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Gesehen habe ich den Fuchs erst gar nicht - obwohl er keine drei Meter von der Beobachtungshütte an den Schöppenstedter Teichen durchs Gebüsch stromerte. Aufmerksam auf ihn wurde ich erst, als eine Gruppe von Zaunkönigen ganz aufgeregt über ihm durch das Gebüsch hüpften. Erst nach Minuten war er wohl so genervt von den mutigen Vögeln, dass er langsam im Schilf das Weite suchte. Noch einige Minuten lang konnte man verfolgen, wie die Zaunkönige lautstark dem Fuchs durch das Schilf folgten...
A moment full of magic, when the new day is freeing itself from the darkness. After only three hours of sleep I hit the trail, alone through the dark forest of the Elbe Sandstone Mountains, to end here on top of mt. Kleiner Winterberg waiting for the sun to rise. And then, when you have focused to the horizon for a felt eternity, watching the play of the colours and than you can see the sun for the first time, that’s smashing. Every single second of this journey was a gift, I'm infinitely grateful for.
Ein Moment voller Magie, wenn sich der neue Tag aus der Dunkelheit befreit. Nach nur drei Stunden Schlaf habe ich mich auf den Weg gemacht, allein durch den dunklen Wald des Elbsandsteingebirges, um dann hier, auf dem kleinen Winterberg auf den Sonnenaufgang zu warten. Und wenn du dann eine gefühlte Ewigkeit den Horizont fixiert und das Farbenspiel beobachtet hast, und dann das erste mal die Sonne zu sehen ist, das ist umwerfend. Jede einzelne Sekunde dieser Tour war ein Geschenk, für das ich unendlich dankbar bin.
Do You know that, when You are fixated on something so much, that You are forgetting things, You actually can't forget ? This is what happend to me on my way back to the car when I passed that beautiful scenery. I knew, that I had to take the upper path, I passed that spot quite some times already. Still the picture of this junction in the deep snow was fascinating me so much that I, after I finished that photo, without even thinking about it, took the other one. I needed more that 20 minutes to realice my mistake and turn around. I was on my feet for some hours already that morning so these few more minutes didn't matter.
Kennt Ihr das, wenn Ihr so auf etwas fixiert seid, dass Ihr Dinge vergesst, die Ihr eigentlich nicht vergessen könnt ? So ging es mir an dieser Stelle, auf dem Weg zurück zu meinem Auto, als ich an dieser wunderschönen Szene vorbei gekommen bin. Ich wusste, dass ich den oberen Weg gehen muss, ich bin hier schon etliche Male vorbei gekommen. Doch der Anblick dieser Weggabelung im tiefen Schnee hat mich so begeistert, dass ich, nachdem ich mein Foto fertig hatte, ohne darüber nachzudenken, den unteren genommen habe. Es dauerte mindestens 20 Minuten, bis ich diesen Fehler realisiert hatte und wieder umgekehrt bin. Da ich an diesem Morgen bereits ein paar Stunden unterwegs war kam es auf die paar Minuten dann auch nicht mehr an.
more of this on my website at: www.shoot-to-catch.de
Ja, es sieht wirklich so aus als ob sie tanzen, die Pilze dieser Gruppe. Ein eleganter synchroner "Hüftschwung" verleiht dem Motiv eine gewisse Ästhetik. Allerdings konnte ich diese Pilzgruppe nicht an der eigentlichen Fundstelle ablichten. Mit größter Vorsicht habe ich sie mit etwas Substrat aus dem Boden gehebelt und an anderer Stelle wieder fixiert. Die Pilzgruppe drohte mehrfach auseinander zu brechen, Dennoch fand ich das Ergebnis der Umpflanzung ganz in Ordnung.
Manchmal ist es ganz gut, wenn man mal wieder im Archiv stöbert. Dabei ist mir dieses Bild mit VT 624 624-3 in der Ausfahrt vom Bahnsteig im Müncheberg untergekommen. Da das Bild im Original nicht ganz glücklich belichtet wurde, landete es wohl damals zunächst nur im Archiv.
Die Triebwagen der BR 624 waren nur kurze Zeit auf der Ostbahn im Einsatz und damals war ich auch noch mehr in Richtung Schmalspur fixiert. Deshalb habe ich damals kaum Fotos von dieser Baureihe gemacht. Heute ärgere ich mich darüber!
Macro Monday: #Wire
Width of the frame: 1,5 cm / 0,59 inches
A type of wire I had never seen (or heard of) before until I stumbled upon it at an arts and crafts store a few days ago. Not at all what I had in mind for the "Wire" theme (that was some Nessie-style wire monster), but since I was at that store anyway, I thought I'd check out the types of wires they sell for DIY jewellery and other crafts, and I found this: bouillon wire. It looked interesting enough, and when, back at home, I took a look through the viewfinder, I noticed that, when you stretch the bouillon wire a little (which, as I learned later, you aren't even supposed to do), it looks like a double helix; and when you stretch it some more, it looks like a concertina - and that also reminded me of an amplitude or a sound wave. But actually it isn't meant to be stretched at all, but it's used to cover the end pieces of the bead cord used in a DIY necklace or bracelet. The bouillon wire fortifies and protects the cord from friction and breakage caused by the fastener / clasp.
Captured with the make-up mirror as background; why the make-up mirror? I thought it might create some nicely distorted reflections, but it didn't - not within that small frame. I used two clamps to fixate / place the slightly stretched bouillon wire in front of the mirror - btw. not even same-sized clamps (we are talking about a 10,5 cm vs. 4,5 cm long clamp), so I balanced the shorter clamp on the box I keep my extension tubes in (you know, the "any box will do" tripod). Processed entirely in Luminar 3 with two different Luminar 3 layers in Photoshop: the first layer for general processing, and for the second Luminar layer I had used a Luminar preset: "Big Screen" > "Bad Neighborhood", blended in with the first layer at 52 percent opacity.
A Happy Macro Monday, Everyone!
