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April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

ReachOut 2004

Agora Street School Kids

Cagayan de Oro City, Philippines

December 26, 2004

US-Bürgerrechtlerin und Black-Power-Aktivistin Angela Davis besucht 2015 erneut Berlin

Am 15. Mai 2015 hatte ich das Glück, Angela Davis bei ihrem mehrtägigen Aufenhalt in Deutschland zum ersten Mal live und hautnah in Berlin erleben zu dürfen. Davis ist eine Ikone der US-Menschenrechtsbewegung. Neben Martin Luther King und Malcom X kämpft sie für ein gerechtes, rassismusfreies und friedliches Amerika.

Die US-Bürgerrechtlerin war zusammen mit ihrer Kollegin Gina Dent nach Berlin gereist, um mit Geflüchteten, verschiedenen Initiativen, Aktivisten und Unterstützern über die Refugee Strike Bewegung und deren Situation zu sprechen. Ihre Anwesenheit sollte der Flüchtlingsbewegung Kraft und neuen Schub geben.

 

Es ist ca. 18:20 Uhr, als Angela Davis und eine Schar von Aktivisten samt Pressevertretern an der Rosa-Parks-Grundschule in Berlin-Kreuzberg vorbei laufen, um zur Gerhart-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße zu gelangen. Sie alle kamen vom Biergarten "Jockel", wo sich Davis im Vorfeld mit den Aktivisten traf und mit ihnen bereits Gespräche führte. Nun wollten die Aktivisten Davis die ehemalige und leerstehende Schule zeigen, die 2012 von einer Gruppe Geflüchteter besetzt wurde.

 

Die Antirassismus-Initiative "ReachOut" hatte im Vorfeld die Genehmigung für einen Besuch mit Davis in der Unterkunft in der Ohlauer Straße beantragt. Laut ReachOut fanden im Februar und März 2015 mehrere genehmigte Treffen mit Bewohnern der Schule statt. Der Bezirk hatte den Besuch mit Davis allerdings nicht genehmigt.

Der ehemalige Bezirksamtsprecher Sascha Langenbach ließ verlauten, hier handele es sich "nur" um einen "PR-Gag". Langenbach weiter: "Lassen wir Davis und Dent in die Schule, wollen weitere Leute kommen. Demnächst stehen noch Margot Honecker und Egon Krenz auf der Matte." (…)´

Davis erklärte: "Alle Menschen sind es wert, wie Menschen behandelt zu werden. Alle Menschen haben das Recht auf eine Arbeit, Wohnung und Gesundheitsversorgung. […] Die Flüchtlingsbewegung ist die Bewegung des 21. Jahrhunderts. Es ist die Bewegung, die die Auswirkungen des globalen Kapitalismus herausfordert. Es ist die Bewegung, welche Menschenrechte für alle Menschen fordert."

Gespräche fanden schlussendlich vor den von der Security bewachten und verschlossenen Toren der Schule auf dem Gehweg statt. Die Polizei war mit Wannen vor Ort, hielten sich allerdings in größerem Abstand zurück. Es folgten auch hier viele emotionale Diskussionen.

Keine halbe Stunde später verabschiedete sich Davis mit erhoben geballter Faust von allen Anwesenden und stieg in ein Taxi, welches in kurzer Zeit im Großstadtdschungel verschwand.

 

Rückblick

Wegen angeblichen Mordes, Menschenraubes und Verschwörung wurde Angela Davis 1970 in den USA verhaftet und angeklagt. Ihr drohte damals bei Verurteilung wegen des Vorwurfs der "Unterstützung des Terrorismus" die Todesstrafe. Dagegen gab es weltweiten Protest.

Ebenso weltweit glaubten Menschen daran, dass die Vorwürfe gegen Davis konstruiert waren, um die bekannte Black-Power-Aktivistin mundtot zu machen. In den USA, in Afrika, in Europa - überall gab es Proteste gegen die Verhaftung, ihre Freunde und Genossen starteten die Kampagne "Free Angela". Prominente schlossen sich an. Aretha Franklin wollte eine Kaution für Davis zahlen. John Lennon und Yoko Ono schrieben einen Song über sie ("Angela"), ebenso die Rolling Stones: "Sweet Black Angel".

