View allAll Photos Tagged Selbstschutz

   

Bottrop

Ruhrgebiet

NRW

  

„... Ja Lothar, das hier sind die Überreste der ehemaligen Sommerrodelbahn an der Skihalle in Bottrop. Das alles ist dort, auch wenn ich nicht hier bin. Vielleicht etwas verloren dastehend Aber vergessen? Wie kann ein Ort überhaupt vergessen sein? Wenn ich mich nicht mehr an ihn erinnere, verschwindet er dann wirklich? Für mich können Orte ihre Funktion verlieren, aber letztlich bleiben sie doch da. Sind ein Teil der Umgebung, der Landschaft. Ich und Du, wir können uns manchmal vergessen. Aber ein Ort? Nein, das sehe ich anders. Wenn wir die Orte nicht mehr nutzen, kehrt irgendwann und irgendwie ein anderes Leben dorthin zurück. Dann erinnern sich andere an ihn. Liegt darin nicht auch eine Form von Hoffnung? Aber Dinge müssen ja auch immer einen Namen haben. Lost Places. Dieser Irrsinn der Pseudoanglizismen. Als wären Orte wie dieser nicht schon so spannend genug. Nein, ich muss ihnen unbedingt noch eine besondere Kategorie, ein herausstellendes Prädikat geben. Damit auch bloß jemand hinsieht. Und seine Blicke direkt in eine bestimmte Richtung gezwängt werden... Ich werde dann aus Selbstschutz lieber blind... Entschuldigung, aber ich halte nichts von Fotografen, die nur fotografieren, um... Ja, was eigentlich? Ach, egal. Heute ist wieder einer dieser Tage, an denen ich mich um Kopf und Kragen schreibe... Entschuldigung.“

  

Nelson Dialect & Mr. Slipz - Seance

   

For my Monday flower greeting today, I'm using a photo from spring. There isn't much blooming outside at the moment.

And so I have this beautiful pansy for you, which, by the way, is also called "Love in Idleness".

If you take a close look at these colorful blossoms (of which there are countless color variations), you'll see something at the entrance of the flower that looks like sharp teeth.

These aren't teeth, of course, but tiny hairs that brush off the pollen from the bees that visit them.

Sometimes we encounter people who bar their teeth at us in a menacing way. But in the vast majority of cases, these teeth are not intended for attack.

Instead, this is usually (I would even say almost always) pure self-defense.

Perhaps these people have always been forced to fight for themselves, or they have been seriously injured in the past. Or they are simply convinced that it is essential to appear strong and armed. The real reasons are rarely apparent from the outside. But they are always there.

The presence of teeth is therefore not an indication of danger, but rather of sensitivity and consideration.

Unless you are a bee and land on a pansy. Then just go for it.

 

Für meinen heutigen montäglichen Blumengruß greife ich mal auf ein Foto aus dem Frühling zurück. Im Augenblick blüht ja draußen nicht übermäßig viel.

Und so habe ich dieses wunderschöne StiefmütterchenFür meinen heutigen montäglichen Blumengruß greife ich mal auf ein Foto aus dem Frühling zurück. Im Augenblick blüht ja draußen nicht übermäßig viel.

Und so habe ich dieses wunderschöne Stiefmütterchen, welches im Englischen übrigens auch "Liebe im Müßiggang", genannt wird, für Euch.

Wenn Ihr Euch diese farbenfrohen Blüten (von denen es unzählige Farbvariationen gibt) einmal aus der Nähe anseht, dann werdet Ihr am Eingang des Blütenkelches etwas sehen, was wie scharfe Zähne aussieht.

Das sind natürlich keine Zähne sondern kleine Härchen, die von den Bienen, die sie besuchen, den Blütenstaub abzustreifen. Ganz zärtlich natürlich.

Manchmal begegnen wir auch Menschen, die uns gefährlich die Zähne zeigen. Doch in den allermeisten Fälen sind auch diese nicht für einen Angriff gedacht.

Stattdessen ist dies meist (ich möchte sogar behaupten fast immer) reiner Selbstschutz.

Vielleicht waren diese Menschen bisher immer gezwungen für sich zu kämpfen oder sie wurden in der Vergangenheit starkt verletzt. Oder sie sind einfach davon überzeugt, dass es unabdingbar stark und bewaffnet zu erscheinen. Die tatsächlichen Gründe kann man von außen selten erkenne. Doch es gibt sie immer.

Das Vorhandensein von Zähnen ist somit kein indiz für Gefahr, Wohl aber für Sensibilät und Rücksicht. Manchmal beissen diese Menschen doch zu.

Es sei denn Ihr seid eine Biene und landet auf einem Stiefmütterchen. Dann geht einfach drauf los.

My personal Lotus Effect was one of joy and excitement. Because here in Khao Sam Roi Yot National Park in Thailand, I saw a lotus blossom in real life for the first time.

But the actual Lotus Effect describes the plant's ability to cleanse itself thanks to a special coating on its leaves. Dirt literally simply rolls off it.

And so, my Monday flower greeting today contains two wishes.

First, that you find the beauty you've heard so much about (in nature, in others, or in yourself). And, that in times of crisis, you have sufficient resilience and self-protection to cleanse yourself again and again when things get "dirty."

Since I took this photo with a telephoto lens, I didn't notice the red dragonfly on the left blossom until I got home, when I saw the photo on my computer monitor. So, I had an extra surprise.

 

Mein persönlicher Lotus Effekt war Freude und Begeisterung. Denn hier in Khao Sam Roi Yot Nationalpark in Thailand habe ich das erste Mal eine Lotus Blüte in Natura gesehen.

Doch der eigentliche Lotus Effekt beschreibt die Fähigkeit der Pflanze,sich auf Grund einer besonderen Beschichtung der Blätter, selbst zu reinigen. Schmutz perlt also im wahrsten Sinne des Wortes, einfach von ihr ab.

Und so beinhaltet mein montäglicher Blumengruß heute zwei Wünsche.

Zum einen dass Ihr die Schönheit findet, von der Ihr schon so viel Gehört habt (in der Natur, in anderen oder in Euch selbst). Und, dass Ihr in Krisenzeiten über ausreichend Resilienz und Selbstschutz verfügt, um Euch, wenn es mal wieder "schmutzig" wird, immer wieder selbst zu reinigen.

Da ich dieses Foto mit dem Teleobjektiv gemacht habe, habe ich die rote Libelle auf der linken Blüte übrigens erst zu Hause bemerkt, als ich das Foto auf dem Computer Monitor gesehen habe. So hatte ich dann gleich noch eine extra Überraschung.

   

Bottrop

Ruhrgebiet

NRW

  

"...Aber vielleicht mache ich mir auch einfach nur etwas vor. Mein defensiver Pessimismus lässt sich ja nicht einfach so ausblenden. Er ist der Filter vor meinen Augen, durch den ich meine Umwelt wahrnehme...Früher habe ich Phasen meines Lebens auf Film gebannt, heute verbanne ich vieles aus meinem Leben. Diese Ausgrenzungen erfolgen nicht aus einer Ablehnung heraus, sondern eher als eine Art Selbstschutz. Ich habe Angst davor, Menschen zu enttäuschen. Darum fehlen sie auf meinen Bildern. Ich bin mir nur über meine Unsicherheit sicher...Meine sozialen Kontakte beschränken sich immer mehr nur noch auf meinen Arbeitsplatz. Die meisten halten mich dort für offen und freundlich. Wie sehr sich da die empfundene äußere Wahrnehmung von meinem tatsächlichen inneren Sein unterscheidet. Meine Offenheit macht mich verletzlich und irgendwie empfinde ich sie als störenden Fremdkörper in der Leistungsgesellschaft. Diesen Gedanken empfinde ich als krank. Und doch ist er da und lauert...Hinter meiner Freundlichkeit verberge ich gerne die Trauer, die sich ohne Vorankündigung in meine Tage drängt und die meine Stimmung beeinflusst wie das Licht der aufgehenden Sonne diesen Ort beeinflusst...Vielleicht zeige ich deshalb so gerne menschenleere Orte der Arbeit. Einen Grund dafür muss es ja geben...Ich komme mit mir selbst zurecht. Und das, was ich von mir zeige, zeige ich nur, weil es ein Teil von mir und meinem Leben ist. Ich verberge mich, aber ich bin kein Schauspieler...Das Gefühl, nicht gut genug zu sein, verfolgt mich seit meiner Kindheit. Davor bin ich auf der Flucht. Über Formen und Farben und Worte hin zur Fotografie. Das ist meine Motivation, mein Antrieb. Ich will nicht gut in etwas sein, ich will mich nur selbst anerkennen können..."

  

www.flickr.com/photos/26039820@N04/32788776451/in/album-7...

   

Schwangere Auster nennt der "Volksmund" das Gebäude -angesichts der imposanten monumentalen Wucht gewissermaßen in Notwehr - der Bau ist wirklich WOW wenn man davor auf der Treppe steht - und da hilft nur noch Lächerlichkeit als Selbstschutz: Du bist zwar gigantisch - aber trotzdem komisch. Wenn ich mir dich als schwangere Auster vorstelle, traue ich mich auch die Treppe hoch.

 

Typenbezeichnung Fa. Rosenbauer: FLF 3080/135/120

Fahrgestell: Scania P 380 CB EH2

Radstand 4700 mm

zulässige Gesamtmasse: 18000 kg

Leistung: 279 KW

 

Pumpe: Rosenbauer N 25 (2500 Liter/min bei 10 bar)

Dachmonitor RM 25 E

Löschwasservorrat: 2800 Liter

Schaummittelvorrat: 280 Liter

Pulverlöschanlage 135 kg, Fa. Minimax

CO2 – Löschanlage 120 kg

4 Bodensprühdüsen zum Selbstschutz, Leistung 70Liter/min bei 10 bar

Zugeinrichtung: Rotzler Treibmatic TR 30/6

Lichtmast Typ Flexilight, 7 x 35 Watt Xenon

   

Veritas war die römische Göttin der Wahrheit. So sagt man jedenfalls.

Oftmals gibt es eine eindeutige Wahrheit, doch wir sind nicht im Stande diese auszusprechen. Unser Mund bleibt verschlossen, obwohl die Wahrheit gesagt werden sollte.

Und dennoch schweigen wir. Wir schweigen und zergehen hin und wieder an unserem Schmerz. So enden wir im Gefühls-Chaos-Teufelskreis und verharren dort. Und hoffen, dass ein anderer merkt, wie schlecht es einem geht. Doch niemand kann Gedanken lesen und unsere Facetten sind vielfältig und beinhalten möglicherweise einen guten Selbstschutz, so dass niemand tief in dich hinein sehen kann.

Sag' etwas. Sprich, befreie dich. Es wird dir helfen... Hilf dir selbst. Habe Selbstachtung und Selbstvertrauen. Sei dir "selbst" - "bewusster", dann bist du auch selbstbewusster. ☺

© Anne Woyand

 

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Blog

sieht man in letzter Zeit häufig

 

Update: 6.4.2020: inzwischen liegen die - wie erwartet - überall auf der Straße rum. Hauptsache Selbstschutz.

 

Manche Menschen sind halt eher Halbaffen - Affen sind sozialer.

Location: Botanic Garden Linz (Austria);

Deutschland / Nordrhein-Westfalen - Schloss Körtlinghausen

 

Kallenhardt - Schloss-Route

 

Backhaus

 

Baking House

 

Schloss Körtlinghausen is a Baroque Schloss (château) in Germany's Sauerland region, roughly equidistant between Dortmund and Kassel. It is sited on the southern bank of the River Glenne and it is surrounded by a moat.

 

Beyond the moat it one of the country's largest and oldest Oak trees, which is more than a thousand years old. The circumference of the trunk just above ground level is 12.4 m (41 ft).

 

The first documented mention of a castle on the site dates from 1398.

 

The current château replaced an earlier previous moated fortress. The manor belonged to the von Schorlemer and the von Rüdenberg families till 1447 when it was acquired by the von Lürwalds. They were followed by the von Hanxleden who were in their turn succeeded by the von Westrems in 1614. Between 1645 and 1819 it belonged to the von Weichs family.

 

In 1714 Franz Otto von und zu Weichs instructed the architect Justus Wehmer to construct a replacement château in the fashionable Baroque style, and the new building was completed in 1746. The von Fürstenbergs acquired it in 1830: it has remained in this family since that time.

 

In 1945 the château was occupied by the British and became as a holding centre for refugees rendered homeless by ethnic cleansing after large parts of eastern Germany had been transferred to Poland and the Soviet Union under the terms of an agreement between the United States, the Soviet Union and their allies. Between 1956 and 1994 it was rented out for use as a training school for the Bundesverband für den Selbstschutz ("National Self-defence Association"). Between 1999 and 2004 the château underwent an extensive restoration under the direction of the then owner, Baron Dietger von Fürstenberg, whose work earned him a prize for Historic preservation. In order to finance the work the baron sold a twelfth century German manuscript document, known as the "Stammheim Missal", and which had been in his family for generations, to the Getty Museum in Los Angeles.

 

Today the château is made available for conferences, receptions and other large functions. Buildings on the north side house administrative operations for the house and its farm estate.

 

The site comprises a rectangular manor house with two detached wings, one on each side, to the north of the main building. Between them these form three sides of a four sided courtyard. To the north of that runs part of the moat, across which a continuation of the courtyard is flanked by the stable block. Within the moat, the principal island is the one on which the mansion and its detached wings stand: there is also a small "unbuilt" island to the west of that.

 

The windows of the simple rendered building are framed in sandstone. On the main building the lines of the hipped roof are interrupted by gable windows, and the roof is topped off with four substantial chimney blocks. On each of the long sides of the court-yard ("Cour d'honneur"), it is rimmed by two short pavilion-like detached wings. On the garden (south) side the double steps approaching the main arched entrance are inscribed with the date, 1721. On the court-yard side the main entrance of the main building is topped of with a double double coats of arms of the von Weichs and (in the eighteenth century, neighbouring) von Droste zu Erwitte aristocratic families.

 

The main double staircase leads to the first floor via a raised mezzanine halfway up A large ground floor reception room, with rich stucco decoration and frescoes on the ceiling, overlooks the park. The coat of arms of the Baron von Weichs who had the château built is prominently displayed along with those of each of his three successive wives.

 

The chapel is directly accessible from either of the building's two main floors. The ceiling is decorated with a geometrical stucco design incorporating the image of Mary Magdalene, to whom the chapel is dedicated. The ceiling was painted in 1727. The altar dates from 1739. The raised box (literally "patronal loggia"), constructed to be occupied by the lord of the manor and his family during services, is particularly eye-catching.

 

(Wikipedia)

 

Eine Route voller Sehenswürdigkeiten aber auch immer inmitten der eindrucksvollen Natur des Naturpark Arnsberger Wald. Sei es das historische Rathaus oder das barocke Wasserschloss - hier gibt es viel zu entdecken. Aber auch architektonische Neuheiten erwarten den interessierten Wanderer auf seinem Weg. Begeben Sie sich auf eine kleine Zeitreise in und um die ehemals kurkölnische Bergveste Kallenhardt und lassen Sie den Tag bei regional-typischen Leckereien ausklingen. Oder entdecken Sie die heimische Brennereikunst direkt vor Ort!

