Bronze-Urne als Mittelpunkt. Diese Urnen, von denen auch einige den geometrischen Garten schmücken, sind Erwerbungen Francis Gerald Agar-Robartes’, des 7. Viscount Clifden, aus der Sammlung von Lord Hertford im Pariser Château de Bagatelle. Sie wurden vom Goldschmied Ludwigs des XIV., Louis Ballin, geschaffen. Nach Westen wird das „Parterre“ durch die Umfassungsmauer begrenzt, in der zwei Durchgänge ausgespart sind. Neben dem Herrenhaus erreicht man über eine Treppe die Kirche St Hydroc, daneben führt ein Weg an der Kirche vorbei in Richtung „Hochgarten“. Unterhalb der Mauer ist ein erhobenes Beet mit Schmucklilien-Hybriden der Sorte ‘Headbourne’, Fuchsien und Waldreben angelegt.
Der Weg zum Hochgarten kreuzt den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Kirchweg, neben dem Fächer-Ahorn (Sorte ‘Sango-kaku’) und laubabwerfende Hybriden der Westlichen Azalee stehen. Direkt vor der Kirche sind verschiedene Kamelien-Sorten, Rhododendren (Rhododendron arboreum var. roseum) und Stern-Magnolien-Hybriden (Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’) gepflanzt, in der Ecke des Kirchhofs eine baumartige Magnolia hypoleuca (obovata). Den nördlichen Abschnitt des Kirchwegs flankieren einige Hortensien, dahinter Magnolia campbellii ‘Charles Raffill’, Rhododendron fictolacteum und Rhododendron rex.
Den Eingang zum Hochgarten markiert ein durch eine Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’ verdecktes gewölbtes Tor. Der hinter dem Tor liegende Gartenbereich wurde ab 1933 durch den 7. Viscount Clifden mit verschiedensten Arten von Magnolien bepflanzt, die heute eine Höhe bis zu 25 Metern erreichen. Durch den Hochgarten fließt der Borlase stream („Bach von Borlase“), der die Wasserversorgung für Lanhydrock House sichert. In und an ihm gedeihen Kandelaberprimeln, Astelia, Aronstab, Schaublatt und Kirengeshoma
Im Norden des Hochgartens gelangt man über die „Magnolienlichtung“ zum „Staudenkreis“. Dieser bildet erst seit 1972 einen Vollkreis, nachdem auf der nördlichen Hälfte die Ruinen eines Gewächshauses und eines Schuppens abgerissen wurden. Den südlichen Halbkreis hatte Lady Clifden schon vor 1914 gestaltet. Die hier gepflanzten Stauden blühen vom Ende des Sommers bis in den Herbst. An der Nordwestecke des Hochgartens wurden nach dem zerstörerischen Sturm von 1979 zum Schutz des Gartens Eichen und Edelkastanien angepflanzt.
Lanhydrock war 1996 der Hauptdrehort für den Film Twelfth Night, or What You Will. Regie führte Trevor Nunn, Hauptdarstellerin war Helena Bonham Carter als Olivia. Weiterhin dienten Haus und Garten als Drehort für die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen Klippen der Liebe (1999) und Im Zweifel für die Liebe (2009).
(Wikipedia)
Lanhydrock, near Bodmin, is a magnificent late Victorian country house with extensive servants quarters, gardens and a wooded estate.
It is the perfect country house and estate, with the feel of a wealthy but unpretentious family home. The kitchens, nurseries and servants' quarters offer a thrilling glimpse into life 'below stairs', while the spacious dining room and bedrooms are truly and deeply elegant.
The house is set in wooded parkland of 1,000 acres and encircled by a garden of rare shrubs and trees.
Follow in the footsteps of generations of the Robartes family, walking in the 17th-century Long Gallery among the rare book collection under the remarkable plasterwork ceiling. After a devastating fire in 1881 the house was refurbished in the high-Victorian style, with the latest mod cons.
Don't miss
* There are 50 rooms to explore – allow plenty of time!
