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„Claustra sine bibliotheca sine armatura“ (lat.) – „Ein Kloster ohne Bibliothek: wie eine Feste ohne Waffen“
Historische Klosterbibliotheken spielen eine große Rolle bei der Überlieferung des abendländischen Wissens.
Die Klosterbibliothek in Maria Laach gehört zu den besterhaltenen und schönsten Bibliotheken aus dem 19. Jahrhundert.
Die Geschichte der Bibliothek
Bibliotheken gehörten seit den Anfangszeiten zu den Bestandteilen des klösterlichen Lebens und der klösterlichen Architektur. So auch in Maria Laach. Mit der Gründung des Klosters 1093 entstand an diesem Ort auch eine Bibliothek, in der nicht nur Schriften gesammelt wurden. In einem unter Abt Fulbert geschaffenen Skriptorium wurden auch Handschriften hergestellt.
Als die Abtei Maria Laach 1802 aufgehoben wurde, blieb weder von dem alten Bibliotheksgebäude noch von dem vorhandenen Bücherbestand etwas erhalten. Die Handschriften und Drucke – etwa 3700 Bände – gingen für das Kloster unwiderruflich verloren. Heute lassen sich noch 69 Handschriften der historischen Klosterbibliothek von Laach an anderen Orten nachweisen. Lediglich zwei Handschriften davon sind wieder in die heutige Bibliothek zurückgekehrt.
1862 erwarb der Jesuitenorden das Gebäude und richtete ein Studienzentrum ein, zu dem auch eine Bibliothek gehörte. Hierzu wurde im Stil der Zeit und in der Tradition der klösterlichen Architektur ein Bibliotheksraum gebaut, der bis heute als sogenannte Jesuitenbibliothek erhalten ist.
Dieses Gebäude stand leer, als 1892 die Benediktiner das Kloster wiederbesiedelten. Die Jesuiten, 1872 aus dem Gebiet des neuen Deutschen Reiches ausgewiesen, hatten ihre Bücher ins Ausland mitgenommen. Durch zahlreiche Schenkungen und Ankäufe war der Raum schon bald gefüllt. Den Grundstock bildeten Dubletten aus der Erzabtei Beuron und Geschenke der Stiftsbibliotheken in Einsiedeln und Engelberg. Dazu kam eine große Sammlung von alten Büchern aus der Bibliothek des ebenfalls 1802 aufgehobenen Benediktinerklosters Neustadt am Main.
Jesuitenbibliothek
„Der jetzige Bibliotheksbau von 1865 mit der großartigen gusseisernen Treppen- und Brüstungskonstruktion gehört zu den kulturgeschichtlich und denkmalpflegerisch bemerkenswertesten und besterhaltenen Bibliotheksbauten des 19. Jahrhunderts in der Nachfolge der großen barocken Klosterbibliotheken.“
(Landesdenkmalpflege Mainz)
Zusätzlich eingebaute Regalflächen erweiterten zwar das Fassungsvermögen des Raumes, aber auch diese reichten in den letzten Jahrzehnten nicht mehr aus. Der Platzmangel begleitete die Geschichte der Laacher Klosterbibliothek bis in die Gegenwart. Er hörte erst auf durch den Bau des neuen Magazins im ehemaligen Jesuitenkuhstall 2013.
Die Klosterbibliothek heute
Heute zählt die Bibliothek etwa 260.000 Bände. Der größte Teil davon ist nun im neuen Magazin aufgestellt. Dort befinden sich auch die Verwaltungsräume und ein neuer Lesesaal.
Der ältere Teil des Bestandes hat seinen Standort in der nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restaurierten Jesuitenbibliothek behalten. Ausgenommen davon sind besonders alte und wertvolle Bände, die in einem gesicherten Rara-Magazin unter idealen klimatischen Bedingungen aufbewahrt werden. Die für den heutigen Konvent bedeutendste Handschrift aus der historischen Bibliothek ist das um 1500 entstandene Kapitelsbuch mit Martyrologium, Benediktinerregel und Laacher IMG_4961abfr
Canon EOS 6D
EF24-105mm f/4L IS USM
ƒ/6.3
24.0 mm
1/80
8000
Nach dem Sieg der Alliierten 1945 wurde die Wannsee - Villa zusammen mit fünf anderen Villen, die alle an der Straße Am Großen Wannsee lagen, umgebaut und als „Wannsee-Krankenhaus“ eröffnet.
Im ersten Obergeschoss war im ehemaligen Atelier Max Liebermanns ein Operationssaal eingerichtet worden. Die ehemaligen Privaträume der Familie Liebermann wurden als Krankenzimmer genutzt.
Auch im Untergeschoss waren aus den meisten Räumen Krankenzimmer geworden. Aus Platzmangel wurde sogar die Loggia des Malers zur Gartenseite zugemauert, um ein weiteres Krankenzimmer zu erhalten.
Das Wannsee-Krankenhaus zog erst Anfang der 1970er Jahre aus der Liebermann-Villa aus, zuletzt hatte noch das Krankenhauspersonal im Sommerhaus gewohnt.
Quelle: blog.liebermann-villa.de
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Die Entdeckung des einzigen erhaltenen Wandgemäldes Max Liebermanns in der Loggia war eine kleine Sensation. Es begann mit dem Fund des Originalfotos, das 1914 nur als Ausschnitt unter dem Titel "Liebermann im Fotoatelier" in der Zeitschrift "Die Dame" veröffentlicht worden war und ihn vor einem großen Gemälde sitzend zeigt. Die erst auf dem Originalfoto sichtbaren Säulen führten dann zu dem wahren Aufnahmeort: der mit einem Gartenmotiv bemalten Loggia in der Wannsee-Villa. In dreijähriger Arbeit wurde das Bild vom Restaurierungsatelier Rolf-Gerhard Ernst unter bis zu 14 Farbschichten sorgfältig freigelegt, gesichert und restauriert.
Liebermanns Wandgestaltung orientiert sich an einer in der römischen Villa di Livia gesehenen und von ihm 1911 an Ort und Stelle skizzierten Wandmalerei. Sie zeigt einen doppelt eingezäunten Paradiesgarten, dessen Mitte durch einen großen, vor einer Ausbuchtung des inneren Gitterzaunes stehenden Baumes betont wird, mit einer umrankten Pergola an der Seitenwand. Den oberen Abschluss bildet ein Fries aus sieben Lünettengemälden mit Liebermann-Motiven, badenden Knaben und steigenden Pferden sowie zwei Ecklünetten mit griechisch-römischen Motiven, einer sitzenden Flötenspielerin und einer opfernden Braut.
Aus Schutzgründen wurde eine rahmenlose Verglasung mit Schiebetüren eingebaut, die es ermöglicht, die Loggia zu betreten, das Gemälde dreiseitig zu erleben und den Raum als Übergang zum Wannseegarten zu erfahren.
Quelle:http://www.nedelykov-moreira.com/de/projekte/kultur/museum-liebermann-villa
Die Loggia ist es dann auch, die auf der seeseitigen Gebäudefront die Symmetrie durchbricht...
Aus einem relativ kleinen Stückchen Totholz ist diese fünfköpfige Gruppe Violette Lacktrichterlinge heraus gewachsen. Das Pilzensemble ist schon sehr gedrängt. Die Aufnahmeposition habe ich so gewählt, dass der Eindruck entsteht, die Pilzköpfe stünden auf einer ansteigenden Diagonale. Die Aufnahme entstand beim Pilzfotografentreffen im Westerwald 2022.
Country: Norway
Location: Oslo
"Fjellstallet" / BW Lodalen NSB in Oslo
Aus Platzmangel hat die Norwegische Staatsbahn in der nähe des Hauptbahnhofs von Oslo ein BW für den kleinen Unterhalt von Loks in den Berg gebaut. Es gab eine Einfahrt, eine Halle für kleine Wartungsarbeiten - und eine unteridrische Drehscheibe mit Abstellplätzen in Kavernen.
Nicht alltäglich ... und so wohl nur in Norwegen jemals gebaut?
Wir hatten 2005 das Glück die Anlage besichtigen zu können. Nebst El18 waren auch einige El17 abgestellt - in der Lackierung der Flamsbahn und auch noch im NSB Rot.
Irgendwann um 2010 wurde das BW aber - so meine Erinnerung - an den Infrastukturbetreiber abgegeben. Seit diesem Moment ist die Funktion als "BW im Berg" nicht mehr gegeben.
Die alte romanische Pfarrkirche St. Clemens in Bergisch-Gladbach-Paffrath wurde urkundlich 1160 erstmals erwähnt. Das Tonnengewölbe mit Stichkappen wurde 1653 eingezogen. Anton Wendling malte 1928 den Altbau dekorativ mit Engeln, Propheten und Heiligen aus.
Aus Platzmangel wurde die ursprüngliche Romanische Wehrkirche 1908 bis 1911 durch einen Anbau erweitert. Dadurch wurde die alte Kirche zum nördlichen Seitenschiff. Den Charakter der Wehrkirche konnte sich St. Clemens durch die fast vollständig erhaltene Mauer und die erhabene Lage erhalten.
Fischerhütte mit Arbeitszeug. Hier ist alles Nötige auf engstem Raum verstaut; es herrscht Platzmangel.
Gesehen in der Hansestadt Greifswald, Ortsteil Wieck.
Fishing hut with tools. Everything you need is stowed here in the smallest of spaces; there is a lack of space.
Seen in the Hanseatic city of Greifswald, Wieck district.
Stitch composed from 9 individual images.
Due to the extreme lack of space when photographing, I decided to create a composite photograph. Please zoom in for details.
Stitch aus 9 Einzelbildern zusammengestellt.
Auf Grund des extremen Platzmangels beim Fotografieren habe ich mich entschieden, ein zusammengesetztes Bild zu erstellen. Für Details bitte zoomen.
Die Sage erzählt, dass die ersten Menschen in der Schweiz wegen Platzmangels mehr Land wollten. Gott verweigerte ihnen dies und mahnte zur Bescheidenheit, worauf sie sich an den Teufel wandten. Dieser schuf durch aufgewühlte Erde Hügel, die scheinbar mehr Fläche brachten. Erst später erkannten die Menschen, dass das hügelige Land schwer zu bewirtschaften war und sie betrogen worden waren. Aus Rache stellten sie auf jeden Hügel ein Kreuz oder pflanzten eine Linde, die den Teufel bis heute ärgern.
Schon wundersam, dass die Hügel wenig bekannt sind. Liegen sie doch zu Füßen der Alpen zwischen den Metropolregionen. Aber auch wieder gut, wenn die Touristenströme andere Wege nehmen und die Ruhe in der beschaulichen Landschaft bleibt.
Eine höchst interessante Fuhre sollte am 15.08.2017 von Bremen nach Hamm über die Natobahn fahren. Aus Hamm rollte die Railsystems eigene 294 615 an, welche vor nicht allzu langer Zeit blau/beige lackiert wurde. In Bremen wurden dann die abgestellten DB 218 319, 371, 362, 372, 442 und 342 abgeholt, welche aufgrund von Platzmangel im AW in den Rbf Hamm unziehen mussten. Bei einigen Loks fehlten Kühlergrill und Lüftergitter, 218 371 besitzt sogar keine Abgashutzen mehr. Um 15:02 brummte 294 615 mit den Loks als DGS 95694 Bremen Sebaldsbrück - Hamm Rbf (Sdl.) etwas vor Plan durch Estorf (Weser). Leider spielte das Wetter nicht mit...
Die Sage erzählt, dass die ersten Menschen in der Schweiz wegen Platzmangels mehr Land wollten. Gott verweigerte ihnen dies und mahnte zur Bescheidenheit, worauf sie sich an den Teufel wandten. Dieser schuf durch aufgewühlte Erde Hügel, die scheinbar mehr Fläche brachten. Erst später erkannten die Menschen, dass das hügelige Land schwer zu bewirtschaften war und sie betrogen worden waren. Aus Rache stellten sie auf jeden Hügel ein Kreuz oder pflanzten eine Linde, die den Teufel bis heute ärgern.
Schon wundersam, dass die Hügel wenig bekannt sind. Liegen sie doch zu Füßen der Alpen zwischen den Metropolregionen. Aber auch wieder gut, wenn die Touristenströme andere Wege nehmen und die Ruhe in der beschaulichen Landschaft bleibt.
Das Ensemble der Bürgerhäuser an der Deichstraße steht – wie der Name auch sagt – auf einem Deich zwischen Straße und Nikolaifleet. In der frühen Neuzeit wurden die Grundstücke auf den Deichen mit Gebäuden bebaut, da Hamburg durch zunehmenden Handel einen enormen Aufschwung nahm und in der Stadt bald ein Platzmangel herrschte. Die Gebäudegruppe besteht aus mehreren Fachwerkhäusern, die zur Straße hin mit repräsentativen Fassaden ausgestattet sind, zur Fleetseite hin (Nikolaifleet) aber ihr Fachwerk behalten haben. Dort befinden sich Ladeluken, über die die Schuten im Nikolaifleet mittels eines Flaschenzugs entladen und die Waren direkt in die als Speicher genutzten Räume des Hauses gebracht werden konnten.