 

(tourismus-ruethen.de)

 

Das Schloss Körtlinghausen liegt im Sauerland an der Glenne zwischen Rüthen und Warstein im Kreis Soest. Das barocke Wasserschloss wurde im Glennetal nordwestlich von Kallenhardt (einem Ortsteil der Stadt Rüthen) erbaut. In Körtlinghausen stand die größte und mächtigste Eiche Deutschlands. Sie wurde etwa 1100 Jahre alt, war 22 m hoch und hatte einen Stammumfang von 12,4 m (knapp über dem Erdboden).

 

An der Stelle existierte eine steinerne Burganlage mit einem Wassergraben. Die Anlage war im 14. Jahrhundert im Besitz der Familien von Schorlemer und von Rüdenberg. Im Jahr 1398 kam der Schorlemersche Anteil an die von Lürwald. Nachdem die Rüdenberger zeitweise alleinige Besitzer waren, erwarb die Familie von Lürwald 1447 Haus und Besitz. Schon wenige Jahre später veräußerten sie ihn an die von Hanxleden. Im Jahr 1614 kam Körtlinghausen an die von Westrem. Von 1645 bis 1819 war es im Besitz der Familie von Weichs.

 

Das Schloss wurde 1714 von Oberjägermeister Freiherr Franz Otto von und zu Weichs nach den Plänen von Justus Wehmer erbaut. 1830 wurden die Freiherren von Fürstenberg Besitzer von Schloss Körtlinghausen, was bis heute der Fall ist. Nach 1945 wurde es als Flüchtlingsheim genutzt. Von 1956 bis 1994 war im Schloss eine Schule des Bundesverbandes für den Selbstschutz untergebracht. Für die 1999 begonnene Restaurierung und Sanierung von Körtlinghausen wurde 2004 Dietger Freiherr von Fürstenberg der Preis für Denkmalpflege in Westfalen-Lippe verliehen. Finanziert wurde das Vorhaben durch den Verkauf des Stammheimer Missale, einer bedeutenden Hildesheimer Handschrift aus dem 12. Jahrhundert, an das J. Paul Getty Museum in Los Angeles.

 

Heute wird das Schloss Körtlinghausen für festliche Veranstaltungen und Tagungen vermietet. In den nördlichen Vorgebäuden befinden sich die Verwaltung und Landwirtschaft.

 

Das Schloss diente als Drehort für den 2017 erschienenen Kinofilm Happy Burnout.

 

Zur Schlossanlage gehören das rechteckige Herrenhaus mit zwei Seitenflügeln an der Längsseite sowie der Schlosshof mit Kavaliersgebäuden. Das Herrenhaus im Teich steht auf einer von zwei Inseln. Die Fenster des schlichten, verputzten Gebäudes sind in Sandstein gerahmt. Aus dem mit Gauben bestückten Walmdach ragen vier Kamine heraus. An beiden Längsseiten sind je zwei kurze, pavillonartig vorspringende Flügel angebaut. An drei Gebäudeseiten befinden sich übergiebelte Risalite, wobei der hofseitige durch ein Dachhaus überhöht wurde. Die zweiarmige Freitreppe an der Gartenseite, mit zierlichem Altan, ist mit 1721 bezeichnet. An dem Portal der Hofseite ist das Allianzwappen derer von Weichs und von Droste zu Erwitte (Haus Füchten) angebracht.

 

Das Treppenhaus mit zweigeteiltem Lauf wird auf halber Höhe zusammengeführt. Zur Gartenseite hin, im Obergeschoss, befindet sich ein Festsaal mit Deckengemälden und reicher Stuckierung. Jeweils in den Ecken sind die Wappen des Bauherren und seiner drei Ehefrauen angebracht.

 

Die Schlosskapelle ist der hl. Maria Magdalena geweiht. Zugänge sind in beiden Geschossen des Herrenhauses. An der geometrisch stuckierten Decke ist ein Gemälde der Kapellenheiligen zu sehen. Es wurde wohl in der Zeit vor 1727 gemalt. Der Altar wurde nach 1739 gebaut. Bestimmendes Ausstattungsstück der Kapelle ist die Herrschaftsloge.

 

Die beiden Vorgebäude nach einem Entwurf von Nagel, sind im Stil stark an Bauten Wehmers angelehnt. Das westliche mit dem Allianzwappen von Weichs und von Westrem ist mit 1731 bezeichnet, das östliche mit dem Allianzwappen von Weichs und von Galen ist mit 1743 bezeichnet. Die südlich angebaute Remise wurde mit einem Glockentürmchen bekrönt. In der Mitte der dreiflügeligen Ökonomie springt ein Torrisalit hervor. Am Westflügel steht das Torhaus von 1736, es wurde 1850 aufgestockt. Der Terrassengarten mit parabelförmigem Grundriss ist über eine Zugbrücke erschlossen.

 

(Wikipedia)

Deutschland / Nordrhein-Westfalen - Schloss Körtlinghausen

 

Kallenhardt - Schloss-Route

 

In the background you can see the church tower of Kallenhardt.

 

Im Hintergrund sieht man den Kirchturm von Kallenhardt.

 

Schloss Körtlinghausen is a Baroque Schloss (château) in Germany's Sauerland region, roughly equidistant between Dortmund and Kassel. It is sited on the southern bank of the River Glenne and it is surrounded by a moat.

 

Beyond the moat it one of the country's largest and oldest Oak trees, which is more than a thousand years old. The circumference of the trunk just above ground level is 12.4 m (41 ft).

 

The first documented mention of a castle on the site dates from 1398.

 

The current château replaced an earlier previous moated fortress. The manor belonged to the von Schorlemer and the von Rüdenberg families till 1447 when it was acquired by the von Lürwalds. They were followed by the von Hanxleden who were in their turn succeeded by the von Westrems in 1614. Between 1645 and 1819 it belonged to the von Weichs family.

 

In 1714 Franz Otto von und zu Weichs instructed the architect Justus Wehmer to construct a replacement château in the fashionable Baroque style, and the new building was completed in 1746. The von Fürstenbergs acquired it in 1830: it has remained in this family since that time.

 

In 1945 the château was occupied by the British and became as a holding centre for refugees rendered homeless by ethnic cleansing after large parts of eastern Germany had been transferred to Poland and the Soviet Union under the terms of an agreement between the United States, the Soviet Union and their allies. Between 1956 and 1994 it was rented out for use as a training school for the Bundesverband für den Selbstschutz ("National Self-defence Association"). Between 1999 and 2004 the château underwent an extensive restoration under the direction of the then owner, Baron Dietger von Fürstenberg, whose work earned him a prize for Historic preservation. In order to finance the work the baron sold a twelfth century German manuscript document, known as the "Stammheim Missal", and which had been in his family for generations, to the Getty Museum in Los Angeles.

 

Today the château is made available for conferences, receptions and other large functions. Buildings on the north side house administrative operations for the house and its farm estate.

 

The site comprises a rectangular manor house with two detached wings, one on each side, to the north of the main building. Between them these form three sides of a four sided courtyard. To the north of that runs part of the moat, across which a continuation of the courtyard is flanked by the stable block. Within the moat, the principal island is the one on which the mansion and its detached wings stand: there is also a small "unbuilt" island to the west of that.

 

The windows of the simple rendered building are framed in sandstone. On the main building the lines of the hipped roof are interrupted by gable windows, and the roof is topped off with four substantial chimney blocks. On each of the long sides of the court-yard ("Cour d'honneur"), it is rimmed by two short pavilion-like detached wings. On the garden (south) side the double steps approaching the main arched entrance are inscribed with the date, 1721. On the court-yard side the main entrance of the main building is topped of with a double double coats of arms of the von Weichs and (in the eighteenth century, neighbouring) von Droste zu Erwitte aristocratic families.

 

The main double staircase leads to the first floor via a raised mezzanine halfway up A large ground floor reception room, with rich stucco decoration and frescoes on the ceiling, overlooks the park. The coat of arms of the Baron von Weichs who had the château built is prominently displayed along with those of each of his three successive wives.

 

The chapel is directly accessible from either of the building's two main floors. The ceiling is decorated with a geometrical stucco design incorporating the image of Mary Magdalene, to whom the chapel is dedicated. The ceiling was painted in 1727. The altar dates from 1739. The raised box (literally "patronal loggia"), constructed to be occupied by the lord of the manor and his family during services, is particularly eye-catching.

 

(Wikipedia)

 

Eine Route voller Sehenswürdigkeiten aber auch immer inmitten der eindrucksvollen Natur des Naturpark Arnsberger Wald. Sei es das historische Rathaus oder das barocke Wasserschloss - hier gibt es viel zu entdecken. Aber auch architektonische Neuheiten erwarten den interessierten Wanderer auf seinem Weg. Begeben Sie sich auf eine kleine Zeitreise in und um die ehemals kurkölnische Bergveste Kallenhardt und lassen Sie den Tag bei regional-typischen Leckereien ausklingen. Oder entdecken Sie die heimische Brennereikunst direkt vor Ort!

 

(tourismus-ruethen.de)

 

Das Schloss Körtlinghausen liegt im Sauerland an der Glenne zwischen Rüthen und Warstein im Kreis Soest. Das barocke Wasserschloss wurde im Glennetal nordwestlich von Kallenhardt (einem Ortsteil der Stadt Rüthen) erbaut. In Körtlinghausen stand die größte und mächtigste Eiche Deutschlands. Sie wurde etwa 1100 Jahre alt, war 22 m hoch und hatte einen Stammumfang von 12,4 m (knapp über dem Erdboden).

 

An der Stelle existierte eine steinerne Burganlage mit einem Wassergraben. Die Anlage war im 14. Jahrhundert im Besitz der Familien von Schorlemer und von Rüdenberg. Im Jahr 1398 kam der Schorlemersche Anteil an die von Lürwald. Nachdem die Rüdenberger zeitweise alleinige Besitzer waren, erwarb die Familie von Lürwald 1447 Haus und Besitz. Schon wenige Jahre später veräußerten sie ihn an die von Hanxleden. Im Jahr 1614 kam Körtlinghausen an die von Westrem. Von 1645 bis 1819 war es im Besitz der Familie von Weichs.

 

Das Schloss wurde 1714 von Oberjägermeister Freiherr Franz Otto von und zu Weichs nach den Plänen von Justus Wehmer erbaut. 1830 wurden die Freiherren von Fürstenberg Besitzer von Schloss Körtlinghausen, was bis heute der Fall ist. Nach 1945 wurde es als Flüchtlingsheim genutzt. Von 1956 bis 1994 war im Schloss eine Schule des Bundesverbandes für den Selbstschutz untergebracht. Für die 1999 begonnene Restaurierung und Sanierung von Körtlinghausen wurde 2004 Dietger Freiherr von Fürstenberg der Preis für Denkmalpflege in Westfalen-Lippe verliehen. Finanziert wurde das Vorhaben durch den Verkauf des Stammheimer Missale, einer bedeutenden Hildesheimer Handschrift aus dem 12. Jahrhundert, an das J. Paul Getty Museum in Los Angeles.

 

Heute wird das Schloss Körtlinghausen für festliche Veranstaltungen und Tagungen vermietet. In den nördlichen Vorgebäuden befinden sich die Verwaltung und Landwirtschaft.

 

Das Schloss diente als Drehort für den 2017 erschienenen Kinofilm Happy Burnout.

 

Zur Schlossanlage gehören das rechteckige Herrenhaus mit zwei Seitenflügeln an der Längsseite sowie der Schlosshof mit Kavaliersgebäuden. Das Herrenhaus im Teich steht auf einer von zwei Inseln. Die Fenster des schlichten, verputzten Gebäudes sind in Sandstein gerahmt. Aus dem mit Gauben bestückten Walmdach ragen vier Kamine heraus. An beiden Längsseiten sind je zwei kurze, pavillonartig vorspringende Flügel angebaut. An drei Gebäudeseiten befinden sich übergiebelte Risalite, wobei der hofseitige durch ein Dachhaus überhöht wurde. Die zweiarmige Freitreppe an der Gartenseite, mit zierlichem Altan, ist mit 1721 bezeichnet. An dem Portal der Hofseite ist das Allianzwappen derer von Weichs und von Droste zu Erwitte (Haus Füchten) angebracht.

 

Das Treppenhaus mit zweigeteiltem Lauf wird auf halber Höhe zusammengeführt. Zur Gartenseite hin, im Obergeschoss, befindet sich ein Festsaal mit Deckengemälden und reicher Stuckierung. Jeweils in den Ecken sind die Wappen des Bauherren und seiner drei Ehefrauen angebracht.

 

Die Schlosskapelle ist der hl. Maria Magdalena geweiht. Zugänge sind in beiden Geschossen des Herrenhauses. An der geometrisch stuckierten Decke ist ein Gemälde der Kapellenheiligen zu sehen. Es wurde wohl in der Zeit vor 1727 gemalt. Der Altar wurde nach 1739 gebaut. Bestimmendes Ausstattungsstück der Kapelle ist die Herrschaftsloge.

 

Die beiden Vorgebäude nach einem Entwurf von Nagel, sind im Stil stark an Bauten Wehmers angelehnt. Das westliche mit dem Allianzwappen von Weichs und von Westrem ist mit 1731 bezeichnet, das östliche mit dem Allianzwappen von Weichs und von Galen ist mit 1743 bezeichnet. Die südlich angebaute Remise wurde mit einem Glockentürmchen bekrönt. In der Mitte der dreiflügeligen Ökonomie springt ein Torrisalit hervor. Am Westflügel steht das Torhaus von 1736, es wurde 1850 aufgestockt. Der Terrassengarten mit parabelförmigem Grundriss ist über eine Zugbrücke erschlossen.

 

(Wikipedia)

Deutschland / Nordrhein-Westfalen - Schloss Körtlinghausen

 

Kallenhardt - Schloss-Route

 

Schloss Körtlinghausen is a Baroque Schloss (château) in Germany's Sauerland region, roughly equidistant between Dortmund and Kassel. It is sited on the southern bank of the River Glenne and it is surrounded by a moat.

 

Beyond the moat it one of the country's largest and oldest Oak trees, which is more than a thousand years old. The circumference of the trunk just above ground level is 12.4 m (41 ft).

 

The first documented mention of a castle on the site dates from 1398.

 

The current château replaced an earlier previous moated fortress. The manor belonged to the von Schorlemer and the von Rüdenberg families till 1447 when it was acquired by the von Lürwalds. They were followed by the von Hanxleden who were in their turn succeeded by the von Westrems in 1614. Between 1645 and 1819 it belonged to the von Weichs family.

 

In 1714 Franz Otto von und zu Weichs instructed the architect Justus Wehmer to construct a replacement château in the fashionable Baroque style, and the new building was completed in 1746. The von Fürstenbergs acquired it in 1830: it has remained in this family since that time.

