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Der Norden Deutschlands versinkt im erdrückenden Dauergrau und die Seele sehnt sich nach etwas Licht - was tun?
Nun, die Frage darauf war nach kurzem Überlegen dann beantwortet und lautete: Tagestour ins Allgäu :D
Zwischen zwei Spätschichten sollte es am Dienstag also ins südliche Bayern gehen, waren dort doch ganze neun Sonnenstunden angesagt. Und etwas Schnee lag zudem auch noch. Zwei Stunden nach Feierabend startete ich am Montag also mit dem Zug südwärts. Ziel: Günzach. Mit 40 Minuten Verspätung kam ich am nächsten Morgen dort an, wo mich meine Mitfahrgelegenheit (danke nochmal!) einsammelte. Gemeinsam standen dann die Günzacher Übergabe sowie der Nebelhorn auf dem Programm, ehe es gemeinsam zurück Richtung Hannover ging.
Nach längerem Halt am Esig Günzach beschleunigte 294 768 gegen 13 Uhr den EZK 54047 Kempten (Allgäu) Hbf - Buchloe und sorgte bei den drei Fotografen für zufriedene Gesichter.
Bildmanipulation: Ein minimal ins Fahrwerk der Lok ragende Baum wurde digital gekürzt.
Der Abendzug der Weißeritztalbahn nach Dippoldiswalde spiegelt sich in der Talsperre Malter, während die letzten Strahlen der Abendsonne durch das Fahrwerk der Lokomotive blitzen. Im Vordergrund als Rahmen des Motivs die parallele Straßenbrücke über den Ausläufer der Talsperre am Bormannsgrund.
LVT 172 001 der Hafenbahn Neustrelitz und der Gramzower Museums-LVT im Bahnhof Gramzow.
Als ich vor über 20 Jahren erstmals im Eisenbahnmuseum Gramzow gewesen bin,fiel mir natürlich auch der Museums-LVT auf. Damals hatte ich mir eine betriebsfähige Aufarbeitung gewünscht. Schon vor 20 Jahren sah man jedoch dem Fahrzeug seine vielen Jahre Freiluftabstellung bereits an. Bei meinem letzten Besuch in Gramzow, im Oktober 2020 war ich über den Zustand regelrecht schockiert. Für mich war damit der Wunsch einer Aufarbeitung ausgeträumt! Um so überraschter war ich, daß nur wenige Wochen später durch die einschlägigen Medien die Meldung geisterte diesen Triebwagen nun aufarbeiten zu wollen. Heute, wieder gut 18 Monate Rostfraß später glaube ich noch immer nicht wieder daran! Schließlich steht auch im Begleittext der preußischen T3 etwas von einer geplanten Wiederaufarbeitung. Für die T3 hatte man aber immerhin irgendwann einmal einen Topf Farbe für das Fahrwerk gefunden.
Trotz aller anders lautenden Beteuerungen - ich glaube nicht, daß der Gramzower Museums-LVT jemals wieder mit eigener Kraft fahren wird!
Für den sonnigen 09.10.2022 hatte ich lange keine Idee, ob und wenn ja wie ich den Sonntag hobbymäßig nutzte. Am Ende entschied ich mich fürs Ausschlafen und nach der Niedersachsenwahl für einen entspannten Kurztrip ins Harzvorland, ehe der Nachmittag an der bekannten Fotokurve in Burgstemmen endete.
Neben ein paar Güterzügen, sollten noch zwei Autozüge mit SEL 181ern kommen. Für den ersten sah es Anfangs sehr gut aus, durch ständige Standzeiten sollte es aber nochmal knapp werden. Der 2. Zug war dann schon sicher im dunkeln.
Glücklicherweise legte die 181 213 mit dem sonntäglichen Autozug nach Worms einen zahn zu und rauschte somit noch vor Sonnenuntergang an einigen Fotografen in Burgstemmen vorbei. Am Haken hatte sie den DGS 95463 Bremerhaven Imsumer Deich - Worms Gbf. Das war doch mal ein gelungener Tagesabschluss!
Bildmanipulation: Ein Pfosten, sowie etwas Gestrüpp aus dem Fahrwerk der Lok wurden entfernt.
293 002 fährt mit einem leeren Flüssigdünger-Kesselzug in Hohenebra ein
-eine Stange, die ins Fahrwerk reichte, wurde digital abgeflext-
Diese Fahrwerke wiegen verdammt viel, was müssen da für Stellmotoren sein die solche Kräfte auslösen in kurzer Zeit .