* Play the Steinway piano in the Long Gallery
* Look out for the museum and second-hand bookshop
The gardens
The historical garden with its 30-acres of woodland was laid out back in 1857, but its present format was actually established later on in the Victorian period, and many of the plants are no more than 70 years old. However, a grand atmosphere permeates the entire setting and compliments the brilliant planting of more modern times.
Explore formal parterres of dazzling bedding plants and wander along paths that wind through a woodland landscape planted in a semi-formal Cornish fashion - rhododendrons and Himalayan magnolias lurching to their full-size in the fresh Cornish air. Because the grounds lie inland and rise up to 130-metres above sea level, the plants have to cope with harsher climates than the lush valley gardens of the south coast. In spite of this, Lanhydrock still puts on one of the county's most colourful spring shows, with over 120 species of cream and white magnolias featuring amongst a flurry of wild blooms that carpet the woodland.
Learn more about the history and the work involved to keep the magnificent gardens maintained via the new interpretation on permanent display in the garden's thatched cottage.
Take-in the sweeping views over the gardens and the valley landscape, and it's pretty obvious that this is prime garden for walkers. Not only is there 30-acres of formal and informal woodland to explore, but the garden opens onto an extensive network of footpaths zig-zagging through 900-acres of beautiful countryside.
And with so much space to roam, Lanhydrock makes a very family friendly day out. Whilst the fresh air and colourful surroundings will captivate the kids' imaginations and wear them out, the restaurant has a fantastic children's menu and there are excellent baby-changing facilities on-site.
(visitcornwall.com)
Lanhydrock House (kornisch Lannhydrek) ist ein Herrenhaus nahe der englischen Stadt Bodmin in Cornwall. Es liegt fast 13 Kilometer von der Südküste Cornwalls entfernt im waldreichen Tal des Flusses River Fowey, inmitten eines 367 Hektar großen Anwesens, das bis zu 130 Metern Höhe ansteigt.
Lanhydrock House ist von einem attraktiven formalen Garten und einem Landschaftspark umgeben. Der angrenzende Hügel ist mit ausgewählten Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Viele Teile des heutigen Hauses sind viktorianischen Ursprungs, einige sind jedoch mehr als 200 Jahre älter, sie datieren etwa um das Jahr 1620.
Fünfzig Jahre nach dem Bau von Lanhydrock House wurde im Jahr 1690 der erste geometrische Garten neben dem Haus angelegt, er wird erstmals im Lanhydrock-Atlas von 1694 bis 1697 erwähnt. Der Garten bestand aus einer Rasenfläche für Kegel- oder Ballspiele, dem Bowling Green, einem Blumengarten, der von einem Weg entlang der Baumlinie umsäumt war, einer Fasanerie, einem Küchengarten, einem Birnen- und Obstgarten sowie einem an der Nordseite des Hauses angrenzenden Natur- oder Wildgarten. Mit dem Abriss des Ostflügels des Hauses 1780 durch George Hunt wurde auch diese Gartenanlage beseitigt, so dass das Parkgelände bis an das Gebäude reichte.
Um das Jahr 1860 legte man oberhalb des Hauses einen Staudengarten an, den „Oberen Garten“ oder „Hochgarten“. Nach 1858 erstellte Richard Coad basierend auf Plänen des Architekten George Truefitt, die dieser ab 1854 entworfen hatte, einen neuen, heute noch zu besichtigenden geometrischen Garten an der Ost- und Nordseite von Lanhydrock House. Er ist umgeben von niedrigen zinnenbewehrten Brüstungen und Obelisken im Stil des Hauses. Truefitt sah für Lanhydrock Wasserspiele, Terrassen, Kieswege und eine Promenade zum Torhaus vor, die Coad um eigene Ideen, wie die Granitstufen zur Kirche und eine Sitzgelegenheit, ergänzte. Etwa 1933 erfolgte eine Vereinfachung der viktorianischen Beetaufteilung und die Anpflanzung erster Magnolien.
