Kelly in der Badewanne
Katzen haben bevorzugte Aufenthaltsorte. Ein Katzenkörbchen, eine Decke, ein bestimmter Polsterstuhl, die Rückenlehne des Sofas, ein Platz im Bücherregal (ganz oben), auf den Handtüchern im Schrank, auf den weißen Hemden im Schrank, im Waschbecken, mitten im Weg, vor der Tür, auf dem Fensterbrett, zwischen den plattgedrückten Geranien im Balkonkasten, auf der aktuellen ZEIT, hinter dem Ofen, auf der Gardinenstange, im Schuhschrank, zwischen den Weizenbiergläsern (oops,sorry), im Backofen, in der hintersten Ecke, wo man sie nie findet, im Keller, im Lichtschacht, auf der Kastanie, unter dem Rhododendron, ich kann nicht wenn die Katze zuschaut, zusammengerollt im Blumentopf, in der Badewanne (s. Foto) ... Katzen können tausend bevorzugte Aufenthaltsorte haben.
Der bevorzugte Aufenthaltsort von Kelly ist neben mir.
Auf mir.
Zwischen mir.
Unter mir.
In mir.
Über mir.
Vor mir.
Hinter mir.
Egal, wo ich bin, Kelly ist schon da. Vor Kelly, also vor ungefähr 100 Jahren konnte ich blind nachts durch die Wohnung tappen. Jetzt muss ich im Schein des Handy-Displays meine Füße neben die Katze setzen und zwar in vorausahnender Weise wahlweise rechts oder links daneben.
Der Höhepunkt ist jedoch - und deswegen diese langatmige Einleitung - auch um der Leserin und dem Leser dieser Zeilen und der Betrachterin und dem Betrachter dieses Bildes auch eigene Assoziationen vor dem geistigen Auge erscheinen zu lassen nun dies ohne nähere Details: Gang zum Klo, Brille hoch, Hose runter, hinsetzen, Kelly in die quasi als Hängematte zwischen meinen Unterschenkeln gespannten Hosen.
Kelly in der Badewanne
Katzen haben bevorzugte Aufenthaltsorte. Ein Katzenkörbchen, eine Decke, ein bestimmter Polsterstuhl, die Rückenlehne des Sofas, ein Platz im Bücherregal (ganz oben), auf den Handtüchern im Schrank, auf den weißen Hemden im Schrank, im Waschbecken, mitten im Weg, vor der Tür, auf dem Fensterbrett, zwischen den plattgedrückten Geranien im Balkonkasten, auf der aktuellen ZEIT, hinter dem Ofen, auf der Gardinenstange, im Schuhschrank, zwischen den Weizenbiergläsern (oops,sorry), im Backofen, in der hintersten Ecke, wo man sie nie findet, im Keller, im Lichtschacht, auf der Kastanie, unter dem Rhododendron, ich kann nicht wenn die Katze zuschaut, zusammengerollt im Blumentopf, in der Badewanne (s. Foto) ... Katzen können tausend bevorzugte Aufenthaltsorte haben.
Der bevorzugte Aufenthaltsort von Kelly ist neben mir.
Auf mir.
Zwischen mir.
Unter mir.
In mir.
Über mir.
Vor mir.
Hinter mir.
Egal, wo ich bin, Kelly ist schon da. Vor Kelly, also vor ungefähr 100 Jahren konnte ich blind nachts durch die Wohnung tappen. Jetzt muss ich im Schein des Handy-Displays meine Füße neben die Katze setzen und zwar in vorausahnender Weise wahlweise rechts oder links daneben.
Der Höhepunkt ist jedoch - und deswegen diese langatmige Einleitung - auch um der Leserin und dem Leser dieser Zeilen und der Betrachterin und dem Betrachter dieses Bildes auch eigene Assoziationen vor dem geistigen Auge erscheinen zu lassen nun dies ohne nähere Details: Gang zum Klo, Brille hoch, Hose runter, hinsetzen, Kelly in die quasi als Hängematte zwischen meinen Unterschenkeln gespannten Hosen.