 

In 1945 the château was occupied by the British and became as a holding centre for refugees rendered homeless by ethnic cleansing after large parts of eastern Germany had been transferred to Poland and the Soviet Union under the terms of an agreement between the United States, the Soviet Union and their allies. Between 1956 and 1994 it was rented out for use as a training school for the Bundesverband für den Selbstschutz ("National Self-defence Association"). Between 1999 and 2004 the château underwent an extensive restoration under the direction of the then owner, Baron Dietger von Fürstenberg, whose work earned him a prize for Historic preservation. In order to finance the work the baron sold a twelfth century German manuscript document, known as the "Stammheim Missal", and which had been in his family for generations, to the Getty Museum in Los Angeles.

 

Today the château is made available for conferences, receptions and other large functions. Buildings on the north side house administrative operations for the house and its farm estate.

 

The site comprises a rectangular manor house with two detached wings, one on each side, to the north of the main building. Between them these form three sides of a four sided courtyard. To the north of that runs part of the moat, across which a continuation of the courtyard is flanked by the stable block. Within the moat, the principal island is the one on which the mansion and its detached wings stand: there is also a small "unbuilt" island to the west of that.

 

The windows of the simple rendered building are framed in sandstone. On the main building the lines of the hipped roof are interrupted by gable windows, and the roof is topped off with four substantial chimney blocks. On each of the long sides of the court-yard ("Cour d'honneur"), it is rimmed by two short pavilion-like detached wings. On the garden (south) side the double steps approaching the main arched entrance are inscribed with the date, 1721. On the court-yard side the main entrance of the main building is topped of with a double double coats of arms of the von Weichs and (in the eighteenth century, neighbouring) von Droste zu Erwitte aristocratic families.

 

The main double staircase leads to the first floor via a raised mezzanine halfway up A large ground floor reception room, with rich stucco decoration and frescoes on the ceiling, overlooks the park. The coat of arms of the Baron von Weichs who had the château built is prominently displayed along with those of each of his three successive wives.

 

The chapel is directly accessible from either of the building's two main floors. The ceiling is decorated with a geometrical stucco design incorporating the image of Mary Magdalene, to whom the chapel is dedicated. The ceiling was painted in 1727. The altar dates from 1739. The raised box (literally "patronal loggia"), constructed to be occupied by the lord of the manor and his family during services, is particularly eye-catching.

 

(Wikipedia)

 

Eine Route voller Sehenswürdigkeiten aber auch immer inmitten der eindrucksvollen Natur des Naturpark Arnsberger Wald. Sei es das historische Rathaus oder das barocke Wasserschloss - hier gibt es viel zu entdecken. Aber auch architektonische Neuheiten erwarten den interessierten Wanderer auf seinem Weg. Begeben Sie sich auf eine kleine Zeitreise in und um die ehemals kurkölnische Bergveste Kallenhardt und lassen Sie den Tag bei regional-typischen Leckereien ausklingen. Oder entdecken Sie die heimische Brennereikunst direkt vor Ort!

 

(tourismus-ruethen.de)

 

Das Schloss Körtlinghausen liegt im Sauerland an der Glenne zwischen Rüthen und Warstein im Kreis Soest. Das barocke Wasserschloss wurde im Glennetal nordwestlich von Kallenhardt (einem Ortsteil der Stadt Rüthen) erbaut. In Körtlinghausen stand die größte und mächtigste Eiche Deutschlands. Sie wurde etwa 1100 Jahre alt, war 22 m hoch und hatte einen Stammumfang von 12,4 m (knapp über dem Erdboden).

 

An der Stelle existierte eine steinerne Burganlage mit einem Wassergraben. Die Anlage war im 14. Jahrhundert im Besitz der Familien von Schorlemer und von Rüdenberg. Im Jahr 1398 kam der Schorlemersche Anteil an die von Lürwald. Nachdem die Rüdenberger zeitweise alleinige Besitzer waren, erwarb die Familie von Lürwald 1447 Haus und Besitz. Schon wenige Jahre später veräußerten sie ihn an die von Hanxleden. Im Jahr 1614 kam Körtlinghausen an die von Westrem. Von 1645 bis 1819 war es im Besitz der Familie von Weichs.

 

Das Schloss wurde 1714 von Oberjägermeister Freiherr Franz Otto von und zu Weichs nach den Plänen von Justus Wehmer erbaut. 1830 wurden die Freiherren von Fürstenberg Besitzer von Schloss Körtlinghausen, was bis heute der Fall ist. Nach 1945 wurde es als Flüchtlingsheim genutzt. Von 1956 bis 1994 war im Schloss eine Schule des Bundesverbandes für den Selbstschutz untergebracht. Für die 1999 begonnene Restaurierung und Sanierung von Körtlinghausen wurde 2004 Dietger Freiherr von Fürstenberg der Preis für Denkmalpflege in Westfalen-Lippe verliehen. Finanziert wurde das Vorhaben durch den Verkauf des Stammheimer Missale, einer bedeutenden Hildesheimer Handschrift aus dem 12. Jahrhundert, an das J. Paul Getty Museum in Los Angeles.

 

Heute wird das Schloss Körtlinghausen für festliche Veranstaltungen und Tagungen vermietet. In den nördlichen Vorgebäuden befinden sich die Verwaltung und Landwirtschaft.

 

Das Schloss diente als Drehort für den 2017 erschienenen Kinofilm Happy Burnout.

 

Zur Schlossanlage gehören das rechteckige Herrenhaus mit zwei Seitenflügeln an der Längsseite sowie der Schlosshof mit Kavaliersgebäuden. Das Herrenhaus im Teich steht auf einer von zwei Inseln. Die Fenster des schlichten, verputzten Gebäudes sind in Sandstein gerahmt. Aus dem mit Gauben bestückten Walmdach ragen vier Kamine heraus. An beiden Längsseiten sind je zwei kurze, pavillonartig vorspringende Flügel angebaut. An drei Gebäudeseiten befinden sich übergiebelte Risalite, wobei der hofseitige durch ein Dachhaus überhöht wurde. Die zweiarmige Freitreppe an der Gartenseite, mit zierlichem Altan, ist mit 1721 bezeichnet. An dem Portal der Hofseite ist das Allianzwappen derer von Weichs und von Droste zu Erwitte (Haus Füchten) angebracht.

 

Das Treppenhaus mit zweigeteiltem Lauf wird auf halber Höhe zusammengeführt. Zur Gartenseite hin, im Obergeschoss, befindet sich ein Festsaal mit Deckengemälden und reicher Stuckierung. Jeweils in den Ecken sind die Wappen des Bauherren und seiner drei Ehefrauen angebracht.

 

Die Schlosskapelle ist der hl. Maria Magdalena geweiht. Zugänge sind in beiden Geschossen des Herrenhauses. An der geometrisch stuckierten Decke ist ein Gemälde der Kapellenheiligen zu sehen. Es wurde wohl in der Zeit vor 1727 gemalt. Der Altar wurde nach 1739 gebaut. Bestimmendes Ausstattungsstück der Kapelle ist die Herrschaftsloge.

 

Die beiden Vorgebäude nach einem Entwurf von Nagel, sind im Stil stark an Bauten Wehmers angelehnt. Das westliche mit dem Allianzwappen von Weichs und von Westrem ist mit 1731 bezeichnet, das östliche mit dem Allianzwappen von Weichs und von Galen ist mit 1743 bezeichnet. Die südlich angebaute Remise wurde mit einem Glockentürmchen bekrönt. In der Mitte der dreiflügeligen Ökonomie springt ein Torrisalit hervor. Am Westflügel steht das Torhaus von 1736, es wurde 1850 aufgestockt. Der Terrassengarten mit parabelförmigem Grundriss ist über eine Zugbrücke erschlossen.

 

(Wikipedia)

Östlich von Mikolajki und nur einen Kilometer nördlich vom größten der Masurischen Seen, dem Jezioro Sniardwy (Spirdingsee), liegt das Biosphärenreservat Jezioro Lukajno mit dem „Schwanensee“. Östlich des Sees ein Urwald mit vielen Sümpfen, durch die nur wenige Wege führen. Hier entstand die obige Aufnahme.

Note on reverse "Alfred Schindler".

 

A recent veteran of the Great War, Gefreiter Alfred Schindler now with the Freikorps Bergerhoff, also known as Selbstschutz Bataillon Schwarze Schar (The Black Band Self Defence Batallion) is photographed sometime in 1920/21.

 

On his left sleeve he wears the “Brunswick Style” skull insignia, in this case a metal skull as worn on the officer’s Pickelhaube of the Braunschweigisches Infanterie-Regiment Nr.92.

 

Founded by Oberleutnant Karl Bergerhoff in November 1920 with a total combat strength of 400 men. Half a year later the ranks had swollen to 1200 men distributed into

 

5 Bicycle Companies

2 MG Companies

1 Artillery battery

1 Mortar Company

1 Ambulance Company

1 Support Company

 

Until May 1921, the Bataillon participated in small skirmishes against Polish insurgents.

 

On May 4, 1921 it was moved to Ratibor for the protection of the city and to maintain “public order”. During the third Polish revolt, the Battalion fought against the Polish separatists and took part in the storming of the Annaberg (Sturm auf den Annaberg) Mountain on May 21 - 26, 1921. In the savage fighting, 14 volunteers were killed and 123 were wounded. On July 7th, 1921 the battalion was deployed in the area of Neiße in Upper Silesia, where it was disbanded in 1922.

 

Many thanks to Robin Schäfer for this one. Bless your big and generous heart :)

Deutschland / Nordrhein-Westfalen - Schloss Körtlinghausen

 

Kallenhardt - Schloss-Route

 

Schloss Körtlinghausen is a Baroque Schloss (château) in Germany's Sauerland region, roughly equidistant between Dortmund and Kassel. It is sited on the southern bank of the River Glenne and it is surrounded by a moat.

 

Beyond the moat it one of the country's largest and oldest Oak trees, which is more than a thousand years old. The circumference of the trunk just above ground level is 12.4 m (41 ft).

 

The first documented mention of a castle on the site dates from 1398.

 

The current château replaced an earlier previous moated fortress. The manor belonged to the von Schorlemer and the von Rüdenberg families till 1447 when it was acquired by the von Lürwalds. They were followed by the von Hanxleden who were in their turn succeeded by the von Westrems in 1614. Between 1645 and 1819 it belonged to the von Weichs family.

 

In 1714 Franz Otto von und zu Weichs instructed the architect Justus Wehmer to construct a replacement château in the fashionable Baroque style, and the new building was completed in 1746. The von Fürstenbergs acquired it in 1830: it has remained in this family since that time.

 

In 1945 the château was occupied by the British and became as a holding centre for refugees rendered homeless by ethnic cleansing after large parts of eastern Germany had been transferred to Poland and the Soviet Union under the terms of an agreement between the United States, the Soviet Union and their allies. Between 1956 and 1994 it was rented out for use as a training school for the Bundesverband für den Selbstschutz ("National Self-defence Association"). Between 1999 and 2004 the château underwent an extensive restoration under the direction of the then owner, Baron Dietger von Fürstenberg, whose work earned him a prize for Historic preservation. In order to finance the work the baron sold a twelfth century German manuscript document, known as the "Stammheim Missal", and which had been in his family for generations, to the Getty Museum in Los Angeles.

 

Today the château is made available for conferences, receptions and other large functions. Buildings on the north side house administrative operations for the house and its farm estate.

 

The site comprises a rectangular manor house with two detached wings, one on each side, to the north of the main building. Between them these form three sides of a four sided courtyard. To the north of that runs part of the moat, across which a continuation of the courtyard is flanked by the stable block. Within the moat, the principal island is the one on which the mansion and its detached wings stand: there is also a small "unbuilt" island to the west of that.

 

The windows of the simple rendered building are framed in sandstone. On the main building the lines of the hipped roof are interrupted by gable windows, and the roof is topped off with four substantial chimney blocks. On each of the long sides of the court-yard ("Cour d'honneur"), it is rimmed by two short pavilion-like detached wings. On the garden (south) side the double steps approaching the main arched entrance are inscribed with the date, 1721. On the court-yard side the main entrance of the main building is topped of with a double double coats of arms of the von Weichs and (in the eighteenth century, neighbouring) von Droste zu Erwitte aristocratic families.

 

The main double staircase leads to the first floor via a raised mezzanine halfway up A large ground floor reception room, with rich stucco decoration and frescoes on the ceiling, overlooks the park. The coat of arms of the Baron von Weichs who had the château built is prominently displayed along with those of each of his three successive wives.

 

The chapel is directly accessible from either of the building's two main floors. The ceiling is decorated with a geometrical stucco design incorporating the image of Mary Magdalene, to whom the chapel is dedicated. The ceiling was painted in 1727. The altar dates from 1739. The raised box (literally "patronal loggia"), constructed to be occupied by the lord of the manor and his family during services, is particularly eye-catching.

 

(Wikipedia)

 

Eine Route voller Sehenswürdigkeiten aber auch immer inmitten der eindrucksvollen Natur des Naturpark Arnsberger Wald. Sei es das historische Rathaus oder das barocke Wasserschloss - hier gibt es viel zu entdecken. Aber auch architektonische Neuheiten erwarten den interessierten Wanderer auf seinem Weg. Begeben Sie sich auf eine kleine Zeitreise in und um die ehemals kurkölnische Bergveste Kallenhardt und lassen Sie den Tag bei regional-typischen Leckereien ausklingen. Oder entdecken Sie die heimische Brennereikunst direkt vor Ort!

 

(tourismus-ruethen.de)

 

Das Schloss Körtlinghausen liegt im Sauerland an der Glenne zwischen Rüthen und Warstein im Kreis Soest. Das barocke Wasserschloss wurde im Glennetal nordwestlich von Kallenhardt (einem Ortsteil der Stadt Rüthen) erbaut. In Körtlinghausen stand die größte und mächtigste Eiche Deutschlands. Sie wurde etwa 1100 Jahre alt, war 22 m hoch und hatte einen Stammumfang von 12,4 m (knapp über dem Erdboden).

 

An der Stelle existierte eine steinerne Burganlage mit einem Wassergraben. Die Anlage war im 14. Jahrhundert im Besitz der Familien von Schorlemer und von Rüdenberg. Im Jahr 1398 kam der Schorlemersche Anteil an die von Lürwald. Nachdem die Rüdenberger zeitweise alleinige Besitzer waren, erwarb die Familie von Lürwald 1447 Haus und Besitz. Schon wenige Jahre später veräußerten sie ihn an die von Hanxleden. Im Jahr 1614 kam Körtlinghausen an die von Westrem. Von 1645 bis 1819 war es im Besitz der Familie von Weichs.

 

Das Schloss wurde 1714 von Oberjägermeister Freiherr Franz Otto von und zu Weichs nach den Plänen von Justus Wehmer erbaut. 1830 wurden die Freiherren von Fürstenberg Besitzer von Schloss Körtlinghausen, was bis heute der Fall ist. Nach 1945 wurde es als Flüchtlingsheim genutzt. Von 1956 bis 1994 war im Schloss eine Schule des Bundesverbandes für den Selbstschutz untergebracht. Für die 1999 begonnene Restaurierung und Sanierung von Körtlinghausen wurde 2004 Dietger Freiherr von Fürstenberg der Preis für Denkmalpflege in Westfalen-Lippe verliehen. Finanziert wurde das Vorhaben durch den Verkauf des Stammheimer Missale, einer bedeutenden Hildesheimer Handschrift aus dem 12. Jahrhundert, an das J. Paul Getty Museum in Los Angeles.