In diese Kampagne, in diese Aktionen sei dann die DDR groß mit eingestiegen, sagt der Historiker Dr. Stefan Wolle. Mit Fällen von vermeintlicher Ungerechtigkeit, gerade in den USA, konnte die DDR-Führung "wunderbar ablenken vom eigenen Repressionssystem, von den eigenen politischen Gefangenen, den eigenen Verfolgungen." Im Fall von Davis konnte sich die DDR aufs hohe Ross der internationalen Solidarität schwingen, so Wolle.

Im Juni 1972 wurde sie in allen Punkten der Anklage freigesprochen.

 

Bis heute ist die mittlerweile 71-jährige Davis politisch aktiv.

 

hinzugezogene Quellen:

web.archive.org/web/20180315012555/http://www.reachoutber...

www.evangelisch.de/inhalte/121555/13-05-2015/angela-davis...

www.berliner-woche.de/kreuzberg/c-politik/linke-erzuernt-...

www.pressenza.com/de/2015/05/angela-davis-spricht-mit-ref...

www.freitag.de/autoren/hanning/201emacht-weiter-mit-dem-w...

www.saechsische.de/politik/rote-rosen-fuer-angela-davis-T...

www.goethe.de/ins/us/de/kul/art/one/22172580.html?forceDe...

www.ndr.de/geschichte/chronologie/Freiheit-fuer-Angela-DD...

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Fotos © Streichphotography

 

Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

Rechtlicher Hinweis:

Copyright:

Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

Nutzungsrecht:

Wenn Sie ein Foto für gewerbliche Zwecke verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.

Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Mai 2015

ReachOut 2004

Agora Street School Kids

Cagayan de Oro City, Philippines

December 26, 2004

For $1.85, you could get 3 beignets, and a half a pound of powdered sugar. The yummiest.

 

Alternative Spring Break, 2009. ReachOut trip.

US-Bürgerrechtlerin und Black-Power-Aktivistin Angela Davis besucht 2015 erneut Berlin

Am 15. Mai 2015 hatte ich das Glück, Angela Davis bei ihrem mehrtägigen Aufenhalt in Deutschland zum ersten Mal live und hautnah in Berlin erleben zu dürfen. Davis ist eine Ikone der US-Menschenrechtsbewegung. Neben Martin Luther King und Malcom X kämpft sie für ein gerechtes, rassismusfreies und friedliches Amerika.

Die US-Bürgerrechtlerin war zusammen mit ihrer Kollegin Gina Dent nach Berlin gereist, um mit Geflüchteten, verschiedenen Initiativen, Aktivisten und Unterstützern über die Refugee Strike Bewegung und deren Situation zu sprechen. Ihre Anwesenheit sollte der Flüchtlingsbewegung Kraft und neuen Schub geben.

 

Es ist ca. 18:20 Uhr, als Angela Davis und eine Schar von Aktivisten samt Pressevertretern an der Rosa-Parks-Grundschule in Berlin-Kreuzberg vorbei laufen, um zur Gerhart-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße zu gelangen. Sie alle kamen vom Biergarten "Jockel", wo sich Davis im Vorfeld mit den Aktivisten traf und mit ihnen bereits Gespräche führte. Nun wollten die Aktivisten Davis die ehemalige und leerstehende Schule zeigen, die 2012 von einer Gruppe Geflüchteter besetzt wurde.

 

Die Antirassismus-Initiative "ReachOut" hatte im Vorfeld die Genehmigung für einen Besuch mit Davis in der Unterkunft in der Ohlauer Straße beantragt. Laut ReachOut fanden im Februar und März 2015 mehrere genehmigte Treffen mit Bewohnern der Schule statt. Der Bezirk hatte den Besuch mit Davis allerdings nicht genehmigt.

Der ehemalige Bezirksamtsprecher Sascha Langenbach ließ verlauten, hier handele es sich "nur" um einen "PR-Gag". Langenbach weiter: "Lassen wir Davis und Dent in die Schule, wollen weitere Leute kommen. Demnächst stehen noch Margot Honecker und Egon Krenz auf der Matte." (…)´

Davis erklärte: "Alle Menschen sind es wert, wie Menschen behandelt zu werden. Alle Menschen haben das Recht auf eine Arbeit, Wohnung und Gesundheitsversorgung. […] Die Flüchtlingsbewegung ist die Bewegung des 21. Jahrhunderts. Es ist die Bewegung, die die Auswirkungen des globalen Kapitalismus herausfordert. Es ist die Bewegung, welche Menschenrechte für alle Menschen fordert."