Eigentlich wollte ich für das "Wire"-Thema eine Art Nessie-Draht- oder -Kabelmonster basteln. Im Bastelgeschäft stolperte ich dann aber über diesen hübschen "Bouillon"-Draht, von dem ich noch nie zuvor gehört hatte. Ein Päckchen mit vier längeren Stücken dieses gedrechselten, flachen Silberdrahts war gar nicht teuer, also nahm ich es mit, obwohl ich immer noch eine wenig auf Nessie fixiert war. Ein Blick durch den Sucher meiner Kamera am heimischen Wohnzimmertisch (andere Bezeichnung für UPF: Ungemein Professionelles Fotostudio) offenbarte dann die Besonderheit dieses Drahtes: Zieht man ihn leicht auseinander, sieht er wie eine Doppelhelix aus; zieht man etwas mehr, hat man eine Art Ziehharmonika-Effekt. Für beides ist er nicht gemacht, denn eigentlich verstärkt man mit dem Bouillon-Draht die Endstücken einer Perlenschnur, um sie vor Beschädigungen oder
Abrieb durch den Verschluss zu schützen. Aber für's Foto... warum nicht ;-)
Ich wünsche Euch eine goldene Oktoberwoche, liebe Flickr-Freunde!
….zeichne ich …
auf einem ausdruck mit tintenstrahldrucker….
den ausdruck habe ich bewusst auf die rückseite des fotopapiers gedruckt….so ist die tinte nicht fixiert….schon dies gibt ein faszinierendes bild…die tinte breitet sich langsam aus…vom origianlfoto ist nur noch schemenhaft was zu erkennen….
dann „zerstöre“ ich das foto weiter, vorsichtig mit wasser….
….
der trocknungs prozess geht lange…und eben trocken wird es eh nicht….
vorsichtig mit fixiativ besprüht…..dann, zart durchsitiges gesso aufgegossen.,.
jo….und über dem was nach der ganzen prozedur übrig blieb…habe ich mich zeichnerisch auf eine abenteuerreise begeben…
29.7 x 21 cm
2023
Ein Seil, fest verbunden mit seinem Ankerpunkt. Eine einfache Technik am Ufer — funktional, still, stark. Das Schiff liegt sicher, und das Bild verankert Erinnerung im Raum.
Ich zieh deine Fäden
Wohin du auch gehst
Die Welt ist die Bühne
Auf der du nun stehst
Ich leite das Spiel
Schreib den Text den du sprichst
Vertrau mir
Ich führ dich ins Nichts
Du wirst mir gehör'n
Ich werd dich regier'n
Und du wirst mir folgen
Nur Ich darf dich führ'n
Du kannst mir vertrau'n
Ich hab dich fixiert
Ich werd dich benutzen
Egal was passiert
In diesem Moment konnte die Fähe das Klicken der Kamera orten und sie fixierte das runde Ding, das da am Boden lag, für einige Momente.
. . . wer hat soviel Geld, heißt es in einem Volkslied. Ja, und in längst vergangener Zeit glaubte man, dass das Auffinden der Teuerlinge eine Garantie für lebenslangen Wohlstand sei. Dieser Volksglaube kommt nicht von ungefähr. Die Tiegel Teuerlinge erinnern an einen mit Dukaten gefüllten Geldbeutel. Bei den "Dukaten" handelt es sich um kleine Sporenpakete, die mit einer Art "Nabelschnur" an der Pilzwand fixiert sind. Wenn die Sporenpakete reif sind degeneriert die "Nabelschnur" und der Regen schwämmt die Sporenbehälter aus. Die Aufnahme zeigt im umgekehrten Uhrzeigersinn alle Reifestadien des Pilzes. Zunächst ist der "Geldbeutel" noch geschlossen, dann springt die Kappe ab und die "Dukaten" werden sichtbar. Ja, und zum Schluss ist das ganze Geld weg. Wie im richtigen Leben.
aufgenommen mit dem Helios 44M, hatte nicht bemerkt das sich der Blendenstößel aus seiner fixierten Position gelöst hatte, daher nur Offenblende.
Aber ich finde es noch gut genug um es zu zeigen.
#MacroMonday
#Puzzle
...there's a secure vaccine against Covid-19? I wish it would happen so soon. What definitely is guaranteed, though, is that from today it's 45 days until Christmas Eve :) And whether you celebrate or not, I'm sure that on everybody's wishlist is also a vaccine.
I had little – or rather no – other choice for "Puzzle" but this Ravensburger Christmas bauble jigsaw puzzle ball, because I don't own any other puzzles. I love to play Adventure games, and puzzles are a part of the gaming routine, but real life puzzles? Nil. So back to the bauble: It depicts a cosy forest Christmas scene with lots of snow, a starry blue hour sky, a Christmas tree (of course) and the forest animals – such as deer, squirrels, rabbits, birds – gathering around various feeders; in short it depicts almost everything that makes you go "Aaawwwww!" when you think of Christmas (please see the fourth comment to see the whole bauble) :) At first I really didn't know how to photograph this pretty puzzle ball in an interesting way. But then I thought "I puzzled it together, so I can also take it apart again, let's take a look inside." What looked like a fragile construction consisting of 60 parts (diameter of the ball: 7 cm / 2,7 inches, the small round parts which you can see here each have a diameter of 4 mm / 0,15 inches) proved to be very sturdy and definitely "take-apart-resistant", but in the end I succeeded to pull out one piece from the starry blue hour sky.
On the inside, the pieces are white, of course, but they are also numbered, and at first I thought I'd pick piece No 1, but then I remembered that I'd already shot numbers on a toy piece for "one Color", so I looked for a nice puzzle piece pattern instead and found this star. I secured the backlit puzzle ball between two large pieces of modeling clay to prevent it from rolling away (it had happened a few times in the beginning), and photographed directly through the hole where piece No. 60 had been; the shape of the vignette is the negatice space of missing piece No. 60.
The photo is a single 40 MP High-Res mode shot, and I had to do a lot of dusting and fuzz removal. Those dark spots, however, are part of the plastic pieces, so I didn't remove them all. Processed in Topaz DeNoise AI ("Low Light" mode at N: 7, S: 67, R: 3, CN 14), Luminar 4 (Detail enhancement – small at 79, medium at 41, large at 3), Viveza and Analog Efex.
