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Stell’ Dir diesen Moment vor: Du gehst durch den Frühlingswald, wo gerade Bäume und Büsche in grünen Schattierungen explodieren, als hätten sie seit Wochen darauf gewartet. Von oben wärmt die Aprilsonne zum ersten Mal so stark, dass T-Shirt und barfuß in den Schuhen sich nicht mehr falsch anfühlt. Der Boden übersät vom ausgebleichten Laub des vergangenen Herbstes, überall drücken kleine grüne Bäumchen durch die Blätterdecke. Es sind winzige Buchen, die – verkapselt als Bucheckern – den Winter überdauert haben und jetzt zum Leben erwecken. Es sind Tausende kleiner Bäume, die gen Himmel sprießen. Und dann realisierst du, dass diese kleinen Buchenkeimlinge nicht nur eines der vielen kleinen Frühlingswaldwunder sind, sondern eine rare Delikatesse, die kaum ein Mensch je probiert hat.
Gefühle der Glückseligkeit durchströmen einen, Erinnerungen kommen hoch, wenn man an Stellen steht, an denen man als Kind stand.
Der -firlie- fing hier, barbsch*** im Bache stehend, vor 40 Jahren seine ersten Forellen. Was damals selbstverständlich war, dass es nämlich noch ganz ordentlich Fische gab, das ist es heute nicht mehr. Kleine "Lehrlinge" huschen zwar ab und an durchs Wasser und mitunter wird man eines "Handlangen" ansichtig. Aber die großen Schatten, die bei menschlicher Annäherung durchs Wasser schießen, die sehe ich schon lange nicht mehr ...
barbsch*** = sächsisch für barfuß
Mit ihrem stets edel versiegelten Lack und dem wunderbaren Pflegezustand geben die Nesa-Maschinen 218 105, 218 155 und 218 117 (anno 9/2020 noch bei der Nesa) ein immer wunderbares Bild vor dem FEX Südbahn ab.
Dazu das klare Licht des Altweibersommers auf der Schwäbischen Alb ... schöner geht es nicht.
Nachdem die Hauptkamera auf dem Hochstativ platziert ist ( flic.kr/p/2nKKHyk ) kommt die Idee auf auch mit der Zweitkamera noch eine konservativere Aufnahme von 218 105 zu machen. Da der Zug nimmer lange auf sich warten lassen wird ist eine Querung des im Hauptbild sichtbaren Baches unerlässlich. Eine eingeschränkt gute Idee dies an der einzig von Bewuchs freigeschnittenen Stelle direkt am Auslauf der Kläranlage zu tun. Der solide aussehende Bachgrund erweist sich beim barfüßigen Durchwaten als deutlich weicher und damit tiefer als erwartet ... wohl dem der einen Müllsack zum späteren Abdecken des Autositzes parat hat. Die kurze Hose konnte an dieser Stelle gar nicht kurz genug sein. ;-)
Nun, das sind die Erinnerungen die bleiben!
Liebe Freunde
Ich klinke mich mal auf etwas längere Zeit aus.
Möchte barfuß am Strand laufen an der Küste entlang wandern, Salz in der Luft schmecken, Tang riechen und viel Meeresfrüchte essen.
Ach ja und natürlich nicht nur Blümchen aufnehmen.
Vielleicht sende ich mal ein Lebenszeichen, ansonsten genehmige ich mir ein Time Out 😉
Wir sehen uns dann im Juli wieder ….
Ich habe sie schon einmal fotografiert... aber die Raumwirkung ist einfach faszinierend. Hier auch ein Blick nach oben, der den ganzen verbliebenen Rest (Chor der ehem. Kirche) darstellt. Dieser Gebäudeteil wurde 1398 errichtet und im 18. Jh barockisiert. 1944 wurde das Langhaus vernichtet und der ausgebrannte Chor blieb zurück. Ab 1946 wurde dieser Bereich vereinfacht wiederhergestellt.