Im vorderen Teil des Hauses befand sich dagegen der Wohnbereich, das Kontor und die typische, repräsentative Diele einschloss. Allerdings ist diese Form des Hauses bis heute kaum erhalten geblieben, da die Häuser im Laufe der Jahre stark verändert wurden, so wurden bei mehreren Häusern im Erdgeschoss Läden eingebaut. Das bedeutendste Gebäude ist das Haus Nummer 37 („Althamburgisches Bürgerhaus“), welches zwar auch durch die Einrichtung von Wohnungen im 19. Jahrhundert verändert wurde, aber durch den Erhalt einer authentischen, zweigeschossigen Diele aus dem Barock und wertvolles Mobiliar, welches aus im Zweiten Weltkrieg zerstörten Bürgerhäusern stammt, eine gewisse Bedeutung hat.
Blick auf die "vertikalen Gärten" im Oschatzpark in Oschatz (ehemaliges Gelände der 4. Sächsischen Landesgartenschau 2006).
Aufgrund des zunehmenden Platzmangels gerade in urbanen Räumen gewinnt die Idee, auch Grünareale in die Höhe wachsen zu lassen, zunehmend an Bedeutung.
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Grabanlage der Familie von Friedrich Wilhelm von Rauch (1790-1850) auf dem Invalidenfriedhof in Berlin, Feld C, geschaffen von Friedrich August Stüler. Friedrich Wilhelm von Rauch (1790-1850) war preußischer Generalleutnant, Generaladjutant König Friedrich Wilhelms IV. und preußischer Militärbevollmächtigter am russischen Hof unter Zar Nikolaus I.
The burial site of the family of Friedrich Wilhelm von Rauch (1790-1850) on the Invalidenfriedhof cemetery in Berlin, grave field C, was created by Friedrich August Stüler. Friedrich Wilhelm von Rauch (1790-1850) was a Prussian lieutenant general, adjutant general to King Friedrich Wilhelm IV and Prussian military plenipotentiary at the Russian court under Tsar Nicholas I.
Der 1748 angelegte Friedhof war einst Teil des Invalidenhauses der preußischen Armee, das von Friedrich II. in den Jahren 1747/48 errichtet wurde und in dem Kriegsinvaliden ihren Lebensabend verbringen konnten. Zum Invalidenhaus gehörten eine evangelische und eine katholische Kirche, aus der 1860 eine eigene Pfarrei entstand. Die Pfarrei umfasste neben den katholischen Invaliden auch die in den nördlichen Bezirken wohnenden Einwohner Berlins.
Nach den Befreiungskriegen 1813/15 fanden hier vor allem hohe Militärs ihre letzte Ruhestätte, ab Ende des 19. Jahrhunderts auch Zivilpersonen. Die Ausdehnung der Zivilgemeinde hatte zur Folge, dass von den insgesamt 30.000 Beisetzungen etwa ein Drittel dem Invalidenhaus und zwei Drittel der Zivilgemeinde zugeordnet werden mussten.
Auf dem heutigen Feld C des Invalidenfriedhofs entstand ein Ehrenplatz für Persönlichkeiten, die in den Befreiungskriegen eine herausragende Rolle gespielt hatten. Das Feld A blieb das bevorzugte Feld des Invalidenhauses, Feld B hingegen blieb über lange Zeit für die Zivilgemeinde reserviert. Da aufgrund der steigenden Beisetzungen Platzmangel bestand, erfolgte nach 1870 eine Erweiterung des Friedhofs.
Wichtige Persönlichkeiten der Berliner Stadtgeschichte haben auf dem Invalidenfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden; einige Grabstellen sind erhalten. 1951 wurde der Invalidenfriedhof geschlossen und alle Grabstellen aus der Zeit vor 1925 eingeebnet.
Am 13. August 1961 dem Tag des Mauerbaus befanden sich auf dem Friedhof 3.000 Grabstellen; aufgrund seiner direkten Mauerlage erklärte man große Bereiche zum Grenzgebiet, die Felder E, F und G gehörten zum sogenannten Todestreifen. In den folgenden Jahren wurde der Invalidenfriedhof verwüstet, zahlreiche Grabdenkmäler und Gedenksteine abtransportiert, sodass heute nur noch 200 Grabstätten erhalten sind.
Der Invalidenfriedhof ist als eine Gedenkstätte zu betrachten; der ehemalige Todesstreifen und alle anderen Spuren der Zerstörung sollen auch in Zukunft zum mahnenden Gedenken erhalten bleiben. In den vergangenen Jahren sind einige charakteristische Friedhofsalleen wieder aufgepflanzt und auch erste bedeutende Gräber vollständig restauriert worden, davon auch einige in den Bereichen, die im Todesstreifen lagen.
www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3561200-3558930-invalid...
The cemetery, which was established in 1748, was once part of the Prussian army's Invalid's House, which was built by Frederick II in 1747/48 and where war invalids could spend their twilight years. The Invalids' House included a Protestant and a Catholic church, from which a separate parish was created in 1860. In addition to the Catholic invalids, the parish also included the inhabitants of Berlin living in the northern districts.
After the Wars of Liberation in 1813/15, it was mainly high-ranking military personnel who found their final resting place here, followed by civilians from the end of the 19th century. The expansion of the civilian community meant that of the total of 30,000 burials, around one third had to be allocated to the Invalids' House and two thirds to the civilian community.
In what is now Field C of the Invalids' Cemetery, a place of honour was created for personalities who had played an outstanding role in the Wars of Liberation (Anti-Napoleonic Wars). Field A remained the favoured field of the Invalids' House, while Field B was reserved for the civilian community for a long time. As there was a lack of space due to the increasing number of burials, the cemetery was extended after 1870.
Important figures in Berlin's history have found their final resting place in the Invalids' Cemetery; some graves have been preserved. The Invalids' Cemetery was closed in 1951 and all graves from before 1925 were levelled.
On 13 August 1961, the day the Berlin Wall was built, there were 3,000 graves in the cemetery; due to its direct location on the Wall, large areas were declared a border area, with fields E, F and G belonging to the so-called death strip, a broad area between the outer Wall and the inner, "Hinterland" Wall, where all vegetation was extinguished and all graves where levelled. In the years that followed, the Invalids' Cemetery was vandalised and numerous grave monuments and memorial stones were removed, so that today only 200 graves remain.
The Invalid' Cemetery is to be regarded as a memorial site; the former death strip and all other traces of the destruction are to be preserved in the future as a reminder. In recent years, several characteristic cemetery avenues have been replanted and the first significant graves have been completely restored, including some in the areas that were located in the death strip.
www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3561200-3558930-invalid...
Ob WFL, TRI, oder WEE, die Neckar-Alb Bahn hat so ziemlich nochmal alles geboten und tut es noch immer beständig.
Die Übernahme des Stuttgarter Netzes hat zumindest bei abellio Rail Baden-Württemberg nur so mäßig funktioniert.
Neben der Tatsache dass die Fahrgäste noch immer auf zwei Umläufen keinen Platzmangel und Kapazitätsengpässe befürchten müssen, ist auch die Firma die die Ausschreibung gewonnen hat mittlerweile Insolvent und von einer Tochter Firma des Landes Baden-Württemberg aufgekauft.
Am 3. März 2022 war 111 200 mit komfortablen fünf Flachbuden als WEE Ersatzzug bei Sondelfingen gerade auf dem Weg nach Tübingen und eilte dem nächsten Halt in Reutlingen entgegen.
In dem Raum zwischen dem Friedhof und dem neuen Stadtquartier verläuft der Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal, der in der Zeit der Teilung Berlins von 1961 bis 1990 an dieser Stelle die Grenze zwischen Ost und West war.
The space between the Cemetery and the new residential quarters is filled by the Berlin-Spandau shipping canal. During the time of the division or Berlin from 1961 to 1990, the canal was here the borderline between East and West.
Der 1748 angelegte Friedhof war einst Teil des Invalidenhauses der preußischen Armee, das von Friedrich II. in den Jahren 1747/48 errichtet wurde und in dem Kriegsinvaliden ihren Lebensabend verbringen konnten. Zum Invalidenhaus gehörten eine evangelische und eine katholische Kirche, aus der 1860 eine eigene Pfarrei entstand. Die Pfarrei umfasste neben den katholischen Invaliden auch die in den nördlichen Bezirken wohnenden Einwohner Berlins.
Nach den Befreiungskriegen 1813/15 fanden hier vor allem hohe Militärs ihre letzte Ruhestätte, ab Ende des 19. Jahrhunderts auch Zivilpersonen. Die Ausdehnung der Zivilgemeinde hatte zur Folge, dass von den insgesamt 30.000 Beisetzungen etwa ein Drittel dem Invalidenhaus und zwei Drittel der Zivilgemeinde zugeordnet werden mussten.
Auf dem heutigen Feld C des Invalidenfriedhofs entstand ein Ehrenplatz für Persönlichkeiten, die in den Befreiungskriegen eine herausragende Rolle gespielt hatten. Das Feld A blieb das bevorzugte Feld des Invalidenhauses, Feld B hingegen blieb über lange Zeit für die Zivilgemeinde reserviert. Da aufgrund der steigenden Beisetzungen Platzmangel bestand, erfolgte nach 1870 eine Erweiterung des Friedhofs.
Wichtige Persönlichkeiten der Berliner Stadtgeschichte haben auf dem Invalidenfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden; einige Grabstellen sind erhalten. 1951 wurde der Invalidenfriedhof geschlossen und alle Grabstellen aus der Zeit vor 1925 eingeebnet.
Am 13. August 1961 dem Tag des Mauerbaus befanden sich auf dem Friedhof 3.000 Grabstellen; aufgrund seiner direkten Mauerlage erklärte man große Bereiche zum Grenzgebiet, die Felder E, F und G gehörten zum sogenannten Todestreifen. In den folgenden Jahren wurde der Invalidenfriedhof verwüstet, zahlreiche Grabdenkmäler und Gedenksteine abtransportiert, sodass heute nur noch 200 Grabstätten erhalten sind.
Der Invalidenfriedhof ist als eine Gedenkstätte zu betrachten; der ehemalige Todesstreifen und alle anderen Spuren der Zerstörung sollen auch in Zukunft zum mahnenden Gedenken erhalten bleiben. In den vergangenen Jahren sind einige charakteristische Friedhofsalleen wieder aufgepflanzt und auch erste bedeutende Gräber vollständig restauriert worden, davon auch einige in den Bereichen, die im Todesstreifen lagen.
www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3561200-3558930-invalid...
The cemetery, which was established in 1748, was once part of the Prussian army's Invalid's House, which was built by Frederick II in 1747/48 and where war invalids could spend their twilight years. The Invalids' House included a Protestant and a Catholic church, from which a separate parish was created in 1860. In addition to the Catholic invalids, the parish also included the inhabitants of Berlin living in the northern districts.
After the Wars of Liberation in 1813/15, it was mainly high-ranking military personnel who found their final resting place here, followed by civilians from the end of the 19th century. The expansion of the civilian community meant that of the total of 30,000 burials, around one third had to be allocated to the Invalids' House and two thirds to the civilian community.
In what is now Field C of the Invalids' Cemetery, a place of honour was created for personalities who had played an outstanding role in the Wars of Liberation (Anti-Napoleonic Wars). Field A remained the favoured field of the Invalids' House, while Field B was reserved for the civilian community for a long time. As there was a lack of space due to the increasing number of burials, the cemetery was extended after 1870.
Important figures in Berlin's history have found their final resting place in the Invalids' Cemetery; some graves have been preserved. The Invalids' Cemetery was closed in 1951 and all graves from before 1925 were levelled.
On 13 August 1961, the day the Berlin Wall was built, there were 3,000 graves in the cemetery; due to its direct location on the Wall, large areas were declared a border area, with fields E, F and G belonging to the so-called death strip, a broad area between the outer Wall and the inner, "Hinterland" Wall, where all vegetation was extinguished and all graves where levelled. In the years that followed, the Invalids' Cemetery was vandalised and numerous grave monuments and memorial stones were removed, so that today only 200 graves remain.
The Invalids' Cemetery is to be regarded as a memorial site; the former death strip and all other traces of the destruction are to be preserved in the future as a reminder. In recent years, several characteristic cemetery avenues have been replanted and the first significant graves have been completely restored, including some in the areas that were located in the death strip.
www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3561200-3558930-invalid...
Job von Witzleben war Ratgeber und Vertrauter von König Friedrich Wilhelm III, der ihn mit den Ämtern eines Preußischen Staats- sowie Kriegsmisters betraute.
Berlin, Invalids' Cemetery: Cast iron grave monument for Lieutenant Job von Witzleben (1783-1837), by Karl Friedrich Schinkel. Job von Witzleben advisor and confidant to King Frederick William III, who who entrusted him with the offices of Prussian Minister of State and Minister of War
Der 1748 angelegte Friedhof war einst Teil des Invalidenhauses der preußischen Armee, das von Friedrich II. in den Jahren 1747/48 errichtet wurde und in dem Kriegsinvaliden ihren Lebensabend verbringen konnten. Zum Invalidenhaus gehörten eine evangelische und eine katholische Kirche, aus der 1860 eine eigene Pfarrei entstand. Die Pfarrei umfasste neben den katholischen Invaliden auch die in den nördlichen Bezirken wohnenden Einwohner Berlins.
