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Die evangelisch-reformierte Greetsieler Kirche steht im ostfriesischen Hafenort Greetsiel, in der Krummhörn.
Die Greetsieler Kirche entstand in zwei Bauabschnitten zwischen 1380 und 1410 als Eigenkirche des Häuptlings Haro Edzardsna im Stil der Gotik. Im Jahr 1401, also lange vor ihrer endgültigen Fertigstellung, wurde die Kirche durch Papst Bonifatius IX. bestätigt. Die der heiligen Maria geweihte Saalkirche aus Backstein gehörte dann bis zur Reformation zum Bistum Münster. Unter der Herrschaft von Graf Edzard II. erfolgte ein Anbau. Der Glockenturm aus Backsteinen steht wie bei vielen ostfriesischen Kirchen abseits vom eigentlichen Kirchenbau. Bei einer Besichtigung der Greetsieler Kirche fallen die starken Seitenneigungen der Kirchenwände ins Auge.
Die Dorfkirche Goldebee wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts im Stil der Backsteingotik errichtet. An den dreijochigen Saal schließt sich im Osten übergangslos ein polygonaler Chor an. Die Wände sind durch Strebepfeiler sowie zweiteilige Fenster gegliedert, das Ostfenster ist vierteilig. Das Portal im Turm ist spitzbogig.
Der im klassizistischen Stil 1848 vorgesetzte Westturm wirkt für mecklenburgische Verhältnisse atypisch und trug nie einen Helm. Er wurde als Ummantelung eines älteren Holzturmes errichtet. Vielmehr wurde er im 19. Jahrhundert von mehreren eisernen Kreuzen bekrönt, was ihm einen „Eindruck der Seltsamkeit“ gab.[2] Das Gebäude steht inmitten eines Friedhofes, der durch einen spitzbogigen Durchgang vom 15. Jahrhundert erschlossen ist. Die Durchfahrt und die Fußgängerpforte sind spitzbogig gehalten.
Die Kirche St. Josef am Ossicher See, war ursprünklich die Kirche der Pfarre Bodensdorf. Im Jahre 1927 war eine Unwetterkatastrohe, bei der der gesamte Friedhof weggerissen wurde. Aus diesem Grund wurde in Bodensdorf Anfang der 1930 Jahre eine neue Kirche erbaut. Die Kirche St. Josef wird jetzt eigentlich nur mehr als Wallfahrtskirche, zum Josefitag am 19 März genützt.
Mecklenburg-Vorpommern
Die Kirche wurde erstmals 1249 urkundlich erwähnt. Sie wurde von Zisterziensern errichtet und ist eine Stiftung des Rügenfürsten Borante von Putbus.
Zunächst wurden der gotische, zweijochige, eingezogene, querrechteckige Chor mit Kreuzrippengewölbe, die Ostwand des Langhauses und die Sakristei errichtet. Anfang des 14. Jahrhunderts kamen das gotische, vierjochige, kreuzrippengewölbte, dreischiffige Kirchenschiff der Hallenkirche und der westliche in das Kirchenschiff einbezogene Kirchturm hinzu. Das obere Turmgeschoss wurde teilweise im Fachwerkstil als Dachreiter gebaut. Äußere abgetreppte Strebepfeiler stützen die Backsteinwände.
1905/1906 fand auf Veranlassung der damaligen Kirchenpatronin, Helene von Bismarck-Bohlen auf Niederhof, die letzte größere Renovierung statt. Allerdings wurde der größte Teil der damals freigelegten mittelalterlichen Wandmalereien wieder übertüncht, weil man eine Wiederherstellung nicht für lohnend hielt.
Die evangelisch-reformierte Groothuser Kirche steht im ostfriesischen Ort Groothusen, in der Krummhörn. Das heutige Bauwerk geht in seiner Grundsubstanz auf das Jahr 1425 zurück, der Turm ist älter und wird auf das Jahr 1225 datiert. (Wikipedia)
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Die Kirche wird urkundlich erstmals 1228 erwähnt, war im Mittelalter dem Heiligen Mauritius geweiht und wurde 1444 bis 1447 in spätgotischem Stil neu erbaut. Das Wahrzeichen der Kirche ist der markante Turm mit sechseckigem Dach und hölzerner Glockenstube.