Happy Macro Monday, Everyone, stay safe and take care!
Noch 45 Tage bis... zu einem sicheren Covid-19-Impfstoff für alle? Schön wär's. Was wir aber alle ganz sicher in 45 Tagen feiern werden: richtig, Heiligabend :) Und ein sicherer Impfstoff dürfte auch auf jedermanns und jederfraus Wunschzettel stehen. Warum aber dieser Schlenker zu Weihnachten, wenn das Thema doch "Puzzle" ist? Weil das einzige "richtige" Puzzle, das ich im Haus habe, ein Ravensburger "Christmas Puzzle Ball" ist. Bestehend aus 60 erstaunlich fest zusammenhaltenden Puzzleteilen.
Zuerst wusste ich nicht recht, wie ich ihn ansprechend fotografieren sollte; von außen ist er nett anzuschauen, zeigt eine Weihnachtswaldszene mit viel Schnee, einem Sternenhimmel, natürlich einer geschmückten Tanne und vielen Tieren, darunter Rotwild, Eichhörnchen, Hasen und vielen Vögeln, die sich an diversen Futterkrippen zum Weihnachtsschmaus eingefunden haben. So weit, so hübsch. Aber ob das ein spannendes Foto ergeben würde? Also dachte ich mir, ich entferne mal eines der Puzzleteile und schaue hinein. Die Rückseite der Puzzleteile ist weiß und jedes trägt eine Nummer. Zunächst habe ich auch auf die Nummern fokussiert, genauer auf Teil Nr. 1, aber dann fiel mir wieder ein, dass ich bereits für "one Colour" vor zwei Wochen die winzigen Nummern auf einem Spielzeugteil fotografiert hatte. Deshalb habe ich dann nach einem interessanten Puzzlemuster Ausschau gehalten – und fand diesen Stern.
Von hinten beleuchtet (und die Kugel mit zwei Stücken Bastelknete fixiert, weil sie anfangs immer wegrollte) und direkt durch das Loch, das Puzzleteil Nr. 60 hinterlassen hat, hindurchfotografiert. Die Ränder der Vignette sind also der negative Raum des fehlenden Puzzleteilchens. Ich musste ganz schön viele Fussel in PS entfernen; die dunklen Pünktchen sind aber in den Plastikteilchen drin, also habe ich nicht alle von ihnen weggestempelt. Entwickelt in Topaz DeNoise AI ("Low Light" Modus, N: 7, S: 67, R: 3, CN 14), Luminar 4 (Detailverbesserung, klein: 79, mittel: 41, groß 3), Viveza und Analog Efex.
Ich wünsche Euch eine schöne Woche, liebe Flickr-Freunde, bleibt gesund!
"Alle feiern, alle Körper vibrieren
Du bist umzingelt jeder hier will ein kleines Stückchen von dir
Deine Augen haben meine fixiert
Ich weiß, ich hab nur diese Chance denn wir spielen
"Wer wegguckt verliert"
Und jetzt zittern meine Beine
Kommen deine Hände gegen meine
Und meine Knie gegen deine
Wir vermischen unsre
Ah ma ma ma
Genau in dieser Sekunde
Ah ma ma ma
Fällt dein Licht in meine Wunde
Meine Lippen schmecken Blut
Es tut weh und das ist gut
Ah ma ma ma
Endlich hab ich dich gefunden
Du bist das Licht in meiner Wunde
Oh oh
Alles in mir will zu dir
Oh oh
Alles in mir will zu"
... in der Blockheide Gmünd im Waldviertel, Niederösterreich
Seit meiner Schulzeit wollte ich mal so einen riesigen Wackelstein mit der Hand bewegen ! Dieser hier stand felsenfest. 😢 Er wurde fixiert, damit sich niemand verletzen kann.
... in the Blockheide Gmünd in the Waldviertel ("wood quarter"), Lower Austria
Since my school days I wanted to move such a huge logan with my hand ! This one was unmoveable.😢 It was fixated so that no one can be injured.
Ufernah fixiert, aus Stein und Metall – eine greifbare Technik, die einst Schiffe band. Heute sichtbar als stille Verbindung zwischen Material und Zweck.
Schon im 17. Jahrhundert waren die Vorarlberger Baumeister berühmt und in aller Welt tätig und in der Jetztzeit spricht man seit einigen Jahrzehnten von der Vorarberger Architekturschule ... seht selbst ...
Es ist ganz wortwörtlich ein Bau auf der grünen Wiese. Aber auch das genaue Gegenteil davon, was man üblicherweise darunter versteht, nämlich ein Gebäude, das gewissermaßen voraussetzungslos in einem unbebauten Niemandsland entsteht. Vielmehr erklärt sich die schöne Form der Stadtbibliothek Dornbirn von Dietrich Untertrifaller und Christian Schmölz eben dadurch, wie sie auf ihre Umgebung reagiert.
Sie liegt in einer etwas undefinierten Übergangszone knapp außerhalb der Innenstadt des 50.000-Einwohner-Städtchens zehn Kilometer südlich von Bregenz. Zwei Schulen, eine alte Villa, in der die Bücherei früher untergebracht war, die etwas heruntergekommene ehemalige Stadthalle, Wohnbauten, eine Ecke weiter der „inatura“-Natur- und Technik-Erlebnispark, noch ein Stück weiter die Fabrikanlagen des Leuchtenherstellers Zumtobel. Städtebauliches Ziel war, in diesem heterogenen Umfeld einen neuen Anziehungspunkt zu schaffen, wie Peter Nussbaumer erläutert, der das Projekt bei Dietrich Untertrifaller betreut hat.
Ausgangspunkt der Entwurfsidee war ein Trampelpfad, der diagonal über die Wiese verlief. Auf diesen Weg, den offenkundig vorher schon viele Menschen genommen hatten, setzten die Architekten das Bibliotheksgebäude, so dass er in Längsrichtung hindurch führt. Die äußere Form des Gebäudes war wiederum bestimmt von einem schönen, älteren Baumbestand: Der Umriss, scheinbar eine Ellipse, in Wirklichkeit zusammengesetzt aus mehreren Parabelbögen, wurde so gewählt, dass alle Bäume stehen bleiben konnten. Leider machte die Stadt Dornbirn dem einen Strich durch die Rechnung, indem sie die Bäume vorn an der Straße für nicht mehr standsicher erklärte und fällen ließ, als die Bibliothek bereits stand. Nussbaumer zeigt sich enttäuscht von der Entscheidung.