Der Start erfolgte mit 35 Minuten Verspätung, die Spiegelung ist von der schon fast untergegangenen Sonne
Pünktlich zur Kieler Woche 2017 erstrahlte der erste 628.2 in mint. Leider wurde der schöne Triebwagen kaum eingesetzt und als er fuhr passte das Wetter nicht. Auch 2018 war es ähnlich. Die Frist lief dann aus und keiner rechnete mit einer HU pünktlich zur Kieler Woche 2019. Einen Tag vor der KiWo 2019 war die HU allerdings abgeschlossen und das Fahrzeug wurde zur Freude der Fotografen schnell nach Kiel gebracht. Unüblicherweise schien fast die gesamte Woche die Sonne aber lediglich an zwei Tagen war es terminlich vereinbar, sodass das Ziel in Angriff genommen wurde. Am 28.06.2019 war der Triebwagen zu meiner großen Freude zwischen Kiel Hbf und Schönberg (Holst.) eingesetzt, sodass es direkt nach der Arbeit an die Küste ging. Im letzten Licht rollte der schöne Triebwagen als RB 11978 Schönberg (Holstein) - Kiel Hbf an der bekannten Kurve nahe Passade in Richtung Kiel. Die Schatten hatten das Fahrwerk bereits erreicht jedoch bin ich trotzdem mit dem Ergebnis zufrieden.
Ein Mastschatten wurde entfernt.
DGS 98490 Hohe Schaar - Lutherstadt Wittenberg-Piesteritz
Am 14. November 2019 konnte ich im ersten zaghaften Licht des Tages einen netten Ganzzug bestehend aus Güterwagen der Bauart Tadns vom Waggonvermieter NACCO ablichten. Bespannt war die komplett blaue Schwenkdachwagen-Garnitur mit der für die ITL fahrende 185 542 im Captrain-Design. Leider hing die Sonne bei der Durchfahrt noch etwas im Nebel und auch das Fahrwerk der Elektrolok war noch nicht komplett ausgeleuchtet. Der Zug hätte gern mal eine halbe Stunde später vorbeischauen dürfen. Denn dann wäre die Sonne voll da gewesen und auch die Feldkante hätte nicht mehr die Gleise verschattet. Trotzdem möchte ich Euch das Foto nicht vorenthalten, konnte ich doch erstmals so einen schicken komplett blauen Ganzzug ablichten.
Nicht nur die ÖBB betreiben mit ihrem NJ Nachtzugverbindungen nach Hamburg, sondern auch der Urlaubsexpress. 2018 wurde der Zug noch mehrheitlich mit Loks der TXLogistik bespannt, 2019 und 2020 dann meist reine MRCE Loks oder Loks von Metrans und seit 2021 vermehrt mit Smartrail 111ern. So auch dieses Jahr, wobei die 186 431 "RBP" auch mitmischt.
Am frühen Morgen des 11.06.2023 konnte ich die 111 057 mit dem UEX 1858 von Lörrach nach Hamburg-Altona kurz vor Bad Bevensen festhalten.
Edit: Büsche wurden digital aus dem Fahrwerk der Lok entfernt.
Emirates A380-861 departing from Düsseldorf Airport heading towards Dubai just after retracting the gear.
Abflug Richtung Sonne
Abflug einer Emirates A380-861 vom Flughafen Düsseldorf in Richtung Dubai während des Einziehens des Fahrwerks. Diesem Riesenvogel beim Start zuzusehen ist schon ein ziemlich beeindruckender Anblick.
Emirates | A380-861 | A6-EEY | DUS / EDDL
Mercedes-Benz 300 SEL - W109 - "ROTE SAU".- NACHBAU
Fahrzeugbeschreibung
MERCEDES-BENZ 300 SEL 450 - W109 - 184 kW (250 PS)
Dieser wunderschöne 300 SEL wurde im Juni 1970 in Deutschland ausgeliefert.
Der Wagen (übrigens damals die schnellste Serienlimousine Europas) hatte dann
im Anschluss noch 2 weitere deutsche Besitzer, bevor er mit extremen
Aufwand von einem deutschen Sammler zur Rennversion "Rote Sau“ umgebaut wurde.
Der Wagen befindet sich nach dem ausgesprochenen authentischen
und gelungenen Umbau auf Neuwagen-Niveau.
Jedes selbst noch so kleine Detail wurde vom original Fahrzeug übernommen.
So wurde neben der Optik auch die Technik größtenteils dem original angepasst.
Der Innenraum wurde abgeändert, Fahrwerk und Felgen geändert sowie Auspuffanlage,
Motor und Luftansaugung oplimiert: Die "Role Sau“ war übrigens das
erste von AMG vom Serienstand zum Rennwagen verwandelte
Fahrzeug und ist bis heute eine Motorsport-Ikone!
Mercedes-Benz 300 SEL - W109 - "red sow" .- replica
vehicle description
Mercedes-Benz 300 SEL 450 - W109 - 184 kW (250 hp)
This beautiful 300 SEL was delivered in June 1970 in Germany.
The car (by the way then the fastest serial sedan of Europe) then
Following 2 more German owners before he with extreme
Expenses from a German collector to the racing version "Red Sau" was rebuilt.
The car is located on the pronounced authentic
and successful conversion to new car level.
Each even small detail was taken over by the original vehicle.
Thus, in addition to the optics, the technology was largely adapted to the original.
The interior was changed, chassis and rims changed and exhaust system,
Motor and air intake succeed: The "Role Sau" was the same
First of AMG from series standing to the race car turned
Vehicle and is still a motorsport icon today!