Im Jahr 1307 ist bereits ein Nicolaus Kerchere (Kirchherr) in Ducherow als Pastor benannt. Zu dieser Zeit hatte das Kloster Stolpe das Kirchenpatronat inne, welches es 1328 auf Lebenszeit dem Herzog Barnim III. überließ.[1] Ursprünglich war sie die Mutterkirche zu Busow und Bugewitz. Doch sowohl die Kirchengemeinde wie auch das Dehio-Handbuch geben als Baudatum „vermutlich“ das 15. Jahrhundert an. Beide äußern sich jedoch nicht dazu, ob die Kirche möglicherweise auf einem Vorgängerbau errichtet wurde. Eine Informationstafel vor der Kirche gibt hingegen an, dass es sich um einen mittelalterlichen Findlingsbau aus dem 13. Jahrhundert handeln soll.[2] Im Dreißigjährigen Krieg – anderen Angaben zufolge im Zweiten Nordischen Krieg – wurde sie zerstört und 1718 wieder aufgebaut.
Im Zweiten Weltkrieg musste die Kirchengemeinde alle Glocken im Zuge einer Metallspende des deutschen Volkes abliefern. Lediglich die älteste und größte von 1472 blieb erhalten. Im Jahr 1990 wurde die Kirche im Innern neu ausgemalt. 1991 erhielt sie eine neue Turm- und Dacheindeckung aus Ziegeln und wurde im Jahr 2002 neu weiß verputzt.
Die evangelisch-reformierte Greetsieler Kirche steht im ostfriesischen Hafenort Greetsiel, in der Krummhörn.
Die Greetsieler Kirche entstand in zwei Bauabschnitten zwischen 1380 und 1410 als Eigenkirche des Häuptlings Haro Edzardsna im Stil der Gotik. Im Jahr 1401, also lange vor ihrer endgültigen Fertigstellung, wurde die Kirche durch Papst Bonifatius IX. bestätigt. Die der heiligen Maria geweihte Saalkirche aus Backstein gehörte dann bis zur Reformation zum Bistum Münster. Unter der Herrschaft von Graf Edzard II. erfolgte ein Anbau. Der Glockenturm aus Backsteinen steht wie bei vielen ostfriesischen Kirchen abseits vom eigentlichen Kirchenbau. Bei einer Besichtigung der Greetsieler Kirche fallen die starken Seitenneigungen der Kirchenwände ins Auge.
Im 13. Jahrhundert wurde der Ritter Siegfried von Grönau (Sifridus von Gronow) als Herr und mecklenburgischer Lehnsmann auf Demen erwähnt.[2] Mit Zustimmung des Fürsten Heinrich von Mecklenburg, dem Pilger, verkaufte er am 26. Mai 1265 das Dorf mit dem Kirchlehn an das Nonnenkloster Dobbertin.[3] Am 22. November 1386 verkaufte das Kloster Dobbertin Heinrich Vogt zu Sternberg aus Demen und Dabel 20 Mark Leibrente, die nach dem Tode als ewige Rente unter den Nonnen verteilt werden sollte.[4] Fast vierhundert Jahre, auch über die Reformation hinaus, blieb das Kloster Dobbertin im Besitz des Dorfes und der Kirche.
Während des Dreißigjährigen Krieges verursachte 1633 ein Blitzschlag einen Kirchenbrand und verwüstete die Kirche. Feindliche Truppen hätten 1639 sogar die neu angeschaffte Glocke mitgenommen.
Der die Kirche umgebende Friedhof wurde 1879 geschlossen und befindet sich seitdem auf dem ehemaligen Pfarracker. Die letzten schmiedeeisernen Kreuze auf dem alten Friedhof sind seit 1990 verschwunden.