Voller Begeisterung und Phantasie zeigt Schloss Ippenburg grüne Lust und Leidenschaft pur! Vom Rosarium bis zur Wildnis mit „Insektenresort“, vom Barfuß– und Naturparcours bis zur geheimnisvollen Waldinsel, vom klassischen Schlossküchengarten mit Heil- und Giftgarten, bis zum imposanten Südparterre im Stil des 21. Jahrhunderts – hier findet der Besucher die ganze Palette klassischer und zukunftsfähiger Gartenkunst.
Für uns Menschen wäre der Gedanke barfuß über einen zugefrorenen See zu laufen extrem unangenehm, doch für die Enten scheint das Eis kein Hindernis darzustellen. Sie bewegen sich mit Leichtigkeit und Anmut über das kalte Wasser, als ob es ein ganz natürlicher Teil ihres Lebens ist. Es erinnert uns daran, wie perfekt Tiere an ihre Umgebung angepasst sind – sie erleben die Kälte mit einer Selbstverständlichkeit, die wir Menschen oft nur bewundern können.
Okey er befindet sich auch nicht weit weg von der sündigsten Meile der Welt der Hamburger Reeperbahn.
0528_001b-3a
Scan von Color-Dia 1991,
Haystack Rock in Cannon Beach-Pazifik / Oregon-USA
Scan of color slide 1991,
Haystack Rock in Cannon Beach - Pacific / Oregon USA
"Mein barfüssiger Mentor kriecht in ein ongefähr zwei Ellen hohes und ein bis anderthalb Ellen breites Loch in den Felsen (...). Ich krieche ihm nach und stehe auf einmal in einer Felsspalte, die ein bis drei Ellen breit ist und beinahe durch die ganze Höhe und Breite des Felsens läuft. Wer weis, welche fürchterliche Katastrophe sie bildete, denke ich, richte die Augen in die Höhe und sehe nichts als glatte, schauerliche Felswände, welche ein schmaler Strich Himmel nur schwach erleuchtet, dass ich sehen kann, wo ich stehe - fürchterlicher Ausblick!"
Beschreibung des Einstiegs in die Wolfsschlucht in der Sächsischen Schweiz, die steil vom Polenztal hinauf auf den Hockstein gegenüber der Burg Hohnstein führt. Die Zeilen verfassten Karl August Engelhardt und Johann Philipp Veith in den Jahren 1794/95.
Durch die damals noch namenlose Schlucht führt heute einer der schönsten steilen Auf- bzw. Abstiege im Elbsandsteingebirge. Der Name "Wolfsschlucht" bürgerte sich dafür erst nach der erfolgreichen Oper "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber mit der darin enthaltenen Wolfsschluchtszene im Jahr 1821 ein.
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Ein Auf und Ab der Gefühle...
Seit meinen Anfangstagen als Fotograf wollte ich schon immer mal an die Werdenfelsbahn... Vorgenommen hatte ich es mir zusammen mit Max für Mai, Juni oder Juli 2024. Allerdings jedes mal wenn wir einen passenden Termin fanden verschlechterte sich das Wetter drastisch oder es war wieder nur eine 111 auf dem morgendlichen Umlauf. Am Sonntag Abend, des 16.06.2024, kam ich dann mal wieder auf die Idee nach dem Wetter für die darauf folgende Woche zu sehen und tatsächlich, der Wetterbericht sagte endlich an der Werndfelsbahn mal wieder gutes Wetter vorraus. Also gleich mal einen Blick ins Ris geworfen und ich konnte mein Glück kaum fassen, ein 111er Sandwich auf der RB 6, bis vor einem Jahr noch Alltag und im Jahr 2024 auf Grund von enormen Lokmangel im Bw München eine Seltenheit. Kaum hatte ich Max angerufen saßen wir auch schon einen Tag später im Zug nach Garmisch Partenkirchen.
