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Diese extrem rechte Veranstaltung hat eindeutig den Auftakt der "Ami go Home-Kampagne" von Jürgen Elsässer und seinem "Compact-Magazin", das die ganze Palette verschwörungsideologischer und antisemitischer Narrative bedient, promotet. Der Chefredakteur betont das er mit seinem Magazin diese Veranstaltung zwar intensiv beworben hat, aber nichts mit organisatorischer Vorbereitung und offizieller Anmeldung zu tun hatte, wozu es in einigen Medien unterschiedliche Aussagen gibt. Abgesehen davon trägt aber die ganze inhaltliche Agenda bezüglich der "Ami go Home-Kampagne" augenscheinlich Elsässers Handschrift. Als ein Versammlungsleiter präsentierte sich dann der ehemalige AfD-Funktionär André Poggenburg, weiterhin war auch der extrem rechts orientierte Dresdener Rechtsanwalt Jens Lorek vor Ort und kommunizierte immer wieder mit der Polizei. Damit entstand der Eindruck, dass beide die verantwortlichen Personen für diese Veranstaltung waren, zumal sie auch zum Beginn die Ordner:innen eingewiesen hatten.
Obwohl der Simsonplatz vor dem Bundesverwaltungsgericht nur zur Hälfte gefüllt war, fabuliert Jürgen Elsässer von 6370 gezählten Personen und spricht von einem Riesenerfolg "vor allem für Freie Sachsen, Thüringer Patrioten und unser COMPACT-Magazin". Laut Polizeiangaben haben ca. 1200 Menschen an der Kundgebung und der anschließenden Demonstration, die nach wenigen hundert Metern durch eine Sitzblockade des antifaschistischen Gegenprotestes vorzeitig beendet werden musste, teilgenommen. Auch das NPD-Organ "Deutsche Stimme", das mit seinem Chefredakteur Peter Schreiber vor Ort war, unterstützte die Propagandalüge von Elsässer über die Teilnehmer:innenzahl. Realistisch ist es aber definitiv von 1200 Teilnehmer:innen bei der "Ami go Home-Veranstaltung" auszugehen. Die Atmosphäre der Veranstaltung erinnerte an die extrem rechten Aufmärsche von Pegida, bei denen neben den meist rassistisch orientierten Wutbürger:innen auch Nazi-Hools, organisierte Neonazis, Rechtspopulist:innen aus der AfD und Reichsbürger:innen teilgenommen hatten.
Bei dieser vom "Compact-Magazin" geprägten Veranstaltung waren u. a. die reichsbürgerlich/monarchistisch orientierten Sekten aus Berlin "Die Deutschlandfrage" und "Gelbe Westen Berlin" angereist. Aber auch andere bekannte Gesichter aus der Berliner "Schwurbelszene" tauchten hier auf, so z. B. Personen die der "Freedom Parade" und dem (Anti)"Demokratischen Widerstand" um Anselm Lenz und Hendrik Sodenkamp zuzurechnen sind. In einem Redebeitrag konnte auch der Berliner Reichsbürger Stefen Clemens von der Sekte "Die Deutschlandfrage" seinen extrem rechten verschwörungsideologischen Unsinn unter viel Beifall verbreiten. Er musste sich aber hinten anstellen, denn auf der knapp dreistündigen Auftaktkundgebung kamen erstmal die bekannten Protagonist:innen der Veranstaltung zu Wort. Das waren natürlich André Poggenburg (ehemaliger AfD-Vorsitzender in Sachsen-Anhalt), Christian Klar (Organisator rechter Montagsproteste in Gera), Egbert Ermer (ehemaliger AfD-Vorsitzender Sächsische Schweiz-Osterzgebirge), Frank Haußner ("Patrioten Ostthüringen", "Freies Thüringen"), Gitta Kritzmöller ("Patrioten Ostthüringen"), Jürgen Elsässer (Herausgeber & Chefredakteur des Compact – Magazin), Jürgen Schönherr (extrem rechter Akteur seit Pegida, Beschuldigter im Zusammenhang mit den Mordplänen gegen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer), Marcus Fuchs (Querdenken 351- Dresden), Robert Farle (ehemals AfD Sachsen-Anhalt, früher DKP), Stefan Hartung (seit 2005 Mitglied der NPD, Mitbegründer "Freie Sachsen").