Lanhydrock Gardens besteht heute aus mehreren, unterschiedlich stark voneinander abgetrennten Bereichen. Im Innenenhof oder Vorhof von Lanhydrock House ist eine durch einen Kiesweg begrenzte runde Rasenfläche angelegt. An den Hauswänden neben dem Weg stehen Immergrüne Magnolien (Magnolia grandiflora) und im Juli und August blühende Hortensiengewächse der Sorte Schizophragma integrifolium. Östlich in Richtung Torhaus schließt sich der „Geometrische Garten“ an, der durch 23 beschnittene Säuleneiben (Taxus baccata ‘Fastigiata’) dominiert wird. Zwischen ihnen sind Rosenbeete angelegt, die vornehmlich mit den Sorten ‘Octavia Hill’, ‘Bright Smile’, ‘Escapade’, ‘Wheelhorse Classic’ und ‘Margaret Merril’ bepflanzt sind.
Im Norden des geometrischen Gartens, und hinter der niedrigen Nordmauer außerhalb der eigentlichen Gartenanlage gelegen, befindet sich eine bepflanzte Freifläche, die vormals als Krocket- und Tennisplatz genutzt wurde. Der Tennisplatz nahm dabei die östliche Seite der Freifläche ein. Neben einigen Büschen, wie Gwillimia (Magnolia delavayi), stehen hier zwei Blutbuchen und eine jüngere Korkeiche. Die Blutbuchen wurden von prominenter Seite gepflanzt, die größere 1889 durch den ehemaligen britischen Premierminister William Ewart Gladstone, die kleinere 1905 durch Archibald Philip Primrose, dem 5. Earl of Rosebery. Auf dem westlich angrenzenden ehemaligen Krocketrasen stehen Rhododendren der Sorten ‘Mother of Pearl’, ‘Hugh Koster’ und ‘Pink Pearl’.
Nordwestlich des geometrischen Gartens, nördlich der Gebäude von Lanhydrock House, geht die Gartenanlage ins „Parterre“ über. Hier werden im Frühling und im Sommer verschiedene Blumen innerhalb von Buchsbaumhecken gepflanzt, die in einem komplizierten Muster auf ebener Fläche angelegt sind. Südlich und östlich davon stehen sechs den Bäumen im geometrischen Garten im Schnitt gleiche Säuleneiben. Eine Terrassenstufe höher in Richtung der kleinen Kirche sind die Blumenrabatten als Muster direkt in die Rasenfläche gesetzt.
Beide Bereiche, deren Höhenunterschied keinen Meter ausmacht, haben je eine Bronze-Urne als Mittelpunkt. Diese Urnen, von denen auch einige den geometrischen Garten schmücken, sind Erwerbungen Francis Gerald Agar-Robartes’, des 7. Viscount Clifden, aus der Sammlung von Lord Hertford im Pariser Château de Bagatelle. Sie wurden vom Goldschmied Ludwigs des XIV., Louis Ballin, geschaffen. Nach Westen wird das „Parterre“ durch die Umfassungsmauer begrenzt, in der zwei Durchgänge ausgespart sind. Neben dem Herrenhaus erreicht man über eine Treppe die Kirche St Hydroc, daneben führt ein Weg an der Kirche vorbei in Richtung „Hochgarten“. Unterhalb der Mauer ist ein erhobenes Beet mit Schmucklilien-Hybriden der Sorte ‘Headbourne’, Fuchsien und Waldreben angelegt.
Der Weg zum Hochgarten kreuzt den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Kirchweg, neben dem Fächer-Ahorn (Sorte ‘Sango-kaku’) und laubabwerfende Hybriden der Westlichen Azalee stehen. Direkt vor der Kirche sind verschiedene Kamelien-Sorten, Rhododendren (Rhododendron arboreum var. roseum) und Stern-Magnolien-Hybriden (Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’) gepflanzt, in der Ecke des Kirchhofs eine baumartige Magnolia hypoleuca (obovata). Den nördlichen Abschnitt des Kirchwegs flankieren einige Hortensien, dahinter Magnolia campbellii ‘Charles Raffill’, Rhododendron fictolacteum und Rhododendron rex.