Gespräche fanden schlussendlich vor den von der Security bewachten und verschlossenen Toren der Schule auf dem Gehweg statt. Die Polizei war mit Wannen vor Ort, hielten sich allerdings in größerem Abstand zurück. Es folgten auch hier viele emotionale Diskussionen.

Keine halbe Stunde später verabschiedete sich Davis mit erhoben geballter Faust von allen Anwesenden und stieg in ein Taxi, welches in kurzer Zeit im Großstadtdschungel verschwand.

 

Rückblick

Wegen angeblichen Mordes, Menschenraubes und Verschwörung wurde Angela Davis 1970 in den USA verhaftet und angeklagt. Ihr drohte damals bei Verurteilung wegen des Vorwurfs der "Unterstützung des Terrorismus" die Todesstrafe. Dagegen gab es weltweiten Protest.

Ebenso weltweit glaubten Menschen daran, dass die Vorwürfe gegen Davis konstruiert waren, um die bekannte Black-Power-Aktivistin mundtot zu machen. In den USA, in Afrika, in Europa - überall gab es Proteste gegen die Verhaftung, ihre Freunde und Genossen starteten die Kampagne "Free Angela". Prominente schlossen sich an. Aretha Franklin wollte eine Kaution für Davis zahlen. John Lennon und Yoko Ono schrieben einen Song über sie ("Angela"), ebenso die Rolling Stones: "Sweet Black Angel".

In diese Kampagne, in diese Aktionen sei dann die DDR groß mit eingestiegen, sagt der Historiker Dr. Stefan Wolle. Mit Fällen von vermeintlicher Ungerechtigkeit, gerade in den USA, konnte die DDR-Führung "wunderbar ablenken vom eigenen Repressionssystem, von den eigenen politischen Gefangenen, den eigenen Verfolgungen." Im Fall von Davis konnte sich die DDR aufs hohe Ross der internationalen Solidarität schwingen, so Wolle.

Im Juni 1972 wurde sie in allen Punkten der Anklage freigesprochen.

 

Bis heute ist die mittlerweile 71-jährige Davis politisch aktiv.

 

hinzugezogene Quellen:

web.archive.org/web/20180315012555/http://www.reachoutber...

www.evangelisch.de/inhalte/121555/13-05-2015/angela-davis...

www.berliner-woche.de/kreuzberg/c-politik/linke-erzuernt-...

www.pressenza.com/de/2015/05/angela-davis-spricht-mit-ref...

www.freitag.de/autoren/hanning/201emacht-weiter-mit-dem-w...

www.saechsische.de/politik/rote-rosen-fuer-angela-davis-T...

www.goethe.de/ins/us/de/kul/art/one/22172580.html?forceDe...

www.ndr.de/geschichte/chronologie/Freiheit-fuer-Angela-DD...

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Fotos © Streichphotography

 

Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

Rechtlicher Hinweis:

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Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Mai 2015

Alternative Spring Break, 2009. ReachOut trip.

Christ Embassy Hawaii

April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

The 4A class batch '96 of Kong Hua School and friends would like to thank all benefactors who in their own special ways helped and supported us in giving joy and smiles to the children living near the dumpsite in Dagong, Carmen.

ReachOut 2004

Agora Street School Kids

Cagayan de Oro City, Philippines

December 26, 2004

US-Bürgerrechtlerin und Black-Power-Aktivistin Angela Davis besucht 2015 erneut Berlin

Am 15. Mai 2015 hatte ich das Glück, Angela Davis bei ihrem mehrtägigen Aufenhalt in Deutschland zum ersten Mal live und hautnah in Berlin erleben zu dürfen. Davis ist eine Ikone der US-Menschenrechtsbewegung. Neben Martin Luther King und Malcom X kämpft sie für ein gerechtes, rassismusfreies und friedliches Amerika.

Die US-Bürgerrechtlerin war zusammen mit ihrer Kollegin Gina Dent nach Berlin gereist, um mit Geflüchteten, verschiedenen Initiativen, Aktivisten und Unterstützern über die Refugee Strike Bewegung und deren Situation zu sprechen. Ihre Anwesenheit sollte der Flüchtlingsbewegung Kraft und neuen Schub geben.