Am Abend positionierte ich mich an den östlichen Ausfahrsignalen des Bahnhofs Tittmoning Wiesmühl. Wie fast alle Züge an diesem Nachmittag war auch die RB 27988 nach Mühldorf leicht verspätet, Grund hierfür war wohl eine Signalstörung in Fridolfing. Als sich die Stelldrähte des Einfahrsignals in Bewegung setzen und das charakteristische Stellgeräusch von sich gaben, dauerte es noch ein Weilchen, ehe das typische ,,Zschschsch" verriet, dass ein 628 im Anflug war. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, welch Schmuckstück mir gleich vor die Linse fahren würde: Der vom Fahrwerk bis zum Dach neu wirkende 628 571 hat kürzlich offenbar eine Gummiabdichtung um die Frontscheiben bekommen, was die Front leicht an einen 628.2 erinnern lässt.
Schick ist sie geworden, die neue 55er von EBS. 155 195-1 erstrahlt jetzt wieder als 250 195-5 im klassischen bordeauxrot. Kritiker mögen das zu dunkle grau des Fahrwerks bemängeln, aber mir gefällt sie auch so. Zum Glück haben sich die Aussagen verschiedener Eisenbahn Verschwörungstheoretiker nicht bewahrheitet, dass die Lok auch in den schwarzen Farbtopf fällt :-)
DGS 95516 Hohe Schaar - Magdeburg-Rothensse Bez Rmf
Am 17. April 2020 gab es mal wieder ein Bild auf den allerletzten Drücker. Ich war nach dem morgendlichen Besuch der Fotostelle bei Marxen für DEN Aushubzug wieder zur Überbrückung der mittäglichen Hochlichtphase an die Westumfahrung des Rbf Maschen gefahren. Dort hat die Außenkurve eine nette Kurvenüberhöhung und somit fällt, dass Hochlicht nicht so auf. Auch durch den erhöhten Standpunkt ist das dunkle Fahrwerk weniger auffallend. Etwa eine Stunde nach meiner Ankunft auf der Brücke tat sich dann auch endlich etwas auf dem Gleis unter mir bzw. am Signal in meinem Rücken. Dort war das rote Licht erlöschen und es leuchteten grüne und gelben Lampen. In einiger Entfernung konnte ich dann auch eine Zugbewegung erahnen. Eine weiß-grüne 193er war auf dem Weg zu mir. Sie hatte einen Kesselwagenganzzug am Haken und als sie nah genug war konnte ich erkennen, dass es sich um eine Lok im Einsatz für Captrain/ITL handelte. Die Lok wanderte dann erstmal auf die SD-Karte und ins Archiv. Fast im Blockabstand folgte dann eine Lok, die mir noch in der Sammlung fehlte. Die HSL 187 500. Auch diese Lok hatte KeWa im Schlepptau. Sie war sogar einigermaßen sauber und so hab ich mich sehr über die orange E-Lok gefreut. Gerüchten zu Folge ist die Lok mittlerweile, genauso wie ihre grüner Schwester 187 505, entklebt worden und an AKIEM zurückgegeben worden. Als Ersatz wurden wohl zwei weitere 186er von AKIEM angemietet. Kurz bevor das Licht bei 90 Grad war, konnte ich dann die zweite AKIEM 187 an diesem Tag ablichten. Und zwar die 187 511 i.E. für METRANS mit einem CT-Zug gen Süden. Danach ging es wieder zurück nach Marxen an die Güterbahn. Dort gab es dann noch diverse umgeleitete Güterzuge für die Sammlung...
Die Semmeringbahn bietet zahlreiche imposante Viadukte, wozu auch das über den Adlitzgraben gehört. Wegen der hohen Mauer ist für die Umsetzung eine Drohne zu empfehlen, um nicht das Fahrwerk verdeckt zu haben. Am 19.09.2025 fotografierte ich dort den von einer 1144 gezogenen EC 151 (Wien Hbf - Ljubljana, mit Kurswagen nach Triest). Seit Fahrplanwechsel ist dieser nun unter anderen Zugnummer verkehrende EC eine 1216 Leistung.
The Semmering Railway has many impressive viaducts, including the one over the Adlitzgraben. On September 19, 2025, I photographed the EC 151 (Vienna Central Station - Ljubljana, with through carriages to Trieste) there using a drone. The train was hauled by a Class 1144 locomotive. Since the timetable change, this EC, now operating under a different train number, is a Class 1216 service.
Um 13 Uhr am kürzesten Tag des Jahres reichten die Schatten der Bäume in Gandersum bereits an das Gleis heran, das Fahrwerk der mittlerweile 62 Jahre alten 110 043 der Pressnitztalbahn ließen sie aber noch in Ruhe.
Ein Indiz dafür, wie tief die Sonne um diese Jahreszeit am Horizont steht.
poltert 185 079 der DB Cargo mit einer langen Kesselwagenschlange über den Damm südlich von Leer (Ostfriesland), dabei leuchtet die tiefstehende Sonne das Fahrwerk der Lok und der Waggons sehr vorteilhaft aus.