 

Heute wird das Schloss Körtlinghausen für festliche Veranstaltungen und Tagungen vermietet. In den nördlichen Vorgebäuden befinden sich die Verwaltung und Landwirtschaft.

 

Das Schloss diente als Drehort für den 2017 erschienenen Kinofilm Happy Burnout.

 

Zur Schlossanlage gehören das rechteckige Herrenhaus mit zwei Seitenflügeln an der Längsseite sowie der Schlosshof mit Kavaliersgebäuden. Das Herrenhaus im Teich steht auf einer von zwei Inseln. Die Fenster des schlichten, verputzten Gebäudes sind in Sandstein gerahmt. Aus dem mit Gauben bestückten Walmdach ragen vier Kamine heraus. An beiden Längsseiten sind je zwei kurze, pavillonartig vorspringende Flügel angebaut. An drei Gebäudeseiten befinden sich übergiebelte Risalite, wobei der hofseitige durch ein Dachhaus überhöht wurde. Die zweiarmige Freitreppe an der Gartenseite, mit zierlichem Altan, ist mit 1721 bezeichnet. An dem Portal der Hofseite ist das Allianzwappen derer von Weichs und von Droste zu Erwitte (Haus Füchten) angebracht.

 

Das Treppenhaus mit zweigeteiltem Lauf wird auf halber Höhe zusammengeführt. Zur Gartenseite hin, im Obergeschoss, befindet sich ein Festsaal mit Deckengemälden und reicher Stuckierung. Jeweils in den Ecken sind die Wappen des Bauherren und seiner drei Ehefrauen angebracht.

 

Die Schlosskapelle ist der hl. Maria Magdalena geweiht. Zugänge sind in beiden Geschossen des Herrenhauses. An der geometrisch stuckierten Decke ist ein Gemälde der Kapellenheiligen zu sehen. Es wurde wohl in der Zeit vor 1727 gemalt. Der Altar wurde nach 1739 gebaut. Bestimmendes Ausstattungsstück der Kapelle ist die Herrschaftsloge.

 

Die beiden Vorgebäude nach einem Entwurf von Nagel, sind im Stil stark an Bauten Wehmers angelehnt. Das westliche mit dem Allianzwappen von Weichs und von Westrem ist mit 1731 bezeichnet, das östliche mit dem Allianzwappen von Weichs und von Galen ist mit 1743 bezeichnet. Die südlich angebaute Remise wurde mit einem Glockentürmchen bekrönt. In der Mitte der dreiflügeligen Ökonomie springt ein Torrisalit hervor. Am Westflügel steht das Torhaus von 1736, es wurde 1850 aufgestockt. Der Terrassengarten mit parabelförmigem Grundriss ist über eine Zugbrücke erschlossen.

 

(Wikipedia)

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classic sportscars & motorcycles | traveling | Россия | Europe

 

location | Peterhof UNESCO World Heritage RF

📷 Beware of the pickpocket :: rumoto image # 1657

 

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en.m.wikipedia.org/wiki/Estimated_number_of_civilian_guns...

Neuer geschützter leichter Transporter .

84 Fahrzeuge bestellt für Heer ( KSK) , Luftwaffe und Marine .Stand 08-2017 . Auslieferung seit 2017

 

Vergrößerte , neue Ausführung bewährter Mercedes-Benz Technik. Besonderheiten: Portalachsen , verstärkter Rahmenträger und größerer Aufbau mit größerem Innenraum.

Es wurden 84 neue Fahrzeuge mit Auslieferung ab 2017 bestellt.

Der neue Enok 6.1 mit 6,1 Tonnen Gesamtgewicht ist dank verbessertem Ganzstahl-Monocoque und serienmäßigem Minenschutz besser geschützt als sein Vorgänger Enok 5.4 und kann 1,3 Tonnen Nutzlast tragen. Mit seinen kompakten Fahrzeugabmessungen ist der Enok für die komplexen Anforderungen in wechselnden Situationen, ob auf schmalen, unwegsamen Gebirgsstraßen oder engen urbanen Situationen, optimal ausgestattet. Für den Selbstschutz ist das Fahrzeug für die Ausstattung mit der fernbedienbaren Waffenstation FLW 100 vorbereitet.

Von den 84 Fahrzeugen sind 49 mit verschiedenen Missionsausstattungen für das Kommando Spezialkräfte vorgesehen. 19 Fahrzeuge sind als Patrouillenfahrzuge vorgesehen und weitere 16 in gleicher Ausstattung für die Fahrausbildung.

Zusammen mit den 137 vorher beschafften Enok 5.4 steigt der Bestand an Enok in der Bundeswehr somit auf insgesamt 221 Fahrzeuge.

 

more Pictures / Informations : www.facebook.com/combatcameraeurope.pictures/

 

Enlarged, new design of proven Mercedes-Benz technology. Special features: portal axles, reinforced frame support and larger structure with larger interior space.

84 new vehicles with delivery from 2017 were ordered.

The new Enok 6.1 with a total weight of 6.1 tonnes is better protected than its predecessor Enok 5.4 thanks to improved all-steel monocoque and standard mine protection and can carry 1.3 tonnes of payload. With its compact vehicle dimensions, the Enok is optimally equipped for the complex requirements in changing situations, whether on narrow, impassable mountain roads or narrow urban situations. For self-protection the vehicle is prepared for the equipment with the remote-controlled weapon station FLW 100.

Of the 84 vehicles, 49 are equipped with various mission equipment for the special forces command. 19 vehicles are intended as patrol trains and a further 16 in the same equipment for the training.

Together with the 137 previously purchased Enok 5.4, the Enok fleet in the Bundeswehr thus rises to a total of 221 vehicles.

  

Agrandie, une nouvelle version de la meilleure technologie Mercedes-Benz. Caractéristiques: essieux portail, support de châssis rigide et plus grande structure avec un intérieur plus grand.

Il a été commandé avec des livraisons à compter de 2017 84 nouveaux véhicules.

Le nouveau Enok 6.1 avec 6,1 tonnes de poids brut du véhicule est mieux protégé grâce à une meilleure tout en acier et Monocoque protection contre les mines norme que son prédécesseur Enok 5.4 et peut transporter 1,3 tonnes de charge utile. Avec ses dimensions compactes, le véhicule Enok pour les besoins complexes dans des situations changeantes, que ce soit équipé de façon optimale sur les routes de montagne étroites, difficiles ou les situations urbaines serrées. Pour l'auto-protection, le véhicule pour l'équipement de la station d'arme télécommandée FLW 100 est préparée.

Sur les 84 véhicules sont munis de 49 différents équipements de mission pour le commandement des forces spéciales. 19 véhicules sont fournis comme un cours de conduite de patrouille et une autre 16 dans la même classe pour la formation des conducteurs.

En collaboration avec l'acquis précédemment 137 Enok 5.4 ainsi le stock de Enok monte dans les forces armées à un total de 221 véhicules.

 

Angel

Transcendent force – melancholy - the power of pessimism and depression

 

HKD

 

Du musst nicht normal sein…

 

Beide Frauen, beide jung und dennoch körperlich und seelisch angeschlagen, blickten immer wieder schweigend aus dem Zugfenster. Den spärlichen Gesprächen entnahm ich, dass sie auf der Rückreise von einem Klinikaufenthalt waren, wo sie sich auch kennengelernt hatten.

Sigrid war nach einer Fehlgeburt in eine schwere Depression gefallen und auch Vivien hatte ähnliches erlebt. Ihr Freund hatte einen tödlichen Unfall.

Lähmung, Orientierungslosigkeit, Angst, Verwirrung. Wortfetzen aus undeutlichen Sätzen. Nach einer halben Stunde kamen sie etwas mehr ins Gespräch und Sigrid sprach von ihrem Unwillen, zu trauern.

„Dann ist es ganz weg“, sagte sie. „Und ich will meine Tochter nicht verlieren.“

Sie beschrieb, wie wichtig es für sie sei, dass sie täglich in ihren Gedanken sei, auch wenn alle darauf hinwiesen, dass es richtiger sei, seinen Blick auf Kommendes zu richten.

Vivien hatte wochenlang nicht mehr gesprochen aber auch nicht geweint.

„Mir ist plötzlich alles gleichgültig geworden“, sagte sie. „Ich kann auch nicht mehr normal denken. Da ist keine Zukunft mehr.“

„Ich lasse alles laufen“, sagte Sigrid. „Ich habe keine Lust, mich für irgendetwas zu ereifern. Hauptsache ich habe meine Ruhe vor meinem Mann. Er will sofort ein neues Kind.“

„Ich soll mir auch einfach einen neuen Freund suchen“, sagte Vivien. „Meine Geschwister verstehen rein gar nichts. Ich soll endlich wieder normal werden. Der Druck ist manchmal unerträglich.“

„Tu doch einfach so“, sagte Sigrid.

„Verstehe ich jetzt nicht“, sagte Vivien.

Sigrid erzählte von einer Begegnung mit einem jungen Mann in der Klinik. Es ging um das Leben da draußen in der Welt, um die Schwierigkeiten mit Anpassung an die Normalität. Er gab zu, er versuche nun, seine Gefühle zum besseren Selbstschutz zu verstecken. Und dann zitierte sie ihn: „Du musst nicht ‚normal’ sein. Es reicht, wenn du so tun kannst.“

 

HKD

 

Digital art based on own photography and textures

 

HKD

  

This photo may have been taken around the time of the Battle of Annaberg, the biggest battle of the Silesian Uprisings in 1921.

<b<Feuerlösch-Kraftfahrzeug FlKfz-Waldbrand / Tanklöschfahrzeug TLF 20/45 Waldbrand der Bundeswehrfeuerwehr auf dem Truppenübungsplatz Munster. Mit dem Fahrzeug wurde das Außengelände bewässert um die Staubentwicklung während der Vorführungen eizudämmen

 

Bereits im Jahr 2004 befasste sich die Bundeswehr mit der Beschaffung eines auf die Waldbrandbekämpfung ausgelegten Tanklöschfahrzeuges. Zusammen mit dem Aufbauhersteller Ziegler entstand ein Tanklöschfahrzeug TLF 16/50 auf Mercedes-Benz Unimog U5000. Gebaut wurde ein einzelner Prototyp. Dieser wurde auf dem Truppenübungsplatz Bergen erprobt.

 

Nach der erfolgreichen Erprobung des Prototyps beschaffte die Bundeswehr ab 2008 eine leicht veränderte Variante des Typs Tanklöschfahrzeug TLF 20/45 Waldbrand. Bundeswehrintern wird dieser Fahrzeugtyp als Feuerlösch-Kraftfahrzeug FlKfz-Waldbrand bezeichnet.

 

Wie beim Prototypen wählte man auch beim Serienfahrzeug einen Unimog U5000 von Mercedes-Benz. Man entschied sich jedoch für Fahrgestell mit einem um 600 mm längeren Radstand. Auch das Gesamtgewicht stieg von geplanten 14.100 kg auf 14.400 kg. Als Getriebe verbaute Mercedes-Benz eine Halbautomatik in den singlebereiften Gelände-LKW. Wie beim Prototypen wurde auch beim Serienmodell das Fahrerhaus mit einer Dachluke und einem Überrollbügel versehen. Aufgrund der am hinteren Kabinenende angebrachten Rundumkennleuchten musste beim Prototyp und in der Serie ein Satz Frontblitzer am Kühlergrill verbaut werden.

 

Sowohl der Prototyp, als auch das Serienfahrzeug, wurden mit einer Rotzler Treibmatic-Seilwinde ausgestattet, wobei beim Serienfahrzeug die Zugkraft von 50 kN auf 70 kN anstieg.

 

Erhebliche Unterschiede im Vergleich Prototyp zu Serienmodell zeigt der Aufbau. Beim Prototyp lag der Wassertank mit 4.750 l Fassungsvermögen noch im vorderen Teil. Dahinter befanden sich drei Geräteräume: Einer auf jeder Seite und einer am Heck. Beim Serienmodell verfügt der Aufbau über fünf Geräteräume: Zwei auf jeder Seite und einer am Heck. Der auf 4.300 l verkleinerte Tank wanderte zudem in den nun gerippten Mittelteil des Kofferaufbaus. Bei beiden Fahrzeugen verzichtete man jedoch zugunsten der Bodenfreiheit auf tiefgezogene Geräteräume. Dies führt jedoch zu einem vergleichsweise hohen Schwerpunkt. Aus Gewichtsgründen wählte man in beiden Fällen als Schnellangriff einen in Buchten gelegten C-Druckschlauch und keinen schweren und störrischen S-Druckschlauch.

 

Die Beladung des Waldbrandtankers fällt wie bei den alten Feuerlösch-Kraftfahrzeugen FlKFZ 1000 sehr spartanisch aus. Sie umfasst größtenteils Schlauchmaterial und wasserführende Armaturen. Auf einen teuren fest verbauten Schaummitteltank und einen Pumpenvormischer verzichtete man. Der Unimog führt lediglich 40 l Schaummittel und einen einfachen Z-Zumischer mit. Haupteinsatzgebiet des Schaummittels dürfte bei diesem Fahrzeug jedoch vor allem die Verwendung als Netzmittel sein.

Der technischen Hilfeleistung dienen die oben schon erwähnte Seilwinde, sowie eine Motorkettensäge und ein fest eingebauter 9 kVA Stromgenerator. Beim Prototyp war noch ein tragbarer Stromerzeuger vorgesehen.

 

Speziell zur Bekämpfung von Vegetationsbränden weist das Fahrzeug einige Besonderheiten auf. Um auch während der Fahrt Brände bekämpfen zu können ist der sogenannte Pump and Roll-Betrieb möglich. Das heißt, dass der Waldbrandtanker noch langsam fahren kann und gleichzeitig die Pumpe betrieben werden kann. Um die Feuerlöschkreiselpumpe auch während der Fahrt betreiben zu können befindet sich in der Kabine ein identisches Bedientableau wie im rückwärtigen Geräteraum an der Pumpe selbst. Zur Wasserabgabe gibt es zum einen zwei B-Abgänge an der Pumpe im Heckgeräteraum und zum anderen befindet sich an der Fahrzeugfront unterhalb der Stoßstange ein weiterer C-Abgang. Im seitlichen Geräteraum G3 ist der "Faltschlauchschnellangriff" (s.o.) untergebracht. Auf dem Fahrzeugdach befinden sich zudem ein Monitor und ein C-Hohlstrahlrohr an einem kurzen S-Druckschlauch. Beides kann durch die Dachluke des Fahrerhauses heraus bedient werden. Dazu kann die Beifahrersitzbank in der Kabine umgelegt werden und ein Feuerwehrmann kann aus der Luke heraus Monitor oder Hohlstrahlrohr vornehmen. Der Monitor eignet sich dabei eher zur Verwendung gegen größere und weiter entfernte Brände (bis zu 40 m Wurfweite). Das Hohlstrahlrohr zum gezielten Ablöschen von Brandstellen im direkten Umfeld des Fahrzeuges.