Wenn auch im Gesamtbild des Standorts so nun ein Ungleichgewicht, eine Leere zu beklagen ist, so zeigt doch der Bau selbst in allen Details den selben durchdachten Umgang mit den Gegebenheiten. Der zwei-, mit Untergeschoss dreigeschossige Bau überrascht und überzeugt durch eine ausgeklügelte Lichtregie. Außen ist die Bibliothek rundum verglast. Wie Schuppen überlappen sich die raumhohen, dreifachverglasten Fensterelemente entlang der unregelmäßigen Umrisslinie: um kostspielige Einzelanfertigungen zu vermeiden. Allerdings fällt das Glas von außen gar nicht ins Auge, denn 70 Zentimeter vor den Scheiben steht ein Gitter aus ungleich hohen Reihen weißer Keramikplatten. Wie Bücher im Regal stehen sie, teils senkrecht, teils gekippt, auf vierzehn umlaufenden Ringen, sorgen bei Sonnenlicht für Schatten und reizvolle Lichtspiele im Inneren und lassen bei abendlichen Veranstaltungen ein warmes Licht nach außen dringen, das anzeigt, dass noch etwas passiert.
Freilich fällt von außen nur wenig Licht bis in den Kern des an der breitesten Stelle mehr als 25 Meter breiten Gebäudes. Hier weitet sich der Längsweg durch den Bau zu einer zweigeschos-sigen rechteckigen Aula, die wiederum ihr Licht, wenn auch nicht ungefiltert, von oben, von der Decke her erhält. Senkrecht stehende, mit betongrauem Filz bezogene Holzlamellen in regelmä-ßigen Abständen verbessern zugleich die Akustik und dienen zur Unterbringung der Installa-tion, die auch anderswo an keiner Stelle sichtbar hervortritt. Helles Eichenholz und Sichtbeton dominieren das Bild.
Der Rezeption gegenüber gewährt eine gläserne Wand Einblick in den unteren Lesesaal – zwei weitere befinden sich in der oberen Etage. Von einem Zeitschriftenregal dort fällt der Blick hinunter ins Atrium. An den spitzen Enden des Gebäudes und hinter dem Leihschalter stehen Räume für Veranstaltungen bereit. Öffentliche Vorträge und Lesungen können auch direkt in der Aula stattfinden.
Alle Möbel, insbesondere die Bücherregale mit höhenverstellbaren und kippbaren Regalbrettern, sind Entwürfe des Büros Dietrich Untertrifaller. Auf braun eloxierten Aluminiumtafeln an den Stirnseiten findet sich die Systematik. Von den Oberseiten der Regale strahlt elektrisches Licht zur Decke, oder es kommt aus großen runden Scheiben, die in den Veranstaltungsräumen und im Untergeschoss von der Decke herabhängen. Die Stadtbibliothek, so Nussbaumer, will eine Art öffentliches Wohnzimmer sein. Blaue, gelbe und graue Polstersessel an kleinen Tischen laden ein, sich zum Gespräch niederzulassen. Großer Beliebtheit erfreut sich eine mit hellbraunem Teppich bezogene Kinderecke, in deren Mitte eine Vertiefung eingelassen ist, die die Umrisse des Gebäudes wiederholt.
Im Untergeschoss, nur zum Teil natürlich belichtet, befindet sich die Jugendabteilung mit Mediathek, Spielzone und einem offenen, aber von der oberen Etage nicht einsehbaren Bereich zum gemeinsamen Arbeiten. „Bei uns finden Sie Analoges und Digitales“, so beschreibt die Bibliothek selbst ihr Programm: „Sie können Bücher ausleihen, Zeitungen und Zeitschriften lesen, Kaffee trinken und Freunde treffen, Brettspiele ausprobieren und die Gaming Zone entdecken.“
Nichts erscheint überflüssig, nichts ist im Weg, und doch ist alles vorhanden. Die hohe Aula erlaubt, bei Hitze und im Brandfall direkt am Dach nach außen zu entlüften.
Von der Brüstung in der Aula lässt sich eine Leinwand herablassen, auf der anderen Seite ist die Projektionstechnik versteckt. Dass alles nicht nur sorgsam geplant, sondern auch ausgeführt ist, hängt auch mit einem Glücksfall zusammen. Im Wettbewerb 2015 war noch ein Kostendeckel von 3,5 Millionen Euro vorgesehen. Die Reaktion des Büros Dietrich Untertrifaller: „Da machen wir nicht mit.“ Schließlich ergab sich, dass die Dornbirner Sparkasse aus Anlass ihres 150-jährigen Bestehens die Finanzierung komplett übernahm. „Das hat den Druck rausgenommen“, sagt Nussbaumer. Ein Budget wurde fixiert: „das durften wir voll ausschöpfen.“ Um die 6,5 Millionen netto habe das Gebäude am Ende gekostet.
Fakten
Architekten Dietrich | Untertrifaller; Christian Schmoelz Architekt
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Nicht zu jedem Bild gibt es wirklich etwas zu sagen. Vielleicht hier nur ein kleiner Hinweis zur fotografischen Vorgehensweise. Meistens ist man ja darauf fixiert, ein besonders schönes Motiv vor die Linse zu bekommen, weshalb das Augenmerk immer nach vorne gerichtet ist.
Ich habe aber festgestellt, dass der Weg, den man geht, zwei Richtungen hat. Und das in einem besonderen Sinne: wenn man seine gesamte Aufmerksamkeit nur nach vorne richtet und nicht wahrnimmt, was hinter einem liegt, entgeht einem die eine oder andere Einsicht. Das ist in der Fotografie genau so wie im wahren Leben. Steuert man nur auf ein Ziel zu, verfehlt man es sogar bisweilen. Und der Teil des Weges, den man gegangen ist, hat man achtlos hinter sich gelassen und schnell vergessen.