 

Es ist ca. 18:20 Uhr, als Angela Davis und eine Schar von Aktivisten samt Pressevertretern an der Rosa-Parks-Grundschule in Berlin-Kreuzberg vorbei laufen, um zur Gerhart-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße zu gelangen. Sie alle kamen vom Biergarten "Jockel", wo sich Davis im Vorfeld mit den Aktivisten traf und mit ihnen bereits Gespräche führte. Nun wollten die Aktivisten Davis die ehemalige und leerstehende Schule zeigen, die 2012 von einer Gruppe Geflüchteter besetzt wurde.

 

Die Antirassismus-Initiative "ReachOut" hatte im Vorfeld die Genehmigung für einen Besuch mit Davis in der Unterkunft in der Ohlauer Straße beantragt. Laut ReachOut fanden im Februar und März 2015 mehrere genehmigte Treffen mit Bewohnern der Schule statt. Der Bezirk hatte den Besuch mit Davis allerdings nicht genehmigt.

Der ehemalige Bezirksamtsprecher Sascha Langenbach ließ verlauten, hier handele es sich "nur" um einen "PR-Gag". Langenbach weiter: "Lassen wir Davis und Dent in die Schule, wollen weitere Leute kommen. Demnächst stehen noch Margot Honecker und Egon Krenz auf der Matte." (…)´

Davis erklärte: "Alle Menschen sind es wert, wie Menschen behandelt zu werden. Alle Menschen haben das Recht auf eine Arbeit, Wohnung und Gesundheitsversorgung. […] Die Flüchtlingsbewegung ist die Bewegung des 21. Jahrhunderts. Es ist die Bewegung, die die Auswirkungen des globalen Kapitalismus herausfordert. Es ist die Bewegung, welche Menschenrechte für alle Menschen fordert."

Gespräche fanden schlussendlich vor den von der Security bewachten und verschlossenen Toren der Schule auf dem Gehweg statt. Die Polizei war mit Wannen vor Ort, hielten sich allerdings in größerem Abstand zurück. Es folgten auch hier viele emotionale Diskussionen.

Keine halbe Stunde später verabschiedete sich Davis mit erhoben geballter Faust von allen Anwesenden und stieg in ein Taxi, welches in kurzer Zeit im Großstadtdschungel verschwand.

 

Rückblick

Wegen angeblichen Mordes, Menschenraubes und Verschwörung wurde Angela Davis 1970 in den USA verhaftet und angeklagt. Ihr drohte damals bei Verurteilung wegen des Vorwurfs der "Unterstützung des Terrorismus" die Todesstrafe. Dagegen gab es weltweiten Protest.

Ebenso weltweit glaubten Menschen daran, dass die Vorwürfe gegen Davis konstruiert waren, um die bekannte Black-Power-Aktivistin mundtot zu machen. In den USA, in Afrika, in Europa - überall gab es Proteste gegen die Verhaftung, ihre Freunde und Genossen starteten die Kampagne "Free Angela". Prominente schlossen sich an. Aretha Franklin wollte eine Kaution für Davis zahlen. John Lennon und Yoko Ono schrieben einen Song über sie ("Angela"), ebenso die Rolling Stones: "Sweet Black Angel".

In diese Kampagne, in diese Aktionen sei dann die DDR groß mit eingestiegen, sagt der Historiker Dr. Stefan Wolle. Mit Fällen von vermeintlicher Ungerechtigkeit, gerade in den USA, konnte die DDR-Führung "wunderbar ablenken vom eigenen Repressionssystem, von den eigenen politischen Gefangenen, den eigenen Verfolgungen." Im Fall von Davis konnte sich die DDR aufs hohe Ross der internationalen Solidarität schwingen, so Wolle.

Im Juni 1972 wurde sie in allen Punkten der Anklage freigesprochen.

 

Bis heute ist die mittlerweile 71-jährige Davis politisch aktiv.