 

Im Einsatzbereich dieser Feuerwehr (gesamter Truppenübungsplatz Munster) werden pro Jahr bis zu 400 Flächenbrände bekämpft. Die Einsatzfahrzeuge sind mit Buchstaben versehen.

 

Funkrufname BOS: Florian Heidekreis 94/25-7

Funkrufname intern: Florian Delta

 

quelle: bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/101220/Munster_-_Feue...

<b<Feuerlösch-Kraftfahrzeug FlKfz-Waldbrand / Tanklöschfahrzeug TLF 20/45 Waldbrand der Bundeswehrfeuerwehr auf dem Truppenübungsplatz Munster. Mit dem Fahrzeug wurde das Außengelände bewässert um die Staubentwicklung während der Vorführungen eizudämmen

 

Bereits im Jahr 2004 befasste sich die Bundeswehr mit der Beschaffung eines auf die Waldbrandbekämpfung ausgelegten Tanklöschfahrzeuges. Zusammen mit dem Aufbauhersteller Ziegler entstand ein Tanklöschfahrzeug TLF 16/50 auf Mercedes-Benz Unimog U5000. Gebaut wurde ein einzelner Prototyp. Dieser wurde auf dem Truppenübungsplatz Bergen erprobt.

 

Nach der erfolgreichen Erprobung des Prototyps beschaffte die Bundeswehr ab 2008 eine leicht veränderte Variante des Typs Tanklöschfahrzeug TLF 20/45 Waldbrand. Bundeswehrintern wird dieser Fahrzeugtyp als Feuerlösch-Kraftfahrzeug FlKfz-Waldbrand bezeichnet.

 

Wie beim Prototypen wählte man auch beim Serienfahrzeug einen Unimog U5000 von Mercedes-Benz. Man entschied sich jedoch für Fahrgestell mit einem um 600 mm längeren Radstand. Auch das Gesamtgewicht stieg von geplanten 14.100 kg auf 14.400 kg. Als Getriebe verbaute Mercedes-Benz eine Halbautomatik in den singlebereiften Gelände-LKW. Wie beim Prototypen wurde auch beim Serienmodell das Fahrerhaus mit einer Dachluke und einem Überrollbügel versehen. Aufgrund der am hinteren Kabinenende angebrachten Rundumkennleuchten musste beim Prototyp und in der Serie ein Satz Frontblitzer am Kühlergrill verbaut werden.

 

Sowohl der Prototyp, als auch das Serienfahrzeug, wurden mit einer Rotzler Treibmatic-Seilwinde ausgestattet, wobei beim Serienfahrzeug die Zugkraft von 50 kN auf 70 kN anstieg.

 

Erhebliche Unterschiede im Vergleich Prototyp zu Serienmodell zeigt der Aufbau. Beim Prototyp lag der Wassertank mit 4.750 l Fassungsvermögen noch im vorderen Teil. Dahinter befanden sich drei Geräteräume: Einer auf jeder Seite und einer am Heck. Beim Serienmodell verfügt der Aufbau über fünf Geräteräume: Zwei auf jeder Seite und einer am Heck. Der auf 4.300 l verkleinerte Tank wanderte zudem in den nun gerippten Mittelteil des Kofferaufbaus. Bei beiden Fahrzeugen verzichtete man jedoch zugunsten der Bodenfreiheit auf tiefgezogene Geräteräume. Dies führt jedoch zu einem vergleichsweise hohen Schwerpunkt. Aus Gewichtsgründen wählte man in beiden Fällen als Schnellangriff einen in Buchten gelegten C-Druckschlauch und keinen schweren und störrischen S-Druckschlauch.

 

Die Beladung des Waldbrandtankers fällt wie bei den alten Feuerlösch-Kraftfahrzeugen FlKFZ 1000 sehr spartanisch aus. Sie umfasst größtenteils Schlauchmaterial und wasserführende Armaturen. Auf einen teuren fest verbauten Schaummitteltank und einen Pumpenvormischer verzichtete man. Der Unimog führt lediglich 40 l Schaummittel und einen einfachen Z-Zumischer mit. Haupteinsatzgebiet des Schaummittels dürfte bei diesem Fahrzeug jedoch vor allem die Verwendung als Netzmittel sein.

Der technischen Hilfeleistung dienen die oben schon erwähnte Seilwinde, sowie eine Motorkettensäge und ein fest eingebauter 9 kVA Stromgenerator. Beim Prototyp war noch ein tragbarer Stromerzeuger vorgesehen.

 

Speziell zur Bekämpfung von Vegetationsbränden weist das Fahrzeug einige Besonderheiten auf. Um auch während der Fahrt Brände bekämpfen zu können ist der sogenannte Pump and Roll-Betrieb möglich. Das heißt, dass der Waldbrandtanker noch langsam fahren kann und gleichzeitig die Pumpe betrieben werden kann. Um die Feuerlöschkreiselpumpe auch während der Fahrt betreiben zu können befindet sich in der Kabine ein identisches Bedientableau wie im rückwärtigen Geräteraum an der Pumpe selbst. Zur Wasserabgabe gibt es zum einen zwei B-Abgänge an der Pumpe im Heckgeräteraum und zum anderen befindet sich an der Fahrzeugfront unterhalb der Stoßstange ein weiterer C-Abgang. Im seitlichen Geräteraum G3 ist der "Faltschlauchschnellangriff" (s.o.) untergebracht. Auf dem Fahrzeugdach befinden sich zudem ein Monitor und ein C-Hohlstrahlrohr an einem kurzen S-Druckschlauch. Beides kann durch die Dachluke des Fahrerhauses heraus bedient werden. Dazu kann die Beifahrersitzbank in der Kabine umgelegt werden und ein Feuerwehrmann kann aus der Luke heraus Monitor oder Hohlstrahlrohr vornehmen. Der Monitor eignet sich dabei eher zur Verwendung gegen größere und weiter entfernte Brände (bis zu 40 m Wurfweite). Das Hohlstrahlrohr zum gezielten Ablöschen von Brandstellen im direkten Umfeld des Fahrzeuges.

 

Im Einsatzbereich dieser Feuerwehr (gesamter Truppenübungsplatz Munster) werden pro Jahr bis zu 400 Flächenbrände bekämpft. Die Einsatzfahrzeuge sind mit Buchstaben versehen.

 

Funkrufname BOS: Florian Heidekreis 94/25-7

Funkrufname intern: Florian Delta

 

quelle: bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/101220/Munster_-_Feue...

The taunt of being a coward hurt him deeply.

 

HKD

 

(Motivationskraft B1)

 

Wozu die ganze Angst?

 

Als Psychologin habe sie es bei vielen Menschen mit Angst zu tun. Und natürlich hefte sich diese Angst an unterschiedliche Dinge. Angst vor Versagen ist eine andere als die Angst vor Höhe oder die Abneigung vor dem anderen Geschlecht. Entscheidend sei, dass Angst eine Distanz aufrecht erhalten wolle. Träte die entgegen gesetzte Kraft, der Mut auf den Plan, könne sich Angst ausgleichen.

Sie zog ihren Rock zurück über die Knie, denn er hatte sich durch die Veränderung ihrer Position im Sitzpolster des Zugabteils hochgeschoben.

„Männer, die Angst vor Psychologen und Selbsterkenntnis haben, werden lieber zum Fußball gehen oder in die Kneipe. Die Angst vor Wissen und Weisheit ist stärker verbreitet, als ich glaubte. Erst in jahrelanger Praxis erkannte ich diesen Umstand.“

Sie sprach von einem Klienten, der unter einer Herzphobie litt, an der Angst, an einer Herzkrankheit zu leiden. Das Herz des Sportlehrers aber war physisch vollkommen gesund. Daher der Weg zum Psychologen.

Psychosomatische Erscheinungen bedürften einer Aufklärung, denn die Störungen, die davon ausgingen, könnten zuweilen sehr lästig sein. Diesen Umstand musste ich ihr bestätigen.

Sie beschrieb, mit welchen Tricks der Mann vermeiden wollte, sich das Verhältnis zu seiner Frau anzusehen. Das Stichwort war Liebe und zwar die fehlende. Seine Frau liebte ihre beiden Kinder, doch noch nie habe sie gesagt, dass sie ihn liebe.

„Im Eingangsgespräch hat er das im Nebensatz erwähnt“, sagte sie. „Und seit diesem Tag kam das Thema nicht mehr vor, im Gegenteil, er sprach von einer sehr guten Beziehung in der es keine großen Streitpunkte gebe.“

Er brauchte vier Monate Therapie um zu begreifen, was diese Aussage bedeutete. Er war entrüstet und sagte: „Ich will meine Beziehung nicht aufs Spiel setzen!“

„Er wollte lieber sein Leben in Lieblosigkeit verbringen als seine Beziehung in Frage zu stellen. Ich habe ihm dann einen Ausweg aus dem Dilemma beschrieben: Selbstliebe.“

Das sei ein schwieriger und sehr steiniger Weg, denn die erwachende Selbstliebe stelle schließlich doch alle anderen Bindungen wieder in Frage.

„Selbstliebe heißt auch Selbstschutz“, sagte sie. „Man nimmt Erniedrigungen nicht mehr in Kauf.“

Ich fragte sie, wie man die Fähigkeit sich selbst zu schützen erwerben könne.

Sie korrigierte mich und sprach von entwickeln und entfalten.

„Selbstschutz ist keine Frage von Gewehren. Hier geht es um die Verteidigung der eigenen Grenzen auf der emotionalen Ebene.“

Mutige, drängende und herrische Menschen übernähmen die Führung, indem sie vorschrieben, wie sich andere zu verhalten hätten. Menschen mit Mut leiteten Menschen mit Angst. Und auf natürliche Weise kämen die beiden Parteien zusammen: Alpha Weibchen, Beta Männchen. Alpha Männchen, Beta Weibchen

„Wenn jemand nun seine Ängste dem Leben gegenüber verloren hat“, sagte sie, „sucht er als Beta die Freiheit von aller Bevormundung. Da verlässt die Frau ihren Mann oder umgekehrt. Kommt allerdings echte Liebe mit ins Spiel, wird man Bindung die nicht bindet dennoch akzeptieren. Alte Beziehungen müssen keineswegs für immer enden, doch wo die Liebe fehlt, gehen sie auseinander.“

Ihr Handy in der Handtasche meldete sich. Sie nahm das Gespräch an. Sie sei zwanzig Minuten verspätet, da der Zug von einem Defekt aufgehalten worden sei. Das Gespräch war kurz und knapp, und sie steckte das Handy zurück.

„Mein Kollege hat Angst, wir könnten das Flugzeug verpassen.“ Sie schmunzelte. „Beinahe hätte ich mich von seiner Angst anstecken lassen. – Huch“, fuhr sie fort. „…und er heißt auch noch Haase.“

 

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Fotografin: Anne Woyand

 

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The veil. He is a protector. My self-protection. The veil, he is also the thought. There are many thoughts. It is my philosophy. My freedom of thought. Even though I am often dark and dark, my thoughts are colorful and rich in understanding. Self-employed and self-employed.

 

Der Schleier. Er ist ein Schutz. Mein Selbstschutz. Der Schleier, er ist aber auch der Gedanke. Es sind viele Gedanken. Es ist meine Philosophie. Meine Gedankenfreiheit. Auch wenn ich oft, düster und dunkel bin, so sind meine Gedanken bunt und reich an Verstand. Selbstständig und Eigenständig.

Manchmal stehen wir mitten im Alltag und merken, wie es in uns brodelt. Ein Kollege, der wiederholt Grenzen überschreitet. Ein Bekannter, der immer wieder dieselbe Schublade aufzieht. Man lächelt, sagt nichts, atmet tief durch. Denn nicht jeder Streit ist es wert, geführt zu werden. Nicht jedes Wort muss ausgesprochen werden. Und so greifen wir auf etwas zurück, das uns über Jahre begleitet hat: unseren inneren Sicherungskasten.

 

Dieser Kasten ist kein Gerät aus Metall, sondern eine Mischung aus Erfahrung, Geduld und Selbstschutz. Er hilft uns, ruhig zu bleiben, wenn uns etwas eigentlich aufregt. Er verhindert, dass wir explodieren, wenn jemand unsere Geduld auf die Probe stellt. Er bewahrt uns davor, Dinge zu sagen, die wir später bereuen. Denn wir wissen: Manchmal ist Schweigen stärker als jede Reaktion.

 

Doch es gibt auch Momente, da reicht das nicht mehr. Die Spannung steigt, eine Grenze wird überschritten, und dann macht es Klick. Die Sicherung fliegt raus. Worte finden ihren Weg nach draußen, ungefiltert, ehrlich, deutlich. Das ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Ventil. Es zeigt, dass auch wir Gefühle haben, dass auch wir nicht unendlich belastbar sind. Dass wir nicht alles schlucken können oder wollen.

 

Und doch ist jeder dieser Momente eine Erinnerung. Daran, wie wichtig es ist, zu lernen, mit sich selbst im Reinen zu sein. Zu verstehen, wann es besser ist, ruhig zu bleiben, und wann es Zeit ist, für sich selbst einzustehen. Der innere Sicherungskasten ist nicht dafür da, alles zu ertragen. Er ist dazu da, uns zu schützen – vor anderen, aber auch vor uns selbst.

 

Manche Menschen bringen uns regelmäßig an diesen Punkt. Und trotzdem bleiben wir freundlich. Weil wir wissen, dass man Stärke nicht immer laut zeigen muss. Und wenn es dann doch mal kracht, dann ist das okay. Es ist menschlich. Es zeigt, dass da jemand ist, der fühlt, der lebt, der Grenzen hat.

 

Vielleicht ist das der größte Lernprozess im Leben: zu wissen, wann man die Sicherung drin lässt und wann es Zeit ist, sie ganz bewusst rausfliegen zu lassen.

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„Nicht rennen, sonst stirbst du müde!“

 

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Typenbezeichnung Fa. Rosenbauer: FLF 3080/135/120

Fahrgestell: Scania P 380 CB EH2

Radstand 4700 mm

zulässige Gesamtmasse: 18000 kg

Leistung: 279 KW

 

Pumpe: Rosenbauer N 25 (2500 Liter/min bei 10 bar)

Dachmonitor RM 25 E

Löschwasservorrat: 2800 Liter

Schaummittelvorrat: 280 Liter

Pulverlöschanlage 135 kg, Fa. Minimax

CO2 – Löschanlage 120 kg

4 Bodensprühdüsen zum Selbstschutz, Leistung 70Liter/min bei 10 bar

Zugeinrichtung: Rotzler Treibmatic TR 30/6

Lichtmast Typ Flexilight, 7 x 35 Watt Xenon

   

Typenbezeichnung Fa. Rosenbauer: FLF 3080/135/120

Fahrgestell: Scania P 380 CB EH2

Radstand 4700 mm

zulässige Gesamtmasse: 18000 kg

Leistung: 279 KW

 

Pumpe: Rosenbauer N 25 (2500 Liter/min bei 10 bar)

Dachmonitor RM 25 E

Löschwasservorrat: 2800 Liter

Schaummittelvorrat: 280 Liter

Pulverlöschanlage 135 kg, Fa. Minimax

CO2 – Löschanlage 120 kg

4 Bodensprühdüsen zum Selbstschutz, Leistung 70Liter/min bei 10 bar

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A little break with something different.....

