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Der Bahnhof Lienz ist der wichtigste Bahnhof in Osttirol. Er stellt einen wichtigen Halt der Drautalbahn dar. Der Bahnhof existiert seit 1871 und wurde nach schweren Beschädigungen 1944/45 zwischen 1947 und 1950 neu errichtet.
Geschichte
Der Lienzer Bahnhof wurde 1871 nach Plänen von Wilhelm von Flattich errichtet. Da es sich beim Bahnhof Lienz um die wichtigste Station der Verbindung zwischen Villach und Franzensfeste handelte, wurde der Bahnhof in Lienz als Klasse I. Stationsgebäude ausgeführt. Dies bedeutete, dass der Lienzer Bahnhof in der größten möglichen Kategorie der möglichen Stationsgrößen ausgeführt wurde.
Das ursprüngliche Stationsgebäude bestand aus der Aufnahmehalle, einem Restaurant und einem zugehörigen Nebengebäude. Hinzu kamen ein gemauertes Gütermagazin, eine Brückenwaage, ein Wasserstationsgebäude mit Anbauten und ein Kohleschuppen. Für die Unterbringung der Fahrzeuge und den Betrieb waren zudem zwei Lokomotivremisen, eine Wagenremise, die Bahnmeisterei und zwei Bahnwärterhäuschen vorhanden.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Bahnhofsanlage des Lienzer Bahnhofs zwischen 1944 und 1945 mehrmals durch Bombenangriffe beschädigt. Der schwerste Angriff erfolgte am 19. April 1945, als das Hauptgebäude mit dem Restaurant schwer beschädigt und die Lokomotivremise mit Drehbühne zerstört wurde. Das Hauptgebäude wurde in der Folge zwischen 1947 und 1950 neu errichtet.
Baubeschreibung
Der Bahnhof Lienz nach den Plänen von Wilhelm von Flattich (1871)
Das Hauptgebäude mit Restaurant war 1871 in zwei selbständigen Baukörpern mit einem verbindenden, gedeckten Gang errichtet worden. Das Hauptgebäude entsprach dabei dem Regeltypus I. Klasse der Bahnhöfe der Pustertalbahn und wurde als zweigeschoßiger Bau mit abgewalmtem Satteldach und dreiachsigem, übergiebelten Mittelrisalit ausgeführt. Die Fassade war dabei steinsichtig und mit Eckquaderung versehen, die einfach gerahmten Portal- und Fensteröffnungen mit rustizierten Bekrönungen verziert. Die holzverschalten Giebelfelder waren wiederum mit Zierschnitt-Brettern und Fenstergruppen geschmückt. Auch das Restaurationsgebäude war 1871 zweigeschoßig errichtet worden, wobei der Bau etwas niedriger ausgeführt worden war. Auch dieses Gebäude verfügte über ein abgewalmtes Satteldach und besaß eine vergleichbare Außengestaltung wie das wesentlich größere Hauptgebäude.
1936 erfolgten erste größere Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen am Lienzer Bahnhof. So wurde zwischen dem Aufnahmegebäude und dem Restaurationsgebäude ein ebenerdiger Verbindungstrakt errichtet und der Wartesaal umgestaltet. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs erfolgte der Neubau des Stationsgebäudes, wobei Teile des östlichen Bauwerksbereichs (Post- und Restaurationsgebäude) in den Neubau miteinbezogen wurden.
Der Neubau griff dabei das ursprüngliche Stationskonzept auf und behielt das Konzept des parallel zur Bahnstrecke ausgeführten Hauptgebäudes mit einem Verbindungstrakt zum Nebengebäude bei. Das Aufnahmegebäude wurde als dreigeschoßiger Bau mit abgewalmten Satteldach über breiter Hohlkehle ausgeführt und besitzt eine nicht gegliederte Fassade, die lediglich durch einen flach vortretenden, dreiachsigen Mittelrisalit strukturiert wird. Der überdachte Eingang wurde in den 1980er Jahren zu einer Vorhalle ausgebaut.
Zukunft
In absehbarer Zeit wird der Lienzer Bahnhofsvorplatz modernisiert, die Kosten teilen sich das Land und die ÖBB.
Die zentrale Lage des Hotels Traube , mitten in der Kleinstadt Lienz ist sehr beliebt als Aufenthaltsort für einen Urlaub in dieser Region.
Der Bahnhof Lienz ist der wichtigste Bahnhof in Osttirol. Er stellt einen wichtigen Halt der Drautalbahn dar. Der Bahnhof existiert seit 1871 und wurde nach schweren Beschädigungen 1944/45 zwischen 1947 und 1950 neu errichtet.
Geschichte
Der Lienzer Bahnhof wurde 1871 nach Plänen von Wilhelm von Flattich errichtet. Da es sich beim Bahnhof Lienz um die wichtigste Station der Verbindung zwischen Villach und Franzensfeste handelte, wurde der Bahnhof in Lienz als Klasse I. Stationsgebäude ausgeführt. Dies bedeutete, dass der Lienzer Bahnhof in der größten möglichen Kategorie der möglichen Stationsgrößen ausgeführt wurde.