Die extrem rechten "Freien Sachsen" hatten organisatorisch und natürlich auch inhaltlich einen wesentlichen Anteil an dieser Veranstaltung gehabt. Die am 26.02.2021 in Schwarzenberg im Erzgebirge gegründete Kleinstpartei betrachtet sich in ihrem Selbstverständnis als "Sammlungsbewegung". Seit über einem Jahr werden sie bundesweit vom Verfassungsschutz als "rechtsextrem" eingestuft und beobachtet. Die führenden Protagonisten der Partei "Freie Sachsen" sind ihr Vorsitzender Martin Kohlmann, der als Monarchist wahrgenommen wird, weiterhin der NPD-Funktionär Stefan Hartung, der bei "Freie Sachsen" die Funktion als Parteivize innehat und der aus Dortmund nach Chemnitz zugezogene Neonazi Michael Brück, ehemals "Nationaler Widerstand Dortmund" und stellvertretender Landesvorsitzender der Partei "Die Rechte" in Nordrhein-Westfalen. Ferner ist der "Querdenker" Thomas Kaden, bekannt als „HonkForHope“-Busunternehmer, in der Führungsriege von "Freien Sachsen" vertreten. Im Fazit dieser Fakten darf die "Ami go Home-Kampagnen-Veranstaltung" als ein neonazistischer Aufmarsch betrachtet werden.
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Paul Hanewacker
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Women used to carry these in their purse. For all I know, maybe they still do. This one was found when we were settling my wife's mother's estate.
She died at 91 in Dec. 2007.
Cheers for peace, unity and brotherhood from the Boholanos and Spaniards! XD
The earliest significant contact of the island with Spain occurred in 1565. In that year on March 25 (March 16 in the Julian Calendar), a Spanish explorer named Miguel López de Legazpi arrived in Bohol to look for spices and gold. After convincing the native chieftains that they were not Portuguese (who raided the islands of Mactan in 1521), he made a peace pact with Datu Sikatuna. This pact was signified with a blood compact between the two men. This event, called the Sandugo ("one blood"), is celebrated in Bohol every year during the Sandugo Festival. The Sandugo or blood compact is also depicted on Bohol's provincial flag and the Bohol provincial seal .
Richard Hudnut compact, in white metal, with deco lady design. Has lipstick and finger ring. Circa 1930. 3A28/25. www.gillianhorsup.com
Looking back towards the little seaty thing in Graham's Garden, just by the end of the Water of Leith path at Balerno.
Original DSC_8962
Compact Camera Panasonic Lumix by Kresentia Merry
We were having a “regular meeting” in Sunday afternoon for chatting, cooking, watching movies and gossiping in our apartment. And then we had an idea to tease Putri (our ex Accenturian) since she has an odd style for holding her cheeks and sitting in the floor like in that picture. So we decided to have a picture together with her and also with her style. This picture has been kept for reminding her.hohoho………..
Berlin a accueilli ce vendredi l’initiative Compact with Africa. Une conférence destinée à soutenir l’investissement privé allemand sur le continent. Le Président Macky SALL a pris part aux travaux de cette conférence qui est une belle opportunité pour le Sénégal et le continent de créer des plateformes devant réunir les investisseurs privés allemands et africains autour des projets intégrateurs. Le Chef de l’Etat a mis l’accent sur l’allocation des DTS, la solidarité autour du vaccin, la facilitation de l’investissement en Afrique par des mécanismes appropriés de soutien, l’appui à la relance des economies africaine, la nécessité d’un New Deal avec l’Afrique qui exige un changement radical de mentalité dans la perception des relations avec l’Afrique.