 

Latvia had been Russian since 1795. It only became an independent republic in 1918.

In 1905, after the Russian Revolution (Bloody Sunday), uprisings broke out against the Baltic German landowners. Many estates were attacked and burned. A resistance by armed groups, the "Self-Defense," was organized by Baltic German citizens who wanted to defend themselves against attacks by radical socialist or anarchist groups.

Armed clashes occurred several times. Especially in August 1906, there were many attacks on the so-called "Self-Defense" (Selbstschützer).

The photos show the newly constructed buildings of the Baltic German Self-Defense next to W. Reuter's house (Riga 1906 -I- and -II-). Here were armed attacks on July 19 and August 13, 1906. Attempts were made to set fire to the buildings (Riga 1906 -III-), and the rooms were vandalized. Here you can see the bullet holes in the wall. (Riga 1906 -IV-).

 

Latvia had been Russian since 1795. It only became an independent republic in 1918.

In 1905, after the Russian Revolution (Bloody Sunday), uprisings broke out against the Baltic German landowners. Many estates were attacked and burned. A resistance by armed groups, the "Self-Defense," was organized by Baltic German citizens who wanted to defend themselves against attacks by radical socialist or anarchist groups.

Armed clashes occurred several times. Especially in August 1906, there were many attacks on the so-called "Self-Defense" (Selbstschützer).

The photos show the newly constructed buildings of the Baltic German Self-Defense next to W. Reuter's house (Riga 1906 -I- and -II-). Here were armed attacks on July 19 and August 13, 1906. Attempts were made to set fire to the buildings (Riga 1906 -III-), and the rooms were vandalized. Here you can see the bullet holes in the wall. (Riga 1906 -IV-).

  

<b<Feuerlösch-Kraftfahrzeug FlKfz-Waldbrand / Tanklöschfahrzeug TLF 20/45 Waldbrand der Bundeswehrfeuerwehr auf dem Truppenübungsplatz Munster. Mit dem Fahrzeug wurde das Außengelände bewässert um die Staubentwicklung während der Vorführungen eizudämmen

 

Bereits im Jahr 2004 befasste sich die Bundeswehr mit der Beschaffung eines auf die Waldbrandbekämpfung ausgelegten Tanklöschfahrzeuges. Zusammen mit dem Aufbauhersteller Ziegler entstand ein Tanklöschfahrzeug TLF 16/50 auf Mercedes-Benz Unimog U5000. Gebaut wurde ein einzelner Prototyp. Dieser wurde auf dem Truppenübungsplatz Bergen erprobt.

 

Nach der erfolgreichen Erprobung des Prototyps beschaffte die Bundeswehr ab 2008 eine leicht veränderte Variante des Typs Tanklöschfahrzeug TLF 20/45 Waldbrand. Bundeswehrintern wird dieser Fahrzeugtyp als Feuerlösch-Kraftfahrzeug FlKfz-Waldbrand bezeichnet.

 

Wie beim Prototypen wählte man auch beim Serienfahrzeug einen Unimog U5000 von Mercedes-Benz. Man entschied sich jedoch für Fahrgestell mit einem um 600 mm längeren Radstand. Auch das Gesamtgewicht stieg von geplanten 14.100 kg auf 14.400 kg. Als Getriebe verbaute Mercedes-Benz eine Halbautomatik in den singlebereiften Gelände-LKW. Wie beim Prototypen wurde auch beim Serienmodell das Fahrerhaus mit einer Dachluke und einem Überrollbügel versehen. Aufgrund der am hinteren Kabinenende angebrachten Rundumkennleuchten musste beim Prototyp und in der Serie ein Satz Frontblitzer am Kühlergrill verbaut werden.

 

Sowohl der Prototyp, als auch das Serienfahrzeug, wurden mit einer Rotzler Treibmatic-Seilwinde ausgestattet, wobei beim Serienfahrzeug die Zugkraft von 50 kN auf 70 kN anstieg.

 

Erhebliche Unterschiede im Vergleich Prototyp zu Serienmodell zeigt der Aufbau. Beim Prototyp lag der Wassertank mit 4.750 l Fassungsvermögen noch im vorderen Teil. Dahinter befanden sich drei Geräteräume: Einer auf jeder Seite und einer am Heck. Beim Serienmodell verfügt der Aufbau über fünf Geräteräume: Zwei auf jeder Seite und einer am Heck. Der auf 4.300 l verkleinerte Tank wanderte zudem in den nun gerippten Mittelteil des Kofferaufbaus. Bei beiden Fahrzeugen verzichtete man jedoch zugunsten der Bodenfreiheit auf tiefgezogene Geräteräume. Dies führt jedoch zu einem vergleichsweise hohen Schwerpunkt. Aus Gewichtsgründen wählte man in beiden Fällen als Schnellangriff einen in Buchten gelegten C-Druckschlauch und keinen schweren und störrischen S-Druckschlauch.

 

Die Beladung des Waldbrandtankers fällt wie bei den alten Feuerlösch-Kraftfahrzeugen FlKFZ 1000 sehr spartanisch aus. Sie umfasst größtenteils Schlauchmaterial und wasserführende Armaturen. Auf einen teuren fest verbauten Schaummitteltank und einen Pumpenvormischer verzichtete man. Der Unimog führt lediglich 40 l Schaummittel und einen einfachen Z-Zumischer mit. Haupteinsatzgebiet des Schaummittels dürfte bei diesem Fahrzeug jedoch vor allem die Verwendung als Netzmittel sein.

Der technischen Hilfeleistung dienen die oben schon erwähnte Seilwinde, sowie eine Motorkettensäge und ein fest eingebauter 9 kVA Stromgenerator. Beim Prototyp war noch ein tragbarer Stromerzeuger vorgesehen.

 

Speziell zur Bekämpfung von Vegetationsbränden weist das Fahrzeug einige Besonderheiten auf. Um auch während der Fahrt Brände bekämpfen zu können ist der sogenannte Pump and Roll-Betrieb möglich. Das heißt, dass der Waldbrandtanker noch langsam fahren kann und gleichzeitig die Pumpe betrieben werden kann. Um die Feuerlöschkreiselpumpe auch während der Fahrt betreiben zu können befindet sich in der Kabine ein identisches Bedientableau wie im rückwärtigen Geräteraum an der Pumpe selbst. Zur Wasserabgabe gibt es zum einen zwei B-Abgänge an der Pumpe im Heckgeräteraum und zum anderen befindet sich an der Fahrzeugfront unterhalb der Stoßstange ein weiterer C-Abgang. Im seitlichen Geräteraum G3 ist der "Faltschlauchschnellangriff" (s.o.) untergebracht. Auf dem Fahrzeugdach befinden sich zudem ein Monitor und ein C-Hohlstrahlrohr an einem kurzen S-Druckschlauch. Beides kann durch die Dachluke des Fahrerhauses heraus bedient werden. Dazu kann die Beifahrersitzbank in der Kabine umgelegt werden und ein Feuerwehrmann kann aus der Luke heraus Monitor oder Hohlstrahlrohr vornehmen. Der Monitor eignet sich dabei eher zur Verwendung gegen größere und weiter entfernte Brände (bis zu 40 m Wurfweite). Das Hohlstrahlrohr zum gezielten Ablöschen von Brandstellen im direkten Umfeld des Fahrzeuges.

 

Im Einsatzbereich dieser Feuerwehr (gesamter Truppenübungsplatz Munster) werden pro Jahr bis zu 400 Flächenbrände bekämpft. Die Einsatzfahrzeuge sind mit Buchstaben versehen.

 

Funkrufname BOS: Florian Heidekreis 94/25-7

Funkrufname intern: Florian Delta

 

quelle: bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/101220/Munster_-_Feue...

Schön und giftig!

Kartoffeln gelten als wohl beliebteste Beilage der Deutschen zu Fleisch, Fisch und Gemüse.

Unvorstellbar, dass die Kartoffel giftig sein kann?

Zum Selbstschutz vor Schädlingen wie etwa Käfern oder Maden enthält die Kartoffel giftige Alkaloide, sogenannte Solanine.

Diese sind vor allem in den Blüten und Beeren der Kartoffelpflanze enthalten. Einen erhöhten Anteil giftiger Solanine findet man allerdings auch bei grünen oder lange gelagerten Kartoffeln.

Als Faustregel gilt: Die Giftigkeit nimmt von oben nach unten ab. Am giftigsten sind die Blüten, am unbedenklichsten die Knollen.

 

Am 15. Januar 1923 zogen in Bochum, im Rahmen der Ruhrbesetzung, französische Truppen ein. Am 17. Januar wurde der Belagerungszustand über Bochum verhängt. Am 28. Februar wurde die Polizeidirektion, die Kaserne der Schutzpolizei und alle Polizeireviere von den französischen Soldaten besetzt. Alle Schutzpolizisten sind bei der Aktion verhaftet und aus der besetzten Zone ausgewiesen worden. In einer Chronik dieser Zeit wird für den 7. März eine Zunahme von Einbrüchen und Diebstählen vermeldet, da die Polizei nicht mehr vorhanden ist. Am 24. April übernahm die städtische Berufsfeuerwehr, zusammen mit der Kriminalpolizei den Polizeidienst. Wegen der Zunahme an Aufgaben wurde die Wehr um 16 Mann verstärkt.

 

Verlauf der Unruhen

 

Durch die Besetzung, den darauffolgenden Ruhrkampf, der schlechten Versorgungslage durch fehlende Transportmittel, und der in dem Rahmen beginnenden Inflation, stiegen die Lebenshaltungskosten für die Bewohner des Ruhrgebietes. Eine kommunistisch-unionistische Betriebsrätekonferenz rief am 20. Mai 1923 zur Durchsetzung einer 50%ige Lohnerhöhung einen Generalstreik der Bergleute und Metallarbeiter aus. Dies sollte eine Anpassung der Löhne durchsetzen. Der Streik wurde von den Gewerkschaften abgelehnt. Trotz dieser Ablehnung befinden sich am 16. Mai über zwei Millionen Bergarbeiter und Zehntausende Metallarbeiter im Streik. Diese hohe Anzahl kommt auch durch den Druck der Kommunisten zustande, sich an dem Streik zu beteiligen, dieser wird z. T mit Waffengewalt ausgeübt. In mehreren Städten kommt es infolgedessen zu blutigen Zusammenstößen. Hierbei waren Tote und Verletzte zu beklagen. Zum Beispiel wurden am 23. Mai in Gelsenkirchen zwei Personen getötet und 20 verletzt. Am 28. Mai kommt es zu einer Einigung zwischen den Arbeitgebern und den Verbänden der Arbeiter. Es wurde eine Lohnerhöhung von über 50 % pro Schicht und Mann vereinbart. Am 30. Mai wurde die Arbeit wieder aufgenommen.

 

Verlauf der Unruhe in Bochum

 

Im Bochumer Schützenhof, dem größten Versammlungssaal der Stadt, wurde am 17. Mai eine Versammlung von kommunistischen Bochumern. Laut Paul Küppers, damals Hauptschriftleiter des Märkischen Sprechers, wurden „… die Steigerungen der Lebensmittelpreise … von ihnen dazu ausgenutzt, einen bisher reinen Wirtschaftskampf in politische Bahnen zu lenken …“, wie er sich 1963 erinnert. Er widerspricht sich aber in seinen Darstellungen. Laut des Artikels herrschte bis zum 24. Mai noch die Ruhe vor dem Sturm. In seiner Darstellung „Bochum unter fremder Gewalt in den Jahren der Ruhrbesetzung 1923–1925“ aus dem Jahr 1930 spricht er davon, dass am 18. Mai in Bochum die Unruhen begannen. Dies kann aber dem zeitlichen Abstand geschuldet sein.

 

Unzweifelhaft ist es, dass am 25. Mai sich die Lage in Bochum zuspitzte. Auf dem Markt versuchten Unruhestifter eine Preissenkung bei den Produkten durchzusetzen. Weiterhin begannen kommunistische Hundertschaften auf Zechen und Industriewerken ihre Streikaufrufe durchzusetzen. Dabei kam es auch zu Gewaltausbrüchen mit Verletzten.

 

Am Nachmittag kam es zu einer Plünderung der dem eher nationalkonservativen Lager zuzuschreibenden Bochumer Anzeiger und Westfälische Volkszeitung. Dabei wurden fünf Personen verletzt. Die den Polizeidienst versehende Berufsfeuerwehr machte von der Schusswaffe gebrauch, um die Menge auseinanderzutreiben. Das sozialdemokratische Volksblatt meinte lakonisch in ihrem Bericht an den darauffolgenden Tag über die Ereignisse: „Die bürgerlichen Zeitungen erscheinen heute nicht!“

 

Die Unruhen wuchsen an, als die Kommunisten von außerhalb Verstärkung bekamen. Diese waren mit Waffen ausgerüstet, welche bei dem Sturm auf das Gelsenkirchener Polizeipräsidium ihnen in die Hände gefallen waren. Am Abend gab es einen Versuch, die städtische Brandwache zu stürmen. Der Feuerwehrmann Wilhelm Fey erinnerte sich: "Die Aufständischen haben uns damals in der Wache in der Südstraße regelrecht belagert, auf uns wurde geschossen..." Durch die Bewährung in dieser Nacht erfolgte später die Beförderung Feys zum Oberfeuerwehrmann. Maßgeblich an der erfolgreichen Verteidigung der Wache hatte der Stadtbaurates Diefenbach. Bei den Kämpfen wurden 30 Personen verletzt, auf der Seite der Verteidiger wurde ein Feuerwehrmann und ein Kriminalbeamter verwundet.

 

Die Krawalle fanden an mehreren Orten in der Stadt statt. Ein Wächter namens Krüger wurde von der Zeche Hannibal erschossen. Auch in den nächsten Tagen gab es Zusammenstöße zwischen der Feuerwehr und den Unruhestiftern, mit Verletzten und Tote. Die Feuerwehr wurde durch Mitglieder eines Selbstschutzes verstärkt. Dieser wurde aus städtischen Beamten und Angehörigen der Angestellten- und Arbeitergewerkschaften gebildet. Sie folgten einem Aufruf des Magistrats der Stadt. Erst mit der Räumung des Hauptquartiers der Kommunisten am 29. Mai, im Lokal Kramer an der Bessemerstraße in Stahlhausen, ließ langsam Ruhe einkehren. Die Zahl der Opfer betrug sechs Tote und über 100 Verletzte.