Nach den Befreiungskriegen 1813/15 fanden hier vor allem hohe Militärs ihre letzte Ruhestätte, ab Ende des 19. Jahrhunderts auch Zivilpersonen. Die Ausdehnung der Zivilgemeinde hatte zur Folge, dass von den insgesamt 30.000 Beisetzungen etwa ein Drittel dem Invalidenhaus und zwei Drittel der Zivilgemeinde zugeordnet werden mussten.
Auf dem heutigen Feld C des Invalidenfriedhofs entstand ein Ehrenplatz für Persönlichkeiten, die in den Befreiungskriegen eine herausragende Rolle gespielt hatten. Das Feld A blieb das bevorzugte Feld des Invalidenhauses, Feld B hingegen blieb über lange Zeit für die Zivilgemeinde reserviert. Da aufgrund der steigenden Beisetzungen Platzmangel bestand, erfolgte nach 1870 eine Erweiterung des Friedhofs.
Wichtige Persönlichkeiten der Berliner Stadtgeschichte haben auf dem Invalidenfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden; einige Grabstellen sind erhalten. 1951 wurde der Invalidenfriedhof geschlossen und alle Grabstellen aus der Zeit vor 1925 eingeebnet.
Am 13. August 1961 dem Tag des Mauerbaus befanden sich auf dem Friedhof 3.000 Grabstellen; aufgrund seiner direkten Mauerlage erklärte man große Bereiche zum Grenzgebiet, die Felder E, F und G gehörten zum sogenannten Todestreifen. In den folgenden Jahren wurde der Invalidenfriedhof verwüstet, zahlreiche Grabdenkmäler und Gedenksteine abtransportiert, sodass heute nur noch 200 Grabstätten erhalten sind.
Der Invalidenfriedhof ist als eine Gedenkstätte zu betrachten; der ehemalige Todesstreifen und alle anderen Spuren der Zerstörung sollen auch in Zukunft zum mahnenden Gedenken erhalten bleiben. In den vergangenen Jahren sind einige charakteristische Friedhofsalleen wieder aufgepflanzt und auch erste bedeutende Gräber vollständig restauriert worden, davon auch einige in den Bereichen, die im Todesstreifen lagen.
www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3561200-3558930-invalid...
The cemetery, which was established in 1748, was once part of the Prussian army's Invalid's House, which was built by Frederick II in 1747/48 and where war invalids could spend their twilight years. The Invalids' House included a Protestant and a Catholic church, from which a separate parish was created in 1860. In addition to the Catholic invalids, the parish also included the inhabitants of Berlin living in the northern districts.
After the Wars of Liberation in 1813/15, it was mainly high-ranking military personnel who found their final resting place here, followed by civilians from the end of the 19th century. The expansion of the civilian community meant that of the total of 30,000 burials, around one third had to be allocated to the Invalids' House and two thirds to the civilian community.
In what is now Field C of the Invalids' Cemetery, a place of honour was created for personalities who had played an outstanding role in the Wars of Liberation (Anti-Napoleonic Wars). Field A remained the favoured field of the Invalids' House, while Field B was reserved for the civilian community for a long time. As there was a lack of space due to the increasing number of burials, the cemetery was extended after 1870.
Important figures in Berlin's history have found their final resting place in the Invalids' Cemetery; some graves have been preserved. The Invalids' Cemetery was closed in 1951 and all graves from before 1925 were levelled.
On 13 August 1961, the day the Berlin Wall was built, there were 3,000 graves in the cemetery; due to its direct location on the Wall, large areas were declared a border area, with fields E, F and G belonging to the so-called death strip, a broad area between the outer Wall and the inner, "Hinterland" Wall, where all vegetation was extinguished and all graves where levelled. In the years that followed, the Invalids' Cemetery was vandalised and numerous grave monuments and memorial stones were removed, so that today only 200 graves remain.
The Invalids' Cemetery is to be regarded as a memorial site; the former death strip and all other traces of the destruction are to be preserved in the future as a reminder. In recent years, several characteristic cemetery avenues have been replanted and the first significant graves have been completely restored, including some in the areas that were located in the death strip.
www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3561200-3558930-invalid...
Der Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal zwischen dem Friedhof und dem gegenüberliegenden Ufer bildete hier die Grenze zwischen Ost und West während der Teilung Berlins von 1961-1990.
Der 1748 angelegte Friedhof war einst Teil des Invalidenhauses der preußischen Armee, das von Friedrich II. in den Jahren 1747/48 errichtet wurde und in dem Kriegsinvaliden ihren Lebensabend verbringen konnten. Zum Invalidenhaus gehörten eine evangelische und eine katholische Kirche, aus der 1860 eine eigene Pfarrei entstand. Die Pfarrei umfasste neben den katholischen Invaliden auch die in den nördlichen Bezirken wohnenden Einwohner Berlins.
Nach den Befreiungskriegen 1813/15 fanden hier vor allem hohe Militärs ihre letzte Ruhestätte, ab Ende des 19. Jahrhunderts auch Zivilpersonen. Die Ausdehnung der Zivilgemeinde hatte zur Folge, dass von den insgesamt 30.000 Beisetzungen etwa ein Drittel dem Invalidenhaus und zwei Drittel der Zivilgemeinde zugeordnet werden mussten.
Auf dem heutigen Feld C des Invalidenfriedhofs entstand ein Ehrenplatz für Persönlichkeiten, die in den Befreiungskriegen eine herausragende Rolle gespielt hatten. Das Feld A blieb das bevorzugte Feld des Invalidenhauses, Feld B hingegen blieb über lange Zeit für die Zivilgemeinde reserviert. Da aufgrund der steigenden Beisetzungen Platzmangel bestand, erfolgte nach 1870 eine Erweiterung des Friedhofs.
Wichtige Persönlichkeiten der Berliner Stadtgeschichte haben auf dem Invalidenfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden; einige Grabstellen sind erhalten. 1951 wurde der Invalidenfriedhof geschlossen und alle Grabstellen aus der Zeit vor 1925 eingeebnet.
Am 13. August 1961 dem Tag des Mauerbaus befanden sich auf dem Friedhof 3.000 Grabstellen; aufgrund seiner direkten Mauerlage erklärte man große Bereiche zum Grenzgebiet, die Felder E, F und G gehörten zum sogenannten Todestreifen. In den folgenden Jahren wurde der Invalidenfriedhof verwüstet, zahlreiche Grabdenkmäler und Gedenksteine abtransportiert, sodass heute nur noch 200 Grabstätten erhalten sind.
Der Invalidenfriedhof ist als eine Gedenkstätte zu betrachten; der ehemalige Todesstreifen und alle anderen Spuren der Zerstörung sollen auch in Zukunft zum mahnenden Gedenken erhalten bleiben. In den vergangenen Jahren sind einige charakteristische Friedhofsalleen wieder aufgepflanzt und auch erste bedeutende Gräber vollständig restauriert worden, davon auch einige in den Bereichen, die im Todesstreifen lagen.
www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3561200-3558930-invalid...
The cemetery, which was established in 1748, was once part of the Prussian army's Invalid's House, which was built by Frederick II in 1747/48 and where war invalids could spend their twilight years. The Invalids' House included a Protestant and a Catholic church, from which a separate parish was created in 1860. In addition to the Catholic invalids, the parish also included the inhabitants of Berlin living in the northern districts.
After the Wars of Liberation in 1813/15, it was mainly high-ranking military personnel who found their final resting place here, followed by civilians from the end of the 19th century. The expansion of the civilian community meant that of the total of 30,000 burials, around one third had to be allocated to the Invalids' House and two thirds to the civilian community.
In what is now Field C of the Invalids' Cemetery, a place of honour was created for personalities who had played an outstanding role in the Wars of Liberation (Anti-Napoleonic Wars). Field A remained the favoured field of the Invalids' House, while Field B was reserved for the civilian community for a long time. As there was a lack of space due to the increasing number of burials, the cemetery was extended after 1870.
Important figures in Berlin's history have found their final resting place in the Invalids' Cemetery; some graves have been preserved. The Invalids' Cemetery was closed in 1951 and all graves from before 1925 were levelled.
On 13 August 1961, the day the Berlin Wall was built, there were 3,000 graves in the cemetery; due to its direct location on the Wall, large areas were declared a border area, with fields E, F and G belonging to the so-called death strip, a broad area between the outer Wall and the inner, "Hinterland" Wall, where all vegetation was extinguished and all graves where levelled. In the years that followed, the Invalids' Cemetery was vandalised and numerous grave monuments and memorial stones were removed, so that today only 200 graves remain.
The Invalids' Cemetery is to be regarded as a memorial site; the former death strip and all other traces of the destruction are to be preserved in the future as a reminder. In recent years, several characteristic cemetery avenues have been replanted and the first significant graves have been completely restored, including some in the areas that were located in the death strip.
www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3561200-3558930-invalid...
Berlin, Invalids' Cemetery: The tomb of General Gerhard von Scharnhorst is crowned by a sculpture of a sleeping lion by Christian Daniel Rauch
Das bedeutendste Monument der Friedhofsanlage ist aus den Zerstörungen während der DDR-Zeit unbeschädigt hervorgegangen: Das 1834 von Christian Daniel Rauch nach einem Entwurf Karl Friedrich Schinkel errichtete Grabmal für den General Gerhard Johann David von Scharnhorst (1755-1813). Die letzte Ruhestätte ist ein auf zwei 5,60 m hohen Sockeln ruhender Marmorsarkophag, der als Träger eines reliefierten Frieses dient. Die Fries-Szenen aus dem Leben Scharnhorsts gestaltete Friedrich Tieck. Der auf diesem Fries ruhende, 1828 modellierte Löwe geht auf einen Entwurf von Christian Daniel Rauch zurück. Das Grab ist ein Ehrengrab des Landes Berlin war ein preußischer General, Heeresreformer und Befreiungskämpfer. Während der Stein-Hardenbergschen Reformen modernisierte er zusammen mit August Neidhardt von Gneisenau die Preußische Armee im Sinne der Aufklärung, schaffte die alten Adelsvorrechte ab und führte die allgemeine Wehrpflicht ein. In der Schlacht bei Großgörschen 1813 wurde er schwer verwundet und starb an den Folgen in Prag, wo er den Eintritt Österreichs in die Koalition gegen Napoleon erreichen wollte.
Der 1748 angelegte Friedhof war einst Teil des Invalidenhauses der preußischen Armee, das von Friedrich II. in den Jahren 1747/48 errichtet wurde und in dem Kriegsinvaliden ihren Lebensabend verbringen konnten. Zum Invalidenhaus gehörten eine evangelische und eine katholische Kirche, aus der 1860 eine eigene Pfarrei entstand. Die Pfarrei umfasste neben den katholischen Invaliden auch die in den nördlichen Bezirken wohnenden Einwohner Berlins.
Nach den Befreiungskriegen 1813/15 fanden hier vor allem hohe Militärs ihre letzte Ruhestätte, ab Ende des 19. Jahrhunderts auch Zivilpersonen. Die Ausdehnung der Zivilgemeinde hatte zur Folge, dass von den insgesamt 30.000 Beisetzungen etwa ein Drittel dem Invalidenhaus und zwei Drittel der Zivilgemeinde zugeordnet werden mussten.
Auf dem heutigen Feld C des Invalidenfriedhofs entstand ein Ehrenplatz für Persönlichkeiten, die in den Befreiungskriegen eine herausragende Rolle gespielt hatten. Das Feld A blieb das bevorzugte Feld des Invalidenhauses, Feld B hingegen blieb über lange Zeit für die Zivilgemeinde reserviert. Da aufgrund der steigenden Beisetzungen Platzmangel bestand, erfolgte nach 1870 eine Erweiterung des Friedhofs.
Wichtige Persönlichkeiten der Berliner Stadtgeschichte haben auf dem Invalidenfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden; einige Grabstellen sind erhalten. 1951 wurde der Invalidenfriedhof geschlossen und alle Grabstellen aus der Zeit vor 1925 eingeebnet.
Am 13. August 1961 dem Tag des Mauerbaus befanden sich auf dem Friedhof 3.000 Grabstellen; aufgrund seiner direkten Mauerlage erklärte man große Bereiche zum Grenzgebiet, die Felder E, F und G gehörten zum sogenannten Todestreifen. In den folgenden Jahren wurde der Invalidenfriedhof verwüstet, zahlreiche Grabdenkmäler und Gedenksteine abtransportiert, sodass heute nur noch 200 Grabstätten erhalten sind.
Der Invalidenfriedhof ist als eine Gedenkstätte zu betrachten; der ehemalige Todesstreifen und alle anderen Spuren der Zerstörung sollen auch in Zukunft zum mahnenden Gedenken erhalten bleiben. In den vergangenen Jahren sind einige charakteristische Friedhofsalleen wieder aufgepflanzt und auch erste bedeutende Gräber vollständig restauriert worden, davon auch einige in den Bereichen, die im Todesstreifen lagen.
www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3561200-3558930-invalid...