Das ursprüngliche Stationsgebäude bestand aus der Aufnahmehalle, einem Restaurant und einem zugehörigen Nebengebäude. Hinzu kamen ein gemauertes Gütermagazin, eine Brückenwaage, ein Wasserstationsgebäude mit Anbauten und ein Kohleschuppen. Für die Unterbringung der Fahrzeuge und den Betrieb waren zudem zwei Lokomotivremisen, eine Wagenremise, die Bahnmeisterei und zwei Bahnwärterhäuschen vorhanden.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Bahnhofsanlage des Lienzer Bahnhofs zwischen 1944 und 1945 mehrmals durch Bombenangriffe beschädigt. Der schwerste Angriff erfolgte am 19. April 1945, als das Hauptgebäude mit dem Restaurant schwer beschädigt und die Lokomotivremise mit Drehbühne zerstört wurde. Das Hauptgebäude wurde in der Folge zwischen 1947 und 1950 neu errichtet.
Baubeschreibung
Der Bahnhof Lienz nach den Plänen von Wilhelm von Flattich (1871)
Das Hauptgebäude mit Restaurant war 1871 in zwei selbständigen Baukörpern mit einem verbindenden, gedeckten Gang errichtet worden. Das Hauptgebäude entsprach dabei dem Regeltypus I. Klasse der Bahnhöfe der Pustertalbahn und wurde als zweigeschoßiger Bau mit abgewalmtem Satteldach und dreiachsigem, übergiebelten Mittelrisalit ausgeführt. Die Fassade war dabei steinsichtig und mit Eckquaderung versehen, die einfach gerahmten Portal- und Fensteröffnungen mit rustizierten Bekrönungen verziert. Die holzverschalten Giebelfelder waren wiederum mit Zierschnitt-Brettern und Fenstergruppen geschmückt. Auch das Restaurationsgebäude war 1871 zweigeschoßig errichtet worden, wobei der Bau etwas niedriger ausgeführt worden war. Auch dieses Gebäude verfügte über ein abgewalmtes Satteldach und besaß eine vergleichbare Außengestaltung wie das wesentlich größere Hauptgebäude.
1936 erfolgten erste größere Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen am Lienzer Bahnhof. So wurde zwischen dem Aufnahmegebäude und dem Restaurationsgebäude ein ebenerdiger Verbindungstrakt errichtet und der Wartesaal umgestaltet. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs erfolgte der Neubau des Stationsgebäudes, wobei Teile des östlichen Bauwerksbereichs (Post- und Restaurationsgebäude) in den Neubau miteinbezogen wurden.
Der Neubau griff dabei das ursprüngliche Stationskonzept auf und behielt das Konzept des parallel zur Bahnstrecke ausgeführten Hauptgebäudes mit einem Verbindungstrakt zum Nebengebäude bei. Das Aufnahmegebäude wurde als dreigeschoßiger Bau mit abgewalmten Satteldach über breiter Hohlkehle ausgeführt und besitzt eine nicht gegliederte Fassade, die lediglich durch einen flach vortretenden, dreiachsigen Mittelrisalit strukturiert wird. Der überdachte Eingang wurde in den 1980er Jahren zu einer Vorhalle ausgebaut.
Zukunft
In absehbarer Zeit wird der Lienzer Bahnhofsvorplatz modernisiert, die Kosten teilen sich das Land und die ÖBB.
Diese Fußgängerbrücke ist der Iselsteig, er verbindet den Stadtpark mit dem Stadtzentrum von Lienz. Links am Ende der Brücke ist der Iselturm abgebildet.
The Franciscan monastery Lienz is located in the center of the town of Lienz in East Tyrol and was formerly a Carmelite monastery.
History
As a replacement for the Franciscan monastery in Innsbruck, which was repealed by Emperor Joseph II on April 11, 1785 and in which today the Tyrolean Folk Art Museum is housed, was given to the Franciscans the Carmelite monastery in Lienz. The Carmelites had to leave the monastery so that the Franciscans (OFM) were able to move in on April 19, 1785. Their responsibilities should be pastoral care and teaching in Lienz. Of the 22 members of the new convention, six worked as professors at the Lienz grammar school and two as teachers at the secondary school. Since 1787 until today the Franciscans serve the convent of the Dominican nuns ("Klösterle") as confessors. In 1788, an auxiliary parish for the city of Lienz was established at the monastery church, and the Franciscans began their pastoral work in the hospital.