IC 2215 Westerland(Sylt) - Frankfurt(Main) Hbf
Am 27. Juni 2021 bin ich nach der Frühschicht vom Hamburger Hafen aus in Richtung südliche Marschbahn gefahren. Der Grund dafür ist auf dem obigen Bild zu sehen. Die eigentlich in Bayern heimische im Retrolack gehaltene 218 446-3 hatte an diesem Tag die Aufgabe den IC 2215 zwischen Westerland auf Sylt und Itzehoe zu traktionieren. Die Lok weilte zum Zeitpunkt der Aufnahme schon einige Zeit im Norden. War aber kaum bis gar nicht auf Grund von einigen technischen Problemen im Einsatz. Diese konnte dann aber behoben werden und die Lok durften einige Runden Intercity fahren. Zum Zeitpunkt der Entstehung dieser Bildbeschreibung war die Lok gerade an den SyltShuttle-Zügen zu finden. Irgendwann kamen dann erste Gerüchte auf, dass die V-Lok demnächst wieder die Rückreise in den Süden antreten sollte. Schlussendlich verließ die Gute die Marschbahn am ersten Augustwochenende und wurde zurück in Richtung heimatliches Kempten überführt. Ich konnte die Diesellok leider nur einmal bei Gudendorf am Geesthang fotografieren. Bisher hat es mich einfach diesen Sommer noch nicht an die nördliche Marschbahn geführt. Irgendwie hat mich die doch etwas längere Autofahrt und der üppige Wildwuchs der Vegetation dort oben links und rechts vom Gleis bisher davon abgehalten einen Fototour nach Nordfriesland zu starten. Durch das feuchte Wetter ist die Vegetation in Norddeutschland dermaßen in die Höhe geschossen, dass man sogar sehr oft nicht mal mehr mit einer großen Leiter in Sachen freies Fahrwerk zurechtkommt...
DGS 41358 Decin hl.n. - Brake (Unterweser)
Nachdem ich die EVB 140 848 mit dem BLG-Autozug am 17. Juni 2021 bei Schwanheide abgelichtet hatte, hatte ich nicht mehr damit gerechnet etwa 50min später noch einen Güterzug bei Licht fotografieren zu können. Die Schatten wurden während der Zeit zwischen den beiden Güterzügen immer länger. Ich musste sogar schon einen Mastabstand weiter in der Treckerspur auf das Feld hinauslaufen und dort die Leiter aufbauen. Dort hielt sich das Licht noch um einiges länger als erwartet. Nur der einen Schatten machte mir etwas sorgen, wanderte dieser doch immer weiter in den Auslösepunkt. Die untere Kante das Bahndammes war schon erreicht. Noch ein Mast weiter aufs Maisfeld hinaus hätte nicht mehr funktioniert. Denn dort steht man noch gut 1,5m tiefer und somit wäre der Blickwinkel unterhalb der Schienenoberkante. Für das hintere Gleis nicht optimal für ein komplett sichtbares Fahrwerk der Zuges. Also hieß es warten und bangen. Aber es reichte gerade noch so. Die verkehrsrote ÖBB 1293 175 mit einem Transcereales-Ganzzug am Haken erschien keine 10min vor "Licht aus" auf der Bildfläche und konnte erfolgreich eingetütet werden. Dies war nun schon der zweite ÖBB Vectron, der mir an dieser Fotostelle diesen Sommer ins Netz ging. Das etwa einen Monat zuvor entstandene Bild der Schwesterlok wirkt aber irgendwie total anders. Zum einen stand das Licht noch viel höher. Zum anderen war der Wagenpark ein anderer. Damals bestand der komplette Getreideganzzug aus den dunkelblauen VTG-Taggnps. Die grauen Wagen im obige Foto sind natürlich bei dem spärlichen Licht viel vorteilhafter als die dunklen Getreidewagen. Nach dem Foto habe ich dann meine Sachen zusammengepackt und bin zum Auto zurück. Dort angekommen versank die Sonne gerade im allabendlichen Schlonz und das Licht war aus...
Die Zukunft des Schwadens.
Dank der hohen Einsatzflexibilität kann die Maschine sehr universell für verschiedenste Erntegüter und Ernteverfahren eingesetzt werden. Geringste Futterverschmutzung durch die einzigartige elastische Pick-Up, den schleppenden Zinken und das einzigartige 4-Rad Fahrwerk, dass die Arbeitseinheiten durch die 4-Gelenk Kinematik exakt über jede Bodenunebenheit führt.
All diese Features erlauben eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit bei bestem Arbeitsergebnis.
Arbeitsbreite Mittenschwad [m]7,50 – 9,00
Schwadbreite [m]0,50 – 2,00
Arbeitsbreite Seitenschwad [m]7,00 + Schwad
Bandbreite [mm]1000
Transportlänge [m]6,40
Transportbreite [m]2,96
Transporthöhe [m]3,95
Gewicht [kg]6400
Bereifung500/50-22.5
Flächenleistung [ha/h]4 – 10
Zapfwelle [U/min]1000
Erforderliche Hydraulikanschlüsse2 DW + LS
Erforderliche ElektroanschlüsseISOBUS, 7-polig
BremseDLB
Während um Klosters an den Hängen der Schnee zum Teil schon wieder geschmolzen war, konnte man teilweise in Davos das Fahrwerk einer Ge 4/4 III kaum noch erkennen...