Den Eingang zum Hochgarten markiert ein durch eine Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’ verdecktes gewölbtes Tor. Der hinter dem Tor liegende Gartenbereich wurde ab 1933 durch den 7. Viscount Clifden mit verschiedensten Arten von Magnolien bepflanzt, die heute eine Höhe bis zu 25 Metern erreichen. Durch den Hochgarten fließt der Borlase stream („Bach von Borlase“), der die Wasserversorgung für Lanhydrock House sichert. In und an ihm gedeihen Kandelaberprimeln, Astelia, Aronstab, Schaublatt und Kirengeshoma
Im Norden des Hochgartens gelangt man über die „Magnolienlichtung“ zum „Staudenkreis“. Dieser bildet erst seit 1972 einen Vollkreis, nachdem auf der nördlichen Hälfte die Ruinen eines Gewächshauses und eines Schuppens abgerissen wurden. Den südlichen Halbkreis hatte Lady Clifden schon vor 1914 gestaltet. Die hier gepflanzten Stauden blühen vom Ende des Sommers bis in den Herbst. An der Nordwestecke des Hochgartens wurden nach dem zerstörerischen Sturm von 1979 zum Schutz des Gartens Eichen und Edelkastanien angepflanzt.
Lanhydrock war 1996 der Hauptdrehort für den Film Twelfth Night, or What You Will. Regie führte Trevor Nunn, Hauptdarstellerin war Helena Bonham Carter als Olivia. Weiterhin dienten Haus und Garten als Drehort für die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen Klippen der Liebe (1999) und Im Zweifel für die Liebe (2009).
(Wikipedia)
Lanhydrock, near Bodmin, is a magnificent late Victorian country house with extensive servants quarters, gardens and a wooded estate.
It is the perfect country house and estate, with the feel of a wealthy but unpretentious family home. The kitchens, nurseries and servants' quarters offer a thrilling glimpse into life 'below stairs', while the spacious dining room and bedrooms are truly and deeply elegant.
The house is set in wooded parkland of 1,000 acres and encircled by a garden of rare shrubs and trees.
Follow in the footsteps of generations of the Robartes family, walking in the 17th-century Long Gallery among the rare book collection under the remarkable plasterwork ceiling. After a devastating fire in 1881 the house was refurbished in the high-Victorian style, with the latest mod cons.
Don't miss
* There are 50 rooms to explore – allow plenty of time!
* Play the Steinway piano in the Long Gallery
* Look out for the museum and second-hand bookshop
The gardens
The historical garden with its 30-acres of woodland was laid out back in 1857, but its present format was actually established later on in the Victorian period, and many of the plants are no more than 70 years old. However, a grand atmosphere permeates the entire setting and compliments the brilliant planting of more modern times.
Explore formal parterres of dazzling bedding plants and wander along paths that wind through a woodland landscape planted in a semi-formal Cornish fashion - rhododendrons and Himalayan magnolias lurching to their full-size in the fresh Cornish air. Because the grounds lie inland and rise up to 130-metres above sea level, the plants have to cope with harsher climates than the lush valley gardens of the south coast. In spite of this, Lanhydrock still puts on one of the county's most colourful spring shows, with over 120 species of cream and white magnolias featuring amongst a flurry of wild blooms that carpet the woodland.
Learn more about the history and the work involved to keep the magnificent gardens maintained via the new interpretation on permanent display in the garden's thatched cottage.
Take-in the sweeping views over the gardens and the valley landscape, and it's pretty obvious that this is prime garden for walkers. Not only is there 30-acres of formal and informal woodland to explore, but the garden opens onto an extensive network of footpaths zig-zagging through 900-acres of beautiful countryside.
And with so much space to roam, Lanhydrock makes a very family friendly day out. Whilst the fresh air and colourful surroundings will captivate the kids' imaginations and wear them out, the restaurant has a fantastic children's menu and there are excellent baby-changing facilities on-site.
