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Olympus XA, Ilford FP4, Rodinal 1+25
Print überbelichtet auf Agfa Brovira BEW 111 (randlos auf 10x15 cm)
mit Moersch ECO 4812
mit Kupferbleicher gebleicht
redev. mit Easylith 3+3+900
bei 36° C, 4 min
1 min heisses Wasser
Das Konzept war so einfach wie genial: Es sollte ein günstiger Traktor hergestellt werden, der robust, zugstark und ohne viele optische und technische Spielereien auskam. Das Ergebnis war der Allgaier R 18, der später durch hauptsächlich optische Veränderungen zum R 22 weiterentwickelt wurde. Im wesentlichen bestand der Schlepper aus einem einfachen Preßstahlrahmen, der an ein robustes Vierganggetriebe geflanscht wurde. Auf dem Rahmen setzte Allgaier einen bei der Fa. Kaelble in Backnang gefertigten 1,8 l großen, liegenden Einzylinder-Viertakt-Dieselmotor mit Verdampfungskühlung, der seine 22 PS über drei Keilriemen an das Getriebe abgab. das Schwungrad lag offen auf der rechten Seite und wurde zum Erkennungsmerkmal der Traktoren aus dem Allgäu. Zunächst wurde auf unnötige Ausstattungen wie einem elektrischen Anlasser oder einer Motorhaube verzichtet, da diese Dinge den Schlepper unnötig verteuerten. Zum Starten mußte der Motor mit Hilfe einer Zünd-Lunte angekurbelt werden. Auch eine Hydraulik war nicht erhältlich. Dieses Angebot traf exakt den Wunsch der deutschen Landwirte in der unmittelbaren Nachkriegszeit, und so überholte der kleine Landmaschinenhersteller Allgaier binnen kürzester Zeit auf der Verkaufsrangliste die renommierten Hersteller Lanz, Deutz und Hanomag.
Quelle : hendrik-deters
R 18 1947–1952 1600 kg 1-Zylinder-Dieselmotor
wassergekühlt
18 PS
1840 cm³