Photo : Federal Government/Sandra Steins
Russische Folklore statt Gedenken an die sowjetische Befreiung
Zum 78. Gedenktag am "Tag des Sieges" über das Ende des 2. Weltkrieges legten zahlreiche Menschen am 9. Mai Blumen und Kränze am sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park nieder. Das Verbot von russischen Fahnen und Symbolen sorgte auch in diesem Jahr wiederholt für Ärger. Ebenso gerichtlich untersagt war auch das Zeigen und Tragen der Flagge der ehemaligen Sowjetunion sowie der St.-Georgs-Bänder und St.-Georgs-Fahnen. Das Oberverwaltungsgericht kippte damit eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts, das kurz zuvor einem Eilantrag gegen das Verbot russischer Fahnen stattgegeben hatte. Dagegen hatte wiederum die Berliner Polizei Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht eingelegt - mit Erfolg.
Ukrainische Fahnen durften dagegen im zweiten Anlauf gezeigt werden. Die Organisation Vitsche aus der ukrainischen Diaspora in Berlin hatte sich erfolgreich beim Verwaltungsgericht gegen das entsprechende Verbot der Berliner Polizei gewehrt. Gegen diese Entscheidung legte die Polizei keine Beschwerde ein.
Die Polizei befürchtete auch in diesem Jahr erneut Spannungen wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Gesamtukraine und war mit mehr als 1.500 Beamten berlinweit im Einsatz. An den Eingängen zum sowjetischen Ehrenmal patroullierte die Polizei in großer Anzahl, nahm aber nur Stichproben bei Besuchern durch, die mit Rucksack o.ä. den Eingang passierten. Am Ehrenmal wurden dann Flaggen der Russischen Förderation gehisst, St. Georgsbänder wurden angesteckt oder T-Shirts mit russischer Propaganda übergezogen. Auch Impfgegner in Russland-Folklore waren angereist, die für ein Foto traditionell posierten. Pro-Putin-Aktivisten befinden sich in einer Gesellschaft mit radikalen Gruppen von ganz links bis ganz rechts, Corona-Skeptikern, Anhängern von Verschwörungsideologien und anderen Randgruppen.
Dort anwesende Ukrainer und ihre Unterstützer wurden immer wieder u.a. als Nazis beleidigt und in Teilen auch physisch attackiert. Es kam zu teils heftigen Wortgefechten, Übergriffen und zu Rangeleien; im späteren Verlauf sogar noch zu einer Provokation mit einem Messer, worüber die Medien und die Polizei nicht berichteten, siehe dazu auch die verlinkten Videos in den Quellenangaben.
Angekündigt hatten sich auch Unterstützer der russisch-nationalistischen Nachtwölfe. Es handelte sich dabei um eine Rocker-Gruppe von knapp 50 Personen, die u.a. aus Sachsen, Serbien und Tschechien gekommen waren. Es erfolgte keine geschlossene Anfahrt –sondern gestückelt und von der Polizei begleitet- in kleineren Gruppen.
Nicht wenige Besucher empfingen die Rocker mit Applaus und Jubelrufen, wie das Jüdische Forum auf Twitter mitteilte. Die Rocker gelten als Unterstützer Putins.
Im Treptower Park war die DKP u.a. mit einem Stand (und u.a. mit DDR-Flagge) vertreten, die putintreue Reichsbürgeransansammlung rund um Rüdiger Hoffmann (früher Klasen) von staatenlos.info (ebenso mit DDR-Flagge) war auch in diesem Jahr erneut mit am Start, der Verein Druschba des AfD´lers Reiner Rothfuß war mit seinen ideologischen Sympathisanten anwesend sowie der durch die Medien mittlerweile bekannt gewordene Verein FBKO (Friedensbrücke Kriegsopferhilfe) von Liane Kilinc - die in Russland mit Neonazis zusammenarbeitet und sich von Stasivereinen unterstützen und supporten lässt.
Auch die FRIKO - die den jährlichen Ostermarsch in Berlin abhält sowie ein Stand von "AKiZ" mit russisch-rechter Agitation und Propaganda durch Oksana Walter samt Aktivisten waren vertreten.