The most important monument in the cemetery complex emerged undamaged from the destruction during the GDR era: The tomb of General Gerhard Johann David von Scharnhorst (1755-1813), erected in 1834 by Christian Daniel Rauch to a design by Karl Friedrich Schinkel. The final resting place is a marble sarcophagus resting on two 5.60 metre high pedestals, which serves as a support for a frieze in relief. The frieze scenes from Scharnhorst's life were designed by Friedrich Tieck. The lion resting on this frieze, modelled in 1828, is based on a design by Christian Daniel Rauch. The tomb is a grave of honour of the state of Berlin. Scharnhorst was a Prussian general, army reformer and liberation fighter. During the Stein-Hardenberg reforms, together with August Neidhardt von Gneisenau, he modernised the Prussian army in the spirit of the Enlightenment, abolished the old privileges of the nobility and introduced universal conscription. He was seriously wounded in the Battle of Großgörschen in 1813 and died as a result in Prague, where he was trying to secure Austria's entry into the coalition against Napoleon.
The cemetery, which was established in 1748, was once part of the Prussian army's Invalid's House, which was built by Frederick II in 1747/48 and where war invalids could spend their twilight years. The Invalids' House included a Protestant and a Catholic church, from which a separate parish was created in 1860. In addition to the Catholic invalids, the parish also included the inhabitants of Berlin living in the northern districts.
After the Wars of Liberation in 1813/15, it was mainly high-ranking military personnel who found their final resting place here, followed by civilians from the end of the 19th century. The expansion of the civilian community meant that of the total of 30,000 burials, around one third had to be allocated to the Invalids' House and two thirds to the civilian community.
In what is now Field C of the Invalids' Cemetery, a place of honour was created for personalities who had played an outstanding role in the Wars of Liberation (Anti-Napoleonic Wars). Field A remained the favoured field of the Invalids' House, while Field B was reserved for the civilian community for a long time. As there was a lack of space due to the increasing number of burials, the cemetery was extended after 1870.
Important figures in Berlin's history have found their final resting place in the Invalids' Cemetery; some graves have been preserved. The Invalids' Cemetery was closed in 1951 and all graves from before 1925 were levelled.
On 13 August 1961, the day the Berlin Wall was built, there were 3,000 graves in the cemetery; due to its direct location on the Wall, large areas were declared a border area, with fields E, F and G belonging to the so-called death strip, a broad area between the outer Wall and the inner, "Hinterland" Wall, where all vegetation was extinguished and all graves where levelled. In the years that followed, the Invalids' Cemetery was vandalised and numerous grave monuments and memorial stones were removed, so that today only 200 graves remain.
The Invalids' Cemetery is to be regarded as a memorial site; the former death strip and all other traces of the destruction are to be preserved in the future as a reminder. In recent years, several characteristic cemetery avenues have been replanted and the first significant graves have been completely restored, including some in the areas that were located in the death strip.
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Die Sage erzählt, dass die ersten Menschen in der Schweiz wegen Platzmangels mehr Land wollten. Gott verweigerte ihnen dies und mahnte zur Bescheidenheit, worauf sie sich an den Teufel wandten. Dieser schuf durch aufgewühlte Erde Hügel, die scheinbar mehr Fläche brachten. Erst später erkannten die Menschen, dass das hügelige Land schwer zu bewirtschaften war und sie betrogen worden waren. Aus Rache stellten sie auf jeden Hügel ein Kreuz oder pflanzten eine Linde, die den Teufel bis heute ärgern.
Schon wundersam, dass die Hügel wenig bekannt sind. Liegen sie doch zu Füßen der Alpen zwischen den Metropolregionen. Aber auch wieder gut, wenn die Touristenströme andere Wege nehmen und die Ruhe in der beschaulichen Landschaft bleibt.
castelli e villaggi: la mia! Dovendo appenderla (in mancanza di spazio) ho dovuto optare per la versione villaggio/casette e tradire i miei castelli ;-(
Meine :-) Da ich sie hängen mußte, aus Platzmangel, mußte ich die Version "Dörfchen/Häuschen" und den Schlössern untreu werden ;-(
Das Pfingstfest 2018 ließ die Herzen der Eisenbahnfans höher schlagen, denn die DB setzte einen Zusatzzug von Stuttgart nach Straßbourg ein, der natürlich mit der Baureihe 181 bespannt war. Spaß beiseite, hierbei handelt es sich um den LPF 77349 Stuttgart-Offenburg. Da die Filstalbahn wegen Bauarbeiten abschnittsweise gesperrt war, endeten einige Intercities in Stuttgart. DIe Garnitur des 2012/2013 wurde wegen Platzmangel jedoch in Offenburg abgestellt und nach Ankunft des 2013 in Stuttgart mit 181 205 nach Offenburg überführt.
Die letzten vier aktiven Loks der Br 181 werden wahrscheinlich zum Jahresende abgestellt und die Forchheimer Signale werden in den nächsten Wochen fallen, somit ist dieses Foto schon in wenigen Monaten historisch.
Berlin, Invalids' Cemetery: The tomb for General Gerhard von Scharnhorst is crowned by a sculpture of a sleeping lion by Christian Daniel Rauch
Das bedeutendste Monument der Friedhofsanlage ist aus den Zerstörungen während der DDR-Zeit unbeschädigt hervorgegangen: Das 1834 von Christian Daniel Rauch nach einem Entwurf Karl Friedrich Schinkel errichtete Grabmal für den General Gerhard Johann David von Scharnhorst (1755-1813). Die letzte Ruhestätte ist ein auf zwei 5,60 m hohen Sockeln ruhender Marmorsarkophag, der als Träger eines reliefierten Frieses dient. Die Fries-Szenen aus dem Leben Scharnhorsts gestaltete Friedrich Tieck. Der auf diesem Fries ruhende, 1828 modellierte Löwe geht auf einen Entwurf von Christian Daniel Rauch zurück. Das Grab ist ein Ehrengrab des Landes Berlin war ein preußischer General, Heeresreformer und Befreiungskämpfer. Während der Stein-Hardenbergschen Reformen modernisierte er zusammen mit August Neidhardt von Gneisenau die Preußische Armee im Sinne der Aufklärung, schaffte die alten Adelsvorrechte ab und führte die allgemeine Wehrpflicht ein. In der Schlacht bei Großgörschen 1813 wurde er schwer verwundet und starb an den Folgen in Prag, wo er den Eintritt Österreichs in die Koalition gegen Napoleon erreichen wollte.
Der 1748 angelegte Friedhof war einst Teil des Invalidenhauses der preußischen Armee, das von Friedrich II. in den Jahren 1747/48 errichtet wurde und in dem Kriegsinvaliden ihren Lebensabend verbringen konnten. Zum Invalidenhaus gehörten eine evangelische und eine katholische Kirche, aus der 1860 eine eigene Pfarrei entstand. Die Pfarrei umfasste neben den katholischen Invaliden auch die in den nördlichen Bezirken wohnenden Einwohner Berlins.
Nach den Befreiungskriegen 1813/15 fanden hier vor allem hohe Militärs ihre letzte Ruhestätte, ab Ende des 19. Jahrhunderts auch Zivilpersonen. Die Ausdehnung der Zivilgemeinde hatte zur Folge, dass von den insgesamt 30.000 Beisetzungen etwa ein Drittel dem Invalidenhaus und zwei Drittel der Zivilgemeinde zugeordnet werden mussten.
Auf dem heutigen Feld C des Invalidenfriedhofs entstand ein Ehrenplatz für Persönlichkeiten, die in den Befreiungskriegen eine herausragende Rolle gespielt hatten. Das Feld A blieb das bevorzugte Feld des Invalidenhauses, Feld B hingegen blieb über lange Zeit für die Zivilgemeinde reserviert. Da aufgrund der steigenden Beisetzungen Platzmangel bestand, erfolgte nach 1870 eine Erweiterung des Friedhofs.
Wichtige Persönlichkeiten der Berliner Stadtgeschichte haben auf dem Invalidenfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden; einige Grabstellen sind erhalten. 1951 wurde der Invalidenfriedhof geschlossen und alle Grabstellen aus der Zeit vor 1925 eingeebnet.
Am 13. August 1961 dem Tag des Mauerbaus befanden sich auf dem Friedhof 3.000 Grabstellen; aufgrund seiner direkten Mauerlage erklärte man große Bereiche zum Grenzgebiet, die Felder E, F und G gehörten zum sogenannten Todestreifen. In den folgenden Jahren wurde der Invalidenfriedhof verwüstet, zahlreiche Grabdenkmäler und Gedenksteine abtransportiert, sodass heute nur noch 200 Grabstätten erhalten sind.
Der Invalidenfriedhof ist als eine Gedenkstätte zu betrachten; der ehemalige Todesstreifen und alle anderen Spuren der Zerstörung sollen auch in Zukunft zum mahnenden Gedenken erhalten bleiben. In den vergangenen Jahren sind einige charakteristische Friedhofsalleen wieder aufgepflanzt und auch erste bedeutende Gräber vollständig restauriert worden, davon auch einige in den Bereichen, die im Todesstreifen lagen.
www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3561200-3558930-invalid...
The most important monument in the cemetery complex emerged undamaged from the destruction during the GDR era: The tomb of General Gerhard Johann David von Scharnhorst (1755-1813), erected in 1834 by Christian Daniel Rauch to a design by Karl Friedrich Schinkel. The final resting place is a marble sarcophagus resting on two 5.60 metre high pedestals, which serves as a support for a frieze in relief. The frieze scenes from Scharnhorst's life were designed by Friedrich Tieck. The lion resting on this frieze, modelled in 1828, is based on a design by Christian Daniel Rauch. The tomb is a grave of honour of the state of Berlin. Scharnhorst was a Prussian general, army reformer and liberation fighter. During the Stein-Hardenberg reforms, together with August Neidhardt von Gneisenau, he modernised the Prussian army in the spirit of the Enlightenment, abolished the old privileges of the nobility and introduced universal conscription. He was seriously wounded in the Battle of Großgörschen in 1813 and died as a result in Prague, where he was trying to secure Austria's entry into the coalition against Napoleon.
The cemetery, which was established in 1748, was once part of the Prussian army's Invalid's House, which was built by Frederick II in 1747/48 and where war invalids could spend their twilight years. The Invalids' House included a Protestant and a Catholic church, from which a separate parish was created in 1860. In addition to the Catholic invalids, the parish also included the inhabitants of Berlin living in the northern districts.
After the Wars of Liberation in 1813/15, it was mainly high-ranking military personnel who found their final resting place here, followed by civilians from the end of the 19th century. The expansion of the civilian community meant that of the total of 30,000 burials, around one third had to be allocated to the Invalids' House and two thirds to the civilian community.
In what is now Field C of the Invalids' Cemetery, a place of honour was created for personalities who had played an outstanding role in the Wars of Liberation (Anti-Napoleonic Wars). Field A remained the favoured field of the Invalids' House, while Field B was reserved for the civilian community for a long time. As there was a lack of space due to the increasing number of burials, the cemetery was extended after 1870.
Important figures in Berlin's history have found their final resting place in the Invalids' Cemetery; some graves have been preserved. The Invalids' Cemetery was closed in 1951 and all graves from before 1925 were levelled.
On 13 August 1961, the day the Berlin Wall was built, there were 3,000 graves in the cemetery; due to its direct location on the Wall, large areas were declared a border area, with fields E, F and G belonging to the so-called death strip, a broad area between the outer Wall and the inner, "Hinterland" Wall, where all vegetation was extinguished and all graves where levelled. In the years that followed, the Invalids' Cemetery was vandalised and numerous grave monuments and memorial stones were removed, so that today only 200 graves remain.
The Invalids' Cemetery is to be regarded as a memorial site; the former death strip and all other traces of the destruction are to be preserved in the future as a reminder. In recent years, several characteristic cemetery avenues have been replanted and the first significant graves have been completely restored, including some in the areas that were located in the death strip.
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Job von Witzleben war Ratgeber und Vertrauter von König Friedrich Wilhelm III, der ihn mit den Ämtern eines Preußischen Staats- sowie Kriegsmisters betraute.
Berlin, Invalids' Cemetery: Cast iron grave monument for Lieutenant Job von Witzleben (1783-1837), by Karl Friedrich Schinkel. Job von Witzleben advisor and confidant to King Frederick William III, who entrusted him with the offices of Prussian Minister of State and Minister of War
Der 1748 angelegte Friedhof war einst Teil des Invalidenhauses der preußischen Armee, das von Friedrich II. in den Jahren 1747/48 errichtet wurde und in dem Kriegsinvaliden ihren Lebensabend verbringen konnten. Zum Invalidenhaus gehörten eine evangelische und eine katholische Kirche, aus der 1860 eine eigene Pfarrei entstand. Die Pfarrei umfasste neben den katholischen Invaliden auch die in den nördlichen Bezirken wohnenden Einwohner Berlins.
Nach den Befreiungskriegen 1813/15 fanden hier vor allem hohe Militärs ihre letzte Ruhestätte, ab Ende des 19. Jahrhunderts auch Zivilpersonen. Die Ausdehnung der Zivilgemeinde hatte zur Folge, dass von den insgesamt 30.000 Beisetzungen etwa ein Drittel dem Invalidenhaus und zwei Drittel der Zivilgemeinde zugeordnet werden mussten.