Kurz vor Davos Dorf war die neue Integral Ge 4/4 III 642 mit ihrem Regio nach Platz am Davoser See unterwegs.
Mit ausgefahrenem Fahrwerk.
With the landing gear extended.
Airbus A310-304 MRTT (10+26)
German Air Force Tornado 44+90
German Air Force Tornado 45+64
Indian Chief
Baujahr: 1944
Leistung: 40 PS
Hubraum: 1.200 ccm
Motor: V2-Zyl.
Indian gegründet im Januar 1901 in Springfield (Massachusetts) durch George Hendee und Oscar Hedstrom war weltweit der erste Hersteller von Serienmotorrädern und technisch den Konkurrenten seiner Zeit lange überlegen. Der überwiegende Teil der Maschinen von Indian waren großvolumige V-Zweizylinder-Motoren mit Seitenventil-Steuerung in Fahrwerken mit langem Radstand, die eine bequeme, niedrige Sitzposition erlauben. In der äußeren Form und mit ähnlicher Motortechnik hat dieses Konzept bis heute in den Maschinen von Harley-Davidson überlebt.
Nach heftigen Schneefällen war bei der Ge 4/4 III 642 in Davos Wolfgang kaum noch etwas vom Fahrwerk zu sehen als sie ihren RE nach Davos Platz brachte.
Mal kurz ein Bild vom Moorexpress machen, klingt einfacher, als es ist. Eigentlich wollte ich nördlich von Deinste ein Bild machen. Dort angekommen wurde ich von 3m Mais inkl. Schattenwurf begrüßt. Nach einigem hin und her waren dann die 40 Minuten Puffer dahingeschmolzen. Die letzte Möglichkeit war ein zufällig gewählter Bahnübergang bei Fredenbeck. Ankunft dort war dann ca 3 min vor Planzeit. Als das Hochstativ noch nicht fertig aufgebaut war, war der 628 bereits zu sehen. Die Zeit reichte aber noch gerade so für die volle Höhe. Die volle Höhe reichte allerdings nicht, um sämtliches Gemüse aus dem Fahrwerk zu bekommen. Für eine Positionsänderung oder Grünschnitt war nun keine Zeit mehr. Ich bin mit dem Ergbnis aber trotzdem zufrieden, muss aber in der nächsten Saison nochmal nachgeholt werden.
Aufnahme mit Hochstativ.
Der feuchte Mai macht es aktuell nicht einfach, Motive ohne Grasschäden in bestimmten Regionen zu finden. Der Klassiker Strand wurde so zu einer echten Herausforderung, den passenden Winkel zu finden, damit das Fahrwerk frei bleibt.
Sp 1760 Uherské Hradiště - Brno hl.n.
Am Morgen des 11. Mai 2022 war ich pünktlich zum Sonnenaufgang nach Nemotice gefahren. Dort sollten im Abstand von gut einer Stunde zwei mit Taucherbrillen geführte Personenzüge in Richtung Brünn fahren. Den ersten davon wollte ich in der Kurve vor dem Bahnhof fotografieren. Für den zweiten Stand meine endgültige Entscheidung noch nicht fest. Aber dazu dann in den nächsten Tagen mehr. Zuerst stand aber die Frage im Raum, wie komme ich genau zu meinem ersten gewählten Standort. Direkt mit dem Auto dahin fahren war mir nicht geheuer. Denn die Feldwege sahen bei Google-Maps nicht sonderlich befahrbar aus. Also wählte ich als Parkplatz den Bahnübergang vom Vorabend aus und bin von dort mit der Leiter und Fotoausrüstung bewaffnet den Feldweg die Strecke entlang gegangen. Es war noch richtig schön frisch draußen, aber ich spürte schon die für die Mittagszeit angedrohten 30 Grad. Das hochgewachsene Gras des Feldwegs sorgte dafür dass die Schuhe schon nach kurzer Zeit durchnässt waren. Auf der Höhe der angepeilten Fotostelle war sogar eine Unterführung unter dem Gleis hindurch. Diese wäre auf keinen Fall mit dem Auto befahrbar gewesen. Traktoren hatten tiefe Spurrillen hinterlassen und in diesen stand das Wasser. Ich bin dann doch noch einigermaßen trockenen Fußes in der matschigen Mitte der Fahrspur unter den Gleisen hindurchgekommen. Auf der anderen Seite fand sich der ausgespähte Standpunkt ziemlich schnell. Bedingt durch den Seilzug für das Einfahrtssignal habe ich eine spitzere Perspektive gewählt. Mit entsprechend hoher Leiter wäre auch etwas vom parallel verlaufenden Feldweg machbar gewesen ohne das der Draht im Fahrwerk der Lok hängen würde. Pünktlich etwa 2min vor der Ankunftszeit im Bahnhof hinter mir klappte das Flügelsignal nach oben und im Tal war das erste Tröööt zu hören. Langsam näherte sich ein wohlbekanntes Motorengeräusch. Kurze Zeit später rollte die Brejlovec mit einer Garnitur von Mitteleinstiegswagen im schönsten Morgenlicht um die Kurve. Die "James Bond" 754 007-3 hatte den Sp1760 von Uherské Hradiště nach Brno hl.n. am Haken und konnte erfolgreich abgelichtet werden. Nach dem ersten Foto des Tages hieß es schnell zusammenpacken und zum Auto zurück. Am folgenden Takt stand schon die nächste Diesellok auf dem Tagesplan...