Eine Festsetzung mit Rangelei gab es, als Aktivisten mit einer Fahne vom Revolutionären Freundschaftsbund e.V. (RFB) sich weigerten, ihre Fahne einzurollen. Diese mussten das Gelände des Treptower Parkes anschließend verlassen. Der RFB gehört zu den Mitgliedern des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden, kurz OKV, welches sich mittlerweile in "Ostdeutsches Kollegium von Verbänden & eingetragenen Vereinen" umbenannt hat und ihre Mitgliederliste nicht mehr öffentlich macht.
Was hat es mit dem OKV auf sich?
Das OKV ist ein großes Netzwerk an Zusammenschluss von allen erdenklichen stasinahen Gruppierungen, Vereinigungen, Vereinen und ehemaligen Ex-Militärs der DDR zu einem gemeinsamen Verbund, welche sich kurz nach der Wende gegründet hatte. Im Präsidium des OKV sitzen z.B. "friedensbewegte" Mitglieder zusammen mit einstigen hochrangigen Kadern der DDR, die u.a. bereits vor Jahren z.b. mit dem rechtsextremen Compact-Magazin ("Geheimakte Gauck") des Jürgen Elsässer zusammen arbeiteten.
Aber auch oben aufgeführte Liane Kilinc von der "Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe" (FBKO) ist dort im Kuratorium zu finden, die dort sehr aktiv zugegen ist. Über Kilinc berichtete ich im letzten Jahr zum Tag des Sieges im Treptower Park Berlin. Die nach Russland geflohene Aktivistin arbeitet im Zuge der "Friedensbrücke Kriegsopferhilfe" (laut unterschiedlichen Medienberichten wie Reuters, dem russischen Investigativportal The Insider sowie des deutschsprachigen Twitter-Accounts namens Polly) in Russland mit putintreuen Neonazi-Netzwerken zusammen, die dem dortigen Innenministerium unterstehen.
In RT DE mimte Kilinc die "politisch Verfolgte" und behauptete, in Deutschland "Drohungen" und "psychischer Gewalt" ausgesetzt gewesen zu sein, beispielsweise weil Autos mit ukrainischem Kennzeichen vor ihrem Auto in Berlin-Wandlitz geparkt hätten. Kilinc, die sich seit einem Jahr stark radikalisiert hat und die laut "Schwarzer-Kanal.org" den Holodomor als Nazipropaganda bezeichnet und somit leugnet und die nach eigenen Angaben Tochter eines einstigen hautpamtlichen Stasi-Mitarbeiters ist, bewarb auf dem russischen Facebook-Klon vkontakte auch die Wagner-Gruppe. Und der OKV bewirbt sie und ruft weiterhin zu Spenden für ihren Verein auf.
Das OKV hatte laut nd-aktuell am 27. März 2023 im FMP1-Gebäude am Berliner Franz-Mehring-Platz 1 zu einer geheimen und nicht öffentlichen "friedensbewegten Veranstaltung" eingeladen, bei der auch der rechtsextreme Publizist und ehemalige Kommunist Jürgen Elsässer vom Compact-Magazin u.a. mit ehemaligen hochrangigen NVA-Generälen und mit Rainer Rupp (einstiger Stasi-Agent bei der NATO) zusammen treffen konnte. Auch Helga Zepp-LaRouche konnte dort eine Rede halten. Anzusehen auf dem YouTube-Kanal der OKV, welches vom Coop-Cafe unter Heiner B. (antikriegTV) gestreamt und ins Netz gestellt wurde. Das Coop-Cafe ist ebenfalls Mitglied des OKV.
Inmitten dieser Tankies bewegt sich auch immer wieder der deutsche Islamist und ehemalige linksextremistische Terrorist der Antiimperialistische Zellen (AIZ): Bernhard Falk, der in diesen Reihen ein immer gern gewährter "Gast" ist - auch wenn es um Störaktionen gegen das Gedenken des Mauerbaus der DDR geht. Aktuell betreibt er mit agierenden Putin-Apologeten ebensolche Propaganda auf Deutschlands Straßen.