In der Regionalbahn sitzend erfuhren wir allerdings von einem liegen gebliebenen Zug in Uffingen... Ich scherzte schon und meinte das es sich dabei vielleicht ja um die 111er Garnitur mit 111 100 und 111 076 handelt, leider sollte ich auch recht behalten und bei der Ausfahrt aus Uffingen erkannten wir 111 100 kurz vor dem Bahnsteig stehend... Zu unserem erschrecken allerdings Abgebügelt und mit offenen Türen. Mit knapp 60 Minuten Verspätung ging es dann bei der 111er Garnitur weiter, doch das mulmige Gefühl blieb. Was ist wenn eine von beiden Loks, durch den schaden über die Nacht vom Zug geht? Was ist wenn, durch den Schaden die Garnitur getauscht wird? Zu der Zeit waren wir auch schon an unserem Ziel angekommen. Im Hotel eingecheckt und noch was essen gegangen ging es auch schon wieder Richtung Bett. Während ich im Ris nach der Garnitur für den nächsten Tag schaute, öffnete Max nochmal die Wetterapp... Die Vorhersage machte aber urplötzlich keine Hoffnungen mehr. Den ganzen Tag war für den 18.06.2024 Sonne angekündigt und jetzt auf einmal war kompletter Schlonz angesagt... Stark ernüchtert und mit wenig Hoffnung für den nächsten Tag ging es dann ins Bett.
Am nächsten Morgen um 05:30 Uhr aufgestanden, warfen wir also mal einen Blick aus dem Fenster und es war nur wenig Schlonz zu erkennen... Auch die Garnitur schien die Nacht überlebt zu haben und wieder zu fahren. Voller unerwarteten Optimismus ging es dann also auf nach Ohlstadt. Am Bahnhof angekommen, starteten wir also die Navigation zum gewünschten Motiv. Der morgen war angenehm temperiert und die Sonne kitzelte nur so das Gesicht. Kurz vor dem erreichen des Motivs mussten wir nach rechts, vom Weg auf einen kleinen Feldweg, abbiegen und anschließend über das dortige Feld laufen. Problem war nur, man sah direkt das der Weg, durch den extremen Regen die vorherigen Wochen, knapp 40cm unter Wasser stand und das sogenannte "Feld" ,war mehr ein Moor als ein Feld. Während ich mich für die "Barfuß Variante" entschloss, hielt es Max für eine gute Idee, mit samt seinen Schuhen, mal zu Testen ob das "Feld" denn wirklich so Nass sei. Nun ja, nach der Aktion waren seine Schuhe wohl nicht mehr ganz so trocken. Nach einem knapp 20 minütigen Wasser marsch kamen wir also endlich am Motiv an und bauten unsere Hochstative auf... Nur kurze Zeit darauf kam auch schon 111 100 + 111 076 mit der RB 6 59448 an uns vorbei gerauscht und fuhr weiter nach München Hbf.
Ohlstadt | 18.06.2024
My barefoot footprints in a place forever deserted lifeness ...
Meine Fußabdrücke. Barfuß an einem verlassenen leblosen Ort ...
12th FAI Women's World Gliding Championship. Garray, 2023.
ASG29 Es 18m. (Anja Barfuss, German team.)
Kushimoto, Japan
Diese Felsen im Meer hätte ich gern bei blauem Himmel und blauem Wasser gesehen. Leider war das Wetter genau gegenteilig. Dunkle Wolken und recht stürmisch.
Die Felsen ziehen sich von Land hinaus aufs Meer über 850 Meter Länge, Fels an Fels, wie eine Brücke, die hinaus aufs Meer führt. Der Name "Hashiguiiwa" bedeutet "Brückenpfeilerfelsen".
Bei Ebbe fällt der Meeresboden zwischen Felsen und Land trocken und man kann dort zu Fuß bis zu den Felsen heran gehen Aber bei nur ca. 8°C hatten wir nur wenig Lust zu dieser Barfuß-Aktion. Außerdem fing das Wasser gerade an, wieder langsam zurückzukommen. Ich bin an der Küste aufgewachsen und weiß, mit Gezeiten umzugehen. Also blieben wir sicher an Land.
Im fernab des namensgebenden Ortes gelegenen Bahnhof Forenza hatten sie kurz zuvor gekreuzt, der bergwärts gen Potenza fahrende Pesa-Triebwagen (-> www.flickr.com/photos/132444999@N07/48313609492/in/datepo... ) und das hier zu sehende, talwärts rollende Fiat-Doppel als Regionale 3504 (Potenza - Foggia).