Nimmt man sich aber die Zeit, sich dann und wann umzudrehen und zu schauen, tauchen doch viele interessante neue Perspektiven auf. Sie zu betrachten ist mit Sicherheit ein Gewinn fürs eigene Leben und für die Fotografie allemal.
Dieses Bild hier steht für den Blick, den ich beim Fotografieren bewusst hinter mich werfe. Es ist eine ganz andere Landschaft, die sich nicht so stark durch die Suche nach dem Schönen verklärt. Sie ist unscheinbarer, alltäglicher und damit auch vertrauter.
2016 EBE Schnee 0623.
MMMMs heading for a collision :-)
Macro Mondays #Candy
7DWF: Mondays, Anything Goes Theme
Size of the frame: 6,5 x 5,5 cm / 2,5 x 2,1 inches
Melts in your mouth, not in your hands? Fiddlesticks! Melts in cold water!
The original M&Ms melt experiment was conducted by Yan Liang & Zaoeyo of The Beauty of Science. Sabine.R told me about it on our last photowalk. And this week's theme was the perfect occasion to give it a try ;-) Had a bag of M&Ms at home (in fact I keep buying M&Ms ever since I first had them for MMs "Circles" theme - that stuff is addictive!). I used a clear, fairly flat small glass bowl I usually keep jewellery in (anything flat and clear will do, you could also use a culture / Petri dish), and water at room temperature. Camera on tripod (of course), operated with the remote shutter release, fairly small aperture (I tried different settings between f6.3 and f18). Lightsources were my three small LED spotlights, my DIY softbox, and daylight. Black glitter foamsheet provided the "space" background. Depending on the way the M&Ms (which I'd fixated with modelling clay) are positioned in the bowl, the "melting pattern" will change. I found it difficult to choose a photo, because they all turned out really well. It was great fun, you should give it a try, too! Thanks, Sabine, for the idea ;-)
A Happy Macro Monday, Everyone!
SuperMovas auf Kollisionskurs
Schmelzen im Mund, nicht in der Hand? Pustekuchen! Die Dinger schmelzen in kaltem Wasser!
Das Experiment mit M&Ms in Wasser wurde zuerst von Yan Liang & Zaoeyo von "The Beauty of Science" durchgeführt. Bei unserem letzten Fotospaziergang berichtete mir Sabine.R davon. Das Thema dieser MM-Woche, "Candy", war die perfekte Gelegenheit, das mal auszuprobieren. Und es hat großen Spaß gemacht. Ich habe eher kleine Blendenöffnungen (ab F6.3 bis zu Blende 18) verwendet, damit auch alles scharf wird. Die flache Glasschale (dient normalerweise der Ablage von Schmuck; empfohlen werden auch Petrischalen, aber ich hatte gerade keine zur Hand) habe ich auf schwarzes Glitzermoosgummi gestellt, was für den "Weltall-Effekt" sorgt. Kamera kopfüber aufs Stativ, mit Kabelfernauslöser bedient, Wasser rein und losgeknipst ;-) Je nach Anordnung der M&Ms (die ich mit Knete fixiert habe) ergeben sich andere "Schmelzmuster". Die Entscheidung für ein Foto fiel mir dementsprechend schwer. Danke, Sabine, für diese tolle Anregung!
Eine schöne Woche für Euch, Ihr Lieben ;-)
Die Frauenkirche
Mit dem Luther-Denkmal im Vordergrund erstrahlt die neu errichtete Frauenkirche am Abend in ihrer Schönheit. Sinnbild für den Frieden.
Das Ende einer Städtetour.
( Kamera ohne Stativ am vorderen Geländer fixiert )
The Frauenkirche
With the Luther monument in the foreground, the newly built Frauenkirche shines in its beauty in the evening. Symbol for peace.
The end of a city tour and series
nahe dem Bodensee
Höchst, Vorarlberg/Österreich
Canon EOS 1, Ilford FP4, Rodinal
Lithprint auf Foma Retrobrom
Se5 1+15, +2 f-stops, 12:10 min
Siena 25 + NH4Cl 8 + Carbonat 15 + H2O 800, 1:50 min
MT 1 Selentoner 1+20, 1:15 min
Lichter etwas gebleicht und fixiert
Wie schon der Name sagt, ist dieser "Bläuling" ausschließlich auf Storchschnabelarten fixiert. Er ist sehr standorttreu und lebt zum Teil in großen Stückzahlen gemeinsam auf nur wenigen Quadratmetern um ihre Futterpflanzen herum.
Der Storchschnabel-Bläuling ist selten und in Deutschland gefährdet.
Zugang
Ein spektakuläres Ereignis. Der Rotmilan fixiert seine Beute im Wasser, fliegt einen Bogen, stürzt sich dann herab und schnappt sich seine Beute.
Access
A spectacular event. The red kite fixes its prey in the water, flies an arc and then swoops down and grabs its prey.
Hamadryas baboon
Mantelpavian
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Their eyes were fixed on us and every movement we made was followed.
die Augen haben uns fixiert und jede Bewegung unsererseits wurde mitverfolgt.
A tiger, photographed just before the action. Its gaze fixed, tongue protruding, appetite whetted. The hunt begins in silence
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fixiert, fokussiert, hungrig
Ein Tiger, fotografiert im Moment vor der Aktion. Der Blick fixiert, die Zunge herausgestreckt, der Appetit geweckt. Die Jagd beginnt in Stille.
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BEGINS WITH THE LETTER "T" is the topic for Friday, October 10 - Thursday, October 16, 2025 Group Our Daily Challenge
Licht trifft Verbindung. Schrauben als stille Struktur im warmen Farbton des Moments. Ein Bild, das nicht nur hält, sondern auch strahlt.
