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Antebellum plantation, Charleston, South Carolina; digital copy of slide. Complete indexed photo collection at WorldHistoryPics.com.

Antebellum plantation, Charleston, South Carolina; digital copy of slide. Complete indexed photo collection at WorldHistoryPics.com.

Slave quarters, Kralendijk, Bonaire

Bonaire - Salt Workers Slave House

Built in 1786, the arched staircase of the Maison des Esclaves has become a symbolic image of the horrors of slavery.

Abandoned slave houses off of the River Road in Louisiana. 3.2014

Behind the family is a warehouse that was used by the West Africa Trading Company. There is one across the river that was used by the French.

The river used to be full of cutters travelling with tide, sail and oars. Now it is empty, and expensive roads are being built. Perhaps somebody should arrange a trip to the Rhine. I've seen a tug pulling a couple of tenders, this is run by a Lebanese. Also Hidden Gambia bring their visitors by boat. www.hiddengambia.com

If anyone has old photos or information about this river's past please let me know. Local knowledge is a bit vague.

There is a similar building that is claimed by 'guides' to be an old slave house. It isn't, good try folks.

This beautiful building has a dark past. It wa a busy slave trading center during the 18th and 19th centuries.

Carnton Plantation, Franklin, TN

this is the window at the "maison d'esclaves" in senegal. the most westerly point in africa where captives were held before shipped off into america into slavery. the window was maybe 3" wide.

on the property where the Civil War battle of Richmond took place.

Ile de Goree Slavehouse, Senegal

 

October 2005

cooking oils and such

Psalm 23 in a form of pidgin.

Carnton Plantation, Franklin, TN

Graffiti surrounds a barred interior window in the Goreê slavehouse.

The slavemasters kept house behind these doors, directly over the heads of the slaves just below.

Slavehouse in Goree...

Old tractor used on the plantation

Tourists look out the Door Of No Return in the Goreê slavehouse. Sold slaves would be pushed through this door and out to waiting slave ships. For most, it is the last time they would ever see their homeland.

The slavehouse on the Ile e Goree.

Old tractor used on the plantation

Der 25.11.2025 war in Elmina warm und trocken, mit klarer Sicht und kräftiger Brise vom Atlantik. Die Sonne stand hoch, das Meer war laut, und die Stadt wirkte trotz Feiertag von Fischerei und Küstenalltag geprägt.

 

Elmina liegt in der Central Region von Ghana und ist eine der ältesten dauerhaft bestehenden europäischen Siedlungen südlich der Sahara. Im Zentrum der Stadtgeschichte steht Elmina Castle, auch bekannt als Fort São Jorge da Mina. Die Festung wurde 1482 von den Portugiesen errichtet und gilt als das älteste erhaltene europäische Bauwerk in Subsahara-Afrika. Ursprünglich diente das Fort der Sicherung des Goldhandels, von dem sich der Name „da Mina“ ableitet. Elmina entwickelte sich dadurch früh zu einem zentralen Knotenpunkt europäischer Handelsinteressen an der westafrikanischen Küste.

Im Jahr 1637 wurde Elmina Castle von den Niederländern erobert und blieb bis 1872 unter niederländischer Kontrolle, bevor es an die Briten überging. Während der niederländischen Zeit wandelte sich die Funktion des Forts zunehmend. Der transatlantische Sklavenhandel gewann an Bedeutung, und Elmina Castle wurde zu einem der wichtigsten Umschlagplätze für versklavte Menschen an der Goldküste. Menschen aus dem Hinterland wurden über Handelsrouten an die Küste gebracht, in den Verliesen des Schlosses festgehalten und anschließend über den Atlantik verschifft.

Die bauliche Struktur des Schlosses verdeutlicht diese Nutzung. Unterirdische Verliese, getrennt nach Männern und Frauen, sind bis heute erhalten. Oberhalb dieser Räume befanden sich Verwaltungsbüros, Wohnräume europäischer Beamter, Lager und militärische Einrichtungen. Diese räumliche Trennung zeigt die kolonialen Machtverhältnisse und die Organisation der Sklaverei als wirtschaftliches System.

Ergänzend zu Elmina Castle prägt Fort São Jago da Mina, auch bekannt als Fort St. Jago oder Fort Coenraadsburg, das historische Stadtbild. Die Festung liegt auf einem Hügel östlich der Stadt und wurde ursprünglich von den Portugiesen im 16. Jahrhundert errichtet. Die heutige Struktur geht überwiegend auf den Ausbau durch die Niederländer im 17. Jahrhundert zurück. Fort St. Jago diente der militärischen Kontrolle über Elmina Castle und die umliegende Küste. Durch seine erhöhte Lage bot es strategische Sicht über Stadt, Lagune und Meer.