Stille Post in Radebeul

 

Seit mehreren Wochen treffen sich jeden Montag in Radebeul mehrere hundert Personen bei als „Spaziergängen“ beworbenen Aufmärschen. Die Anzahl der Teilnehmenden steigt von Woche zu Woche, zuletzt auf ca. 750. Eine Stunde vor Beginn der Versammlung trafen wir auf zwei Polzisten. Sie erzählten uns, dass sie auch diesen Montag mit mindestens einer hohen dreistelligen Zahl rechnen – das skurrile: die beiden wussten zu diesem Zeitpunkt nicht, ob noch Unterstützung von Kolleg*innen kommen würde. Gleichzeitig standen in Dresden zwei Wasserwerfer und ein Räumpanzer zur Schau, um hartes Durchgreifen zu signalisieren, obwohl im Voraus nahezu klar schien, dass diese nicht zum Einsatz kommen würden. Da, wo sonst niemand hinschaut, in den umliegenden kleineren Städten, bestand währenddessen nicht einmal ein Einsatzkonzept. Nicht weit hergeholt dürfte es sein, dass das Auftreten der Polizei in Dresden etwas damit zu tun haben könnte, dass an diesem Tag die deutsche Innenministerin Nancy Faeser dem Lagezentrum der sächsischen Landeshauptstadt einen Besuch abgestattet hatte.

 

Bereits vor 19 Uhr befanden sich 500 Menschen dicht gedrängt und ohne Masken auf der Straße vor dem Rathaus. Aus allen Richtungen war weiterhin starker Zustrom zu beobachten. Dass die Linksjugend Radebeul eine Gegenkundgebung angemeldet hatte, führte zumindest dazu, dass mehrere Einsatzkräfte diese Kundgebung umstellten, jedoch davon auch nicht abrückten, als sich kurz nach 19 Uhr die Personenmenge in Bewegung setzte. Die überforderten beiden Polizisten vom Anfang begleiteten in einem Polizeiauto den Aufmarsch, welcher sich über mehrere hundert Meter zog. Vermummte Neonazis konnten sich so ungehindert die auf Demonstrationen verbotenen Quarzhandschuhe anziehen und anwesende Journalist*innen bedrängen. Der einzige Schutz für die Pressefreiheit bestand an diesem Abend aus dem Selbstschutz der Journalist*innen und ihren Begleiter*innen. Laut Pressemitteilung der Polizei beteiligten sich an dem Aufmarsch 1.100 Personen. Auch wenn diese Zahl etwas hochgegriffen scheint, dürften es mit Sicherheit erneut mehr als in der letzten Woche gewesen sein – auch ein Ergebnis der fehlenden Polizeipräsenz in der Vergangenheit.

 

Die Demonstration lief entlang der Meißner Straße, über das Gelände der Kirche, um auf den Treppen zahlreiche Lichter und Kerzen abzustellen, bevor man sich auf den Rückweg machte. Auch als die Personenmenge am Radebeuler Rathaus ankam, standen die etwa 20 Gegendemonstrant*innen mit Maske und Abstand noch immer auf dem angrenzenden Parkplatz und zeigten mit Fahnen, Schildern und Transparenten, was sie von der ankommenden Demonstration hielten. Während es am Rande beider Versammlungen zu einigen sachlichen Diskussionen kam, versuchten einige aggressive junge Männer näher an die Gegenkundgebung zu kommen, beleidigten und versuchten zeitweise die Begrenzung der Kundgebungsfläche zu entfernen. Nachdem die Polizei dazwischen ging, ließen Teile der offensichtlich angetrunkenen Männer ihren Frust an den Polizeikräften aus und beleidigten diese verbal.

 

Nach und nach verließen die Teilnehmer*innen des Aufmarsches den Rathausvorplatz und zogen davon. Auch am Gegenprotest kehrte Ruhe ein und einige Anwohner*innen nutzten dies, um aus den Rathaustreppen abgestellte Kerzen wegzuräumen. Auf einmal traf mit Blaulicht ein Großaufgebot der Bundespolizei ein. Über 20 Polizeiautos hielten direkt vor dem nun leeren Rathaus und die Beamt*innen stiegen aus. Auf Nachfrage, was der Grund für die Verstärkung sei, antwortete ein Polizist „war wohl Fehler beim stille Post spielen“. Wahrscheinlich scheint, dass die aufgeheizte Stimmung am Gegenprotest übertrieben und stark verspätet kommuniziert wurde. Es scheint bei einem Wunsch zu bleiben, dass Polizei ähnlich viele Kräfte aufbringen würde, um die Querdenken-Aufmärsche abzusichern und ggf. aufzuhalten.

A little break with something different.....

 

Latvia had been Russian since 1795. It only became an independent republic in 1918.

In 1905, after the Russian Revolution (Bloody Sunday), uprisings broke out against the Baltic German landowners. Many estates were attacked and burned. A resistance by armed groups, the "Self-Defense," was organized by Baltic German citizens who wanted to defend themselves against attacks by radical socialist or anarchist groups.

Armed clashes occurred several times. Especially in August 1906, there were many attacks on the so-called "Self-Defense" (Selbstschützer).

The photos show the newly constructed buildings of the Baltic German Self-Defense next to W. Reuter's house (Riga 1906 -1- and -II-). Here were armed attacks on July 19 and August 13, 1906. Attempts were made to set fire to the buildings (Riga 1906 -III-), and the rooms were vandalized. Here you can see the bullet holes in the wall. (Riga 1906 -IV-).

  

Dieses Photo sagt am meisten über mich und über meine Vergangenheit aus. Man ist stets das Produkt seiner eigenen Vergangenheit ... und das auf diesem Bild bin ich.

 

Das Photo entstand in Aarhus, der zweitgrößten Stadt in Dänemark, und die 5 Meter hohe Kolossalplastik im dortigen Kunstmuseum trägt den Namen „Boy“. Als ich ein kleiner Junge war, ein „Boy“, da hat sich mein Leben von einer Sekunde auf die andere verändert ... und das in der Nähe von Aarhus, wo dieses Photo entstand. Es war im Sommer vor Einschulung in die Grundschule, ich war 6 Jahre alt und wir waren im Urlaub in Dänemark. Auf der Rückfahrt wollten wir noch kurz meinen Onkel besuchen, um dort zu frühstücken, und dann sollte es weiter in Richtung Heimat gehen.

 

Wären wir damals nur eine Minute früher oder später losgefahren, dann wäre sicher alles anders geworden. Aber wir waren genau zur Falschen Zeit am Falschen Ort, mit dem Auto, es gab einen Unfall ... und mein Papa hat seine Heimat nie wieder gesehen. Wir waren mit vier Personen im Wagen, ich saß hinter meinem Vater, welcher gefahren ist, und außer meiner Mutter war auch seine Mutter mit im Urlaub, meine Oma. Und die musste mit ansehen, wie ihr Sohn gestorben ist, das muss so schrecklich gewesen sein für sie. Ich habe den Frontalzusammenstoß nur knapp überlebt: ich wurde aus dem Wagen geschleudert, dieser überschlug sich und landete dann auf mir. Aber an nichts davon kann ich mich erinnern, das ist alles weg, wahrscheinlich eine Art Selbstschutz.

 

Das war am 14. Juli 1973, auf einer Landstraße, wenige Kilometer von Aarhus entfernt. Ich kam dann ins Krankenhaus, wo ich viele Wochen lang war, die ersten davon im Künstlichen Koma. Ich habe unzählige Narben von damals, die sichtbarste ist jene vom Luftröhrenschnitt an meinem Hals. Die zahlreichen Knochenbrüche sind alle verheilt, aber eine seelische Narbe ist natürlich geblieben, und eine solche kann wohl nie ganz heilen. Ich hatte auch einen Oberschenkelhalsbruch und musste danach noch sehr lange das linke Bein in Gips tragen, anschließend musste ich quasi wieder das Laufen lernen. Zum Glück gibt es da aber keine Spätfolgen, ich bin zwar kein sportlicher Typ, aber ich habe mehrfach den Hermannslauf mitgemacht, einen Volkslauf über 30 Kilometer vom Hermannsdenkmal durch den Teutoburger Wald zur Sparrenburg in meiner Geburtsstadt Bielefeld.

 

Mein Onkel, der Bruder meines Vaters, hat nie einen Führerschein gemacht, das musste er seiner Mutter versprechen, die Angst hatte, noch einen Sohn zu verlieren. Und ich selber hatte keinen Drang, Auto zu fahren, als ich 18 wurde, denn ein Auto hatte ja meinen Papa getötet. Erst mit über 30 habe ich mich dann zur Fahrschule angemeldet ... erstens, weil meine damalige Freundin aus beruflichen Gründen einen Führerschein machen wollte – und zweitens, weil ein guter Freund von mir gedrängelt und gequengelt hat: er war auch Spätzünder in Sachen Führerschein und hatte keine Lust, alleine mit „Kindern“ in der Fahrschule zu sitzen. Also haben wir zu dritt in der Fahrschule gesessen.

 

Mich hat es dann voll erwischt, ich war Feuer und Flamme: Autofahren fand ich absolut cool und habe mich schon geärgert, dass ich das all die Jahre davor quasi versäumt hatte! So war ich dann auch der Erste, von uns Dreien, der seinen Führerschein hatte. Am 22. Dezember 2005, morgens, als Erster ... und da waren die Straßen noch nicht überall gestreut, an einigen Stellen war es noch glatt. Sofort im Januar habe ich mir dann mein erstes Auto gekauft ... und da ich mich vorher ja noch nie wirklich mit dem Thema Auto beschäftigt hatte war die Wahl dann reiner Zufall – dachte ich zumindest, damals.

 

Mit dem Clio I habe ich dann all das Versäumte nachgeholt, also dieses Erkunden der Welt, was andere Menschen wohl mit 18 erleben, kam bei mir dann erst mit über 30. Da habe ich die Welt erfahren, im wahrsten Sinne des Wortes.

 

Im Sommer war ich dann zusammen mit meiner damaligen Freundin in Dänemark: mein Onkel hat seinen 80. Geburtstag gefeiert und zu diesem Anlass waren wir in Dann dort, auf einem Campingplatz in der Nähe von Aarhus. Und ich bin hunderte an Kilometern gefahren, in diesem Urlaub, ich kannte Dänemark zwar schon, weil ich als Kind oft bei meinem Onkel war in den Sommerferien, aber es war das erste Mal mit einem eigenen Auto. So war ich dann während der vielen Rundfahrten auch in einer kleinen Stadt, nördlich von Aarhus. Ich wusste nicht, wo ... ab er eigentlich wusste ich es schon.

 

Es war wunderschön dort, eine seichte Bucht mit langem Strand, die Sonne spiegelte sich im seichten Wasser. Ein leichter Wind wehte durch die Gräser, man hörte Möwen und das Klackern der Segelschiffe im Hafen. Aus dem Ort hörte man leise Musik, von einem Karussell, man hörte lachende Kinder, es war einfach schön, es war Romantik pur. Aber ich stand dort und hatte ein Gefühl, welches ich mir nicht erklären konnte: es war das Schlimmste, was ich jemals gesehen hatte, gefühlt hatte! Und ich dachte mir: „Wenn ich einen Horror-Film drehen würde, wenn ich etwas Böses darstellen würde, in diesem Film – genau das hier wäre der Drehort, genau das würde zu so einem Film passen“.

 

Aber ich konnte es mir nicht erklären, ich hatte einfach dieses Gefühl. Und ich habe es versucht, zu analysieren, ganz nüchtern. Ich war neugierig, aber ich konnte keine Antwort finden. Also sind wir dann weiter gefahren, haben uns noch andere Orte angeschaut, und am Abend waren wir dann noch bei meinem Onkel. Ich habe ihm erzählt, wo wir überall waren. „Auch in einem kleinen Ort nördlich von Ebeltoft waren wir“, habe ich meinem Onkel damals erzählt ... und seine Antwort hat mich dann wie ein Schock getroffen, eine Erklärung, für das Gefühl, welches ich genau dort hatte, an jenem Ort: „Das war Bönnerup Strand“, sagte er, „dort wart Ihr damals im Urlaub, bevor der Unfall passierte.“

 

Es war mir nicht bewusst, aber wahrscheinlich hatte ich es unterbewusst gespürt: ich war genau an jenem Ort, an welchem ich den letzten glücklichen Tag verbracht hatte, damals, als Kind, vor dem Unfall. Und während es dort für jeden anderen Menschen sicher einfach nur schön gewesen wäre hatte ich diesen Eindruck, dieses Gefühl. Von Angst, von Panik, von Traurigkeit, von Einsamkeit, von Verzweiflung. Das wurde mir in dem Moment dann schlagartig bewusst, als ich erfuhr, welcher Ort es war, als ich erkannte, welchen Grund dieses Gefühl hatte.

 

Mir wurde sehr vieles bewusst, damals. Auch, dass ich mich dem Ganzen noch nie gestellt hatte, dass ich es verdrängt hatte, bisher. Dass ich gerade zum ersten Mal mit dem eigenen Auto in Dänemark war ... dort, wo mein Papa bei einem Autounfall gestorben ist. Und dass ich einen Clio fahre, einen Renault, in blau ... und dass der Wagen, mit welchem wir damals den Unfall hatten, auch ein Renault war, ein blauer. Mir wurde bewusst, dass ich mir unbewusst genau das Auto gekauft hatte, welches wie kein anderes zu mir passt, zu meiner Biographie, zu meiner Vergangenheit: einen Clio, also quasi einen „Renault 6“, in derselben Farbe, wie der Renault 4, jenem Auto, mit welchem wir damals im Urlaub waren und den Unfall hatten.

 

Ich musste mich all dem Stellen, das war mir plötzlich sehr bewusst. Und zufälligerweise war das kurz vor dem Datum, an welchem der Unfall passierte. Und eigentlich glaube ich nicht, dass es Zufall war, es war eher Schicksal. Ich war kurz vor meinem persönlichen Schicksalstag zum ersten Mal mit meinem eigenen Auto in Dänemark. Ganz in der Nähe jener Stelle, wo damals der Unfall passierte. Und mir war plötzlich klar, dass ich dorthin musste, am Jahrestag. Alleine, denn da wollte ich niemanden dabei habe, ich wollte mich dem alleine stellen. Meine damalige Freundin habe ich bei meinem Onkel gelassen und dieser hat mich mit den Worten „Ich hoffe, dass Du findest, wonach Du suchst“ verabschiedet.

 

Und das war mir nicht klar, was ich suche, ich wusste nur, dass ich dorthin muss, am Jahrestag. Mir war nicht bewusst, was dort passieren würde, ich wusste nur, dass ich dorthin muss, endlich, denn ich war noch niemals dort, in all den Jahren. Also bin ich hingefahren, auf die Landstraße zwischen Greena und Aarhus, ganz alleine, in meinem blauen Renault. Es war eine Linkskurve, auf einem Hügel, uns kam damals ein anderes Auto entgegen, welches in dieser Kurve weiter geradeaus fuhr, direkt auf uns zu ... und jetzt, wo ich selber Autofahrer geworden war, konnte ich es einschätzen, konnte ich sehen, wie ausweglos es war: es gab dort keine Möglichkeit, um dem entgegenkommenden Fahrzeug auszuweichen, es gab keine Chance, diesen Unfall zu verhindern.