Tiefenschärfe
Form
Farbe
Licht und Schatten
Simulate Film
Instant [Consumer] (54)
Polaroid PX 680 Warm --
Im Ursprung ist Tapete ein anderes Wort für Wandverkleidung. Von dieser Erkenntnis konnten Geschichtsforscher ableiten, dass Tapete im heutigen Sinne dazu dient, die billigen Wände der Wohnungen und Häuser und in seltenen Fällen sogar schwere Krankheiten wie z.B. Schimmel zu verstecken.
Produktion.:
Als allererstes wird Tropenholz zersägt und anschließend mit billigem Antiklebemittel, auch „Uhu“ genannt, auf die Rechnungen geklebt, die Angestellte vorher beim Finanzamt abgeholt haben. Wurde der Elektroschrott (eigentlich gar kein Schrott sondern funktionstüchtige Flachbildfernseher) auf die Rechnungen gelegt, wird er mit einer Schicht Müll abgedeckt. Nun wird das Ganze mit Rechnungen überklebt und mit Klebeband fixiert. Wer will kann die Tapete mit Tieren „designen“ und fertig ist sie, die „Designertapete“. Zum Schluss kommt das Wichtigste von allem ins Spiel, nämlich der Döner! Den hat man sich jetzt aber auch redlich verdient.
Ihr dürft natürlich gerne Teilen, kommentieren, konstruktiv kritisieren und Folgen.
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Kleine Wolfsfliege (Molobratia teutonus)
Robber flies are generally harmless to humans.
Raubfliegen sind für Menschen in der Regel ungefährlich.
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Perched primarily on the ground or in exposed positions, these animals lie in wait for passing insects. They fixate on their potential prey with a head movement and, after a rapid takeoff, pursue and attack. The long legs, covered with thorns and bristles, prove to be very useful. The victim has little chance of escape and is stung while still in mid-air.
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Überwiegend am Boden oder an exponierten Stellen ansitzend, lauern die Tiere auf vorbeifliegende Insekten. Die potentielle Beute wird durch eine Kopfbewegung fixiert und nach einem rasanten Start verfolgt und attackiert. Dabei erweisen sich die langen, mit Dornen und Borsten versehenen Beine als sehr nützlich. Das Opfer hat nur wenig Chancen zur Flucht und wird noch in der Luft gestochen.
In meinem Kopf ist ein blauer Himmel
Ist von Gedanken bedeckt
Doch in meine Ohren flüstert eine Stimme
„Du bist nicht in Ordnung“
Da ist ein Schalter in mir, der ist einbetoniert
Mit Kleber verstopft und mit Gaffer fixiert
Da ist ein Schalter in mir
Und selbst wenn du ihn berührst (du ihn berührst)
Kann mir nix passieren
Ich hab' fünf Meter Mauern und keiner kommt rein
Hinter fünf Metern Mauern sollte mein Palast sein
Ich hab' fünf Meter Mauern, ich komm' nicht raus
Hab' hinter fünf Metern Mauern ein Gefängnis aufgebaut
Ich hab' fünf Meter Mauern
Hinter fünf Meter Mauern
Ich hab' fünf Meter Mauern
Hab' hinter fünf Metern Mauern
Ein Gefängnis aufgebaut
Ich kann nicht gut alleine bleiben
Dann müsst' ich mir ja zuhören
Muss mich immer wieder selbst betäuben
Damit ich nichts mehr spür'
Da ist ein Schalter in mir, der ist einbetoniert
Mit Kleber verstopft und mit Gaffer fixiert
Da ist ein Schalter in mir
Und selbst wenn du ihn berührst
(Du ihn berührst)
Kann mir nix passieren
Ich hab' fünf Meter Mauern und keiner kommt rein
Hinter fünf Metern Mauern sollte mein Palast sein
Ich hab' fünf Meter Mauern, ich komm' nicht raus
Hab' hinter fünf Metern Mauern ein Gefängnis aufgebaut
Ich hab' fünf Meter Mauern
Hinter fünf Meter Mauern
Ich hab' fünf Meter Mauern
Hab' hinter fünf Metern Mauern ein Gefängnis aufgebaut
Ich hab' fünf Meter Mauern und keiner kommt rein
Hinter fünf Metern Mauern sollte mein Palast sein
Ich hab' fünf Meter Mauern, ich komm' nicht raus
Hab' hinter fünf Metern Mauern ein Gefängnis aufgebaut
Ich hab' fünf Meter Mauern und keiner kommt rein
Hinter fünf Metern Mauern sollte mein Palast sein
Ich hab' fünf Meter Mauern, ich komm' nicht raus
Hab' hinter fünf Metern Mauern ein Gefängnis aufgebaut
Ich hab' fünf Meter Mauern
Hinter fünf Meter Mauern
Ich hab' fünf Meter Mauern
Hinter fünf Meter Mauern
Eos500, HP5 35mm in efd.
Fomatone 132 (batch 080348-01)
developer Meritol
toner MT5 Sepia 3 mins.
Zu diesem Zeitpunkt ist die Wirkung des Toners kaum erkennbar. Erst nach kurzer Bleichung (1+75 1 min.) wird die Tonung sichtbar. Enthält der Bleicher (wie hier) neben Kaliumhexacyanoferrat auch Kalium- oder Natriumbromid wird der noch ungetonte Rest des metallischen Silbers in Silberbromid umgewandelt, es muß also zur Stabilität des Prints nochmals kurz getont (hier 20 Sekunden) oder fixiert werden.
Die übliche indirekte Tonungsmethode (erst bleichen, dann tonen) ergibt eine andere Farbigkeit mit gelblichen Lichtern und grünlichen Schatten.
At this point, the effect of the toner is barely noticeable. Only after a short bleaching process (1+75 1 min.) does the toning become visible. If the bleach (as here) contains potassium bromide or sodium bromide in addition to potassium hexacyanoferrate, the remaining untoned metallic silver is converted into silver bromide, so the print must be toned again briefly (here 20 seconds) or fixed to ensure stability.
The usual indirect toning method (bleaching first, then toning) produces a different colouration with yellowish highlights and greenish shadows.