Görslow am Ostufer vom Schweriner See
Das Dorf Görslow befindet sich
am Ostufer des Schweriner Sees und gehört zum Kreis Parchim. Görslow wird erstmals 1337 als Gutsdorf der Herren von Halberstadt erwähnt. Seit 1740 haben sich die Eigentumsrechte an den Ländereien mehrmals geändert. Heute befindet sich hier eine Zweigstelle der Gaukbehörde zur Aufarbeitung der Stasiunterlagen.
Görslow
Der Klassizistische Bau liegt hoch über dem Schweriner See an dessen Ostufer. Leider ist er für die Wassersportler auf dem Schweriner See nicht mehr als Seezeichen nutzbar, denn der hohe Baumbestand um die Kirche herum, verdeckt diese fast völlig.
Der Blick von der Görslower Kirche auf den See ist alledings einmalig!
1842 gab der Göslower Gutsherr Georg von Behr den Neubau der Kirche in Auftrag. Das Pfarramt Pinnow beanstandete die geplante gerade Sichtachse zum Gutshaus, in der man eine zu starke weltliche Kontrolle durch den Patronatsherrn symbolisiert sah. Die Streitigkeiten wurden erst spät ausgeräumt und die Kirche konnte erst 1846 nach dem Tode des Bauherrn geweiht werden.
Das Gebäude ist ein schlichter Rechteckbau mit einer angesetzten polygonalen Apsis im Osten und einem vorgesetzten 17m hohen Turm im Westen. Im Innern ist neben einer schönen hölzernen Kassettendecke und der zarten Stuckatur an den Logen die nach schinckelschem Vorbild blau gemalte und mit 250 goldfarbenen Sternen reich geschmückte Muschelwölbung der Apsis zu sehen. Das Langhaus hat Rundbogenfenster und ist flach gedeckt. Der Turm erhebt sich etwa ein Stockwerk über das Dach der Kapelle und ist flach abgeschlossen.
Anfang der 90-er Jahre war die Kirche in einem erbarmungswürdigen baulichen Zustand. 1996 konnte die Innensanierung, 2001 die Außensanierung abgeschlossen werden.
Griechenland, Greece - Insel Rhodos, Siana, Kirche Agios Panteleimon .
Siana ist eines dieser Dörfer auf Rhodos, in denen Traditionen sorgfältig bewahrt werden.
Die Hauptattraktion von Siana ist die Kirche des Heiligen Panteleimon. Hier wird eine Reliquie des verehrten Heiligen aufbewahrt. Die Kirche in Siana ist modern (im 19. Jahrhundert erbaut) und klein, aber malerisch: mit einem hohen Glockenturm, dekorativen Elementen und einem gemütlichen Innenhof. Im Inneren ist die Kirche ebenso schön: geschmückt mit prächtigen Fresken
Es war einmal, wo sich heute die Kirche befindet, ein Kloster, das ebenfalls nach dem Heiligen Panteleimon benannt war. Das alte Kirchengebäude aus dem 15. Jahrhundert wurde daraus erhalten.
Mecklenburg-Vorpommern
Die Kirche wurde erstmals 1249 urkundlich erwähnt. Sie wurde von Zisterziensern errichtet und ist eine Stiftung des Rügenfürsten Borante von Putbus.
Zunächst wurden der gotische, zweijochige, eingezogene, querrechteckige Chor mit Kreuzrippengewölbe, die Ostwand des Langhauses und die Sakristei errichtet. Anfang des 14. Jahrhunderts kamen das gotische, vierjochige, kreuzrippengewölbte, dreischiffige Kirchenschiff der Hallenkirche und der westliche in das Kirchenschiff einbezogene Kirchturm hinzu. Das obere Turmgeschoss wurde teilweise im Fachwerkstil als Dachreiter gebaut. Äußere abgetreppte Strebepfeiler stützen die Backsteinwände.
1905/1906 fand auf Veranlassung der damaligen Kirchenpatronin, Helene von Bismarck-Bohlen auf Niederhof, die letzte größere Renovierung statt. Allerdings wurde der größte Teil der damals freigelegten mittelalterlichen Wandmalereien wieder übertüncht, weil man eine Wiederherstellung nicht für lohnend hielt.