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Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

in der Schweiz

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

.

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

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ISO : Auto

 

Weissabgleich : -

 

Bearbeitung : -

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Hurni121019 KantonThurgau

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung / Ergänzung des Textes: 10.11.12

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NIF

Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

in der Schweiz

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

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Zeit in Sekunden : -

 

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Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

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Zeit in Sekunden : -

 

ISO : Auto

 

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Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

.

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

.

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

.

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : Auto

 

Weissabgleich : -

 

Bearbeitung : -

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Hurni121019 KantonThurgau

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung / Ergänzung des Textes: 10.11.12

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NIF

Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

in der Schweiz

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

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Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

in der Schweiz

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : Auto

 

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Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

in der Schweiz

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

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ISO : Auto

 

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Hurni121019 KantonThurgau

 

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Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

.

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

.

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

.

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : Auto

 

Weissabgleich : -

 

Bearbeitung : -

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NIF

Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

in der Schweiz

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : Auto

 

Weissabgleich : -

 

Bearbeitung : -

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Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

in der Schweiz

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : Auto

 

Weissabgleich : -

 

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Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

in der Schweiz

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : Auto

 

Weissabgleich : -

 

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Hurni121019 KantonThurgau

 

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Letzte Aktualisierung / Ergänzung des Textes: 10.11.12

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Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

.

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

.

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

.

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : Auto

 

Weissabgleich : -

 

Bearbeitung : -

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Hurni121019 KantonThurgau

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung / Ergänzung des Textes: 10.11.12

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NIF

Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

in der Schweiz

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : Auto

 

Weissabgleich : -

 

Bearbeitung : -

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Hurni121019 KantonThurgau

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung / Ergänzung des Textes: 10.11.12

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Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

in der Schweiz

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : Auto

 

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Hurni121019 KantonThurgau

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung / Ergänzung des Textes: 10.11.12

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Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

in der Schweiz

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

.

.

Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

.

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

.

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : Auto

 

Weissabgleich : -

 

Bearbeitung : -

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Hurni121019 KantonThurgau

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung / Ergänzung des Textes: 10.11.12

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NIF

Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

in der Schweiz

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : Auto

 

Weissabgleich : -

 

Bearbeitung : -

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Hurni121019 KantonThurgau

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung / Ergänzung des Textes: 10.11.12

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NIF

Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

in der Schweiz

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : Auto

 

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Hurni121019 KantonThurgau

 

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Letzte Aktualisierung / Ergänzung des Textes: 10.11.12

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Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

in der Schweiz

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

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( BeschriebSchlossWellenberg KantonThurgau SchlossWellenberg Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude

Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : Auto

 

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Hurni121019 KantonThurgau

 

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Letzte Aktualisierung / Ergänzung des Textes: 10.11.12

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Schloss Wellenberg / Welebärg ( Château / Castle ) in Wellhausen im Kanton Thurgau

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Schloss Wellenberg / Welebärg

 

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Das Schloss Wellenberg / Welebärg steht in Wellhausen im Kanton Thurgau in der Schweiz

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Schloss Wellenberg ( "Berg des Wello" ) das von waldiger, dem Immenberg vorge-

lagerter Höhe einen Teil des Thurtales und des Seerückens beherrscht, wird erst-

mals in den Urkunden 1259 erwähnt.

 

Damals lag Ulrich von Wellenberg mit seinen beiden Neffen zu Z.ürich in Haft, weil

er das Interregnum wie viele seiner Standesgenossen zu Wegelagerei und

Plünderung von Kaufmannszügen missbraucht und den Zürchern manchen Schaden

auf den Landstrassen zugefügt hatte.

 

Sie berannten und verbrannten seine Burg und zwangen ihn, Urfehde zu schwören.

Die Angehörigen seines Geschlechtes, das laut der Zürcher Wappenrolle schwarze

Adlersflügel in goldenem Grunde führte, besaßen später Wohnrecht in der S.tadt

F.rauenfeld und residierten wohl zeitweilig im Schlosse.

 

1370 kam der Wellenberg für kurze Frist in die Hände der Edlen von S.trass, die ver-

armten und den Besitz, ein Lehen der R.eichenau, 1385 an die Herren von Hohen-

landenberg weitergaben.

 

Die Gerichtsbarkeit über Wellhausen und T.hundorf samt den benachbarten Höfen

sowie die Vogteien zu M.ettendorf, E.schikofen und L.ustorf bildeten den Herrschafts-

bezirk.

 

Die Landenberger, welche gleichzeitig auch im Schlosse zu F.rauenfeld und auf dem

S.onnenberg regierten, zeichneten sich im Dienste Ö.sterreichs als ritterliche Vor-

kämpfer gegen die Appenzeller aus und vermochten die ihnen anvertrauten Burgen

vor dem allgemeinen Schicksal zu bewahren; im übrigen übten sie ein willkürliches

und rauhes Regiment und waren wegen ihres Übermutes bei Städtern und Unter-

tanen gehasst und gefürchtet. Margarethe von Landenberg stiftete 1450 eine Schloss-

kaplanei, worin die Anfänge der späteren Pfarrei F.elben zu erblicken sind.