In der Stadt Elmina existieren zudem historische Wohnhäuser, die oft als Slave Houses bezeichnet werden. Diese Gebäude stehen im Zusammenhang mit der Geschichte der Sklaverei und der afro-europäischen Handelsgesellschaften. Sie wurden von Händlern, lokalen Eliten oder Rückkehrern aus der afrikanischen Diaspora genutzt und sind Teil des komplexen sozialen Gefüges, das durch den Sklavenhandel entstand. Zusammen bilden Schloss, Fort und Stadt ein dichtes historisches Ensemble, das die koloniale Vergangenheit und ihre langfristigen Folgen dokumentiert.

 

Die Küstenlandschaft von Elmina ist geprägt vom offenen Atlantik, von Strand, Sand und häufig starken Wellen. Große Wellen treffen hier direkt auf die Küste, da natürliche Schutzstrukturen wie Riffe nur begrenzt vorhanden sind. Diese Bedingungen beeinflussen die Form des Strandes ebenso wie die tägliche Arbeit der Küstengemeinden. Der Sand wird kontinuierlich durch Brandung und Strömungen umgelagert, was zu sichtbaren Veränderungen entlang der Küstenlinie führt.

Ein prägendes Element der Küste sind die traditionellen hölzernen Fischerkanus. Diese Boote werden handwerklich gefertigt und sind an die rauen Bedingungen des Meeres angepasst. Sie sind oft farbig bemalt und tragen Symbole, Schriftzüge oder religiöse Motive. Die Kanus liegen tagsüber am Strand oder nahe der Lagune und werden zu festen Zeiten für die Fischerei genutzt.

Die Fischerei ist eine der wichtigsten wirtschaftlichen Grundlagen Elminas. Gefischt wird überwiegend küstennah mit Netzen und einfachen Geräten. Die großen Wellen erfordern Erfahrung und genaue Kenntnisse der Strömungen, Windverhältnisse und Gezeiten. Dieses Wissen wird innerhalb der Gemeinschaften über Generationen weitergegeben. Der Fang wird direkt am Strand angelandet, sortiert und entweder frisch verkauft oder weiterverarbeitet.

Ökologisch bildet die Küstenzone von Elmina einen sensiblen Übergangsraum zwischen Meer, Lagune und Stadt. Die Lagune hinter Elmina Castle ist ein wichtiges Ökosystem für verschiedene Vogelarten und aquatische Organismen. Gleichzeitig ist dieser Raum durch Verschmutzung, Sedimenteintrag und Urbanisierung belastet. Der Küstenbereich selbst ist Lebensraum für zahlreiche Meeresorganismen und dient Seevögeln als Nahrungsgebiet.

Die salzhaltige Luft, hohe Luftfeuchtigkeit und die starke Brandung wirken dauerhaft auf historische Bauwerke ein. Dies stellt eine besondere Herausforderung für den Erhalt von Elmina Castle und Fort St. Jago dar. Die unmittelbare Nähe von aktiver Fischerei, urbanem Leben und historischen Monumenten macht die enge Verbindung von Natur, Umweltbedingungen und Geschichte deutlich sichtbar.

 

Elmina mit Elmina Castle, Fort St. Jago, historischen Wohnhäusern und der aktiven Küste ist Teil zentraler historischer Routen entlang der ghanaischen Küste und wird im Zusammenhang mit Sklaverei, Kolonialgeschichte und maritimer Kultur besucht.

 

Wikipedia: en.wikipedia.org/wiki/Elmina_Castle

 

Kamera und Objektiv:

Sony ILCE-7CR und Sony SEL24240

 

Bildinformation:

12MP - 3465 x 3465 px - ca. 3 bis 6MB

Bildbearbeitung: Adobe Photoshop Express

 

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Old tractor used on the plantation

Der 25.11.2025 war in Elmina warm und trocken, mit klarer Sicht und kräftiger Brise vom Atlantik. Die Sonne stand hoch, das Meer war laut, und die Stadt wirkte trotz Feiertag von Fischerei und Küstenalltag geprägt.

 

Elmina liegt in der Central Region von Ghana und ist eine der ältesten dauerhaft bestehenden europäischen Siedlungen südlich der Sahara. Im Zentrum der Stadtgeschichte steht Elmina Castle, auch bekannt als Fort São Jorge da Mina. Die Festung wurde 1482 von den Portugiesen errichtet und gilt als das älteste erhaltene europäische Bauwerk in Subsahara-Afrika. Ursprünglich diente das Fort der Sicherung des Goldhandels, von dem sich der Name „da Mina“ ableitet. Elmina entwickelte sich dadurch früh zu einem zentralen Knotenpunkt europäischer Handelsinteressen an der westafrikanischen Küste.

Im Jahr 1637 wurde Elmina Castle von den Niederländern erobert und blieb bis 1872 unter niederländischer Kontrolle, bevor es an die Briten überging. Während der niederländischen Zeit wandelte sich die Funktion des Forts zunehmend. Der transatlantische Sklavenhandel gewann an Bedeutung, und Elmina Castle wurde zu einem der wichtigsten Umschlagplätze für versklavte Menschen an der Goldküste. Menschen aus dem Hinterland wurden über Handelsrouten an die Küste gebracht, in den Verliesen des Schlosses festgehalten und anschließend über den Atlantik verschifft.