On April 11, 1798, the roof of the monastery and the church was destroyed during the fire of Lienz. In addition, the first decades of existence for the monastery were very turbulent due to the political circumstances (Enlightenment, Tyrolean freedom struggle). In 1807, the Lienzer Gymnasium was abolished by the ruling Bavarian government, thereby depriving the Franciscans of their financial basis. In 1809 a large part of the monastery had to be evacuated for the billeting of soldiers. Although in these troubled times the number of members of the Convention 1815 dwindled to 13, but the monastery subsequently was able to recover and unfold its pastoral activity in Lienz and the surrounding area.
Difficult years did not occur again until the time of National Socialist rule. In 1938, the Franciscans were banned from collecting food for their maintenance. In 1940, large parts of the monastery had to be evacuated for a possible museum, but which was later housed in Bruck Castle. After the Second World War, Bishop Paulus Rusch established the parish "St. Marien" at the monastery church. For the parish activities, the monastery was expanded in 1968 and renovated in the period from 1974 to 1978 the church.
Today, the approximately 5 Franciscans of the Lienz Convention mainly look after the parish of "St. Marien", which is home to some 4,200 Catholics, and is also active in pastoral care in the vicinity of Lienz. In addition, they work as pastors in the hospital, nursing homes and for the Dominican nuns.
Attractions
Gothic frescoes in the monastery church from the 15th century
Cloister of the monastery with paintings from the Carmelite period (1705)
Lourdes Grotto in the Cloister (1972)
Winged altar depicting Mary in the midst of the Apostles in the Monastery Church by José Pirkner (1976)
Mosaic picture (Mary as donor of all graces) on the church front by José Pirkner (1978)
Das Franziskanerkloster Lienz befindet sich im Zentrum der Stadt Lienz in Osttirol und war früher ein Karmelitenkloster.
Geschichte
Als Ersatz für das Franziskanerkloster in Innsbruck, das durch Kaiser Joseph II. am 11. April 1785 aufgehoben wurde und in dem heute das Tiroler Volkskunstmuseum untergebracht ist, wurde den Franziskanern das Karmelitenkloster in Lienz übergeben. Die Karmeliten mussten das Kloster verlassen, damit die Franziskaner (OFM) am 19. April 1785 einziehen konnten. Ihre Aufgabenbereiche sollten die Seelsorge und der Schuldienst in Lienz sein. Von den 22 Mitgliedern des neuen Konvents waren sechs als Professoren am Lienzer Gymnasium und zwei als Lehrer an der Normalschule tätig. Seit 1787 bis heute betreuen die Franziskaner das Kloster der Dominikanerinnen („Klösterle“) als Beichtväter. Im Jahre 1788 wurde an der Klosterkirche eine Hilfspfarre für die Stadt Lienz eingerichtet, und die Franziskaner begannen ihre Seelsorgsarbeit im Krankenhaus.
Am 11. April 1798 wurde beim Brand von Lienz das Dach des Klosters und der Kirche zerstört. Zudem waren die ersten Jahrzehnte des Bestehens für das Kloster durch die politischen Umstände (Aufklärung, Tiroler Freiheitskampf) sehr turbulent. 1807 wurde das Lienzer Gymnasium durch die herrschende bayrische Regierung aufgehoben und damit den Franziskanern die finanzielle Basis entzogen. 1809 musste ein Großteil des Klosters für die Einquartierung von Soldaten geräumt werden. Zwar ging in diesen unruhigen Zeiten die Zahl der Mitglieder des Konvents auf 13 im Jahre 1815 zurück, doch konnte sich das Kloster in der Folge wieder erholen und sein seelsorgliches Wirken in Lienz und Umgebung entfalten.
Schwere Jahre traten erst wieder während der nationalsozialistischen Herrschaft ein. 1938 wurde den Franziskanern die Sammlung von Lebensmitteln für ihren Unterhalt verboten. 1940 mussten große Teile des Klosters für ein mögliches Museum geräumt werden, das aber später im Schloss Bruck untergebracht wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg richtete Bischof Paulus Rusch im Jahre 1948 die Pfarre „St. Marien“ an der Klosterkirche ein. Für die Pfarrtätigkeiten wurde 1968 das Kloster erweitert und im Zeitraum von 1974 bis 1978 die Kirche renoviert.
Heute betreuen die ca. 5 Franziskaner des Lienzer Konvents vor allem die Pfarre „St. Marien“, in deren Gebiet ca. 4200 Katholiken leben, und sind auch für seelsorgliche Aushilfen in der Umgebung von Lienz unterwegs. Außerdem sind sie als Seelsorger im Krankenhaus, in Altenheimen und für die Dominikanerinnen tätig.
Sehenswürdigkeiten
Gotische Fresken in der Klosterkirche aus dem 15. Jahrhundert
Kreuzgang des Klosters mit Bildern aus der Karmelitenzeit (1705)
Lourdesgrotte im Kreuzgang (1972)
Flügelaltar mit einer Darstellung Mariens inmitten der Apostel in der Klosterkirche von José Pirkner (1976)
Mosaikbild (Maria als Spenderin aller Gnaden) an der Kirchenfront von José Pirkner (1978)