 

hinzugezogene Quellen:

web.archive.org/web/20180315012555/http://www.reachoutber...

www.evangelisch.de/inhalte/121555/13-05-2015/angela-davis...

www.berliner-woche.de/kreuzberg/c-politik/linke-erzuernt-...

www.pressenza.com/de/2015/05/angela-davis-spricht-mit-ref...

www.freitag.de/autoren/hanning/201emacht-weiter-mit-dem-w...

www.saechsische.de/politik/rote-rosen-fuer-angela-davis-T...

www.goethe.de/ins/us/de/kul/art/one/22172580.html?forceDe...

www.ndr.de/geschichte/chronologie/Freiheit-fuer-Angela-DD...

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Fotos © Streichphotography

 

Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Mai 2015

US-Bürgerrechtlerin und Black-Power-Aktivistin Angela Davis besucht 2015 erneut Berlin

Am 15. Mai 2015 hatte ich das Glück, Angela Davis bei ihrem mehrtägigen Aufenhalt in Deutschland zum ersten Mal live und hautnah in Berlin erleben zu dürfen. Davis ist eine Ikone der US-Menschenrechtsbewegung. Neben Martin Luther King und Malcom X kämpft sie für ein gerechtes, rassismusfreies und friedliches Amerika.

Die US-Bürgerrechtlerin war zusammen mit ihrer Kollegin Gina Dent nach Berlin gereist, um mit Geflüchteten, verschiedenen Initiativen, Aktivisten und Unterstützern über die Refugee Strike Bewegung und deren Situation zu sprechen. Ihre Anwesenheit sollte der Flüchtlingsbewegung Kraft und neuen Schub geben.

 

Es ist ca. 18:20 Uhr, als Angela Davis und eine Schar von Aktivisten samt Pressevertretern an der Rosa-Parks-Grundschule in Berlin-Kreuzberg vorbei laufen, um zur Gerhart-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße zu gelangen. Sie alle kamen vom Biergarten "Jockel", wo sich Davis im Vorfeld mit den Aktivisten traf und mit ihnen bereits Gespräche führte. Nun wollten die Aktivisten Davis die ehemalige und leerstehende Schule zeigen, die 2012 von einer Gruppe Geflüchteter besetzt wurde.

 

Die Antirassismus-Initiative "ReachOut" hatte im Vorfeld die Genehmigung für einen Besuch mit Davis in der Unterkunft in der Ohlauer Straße beantragt. Laut ReachOut fanden im Februar und März 2015 mehrere genehmigte Treffen mit Bewohnern der Schule statt. Der Bezirk hatte den Besuch mit Davis allerdings nicht genehmigt.

Der ehemalige Bezirksamtsprecher Sascha Langenbach ließ verlauten, hier handele es sich "nur" um einen "PR-Gag". Langenbach weiter: "Lassen wir Davis und Dent in die Schule, wollen weitere Leute kommen. Demnächst stehen noch Margot Honecker und Egon Krenz auf der Matte." (…)´

Davis erklärte: "Alle Menschen sind es wert, wie Menschen behandelt zu werden. Alle Menschen haben das Recht auf eine Arbeit, Wohnung und Gesundheitsversorgung. […] Die Flüchtlingsbewegung ist die Bewegung des 21. Jahrhunderts. Es ist die Bewegung, die die Auswirkungen des globalen Kapitalismus herausfordert. Es ist die Bewegung, welche Menschenrechte für alle Menschen fordert."

Gespräche fanden schlussendlich vor den von der Security bewachten und verschlossenen Toren der Schule auf dem Gehweg statt. Die Polizei war mit Wannen vor Ort, hielten sich allerdings in größerem Abstand zurück. Es folgten auch hier viele emotionale Diskussionen.

Keine halbe Stunde später verabschiedete sich Davis mit erhoben geballter Faust von allen Anwesenden und stieg in ein Taxi, welches in kurzer Zeit im Großstadtdschungel verschwand.

 

Rückblick

Wegen angeblichen Mordes, Menschenraubes und Verschwörung wurde Angela Davis 1970 in den USA verhaftet und angeklagt. Ihr drohte damals bei Verurteilung wegen des Vorwurfs der "Unterstützung des Terrorismus" die Todesstrafe. Dagegen gab es weltweiten Protest.

Ebenso weltweit glaubten Menschen daran, dass die Vorwürfe gegen Davis konstruiert waren, um die bekannte Black-Power-Aktivistin mundtot zu machen. In den USA, in Afrika, in Europa - überall gab es Proteste gegen die Verhaftung, ihre Freunde und Genossen starteten die Kampagne "Free Angela". Prominente schlossen sich an. Aretha Franklin wollte eine Kaution für Davis zahlen. John Lennon und Yoko Ono schrieben einen Song über sie ("Angela"), ebenso die Rolling Stones: "Sweet Black Angel".