Nachdem ich letztes Jahr im Frühjahr ein Bild von diesem Motiv gesehen habe, dachte ich sofort, dass ich das auch haben muss. Erstmals dahin geschafft habe ich allerdings erst Mitte Juli und war sehr enttäuscht, da mittlerweile das Gebüsch fast das komplette Fahrwerk verdeckte. Als ich dann vor ein paar Wochen zufällig ein recht aktuelles Video einer Führerstandsmitfahrt gesehen habe, musste ich feststellen, dass der Damm ziemlich freigeschnitten wurde. Somit hatte das Motiv in diesem Frühjahr oberste Priorität.
Vor ein paar Wochen war ich schon einmal dort, allerdings habe ich wohl den Fernauslöser eine Sekunde zu früh betätigt, wodurch für die perfekte Auslösung der Pufferspeicher voll war. Die Kamera war im schnellen Reihenbildmodus, weshalb man schon sehr präzise auslösen muss. Das musste also wiederholt werden, am besten bevor die Vegetation zu Sprießen beginnt.
Daher war ich also heute früh nochmals dort und habe das Hochstativ aufgebaut. Nach ein paar Minuten warten in eisiger Kälte hat es mit der 218 416 mit dem RE 4852 nach Hof geklappt.
Wer sich nun allerdings Hoffnungen macht, das Motiv ebenfalls umzusetzen, den muss ich wohl enttäuschen. Jetzt wird das Wetter nun erstmal wieder schlechter und in der Originalauflösung sieht man am Fahrwerk schon genügend Triebe, die in den nächsten Wochen wieder in die Höhe schießen werden.
Heute möchte ich den zweiten Tag unserer Fototour nach Österreich beenden, den wir sehr erfolgreich an der Pyhrnbahn verbracht haben. Die ersten vier Bilder vom 19 Februar 2025 sind in meinem Fotostream schon zu finden.
Wie ich beim zuletzt gezeigten Foto bereits erwähnt hatte, war der Tag in Sachen bunter Loks noch nicht beendet. Nachdem wir den Stahlzug von CargoServ aufgenommen hatten, wechselten wir in die Kurve bei Edlbach. Dort wollten wir den Rest des Nachmittags verbringen und hofften, dass wir noch ein oder zwei Fotos eintüten könnten. Allerdings mussten wir erstmal feststellen, dass ein Mastportal mit Sträuchern bewachsen war und wir uns näher zur Kurve platzieren müssten, um diese nicht im Fahrwerk hängen zu haben. Kurz nachdem wir die Leiter aufgebaut hatten, sprang das Signal für Südfahrer auf grün. Doch lange tat sich nichts, bis ein Vectron um die Ecke bog. Zu unserer Freude war dies die ÖBB 1293 200 im Nightjet-Design mit einer Schlange Innofreight-Rocktainer am Hacken, wie ihr in diesem Beitrag sehen könnt. Damit war der Tagesabschluss perfekt. Zufrieden gönnten wir uns später bei einem alteingesessenen Gastwirt in Roßleithen einen mit Hackfleisch gefüllten Knödel und eine Portion Sauerkraut. Das Weißbier dazu schmeckte natürlich noch besser.
Weiter geht es dann mit dem dritten und letzten Tag unserer Tour. Dort verschlug es uns in Richtung Schoberpass. Doch dazu dann mehr im nächsten Beitrag hier in diesem Theater.
Auch auf den Strecken entlang des Rheins ist es nicht zu übersehen, die DB vernachlässigt die Pflege ihrer Bahnanlagen in zunehmendem Maße.
Mancherorts muss man bereits eine erhöhte Position einnehmen, um über das Grünzeug hinwegfotografieren zu können.
Im Bahnhof von Kaub ging es vom Bahnsteigende gerade noch so ohne Leiter, das Fahrwerk der 193 230 und ihrer Kesselwagenschlange ist größtenteils frei vom Bewuchs.
In Explore
4 cylindres, 7240ccm, 50 CV, 80km/h
Das enorme Fahrwerk und das Gewicht dieses 28/50 machte das Bremsen zu einem gefährlichen Unterfangen. Zum Glück konnte eine hinten eingebaute Bremse von den Beifahrern betätigt werden.
The enormous chassis and great weight of this 28/50 made braking a risky business. Fortunately, there was a brake at the rear which could be activated by the passengers.
L`énorme châssis et le poids de la 28 /50 rendaient hasardeux le freinage. Heureusement, un frein installé à l`arrière pouvait être actionnè par les passage.