Traditionsverbände, Egon Krenz, Uwe Steimle vor Ort
Schon am frühen Morgen legte der Botschafter Sergej J. Netschajew einen Kranz im Treptower Park nieder. Mit ihm feierten auch viele ehemalige Offiziere der früheren Nationalen Volksarmee der DDR (NVA) mit ihren "Traditionsverbänden". Ex-Militärs aus Ostdeutschland, die sich als Friedensfreunde und "Soldaten für den Frieden" gerieren und doch vor allem nur eines tun: sie agitieren inbrünstig ihrer tief verwurztelten Ideologie und ganz in ihrer Tradition: für Russlands Krieg in der Ukraine.
So war auch in diesem Jahr der Nachfolger des einstigen DDR-Staatschef´s Erich Honecker sowie ehem. Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates der DDR und SED-Politiker: Egon Krenz zugegen, der im Mauerschützenprozessen im Jahre 1997 wegen Totschlags zu sechseinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt wurde. An seiner Seite: der sächsische Kabarettist und Honecker-Imitator Uwe Steimle, der bereits zuvor durch fragwürdige Proteste wie z.B. gegen die Corona-Maßnahmen oder dem tragen des rechtsextremen Compact T-Shirts aufgefallen war und der gegen die Unterstützung der Ukraine agiert. Steimle zeigte an jenem Tag sein T-Shirt, auf dem stand: "Alles Nazis...Außer Mutti" und schien diesmal über die mediale Aufmerksamkeit vor Ort nicht sehr erfreut.
An der Zeremonie nahmen weiter teil: Botschafter der GUS-Mitgliedstaaten, Mitarbeiter der russischen Diplomaten- und Handelsvertretungen, Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirche, Vertreter von Veteranen- und Landsmannsorganisationen in Deutschland sowie deutsche öffentliche Verbände. Laut dem russischen Regierungssender Sputnik News waren angeblich auch regionale Politiker der AfD vertreten.
Siegfried Eichner vom "Verband zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR", kurz: VTNVAGT; gab im Treptower Park der Presse ein langes und wohlwollendes Interview, indem dieser in typischer Opfermanier seinen Werdegang darstellen konnte. Nicht verwunderlich und laut NZZ: hat dieser auch gute Kontakte zum russischen Militär.
Eichner wollte zu Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Gesamtukraine laut LVZ in Dessau (Sachsen-Anhalt) und in unmittelbarer Nähe einer Unterkunft für Ukraine-Flüchtlinge ein Veteranentreffen abhalten, bei der neben Fallschirmsprüngen mit militärischem Bezug auch NVA-Technik auf dem Flugplatz auffahren sollte.
Im gleichen Jahr nahm er am Aufmarsch des Putin-Militärs in Moskau teil. Er berichtete darüber in einem Video von und auf Weltnetz.tv. Auch weltnetz.tv ist Kennern der russischen Propaganda und Desinformation kein unbekanntes Medium. Der Anmelder der Internet-Domain weltnetz.tv war der Ex-Funktionär der DKP: Klaus-Dieter Böhm, der Eigentümer des Lokalsenders Salve TV aus Thüringen ist. Heute kennt man den "Weltsender" meist in Zusammenhang mit Diether Dehm (DIE LINKE) aus dem Wagenknecht-Flügel.
VTNVAGT & Desant
Wie t-online im Juni diesen Jahres berichtete, pflegt ein russischer Elitesoldat namens Oleg Eremenko als Leiter der "Offiziere Russlands" in Deutschland fortwährenden Kontakt mit Stasi-Vereinen (z.B. GRH mit Hans Bauer, siehe Quellen zu t-online). Es werden sogar gegenseitig Medaillen verliehen.
Diese treten immer wieder gemeinsam mit einem Verein namens "Desant" auf. "Desant" (russisch für "Landung") ist ein Zusammenschluss früherer Elitesoldaten der Sowjetunion, der russischen Armee und der DDR. Die Mitglieder sind Angehörige von Spezialkräften, meist Fallschirmjäger und ausgebildet für "Kampfhandlungen im Hinterland des Gegners", wie es auf der Vereinsseite heißt. Auch der VTNVAGT bewirbt gemeinsame Veranstaltungen. Bezeichnend: Auf Facebook nannte sich der deutsche Verein "DesantUdSSR". Desant-Mitglieder nahmen z.B. 2018 am Tag des Sieges mit den Nachtwölfen in Berlin teil, wie auch meiner Fotostrecke aus 2018 zu entnehmen ist.