Auf dem heutigen Feld C des Invalidenfriedhofs entstand ein Ehrenplatz für Persönlichkeiten, die in den Befreiungskriegen eine herausragende Rolle gespielt hatten. Das Feld A blieb das bevorzugte Feld des Invalidenhauses, Feld B hingegen blieb über lange Zeit für die Zivilgemeinde reserviert. Da aufgrund der steigenden Beisetzungen Platzmangel bestand, erfolgte nach 1870 eine Erweiterung des Friedhofs.
Wichtige Persönlichkeiten der Berliner Stadtgeschichte haben auf dem Invalidenfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden; einige Grabstellen sind erhalten. 1951 wurde der Invalidenfriedhof geschlossen und alle Grabstellen aus der Zeit vor 1925 eingeebnet.
Am 13. August 1961 dem Tag des Mauerbaus befanden sich auf dem Friedhof 3.000 Grabstellen; aufgrund seiner direkten Mauerlage erklärte man große Bereiche zum Grenzgebiet, die Felder E, F und G gehörten zum sogenannten Todestreifen. In den folgenden Jahren wurde der Invalidenfriedhof verwüstet, zahlreiche Grabdenkmäler und Gedenksteine abtransportiert, sodass heute nur noch 200 Grabstätten erhalten sind.
Der Invalidenfriedhof ist als eine Gedenkstätte zu betrachten; der ehemalige Todesstreifen und alle anderen Spuren der Zerstörung sollen auch in Zukunft zum mahnenden Gedenken erhalten bleiben. In den vergangenen Jahren sind einige charakteristische Friedhofsalleen wieder aufgepflanzt und auch erste bedeutende Gräber vollständig restauriert worden, davon auch einige in den Bereichen, die im Todesstreifen lagen.
www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3561200-3558930-invalid...
The cemetery, which was established in 1748, was once part of the Prussian army's Invalid's House, which was built by Frederick II in 1747/48 and where war invalids could spend their twilight years. The Invalids' House included a Protestant and a Catholic church, from which a separate parish was created in 1860. In addition to the Catholic invalids, the parish also included the inhabitants of Berlin living in the northern districts.
After the Wars of Liberation in 1813/15, it was mainly high-ranking military personnel who found their final resting place here, followed by civilians from the end of the 19th century. The expansion of the civilian community meant that of the total of 30,000 burials, around one third had to be allocated to the Invalids' House and two thirds to the civilian community.
In what is now Field C of the Invalids' Cemetery, a place of honour was created for personalities who had played an outstanding role in the Wars of Liberation (Anti-Napoleonic Wars). Field A remained the favoured field of the Invalids' House, while Field B was reserved for the civilian community for a long time. As there was a lack of space due to the increasing number of burials, the cemetery was extended after 1870.
Important figures in Berlin's history have found their final resting place in the Invalids' Cemetery; some graves have been preserved. The Invalids' Cemetery was closed in 1951 and all graves from before 1925 were levelled.
On 13 August 1961, the day the Berlin Wall was built, there were 3,000 graves in the cemetery; due to its direct location on the Wall, large areas were declared a border area, with fields E, F and G belonging to the so-called death strip, a broad area between the outer Wall and the inner, "Hinterland" Wall, where all vegetation was extinguished and all graves where levelled. In the years that followed, the Invalids' Cemetery was vandalised and numerous grave monuments and memorial stones were removed, so that today only 200 graves remain.
The Invalids' Cemetery is to be regarded as a memorial site; the former death strip and all other traces of the destruction are to be preserved in the future as a reminder. In recent years, several characteristic cemetery avenues have been replanted and the first significant graves have been completely restored, including some in the areas that were located in the death strip.
www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3561200-3558930-invalid...
Die Sage erzählt, dass die ersten Menschen in der Schweiz wegen Platzmangels mehr Land wollten. Gott verweigerte ihnen dies und mahnte zur Bescheidenheit, worauf sie sich an den Teufel wandten. Dieser schuf durch aufgewühlte Erde Hügel, die scheinbar mehr Fläche brachten. Erst später erkannten die Menschen, dass das hügelige Land schwer zu bewirtschaften war und sie betrogen worden waren. Aus Rache stellten sie auf jeden Hügel ein Kreuz oder pflanzten eine Linde, die den Teufel bis heute ärgern.
Schon wundersam, dass die Hügel wenig bekannt sind. Liegen sie doch zu Füßen der Alpen zwischen den Metropolregionen. Aber auch wieder gut, wenn die Touristenströme andere Wege nehmen und die Ruhe in der beschaulichen Landschaft bleibt.
Am nordöstlichen Ortsende der 1830-Seelen-Marktgemeinde Grossweikersdorf (TU) liegt am Fusse des Hausberges im alten Ried "Brandstadt" der örtliche Friedhof. An seiner nördlichen Friedhofsmauer steht in 234m SH diese klassizistische Kreuzigungsgruppe aus Zogelsdorfer Sandstein. Zentral in der Mitte ein hohes rechteckiges Grundfundament auf dem ein gewulsteter Sockel aufliegt. Am Sockel ein quaderförmiges Postament das unterhalb leicht ausschwingt. An seiner Vorderseite ein vierblättriges Blumenornament, darüber ein Sims. An seiner Rückseite ist eine umfangreiche aber stark abgewitterte Textgravur zu erkennen. Im oberen Teil dürfte ein alter Bibelvers gestanden haben. Unterhalb gerade noch lesbar: " ... Gestiftet und gesetzet von den samt (heutigen) Gemeinden der Pfarre Weikersdorf. Anno 1828". Am Postament eine vorkragende Deckplatte die unterhalb gestuft und oberhalb gekehlt ist. Davor noch eine eiserne Grablaterne. Auf der Deckplatte ein hohes Kreuz mit einem Vollrelief-Corpus-Christi mit Dornenkrone und Lendenschurz. Über dem Gekreuzigten eine hängende Fahne mit den Initialien "INRI". Am Kreuzfuss unterhalb kauert die trauernde Maria Magdalena. An der linken Seite des Kreuzes ein weiteres kleineres Postament auf dem die trauernde Gottesmutter Maria sich befindet. An der rechten Seite des Kreuzes ein weiteres kleines Postament auf dem die Figur des Apostel Johannes ev. sich befindet, der Lieblingsjünger von Jesus. Wie aus der Stiftungsgravur hervorgeht wurde die Kreuzigungsgruppe 1828 von den Bürgern der Gemeinde Grossweikersdorf gestiftet. Ursprünglich lag der Friedhof von Grossweikersdorf um die örtliche Pfarrkirche und wurde auf Anordnung von Kaiser Josef II. von 1784 1828 endgültig an seinen heutigen Standort ausserhalb des Marktes verlegt. Vor 1828 gab es bereits an dieser Stelle einen kleineren Friedhof auf Grund des Platzmangels um die Kirche. (N)
Standort: GPS 48.477923, 15.986371
Denkmalschutz OID 23651 nach § 2a
Die Grabanlage der Familie von Boyen auf dem Invalidenfriedhof in Berlin, Feld C enthält u.a. die Gräber von Generalfeldmarschall und Staats- und Kriegsminister Hermann von Boyen (1771-1848) und General der Infanterie Leopold Hermann von Boyen (1811-1886). Sie wurde von Friedrich August Stüler gestaltet. Das Grab von Hermann von Boyen ist ein Ehrengrab des Landes Berlin.
de.wikipedia.org/wiki/Datei:Berlin,_Mitte,_Invalidenfried...
The burial site of the von Boyen family on the Invalids' Cemetery in Berlin, field C, contains the graves of Field Marshal General and Minister of State and War Hermann von Boyen (1771-1848) and General of the Infantry Leopold Hermann von Boyen (1811-1886). It was designed by Friedrich August Stüler. The grave of Hermann von Boyen is a grave of honor of the state of Berlin.
de.wikipedia.org/wiki/Datei:Berlin,_Mitte,_Invalidenfried...
Der 1748 angelegte Friedhof war einst Teil des Invalidenhauses der preußischen Armee, das von Friedrich II. in den Jahren 1747/48 errichtet wurde und in dem Kriegsinvaliden ihren Lebensabend verbringen konnten. Zum Invalidenhaus gehörten eine evangelische und eine katholische Kirche, aus der 1860 eine eigene Pfarrei entstand. Die Pfarrei umfasste neben den katholischen Invaliden auch die in den nördlichen Bezirken wohnenden Einwohner Berlins.
Nach den Befreiungskriegen 1813/15 fanden hier vor allem hohe Militärs ihre letzte Ruhestätte, ab Ende des 19. Jahrhunderts auch Zivilpersonen. Die Ausdehnung der Zivilgemeinde hatte zur Folge, dass von den insgesamt 30.000 Beisetzungen etwa ein Drittel dem Invalidenhaus und zwei Drittel der Zivilgemeinde zugeordnet werden mussten.
Auf dem heutigen Feld C des Invalidenfriedhofs entstand ein Ehrenplatz für Persönlichkeiten, die in den Befreiungskriegen eine herausragende Rolle gespielt hatten. Das Feld A blieb das bevorzugte Feld des Invalidenhauses, Feld B hingegen blieb über lange Zeit für die Zivilgemeinde reserviert. Da aufgrund der steigenden Beisetzungen Platzmangel bestand, erfolgte nach 1870 eine Erweiterung des Friedhofs.
Wichtige Persönlichkeiten der Berliner Stadtgeschichte haben auf dem Invalidenfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden; einige Grabstellen sind erhalten. 1951 wurde der Invalidenfriedhof geschlossen und alle Grabstellen aus der Zeit vor 1925 eingeebnet.
Am 13. August 1961 dem Tag des Mauerbaus befanden sich auf dem Friedhof 3.000 Grabstellen; aufgrund seiner direkten Mauerlage erklärte man große Bereiche zum Grenzgebiet, die Felder E, F und G gehörten zum sogenannten Todestreifen. In den folgenden Jahren wurde der Invalidenfriedhof verwüstet, zahlreiche Grabdenkmäler und Gedenksteine abtransportiert, sodass heute nur noch 200 Grabstätten erhalten sind.
Der Invalidenfriedhof ist als eine Gedenkstätte zu betrachten; der ehemalige Todesstreifen und alle anderen Spuren der Zerstörung sollen auch in Zukunft zum mahnenden Gedenken erhalten bleiben. In den vergangenen Jahren sind einige charakteristische Friedhofsalleen wieder aufgepflanzt und auch erste bedeutende Gräber vollständig restauriert worden, davon auch einige in den Bereichen, die im Todesstreifen lagen.
www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3561200-3558930-invalid...
The cemetery, which was established in 1748, was once part of the Prussian army's Invalid's House, which was built by Frederick II in 1747/48 and where war invalids could spend their twilight years. The Invalids' House included a Protestant and a Catholic church, from which a separate parish was created in 1860. In addition to the Catholic invalids, the parish also included the inhabitants of Berlin living in the northern districts.
After the Wars of Liberation in 1813/15, it was mainly high-ranking military personnel who found their final resting place here, followed by civilians from the end of the 19th century. The expansion of the civilian community meant that of the total of 30,000 burials, around one third had to be allocated to the Invalids' House and two thirds to the civilian community.
In what is now Field C of the Invalids' Cemetery, a place of honour was created for personalities who had played an outstanding role in the Wars of Liberation (Anti-Napoleonic Wars). Field A remained the favoured field of the Invalids' House, while Field B was reserved for the civilian community for a long time. As there was a lack of space due to the increasing number of burials, the cemetery was extended after 1870.
Important figures in Berlin's history have found their final resting place in the Invalids' Cemetery; some graves have been preserved. The Invalids' Cemetery was closed in 1951 and all graves from before 1925 were levelled.
On 13 August 1961, the day the Berlin Wall was built, there were 3,000 graves in the cemetery; due to its direct location on the Wall, large areas were declared a border area, with fields E, F and G belonging to the so-called death strip, a broad area between the outer Wall and the inner, "Hinterland" Wall, where all vegetation was extinguished and all graves where levelled. In the years that followed, the Invalids' Cemetery was vandalised and numerous grave monuments and memorial stones were removed, so that today only 200 graves remain.
The Invalids' Cemetery is to be regarded as a memorial site; the former death strip and all other traces of the destruction are to be preserved in the future as a reminder. In recent years, several characteristic cemetery avenues have been replanted and the first significant graves have been completely restored, including some in the areas that were located in the death strip.
www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3561200-3558930-invalid...
.....wäre da nicht eine selten gewordene Baureihe, die über Pfingsten gerade hier in der Gegend ist.
Da die Filsbahn zwischen Göppingen und Amstetten aktuell gesperrt ist, werden die Garnituren des IC 2012/2013 wegen Platzmangel in Stuttgart, in Offenburg abgestellt. Das macht entsprechende Überführungsfahrten notwendig.
Die Tour heute diente ohnehin nur dazu, um zu schauen, wie ist der Laufweg und die groben Zeiten der Züge sind, damit morgen bei hoffentlich besseren Wetter andere Motive an der Schnellfahrstrecke Stuttgart-Mannheim gemacht werden können.