Auch in Gegenrichtung macht der am Hang gelegene Steinbogenviadukt, der ohne Zweifel zu den markantesten Kunstbauten der Strecke Foggia - Potenza zählt und als solcher auch Eingang in Hansjürg Rohrers, für jeden Italien-Liebhaber geradezu ikonografischen Bildband "Sui binari d'Italia" gefunden hat, eine gute Figur, sodass ich mich barfüßig - die zugehörige Erklärung liefert das oben verlinkte Foto - um ein paar Meter entlang der Straße verschob...;)
Wie die Fahrleitung, die hier im Zuge des Streckenausbaus in den nächsten Jahren errichtet werden soll, das Motiv wohl verändern wird...? Besser, man hält es jetzt noch einmal fest, denn ganz so ungetrübt wird sich der Ausblick ins Tal dann sicher nicht mehr präsentieren!
PS: Den über die Hügelkuppe am linken Bildrand hinausragenden Teil eines einzelnen Windrads habe ich per Photoshop entfernt.
This is Girl-speak for "I just got my toes done, see how pretty they are? Won't this color go well with that new dress and pair of sandals I bought?" The correct answer to her literally translated question is not "Uh... not much, what's up with you?" Think more along the lines of complementing her pedicure and tell her how well indeed they go with her outfit. And for the love of all, do not say "Ha, missed a spot!" On that note, maybe it would be a good time to go ahead and check to see if she had a new haircut you've neglected to notice for three days.
The more I consider this tip as it relates to my own girlfriend, perhaps her recent pedicure had nothing to do with it. Maybe she was just asserting her perceived dominance over me with animal body language. Now that I write it out, the second possibility seems more plausible.
My footprints on the wall ...
I briefly considered cleaning the wall, but I'm afraid it wouldn't have looked any better. I left it like that.
creative commons by marfis75
Twitter: @marfis75
License: cc-by-sa
you are free to share, adapt - attribution: Credits to "marfis75 on flickr"
On the banks of the Nidda in Rödelheim, the "Barfüßer" (barefooter) smiles at his visitors. His friendliness is convincing - despite a certain strangeness: it is not enough that he has six pairs of (bare) feet; he also grows hands and other feet where other creatures have ears, a nose and a tail.
The fantasy creature comes from the book "Halbritter's World of Animals and Plants". The bronze sculpture in the Kurt-Halbritter-Anlage was created by sculptor Siegfried Böttcher.
On the banks of the Nidda in Rödelheim, the "Barfüßer" (barefooter) smiles at his visitors. His friendliness is convincing - despite a certain strangeness: it is not enough that he has six pairs of (bare) feet; he also grows hands and other feet where other creatures have ears, a nose and a tail.
The fantasy creature comes from the book "Halbritter's World of Animals and Plants". The bronze sculpture in the Kurt-Halbritter-Anlage was created by sculptor Siegfried Böttcher.
Kushimoto, Japan
Diese Felsen im Meer hätte ich gern bei blauem Himmel und blauem Wasser gesehen. Leider war das Wetter genau gegenteilig. Dunkle Wolken und recht stürmisch.
Die Felsen ziehen sich von Land hinaus aufs Meer über 850 Meter Länge, Fels an Fels, wie eine Brücke, die hinaus aufs Meer führt. Der Name "Hashiguiiwa" bedeutet "Brückenpfeilerfelsen".
Bei Ebbe fällt der Meeresboden zwischen Felsen und Land trocken und man kann dort zu Fuß bis zu den Felsen heran gehen Aber bei nur ca. 8°C hatten wir nur wenig Lust zu dieser Barfuß-Aktion. Außerdem fing das Wasser gerade an, wieder langsam zurückzukommen. Ich bin an der Küste aufgewachsen und weiß, mit Gezeiten umzugehen. Also blieben wir sicher an Land.
Die Barfüßerkirche in der Augsburger Altstadt wurde im 13. Jh. von den Franziskanern, Barfüßer genannt, erbaut. 1524 war hier die erste evangelische Predigt der Stadt zu hören, 1535 wurde sie zum ersten evangelischen Gotteshaus. Im Februar 1944 weitgehend zerstört, wurde die Altstadtkirche vereinfacht wiedererrichtet. Sie besteht heute im Wesentlichen noch aus dem ehemaligen Chor.