In diese Kampagne, in diese Aktionen sei dann die DDR groß mit eingestiegen, sagt der Historiker Dr. Stefan Wolle. Mit Fällen von vermeintlicher Ungerechtigkeit, gerade in den USA, konnte die DDR-Führung "wunderbar ablenken vom eigenen Repressionssystem, von den eigenen politischen Gefangenen, den eigenen Verfolgungen." Im Fall von Davis konnte sich die DDR aufs hohe Ross der internationalen Solidarität schwingen, so Wolle.

Im Juni 1972 wurde sie in allen Punkten der Anklage freigesprochen.

 

Bis heute ist die mittlerweile 71-jährige Davis politisch aktiv.

 

hinzugezogene Quellen:

web.archive.org/web/20180315012555/http://www.reachoutber...

www.evangelisch.de/inhalte/121555/13-05-2015/angela-davis...

www.berliner-woche.de/kreuzberg/c-politik/linke-erzuernt-...

www.pressenza.com/de/2015/05/angela-davis-spricht-mit-ref...

www.freitag.de/autoren/hanning/201emacht-weiter-mit-dem-w...

www.saechsische.de/politik/rote-rosen-fuer-angela-davis-T...

www.goethe.de/ins/us/de/kul/art/one/22172580.html?forceDe...

www.ndr.de/geschichte/chronologie/Freiheit-fuer-Angela-DD...

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Fotos © Streichphotography

 

Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

Rechtlicher Hinweis:

Copyright:

Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

Nutzungsrecht:

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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

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Vielen Dank!

Stand: Mai 2015

A lost glove on a railing outside Symphony Hall.

Taken at my cousin Tim's wedding, seriously, this was the best picture, or rather the only picture i liked during the wedding. Can't take much pictures coz I had to be floor manager for his Big Day... : (

 

oh well, at least i've got this picture! :)

 

Taken with Nikon 50mm f1.4 @ f2.8 i believe...

US-Bürgerrechtlerin und Black-Power-Aktivistin Angela Davis besucht 2015 erneut Berlin

Am 15. Mai 2015 hatte ich das Glück, Angela Davis bei ihrem mehrtägigen Aufenhalt in Deutschland zum ersten Mal live und hautnah in Berlin erleben zu dürfen. Davis ist eine Ikone der US-Menschenrechtsbewegung. Neben Martin Luther King und Malcom X kämpft sie für ein gerechtes, rassismusfreies und friedliches Amerika.

Die US-Bürgerrechtlerin war zusammen mit ihrer Kollegin Gina Dent nach Berlin gereist, um mit Geflüchteten, verschiedenen Initiativen, Aktivisten und Unterstützern über die Refugee Strike Bewegung und deren Situation zu sprechen. Ihre Anwesenheit sollte der Flüchtlingsbewegung Kraft und neuen Schub geben.

 

Es ist ca. 18:20 Uhr, als Angela Davis und eine Schar von Aktivisten samt Pressevertretern an der Rosa-Parks-Grundschule in Berlin-Kreuzberg vorbei laufen, um zur Gerhart-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße zu gelangen. Sie alle kamen vom Biergarten "Jockel", wo sich Davis im Vorfeld mit den Aktivisten traf und mit ihnen bereits Gespräche führte. Nun wollten die Aktivisten Davis die ehemalige und leerstehende Schule zeigen, die 2012 von einer Gruppe Geflüchteter besetzt wurde.

 

Die Antirassismus-Initiative "ReachOut" hatte im Vorfeld die Genehmigung für einen Besuch mit Davis in der Unterkunft in der Ohlauer Straße beantragt. Laut ReachOut fanden im Februar und März 2015 mehrere genehmigte Treffen mit Bewohnern der Schule statt. Der Bezirk hatte den Besuch mit Davis allerdings nicht genehmigt.