Die bauliche Struktur des Schlosses verdeutlicht diese Nutzung. Unterirdische Verliese, getrennt nach Männern und Frauen, sind bis heute erhalten. Oberhalb dieser Räume befanden sich Verwaltungsbüros, Wohnräume europäischer Beamter, Lager und militärische Einrichtungen. Diese räumliche Trennung zeigt die kolonialen Machtverhältnisse und die Organisation der Sklaverei als wirtschaftliches System.

Ergänzend zu Elmina Castle prägt Fort São Jago da Mina, auch bekannt als Fort St. Jago oder Fort Coenraadsburg, das historische Stadtbild. Die Festung liegt auf einem Hügel östlich der Stadt und wurde ursprünglich von den Portugiesen im 16. Jahrhundert errichtet. Die heutige Struktur geht überwiegend auf den Ausbau durch die Niederländer im 17. Jahrhundert zurück. Fort St. Jago diente der militärischen Kontrolle über Elmina Castle und die umliegende Küste. Durch seine erhöhte Lage bot es strategische Sicht über Stadt, Lagune und Meer.

In der Stadt Elmina existieren zudem historische Wohnhäuser, die oft als Slave Houses bezeichnet werden. Diese Gebäude stehen im Zusammenhang mit der Geschichte der Sklaverei und der afro-europäischen Handelsgesellschaften. Sie wurden von Händlern, lokalen Eliten oder Rückkehrern aus der afrikanischen Diaspora genutzt und sind Teil des komplexen sozialen Gefüges, das durch den Sklavenhandel entstand. Zusammen bilden Schloss, Fort und Stadt ein dichtes historisches Ensemble, das die koloniale Vergangenheit und ihre langfristigen Folgen dokumentiert.

 

Die Küstenlandschaft von Elmina ist geprägt vom offenen Atlantik, von Strand, Sand und häufig starken Wellen. Große Wellen treffen hier direkt auf die Küste, da natürliche Schutzstrukturen wie Riffe nur begrenzt vorhanden sind. Diese Bedingungen beeinflussen die Form des Strandes ebenso wie die tägliche Arbeit der Küstengemeinden. Der Sand wird kontinuierlich durch Brandung und Strömungen umgelagert, was zu sichtbaren Veränderungen entlang der Küstenlinie führt.

Ein prägendes Element der Küste sind die traditionellen hölzernen Fischerkanus. Diese Boote werden handwerklich gefertigt und sind an die rauen Bedingungen des Meeres angepasst. Sie sind oft farbig bemalt und tragen Symbole, Schriftzüge oder religiöse Motive. Die Kanus liegen tagsüber am Strand oder nahe der Lagune und werden zu festen Zeiten für die Fischerei genutzt.

Die Fischerei ist eine der wichtigsten wirtschaftlichen Grundlagen Elminas. Gefischt wird überwiegend küstennah mit Netzen und einfachen Geräten. Die großen Wellen erfordern Erfahrung und genaue Kenntnisse der Strömungen, Windverhältnisse und Gezeiten. Dieses Wissen wird innerhalb der Gemeinschaften über Generationen weitergegeben. Der Fang wird direkt am Strand angelandet, sortiert und entweder frisch verkauft oder weiterverarbeitet.

Ökologisch bildet die Küstenzone von Elmina einen sensiblen Übergangsraum zwischen Meer, Lagune und Stadt. Die Lagune hinter Elmina Castle ist ein wichtiges Ökosystem für verschiedene Vogelarten und aquatische Organismen. Gleichzeitig ist dieser Raum durch Verschmutzung, Sedimenteintrag und Urbanisierung belastet. Der Küstenbereich selbst ist Lebensraum für zahlreiche Meeresorganismen und dient Seevögeln als Nahrungsgebiet.

Die salzhaltige Luft, hohe Luftfeuchtigkeit und die starke Brandung wirken dauerhaft auf historische Bauwerke ein. Dies stellt eine besondere Herausforderung für den Erhalt von Elmina Castle und Fort St. Jago dar. Die unmittelbare Nähe von aktiver Fischerei, urbanem Leben und historischen Monumenten macht die enge Verbindung von Natur, Umweltbedingungen und Geschichte deutlich sichtbar.

 

Elmina mit Elmina Castle, Fort St. Jago, historischen Wohnhäusern und der aktiven Küste ist Teil zentraler historischer Routen entlang der ghanaischen Küste und wird im Zusammenhang mit Sklaverei, Kolonialgeschichte und maritimer Kultur besucht.

 

Wikipedia: en.wikipedia.org/wiki/Elmina_Castle

 

Kamera und Objektiv:

Sony ILCE-7CR und Sony SEL24240

 

Bildinformation:

12MP - 3465 x 3465 px - ca. 3 bis 6MB

Bildbearbeitung: Adobe Photoshop Express

 

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Old tractor used on the plantation

Old tractor used on the plantation

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