Hier zu sehen, der Zug bei Vaihingen/Enz, mit der 181 205.
Am östlichen Ortsende der 2000-Seelen-Stadtgemeinde Gross-Siegharts (WT) liegt seit 1802 an der Fistritzer Strasse, der L 8049, der örtliche Friedhof der Stadt. Darin liegt diese neubarocke ziegelgemauerte Friedhofskapelle die auch als Aufbahrungshalle genutzt wird. Sie ruht in 534m SH auf einem weiten fast quadratischen Grundfundament auf dem die Kapelle aufgemauert ist. Die Vorderfront ist lisenengegliedert und hat ein breites, oberhalb gefaschtes, Segmentbogentor. Darüber ein aufgeputzter Schlussstein. Geschützt wird die Kapelle durch ein stabiles doppelflügeliges Holzgittertor mit Rautenfelder unterhalb. Der Kapellenraum hat innen eine Gurttonne über Pilaster. Die Kapellenkanten sind leicht einspringend. Die drei anderen Kapellenaussenmauern sind glatt abgemauert fensterlos. Über dem Tor ein umlaufendes profiliertes Kranzgesims, oberhalb an der Vorderseite ein ziegelgedeckter Traufsims. Darüber ein gefaschter, geschweifter, ziegelgedeckter Blendgiebelaufbau ohne Inhalt. Darüber noch ein profilierter ziegelgedeckter Dreiecksblendgiebel. Bekrönend am First ein einfaches Eisenkreuz mit Kleeblattenden. Geschützt wird die Kapelle hinter dem Blendgiebel durch ein ziegelgedecktes Satteldach. Der alte im Ortszentrum um die Ortskirche gelegene Friedhof wurde 1802 endgültig an seinem heutigen Standort abgesiedelt. Zuvor wurde auf Grund von Platzmangel bereits 1742 begonnen Neubelegungen in das heutige Friedhofsareal zu verlegen. 1802 wurde der neue Friedhof vergrössert, um 1850 diese Aufbahrungskapelle errichtet.
Standort: GPS 48.792217, 15.412796
kein Denkmalschutz
Die Strecke Dresden – Leipzig zählt zu den wichtigsten Regionalverbindungen Sachsens. Im Jahre 2012 wurde der Verkehr vollständig auf Talent-2-Triebwagen umgestellt. In der Regel werden die Züge aus einem 3- und einem 5-Teiler gebildet. Was zunächst wie ein Fortschritt wirkte, offenbarte schon nach kurzer Zeit ein Problem: Platzmangel. Die Talent-2-Züge stoßen vor allem in der Hauptverkehrszeit an ihre Kapazitätsgrenzen. Während die Doppelstockzüge früher deutlich mehr Sitzplätze boten, sind die neuen Talente zwar modern, aber oft überfüllt. Schnell entstand die Diskussion, ob der RE 50 nicht wieder auf größere Fahrzeuge umsteigen sollte. Tatsächlich plant der Verkehrsverbund im Rahmen des neuen Verkehrsvertrags „Elektronetz Oberelbe“, ab Dezember 2026 wieder doppelstöckige Züge einzusetzen – diesmal moderne Twindexx-Vario-Garnituren mit hoher Kapazität und zeitgemäßer Ausstattung. Damit soll der RE 50 für die kommenden Jahre besser aufgestellt werden, um sowohl Pendler- als auch Ausflugverkehr zu bewältigen.
Auf Grund von Fahrzeugengpässen wurde vor einigen Jahren ein Umlauf wieder fest auf Doppelstockwagen umgestellt. In der Regel kommt hier eine Garnitur von der S-Bahn Dresden zum Einsatz. Am 16.11.2025 hatte die 146 021 die Ehre einen zweiten Umlauf auf dem RE50 zu befördern, aufgenommen bei Altenbach.
Die letzte Ruhe
Im weltberühmten Hallstätter Beinhaus befinden sich rund 1200 Totenschädel von Verstorbenen. Die meisten davon sind beschriftet und mit kunstvollen Ornamenten verziert.
Im Hallstätter Beinhaus, auch Karner oder Ossuarium (von caro = Fleisch, os = Knochen) befinden sich rund 1200 Schädel von Verstorbenen vom Friedhof in Hallstatt. An die 700 Schädel sind bemalt.
Der Brauch der Schädelmalerei begann hier um das Jahr 1720, es werden jedoch seit Beginn des 17. Jahrhunderts Totenköpfe im Beinhaus als eine Art zweiter Bestattung aufbewahrt. Entstanden ist das Ganze vermutlich nicht - wie lange Zeit angenommen - aus dem akuten Platzmangel am Friedhof, sondern aus der Tradition einzelner Familien heraus. So wurde nie allgemein exhumiert.
Der Verstorbene bleibt meist 10-20 Jahre im Grab, bis der Schädel aus der Erde genommen wird, danach vom Totengräber gereinigt wird, und anschließend zum Bleichen in Sonne und Mond im Freien aufgestellt wird. Die Bemalung erfolgt nach Gutdünken des Malers, es sind jedoch verschiedene Bemalungen in bestimmten Zeitspannen bemerkbar.
Heute werden nur noch vereinzelt Schädel im Beinhaus beigesetzt, auf besonderen Wunsch ist es jedoch nach wie vor möglich. Dies gilt für katholische ebenso wie für evangelische Christen, es werden auch beide Konfessionen auf dem gleichen Friedhof bestattet. Sicherlich ein positiver Beitrag zur Ökumene.
Das Ständehaus war von 1880 bis in die 1930er Jahre das Parlamentsgebäude des Provinziallandtags der preußischen Rheinlande in Düsseldorf. Von 1949 bis 1988 diente es anschließend dem nordrhein-westfälischen Landtag als Tagungsort. Heute beherbergt es als Ausstellungsgebäude K21 die Abteilung Zeitgenössische Kunst der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.
Das Ständehaus steht am Kaiserteich an der ehemaligen Festungsgrenze von Düsseldorf, deren Anlagen infolge des Friedensvertrags von Luneville von 1801 geschleift wurden. Unter Napoleon Bonaparte wurden die Grünanlagen angelegt. Gartendirektor Maximilian Weyhe verwandte dann die Überreste der Feste, um daraus 1835 den Spee’schen Graben und die Terrassenanlage des späteren Ständehauses einzurichten.
Die ab 1824 einberufenen preußischen Provinzialstände tagten im Düsseldorfer Stadtschloss am Rhein bis zu dessen Brand 1872. Danach regten der Rheinische Provinziallandtag und die Rheinische Provinzialverwaltung einen Neubau in den bestehenden Grünanlagen am Kaiserteich an. 1876 gewann der spätere Berliner Dombaumeister Julius C. Raschdorff (1832–1914) den Architektenwettbewerb für den Bau des Ständehauses. Zwischen 1876 und 1880 wurde der Bau als Versammlungsort für den Rheinischen Provinziallandtag sowie als Parlaments- und Verwaltungsgebäude im historistischen Stil errichtet. Die Gestaltung als Vierflügelanlage mit Innenhof lehnte sich an die Palazzi der italienischen Renaissance an, insbesondere an den Palazzo Farnese. Das Mansarddach zeigte Anklänge an die französische Architektur des 17. Jahrhunderts. Die repräsentativen Eingänge an den Nord- und Südfassaden dienten als Durchfahrt für Kutschen.
Als Kaiser Wilhelm I. und Kaiserin Augusta 1884 das Ständehaus besuchten, entwarf der Bildhauer Karl Janssen für den Innenraum die Festdekoration „Vater Rhein und seine Töchter“. Die Figurengruppe aus Gips wurde 1897 als bronzene Brunnenskulptur ausgeführt und vor der Nordfassade des Ständehauses aufgestellt. Dort steht sie noch heute.
Aus Platzmangel erfolgten bereits 1895 Umbauten, so wie 1911 bis 1913 durch den Architekten Hermann vom Endt.[1] 1943 brannte das Ständehaus bei einem Bombenangriff bis auf die Außenmauern aus. Beim Wiederaufbau 1947–49 ersetzte Hans Schwippert das Raschdorffsche Mansarddach durch ein Staffelgeschoss und erweiterte aus Kapazitätsgründen den Plenarsaal bis zur südlichen Innenseite, so dass der ursprüngliche Innenhofcharakter des Gebäudes verloren ging.
Der erste gewählte Landtag von Nordrhein-Westfalen tagte am 15. März 1949 im Ständehaus.[2] Bis 1988, dem Bau des neuen Landtagsgebäudes am Rhein, diente das Ständehaus als Sitz des Landesparlaments. Über die weitere Nutzung bestand zunächst keine klare Vorstellung. Das Gebäude stand mehrere Jahre leer, es wurde u. a. zu Filmdreharbeiten genutzt und musste schließlich von Grund auf saniert werden
Job von Witzleben war Ratgeber und Vertrauter von König Friedrich Wilhelm III, der ihn mit den Ämtern eines Preußischen Staats- sowie Kriegsmisters betraute.
Berlin, Invalids' Cemetery: One of four Prussian Royal Eagles on the canopy of the grave monument for Lt. General Job von Witzleben. He had been advisor and confidant to King Frederick William III, who entrusted him with the offices of Prussian Minister of State and Minister of War
Der 1748 angelegte Friedhof war einst Teil des Invalidenhauses der preußischen Armee, das von Friedrich II. in den Jahren 1747/48 errichtet wurde und in dem Kriegsinvaliden ihren Lebensabend verbringen konnten. Zum Invalidenhaus gehörten eine evangelische und eine katholische Kirche, aus der 1860 eine eigene Pfarrei entstand. Die Pfarrei umfasste neben den katholischen Invaliden auch die in den nördlichen Bezirken wohnenden Einwohner Berlins.
Nach den Befreiungskriegen 1813/15 fanden hier vor allem hohe Militärs ihre letzte Ruhestätte, ab Ende des 19. Jahrhunderts auch Zivilpersonen. Die Ausdehnung der Zivilgemeinde hatte zur Folge, dass von den insgesamt 30.000 Beisetzungen etwa ein Drittel dem Invalidenhaus und zwei Drittel der Zivilgemeinde zugeordnet werden mussten.
Auf dem heutigen Feld C des Invalidenfriedhofs entstand ein Ehrenplatz für Persönlichkeiten, die in den Befreiungskriegen eine herausragende Rolle gespielt hatten. Das Feld A blieb das bevorzugte Feld des Invalidenhauses, Feld B hingegen blieb über lange Zeit für die Zivilgemeinde reserviert. Da aufgrund der steigenden Beisetzungen Platzmangel bestand, erfolgte nach 1870 eine Erweiterung des Friedhofs.
Wichtige Persönlichkeiten der Berliner Stadtgeschichte haben auf dem Invalidenfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden; einige Grabstellen sind erhalten. 1951 wurde der Invalidenfriedhof geschlossen und alle Grabstellen aus der Zeit vor 1925 eingeebnet.
Am 13. August 1961 dem Tag des Mauerbaus befanden sich auf dem Friedhof 3.000 Grabstellen; aufgrund seiner direkten Mauerlage erklärte man große Bereiche zum Grenzgebiet, die Felder E, F und G gehörten zum sogenannten Todestreifen. In den folgenden Jahren wurde der Invalidenfriedhof verwüstet, zahlreiche Grabdenkmäler und Gedenksteine abtransportiert, sodass heute nur noch 200 Grabstätten erhalten sind.
Der Invalidenfriedhof ist als eine Gedenkstätte zu betrachten; der ehemalige Todesstreifen und alle anderen Spuren der Zerstörung sollen auch in Zukunft zum mahnenden Gedenken erhalten bleiben. In den vergangenen Jahren sind einige charakteristische Friedhofsalleen wieder aufgepflanzt und auch erste bedeutende Gräber vollständig restauriert worden, davon auch einige in den Bereichen, die im Todesstreifen lagen.
www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3561200-3558930-invalid...
The cemetery, which was established in 1748, was once part of the Prussian army's Invalid's House, which was built by Frederick II in 1747/48 and where war invalids could spend their twilight years. The Invalids' House included a Protestant and a Catholic church, from which a separate parish was created in 1860. In addition to the Catholic invalids, the parish also included the inhabitants of Berlin living in the northern districts.
After the Wars of Liberation in 1813/15, it was mainly high-ranking military personnel who found their final resting place here, followed by civilians from the end of the 19th century. The expansion of the civilian community meant that of the total of 30,000 burials, around one third had to be allocated to the Invalids' House and two thirds to the civilian community.
In what is now Field C of the Invalids' Cemetery, a place of honour was created for personalities who had played an outstanding role in the Wars of Liberation (Anti-Napoleonic Wars). Field A remained the favoured field of the Invalids' House, while Field B was reserved for the civilian community for a long time. As there was a lack of space due to the increasing number of burials, the cemetery was extended after 1870.
Important figures in Berlin's history have found their final resting place in the Invalids' Cemetery; some graves have been preserved. The Invalids' Cemetery was closed in 1951 and all graves from before 1925 were levelled.