Im April 2021 wurde in Greifswald an den Jahrestag der kampflosen Übergabe der Stadt am Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert. Neben Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) nahm auch Oleg Eremenko an der Zeremonie teil, wie der NDR berichtete.
Eremenko hat "eine Vergangenheit" beim russischen Militärgeheimdienst GRU, die er gegenüber Reuters auch einräumte. Er verfügt über beste Kontakte zu berüchtigten russischen Anheizern des Ukraine-Kriegs und ist Statthalter einer Organisation russischer Sicherheitskräfte in der Bundesrepublik. Er leitet die deutsche Abordnung der "Offiziere Russlands", einer russischen Organisation mit 300.000 Mitgliedern aus Militär und Sicherheitsapparat. Im März bekräftigte er laut NZZ in der Moskauer Zentrale den Satz: "Alles für die Front, alles für den Sieg." Fotos mit ihm aus März 2023 zeigen ihn laut t-online in der Zentrale der berüchtigten Söldner-Gruppe Wagner. Wenn man im Internet ein wenig tiefer gräbt, so kommt man an zahlreiche "Organisationen" Ewiggestriger "Friedenssoldaten" der DDR, die sich für den Krieg in der Ukraine aussprechen und Kontakte zu Desant haben.
Tatsächlich gelten deutschen Behörden die Verbände nach Informationen von t-online eher als fragwürdige Folklore denn Sicherheitsbedrohung. Traditionspflege, so wie "Desant" sich auch selbst darstellt und eine Deutung, die Eremenko und den "Offizieren" vermutlich entgegenkommt; ähnlich wie dies bei den Stasivereinen ist.
Das diktaturverherrlichende und im eigenen Selbstverständnis "links" agierende Coop-Cafe ("Anti-War-Cafe") des Heinrich B. bewirbt Oleg Eremenko (zuletzt 2022) ebenfalls. Der Stream der Veranstaltung von Eremenko mit dem stasinahen Verband GRH beim DKP-Pressefest stammte vom Coop-Cafe (antikrieg.tv).
Der Historiker Hubertus Knabe, früherer Direktor der Stasi-Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen, sieht in den Kooperationen mit den "Offizieren Russlands" ein neues Phänomen, wie er t-online sagte: "Das Ministerium für Staatssicherheit quasi als Kampfreserve Putins in Deutschland."
Tatsächlich gibt es Hinweise darauf. Die Verbindungen zwischen DDR-Anhängern und den "Offizieren Russlands" scheinen eng zu sein. Nicht zuletzt Aussagen von Oleg Eremenko und Postings in sozialen Netzwerken legen das nahe.
Breite Querfront in der Russischen Botschaft
Wie am späten Nachmittag bekannt wurde, fand am Mittag in der Russischen Botschaft ein Empfang mit dem russischen Botschafter Sergej J. Netschajew statt. Laut Berliner Zeitung erschienen zum Empfang diplomatische Vertreter der GUS-Staaten, aus Asien, Lateinamerika, Afrika und dem Nahen Osten, auch ein Vertreter Chinas nahm teil. Westliche Botschafter nahmen am Empfang aus Protest gegen den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine nicht teil.
Laut Tagesspiegel nahmen wie erwartet Altbundeskanzler Gerhard Schröder und seine Frau daran teil. Neben Schröder waren unter anderem der frühere SED-Generalsekretär Egon Krenz, Klaus Ernst (DIE LINKE) sowie die AfD-Politiker Alexander Gauland und Tino Chrupalla erschienen.
Auch der Verleger der „Berliner Zeitung“ Holger Friedrich war anwesend, ein Foto zeigte ihn im angeregten Gespräch mit Netschajew. Genau wie „Berliner Zeitung“-Herausgeber Michael Maier, der den Empfang in bizarrem Tonfall in einem Artikel für die Zeitung beschrieb.