Macro Mondays Cloth/Textile
Monday, March 27, 3" x 3"
"Stülpchen" der katholischen Marburger Frauentracht. Ein Stülpchen ist eine kleine Haube (ca. 13x7x11 cm), die als Kopfbedeckung für Frauen und Mädchen ein wesentlicher Teil der Tracht war. Das Stülpchen wurde über dem auf dem Kopf geflochtenen Haarknoten (Schnatz) getragen. Fixiert wurde das Stülpchen mit 2 daran angenähten Stoffbändern, die man unter dem Kinn zu einer Schleife verschlang.
Camera: Voigtländer Bessamatic CS (1967)
Lens: Color Skopar 2.8/50mm
Film: Fomapan 200
Developer: Ars Imago MB Monobath
Digitized with a Sony A7IIIR
Mein erster Film, den ich mit dem Ars Imago Monobath Entwickler entwickelt und fixiert habe - ein Latergram aus dem Jahr 2019
Latergram ist meine Antwort auf Instagram - ich belichte einen Film und bewahre ihn einige Zeit auf, ohne ihn zu entwickeln.
My first film developed and fixed in Ars Imago Monobath Developer/Fixer combination
Latergram is my answer to Instagram - i expose a film and put it away for some time without developing it.
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Immer wieder schön, transparente Pilzkappen zum Leuchten zu bringen. Diese Seitlingsgruppe erschien mir geeignet. Die LED Leuchte wurde schräg hinter dem Ast fixiert. Als Nebeneffekt wurde der unschöne Hintergrund nahezu komplett abgedunkelt.
Kamerainterne Schärfenreihe verrechnet in Helicon Focus pro.
Camera: Voigtländer Bessamatic CS (1967)
Lens: Color Skopar 2.8/50mm with Proxar 2 closeup-lens
Film: Fomapan 200
Developer: Ars Imago MB Monobath
Digitized with a Sony A7IIIR
Location: Sulzemoos, Oberbayern
Mein erster Film, den ich mit dem Ars Imago Monobath Entwickler entwickelt und fixiert habe - ein Latergram aus dem Jahr 2019
Latergram ist meine Antwort auf Instagram - ich belichte einen Film und bewahre ihn einige Zeit auf, ohne ihn zu entwickeln.
My first film developed and fixed in Ars Imago Monobath Developer/Fixer combination
Latergram is my answer to Instagram - i expose a film and put it away for some time without developing it.
Camera: Voigtländer Bessamatic CS (1967)
Lens: Color Skopar 2.8/50mm
Film: Fomapan 200
Developer: Ars Imago MB Monobath
Digitized with a Sony A7IIIR
Location: Sulzemoos, Oberbayern
Mein erster Film, den ich mit dem Ars Imago Monobath Entwickler entwickelt und fixiert habe - ein Latergram aus dem Jahr 2019
Latergram ist meine Antwort auf Instagram - ich belichte einen Film und bewahre ihn einige Zeit auf, ohne ihn zu entwickeln.
My first film developed and fixed in Ars Imago Monobath Developer/Fixer combination
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Yves Saint Laurent 1965
Das Mondrian-Kleid (englisch Mondrian cocktail dress) ist der Gattungsbegriff für eine Kollektion von Cocktailkleidern, die der Modedesigner Yves Saint Laurent entwarf und erstmals in der Herbstkollektion 1965 zeigte. Den Namen erhielt es, weil sich sein Design an der Kunst des niederländischen Malers Piet Mondrian anlehnt.
Die Kleider im typischen Mondrian-Muster waren die ersten Modelle, die der an Kunst interessierte Saint Laurent zu diesem Themenkomplex entwarf. Das Kleid entstand in einer Modephase, die geprägt war durch Minikleider mit klaren Konstruktionslinien, durch die die Umrißformen des Körpers betont wurden.
Das Musterexemplar hatte Azzedine Alaïa geschneidert. Es war Teil einer Kollektion von zehn Kleidern und hat den Stil eines robe sac (Sack-Kleid). Gefertigt ist es aus Woll-Jersey, wobei einfarbige Stoffe in weiß, schwarz sowie den Primärfarben rot, blau und gelb verwendet und entsprechend dem Entwurf streng geometrisch zusammengefügt wurden. Die Nähte – und damit die Schnittkonstruktion – verlaufen entlang der Farbflächen und lassen so keine Schnittführung entlang der Körperformen zu, von denen der Entwurf bewusst ablenkt. Die knielangen Kleider sind ärmellos; gefertigt wurden sie von Abraham und Bianchini Ferier.
Bedeutung
Eine der sechs Varianten von Yves Saint Laurent (1965; Wolle, mit Seidenbändern abgesetzt)
Mit dem Mondrian-Kleid setzte Yves Saint Laurent erstmals ein durch die Kunst im Stil des Neoplastizismus inspiriertes Design in eine Modekreation um. Durch diese neue Farb- und Formsprache war es eine Kreation, welche die klassischen Vorgaben der Haute Couture ignorierte und auf der anderen Seite die Gesellschaft nachhaltig beeinflusste. Die Regelhaftigkeit der Formen bei den Kleidern sollte dazu führen, eine Abweichung von der Regel zu suchen und dadurch Interesse zu wecken. Das Auge würde innerhalb der symmetrischen Formen nach Auffälligkeiten suchen. Am dreidimensionalen Modell der Kleider würde dies noch deutlicher als an den ursprünglichen zweidimensionalen Kunstwerken von Mondrian.
Yves Saint Laurents Mondriankleider betonten den weiblichen Körper nicht. Dieser diente im Gegenteil eher als „Gerüst“ für die Kleider im minimalistischen Stil. Der Stoff sollte in seiner Oberflächenstruktur wirken und die Farbflächen waren klar abgegrenzt. Der Schnitt der Kleider bewirkte, dass langbeinige schlanke Models mit breiten eckigen Schultern und dadurch eher vorpubertärem Aussehen am ehesten dem Schönheitsideal entsprachen.