On 13 August 1961, the day the Berlin Wall was built, there were 3,000 graves in the cemetery; due to its direct location on the Wall, large areas were declared a border area, with fields E, F and G belonging to the so-called death strip, a broad area between the outer Wall and the inner, "Hinterland" Wall, where all vegetation was extinguished and all graves where levelled. In the years that followed, the Invalids' Cemetery was vandalised and numerous grave monuments and memorial stones were removed, so that today only 200 graves remain.
The Invalids' Cemetery is to be regarded as a memorial site; the former death strip and all other traces of the destruction are to be preserved in the future as a reminder. In recent years, several characteristic cemetery avenues have been replanted and the first significant graves have been completely restored, including some in the areas that were located in the death strip.
www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3561200-3558930-invalid...
Das Barockschloss Mochental bei Ehingen beherbergt seit vielen Jahren die Kunstgalerie Schrade. Mindestens einmal im Jahr muss ich an den Südrand der Alb und ein bisschen Kunst einsaugen. Leider bedingen Platzmangel und Einkommensgrenzen, dass ich mir die Kunst nur anschauen kann. Manchmal stehle ich auch ein Werk mit der Kamera, was natürlich bei Weitem nicht die Qualität eines Originalkunstwerkes erreichen kann.
Dieses hier ist von Willi Silber, aus Glas gefertigt und von einer wunderbaren Eindringlichkeit.
Geschichte von Hasefriedhof und Johannisfriedhof in Osnabrück
Hasefriedhof und Johannisfriedhof wurden 1808 außerhalb der damaligen Osnabrücker Stadtmauer angelegt. 1995 fanden auf den denkmalgeschützten Friedhöfen die letzten Beisetzungen statt und Ende 2015 werden sie entwidmet, d. h. sie verlieren ihren Status als Orte der Beisetzung. In der Folge werden sie als Parkanlage mit Friedhofscharakter geführt.
Geschichte von Hasefriedhof und Johannisfriedhof in Osnabrück
Die beiden historischen Friedhöfe besitzen eine große Bedeutung für die Stadt Osnabrück. „Es sind in Niedersachsen keine vergleichbaren Beispiele der historischen Friedhofskultur vorhanden, keine andere Anlage besitzt ähnlich wertvolle Substanz in dieser Qualität und Quantität“ (Beck 2008).
Von 1807 bis 1813 gehörte Osnabrück zum Königreich Westfalen, welches von dem kleinen Bruder Napoleons, Jérome Bonaparte, geführt wurde. Schon 1804 erließ Napoleon das Dekret über das Bestattungswesen, welches unter anderem die Bestattung innerhalb der Stadtmauern untersagte und auch in Osnabrück ab dem 1. April 1808 galt. Davor wurde um und in den Kirchen, um die Hospize oder Krankenhäuser bestattet. Dies führte Anfang des 19. Jahrhunderts zu Platzmangel und hygienischen Missständen.
So wurden 1808 vor der Osnabrücker Stadtmauer zwei Friedhöfe errichtet: Der Todtenhof vor dem Hasetore (heute Hasefriedhof) für die Bürger der Altstadt und der Todtenhof vor dem Johannistore (heute Johannisfriedhof) für die Bürger der Neustadt.
Heute stehen diese beiden über 200 Jahre alten Friedhöfe unter Denkmalschutz.
Die letzte Beisetzung fand auf den Friedhöfen im Jahre 1995 statt. Mit Ablauf der letzten Ruhefristen werden sie zum Ende des Jahres 2015 entwidmet, das heißt sie verlieren ihren Status als Friedhof. In der Folge werden sie voraussichtlich als Parkanlage mit Friedhofscharakter geführt.
Geschichte von Hasefriedhof und Johannisfriedhof in OsnabrückDer Hasefriedhof mit einer Ausdehnung von etwa 10,5 ha befindet sich im Norden der Stadt. Er gliedert sich in sechs Abteilungen und weist als Besonderheiten eine Kriegsgräberanlage sowie eine Kapelle aus dem Jahre 1866 auf.
Der Johannisfriedhof im Süden der Stadt erstreckt sich über eine Fläche von etwa 6,6 ha. Er gliedert sich in fünf Abteilungen und beinhaltet ein Ehrenfeld der Gefallenen des Ersten Weltkriegs, ein Bombenopferfeld für Getötete des Zweiten Weltkriegs sowie eine Kapelle aus dem Jahre 1875.
“Bei keinen anderen Friedhöfen in Niedersachsen (…) lässt sich über einen so langen Zeitraum die Entwicklung der Grabkultur verfolgen“ (Beck 2008).
Neben ihrem kulturellen Wert weisen historische Friedhöfe eine hohe ökologische Funktion in klimatischer und lufthygienischer Hinsicht sowie im Sinne des Biotop- und Artenschutzes auf (KROSIGK 2007).
Für die Stadt Osnabrück sind sie insbesondere wegen der auf ihnen durch die unzähligen Grabsteine gespeicherten Stadtgeschichte von besonderer Bedeutung. In den 187 Jahren, in denen durchgehend auf ihnen beigesetzt wurde, fand über lange Zeit das Gros der Osnabrücker Bürger hier ihre letzte Ruhestätte. Ein intensiver Gang über diese Denkmale bietet die Möglichkeit, viel über für die Stadt wichtige Persönlichkeiten, über Kunst, Kultur, Symbolik, über die Natur und vieles mehr zu erfahren.
Geschichte von Hasefriedhof und Johannisfriedhof in Osnabrück
Hasefriedhof und Johannisfriedhof wurden 1808 außerhalb der damaligen Osnabrücker Stadtmauer angelegt. 1995 fanden auf den denkmalgeschützten Friedhöfen die letzten Beisetzungen statt und Ende 2015 werden sie entwidmet, d. h. sie verlieren ihren Status als Orte der Beisetzung. In der Folge werden sie als Parkanlage mit Friedhofscharakter geführt.
Geschichte von Hasefriedhof und Johannisfriedhof in Osnabrück
Die beiden historischen Friedhöfe besitzen eine große Bedeutung für die Stadt Osnabrück. „Es sind in Niedersachsen keine vergleichbaren Beispiele der historischen Friedhofskultur vorhanden, keine andere Anlage besitzt ähnlich wertvolle Substanz in dieser Qualität und Quantität“ (Beck 2008).
Von 1807 bis 1813 gehörte Osnabrück zum Königreich Westfalen, welches von dem kleinen Bruder Napoleons, Jérome Bonaparte, geführt wurde. Schon 1804 erließ Napoleon das Dekret über das Bestattungswesen, welches unter anderem die Bestattung innerhalb der Stadtmauern untersagte und auch in Osnabrück ab dem 1. April 1808 galt. Davor wurde um und in den Kirchen, um die Hospize oder Krankenhäuser bestattet. Dies führte Anfang des 19. Jahrhunderts zu Platzmangel und hygienischen Missständen.
So wurden 1808 vor der Osnabrücker Stadtmauer zwei Friedhöfe errichtet: Der Todtenhof vor dem Hasetore (heute Hasefriedhof) für die Bürger der Altstadt und der Todtenhof vor dem Johannistore (heute Johannisfriedhof) für die Bürger der Neustadt.
Heute stehen diese beiden über 200 Jahre alten Friedhöfe unter Denkmalschutz.
Die letzte Beisetzung fand auf den Friedhöfen im Jahre 1995 statt. Mit Ablauf der letzten Ruhefristen werden sie zum Ende des Jahres 2015 entwidmet, das heißt sie verlieren ihren Status als Friedhof. In der Folge werden sie voraussichtlich als Parkanlage mit Friedhofscharakter geführt.
Geschichte von Hasefriedhof und Johannisfriedhof in OsnabrückDer Hasefriedhof mit einer Ausdehnung von etwa 10,5 ha befindet sich im Norden der Stadt. Er gliedert sich in sechs Abteilungen und weist als Besonderheiten eine Kriegsgräberanlage sowie eine Kapelle aus dem Jahre 1866 auf.
Der Johannisfriedhof im Süden der Stadt erstreckt sich über eine Fläche von etwa 6,6 ha. Er gliedert sich in fünf Abteilungen und beinhaltet ein Ehrenfeld der Gefallenen des Ersten Weltkriegs, ein Bombenopferfeld für Getötete des Zweiten Weltkriegs sowie eine Kapelle aus dem Jahre 1875.
“Bei keinen anderen Friedhöfen in Niedersachsen (…) lässt sich über einen so langen Zeitraum die Entwicklung der Grabkultur verfolgen“ (Beck 2008).
Neben ihrem kulturellen Wert weisen historische Friedhöfe eine hohe ökologische Funktion in klimatischer und lufthygienischer Hinsicht sowie im Sinne des Biotop- und Artenschutzes auf (KROSIGK 2007).
Für die Stadt Osnabrück sind sie insbesondere wegen der auf ihnen durch die unzähligen Grabsteine gespeicherten Stadtgeschichte von besonderer Bedeutung. In den 187 Jahren, in denen durchgehend auf ihnen beigesetzt wurde, fand über lange Zeit das Gros der Osnabrücker Bürger hier ihre letzte Ruhestätte. Ein intensiver Gang über diese Denkmale bietet die Möglichkeit, viel über für die Stadt wichtige Persönlichkeiten, über Kunst, Kultur, Symbolik, über die Natur und vieles mehr zu erfahren.
Saorge ist aufgrund seiner imposanten Lage sicher der schönste Ort des Roya-Tals. Am Ende einer zerklüfteten Schlucht taucht plötzlich dieser Ort auf, dessen mehrstöckigen Häuser wie ein Schwalbennest eng aneinander am steilen Felshang kleben. Saorge ist über eine kleine Stichstraße, die bei Fontane abzweigt, erreichbar. Aufgrund des Platzmangels wurden die Häuser mehrfach aufgestockt, sodass die Eingänge oft auf verschiedenen Ebenen liegen. Enge Gassen und Treppen führen durch den Ort. Von einem kleinen Garten aus blicken wir auf den schönen Kirchturm des Dorfes und erkennen am Hang auf der anderen Talseite den Regionalzug TER 22987auf seiner Fahrt von Nice Ville nach Tende.
Per la sua posizione imponente, Saorge è sicuramente il luogo più bello della Valle Roya. Alla fine di una gola scoscesa, questo luogo appare all'improvviso, con le sue case a più piani addossate l'una all'altra sul ripido pendio roccioso come un nido di rondine. Saorge si raggiunge attraverso un piccolo cul-de-sac che si dirama a Fontane. A causa della mancanza di spazio, le case sono state ampliate più volte, tanto che gli ingressi sono spesso su livelli diversi. Strade strette e scale conducono attraverso la città. Da un piccolo giardino guardiamo il bel campanile della chiesa del paese e sul pendio dall'altra parte della valle riconosciamo il treno regionale TER 22987 nel suo viaggio da Nice Ville a Tende.
De par sa situation imposante, Saorge est certainement le plus bel endroit de la Vallée de la Roya. Au fond d'une gorge escarpée, ce lieu surgit soudain, ses maisons à plusieurs étages se serrant les unes contre les autres sur la pente rocheuse abrupte comme un nid d'hirondelle. Saorge est accessible par une petite impasse qui bifurque à Fontane. En raison du manque d'espace, les maisons ont été agrandies plusieurs fois, de sorte que les entrées sont souvent à des niveaux différents. Des rues étroites et des escaliers traversent la ville. D'un petit jardin on regarde le beau clocher de l'église du village et sur le versant de l'autre côté de la vallée on reconnaît le train régional TER 22987 sur son trajet de Nice Ville à Tende.
Because of its imposing location, Saorge is certainly the most beautiful place in the Roya Valley. At the end of a craggy gorge, this place suddenly appears, its multi-storey houses sticking tightly together on the steep rocky slope like a swallow's nest. Saorge can be reached via a small cul-de-sac that branches off at Fontane. Due to the lack of space, the houses were increased several times, so that the entrances are often on different levels. Narrow streets and stairs lead through the town. From a small garden we look at the beautiful church tower of the village and on the slope on the other side of the valley we recognize the regional train TER 22987 on its journey from Nice Ville to Tende.