 

Dort stand ich dann, ganz alleine ... und wusste nicht, was ich tun soll, was ich machen soll, ich hatte keinen Plan. Damals stand dort eine Bank, direkt in der Kurve, direkt an der Unfallstelle. Und ich weiß nicht mehr, ob ich mich dort hingesetzt habe, oder ob ich einfach gestanden habe, geschaut habe. Ich war ganz alleine, völlig einsam, ich war das kleine Kind, dessen leben sich dort damals geändert hat, ich fühlte mich völlig hilflos, völlig einsam ... und es war niemand dort, keiner, der mich in den Arm nehmen würde, keiner, der mich erkennen würde, der sehen würde, dass ich dort bin, dass ich es bin, wer ich bin, was ich dort mache.

 

Wie lange ich dort war weiß ich nicht mehr. Irgendwann bin ich dann gefahren, weiter, in Richtung Aarhus, auf dem Grenavej. Links neben der Straße war eine Kirche, eine dieser typischen, Dänischen Kirchen, in Weiß. Ich bin kein sehr religiöser Mensch, aber ich wollte dorthin, ich dachte, dass ich dorthin muss, ich habe dort angehalten. Ich wollte in die Kirchen gehen, wahrscheinlich, weil ich irgendetwas tun wollte, vielleicht, weil ich hoffte, dort etwas zu finden. Aber genau in dem Moment, als ich hinein wollte, kam jemand heraus, er schloss die Kirchentür ab und ging.

 

Auf dem Rückweg aus dem Urlaub bin ich dann irgendwie jene Strecke gefahren, welche mein Papa nicht mehr fahren konnte. Irgendwie habe ich ihn 2006 mitgenommen, nachdem er 1973 dort geblieben war. Irgendwie musste ich das tun, ich musste mich dem stellen, endlich. Und inzwischen war ich schon öfter dort, an der Unfallstelle. Immer, wenn ich in Dänemark bin, fahre ich auch dorthin. Es tut weh, jedes Mal, aber es tut immer weniger weh, ich kann immer besser damit umgehen.

 

Meine Mutter war danach nie dort, an der Unfallstelle. Und ich kann verstehen, warum: es ist verdammt schwer, sich dem zu stellen, dorthin zu fahren, das ist nicht einfach. Ich glaube, dass sie alles verdrängt, dass alles für sie abgeschlossen ist. „Sie hat jetzt eine neue Familie“, hat mein Onkel einmal gesagt ... und es mit diesen wenigen Worten wohl am besten ausgedrückt: meine Mutter hat einen neunen Mann, zusammen haben sie eine gemeinsame Tochter, meine Halbschwester, und ich bin kein wirklicher Teil dieser Familie.

 

Dänemark ist ein sehr soziales Land, der gesellschaftliche Zusammenhalt ist dort sehr groß. Zusammen mit anderen Senioren hat mein Onkel ein Ferienhaus gekauft, südlich von Aarhus. Dies steht nun anderen Senioren zur Verfügung, welche weniger Geld haben, und die Besitzer und deren Angehörige können dieses Ferienhaus auch benutzen. Von dort hat man einen schönen Blick über die Aarhus Bucht ... und am Horizont erkennt man das Kraftwerk in Studstrup – und man erkennt auch jenen Hügel, wo sich der Unfall ereignet hat: man blickt direkt auf die Unfallstelle, aus dem Ferienhaus! Meine Mutter war auch schon dort, in diesem Ferienhaus, mehrfach. Aber ich glaube, dass es ihr überhaupt nicht bewusst ist, dass sie überhaupt nicht weiß oder wissen will, dass man von dort aus direkt die Unfallstelle sieht, am Horizont. Sie hat jetzt eine neun Familie; zu welcher ich nicht mehr gehöre.

 

Ein Teil von mir ist immer noch der kleine Junge, der alleine zurückgeblieben ist, in Aarhus. Und es verfolgt mich, durch mein ganzes Leben, immer wieder. Unbewusst entscheide ich vieles so, dass es genau zu mir passt, zu meiner Biographie. Und das Schicksal spielt immer wieder mit, so auch bei meinem zweiten Auto, bei meinem jetzigen.

 

Oft hört man ja, dass viele Menschen ihrem ersten Auto nachweinen. Dass sie bereuen, es nicht behalten zu haben, weil das erste eigene Auto ja etwas ganz Besonderes ist. Ich selber hatte mein erstes Auto nun mit über 30, statt mit 20. Und ich hatte die Chance, es lange zu behalten – denn auch für mich war es ja etwas sehr Besonderes, völlig unabhängig vom Alter habe ja auch ich an meinem ersten Auto gehangen, es geliebt. So habe ich es sehr oft durch den TÜV gebracht, obwohl es sich eigentlich nicht mehr gelohnt hätte, auch habe ich die damalige Abwrackprämie nicht genutzt, um mir ein neues Auto zu kaufen.

 

Das Geld dafür hätte ich damals gehabt, ich hätte die Abwrackprämie nutzen und mir einen Neuwagen kaufen können. Stattdessen habe ich mein Auto aber nochmals durch den TÜV gebracht, habe ihn weiter gefahren. Doch dann ging es nicht mehr, ein weiteres Mal hätte mein Clio I nur mit sehr großen Investitionen wieder eine Plakette bekommen, also war die Zeit gekommen, mich von meinem ersten Auto zu verabschieden. Aber mir war völlig klar, dass ich mir wieder einen Renault holen würde, zum Einen, weil ich sehr zufrieden war, mit meinem Auto, und zum Anderen natürlich, weil es die Automarke ist, welche am besten zu mir passt, zu meiner Vergangenheit.

 

Beim Suchen nach einem Auto bin ich dann auf einen Clio II gestoßen, auch wieder in Blau. Und der Zufall ... nein, es war kein Zufall: es war eher Schicksal! ... das Schicksal wollte es, dass dieses Auto in genau jenem Ort angeboten wurde, wo wir damals gewohnt hatten, vor dem Unfall. In Bünde, einer Stadt nahe von Bielefeld, und dort genau in jenem Stadtteil, wo ich als kleines Kind gewohnt habe, vor dem Unfall, in Bustedt. Ein guter Bekannter hatte sich den Wagen für mich angesehen, er ist Schrauber, at wirklich Ahnung. Und als er dann sagte, dass ich mir dieses privat angebotene Auto mit Gutem Gewissen kaufen kann bin ich hingefahren, habe mir mein jetziges Auto gekauft.

 

Aber nicht ohne Probefahrt: mir war eigentlich klar, dass ich ihn kaufe, aber dennoch macht man ja vorher eine Probefahrt. Meine Freundin hatte mich damals nach Bünde gefahren, um dort den Wagen abzuholen, und sie saß neben mir, bei der Probefahrt. Wahrscheinlich dachte sie, dass ich einfach nur so durch die Gegend fahre, wie man es eben so macht, bei einer Probefahrt. Aber ich wusste sehr genau, wo ich bin, wo ich entlang fahre: ich bin an jenem Haus vorbei gefahren, in welchem wir damals gewohnt hatten, vor dem Unfall, ich bin am Kindergarten vorbeigefahren, in welchem ich damals war, und an jener Schule, in welcher ich eingeschult worden wäre, wenn es den Unfall nicht gegeben hätte.

 

Es war also nicht nur eine Probefahrt, sondern zugleich auch eine Fahrt durch meine Vergangenheit. Irgendwann habe ich dann angehalten und meine Begleitung fragte mich, ob ich denn überhaupt wüsste, wo ich bin? Ich habe sie angesehen und ihr durch einen Tränenschleier gesagt, dass ich sehr genau weiß, wo ich gerade bin: wir waren an jenem Friedhof, wo mein Papa begraben ist. Ich lag damals noch im Krankenhaus in Dänemark, in Aaarhus, als er beerdigt wurde, in Bünde. Aber bevor ich mir ein neues Auto kaufe wollte ich dorthin.

 

Genaugenommen war es keine Probefahrt, denn es stand ja schon fest, dass ich den Wagen kaufe. Es war ein Besuch bei meinem Papa, um ihm zu zeigen, dass ich jetzt auch einen blauen Renault fahre, inzwischen den zweiten ... quasi dasselbe Auto, welches er damals gefahren ist, beim Unfall in der Nähe von Aarhus.

 

Das Photo zeigt mich, aber es zeigt auch den kleinen Jungen, in Dänemark. Es zeigt den großen Oliver neben „Boy“, dem kleinen Jungen. In Aarhus, wo ich im Krankenhaus gelegen habe, damals.

 

#zwerg

"keuchen" und "Keusch sein" ...

sind halt zwei grundverschiedene Dinge

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.... im Folterkeller der Augustusburg

Keuschheitsgürtel - ein Folterinstrument ?

eine Legende, daß Ritter ihre Frauen "in Eisen legten"

.... was für eine üble Folter

 

in Wirklichkeit legten die Frauen diese Vorrichtungen zum Selbstschutz an, denn eine Vergewaltigung ließ immer die Option einer Scheidung zu

Gedenkdemonstration für den Antifaschisten Pavlos Fyssas,der in Griechenland von Anhängern des Golden Dawn ermordet wurde.Etwa 700 menschen nahmen an der Demonstration teil,welche durch ein massives Polizeiaufgebot begleitet wurde.Abgesehen von ein paar Böllerwürfen und einem Bengalo verlief die Demonstration friedlich.Gegen Ende kam es dann doch noch zu einer Festnahme eines umstehenden Passanten.Bilder unterliegen dem Copyright.

 

Am 15. Januar 1923 zogen in Bochum, im Rahmen der Ruhrbesetzung, französische Truppen ein. Am 17. Januar wurde der Belagerungszustand über Bochum verhängt. Am 28. Februar wurde die Polizeidirektion, die Kaserne der Schutzpolizei und alle Polizeireviere von den französischen Soldaten besetzt. Alle Schutzpolizisten sind bei der Aktion verhaftet und aus der besetzten Zone ausgewiesen worden. In einer Chronik dieser Zeit wird für den 7. März eine Zunahme von Einbrüchen und Diebstählen vermeldet, da die Polizei nicht mehr vorhanden ist. Am 24. April übernahm die städtische Berufsfeuerwehr, zusammen mit der Kriminalpolizei den Polizeidienst. Wegen der Zunahme an Aufgaben wurde die Wehr um 16 Mann verstärkt.

 

Verlauf der Unruhen

 

Durch die Besetzung, den darauffolgenden Ruhrkampf, der schlechten Versorgungslage durch fehlende Transportmittel, und der in dem Rahmen beginnenden Inflation, stiegen die Lebenshaltungskosten für die Bewohner des Ruhrgebietes. Eine kommunistisch-unionistische Betriebsrätekonferenz rief am 20. Mai 1923 zur Durchsetzung einer 50%ige Lohnerhöhung einen Generalstreik der Bergleute und Metallarbeiter aus. Dies sollte eine Anpassung der Löhne durchsetzen. Der Streik wurde von den Gewerkschaften abgelehnt. Trotz dieser Ablehnung befinden sich am 16. Mai über zwei Millionen Bergarbeiter und Zehntausende Metallarbeiter im Streik. Diese hohe Anzahl kommt auch durch den Druck der Kommunisten zustande, sich an dem Streik zu beteiligen, dieser wird z. T mit Waffengewalt ausgeübt. In mehreren Städten kommt es infolgedessen zu blutigen Zusammenstößen. Hierbei waren Tote und Verletzte zu beklagen. Zum Beispiel wurden am 23. Mai in Gelsenkirchen zwei Personen getötet und 20 verletzt. Am 28. Mai kommt es zu einer Einigung zwischen den Arbeitgebern und den Verbänden der Arbeiter. Es wurde eine Lohnerhöhung von über 50 % pro Schicht und Mann vereinbart. Am 30. Mai wurde die Arbeit wieder aufgenommen.

 

Verlauf der Unruhe in Bochum

 

Im Bochumer Schützenhof, dem größten Versammlungssaal der Stadt, wurde am 17. Mai eine Versammlung von kommunistischen Bochumern. Laut Paul Küppers, damals Hauptschriftleiter des Märkischen Sprechers, wurden „… die Steigerungen der Lebensmittelpreise … von ihnen dazu ausgenutzt, einen bisher reinen Wirtschaftskampf in politische Bahnen zu lenken …“, wie er sich 1963 erinnert. Er widerspricht sich aber in seinen Darstellungen. Laut des Artikels herrschte bis zum 24. Mai noch die Ruhe vor dem Sturm. In seiner Darstellung „Bochum unter fremder Gewalt in den Jahren der Ruhrbesetzung 1923–1925“ aus dem Jahr 1930 spricht er davon, dass am 18. Mai in Bochum die Unruhen begannen. Dies kann aber dem zeitlichen Abstand geschuldet sein.

 

Unzweifelhaft ist es, dass am 25. Mai sich die Lage in Bochum zuspitzte. Auf dem Markt versuchten Unruhestifter eine Preissenkung bei den Produkten durchzusetzen. Weiterhin begannen kommunistische Hundertschaften auf Zechen und Industriewerken ihre Streikaufrufe durchzusetzen. Dabei kam es auch zu Gewaltausbrüchen mit Verletzten.

 

Am Nachmittag kam es zu einer Plünderung der dem eher nationalkonservativen Lager zuzuschreibenden Bochumer Anzeiger und Westfälische Volkszeitung. Dabei wurden fünf Personen verletzt. Die den Polizeidienst versehende Berufsfeuerwehr machte von der Schusswaffe gebrauch, um die Menge auseinanderzutreiben. Das sozialdemokratische Volksblatt meinte lakonisch in ihrem Bericht an den darauffolgenden Tag über die Ereignisse: „Die bürgerlichen Zeitungen erscheinen heute nicht!“

 

Die Unruhen wuchsen an, als die Kommunisten von außerhalb Verstärkung bekamen. Diese waren mit Waffen ausgerüstet, welche bei dem Sturm auf das Gelsenkirchener Polizeipräsidium ihnen in die Hände gefallen waren. Am Abend gab es einen Versuch, die städtische Brandwache zu stürmen. Der Feuerwehrmann Wilhelm Fey erinnerte sich: "Die Aufständischen haben uns damals in der Wache in der Südstraße regelrecht belagert, auf uns wurde geschossen..." Durch die Bewährung in dieser Nacht erfolgte später die Beförderung Feys zum Oberfeuerwehrmann. Maßgeblich an der erfolgreichen Verteidigung der Wache hatte der Stadtbaurates Diefenbach. Bei den Kämpfen wurden 30 Personen verletzt, auf der Seite der Verteidiger wurde ein Feuerwehrmann und ein Kriminalbeamter verwundet.

 

Die Krawalle fanden an mehreren Orten in der Stadt statt. Ein Wächter namens Krüger wurde von der Zeche Hannibal erschossen. Auch in den nächsten Tagen gab es Zusammenstöße zwischen der Feuerwehr und den Unruhestiftern, mit Verletzten und Tote. Die Feuerwehr wurde durch Mitglieder eines Selbstschutzes verstärkt. Dieser wurde aus städtischen Beamten und Angehörigen der Angestellten- und Arbeitergewerkschaften gebildet. Sie folgten einem Aufruf des Magistrats der Stadt. Erst mit der Räumung des Hauptquartiers der Kommunisten am 29. Mai, im Lokal Kramer an der Bessemerstraße in Stahlhausen, ließ langsam Ruhe einkehren. Die Zahl der Opfer betrug sechs Tote und über 100 Verletzte.

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