Genaueres: Wikipedia z. B.
On the banks of the Nidda in Rödelheim, the "Barfüßer" (barefooter) smiles at his visitors. His friendliness is convincing - despite a certain strangeness: it is not enough that he has six pairs of (bare) feet; he also grows hands and other feet where other creatures have ears, a nose and a tail.
The fantasy creature comes from the book "Halbritter's World of Animals and Plants". The bronze sculpture in the Kurt-Halbritter-Anlage was created by sculptor Siegfried Böttcher.
Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche!
Have a good beginnung of the new week, my friends!
Ein weiteres Rosenmärchen: Drei Rosen an einem Stil
Auf einem abgelegenen Hof, nahe bei einem großen Tannenwalde, lebte einmal ein Bauer, dem seine Frau schon vor Jahren gestorben war. Zum Glück hatte er aber zwei erwachsene Töchter, die eine blond und die andere schwarz; die führten ihm nun den Haushalt, versahen den Stall und das Hühnervolk und halfen auch draußen auf dem Felde mit, so gut sie konnten. Meist richteten sie es aber so ein, dass die eine dem Vater bei den bäuerlichen Arbeiten half, während die andere zu Hause blieb und dort nach dem Rechten sah. Denn es war nun einmal so, und niemand wusste eigentlich zu sagen warum, dass die zwei Schwestern sich nicht vertrugen, sondern sich wegen jeder Kleinigkeit zankten oder tagelang, ohne sich ein Wort zu gönnen, aneinander vorübergingen. Dem Vater aber waren beide gleich lieb; er bemühte sich redlich, keine der andern gegenüber zu bevorzugen, und erfreute sie häufig durch Geschenke, die sie sich immer selber wählen durften. Als er darum eines Tages wieder einmal auf den Markt ging, rief er sie zu sich in die Stube und fragte: "Ihr wisst ja, heut ist Markt im Dorf drunten; was soll ich euch mitbringen?" "Ich möchte ein schönes Sonntagskleid haben", sagte die eine. "Und ich wünsche mir drei Rosen auf einem Stiel", entgegnete die andere. "Drei Rosen auf einem Stiel? . . . Wenn ich die nur bekommen kann", sagte der Vater und machte sich auf den Weg.
Als er seinen Handel abgeschlossen und im Wirtshaus zu Mittag gegessen hatte, kaufte er der einen Tochter ein schönes neues Kleid; obgleich er aber den ganzen Markt zweimal auf und ab ging und sich auch auf dem Heimweg lange und angestrengt umsah, konnte er doch nirgends drei Rosen erblicken, die auf einem Stiele wuchsen. Endlich, als er schon ein gutes Stück vor dem Dorf draußen war, sah er in einem Garten einen blühenden Rosenstrauch stehen. Er betrachtete ihn näher, und wahrhaftig - an ihm wuchsen drei Rosen auf einem Stiel beisammen, so wie die zweite Tochter es sich gewünscht hatte. Ohne sich lange zu besinnen, trat er in den Garten ein, fasste das Zweiglein mit den drei Rosen und wollte es gerade abbrechen. Da stand mit einem Male ein braunzottiger Bär vor ihm und sagte: "Was suchst du da in meinem Garten?" Als er sich von seinem Schrecken erholt hatte, erzählte der Bauer, dass seine eine Tochter gewünscht habe, er solle ihr drei Rosen auf einem Stiel als Marktgeschenk mitbringen. Lange habe er vergeblich gesucht; hier an diesem Strauch habe er endlich einen solch wundersamen Zweig gefunden. Ob er ihn nicht brechen und mit nach Hause nehmen dürfe. "Du kannst die drei Rosen mitnehmen", sagte der Bär; "doch nur unter der Bedingung, dass du morgen um dieselbe Stunde wieder hieherkommst und deine Tochter mitbringst. Es soll ihr Schaden nicht sein. Tust du aber nicht, was ich dir geboten, so musst du sterben!" Der Bauer versprach wiederzukommen, bedankte sich für die drei Rosen und machte sich auf den Heimweg.