(visitcornwall.com)
Lanhydrock House (kornisch Lannhydrek) ist ein Herrenhaus nahe der englischen Stadt Bodmin in Cornwall. Es liegt fast 13 Kilometer von der Südküste Cornwalls entfernt im waldreichen Tal des Flusses River Fowey, inmitten eines 367 Hektar großen Anwesens, das bis zu 130 Metern Höhe ansteigt.
Lanhydrock House ist von einem attraktiven formalen Garten und einem Landschaftspark umgeben. Der angrenzende Hügel ist mit ausgewählten Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Viele Teile des heutigen Hauses sind viktorianischen Ursprungs, einige sind jedoch mehr als 200 Jahre älter, sie datieren etwa um das Jahr 1620.
Fünfzig Jahre nach dem Bau von Lanhydrock House wurde im Jahr 1690 der erste geometrische Garten neben dem Haus angelegt, er wird erstmals im Lanhydrock-Atlas von 1694 bis 1697 erwähnt. Der Garten bestand aus einer Rasenfläche für Kegel- oder Ballspiele, dem Bowling Green, einem Blumengarten, der von einem Weg entlang der Baumlinie umsäumt war, einer Fasanerie, einem Küchengarten, einem Birnen- und Obstgarten sowie einem an der Nordseite des Hauses angrenzenden Natur- oder Wildgarten. Mit dem Abriss des Ostflügels des Hauses 1780 durch George Hunt wurde auch diese Gartenanlage beseitigt, so dass das Parkgelände bis an das Gebäude reichte.
Um das Jahr 1860 legte man oberhalb des Hauses einen Staudengarten an, den „Oberen Garten“ oder „Hochgarten“. Nach 1858 erstellte Richard Coad basierend auf Plänen des Architekten George Truefitt, die dieser ab 1854 entworfen hatte, einen neuen, heute noch zu besichtigenden geometrischen Garten an der Ost- und Nordseite von Lanhydrock House. Er ist umgeben von niedrigen zinnenbewehrten Brüstungen und Obelisken im Stil des Hauses. Truefitt sah für Lanhydrock Wasserspiele, Terrassen, Kieswege und eine Promenade zum Torhaus vor, die Coad um eigene Ideen, wie die Granitstufen zur Kirche und eine Sitzgelegenheit, ergänzte. Etwa 1933 erfolgte eine Vereinfachung der viktorianischen Beetaufteilung und die Anpflanzung erster Magnolien.
Lanhydrock Gardens besteht heute aus mehreren, unterschiedlich stark voneinander abgetrennten Bereichen. Im Innenenhof oder Vorhof von Lanhydrock House ist eine durch einen Kiesweg begrenzte runde Rasenfläche angelegt. An den Hauswänden neben dem Weg stehen Immergrüne Magnolien (Magnolia grandiflora) und im Juli und August blühende Hortensiengewächse der Sorte Schizophragma integrifolium. Östlich in Richtung Torhaus schließt sich der „Geometrische Garten“ an, der durch 23 beschnittene Säuleneiben (Taxus baccata ‘Fastigiata’) dominiert wird. Zwischen ihnen sind Rosenbeete angelegt, die vornehmlich mit den Sorten ‘Octavia Hill’, ‘Bright Smile’, ‘Escapade’, ‘Wheelhorse Classic’ und ‘Margaret Merril’ bepflanzt sind.
Im Norden des geometrischen Gartens, und hinter der niedrigen Nordmauer außerhalb der eigentlichen Gartenanlage gelegen, befindet sich eine bepflanzte Freifläche, die vormals als Krocket- und Tennisplatz genutzt wurde. Der Tennisplatz nahm dabei die östliche Seite der Freifläche ein. Neben einigen Büschen, wie Gwillimia (Magnolia delavayi), stehen hier zwei Blutbuchen und eine jüngere Korkeiche. Die Blutbuchen wurden von prominenter Seite gepflanzt, die größere 1889 durch den ehemaligen britischen Premierminister William Ewart Gladstone, die kleinere 1905 durch Archibald Philip Primrose, dem 5. Earl of Rosebery. Auf dem westlich angrenzenden ehemaligen Krocketrasen stehen Rhododendren der Sorten ‘Mother of Pearl’, ‘Hugh Koster’ und ‘Pink Pearl’.