Am östlichen Ortsrand der 520-Seelen-Marktgemeinde Neustadtl an der Donau liegt seit etwa 1840 der neu angelegte Friedhof des Ortes. In seiner Mitte erhebt sich das etwa 6m hohe frühbarocke Georgi-Kreuz (Hl.Georg) aus Sandstein. Es ruht in 523m SH im alten Ried "Kreuzfeld" auf einem weiten rechteckigen Grundfundament auf dem ein breiter quaderförmiger Altartisch aufliegt. An seiner Vorderfront eine rechteckige Kartusche in der sich reliefierte Sonnen- und Sternsymbole zeigen. Dazwischen ein Relief eines Nasenkreuzes. Am Altartisch ein geschwungenes Postament mit seitlichen Voluten. Am Fuss des Postamentes eine ornamental verzierte ovale Kartusche mit einem abgewitterten lateinischer Stiftungstext (DIVO S. GEORGIOS ...). Darüber ein grosser geflügelter Engelskopf. Darüber eine mehrfach unterhalb gestufte vorkragende Deckplatte mit einem Kreuzsockel und Sims. Davor Feuer- und Kerzenreliefe. Am Kreuzsockel ein hoher rechteckiger Schaft an dessen Fuss ein Steinkruzifix angeheftet ist. Es zeigt Jesus Christus am Kreuz mit Dornenkrone und Lendenschurz, darüber eine Steinfahne mit den Initialien INRI. Über dem Kreuz ist ein Gottvater-Tondo angeheftet, ein kreisrundes Wolkenrelief das den segnenden Gottvater mit dem Erdball in der Hand zeigt. Es wurde erst 1901 dort angefügt. Darüber ein Volutenkapitell das den Hl.Geist mit ausgebreiteten Flügeln zeigt. Darüber noch ein kurzes Halsstück. Auf dem Schaft ein leicht vorkragender Figurensockel auf dem die Figur des Hl.Georg zu Pferde zeigt der mit einer goldenen Lanze den geflügelten Drachen unterhalb tötet. Unterhalb auf den Voluten kleine Postamente auf denen die Figuren der Gottesmutter Maria aufgerichtet ist. In ihrem Sockel ist RENVOVIERT eingraviert. An der anderen Seite am Postament die Figur des Hl.Johannes ev. An seinem Sockel unterhalb ist das Jahr 1901 eingraviert - ein Restaurierungsjahr. Das Steinkreuz und die beiden daneben stehenden Steinfiguren ergeben die bekannte Kreuzigungsszene. Rechts neben der monumentalen Steinskulpturengruppe ein alter barocker Opferstock. Bei seiner Errichtung stand das christlich Monument alleine auf der höchsten Erhebung des an einer Bergkuppe liegenden Ortes in mitten einer Grünfläche im Ried "Kreuzfeld" weit sichtbar. Erst 200 Jahre später wurde der örtliche Friedhof, der damals um die spätgotische Pfarrkirche Hl.Jakobus lag, auf Grund von Platzmangel und der Verordnung von Kaiser Josef II. (1784) um diese Monument herum verlegt. Stifter dieser Gruppe ist auf Grund des lateinischen Inschrift entweder das nahe Stift Ardagger oder Freiherr Hans Joachim Zinzendorf, damaliger Herrschaftsbesitzer, gewesen sein. Bekannte Restaurierungsjahre sind: 1901, 1995 (W)
Standort: GPS 48.192744, 14.901423
Denkmalschutz OID 28220 nach § 2a
er Botanische Garten wurde im Jahre 1890 als Schulgarten auf der Hardt angelegt und im Jahr 1910 wegen Platzmangels auf das in der Nähe gelegene Gelände der Ellerschen Villa verlegt. Seit Dezember 1993 wird der Botanische Garten nicht nur von der Stadt Wuppertal unterhalten, sondern auch von dem neu gegründeten „Verein der Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Wuppertal“ unterstützt.
Im Rahmen der Regionale 2006 wurden auf dem ehemaligen Gelände der Stadtgärtnerei als Erweiterung des Botanischen Gartens drei neue Gewächshäuser errichtet, ein großes Demonstrationsgewächshaus mit rund 400 m² und zwei kleinere mit jeweils rund 100 m² Grundfläche.
Das Demonstrationsgewächshaus auf der Südseite beherbergt schwerpunktmäßig tropische Nutzpflanzen. Die Nordseite des Hauses mit ca. 250 m² dient im Sommer als Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche, im Winter wird sie zur Überwinterung von Pflanzen genutzt. In den beiden kleineren Gewächshäusern befinden sich Spezialsammlungen von Zwiebeln- und Knollengewächsen sowie Kakteen.
Die gesamte Anlage des „Neuen Gartens Hardt“ auf einer Fläche von 3,6 ha wurde am 5. Mai 2007 der Öffentlichkeit übergeben.
Das Ständehaus war von 1880 bis in die 1930er Jahre das Parlamentsgebäude des Provinziallandtags der preußischen Rheinlande in Düsseldorf. Von 1949 bis 1988 diente es anschließend dem nordrhein-westfälischen Landtag als Tagungsort. Heute beherbergt es als Ausstellungsgebäude K21 die Abteilung Zeitgenössische Kunst der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.
Das Ständehaus steht am Kaiserteich an der ehemaligen Festungsgrenze von Düsseldorf, deren Anlagen infolge des Friedensvertrags von Luneville von 1801 geschleift wurden. Unter Napoleon Bonaparte wurden die Grünanlagen angelegt. Gartendirektor Maximilian Weyhe verwandte dann die Überreste der Feste, um daraus 1835 den Spee’schen Graben und die Terrassenanlage des späteren Ständehauses einzurichten.
Die ab 1824 einberufenen preußischen Provinzialstände tagten im Düsseldorfer Stadtschloss am Rhein bis zu dessen Brand 1872. Danach regten der Rheinische Provinziallandtag und die Rheinische Provinzialverwaltung einen Neubau in den bestehenden Grünanlagen am Kaiserteich an. 1876 gewann der spätere Berliner Dombaumeister Julius C. Raschdorff (1832–1914) den Architektenwettbewerb für den Bau des Ständehauses. Zwischen 1876 und 1880 wurde der Bau als Versammlungsort für den Rheinischen Provinziallandtag sowie als Parlaments- und Verwaltungsgebäude im historistischen Stil errichtet. Die Gestaltung als Vierflügelanlage mit Innenhof lehnte sich an die Palazzi der italienischen Renaissance an, insbesondere an den Palazzo Farnese. Das Mansarddach zeigte Anklänge an die französische Architektur des 17. Jahrhunderts. Die repräsentativen Eingänge an den Nord- und Südfassaden dienten als Durchfahrt für Kutschen.
Als Kaiser Wilhelm I. und Kaiserin Augusta 1884 das Ständehaus besuchten, entwarf der Bildhauer Karl Janssen für den Innenraum die Festdekoration „Vater Rhein und seine Töchter“. Die Figurengruppe aus Gips wurde 1897 als bronzene Brunnenskulptur ausgeführt und vor der Nordfassade des Ständehauses aufgestellt. Dort steht sie noch heute.
Aus Platzmangel erfolgten bereits 1895 Umbauten, so wie 1911 bis 1913 durch den Architekten Hermann vom Endt.[1] 1943 brannte das Ständehaus bei einem Bombenangriff bis auf die Außenmauern aus. Beim Wiederaufbau 1947–49 ersetzte Hans Schwippert das Raschdorffsche Mansarddach durch ein Staffelgeschoss und erweiterte aus Kapazitätsgründen den Plenarsaal bis zur südlichen Innenseite, so dass der ursprüngliche Innenhofcharakter des Gebäudes verloren ging.
Der erste gewählte Landtag von Nordrhein-Westfalen tagte am 15. März 1949 im Ständehaus.[2] Bis 1988, dem Bau des neuen Landtagsgebäudes am Rhein, diente das Ständehaus als Sitz des Landesparlaments. Über die weitere Nutzung bestand zunächst keine klare Vorstellung. Das Gebäude stand mehrere Jahre leer, es wurde u. a. zu Filmdreharbeiten genutzt und musste schließlich von Grund auf saniert werden
Italien / Südritirol - Schloss Bruneck
Brunico Castle is an episcopal castle in the heart of the Val di Pusteria and houses the MMM Ripa.
Brunico Castle lies on the top of the hill that dominates Brunico, the city on the Rienza river. In the middle of the 13th century , the bishop of Bressanone, Bruno von Kirchberg, commissioned the building of the castle in order to protect his lands in the Val Pusteria, laying the foundations for the town of Brunico.
The interiors of the castle host numerous emblems of the bishops who lived here: Albert von Enna (1323-1326), Ulrich Putsch (1427-1437), Andreas of Austria (1591-1600) or the bishops of Spaur and Welsperg. All of them contributed to the building of the castle, either by extending or restoring it. Unfortunately, many of the frescos in the rooms and halls of the castle are poorly preserved.
In July 2011 the fifth Messner Mountain Museum was opened at Brunico Castle: MMM Ripa. Its interactive collection mainly focuses on the everyday culture of mountain people like Sherpas, Indios, Tibetans, Mongols and Hunzas.
(pustertal.org)
Schloss Bruneck ist eine Burg, die auf einem Hügel (dem Schlossberg) weithin sichtbar über der Stadt Bruneck im Pustertal (Südtirol) thront. Die erste urkundliche Erwähnung findet am 9. Februar 1276 statt: „Actum in castro Bruneke, anno domini mcclxxvi, v. idus febr.“ („Geschehen in der Burg Bruneck im Jahre des Herrn 1276, den fünften Tag [vor den] Iden des Februar.“).
Geschichte
Die Geschichte von Schloss Bruneck begann im Jahr 1250 während der unruhigen Zeit nach dem Tod von Kaiser Friedrich II. Die mächtigen Territorialfürsten, insbesondere die Grafen von Tirol, begannen, die Gebiete vor allem der Kirche einzunehmen. Der Verwaltungssitz von Bischof Bruno von Kirchberg im Pustertal lag in Aufhofen, das völlig ungeschützt war. Darum ließ er in den Jahren 1251–1288 auf einem Felsen, der in den Talkessel hineinragte, eine kleine, aber gut befestigte Burg errichten. Zeitgleich begann er mit der Anlage einer Stadt am Fuße des Schlossberges, eben Bruneck.
Der erste Schlosshauptmann war wahrscheinlich Jakob von Trautson, der im Jahr 1309 ernannt wurde. Für seine Dienste bekam er „des ersten 26 Mut Chorns, 6 Mut Gerste, 10 Mut Haber stegermaz (Stegermaß), 600 Chäse, 40 Schoef, 4 Schweine, 4 Rinder, 4 Fuder Wein brixner Maz, 10 Mark Pfennig, das Marktgericht zu Brunek, die Hofstattphenig, und das Heu halbs im Rienzbach“.
Bereits im 14. Jahrhundert erweiterte Bischof Albert I. von Enn die Burg und umgab sie mit einer Zwingermauer. Im 15. Jahrhundert wurden die Befestigungen und Wehranlagen unter Fürstbischof Georg Golser stark ausgebaut. Auch in der Folge wurde die Burg umgebaut und erweitert. Fürstbischof Christoph von Schroffenstein beispielsweise gestaltete die Burg Anfang des 16. Jahrhunderts zu einem Wohnschloss um. Um 1900 wurde die Burg durch Simon Aichner erneut weitzügig renoviert.
In jüngster Zeit diente Schloss Bruneck mehrmals als Notunterkunft für Schulen mit Platzmangel, nämlich für die kaufmännische Lehranstalt Bruneck (heute Handelsoberschule Bruneck) und für das Realgymnasium Bruneck. Schließlich wurde es von der Stiftung Südtiroler Sparkasse gekauft und der Stadtgemeinde Bruneck zur Benützung überlassen. Diese wiederum bot es dem Extrembergsteiger Reinhold Messner an, der im Juli 2011 hier sein Messner Mountain Museum Bergvölker eröffnet hat.
(Wikipedia)
Die Grube Camphausen ist ein ehemaliges Steinkohlebergwerk im Ortsteil Fischbach-Camphausen der saarländischen Gemeinde Quierschied.
Das Abteufen der Fischbachschächte I und II im Fischbachtal begann 1871. 1874 kam ein dritter Schacht hinzu. Den Namen „Grube Camphausen“ erhielt das Bergwerk im gleichen Jahr anlässlich eines Besuchs des damaligen preußischen Finanzministers Otto Camphausen. Ab 1877 wurde der Förderbetrieb ausgebaut und eine Bahnstrecke gebaut.
Am 17. März 1885 kam es beim Abteufen eines neuen Schachts zu einer schweren Schlagwetter- und Kohlenstaubexplosion, bei der 180 Menschen starben und weitere 30 verletzt wurden. Als im September 1895 nach einem Brand in einem Fördermaschinengebäude der Förderbetrieb vorübergehend eingestellt werden musste, wurde die Belegschaft auf die Nachbargruben verlegt.
1908 wurde Schacht IV abgeteuft. Aus Platzmangel entschied man sich gegen ein Stahlfördergerüst und baute einen Eisenbeton-Förderturm. Es war die weltweit erste Förderanlage dieser Art. Der 1912 fertiggestellte Förderturm ist eines der von der Bundesingenieurkammer ausgewiesenen Historischen Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland.
Im Jahr 1988 wurde die Stilllegung des Bergwerks zum Jahr 1990 beschlossen. Am 1. Januar 1990 verlor Camphausen seine Eigenständigkeit und wurde zusammen mit der Grube Reden Teil des neuen Verbundbergwerks Reden-Camphausen. Die letzte Steinkohle wurde im November 1990 gefördert.
Mit The Loop bezeichnen Anwohner den Downtown-Bezirk Chicagos. Es ist nach Midtown Manhattan der zweitgrößte Geschäftsbezirk in den Vereinigten Staaten. Im Westen grenzt er an den Chicago River, im Osten an den Michigansee und im Süden an die Roosevelt Road. Aus Platzmangel wurden immer mehr hohe Gebäude errichtet. Die Chicago Elevated ist die Hoch- und U-Bahn von Chicago, USA.
Wikipedia