 

Zirka 1513 erwarb Jakob Mötteli von R.appenstein den Wellenberg, einer der reichsten,

aber auch habsüchtigsten Männer seiner Zeit, der das ganze Land mit Prozessen und

Händeln belästigte.

 

1537 kam die Herrschaft an die Herren von U.lm, die fast zwei Jahrhunderte auf dem

Schlosse saßen, die evangelische Lehre tatkräftig förderten und im Gerichtsherren-

stand einen hervorragenden Platz einnahmen. Gregor von U.lm verbesserte kurz vor

dem Ausbruch des 3Ojährigen Krieges das Wehrwesen und nahm sich auch der

Schiesskunst mit Eifer an.

 

Am Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die S.tadt Z.ürich das Schloss, um einen

Bekenntniswechsel in der Herrschaft zu verhüten, und setzte bis zum Sturz der

Feudalverfassung Obervögte darauf, die Jahr für Jahr ihre ausführlichen Rechen-

schaftsberichte einsandten und die Herrschaft umsichtig, oft sogar in fast pedan-

tischem Zopfstil verwalteten.

 

Das 19. Jahrhundert brachte dem Wellenberg wie den meisten thurgauischen

Schlössern als eine ausgesprochene Spekulationsperiode zahlreiche Hand-

änderungen; einmal entrann die Burg nur wegen des Wassermangels auf der

Höhe dem banalen Schicksal, in eine B.ierbrauerei umgewandelt zu werden, bis

sie endlich in Bauernhand überging, auf seinen Fluren Korn und Obst erzeugte

und vom friedlichen Herdengeläute umklungen wurde.

 

Die Burganlage ist dreiteilig. Bis zum Jahre 1830 waren die Parterreräume und im

Südosten auch das esrte Stockwerk unbewohnt. Von den Ökonomiegebäuden bis

zum Schlosse führte eine etwa 30 Meter lange Brücke von Eichenholz, wovon ein

Teil früher als Fallbrücke diente.

 

Auf drei Seiten fällt das Gelände steil ab, und nur die dritte ist zugänglich. Hier befand

sich ein jetzt ausgefüllter Graben, und auch der Turm steht der Angriffsseite gegenüber

und konnte Tor und Burgweg beschützen. Er weist sehr starke Mauern auf (bis zu einer

Stärke von 3,30 m).

 

Im südwestlichen Teil befanden sich die Verliese. Das Treppenhaus wurde 1768 er-

baut und ist wie im Sonnenberg mit Öffnungen versehen, die wahrscheinlich der

Aufnahme von Kienspänen dienten. Der heutige kleine Hof dehnte sich früher auch

über die Küche aus; der große Raum im ersten Stocke des Südbaus wird als Ritter-

saal betrachtet.

 

Seit 1900 wohnt Familie Schenkel auf dem Betrieb; ausser dem dicken Mauerwerk

des ehemaligen Turmes und den saalartigen, großen Gemächern erinnert kein

Inventarstück mehr an die adelige Vergangenheit; doch der behäbige, tannenum

rauschte Sitz mit dem unvergleichlich herrlichen Ausblick auf die Ebene der T.hur

und den blauenden Hang des Seerückens zeugt noch jetzt von herrschenden Ge-

schlechtern und einstiger Landes-Hoheit.

 

Im Jahr 2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt.

 

Im Jahr 2004 wird anlässlich der 800-Jahrfeier eine Stiftung zur Förderung der

historischen Substanz des Schlossgutes Wellenberg gegründet.

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Building Archidektur AlbumSchlösserKantonThurgau Schweiz Suisse Switzerland

Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )

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Schlössertour im Kanton T.hurgau und Z.ürich am Freitag den 19. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von O.stermundigen über B.ern - W.interthur nach S.tammheim

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S.tammheim - R.uine der B.urg H.elfenberg - H.üttwilersee - R.uine der r.ömischen V.illa /

G.utshof von H.üttwilen - S.tutheien - S.chloss S.teinegg - H.üttwilen - S.chloss H.erdern -

H.erdern ( TG - 502m ) - K.loster K.alchrain - S.chloss F.reudenfels - K.lingenzell ( TG -

563m ) - A.menhusen K.äserei ( TG - 560m ) - S.chloss L.iebenfels - H.örhausen ( TG -

540m ) - S.chloss K.lingenberg - E.schikofen ( TG - 410m ) - S.chloss H.üttlingen - W.ell-

h.ausen ( TG - 405m ) - S.chloss W.ellenberg - F.rauenfeld

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Mit dem Z.ug von F.rauenfeld über W.interthur nach A.ndelfingen

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Mit dem F.ahrrad S.chloss A.ndelfingen -S.chloss G.oldenberg - B.urgstelle S.chlossbuck

bei H.enggart - H.ettlingen ( ZH - 433m ) - W.interthur

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Mit dem Z.ug von W.interthur über Z.ürich - B.ern zurück nach O.stermundigen

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : Auto

 

Weissabgleich : -

 

Bearbeitung : -

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Hurni121019 KantonThurgau

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung / Ergänzung des Textes: 10.11.12

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