Der ehemalige Bezirksamtsprecher Sascha Langenbach ließ verlauten, hier handele es sich "nur" um einen "PR-Gag". Langenbach weiter: "Lassen wir Davis und Dent in die Schule, wollen weitere Leute kommen. Demnächst stehen noch Margot Honecker und Egon Krenz auf der Matte." (…)´

Davis erklärte: "Alle Menschen sind es wert, wie Menschen behandelt zu werden. Alle Menschen haben das Recht auf eine Arbeit, Wohnung und Gesundheitsversorgung. […] Die Flüchtlingsbewegung ist die Bewegung des 21. Jahrhunderts. Es ist die Bewegung, die die Auswirkungen des globalen Kapitalismus herausfordert. Es ist die Bewegung, welche Menschenrechte für alle Menschen fordert."

Gespräche fanden schlussendlich vor den von der Security bewachten und verschlossenen Toren der Schule auf dem Gehweg statt. Die Polizei war mit Wannen vor Ort, hielten sich allerdings in größerem Abstand zurück. Es folgten auch hier viele emotionale Diskussionen.

Keine halbe Stunde später verabschiedete sich Davis mit erhoben geballter Faust von allen Anwesenden und stieg in ein Taxi, welches in kurzer Zeit im Großstadtdschungel verschwand.

 

Rückblick

Wegen angeblichen Mordes, Menschenraubes und Verschwörung wurde Angela Davis 1970 in den USA verhaftet und angeklagt. Ihr drohte damals bei Verurteilung wegen des Vorwurfs der "Unterstützung des Terrorismus" die Todesstrafe. Dagegen gab es weltweiten Protest.

Ebenso weltweit glaubten Menschen daran, dass die Vorwürfe gegen Davis konstruiert waren, um die bekannte Black-Power-Aktivistin mundtot zu machen. In den USA, in Afrika, in Europa - überall gab es Proteste gegen die Verhaftung, ihre Freunde und Genossen starteten die Kampagne "Free Angela". Prominente schlossen sich an. Aretha Franklin wollte eine Kaution für Davis zahlen. John Lennon und Yoko Ono schrieben einen Song über sie ("Angela"), ebenso die Rolling Stones: "Sweet Black Angel".

In diese Kampagne, in diese Aktionen sei dann die DDR groß mit eingestiegen, sagt der Historiker Dr. Stefan Wolle. Mit Fällen von vermeintlicher Ungerechtigkeit, gerade in den USA, konnte die DDR-Führung "wunderbar ablenken vom eigenen Repressionssystem, von den eigenen politischen Gefangenen, den eigenen Verfolgungen." Im Fall von Davis konnte sich die DDR aufs hohe Ross der internationalen Solidarität schwingen, so Wolle.

Im Juni 1972 wurde sie in allen Punkten der Anklage freigesprochen.

 

Bis heute ist die mittlerweile 71-jährige Davis politisch aktiv.

 

hinzugezogene Quellen:

web.archive.org/web/20180315012555/http://www.reachoutber...

www.evangelisch.de/inhalte/121555/13-05-2015/angela-davis...

www.berliner-woche.de/kreuzberg/c-politik/linke-erzuernt-...

www.pressenza.com/de/2015/05/angela-davis-spricht-mit-ref...

www.freitag.de/autoren/hanning/201emacht-weiter-mit-dem-w...

www.saechsische.de/politik/rote-rosen-fuer-angela-davis-T...

www.goethe.de/ins/us/de/kul/art/one/22172580.html?forceDe...

www.ndr.de/geschichte/chronologie/Freiheit-fuer-Angela-DD...

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Fotos © Streichphotography

 

Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

Rechtlicher Hinweis:

Copyright:

Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

Nutzungsrecht:

Wenn Sie ein Foto für gewerbliche Zwecke verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.

Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Mai 2015

This is quite a large work - 44" x 33"

Balay Canossa Foundation

4a96 Kong Hua School Christmas ReachOut 2001.

 

We would like to thank the people who, in their own ways, gave these kids their smiles last Christmas. It is with a joyful heart to see them feel that they are our brothers and sisters.

 

We aim to pursue our dream of helping these kids experience the Christmas they truly deserve, not just last year, but every Christmas of every child. With the guidance of the Almighty, and the support of our brothers and sisters, we shall continue to strive to be men for others.

April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

April 6, 2014: HopeWell Cancer Support's REACHOUT & RUN at Goucher College

Shannon Page

 

Alternative Spring Break, 2009. ReachOut trip.

1 2 ••• 41 42 44 46 47 ••• 79 80