Als er auf dem Hofe ankam, warteten seine Töchter schon auf ihn. Die Schwarzhaarige begrüßte ihn am Brunnen, wo sie gerade Wasser für das Vieh schöpfte; die Blonde trat ihm freudig aus der Küche entgegen. Als sie das Zweiglein mit den drei Rosen in des Vaters Hand sah, strahlten ihre, Augen vor Glück; sie bewunderte es lange und stellte es dann sorgsam in ein Glas ans Fenster. Die Schwarzhaarige aber, die ihr Kleid gleich einmal zur Probe angelegt hatte, lächelte nur verächtlich, als sie die drei Rosen sah, und wie sie erst vernahm, dass die Schwester morgen den wilden Bären besuchen sollte, meinte sie: "Du wirst deine drei Rosen teuer bezahlen müssen und nicht wieder zurückkehren!" Die Blonde aber sagte: "Was der Vater dem Bären versprochen hat, das will ich halten."
Am andern Tag begab sich der Bauer mit seiner Tochter zu dem Garten des Bären. Als sie eintraten, kam auch schon der Bär angetrottet und fragte: "Ist das die Tochter, die sich die drei Rosen gewünscht hat?" - "Ja", erwiderte der Vater. "Lass sie bis zum Sonnenuntergang bei mir", sprach der Bär. "Es soll ihr kein Leid geschehen und wird sie nicht gereuen." Dem Bauern fiel es schwer, die Tochter so mutterseelenallein bei dem wilden Tier zu lassen, und er dachte den ganzen Tag über voll Sorge an sie. Doch er hätte sich nicht mit solchen Gedanken zu quälen brauchen. Denn als der Bär mit dem Mädchen allein war, nahm er es behutsam bei der Hand und führte es in ein herrliches Lustschloss, das zwischen Bäumen und blühenden Sträuchern versteckt mitten in dem Garten lag. Er zeigte ihm alle die prunkvollen bemalten Räume und auch die Schmuckschränke, in denen es nur so gleißte und funkelte von Gold, Silber, Perlen und Edelsteinen. So etwas hatte die einfache Bauerntochter noch nie gesehen, und sie konnte ihre Augen fast nicht mehr abwenden von all den Herrlichkeiten. "Wähle für dich aus, was dir am besten gefällt", sprach der Bär. "Ich will es dir schenken, wenn du morgen noch einmal allein zu mir in den Garten kommst." Das Mädchen versprach es, suchte sich eine Halskette und einen Ring aus und kehrte am Abend vergnügt nach Hause zurück.
Als die Schwarzhaarige den kostbaren Schmuck sah, wurde sie blass vor Neid. Und weil sie vermutete, dass die Schwester beim nächsten Besuche womöglich noch reicher beschenkt werden könnte, suchte sie ihr wiederum Furcht vor dem Bären einzureden und sie so weit zu bringen, ihr Versprechen nicht einzuhalten und lieber daheim zu bleiben. Aber all ihr Zureden und Einflüstern war umsonst. Da stand sie in der Nacht heimlich auf, raffte die Kleider und Schuhe der Schwester zusammen und versteckte sie in der Scheune unter dem Heu. Wohl eine Stunde lang suchte die Blonde am andern Morgen nach ihren Kleidern und ahnte bald, dass die neidische Schwester ihre Hände im Spiel hatte. Doch sie ließ sich in ihrem Entschluss, dem Bären ihr Wort zu halten, nicht beirren, zog ihre alte zerwaschene und geflickte Küchenschürze an und ging barfuss vom Hofe.