La città eterna – Die ewige Stadt! Bereits in der Antike prägten Dichter und Geschichtsschreiber wie Vergil den Mythos, Rom werde solange bestehen, wie Menschen leben und niemals seiner unbändigen, eigentümlichen Kraft beraubt werden… Nun ja, auf eine gewisse Art sollten sie Recht behalten, denn in Italiens Hauptstadt prallen noch heute Epochen aufeinander wie an kaum einem anderen Ort der Welt.
Überall in der Stadt finden sich Relikte vergangener Jahrhunderte. So auch an der Porta Maggiore, einem altrömischen Stadttor aus dem Jahr 52 n. Chr., das im 3. Jahrhundert in die Aurelianische Mauer integriert wurde und heute inmitten eines vielspurigen Verkehrskreisels liegt, in dem die Vespas und Fiats eifrig hupend zirkulieren. Mitten hindurch führen auch die Gleise der Ferrovia Roma – Giardinetti, Reststück der einst über 137 Kilometer bis Fiuggi und Frosinone führenden 950mm-Schmalspurbahn, auf der bis heute Fahrzeuge unterwegs sind, die in ihrer Grundsubstanz bald den hundertsten Geburtstag feiern werden. Wenn nicht doch bis dahin einmal die schon so häufig in Aussicht gestellten Neufahrzeuge in ausreichender Zahl beschafft werden... Doch die Mühlen bei den städtischen Verkehrsbetrieben ATAC (Azienda Tranvie e Autobus del Comune), die die Strecke 2010 unter ihre Fittiche genommen haben, mahlen langsam, ganz gleich, ob der/die Bürgermeister/in nun gerade Gianni Alemanno oder Virginia Raggi heißt.
Am 31. Mai 2018 rollte Tw 422 - ein Oldie aus dem Jahre 1926 (!), dessen heutiger Wagenkasten allerdings „erst“ aus dem Jahr 1959 stammt - mit seinem unverkennbaren Sound auf der Fahrt von Centocelle nach Roma Laziali in die zentrale Umsteigehaltestelle. Noch getoppt werden wird das akustische Erlebnis durch das Beschleunigen bei der Abfahrt, wenn die antiken Elektromotoren von TIBB (Tecnomasio Italiano Brown Boveri) zu Hochformen auflaufen und die Fahrwerke über die Gleiskreuzung mit der Straßenbahn scheppern. Muss man einfach mal selbst erlebt haben! ;)
CLAAS LINER 3000
Vierkreisel-Schwader für Mittenablage, gezogen
Grundausrüstung:
Anbau: Bügelanhängung an den Unterlenkern, Kat. II.
Antrieb: Einfachweitwinkel-Gelenkwelle, integrierter Freilauf, 540 U/min - Überlastsicherung.
Kreisel: 4 Kreiselkörper mit je 11 Zinkenarmen - Zinkenarme 2-fach gelagert, tangential angeordnet, einzeln abnehmbar - Zinkenarm-Bügelsicherung - 4 Doppelfederzinken pro Arm
- Kurvenbahnen, hermetisch geschlossen - Stahllaufrollen, kugelgelagert - Dauerfließfettschmierung - Kreiselführung vollkardanisch, dreidimensionale Bodenanpassung -
Mengenteiler für Synchronaushub der jeweiligen Kreiselpaare - Kreisel einzeln abgesichert - Kreisel für Transport hydraulisch hochklappbar.
Schwadformer: Kunststofftuch (gewebeverstärkt) zwischen den hinteren Kreiseln.
Transportfahrwerk: Mittig zwischen den Kreiselpaaren, hydraulisch schwenkbar - Bereifung 15.0/55-17 10PR
(2 x) - Zweikreis-Druckluftbremsanlage - bis 50 km/h.
Kreiselfahrwerke: 4-Rad-Fahrwerke mit nachlaufenden Rädern - 16x6.50-8 10PR.
Schwadbreite: 1,20 m - 2,30 m, Verstellung über Vorwahlkinematik
Arbeitsbreite: 9,90 m - 12,50 m, stufenlos hydraulisch verstellbar.
Transportmaße: Breite 3,00 m - Höhe 3,90 m (Zinkenträger abgenommen) - Läge 8,40 m.
Gewicht: ca. 4.140 kg.
Bedienung: Tasterbedienpult oder CLAAS COMMUNICATOR mit automatischer Folgesteuerung
der Funktionsabläufe für Transport- und Arbeitsstellung, Vorgewendestellung mit programmierbarem, zeitversetztem Ausheben und Einsetzen der vorderen und hinteren
Kreiselpaare.
Hydraulik: 1 x dw oder 1x ew mit freiem Rücklauf (permanenter Ölkreislauf).
Sonstiges: Gelenkwellen-Kreuzgelenke mit Schmierintervall 250 h - Schutzbügel - Warn- und Beleuchtungsanlage lt. StVZO -
Der Kran steht am Löschplatz Billhafen im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort. Der Kran ist ein eingetragenes Kulturdenkmal der Stadt Hamburg.
Fahrwerk und Stromkabelführungsrollen.
Hier könnt Ihr den Kran ansehen.
www.flickr.com/photos/139968780@N08/50059939911/in/datepo...
