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Heckengäu, der Venusberg im Mai

Frostiger Morgen auf dem Venusberg im Heckengäu.

Am südlichen Ortsende der 2850-Seelen-Stadtgemeinde Traismauer (PL) steht an der Abzweigung der Landesstrasse 5010 und der Venusberger Strasse diese etwa 4,3m hohe ziegelgemauerte barocke Wegkapelle - ein Pestkapelle. Sie ruht in 207m SH am Venusberg im Ried "Tobel" auf einem alten rechteckigen Grundfundament auf dem ein Sockel aufliegt. Darauf aufgemauert die Kapelle die an ihrer Vorderseite eine gefaschte hohe Rundbogenöffnung zeigt, oberhalb noch ein aufgeputzter Schlussstein. In der Kapelle, in die dreikantige Apsis eingebaut, ein gemauerter Altar der an seiner Vorderseite eine gerahmte Kartusche hat mit einem reliefierten Kreuz in einer Rundkartusche. Am Altar steht in der Mitte ein einfaches Kruzifix mit zwei grossen wertvollen polychromen barocken Pest-Figuren zu beider Seiten des Kreuzes, die den Hl.Nepomuk und den Hl.Sebastian, an einen Baum gebunden, zeigen. Sie stammen aus der Errichtungszeit der Kapelle. Dazwischen stand einst, anstatt des Kruzifixes, eine wertvolle polychrome gotische Madonna die heute in der Pfarrkirche aufgerichtet ist. Gesichert ist der Innenraum durch eine stabile kunstvolle neubarocke Eisengittertüre die überhalb in der Lünette eine goldene Krone und ein Stiftungsjahr aus dem Jahre 1899 zeigt. Die Kapelle ist an ihrer Vorderseite pilastergegliedert, darüber ein gesprengtes Kranzgesims. Die beiden Aussenseiten der Kapelle sind glatt abgemauert mit einem Kranzgesims oberhalb. An die Kapelle ist eine dreikantige polygone Apsis angestellt. Über dem Eingang ein profilierter Dreiecksgiebel mit einem blechgedeckten Satteldach oberhalb. Am First ein modernes Eisenkreuz. Stifter dieser Kapelle soll, nach der Ortschronik, der Mühlenbesitzer der Schönbauer-Mühle gewesen sein der als einziger die Pestperiode von 1712/13 in seiner Mühle überlebte. Er errichtete diese Kapelle aus Dankbarkeit für sein Überleben.

 

Standort: GPS 48.345349, 15.740733

Denkmalschutz OID 73692 nach § 2a

EvoBus GmbH

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601 V (Venusberg, Uniklinikum Süd - Bonn Hauptbahnhof)

Camera: Hasselblad SWC

Lens: Carl Zeiss Biogon 38mm f4.5

Film: Ilford SFX

Filter: Heliopan RG715

Lab: Prolab, Stuttgart

Landschaft im Heckengäu - Blick auf den Venusberg

Am nördlichen Ortsrand der 400-Seelen-Gemeinde Waldlesberg (GM Traismauer, PL) steht an der Gabelung der Oberndorfer Strasse und der Waldlesberger Strasse, am alten Anger des Dorfes, dieser etwa 4m hohe ziegelgemauerte barocke Breitpfeilerbildstock. Er ruht am Fusse des Venusberges in 207m SH im Ortsried auf einem breiten erneuerten Grundfundament auf dem der Breitpfeiler aufgemauert ist. Er hat unterhalb einen rechteckigen schmalen Sockel auf dem Bildstock aufliegt. Dazwischen ein gekehlter leicht vorkragender Sims. Im Bildstock eine breite Rundbogennische in der ein erneuertes polychromes Blechbild der Hl.Dreifaltigkeit zu sehen ist vom Typus Marienkrönung. Geschaffen hat das Heiligenbild die Künstlerin Helma Steurer 1977. In der Mitte seitlich ein gesprengter Kordonsims. Über der Nische ein profiliertes Kranzgesims, darüber ein kleines ziegelgedecktes Satteldach. Darüber ein kleiner Attikaaufsatz mit seitlichen Voluten und einer kleinen quadratischen Nische darin in der heute ein einfaches Holzkreuz montiert ist. Darüber eine gestufte Deckplatte auf der ein gekuppelter Aufsatz mit einem heute fehlenden Steinkreuz darauf zu sehen ist. Der Breitpfeiler wurde Ende der grossen Pestperiode von 1679 errichtet zum Gedenken der im Ort verstorbenen und an das grosse Judenpogrom von 1348 bis 1353. Diese schlimmen Juden-Pestpogrome wurden während der ersten grossen Pestwelle in Europa zu dieser Zeit durchgeführt. Den Juden wurden damals vorgeworfen Brunnen vergiftet zu haben um alle Christen zu ermorden. Diese Pogrome und Vertreibungen führten dazu, dass danach kaum noch Juden in Mitteleuropa existierten. Ursprünglich stand der Breitpfeiler an der anderen Seite der Oberndorfer Strasse, dort war er jedoch dem Ortsausbau im Wege und wurde daher 1977 an seinen heutigen Standort versetzt.

