Herrenhaus Correns / Siemens-Villa (Mieter: MSB und BSP)
Das Herrenhaus Correns wurde 1913-1916 von Gemeindebaurat Fritz Freymüller und Albert Denzel für den Direktor der Accumulatorenfabrik Berlin AG Friedrich Christian Correns im Stil des Historismus erbaut. Der Garten wurde von Carl Riemann entworfen. Ein ursprünglich vorhandener Brunnen in dem parkähnlichen Gelände wurde leider zugeschüttet und es ist nur ein kleineres Brunnenbecken eines zweiten Brunnens erhalten. Der Gartenpavillion wurde als Teepavillion und später als Musikpavillion genutzt.
Die Villa wurde 1925 an die Industriellenfamilie Siemens verkauft, und befand sich von 1925-1937 in deren Besitz. Werner Ferdinand Siemens war ein Förderer der Klassischen Musik und ließ 1928-1929 von Gustav Clemens einen großen Musiksaal anbauen.
Von 1941-1976 war das nun Siemens-Villa gennnte gebäude Sitz des Ibero-Amerikanischen Instituts.
Heute beherbergt das Gebäude mit 75 Zimmern und über 1000 qm Keller das Deutsche Musikarchiv (DMA), das eine Aussenabteilung der Deutschen Nationalbibliothek (dnb) ist.
Das Deutsche Musikarchiv wird nach Fertigstellung des 4. Erweiterungsbaus der Deutschen Bücherei (Baubeginn 2006, Fertigstellung 2009) ab etwa 2011 an den Leipziger Standort der Deutschen Nationalbibliothek umziehen. Die Zukunft des Herrenhauses Correns ist dann unbestimmt und könnte nach dem Verkauf durch den Bund als Luxushotel enden.
Jetzt lagern in den Räumen unter anderem die ehemaligen Bestände der Deutschen Musikphonetik, Belegexemplare jeder Musikveröffentlichung nach 1970, der GEMA (Noten) und der MIZ der DDR: 310 000 CD's, 210 000 LP's, 50 000 Singles, 210 000 GEMA Noten und 2500 Videos.
Anschrift:
Gärtnerstr. 25-32 / Calandrellistr 1/9
12207 Berlin - Lankwitz
Die öffentliche Präsenzbibliothek und der vordere Teil des Parkes ist dem Publikumsverkehr zugänglich.
Informationen über das Gebäude findet man beim Heimatverein Steglitz e.V. und in den nachfolgenden Links:
Bilder vom Bau des Herrenhauses Correns
Link zum Set: Diesem Gebäude habe ich ein ganzes Set gewidmet.
Literatur:
Dahlmann, Detlef ; Pohl, Andreas: Herrenhaus Correns (Siemens-Villa) Berlin-Lankwitz. Berlin, TFH, Ing. Arb., 1987
(Gartenbaugeschichte)
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Guessed in the Guess Where Berlin Group by klara.kristina!
NEUIGKEITEN
============
Die Siemens-Villa wurde im Bieterverfahren an die Firma "Calandrelli 7 Grundbesitz GmbH" des 48 Jahre alten Projektentwicklers Stefan Peter verkauft.
Die 80 Zimmer auf 3700 Quadratmetern Wohnraum mit 27 000 Quadratmetern Park sollen nun zu einer "Psychosomatischen Klinik" mit Fokus auf Burnout umgestaltet werden. Damit den ausgebrannten Managern, die hier vier bis sechs Wochen Gäste des Hauses bleiben sollen nicht langweilig wird, führt Stefan Peter Gespräche mit dem Radialsystem in Mitte. Er könnte sich vorstellen, dass zum Beispiel die Tanzkompanie von Sasha Waltz im Haus oder im Garten auftritt.
Quelle:
www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1575616/Forum...
September 2012
Die Siemens-Villa in Lankwitz hat neue Mieter.
Ab September 2012 bilden dort die zwei privaten Hochschulen "Business School Berlin Potsdam" und "Medical School Berlin" ihren Nachwuchs aus. Während letztere als Hochschule für Gesundheit und Medizin neu an den Start geht, zieht die zwei Jahre alte Hochschule für Management aus der Villa Henckel vom Potsdamer Pfingstberg nach Berlin: 400 Business-Studenten gibt es inzwischen, die sich beispielsweise zum Wirtschaftspsychologen oder Manager ausbilden lassen. Für die neue Medical School rechnet Geschäftsführerin Ilona Renken-Olthoff zum Wintersemester mit rund 100 Studenten. Gelehrt wird zum Beispiel angewandte Psychologie, Medizinpädagogik und transdisziplinäre Frühförderung (Studenten betreuen nach ihrer Ausbildung Kinder bis zum Schulalter).