Eine Indian und eine Harley Davidson
de.m.wikipedia.org/wiki/Indian
Die Indian Motocycle Company, bis 1923 Hendee Manufacturing Company, gegründet 1901 in Springfield (Massachusetts) durch George Mallory Hendee und Oscar Hedstrom, war einer der ersten Hersteller von Serienmotorrädern in den USA und zwischenzeitlich der größte Motorradproduzent der Welt. Der größte Teil der Maschinen von Indian waren Motorräder mit großvolumigen Zweizylinder-V-Motoren mit Seitenventil-Steuerung und Fahrwerken, die eine bequeme, niedrige Sitzposition erlaubten. Indian ging 1953 in Konkurs. In jüngerer Zeit gab und gibt es Versuche die Marke wiederzubeleben; seit 2011 im Konzern von Polaris Industries.
de.m.wikipedia.org/wiki/Harley-Davidson
Harley-Davidson Inc. ist ein börsennotiertesamerikanisches Unternehmen (NYSE: HOG), das hauptsächlich durch die gleichnamige Motorrad-Marke international bekannt geworden ist.
Das Unternehmen Harley-Davidson Motor Co. wurde 1903 in Milwaukee, Wisconsin (USA) von William S. „Bill“ Harley (1880–1943) und Arthur Davidson (1881–1950) gegründet. Später kamen die Brüder William A. Davidson (1870–1937) und Walter Davidson (1877–1942) hinzu. Die Harley-Davidson Motor Company ist einer der ältesten Motorradhersteller der Welt, der bis heute Motorräder produziert.
Anfang 2016 waren in Deutschland 194.747 Harley-Davidson-Krafträder zugelassen, was einem Anteil von 4,6 % im Bestand aller in Deutschland zugelassenen zweirädrigen, dreirädrigen und leichten vierrädrigen Kfz entspricht.
Das meiner Meinung nach schönste Motiv an der Bahnstrecke von Frankfurt (Main) nach Königstein (Taunus) findet man am Waldrand von Schneidhain. Dort ergibt sich ein schöner Blick auf die Strecke durch den Taunus und die Ruine der Burg Königstein. Vollzüge bieten sich für diese Stelle am besten an, da ein Kurzzug etwas klein wirkt und ein Langzug zu lang für die Lücke, in der das Feld nicht das Fahrwerk verdeckt ist. Ein solcher aus zwei VT2E's war hier bergab unterwegs nach Frankfurt.
Die Geschichte hinter diesem Bild ist eine etwas längere, es hätte eigentlich garnicht entstehen sollen. Wir begannen den Tag deutlich weiter nördlich in Doňov. Nachdem der erste Rychlik gegen 8 Uhr bei Sonne eingetütet wurde, blieben wir erstmal vor Ort, um zwei Stunden später den nächsten R zu fotografieren. Von hinten rollten dann die beiden auf dem Bild zu sehenden Retro Laminatkas zu uns. An Frontlicht war auf der gesamten Strecke sowieso nicht zu denken, also einfach mal abgedrückt, vielleicht sieht man die ja nie wieder. Als der Zug gerade an uns vorbei war, kam ein kurzer Einwurf von meinem Begleiter, ob der theoretisch irgendwo an der Hauptstrecke gegangen wäre. Da die Strecke mehr oder weniger komplett Richtung Südwesten verläuft hatten wir das schnell mit "nein" beantwortet. Mir kam sofort danach aber ein Bild aus dem Örtchen Hrdějovice, kurz vor Budweis in den Sinn, schnell auf die Karte geguckt und meinen Vermerk "8-11Uhr" gesehen. Schnell geschaltet, ab ins Auto erstmal los, kommt eh erstmal nichts. Als Beifahrer ging dann die schnelle Recherche los, wir brauchen 29 Minuten für die Strecke, ein Personenzug ca. 35 Minuten, sau knappe Nummer also, aber Probieren geht über Studieren. Nach ewiger Standzeit ein einer Baustellenampel kamen wir vor Ort an, Auto schnell geparkt, Blick zur vermeintlichen Stelle geworfen. Wie vermutet aus einem Baum entstanden, davor alles zugekrautet, keine Chance. BÜ schließt, drei Laminatkas aus der anderen Richtung, egal. Dann fiel mir auf, das weiter hinten, gegenüber vom Bahnsteig, zwei bis drei Mastabstände frei sind. Schnell hin, mein Begleiter hat sofort einen Dornenbusch gestutzt, welcher potenziell im Fahrwerk hängt. Währendessen bin ich nochmal zum Auto geflitzt, es umgeparkt und die Tritte rausgeholt, ein bisschen Höhe wurde gebraucht, um über das Grünzeug zu kommen. Aufgebaut und zack, kommen die Beiden Laminatkas um die Ecke. Punktlandung. Der entgegenfahrende Güterzug hat uns die nötigen Minuten erkauft. Ca. fünf Minuten später kam noch der R aus Brno mit einer 242. Den warteten wir noch ab und fuhren dann zurück nach Doňov.
230 061 + 260 091, 68140
Česká Třebová - České Budějovice
Drei Bahnhofslampen hinter den Lokomotiven Digital entfernt.