Friedrich, der schon zu DDR-Zeiten einen unrühmlichen und laut Akten einen unfreiwilligen Job mit der Stasi hatte ("und niemanden schaden wollte"), hat bekanntermaßen auch ein befremdliches Verständnis von Journalismus. So verriet er laut FAZ vom Mai diesen Jahres einen Informanten an den Springer-Verlag. Zuvor hatte er die entsprechenden Informationen vernichtet.
Im Treptower Park blickte aber auch Lisa Wolfson von dem Verein Demokrati-Ja sorgenvoll auf den Dienstag. „Ich mache mir Sorgen, dass wir mit vielen aggressiven Putin-Fans zu tun haben werden“, sagte sie im Vorfeld gegenüber der Berliner Zeitung. In ihrem Verein versammeln sich viele Putin-kritische Russen. Sie hatten in einer schattigen Ecke des Treptower Parks eine Ausstellung aufgebaut: eine Liste der Verbrechen des sowjetischen und russischen Regimes.
Wolfson sagte, bisher habe es keine negativen Reaktionen auf die Ausstellung gegeben. Man wolle mit der Aktion ein „differenziertes Gedenken“ an das Erbe der Sowjetunion ermöglichen. „Putin hat das Gedenken an den Zweiten Weltkrieg manipuliert, um seinen Krieg in der Ukraine zu rechtfertigen“, sagte sie. „Ohne Solidarität mit der Ukraine ist kein Gedenken an den Zweiten Weltkrieg möglich.“
Mehr über die Arbeit von Demokrati-JA und Fotos von den Aktionen der Gegner russischer Propaganda kann man sich hier ansehen: www.flickr.com/photos/sozialfotografie/albums/72177720308...
hinzugezogene Quellen:
www.tagesschau.de/inland/regional/berlin/rbb-russische-fa... (archive.ph/tPHHU)
www.rbb24.de/politik/beitrag/2023/05/berlin-gedenken-zwei... (archive.ph/a7krC)
09.05.2023 Berlin Ausschreitungen Sowjetisches Ehrenmal Treptow: Tag der Befreiung vom Faschismus www.youtube.com/watch?v=p5NmadEpZuE und www.facebook.com/Ooo.Romanova/videos/192582193712995
twitter.com/JFDA_eV/status/1655925352601120768 (archive.fo/OwGE3)
www.rbb24.de/politik/beitrag/2023/05/berlin-gedenken-zwei... (archive.li/a7krC)
www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_1... (archive.fo/FKwRv)
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-feiert-de... (archive.ph/1dATD)
www.n-tv.de/politik/Wie-Pro-Putin-Aktivisten-in-Deutschla... (archive.fo/jCbNU)
www.reuters.com/investigates/special-report/ukraine-crisi... (archive.fo/mZyFk)
theins.press/politika/260064 (archive.fo/P1VEl)
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okv-ev.de/ueber-uns/okv-mitglieder/ (nur noch als Archiv: archive.fo/yChPg) und archive.fo/yChPg/d1cff850e1a9ce7e03e0346dc1e913df98dd83a2...
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taz.de/Stasi-Vorwurf-gegen-Holger-Friedrich/!5649482/
www.havemann-gesellschaft.de/beitraege/expertise-der-ehem... (archive.ph/QUrpo)
www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/jahresta... (archive.li/c5I3p)
www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/holger-friedrich-is... (archive.ph/OLZd3)
Live-Ticker
www.berliner-zeitung.de/news/8-mai-9-mai-tag-der-befreiun...
www.berliner-kurier.de/berlin/liveticker-9-mai-egon-krenz...
www.morgenpost.de/article238341705/tag-der-befreiung-8-ma...
www.bz-berlin.de/berlin/treptow-koepenick/zoff-um-russlan...
www.t-online.de/region/berlin/id_100173060/putin-fans-fei...
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Vielen Dank!
Stand: Mai/Juli 2023