Weil sie sich aber beim Suchen zu lange aufgehalten hatte, kam sie verspätet im Garten an. Da stand der Rosenstrauch mit traurig leblosen Zweigen, und die Rosen hingen blass und halb verwelkt zwischen den Blättern. "Es ist auch so totenstill überall", dachte sie und rief mit banger Stimme nach dem Bären. Niemand gab Antwort. Weinend irrte sie von einem Ende des Gartens zum andern und lockte und rief: "Komm, komm mein Bär! Wo bist du denn, mein liebes Tier?" Da hörte sie endlich aus dem Rosenstrauch hervor etwas wimmern und winseln, lief drauf zu und sah den Bären wie tot auf dem Moose liegen. Als sie aber mit ihren Händen die Zweige und Blüten berührte, um dem Tier den Weg freizumachen, richteten sich die welken Ranken und Blätter wieder auf, die Rosen dufteten und leuchteten, und der Bär schlug die Augen auf, kroch aus dem Dickicht hervor, streifte daran seinen zottigen Pelz ab und stand als ein schöner, junger Prinz vor dem Mädchen. "Nun bin ich unglücklicher, verwunschener Königssohn endlich befreit!" sprach er. "Deiner Liebe und Treue, liebes Mädchen, habe ich mein neues Leben zu danken, und darum will ich dich zu meiner Frau und Königin machen!" Unter dem Rosenstrauch gab er ihr den Verlobungskuss, und bald darauf hielten sie Hochzeit und lebten glücklich miteinander bis an ihr Ende.
Einstürzende Neubauten: "Total Eclipse of the Sun" - barfuß, ohne Socken (Paris 2010 / youtube)
The painting "Sun Light and Shadow from a Scaffold and Veil on my Window Board" placed again on the same windowsill in different sun light and shadows from the same scaffold and veil
Das Bild "Licht Schatten von Gerüst und Schleier auf meinem Fensterbrett" wieder auf dem selben Fensterbrett mit anderem Sonnenlicht und Schatten von demselben Gerüst und dem selben Schleier.
Englisch score: Deutsch: Partitur Stimme Notenauszug instrumentieren orchestrieren komponieren Filmmusik Grund einkerben Striemen Auswertung Punktestand Spielergebnis Treffer erzielen Tor erzielen (z.B.: Fußball)
Part of: "Paper from the abandoned cement plant - The invention of drawing" auf dem Fensterbrett "Scaffold Masking Shroud Gerüst Maskierung Schleier" Blick durchs Fenster auf das Gerüst, Sommer 2013 / "Memento - zeitweilige Entnichtung" paper from the abandoned cement plant // colors blue + yellow = green Farben blau + gelb = grün
Foto 019 28.7.2013 passen tut da jeder Titel: Moos unter Bäumen, unter Steinen, unter Wasser, bunte Steine, Laurins Rosengarten, goldener Faden, Minarette des heiligen Antonius, roter Faden, Meer der Stille, versteinerte Nackenrolle, Spectre de la rose, Granatapfel im Spiegel, Fäden stutzen, Last der Liebe, Himmelsleiter, im Haus der Schrecken, Puppenstube, Öffnung des Kokons, Prokrustesbett, daydreaming, sewing pattern, schnittmuster, kaleidoscope, djoser, bermuda dreieck, sonnenuhr, morgenlicht, abendlicht, mittagslicht, sonnige Ecke, cubus, kleid eines Engels, bienen, bienenstock, tee, dreamsketch, golgatha, die Farbe blau, die Farbe rot, damasttrommel, ahab, Undine, blühen verblühen, 33 35 i ching i ging radix wurzel, narrenturm, der alte mann und das meer josef II schale des töpfers acker webstuhl instrument nicht ohne ton kein instrument ohne ton farbrausch hitze andalusisch….austauschbar….#töpfer #ziegelbrenner #dibutades #schatten #shadow #schattenriß #silhouette #licht #light #sunny #sonnig #summer #sommer #sun #sonne #hochsommer #midsummer #kunst #art #mythos #märchen #drawing #painting #gemälde #zeichnung #zeichnen #canvas #leinwand #textur #texture #wave #welle #sea #meer #ocean #ozean #gouache #farbnuancen #yellow #gelb #green grün #pencil #bleistift #black #schwarz #red #rot #band #stele #skizze #sketch #note #notiz #diary #tagebuch #sonnenuntergang #sonnenaufgang #schrift #buchstabe #letter #schreiben #handschrift #schiftzeichen #notenschrift #vergilbt #ausgebleicht #verblichen