 

Standort: GPS 48.341838, 15.739171

Denkmalschutz OID 73693 nach § 2a

Mit ihren Botanischen Gärten unterhält die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn einen der ältesten dokumentierten und traditionsreichsten Botanischen Gärten Deutschlands. Unter dem Motto „Erforschen, Erhalten, Erklären, Erleben“ werden dort auf ca. 12 ha etwa 11.000 Pflanzenarten kultiviert. Die Anlagen sind über drei Standorte verteilt, von denen der historische Schlossgarten rings um das Schloss Clemensruh in Bonn-Poppelsdorf den größten und bekanntesten Teil ausmacht. Weiterhin gibt es den öffentlichen Garten für die spezielle Nutzpflanzensammlung sowie den nicht-öffentlichen Melbgarten auf dem Venusberg.

 

Kernaufgabe der Gärten als universitärer Einrichtung sind Forschung und Lehre. Hierfür wird in großem Umfange Anschauungs- und Untersuchungsmaterial zur Verfügung gestellt. Die Botanischen Gärten sind aber ebenfalls Naherholungsraum der Bonner Bürger sowie Veranstaltungs- und Begegnungsort der Universität. Mit durchschnittlich 140.000 Besuchern im Jahr sind die Gärten das größte Schaufenster der Universität für die Bevölkerung.

 

Die Wurzeln des Botanischen Gartens reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Am Ort des heutigen Gartens stand im Mittelalter eine Wasserburg, seit etwa 1340 ein Besitz der Kurfürsten von Köln.

 

Etwa um das Jahr 1650 ist am Schloss ein Renaissancegarten mit Orangerien nachgewiesen. Über 200 Jahre befand sich seitdem hier ein Lustgarten der Kurfürsten von Köln. Häufig wurde der Garten in Kriegszeiten zerstört, wurde jedoch immer wieder an gleicher Stelle im gerade aktuellen Stil der Gartenkunst neu errichtet.

Parkhaus am Uniklinikum Bonn auf dem Venusberg.

Car park at Bonn University Hospital on the Venusberg.

@ Venusberg, Lummen, Limburg, Belgium

New Year Eve with the Wild Boars of Venusberg

Rock with so-called "druid's bowls" on the Fenatsberg.

It's interesting, that the Fenatsberg in the 17th century was known as "hill of venus" and the rural locals are calling it the "devil's hill". It's told that the elderly went to pray there.

 

Schüsselstein mit Druidenschüsseln auf dem Fenatsberg im Fichtelgebirge.

Interessant ist, dass der Fenatsberg im 17.Jd. als Venusberg bekannt war und von der ansässigen Bevölkerung wird er als "Teufelsberg" bezeichnet. Es wird erzählt, die Alten seien zum Beten dahin gegangen.

Siehe de.wikipedia.org/wiki/Fenatsberg

Die Morgensonne vertreibt den Rauhreif auf dem Venusberg im Heckengäu.

November Morgen auf dem Venusberg im Heckengäu. Die Sonne vertreibt den Frühnebel und den Rauhreif.

Camera: Rolleicord Vb

Lens: Schneider Kreuznach Xenar 75mm f3.5

Film: Fomapan

Lab: Prolab, Stuttgart

Camera: Hasselblad SWC

Lens: Carl Zeiss Biogon 38mm f4.5

Film: Ilford SFX

Filter: Heliopan RG715

Lab: Prolab, Stuttgart

Treppenhausgeländer im Parkhaus des Uniklinikums Bonn Venusberg.

Staircase railing in the car park of the University Hospital Bonn Venusberg.

November Morgen auf dem Venusberg im Heckengäu. Die Sonne vertreibt den Frühnebel und den Rauhreif.

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