Quellen: Berliner Morgenpost
BSP Business School Berlin Potsdam
www.businessschool-berlin-potsdam.de
MSB Medical School Berlin
Herrenhaus Correns / Siemens-Villa (Mieter: MSB und BSP)
Das Herrenhaus Correns wurde 1913-1916 von Gemeindebaurat Fritz Freymüller und Albert Denzel für den Direktor der Accumulatorenfabrik Berlin AG Friedrich Christian Correns im Stil des Historismus erbaut. Der Garten wurde von Carl Riemann entworfen. Ein ursprünglich vorhandener Brunnen in dem parkähnlichen Gelände wurde leider zugeschüttet und es ist nur ein kleineres Brunnenbecken eines zweiten Brunnens erhalten. Der Gartenpavillion wurde als Teepavillion und später als Musikpavillion genutzt.
Die Villa wurde 1925 an die Industriellenfamilie Siemens verkauft, und befand sich von 1925-1937 in deren Besitz. Werner Ferdinand Siemens war ein Förderer der Klassischen Musik und ließ 1928-1929 von Gustav Clemens einen großen Musiksaal anbauen.
Von 1941-1976 war das nun Siemens-Villa gennnte gebäude Sitz des Ibero-Amerikanischen Instituts.
Heute beherbergt das Gebäude mit 75 Zimmern und über 1000 qm Keller das Deutsche Musikarchiv (DMA), das eine Aussenabteilung der Deutschen Nationalbibliothek (dnb) ist.
Das Deutsche Musikarchiv wird nach Fertigstellung des 4. Erweiterungsbaus der Deutschen Bücherei (Baubeginn 2006, Fertigstellung 2009) ab etwa 2011 an den Leipziger Standort der Deutschen Nationalbibliothek umziehen. Die Zukunft des Herrenhauses Correns ist dann unbestimmt und könnte nach dem Verkauf durch den Bund als Luxushotel enden.
Jetzt lagern in den Räumen unter anderem die ehemaligen Bestände der Deutschen Musikphonetik, Belegexemplare jeder Musikveröffentlichung nach 1970, der GEMA (Noten) und der MIZ der DDR: 310 000 CD's, 210 000 LP's, 50 000 Singles, 210 000 GEMA Noten und 2500 Videos.
Anschrift:
Gärtnerstr. 25-32 / Calandrellistr 1/9
12207 Berlin - Lankwitz
Die öffentliche Präsenzbibliothek und der vordere Teil des Parkes ist dem Publikumsverkehr zugänglich.
Informationen über das Gebäude findet man beim Heimatverein Steglitz e.V. und in den nachfolgenden Links:
Bilder vom Bau des Herrenhauses Correns
Link zum Set: Diesem Gebäude habe ich ein ganzes Set gewidmet.
Literatur:
Dahlmann, Detlef ; Pohl, Andreas: Herrenhaus Correns (Siemens-Villa) Berlin-Lankwitz. Berlin, TFH, Ing. Arb., 1987
(Gartenbaugeschichte)
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Guessed in the Guess Where Berlin Group by klara.kristina!
NEUIGKEITEN
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Die Siemens-Villa wurde im Bieterverfahren an die Firma "Calandrelli 7 Grundbesitz GmbH" des 48 Jahre alten Projektentwicklers Stefan Peter verkauft.
Die 80 Zimmer auf 3700 Quadratmetern Wohnraum mit 27 000 Quadratmetern Park sollen nun zu einer "Psychosomatischen Klinik" mit Fokus auf Burnout umgestaltet werden. Damit den ausgebrannten Managern, die hier vier bis sechs Wochen Gäste des Hauses bleiben sollen nicht langweilig wird, führt Stefan Peter Gespräche mit dem Radialsystem in Mitte. Er könnte sich vorstellen, dass zum Beispiel die Tanzkompanie von Sasha Waltz im Haus oder im Garten auftritt.
Quelle:
www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1575616/Forum...
September 2012
Die Siemens-Villa in Lankwitz hat neue Mieter.
Ab September 2012 bilden dort die zwei privaten Hochschulen "Business School Berlin Potsdam" und "Medical School Berlin" ihren Nachwuchs aus. Während letztere als Hochschule für Gesundheit und Medizin neu an den Start geht, zieht die zwei Jahre alte Hochschule für Management aus der Villa Henckel vom Potsdamer Pfingstberg nach Berlin: 400 Business-Studenten gibt es inzwischen, die sich beispielsweise zum Wirtschaftspsychologen oder Manager ausbilden lassen. Für die neue Medical School rechnet Geschäftsführerin Ilona Renken-Olthoff zum Wintersemester mit rund 100 Studenten. Gelehrt wird zum Beispiel angewandte Psychologie, Medizinpädagogik und transdisziplinäre Frühförderung (Studenten betreuen nach ihrer Ausbildung Kinder bis zum Schulalter).
Quellen: Berliner Morgenpost
BSP Business School Berlin Potsdam
www.businessschool-berlin-potsdam.de
MSB Medical School Berlin