Pierre Bergé wird zitiert mit:
„Es waren Etui-Kleider aus Jersey, auf die Farbe aufgetragen wurde und millimetergenau fixiert. Nicht eine Naht, kein Zuschnitt, kein Abnäher für die Brust – nichts was hilft, dass das Kleid gut sitzt. Das Kleid schmiegt sich an die Hüften, an die Brust und sehen sie sich die Frauen in den Kleidern an, es sitzt perfekt. Drei Löcher für die Arme und den Kopf, das ist alles … und … da habe ich es verstanden, das es funktioniert, denn das Problem in der Mode, das sind die Ideen, vor denen muß man sich in Acht nehmen, davon gibt es immer zu viele. Die Idee alleine ist komplett unwichtig, sie muß eine Entsprechung haben, sie muß der Zeit entsprechen, der Ära, den Frauen und ihren Körpern.“
Der Erfolg der Mondrian-Linie wird als mitursächlich dafür angesehen, dass Saint Laurent ab 1966 erste YSL Rive Gauche-Boutiquen mit Prêt-à -porter-Modellen eröffnete, durch die seine Modelle auch für Bevölkerungsschichten erschwinglich wurden, die sich keine Haute Couture leisten konnten.
Rezeption
Schon im September 1965 war das Kleid auf der Titelseite der Modezeitschrift Elle zu sehen. Es folgten Titelfotos auf Harper’s Bazaar und Vogue-Paris mit Bildern von David Bailey. Das Kleid wurde oft kopiert. 1978 erwarben Saint Laurent und Pierre Bergé ein Mondrian-Kunstwerk in den Farben blau, rot, gelb und schwarz. 1979 versuchte Saint Laurent, die Idee des Mondrian-Looks in der damaligen Modesaison noch einmal zu verfeinern und verbessern. 2002 wurden die Kleider neben anderen bei der letzten Modeshow von Saint Laurent, bei der er Höhepunkte seines Schaffens zeigte, noch einmal auf dem Laufsteg vorgeführt.
Heute werden Mondrian-Kleider weltweit in vielen Museen ausgestellt. Im von der Fondation Pierre Bergé – Yves Saint Laurent geführten privaten Museum über das Leben und Wirken des Modeschöpfers ist ein Kleid neben einem Bild von Mondrian ausgestellt. Weitere Kleider befinden sich im Rijksmuseum Amsterdam, im Metropolitan Museum of Art, im Victoria and Albert Museum sowie im Kyoto Costume Institute.
2011 wurde ein Mondrian-Kleid aus dem Jahr 1966 für £30.000 bei Christie’s versteigert.
Mein Freundin Wiki weiß natürlich wieder viel zu viel ...
Ich habe die Fotos gestern zur Eröffnung der PM-Ausstellung geschossen (wollte zunächst ein Diptych machen) und nachher die Dame angesprochen. Sie hat das Kleid in einem Secondhandladen gekauft, sich nicht bewusst der Ähnlichkeit zu YSL-Kleidern, sondern sie glaubte ein Kleid der Netflix-Serie "The Queen's Gambit" - Damengabit, ein super Ausstattungsfilm, indem Anya Taylor beste 50er- und 60er-Jahre Outfits trägt, ergattert zu haben.
;-)
Æ’/5.6
5o.0 mm
1/80
1600
_V0A2058_pa2
Die Stühle sind echt, der Vorhang ist eine optische Täuschung. Zur Arbeit des Künstlers Thomas Demand hier eine Erläuterung aus einem Artikel zum Kunstwerk:
"Die Arbeit „Saal“ wurde in einem Fotostudio umgesetzt. Dort wurde der Vorhang – in der typischen Arbeitsweise Demands – als sechs Meter hohes 1:1 Modell aus dem alltäglichen Material Papier nach einer italienischen Technik, die aus dem 17. Jahrhundert stammt, aufgebaut und fotografiert. Demand hat die Aufnahme im Transferdruckverfahren auf eine textile Wandbespannung aus Kunstfaser übertragen. Der bedruckte Stoff wurde auf hochkantige Paneele aus Metallrahmen von der dänischen Texilfirma Kvadrat Soft Cells gespannt, die mittels Magneten an den Wandflächen fixiert sind."
Norden
Niedersachsen
Nordsee
BIld X von Y.
„... Was macht das mir mir..? In diesen Momenten der Selbsterkenntnis löse ich meinen Anker, der mich in der Realität hält und lasse mich einfach treiben. Wohin auch immer. Heimat ist für mich dort, wo ich keine Ziele brauche... F/5.6, ISO 160 und 30 Sekunden Belichtungszeit reichen bei mir für eine vollständige Verklärung der Gegebenheiten aus... Meine Augen bleiben auf etwas fixiert, das Dir nicht auffällt. Und so verliert dieses Bild seinen Fokus... Ich stecke mir keine Ziele. Nicht mehr. Denn das müsste ich ja gegen das Anschwimmen, das mich mit sich fortreißen will. Ich genieße mein Leben, aber ich bin ja auch fertig damit. Wenn ich sage, dass dieser Ort für mich ein anderes Universum ist, dann meine ich das auch so. Diese Weite, dieser freie Raum, die mich glücklich machende Leere. Sie sind der Grund für mein Lächeln und sie lassen keinen Platz für das Gefühl der Einsamkeit...“
Äußerlich top gepflegt, war die 218 403 eine der Mühldorfer Maschinen, bei denen sich ein "Lok-fixiertes" Motiv besonders anbot.
Am Abend des glasklaren 13. Oktober 2017 führt die im goldenen Licht der tiefstehenden Herbstsonne glänzende 218 403 den EC 192 München Hbf - Zürich HB auf der langen Gerade bei Lanzenhofen zwischen Leutkirch und Kisslegg. Gerade wurde die Wasserscheide Rhein-Donau überquert, von nun an geht es stetig bergab Richtung Bodensee.
Camera: Agfa Isolette III
Lens: Agfa Color-Solinar 3.5/75mm
Film: Fomapan 200
Developer: Ars Imago Monobath
Der erste Rollfilm entwickelt und fixiert im Ars Imago Monobath Entwickler.
Latergram ist meine Antwort auf Instagram - ich belichte einen Film und bewahre ihn einige Zeit auf, ohne ihn zu entwickeln.
My first 120 film developed and fixed in Ars Imago Monobath Developer/Fixer combination.
Latergram is my answer to Instagram - i expose a film and put it away for some time without developing it.