Nordwestlich des geometrischen Gartens, nördlich der Gebäude von Lanhydrock House, geht die Gartenanlage ins „Parterre“ über. Hier werden im Frühling und im Sommer verschiedene Blumen innerhalb von Buchsbaumhecken gepflanzt, die in einem komplizierten Muster auf ebener Fläche angelegt sind. Südlich und östlich davon stehen sechs den Bäumen im geometrischen Garten im Schnitt gleiche Säuleneiben. Eine Terrassenstufe höher in Richtung der kleinen Kirche sind die Blumenrabatten als Muster direkt in die Rasenfläche gesetzt.
Beide Bereiche, deren Höhenunterschied keinen Meter ausmacht, haben je eine Bronze-Urne als Mittelpunkt. Diese Urnen, von denen auch einige den geometrischen Garten schmücken, sind Erwerbungen Francis Gerald Agar-Robartes’, des 7. Viscount Clifden, aus der Sammlung von Lord Hertford im Pariser Château de Bagatelle. Sie wurden vom Goldschmied Ludwigs des XIV., Louis Ballin, geschaffen. Nach Westen wird das „Parterre“ durch die Umfassungsmauer begrenzt, in der zwei Durchgänge ausgespart sind. Neben dem Herrenhaus erreicht man über eine Treppe die Kirche St Hydroc, daneben führt ein Weg an der Kirche vorbei in Richtung „Hochgarten“. Unterhalb der Mauer ist ein erhobenes Beet mit Schmucklilien-Hybriden der Sorte ‘Headbourne’, Fuchsien und Waldreben angelegt.
Der Weg zum Hochgarten kreuzt den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Kirchweg, neben dem Fächer-Ahorn (Sorte ‘Sango-kaku’) und laubabwerfende Hybriden der Westlichen Azalee stehen. Direkt vor der Kirche sind verschiedene Kamelien-Sorten, Rhododendren (Rhododendron arboreum var. roseum) und Stern-Magnolien-Hybriden (Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’) gepflanzt, in der Ecke des Kirchhofs eine baumartige Magnolia hypoleuca (obovata). Den nördlichen Abschnitt des Kirchwegs flankieren einige Hortensien, dahinter Magnolia campbellii ‘Charles Raffill’, Rhododendron fictolacteum und Rhododendron rex.
Den Eingang zum Hochgarten markiert ein durch eine Magnolia kobus × loebneri ‘Leonard Messel’ verdecktes gewölbtes Tor. Der hinter dem Tor liegende Gartenbereich wurde ab 1933 durch den 7. Viscount Clifden mit verschiedensten Arten von Magnolien bepflanzt, die heute eine Höhe bis zu 25 Metern erreichen. Durch den Hochgarten fließt der Borlase stream („Bach von Borlase“), der die Wasserversorgung für Lanhydrock House sichert. In und an ihm gedeihen Kandelaberprimeln, Astelia, Aronstab, Schaublatt und Kirengeshoma
Im Norden des Hochgartens gelangt man über die „Magnolienlichtung“ zum „Staudenkreis“. Dieser bildet erst seit 1972 einen Vollkreis, nachdem auf der nördlichen Hälfte die Ruinen eines Gewächshauses und eines Schuppens abgerissen wurden. Den südlichen Halbkreis hatte Lady Clifden schon vor 1914 gestaltet. Die hier gepflanzten Stauden blühen vom Ende des Sommers bis in den Herbst. An der Nordwestecke des Hochgartens wurden nach dem zerstörerischen Sturm von 1979 zum Schutz des Gartens Eichen und Edelkastanien angepflanzt.
Lanhydrock war 1996 der Hauptdrehort für den Film Twelfth Night, or What You Will. Regie führte Trevor Nunn, Hauptdarstellerin war Helena Bonham Carter als Olivia. Weiterhin dienten Haus und Garten als Drehort für die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen Klippen der Liebe (1999) und Im Zweifel für die Liebe (2009).
(Wikipedia)